Beiträge von jason

    Ich besitze ebenfalls eines der limitierten Deluxe Lösungsbücher von Bowt. Ich war ziemlich erstaunt als ich’s bestellt hatte und es dann in einer unscheinbaren Schachtel angekommen ist. Als ich’s dann hochheben wollte, weil das Paket vor meiner Tür stand, sacht ich mir nur WTF ist da drin? Das Buch ist gigantisch groß und ebenso schwer. Aber dafür macht das Cover so einiges her und die Artworks darin sind einfach klasse. So viel Liebe im Detail und so gut beschrieben. Ich hab es zwar weniger genutzt weil es für mich eigentlich nur Sammlerwert hat, aber die Male wo ich mal reingeguckt hab, hab ich sofort gefunden was ich gesucht habe.

    Zugegebenermaßen hatte sich die Frau treiben lassen. Es war ungewöhnlich gewesen nicht die Kontrolle über etwas zu behalten, aber sie war viel zu erschöpft gewesen um dem Treiben auf der Straße auch nur ansatzweise Gefolge zu leisten. Hier links abgebogen, dort rechts eine Kehrtwende dann an der nächsten Gasse wieder Links, Rechts, Rechts, Links, halbe Drehung schräg. … Es war einfach zu viel des Ganzen. Umso mehr sie voranstapften umso mehr brachen ihre Knochen innerlich vor Erschöpfung zusammen. Nur der gute Wille nachher ein schönes Bett unter sich zu haben, waren die einzigen Gedanken, die die Frau aufrecht gehen ließ. Sal hatte hin und wieder mit der Kriegerin ein kleineres Wörtchen geredet, sie versuchte ein Lächeln, ein bestätigendes Nicken, aber vielmehr war einfach nicht drin gewesen. Tiefere Konversationen konnten sie später am Tisch halten, doch Eve war nur froh, wenn sie ankommen würden.

    Und dann, blieb Sal plötzlich zufrieden stehen, vor einem unscheinbaren Haus, irgendwo in Hateno. Wäre Sal ein Hund gewesen, dann hätte er mit dem Schwänzchen gewackelt, das konnte die Frau an seiner Zufriedenheit an der Nasenspitze ablesen. Sie beobachtete seine Haltung die von Gebeugt in ein standhaftes Staunen überging. Wieder setzte die Kriegerin ein Lächeln auf. “Du hast es geschafft Wuschelbart! Lass uns reingehen und den Rest erledigen, dann was essen.“


    Drinnen angekommen herrschte ein typisch rauer Umgangston den man in einer Schmiede erwartete. Nur. … Der Umgangston kam nicht vom Personal, die die Schmiede betrieb, nein, es war Sal gewesen, der mit einem rauen Umgangston den Schmied von einer Ecke in die Nächste scheuchte. Irgendwie war es lustig anzusehen. Die Frau hatte sich vorerst bedeckt gehalten und dem ganzen Treiben ein Auge geschenkt. Nicht unweit von den beiden Diskutierenden entfernt, hatte sie sich den Schweiß von der Stirn gewischt und ‚Bones‘ näher begutachtet. Seine Art wie er Sprach und auch seine Ehrlichkeit gegenüber anderen Leuten war eine freudige Abwechslung gewesen und doch musste er vielleicht ebenfalls ein Halunke gewesen sein wie Wuschelbart? Sie hatte den Fetzen der Erinnerung den Sal ausgegraben hatte, mit Neugier entgegengenommen und so malte sie sich eine passende Geschichte aus. Woher die Zwei sich wohl kannten?

    Viel konnte die junge Frau nicht in ihrem Kopf herumwühlen und Fragen beantworten auf die sie nur anhand von Spekulationen an wilde Geschichten kam, denn Bones hatte Sal ohne jegliche große Mühe zur Seite gedrückt und dann die Hand der Kriegerin genommen. Kurz zuckte sie innerlich und vor ihren geistigen Augen zusammen. Ihr Ausdruck der Überraschung blieb noch weiterhin in ihrem Gesicht haften und dennoch lächelte sie freundlich. “Ihr seid ja vielleicht ein Charmeur.“ entgegnete sie sanft. Sie erwiderte seine große Hand die locker einmal um ihren Kopf gepasst hätte. Würde der Schmied ernst machen wollen, hätte er mit Sicherheit locker genügend Kraft, um ihren Kopf in beiden Händen wie einen Kürbis zu zerdrücken. Diese Vorstellung allein trieb die feinsten Nackenhärchen in die Höhe. Jedenfalls war sie überrascht gewesen, wie ein Mann von solcher Statur und diesem Handwerk, so sanfte und weiche Hände haben konnte. Keine großartigen Verletzungen, keine Schwielen. Evelyn bemerkte das sofort. Wieder ersuchte sie Augenkontakt mit Bones. “Freut mich Euch kennenzulernen, Bones. Mein Name ist Evelyn.“ Sie schloss kurz ihre Augen und ließ Bones Hand noch immer nicht los. Kurz drückte sie fester zu. “Ja dieser Mistkerl dort drüben hat mich vergangene Nächte beraubt und ich bin ihm gefolgt. Jetzt steht er in einer Weise unter meiner Schuld um mir das wiederzubringen was letztlich ihm entwendet wurde. Toller Meisterdieb nicht war Bones? Ein Dieb der jemanden beklaut um selbst beklaut zu werden von der Sache, die er geklaut hat. ….“ Sie warf Sal einen gehässigen und giftigen Blick zu. Es war ein scherzhafter Seitenhieb gewesen denn die Frau hatte gerade Gefallen daran gefunden ihn aufzuziehen. Und dabei hatte sie richtig Spaß vor allem dann, wenn andere Personen derselben Ansicht waren wie Eve.

    Letztlich ließ sie von Bones ab. “Spaß beiseite. Tatsächlich brauchen wir ein gut gearbeitetes Einhandschwert. Es darf gern etwas breiter sein als ein normales Soldatenexemplar und dazu ein passender Schild.“ Sie überlegte kurz und fasste sich dabei an ihr Kinn. Dann schnippte sie. “Ach und ich hab noch eine Bitte.“ Sie kramte hinter ihrem Rücken ihre Sense hervor. “Wäre es möglich am Ende der Stange so eine Art Kette anzubringen? Sie darf sehr gerne sehr lang sein denn ….“ Während Evelyn dem Schmied Bones erklärte was sie wollte und dieser zuhörte, oft nickte, manchmal selbst Verbesserungsvorschläge hatte und selbst Ideen miteinbrachte um sich das Endkonzept vorzustellen, verging eine ziemliche Zeit. Das machte den Profi aus, das hatte man gesehen. Er Bones war voll in seinem Element, das fing bei der Planung an und hörte bei der Schmiede auf, doch letzteres sollten die Reisenden nicht mitbekommen, da Bones sie bat zu gehen. Er hatte den Auftrag entgegengenommen und der Preis war ebenfalls verhandelt gewesen. Ein Schwer, ein Schild, ein Upgrade der Sense, Messer für den Wuschelbärtigen. Also machten sie sich auf dem Weg das Gasthaus ausfindig zu machen, da mittlerweile die Sonne bereits den Horizont küsste.


    Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert die passende Taverne zu finden. Zu allem Übel hatte die Gruppe es verpasst sich einen Treffpunkt auszumachen, um gemeinsam das reservierte Gasthaus aufzusuchen. So blieb es den beiden anderen nicht erspart, tatsächlich, vollbepackt mit neuen Gütern wie Fleisch, Brot, Schnaps, Tabak und anderen Dingen, jede Taverne und jedes Gasthaus aufzusuchen, mit jedem Inhaber zu quatschen, bis sie genau das gefunden hatten, was sich Malkus ausgesucht hatte. Es sah recht spartanisch von außen aus. Die Türe, sie führte ohne großen Widerstand in die Schenke und dort waren auch nur vereinzelt ein paar Tische aufgestellt, auf denen die Stühle ragten. Gäste waren keine mehr vor Ort und auch der Wirt machte mit seinem müden aber dennoch forschen Blick klar, dass er geradewegs dabei war in sein Bett zu huschen. Die Formalitäten waren schnell abgeklärt, der Besitzer recht wortkarg, aber das war egal gewesen. Die restliche Zeit ihres Abends hatten die Beiden genug damit verbracht unweigerliche Gespräche mit Leuten zu führen, die ihnen nicht weiterhelfen konnten. Eves Zustand war mehr schlecht als recht und es war ein Wunder gewesen, wie sie mit schweren Knochen den Treppenaufgang ins erste Obergeschoss geschafft hatte. Würde sie sich zurückerinnern müssen, hätte sie lügen und behaupten müssen, die Götter persönlich hätten ihr den Weg geleitet. Mit zittriger Hand drehte sie an der unverschlossenen Tür, zog sie leicht auf und blickte mit schwerem Blick einmal komplett durch das Zimmer. Sal baute sich neben ihr an der Schulter auf und tat dies gleich. Ihre schwarzen Augenringe vor Erschöpfung, waren einen bedrohlichen Schatten im Kerzenschein. Ihr erster Blick richtete sich auf die Stockbetten. Sie seufzte innerlich und verzog ihre Schnute bis zu den Ohren. “Naja. Eine 5 Sterne Absteige sieht anders aus.“ Damit sollte sie gar nicht mal so unrecht haben. Ihr nächster Blick huschte hinüber zur Wasserstelle. Sie drehte ihren Kopf zu Sal. “Ich hoffe der Knabe hat kein Vermögen dafür hingeblättert. Das Wasser dort ist genauso abgestanden wie der miefige Geruch hier drin.“ Sie musste keck lächeln. Sie trat herein und zur Begrüßung knarzte der Dielenboden unter ihr, als hätte man eine alte Spieluhr aufgezogen. Ihr erster Gang war ans Fenster. Sie hatte die Scheiben weit aufgezogen um erst einmal frische Luft hereinzulassen.


    Eve gesellte sich sogleich zum nächsten Bett. “Ich schlafe unten, nur damit du bescheid weißt, ok?“ Entgegnete sie eher murrend, da sie einfach k.o. war. Sie entledigte sich ihrer Stiefel, ihrer Ausrüstung, zog Handschuhe und andere metallenen Gegenstände aus und warf sich mit ihrer Stoffkleidung in die Federn. Sie drückte ihren Kopf gegen das Kissen, verzog dabei ihr Gesicht. “Hier riecht es. …“ Ihr Kopf drehte sich zur anderen Seite des Zimmers und begutachtete, wie Malkus ohne etwas mitzubekommen vor sich hin ratzte. Sie schüttelte den Kopf, streckte dann einen Finger aus und drückte ihn von unten an die Matratze über ihr. Sal lugte über die Kante und seine Haare fielen ihm dabei ins Gesicht. “Ich würde lachen, wenn hier in diesem Bett jemand gestorben ist. Riechen tut es jedenfalls danach. …“ Sie verschränkte die Arme, die Beine und setzte sich aufrecht mit dem Kissen im Rücken in das Bett und schloss ihre Augen. “Eine erholsame Nacht.“ Murmelte sie erneut und dann dauerte es schon nicht lange und sie war von dieser Erde verschwunden.


    Für Eve war die Nacht kurz gewesen. Ihr Arm schmerzte ungewöhnlich stärker als die Zeit davor, was ihr den Schweiß ins Gesicht trieb. Ihr Puls war beschleunigt und man konnte ihr Herz schlagen hören. Für eine kurze Zeit hatte sie die Orientierung verloren, als ihre Lider nach oben schreckten und sie sah, dass es noch immer tiefe Mitternacht war. Erst nach und nach, wie ein altes Zahnrad, dass erst in Bewegung gesetzt werden musste, dämmerte es ihr. Ihr Blick fiel auf die helle Nacht außerhalb des Fensters. Die Vorhänge wehten leicht in das Zimmer was bedeutete, frische Luft zirkulierte mit diesem abgestandenen Geruch im Zimmer. Sie setzte ein Bein über die Bettkannte und beugte sich mit ihren Ellenbogen darauf vorne über. Sie drückte mit ihrer Liken auf ihre rechte Schulter um den Schmerz zu betäuben. Es hatte keinen Sinn. Jedes Drücken oder Kneten hatte zur Folge, dass die Muskeln verkrampften und sie noch mehr zischend zusammenzuckte. Die großgewachsene Frau erhob sich langsam und stapfte mit nackten Füßen über die Dielen, öffnete die Tür zum Flur und stieg die Treppen hinunter zur Schenke. Es war still, mucksmäuschenstill. Vereinzelt konnte man in den Zimmern lautes Atmen oder sogar Schnarchen vernehmen, doch diese Stille, es war wie in einem verlassenen Spukhaus. Die Kriegerin setzte knarrend einen Fuß nach dem Anderen auf der Treppe auf und hielt sich verkrampft am Handlauf, bis sie unten angekommen war. Mit steifem Blick lugte sie hinter den Bartresen und schnappte sich eine Flasche die zufällig dort herumstand. Sie biss in den Korken, spuckte ihn auf die Seite und roch mit einem tiefen Atemzug an der Öffnung des Flaschenhalses. Kurz blitzten ihre diesigen Augen auf und sie nickte bestätigend. Ein guter Fusel war eben ein guter Fusel. Sie nahm einen Schluck und merkte, wie der stechende Alkohol ihr der Kehle hinunterbrannte, als hätte man die Braunhaarige zuvor in Öl getaucht und dann angezündet. Solch einen Brand konnte man am Besten dann löschen, wenn man noch einen Schluck hinterherjagte. Umso mehr sie sich von diesem Gebräu einverleibte, umso leichter wurden die Schmerzen in ihrer Schulter und das, war genau das, was sie eigentlich bezwecken wollte. Sie lehnte halb auf dem Tresen und hatte ein Bein angewinkelt auf einem Vorsatz des Barhockers gestellt und mit ihrem Blick die Wände des Gasthauses untersucht. Es war wie zuvor, nichts Besonderes. Keine großartigen Verzierungen, Trophäen oder sonst etwas. Es hingen vereinzelte Bilder an den Wänden die nicht sonderlich gut gezeichnet waren und ein großes Portrait eines Mannes, dessen Schnauzer darauf schließen ließ, dass es der Besitzer der Stube hier war. Der Unterschied war nur, dass die gezeichnete Person etwas glücklicher zu sein schien und noch viel jünger war. Irgendwann setzte sich die Frau gänzlich auf den Barhocker und umarmte die grünliche Flasche so, als wäre es ihr Kind. Sie nuckelte daran, immer wieder einmal und stierte ohne große Gedanken vor sich hin.


    Plötzlich schreckte die Frau hoch. Ihre Haare ganz zerzuselt, warf sie ihren Blick von einer Seite zur Anderen. Ihr Kopf drehte sich wie ein Kreisel in einem Wirbelsturm und ihre Sicht war leicht benebelt. Sie fasste sich mit ihrer freien Hand an die Stirn, dann an die Wangen. Sie glühten leicht, war aber nicht weiter sonderlich schlimm. Auf dem alten Holztresen lag die ausgetrunkene, grüne Flasche die mit dem Kopf zur Seite hinweggekippt war. Sie schluckte kurz und fasste sich wieder an den Kopf. “Verlammt, bin wohl eingeschlafen …“ Sie stieß kurz auf und blies die angestaute, mit Alkohol getränkte Atemluft aus ihren Nasenlöchern. Sie blinzelte einmal, dann zweimal. Eine schwarze Gestalt in der Ferne schien auf sie zuzukommen. “Wuschelbart? Malkus?“ Sie setzte ein gehässiges Lächeln auf. “Wohl neidischhh, dass ich den ganzen Alll – Allohol alleine gefunden ha-hab?“ Sie prustete indem sie die Arme vor ihrer Brust verschränkte. Doch irgendetwas stimmte nicht. Sie blinzelte wieder. Die Gestalt vor ihr, es war seltsam. Die Statur stimmte nicht und war zu keinen ihrer Kameraden zuzuordnen. Ihr Blick verfinsterte sich. “Was willst du?“ Harschte die Kriegerin zielsicher und klar der fremden Person entgegen.


    Hinter ihr baute sich ein weiterer Schatten auf und kalter Stahl legte sich an ihren Hals, als würde sie mit dem kompletten Kopf in eine Schüssel voll Eiswasser tauchen. Ihr Puls ging schlagartig eine Oktave höher und setzte zugleich einen Schlag aus. Ihr Hals, er spannte sich an. Sie schluckte schwer. Wie eine Giraffe, zog sie ihren Kopf in die Höhe. Die Kälte auf ihrer Haut kitzelte sanft und tanzte mit ihrer Wärme an den Wangen einen seltsamen Tanz. Ihre Augen schenkten der Waffe erst keine Bedeutung, noch immer hatte sie ihren Gegenüber fixiert. Nun legte sich eine kalte, zarte Hand auf Eves kaputter Schulter und übte dort einen gehässigen Druck aus. Sie zischte leise. “Wer seid ihr und was wollt ihr?“ Ein gut kleinerer Mann trat langsam aus dem Schatten in den Kerzenschein und offenbarte sein Gesicht. Es war ziemlich rund, aber nicht dick. Seine Haare waren vorne an seiner Stirn zu schneckligen Locken gekräuselt und er leckte sich permanent über seine Lippen. Über die Gestalt hinter der Kriegerin, konnte sie nicht viel sagen. Es war wohl eine Frau, das spürte sie an den Fingern, die auf ihrer Schulter lagen. Ebenfalls war der Druck des Dolches, der sich immer mehr in die Haut bohrte, ein anderer gewesen, als wenn ein Mann diese Waffe gehalten hätte. Wieder genervt seufzte sie laut. “Was wollt ihr? Ich frag jetzt ein letztes Mal, bevor ich euch das Genick umdrehe. …“ Sie klopfte mit den Fingern genervt auf dem Tresen. Der Mann gegenüber der Kriegerin fing an zu lachen. Die Stimme hinter Eve, stimmte mit ein und sie hatte mit ihrer Vermutung recht behalten. Ein kratziges Frauengelächter durchflutete den Raum, ehe es so abrupt aufhörte, wie es anfing. Der schmalzige Kerl ging wieder einige Schritte auf die Kriegerin zu. Nun konnte sie seinen schweißlichen Geruch wahrnehmen. Sie rümpfte angewidert die Nase, dann setzte der Mann ein Bein auf den Barhocker am unteren Ende, dort, wo die Füße zusammengehalten wurden. >>“Mordred war ganz angetan von deinem Geschenk. … Ja ja …“<< Eve biss sich auf die Lippen und verkniff sich jegliche Emotion. Wenn sie es könnte, hätte sie dem Kerl gegenüber bereits eine Kopfnuss verpasst. Der Mann fuhr weiter, ohne auf eine Antwort zu warten. >>“Wir haben die Rollen geöffnet und entziffert. Es dauerte nicht lange um zu verstehen, was du die ganze Zeit mit dir herumgeschleppt hattest. Unsere Männer sind Spezialisten in dem was sie tun. …“<< Wieder leckte er sich über die Lippen. >>“Jedenfalls …“<< wieder fixierte er die tiefblauen Augen der Kriegerin. >>“… Ich fragte mich, wieso du die Rollen nicht für dich selbst eingesetzt hast? Ich meine, solch eine große Macht? Ein Teil der Macht für das Ganze?“<< Nun blickte er fragend in das tiefe Gewässer um auf eine Antwort zu warten, doch er lachte lauthallend los, als Eve ihre Nase verzog. >>“Oh Gott du hast keinen blassen Schimmer was da drinsteht, oder? HA! Leverin, hör dir das an! Unsere Kleine hier hat das Geschenk der Götter herumgetragen und wusste nicht einmal was es war!“<< Nun fingen wieder beide an zu lachen. Eve tastete sich mit ihren Fingern langsam über den Tresen hin zur leeren Flasche, die sie zuvor ausgetrunken hatten und legte zwei Finger auf den Hals. Unbemerkt natürlich, sodass es nicht auffallen würde. Der komische Typ drehte sich wieder um, dann verschränkte er seine Arme hinter seinen Rücken und beugte sich vor. Wieder leckte er sich über die Lippen. >>“Eigentlich war unser Befehl euch ohne Umwege auszuradieren. Mordred war ziemlich strikt, was das anging. Ich konnte es mir allerdings nicht nehmen, mich mit dir zu unterhalten, Evelyn. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum du nicht diese Macht genutzt hast? Evelyn...“<< Seine Augen waren weit aufgerissen. Wieder ließ er ihr keine Zeit zu einer Antwort und er griff seiner Frage vor. >>“Die Rollen sind eine komplexe Karte zu Orten an denen ein jeder durch ein Artefakt eine Fähigkeit erhält, wir wissen noch nicht ganz wie man diese Macht aktiviert oder kontrolliert, aus dem Grund wollte ich eigentlich mit dir reden, Evelyn. Eine Art göttliche Geheimwaffe um wohl gegen das „Böse“ zu bestehen. Doch, warum sollte man diese Gaben nicht nutzen um sein eigenes Königreich zu erschaffen und die Welt zu beherrschen?“<< Er legte seinen Kopf schräg. >>“Es spielt keine große Rolle für dich dir großartig deinen hübschen Kopf darüber zu zerbrechen nachdem du genauso wenig weißt wie wir. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir auch dieses Rätsel gelöst haben, meine Liebe. Ich meine, du bist sowieso in wenigen Minuten tot. Mich hatte es nur interessiert, warum du so loyal gegenüber einem Königreich bist, dass seinen Untergang selbst besiegelt und seine Mitmenschen in Stich gelassen hat.“ Er setzte sich auf und nickte seiner Kollegin zu, unterdessen drehte er der Kriegerin den Rücken zu. Er machte eine komische Handbewegung, eine Gestik, die sie genau kannte. Er signalisierte der Frau, den Schlussstrich zu ziehen.


    Die Frau spürte, wie der Stahl immer kälter und kälter wurde und sich langsam in das Fleisch brannte. Evelyn blieb nicht fiel Zeit, deswegen handelte sie schnell. Sie verkeilte ihre Füße zwischen Stuhlbeinen und lehnte sich ruckartig nach hinten. Dabei ergriff sie die Flasche auf dem Tresen und schnellte sie über ihren Kopf, auf den Kopf ihrer Angreiferin hinter ihr. Ein sehr lautes Klirren zerbrach die kurze Stille in der Schenke und ein dumpfer Aufschrei der Frau war zu hören. Sie taumelte nach Hinten und stieß den Dolch mitsamt der Klinge bis zum Anschlag des Griffs in die Brustwunde der Kriegerin, um dort Halt zu finden. Eve schrie auf. Ihr Stimmbänder verzerrten das grauenvolle Geschrei. Sie spürte wie eine komische Kälte drohte sich durch den kompletten Körper zu bahnen. Ihr Herz, es schlug unregelmäßig. Leverin ließ nicht von Eve ab. Sie drückte weiter zu. Die tiefblauen Augen waren aufgerissen zu einem gigantischen See, der nach und nach gefror. Der Dolch, der in Eves Brust steckte, er begann zu leuchten. Ein lautes Zischen, als würde heißer Stahl in ein Ölbad getaucht, durchzuckte die Luft. Abwechselnd schwarze und lila Runen leuchteten auf der Klinge auf, die man unter dem Fleisch der Frau sehen konnte. Der Rauch färbte sich schwarz und umhüllte den rechten Arm der Kriegerin. Sie schlug nach hinten aus und traf Leverin, die mit einer solchen Wucht nach hinten geschleudert wurde, dass sie einen kompletten Tisch mitsamt den Stühlen mit sich riss. Eve ging zu Boden. Ihre Knie schlugen auf. Sie biss sich auf die Zähne. “VERDAMMT! WAS HABT IHR MIT MIR GEMACHT?!“ Ihre Stimme donnerte durch die Taverne und sollte nun den letzten aufgeweckt haben. Sie keuchte schwer und schrie weiter. Es war längst kein körperlicher Schmerz gewesen, der sich durch die Nerven der Kriegerin zogen. Es war kein bekannter Schmerz wie die Klinge von Mordred, die sich durch ihre Schulter bohrte oder wie die Klinge des Goblins, die ihr Gesicht zerschnitt. Nein, das war anders gewesen. Viel schmerzhafter. Es war, als würde ihr Geist, ihr Verstand angegriffen.


    Weitere Runen zeichneten sich über ihre Hand hinweg, der Rauch breitete sich nun auf ihrer Schulter aus, wo er in ihre Wunde zog. Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Als sie nach der Waffe in ihrer Brust greifen wollte, griff sie ins Leere. Die Klinge zerfiel zu Asche und verschloss ihre Wunde an der Schulter sowie an ihrer Brust. Sie atmete schwer, kniff immer und immer wieder die Augen zusammen. Sie hielt sich selbst im Arm, wippte energisch nach vorne und nach hinten. Ihr Schädel war zum Zerbersten nahe und ihre Augen, ihre Knochen, ihre Muskeln, einfach alles tat weh bis es schlagartig aufhörte. Der Rauch verzog sich in die letzten Poren der Frau, wieder leuchteten lila Runen auf die sich in ein schwarz färbten und ein Mal bildeten, dass über ihre Narbe im Gesicht gezogen war und ihr rechtes Auge einnahm. Das tiefblaue war verschwunden. Zu sehen waren dämonische Katzenaugen, die mit kompletter Schwärze durchtränkt waren. Sie zischte wieder. “Was habt ihr …“ Ihre Stimme klang befremdlich. Es war nicht die bekannte, kratzige Stimme der Frau, es klang irgendwie dämonisch, nicht von dieser Welt. Der Mann, der dem ganzen Spektakel zusah und mit weit offenen Augen auf Eve herabblickte, verstand. >>“Leverin! Wir haben es gelöst! Dein Artefakt, das wir gefunden haben! Es bedarf ein Opfer“<< Freude standen dem Mann tief in den Augen, doch Eve hatte nicht vor noch eine weitere Silbe von diesem Gauner zu vernehmen. Sie stand auf. Ihre Haare schwebten leicht in der Luft und ein mordlüsterner Ausdruck lag auf ihren Lippen. Sie ballte die Faust und setzte einen Schritt nach vorne. Dieser Schritt, den Eve dachte zu tun, war in Wirklichkeit ein voranschreiten, dass man an Geschwindigkeit nicht messen konnte. Als wäre sie plötzlich an ihrem Feind aufgeploppt, hatte sie ihre Faust mit einem wuchtigen Schlag in seine Magengrube gesetzt, dass sie denn Schall hören konnte, wie seine Knochen darunter zerbarsten. Ein leichter Windzug sauste dabei durch die Schenke. Die Rippen knackten und alles was sich dahinter befand, fühlte sich wabbelig und matschig an. Der Kerl, er wusste gar nicht wie ihm Geschah, denn das Spektakel spielte sich mit einem Wimpernschlag ab. Seine Augen waren weit aufgerissen. Aus seinem Mund tropften sein Blut und er preschte regungslos auf die Holztreppen nieder, die zum oberen Stockwerk führten. Eve stand nun wieder aufrecht und blickte zu Leverin, doch sie konnte die andere Frau nirgends finden. Sie hatte sich aus dem Staub gemacht.


    Das Gefühl wie in einem Traum gehüllt zu sein ließ nach. Es war, als würde man aufwachen. Das Mal über ihrem rechten Auge verschwand wieder so, wie es spontan gekommen war und ihre Haare fielen ihr auf die Schultern. Sie keuchte schwer und knickte leicht zusammen. An ihrer rechten Faust klebte das schwere Blut ihres Feindes, den sie noch einige Zeit beobachtet hatte. Die Schmerzen sowie die Wunden und Narben an ihrer Schulter waren verschwunden gewesen und nur der Verband erinnerte an die vergängliche Sache mit Mordred. Evelyn hörte dumpfe Schritte die Treppe hinunterstapfen doch ehe sie sich aufsetzen und nach oben blicken Konnte, kippte sie vorneweg über und fiel in einen Schlummer der Ohnmacht.

    Ich liebe diese Szene :ugly: Ein paar der Humoreinlagen kannte ich schon oberflächlich, hab ich über das Reddit zur Serie mitbekommen. Macht es aber nicht weniger lustig. Wirklich, ich könnte Brooklyn 99 immer gucken, und ich liebe die Halloween-Specials mit der großen, vor Konkurrenz triefenden Schnitzeljagd.

    für alle die die Serie nicht kennen, hier der Ausschnitt über den wir uns so beäumeln xD


    Ich war mit einem ehemaligen Arbeitskollegen im Kino und haben Joker angesehen. Ich bin mit null Gefühl in den Film gestartet, da ich ihn eigentlich gar nicht sehen wollte. Mein Spezel hatte nur eine Karte über und hatte mich gefragt, da wir uns lang nicht mehr gesehen hatten, tat ich ihm den Gefallen.


    Alles was so Richtung Batman, DC, Superhelden und DC geht, bin ich nicht so der Fan von. Ich bin einfach durch und durch ein Marvel Fanboy und kann mit dem DC Universum nichts anfangen. War aber egal, da ich vergangene Batmanteile alle gesehen hatte und ich dachte, der Film könnte mich etwas bereichern.


    Nun denn, der Film ging los, ich war geflasht vom Anfang an bis hin zum Ende. Die schauspielerische Darbietung war einfach Hammer. Die Gefühle wurden einfach grandios über die Leinwand gehoben und von Szene zu Szene habe ich als Zuschauer von Fremdscham, bis hin zu Rachegelüsten, bis hin zur Trauer und Mitgefühl alles durchlebt. Mein Herz bebte vor Adrenalin und von mir aus hätte der Streifen auch 8 Stunden gehen können. Die Geschichte hinter dieser Jokerfigur ist grandios erzählt. Es macht im Nachgang auch auf die Spiele hin (die ich alle gespielt habe) plötzlich so viel Sinn warum in den Games Dinge passieren oder so dargestellt sind, wie sie es sind. Natürlich weiß ich nicht inwiefern der Film von den Comics abweicht aber ehrlich? Who cares?


    Das Genre war zurecht ein guter Thriller der mich einfach gefesselt hat. Nach dem Film stellt sich eine gewisse Unbefriedigung ein, weil man weiß, dass es einfach keine weiteren Filme mehr nur um diesen Antagonisten geben wird, obwohl man noch so viel mehr erfahren und durchleben möchte. Ein ganz seltsames Gefühl, was ich danach hatte. Aber egal. Joker war ein Highlight in diesem Jahr und ich kann jegliche Kritik an den Film in meinem Freundeskreis nicht verstehen, die den Film zwar sahen, aber nicht mochten. Sie haben die ganze Quintessenz aus dem Film auf die letzten 10 Minuten gebrochen und eigentlich das Vorblah Bla des eigentlichen Charakters dahinter, komplett niedergewälzt und desinteressiert betrachtet. Fand ich schade, weil es meiner Meinung nach eher um die Entwicklung seiner Persönlichkeit ging und nicht um den Joker den man an sich in den anderen Filmen schon kennt.


    10/10

    Brooklyn 99 (Staffel 5)

    Langsam angefangen, dann Tempo aufgenommen und den Rest der Staffel weggeatmet. Ich kann zwar Doug Judy und Pimento nicht mehr sehen, ansonsten bin ich aber mehr als zufrieden mit dem Humor und der Qualität. Eines meiner Highlights war die Anwesenheit von Hitchcock und Scully bei Amys Junggesellinnenabschluss.

    So ging es mir auch. Die lockeren 20 Minuten die eine Folge dauern, wurden wie du so schön gesagt hast weggeatmet, als wäre es Helium. Der Humor war einfach grandios und anders als bei vielen anderen Serien, hatte er sich sogar von Folge zu Folge erhöht. Die Einspieler am Anfang fand ich immer Klasse und da ist mein Highlight definitiv das, wo Peralta mit der einen Frau im Verhörraum die Verdächtigen begutachten und alle anfangen Back Street Boys zu singen und Peralta einfach auf sein Leben nicht mehr klar kommt xD


    Oder die Scene wo Scully sich beschwert dass Brooklyn einfach eine scheiß Stadt geworden ist, jeder Mensch ihn mit Verachtung straft und jeder total voreingenommen ist, bis seine Crew beiläufig erwähnt, dass sein Penis rausguckt und er schulterzuckend nur meint, Achso, ja ok, sich umdreht und geht xD Ich bin wirklich zusammengebrochen vor Lachen und musste bei den beiden Szenen kurz Pause machen, sonst hätte ich nachfolgend nichts mehr mitbekommen xD


    Also ja, Brooklyn 99 haben wir zur Zeit geguckt.


    La casa de papel haben wir zu Ende geguckt und warten darauf bis eine weitere Staffel kommt um den Plotzt ganz abzuschließen und joa, zur Zeit sind wir deswegen eher Serienlos. Nein halt. Wir haben auf 2 Tagen Costume Quest auf Prime angesehen, beide Staffeln. Herrlich dieser "Zeichentrick" Wir sind uns noch nicht einig ob die Serie eher an Kinder oder an Erwachsene gerichtet ist, aber stellenweise mussten wir ebenfalls ziemlich laut loslachen. Erinnerte am Stil her sehr an Gravity Falls.

    Ich sehe schon, wenn Diablo IV released wird, werde ich wieder viel Zeit in den Sand setzen. Hat mich Diablo III bis zu einem Punkt schon sehr gefressen. Ich hab eigentlich seit Release jede Phase und jedes DLC mitgemacht, mehrere Charaktere auf ein Konzept gebracht und hab dann bei Pragon 1.000+ aufgehört? Irgendwo so um den Dreh. Diablo III ist ja an sich ein sehr schnelllebiges Spiel, was die Updates betrifft. Angefangen vom Entfernen vom AH bis hin zum Kategorisieren der Legendary Items bis hin zum magischen Würfel und der einzelnen Portale die nochmal mehr Kontent boten. Alles in Allem viele Tiefs, einige Hochs und dann hab ichs gut sein lassen.


    Umso mehr freue ich mich auf Teil IV und das was Olf uns schon gezeigt hat, reizt mich noch mehr. Ich bin richtig heiß, bin gespannt was sie alles unterbringen werden von welchen Teilen sie etwas mitnehmen werden, wobei ich denke dass sie sich viel aus Teil II bedienen werden, so wie es aussieht?, und ob sie es einfach wie Diablo III mitten in der Spielgaudie kaputt Patchen xD

    Ich finde Darkshuttles review ziemlich interessant, da ich eigentlich gar nicht soo begeistert bin von Allem. Ich lass mir geradewegs mit dem Spiel Zeit, weil ich merke, dass ich durch die einzelnen Ebenen nur so durchrase weil es nicht ganz der Schwierigkeit entspricht, die ich mir erhofft hatte.


    Ich habe LM2 nie gespielt, deswegen habe ich auch keinen Vergleich dazu, deswegen beziehe ich mich immer auf LM1, das mir bisher an jeder Ecke besser gefallen hat. Angefangen von der Steuerung die ich ja im Vorfeld schonmal beim Anspielen kritisiert habe. Nach wie vor geht es mir oft so, dass ich simple Sachen nicht aufsaugen oder bekämpfen kann, weil sich meine Spielfigur tausend mal im Kreis dreht bis ich auch wirklich an dem Punkt angelangt bin, bis ich den richtigen Winkel für irgendetwas triggere. Da ist auch oft die dreidimensionale Kamerasicht nicht förderlich, weil man wirklich genau auf Dinge zielen muss, wie Fledermäuse in der Luft oder Ratten am Boden. Wie gut, dass solches Kleingetier dann mit der Taschenlampe sofort zu bändigen sind. Wegen der Steuerung noch: Angefangen bei der Saugglocke, aufgehört bei der Taschenlampe. Sobald der Sauger aktiv, die Taschenlampe geladen oder die Saugglocke zum Abfeuern bereit ist, wird die Steuerung so mühselig schwerfällig. Das finde ich nicht wirklich gut gelöst. Meistens ist es einfach eine gute Idee sich im Vorfeld ohne eine Attacke aufzuladen sich in eine ungefähre Richtung zu stellen um dann mit viel Glück, mit der Saugglocke einen Gegenstand auf Anhieb anzuvisieren.


    Die Grafik gefällt mir sehr gut. Ich mag die einzelnen Details die liebevoll ausgearbeitet sind und man kann mit fast allem interagieren, dass ist wirklich toll gemacht.

    Leider kommt allerdings das Gruselfeeling dass ich damals bei LM1 hatte so gar nicht auf. Mir kommt es auch vor, als wären viel weniger Gegner, viel weniger Gruselmomente vorhanden als damals noch. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich mir halb in die Hosen gemacht habe wenn ich in LM1 eine Tür nach der anderen aufmachen musste, weil die Atmosphäre so erdrückend war, wenn sich die Bosse im Haus mit ihren Cutscenes vorgestellt hatten. Ist im jetzigen Teil irgendwie gar nicht mehr der Fall.


    Die NPCs halte ich ebenfalls nicht für Knorke. Ich finde es schade, dass Luigi wieder auf einer Art und Weise dargestellt wird, als könne er nicht um die Ecke denken. Der Professor ist mehr aufdringlich als in LM1 und er redet mir einfach zu viel. Mir fehlt irgendwie der etwaige Pfiff im Ganzen.

    Ich bleib am Ball weil es ein netter Zeitvertreib ist, aber sooo richtig gehyped bin ich nach wie vor nicht.


    Man hat irgendwie weniger Backtracking als in LM1. Ist für manche ein Segen, aber für mich hat es eben einen gewissen Rätselfaktor gehabt.


    Na mal sehen ob die Räume noch schwerer werden. Meistens hat eine Ebene ein Szenario an Rätseln und dann wird sich immer am selben Prinzip bedient, was die Lösung der einzelnen Rätsel sehr einfach macht.


    Nun ich bleib am Sauger und guck obs das Ruder nochmal rumreißt.

    << Ost-Necluda (Region)


    Mit einem Pferd unter dem Hintern war die Reise unbeschwerlicher als gedacht. Die Zeit hielt sich ebenso in Grenzen. Die Gruppe war am späten Nachmittag angekommen. Die Sonne noch nicht den Horizont geküsst aber dennoch der Mond schon leicht schimmernd am Firmament zu erkennen. Die großen Schatten der Berge Hatenos weiteten sich bereits über die Wälder aus und verschluckten den Rest des Lichtes. Evelyn hatte auf der Reise nicht großartig viel geredet. Es gab auch nicht wirklich etwas zu besprechen. Sie hatte sich voll und ganz auf das Reiten konzentriert und darauf, mit ihrem Arm keine dummen Bewegungen zu machen. War der Überfall für sie schon ziemlich anstrengend gewesen und obgleich sie es niemals zugeben würde, er entkräftete sie sehr. Sie konnte bei den stechenden Schmerzen kaum einen klaren Gedanken fassen und bei jedem Durchzucken der Nervenbahnen, transparierte der Schweiß auf ihrer Stirn. Es war kein einfaches Unterfangen die Zügel gerade zu halten. Beschwerte sich die Frau? Nie im Leben, denn immerhin hatte sie es sich selbst zuzuschreiben.


    Man konnte schon gar nicht mehr soweit die Handelsstraßen der Stadt erkennen. Den beschwerlichen Aufmarsch der erst vom Wald aus in die hauptsächliche Stadt führte. Zu Fuß würde dieser Aufstieg gefühlt schon eine Ewigkeit dauern und viele Reisende mussten am Waldrand deswegen Rast machen, wenn die Nacht bereits hereinbrach. Niemand wollte so richtig im Finsteren im Wald oder an den Schluchten Hatenos rasten, also taten sie es meist am Fuße des Berges angrenzend zur Stadt.


    Die Drei stiegen nach einer kurzen Weile vom Pferd und nahmen die Zügel in die Hand, gingen den Rest zu Fuß bis sie die Holzformation des Torbogens durchquerten. Morgan machte einen guten Vorschlag gegen den die Frau nichts einzuwenden hatte. Es war besser sich zumindest ein wenig aufzuteilen um die Aufgaben parallel erledigen zu können. Sie nickte den Vorschlag leicht ab und gähnte dabei laut. Ihre müden Augen, die herausstachen durch ihre schwarzen Augenringe, blickten zu Malkus und Morgan. “Kennst du einen guten Schmied hier?“, wandte sie sich kurzerhand zu Morgan. Erschöpfung brach herein, dass fühlte die Kriegerin in jeder Faser ihres Körpers. Erschöpfung, abgewechselt mit Schmerz, der wieder in eine gewisse Müdigkeit überging. Auf ihrer Schulter vernahm sie leise Stimmen, die ihr ins Gewissen redeten. “Du solltest dich nicht allzu überanstrengen, sonst bringst du uns beide noch ins Grab!“ Sie ignorierte das leise Flüstern, dass sie sich auch eingebildet haben konnte. Als Malkus sich mit den Pferden davonstahl, reihte sich die Frau neben den Gauner auf und beide passierten die Straßen von Hateno. Sie waren schon ein sehr ungleiches Paar und doch passte ihr Auftreten so gut zur Gesamtsituation. Wuschelbart, der mit einer eher gekrümmten Haltung und mit den Händen in den Hosentaschen und seinem Standard kalten Blick alles durchschaute, rundete die Kriegerin mit ihrer aufrechten Gangart und ihrer Nase ab, die, wenn sie es könnte, noch höher heraufstrecken würde. Durch ihre Augenringe, durch das verteilte Blut auf den Klamotten, konnte man meinen, dass der Dämonenlord und seine Königin persönlich von Ganon gesandt durch die Straßen wanderten. Sie zogen einiges an Aufmerksamkeit auf sich. Viele Menschen huschten zur Seite, versuchten jeglichen Kontakt zu vermeiden, bis sie schließlich vor dem Schmied standen und beide die Waffen dort begutachteten.

    Ich hab das Spiel gestern angefangen und bin soweit eigentlich begeistert. Es macht Spaß und erinnert mich sehr an den ersten Teil. Die Mechaniken sind soweit Standart wie man sie kennt. Das Einzige was sie meiner Meinung nach Verschlechtert haben ist die Steuerung. Sie ist sehr unpräzise, langsam und echt nervig. Ich wollte in den Einstellungen die Richtungen invertieren aber es gibt keine Einstellung dafür. Sehr unmotivierend. :Ansicht bin ich noch nicht allzuweit deswegen gibts die Tage mal ein Review.

    Ich hab jetzt the Seven Deadly Sins so weitgehend beendet und warte darauf bis der Rest auf Netflix erscheint. Nun hmm. Ich kann irgendwie kein richtiges Fazit zur Serie geben weil das was ich schonmal als Review verfasst habe sich kaum bis gar nicht geändert hat. Im Gegenteil ich finde sogar die 2 te Staffel fast schwächer als Staffel Nummer eins und von gewissen Elementen die sie neu eingefügt haben, den ganzen Plot damit mehr als lächerlich. Mir missfällt diese Kampfeskraftleserei wie in Dragon Ball. Es nimmt genau solche Ausmaße an die ich mir bereits dachte. Jetzt werden die Charaktere nämlich so overpowered damit man deren tatsächliches Können nicht mehr ausdrücken kann deswegen braucht man Zahlen dafür. Das nimmt den Charme von den Kämpfen echt weg, weil automatisch der mit der geringeren Kraft verliert. Egal in welchen Umständen. Naja.


    Die Charakterdialoge sind immer noch teilweise sehr schwach gehalten. Man hat noch immer nicht ganz erfahren was es mit den Tattoos Aufsicht hat, ob die Leute das schon von Anfang an besaßen ach und plötzlich sind 5 von 7 Leuten unsterblich. Waow. Das permanente Gelaber von Flüchen nervt mich wenn nicht aufgelöst wird was wirklich dahinter steckt und mehr und mehr macht der Anime mehr Fragezeichen als dass er sie beantwortet.


    Ich geb die Hoffnung nicht auf und bin gespannt ob ich in Staffel 3 befriedigt werde.

    So heute finde ich Zeit das Paket zu öffnen. Ich hab mir die letzten Tage nochmal ein paar Gedanken dazu gemacht was ich schon einmal reinlegen wollen würde und hab das perfekte Teil gefunden was such wunderbar zum Setting passt.


    Ich würde es morgen auch schon gleich losschicken wollen, bräuchte allerdings nur noch die Adresse von DeMagic :3

    Gestern hatte Meiner einer Sturmfrei und hab eigentlich nur Filme geguckt.


    Begonnen hab ich mit meinem Lieblingsfilm Tje Day after Tomorrow schönes Apokalypsen Endzeitszenario in dem die Welt untergeht und das mit meinem absoluten Lieblingselement, dem Eis. Ich mag einfach Filme wo die Endzeitstimmung so gut rüber kommt.


    Als nächsten Film hab ich mir Justice League angesehen. Man was für ein langweiliger Film. Nicht nur, dass ich permanent den Beigeschmack von Marvels Endgame is Mund hatte, die Dialoge waren allesamt plump und die Aktion blieb voll aus. Das CGI war ebenfalls nicht gut und wirkte wie Zwischenszenen in einem halbfertigen Computerspiel.


    Daaaannnn. Matrix ! Whoop whoop. Ohne viel dazu zu sagen. Klassiker. War überrascht dass der Film doch schon 1999 rauskam. Dafür ist die Kameratechnik einfach toll. Story, unglaublich gut erzählt. Aber da brauch ich nicht viel dazusagen.


    Im Anschluss hab ich noch bis zur Hälfte Matrix Reloaded geschafft. Dann kam meine Gutste und wir haben über ihren Tag gesprochen.

    Der Schlag kam weniger unerwartet als man annehmen mochte, doch der Frau war es gerade egal gewesen. Ihr matter Glanz reflektierte die geballte, heranfliegende Faust des Frauenhelden in ihren Augen und in nicht wenigen Sekunden, donnerte es in ihrem Gesicht, dass selbst ihre Ohren zu pfeifen anfingen. Ihre Haltung war allerdings noch immer aufrecht, gerade, stark. Ihr Körper rührte sich nicht, ihre Beine schienen fest verankert. Allein ihr Kopf neigte sich durch die Wucht zur Seite und ihre Haare flogen durch den Zugwind nach hinten. Sie verweilte eine kurze Weile in dieser Position, fixierte mit ihren leeren Augen etwas am Himmel, etwas Flüchtiges, so etwas, wie ein kurzer Gedanke, ehe sie ihre Augen schloss und genervt ihre Luft durch die Lungen presste. Ihre Lider waren noch immer geschlossen. Sie hatte ihren Kopf wieder gerade ausgerichtet und ging instinktiv einen Schritt beiseite. Meist wo ein Schlag herrührte, folgte ein weiterer. Erst als sie den vorbeiziehenden Luftzug von Malkus auf ihrer Wange spürte, seinen markanten Duft durch ihre Nase sog, öffnete sie müde ihre Lider zu kleinen Schlitzen und blickte auf das ruhige, durch den Wind angetriebene Wasser, welches an bestimmten Stellen kleine Wellen schlug. Ihre Mimik war schwer zu deuten. So auch waren es ihre Gefühle die in ihrem Kopf eine Achterbahn fuhren. Sie war nicht sauer, nicht wütend, nicht traurig, aber auch nicht glücklich. Es war eine Lethargie, eine Leere, Gleichgültigkeit, die ihr gewiss nicht fremd war. Nein. Dieses Gefühl hatte sie nur dann, wenn sie auf dem Schlachtfeld war. Eine Maske die man abnahm unweigerlich dann, wenn sich entschied auf dem Schlachtfeld seine Waffe zu ziehen. Eigentlich gab es 2 Eves. Eine, Eve die durch Alkohol und ihrem rechten Sinn zusammengehalten wurde, wenn sie unter Leuten war und die Eve, die ihre Maske abnahm und auf den kriegerischen Hügeln das zeigte, was sie wirklich war. Ein schwarzes Instrument mit pechschwarzen Schattenflügeln, dessen Federn so scharfkantig waren wie Rasiermesser, das nur gespielt wurde, um zu töten. Eine heroische, thronende Frau dessen zerfetzter Mantel unter ihrer befleckten schwarzen Rüstung, dessen Silberakzente matt schimmerten, ihr Blick, der über das große Feld schweifte und die toten Körper betrachtete die durch ihre Klinge starben. Der Krieg offenbarte den natürlichen Charakter einer Person, das hatte die Frau so oft miterlebt und das konnte sie nicht leugnen. Der Unterschied war der, sie wusste beide Charaktere zu trennen. Sie wusste sich bedeckt zu halten. Sie wusste wann es an der Zeit war die Eine zu Wecken um die Andere in den Schlaf zu wiegen.


    Sie stand noch immer wie angewurzelt da, schloss wieder mal ihre Augen und neigte ihren Kopf über die Schultern. Ihre Haare fielen ihr dabei ins Gesicht. Sie öffnete ihre tiefblauen Augen. “Wer soll uns so weit entfernt jemals auf die Schliche kommen? Zwei Menschen sind verschwunden. Na und? Keine Zeugen, nur ihr Blut. Die Wachen haben sowieso besseres zu tun als nach Vermissten zu suchen. Also schicken sie unerfahrene Abenteurer die hier ihre Leichen finden werden. Derweil sind wir längst über alle Berge und niemand kann uns mit denen in Verbindung bringen.“ Sie zuckte mit den Schultern und wandte sich nun zu den beiden Männern. Ihre Stimme lag tief. “Also scheiß auf unprofessionell.“ Sie blickte Malkus an, ging in die Knie und hielt ihm eine Hand hin um ihm aufzuhelfen. Sie versuchte sich an einem Lächeln, was mehr düster hervorkam als es wirklich gemeint war. Ihre Wange war unterdessen rot und leicht geschwollen. Als Malkus zögerte und ihre Hand nicht nahm, setzte sie sich wieder auf. “Also Hateno, oder? Jetzt sollten wir die Hälfte an der Zeit brauchen.“ Sie hatte ihre beiden Hände in ihre Hüfte gestemmt und mit Sal gesprochen, ihn von der Weite aus zugesehen, wie er beide Körper nebeneinander legte, sie von ihrem Hab und Gut entledigte und schon fast zufrieden in einer surrealen Art und Weise, sein Werk begutachtete. Sie wandte ihren Blick erneut zu Malkus. “Bereit nach Hateno zu reiten?“