Beiträge von Vincent Delacroix

    Stimmt! Und das mit dem großen Steinen, die in ein Bodenloch oder zwischen zwei Bäumen hindurch befördert werden müssen, fehlen auch noch. JETZT aber :D


    Edith: Von wegen. Die Laubhaufen, die man wegsprengen muss, gibt es ja auch

    noch. Und die Steinringe im Wasser, wo man einen Stein in die Mitte werfen muss. Hört das denn nie auf? :D

    Definitiv die Musik aus dem Forstland! Diese Surfermucke ist einfach großartig. Richtig toll wird es, wenn sich dann plötzlich noch die Hammond-Orgel dazugesellt... das war Liebe auf dem ersten Blick mit dem Liedchen :D Die anderen Themes sind mir ehrlich gesagt nicht so im Kopf geblieben. Außer noch das vom Hutland, wo die musikalische Begleitung nochmal die an Tim Burton erinnernde Optik des Levels unterstützt.

    Da es bei mir noch einige Bildungslücken gibt, was das Gesamtwerk des Meisters betrifft, habe ich mir letztens "Sara" bestellt. Absolut unvorstellbar, dass dieses großartige Buch fast 20 Jahre lang von mir ignoriert wurde. Da das Feeling beim Lesen mich an eine Kombination aus "Love" und "Wahn", zwei meiner Top-Titel von King, erinnerte, hatte das Buch mich so fest im Griff wie lange keins mehr :D Wer weiß, was mir gerade noch alles entgeht, jedenfalls bin ich nun besessen davon, die ungelesenen Bücher nach und nach in meine Sammlung einzuladen :)

    Ich habe mich jetzt mal an Tom Clancy herangewagt - bisher hat es mich immer etwas abgeschreckt, dass seine Romane voller ausschweifender Beschreibungen von technischem Kram und militärischer Strategien sein sollen, was mir etwas zu trocken erscheint. So fiel meine Wahl auf "Gnadenlos", welches die Vorgeschichte von Jack Ryan und John Clarke erzählt. Nach über 300 Seiten bin ich doch positiv überrascht, wie flüssig der Schreibstil ist, aber das soll sich ja mit den folgenden Werken dann doch ändern. Ich denke aber, dass ich ihm da eine Chance geben werde. Am Anfang etwas verwirrend, da erstmal 2-3 Handlungsstränge parallel laufen und man nicht so schnell hinterherkommt, wer die ganzen handelnden Personen sind und in welcher Beziehung sie zueinander stehen (werden) und welche Motive sie antreiben. So langsam dröselt sich jetzt aber ein bisschen was auf. Da können die nächsten 500 Seiten kommen :D

    Der Vergleich mit Hermine kam mir auch direkt in den Sinn... stimmt, da hat JKR genau das gleiche gemacht. Ist halt nur so, dass dunkelhäutige Figuren in ihren Büchern auch als "dunkelhäutig" beschrieben werden. Wenn sie ein solches Detail ausgerechnet bei der Beschreibung einer Hauptfigur auslässt, geht man eben nicht davon aus. Und genauso ist es bei King: PoC werden in seinen Werken auch explizit als solche beschrieben. Da mag es verständlich sein, dass einige Leute eine Erklärung wollen, wenn ein/e Autor/in im Normalfall so arbeitet...

    Ach, jo! Die Graphic Novels hatte ich komplett vergessen :D Soweit ich weiß, wurde da streng nach Kings Vorgaben gearbeitet. Das macht seine Aussage bezüglich Rolands Erscheinungsbild dann doch nochmal irrelevanter. Oder er hat einfach selbst vergessen, dass die überhaupt existieren :D Dass er sich gerne mal verzettelt, ist ja auch nix neues. Man erinnere sich an die eeetwas widersprüchlichen Aussagen zum Roman "Cujo". Mal sagt er, er wäre beim schreiben so hackedicht gewesen, dass er sich gar nicht an den Prozess erinnert, dann erzählt er wieder, die Arbeit daran wäre eine seiner spaßigsten gewesen... :D

    Darkshuttle123 Da gebe ich dir sogar recht, dass der Faktor "Geld" eine nicht unwichtige Rolle spielt. Eine Verfilmung des Turms war praktisch jahrzehntelang der feuchte Traum jedes King-Fans... und jetzt, wo King in den letzten Jahren ohnehin schon mit Lizenzen für Filme und Serien um sich geschmissen hat, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis DDT der Geldmaschinerie zum Opfer fällt. Auch dass das Buch-Feeling an sich flöten geht, kann man unterschreiben. War für mich ja auch harte Arbeit, den Film losgelöst zu betrachten und ihn als ganz okayes Popcornkino durchgehen zu lassen. Ändern kann man an seiner Existenz ja eben auch nicht mehr ;) Nur hoffen, dass es tatsächlich zu einem Serien-Format kommt, welches mehr Nähe zur Vorlage aufweist. Ist eben nur so eine Sache, da im Film ja bereits die ein oder andere Szene verwurstet wurde und es momentan schlicht zu früh wäre, das nochmal anders zu präsentieren...

    Eigentlich so gut wie alles. Ich hätte da irgendwie um die 40 Schreine und 50 Krogsamen, als ich zu Ganon spaziert bin und habe dementsprechend auf's Maul bekommen bei den ersten Versuchen, ihn zu erledigen :D Entspricht eigentlich gar nicht meinem üblichen Gaming-Verhalten da so durchzurennen, aber ich fand damals die Story recht interessant und wollte unbedingt wissen, wie es weiter- beziehungsweise zu Ende geht :D

    Ah, glücklicherweise heißt der Thread nicht "Welchen AKTUELLEN Film habt ihr zuletzt gesehen?", sodass ich mal eben schnell drüber quatschen kann, dass ich gestern nach langer Zeit mal wieder meinen All Time-Favoriten "The Crow" gesehen habe :) Im Großen und Ganzen geil wie eh und je, aber tatsächlich ist mir zum ersten Mal negativ aufgefallen, wie hektisch die Schnitte in den letzten Minuten des Films sind... was ja leider der Tatsache geschuldet ist, dass Brandon Lee während den Dreharbeiten ums Leben kam und man irgendwie mit vorhandenem Material improvisieren musste... war soweit ich weiß zur damaligen Zeit eine absolut neue Arbeitsweise und das bisschen Schlampigkeit sei von daher verziehen.

    Ich sage ja absichtlich das mit der losen Handlung, weil es in "Schwarz" ja auch erstmal nur um Roland und Jake geht. Klar, da hören die Gemeinsamkeiten mit der Buchhandlung auch schon wieder auf :D Ich will den Film ja auch um Gottes Willen nicht kritiklos abfeiern, sondern versuche nur, ihn möglichst positiv zu sehen. Ich glaube, du hattest damals auch noch mitbekommen wie sehr ich mich ursprünglich geweigert habe, ihn mir überhaupt anzusehen, einfach WEIL ein dahingespuckter Streifen nie, niemals nicht die Qualität der Romanreihe erreichen kann. Mit der Erwartung, dass meinem Fanherz ein Stich verpasst wird bin ich ja letztendlich doch an den Film herangegangen, und, ne? Für das eben genannte "dahingespuckt" war es dann doch relativ okay. Vielleicht sogar ein klein wenig erfrischend, die Handlung der Bücher - welche ich ja auswendig kenne - in einer neuen Interpretation zu sehen. King hat ja allerfeinstes Kopfkino für den Leser kreiert und es wäre meiner Meinung nach überflüssig, den ganzen Kladderadatsch 1:1 in bewegte Bilder zu packen. Zumal man als Leser ja die meiste Zeit direkt im Kopf der Charaktere verbringt, und um die Gedankengänge und Beobachtungen der Leutchen auf dem Bildschirm begreiflich zu machen, MUSS ja eben auch vieles umgedichtet werden. Insofern hat der Film es immerhin geschafft, dem nichtwissenden Zuschauer so uuuungeeefääähr zu erklären, worum es in der eigentlichen Story geht. Sehe ich deswegen nicht als großen Verlust, weil ja eventuell nach Sichtung des Films Leute auf die Idee kommen, tatsächlich mal die Bücher zu lesen und dann ohnehin feststellen, dass diese 8385920 mal epischer sind, hehe.


    Klar entsprach Elba auch nicht dem Bild von Roland, das ich beim lesen im Kopf hatte (um genau zu sein, sah er in meiner Fantasie aus wie der Betreiber meiner alten Stammkneipe, lol), aber sei es drum. Bisschen komisch fand ich nur tatsächlich, dass King sich zu dem Cast dahingehend geäußert hat, dass er im Roman nie auf Rolands Hautfarbe eingegangen ist und es für ihn deshalb keine Rolle spiele (haha, "Rolle spielen"), ob der Darsteller nun schwarz oder weiss oder sonstiges ist. Und wie du schon so schön sagtest, allein wegen Dettas Wahrnehmung von Roland entspricht Mr. Kings Zurückruderei diesbezüglich nicht so ganz den Tatsachen ;)

    Woah, ich habe mich neulich getraut und endlich mal den Film geschaut. Das Gute war: Ich habe absolut NICHTS erwartet und konnte somit auch nicht enttäuscht werden. Am Ende war ich dann doch tatsächlich ein wenig erleichtert, da das Gezeigte ja immerhin lose auf dem Inhalt von "Schwarz" basiert, mit mehr oder weniger relevanten Sprenklern aus dem Rest der Buchreihe. Macht es natürlich nicht weniger ärgerlich, dass uns Zuschauern Eddie und Susannah vorenthalten wurden, aber ich glaube verstehen zu können, dass die Einführung dieser beiden Charaktere nunmal schlicht den Rahmen gesprengt hätte. Gerade die Klamotte um Detta/Odetta/Susannah ist ja nunmal zu komplex, um sie als Nebenhandlung in einen knapp zweistündigen Film zu quetschen. Aber Idris Elba als Roland war absolut genial. Mir gingen ja schon immer diese lauten Stimmen, die Clint Eastwood als Revolvermann forderten, ziemlich auf die Klötze, weil einfach unkreativ. Elba hat schön bewiesen, dass es für Roland keinen begnadeten Western-Star braucht. Die trockene und teilweise etwas neben den Schuhen stehende Art von Roland gepaart mit Bösarscherei hat er wunderbar getroffen.

    Ich halte von der Maske auch nicht viel. Ist halt wie da oben gesagt - manche Krogs sind einfach fies versteckt und da hilft auch jene Kopfbedeckung nicht viel. Man siehe das Krog-Rätsel in Angelstadt auf dem Hausdach - die Maske hilft einem auch nicht bei der benötigten Improvisiererei, höhö.

    Das meinte ich ja auch nicht SO. Aber wann immer dem Forum etwas neues hinzugefügt wird, hagelt es Kritik an "Das könnte aber so besser sein" oder "Ich verstehe das nicht". Was erwartet man denn, wenn der Admin so ein Forum kostenfrei (!) zur Verfügung stellt, dabei noch aus eigener Tasche zahlt und auch mal seine Freizeit dafür opfert, es wirklich jedem gerecht zu machen? Ich möchte den Kritikern jetzt auch nicht ans Bein pinkeln, es wird ja oft auch "Danke, Deku!" gesagt. Aber immer alles so zu zerfleischen, was an neuen Spielereien reinkommt, ist auch nicht die feine englische Art. Es liest sich hier einfach so, als erwarte man ein virtuelles Ritz-Carlton: "Kann dies nicht größer sein? Oh nein, das ist mir zu dunkel. Das da hatte ich gern präziser." Für Deku ist es halt auch kacke, wenn er hier ein kostenfreies Forum zur Verfügung stellt, wofür er selbst aus eigener Tasche zahlt und seine Freizeit opfert, und immer kommt dann dieses "Dies und das sollte besser sein!" Bei neuen Features werden sich dann direkt die Rosinen rausgepickt, anstatt erstmal zu gucken, wie es sich überhaupt anläuft. Stattdessen wird da gleich ein Elefant in den Raum gestellt ohne dass Deku selbst mal mit dem neuen Zeug rumalbern kann, ohne sofort Kritik zu erhalten. Ich bin sicher, dass unser Admin auch Interesse daran hat, das größtmögliche Forenerlebnis für uns alle zu gestalten - aber lasst ihn doch auch erstmal atmen. Er macht diese Forenbetreuung seit zig Jahren und wird früher oder später selbst drauf kommen, dass es hier und da Überholungsbedsrf gibt. Es ist nunmal ein wenig unfair, wenn zwei Stunden nach dem letzten Update schon Stimmen laut werden, was da nicht alles versäumt wurde.

    Hatte es damals, um 1997 rum, bei einem Kumpel auf dem SNES gezockt - damals hatten alle meine Freunde den SNES, es hat mich furchtbar angekotzt und ich wollte ihn auch haben. Dafür haben sie mich um meine PSX beneidet und wussten gar nicht, wieso ich so angevögelt war deswegen :D Oh, ich schweife ab. Jedenfalls war es für mich damals mal etwas anderes, denn all diese Freunde hatten sonst nur Super Mario World oder Yoshi's Island. Ja, sie hatten nichtmal A Link to the Past! Oh, ich schweife ab. Jedenfalls habe ich mich dabei erstaunlich gut angestellt, und an jenem Abend sind wir in Level vorgedrungen, bis zu denen es weder er noch seine Geschwister je zuvor oder danach wieder geschafft haben. Und er hatte viele Geschw... oh, ich schweife ab.

    Da fällt mir noch ein: Tingle passt sehr gut in die Theorie, dass Links Abenteuer in Termina lediglich ein Streich seines Unterbewusstseins sind, während er bewusstlos - oder tot - im Wald liegt nach seinem Sturz von Epona. Immerhin identifiziert Link sich selbst mit den ewig jungen Kokiri, während seine Wenigkeit dem Alterungsprozess ausgeliefert ist. Aber der Gedanke wurde sicher auch schon hundert Mal irgendwo geäußert, das Spiel ist ziemlich alt und die Theorien-Bastler fleißig... ^^

    Rasenmähen kann aber auch nützlich sein, da findet man Spurtechsen, Ausdauerschrecken, Feen und - weniger nützlich - Reis. Nur leider keine Rubine, da lohnt es sich eher, Steine anzuheben oder Eisenkisten zu zertrümmern ;)

    Zufällig habe ich vor ein paar Tagen noch den aktuellen Film (von 2016) gesehen, das Buch war natürlich damals in der achten Klasse Pflichtlektüre. Es ist schon ziemlich hart, dass man zwar schon beim ersten Satz weiß, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht und Anne und ihre Familie sowie die vier Mitbewohner des Hinterhauses bis auf ihren Vater Otto letztendlich in verschiedenen KZs ermordet wurden. Trotzdem sitzt man beim lesen da und hofft, dass aus irgendeinem paradoxen Grund alles anders kommt, dass die Kavallerie eintrifft und es für die acht Menschen ein Happy End gibt. Das wird einem verwehrt. Man fragt sich stattdessen, was aus Anne Frank geworden wäre, hätte sie den Holocaust überlebt. Sie hatte zwar Pläne, ihre Tagebücher in Form eines Romans zu veröffentlichen (weshalb sie sich für vier der Mitbewohner bereits Pseudonyme zurechtgelegt hat), aber hätte ihr das den Kultstatus eingebracht, der so untrennbar mit ihrem tragischen Ende verbunden ist? Hätte sie es als Schriftstellerin tatsächlich zu einem Sprachrohr ihrer Generation und all den Menschen, die den Nazis zum Opfer fielen gebracht? Wer weiß, wer weiß. Nun steht ihr Tagebuch eben auf ewig als Mahnmal dar. Auch wenn traurigerweise wieder viele Leute vergessen zu haben scheinen, was für ein Grauen damals in Europa herrschte und bereit wären, wieder in ähnlichen Zuständen zu leben.

    Bei Autoren wie King, die ein unerschöpfliches Repertoire angesammelt haben bleibt es eben nicht aus, dass auch so mancher Schund darunter ist. Oder sagen wir mal: Bücher, die polarisieren. Ich persönlich musste mich durch "Tommyknockers" und "Das Spiel" ziemlich durchkämpfen. Auch das vielgelobte "Misery (Sie)" konnte mich nicht durchgehend fesseln. Hier wurde es bereits als 'Kammerspiel' bezeichnet, und als solches funktioniert es auch, wie die Verfilmung eindrucksvoll bewiesen hat - aber in Buchform: gähn. Nichtsdestotrotz weiß man auch die schwächeren Werke ein wenig mehr zu schätzen wenn man im Hinterkopf hat, dass der Autor auch anders kann - daher verzeihe ich King gerne jene Romane, die auf mich eher einschläfernd wirken, denn mit "The Stand", "Shining" oder "ES" - nicht zu vergessen die Turm-Saga - hatte er mich völlig in seinem Bann.