Beiträge von thekeZ.

    Ich finde den Gedanken, dass BotW alle Timelines wieder zusammenfügt, auch schön und am sinnigsten. Schaut auch Hyrule an: Es ist von der Verheerung heimgesucht und total zerstört worden und mittlerweile ist die Nutzung von Maschinen Normalität geworden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Skyward Sword und Breath of the Wild DIe äußersten "Pole" bilden, wozwischen nunmal die anderen Zeldatitel anzusiedeln sind. Halte es auch für gut möglich, dass die folgenden Titel nicht mehr vor SS und nicht mehr nach BotW spielen werden, sondern immer zwischen den einzelnen Spielen der einzelnen Timelines...

    Erstmal, schöner Post. Da zeigt wohl jemand zu später Stunde seine philosophische Ader :D


    - Zu dem Open-World-Punkt: Für mich ist ein Kriterium einer guten Open-World die Art der Sidequests, die man zu bewältigen hat. Hier scheiden sich bei BoTW ja schon die Geister. Das Suchen von Schreinen, okay, das finde ich noch gut und unterhaltsam, weil da immerhin der Dungeon-Aspekt aus den vorherigen Titeln - wenn auch anders- in dieses Spiel integriert worden ist. Aber das Suchen der Krogs ist einfach total nervtötend. Die Aufgabe, 900 kleine Samenviecher ohne jeden Anhaltspunkt suchen zu müssen, kann diese noch so detaillverliebte und wunderschöne Open-World nervig erscheinen lassen. Dann will ich als Entschädigung wenigstens eine packende und nicht zu kurzatmige Story haben. Hier hat Nintendo für mich den Fehler gemacht und das Erkundungsprinzip an oberster Stelle positioniert und alle anderen Aspekte des Spiels darauf ausgerichtet, zum Beispiel eben die fehlende Musik (=Naturfeeling) oder die recht maue Story. Ich finde, das ein Spiel einen schon gewisse Anleitung für ein erfolgreiches Beenden geben muss.


    - Zu der Frage, ob BotW heute noch so gute Kritiken bekommen würde: Ich wage mal die Behauptung, dass es nicht so sein wird. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wahre Zeldaveteranen (ohne jetzt hier denjenigen auf den Schlips treten zu wollen, die schon jahrzehntelange Zeldafans sind und das Spiel über alle Maßen feiern) die zu kurz gekommene und teilweise doch recht undurchsichtige Story gutheißen würden. BoTW ist ein Zelda, dass mit etlichen Traditionen gebrochen hat. Das wussten sicher viele. Aber ob sie auch wussten, dass die Story, das was ein Spiel eigentlich ausmacht, schon in wenigen Stunden abgefertigt sein kann und mehr Fragen als Antworten hinterlässt, bezweilfe ich. Ich glaube, dass der letzte vor Release erscheinene Trailer mächtig für diesen Hype gesorgt hat (Für mich btw der beste Trailer eines Spiels dieses Jahres, auch wenn dieses Jahr noch jung ist).


    - Dass man sich aber trotzdem auf dieses Spiel einlässt, ist einfach - wie Megaolf es schon treffend gesagt hat -dem Umstand geschuldet, dass es ein Zeldaspiel ist. Man erhofft sich trotz der vielen Neuerungen, a.) dass diese Neuerungen mega einschlagen werden und b.) dass man sich dennoch an den wenig übriggebliebenden alten Aspekten, was die alten Zeldaspiele ausgemacht hat, erfreuen kann (z.B eben eine packende Story). Im Idealfall tritt beides ein.


    - Zum letzen Punkt: Man darf auch nicht vergessen, dass an diesem Spiel ein nahezu komplett neues Team saß, dass von vornerein die klassischen Elemente der alten Spiele in Frage gestellt hat (Miyamoto wurde mal gefragt, warum Link grüne Gewänder tragen muss usw.). Dennoch hoffe ich, dass sich Nintenso es sich zur Aufgabe macht, BoTW wirklich kritisch zu reflektieren und alle neuen Aspekte auf eine Integrierbarkeit in das neue Zeldaspiel prüft. Insofern hoffe ich, dass von vielen einflussreichen Plattformen oder Magazinen eine "Nacher-Bewertung" vorgenommen wird, die diese überposotiven Bewertungen zu Spielrelease "korrigieren" .

    Ich bin noch unentschlossen ob ich mir ein 100% Run antun soll, da 72% davon die Krogsamen ausmachen. Falls man dann am Ende doch einen oder zwei übersehen hat, kann man sich einen Wolf absuchen, was durchaus passieren könnte. Klar, man kann nach System vorgehen, von Region zu Region mit Lösungsbuch und Karte aber ob das Spass macht? Andererseits würde ich gerne noch einen 2. Run machen aber 900 Krogsamen sind schon relativ heftig.

    Aber du als Deku: Fühlst du dich nicht verpflichtet, alle zu finden? Ich mein EIN BISSCHEN ähnlich sind sich Dekus und Krogs ja schon :D

    Mir kann keiner erzählen, dass man sich nicht vor dem Kauf eines neuen Spiels darüber vorher (ausgiebig) informiert. Da kann man noch so mit "ich lass mich nicht spoilern" ankommen, irgendwas wird man vor dem Spiel sicher irgendwie irgendwo irgendwann gelesen haben, gerade bei der vor Release aufgekommenen Faktenflut über Breath of the Wild. Man gibt immerhin Geld aus, und da möchte man doch auch wissen, wofür! Klar, es mag Fans wie Megaolf geben, die sich das Spiel einfach aus Prinzip holen, weils eben von der Reihe ist. Aber selbst die wissen zumindest ansatzweise, was sie erwartet.


    Nochmal, Kritik ist ja vollkommen legitim. Ich gehöre ja auch zu den Leuten, die ein "klassisches" Zelda mit einigen aus BotW übernommenen Neuerungen wünschen. Ich springe da ein wenig auf Hyrokkins Zug aus: Breath of the Wild sticht bisher massiv aus der bisherigen Zeldareihe aus. Aber gerade dann sollte man doch schauen, ob einen der ganz neue Stil zusagt. Wenn ich zu 100% davon ausgehen kann, dass das Prinzip von Zelda gleichbeibt, dann kann ich das mit dem "Ich lass mich nicht spoilern" ja noch verstehen. Aber ein Fall wie BotW verpflichtet einen fast schon, sich vorab über die wesentlichsten Dinge zu informieren.


    Ich finde übrigens die Haltung von dir, @Megaolf, zum einen lobenswert, zum anderen aber auch gefährlich. Wenn ich zum Beispiel BotW für totalen Rotz halten und erfahren würde, dass der nächste Teil genau so sein wird, dann würde ich mir das Spiel garnicht erst kaufen, um Nintendo zu signalisieren "Ne Freunde, mit mir nicht! Macht bitte wieder ein vernünftiges Zelda". Die enorm hohe Qualität der Vorgängerteile darf meiner Meinung nach kein Dauerargument für den Immer-Wieder-Kauf sein. Schließlich sind wir diejenigen, die Nintendo am Leben erhalten, da sollte man auch schon gucken, dass man den Großteil der Geschmäcker trifft.

    Wie schon gesagt wurde (mehrmals): Das neue Spielprinzip von BoTW findet man entweder megatoll oder supernervig. Damit meine ich jetzt beispielsweise das lange "Laufen" durch die Wildnis.


    Ich finde, Roy hat es gut auf den Punkt gebracht: Bei Spielen wie SS oder TP gab es einen linearen Storyverlauf, wo immer genau klar war, was als Nächstes zu tun ist. Bei BoTW ist man eben ein freier Vogel, der hinfliegen kann, wohin er will. Ich hatte mal irgendwo anders gesagt, dass viele, die sich mittlerweile sosehr mit dem "klassischen" Spielprinzip von Zelda identifiziert haben, nicht mit dieser entscheidenden Neuerungen klarkommen werden. Wir hatten hier einen Extremfall im Forum. Die meisten hier haben zwar auch kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es um "Schwachpunkte" des Spiels ging, haben sich aber auch offen gegenüber einigen Neuerungen gezeigt und diese als positiv empfunden. Deswegen wurde meinerseits mal die Umfrage gestartet, welche dieser Neuerungen in den kommenden Titeln übernommen werden könnten.


    Wenn ich Kritik lese wie "Man kann direkt zu Ganon gehen, Das Schloss Hyrule ist ja überhaupt kein Dungeon", dann denke ich mir nur: Hm, das war doch schon lange vor Release klar! Da wurde für mich deutlich, dass es nicht mehr um objektive Kritik, sondern um bewusstes Runtermachen des Spiels ging. Das hat BotW nicht verdient. Klar, es besitzt ein Experimentcharakter und manche Dinge waren sehr gut, manche eher weniger gut. Aber es ist ein unterhaltsames Spiel, man kann da richtig viel auf eigene Faust herausholen. Und vergesst nicht: Es gibt ja noch DLC's... Ich bin gespannt, wie die einschlagen werden.

    Völlig unnötig fand ich den Kampf gegen die Bestie. Sicher, das sollte wohl so ein bisschen zeigen, dass es der selbe Ganon wie in den anderen Zeldateilen ist. Aber dann hätte ich mir lieber eine humanuide Form dieser Schattenbestie aus den Erinnerungen gewünscht. Warum gab es nicht so einen Kampf gegen dieses Schattenmonster? Ich meine, man wird damit total oft konfrontiert, um dann plötzlich gegen eine mechanische Spinne zu kämpfen? Fand ich ein wenig schade.


    Dass die Recken gleich die Hälfte seiner Energie abzogen, fand ich total übertrieben. Die Fähigkeiten, die wir erhalten haben, hätten doch als Bonus ausgereicht. Nintendo hat uns den Arsch da ein wenig zusehr hinterhergetragen.


    Der Endbosskampf war auch für mich eher eine Enttäuschung.

    Mir hat auch ein wenig der tiefere Einblick in die Geschichte die Recken gefehlt. Ich hab mich zum Beispiel gefragt, wie solche Recken ausgewählt werden? Gibt es da gewisse Prüfungen oder Rituale? Da die ja alle unterschiedliche Charaktere haben, scheint es je nach Volk auch andere Wahlkriterien zu geben. Das hätte ich sehr interessant gefunden. So erhält man einen tieferen Blick in die verschiedenen "Kulturen". Was wissen wir denn groß über sie? Wir wissen ihren Namen, ihre Herkunft und ihre Fähigkeiten. Über die Geschichte wissen wir leider garnix.




    Das stimmt, da hast du absolut recht. Den Punkt mit dem Deku-Baum habe ich komplett übersehen.

    Jupp. Das ist einer der Gründe, warum BotW keine 10/10 bei mir bekommt. Vieles, gerade die nach Storyinhalten schreienden Aspekte, sind nur angekratzt und dünn. Verschenktes Potential.

    Jetzt wo ihr es sagt, stimmt. Von daher ist die Bezeichnung "Erinnerung" für mich ein bisschen irreführend. Dann sind es doch eigentlich mehr Rückblenden als Erinnerung.


    Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass uns die DLCs einige Antworten liefern könnten (neuer Storypart). Entweder ist Nintendo im Nachhinein selber aufgefallen, dass da einige Aspekte (zu) oberflächlich behandelt worden sind und da Nachholbedarf besteht oder sie haben die von Anfang an bewusst gemacht. - Ich hoffe, wenn, dass ersteres eintritt.

    Ich finde es lustig, wie Link wirklich von den Zorafrauen mega verehrt wird. In OoT war es Ruto, jetzt ist es Mipha. Wie macht der Kerl das?! Ich sollte vielleicht auch mal gaaanz lange einfach mal nix sagen...vielleicht klappts dann :D


    Ich finde, dass das eine perfekte Mischung ist. Der große und starke Bruder Durak, die sanfte und weise Urbosa, die süße und zierliche Mipha und der elegante, flinke und misstrauische Revali. Es war immer stets erfrischend, wenn alle zusammen waren (bei Links "Rittersprechung" und Ganons Rückkehr").


    Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass Mipha für mich nicht in die Rolle des Recken passt. Sie ist zwar eine Prinzessin, ja, aber irgendwie wirkt sie so brav und lieb, für mich zu brav und lieb. Da hätte der Zoraprinz finde ich besser gepasst. Bei Urbosa hat alles gestimmt. Aber dann wäre es wohl nicht mehr gleich aufgeteilt :D


    Mal abgesehen davon, dass mir Revalis Stimme auf Deutsch absolut nicht gefallen hat, war es für mich der Recke mit dem größten Erinnerungswert. Man erinnert sich ja bekanntlich stärker an das "Negative" als an das Positive. Die negative Einstellung Revalis gegenüber Link war mal eine schöne Abwechslung. Endlich hat Link nicht nur bedingungslose Befürworter :D.


    Daruk...ja, typischer Gorone. Wie schon geschrieben wurde: Er hat sehr große Ähnlichkeit mit dem Goronenoberhaupt aus OoT (Mir will der Name gerad nicht einfallen).


    Urbosa: So stelle ich mir eine Gerudokriegerin vor! Sie behält von allen einen klaren Kopf und wirkt ja...als das Band, das versucht, alle zusammenzuhalten.

    Ich bin großer Fan der Sprachausgabe geworden, bin allerdings der Meinung, dass man die zukünftig in den gegenwärtigen Spielverlauf packen sollte. Bei BotW war es ja zu über 90% ja aus der Vergangenheit. Das fand ich schade. Einige der Erinnerungen waren ja auch nicht wirklich aussagekräftig. Manche dauerten länger, manche waren schnell wieder vorbei, sodass man sich fragen musste "Ja, und jetzt?"


    Die düstere und bedrückende Darstellung passt zu ein bisschen zur allgemeinen Spielthematik: Link wacht auf, findet sich in einem verwüsteten Land wieder und muss zurecht kommen. Es ist ein Zustand wie nach der Apokalypse. Du weißt nicht, wo du bist, was passiert ist und was du nun tun sollst. Du musst dich zurechtfinden, ums Überleben kämpfen. Das war die Thematik von BoTW und für mich war es dann quasi notwendig, so eine düstere Story einzubauen. Es ging um Survivaltraining. Wenn es noch zahlreiche Städte gegeben hätte, dann wäre der Reiz dafür ja nicht so groß.



    Natürlich gibt's überall Überbleibsel des Kampfs, Ruinen und zerstörte Wächter, aber es ist vor allem Zeldas Verhalten zu danken, dass man sich schon fast vorkommt, als könne man nichts mehr am Schicksal Hyrules ändern - während andere Spiele doch noch Hoffnung spendeten.

    Hm, aber dieses negative Bild war ja überwiegend in den Erinnerungen. Da war Zelda ja noch so darauf fixiert, ihre Bestimmung zu erfüllen und hat die Hoffnung nie wirklich aufgegeben. In der Gegenwart waren ja ihre alle ersten Worte zu Link "Link, der Rest liegt an dir". Also da hat man doch so ein bisschen Den Status als Hoffnungsträger.
    Also, ja die Erinnerungen waren zum größten Teil düster, aber das mussten sie für mich sien, da sie quasi genau erklären, warum man nun einen Joey Kelly auf 'ner einsamen Insel machen muss....

    Also vom Design finde ich Zelda sehr gelungen, besonders wenn sie die ihre Outdoor-Klamotten anhat (also blaues Oberteil schwarze Hose). Wäre ich Link, hätte ich mich über beide Ohren in sie verschossen :-D!




    Derart deprimiert und hoffnungslos kenne ich Zelda garnicht, ich könnte mich nicht erinnern, dass sie in einem anderen Spiel so schwarz gemalt hat. Auf ihr lastet großer Druck, die Macht, die in ihr schläft, zu entfesseln und Ganon zu besiegen, aber wo ist die toughe Prinzessin hin verschwunden, die stets Links Hoffnung war, wenn alles andere Aussichtslos schien?

    Joa, deckt sich ähnlich mit meiner Meinung. Ich konnte garnicht verstehen, warum sie anfangs so einen Groll gegen Link geschoben hat. Ja klar, er hat sein Schicksal erfüllt, sie hingegen noch nicht, aber was kann den Link bitte dafür? Die war erst lieb zu ihm, als er sie gerettet hat.


    Hm, ich fand es aber ehrlich gesagt mal eine schöne Abwechslung, dass Link + Zelda mal nicht direkt beste Freunde waren, wie z.B in OoT oder TP. Dieses Zickenverhalten fand ich teilweise sogar echt unterhaltsam. Diese Dauerdepression hat für mich aber gut in den Gesamtkontext gepasst: Alle um sie herum haben ihre Bestimmung erfüllt oder erfüllen sie gerade (Link+ die vier Recken) und Zelda scheint als einzige nutzlos zu sein ("Prinzessin Machtlos" ;-) ).
    Die Krönung war für mich die Erinnerung, wo sie Link weinend in die Arme gefallen ist!

    @Shadow_Mage : Das hier mag ein Zelda-Forum sein, aber das bedeutet noch lange nicht, dass hier Leute, die ein Zelda-Spiel nicht mögen, gleich erschlagen oder gesteinigt werden. Ohne Kritik (egal welcher Art) wäre hier wohl maximal die Hälfte von dem Los, was jetzt ist.


    Ich glaube, dass Hyrokkin mit dem "Das ging ja schnell" auf die allgemeine Serie verwiesen hat. So klingt's nämlich auch: Wenn die zukünftigen Spiele auch so sind, wende ich mich von Zelda ab. Halte ich auch für eine etwas übertriebene Haltung. Es wird zu 100% kein BotW-B rauskommen. Die Entwickler werden - wenn sie schlau sind - genau analysieren, wie welche Neuerungen bei den Käufern ankamen und welche sie daher erneut einbauen werden.

    W


    Ich bin erst seit Mitte Januar in dem Forum angemeldet und weiß nicht, ob TP zB oder SS damals auch so kontrovers diskutiert wurden, ob es da auch so Befürworter und ich nenn es mal Gegner gab. Mein Gefühl ist jedenfalls, dass BotW ziemlich polarisiert. Auf jeden Fall hat es dazu geführt, dass es in aller Munde ist und viele Leute auf die Spielreihe aufmerksam wurden. Da kann ich Nintendo nur beglückwünschen und hoffe, dass jetzt noch gute Spiele für die Switch kommen werden und das nächste Zelda nicht all zu lange auf sich warten lässt.

    Jedes Zelda hat bisher in einer gewissen Weise polarisiert. Wie Roy schon aufgezählt hat: Bei SS war es die Steuerung, bei WW die Grafik, bei TP der für viele zu einfache Schwierigkeitsgrad, bei MM der 3-Tages-Rythmus usw. Bei BotW wurde so eine krasse Wirkung entfaltet, weil es wirklich mehrere Neuerungen auf einmal waren, teilweise sogar gravierende. Viele Anhänger "der ersten Stunde" (viele, nicht alle!!) sind verwöhnt mit kniffligen Rätseln und starken Gegnern. Ich glaube, viele haben einfach das Problem, loszulassen. Sehe ich jetzt zum Beispiel am Beitrag von Shadow. Da wird wirklich alles vernichtend beurteilt. Wie gesagt, ich bin nach dieser neuen Erfahrungen auch eher der Gruppe zuzuordnen, die sich wieder über ein "klassisches" Zelda freuen würden. Aber ich fand BoTW ja teilweise auch super...





    Wenn ich mir deine Eindrücke so durchlese hast du wohl gar kein Interesse das sich eine Spiele-Serie weiterentwickeln kann. Ich meine Twilight Princess war halt auch nur Oot2. Und das hat man schnell daran gemerkt, dass man durch tote, lineare Wege geritten ist, in denen nichts passiert ist. Wenn ich mir so als Nintendo Entwickler vorstelle, alle paar Jahre genau das gleiche zu entwicklen, dann gehen doch irgendwann die Ideen entweder aus, oder sie werden bescheuert. Am besten kann ich mir das an den Items vorstellen. Wenn es im jeden Teil 5 neue Items für jeden Dungeon gibt, dann gehen die Ideen irgendwann aus, und es kommen solche sachen wie der Gleiter, dieser Leuchtkugel-Stab oder so ein Quark heraus.


    Ich bin sehr froh, dass Nintendo es gewagt hat, andere Spielmechaniken einzubauen. Versteh mich nicht falsch, ich respektiere deine Kritik, aber bei vielen deiner Argumente sehe ich nur Unmut, "früher war alles besser" oder Gründe das spiel schlecht zu finden, obwohl es in anderen Spielen fast genauso eingebaut war.

    Okay, jetzt lese ich schon zum 2. Mal, dass TP ein 2. OoT sein soll.....Woran wird das bitte festgemacht?


    - Lineare tote Wege? Die Ebene von Hyrule muss mehrfach genutzt werden ( In TP): Einmal, als Link den Eskortservice spielen muss, Einmal, wo Link den Colin retten muss, und einmal, wo die Eulenstatuen erweckt werden muss. In OoT ist die Steppe wirklich nutzlos.


    Es gibt sooo viele Aspekte in TP, die es massiv von OoT abgrenzen. Ich finde daher, dass diese Bezeichnung "OoT2" nicht zutrifft...


    Und wegen den Items, gut, ist Geschmacksache, aber dass die Quark sind, finde ich garnicht...gerade der Gleiter erweist sich noch nach dem Wüstendungeon als nutzvoll...aber ehe ich vom Thema abkomme, beende ich ma diesen Post :D

    Ich würde gerne noch einen weiteren Punkt zufügen, nämlich die Charaktere, oder ihr nennt sie glaub ich NPCs.
    In Link´s Awakening kann ich dir jeden Namen zu jeder Person sagen und was ihre Aufgabe in dem Spiel ist; dasselbe mit TP und OoT. In BotW weiß ich nicht mal die Namen von den Volk-Oberhäuptern oder von den Figuren, die mir beim Bezwingen der Titanen halfen; also eigentlich spielrelevante Charaktere (außer Sidon, aber das ist eher Yuffis Verdienst ;D). Das ist glaube ich unumgänglich, wenn du so eine riesige Oberwelt hast mit zahlreichen Persönlichkeiten. Dennoch ist es schade, denn das ist für mich immer so besonders an Z-Spielen gewesen.

    Stimmt, sehr gut! Sosehr ich auch Fan dieser Sprachausgabe geworden bin, so finde ich es schade, dass diese sich größtenteils in der Vergangenheit abspielte. Impa, der Dekubaum und der König stellen da Ausnahmen dar.. - Ich fände es cool, wenn sie die Sprachausgabe mal in die Gegenwart einbauen und die auch bei allen, für das Spiel wichtigen Charakteren einbauen würden.... Zelda hat man Real ja auch nur am Ende gesehen...

    Was ist denn überhaupt ein Old School Zelda? Ich glaube da hat jeder davon abhängig, welche Titel er zu erst gespielt hat, grundlegend andere Vorstellungen. Es gab immer wieder Leute, denen etwas an einem neuen Zelda nicht gepasst hat. Majora's Mask hat mit seinem Zeit-Limit und dem ständigen Zurücksetzen der Welt/des Inventars genervt. Wind Waker ist mit seiner Cartoon-Grafik für Kinder ausgelegt, die Welt hatte bis auf die kleine Inseln nichts zu bieten und das Segeln war zäh. Twilight Princess versucht viel zu krampfhaft düster zu sein, ist nur eine Ocarina of Time-Abklatsche und die Oberwelt zu leer. Die Kontroverse rund um Skyward Sword muss ich wohl gar nicht erst erläutern.

    Stimmt wohl. Mit klassischem Zelda meinte ich eigentlich das generelle Spielprinzip: Man stößt in neue Gebiete, erledigt da ein paar Vorbereitungsquests, geht dann in einen "Gebietsdungeon", löst dort knifflige Rätsel, besiegt dort einen Endgegner und bekommt dann einen Gegenstand (Armulett, Teil eines Schattenspiegels oder whatever.), den man für das Finale des Spiels braucht. Das war bisher bei nahezu allen Zeldas der Fall, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Das war bei BoTW nicht bzw. in sehr eingeschränktem Maße so. Das fande ich schade.


    Mich würde mal interessieren, woher du die Kritik hast, dass TP eine Abklatsche von OoT ist?! Das sehe ich mal garnicht so :D

    Hi Community,
    jetzt haben einige von euch schon das Spiel oder zumindest die Hauptstory durchgespielt. BoTW hatte viele Neuerungen, manche stießen auf Begeisterung, manche eher auf Kritik eurerseits (so habe ich das zumindest als stummer Leser herausgelesen). Zu den Neuerungen zählten:


    - Das Kochen von Essen für die Energieherstellung
    - Freie Wahl der Rüstungen und Waffen
    - Viele kleinere Tempel statt größere Dungeons
    - Sprachausgabe
    - Bewegungsfreiheit des Spielers und somit Beliebige Abhandlungsfolge der Haupt- und Nebenquests.


    Mehr will mir gerad nicht einfallen :D


    In wenigen Jahren wird für die Switch ein neues Zelda erscheinen. Welche der Neuerungen wünscht ihr euch für den neuen Teil wieder? Welche waren für die Tonne? Was wünscht ihr euch zurück?


    Meine Meinung:


    - Das mit dem Kochen fand ich innovativ und teilweise sehr spaßig. Die verschiedenen Mischungen der einzelnen Zutaten zu probieren machte Laune. Allerdings wünsche ich mir für das neue Zelda, dass man beides so ein wenig kombiniert. Man soll sowohl Herzen sammeln (für Lebensenergie) als auch kochen (für zusätzliche Fähigkeiten) können. So behält das Kochen seinen Reiz, aber man wird nicht so abhängig davon.


    - Ich wünsche mir definitiv wieder richtige Dungeons mit richtigen Items. Mir hat da einfach dieses Gefühl des Aufgeregt-Seins gefehlt ("Ah, jetzt habe ich den Master-Key" oder "Ah, jetzt komme ich zum Endboss"). Das war in den Titanen bei mir kaum vorhanden, leider.


    - Die Sprachausgabe können sie gerne weiterhin einbauen. Fand es sehr erfrischend, das Spiel mal ein wenig lebendiger zu erleben.


    - Das Open-World-Experiment ist meiner Meinung weder ge- noch misslungen. Es hat seine Licht- und Schattenseiten. Mich hat es mega gestört, dass die Musik größtenteils keine Rolle spielte. Die enorme Größe der Welt war manchmal auch lästig, ebenso wie der aufgelegte Druck, wenn man ein Gebiet betritt, wo man nicht "normal" spielen konnte (Eisgebiete zum Beispiel, weil sie zu kalt waren). Es gab viel zu entdecken, ja, aber für mich sieht das ganze nach einer riesigen Beschäftigungstherapie aus. So nach dem Motto "Ihr habt schon alles in der Hauptstory geschafft? Dann dürft ihr jetzt noch ein bisschen rumschnüffeln"´. Finde ich persönlich nicht so pralle, weil das ganze ja nichts mit der Hauptstory zu tun hat und so einem ein bisschen die Hauptstory fehlt. Mein Wunsch: Wieder eine etwas beschränktere Welt mit einem vorgeschriebenen Storystrang und mit vielen Nebenquests. Majoras Mask hat das für mich bisher am besten umgesetzt! Das könnte man gerne wieder zum Vorbild nehmen.



    Ich weiß nicht, aber BoTW hat in mir so ein bisschen den Wunsch nach einem Oldschool-Zelda geweckt. Das Spiel finde ich nicht schlecht, es hat viele tolle Aspekte. Aber es gibt eben auch einige Sachen, die für mich gerne im neuen Teil weggelassen werden können. Ich möchte wieder einen grünen Link, der von Tempel zu Tempel geschickt wird und am Ende wieder Ganon in den Arsch treten darf...



    Ich weiß nicht, das ist meine Meinung. Wie seht ihr das?


    Ich habe jetzt keinen Thread gefunden, wo diese Frage thematisiert wird. Falls ihr glaubt, dass dieser sich thematisch zu sehr mit einem anderen überschneidet, darf dieser auch gerne gelöscht werden........

    @Phirone: Danke, ich werde es zukünftig beherzigen. Nochmal sorry @Hyrokkin.


    Ich stimme meinen Vorrednern in dem Sinne zu, dass es sich bei diesem Zelda-Teil um ein Experiment handelt. Natürlich liegt das in erster Linie, dass da ein fast komplett neues Team daran gewerkelt hat. Und ich denke auch, dass es das erste und wohl einzige Open-World-Zelda bleiben wird. Man war ja immer gewillt, jedem Titel seine ganz persönliche Note zu verpassen. Was sie ruhig weiter fortführen können, ist die Neuheit der Sprachausgabe: Die Sequenzen sind wirklich toll und machen Spaß, zuzuschauen. Gerne mehr davon. Dass Link verschiedene Rüstungen anziehen kann, gefällt mir auch. Gab es zwar in den Vorgängern auch, allerdings ist die Auswahl hier viel größer. Das mit dem Kochen finde ich auch 'ne coole Idee, besonders, dass man rumexperimentieren kann.


    Die für mich negativen Punkte habe ich ja schon angeführt.

    @Hyrokkin : Es war eigentlich nicht anders möglich dir angemessen zu antworten... ausserdem hab ich ja nicht viel verraten, nur meinem vorherigen Post eine Quelle zugefügt..
    Und ich sage auch nicht, dass du Shadow zwingst...das war einfach eine allgemeine Floskel, die hier gerade zutrifft..


    Breath of the Wild ist ein Spiel, wo es denke ich kein Mittelding geben wird. Entweder man findets scheisse oder toll.