Beiträge von salia81

    Als ich den Thread-Titel las, war ich einigermaßen erstaunt. Ich wusste gar nicht, dass es einen dritten Teil von Kirbys Dreamland gab. Da der Teil allerdings nicht in Europa erschienen ist, sollte es nicht verwundern, dass ich von ihm nichts wusste. Und früher war ich noch einigermaßen informiert, welche Spiele es für die Nintendo Konsolen gab. Früher las ich noch regelmäßig das Nintendo Club Magazin und so erfuhr man auch Neuigkeiten zu spielen, dessen Konsolen man nicht besaß. Aber selbst, wenn das Spiel bei uns erschienen wäre, hätte ich es nicht spielen können, da ich nie im Besitz eines SNES war. Auch eine Wii U kann ich nicht mein Eigen nennen, so dass ich wohl nicht in den Genuss kommen werde, dieses Spiel zu testen. Schade eigentlich.

    Kirbys Dreamland war mein erstes Kirby-Spiel überhaupt und meine Begeisterung für den kleinen Kerl war geweckt. Ich spielte das Spiel sehr ausgiebig, so dass ich die Level bald in- und auswendig kannte. Vielleicht trügt mich meine Erinnerung, aber den Schwierigkeitsgrad habe ich als nicht allzu hoch in Erinnerung und sogar der letzte Bosskampf war gut zu schaffen.


    Ich mochte es sehr, dass Kirby jederzeit unbegrenzt lange fliegen kann und dass er seine Gegner besiegt, indem er sie verschluckt, war mal etwas ganz Neues (zumindest für mich). Die eingesaugten Gegner konnten sogar dafür verwendet werden, um weitere Gegner zu besiegen.


    Das Spiel hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch direkt den Nachfolger kaufte.

    Auf die Buchreihe bin ich, wie schon bei vielen anderen zuvor, durch Zufall und vor allem aufgrund der Verfilmung gestoßen. Ich saß während eines Langstreckenfluges im Flugzeug und schaute, was das bordeigene Entertainmentsystem so zu bieten hat und bin auf den Film gestoßen. Ich fing an ihn mir anzuschauen, sah ihn allerdings nicht zu Ende . Ich weiß nicht genau woran es lag, dass ich den Film nicht fertig schauen wollte. Vielleicht war es deshalb, weil ich schon zu lange im Flugzeug gesessen und Filme geschaut hatte, weshalb ich etwas „übersättigt“ gewesen sein kann. Vielleicht lag es auch am Film selbst, der mir nicht so recht gefallen wollte. Wie dem auch sei, ich habe mir nur den Anfang angesehen.


    Erst einige Zeit später bin ich dann in der Bücherei auf die passende Buchreihe gestoßen und wollte dem Thema eine zweite Chance geben. Also fing ich an, den ersten Band zu lesen. Dort ist ja viel von den Göttern und Ungeheuern der griechischen Mythologie zu lesen. Für solche, die sich näher nicht damit auseinandergesetzt haben oder deren Geschichtsunterricht schon zu lange her ist, gibt es ja netterweise am Ende des Buches ein kleines Lexikon, wo man sich über jene Figuren informieren kann.


    Auf jeden Fall gefiel mir das Buch so gut, dass ich nach und nach die folgenden Romane auslieh und durchlas. Gerade diese Woche beendete ich mit „Die letzte Göttin“ den fünften und letzten Band von Percy Jackson. Gerade zum Ende hin wurde das Buch ziemlich spannend, so dass ich in jeder sich bietenden freien Minute meine Nase in das Buch steckte.


    Da mir die Bücher gefallen haben, wollte ich dem Film eine neue Chance geben und schaute ihn mir auch kürzlich an. Diesen fand ich auch tatsächlich ganz nett anzusehen. Natürlich ist es wie bei allen Verfilmungen so, dass Kleinigkeiten verändert und andere Sachen ausgelassen wurden. Aber im Großen und Ganzen war der Film ganz unterhaltsam. Bei Teil 2 bin ich mal gespannt wie der ist. Ich habe den Inhalt des zweiten Buches jetzt nicht mehr so detailliert im Kopf, um Vergleiche anstellen zu können. Ich habe nur mal irgendwo gelesen, dass die Handlung des Films deutlich von der des Buches abweichen soll.

    Die Schneeberge erinnern mich ein wenig an die Gespensterwüste aus Ocarina of Time. Man durchquert sie einmalig, um zur Bergruine zu gelangen und verirrt sich danach selten oder gar nicht mehr dorthin. Zumindest war es bei mir so. Ich wüsste nicht, dass ich den Teil der Schneeberge, in welchem man der Duftspur folgt, nochmals betreten haben. Höchstens, um nach Geisterseelen Ausschau zu halten.


    Erst der Bereich mit der Snowboardabfahrt war deutlich interessanter. Dieses Minispiel habe ich mehrere Male absolviert, weil es sehr spaßig ist.


    Das Highlight der Schneeberge ich für mich ansonsten die Bergruine. Dieses halb verfallene, zu seinen besten Zeiten sicherlich sehr schöne und noble Haus, übt eine gewisse Faszination auf mich aus. Dieser Dungeon ist einer der coolsten des gesamten Spiels.

    Also ich weiß ja gar nicht, ob ich mir das Spiel überhaupt kaufe. Habe so das Gefühl, dass ich aus dem Pokemon-Alter jetzt wirklich rausgewachsen bin. Und dabei habe ich diese Spielereihe erst sehr spät für mich entdeckt. Ich habe mir auf jeden Fall die Vorschau und die Bilder angesehen und muss sagen, dass mir das Feuer-Pokemon mal wieder am besten gefällt. Bei so ziemlich jeder Edition, die ich mir zugelegt habe, mochte ich das Feuer-Pokemon am meisten. Glumanda hatte da bei der roten Edition bereits den Grundstein gelegt (und ist bis heute mein liebstes Starter-Pokemon).

    Bestimmt gibt es irgendwo auch eine tolle Theorie dazu, wie es Zelda schaffen konnte, den Sheikah-Stein im Schrein des Lebens zu hinterlegen und trotzdem aus dem versiegelten Schrein herauszukommen. Garantiert weil sie eine Göttin ist, oder durch ein Paralleluniversum wandelte oder was weiß ich. In Wahrheit ist es einfach nur ein inhaltlicher Spielfehler.

    war Zelda überhaupt im Schrein des Lebens, als Link dorthin gebracht wurde? In der Erinnerung sieht man nur, dass sie die beiden Shiekah damit beauftragt hat, Link dorthin zu bringen. Vielleicht hat sie selbst sich zum Schloss aufgemacht, um Ganon aufzuhalten.


    Zu der Theorie ansonsten muss ich sagen, dass es mir auch komisch vorkommt, dass Ganon in der Lage sein soll, ausgerechnet den Schrein des Lebens zu kontrollieren und Link glauben lässt, er sei erwacht. Wenn es Ganon darum geht, die Shiekah auszuschalten, kann er doch einfach die Yiga losschicken, während Link schläft.


    Außerdem wurde ja bereits erwähnt, dass Link ja wahrscheinlich gar nicht weiß, wo die Schreine alle verborgen sind. Und wie kann man die Sache mit den Erinnerungen erklären, die Link nach und nach zurück erhält?

    Ich weiß nicht so recht warum, aber irgendwie mag ich Dodongos Höhle so gar nicht. Klar, es ist die Vorratskammer der Goronen und man möchte sie ja gerne vor dem Hungertod bewahren, vor allem, weil man nur so an den Heilige Stein des Feuers kommt. Auch thematisch passt er gut zum Todesberg, der ja nichts anderes als ein aktiver Vulkan ist. Außerdem ist die Höhle vom Aufbau her noch recht einfach und nicht allzu groß. Die Rätsel sind gut lösbar. Ich kann es nicht so richtig benennen, warum mir dieser Dungeon nicht so zusagt. Ist es das höhlenartige, das mit seinen nackten rauen Felswänden und der Lava wenig einladend wirkt? Ist es das Sammelsurium von mehreren nervigen Gegnern? Oder ist es etwas ganz anderes? Ich kann es wirklich nicht sagen. Ich mag es eben einfach nicht. Lediglich der Kampf gegen König Dodongo hat mir gut gefallen. Irgendwie tut es gut, das gefräßige Monster mit Bomben oder Donnerblumen zu füttern.

    Ich mag die Verlorenen Wälder. Auch wenn sie stellenweise gar nicht wirklich wie ein Wald aussehen durch die sich stets wiederholenden Bereiche mit den vier Öffnungen. Aber wenn man sich hier erst einmal auskennt, gibt es viel zu entdecken. Die Verlorenen Wälder sind nicht nur die Verbindung zwischen dem Kokiri-Wald und der Heiligen Lichtung mit dem Waldtempel, sondern auch nach Goronia und Zoras Reich.


    Ich fand es toll, hier auf die Horrorkids zu treffen und mit ihnen zu musizieren. Später trifft man ja auch den Bruder des Hühner-Mädchens, Fado und Mido an und auch Salia hält sich hier stellenweise auf. Das Lied, das in den Wäldern gespielt wird, ist eins meiner liebsten im Spiel und ich mochte auch die Idee, dem Lied bis zur Heiligen Lichtung zu folgen.


    In das Gebiet mit der Waldbühne bin ich das erste Mal nur durch Zufall gestolpert. Da wusste ich auch noch nichts von der Waldbühne, deren Zugang ein wenig versteckt liegt. Auch da bin ich eher zufällig hingekommen.


    Am liebsten mag ich übrigens die Heilige Lichtung, wo Salia auf dem Baumstumpf sitzt und auf der Okarina spielt sowie den Waldtempel. Außerdem ist das Menuett des Waldes mein liebstes Musikstück. Irgendwie passt für mich hier alles zusammen.

    Der Deku-Baum ist ein guter, übersichtlicher und einfacher Einstiegsdungeon. Link wird hier langsam auf seine kommende Mission vorbereitet und muss sich erstmals beweisen. Alle mögliche Aktionen werden verständlich erklärt (Allerdings nerven diese ganzen Erklärungen wiederum, wenn man das Spiel bereits gespielt hat und mit der Steuerung vertraut ist). Naja, wie dem auch sei. Im Deku-Baum ist klar, wo es lang geht, es gibt nur wenige Räume, in denen man sich gut zurecht findet und die Gegner passen gut zum „Thema“. Allerdings dachte ich bei meinem allerersten Spieldurchgang: „Uah, Spinnen...Warum müssen es ausgerechnet Spinnen sein?“ auf jeden Fall der richtig Einstieg ins Spiel.

    Unruh-Stadt ist eine der tollsten Städte in der Zelda-Reihe, die ich kenne. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Spiels und die zentrale Lage macht sie jederzeit gut erreichbar.


    Bei meinem allerersten Spieldurchgang dachte ich direkt: „Boah, ist das eine große Stadt.“ Es gibt, gerade beim ersten Mal, so viel zu entdecken, dass man sich ohne Probleme die drei Tage dort aufhalten kann (und muss), ohne dass es langweilig wird. Auch später noch bietet die Stadt so viel. Gerade auch deshalb, weil man als Mensch ganz andere Möglichkeiten hat und von den Bewohnern anders wahrgenommen und behandelt wird. Dadurch, dass man sich oft und lange in der Stadt aufhält und die vielen Probleme der Leute mitbekommt (und man diese zu lösen versucht), kommt man den Leuten näher und sie wachsen einem ans Herz. Irgendwann kennt man die Gewohnheiten und Tagesabläufe der verschiedenen Leute.


    An manchen Orten wechselten auch die Angebote je nach Tag. So bot das Spielecenter Liebling & Schätzchen jeden Tag ein anderes Spiel an. Auch die Musik und die Stimmung änderte sich mit jedem Tag, an dem der drohende Untergang näher kam.


    Ich fand es auch toll, dass es diesen Geheimweg zum Observatorium gab, den nur Mitglieder der Bomber betreten durften. Unruh-Stadt finde ich alles in allem sehr gelungen.


    Als ich später Majoras Mask 3D gespielt habe, konnte ich die Stadt aufs Neue entdecken. Hier und da wurden ja diverse kleine liebevolle Details hinzugefügt.

    Ich war einigermaßen überrascht, dass ein Game Boy Spiel nun für die Switch erscheinen wird. Ich dachte ja immer, dass die Handheld-Remakes/Neuauflagen etc. auch wieder auf einem (neueren) Handheld erscheinen und die Konsolenspiele eben auf den Konsolen. Wobei ja die Switch beides ineinander vereint. Die Grafik ist im ersten Moment ungewohnt, fand sie jetzt aber auch nicht so furchtbar. Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche weiteren Infos es zu dem Spiel noch geben wird, was sich gegebenenfalls verändert hat und was das gute Stück am Ende kosten wird. Dann erst werde ich entscheiden, ob ich mir das Spiel kaufe oder nicht. Das Spiel möchte ich immer ganz gerne.

    Ich bin ein wenig hin und hergerissen, ob ich mir den Twilight Princess Manga zulegen soll. Aktuell gibt es ja glaube ich vier Bände, der fünfte kommt ja dieses Jahr nach Deutschland. Weiß jemand, wie viele es insgesamt gibt? Ich würde ja am liebsten warten, bis alle erschienen sind.

    Ich finde es ja in Ordnung, wenn in einem Spiel eine neue Spezies eingeführt wird und wenn dieses vom Körperbau her nicht humanoid ist. Aber die Kumulaner fand ich doch ein wenig schräg. Man kommt mit den einzelnen Mitgliedern dieses Volks auch nur sehr wenig in Kontakt, was allein schon daran liegt, dass die meisten eine andere Sprache sprechen. Und gerade in Kumula benutzt man diese Wesen sozusagen ungefragt als Mittel zum Zweck. Sehr merkwürdig. Es handelt sich bei den Kumulanern ja um eine intelligente, wohl hochentwickelte Spezies und trotzdem werden sie zu Hühnern degradiert, die genutzt werden, um Abgründe zu überwinden. Das ist dann so, als würde Link einfach einem Zora auf den Rücken springen und von diesem verlangen, ihn durchs Wasser zu tragen.


    Dann gibt es noch die Tante, die nicht nur den Weg nach Hause nicht mehr findet, sondern sich dabei noch von einem Tempel in den nächsten verirrt und dabei jedes Mal in einem Tonkrug landet, den sie ohne Hilfe nicht mehr verlassen kann (wobei man über diesen Punkt natürlich nicht zu genau nachdenken sollte, da man dieses Hilfsmittel ja irgendwie im Spiel einbauen musste). Davon abgesehen fand ich die Tante ziemlich überflüssig und habe sie nie oder zumindest so gut wie nie eingesetzt.


    Also irgendwie konnte ich mich mit diesem Volk nicht so richtig anfreunden, geschweige denn eine wie auch immer geartete Beziehung zu ihnen aufbauen. Man wird ja im Verlauf des Spiels doch ein wenig neugierig auf die Kumulaner gemacht, um dann auf dieses vogelartige Volk zu treffen, das eine unbekannte Sprache spricht und mit denen man kaum interagiert.

    Aber was ist mit Leuten die nicht so eloquent sind um sich elegant ausdrücken zu können, die halt keine Studenten oder was ähnliches sind (woraus wohl das heutige Forum zu 90% besteht), früher hat da jeder jeden Scheiß gepostet, egal wer er jetzt war, seine Meinung gesagt, die Disskussionen bereichert, auch wenn er jetzt die imaginär vorgegebenen paar zeilen nicht eingehalten hat, worauf sich zu aktuelleren stunden ein mod bei ihm gemeldet hätte. Der Offtopic ist jetzt aber nicht der einzige Bereich der in meinen Augen dieses Problem hat, der Animebereich leidet ehrlich gesagt auch sehr darunter (da du ja auch von Anime geredet hast). Früher haben da iwie noch alle gepostet, und heute tummeln sich da nur die Experten, und keiner hat sich bisher die Gedanken gemacht woran das wohl liegen könnte, aber gleichzeitig beklagt man sich über mangelnde Aktivität.

    bei den Beiträgen erwartet ja niemand eine Doktorarbeit oder einen Bestsellerroman. Auch wenn man sich nicht elegant ausdrücken kann, kann man doch seine Meinung zu etwas äußern. Ich habe auch nicht studiert und gebe hier meinen Senf dazu und trotzdem gehe ich davon aus, dass die Leute verstehen, was ich sagen will. Wenn man sich für ein Thema interessiert, sollte einem dazu schon mehr einfallen als „Ja, der Meinung bin ich auch“. Man kann doch zwei/drei Sätze zustande bringen, auch wenn man sich vielleicht nicht so super ausdrücken kann. Man kann anderen doch auch so irgendwie begreiflich machen, was man selbst dazu denkt. Was macht es da für einen Unterschied, ob die Beiträge gezählt werden oder nicht? Würde dein Beitrag dann anders aussehen? Unterscheidest du beim Schreiben, ob der Beitrag jetzt gezählt wird oder nicht?

    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie viele Stunden ich beim ersten Durchspielen von Twilight Princess gebraucht habe. Ich habe mir damit auch ehrlich gesagt viel Zeit gelassen, um das Spiel in Ruhe zu erkunden und zu genießen. Dieses Gefühl, ein völlig neues Zelda-Spiel zu entdecken, ist unbeschreiblich und ich möchte es in vollen Zügen auskosten.


    Mir hat die Länge des Spiels gut gefallen. Es war nicht zu kurz und nicht zu lang. Vor allem passiert auch irgendwie ständig etwas unvorhergesehenes, das dich erst einmal voll in Beschlag nimmt. Ich weiß noch gut, wie ich nichtsahnend nach Kakariko zurückkehrte und plötzlich Epona durch den Ort jagte. Dann folgt auch gleich die Verfolgungsjagd von König Bulblin. Das Spiel hatte immer wieder eine gute Überraschung auf Lager.

    Das Kochen war meiner Meinung nach eine interessante und witzige Neuerung, die ich vor allem zu Beginn des Spiels in seiner ganzen Vielfalt genutzt habe. Viele Gerichte werden ja im Verlauf des Spiels leider überflüssig durch die vielen verschiedenen Rüstungen, die die gleichen Eigenschaften wie manche Gerichte bzw. Medizin haben. Mittlerweile koche ich fast ausschließlich Gerichte, die meine Herzen auffüllen/erweitern oder allenfalls noch welche, die meine Abwehr oder meinen Angriff erhöhen. Ansonsten habe ich ja die Rüstungen im Einsatz und die Ausdauer reicht mir auch meist völlig.


    Das sieht zu Beginn des Spiels natürlich ganz anders aus. Da brauchte man gerade beim Klettern häufiger mal neue Ausdauer, Kälte-/Hitzeschutz oder etwas zum leiseren Schleichen. Tatsächlich habe ich häufiger Essen gekocht als Medizin. Und da habe ich oftmals wild alle möglichen Zutaten in den Topf geworfen. Ich habe längst nicht alle Kombinationen von Lebensmitteln ausprobiert. Die Gerichte, die ich mache, ähneln sich immer sehr stark. Mir fehlte im Spiel immer eine Art Rezeptbuch, in dem die von mir gekochten Gerichte mit den entsprechenden Zutaten drin stehen. An bestimmten Stellen im Spiel findet man ja auch Rezepte oder erhält Gerichte, deren Zutaten man nachsehen kann, aber ich hätte mir gewünscht, das alles gebündelt und jederzeit abrufbar zu haben.

    Ich war schon immer ein großer Fan der Zoras. Dieses Volk hat mir bereits in anderen Spielen sehr gut gefallen, auch wenn sie einem manchmal etwas kühl und distanziert vorkommen. Auch als ich in Majoras Mask in die Haut eines Zoras schlüpfen konnte, war das ein tolles Gefühl und es hat Spaß gemacht, durchs Wasser zu zischen. Auch die Zoras in Breath of the Wild gefallen mir wieder sehr gut. Sie haben nicht nur ein tolles Design bekommen und sind deutlich besser voneinander zu unterscheiden als in andere Spielen (vorallem kann man gleich erkennen, wer weiblich und wer männlich ist). Sie sind auch irgendwie viel netter und herzlicher geworden (natürlich gilt das zu Beginn nur für die Jüngeren unter den Zoras, die keinen Groll gegen Link hegen). Sie haben sich noch so abgeschottet wie noch in Ocarina of Time.


    Doch trotz aller Sympathie dem Wasservolk gegenüber finde ich die Orni in Breath of the Wild noch ein bisschen toller. Hier habe ich das Vogelvolk das erste Mal wirklich kennengelernt, da ich bei The Wind Waker nie so weit kam, um die Orni dort zu treffen. Ich kenne sie aus diesem Spiel daher nur von Bildern. Dort gefallen sie mir aber nicht so gut wie in Breath of the Wild.

    Ich mag den Hylia-See gerne. Er ist riesig und es gibt viel zu erkunden. Allein der erste Auftritt ist toll in Szene gesetzt. Wenn man auf der Brücke steht, von den Flammen eingeschlossen wird und der einzige Ausweg ein Sprung ins Ungewisse ist. Und dann landet man in dieser "Pfütze" von Hylia-See. Anders als in Ocarina of Time lernt man dieses Gewässer zuerst in der verkleinerten Form kennen und ist erst einmal ein wenig enttäuscht. Dann erfährt man nach und nach, dass der See eigentlich viel größer ist und findet heraus, wie es zum Rückgang des Wassers kam. Man kann dazu beitragen, dass der See wieder zu seiner ursprünglichen Größe zurückkehrt.


    Ein weiteres Highlight ist der Kampf gegen die Königin der Schatteninsekten. Wenn man die Schattenkäfer suchen geht kommt irgendwann der Punkt, an dem man sich wundert, dass einer fehlt. Plötzlich taucht auf der Karte am Hylia-See ein Punkt auf und man fragt sich, wie man diesen übersehen konnte. Und dann wird man mit diesem dicken Brummer konfrontiert. Ein würdiger Abschluss der Insektenjagd.


    Die Quelle des Lichtgeists am Hylia-See ist für mich ebenfalls ein Höhepunkt. Die Quelle unterscheidet sich nicht nur äußerlich von den anderen, sie sieht auch sehr schön aus. Ebenso wie im See kann man im Wasser der Quelle tauchen und auf Entdeckungstour gehen.


    Obwohl es viele verschiedene Wege gibt, den Hylia-See zu erreichen, finde ich es schade, dass er nicht ganz normal zu Fuß oder zu Pferd erreichbar ist.

    Ein großes Lob an diejenigen, die sich die ganze Mühe mit der Organisation und Durchführung der Awards gemacht haben. Ich finde es toll, welches Engagement hier im Forum immer wieder an den Tag gelegt wird, um die Aktivität hier aufrecht zu erhalten. Mein Dank geht auch dem Ersteller der tollen Banner.


    Außerdem freue ich mich sehr, dass ich nicht nur als Kandidat genannt wurde, sondern dass ich sogar in einer Kategorie gewonnen habe. Vielen Dank dafür!


    Nur ein kleiner Hinweis am Rande: Hyrokkin kann es sein, dass eine Kategorie nicht bei den Ergebnissen auftaucht oder habe ich sie nur übersehen? Ich glaube, es gab noch die Möglichkeit, den kreativsten Benutzertitel zu wählen.

    Die Gerudo-Wüste ist schön gemacht und es passt ja zu einem Ort, in bestimmten Abständen Fahnenmäste aufzustellen, wo einem ständig Sandstürme um die Ohren pfeifen und die Orientierung erschweren. Auch der Abschnitt mit dem Geist hat mir gut gefallen. Damit ist das Auge der Wahrheit mal wieder zum Einsatz gekommen. Ich finde es gut, wenn die Gegenstände häufiger zum Einsatz kommen und nicht nur einmalig im Labyrinth, in dem sie gefunden werden.


    Den Treibsandgraben habe ich übrigens auch immer mit den Gleitstiefeln überwunden. Ob ich jemals etwas bei dem fliegenden Händler gekauft habe, weiß ich übrigens gar nicht. Habe ihn auch maximal 1-2 x aufgesucht.


    Was ich ein wenig schade finde ist, dass ein großer Teil der Wüste mehr so ein Durchgangsgebiet ist. Man durchquert es einmalig und kommt dann eigentlich gar nicht mehr dorthin zurück. Man kann dort nichts erkunden. Lediglich der Bereich um den Wüstenkoloss bildet da die Ausnahme.