Beiträge von Vincent Delacroix

    Rasenmähen kann aber auch nützlich sein, da findet man Spurtechsen, Ausdauerschrecken, Feen und - weniger nützlich - Reis. Nur leider keine Rubine, da lohnt es sich eher, Steine anzuheben oder Eisenkisten zu zertrümmern ;)

    Meine Stimme ging ebenfalls an Kitti. Witzig zu sehen, dass hier mal eine völlig andere Aufstellung zu sehen ist als in den letzten Monaten, wo aufgrund der akuten Userflaute doch immer nur die gleichen gefühlt fünf Leute im Rennen waren.

    Zufällig habe ich vor ein paar Tagen noch den aktuellen Film (von 2016) gesehen, das Buch war natürlich damals in der achten Klasse Pflichtlektüre. Es ist schon ziemlich hart, dass man zwar schon beim ersten Satz weiß, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht und Anne und ihre Familie sowie die vier Mitbewohner des Hinterhauses bis auf ihren Vater Otto letztendlich in verschiedenen KZs ermordet wurden. Trotzdem sitzt man beim lesen da und hofft, dass aus irgendeinem paradoxen Grund alles anders kommt, dass die Kavallerie eintrifft und es für die acht Menschen ein Happy End gibt. Das wird einem verwehrt. Man fragt sich stattdessen, was aus Anne Frank geworden wäre, hätte sie den Holocaust überlebt. Sie hatte zwar Pläne, ihre Tagebücher in Form eines Romans zu veröffentlichen (weshalb sie sich für vier der Mitbewohner bereits Pseudonyme zurechtgelegt hat), aber hätte ihr das den Kultstatus eingebracht, der so untrennbar mit ihrem tragischen Ende verbunden ist? Hätte sie es als Schriftstellerin tatsächlich zu einem Sprachrohr ihrer Generation und all den Menschen, die den Nazis zum Opfer fielen gebracht? Wer weiß, wer weiß. Nun steht ihr Tagebuch eben auf ewig als Mahnmal dar. Auch wenn traurigerweise wieder viele Leute vergessen zu haben scheinen, was für ein Grauen damals in Europa herrschte und bereit wären, wieder in ähnlichen Zuständen zu leben.

    Bei Autoren wie King, die ein unerschöpfliches Repertoire angesammelt haben bleibt es eben nicht aus, dass auch so mancher Schund darunter ist. Oder sagen wir mal: Bücher, die polarisieren. Ich persönlich musste mich durch "Tommyknockers" und "Das Spiel" ziemlich durchkämpfen. Auch das vielgelobte "Misery (Sie)" konnte mich nicht durchgehend fesseln. Hier wurde es bereits als 'Kammerspiel' bezeichnet, und als solches funktioniert es auch, wie die Verfilmung eindrucksvoll bewiesen hat - aber in Buchform: gähn. Nichtsdestotrotz weiß man auch die schwächeren Werke ein wenig mehr zu schätzen wenn man im Hinterkopf hat, dass der Autor auch anders kann - daher verzeihe ich King gerne jene Romane, die auf mich eher einschläfernd wirken, denn mit "The Stand", "Shining" oder "ES" - nicht zu vergessen die Turm-Saga - hatte er mich völlig in seinem Bann.

    Nachdem ich das Spiel ein paar Monate habe ruhen lassen, kam ich vor ein paar Tagen im Zuge meiner nie endenden Langeweile und der Konsequenz aus akutem Zeitüberschuss mal wieder darauf, weiterzuspielen. Mittlerweile bin ich dann nun im Felsenturm. Als ich das Spiel zum ersten und einzigen Mal durchgespielt habe mit zehnoderelf, kam mir das alles simpler vor, uff. Das Teil ist anfangs schon arg unübersichtlich, aber wenn man den Dreh raushat... erinnern tue ich mich aber noch sehr lebendig an Twinmold, und ich glaube, der hat mir tatsächlich keine Scherereien gemacht. Tut das überhaupt ein Endboss in Zelda? Aber aktuell bin ich nur wenige Räume weit gekommen, ich musste wutstoppen. Denn da ist ein unglaublich nerviger Raum, den ich vermutlich schlicht verdrängt habe: Man muss mit dem Spiegelschild in rascher Reihenfolge auf zwei magische Spiegel und anschließend einen Sonnenblock reflektieren. Dafür hat man gefühlt nur 0,0134 Sekunden Zeit, bevor das gespiegelte Licht wieder erlischt. Und während man sich damit vergnügt, wird man auch noch ständig von zwei immer wiederkehrenden Geisterviechern belästigt. Boah! Aber ansonsten ist der Felsenturm einfach klasse und mein absoluter Lieblingsort in Majora's Mask!

    Nun, was soll man da großartig sagen? Mein ehrliches Fazit wäre: Klar, die Chatabende haben sich nur selten als Erfolg rausgestellt. Wenn tatsächlich mal etwas los war, war es auch recht amüsant. Aber das war eben eher die Ausnahme als die Regel. Wenn man dann als Organisatorin privat zu sehr eingebunden ist, um das Ganze weiterzuführen, ist es ein logischer Schritt, da einen Cut zu machen. Obwohl die Ankündigungen ja auch immer so ein Teil des Forenlebens waren und man diese Konstante zwar nicht auf schmerzliche, aber auf irgendeine Weise vermissen wird. Aber auf jeden Fall sind deine, Sylph , Mühen der Chataktivität Leben einzuhauchen sehr zu schätzen, und du hast da einen guten Job gemacht!

    Letzte Sichtung war bei mir das Mötley Crüe-Biopic "The Dirt". Muss man über Mötley Crüe noch viel sagen? Ich glaube nicht, denn die Band ist so unzertrennbar mit den 80ern verbunden wie New Wave oder die Neue Deutsche Welle. Und zudem sind sie bekannt dafür es mit dem Motto "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" weiter getrieben und übertrieben zu haben als kaum eine andere Band. So basiert der Film also auf der gleichnamigen Biografie, welche bereits 2001 erschien. Damals dachte ich, dass man die Geschichte der Band in dieser Form niemals verfilmen könnte, ohne dass es aufgesetzt oder albern wirkt. Aber da habe ich falsch gedacht, denn die vier Hauptdarsteller machen einen erstklassigen Job. Von völlig durchgeknallten Spätpubertären zu körperlichen und seelischen Wracks in 90 Minuten - beide Rollen werden glaubhaft rübergebracht, auch die Regie weiß einen fließenden Übergang zu schaffen. Den Mittelpunkt dieser Berg- und Talfahrt bildet sinnvollerweise der von Sänger Vince Neil verschuldete Unfalltod des Hanoi Rocks-Drummers "Razzle", welcher den Anfang vom (vorübergehenden) Ende der Band darstellt. Mit dem Hintergedanken dass dies nicht bloß ein weiterer Film über irgendeine Rockband ist, sondern man es mit wahren Begebenheiten zu tun hat, bekommt man hier ein stimmungsvolles, emotionales Meisterwerk geboten, an dem nicht nur MC-Fans ihre Freude haben. Sofern man sich einfach nur unterhalten lassen will und das Gehirn für eine Weile an die Garderobe hängt.

    Poah, echt interessant, dass du zu diesem Schinken einen Thread eröffnest - wie der ein oder andere hier weiß, bin ich stets auf dem Retro-Trip und da wurde mir auch mal dieses Beyond the Beyond empfohlen. Was ich bisher weiß: Es war in Sachen RPG wohl echt eine Revolution. Ich wurde zwar erst später mit Perlen wie Wild Arms, Grandia oder FF7 verwöhnt, aber dieses Spiel soll Maßstäbe gesetzt haben. Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich es mir also mal zu Gemüte führen und dann urteilen.

    Ich glaube, mit den 900 Krogs hat Nintendo ein Zugeständnis an einen Teil der Zielgruppe von TLOZ getätigt. Ich war mal in einer Zelda-Gruppe auf Facebook, da waren rund 2000 Mitglieder. Die meisten von denen tun nichts anderes als Zelda spielen. Die leben und atmen das. Die brauchen so eine zeitaufwendige Beschäftigungstherapie innerhalb eines neuen Titels. Ein paar von denen haben die 100% in BotW schon nach einer Woche erzielt und wie ein dickes Kind nach Kuchen nach einem nächsten Titel verlangt. Fandoms sind echt weird.

    Habe mich in meinem jetzigen Durchlauf auch mal dieser überwältigenden Aufgabe gewidmet - und es macht sogar Spaß. Ich würde jedoch behaupten dass es völlig genügt, sich eben diesen Spaß nur einmal im Leben zu gönnen, da es doch sehr zeitintensiv ist und aufgrund der begrenzten Menge an Bildern, die man als Vorlage für die Plastiken speichern kann, sehr viel hin und her ist. Natürlich gibt es da die Teleport-Funktion, die das ständige Zurückreisen nach Tanntopia erheblich erleichtert, aber dennoch sehr eintönig. Umso besser, dass mittlerweile jeder Raum zu gut 3/4 gefüllt ist. Jetzt beginnt dann so langsam die wirklich schwierige Suche nach fehlenden Figuren...

    Jo, der TdG bietet so ein paar dieser Rätsel, die typisch für Zelda sind: Man steht endlos lang in irgendeinem Raum und sucht verzweifelt nach der Lösung, dabei ist es ziemlich simpel und offensichtlich.

    Da habe ich mal wieder alles mögliche versucht, aber kam erst zum Schluss auf DIESE Lösung. :D Der Endboss war zwar recht easy, aber nett gemacht. So eine Mischung aus Lord Bongo Bongo und diesen Steinhänden aus Mario 64. Innovativ ist das nicht, aber die Zelda-Reihe verwurstet ja auch gern mal Bosse aus vorherigen Teilen.

    Ich mag die Wiesen. Sie sind so saftig grün und endlos weit. Man muss nicht klettern, man muss nicht schwimmen, man steht nicht irgendwo im Wald und fragt sich am Rande der Verzweiflung: "Wie soll ich denn hier Krogs finden, verdammte Axt?" Es ist nicht kalt und nicht heiß, man darf also gut aussehende Rüstung tragen. Das nächste Zelda bitte nur mit einer riesengroßen Ebene, BotW hat meinen Entdeckerdrang gestillt. Ich möchte einfach nur 1500 Spielstunden lang auf einer Wiese umhertollen, Danke.

    Ja, die Kamera tut manchmal nicht das, was sie sollte und kostet mich dadurch gerne mal ein Leben. So zum Beispiel in dem Vulkan in der Lavawelt. Aber es war eben eines der ersten Spiele mit freier Kamerasteuerung, und das hat es damals einfach zu einem völlig neuen Spielerlebnis gemacht. Bisschen Schwund ist halt immer.

    Höhöhö. Das ist wohl DER Moment um zu sagen: Pics or it didn't happen! :D

    Whoat? Das ist ja mal gut zu wissen, werde ich dann mal ausprobieren, da ich nämlich genau diese Aufgabe als nächstes vor der Brust habe :D Ändert jedoch nichts daran, dass mich diese Aufgabe dennoch nervt, weil ich scheisse parieren oder zu spät ausweiche und mich das ganze Spielchen dennoch sehr viel Zeit kostet :D

    Ich bin ebenfalls Pro-Meer! Vor allem wenn man erstmal das schnelle Segel hat, ist das rumfahren und erkunden eine angenehme Sache, so ohne alle zwei Minuten die Windrichtung ändern zu müssen. Ganz zu schweigen von der Teleport-Fähigkeit... Es ist auf jeden Fall weniger nervig als die Ebene bei Twilight Princess, weil wir ja schon gesagt wurde immer irgendwo was zu finden ist. Oder diverse Gegner sorgen dafür, dass man sich nicht langweilt.

    Das Herzteil, welches man beim Training mit Vadder Orca bekommt. Selbst wenn man zwischendurch nicht x-mal verkackt, muss man insgesamt 800 Treffer (100 beim ersten Durchgang, 200 beim zweiten, 500 beim dritten) landen. Und das ist zeitintensiv, wenn man konzentriert und geduldig bleiben will. Und richtig Klasse ist es dann, wenn man bei den 500 auf die letzten paar Meter doch noch die Konzentration verliert. Manchmal weiß ich nicht so recht ob Videospiel-Entwickler einfach nur herausfordernde Aufgaben raushauen oder den Spielern eine Beschäftigungstherapie aufdonnern wollen :D