Beiträge von Vince

    Ah, den Hindernislauf hasse ich wie die Pest. Auch wenn man sich an alle notwendigen Pro-Tipps hält, kann auf die letzten paar Sekunden immer mal ein Missgeschick passieren. Das ist aber nicht das erste Minigame in Zelda-Spielen, bei dem man einfach nur durch Stress wegen Zeitdruck versagt. Erinnert ihr euch an die Minispiele in Majora's Mask, die alle so ablaufen und nichts anderes als Perfektion dulden? Ich hasse sie. Ich hasse sie ALLE. Und so läuft es auch mit dem Hindernisparcours in BotW. Naja, gut, etwa drei Sekunden zum herumschludern hat man. Sehr großzügig. Danke, Nintendo. Warum bekomme ich für den Scheiss nur Zaumzeug und nicht Epona?

    Megaolf Ahjo, im Grunde würde ich ihn ja jedem hier anvertrauen - wobei es natürlich schon erwähnenswert ist, dass Qin ihn am besten kennt und du eben sehr viel Rollenspiel-Erfahrung hast und ich da keine Bedenken habe, dass er irgendwie "Out of Character" geraten könnte. Weil so ein bisschen kommende Story habe ich dann auch noch zu ihm im Kopf, vor allem in Bezug auf Symin. Daher wäre es auch toll, weiterhin von Maronus der Kroggi ein paar Bälle zugespielt zu bekommen. Ich werde ihn, wenn ich heute Abend noch einen Beitrag verfasse, noch ein wenig mehr an eure Gruppe heranführen.

    Eine Band, die meiner Meinung nach nie wirklich viel der verdienten Beachtung bekam, sind End of Green. Klar, das Gothic Rock-Genre ist jetzt nicht unbedingt so angesagt, wenn man nicht gerade HIM oder Cradle of Filth ist - aber so ein bisschen mehr internationale Aufmerksamkeit hätten die fünf Männer aus dem Schwabenland dann doch verdient. Wobei ich zugebe, dass es im lyrischen Bereich nicht so ganz an die Kollegen aus zum Beispiel Finnland heranreicht - feinstes Mittelstufenenglisch gepaart mit Sorgen und Ängsten, die einen höchstens bis zum Ende der Pubertät umtreiben. Das macht die Songs aber nicht weniger eingängig und zum Teil auch trotz - oder gerade wegen - dieser Einfachheit in manchen Fällen zu einem recht intensiven Hörerlebnis. Ein paar Beispiele gefällig?


    End of Green - Goodnight Insomnia

    End of Green - Everywhere


    Das sind so die Songs, die ich jemandem zeigen würde, um diese Band einem Ersthörer schmackhaft zu machen. Die ersten vier Alben "Infinity", "Believe... my Friend", "Songs for a dying World" und "Last Night on Earth", erschienen im Zeitraum 1996 - 2003, zeichnen sich noch durch an Type O Negative gemahnende Sperrigkeit aus. Erst ab dem 2005er-Werk "Dead End Dreaming" traute man sich so richtig, das unter all der Schwermütigkeit begrabene Pop-Potenzial etwas mehr hervorzuheben. So richtig zusaengeführt wurden diese beiden Faktoren dann auch dem Nachfolgealbum "The Sick's Sense", bis man sich auf dem 2010 erschienenem "High Hopes in Low Places" wieder eher dem Düsterpop zuwandte. Aber egal wie geartet sind alle Alben einfach klasse und verdienen ihre Beachtung. Wer ein bisschen Rotwein-Romantik gepaart mit teils schleppenden, teils poppig nach vorn treibenden Gitarrenriffs steht, darf gern mal reinhören.

    Wenn alles gut geht, werde ich heute oder morgen Abend meinen nächsten Beitrag posten. Ich kündige allerdings jetzt schonmal an, dass es bei mir momentan etwas turbulent zugeht, sich das in den nächsten paar Wochen nicht ändern wird und ich - wie vorher schon gedacht - meinen Charakter ein wenig in den Hintergrund stellen werde, bis ich wieder mehr Ruhe habe. Es wäre sehr cool, wenn ihr mich bis dahin ein wenig mitziehen würdet, ohne Zoltan "handlungsrelevant" zu machen, heißt: Ihn ein wenig nebenhertraben und an Dialogen teilhaben lassen. Ich gebe dann auch künftig zeitig bescheid, falls ich meinen Part zu überspringen gedenke, damit nicht wieder - wie jetzt gerade, Asche auf mein Haupt - ein unnötiger "Stau" entsteht.

    Das Jahr 2020 betreffend kann man wirklich mal dem ganzen Forum auf die Schulter klopfen: Holy Crap, war das ein krasses Jahr! Der reibungslose Admin-Wechsel, die vielen Events, das Wiederbeleben des RPGs, der Ansturm neuer und zurückkehrender User und zuletzt die allgemeine Freude am posten, die im November ihren Gipfel erreichte.


    Aber auch was jason sagt, ist wahr: Inmitten all dem Dreck, den man im Internet zu sehen bekommt, wenn es um Communities oder Kommentarsektionen geht, ist das hier eine richtige Insel. So vernünftig, wie hier über ernste und emotionale Themen diskutiert wird, geht es heutzutage leider nur noch selten irgendwo dort, wo viele einander unbekannte Menschen aufeinander treffen und anfangen, über etwas mehr als nur das Wetter zu reden, zu.

    Habe nun das Plateau verlassen, und damit geht meine Challenge offiziell los :D Ich habe beschlossen, immer vier Schreine zu absolvieren, bis ich ein Update hier reinschreibe, und dabei ein wenig über mögliche Schwierigkeiten dabei berichte. Nun, bisher gab es keine brenzligen Situationen, ich bin recht zielstrebig zum Turm der Zwillingsberge gelaufen und habe mich auf dem Weg dorthin von Kämpfen ferngehalten. Dann ging es eben an die Schreine, erledigt habe ich "Vom Winde verweht", "Im Takt" und die beiden "Doppelte Erinnerung"-Aufgaben. Ging, wie gesagt, noch relativ zügig, und ein paar auf dem Weg liegende Krogs habe ich auch noch eingesammelt. Damit sähe es nun so aus:


    Türme: 2/15

    Schreine: 8/120

    Titanen: 0/4

    Krogsamen: 21/900

    Herzen: 5

    Ausdauercontainer: 1

    Achja, Epona in BotW ohne Amiibo... schön wär's gewesen. Man hätte zum Beispiel eine Quest für die Pferdegöttin erledigen können, für die es Epona als Belohnung gegeben hätte... dann gäbe es für die Quelle etwas mehr Existenzberechtigung, als nur tote Pferde wiederzubeleben. Ist ja nicht so, als würde man die alle fünf Minuten verschleißen und wäre dann ohne total aufgeschmissen.

    Den Zeitlupenmodus kann man bei allen Waffen aktivieren. Vor allem Zweihänder-Waffen, die sonst eher unhandlich sind, eignen sich aufgrund ihrer Angriffswerte hervorragend dafür. Da man dabei keinen Schild halten kann, sollte man das perfekte ausweichen allerdings sicher beherrschen, sonst bekommt man im falschen Moment selbst was auf die Birne :wink:

    Ich weiß nicht recht, in welchen Thread das sonst am besten passen, würde, aaaalso...


    Betrifft die in "Was hört ihr gerade?" Diskussion um die Hymne des Sturms und den eventuellen Stranglers-Einfluss: Ich habe auch mal ein wenig gegoogelt, und irgendwie wird es nirgendwo zu 100% dementiert oder bestätigt. Die Seite "deacademic.com" stellt es ebenfalls als Fakt dar, eine Quellenangabe existiert jedoch nicht. Laut Diskussionen auf Reddit o.ä. läge es im Bereich des Möglichen, dass Kenji Kōdō sich da etwas abgeguckt hat, da er auch teilweise von Hard Rock und Post-Punk inspiriert ist, wenn auch nicht hauptsächlich. Nun waren The Stranglers in Japan bereits Anfang der 70er ein großes Ding, und vielleicht war Kōdō dann eben auch einer von sehr vielen Leuten, die in ihrer Jugend drauf standen, sodass er diesem weltweit erfolgreichsten Song der Band seinen Tribut zollen wollte. Nun, es schlägt glaube ich in eine Kerbe mit dem Mythos, dass Shigeru Miyamoto Black Sabbath-Fan ist und auf das Triforce-Symbol aufmerksam wurde, weil diese es bereits 1976 auf einem Tourplakat verwendeten (in der Tat ist es ein beliebiges symmetrisches Zeichen, welches im Laufe der Geschichte von vielen Kulturen zu verschiedenen Zwecken benutzt wurde). :D

    SMK habe ich tatsächlich erst viel später ausgiebig gespielt als MK64, weshalb die Grafikleistung mich auch erstmal irritiert hat - statt tatsächlich um Kurven zu fahren wird ja nur eine Illusion dessen erzeugt, indem die Strecke um dem Spieler rotiert. War aber damals nichts unüblichen bei Racing-Games, ich hatte auch mal so ein Motorrad-Spiel für den Sega. Das war um 1994 und damals einfach "Woah!" :D

    Viel thematisiert wird ja auch, wie verdammt schwierig und unfair das Spiel ist - aber großartig viel habe ich davon nie mitbekommen, auch wenn es natürlich auffällt, dass die Computergegner gaaanz dezent schummeln.

    Im Großen und Ganzen kannst du (leider) davon ausgehen, das außer den aktuellen Geschehnissen im BotW-RPG alles veraltet ist, und viele User, die damals irgendwie an der Spielgestaltung beteiligt waren, gar nicht mehr oder nur noch selten aktiv sind, und in letzterem Falle dann auch nicht, um nochmal an den RPG-Mechaniken zu arbeiten oder sie auf den neusten Stand zu heben. Das bedeutet natürlich nicht, dass man es ruhen lassen muss. Wenn dir das mit den Abzeichen gefällt und du eine Idee hättest, wie man es ins Jahr 2021 holen könnte, versuch dich einfach mal mit Phi kurzzuschließen, ob man das so übernehmen darf.

    DBG Folge ich ebenfalls und habe gerade schon gesehen, dass er nun mit OoT anfängt - sehr gut! Momentan ist dieses "First Reaction"-Ding auf YouTube ja sehr stark angesagt - seien es Lieder, Filme oder Videospiele. Bei den meisten Leuten ist es einfach total unglaubwürdig und schlecht geschauspielert, da immer nur an den erwarteten Stellen extreme Gefühlsausbrüche kommen. Bei DBG merkt man glücklicherweise, dass da nix gestellt ist - er nimmt sich einfach Zeit für das Spiel, schneidet nicht nur die offensichtlichen "Wie da wohl jemand beim ersten Mal reagiert?"-Stellen zusammen und seine Freude daran kommt rüber, ohne aufgesetzt zu wirken.


    Ansonsten sehe ich mir Gameplay-Videos von BotW nur ungern an, denn meistens sind die groben Anfänge total grottig gespielt - es wird nix eingesammelt, stur an Schreinen und Krog-Rätseln vorbeigelaufen, aber dafür bekommt man jeden (!) NPC-Text grausam synchronisiert vorgelesen :D Ich war beim ersten Durchlauf auch nicht nennenswert besser - hatte beim Kampf gegen Ganon zwar die Titanen befreit, aber ansonsten nur etwas über 40 Schreine und über 60 Samen. Aber wenn man sich als erfahrener Spieler anguckt, wie neue Leute sich da einen abbrechen, ist das einfach nur ermüdend :D Da ist DBG wieder eine willkommene Abwechslung, weil er einen ziemlich großartigen Humor hat und jede noch so langweilige Situation damit überbrücken kann, wo andere nur eine halbe Stunde lang "Hmmm... Mhm... wo muss ich jetzt hin? Och, ich schwimm mal dort rüber... auch nix... Tjaaa..." vor sich hinmurmeln.


    Aber sonst sehe ich mir von anderen Zelda-Spielen gern mal die Sachen von m00sician an, der hat einen ziemlich witzigen Redefluss. Domtendo und LooksLikeLink sind mir da leider zu hyperaktiv, vor allem Letzterer mit seinen ständigen "Schlitz, wuuusch, wäääm!"-Comicgeräuschen. Obwohl er ja sonst ganz sympathisch drauf ist, aber nach fünf Minuten kriege ich davon einfach Kopfschmerzen :D

    Ich finde halt, dass man sich zwar auf allgemeine Regeln einigt, aber von da an jeder nach eigenem Ermessen spielt, also ohne "Mach bis nächste Woche dies und das", und das eben so schriftlich hier festhält - wie viele Türme, Krog-Samen, Schreine etc man hat. Quereinsteiger, die spontan Lust bekommen, müssen nicht unnormal schnell den anderen Spielern hinterherkommen, und es bleibt einem überlassen, ob man einfach so weit spielt, bis man stirbt und das dann als Rekord verbucht, oder ob tatsächlich Ganon zu töten das Ziel ist.


    Jeeedenfalls habe ich schonmal einen neues Spielstand gemacht, um schonmal vom Plateau runterzukommen. Wie schön, dass man da noch sterben darf. Ich sprang vom Turm, wollte Macht der Gewohnheit das Parasegel öffnen, aber da war nix. Und dann... platsch, ausgelinkt.


    Dann eröffne ich den Reigen einfach mal mit meinem kümmerlichen Fortschritt:

    - Turm des Plateaus aktiviert

    - Magnesis- und Cryo-Modul erhalten

    - 3 Krogsamen

    - Härtester Kampf: Gegen einen Blauen Bokoblin mit einem Soldatenschwert, während ich nur eine Fackel und ein Reiseschwert zu bieten hatte. Zeitgleich wollten seine beiden Kumpels mich ständig mit ihre Lanzen malträtieren.

    Der Einwand ist berechtigt, aber Link ist ja eher so der schicksalsergebene Typ. Wenn seine geliebte Schwerthand nun unverhofft in eine Art Inspektor Gadget-Arm umfunktioniert wird, denkt er wahrscheinlich: "Hm, doof, ich mag es ja eher altmodisch, aber wenn die Göttinnen das eben so wollen, ist das wohl jetzt so..."


    Selbst wenn (!) die Theorie mit der Multifunktion sich bewahrheiten sollte, muss er im Kampf ja immernoch nicht komplett auf ein Schwert verzichten, er kann also schon noch bei seinen Wurzeln bleiben. So ganz ohne würde dann doch das ganze TloZ-Prinzip kaputthauen, ich verlasse mich mal darauf, dass das nicht im Sinne der Entwickler liegt :D

    SuperMario82 hat es ganz gut getroffen. Der Blutmond erscheint für gewöhnlich alle zehn Ingame-Tage, um den Speicherstand zu entlasten. Es ist sozusagen ein in die Story eingebautes Hintertürchen, damit das Spiel sich merken kann, wie viele Gegner du besiegt oder welche Waffen du alles eingesammelt hast - bequemerweise wird es dann so gehandhabt, dass einfach alles wieder da ist. Wenn du nun über einige Zyklen hinweg die Switch im Standby lässt, ist der Speicher überfordert und das Spiel weiß nicht so recht, ob ein kompletter Reset wieder angebracht ist oder nicht. Zum Vergleich: Ich spiele BotW auf der WiiU, und da man für jede Session die Konsole neu hochfahren muss, tritt dieses "Problem" eher weniger auf, es sei denn, man spielt eine ganze Weile am Stück und überspringt währenddessen am Lagerfeuer oft Tage (Stichwort Drachenteile farmen), was dann eben natürlich zu einer Beschleunigung des Blutmond-Zyklus führt.

    Nintendo hat mich als Reinigungskraft gefeuert und jetzt whistleblowe ich! :ugly: Nee, ohne deinen Hinweis auf die Farbe/Beschaffenheit der Hand hätte ich mir das wohl auch nicht von allein ausgedacht. Cool wäre es halt, da es irgendwie storytechnisch einen weiteren neuen Weg geht, aber eben verbunden mit altbekannten Elementen. BotW war ja dann doch etwas blutleer, was direkte Bezüge zu vergangenen Spielen angeht, außer dem allgegenwärtigen "Joa, das sind Relikte aus einer Zeit, als..."-Blabla.

    Die Drachen verkörpern halt die drei Göttinnen, wenn auch nicht erklärt wird, weshalb ausgerechnet Drachen und wie lange sie schon in der Form existieren, nur, dass sie erst kurz vor Links Erwachen erstmals seit Ewigkeiten wieder gesehen wurden und vorher nur als Sagengestalten galten. Dafür nehmen die restlichen Bewohner Hyrules nur halt enttäuschend wenig Notiz von ihnen. Unauffällig sind die ja nicht gerade. Können vielleicht nur Auserwählte sie sehen? Wenn nun in BotW 2 tatsächlich Zelda eine aktivere Rolle spielt, kann ich mir das so vorstellen, dass sie durch die mit den Göttinnen kommunizieren kann oder so und sie dann als "Begleiter" a la Navi oder Midna oder der Rote Leunenkönig fungieren.

    Vielleicht hat das etwas mit den Weisen zu tun? Die hatten wir ja nun auch lange nicht mehr in einem Zelda-Spiel, wenn man mal von den indirekten Erwähnungen in BotW absieht... dass Link diese befreit, und durch das Zeug, das sich mit seinem Arm verbindet, ihm nach und nach Fähigkeiten verleiht, die er von ihnen bekommt. So ein Ersatz für Dungeon-Items, die dann wie beim Shiekah-Stein über eine Direkttaste eingesetzt werden können.