Beiträge von Megaolf

    Mir gefällt das Phänomen sehr und ich finde den E-Sport an sich unheimlich interessant, obwohl mich wenige Spiele wirklich reizen. Das liegt einerseits daran, dass ich mich bei den meisten Spielen einfach zu wenig auskenne, um das Dargebotene auch zu schätzen zu wissen. Zumindest mir geht es so, dass ich, wenn ich mich nicht selbst zumindest bis zu einem gewissen Punkt mit einem Spiel befasse und es auch selbst gespielt habe, garnicht mitkomme, was da passiert. Seien es Spielzüge oder Taktiken, es wäre für mich einfach nicht interessant (teilweise überschneidet sich da meine Erfahrung mit jener, die ich bei Speedrunnern habe).


    Selbst spiele ich zwar, wie gesagt, das ein oder andere Game, das auch eine E-Sport Community hat, aber ich selbst spiele es nur auf einem sehr niedrigen Niveau. Selbst bei Spielen, de ich häufiger zocke, erreiche ich höchstens ein durchschnittliches Niveau, weil ich da mehr mit Freunden zur Entspannung spiele.


    Ich bin sehr gespannt, wie sich der E-Sport entwickelt. Immerhin haben Videospiele enorm an Popularität gewonnen und sind schon lange nicht mehr nur was für Nerds. Ich bekomme auch privat immer mehr mit, dass sich Leute, von denen ich das nie gedacht hätte, auch für Speedruns bspw. interessieren und E-Sports sind da für mich nicht so verschieden, denn bei beidem muss man ein gewisses Grundinteresse mitbringen und nicht nur an der Oberfläche der Branche kratzen.

    Nach knapp 14 Stunden habe ich das Spiel nun auch beendet und bin im Postgame. Ich habe es probehalber auf "Schwer" gestellt, um besser leveln zu können. Da man nochmal mittels Quest den Schmied aufwerten und Waffen sowie Rüstung verbessern kann, wird man nochmal ein Stück stärker und so komme ich auch ganz gut durch die jeweiligen Gegenden, obwohl ich schon merke, dass die Gegner deutlich mehr aushalten und Schaden austeilen.


    Fallweise kann man aber auch (sofern man genug Geld und/oder Ressourcen hat) seine Stats durch Essen verbessern. Ich weiß nicht, wo der Cap ist, aber ich schätze, dass man dadurch schon ordentlich was weiter bringt. Ein Level Up entspricht ungefähr (je nach Stat) einer Mahlzeit pro Stat, bspw. eine Mahlzeit erhöht die Max HP um +50 während ein Level Up ungefähr 40-50 Max HP sowas bringt


    Mir fehlen noch zirka 10 Nebenquests und ich möchte noch meine Waffen und Rüstungen auf das maximale Level (ich denke Level 20) bringen. Vielleicht gibts auch noch einen geheimen Boss am Ende? Jedenfalls hätte ich vor, das Spiel noch auf 100% zu bringen oder Platin zu holen.


    Ich finde das Grinding immer noch nicht so schlimm. Das Gameplay bzw. die Kämpfe machen immer noch großen Spaß, weswegen es mich nicht stört, die selben 5 Gegenden immer wieder zu erforschen. Nachdem ich das Spiel jetzt aber etwas länger gespielt habe, fallen mir kleine Ungenauigkeiten bei der Steuerung immer öfter auf, die aber jetzt das Gesamtpaket für mich nicht schmälern. Manchmal fühlt sich das Springen oder Kämpfen einfach "schlüpfrig" oder "schwammig" an, aber die Kämpfe sind nicht schwer und daher ist dieser negative Punkt jetzt nicht sonderlich gewichtig.

    Durch Quicktravel und fixe Spawnpunkte für bestimmte Gegenstände fühlt es sich auch nicht zu sehr danach an, dass man beim Grinden Glück haben muss. Außerdem gibts eine Menge Accessoires welche die Dropchancen erhöhen können bei Gegenständen, die eine solche Dropchance haben. Da es aber "nur" drei Wertigkeiten bei Drops gibt und kein Gegner oder Objekt, das Ressourcen fallen lässt, sonderlich selten ist bzw. bestimmte Bosse oder Objekte fixe Dropchancen haben, finde ich es nicht so schlimm - da bin ich schon weit schlimmere Dropchancen gewohnt.


    Alles in allem hat mir das Spiel wirklich super gefallen.

    Welche Stellen oder Charaktere fandest du in The Medium schlimm und schlecht geschrieben oder - im Gegensatz dazu - was fandest du am Szenario und den Charaktere in Silent Hill 2 besser?


    Ein großer Pluspunkt wäre für mich, dass die Chance gut stünde, dass Akira Yamaoka wieder mit Team Bloober zusammen und an dem Remake arbeiten könnte. Das Sound Design war herausragend und für mich mit ein Grund, warum die Serie so eine Magie auf mich auswirkt. Ohne seine Klänge wirken die Bilder nicht halb so beeindruckend und stimmig. Späteren Silent Hill Spielen fehlte dieses ganz besondere Sound Design, welches auf seine ganz eigene Art eine Atmosphäre der Melancholie und des Horrors erschuf, aber eben ohne große Schocker, mehr auf Stimmung aufgebaut. Jeder Einsatz von Musik und jedes Instrument, jeder Soundeffekt hatte seinen Platz und hat so viel Stimmung erzeugt.

    Ich würde sogar sagen, dass ohne das unverkennbare Sound Design die Serie niemals diese Faszination auswirken würde.


    Ein Aspekt in The Medium, der mich nicht gänzlich überzeugen konnte, war die aufgesplittete Welt. Eigentlich wäre es ja fast logisch, dieses Feature auch in einem Silent Hill zu verwenden, da dort der Wechsel zwischen zwei Welten auch ein oft verwendetes Thema ist. Mir gefiel die "Schattenwelt" in The Medium optisch einfach nicht so sehr. Sie wirkte etwas langweilig. Ich mochte zwar in Silent Hill das Design der "hellen Welt" auch immer lieber als jenes der "dunklen/blutigen" Welt aber die Welten hatten beide ihre eigenen Details und Designs, die mir gut gefielen. Der Übergang der Welten gefiel mir in späteren Spielen auch sehr (eine der wenigen Sachen, die mir gut gefielen an den neueren Spielen).

    Yuffie Die gezeigte Szene würde ich jetzt nicht als sonderlich repräsentativ für das Spiel bezeichnen. Ich hätte mich jetzt auch garnicht mehr an diese Stelle erinnert oder fand sie besonders schlimm für das Pacing oder die Atmosphäre, vielmehr blieben mir eine Menge andere weitaus stimmigere oder schöner inszenierte Stellen im Kopf (das sich verändernde Bild, die Bilder allgemein im Haus, der Raum mit dem Plattenspieler).


    Ich fand Layers of Fear technisch sehr interessant. Das Feature der sich ständig verändernden Welt bspw. beim Umdrehen, wo sich Türen etc. in "Echtzeit" veränderten, war mir damals gänzlich neu. Danach sah man das in jedem zweiten Indie-Horrorspiel. Kann sein, dass es das schon vorher gab, aber richtig populär wurde es erst, nachdem Layers of Fear erschien. Ich mochte die Präsentation damals sehr, weil ich mir ein First Person Horror Spiel mit Atmosphäre wünschte. Entwickler zu jener Zeit setzten vermehrt auf unbesiegbare Monster, die Atmosphäre und Angst erzeugen konnten. Das konnte mich aber nie so richtig ansprechen, darum gefiel mir Layers of Fear umso mehr, weil das Spiel eben eine beklemmende aber auch gruselige Atmosphäre schaffte, ohne auf Jumpscares und nervige Passagen zu setzen.

    Die Story hinter Layers of Fear war auch recht simpel aber doch zweckmäßig. Mir jedenfalls gefiel, wie die Story präsentiert wurde.


    The Medium hat eine ähnliche Präsentation oder zumindest fühlte es sich für mich so an. Man findet eine Menge Schnipsel mit Infos, die aber erst später im Spiel für mich richtig Sinn gemacht haben, wenn man sie dann nochmal alle zusammenfügt und durchliest.

    The Medium hat mehrere Handlungsebenen (Richards Handlung, Lillies Handlung, Mariannes Handlung) und mir ist erst am Ende dann der Knoten aufgegangen, ich weiß nicht, wie es da anderen Spielern ging. Als der Knoten aufging, war ich aber auch total gespannt, wie es weiter bzw. ausging.

    Ich fand vor allem die Präsentation der Story wieder spannend. Manche der Set Pieces gefielen mir gut und spiegelten für mich wider, wie man sich die Gedanken der jeweiligen Person in der Story vorstellen könnte. Ähnlich ist es ja bei Silent Hill 2 bspw. wo man die Welt ja auch aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen bekommt.

    Mir gefiel die Präsentation der Welt in Silent Hill mehr, weil ich das Art Design und wie mit Nebel und den sich verändernden Welten gespielt wurde, unheimlich mochte. Die Interpretation der jeweiligen Charaktere mit ihren Problemen war sicherlich auch für viele Spieler Grund, das Spiel mehrmals durchzuspielen, weil es auch sehr viel Spielraum für Interpretationen ließ und man alle Infos ja erst nach zumindest zweimaligem Durchspielen erhält.


    Zu dem, was du im Spoiler geschrieben hast.


    Wenn dich diese schweren Themen in The Medium aber abschrecken oder die Gefahr hoch ist, dass sie irgendwelche unangenehmen Gefühle auslösen, solltest du das Spiel lieber nicht zocken. Es sind sicherlich Themen, die man mit dem Label "Triggerwarnung" versehen könnte (Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Nationalsozialismus)

    "Bist du verrückt" brach es aus Malkus heraus, als Eve ihren Gefährten auftrug, sie umzubringen, sollte diese Entität oder Dämonin, wie auch immer man sie bezeichnen wollte, nach vorne treten und die Kontrolle über Eves Körper übernehmen. Zalia... war das ihr Name? Eve erwähnte ihn beinahe beiläufig, als wäre sie eine alte Bekannte oder Rivalin aus ihrer Zeit am Schlachtfeld. Malkus erschauderte bei dem Gedanken, dass jemand in Eves Körper innewohnte und vielleicht in diesem Moment aus ihrem Gefängnis heraus durch Eves Augen Malkus ansah. Für den Bruchteil einer Sekunde meinte Malkus, ein Aufblitzen in Eves Augen zu sehen, aber vielleicht hatte ihm auch einer seiner Sinne einen Streich gespielt. Unbehagen breitete sich in ihm aus. "Ich habe dir geschworen, dir kein Leid zuzufügen. Selbst, wenn es meinen Tod bedeutet. Wir werden dieses Wesen, das in dir wohnt, vertreiben und den Fluch brechen, so wahr ich hier stehe" verkündete Malkus. Er war sich zwar nicht so recht im Klaren, wie sie das anstellen sollten, aber wie so oft würde ihnen schon etwas einfallen. Der Gedanke daran, dass er selbst beinahe dafür gesorgt hätte, dass Zalia ausbrechen konnte, indem er Eve die Armschiene vom Gelenk reißen wollte, sorgte dafür, dass sein Magen sich umzudrehen begann. Er wandte sich an Brom. "Ich bin froh, dass du dieses Schmuckstück von wem auch immer erworben und Eve gegeben hast. Wer weiß, was passiert wäre, hätte Eve diese Schienen nicht getragen. Vielleicht kann dieser Fremde uns helfen, den Fluch endgültig zu brechen?" Brom zuckte mit den Schultern. Er hatte wohl keine Ahnung, wo man diesen Fremdling antreffen konnte. Solche Leute wie dieser Fremde hatten die Angewohnheit immer in genau jenem Moment zu erscheinen, wenn sie es für richtig halten und wenn sie nicht gefunden werden wollten, fand man sie auch nicht.


    Auf dem Rückweg ins Zelt schob Malkus den Gedanken an den Fremdling vorerst beiseite. Eine andere Person drängte sich in seinen Kopf. Während er sich noch Sorgen um Eve machte und ihre Worte in seinen Ohren hallten, hörte er Helgas flüsternde Stimme. Er blickte sich um, wusste nicht, ob er ihre Stimme wirklich gehört hatte oder ihm seine Gedanken wieder einen Streich spielten. Erneut hörte er sie seinen Namen hauchen. Als Sebariell sich zum Ufer für ein paar Trainingseinheiten aufmachte, winkte Malkus ab und versicherte ein wenig abwesend, nachzukommen. "Ich... ähm, muss noch mein Schwert polieren" sagte er. "Geht schonmal voraus, ich komme dann nach." Sebariell zuckte mit den Schultern und setzte seinen Weg fort. Brom und Symin blieben noch kurz vor dem Zelt, während Malkus der Stimme in seinem Kopf folgte.


    Malkus wusste nicht, ob die Stimme wirklich real war und konnte nicht einmal sagen, woher sie kam, aber es fühlte sich richtig an, hinter das Zelt zu gehen bis er zum Pfad kam, der zu jenem Platz führte, an dem Helga und er sich geliebt hatten. Das Rauschen des Flusses war hypnotisch, Malkus starrte einige Zeit dorthin, wo die Strömung etwas stärker war und kleine Felsen die Oberfläche durchbrachen und das Wasser leicht schäumen ließen. Alles um ihn herum schien langsamer zu werden. Leer starrte er hinüber auf das andere Ufer. "Da bist du ja" flüstere plötzlich eine weibliche Stimme. Malkus erschrak. Die Stimme kicherte. Die Frau, zu der sie gehörte, legte ihre Hände auf Malkus Schultern. "Kein Grund, dich zu fürchten, mein tapferer Krieger". Helga verlieht den Worten einen neckischen Beigeschmack. "Deine Freundin... geht es ihr gut?" Malkus wollte etwas sagen, aber Helga kam ihm zuvor. "Ich spüre, dass etwas in ihr schlummert". Malkus wandte sich ihr zu, bevor er sie fragen konnte, woher sie das spürte, legte sie ihm den Zeigefinger auf die Lippen. "Ich spüre solche Dinge. Ich habe so etwas schon immer gespürt. Wenn ich sie anschaue ist es, wie wenn zwei Körper sich überlappen." Sie nahm seine Hand und drückte die Handfläche gegen die Mitte ihrer Brust. "Mein Vater und ich, wir werden nicht viel länger Teil eures Abenteuers sein. Sein Wagen ist abfahrbereit. Folgt uns nicht. Unsere Wege sollen sich hier trennen. Die Göttinnen wollen es so. Es ist Hylias Wille. Auch, wenn mein Herz verbrennt. Wenn Hylia will, werden wir uns wiedersehen." Malkus atmete tief ein, wollte etwas darauf sagen, aber er blieb stumm. Es gab nichts mehr zu sagen. Er lehnte sich nach vorne und gab Helga einen Kuss auf die Lippen. Sie erwiderte ihn kurz und wandte sich ab. "Nun geh, deine Gefährten warten. Sie wartet." Malkus nickte. "Wir sehen uns wieder" versicherte er Helga. "Ganz bestimmt"


    Danach trennten sich ihre Wege. Malkus schaute nicht zurück. Er wusste, dass, wenn er dies tat, er sich vielleicht sogar verlieben würde. Oder, wovor er noch mehr Angst hatte, war, dass dort nie jemand gestanden war und er nun völlig verrückt geworden war. Helga... sagte er zu sich. Geistesabwesend und etwas verloren traf er auf Sebariell, der ihn fragte, ob sein Schwert nun die richtige Politur erreicht hätte. "J...ja" erwiderte Malkus, seine Gedanken immer noch nicht dort, wo sich sein Körper befand. "Helga und Ham werden ohne uns aufbrechen" flüsterte Malkus. Sebariell hatte ihn nicht verstanden. Etwas lauter wiederholte Malkus seine Worte und schaute den Schmied direkt an. Für einen kurzen Moment hatte Malkus das Gefühl in ein ratloses Gesicht zu schauen, als ob er seinem Gefährten eine Geistergeschichte erzählt hatte. Der Ausdruck verflog aber rasch von dessen Gesicht und fragte verwundert, wie Ham seinen Wagen so schnell wieder fit bekommen konnte, beteuerte aber, dass er die beiden mochte. Er klopfte Malkus auf die Schulter. Das Klopfen fühlte sich real an. Er hatte also nicht geträumt. Diese Aura, die Helga umgab, sie war nicht bloß seinen Gedanken entsprungen. Malkus wusste nicht, wer Helga wirklich war und ob er sie wieder sehen würde. Jetzt galt es den Blick nach vorne zu richten. Malkus zog das Schwert aus der Scheide und folge den Anweisungen seines neuen Lehrmeisters. Hel...ga... summte sein Verstand.

    Mit Superhelden hatte ich als Kind jetzt nicht wahnsinnig viel am Hut, aber Hulk und Co kannte ich. Ich kam irgendwann auch in Berührung mit den weiblichen Pendants der Helden, seien es Supergirl, She-Ra oder in diesem Fall eben She-Hulk. Für mich fühlte es sich aber mehr nach einem billigen Abklatsch an um vielleicht weibliche Fans mittels Verkäufe von Figuren das Genre schmackhaft zu machen. Zu den Comics und auch den Hintergründen von She-Hulk kann ich hingegen nichts sagen und kenne mich auch nicht wirklich damit aus. Hier und da stolpere ich online mal über Comicschnipsel mit ausschnitten von ihr aber mehr auch wieder nicht. Die Serie könnte mich also allein mit dem Namen nicht locken. Dazu kommt noch, dass Serien in diesem Format nicht so meine Passion sind. Disney+ habe (und will) ich auch nicht, weswegen es auch schon daran scheitern würde.

    Sollte die Serie aber richtig gut und sehenswert sein, ohne, dass man Vorkenntnisse braucht, ließe ich mir das vielleicht noch einreden, aber selbst da würde ich wahrscheinlich passen, weil es einfach zu viele Serien mit so einer Prämisse gibt und ich so schon schwer für Serien zu begeistern bin und meist mitten drin die Lust verliere, wie es bei den letzten Serien der Fall war, die mir entweder empfohlen wurden oder die ich aus Neugier um den Hype herum angeschaut habe.

    Funky... da hatte wohl jemand gefallen an dem Rickmurai Jack Finale. Rick and Morty ist eine der wenigen Serien, auf die ich mich wirklich noch freue und für die ich noch Netflix einschalte. Ich hoffe, dass auch der Anime dann auf Netflix ausgestrahlt wird. Einen extra Streamingdienst würde ich dafür jetzt nämlich nicht abonnieren, aber auf meinem Netflix Account, den ich mit anderen Leuten teile, schaue ich mir die Serie definitiv an. Ich mag die Serie sehr, auch, wenn die letzte Staffel für mich allgemein etwas schwächer war. Die Ideen waren da und ich mochte auch, dass es so etwas wie Kontinuität gab und auf bisherige Stränge nicht geschissen wurde, die einzelnen Folgen aber doch sehr eigene Handlungen verfolgten. Da bin ich wirklich gespannt, wie dieses irre Konzept zu einem Anime passt, aber ich habe keine Sorge, dass den Writern und Justin Roiland und Dan Harmon dazu was passendes einfällt (sofern sie im Writing Prozess überhaupt teilnehmen und nicht auch das Drehbuch vollständig in fremde Hände geben).

    Was ist denn die Alternative...? Dass sie es gar nicht anbieten, weil Square Enix, Konami und Co. sagen, dass sie ihre IPs nicht hergeben wollen und/oder sie etwas Eigenes damit vorhaben, sodass Sony darauf verzichten muss.

    Das ist eben der Knackpunkt bei Verhandlungen und die Frage der Wirtschaftlichkeit und eben auch des Wollens (in dem Sinne, ob Sony überhaupt etwas daran liegt, bestimmte Spiele anzubieten).

    Es wird Spiele geben, die einfacher auf die Plattform zu bekommen sind und Firmen, mit denen solche Verhandlungen einfacher oder unkomplizierter ablaufen. Es wird Spiele geben, die Sony vielleicht gerne haben würde, aber wo sich die Inhaber sträuben oder hohe Preise ansetzen. Wenn es ihnen wichtig ist, die Spiele zu bekommen, dann werden sie uU auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen. Es wird halt eine Ballance geben zwischen "was soll noch in die Sammlung um diese Interessant zu machen" und "was kostet zu viel für die Sammlung und wäre nicht rentabel".

    Bei meinen Recherchen zu den Lizenzkosten konnte ich zu keinem Spiel, das ich gesucht habe, konkrete Kosten finden, diese werden wohl immer individuell angesetzt. Und - wie du sagst - liegt es auch immer daran, ob der Inhaber nicht selbst noch Pläne hat, das Spiel in Zukunft nochmal zu vermarkten.


    Was das Abomodell betrifft, werde ich wohl eh nur Zaungast sein und den Service von der Seite bewerten, da diese Art des Angebots nicht meine persönliche Vorliebe ist, das war schon bei Playstation Now bspw. nicht der Fall. Das heißt, ich bin auch garnicht die Zielgruppe und was ich mir fürs Abo wünschte, spiegelt mit Sicherheit auch garnicht das wieder, was einen potentiellen Kunden anzieht.


    Letztendlich ist jedes Game, welches in ein Abo kommt oder standalone erscheint, ein gutes Spiel, soviel ist klar.

    Hoppla, da ist mir ein Doppelfehler bei dem Zitat unterlaufen. Ich meinte ursprünglich, dass diese Games vielfach nicht als standalone erhältlich sind und habe es dann vor lauter Gedanken woanders falsch aufgefasst und im Kontext zu Legend of Dragoon falsch angenommen, dass die Aufzählung den First Party Titeln gilt, die nicht im Abo sind. Also Kommando retour... zu First Party Titeln seitens Sony habe ich nur oberflächlich geschaut, mir fielen da aber dennoch einige Studios auf, die sich jetzt in deren Besitz befinden. Dennoch halte ich meine Aussage aufrecht - wer seinen Service Playstation Classics nennt, sollte auch die Klassiker dort anbieten, zumindest zu einem guten Teil (bspw. jene, die es schon für die Playstation Classic auch gibt).

    Du sagst es wäre realistisch, wenn gerade die Spiele boomen und neu rauskommen, die vor 35 Jahren frisch waren? Halte ich dann aber für komisch, denn offensichtlich kann man mit den Spielen noch Geld machen, demnach sind 25 Jahre keine realistische Zeitspanne.

    Ja, wieso? Das eine hat mit dem anderen auch nicht direkt was zu tun? Der Markt für die Spiele ist da und somit auch für Firmen grund genug, wirtschaftlich rentabel die Spiele rauszubringen. Wird das aber nicht gemacht und eine Firma lässt ihr Spiel wirklich 25 Jahre lang unangetastet - der Zeitraum bezieht sich nicht auf das Alter sondern darauf, wie lange das Spiel nicht kommerziell genutzt wurde, so sollte es nicht mehr verboten sein, das Spiel ohne kommerziellen Hintergrund zu nutzen. Wird das Spiel erneut kommerziell genutzt, könnte diese Regelung dafür sorgen, dass die Public Domain Nutzung erlischt.


    Ich versuche einfach dieses Denken oder die negative Haltung, dass alle Firmen eh nur profitorientiert sind, abzulegen und versuche positiv zu denken und sehe das auch nicht als naiv an - wie ich im anderen Thread schon erwähnte gibt es zig Beispiele auch in den letzten Jahren, die sicherlich mit wirtschaftlichem Risiko verbunden waren, für die Firma dahinter nicht das große Geschäft waren oder einfach nur Herzensprojekte waren - quasi Berufsethos. Und ich bin so froh, dass es das noch gibt, weil sonst wäre die Videospiellandschaft sehr karg, farblos und eintönig, wenn jede Firma so denken würde und jeder Wunsch nach einem Projekt, das nicht in ein gewisses wirtschaftliche Schema fällt, naiv wäre. Ich finde einfach, dass Firmen ihre moralischen Verpflichtungen ebenso wahrnehmen sollten.


    Ich finde es sehr schade, dass hier quasi das wirtschaftsorientierte und teilweise kalküle und fanfeindliche Denken so verteidigt (?) oder zumindest hingenommen wird, anstatt gemeinsam als Gamer die vielen positiven Beispiele zu sehen und jene Firmen zu schelten, die eben diesen Umgang mit alten Games so zur Regel werden ließen. Egal ob Sony oder Nintendo oder auch andere Firmen, ich bin kein Aktionär oder im Vorstand der jeweiligen Firma, darum möchte ich es auch nicht hinnehmen, wenn hier Firmen weniger dafür tun, Spiele erhältlich zu halten. Das Beispiel Square Enix gefällt mir gut und stimmt auch mit meiner Wahrnehmung überein. Da werden wirklich viele kleinere Projekte gefördert und Spiele erscheinen regelmäßig auch auf neueren, breiteren Plattformen, sowas ist super! Das sollte eigentlich gängige Praxis werden und daran sollten sich andere Firmen was abschneiden. Natürlich gibts noch Luft nach oben, aber das sollte zumindest schonmal der Standart sein, den es zu übertreffen gilt.

    Es gibt schließlich so viele Threads hier mit Wünschen, Spekulationen, Hoffnungen, diese positiven Vibes gehen mir leider etwas ab, wenn es um die Spielepflege genannter Firmen geht

    Was Nintendos First Party Spiele betrifft, finde ich leider meinen Beitrag nicht mehr, der ist in 100+ Seiten Switch irgendwo, hehe. Ich habe mich aber online nochmal auf die Suche gemacht nach fehlenden First Party Titeln und bin über einen Reddit Eintrag gestoßen. Dieser ist nicht mehr aktuell, ein paar der Games gibts mittlerweile, aber einige fehlen noch, ua. Adventure of Lolo, Startropics 2, Super Mario RPG (kann mir jetzt nicht vorstellen, dass es da Lizenzprobleme mit Square gibt?) oder Yoshi's Cookie, um ein paar bekanntere Titel zu nennen. Zumindest beim Abgleichen der offiziellen Nintendo Seite habe ich die Titel nicht gefunden.


    https://www.reddit.com/r/ninte…tparty_games_for_the_nes/


    Was Yuffies Liste betrifft, meinte ich jene, aus dem Sony Thread, ich zitiere das einfach hierher rein


    Aber es fehlen natürlich auch wirklich klasse Titel, wie z.B. Legend of Dragoon, welches von Japan Studio kommt und somit DÜRFTEN die Rechte bei ihnen liegen. Könnte mir also vorstellen, dass sie da noch nachlegen. (Please!)


    Sie haben nämlich tatsächlich viele 1st-Party-Spiele, die in der Fangemeinde beliebt sind oder als Geheimtipps gelten (Ape Escape, Intelligent Qube/Kurushi, Arc the Lad, Ico, Demon's Souls, Siren, Wild Arms...) bei 3rd Party sieht es, meiner Ansicht nach, schwächer aus. Eventuell muss Sony da noch einen guten Weg finden zu verhandeln oder der Service muss erst attraktiver werden, damit 3rd Party aufspringt.

    Das betrifft jetzt nicht nur Retro Titel (gemeint Playstation 1) aber da Playstation 2 mittlerweile auch getrost als Retrokonsole bezeichnet werden kann, würde ich deren First Party Titel dort auch dazu zählen, die es als Standalone geben könnte.


    Du sagst jetzt Du möchtest das 20+ jahre alte games wieder verkauft werden. Okay, dann muss der Markt dafür da sein.

    Ich würde es nicht rein an einem Jahr oder Alter festmachen aber im Wesentlichen sind es in der Regel Games, die 20+ Jahre älter sind. Der Markt für solche Games ist definitiv da. Wie schon im anderen Thread geschrieben, es gibt immer wieder Kickstarter Projekte zu spirituellen Nachfolgern oder Spielen, die sehr von solchen Games inspiriert sind, es gibt zahlreiche Fanprojekte (die aber leider zu oft rechtlich verfolgt werden), es gibt Community Plattformen und Umfragen dazu, welche Spiele sich die Community wünscht, auch immer treten ehemalige Entwickler nach vorne und sprechen offen den Wunsch aus, das Spiel erneut rauszubringen. Zuletzt kamen auch vermehrt eher Nischentitel raus und wurden so gerettet. Der Markt ist also da. Auch die Verkaufszahlen solcher Projekte, seien es Ports, Remasters oder Remakes oder Classic Konsolen, zeigen, dass die Leute solche Spiele auch heute noch kaufen und teilweise auch entsprechende Preise dafür bezahlen. Der Nintendo Online Service hatte 2021 über 32 Millionen Nutzer. Der Service konzentriert sich zwar nicht nur auf die NES und SNES Collections, aber diese sind ein wesentlicher Teil des Services.


    Wenn du mich jetzt fragst, ob ein Castlevania 64 gerettet gehört, dann sage ich klar und deutlich ja. Würde ich es spielen? Nein. Aber es geht nicht nur darum, dass Spiele erneut rauskommen, die mir gefallen, sondern eben Spiele, die irgendjemandem gefallen und diese Personen können das Game dann erneut spielen.

    Sicherlich gibt es bessere Beispiele als Castlevania 64 für Games, die erneut rauskommen können und sich auch wirtschaftlich als rentabel herausstellen, so weit sind wir aber noch nicht. Immerhin sollten erstmal jene Games erneut zugänglich werden, bei denen das Floprisiko möglichst gering ist. Klar kann man sowas schwer prognostizieren aber wenn ein Spiel eine treue Community um sich geschert hat und selbst eine Art Sub-Genre mitgeprägt hat, dann kann man (im Falle von Earthbound) schon auch auf einen Release hoffen? Den gabs, aber die Fans mussten super lange darauf warten und Earthbound war eines jener Games, die am Gebrauchtmarkt oft horrende Preise erzielten. Und so soll es aber weitergehen, denn es gibt noch zig Earthbounds da draußen, die treue Communities und Fans haben und es verdient haben, rauszukommen. Dabei möchte ich auch garnicht bestreiten, ob nicht Castlevania 64 nicht auch so eine Community irgendwo hat, die sich irre über einen Re-Release freuen würde.


    Zum Schluss fällt mir noch ein Punkt ein, den ich beim ersten Beitrag vergessen hatte - nämlich, dass manche Firmen nicht nur ihre eigenen Spiele verwahrlosen lassen, sondern auch jedem verbieten, kostenlos die Spiele zur Verfügung zu stellen. Ich finde einfach, wenn ein Spiel eine gewisse Zeit lang nicht mehr kommerziell genutzt wird und der Vertrieb des Spiels mit keinerlei Kosten verbunden ist, dann sollte es rechtlich möglich sein, das auf legalem Weg zu tun. Eine Art Public Domain Regelung wie bei Filmen, nur ist die Zeitspanne, welche für Filme gilt (in den USA 95 Jahre) einfach nicht praktikabel für Videospiele. Ein realistischer Zeitraum wäre 25 Jahre. Dadurch entstünde auch eine Art Verpflichtung oder Verantwortung, dass Entwickler ihre Games entweder erneut zugänglich machen oder sich nicht wehren, wenn jemand anderes das ohne Kosten für den Nutzer (also gewinnbringend) tut. Das Medium Videospiel eignet sich geradezu hervorragend dazu und es gibt eine Menge an Leuten, die das unentgeltlich bewerkstelligen würden. So wäre gesorgt, dass Videospiele nicht nur als Unterhaltungssoftware sondern auch als Kultur- und Kunstgut erhalten bleiben.

    Hier können wir uns richtig auslassen darüber wie Entwickler und Konsolenhersteller mit ihrem eigenen Erbe umgehen und müssen nicht immer den Switch und Sony Bereich so volltexten

    Das finde ich aber garnicht so falsch, immerhin sind Sony und Nintendo zwei der ältesten Player im Spiel um die Herrschaft der Industrie und dementsprechend sitzen die beiden Firmen im übertragenen Sinn auf einem rießigen Schatz an Spielen.


    Ich bin da ja eher pragmatisch und sage, solange es dem Entwickler kein leichtes oder eher garantiertes Geld bringt, wird er es nicht machen. Dabei ist auch egal wen man sich genau anschaut, better play it safe.

    Das eine (Geld machen) schließt das andere (Legacypflege) ja nicht aus.

    Remaster, Remake oder einfach Ports älterer Spiele trenden immer. Die Verkaufszahlen können zwar mit einem AAA, an dem 3.600 Leute mitarbeiten, nicht ganz mithalten aber das darf man ja auch nicht vergleichen. Wenn man nicht gerade den Code verschlampt hat müssen die Spiele ja auch nicht von Grund auf neu gemacht werden. Der Aufwand kann an verhältnismäßig kleine Studios weitergegeben werden, die dann so ein Spiel in kürzerer Zeit rausbringen können. Die Kosten halten sich so auch im Rahmen. Das heißt, es wäre für eine große oder größere Firma im Verhältnis kein großes Risiko ein älteres Spiel als Port rauszubringen. Aktuelle Trends zeigen ja auch, dass Spieler selbst kleinere Games sehr hypen und diese dann auch mit Verkäufen an der 100.000 Einheiten Marke und mehr kratzen, wodurch die Kosten in vielen Fällen gedeckt wären.

    Dazu, wie viel ein Port kostet, habe ich bei meinen Recherchen unterschiedliche Quellen gefunden. Kaum eine Quelle nennt eine bestimmte Summe, weil das abhängt, wie umfangreich das Game ist und wie groß das Team, manche Quellen sprechen von 5.000 Dollar für einen Port, wobei da kleinere, Indiegames gemeint sein dürften, andere Quellen sprechen von 20.000 Dollar oder 50.000 Dollar für ein "mittleres" Game, während ein Playstation 4 Port um die 500.000 Dollar kosten dürfte. Ich habe aber leider keine Quellen zu Games gefunden, die eine genaue Summe nennen, was der Port eines älteren Games kostet. Aber selbst, wenn es für die Firma 100.000 Dollar kostet, wäre schon bei ca 50.000 verkauften Einheiten (zu je 20 Dollar) von einem Profit auszugehen.


    https://ceserks.com/how-much-does-it-cost-to-port-a-game/

    https://www.reddit.com/r/asksc…y_cost_to_port_a_game_to/

    https://pinglestudio.com/blog/…es-it-cost-to-port-a-game


    Somit dürften sich Portierungen älterer Spiele zumindest rein finanziell, ohne jetzt die Lizenzen ins Spiel zu bringen, für eine Firma schnell lohnen, vor allem, wenn die Firma selbst die Vertriebsplattform bedient, wodurch 100% der Einnahmen ihnen gehören.


    Zum Thema Lizenzen konnte ich leider auch keine konkreten Quellen finden. Die meisten Seiten, die ich fand, sagen halt, dass es Verhandlungssache ist und ein wesentlicher Faktor die Bekanntheit eines Spiels. Das bedeutet aber auch, je unbekannter, desto warscheinlicher wäre es, die Lizenz günstig zu bekommen. Eine übliche Summe, soweit ich das finden konnte (betrifft aber nur Konsolenlizenzen) wäre 3-10 Dollar je Einheit.


    https://www.ign.com/articles/2…nomics-of-game-publishing


    Der Wert der Lizenz hängt aber auch vom Wert des Spiels ab oder davon, wie gut sich ein Spiel verkaufen könnte. An einer Lizenz verdient ja im Endeffekt derjenige, dem die Lizenz gehört. Den Aufwand hätte aber die andere Firma unter Umständen. Es kommt aber drauf an, ob eine Firma nicht an der Lizenz selbst noch mehr verdienen möchte, als sie es könnte, wenn sie die Lizenz für dieses Spiel verkauft oder hergibt.

    Das ist eben die Crux an der Sache. Es gibt Entwickler, die eben aus unterschiedlichen Gründen an ihrem geistigen Eigentum hängen.


    Sofern diese Firmen dann selbst die jeweiligen Games rausbringen, ist das fär mich ja auch nicht dramatisch. Schlecht finde ich nur, wenn es 20+ Jahre alte Games gibt, die man heute nur mehr ganz schwer oder teuer kaufen kann. Diese Games bringen dem ursprünglichen Entwickler in der Regel kein Geld mehr und lassen sich kommerziell nirgendwo mehr kaufen, außer eben am Gebrauchtmarkt. Ich würde mir wünschen, dass genau solche Games dann von den jeweiligen Publishern oder wie im Fall von Sony oder Nintendo, die rückblickend dank ihrer Konsolen eine Menge Games haben, mit der ich und andere ihre Jugend verbinden, "gerettet" werden sollten. Um wieder zum obigen Punkt zurückzukommen kann ich mir eben gut vorstellen, dass diese Games recht schnell rentabel werden und wenn jetzt nicht irgendein Vogel die Lizenz besitzt und diese auf Biegen und Brechen nicht hergibt, dann könnten sehr viele solche alten Games wieder zugänglich gemacht werden.

    Yuffie hatte ein paar genannt, auch im Thread zu Nintendo hatte ich mal ein paar herausgesucht, dazu kommen die Releases, die bspw. der japanische Shop bekommt, aber nicht EU/US. Dazu kommen noch einige Titel. Ist oft sehr knifflig, wem die Lizenzen eines Spiels gehören, vor allem, wenn die Firma, die mal die Lizenz hatte, nicht mehr existiert und da auch unterschiedliche Länder mit unterschiedlichen Gesetzen eine Rolle spielen. Das heißt aber nicht, dass sich eine Firma nicht bemühen könnte, Lizenzen erneut zu holen.

    Wie gesagt, es muss ja nicht bei jedem Franchise so sein, dass es problematisch ist, da einen Deal auszuhandeln. Für eine reine Legacy Pflege beträfe das ja, wie gesagt, auch eine ganze Reihe an Games, wo der Lizenzgeber warscheinlich überhaupt kein großes Interesse mehr daran hat.

    Und es sind Dritthersteller teilweise nicht bereit ein Teil des Kuchens günstiger abzugeben, wenn man es selbst veröffentlicht viel mehr Kohle machen kann als einen Deal mit Sony einzugehen.

    Okay, wenn das der Fall ist, dann wird es das Spiel, Collection etc. sowieso irgendwo geben. Mir ging es in erster Linie um Spiele, Franchises etc. die eben sehr vernachlässigt sind. Klar gibts Lizenzinhaber, die darauf sitzen und damit selbst nichts anfangen wollen aber nur gegen sehr viel Geld jemand anderem erlauben, dass diejenigen was damit machen. In vielen Fällen ist das aber nicht so und Sony, Nintendo etc. sitzen auf eigenen Franchises, wo sie niemanden fragen müssen oder es sind eben Franchises, deren Firmen schon lange Bankrott sind und deren Rechten nun irgendwem gehören, man müsste sich nur darum kümmern, denn es gibt da auch genügend Firmen, denen herzlich egal ist, was mit ihren Franchises passieren und die wohl gegen einen Obulus bereit wären, die Lizenzen abzutreten.

    Fans geht es häufig darum, auch jederzeit einen Klassiker jederzeit wieder schnell verfügbar spielen zu können, den Herstellern geht es natürlich auch gerne darum, wenn die Kohle stimmt.

    Fans sind auch sehr wohl dafür bereit, ordentlich Kohle dazulassen. Viele Projekte und Releases in der jüngeren Zeit zeigten das, teilweise sind Fans auch bereit, für schlampige Emulationen Vollpreis zu bezahlen. Es ist ja nicht so, dass Sony etc. die Spiele verschenken müssen (falls man das aus meinen Beiträgen rausliest, so war es nicht gemeint).

    Bspw. könnte Sony mit seinem Service neue Gamer binden und für die eigene Plattform, Konsole etc. begeistern. Das ist ja das credo hinter solchen Abomodellen. Spieler zu binden und sie Teil der Infrastruktur werden zu lassen. Erstmal heißt das für den Entwickler, Geld investieren und Spiele hinzufügen aber auf lange sicht rentiert es sich für den Entwickler, weil der Service von vielen Kunden genutzt wird und diese als Teil des Services auch andere Angebote annehmen.

    Was Retro-Releases betrifft, bin ich auch der Meinung, dass diese - aus wirtschaftlicher Sicht - nun kein Fiasko für eine Firma darstellen. Wenn es einzelnen Leuten gelingt in eigenregie teilweise Spiele von Null auf quasi im Kinderzimmer zu entwickeln, nebenher, oder diese anhand des Quellcodes das Spiel nachbauen, dann tu ich mir schwer zu glauben, dass das finanziell sehr aufwendig ist, wenn eine Firma das Projekt einem kleinen Team überträgt. Und das relativ geringe Risiko könnte langfristig mit Verkaufszahlen finanziert werden oder eben die Firma refinanziert solche Projekte eben über Abos oder Aktionen, bspw. gibts das Spiel als Promo zu einem anstehenden Release, da gibts sicherlich auch Wege, solche Projekte zu finanzieren. Sicherlich wird die Firma damit nicht das meiste ihres Einkommens erwirtschaften, aber schwarze Zahlen ließen sich meiner Meinung nach dennoch schreiben. Abgesehen davon wären solche Projekte auch eine positive Werbewirkung für die Firma und sie hätte bei bestimmten Demographien auch sowas wie emotionale Pluspunkte (eine Firma, bei der man gerne einkauft - im Gegensatz dazu findet ja auch vielfach Boykott etc. statt, wenn eine Firma sich politisch oder arbeitsrechtlich oder sogar strafrechtlich in die Scheiße setzt). Es wäre jetzt schon naiv zu glauben, dass eine Firma von positiver Resonanz leben könnte, aber es wäre einer von mehreren Faktoren die dafür sprächen, Legacypflege zu betreiben und gerade zur Zeit von Twitter und Co können solche positiven Projekte quasi auch für Einnahmen sorgen (Merch etc.).

    Es wäre ja ein absoluter Verlust, wenn die Leute es dann in das Abo reinstellen.

    Das stimmt, mir ging es in erster Linie jedoch darum, Spiele wieder erhältlich zu machen im Rahmen des Stores, nicht der All you can eat Services. Ich sehe das halt als Chance, auch wieder ältere Spiele, die man heute eben kaum noch bekommen oder auf legalem Wege spielen kann, rauszuholen und zu entstauben. Der Markt dafür ist ja auch da. Sony könnte eben den ersten Schritt machen und mit den Entwicklern oder Lizenzhaltern in Verhandlungen treten. Es kommt eben darauf an, welche Strategie Sony verfolgt - eben Wirtschaftlichkeit und auch das Wollen. Fehlt einer dieser Aspekte, wird es damit nichts werden.

    Es mag sicherlich sein, dass es Entwickler oder Lizenzhalter gibt, bei denen es so ist, dass sie selbst noch Geld aus der Lizenz pressen möchten, ausgeschlossen ist es aber nicht, da selbst solche Spiele immer wieder im Rahmen exklusiver Deals erscheinen oder Teil von Abomodellen wird.

    In erster Linie geht es mir aber um jene Spiele, die eben nicht schon Teil einer Collection sind. Die Aufnahme diverser Titel in den Sony Service war für mich nur die Einleitung zu dem Thema, dass ich mir mehr Legacypflege wünsche und diese Pflege auch stattfindet und dieser neue Aboservice vielleicht die Chance wäre, wieder mehr Titel erhältlich zu machen. Ich persönlich wünschte mir natürlich, dass man die Spiele kaufen und behalten können wird, aber selbst, wenn man sie nur im Abo spielen kann, wäre das sicherlich eine Bereicherung für alle Gamer und insbesondere Fans des jeweiligen Spiels.


    Natürlich könnte sich Sony das leisten wenn sie es denn wollen und es sich wirtschaftlich irgendwo rentiert.


    Da mag sich ein thrid Party Hersteller denken, sind zahlungskräfige Kunden im Retro Markt die mir die Spiele so abkaufen, wenn Sony das möchte müssen sie ordentlich blechen.

    Das wiederum ist dann Sonys wirtschaftliche Entscheidung ob und wie es sich lohnt.

    Es ist die Entscheidung des jeweiligen Publishers oder Anbieters der Plattform. Microsoft bspw. hat mittlerweile sehr viele Games in seinen Service gezogen und die Anzahl steigt beständig. Ich weiß nicht, was hinter verschlossenen Türen verhandelt wird, aber offenbar ist sowas möglich. Auch der Epic Game Store bietet monatlich immer Gratisspiele an, teilweise auch sehr neue Games. Ich weiß von einem Fall, in dem Epic eben sehr "wenig" bezahlt hat an die Entwickler, aber es war auch kein sonderlich großes oder bekanntes Spiel. Grundsätzlich ist sowas aber möglich und daher sehe ich auch, dass Hoffnung besteht, dass auch ältere Titel wieder belebt werden - nicht bloß in Abos sondern allgemein auf aktuellen Plattformen. Die Sony Plattform bietet sich ja auch wegen des Namens und der Prämisse an und ich finde, dass es sich für Sony lohnen könnte, da zu investieren, denn der Markt aktueller Games in Abomodellen halt schon von Microsoft sehr beherrscht wird, da könnte Sony eventuell mit dem Retro Mark punkten, den ja auch Nintendo nur teilweise bedient

    Da kommt halt das selbe Spiel was ich bei Nintendo immer wieder raushole.

    Wenn Square, Capcom, Konami usw selber collections rausbringen und selber veröffentlichen, warum sollten sie einen Deal mit Sony machen wo manche Spieler die Spiele als Abo bekommen?

    Damit machst Du ja deinen eigenen Collections Konkurrenz, bei denen Du Dir die Kohle sogar komplett einstecken kannst.

    Deswegen mag es für manche Hersteller auch komplett unattraktiv sein das zu machen, ausser sie haben die Collection schon bereits massig verkauft. Dann wiederum interessiert es weniger Spieler da sie die Collection eventuell schon haben.

    Es kommt eben auf die Wirtschaftlichkeit an. Eine Plattform wie Epic Games oder Xbox Live leistet es sich, teilweise sehr aktuelle Games gratis oder im Rahmen der Mitgliedschaft anzubieten, um Kunden zu binden oder für den Service zu begeistern und hofft sich dann durch Sales, wenn der Kunde erstmal dort ist, diese teuren Investitionen zu finanzieren. Bei den Collections läuft es gleich. Capcom könnte die Collection über den Store rausbringen, bezahlt die gängigen Prozent dafür, behält aber die vollen Verkäufe. Das klingt Profitabel, wenn die Verkäufe gut sind. Ansonsten könnten sie aber einen Deal mit Sony eingehen. Sony bezahlt eine Pauschale dafür, dass sie die Collection oder Spiele anbieten dürfen (im Rahmen des Services), aber Capcom hat relativ safe einen gewissen Betrag erwirtschaftet, unabhängig davon können sie das Spiel ja noch selbst im Store anbieten bei den gängigen Kosten.

    Es mag nicht so wirtschaftlich erscheinen, viele nischige Titel erneut zu produzieren, aber in vielen Fällen könnte man das an kleine Studios abgeben, was ja immer wieder gemacht wird. Und je nachdem, wie viel Manpower und Geld man investiert, kommt ein Produkt heraus, das dann - wenn es sich verkauft (dafür gibts ja Prognosen und Marktforscher) - auch Gewinn macht. Dass es andere Gewinne und Spannen sind, als bei einem AAA Game, sind klar, aber es würde die Hauptfirma keine Manpower kosten, weil man es auslagert und der Markt zeigt aktuell, dass ein hoher Bedarf an klassischen Spielen da ist. Solche Re-Releases verkaufen sich teilweise sehr ordentlich und auch die Community dahinter hegt immer wieder den Wunsch nach mehr solchen Spielen (siehe Umfragen, Kickstarter Projekte, Projekte in Eigeninitiative, Fanprojekte, geistige Nachfolger), das ist nicht nur eine Randerscheinung, sondern Teil der Community und auch ein zahlungskräftiger Teil, weil die Gamer meist älter sind.



    Es kann natürlich sein, dass noch mehr gute Spiele aufgenommen werden; kann ich ja nicht vorhersagen; aber zu sagen, dass das Sony in der Hand hat ist etwas naiv. Wenn es Sony darum ginge wohltätig zu sein, dann würden die einfach alle Spiele in den günstigsten Tier stecken oder gar kostenlos anbieten, sobald das Spiel ~15 Jahre alt ist oder so, aber natürlich wollen die mit ihrer Subscription einen Gewinn machen. Und die Firmen, die ihre Spiele dafür abdrücken, auch.

    Das hast du, glaube ich, völlig falsch verstanden, oder meinen ersten Satz überlesen oder falsch interpretiert, denn genau das sage ich ja. Neben der Wirtschaftlichkeit, die du ansprichst, ist es reines Wollen der Firma. Ob sie es will oder nicht, ist an bestimmte Dinge geknüpft, eben an Deals oder ob das Spiel auch am Ende schwarze Zahlen schreibt, aber tatsächlich liegt der Ball hier beim Anbieter und das ist Sony. Andere Plattformen in ähnlicher Position machen es vor. Xbox oder Epic bieten immer wieder Games an, bei denen man meinen möchte, dass es ein rießiger Verlust für entweder Microsoft oder den Entwickler ist, wenn das Spiel im Rahmen des Services erscheint.

    Ich muss dabei aber auch nochmal betonen, dass ich (falls es überlesen wurde) schon einen Unterschied mache, ob ein Spiel im Rahmen eines Services mit monatlichen Kosten erscheint und darin dann kostenlos ist, oder ob das Spiel im jeweiligen Store erscheint und dort der Gewinn zum Großteil an den Entwickler geht. Das ist eine andere Sache. Aber im Rahmen der Ankündigung hast du ja das Thema Emulator angesprochen und dass es Hinweise gibt, dass nun auch Spiele der Playstation 3 Ära (vormals nur mittels Playstation Now erhältlich) als standalone gekauft werden könnten, was ich super fände.


    Allgemein ist das Thema sehr emotional behaftet aber ich widerspreche vehement, dass es blauäugig ist, darauf zu hoffen. Denn jährlich erscheinen zahlreiche auch ältere Games dank Publishern und Entwicklern, denen etwas daran liegt, die Spiele erneut spielbar zu machen. Es sind engagierte Leute, denen ich unterstelle, dass sie das nicht bloß aus wirtschaftlichen Beweggründen tun, sondern, weil sie eine Art Berufsethos oder moralische Verpflichtung sehen, dass diese Spiele erhältlich bleiben und ich bin sehr froh, dass es solche Leute gibt, weil wenn jeder nur mehr streng wirtschaftlich denken würde, sähe der Markt bald sehr karg und farblos aus. Es hat also jeder Entwickler oder auch Publisher zum Teil selbst in der Hand, solche auch Herzensprojekte zu realisieren, die zwar wirtschaftlich nicht wichtig sind, aber die das Anliegen der Personen dahinter sein können. Wenn Firmen diesen Berufsethos verlieren, dann sehe ich die Branche auf einen kreativen und innovativen Eisberg zusteuern. Ich bin sehr froh, dass wir davon sehr weit entfernt sind und es jedes Jahr zahllose Entwickler gibt, die den Mark beleben und auch mal den großen Zeigen, wo es langgeht.


    Genug ausgeschweift - aber ich glaube, ich habe halbwegs nachvollziehbar erklären können, warum ich der Meinung bin, dass die "ganz großen" es sehr wohl selbst in der Hand haben, Legacypflege zu betreiben und dass es nicht naiv ist, daran zu glauben, denn regelmäßig kommen solche kleine Herzensprojekte heraus, die sich nicht immer, aber immer öfter als wirtschaftlicher Erfolg entpuppen und das beweist, dass es sich lohnt, auch in diese Art des Marktes zu investieren.

    Die Gerüchte freuen mich und lassen mich zugleich auch skeptisch sein. Remakes sind für mich Hit or Miss und gerade die Silent Hill Spiele gehören zu meinen absoluten Lieblingsspielen überhaupt mit denen ich so viel Nostalgie verbinde. REmake 2 hat mir die Serie nicht direkt kaputt gemacht, aber ich fand das Spiel einfach ein Massaker des Originals und es wäre einfach zu schade, wenn Silent Hill eine ebensolche Kur erhält, wo zeitgenössische Elemente reingepresst werden ohne Sorgfalt für das Kernmaterial. Ich fürchte mich nach der ganzen Popularität, die solche unbesiebare Gegner in Spielen scheinbar haben, dass auch der Pyramid Head eine solche Überarbeitung erfährt und er plump zum "Mister X 2.0" wird. An The Medium störten mich im Wesentlichen am meisten die Szenen, in denen man gehetzt wurde, weil im Hintergrund entweder ein Timer lief oder dieser unbesiegbare Gegner herumschlich. Der Pyramid Head war in Silent Hill 2 furchteinflößend, ohne, dass er James ständig auf der Pelle war und das Spiel funktionierte verdammt gut um diese bedrohliche Aura, ohne, dass der Pyramid Head James wirklich physisch gefährlich werden konnte.

    Ich fand auch die Rätsel unheimlich gut. Ich erinnere mich an kein anderes Spiel im Genre oder allgemein, das nicht ein reines Puzzle- oder Knobelspiel war, das solche Rätsel hatte. Der schwerste Rätselgrad hat mir damals alles abverlangt und das schöne war, man konnte Rätselgrad von Actiongrad unabhängig einstellen, das zeigte mir auch einmal mehr, welchen Wert die Rätsel und die Atmosphäre im Spiel hat, denn das Spiel war auch niemals schwer, kein Gegner fühlte sich unfair an, die meisten Gegner ließen sich auch durch einfache Methoden umgehen oder erledigen, ohne, dass man einen Guide anschauen musste und das machte für mich auch die Spiele aus. Heute bekomme ich manchmal das Gefühl, dass Spiele gemeine Instand Kill Stellen oder Bösse brauchen, damit man sich gut fühlt oder das Gefühl der Angst aufkommt, dabei ist das meiner Meinung nach ein totaler Irrglaube, denn nicht unbesiegbare Gegner machen ein Spiel für mich stimmungsvoll, sondern die Spielwelt selbst, das Sounddesign, das Art Design, Lichteffekte und auch wie die Story erzählt wird und auch die Charaktere im Spiel.

    Ich weiß, dass ich mich da sehr wiederhole, aber ich hoffe einfach, dass die Entwickler verstehen, was Silent Hill (die ersten vier Teile) ausmachte und was es zu bewahren gilt.

    Mir ist bewusst, dass die Serie, was die Verkaufszahlen betrifft, doch ein sehr nischiges Genre bedient und mittlerweile das Survival Horror Genre kaum etwas mehr, als Indietitel hervorbringt. Deswegen freut es mich auch, wenn das Genre und die Serie neues Leben eingehaucht bekommen, ich fände es aber schade, wenn man es an zeitgenössische Konventionen anpasst, nur, weil man sich dadurch mehrere Millionen Sales erhofft. Remaster oder Remakes, wie Tony Hawk, Spyro oder MediEvil zeigen mir, dass es Hoffnung gibt und The Medium gefiel mir am Ende dann doch richtig gut, aber kommt immer auch drauf an, wer mitredet und von Konami als Lizenzinhaber kam in den letzten Jahren nicht viel Gutes.

    Es ist eine Frage des Wollens, des Geldes und letztendlich der Wirtschaftlichkeit, aber Sony hätte es in der Hand. Sie könnten mit den einzelnen Entwicklern Deals über die Lizenzen eingehen (jene, die ihnen nicht gänzlich gehören) und anbieten, jeweils lauffähige Versionen der Originalspiele mit vielleicht ein paar Verbesserungen, wie man sie von anderen Spieleversionen kennt (Quicksave, angepasste Auflösung, angepasste FPS, unterschiedliche Modi, wie bspw., dass man zwischen der Lokalisierung wählen kann oder ehemals exklusive Spezialinhalte bekommt) im Store verkaufen zu dürfen. Mag sein, dass die Spiele heute für viele Gamer nur mehr nostalgischen Wert haben, aber manche der Games sind einfach ganz schwer oder umständlich zu bekommen. Selbst Verkaufszahlen von 100.000 Stück würde sich für eine kleine "Auftragsarbeit" wie die Emulation eines Games (sofern man den Quellcode nicht "verloren" hat, wie im Fall von Silent Hill 2) rentieren und die Games wären dann fit für digitale Stores, könnten alleine oder eben im Bundle verkauft werden. Gerade größere und auf der Playstation 1 namhafte Entwickler wie Konami, Capcom oder Squaresoft bringen ihre Spiele ja liebend gerne immer wieder, auch in Form kleiner Collections heraus. Es wäre sicherlich nur eine Frage des Verhandelns, die Spiele in den Sony Store zu bekommen. Verkaufszahlen von ordentlich gemachter Classic Konsolen wie dem NES oder SNES Classic zeigen ja auch, dass noch bedarf da ist und sich dieser Nischenmarkt lohnen könnte.

    Ich glaube, dass ich mich noch garnicht - abseits der Spekulationen - zum Meisterschwert geäußert habe.


    Moodys Beitrag trifft es im Wesentlichen sehr gut. Das Meisterschwert fühlte sich in Breath of the Wild weder stark noch meisterlich an. Die einzige Fähigkeit besteht darin, dass das Schwert nur zeitweise einem absolut dämlichen Gameplaytweak unterliegt. Dadurch fühlt es sich nicht stärker an, man muss nur seltener nach bestimmten Waffen grinden und im Endgame (man wird viel zu früh viel zu stark im Spiel) ist das Schwert irrelevant, da man viel bessere Waffen finden kann.


    Ich hoffe und wünsche mir, dass das Schwert wieder etwas Besonderes wird und sich nicht wie eine "Rare Weapon" in einem Spiel anfühlt, das voll ist mit Loot - im Übertragenen Sinn - und dadurch sowohl sein Alleinstellungsmerkmal wie auch seine Wichtigkeit verliert. Dieser Wunsch wäre halt an den Umstand geknüpft, dass es keine zerstörbaren Waffen mehr gibt. Selbst, wenn das der Fall wäre. würde das Spiel sich eben wie eine herausragende Waffe anfühlen. Man könnte jetzt sagen, dass es dann keinen Sinn mehr machen würde, eine andere Waffe zu verwenden, wenn das Masterschwert so stark wäre, aber das wäre ja auch der springende Punkt bei einer Waffe, die vom Entwickler MASTER-Schwert genannt wird.


    Die Idee, dass das Schwert direkt zu einem Teil an eines der für mich schlechtesten Zeldaspiele geknüpft ist, besorgt mich. Ich hoffe sehr, dass diese Brücke zu Skyward Sword lediglich thematischer Natur ist und es keine Elemente aus dem Spiel (das viele Backtracking, die Schattenwelten inkl. Sammelmissionen, die lieblosen Levels und Gegenden, das Recycling) in Breath of the Wild 2 verwendet werden.