Zunächst mal ist Phai eine großartige Abwechslung und Alternative zu den Feen, zur Geisterzelda, Ezelo oder Midna, da sie eben ausnahmsweise nicht sarkastisch und dominant daherkommt. Dadurch bleibt sie zwar etwas farblos in ihrem Charakter, aber sonst wäre sie auch nur eine weitere Midna gewesen. Die Stimme fand ich viel besser gelungen als bei Midna. Weiß eigentlich jemand, ob das für japanische Spieler irgendeinen Sinn ergibt oder ist das für alle nur Kauderwelsch?
Dass Phais Hintergrundgeschichte nur leicht angekratzt wird, hat mich am meisten geärgert. Ich hätte mir in der Auflösung etwas mehr gewüsncht als einen durch die Göttin erschaffenen Geist, der an das Schwert gebunden ist.
An Phai selbst hat mich eigentlich nichts gestört, auch nicht ihre Prozent-Analysen. Es gab schon schlimmere Begleiter. :)
Beiträge von Tokay
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So etwas Ähnliches wurde vor TP auch von Nintendo in Umlauf gebracht. Dadurch wird die Überraschung größer. :)
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Keine Ahnung, warum ich mich jetzt noch weiter auf diese Diskussion einlasse. Wenn uns der Spaß daran verlorengeht, sollten wir das vielleicht dann auch auf ein andermal verschieben, wenn sich mehr getan hat.
Bis dahin aber: Nunja, ich habe niemals behauptet, Ganon und Ganondorf seien unterschiedliche Personen. Von Personen kann man an sich ja auch nicht sprechen. Ganon verstehe ich mehr als eine dunkle Kraft, die sich in verschiedenen Formen zeigt und meist eben als schweineähnliches Ungeheuer. Dass er aber auch in menschlicher Gestalt auftaucht, beweist er uns als Ganondorf oder Agahnim.
Selbstverständlich gebe ich dem Original den Vorrang. Ich würde gerne mal die Fangemeinde erleben, wenn plötzlich eine Version von OoT auf einer weiteren Konsole oder als Download erscheint, in der Ganondorf plötzlich nur noch (was weiß ich) als Count Gan (ist nur ein nicht ernst gemeintes Beispiel) bezeichnet wird. Du würdest doch zu Recht an die Decke gehen, nehme ich an und das nicht blindlings akzeptieren. Die Veränderung in der späteren Version schiebe ich auf die Verkaufszahlen von OoT und die Fangemeinde in der N64-Generation, der es zu verdanken ist, dass sich das Zelda-Universum immer weiter ausgebreitet hat. Doch verfälscht das die Vorstellung des Ganon in ALttP. Darüber könnte ich noch weiterführend eine neue Diskussion starten, aber wir wollen ja bei SS bleiben. Dass Ganondorf erst später "geboren" wurde, kannst du ja nicht unbedingt als Argument bringen, dass hier keine Ganon-Parallele zum Todbringer besteht. Schließlich besteht auch eine Verbindung von Zelda zur Prinzessin Zelda und von diesem "Link" zu jedem weiteren "Link" (wie auch immer sich die Timeline letztlich zusammensetzt). Warum sollte unser Urganon (Todbringer) nicht als eine neue Version wiedergeboren werden wie die anderen Triforce-Träger auch. Die behalten ja sogar ihre Namen. Warum findest du denn die Vorstellung so schrecklich und abwegig, dass der Todbringer uns als Ganon präsentiert wird? Also, ich fand es großartig, dass wieder einmal (genau wie in TP!!) Ganon die letzte Instanz des Bösen ist und als Endgegner verdroschen werden durfte. -
Mag natürlich sein, dass der Name Ganondorf schon irgendwie während des Vertriebs vor OoT im Umlauf war, aber im deutschen Original auf dem SNES (auch in der Anleitung, wie ich feststellen muss) kommt der Name nicht vor. Da wir uns an Japan halten müssen als ausschlaggebend ... Davon weiß ich leider nichts. Die Diskussion mit Ganondorf und Agahnim bringt uns aber vom Thema weg. Denn es geht doch letztlich darum, ob Ganon nun der Todringer ist oder nicht. Und das kann an dieser Stelle leider (noch) nicht ganz geklärt werden, denke ich. Auch die sogenannte Timeline bringt uns da nicht weiter. Denn da SS von Nintendo (und ja auch offensichtlich) als Vorgeschichte der klassischen Story dient, kann der Todbringer nach wie vor Ganon sein oder eine Art Vorbote/Fluch, der sich dann auf Ganon überträgt. Die Ähnlichkeit zum TP-Ganon(dorf) ist jedoch so groß, dass ich da schon eine gewollte Assoziation erkenne. Wäre der Todbringer nicht Ganon, ..., dann hätte das Gerede vom Fluch für kommende Generationen ja bequem weggelassen werden können. Ich denke, die Macher spielen auf den immer wieder auftauchenden Ganon an. So wie Zelda und Link aus SS sozusagen eine Art Erstgeneration sein sollen, so ist auch der Todbringer/Verbannte eben eine Erstgeneration Ganons.
Hups, da wurde ich aber völlig missverstanden:
Die Parallele der Spiele liegt im Aufbau der Dramaturgie: Vorberitung eines untergeordneten Schurken zu Ganon. Selbstverständlich weiß ich, dass Gibharim und Zanto nicht Ganon sind. :) Aber gut zu wissen, dass jedermann darauf erpicht ist, mich für ein Missgeschick zu steinigen. -
Nur um mich zu verteidigen. Also zunächst einmal finde ich es ganz schon frech, dass man mich des Halbwissens beschuldigt, nachdem ich alle Spiele merhfach durchgespielt habe, das Original von ALttP sogar mindestens 20 Mal. Und in der deutschen Originalfassung von ALttP ist niemals, auf gar keinen Fall, die Rede von Ganondorf, auch nicht im Sumpfpalast. Gut möglich, dass das in späteren Veröffentlichungen nachgeholt wurde, um dies an OoT anzugleichen, verfälscht dann aber das Original erheblich. Ein Zitat aus dem Spiel (von Ganon): Ich kann es nicht glauben, dass du mein zweites Ich, Agahnim, zweimal besiegt hast ..."
Eindeutiger dürfte es kaum sein. Wie also kommt es, dass man hier annimmt, Agahnim sei nur ein Gehilfe, er ist Ganon in menschlicher Form. Leider kann ich kein japanisch, denn ich vermute mal, meine Missverständnisse (oder die meiner Diskussionspartner) könnten durch das japanische Original von ALttP geklärt werden. Und "King of Evil" passt doch hervorragend zu unserem Todbringer. Und du sagst ja selbst, es sieht nur so aus, es scheint nur so, dass Ganon aus Ganondorf in OoT erst hervorgeht, aber nichts in dem Spiel oder in diesem Endkampf beweist, dass es tatsächlich so gemeint ist. Meine Auffassung von dieser Situation (und auch von TP) ist, dass den Fans wieder Ganon gegenübergestellt wird, als Leckerbissen sozusagen. Und so verhält es sich bestimmt auch in Skyward Sword. Die Parallelen im Ablauf zu anderen Spielen sind doch offensichtlich:
Agahnim - Ganon (ALttP)
Ganondorf - Ganon (OoT)
Zanto - Ganon(dorf) (TP)
Gibharim - Ganon (SS)
Sie haben das Konzept so beibehalten und Ganon wieder zum Endgegner gemacht. Warten wir mal ab, ob die japanische Version Klarheit bringt oder sich Nintendo gegenüber den Fans äußert. -
Das mit der Steuerungsneigung (z.B. mit der Rassel-Sidequest) habe ich lange Zeit auch nicht hinbekommen. Da habe ich lange probieren und experimentieren müssen, bis ich endlich mal auf dem Nest gelandet bin.
Um steil vorwärts zu fliegen, musst du die Wii-Steuerung fast senkrecht nach vorne kippen. Und dann musst du nur noch die Richtungen leicht korrigieren.
Um auf dem Nest oder diversen Vorsprüngen zu landen, musst du das sehr früh in Angriff nehmen (nach vorne kippen), sonst erreichst du das Ziel nicht. An der Stelle, an der von diesem beherzten Sprung die Rede ist (bei dem Teich, an dem man für die Froschmäuler das Wasser holen kann), da kann man das ein bisschen üben. Hoffe, dass ich weiterhelfen konnte. -
Da ich nicht möchte, dass wir wegen unserer heißen Diskussion Ärger mit den Administratoren bekommen, versuche ich mich kurzufassen:
Von Halbwissen kann bei mir nicht die Rede sein. Denn Ganondorf wird in ALttP nie erwähnt. Vermutlich hast du das Original von 1992 nie gespielt und nur die Neuübersetzung auf dem GBA.
Und du argumentierst mit der Timeline. Diese wiederum hat ja bekanntlich keinerlei Fundament und ist eine Schöpfung der Fans. LoZ, ALttP und OoT sind alle die gleiche Story in einer Neuauflage für eine neue Konsole. Hier spielt nicht das eine vor dem anderen etc. Und im Intro von WW ist keine Rede von Ganondorf. Du musst deine Quellen prüfen, bevor du daherschreibst. Aber ich glaube, dass man hier soviel Interpretationsspielraum hat (Nintendo schafft ja auch niemals Klarheit), dass man hier sicherlich unterschiedlicher Meinung sein kann, ob der Todbringer nun Ganon sein soll oder nicht. Unterm Strich sieht es für mich (und andere ja auch) so aus, dass sie identisch sind. Viele argumentieren hier mit dem englischen Namen Demise?, aber das Original ist ja nunmal japanisch. Würde mich interessieren, ob jemand da eine Namensinfo besitzt ... -
Es gibt selbstverständlich keine im Spiel Skyward Sword enthaltenen Informationen, die ganz klar die Aussage, dass der Todbringer nun Ganon ist, belegen oder widerlegen. Sein Äußeres ähnelt jedoch rein stilistisch der Ganon/Ganondorf - Darstellung von TP. Da er auch als "Der Verbannte" zuvor auftritt und eine sehr urtümliche Monsterform besitzt, kann man sich die Theorie, dass hier eine erste Ganon-Form vorliegt, zusammenreimen. Nehmen wir Teile aus anderen Spielen, um diese Theorie (dass der Todbringer von Nintendo möglicherweise gewollt mit Ganon in Verbindung gebracht wird) zu untermauern:
1. Ganon ist das personifizierte Böse, was alleine schon mit der Veröffentlichung von LoZ und AoL bekannt gemacht wurde. Passt also zum Todrbinger.
2. Auch Ganon muss verbannt werden (TP, hier in Ganondorf-Form)
3. Ganon ist nicht kleinzukriegen und taucht immer wieder auf (AoL, Intro von WW: Das Böse taucht immer wieder auf) Und auch im WW-Intro ist nicht von Ganon die Rede, aber das ist doch sonnenklar, dass er das Biest ist, das da immer wieder emporsteigt.
4. Ganon kann in vielen verschiedenen Formen auftreten (ALttP, OoT, WW, TP, OoS/OoA)
5. Ganon wird als Dämonenkönig verstanden (FSA)
Neben der Ähnlichkeit in Aussehen und Auftreten sind auch die Umstände des Todbringers so dicht mit Ganon in Verbindung zu bringen, dass es eigentlich sehr offensichtlich ist. Als ich den Todbringer sah, dachte ich eigentlich sofort: Klar, Ganon!Und auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ganondorf ist nur eine neue Version des Agahnim in dem 3D-Remake der alten 2D-Spiele. Und er wird Nur in OoT (und FSA) als Gerudo eingeführt. Er ist und bleibt Ganon und wurde nicht, wie hier behauptet wurde, erst im Kampf geboren. Das ist eine Wunsch-Interpretation. Anders ausgedrückt: Ganon wählte den Anführer eines Wüstenclans als seine neue Inkarnation. Dass seine menschliche Form von da an immer wieder Ganondorf heißt, ist Tradition geblieben und beruht auf dem Erfolg des Spiels OoT. Ist ja auch einfacher, wie schon von Riipalein aufgezeigt, da der Name Ganondorf dem von Ganon so wunderschön ähnelt. So ist es für die Zielgruppe einfacher, die beiden in Verbindung zu bringen.
Letztlich halte ich die Tatsache, Ganon als den Todbringer und das manifestierte Böse sozusagen als Fan-Schmankerl in SS einzubauen, für eine großartige Idee, über deren Verwirklichung wir Fans uns freuen und dankbar sein sollten. :)
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An dieser Stelle würde ich doch gerne mit einem Paukenschlag loswerden, dass das "Böse" und in diesem Fall auch der Todbringer in keiner Weise mit Ganondorf gleichgestzt werden darf (entschuldigung, aber das kann ja nur wieder die Generation OoT sein, die da spricht). Das Böse, der Dämonenkönig und all das ist Ganon! Ganondorf ist eine menschliche Inkarnation, so wie Agahnim zuvor. Der Name wurde nur angeglichen. Der Todbringer ist mE eine Rückkehr zur ersten Darstellung dieses Bösewichts, der hier (genau wie schon in OoT und TP) in seiner Urform einigermaßen getroffen wurde. Im Grunde darf man auch froh sein, dass sie sich das Wildschwein langsam abgewöhnen. Und nochmal zu Mitschreiben: Ganondorf kommt letztlich zwar in der klassischen Story vor, aber doch nur in drei Spielen: OoT, WW und TP. Ganon kommt in der klassischen Story aber immer vor, das sollte man berücksichtigen.
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Die Musik von SS ist mE durchschnittlich wohl ziemlich unauffällig. Die meiste Zeit hört man sie kaum, obwohl sie sehr gut ins Spiel integriert sind (besser als in jedem bisherigen Zelda-Titel). Gerade die Dungeon-Themen sind hervorragend gelungen. Man muss hier auch immer beachten, dass die Komponisten solcher Spiele darauf achten müssen, dass die Musik (so schön sie auch sein mag) nicht anfängt zu nerven. Und das macht kein einziges Stück des SS-Soundtracks. Die Melodien der Harfenklänge und die Hymne der Göttin sowie später das Heldenlied sind geradezu episch und kommen leider nicht oft genug vor. Auch wenn das Stück eher langweilig erscheint, finde ich das Basar-Thema alleine deshalb so gelungen, weil immer eine andere Variante erklingt, sobald man einen anderen Händlerbereich betritt.
Das Thema, das erklingt, wenn man den Vogel reitet, ist auch nur eine Oberwelt-Variante (wie bei OoT, TP und WW) und immerhin mindestens so gut wie die meiner Ansicht nach schwächste Oberwelt-Musik, nämlich von OoT (Ebene). Insgesamt würde ich den Soundtrack im Zelda-Vergleich irgendwo mittig einordnen (ähnlich wie Minish Cap oder Spirit Tracks).
Aber nur zur Anmerkung: Bei TP gab es auch schon Orchester-Versionen im Spiel, insgesamt 7 oder 8 Stücke. Das wurde auch im Vorfeld groß und breit 2005 angekündigt.Die mitgelieferte CD von SS ist ein echtes Highlight. Und hier haben sie (bis auf wenige Ausnahmen) alle meine liebsten Stücke mit reingepackt. Nur dass sie unbedingt die langweiligen Themen von Kakariko und den Feenquellen aufgenommen haben, hätte nicht sein müssen. Da hätte ich mir dann lieber ein Medley aus LA oder AoL gewünscht (letzteres wird ja wegen der Komponisten-Konkurrenz grundsätzlich umgangen). Sehr gut finde ich, dass man das Oberwelt-Thema von ST in den ersten Track gepackt hat. Am besten gelungen sind meiner Ansicht die Neuinterpretationen von TP (Track 6), Gerudo-Valley (Track 4) und das übergreifende Medley (Track 1).
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Mit Zeitreisen haben es die Leute von Nintendo auch nicht so, da passieren denen eigentlich ja immer Fehler (siehe OoT). Wenn die sich mal Zurück in die Zukunft angesehen hätten, wäre das denen vielleicht nicht passiert.
Aber gleich mal zu den Zeitreisen und Skyward Sword ist mir noch etwas eingefallen:
Im Laufe des Spiels habe ich mir nämlich ein ganz übles Ende zusammengereimt, das ich als noch viel dramatischer empfunden hätte als das Ende von TP oder LA. Als es anfing, sich um Zeitreisen zu drehen, dachte ich so in der Mitte des Spiels plötzlich: Phai stammt aus der Vergangenheit, Zelda muss in der Vergangenheit eine wichtige Aufgabe als "Göttin" oder deren Abbild erledigen. Als der Transportroboter Phai immer so erfurchtsvoll ansprach, dachte ich tatsächlich, Phai könnte Zelda sein und dass der Schluss darauf hinausläuft, dass sich der Geist Zeldas für immer in dem Schwert einschließen würde. ;( Bis sich dieser Verdacht wieder auflöste, hatte ich ein ziemlich mieses Gefühl beim Spielen.
Jetzt spiele ich das zweite Mal und merke, dass gleich zu Anfang ja darauf hingewiesen wird, dass Phai von der Göttin geschaffen und entsandt wurde. Hätte ich mal ausfgepasst ... -
Hallo, alter Neuling!
da ich kein alter Forum-Hase bin, sondern auch erst wieder seit Kurzem wieder hier herumgeistere, kann ich dir kaum sagen, ob dir jemand wegen deines neuen Accounts den Kopf abreißen wird, will es aber nicht für dich hoffen.
Hier ein paar Tips fürs Schreiben von mir (Da kann ich dir auf jeden Fall welche geben, da ich selbst Autor bin):
Erst einmal Hut ab vor deinem "Wagnis", eine Fan-Geschichte zu schreiben, denn veröffentlichen kannst du sie ja nur als solche. Gleich vorweg: Jedes Amatuerprojekt, das so etwas wie Zelda (oder etwas mit einer ähnlich großen Fangemeinde) als Vorlage hat, wird für gewöhnlich von den Fans zerrissen, vor allem, wenn es richtig gelungen ist. Also, wenn du hier oder in anderen Fan-Foren etwas wirklich Schlechtes zu deinem Werk liest, fühl dich geschmeichelt, das ist immer ein gutes Zeichen :). Wenn man dich lobt, heuchelt man Mitleid. So funktioniert das leider.
Was deine Nachfragen bezüglich Namen, Ideen und Anknüpfen an die Hintergründe der Spiele angeht, kann ich dir nur raten: Schreib bloß das, was du selbst gerne schreiben möchtest (und lesen würdest). Versuch nicht, die Bedürfnisse der Fangemeinde zu erfragen. Ob deine Geschichte später Anklang findet oder nicht, hängt dann nicht von der Genauigkeit der Anpassung ab (denn da finden die Hardcore-Fans sowieso Angriffsfläche, wenn sie wollen).
Hoffentlich bist du jetzt ermutigt worden weiterzuschreiben. Wenn es dann mal ein ergebnis zu lesen gibt, bin ich gespannt. -
Süße Idee ... Meine Kritik ging ja auch mehr dahin, dass man es von Seiten der Spielentwickler vielleicht etwas geschickter hätte einfädeln können. :P
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Auf jeden Fall bezieht sich SS von seiner Geschichte her auf andere Spiele, vermutlich als Vorgeschichte zur klassischen Story. Es könnte also anstatt vor OoT genausogut vor LoZ, ALttP oder auch (und wohl am ehesten) TP spielen. Der Tempel, in dem der Schwertsockel steht, sieht dem alten Ruinenwald von TP ziemlich ähnlich. Hier ist mit Sicherheit eine Anspielung vorhanden.
Was mich in der Interpretation von Skyward Sword gestört hat, ist das Triforce. Es scheint hier nur sehr eingeschränkte Macht zu besitzen, während Link beim Berühren des Triforce in ALttP ja die ganze Welt wieder heil zaubert und sogar Tote wieder auferstehen lässt. In SS heißt es auch, dass alle Wünsche wahr werden und im Finale schafft es das Triforce nur, dass Link sich dem Todbringer (der gute alte Ganon meiner Ansicht) stellen kann. Ist etwas schade.
Die dramatischen Augenblicke des Spiels werten das Spiel ungemein auf (wurde ja bereits genannt: Link steht vor Zeldas Kristall und hämmert verzweifelt dagegen). Ebenfalls sehr schön finde ich, dass man im Abspann sehen kann, was Zelda und Impa die ganze Zeit getrieben haben, da wird man ja im Spielverlauf im Ungewissen gehalten.
Wenn ich eine Bewertung der Geschichte im Vergleich zu den anderen Zeldas abgeben müsste, würde ich angeichts der Darstellung und Dramatik ernsthaft überlegen, ob sie nicht sogar an Platz 1 kommen könnte. -
Das bestätigt meine Ansicht ja, vielen Dank! Nintendo besitzt nämlich in der Tat keine offizielle Time-Line-Theorie und befriedigt nur den Drang der Fans, wenn sich ab und an jemand dazu äußert. Als ALttP erschien, wurde ein offzielles Statement von Nintendo abgegeben, das heute nicht mehr haltbar ist, genauso war es beim Erscheinen von OoT einige Jahre danach. Wieder eine Änderung, die heute nicht mehr funktioniert. Wer den Verstand einschaltet, merkt relativ schnell, dass die Spiele Neuauflagen sind und nicht Fortsetzungen! Die klassischen Spiele haben doch alle die gleiche Story: LoZ, ALttP, OoT, TP! Und von diesen Spielen gibt es dann Ableger und Fortsetzungen. Das Spiel Wind Waker hat 2003 alles ins Rollen gebracht, da es sich erstmals auf einen klassischen Vorgänger bezog. Du kannst einzelne Spiele in eine Time-Line stellen, aber mit der klassischen Story funktioniert das nur, wenn man ganz ganz fest daran glaubt. :baby:
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Mein Fazit zum Spiel wird wohl im Ganzen ziemlich positiv ausfallen, denn das Spiel ist so großartig, dass ich es vermutlich sofort im Heldenmodus erneut starten werde.
Mein Fazit zu den einzelnen Rubriken:
STEUERUNG: Fangen wir mal mit dem Innovativsten von allem an: Die Schwertsteuerung ist mE sehr gelungen und setzt die Beziehung des Spielers zu Link auf eine ganz neue Ebene. Man kann sich hier zudem richtig sportlich betätigen. Die Zielfunktion hat mir mit den herkömmlichen Steuerungen besser gefallen (war mein erstes Wii-Zelda).
MUSIK: Abgesehen von den Harfenklängen und der Göttinnen-Hymne ist die Musik eher unauffällig, aber die Dungeon-Musik ist trotzdem sehr gut gelungen.
GEGENSTÄNDE: Der Käfer ist ganz nett, kommt jedoch nur verhältnismäßig selten zum Einsatz. Alles andere ist ja bereits bekannt. Die Rückkehr des Schmetterlingsnetzes war längst überfällig.
DUNGEONS: Insgesamt waren die Dungeons nicht schlecht gestaltet, wenn auch - außer im letzten - keine echten neuen Ideen verwendet wurden.
OBERWELT: Meiner Meinung nach das Bitterste an diesem Spiel: Es existieren keine direkten Verbindungen der drei Erdland-Gebiete zueinander. Daher spielt sich das alles mehr wie Wind Waker, PH oder Spirit Tracks. Allerdings bin ich ein großer Liebhaber der zusammenhängenden Oberwelt. Das hat mir hier einfach gefehlt. Die Wolkenwelt (wenn man sie so nennen möchte) ist abgesehen von Skyloft ein wenig schwach. Hier hätten ruhig ein paar mehr "Inseln" herhalten können.
RÄTSEL: Eine geradezu hervirragende Idee und Neuerung sind die Steine der Zeit und die lokalen Zeitverschiebungen. Ist vielleicht nicht allzu neu, hier aber ausgezeichnet umgesetzt. Insgesamt waren die Rätsel für Zelda-Veteranen keine Herausforderungen. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir doch einige Herzteile fehlen.
VÖLKER: Dass Goronen wieder nur umherstreifen wie in Wind Waker, hat mich nicht unbedingt gestört. Die Zoras haben mir nicht gefehlt, Kumulaner auch nicht (obwohl man die ja hätte erwarten können). Die Kyu, die Roboter und die Mogmas waren nur ein sehr schwacher Ersatz für die sonstigen Völker.
LINKS BEGLEITERIN: Mit Abstand finde ich Phai als Begleiterin Links bisher am besten, schlägt mE selbst die Geisterzelda (ST) und Midna. Die Stimme ist sensationell umgesetzt und die dauerhafte (zugegeben etwas sinnfreie) Analyse gibt ihr ein wenig Individualität. Außerdem wirkt das Masterschwert in diesem Spiel dadurch viel lebendiger und auch wichtiger als in den anderen Spielen.
GESCHICHTE: Von vorne bis hinten gelungen, wenn auch die Labyrinth-Unterbrechungen zum Teil einfach zu langatmig wirkten und es ewig dauerte, bis die Geschichte voranschritt.
GEGNER: Einfach genial! Hier haben sich die Schöpfer mE selbst übertroffen. Individuell zu bekämpfende Gegner, gut inszenierte Endkämpfe und im Finale sogar Horden von Bokoblins. Selbst die kniffligen Kämpfe haben irgendwann richtig Spaß gemacht, als ich den Dreh endlich raushatte.
GRAFIK: Passt. Zum Teil liebevoll umgesetzt. Zum Glück kein Toon-Link!
SIDEQUESTS: Der Tradition von MM folgend gibt es hier ja zahlreiche Sidequests um die Bevölkerung von Skyloft. Die sind ebenfalls sehr einfallsreich und zum Teil sogar echt dramatisch. Und vor allem sind sie eine richtig schöne Abwechslung, wenn einem das Labyrinth auf die Nerven fällt, weil man nicht weiterkommt.
TRADITION: Man hat sich sichtlich Mühe gegeben, den Fans einige Wiedererkennungswerte ins Spiel mitzugeben. Die Namensgebung der Gebiete, das überleitende Finale, das Gegner-Kompendium etc. sind natürlich an TP angelehnt, die Sidequests erinnern an MM, viele Gegenstände (Schmetterlingsnetz, Luftkanone, Peitsche, doppelter Enterhaken) stammen ebenfalls von den bekannten Vorgängern. Einige Charaktere sind an Altbekannte angelehnt (Gepora, Wirtsbesitzer = Malon/Talon). Terri ist wieder mit dabei (aber kein Tingle?). Und die Urgeschichte um das Triforce, das Masterschwert und den Antagonisten Ganon ist endlich wiedergekehrt. Und erneut bereitet ein anderer Ganons Auftritt vor (sonst: Agahnim, Ganondorf, Zanto), nämlich Gibharim, der ebenfalls sehr gelungen ist.
INNOVATIONEN: Die Ausdaueranzeige hat das Spiel bereichert und vor allem ein wenig Realismus eingebracht. Das Erweitern von Ausrüstung beim Schmied ist eine echte Verbesserungen gegenüber dem Schiff-/Zugaufrüsten der DS-Spiele, wenn es auch in der Idee nicht neu ist. Auch das Trankverbessern ist entsprechend schön gestaltet.
FAZIT: Im Ganzen ein geniales Meisterwerk und nur von TP knapp übertroffen. So kann Nintendo weitermachen! -
Mein Fazit zur Story: Neben dem aufgewärmten Krempel, der in den meisten klassischen Zelda-Spielen vorkommt (Triforce, Auserwählte, Masterschwert, Ganon etc.) gibt es einige nette Charaktertiefen, die vor allem Zelda, Impa und einige Nebencharaktere angeht. Dass es natürlich wieder Ganon ist, der schlussendlich derjenige ist, den es zu besiegen gilt, lag eigentlich Gott sei Dank schon auf der Hand, als von einem Dämonenkönig die Rede war.
Zur Timeline muss ich leider ein wenig polemisch werden. Alle, die noch allen Ernstes glauben, es gäbe tatsächlich eine beabsichtigte Verbindungen der Spiele zueinander (abgesehen von denen auf der gleichen Plattform), der scheint über diesen Umstand nicht ausreichend nachgedacht zu haben. Nebenbei: Dass Nintendo irgendwann aufgrund der Timeline-Theorien von Fans (ausgelöst durch Wind Waker) reagieen musste und dazu Stellung beziehen musste, ist doch einleuchtend. Wenn man die Entwicklung der Spiele seit 1986 verfolgt, wird man schnell einsichtig, dass die Zusammenhänge sehr gerne nur von Fans gesehen werden.
Das Spiel "Skyward Sword" für sich genommen ist von seinem Story-Verlauf großartig. Und ich verstehe ihn (vor allem aufgrund des Finales) als eine Vorgeschichte zu TP. Und nur für die Timeline-Theoretiker: TP sehr ich als Neuauflage von OoT, OoT war eine Neuauflage von ALttP, das wiederum von LoZ. Diese Spiele lassen sich genausowenig zeitlich in Beziehung setzen wie Batman:The Dark Knight zu den alten Batman-Filmen aus den 80ern/90ern. Warum beharren alle so starrsinnig darauf, dass es da unbedingt Beziehungen geben müsse ...
Hoffe, ich habe mich nicht zu unbeliebt gemacht.
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Da Ilohm käme bei mir auch ziemlich weit nach oben, wird aber von den geradezu unheilschwangeren Kämpfen mit dem Verbannten noch übertroffen. Am nervigsten kam mir der untote Kapitän vor ...
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Das mit dem Schwierigkeitsgrad ist meiner Ansicht nach nicht in allen Bereichen klar zu sagen.
Die Gegner haben zum Teil echte Kniffe, das ist ja bereits angesprochen worden. Und man überschätzt sich anfangs, weil man glaubt, durch 6 Herzen viel Lebensenergie mit auf den Weg bekommen zu haben. Da wird man dann schnell eines Besseren belehrt. Dass die Kämpfe so schön individuell verlaufen (z.B. diese Stalydras finde ich klasse), gibt dem Spiel etwas erfrischend Neues.
Rätsel sind für Zelda-Erfahrene bis jetzt (Start 3. Dungeon) keine harten Nüsse dabei.
Was ich eher lästig als schwer finde, ist die fehlende Orientierung. Das begann schon am Anfang im Wald. Die Leuchtpunkte, die man setzen kann, sollen wohl helfen, tun es meiner Meinung nach aber nicht oft. Da die Karte immer aufgerufen werden muss und nicht - wie sonst - schön in der Bildschirmecke sichtbar ist, kann man sich schnell verlaufen, wenn man die Karte nicht nach jedem kleinen Scharmützel wieder aufruft. Das zieht das Spiel ziemlich in die Länge und verstärkt den Eindruck, das Spiel sei schwer.
Ebenfalls schwer ist hier die Verwaltung der Lebensenergie, da man kaum welche findet. In keinem anderen Zelda-Teil habe ich mir darüber Gedanken machen müssen (Teil 1 und 2 ausgenommen), da ja sonst hinter jedem Busch ein Herz versteckt war. Aber im Notfall setzt man sich einfach aufs Akademie-Klo und regeneriert dort. :) -
Muss mich nochmal melden und meinen Eindruck erweitern, zumal ich gerne einiges zu loben habe, das den Vorsprechern Paroli bieten soll. Wer über das Spiel noch nichts Genaueres erfahren will, sollte das vielleicht überspringen!!
Grafik und realistisches Gameplay waren für Nintendo nie oberste Priorität, daher konnte man auch diesmal nicht viel erwarten. Dafür ist Links Mimik ein wenig lebhafter gelungen als bei TP!
Die Steuerung macht eigentlich richtig Spaß, wenn man sich ein wenig mitreißen lässt. Ist dann aber auch anstrengend (und ich habe mir die Schnur zum Nunchuk einmal heftig ins Gesicht geschlagen, ich Id...).
Dass die Welt unterhalb der Wolken trist und leer und irgendwie unbevölkert scheint, ist wohl beabsichtigt und wirkt meiner Ansicht nach durchaus atmosphärisch. Düsterere Grafik hätte das natürlich viel mehr unterstützt...
Was ich schon ein wenig befürchte, sind wieder einmal sehr lange Reisezeiten mit dem Vogel über den Wolken (das hat mich schon bei den anderen Spielen des Teams gestört, also bei WW, PH und vor allem bei ST).
Mich hat das erste Dungeon durchaus begeistert, denn es war erstens schwer und enthielt schon einige individuell zu besiegende Gegner, zweitens gab es verschiedene noch nicht dagewesene Elemente (Lenk-Käfer, Spinnweben und die neue Form des Masterschlüssels, die jedoch eigenartig zu händeln war).
Hoffe ich habe nicht zu viele Details reingepackt. Für alle, die noch nichts davon kennen: Es lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden fall, man darf seine Erwartungen leider nicht über die anderen Zelda-Teile stellen. TP hat ja sehr hohe Maßstäbe gesetzt.