Beiträge von Vincent Delacroix

    Kitti "Das Spiel" hat ebenfalls einen sehr begrenzten Handlungsort, was aber dadurch wettgemacht wird, dass man etwa 70% der Zeit in den Gedanken der Protagonistin verbringt und ihre Erinnerungen durchlebt. Also nicht ganz so ein "Kammerspiel" wie Misery/Sie, aber hat einen ähnlichen Vibe. Jetzt gehört "Das Spiel" aber sowieso nicht zu den King-Werken, die ich einem Einsteiger empfehlen würde - das ist dann eher etwas für Leute, die mit King und seiner Schreibweise bereits vertraut sind und sich von etwaiger Eintönigkeit nicht so leicht abschrecken lassen :)


    Wenn ich schonmal hier bin: Ich lese gerade "Fürst der Finsternis", der zweite Band aus den Vampir-Chroniken von Anne Rice. Habe vor gut über zehn Jahren mal einige ihrer Bücher gelesen und habe jetzt mal wieder Bock auf besagte Chroniken. Der Schreibstil, vor allem die Dialoge, schwanken ständig zwischen modern und nahezu barock, aber vor allem bei der Darstellung des Lestat de Lioncourt, der sowohl im Hier und Jetzt leben als auch auf seine Herkunft bestehen möchte, kann man das mal machen, ohne dass es allzu irritierend wirkt. Irgendwann nervt es lediglich mal, dass ständig jeder in jeden verliebt ist (Lestat bezeichnet sogar sich und seine Mutter als "Liebespaar", nachdem er sie zum Vampir gemacht hat, yikes), aber man hat auch einige tolle Charakterentwicklungen, während man den Figuren so durch die Jahrhunderte folgt.

    Die Story ist ja schonmal der feuchte Traum jedes "Self insert"-Fanfiction-Autors: Man bekommt eine verspätete Einladung nach Hogwarts, und als wäre man unter all den Halbwüchsigen dort nicht eh schon super auffällig, ist man auch noch DER Überzauberer von wegen antike Magie, die sonst niemand beherrscht und so weiter. Der Titel gibt es auch schon vorweg: Die "Überraschung" ist dann sicher gegen Mitte des Spiels, dass der Spielercharakter von einem der vier Schulgründer abstammt und deshalb einfach King/Queen of fucking everything ist. Letzteres ist zwar nur eine Vermutung meinerseits, aber wäre dies tatsächlich der Plottwist, gäbe es von mir nicht mehr als ein genervtes Augenrollen.


    Also, irgendwie reizt mich das (mal abgesehen davon, dass ich keine der benötigten Konsolen besitze) nicht. Wie schon mehrfach erwähnt, geht ohne die Figuren der Hauptgeschichte auch sehr viel vom Charme der Harry Potter-Welt flöten, allein schon weil es eben ohne den Dude mit der Blitznarbe nicht einmal die "Harry Potter-Welt" ist. Da könnte man einfach ein Spiel um eine andere, frei erfundene Zauberschule stricken, ohne dass man durch das Schloss wandelt und das nagende Gefühl nicht los wird, dass einfach etwas fehlt.

    Für mich war das immer so, dass sie zu ihren jeweiligen Titanen kamen, diese bereits in Ganons Gewalt waren und sie dort von den Flüchen überrascht wurden. Ähnlich wie in BotW fingen die Maschinen vermutlich an Amok zu laufen, und sie haben versucht zu retten, was noch zu retten ist. Wie das endete, wissen wir ja alle... *ded*

    Marik Nichts zu danken - schön, dass der seperate BotW-Bereich durch dich in den letzten Wochen wieder ein wenig mehr Existenzberechtigung erhalten hat dafür, dass das Spiel bereits seit 3 1/2 Jahren auf dem Markt ist und die Luft allmählich auch ein wenig rausgeht. Da deine Spielerfahrung mit der ein oder anderen Prise Salz versehen ist, ist es umso bewundernswerter, dass du dem Spiel bis zum bitteren Ende die Chance gegeben hast, dich doch noch in den einen oder anderen Punkten versöhnlich zu stimmen :)

    Klar, ich wollte das Prinzip ja auch nicht kritisieren ;) Nur darauf hinaus, dass man via Google schneller an die Lösung kommt, wenn man mal eben kurz zB "Blutmond Schreinquest" eingibt, als wenn man die Situation wortreich erklärt und dann noch unbestimmt lange auf die Antwort warten muss. Zumal, wenn man öfters mal nicht weiterkommt. Auf der anderen Seite ist natürlich auch der Austausch eine gute Variante, wenn es um etwas geht, das mehrere Lösungswege hat oder irgendwelche Bugs, die vielleicht irgendwer schonmal hatte...


    Was das mit der Suche und ob man dabei auf das Forum hier stößt, betrifft: Ja, ich denke schon, dass man da sofort auf der ersten Seite über den Thread hier stolpert, also eben im Falle einer deutschsprachigen Anfrage. Und eben wenn man noch explizit "Forum" als Zusatz-Keyword eingibt. Da wurde ich auch schon das ein oder andere mal hierher verwiesen, hehe.

    Revalis Sturm ist halt sehr praktisch in Gebieten, in denen man viel und hoch klettern muss - das ist ja eben keine allzu spaßige Sache, vor allem nicht, wenn plötzlich noch Regen dazukommt und der angestrebte Ort nicht erreichbar ist - im Hyrule-Gebirge oder in Phirone leidet man öfters mal unter dem Problem, und auch im Zora-Gebiet kann man es sich trotz dem Dauerregen ziemlich einfach machen, wenn man denn Vah Medo vor Vah Ruta abschließt. Ist also schon ganz plausibel, dass die meisten Leute damit am meisten was anfangen können, weil es vielen ja auch um "ich will alles erklimmen, was ich sehe!" geht, mehr als wiederbelebt werden, einen Schild aktiviert bekommen, weil man selbst zu faul zum blocken ist oder starke Gegner zu schwächen.

    Ist jetzt auch von mir nicht bös gemeint, aber hast du mal überlegt, einfach diese oder jene Lösung zu googlen? Ist nur so ein Tipp, wenn du zB irgendeinen Guide benutzt, kannst du die Lösung(en) zu deinem Problem mit einfachen Stichpunkten finden, anstatt deine Situation jedes Mal detailreich hier erklären zu müssen ;)

    Mir fiel gerade kurz auf, dass ich in meinem Post weiter oben sagte, es gäbe einen Spot mit Robbie Williams. Da habe ich mich verhauen, ich meinte natürlich den Spot mit Robin Williams. Also: Wir reden von dem Schauspieler, nicht von dem Typen von Take That. Nicht, dass das jetzt Verwirrung gestiftet hat, denn der Barden-Williams ist, so weit ich weiss, nicht für seine Zelda-Affinität bekannt ;)

    Die einzige kommerzielle Zelda-Werbung die ich kenne ist die, in der Robin Williams "Skyward Sword" spielt. Ist auch mega sympathisch, denn er war ja selbst großer Fan der Serie und die meisten Leute haben ja scheinbar irgendwie im Kopf verankert, dass große Schauspieler so eine Art Halbgötter sind, die sich für solch banale Dinge wie Videospiele nicht interessieren. Seine Begeisterung ging ja dagegen so weit, dass er seine Tochter nach einer gewissen fiktiven Prinzessin benannt hat. Der Spot war auch wirklich super, da nichts daran albern oder gekünstelt wirkte - nur ein ganz normaler Dude, der sich vor die Konsole setzt und sich auf das neuste Spiel freut.

    Ja, Marnie ist auch so ein Knaller. Es sei ja entschuldigt, dass sie dienstags Ruhetag hat, weil sie mit den anderen Frauen Sport treibt (und einen dabei verschwitzt anlächelt, wenn man sie währenddessen anspricht - GEIL!). Aber an allen anderen Tagen ist das wie ein Sechser im Lotto, die mal hinter der Theke zu treffen. Die einzigen Leute in dem Kaff, die ihren Beruf (sofern vorhanden) ernst nehmen sind wohl Clint, Penny, Robin und Gus. Ach ja, sogar der überdepressive Shane ist von morgens bis abends fleißig an den Regalen im Joja-Markt tätig. Günther steht zwar 24/7 hinter seinem Tresen, aber seine Arbeit (Ausstellungsstücke suchen) überlässt er dem Spieler. Naja, der verdient sein Geld wohl zugenüge auf andere Art, sieht er doch eher wie ein Zuhälter als ein Kurator aus. Naja, und dann ist da noch die gute Leah, die als Freiberuflerin voll ihr Ding durchzieht (und mMn die BESTE Wahl für den Spielercharakter ist, weil die beiden wie Arsch auf Eimer passen aufgrund ihrer Hintergrund-Story).


    Lustig finde ich auch Alex. Der erzählt, er wäre der Star-Quarterback an seiner Schule. Junge, welche Schule!? Du stehst von morgens bis abends mit deinem fucking Football irgendwo in der Gegend rum. Die Schule des Lebens, oder wie?


    Ach geil, ich könnte stundenlang über die Charaktere meckern (oder sie in seltenen Fällen loben) :ugly:

    Nunja, besser gar keine News als ständig irgendwelche Teaser mit der darauf folgenden Ankündigung, dass das Endergebnis sich wieder mal um x verschieben wird, wie es bei Cyberpunk 2077 der Fall ist. Ich weiss nicht, wo im Zelda-Fandom immer dieser Irrglaube herkommt, dass die Macher irgendwelche Heinzelmännchen sind, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche an neuen Titeln, Remakes und Spin-offs arbeiten und diese dann auch schon kurz nach den ersten Bildern raushauen ;)

    Ich wünsche mir ja einfach nur so sehr, irgendwann Lewis als Bürgermeister abzulösen. Ich meine, was ist mit dem Typ? Den ganzen Tag hängt der irgendwo unproduktiv rum und wartet auf den Abend, um die Kneipe zu stürmen oder knattert die eine Bäuerin da. Während ich, der neuste Neuzugang, im kompletten Alleingang mit Blut, Schweiß und Tränen den Trümmerhaufen aufbaue, den er liebevoll als "Stadt" bezeichnet. Und die anderen Nasen im Dorf sind halt kein Stück besser. Da wird gerade Pause gemacht, da ist heute Ruhetag, aber Hauptsache, am Freitagabend auf all die "harte Arbeit" anstoßen. Geil, Leude! Und dann muss ich mich von diesem Shane und diesem Clint anranzen lassen, ob ich denn keinen Job hätte, wenn ich mit denen plaudern will. Kann man Pelican Town nicht einfach in "Lelek City" umbenennen?

    Ich habe neulich den Fehler gemacht, mir "Jumanji", also jetzt das Original von 1995, nochmal anzusehen. Meine rosarote Nostalgie-Brille ist dabei leider in tausend Teile zersprungen. Der Film ist mal so gar nicht gut gealtert und alles daran, was anno dazumal supergeil wirkte, erscheint nur noch lustlos dahergeklatscht. Es gibt ja dann immer die Ausrede "Der Film ist 25 Jahre alt, dafür ist er gut gemacht, blabla". Aber mal so als Referenzen: Star Wars Episode IV-VI. Zurück in Die Zukunft 1-3. Jurassic Park. DIESE Filme sind "für ihre Zeit gut gemacht". "Jumanji" wirkt dagegen eher so: "Okay, wir nehmen ein paar moderne CGI-Effekte, aber bitte nur das billigste Modell, und da klatschen wir dann ein bisschen käsigen Familienfilm-Humor drauf. Wenn wir Robin Williams für die Hauptrolle casten, kann uns niemand etwas vorwerfen, höhö". Tja, die 90er waren irgendwie nur gut, wenn man selbst live dabei war.

    Ich nominiere Ashes - hat sie doch schon des öfteren im Off-Topic Themen angestoßen, über die man viel mehr diskutieren sollte und in denen Betroffene auch mal zu Wort kommen dürfen, was nun dazu führte, dass eine Userin den Mut gefunden hat, sich der Community gegenüber zu öffnen und sich ein wenig Kummer von der Seele zu schreiben.

    (Ich hoffe der Doppelpost ist genehm, da seit dem letzten Beitrag mehr als 24 Stunden vergangen sind.)


    Jesus fucking Christ. Da entfaltet sich ja beim spielen eine total verstörende Geschichte. Zum einen: Ich habe mich mit Sam angefreundet, dabei eine Szene mit ihm am Strand freigeschaltet



    Und auch sonst erfährt man mit zunehmendem Fortschritt immer krassere Details über die "braven" Bewohner. Als Stephen King-Fan bekomme ich da immer mehr den Eindruck, dass Sternentau-Tal sehr von "Castle Rock" inspiriert ist, wo nach außen hin eine Kleinstadt-Idylle präsentiert wird, unter der Oberfläche aber so absolut jeder sein schmutziges Geheimnis hat. Was für ein Meisterwerk! :D

    Irgendwie habe ich es bisher erfolgreich vermieden, mal bewusst einen Song der Band zu hören, geschweige denn ein Album am Stück. Klar, der Bandname ist geläufig, vor allem während der großen Emo-Welle auf MySpace damals kam man nur schwer drumherum, zumindest irgendwas über sie aufzuschnappen. Aber wo immer die Band von Leuten "vom Fach" diskutiert wurde, fiel die Kritik eher negativ aus und mein Bedürfnis, mal reinzuhören, hielt sich in Grenzen. Musikalisch soll das ja (wie in deinem Startbeitrag angerissen) ein ziemliches Auf und Ab sein, man weiss nie, ob das nächste Album ein kompletter Reinfall oder ein richtiges Juwel wird - dazwischen scheint es für Fans und Kritiker nichts zu geben. Falls ich mal darauf zurückkomme, würde mich aber eher eines der "gemäßigteren" Alben reizen - dieses pure Deathcore-Geballer, welches da wohl in Anfangstagen abgeliefert wurde, kann ich mir nur sehr begrenzt geben :D

    Habe mir sogleich den nächsten Grisham-Roman vorgenommen, diesmal den nicht ganz so unbekannten "Die Firma" (wurde einst auch mit Tom Cruise in der Hauptrolle verfilmt). Und wieder frage ich mich, wieso mich JG vorher nie so interessiert hat, wieder mal ist es sehr flüssig und spannend geschrieben. Die Thematik ist auch eine andere, diesmal geht es um einen jungen Nachwuchs-Anwalt, der von einer Kanzlei eingestellt wird, die keine Wünsche bezüglich Aufstiegsmöglichkeiten und Reichtum offen lässt, sofern man gewillt ist, die dafür notwendige Arbeit zu leisten. Dann stellt sich jedoch bald heraus, dass die Kanzlei von der Mafia kontrolliert wird und ein Ausstieg fatale Folgen hätte. So lässt der Hauptcharakter Mitch McDeere sich auf ein gefährliches Spiel ein, indem er beginnt, als Doppelagent für "die Firma" und das FBI zu agieren.

    Wie ich ja bereits im Thread zu den Mobile Games erwähnte, habe ich unlängst angefangen, Stardew Valley zu spielen. Und holy crap, wie konnte ich vier Jahre lang einen Bogen um dieses Spiel machen? Aufgrund des Suchtfaktors habe ich mich dann auch recht schnell an die "unbequeme" Touchscreen-Steuerung gewöhnt, aber leider lässt sich so ab und zu nicht vermeiden, dass der Charakter irgendwo hinläuft oder irgendetwas tut, was man nicht will. Könnte mir gut vorstellen, dass ich mir demnächst auch die Konsolen-Version aus dem Nintendo-Shop runterlade, bisschen mehr Komfort schadet sicher nicht. Ich hab jetzt bereits mehrere Spielstände angefangen, auch um mal mit den verschiedenen Farmen zu experimentieren. Momentan gefällt mir das Standard-Modell für meine Zwecke am besten, da die Vorteile der anderen Versionen ja jetzt auch nicht soo prall sind. Meine liebste Erwerbsquelle ist derzeit wohl das fischen, welches anfangs (und damit bin ich offenbar nicht allein) doch schon schwierig war... aber mit dem nötigen Feingefühl und dadurch, dass die grüne Leiste immer größer wird, läuft das mittlerweile wie geschmiert. Die Minenarbeit/Kämpferei empfinde ich dagegen eher als lästiges Übel, aber zur Erzgewinnung kommt man da eben nicht drumherum.


    Grandios finde ich ja, wie heftig einige Charaktere einfach drauf sind - jetzt gab es ja auch bei Harvest Moon schon etliche Figuren, die so ihre Abgründe haben, aber so Figuren wie die Trailerpark-Muddi, die auf ihrem vollgekotzten Sofa abhängt reißen die Kindgerechtigkeit des Spiels eine gute Stufe runter, lol. Was die Damen betrifft, habe ich mich (Surprise, surprise) auf Abigail als Heiratskandidatin festgelegt, wobei ich anfangs auch mit Penny geliebäugelt habe (allein schon, weil sie gefühlt von allen am einfachsten zu finden ist - halt irgendwo zwischen ihrem Baum beim Friedhof oder dem Museum).


    Mal gucken, wie lange der Spielspaß noch anhält, aber es wird wohl noch eine Weile dauern.

    Neulich Nacht hatte ich mal wieder so eine "Klassiker"-Nacht und mir "Jumanji" und "Forrest Gump" angesehen. Zunächst zu Forrest: Die Geschichte um den gutherzigen, naiven, jedoch geistig zurückgebliebenen Forrest, der ohne großartige Hintergedanken immer wieder die Menschen um sich herum berührt - einige davon in einflußreichen Posiionen - und beeinflusst, ist wunderbar gealtert. Die zum scheitern verurteile On/Off-Beziehung mit seiner Jugendliebe Jenny findet zum Schluß hin doch nich einen traurigen Höhepunkt, den wohl niemand kalt lässt. Große Kinogeschichte!


    Jumanji dagegen hat mich des Zaubers beraubt, den der Film vor gut 25 Jahren auf mich hatte. Ziemlich flache Witze, grottiges CGI, die Spielfreude der Akteure (allen voran natürlich Robin Williams) waren der einzige Silberstreif am Horizont. Es braucht schon eine beschlagene Nostalgiebrille, um den Film immer noch so restlos abfeiern zu können wie anno 1995. Da haben die Neuinterpretationen ihren Job richtig gemacht, die doch recht interessante Thematik unterhaltsam und zeitgemäß rüberzubringen.