Beiträge von Megaolf

    Ich nutze Good old Games zwar nur mäßig, aber bin dennoch ein großer Fan davon. Der Grund, warum ich es nicht so oft nutze, ist, dass die Spiele, die mich interessieren, meist auf Steam gleich günstig sind. Außerdem Spiele ich am PC nur eine Hand voll Spiele. Der Service wäre aber interessant. Eine Art Über-Plattform, die alle Launcher verwaltet. Ich hoffe nur, dass es im Endeffekt so einfach ist, wie es ausschaut und nicht mit Mehrkosten (Abo) oder einem Ramfresser verbunden ist und man letzendlich nur einen Launcher mehr hat und die andere Launcher ohnehin im Hintergrund mitlaufen.

    Ich habe mir - in unwissenheit, um welchen Teil es sich handelt - vorgestern Y's Origin für die Playstation 4 gekauft. Kurzum - ich besitze einige der Y's Teile, kann aber gerade die älteren Teile auf Grund des ähnlichen Styles schwer auseinanderhalten.


    Jedenfalls habe ich das Spiel jetzt zirka 5 Stunden gespielt und habe den Feuergolem hinter mich gebracht und ich kann mich nicht zwingen, diesen dampfenden Haufen langweiliger Scheiße auch nur eine Sekunde länger zu spielen.


    Zuerst die positiven Dinge. Es läuft flüssig.


    Nun die negativen Dinge.

    Die Story ist gähnend langweilig. Die Charaktermodelle (nicht die 2D Sprites sondern die gezeichneten bei den Dialogen) sind hässlich und langweilig und genau so eindimensional wie die Leute, die sie darstellen sollen. Lauf hierhin, lauf dorthin, warum? Na weil ich die Göttinnen so verdammt liebe, als ob das nicht Grund genug wäre.

    Der Soundtrack? Die immer selben zwei Songs laufen im Loop. Die Y's Serie war schon immer für ihre energetischen, von digitalen Gitarrenriffs geprägten Songs bekannt, aber hier ruft die Musik einfach keinerlei Emotionen hervor.

    Der Grafikstil ist - mäßig. Die Gegenden unterscheiden sich gerade genug voneinander, damit man weiß, dass man woanders ist. Abgesehen von der furchtbaren Textbox Schrift, die an eine frühe Version des RPG Makers erinnert, wäre wohl nur Comic Sans hässlicher gewesen.

    Die Kämpfe sind uninspiriert, die normalen Gegner dienen nicht einmal zum Grinden. Die eigentlichen Stars sind die Bossgegner, aber boy, dazu komme ich später.

    Auch, wenn es verschiedene Skills gibt - meistens wird man gezwungen, einen bestimmten Skill dauernd zu verwenden, es bietet sich auch gegen gewisse Gegner nichts anderes an. Meist werden die Gegenden von 3-4 verschidenen Gegnertypen bevölkert, die sich alle auf die selbe Art und Weise bekämpfen lassen. Einzig die Schildkröten brauchen so etwas wie Strategie - denn die lassen sich nur mit dem Hammer bekämpfen. Schon ziemlich einfallsreich.

    Grinden kann man eigentlich sein lassen, da man pro Gegend die mehr oder weniger vorgegebenen 5 Level rauf kommt, danach geben die normalen Gegner kaum mehr Exp und wenn das Level up vorher 5 Minuten gedauert hat, dauert es jetzt eine gute halbe Stunde. Außerdem bekommt man für Level Ups nur mehr HP, die eigentlich nicht so nützlich ist. Rüstung findet man und kann sie auch upgraden - aber zumeist nur einmal und die bringt dann einen zusätzlichen Defense Point - wow.

    Das gesamte Spiel findet in einem Turm statt. Ich hatte erst gehofft, dass der Turm nur so eine Art Tutorial Dungeon war, aber als der garnicht mehr aufhören mochte und ich nach dem dritten Boss immer noch höher hinauf musste, wusste ich, dass das alles ist. Immer gleich aussehende Gegenden die sich in der Farbpalette unterscheiden. Einmal ist der Boden mit Lava gefüllt, einmal mit Wasser. Die "Rätsel" bestehen darin, dass man einfach alle Wege absucht und hier und da mal auf einen Knopf drückt oder Fackeln anzündet. Da passieren im Deku Baum bereits mehr Rätsel.

    Jetzt zum eigentlichen Star des Spiels, den Bossgegnern.

    Und Boy, sind die scheiße. Nicht nur, dass sie wahre Bullet Sponges sind, ihre Phasen sind so ermüdend wie langweilig. Ich habe erst gedacht, ich mache was falsch, bis ich mir Walkthroughs angeschaut habe. Die dauern echt so lange und sind echt so beschissen - ich mache also nichts falsch. Nicht nur, dass sie total elends viele HP haben und teilweise (im Falle des Feuergolems) nur ganz kurz angreifbar sind - je nach Phase sogar noch kürzer - macht das überhaupt keinen Spaß. Denn sie sind null herausfordernd, die einzige Herausforderung ist, dabei nicht einzuschlafen und dann zu sterben, weil I-Frames gibts keine.

    Ich bereue die 20 Euro die ich gerade zum Fenster rausgeschissen habe. Ich habe echt schon viele Y's Spiele gezockt mittlerweile und Origins gefällt mir mit ganz großem Abstand am wenigsten. Wobei "nicht gefallen" noch sehr höflich ausgedrückt ist. Das ist, als würde man sagen, Kotze schmeckt "weniger gut". Das Spiel ist eine einzige, langweilige Frechheit. Wäre das mein erstes Y's gewesen, ich hätte die Serie niemals mehr mit meinem braunen Auge angeschaut. Gott sei Dank war das nicht der Fall und ich kann mich an den anderen, weit besseren Teilen delektieren.

    Der Pixel Style gefällt mir total gut - ich mag solche Creepy Labor-Atmosphäre, dazu noch in dem schönen Pixelart Stil. Das Konzept fand ich, als ich mir das erste Video von der E3 angeschaut habe, auch richtig interessant. Endlich mal ein "Horror" Spiel, wo man selbst das Ding aus der Tiefe ist. Gibts zwar schon hier und da in anderer Ausführung aber eben bei weitem nicht so viele, wie die unzähligen "ich muss weglaufen" Spiele, wo man eben vor jenem Ding flüchtet, in dessen Rolle man hier schlüpfen darf. Ich behalte es im Auge und wenn es nicht absolut schlechte Wertungen bekommt oder das Gameplay mir überhaupt nicht gefällt, werde ich es definitiv zum Release holen

    Freue mich schon sehr auf den Teil und habs bereits vor einiger Zeit vorbestellt, was ich bis jetzt gesehen habe, hat mich in meiner Entscheidung bestätigt und ich werde mir das Spiel definitiv für die PS 4 zum Release holen - ich freue mich auf einen ordentlichen Metroidvania Ableger der viele Spielstunden schlucken wird.

    Ist schon eine Zeit her, dass ich Portrait of Ruin beendet habe. Erst habe ich das "schlechte Ende" geholt, ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, besiegt man da zuerst den bösen Hausherrn, aber das ist nicht das wahre Ende.

    Ich kann mich erinnern, dass ich auch ordentlich Level und Fähigkeitenpunkte gegrindet habe - die benötigt werden, um eben Fähigkeiten die Mana kosten, aufzuleveln. Eine gute Stelle fand ich im Herrenhaus - ich glaube das Painting heißt Forest of Doom und zwar war das in einem der beiden Gebäude, ich glaube im linken, da trifft man in einem Raum auf mehrere Minotauren. Nicht nur geben diese ordentlich XP, sie sind relativ einfach zu besiegen, geben auch einige Fähigkeitenpunkte und lassen recht zuverlässig eine Bullova oder einen Herkules Ring fallen, die man gut verkaufen kann. Ich habe in diesem Raum relativ hoch gelevelt um in den restlichen Leveln alles holen zu können. Habe auch soweit alle Quests gemacht und alle Welten zu 100% komplettiert, dadurch war der Endkampf und auch dieser Herausforderungs-Dungeon kein großes Problem mehr.

    Da das Original ein Rogutelite ist, hat man da schon mehr Sachen zum Freispielen. Im Original hat man zwar auch "nur" vier Zonen, inkl. DLC 5, aber man hat glaube ich so an die 10 Charaktere, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Natürlich kann man die vier Zonen des Kernspiels in einer Stunde oder so durchhaben, aber es geht ja eher drum, sich zu verbessern, bestimmte Modi zu schaffen und eben das Spiel mit jedem Charakter zu erledigen und einen haufen Items freizuschalten und das kann dauern - das hat man halt bei Cadence nicht, weil man den Großteil der Items behält und es ein "normales" Fortschrittsystem hat, dh. es werden schon ein paar Dinge zurückgesetzt, wie Gegner oder eben Consumables (Vergleich Majoras Mask evtl.) aber der Großteil des Fortschritts bleibt erhalten und man muss das nicht noch einmal holen - außer man spielt Permadeath - wo man einfach alles verliert, also praktisch nur ein Leben hat.

    Ich bin leider schon fertig mit dem Spiel. Es ist wirklich so kurz wie befürchtet. Ist es die 25 Euro wert? Für mich schon, aber ich finde dennoch, dass es viel zu kurz dafür ist, dass es halb so viel wie ein Vollpreis Spiel kostet, es ist echt nur ein kurzer Snack. Ich habe knapp 4-5 Stunden gebraucht um wirklich alles zu holen, die meisten Items und Herzteile bekommt man auf natürliche Art und Weise, was noch fehlt, kann man sich nachträglich holen, auf der Karte wird das meiste angezeigt (Herzteile, Zwischenbosse).

    Man kann die drei Charaktere Link, Zelda oder Cadence frei wählen bzw. an jedem Warpstein auswechseln. Thats it, es gibt keine drei separaten Playthroughs. Man hat zwar die Möglichkeit ein neues Spiel zu starten und nur einen Charakter zu wählen, aber das ändert nix an der Story. Es gibt noch die möglichkeit einer Daily Challenge, das heißt Permadeath und nur ein Leben aber die Story ist die selbe. Ansonsten kann man noch Random Seeds verwenden, ich schätze, dass das Gegnerstärke und Platzierung ändert - aber sonst ist es halt das selbe Spiel. Leider sehr, sehr kurzer Umfang. Dh. wer kein so großer Fan ist, wie ich, jedenfalls auf einen Sale warten.

    Am Anfang fand ich das Spiel ziemlich knackig, man hat nur drei Herzen und ein lächerliches Schwert, aber man wird immer Stärker und behält die Stärke auch. Man bekommt mehr Herzen, bessere Waffen, Flaschen, in denen man zB. Heiltränke aufbewahren kann und nützliche Items. Mittlerweile fühlt sich das Game echt an wie ein Mini-Zelda mit Rhythmus-Einlagen. Selbst wenn man Necrodancer nicht mochte, weil es einem zu schwer ist oder man eben nicht so mit derartigen Musikgames klarkommt, kann man einen Blick riskieren.


    Mittlerweile habe ich nach knapp vier Stunden Zelda von ihrem Schlaf befreit und hätte jetzt die Möglichkeit, den Charakter zu switchen - das heißt, dass es sein kann, dass man mit beiden das selbe Abenteuer erlebt nur uU einen anderen Startplatz hat. Ich habe auch schon drei Dungeons erledigt und bin nun auf dem Weg zum vierten Dungeon.


    Einziger Wehrmutstropfen bisher - das Spiel scheint vorerst nicht allzu lang zu sein - aber wer weiß, vielleicht kann man später noch andere Modi und Charaktere freischalten, ansonsten wäre der Umfang mittelprächtig für 25 Euro. Ich fühle mich zwar nicht über den Tisch gezogen, weil ich echt rießigen Spaß am Spiel habe - aber jemand anderes wird dann vielleicht für sein Geld nicht genug bekommen. Wie gesagt - vorausgesetzt, dass das Spiel wirklich nicht allzu viel mehr bietet als die Hauptquest und evtl. noch ein paar Chars.

    Wäre nicht die erste Firma, die ihre Source Codes verschlampt - man erinnere sich an das Silent Hill 2 Remaster, welches mit dem selben Problem zu kämpfen hatte und von Grund auf neu gemacht werden musste.

    Allerdings finde ich den Gedanken schön, dass Squaresoft mehr ältere Spiele rausbringen möchte und von denen gibts eine Menge gute - ja nicht nur Final Fantasy und Dragon Quest sondern auch Enix Spiele, wie Illusion of Time oder Terranigma, das sie damals rausgebracht haben - sofern sie dafür die Rechte noch besitzen.

    Ja genau, danke fürs verlinken, man kann deutlich den kindlichen comic-Stil sehen, Link mit Stupsnäschen und deutlich jünger. Hier im übrigen ein Screen aus dem DX Spiel, bei dem man Fotos sammeln kann, vielleicht veranschaulicht das nochmal besser, wie gut der neue Stil eigentlich getroffen hat.


    Gute Neuigkeiten für Yakuza Afficionados, auf Grund des großen Erfolgs der Serie, vor allem Yakuza Zero, welches ua. auch auf dem PC herauskam und dem Erfolg der Serie überhaupt außerhalb Japans denkt Sega offenbar darüber nach, zukünftig nicht nur weitere Teile in ua. Europa herauszubringen, die dzt. noch Playstation lastige Serie soll wohl zukünftig auch auf anderen Plattformen erscheinen, somit sind wohl zukünftige Releases vielleicht auf der Switch möglich - technisch würde die Konsole die Games wohl locker packen.

    Also wenn man sich zB. die originalen Artworks anschaut, sieht man, dass Link bzw. der Style schon immer sehr "comichaft" und bunt, ganz anders als zB. der Link aus der Zeichentrickserie war. In diesem Hinblick wirkt das neue Spiel eigentlich passend zum Style von damals. Nintendo hat sich halt für die Top Down Ansicht entschieden, um eben das Gameplay zu wahren und dementsprechend eben auch die logische Folge, dass der Style aufgefrischt aber dem Ursprünglichen nachempfunden ist. Natürlich kann man den nicht mögen - wie schon gesagt, ist Geschmackssache und ich kann es echt gut verstehen, als jemand, dem es auch schon oft so gegangen ist, dass ihm Remakes etc. nicht gefallen haben.

    Ich habe das Spiel gerade vorhin vor zirka 2 Stunden gekauft, es war leider "erst" um 19 Uhr im eShop erhältlich, hatte es schon früher kaufen wollen, stand aber nur "Release am 13.06." und mit dem Vermerk "Wunschliste" oder so, erst ab ca 19 Uhr konnte man es erwerben um 25 Euro. Gleich rein und absolut begeistert.


    Anfangs fand ich es ziemlich knackig, selbst als Necrodancer Veteran musste ich erstmal alle neuen Pattern der Gegner lernen, vor allem in überfüllten Räumen kann es schnell brenzlig werden, wenn man nicht die richtige Waffe hat.

    Hat man aber erstmal zB. einen Speer (meine Weapon of Choice) gehts dahin. Zelda Like kämpft man sich durch die Oberwelt. Besiegte Gegner hinterlassen Rubine und Diamanten, mit denen man jeweils Waffen und Ausrüstung wie auch Herzen erwerben kann. Im Gegensatz zu Necrodancer, das ja ein Rogue Lite ist, behält man in Zelda sozusagen allen Fortschritt - mit Ausnahme halt, dass man die Gegner (nicht die Bossgegner) erneut besiegen muss, aber zB. Items, die man erhalten hat und die keine Ausdauerleiste haben (zB. Stiefel, Schaufeln oder Ringe - die werden mit der Zeit kaputt und die verliert man nach dem Tod) behält man zB. klassische Zelda Items, wie den Bogen, die Greifenfeder oder Bomben - Energie, Pfeile und eben Bomben kann man von besiegten Gegnern oder in Büschen etc. finden. Sie erleichtern das Besiegen der Gegner ungemein. Auch erhaltene Herz(Teile) sind permanent und gehen weder beim Tod noch beim Neustart verloren. Dadurch ist das Spiel super einsteigerfreundlich und fühlt sich auch total nach einem Zelda an, was ich erst garnicht für möglich gehalten hätte. Es gibt auch Dungeons mit kleineren Rätseln. Insgesamt gibt es vier Dungeons, ich habe bereits den ersten Dungeon - die Gerudo Festung - erledigt. Der Dungeon war nicht sonderlich lang, am Ende wartet ein Endboss, der eines der vier Musikinstrumente bewacht, die man braucht, um den Endboss, Octavio, zu besiegen, der die Welt ins Unheil gestürzt hat.


    Am Anfang kann man Link oder Zelda wählen, ich habe mich vorerst für Link entschieden. Möglicherweise hat Zelda Zugriff auf andere Items und Fähigkeiten, Link kann zB. den Downthrust machen oder die Wirbelattacke, die man mit der Zeit erhält.


    Ich schätze, dass das Spiel zirka 5-8 Stunden pro Charakter, als Link oder Zelda, dauern wird. Vielleicht gibt es danach noch weitere Sachen freizuschalten.


    Ich kann das Spiel jedem Zeldafan allerwärmstens ans Herz legen, während Necrodancer ein richtiges Roguelite ist, hat Cadence of Hyrule nur sehr, sehr wenige Roguelite Elemente, eigentlich verliert man nach dem Tod "nur" Rubine und eben die "Verbrauchitems", wie zB. Stiefel oder Ringe, die man aber wirklich ausreichend im Spiel bekommt. Drei Daumen hoch!

    Trakon Die ersten beiden Spiele würde ich nicht unbedingt empfehlen. Sie sind nur was für Hardcore Fans der Witcher Serie - und damit meine ich die Belletristik Vorlage. Sie wirken wie das, was sie sind. Eine Spendensammlung um Witcher 3 zu finanzieren und dafür waren sie gut genug. Beide Teile sind technisch sehr durchwachsen und auch vom storytelling und von der overall progression kommen sie bei weitem nicht an Witcher 3 heran. Für 1-3 Euro sind sie zwar keine Geldverschwendung, aber wenn du nicht so viel Zeit zur Verfügung hast, würde ich dir doch raten, direkt mit dem dritten Teil zu beginnen - selbst ohne Vorkenntnisse kommst du gut durch und außerdem, wenn du wirklich ausführliches Background Wissen möchtest, solltest du dir die Buchreihe von Sapkowsky reinziehen.

    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten - darum könnte ich zB. widerum so garnichts mit "Real Life Modellen" wie der von Trakon gezeigten Marin anfangen. Links Awakening hat für mich einfach diesen eigenen Style, einerseits zwar ein stellenweise melancholisches Setting, das aber mit flotten Tönen und für damalige Verhältnisse eher fidelen Modellen ausgestattet war - so wirkte A Link to the Past für mich viel ernster, als der Gameboy Ableger - selbst durch das monochrome Grüngemisch war es für mich damals ein wesentlich "niedlicheres" Zelda im Vergleich zu eben dem SNES Ableger und dem späteren Ocarina of Time.

    Die süße Grafik ist bestimmt Geschmacksache, wer aber heute davon Augenkrebs bekommt (offenbar) muss damals wohl ein anderes Spiel gespielt haben oder schönt sich selbst seine Retro Erfahrungen - denn die Charaktermodelle sind zwar plastischer geworden aber damals schon genau so teilweise "albern" und "süß" gewesen und jetzt halt plastisch albern, wenn man so möchte.

    Wer sich zB. andere 2D to 3D Remakes oder Remaster (auch von Nintendo) von zB. SNES Spielen oder Spielen jener Ära anschaut, wird da Parallelen sehen - wodurch sich eigentlich recht einfach veranschaulichen lässt, dass halt Pixelgrafik einfach von Haus aus scheinbar "ernster" wirkt, trotz teilweiser lustiger Motive, als eine plastische, voll modellierte Darstellung - soweit es der Style zulässt. Würde man hier eine düstere Darstellung wollen, müsste man sowieso an Farben, Motiven und eben auch Filtern schrauben, um ein düstereres Bild erzeugen zu können - was Nintendo aber nicht wollte, da das ursprüngliche Material dadurch wohl sehr verändert worden würde - denn Links Awakening ist größtenteils heiter und nur an wenigen Stellen sehr ernst und eben melancholisch.

    Was mich wieder zu Trakons Vergleich mit Marin bringt - wäre das Spiel in jenem Style, dann würde ich mich als großer Links Awakening Fan sehr gekränkt fühlen, weil es dann rein garnichts mehr mit Links Awakening zu tun hätte - was Style und Grafik betrifft - denn dann könnte es jedes x-beliebige Spiel sein dem man halt 3D Modelle verpasst hat - vom Links Awakening Charme wäre aber nicht mehr viel da.

    Ich denke auch, dass die deutlich niedrigere Auflösung auf dem TV Screen erst richtig deutlich wird. Ansonsten bemerkenswert, dass es anscheinend normal läuft, dh. ohne zB. Stream wie Resident Evil 7 auskommt - zumindest hätte ich jetzt nichts davon gelesen in den Meldungen dazu. Somit für Switch Besitzer ein Grund zur Freude, da sie nun auch in den Genuss dieses tollen Rollenspiels kommen, selbst wenn es technisch für die Konsole eine große Herausforderung wird, läuft es ja nicht einmal auf der PS 4 völlig ruckelfrei.

    Ok, in dem Fall hatte Yuffie wohl eindeutig recht mit der Vermutung, dass es ein Puzzlegame wird und so richtig klassisch Koop ist was anderes. Pass. Das Spiel sieht nicht nur aus wie ein hässliches Flashgame für Handys von einem Zynga-esken Entwickler, bei dem man klassischerweise für Versuche dann schnell mal echtes Geld löhnen darf. Selbst wenn das nicht so ist, 30 Euro sind eine verdammte Unverschämtheit für so einen Witz. Meine eh schon geringen Expectations auf ein vielleicht half decent Game wurden gerade vernichtet, auf solche Handyspiel-Verschnitte wartet absolut niemand.

    Wow ist das ein hässliches Game. Dem steht Cashgrab ja direkt ins Gesicht geschrieben. Die armen Entwickler, die für sowas herhalten mussten. Uninspirierte, hässliche Modelle, langweiliger Look und dann auch noch unpassenderweise ein Strategie (RPG?) anstatt ein Adventuregame im Fantasy Look. Mit heutigen Mitteln wäre es bestimmt möglich, dem ganzen dieses Puppen-Aussehen oder einen Animatronic Look zu verpassen, aber stattdessen 08/15 Style und rausgeschissen, weil die Netflix Serie kommt ja bald.

    Schade. Nicht, weil Skyward Sword so verdammt gut ist, ich hätte es nur einfach gern mit einer normalen Steuerung genossen. Aber wenn selbst Nintendo der Ansicht ist, dass das Spiel den Aufwand, die Steuerung auf Controller zu trimmen, nicht Wert ist, dann kann man sich entweder überraschen lassen und bis dahin hinnehmen, dass man sich wohl eher auf ein Remaster oder Remake von Zelda I oder II vielleicht freuen darf.

    Die Entwickler haben aber bisher keine Erfahrungen mit dem Cyberpunkt Genre und Shootern an sich. Witcher (3) ist ja nicht zuletzt wegen der meiner Meinung nach sehr interessant geschriebenen Story und Charaktere mitunter ein so beliebtes Spiel, aber auch die beste Story nützt nichts, wenn das Spiel sich langweilig spielt. Ich hoffe halt, dass die Story und vor allem die Spielwelt an sich interessanter wird, als bei vielen anderen Spielen des Genres, die sich alle der immer gleichen, bis zum Erbrechen verwendeten Themen bedienen. Da hoffe ich halt auf eine gewisse Qualität. Und ich hoffe halt auch, dass das Spiel vom gameplay her interessant wird und es einfach Spaß macht, zu spielen, aufzuleveln etc., denn zB. hat mir bei Witcher 3 großen Spaß gemacht, alle Geheimnisse zu entdecken und Nebenquests zu machen, selbst, wenn sich das irgendwann wiederholt hat. Einfach weil die Quests interessant blieben und das Kämpfen Spaß gemacht hat.