Beiträge von Vincent Delacroix

    Uah, Tenchu habe ich mit 10 geliebt! Aber irgendwie bin ich da zu sehr durchgeraged anstatt standesgemäß, wie ich es heute tun würde, zu stealthen und die Items mit Bedacht einzusetzen :D Obwohl ich damals schon verstanden habe, dass es sinniger ist die bissigen Hunde zu vergiften, anstatt sie frontal anzugreifen und mit dem Lärm feindliche Ninjas anzulocken. Wohlgemerkt habe ich auch immer nur den ersten Teil gespielt und kam nie über Stage 2 hinaus. Jetzt, wo die Erinnerungen wach werden - vor allem jene, wo mein Dad beim zocken dabei saß und immer raunte: "Mann, Mann, Mann. Ein Ninja schleicht sich an und rennt nicht blind auf die Gegner zu!" - wird es wohl Zeit dieses Juwel nochmal hervorzukramen :D

    Neulich habe ich Jackie Brown gesehen, irgendwie entging meiner Aufmerksamkeit, dass es sich hier um einen mir bis dato unbekannten Tarantino-Streifen handelt. Wie schön es doch war, so kurz vor dem Release seines neusten Werkes nochmal "neues" Futter zu entdecken :D Tja, was soll man großartig sagen? Abschweifende, teils völlig absurde Dialoge, eine Story, die immer verschachtelter wird, bis nur noch das Ende endlich verrät, worum es da nun eigentlich über zwei Stunden lang im Detail ging uuuuuund... Samuel L. Jackson, natürlich! Also ein Tarantino, wie man ihn kennt und liebt, sehr nahe an "Pulp Fiction", nur nicht mit ganz so krassen Zeitsprüngen. Jetzt mache ich es mir zur Aufgabe, künftig mal mehr alte Juwelen auszugraben, die im Laufe meiner 30 Lenze irgendwie nie auf meinen Radar kamen...

    Okay, das ist es Rätsels Lösung - habe diesen Beitrag aus einem anderen Forum übernommen, wo die Anzeigefarbe eben schwarz ist. Dachte jetzt irgendwie, dass der Beitrag dadurch unsichtbar wäre, nur zwischengespeichert, aber nicht angezeigt und sowas in der Art. Gut, dann kann das ruhig so bleiben... ist doch mal was anderes ;) thx auf jeden Fall!

    Hui, endlich wieder von meinem ersten Mal OoT schwärmen! Es war damals für mich definitiv mehr als nur ein Spiel - bis dato kannte ich nur Jump'n'Runs, Sport- oder Kampfspiele. OoT mit all den Dingen, die es zu erkunden und entdecken gab, bot mir ein rundum anderes Spielerlebnis als das bisherige, ewig stumpfe "kloppen, laufen, springen". Ob nun die Suche nach Herzteilen oder Skultulla-Amuletten, die Herausforderung war etwas ganz neues. Und jedes einzelne Amulett entfachte dieses wohlige Erfolgsgefühl in mir. Und dann gab es da natürlich noch die durchgehend erzählte Handlung, auch so etwas war mir bei einem Videospiel neu. Also pure Magie.

    Man muss sich erstmal mit den Machaniken des Dungeons vertraut machen, aber dann spielt er sich fast schon von selbst durch. Am verwirrendsten ist wohl das "umstellen" der Treppe, sodass das Wasser bestimmte Bereiche fluten kann, aber auch das sorgt nur gefühlte fünf Minuten für Frust. Also alles eher etwas "tricky", aber nicht schwierig.


    Die zweite Phase des Endbosses ist wohl eine der simpelsten Angelegenheiten im Spiel überhaupt, und scheinbar haben nicht wenige das Gefühl, einfach nur eine harmlos umherschwimmende Kreatur töten zu müssen. Ein Eindruck, den ich auch hatte. Es war fast, als wollten die Macher den Spieler so schnell wie möglich ins "Hauptspiel" schicken und ihm den letzten Schattenkristall schenken.

    Noa hat mit seinem letzten Absatz absolut recht. Um jetzt auch mal die Debatte um Revali mit einzubeziehen: Kommen wir nicht fast alle aus der Generation, in der das Internet tatsächlich (!) Neuland war und es nichts spannenderes gab, als in Echtzeit mit fremden Menschen via Chat oder Forum zu kommunizieren? Egal ob Revali nun den Leuten sympathisch war oder nicht: Wer hat das Recht plötzlich darüber zu verfügen, wer das Internet nutzen darf und in welchem Maße oder nicht? Ich durfte mich mit 13 auch uneingeschränkt bei Knuddels rumtreiben und Songs bei Kazaa runterladen. Es hat Spaß gemacht. Natürlich heiße ich es nicht gut, dass junge Menschen heutzutage ihre Zeit AUSSCHLIESSLICH im Internet verbringen und sich dort unangebrachte Inhalte ansehen oder darüber hinaus ihre Bildung vernachlässigen - aber es muss doch irgendwie eine zufriedenstellende Lösung für alle geben.

    Der See und sein drumherum bieten wahrscheinlich die meisten Möglichkeiten im Spiel, allein schon weil man von ihm aus in gleich drei Dungeons gelangt. Seine lustigen Clown-Bewohner wirken hier zwar etwas deplatziert, aber so skurill sie auch in der Landschaft wirken mögen, ist es doch mal witzig (!) etwas anderes als Zoras an den Gewässern anzutreffen. Sicherlich nicht der schlechteste Aufenthaltsort im Spiel. Wenn ich es auch etwas merkwürdig finde, dass er fußläufig nicht erreichbar ist, sondern potentielle Badegäste genötigt sind, mit einem Huhn hinunterzusegeln. Aber wenigstens können sie dabei einen Preis aus den Schatztruhen gewinnen. Yay, oder so.

    Am wenigsten sympathisch ist mit definitiv der Todesberg. Ähnlich wie das Eisgebirge gibt es hier kaum was zu tun, und dieses Geschleudere durch die Goronen um nach oben zu kommen ist auch ziemlich nervig. Vor allem dieses Gespamme an Goronen-Rollern, wenn man zum ersten Mal zur Mine aufbricht. Wenn man das mit dem wegschleudern erstmal drauf hat nervt es einfach nur, wenn alle fünf Sekunden der nächste Horst angebrettert kommt und was vor die Nuss will. Gut, damit hätte ich dann wohl mein Resümee zum Todesberg vorweggenommen :D

    Die Ebene habe ich ja an anderer Stelle schon gelobt, aber hier kann ich dann auch mal losquatschen, was mir an ihr NICHT gefällt: Zum einen wäre da das Warten auf Tag und Nacht wegen der Geisterseelen. Ja, das hat nichts mit der Ebene direkt zu tun, aber die Tageszeiten bzw ihr Wechsel sind halt mit ihr verbunden. So eine Hymne der Sonne-Funktion wäre durchaus praktisch. Das schlimmste sind aber mit Sicherheit die Gegner, welche einen über die gesamte Map verfolgen, bis man sich genervt dazu entschließt, sie doch von ihrem Elend zu erlösen. Besonders witzig, wenn man sich dann umdreht und zehn Typen einem hinterherwackeln, darüber noch drei Geier kreisen und im Hintergrund eine Horde Bokblins auf Wildschweinen angeritten kommt. Ganz so krass vielleicht nicht, aber es läuft auf sowas hinaus. Manche Passagen sind viel zu lang und dienen ebenfalls nur dem Zweck, die gesamte Strecke über von Feinden belästigt zu werden. Glücklicherweise sind Laufwege dank dem warpen nicht immer ein Muss.

    Ich möchte schon noch anmerken, dass mein Beispiel eben nur ein Beispiel war und ich damit keine tatsächliche Begebenheit zitiert habe. Es geht eben darum: Natürlich kann ein "Skandal", welcher die gesamte oder einen größeren Teil der Community betrifft auch öffentlich diskutiert werden. Aber bisher war es ja immer so ein "User A gegen User B"-Dingen, und das meine ich mit "gehört privat diskutiert". Klar wird dann mal Frust abgebaut, Dampf abgelassen und man konnte User A mal so richtig schön die Meinung sagen und alle haben es mitbekommen - führt allerdings zu nur noch mehr Frontenbildung, weil beide von ihrem Standpunkt überzeugt sind und selbstverständlich versuchen werden, so viele Leute wie möglich auf ihre Seite zu ziehen, denn Anschuldigungen und offene Schmähung lässt sich niemand gern gefallen.

    Minispiele in Zelda und ich sind ja immer so eine Sache, da timingmäßig alles passen muss wie Arsch auf Eimer und ich vor allem in den ersten Anläufen oftmals schludrig bin. So auch bei der Abfahrt. Es hat schon Nerven gekostet, erstmal die Strecke zu meistern, um wirklich alle Abkürzungen mitnehmen zu können, denn das ist bei diesem Minispiel dringend nötig, Yeta schenkt einem überhaupt nichts. Und gerade wenn man glaubt es gepackt zu haben, spawnt sie zwei Meter vor der Ziellinie dazu und alles ist wieder für die Katz. Umso froher war ich herauszufinden, dass man ihr zwischendurch immer mal eins mit dem Schwert überbraten und sie so für eine Sekunde aus dem Konzept bringen kann, und dass eine Wirbelattacke auf gerade Strecke für einen Boost sorgt. Und plötzlich war alles ganz easy und ich fragte mich, was ich mich denn die ersten 381849 Versuche so angestellt habe...

    Eines der besseren Dinge an TP ist, dass auch 100%-Spieler hier voll auf ihre Kosten kommen. Es gibt immer wieder Backtracking zu erledigen, und die Jagd nach den Geisterseelen lädt den Spieler hervorragend dazu ein, die komplette Oberwelt (und auch die ein oder andere Erdhöhle) bis in den kleinsten Winkel zu durchforschen. So bekommt man ein sicheres Gefühl für die Map, welche am Anfang mangels der Möglichkeiten und all den Schleichwegen noch zu groß und zu leer wirkt. Aber diesen Eindruck wird man nach und nach los und es fühlt sich am Ende dann doch so an, als wäre jede Fläche sinnvoll genutzt worden. Leute die der Meinung sind, es gäbe in TP-Hyrule nichts zu sehen, spielen wohl einfach nicht aufmerksam genug.

    Von der Eintrittsatmosphäre her definitiv einer der besten Dungeons, aber da hört es leider auch schon wieder größtenteils auf. Die Rätsel sind nicht wirklich fordernd, eher nervig wegen dem hin- und herschieben der Statue. Die Statue habe ich "Olaf" genannt, da sie doch ein sehr treuer Begleiter durch die Einsamkeit der acht Stockwerke war. Das rumspielen mit dem Kopierstab macht dennoch Spaß, bliebe noch der Endboss... der war, wie so viele seiner Gattung in TP, leider absolut nix. Die Einbindung des Dungeonitems in den Kampf kann man als "idiotengeprüft" bezeichnen. Das Spinnenvieh wäre so in einem ersten Dungeon besser aufgehoben, ein "Woooh, ich hab ihn gepackt!"-Gefühl stellt sich hier absolut nicht ein...

    Ich bin da ganz bei Roy. Die aktuelle Geschichte hier war ja keine einmalige Sache, wenn man diesen Thread hier durchblättert stößt man oft auf Situationen, bei denen ein Pranger auf den Marktplatz gestellt wird, anstatt dass die Leute einfach mal auf die Idee kommen, Streit und Missverständnisse via PN aus der Welt zu schaffen. Natürlich ist es für eine Community ganz nett wenn man ein wenig nachvollziehen kann, welche User dicke miteinander sind und welche eher nicht, weil es ja allzu menschlich ist, Zusammenhänge verstehen zu wollen. Aber muss wirklich jeder wissen, dass User A sich von User B zu unrecht gestalkt fühlt? Dass User C möglicherweise Machtmissbrauch betreibt, um den unbeliebten User D loszuwerden? Dass User E über pikante Informationen zu User F, G und H verfügt und sich nicht scheut, diese zu verwenden? Ich bin auch nicht hergegangen und habe in diesem Thread losgeplärrt, WARUM ich den Discord verlassen habe, weil es überflüssige Schmutzwäsche ins Forum getragen hätte, welches nicht den Sinn eines verbalen Battle Royale hat. Von daher halte ich es ebenfalls für absolut kontraproduktiv, diesen Thread (oder IRGENDEINEN Thread) künftig als Schauplatz für irgendwelche Hahnenkämpfe zu missbrauchen. So viel emotionale Stimmung vergrault User, alte wie neue, und so sollte man doch bitte drüber nachdenken, ob das Forum eine für alle angenehme Diskussionsplattform zu einem Thema oder eine Bühne für mittlerweile fast tägliche Seifenopern sein soll.

    Bei meinem ersten Versuch war die Wüstenburg der Grund, warum ich frustriert den Controller weglegte und das Spiel eine ganze Zeit lang ruhen ließ - in dem einen Raum, in dem man von "unsichtbaren" Ratten angefallen und gelähmt wird, hatte ich keine Ahnung was zu tun ist und kam nicht auf das offensichtliche (nicht "auf das offensichtliche kommen" ist ja immer wieder so ein Problem bei Zelda). Das hinderte mich daran voranzukommen und ich ließ es bleiben.


    Nun aber hat die Wüstenburg sich doch gespielt wie ein Schluck Wasser. Vor allem das Tribut an den Waldtempel aus OoT (falls es denn als solches gemeint war) mit den vier Geistern, die es zu jagen gilt, gefiel mir sehr gut. Das Dungeonitem, der Spinner, ist der Knaller, es macht Spaß damit zu arbeiten und glücklicherweise findet er sowohl in späteren Tempeln als auch auf der Oberwelt seinen Nutzen.


    Auch der Bosskampf war eine spaßige Angelegenheit, eben weil es Freude macht, auf dem Spinner rumzuheizen. Bis auf Phase eins, in der ich nicht gecheckt habe, dass ich den Spinner nochmal "auflösen" muss, um Schaden zu verursachen. Aber ich sag ja, immer dieser Teufel im Detail... :D

    Die Schneeberge sind für einen Entdecker nun wahrlich nicht der Brüller. Das halbe Gebiet umfasst die Snowboard-Piste zur Bergruine, außer zwei Geisterseelen, dem Wolfsstein und dem Herzteil für das besiegen von Yeta im schliddern gibt es nix zu sehen oder zu holen. Finde ich aber auch ganz gut so, karge Schneelandschaften in Videospiel sind absolut nicht meine Lieblingsorte.