Beiträge von jason

    Ich guck dass ich heute spät Abend noch was schreibe. Sitz grad mit meiner Frau seit langem mal wieder im Kino und haben mal Zeit für uns zu zweit. Date sozusagen. Da unser Terminkalender immer Sau voll ist ist das heute Premium worauf wir uns schon die ganze Zeit gefreut hatten. Um halb 12 ist der Film aus dann werd ich um 12 anfangen ran zu klotzen.

    Mhm ich weiß.
    Bin gestern nicht mehr dazu gekommen nach dem Lesen und heute sitz ich noch auf der Couch und mach Brainstorming. Tu mich gerade etwas schwer voran zu schreiten. Ich könnte nur auf paar Sachen eingehen was ich aber nicht als Hauptbestandteil machen möchte, deswegen brauche ich noch einen Input, einen zündenden Gedanken um bissl was aus meinem Beitrag zu kitzeln. Ich hatte gehofft, dass jemand von Euch einen Step nach Vorne macht und nicht nur recap postet haha :ugly:


    nein ist nicht schlimm, Eure Beiträge waren ja auch der Hammer allesamt, ich brauch nur noch etwas um mich zu sammeln um den Stein ins Rollen zu bringen. Morgen schreibe ich dann da ist Freitag und ich hab im 11 Uhr aus.


    Edit:

    Die Frage von Symin werde ich definitiv aufgreifen dann Sebariell mit ins Boot holen mehr mit Brom interagieren und mich mit Malkus beschäftigen also ich krieg schon was zusammen xD so ist’s nicht.

    Ich finde das Spiel z.B. zu keinem Zeitpunkt schwer – zumindest, wenn man mit 2D-Metroid-Titeln vertraut ist. Die meisten Bosse habe ich beim ersten Versuch durchschauen und besiegen können und wenn nicht, dann spätestens beim dritten Versuch.

    Dann bin ich einfach nur schlecht, oder habe wirklich schlechtes Karma in Kombination mit Mr. Doodle, denn egal wie und wo ich durch die Tür gehe, er bereits wartet und mich instant killt xD

    Die Bosse an sich waren vom Schwachpunkt her nicht schwer zu durchschauen, aber die gigantischen HP im Zusammenspiel, dass sie so dermaßen viel DGM austeilen und ich zu dem Zeitpunkt leider nur 2 cnergy container besaß, machte das Katz und Mausspiel einfach einseitig. Ich musste mich schon wirklich hart anstrengen um meine Bewegungsabläufe so zu timen, dass ich mir selbst kein Ei lege. Das war aber dann wirklich erst nach mehreren Versuchen der Fall und wie gesagt, bei Mr. Doodle ist das bei mir so eine Glückssache. Meist komme ich gar nicht in seinen Radius, doch es gibt eben Ladesequenzen in denen er halt wirklich sofort in der Tür steht und mich überrennt.


    Aber ja. Rückblickend ist wohl Dread nicht schwerer als Samus Returns, aber da hatte ich ja auch meine Probleme :ugly:

    Was die Länge angeht war ich jetzt auch nicht enttäuscht. Für ein 2D-Metroid ist es völlig im Rahmen dessen, was mir gefällt und; wie gehabt; fand ich selbst das Pacing ziemlich gut. Es gab; trotz üblicher Backtracking-Passagen; eigentlich keinen wirklichen spielerischen Hänger und die Story war jetzt nicht so komplex, dass es für mich persönlich mehr gebraucht hätte.

    Ich hatte nur große Hoffnung, dass eben für einen vollwertigen AAA Titel auf der Switch die Länge eventuell angepasst und ein bisschen gezogen wird. Metroid macht mir immer unglaublich viel Spaß und man sieht ja, wie viel Mühen zum Teil in einzelnen Quadranten stecken, (auch wenn ich 2 bis 3 Räume gefunden habe die aus anderen Spielen recycled wurden) und dass sich die Spielzeit um die 15 bis 20 Stunden ausdehnen. Also gut das Doppelte was man eigentlich vom 2D gewohnt war.

    Ich darf aber scheinbar die Spiele nicht mit Prime oder Other M vergleichen, die natürlich für ein Metroid unglaubliche Spiellänge besitzen, obwohl auch hier die Story (gerade in Prime 1 oder 2) gar nicht mal soooo tiefgängig war.

    Uff, dachte nicht dass meine Ansicht zu einem eventuell persönlichen Gebrauch, den ich ja im Vornerein schon ausgeschlossen habe, weil ich die Deck nicht brauche, so harsch triggert.

    Aber gut.


    Breaking News: Etwas staubt ein wenn man es bloß rumliegen lässt.

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, warum du diesen Seitenhieb losgelassen hast, aber um verständlich zu machen, warum ich das schrieb, einfach deswegen, weil ich die Link nie benutze. Ich hatte sie damals als Geschenk zum Kauf von Doom erhalten und sie wie gesagt 2 mal ausprobiert. Sie entspricht einfach nicht meinem Gamingverhalten und das projizierte ich auf die Deck, da ich sie ebenso nicht benutzen würde.

    Findest du die Aussage nicht irgendwie unfair? Tatsächlich sind doch solch Speicherkapazitäten bei mobilen Endgeräten

    gang und gäbe und da sticht das SteamDeck einfach mal überhaupt nicht heraus

    Finde ich nicht. Selbst Konsolen im heutigen Zeitalter schaffen es eine Speicherkapazität von 500GB bis zu 1TB bereitzustellen und die 500GB sind auch nur noch dann vorhanden, wenn es sich um ältere Konsolengenerationen handelt. Ich hab mich auch dazumal gefragt, warum die Switch mit nur 32GB umherkratzt und nicht auf die für mein Verständnis, mittlerweile mind. 500GB, aufgestockt hat. Die Switch hat halt, wie die PS4/5 oder die XBOX auch, den Vorteil, dass man mit Speicherkarten oder zusätzlichen Festplatten seine Bedürfnisse an Speicher erweitern kann, für diejenigen, denen wirklich bis zu 1TB auf der Playsie nicht reichen. Aber auch das halte ich nach wie vor den Konsolen vor, gerade der Switch, warum man in ein Preissegment von 400€ einsteigt und nicht einmal eine gute Kapazität an Speicher bereitstellt, da der Speicher heutzutage nichts mehr kostet. Früher mag das wohl ein Argument gewesen sein, heute sehe ich das nicht mehr so. Nicht anders argumentiere ich das gegenüber dem Deck genauso. Warum verschiedene Preissegmente anbieten die zudem abhängig vom Speicher total unrealistisch sind, anstatt 500GB oder 1TB bereitstellen und gut ist.

    Und sollte das Argument fallen: Jeder kann sich seinem Bedürfnis selbst den Speicher aussuchen. Ach Schwachsinn ...


    Das die Deck allerdings erweiterbar vom Speicher her ist wie die Switch, finde ich wieder einen kleinen Pluspunkt und das wusste ich auch nicht. Die Info hab ich scheinbar überlesen oder gar nicht erst gefunden. Das Argument war mir neu. Und trotzdem zeige ich oben auf mein Geschriebenes. Ich habe meine Switch ebenfalls mit einer 500gb Karte nachgerüstet, die mich im Vergleich einfach so gut wie gar nichts gekostet hat. ...

    Woher hast du denn diese Behauptung? Controller-Unterstützung ist schon lange auf dem Vormarsch.

    Woher ich die Behauptung habe? Von meinen Erfahrungen, aus sämtlichen Steam Hilfe Supportanfragen/ Foren etc., weil es mich selbst betroffen hat und ich mich in der Materie etwas eingelesen habe. Generell sei dazu gesagt, dass ich selten am PC mit Controller Spiele aber ich dennoch ein zwei Titel besitze, die mit Controller angenehmer zu steuern wären. Also habe ich mich schlau gemacht, warum ein simples Plug and Play nicht funktioniert und was für Requirements ich dafür brauche. Dann bin ich auf sämtliche Steam Foren gestoßen weil zig andere Spieler genauso Probleme hatten.


    Ja du hast recht, dass sich in dem Segment Controller etwas tut, aber noch lange nicht ausgereift ist, da Steam halt nach wie vor eine Maus Tastaturgesellschaft ist in meinen Augen. Auch die Spiele die ursprünglich für den PC entwickelt wurden, werden im Nachgang nicht sauber mit einem Controller von der Hand gehen. Kannst du dir Gothic 1 / 2 / 3 mit Controller vorstellen? Half Life mit Controller? Portal? Die gängigen Games die auf Steam eben bekannt sind. Du erwähntest ja das es 500.000 Spiele gibt und leider kenne ich eben nur meine 140 die eben mit nem Controller unspielbar sind.


    Den ersten Umschwung den Steam mit sich brachte war in ihrem "Operating System" -ich nenn es einfach mal so-, indem man jetzt zumindest verschiedene Controllerarten konfigurieren kann, damit man keine Drittanbieter Apps mehr braucht, um sauber zu spielen. Früher waren JoyToKeen oder wie sie alle heißen einfach Pflicht, indem man einfach Inputs auf der Tastatur einer Taste auf dem Controller zugewiesen hat. Jetzt fallen zwar die Drittanbieterapps weg, dafür muss man erst mal Profile pro Spiel in Steam selbst konfigurieren und da hat man Glück, dass Steam ein Portal anbietet, indem jeder Spieler seine Konfiguartion zur Verfügung stellt, die man einfach nur laden braucht. Wie du siehst, setzt sich aber auch hier der Spieler mit der Materie auseinander und nicht Steam per se. Und in meinen Augen ist das durchaus ein Problem, denn wieso sollte ich eine Handheldkonsole entwickeln wo doch auf dem PC die Steuerung per Controller nur so semi funktioniert? Ich würde erst einmal die eine Baustelle erledigen und dann eine andere Anfangen.


    Dafür bist du im falschen Thread. Da kannst du dich im Nier Automata Thread drüber aufregen oder dich an Square Enix wenden


    Oh verzeiht Mylord. :feelsbadman: Ich dachte NieR wäre an dieser Stelle ein Ausdruck eines Vergleichs wert um die Controllerproblematik in Kombination mit meinem Geschrieben zu untermalen, dass eben Probleme herrschen Spieleübergreifend, die das Deck dann einfach so übernimmt und trotzdem Titel geben wird, die unspielbar werden. Da ich NieR aber auf der PS4 spiele geht mir das eigentlich am Arsch vorbei.


    In Anbetracht, dass du das eher mit einem Laptop mit gleicher Performance vergleichen müsstest... Welchen "Mittelklasse PC" meinst du denn?

    Ich weiß jetzt nicht was du von mir willst? Soll ich dir auf die Schnelle zum Preis vom Deck einen Mittelklasse PC aus Alternate zusammenstellen oder was genau willst du jetzt ausdrücken?




    Das Deck ist toll, es wird toll. Mit Sicherheit. Nur nicht für mich. Mein Spielangebot ist einfach nicht so riegeros, dass ich ne halbe Million Spiele besitze die sich bequem auf der Couch mit einem Controller zokken lassen. Dafür habe ich Steam nie genutzt und dafür werde ich Steam auch nie nutzen. Wenn andere Spieler mit ihrer Bibliothek sagen können okay, das Deck rentiert sich für mich wirklich weil ich keine Konsole besitze, dann ist das auch gut so. Ich kritisiere eben nur in meinen Augen auffällige Punkte, die einfach nicht sein müssten oder kreide das an, womit ich bereits schon Erfahrungen habe.


    Wenn Einjemand natürlich damit super fährt, dann klasse, freut mich. Für mich ist das Deck eben aus oben genannten und preislichen Gründen einfach nichts. Was das Deck an sich ja nicht schlecht macht UND was ich NIE behauptet habe.

    Ne, noch gar nicht. Hatte es tatsächlich auch vergessen und spiele ja aktiv Final Fantasy XIV, da habe ich es komplett aus den Augen verloren. Aber das soll mir nicht im Weg stehen, ausprobieren würde ich es tatsächlich mal.

    Ich hab gerade das Tutorial durchgespielt und mich mit den ganzen Sequenzen und Spieleindrücke berieseln lassen. Dabei fällt die hervorragende Videoverarbeitung auf wie die Szenen deinen Charakter selbstverständlich in seinem Outfit importieren und agieren lassen. Das klappt unheimlich gut und sieht toll aus.

    Genisis hebt sich doch ziemlich von PSO 2 ab, zumindest was man in den Kämpfen soweit am Anfang beurteilen kann. Die Mechaniken wie man die Skills einsetzt, unterscheiden sich ziemlich zum normalen PSO 2 und das aktive Ausweichen und Dashen ist tatsächlich mehr in den Vordergrund gerutscht und auch gewünscht. Man kann Skills jetzt aufladen damit verursachen sie mehr Damage und dieses perfect cycle button pressing gibt es nicht mehr. Interessant ist das Timing beim Drücken des Angriffs nach wie vor in meinem Finger gewesen, trotz, dass ich so lange nicht mehr gespielt habe. Gut, ist in NGS jetzt irrelevant.


    Der Charakterimport ist auch ziemlich cool, wobei du nichts aus deinem bestehenden Stand mitnimmst. Keine Meseta, keine Waffen, keine Armor, nichts. Lediglich dein Aussehen und das was du als "Outfit" anhattest, egal ob gekauft oder erspielt. Du hast die Möglichkeit vor NGS also deinen Charakter zu importieren, dann anzupassen um vielleicht noch einmal Änderungen durchzuführen, dann kannst du starten.


    Sobald das Tutorial beendet ist, spielst du den Multiplayer frei UND kannst zwischen PSO 2 und PSO 2 NGS hin und herswitchen.

    __


    Für unser Teambuilt :ugly:

    Ich spiele wieder meine Gunnerin wie ich es in PSO 2 schon tat, weil mir der Playstyle und zudem der DGM richtig gut gefällt. Ich liebe es in der Luft zu fliegen und dabei in der Ferne aufs Fressbrett zu geben xD


    Valve versichert nun bei einer Vorbestellung des Steam Decks den garantierten Lieferzeitraum Dezember 2021.

    Ist zumindest eine sportliche Aussage in unserer heutigen Wirtschaftssituation, wenn man die Halbleiterknappheit im Auge behält, aber hey, Valve wird wissen was sie tun.


    Das Steam Deck hinterlässt bei mir persönlich einen, groben und positiven Eindruck in der Hinsicht, was Steam sich ausdenkt, um am Markt zu überleben und um hier die ein oder anderen Euros mehr aus uns Konsumenten zu quetschen. Es gab bisher viele Steam Goodies wie den Controller oder das Steam Link Modul zum Streamen der PC Komponenten via Netzwerk auf dein Unterhaltungsmedium, dass sie jetzt eine Art Handheld rausbringen, das war fast zu erwarten. Ansich eine tolle Idee, generell nichts für mich. Warum, erläutere ich im Nachgang.


    Das Steam Deck erinnert mich etwas an NVidias Shield, die zu Anfangs sehr populär war, dann nicht mehr hergestellt wurde, jetzt ziemlich rar ist und wenn man sie nicht durch Zufall auf Ebay findet oder man Satan persönlich im Zirkel beschwört, man die Konsole kaum für gutes Geld schießt.


    Ich finde die Innovation des Decks toll, für mich allerdings komplett sinnbefreit. Ich spiele meine Spiele immer am PC oder eben auf der Konsole. Ich hatte damals schon in Steam Link große Hoffnungen gesetzt und selbst Steam Link habe ich vielleicht nur 2 mal benutzt, seitdem ist es ein Zubehör auf unserem Fernsehkästchen und staubt ein. Dasselbe Gefühl habe ich mit dem Deck auch. Erstens sind die GB Angaben eine absolute Frechheit. Mit 64GB kommt man heutzutage nicht mal mehr mit einem Spiel weiter. Zum Vergleich: Ich habe soeben 90 Gigabyte an Updates für PSO 2 Genesis geladen. Wo soll denn bitte PSO 2 auf das Deck passen? Gerade PSO 2 kann ich mir sehr gut vorstellen es auf der Couch über das Deck zu spielen.


    Punkt 2 die Spiele. In den Videos oder Trailer sieht man immer schön Spiele die optimal in perfekten Bedürfnissen auf dem Deck laufen. Da man die Steam Titel zu 90% mit Maus und Tastatur spielt bin ich mir nicht so sicher, ob die Steuerungen wirklich so optimal laufen wie dargestellt. Nicht nur das Handling und das Spielergebnis wird anders sein, sonder die komplette Mechanik. Und dann hat man Glanzstücke wie den NieR Automata PC Import, wo einfach gar nichts funktioniert hat.


    Da sehe ich zu viele Schwachpunkte, die einen Preis von einem Mittelklasse PC definitiv NICHT rechtfertigen.

    Wow ich hab das Spiel komplett aus den Augen verloren. Meine Langeweile hatte mich dazu getrieben fast SilkRoad zu installieren aber das Genisis mittlerweile auf dem Markt ist, habe ich vollkommen verdrängt. Wie gut, dass ich meine Steam Bibliothek Up to Date halte und zugleich mich PSO 2 fragt, ob New Genisis installiert werden darf. HALLO?! NATÜRLICH!


    Ich werde gleich mal losfetzen und bisschen reinteasern und dann etwas hier dazu schreiben.


    Yuffie:

    Hattest du bisweilen das Vergnügen Genisis zu spielen?

    Bock auf ne kleine Runde, wenn du mal Zeit hast?

    Seit eigentlich schon Ewigkeiten, gibt es die Evoland Legendary Edition auf Steam !


    ~Klück das Bild~

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    Die Legendary Edition ist für die Nutzer kostenfrei gewesen, die damals Evoland I und II separat gekauft und bespielt hatten.

    Die Legendary Version umfasst nun den ersten und zweiten Teil der Serie in ein Spiel, in dem man im Hauptmenü dann auswählen kann, welches Game man bedaddeln will. Hierzu kommen für alle Achievementsjäger neue Trophäen hinzu und wer Evoland I und II schon gespielt hat, bekommt hier die Chance alles noch einmal frisch zu erleben.


    Grafische Neuerungen oder veränderte Gameplayelemente gibt es nicht. Es ist wirklich nur ein Zusammenschluss beider Games, in einer günstigeren Variante, als würde man beide Spiele separat kaufen.


    Ich wollte die Info mal droppen, da sie nirgends erwähnt wurde und für den Ein oder Anderen vielleicht gut zu wissen wäre.


    Ich kann eigentlich alles was Yuffie sagt so unterstreichen. Auch ich habe das Spiel gestern angefangen und nach ein paar Stunden weggelegt, weil ich wusste, dass wenn ich meine 8 Stunden voll durchziehe das Spiel vorbei sein wird. Ich habe jetzt den 5ten MC Doodle besiegt und wusste haargenau, dass es nicht mehr lange dauern kann.


    Und das ist schon gleich die erste Kritik die ich an dem Spiel habe bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Die Länge.

    Wir hatten uns davor schon einmal darüber unterhalten, bzw. ich hatte große Hoffnung darin gesteckt, dass der Titel dieses eine Mal vielleicht für ein 2D Metroid länger sein wird. Für einen großen Konsolenableger der Switch und dann einen Vollpreis für 60€ bei X Jahren Entwicklungszeit, eigentlich nicht anders zu erwarten, oder? Ich bin fast maßlos enttäuscht.


    Mein Spielempfinden zu Dread ist eine Mischung aus Fusion und Samus returns. Die Steuerungsmechanik geht eindeutig flüssiger von der Hand als auf dem 3DS und ist für meinen Geschmack schneller zu begreifen als auf anderen Konsolen.

    Das Einzige was ich nach wie vor wieder nicht sonderlich aktiv und oft benutzt habe, ist das überflüssige Kontern. Entweder der Feind gibt mir aufs Fressbrett oder ich spiele so strategisch, dass der Fein davor schon tot ist. So richtig parieren tue ich in dem Spiel nicht und das ist dann auch der Punkt, an dem die Funktion für mich total verschwendet ist.


    Die Schwierigkeit von dem Spiel ist wieder einmal brachial und stellenweise unfair. Ich hatte gar nicht in Erinnerung, als ich das Spiel gestartet habe, dass ich die Schwierigkeit auf FUCK YOU von ARSCHLOCH gestellt habe?! Es ist einfach nur nervig aber auf einer anderen Seite auch sehr befriedigend, wenn man sich durchbeißt. Was einst SA-X einen Nervenkitzel in Polygonuniversum verursacht hat, ist bei unserem MC Doodle einfach nur nervig. Die instant Kills sind nur haarscharf auszuweichen was mir bei 50 Mal vielleicht 8 mal gelingt und wenn ich dann denke, "juhu ich hab den Dreh raus" verpatze ich es wieder. Einerseits ist es mir egal, denn das Spiel bietet einen Luxus von dem man bei anderen Games nur träumen kann. Humane Speicherpunkte und Autosaves die einem nach seinem Tot gar nicht mal so weit weg spawnen lassen. Nichts desto trotz bin ich bei

    Mindestens 40 mal draufgegangen und bei anderen Bossen / Mc Doodles ebenfalls. Ich habe eigentlich mehr den Ladescreen vor Augen als das Hauptspiel und vielleicht hab ich es dann deswegen nicht in 8 Stunden sondern in 10 durch.


    Die Grafik ist ein Meisterwerk. Mir gefällt das ungewöhnliche Model von Samus. Die neue Farbkombination ihrer Suits und die Waffe die einen viel plastischeren Eindruck vermittelt als zuvor. Das Eckige Visier ein Remoddel aus Samus Returns, denn dort war Samus eigentlich auch schon so angezogen. Das teilweise kantige steht ihr gut und die Glanz und satten Farbeffekte heben alles noch einmal sehr schön hervor. Die Welten und die Details in den Hintergründen, perfekt. Es rührt sich eigentlich immer etwas.


    Dieses Mal habe ich vom Sound her das Gefühl, dass Metroid schwächelt? Ich habe nicht die typische Metroidmusik raushören können. Ich werde heute bei meinem nächsten Run noch einmal mehr mein Augenmerk explizit auf die Musik richten, aber so direkt wäre mir nichts aufgefallen, was mich wie bei allen Vorgängern bisher, gecatched hat.

    Wuhoaaaat geiler scheiß.
    Ich hab die Szene so gefühlt als wir beide auf dem Boden lagen und du deine Hand zu mir ausgestreckt hast. Und auch der Moment, wo wir beide an dasselbe dachten. <3

    Uhm joa I did it.

    War gar nicht so einfach und mit fast 3.000 Worten hab ich irgendwie was geschrieben xD


    Hab mich ziemlich hart getan weil die Inspiration nicht so gekickt hat und ich durch meinen Krankheitsstand gerade nicht viel Konzentration besitze, deswegen saß ich auch gut 3 Stunden an dem Beitrag mit immer wieder Pause und Kontrolllesen damit die Bilder in meinem Kopf mit meinen Worten übereinstimmen. (Hab nen dämlichen bakteriellen Infekt der mein Nervensystem lahmlegt und das wirkt sich mit Schwindel und Konzentrationsstörung aus)


    Dafür bin ich froh dass ich es nach unserer Reise endlich mal geschafft habe, mit ALLEN aus der Gruppe zu interagieren und jeder hat einen sau wichtigen Part in meinem Post übernommen.


    Also Ich-bin-Niemand

    Here you go.

    Ein donnerndes Roden zerfallener Knochen barst in einem aufkeimenden Staubgebilde auf dem Boden und die Luft erfüllte sich mit verschmutzter Luft, Dreck, Schweiß, Blut. Das riesige Knochengebilde, erschaffen durch die Macht des Blutmondes, zerfiel wie ein schlecht gestapelter Kartenturm, leblos, dessen stützendes Pik Ass aus dem Stapel genommen wurde. Die Krieger hatten gesiegt. Der tapfere Gorone, aufopfernd seiner Selbst, hatte im Zusammenspiel mit seinen Freunden, mit der Strategie von Sebariell, mit dem Ablenkungsmanöver von Malkus, mit dem Todeskampf von Symin, den Riesen besiegt und die Gefahr gebannt. Vorerst.


    Evelyn hatte tief eingeatmet, ihre rechte Hand knarrte fest umschlossen an ihrer Waffe, das Leder, es zerrte am kalten Metall der Sense. Ihre Augen waren geschlossen. Der Windhauch des Riesen zerpflügte ihre Haare und brachte diese in einem Windstoß durcheinander. Sie spürte wie etwas an ihren Beinen zog. Sie senkte langsam ihr Haupt, an ihren Füßen kauernd, ein Gast des Stalls. Die Freude in seinem Gesicht das große Übel erlegt zu haben, überdeckte seine Erschöpfung, seine Angst. Er zitterte vor Anstrengung. Legte ein säuselndes Grinsen auf seine Lippen. Die Kriegerin, sie öffnete ihre kalten Augen und packte den Bewohner an seiner Kehle und blickte mit ihrem schwarzen Auge tief in seine bibbernde Seele. “ Ein Vieh frisst wie das Vieh, und auch der Mensch, insofern er ein Vieh ist, frisst wie dieses von der Erde, er soll jedoch nicht sein wie ein Vieh, sondern soll ein vom Ewigen her Bestimmter aus dem gespeist werden, was ewig ist. Denn er ist nicht als Vieh geschaffen, sondern als Mensch, als Ebenbild der Götter und als sein Gleichnis. Der viehische Leib ist ein anderer als jener, der sich von dem Baume nährt, der aus der Wurzel der Götter wächst. Dieser Leib des Menschen ist der ewige Leib, den Göttern nachgebildet, ihnen gleich und darum unsterblich. Als Unsterblicher wurde der Mensch geschaffen“ Sie legte ihren Kopf leicht schräg, das Feuer an ihrem Auge brannte tiefschwarz und lila Funken flogen beiseite. “Bist du unsterblich?“ Ihre Worte hallend wie ein Echo in einer Höhle zogen durch das Schlachtfeld und zog die Aufmerksamkeit ihrer Kameraden auf sich. Ihr Griff wurde fester und der erschrockene Mann drückte beide Hände um ihr Handgelenk, röchelnd, mit weit aufgerissenen Augen. Schaum bildete sich vor seinem Mund. >>“W-was seid ihr? B-bitte!“<< Das Surren des erhobenen Sensenblattes vibrierte auf der heißen Wange des Mannes. Wie ein Zischen, legte sich der kalte Stahl auf seine Wange, als Eve ihre Waffe plan an ihn drückte. Sie knackte mit ihrem Hals. Sie lies ab. Wie ein nasser Sack fiel der Gast zurück auf seine Knie, in gebeugter Haltung, seinen Hals schützend von ihrem abgelassenen Blick. Die Furcht wuchs, er keuchte. “Die einzelnen Individuen in einer Population sind nie gleich. Sie unterscheiden sich in mehreren Merkmalen. Eine vollständig determinierte Welt müsste ablaufen wie ein Uhrwerk. In ihr gibt es keine Probleme und keine Möglichkeit, die Abläufe irgendwie zu beeinflussen. Die reale Welt ist nicht von dieser Art.“ Ihre Klinge zerschnitt in einem Luftzug die Umgebung und grub sich in das zarte Fleisch des kauernden Mannes. Sein Blut, glänzend und in voller Pracht wie die Farbe des Mondes, rannte in Tropfenform der Schneide der Sense hinab. Der Kopf des Mannes schlug mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden auf, gefolgt von seinem regungslosen Körper. Eve wirbelte die Sense in ihrer Rechten um ihre eigene Achse, ihr fokussierter Blick, langsam und beständig, erhob sich. Ihre Augen, sie flogen von einer Person hinweg zur nächsten, erfasste die starren Blicke ihrer Gegenüber. Sie leckte sich einmal über ihre Lippen, die sich zu einem süffisanten Grinsen ausbreiteten. Die Gäste, die Bewirtung, die Krieger, Malkus, Symin, Sebariell, Brom, alle waren erstarrt, erhoben ihre Waffen, unsicher, was vorgefallen war, wie sie weiter verfahren würden. Der Moment der Starre schien Ewigkeiten anzudauern.


    Der Mond hoch am Firmament, er versteckte sich hinter einer schwarzen Nachtwolke. Eves Grinsen verhallte nicht und ihr Blick flog auf ihr nächstes Ziel. Ihre Füße fingen an wie ein müdes Pferd zu traben. Das Donnern ihrer Stiefel wurde lauter und lauter und lauter bis sie schließlich rannte. Lachend baute sich ihre bedrohliche Statur vor einem weiteren Gast auf, der Schützend eine Keule vor sich hielt. Das Zittern übertrug sich über das Holz seiner Waffe und vibrierte in der Luft. Evelyn stoppte mit einem Ruck vor dem Mann. Ihre weißen, spitzen Zähne standen im vollen Kontrast ihres dunklen Antlitzes. Ihre rechte Fußspitze tippte auf dem Boden auf und ihr linker Stiefel grub sich in den sandigen Boden. Ihre Waffe drehte sich zur Horizontalen in ihrer Hand, dann fing die Kriegerin an sich einmal um ihre eigene Achse zu drehen. Das Blatt fraß sich mühelos durch den Körper ihres Gegenübers und zerteilte ihn durch zwei. Wieder trat das dunkle Rot ans Tageslicht, benetzte die glänzenden Platten ihrer Rüstung. Sie machte keinen Halt. Dieses Mal war ihr Ablauf schneller. Sie ruckte ihren Kopf zur Seite, preschte auf eine Frau zu die sich schreiend, schützend ihre Hände vor ihr Gesicht hielt. Die Spitze der Sense hoch am Himmelszelt, fuhr mit einer Wucht senkrecht nach unten. Einer ihrer Kameraden schrie in der Ferne sie solle endlich zur Vernunft kommen und aufhören, doch der Schall drang erst gar nicht an ihr Gehör. Ihre Ohren betäubt vom Rausch des Mondes, das kochende Blut in ihren Venen. Wie ein Drang MUSSTE sie die Blutopfer bringen. Die Opfer für IHN! Ihr Grinsen wurde breiter. Ihr Herz hüpfte vor Aufregung doch ihre Waffe verhallte in einem klirrenden Donnern als sich Malkus schützend vor die wimmernde Frau stellte, sein Schwert parierend nach oben gehalten. Sie blickte enttäuscht in sein aufgeregtes Gesicht. Sein Mund bewegte sich doch konnte sie keinen Ton vernehmen. Ihre Gesichtszüge entglitten fast schon traurig, ihre Mundwinkel zogen sich nach unten, wie ein kleines Kind, welches gerade anfangen wollte zu weinen. Sie lies ihre Waffe locker und trat Malkus zur Seite, holte mit ihrer Waffe aus und beendete das Schluchzen der Frau mit einem Streich. “Das Uhrwerk!“ Sie richtete ihre Aufmerksamkeit nun ihrem Kameraden. äHäasd


    Der Mond, ein letztes Mal trat er hervor, fast am Horizont des Landes angekommen. Sie setzte ihren Stiefel auf die Brust ihres Freundes und führte das Blatt an seine Kehle. Sie sprach nicht. Ihr Herz machte einen Satz. Sie erhob ihre Rechte und holte zum Schlag aus. Malkus wandte sich unter ihr wie ein Tier, welches zur Flucht ansetzen wollte. Seine warmen Finger, sie umschlangen das Bein der Frau. Er zitterte. Die roten, glühenden Funken des Blutmondes traten aus dem Boden hervor und erloschen in der Luft. Ihr Grinsen, so breit wie das eines Psychopathen.


    Ihr Angriff wurde gestoppt als zwei starke, brachiale Hände das Handgelenk der Frau umschlangen. Brom hatte sich eingeschalten und mit all seiner Kraft ihren Arm und die Waffe festgehalten. Symin baute sich hinter Evelyn auf und packte sie am Rumpf, um ihre Bewegung einzuschränken. Sebariell, er hatte seine Klinge unter den Hals der Kämpferin gesetzt. Noch immer zierte das seltsame Lächeln die Lippen der Frau. Sie versuchte sich zu bewegen. Nichts. Ein Ruck mit ihrem Fuß. Nichts. Malkus hatte sie fest im Griff. Ihr Arm, pariert durch den Goronen. Ihr sensibler Blick flog durch die Gesichter ihrer Kameraden. Verwunderung legte sich über ihr schwarzes Auge. Mit der linken, freien Hand, griff sie nach Sebariell. Ihre kalten Finger legten sich um seinen langen Hals. Sie fletschte die Zähne, drückte zu. Der Griff von Brom wurde stärker, Symin zerrte weiter an ihrem Rumpf um sie nach hinten zu drücken. Vergangene Bilder schossen ihr durch den Kopf. Sie spürte die warmen und vergänglichen Lippen einst von Sebariell auf ihren. Ihr freudiges Lächeln in ihrer Erinnerung. Sie schüttelte für einen Moment den Kopf. Die Stimmen ihrer Kameraden donnerten auf ihr Gehör ein. Schmerzverzerrt presste sie ihre Augen zusammen. Der Mond am Firmament, nun halb am Horizont. Das Feuer an ihrem Auge begann schwächer zu werden. Sie zischte. “LASST MICH LOS!“ Brach ihre echoverzerrte Stimme heraus. Brom zischte vor Anstrengung, die Klinge von Saberiell drückte sich weiter in das Fleisch der Langhaarigen. Dann ließ Eve locker. Ihre Muskeln entspannten sich für einen Augenblick und es war, als wäre sie schwerelos in einem Gefängnis aus tiefer Schwärze. Ihr Herz es klopfte, wurde langsamer und langsamer, bis es fast stillstand. Ihr Gesicht entspannte sich, dann riss sie ihre beiden Augen weit auf. Ihre aggressive Haltung änderte sich in einen Ausdruck von Verwirrtheit. Hastig ersuchten ihre Blicke die ihrer Kameraden. Schmerzen in ihrer Brust breiteten sich aus und zwangen die Frau in die Knie. Sie schrie auf. Schweißtropfen fielen von ihrer nassen Stirn und tränkten ihre Haarpracht. Brom hielt noch weiterhin ihre Hand empor als würde er die Kriegerin für einen Langlauf zum Sieger erklären. Ihre Hand, sie löste sich von Sebariell und rutschte an seiner Brust hinunter auf den staubigen Boden. Ihre Knochen schmerzten, jeder Muskel, angespannt und zum Reißen nahe. Sie biss sich auf ihre Unterlippe. “Geht! GEHT! BITTE VERSSCHWINDET!“ Es gab nicht viel worum Evelyn bat. Eigentlich bat Evelyn nie, doch sie wusste was passieren würde. Ihr rechter Arm fing an zu glühen und die Runen traten an der Luft hervor. Das Feuer um ihr Auge entzündete sich erneut. Ihre feminine, bittende Stimme, wandte sich wieder in das kratzige Echolot. “Vertraut mir, lasst mich, ICH MUSS HIER WEG!“ Ein Impuls drückte die Luft von ihr beiseite und Staubwolken setzten sich in der Luft nieder. Die einzelnen Staubpartikel in der Luft, sie schwebten und blieben eingefroren in der Luft stehen. Eves Haare, sie waberten in der Luft. Das gesammelte Blut der Frau auf Sebariells Klingenspitze, verharrte wie eingefroren in der Luft als es geradewegs herabtropfen wollte. Die Frau setzte sich auf und riss sich mit einem Ruck von allem los und rannte. Ihre donnernden Schritte hinterließen tiefe risse im Boden und ihr Körper bewegte sich ohne Verstand weg vom Plateau. Sie preschte an den Rand des Baumes an den sie einst stand hindurch des Gestrüpps des Busches zum Hügel hervor, wo sie mit einem Satz nach unten Sprang. Auf der Hälfte des Weges setzte sie auf, sie geriet ins Straucheln und stolperte. Die Erde, schwerelos in der Luft. Sie machte einen Satz kopfüber und fiel nach vorne über. Als Geradewegs ihr Körper zusammen mit ihrer klappernden Rüstung auf dem schrägen Boden auf prasste, tickte für sie die Zeit normal. Brocken von Erde und Wiese setzten mit der Schwerkraft ein und verteilten sich auf dem Hang. Sie stöhnte, sie haspelte. Das Umherschütteln brachte ihren Kopf vollkommen durcheinander und ihr Verstand verlor das Bewusstsein. Sie wusste nicht wo sie war. Erst als ihr Körper die letzte Drehung machte und zum Stehen kam, atmete sie schmerztreibend auf. Sie verlor ihre Waffe und sie rutschte an ihr vorbei, bis die Kettenglieder sich spannten und auch diese zum Stillstand zwangen. Ihr eigenes Blut trat an ihren Mundwinkeln hervor und sie hustete laut. Die trockene Erde unter ihrem Körper sog das rote Lebenselixier in sich auf und versickerte. Ihre Lider flatterten und sie kroch nach vorne.


    Schritte. Sie hörte langsam trabende, schlurfende Schritte. Ihr Augen öffneten sich. Das Feuer fast erloschen. Vor ihrem Gesicht kamen ein paar schwarze Stiefel zum Stehen die gerade so aus einem schwarzen Umhang hervorragten. Die Person die vor ihr stand ging in die Knie und sie spürte wie sich Finger einer Frau um ihre dreckig blutige Wange legte. Sie sagte etwas, konnte die Worte allerdings nicht erfassen. Schließlich erhob sich die Fremde und zwei Männer traten an ihre Seite und versuchten Evelyn unter die Arme zu Greifen um sie wie einen nassen Sack nach oben zu hieven. Sie biss sich auf die Lippen. “LASST MICH LOS! WER SEID IHR?!“ Das Feuer, ein dunkler Hauch in ihrem schwarzen Auge. Der brennende Heiligenschein, fast vom Winde verweht. Der Mond am Firmament hatte bereits den Rollentausch begonnen und Platz für seinen Spielpartner, der Sonne, gemacht.


    Eve blickte in die Tiefen der Kapuze ihres Gegenübers. Eine hochgewachsene, stämmige Frau glitt mit ihren Fingern über die Kanten ihres Mantels und zog ihre Kapuze hinweg. Ihre giftigen Augen, die wie nach einem Triumph aufblitzten, ergötzten sich an dem Elend der Kriegerin. Sie sprach nicht. Hielt es wahrscheinlich nicht von Nöten Worte an ihr Vieh zu richten, denn nicht mehr und nicht weniger betrachtete sie Evelyn so. Das war an ihrer Nasenspitze abzulesen. Sie schnippte mit ihren Fingern und die Männer packten härter zu. Die Braunhaarige schrie auf. Speichel vermischt mit ihrem Blut tropfte zu Boden als sie zischte. “VERDAMMT LASST MICH!“ Das Feuer, es wurde erneut intensiver. Sie stapfte mit ihrem Bein auf dem Boden und stieß sich mit einer brachialen Wucht unkontrolliert ab. Mit einem blitzschnellen Schwung zog sie an der Kette die sich nach wie vor um ihr Handgelenk befand und holte ihren Todesbringer an sich. Die Klinge drehte sich wie Zeitlupe in der Luft und das Blatt zeigte wie ein Sichelmond gegen den Himmel, um den Arm ihres linken Peinigers abzuschlagen. Sie setzte einen Schwung zurück. Das Aufschreien des muskulösen Mannes trieb der Kriegerin ein Lächeln ins Gesicht. Das Feuer es erlosch, der gewohnte, kühle See füllte bereits wieder ihr rechtes Auge. Sie ging in die Knie und ihre Sense donnerte auf dem Boden auf. Sie schrie. Schrie vor Schmerzen. Mylady, die einst ihren Rücken gegen Evelyn richtete, drehte sich erneut im Stand um und blickte in das Haufen Elend, der gerade vor ihr im Dreck kampierte, an ihrer Linken ein Mann der vor Schmerz sein Handgelenk hielt, im Hintergrund die Gruppe, die Schlitternd versuchte die Hügel hinunterzukommen.

    Oh hoho. Also tatsächlich hatte ich 3 Varianten im Kopf. Da keine Interaktion von euch gestartet wurde bleibt Eve jetzt nur Variante 2 oder 3 über :ugly:

    Variante zwei wäre aber abhängig von weiterer NPC Aktivität die ich aber nicht einleiten wollte, weil ich euren Plot mit Mylady oder anderen Antagonisten noch nicht so im Blut habe und diese noch nicht selbst schreiben will. Aber gerne können die bösen Möchte anschließend gehörig werden hehe o:


    Also ja. Ganz spoilerfrei Variante 3. Eve läuft Amok.

    Die Serie haben wir auch zum Release hin angefangen und die letzten Tage zu Ende gebracht.

    Irgendwie war die Serie nichts besonderes in unseren Augen. Sie lief ohne tiefe Emotionen zu hinterlassen und deswegen ist es irgendwie seltsam, warum die Serie im Internet so gehyped wird. Die Charaktere wirkten eher etwas flach und als sie die Chance hatten tiefere Einblicke zu gewähren, dann war es meist schon vorbei.


    Squid Game erinnert mich dazumal an das japanische Äquivalent was es in mehreren Filmen gibt und zwar an Battle Royale. Irgendwie liegt die Faszination solcher Nationen schon immer auf dem Konsens Leute gegeneinander antreten zu lassen, die sich dann auf Leben und Tot abschlachten um für Belustigung anderer, meist reicher Leute, zu sorgen.


    Die Geschichte ist hin und wieder echt langatmig erzählt und nicht allzu tiefgründig wie man es beispielsweise aus Alice in Borderlands kennt und ich hoffe doch insgeheim, dass es bei einer Staffel Squid Game bleibt, denn eine Fortsetzung bräuchte es nicht wirklich.

    Die Serie spielt eben mit dem Charme des Verbotenen und das macht sie vielleicht für viele so besonders. Der Spannungsbogen konnte nicht lang genug gehalten werden um mir wirklich den Nervenkitzel herauszuholen.


    Die Lücken die Yuffie bereits im Spoiler verpackt hat sind mir ebenfalls aufgefallen, trotzdem habe ich schnell darüber hinweg gesehen nachdem jede Folge ziemlich schnell abgehandelt wurde vom Plot her.

    Did it.

    Entschuldigt meine Verspätung. Ich bin einfach gestern instant eingeschlafen auf der Couch. Das familiäre in Kombination mit meiner Arbeit in der ich zur Zeit 130% gebe, hat gestern einfach alles abverlangt.


    Dafür gibts heute ein 2.600 Worte Beitrag.

    Hoffe er taugt.


    Und bevor wieder Kritik kommt: Ja ich hab mir dabei was gedacht und NEIN ich spiele es nicht OP aus ...

    Der Mond der Mond, der Mond scheint hell!



    Der blutige Vollmond brach aus der Wolkendecke hervor und tränkte den gesamten Stall in eine Mischung aus Furcht, Kampfeswillen, eine tiefe Verbissenheit, in jedem der Ansässigen. Eves Haare wehten wie wild im aufkeimenden Wind und ihr Blick war auf Sebariell gerichtet, den sie nicht abwenden wollte. Sie hatte ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen, das einfach nicht verstarb. Der rote Schein, der sich über alles und jeden legte, erstickte die aufkeimende Fröhlichkeit, die besonnene und ausgelassene Feier der Leute und überdeckte den noch so feinsten Ton am Stall. Es war still. So wie sich der rote Mantel langsam legte, erstickte er sämtliche Gespräche der feiernden Leute. Sämtliches Tuscheln der Spanner, die geradewegs noch die Gruppe im Visier hatten. Sämtliches Lachen der Betrunkenen, die sich schunkelnd im Arm lagen. Keiner vermochte sich zu räuspern, keiner sagte etwas. Diese Stille, Eve kannte sie ganz genau. Es war die Stille, die die stummen Emotionen nicht nur hörbar, sondern auch spürbar machte. Das ängstliche Zittern der Hände, die das Klappern des Metalls in ihren Händen zum Vibrieren brachten. Das verbissene Zähnefletschen, wenn der Ernst der Lage jedem bewusst war. Das Rascheln der Kleidung, wenn sich die Kinder in die Arme der Mütter warfen. Es war ein Augenblick, der sich bis zur Unendlichkeit ausdehnte. Eine Sekunde war gefühlt ein Jahr, ein Jahrzehnt, ein Jahrtausend. Jedem war bewusst, es würde Opfer geben. Niemand konnte den Ausgang der Schlacht ausmachen. Oh ja! So war es, an der Front zu stehen. Einfach herrlich! Das ungewisse Knistern in der Luft, die Spannung, die sich auf den Armen abzeichnete, wenn sich die Haare aufstellten. Das kochende Blut gemischt mit dem Adrenalin, welches durch die Adern schoss und das Herz auf Hochtouren antrieb, den Kopf und die Sinne dämpfte. Ein Mancher wurde schlecht von diesem giftigen Cocktail des Kampfes. Mut wich der Angst. Angst schaffte Platz für Zweifel. Wer Zweifel hatte wurde unvorsichtig. Unvorsichtige starben als Erster. Nicht umsonst, ist es eine Kunst seine Waffe zu führen, in guten so wie in schlechten Tagen. Nicht nur physisch, sondern auch mental.


    Die Kriegerin sog mit geschlossenen Augen die Luft scharf ein und hielt den Atem an. Sie fühlte sich, als würde sie mit dem Rücken an einer Klippe stehen und ihre Arme ausbreiten, um sich metertief den Hang hinunter zu stürzen, um in der Schwerelosigkeit in der aufkeimenden, blutroten Gischt, die brachial an den Felsbrocken zerbarst, unterzugehen. Zu sinken. In einem Meer aus Tot. In einem Wellenrauschen des Adrenalins des Krieges, dem Aufschlagen von Metall auf Metall. Der eiserne Geschmack des Lebenssaftes, welcher auf einem niederprasst, wenn man seinem Feind gegenüberstand und seine Klinge schreiend aus dem Leib zog, sodass dieser Saft deine Lippen benetzte. Der salzige Schweiß, der sich einen Weg von der Stirn über die Nasenspitze bahnte, an dem er sich sammelte und dann langsam im Erdboden versickerte, wenn er schwerelos zu Boden glitt. Langsam öffneten sich die blauen Augen der Frau und eine Hand fuhr an ihre Sense, die sie fest umschlang. Rote, glühende Funken stiegen vom Erdboden empor und verteilten sich in der Luft. Kaum greifbar, dennoch präsent. Es war als würde der ganze Erdboden in einer Glut einer Feuersbrunst verdampfen.


    Ihre Erinnerung brachte sie zurück an die Front. Diese Situation gehörte zu ihrem Leben, es war fast wie ein Spiel. Die Frau stand vorrangig vor allen anderen, blickte über die Reihen hinfort. Da waren Köche mit Pfannen und Töpfen bewaffnet. Bauern mit Mistgabeln. Frauen mit Stöcken die sich schützend vor den Kindern aufbauten. Soldaten mit ihren Waffen. Der betrunkene Orni der einen Bogen zückte. Es war interessant. Alles was gerade war, schien vergessen und plötzlich war jeder auf einer Wellenlänge. Was der Krieg einst auseinanderbrachte, brachte ihn in ernsten Situationen wieder zusammen. Das war Gesetz! So wollte es die Natur! Eves Gedanken preschten wie die zuvor beschriebene, blutrote Gischt durch ihren Kopf und umso länger sie die Einheiten betrachtete und über Sebariell hinwegsah, umso größer wurde ihr süffisantes Lächeln. Sie wagte den gedanklichen Schritt und zog mit einem lauten Surren ihre Klinge von ihrem Rücken und damit fiel sie rücklings der Klippe hinunter in die Gischt des Krieges.


    Der Kampf entbrannte mit dem Zerbersten des Bodens, als sich verschiedene Knochenwesen aus der Erde gruben. Ein Kampfesschrei der Menschenmassen setzte sich in Bewegung und das Splittern der Knochen entbrannte sich wie ein Lauffeuer am Stall. Die Wesen verteidigten sich, schrien auf, wenn sie getroffen wurden, schrien wenn sie eines der Biester zerlegt hatten und gerieten in Panik, wenn sie es nicht schafften die Knochenhaufen zu bändigen. Es war wie ein Sturm, der über alles und jeden hinwegfegte. Eve hatte diesen Tanz schon dutzende Male getanzt. Mit dem Blutmond fing ihre Reise an. Niemand aus ihrer Truppe hatte ihn überlebt, doch eines war sicher, ihre Reise würde nicht mit einem Blutmond enden.


    Ihr Puls war ruhig, ihre Figuren die sie zusammen mit ihrem treuen Tanzpartner tanzte, stabil und ihre Klinge rauschte nur über die Untoten so hinweg und zerteilte die Knochenhaufen Stück für Stück, Knochen für Knochen. Sie waren langsame Kameraden und nur die Anzahl der Feinde machte sie zu einer ernsten Gefahr. Das wusste die Frau und so hielt sie ihre Knochengegner auf Abstand. Sie wusste darüber Bescheid, wie diese Feinde zu erlegen waren und ehe sich die Situation ergab, hatte Symin bereits die Taktik angeschlagen. Sie setzte ihre Klinge kurz ab und musterte den jungen Knaben mit einem zufriedenen Lächeln, wehrte eine heranrauschende Knochenhand ab und stieß das Gerippe mit dem Stil zu Boden, wo die Frau mit einem schwungvollen Tritt den Schädel eintrat.


    Der Takt der Zeit lief in solch einer Situation anders. Das wusste die Kriegerin nur zu gut und sie konnte nur hoffen, dass jeder genügend Ausdauer mitbrachte. Es würde eine lange Nacht werden. Eine sehr sehr lange Nacht. Zumindest regnete es nicht, darüber war die Frau hoch erfreut, als ihr der Gedanke wie ein Schwung ihrer Sense durch ihren Kopf schoss.


    Die Gegnerhorden waren mal mehr, mal weniger. Immer wieder kamen erneut Knochenhaufen aus der Erde. Dies zerrte an der Ausdauer und das ganze Spiel hier, war nur eine Frage der Zeit. Wann würde der erste Kochlöffel fallen? Wann waren die ersten Pfeile aufgebraucht? Wann war die Deckung der Wesen hier aufgebrochen? Das Zelt als Verankerungspunkt der Schlacht, bot noch weiterhin Schutz für die Bedürftigen und Eve machte es sich zur Aufgabe auch diesen Eingang so gut wie möglich zu schützen. Sie sprach nicht viel. Eigentlich sprach die Frau gar nicht, denn ihr Tunnelblick war voll und ganz auf den Tanz ihres Lebensgefährten gerichtet. Ihre Kette raschelte im vorgegebenen Takt, wie bei einer rhythmischen Sportgymnastik und setzte eine Kombination aus Schwung und Schlag an den Tag. Mit einem ausholenden Schwung ließ die Kriegerin ihre Waffe über ihren Kopf kreisen, sodass ihre Haare wild umhergewirbelt wurden und schleuderte das dürstende Blatt ihres Tanzpartners auf eines der Feinde. Im Augenwinkel sah sie, wie eines der Feinde Symin umkreiste. Auch er in einem Rausch des Kampfes gefangen, hatte keine Mühe sich der Front entgegenzustellen. Eines der Knochengerippe allerdings, war bedrohlich nahe an seinem Rücken und holte zum Schlag aus. Eve verließ ihre Position und rannte auf das Gerippe zu. Ihre Metallstiefel donnerten raschelnd auf dem Boden, ihre Sense starr in der Hand wie eine Lanze auf einem Ritterturnier. Sie sprang, löste einen Mechanismus an ihrer Waffe aus sodass sich das Sensenblatt mit der Spitze nach vorne umklappte und wie ein Speer, warf sie ihre Waffe in der Luft auf den Schädel des Angreifers. Sie setzte auf, blickte Symin tief in die Augen, dessen Blick die Frau musterte. “Dachte ich schau mal vorbei, vielleicht brauchst du ja Hilfe.“ Scherzte sie in ihrer eignen Art. Sie zog ihre Waffe aus dem Erdboden und stellte den Speer zurück auf Sense um und schnappte sich die rauschende Kette unter ihrem Handschuh. Jetzt war es Zeit das neue Spielzeug auszuprobieren. Erneut holte sie Schwung mit ihrer Waffe und stieß ihren Partner von ihrem Leib, als wäre Evelyn eine Diskuswerferin. Die Raschelnde Kette unter ihren Fingern entglitt ihr Glied für Glied, bis sie fest daran zog und sie mit einem Schwung die Sense zurück zu sich an Mann brachte. Eine Kombination aus Nah und Fernkampf ermöglichte ihr diese neue Art des Kampfes auszuprobieren und lange hatte sie auf eine Gelegenheit wie diese gewartet, um ihr neues Schätzen in Aktion zu sehen. Die Kette diente als Verlängerung die Waffe mit Schwung kontrollierbar einzusetzen, als wäre es eine Kralle.


    Übereifrig in ihrem Rausch, Rücken an Rücken mit Symin, bemerkte die Frau gar nicht, wie unter ihnen erneut der Boden bebte. Dieses Mal gruben sich keine Knochenwesen aus der Erde, sondern ein großer Berg türmte sich auf, der die beiden Kämpfer trennten. Eve rollte sich ab und fand sich auf dem Boden wieder, auf dem sie sich erst einmal sammeln musste. Aus einem kleinen Knochen, wurde ein großer, dann noch ein größerer und ein noch noch noch größerer, der sich vor ihr aufbaute. Sie scharrte mit den Füßen um Halt auf dem Boden zu finden und setzte sich so schnell wie möglich auf. Der Knochenberg, der einem Riesen glich, warf einen bedrohlichen Schatten des Nachtmondes, der sich hinter einer Wolkendecke verschanzte, auf das Zelt und sein schwarzes Auge suchte mit einem immerwährenden Grinsen in seinem Gesicht, nach einem nächsten Opfer. Er riss sich eine Rippe aus seinem Leib und ein heranstürmender Brom erlag der Wucht des Schlages, sodass der Gorone Meterweit durch die Luft gewirbelt wurde. Der Zug des Feindes war so stark, dass ihre Haare wie wild durcheinanderflogen. Sie biss sich wild fletschend auf ihre Zähne und suchte nach Schwachstellen, doch für eine längere Analyse war keine Zeit. Der Riese fuchtelte unkontrolliert in tiefe Bahnen um sich herum und warf Leute durch die Gegend, die laut stöhnend auf dem Boden liegen blieben. “Verdammt. Wenn das so weiter geht dann …“ Eve streifte sich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr. Der Mond, der in seinem vollen, blutroten Glanz hinter einer vorbeifliegenden Wolke erneut emporstieg, war saftiger und intensiver als zuvor. Er hatte den Höhepunkt erreicht und schien mit seiner vollen Pracht auf Eve herab. Sie blickte mit ihren tiefen, blauen Augen empor gegen den Himmel und in ihre Pupillen spiegelten die runde, rote Kugel am Firmament.



    Der Mond, der Mond, der Mond scheint hell!



    Ihr Herz pulsierte wie verrückt und setzte einen Schlag aus. Ihre Brust hämmerte. Eve hustete angestrengt und ihre Augen weiteten sich vor Schmerzen. Sie fiel auf die Knie, die Sense, dessen Blatt nach vorne überkippte und sich im staubigen Boden vergrub, wirbelte Dreck auf, der sich mit den roten Funken vermischte. Eve keuchte angestrengt und sie presste ihre Augen fest zusammen. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn. Sie keuchte heftiger. Angestrengter. Der Druck, der auf ihrem Brustkorb lastete, hörte nicht auf. Es fühlte sich an, als würden Tonnen von Steinen darauf liegen. Verbissen krallten sich ihre Finger im Erdboden und hinterließen Furchen. Ihre Faust ballte sich und schlug auf den Dreck. Sie konnte kaum atmen. Irgendetwas schnürte ihr die Luft ab. Sie beugte sich noch weiter nach vorne. Dumpfe Schreie gelangten aus ihren Lungen, die durch die Kampfgeräusche komplett hinweggetragen wurden. Schließlich gab es einen Stich in ihrem Herz. Das Gefühl brannte sich durch Mark und Bein und Eve verlor fast das Bewusstsein. Ihre langen, braunen Haare rutschten nach vorne und überdeckten ihren kompletten Körper wie eine Decke. Ihre Ohren unterlagen einem lauten Rauschen, sodass sie nichts mehr vernahm. Ihr Kopf drehte sich. Ihre Hände zitterten. Ihr rechtes Auge, es schmerzte. Ihr rechter Arm fühlte sich an, als würden tausend glühende Messerschneiden Worte in ihr Fleisch ritzen.


    Sie setzte ein Knie auf dem Sandboden auf und raffte sich mit hängender Gestalt auf. Die Haare rutschten von ihrer buckligen Statur die vorne rechts überhing. Ihre linke Hand stützte ihre rechte Schulter, ihr rechter Arm hing leblos an ihr herab. Ihr tiefer, ernster Blick, fokussiert auf jeden Einzelnen, auf die Masse. Kein Feind, kein Freund, kein Verbündeter.


    Über ihrem rechten Arm zogen sich schwarz, lilaglänzende Runen die sich zu unverständlichen Worten manifestierten und teilweise schimmerten. Ihr rechtes Auge war tiefschwarz. Jedes glänzende Weiß war ausgefüllt, jedes tiefe Blau verschlungen. Schwarzlilanes Feuer brannte um ihr rechtes Augenlicht und die Flammen flatterten wild im auftreibenden Wind. Sie waren für alle ersichtlich. Über ihren Kopf, ein brennender Halbkreis, dessen offener Ring sich wie ein C über das Haupt der Frau gelegt hatte. Evelyn knackte mit ihrem Genick und zog messerscharf die Sense langsam aus dem Boden, dabei ersuchte ihr Blick einfach alles.



    Der Mond, der Mond, der Mond scheint hell!

    Werd heute nicht schreiben. Hab vorhins nen Anruf meiner Eltern bekommen dass meine Oma ins Krankenhaus gefahren wurde und hab diesbezüglich gerade keine Muse was zu tippen.