Beiträge von Megaolf

    Ich finde Patrick Stewart einen großartigen Schauspieler und auch einen sympathischen Menschen - rein von dem, was ich von ihm aus dem Fernseher kenne. Er ist einer der letzten Großen und das ist für mich auch der springende Punkt. Es tat mir damals beim Hobbit schon fast ein wenig weh, einen so gealterten Gandalf zu sehen und bei Stewart war es ähnlich, als ich ihn das letzte mal bei den X-Men sah. Er ist mittlerweile 80 Jahre und das ist ein sehr stolzes Alter um immer noch vor der Kamera zu stehen. Ich weiß nicht, ob mir eine Serie gefallen würde wenn ich zurückdenke an die Star Trek Serie wo er wesentlich jünger war (und dank seiner Glatze auch schon alt aussah). Ich bin an und für sich eben kein Freund wenn Schauspieler beinahe bis zum Tod vor der Kamera stehen und sehe es nicht so gerne, wenn meine Lieblinge dann auch wirklich so alt aussehen, wie sie sind. Zwar gibts - wie in Irishman - die Möglichkeit, so alte Schauspieler zu verjüngen und ihnen unschöne Alterserscheinungen digital zu nehmen, aber das finde ich genau so unpassend und fast schon pietätlos. Wenn 80 ist soll er halt nicht mehr mit Gewalt vor der Kamera stehen nur um noch ein paar Fans zu erfreuen.

    Die Map ist eigentlich nicht kleiner, in fact sind viele Screens bzw. das Gegnerplacement soweit Ident (wenn ich mich jetzt nicht allzu täusche). Da ich für meinen ersten Durchlauf knapp 25 Stunden gebraucht hab und da alles geholt hab, dachte ich, dass es vielleicht beim zweiten Durchlauf zwar schneller aber doch nicht ganz so schnell gehen würde.

    Hauptsächlich lag es wohl daran, dass ich die Maps und Geheimgänge kannte, dass ich viel weniger oft gestorben bin (gerade am Anfang als Link bin ich öfter gestorben, als mir lieb war), durch die starke Startwaffe ließen sich viele Maps auch schneller erledigen und overall war ich einfach flotter. Warscheinlich würde ich für das Hauptspiel nun auch nur mehr drei oder vier Stunden brauchen, denke ich. Um den direkten Vergleich zu haben, müsste ich es nochmal anspielen, worauf ich aber gerade keine Lust habe (weil eben Octavio fast ident mit dem Hauptspiel war oder sich so anfühlte).

    Ich bin mir auch nicht mehr ganz sicher, wie das beim ersten Durchlauf war - man kann ja als Link oder Zelda starten und dann jeweils bestimmte Fähigkeiten freischalten und den anderen Charakter "aufwecken" und dann übernehmen, aber man muss viele der Dinge nicht zwei oder dreimal machen. Am Ende bekommt man dann Cadence


    Edit: Mir kam es jetzt auch sehr komisch vor, daher hab ich meine alten Beiträge durchforstet und bin draufgekommen, dass ich für das Hauptspiel auch nur knapp 5 Stunden gebraucht habe. Ich hatte es einfach nicht mehr so im Kopf (bin auch schon vergesslich) und hatte eben nur den Zeit-Counter im Spiel gesehen, der bei knapp 25 Stunden stand (warum auch immer). Kann jetzt damit zusammenhängen, dass das Spiel einfach im Standby Modus nicht ausgestiegen ist oder ich es einfach so mal weggelegt hatte, ohne herunterzufahren und daher die hohe Stundenanzahl zustande kam.


    Letztendlich ist es aber so, das Hauptspiel schlägt mit knapp 4-5 Stunden zu Buche und der Octavio DLC ist einfach ein Charakter-Swap, dh. man spielt einfach alles nochmal 1 zu 1 durch, halt mit Octavio. Dieser hat eine stärkere Startwaffe, dafür kein Schild und zwei besondere Fähigkeiten, hat aber sonst im Wesentlichen die gleichen Items.

    Nach knapp 3 1/2 Stunden habe ich nun den DLC auch erledigen können. Ich weiß, ob es daran lag, dass ich das Spiel schon kannte oder ob der DLC kürzer war. Gefühlt war es halt ein Charakter Swap, aber die Overworld bzw. was es zu entdecken gab, blieb vom Umfang her gleich. Kann sein, dass ich einfach beim neuen Durchgang mit Ocativo etwas fixer war, weil ich mit den Gamemechaniken, insbesondere jenen von Cadence of Hyrule bzw. den ganzen "Rätseln" schon vertraut war.

    Alles in allem war es eine nette Rückkehr nach Hyrule. Habe auch gleich bei meinem Durchgang wieder 100% geholt von den Collectibles, aber nicht von den Achievements. Der Endboss war ein wenig knackig, weil ich nicht recht wusste, wie man ihn besiegt, aber nach dem dritten Anlauf und ein wenig herumprobieren hats dann auch geklappt

    Freiheit


    Das erst Gefühl, das Malkus in seinen Handgelenken spürte, war Schmerz. Es war, als hätten die Handschellen tausend Nadeln auf seine Haut losgelassen, bevor sie sich für immer von ihr trennten. Er biss sich auf die Zähne und wollte sich gegenüber Eve nicht anmerken lassen, wie schwer es ihm gerade fiel, klar zu denken. Ein Zittern ging durch seinen ganzen Arm und seine Fingerspitzen kribbelten, als frisches Blut nun endlich ungehindert dorthin vordringen konnte. Die Schöne gab ihm den Stein, mit dem sie soeben seine Fesseln gesprengt hatte, in die noch etwas tauben Hände und schaute erwartungsvoll drein. Nun war er an der Reihe. Malkus versuchte einen besseren Stant zu bekommen und hielt, wie Eve es getan hatte, die weichen Hände der Frau am Boden, während er mit dem Stein weit ausholte. Da die Fesseln ihn nicht mehr behinderten, konnte er viel weiter ausholen, als es Eve möglich war. Somit konnte er das, was ihm an Kraft fehlte, nun mit Schwung ausgleichen. Allerdings war die Chance, etwas anderes als die eisernen Schellen zu treffen, auch höher, zumal seine Hände immer noch leicht bebten und sich erst wieder daran gewöhnen mussten, bewegt zu werden und keine Eisenmanschetten zu tragen. Er holte aus, zielte und schloss die Augen. Schweißperlen rannen seine Schläfe hinab. Er öffnete wieder die Augen und sah sein Ziel klar vor sich. Er musste sich jetzt zusammenreißen, nichts wäre in dieser Situation schlimmer gewesen, als seiner Gefährtin möglicherweise die Finger zu brechen durch einen ungenauen Schlag. Seine Finger umschlossen den scharfkantigen Stein noch fester und mit der anderen Hand wischte er sich die Schweißperlen ab, ehe er ihn wieder auf die zarten aber kräftigen Hände der Kriegerin drückte. Ihre Haut fühlte sich so vertraut an. Seine Hand lag nun auf dem Rücken jener der Brünetten und seine Finger umschlossen jene von Eve und drückten sanft dagegen, er bemerkte, wie auch Eves Finger sich rührten und sie Seinigen umschlossen. Sie hielt seine Hand, während er im Begriff war, die eisernen Fesseln zu zertrümmern, wohlwissentlich, dass ein Fehlschlag stattdessen ihre Finger zertrümmern konnte, über die Malkus sine Hand schützend legte. Malkus holte noch einmal aus, er hielt inne, zielte und schlug zu.


    Mit einem lauten Klonk sprang die Fessel auf. Der Stift war zwar nicht punktgenau getroffen worden, aber durch die schiere Wucht war er entzwei geschlagen worden. Die Fesseln fielen von Eves Händen. Für einen Moment noch hielt Malkus sie ganz fest. Er strich ihr mit dem Daumen beiläufig über den Handrücken. Schweiß tropfte von seinen nassen Schläfen. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment. Wilde Gedanken überkamen den Spieler, als er jäh zurück in die Realität geholt wurde. "Schnell, wir dürfen keine Zeit verlieren. Selbst, wenn uns die Wachen immer noch nicht gehört haben, ist nur mehr wenig Zeit, bis der nächste Wachmann nach dem Rechen sieht." eilte Malkus. Er ließ Eves Hand los und hastete zum eisernen Gitter, das noch zwischen ihnen und der Freiheit stand. Er musterte die Gitterstäbe und die Verstrebungen, suchte nach Schwachstellen. Nach kurzer Zeit wurde er fündig. Dort, wo die Gitter mit einer Art Tür verbunden waren, konnte er feststellen, dass die Scharniere der Tür von Rost beinahe zerfressen waren. Er rüttelte etwas am Gitter und kleine Plättchen feinen rötlichen Metalls rieselten dort herab, wo das Eisen schwach geworden war. Malkus blickte sich um. Die Eisenkette, die sie festhielt, würde gut geeignet sein, die Tür aus dem Scharnier zu reißen, außerdem konnten er und Eve ihre Kräfte gemeinsam einsetzen. Schnell holte er die schwere Kette, die gerade so durch die Gitterstäbe passte. Er fedelte sie Mühevoll um den Eisenstab, der mit dem Scharnier verbunden war und gab Eve das andere Ende der Kette. "Auf drei ziehen wir" sagte er, ohne Zeit zu verlieren. Eve verstand sofort. Sie schauten sich noch einmal kurz an, nickten sich zu und Malkus zählte. "Eins... zwei... und ...." noch bevor seine Lippen die dritte Zahl formen konnten, hörte er, wie ein Wachmann ums Eck bog. Sein Blick war verschlafen, weshalb er einige Sekunden brauchte, um zu verstehen, was hier vor sich ging, aber im nächsten Moment schien er hellwach, die Träume von Schnapps und nackten Frauen wie weggewaschen. Gerade, als er Luft holte, um seine Kumpanen zu alarmieren, zogen Eve und Malkus mit all ihren Kräften an der Kette und scheppernd wurde das Eisentor aus dem Scharnier gerissen. Ob der Kraft und Hebelwirkung des sich nun verkeilenden Tors gab auch das zweite Scharnier nach und die Tür, immer noch durch den Riegel mit dem Schloss verbunden, fiel zur Seite und gab einen Weg nach draußen frei. Jetzt oder nie.

    Was für mich ebenfalls noch ein großer Pluspunkt wäre und wo noch etwas Aufholbedarf bestünde, wäre Crossplay. Es gibt schon vorsichtige Prestigeprojekte, aber so richtig durchsetzen konnte sich Crossplay leider noch nicht ganz, wobei ich aber das Gefühl habe, dass sich die Entwickler da immer mehr aus ihrer Höhle rauswagen.

    Im speziellen würde ich mich über Crossplay mit dem PC freuen. Da ich am PC doch noch sehr viel zocke, weil viele meiner Freunde nur am PC spielen, ich aber das Zocken an der Konsole bevorzuge, kommt es manchmal vor, dass ich gerne ein Spiel, wo ich am PC jetzt viel Fortschritt habe, auch einfach so an der Playstation weiterzocken würde. Diablo III wäre so ein Spiel. Ich habe da unzählige Stunden am PC, aber ebenfalls auf der PS 4 ein wenig gespielt und auf Prestige 200 gebracht. Schön wäre es, wenn ich in Zukunft bei solchen Spielen ein Konto habe und mich von mehreren Plattformen einloggen kann (Dauntless hat es letztens richtig gemacht). Sowas wäre für mich persönlich ein irre großer Pluspunkt und ich wäre dafür sogar bereit, manche Spiele mehrmals zu kaufen (PC und PS 5 Version) um eben je nach Situation und Laune am PC mit Freunden oder gemütlich an der Konsole Solo zu zocken.

    Ich habe gerade gelesen, dass man die Erweiterungen auch einzeln bekommen kann, dh. der Erweiterungspass gilt ja für beide Erweiterungen, eine im Sommer (Juni?) und eine im Herbst. Was ich noch nicht ganz verstehe - gilt jetzt dieser Erweiterungspass (wie der Name suggeriert) für beide Versionen oder gibts (wie hier schon mehrfach angedeutet) jeweils einen Erweiterungspass für Schwert und einen Erweiterungspass für Schild? Kann man überhaupt - beispielsweise - den Erweiterungspass Schild mit seiner Schwert Version kombinieren (weil, sagen wir, dort für den Schild-Besitzer interessantere Pokemänner rumlaufen)?

    Dann möchte ich noch anfügen, dass ich es erst auch genau so sah, wie Labrynna es schildert - erst kommt das Spiel raus und die Entwickler beteuern, dass keine Zeit da war für Pokemänner, aber zwei Monate später wird der DLC angekündgt. Leider ist es mittlerweile ganz normal, DLC kurz nach Spielstart (oder manchmal auch schon vorher) anzukündigen und dann fühlt man sich als Fan verarscht - dann ist es, wie Labrynna sagt - man hat das Gefühl, dass die Entwickler ein Stück vom Kuchen wegschneiden und seperat verkaufen unter einem Vorwand (was auch tatsächlich so passiert, vielleicht nicht hier aber bestimmt bei anderen Spielen)

    Dem gegenüber steht ja aber, dass die DLCs erst über ein halbes Jahr bzw. Jahr nach Release tatsächlich erscheinen und das sind schon Zeiträume, wo es zumindest realistisch wäre, dass die neuen Pokemänner designed werden. Ich meine, wenn das Spiel steht, ist der Aufwand, Modelle und deren Animationen zu designen im Verhältnis zur Entwicklung des gesamten Spiels mit Mechaniken, nicht mehr der größte Aufwand und wenn sich das Team dann allein auf sowas mehr konzentrieren kann, dauert das bestimmt auch nicht mehr so lang. Dann müsste man aber fragen, warum Game Freak nicht einfach mehr Leute bekommt, die dann fürs Designen der Pokemänner da sind damit eben keine rausgeschnitten würden? Pokemon und Merchs verkaufen sich immer prächtig, es gibt immer mindestens zwei (manchmal drei) Versionenen des selben Spiels und die Marke ist eine der Umsatzstärksten der Welt. Ist es also verständlich das Entwicklerteam so klein zu halten um da vielleicht noch ein paar Yen einzusparen, die man sonst eben als Inhalt an die Fans weitergeben könnte?


    Ich hatte Spaß mit Schwert und war dann schon ein wenig traurig, dass einige meiner liebsten Pokemänner es nicht ins Spiel geschafft haben (in Fact von meinen Top 3 keines) und es wäre mir auch lieber gewesen, nur einmal zu bezahlen und dann noch mehr Spiel zu bekommen. Ich kann sehen woher die Geldgier kommt und das auch ein Stück weit - wenn ich mich in die Situation der Investoren/Steakholder versetze - verstehen, aber rein als Fan und Konsument kackt mich das natürlich sehr, sehr an, weil das halt eine Konsumenten-unfreundliche Art ist - die halt aber auch nur gelingt, weil die Fantreue sehr groß ist bei der Marke. Die Entwickler und Markenträger sollen ihr Geld haben, aber es soll auch eine faire Geschichte bleiben, wo nicht der Fan ständig gemolken wird - es kommen jetzt schon Apps etc. raus, Schlaftracker und Pokeclouds, wo die sich für das Aufstellen von Servern bestimmt auch dämlich verdienen, dann war Pokemongo auch ein rießiger Erfolg. Ist der Schnabel nicht irgendwann mal voll, so dass man an die Fans auch mal was zurückgeben kann, was sich nicht ein wenig wie Abzocke anfühlt?

    Ich habe das Spiel selbst ja nicht, aber ich weiß, dass einige im Forum es gespielt haben – vielleicht mag es ja jemand ausprobieren und uns Eindrücke präsentieren?

    Zu lange hat es gedauert, bis ich den DLC endlich heruntergeladen habe, aber heute war es soweit. Ich hatte neben der Pokemon Mystery Dungeon Demo im eShop gestöbert und da war mit der DLC eingefallen, allerdings habe ich ihn erst nicht gefunden, weil man ihn garnicht separat runterladen muss. Das Spiel updated sich von selbst und beim Spielstart kann man bei New Game die Octavio Story anwählen.

    Das hab ich nun gemacht und bin nun zirka eine Stunde im Game. Es fühlt sich total vertraut an, vom Gameplay und den Sounds her ist es mehr von demselben. Octavio macht sich auf, Schergen zusammenzusuchen, um Ganon zu besiegen, von daher ist es vom Spielverlauf sehr ähnlich, wie das Hauptspiel. Man läuft bzw. hopst im Takt auf der Map rum, bekommt Rubine und Diamanten, mit denen man jeweils dauerhafte Verbesserungen wie Schnorchel oder Herzen kaufen kann. Es gibt wieder auch Dungeons (habe nun schon den Eisdungeon erledigt) wo man am Ende ein Musikinstrument, einen Herzcontainer und ein Item bekommt, das man auswählen kann. Hierbei stehen immer drei Items zur Auswahl - für mich waren es Enterhaken, Einspfeile und Deku Blatt. Alle Items helfen im Kampf bzw. auf der Overworld weiter, aber man kann ohne viele der Items schon ziemlich weit herumkommen und das Erledigen der normalen Dungeons ist auch ohne der Items möglich, aber sie helfen dabei - daher kann man kein falsches Item auswählen und zB. Eispfeile und Dekublatt kann ich entweder in späteren Dungeons oder in speziellen Shops bekommen.

    Auf den ersten Blick fühlt es sich viel leichter an als das Hauptspiel. Kann sein, dass es mir nur so vorkommt, weil ich das Hauptspiel gewohnt bin, aber kann auch an Octavios Startwaffe liegen. Er bekommt, wie es scheint, nicht wie Link mehrere andere Waffen, dafür ist seine Startwaffe, die goldene Laute, schon von Beginn weg sehr stark und attackiert feinde auf allen angrenzenden Feldern, was für eine Menge Crowd Control sorgt und man wird nicht so schnell überwältigt.

    Alles in allem fühlt es sich an wie das selbe Spiel mit kleinen Veränderungen, so etwas wie ein New Game Plus mit einem zusätzlichen Charakter. Die Map scheint sehr groß und es dürfte sicher nochmal 10-15 Stunden dauern, bis ich alles durch habe, vielleicht auch mehr. Gut, es ist zwar nicht viel Neues dabei, aber nach zirka einem halben Jahr Pause macht das Spiel wieder ab der ersten Sekunde großen Spaß und der DLC ist völlig kostenlos, von daher gibts eigentlich absolut nichts zu bemängeln. Wer also das Spiel schonmal durch hat und der letzte Durchgang einige Zeit her ist, wird mit Octavio bestimmt großen Spaß haben. Möglicherweise taugt er auch für Einsteiger mehr, da er viel einfacher zu spielen ist, aber storymäßig spielt er eben vor dem Hauptabenteuer, da die Story hier aber nicht so im Vordergrund steht, ist es wohl nicht tragisch, wenn man zB. Octavio zuerst probiert.

    Ich hoffe, dass vielleicht der ein oder andere Zeldafan hier das Spiel doch noch anprobiert hat - wie ich finde ist es im Vergleich zu Necrodancer viel leichter, dank der dauerhaften Verbesserungen wie Herzcontainer sehr viel mehr forgivable und durch zB. den freien Modus, wo man nicht mal mehr im Takt hüpfen muss spielt es sich sogar etwas wie zB. Mystery Dungeon wo die Feinde sich eben mit dem Spieler mitbewegen. Ich bin nach wie vor hellauf begeistert von dem Spiel

    Ich habe mir die Demo gerade runtergeladen und mich sofort verliebt. Das Spiel muss ich beim Release unbedingt haben. Es ist so simpel und dennoch hat mich die Sucht, Dungeons zu erkunden, schon jetzt gepackt. Ich mag solche Dungeoncrawler nicht ungern, wenn sie - wie im Fall von Mystery Dungeon - gut umgesetzt sind. Das Gameplay trifft genau meinen Geschmack. Auch wenn die Story (scheinbar) sich eher an jüngere Semester richtet, habe ich kein Problem damit. Der Style ist supernett und ich habe mich sofort in mein Todotile verliebt, als Partner habe ich mir ein Evoli ausgewählt. Ich bin schon gespannt, mit welchen Pokemännern man sich anfreunden kann, ich hoffe Kramurx oder Mimikyu sind auch dabei (Daumen drück). Schade, dass es erst Anfang März erscheint, es wäre gerade genau das richtige, um die Ebbe zu überstehen.

    ich würde jetzt mal annehmen, dass sich Abwärtskompatibilität für Hersteller lohnt, weil diese a) für einige Fans ein Kaufgrund (von vielen) sein könnte und b), wie du schon sagst, man den eigenen Beliebtheitsgrad steigern kann, was sich vermutlich in höheren Verkaufszahlen der Konsole niederschlagen wird.

    Die Frage ist - wie du richtig sagst - wiegen die Mehr-Verkäufe der Konsole durch Abwärtskompatibilitäts-Feature die potentiellen Entgänge bei Re-Releases, digitalen Versionen, mögl. Mini Konsolen etc. auf. Dazu kommen ja eben noch die Faktoren, dass der Einbau solcher Technik - je nachdem, wie es funktioniert - ja auch etwas kostet und man die Spiele - so wie es zur 360er und One Zeit war - teilweise Abwärtskompatibel-fähig machen muss. Vergleichsweise ein kleiner Aufwand, aber ein Aufwand nonetheless.

    dass neue Spiele sich mehr verkaufen, einfach weil die jeweilige Plattform weiter verbreitet ist.

    Das ist widerum ein gutes Argument dafür. Könnte sein, dass Spieler noch Games der (zumindest) letzten Generation noch reger kaufen. Zwar wäre es da mit einer Abwärtskompatibilität zur lediglich letzten Generation auch schon getan, aber sicher ein positiver Nebeneffekt. Gerade die PS 4 und Xbox One - Spiele - werden da noch eine Zeit lang profitieren und möglicherweise wird so der Lebenszyklus zukünftg (wie auch derzeit) so verlängert, weil die Entwickler ihre Produkte auf mehreren Plattformen anbieten können.

    Wenn man jetzt aber auf dieser Konsole die alten Lieblinge spielen kann, schafft man sich das Schätzchen vielleicht doch an und kauft im Nachgang noch einige "Wenn ich die Konsole nicht eh schon zuhause gehabt hätte, hätte ich mir das Spiel nicht gekauft"-Spiele...

    Ja stimmt und mich freut es, da auch der Gebrauchtmarkt wieder etwas mehr belebt wird und nicht von Sammlern geprägt ist, die Unsummen für ihre alten Games verlangen.


    Als Randnotiz möchte ich noch anmerken - sollte diese lückelose Abwärtskompatibiltität realität werden, hätten Konsolen erstmalig in diesem Bereich gegen den PC die Nase vorne, denn auf dem PC ist Abwärtskompatibilität per se nur mehr durch DOS Boxen, Launcher oder div. Plattformen (GOG, Steam usw) möglich und selbst da nicht immer (eigene Erfahrung). Ich möchte die Masterrace ja nicht triggern, aber mache es trotzdem. Können die sich ja an ihren Mods erfreuen, denn sonst hat der PC nicht mehr allzu viel mehr zu bieten, hehe.

    Zwar musste man in SH2 auch vor Pyramid Head weglaufen und konnte ihn nicht töten, aber er lief sehr langsam und mit ein paar Pistolenschüssen blieb er sogar kurz stehen. Außerdem empfand ich ihn auch nicht derart stark präsent wie Mr. X in Resident Evil 2 (Original). Ich erinnere mich zu gut an das Labyrinth unter dem Toluca Gefängnis.

    Genau er war eher ein Story/Stilelement das zur Atmosphäre beitrug und viel Raum für Interpretation ließ und kein lästiger Gegner den ich in die Kategorie "unbesiegbarer Verfolger" einstufen würde, weil er - wie du richtig sagst - langsam war, man konnte ihm leicht ausweichen und er war nur im Gefängnis hinter James her, vergleichbar mit einem X. Bei Silent Hill ging es für mich zumindest immer vordergründig um Atmosphäre, Stimmung, Rätsel und die Stadt selbst und da ist mir immer wichtig, dass die Gegner nicht zu schwer waren, weil im Vordergrund eben NPCs, Location und Story standen sowie die ganzen Elemente, die zum Diskutieren und Interpretieren einladen. Ein so aufdringlicher Gegner würde das für mich zumindest kaputt machen.

    Bin ich wirklich der einzige, der Homecoming immer noch sehr gut fand?

    Ich kann mich noch lose daran erinnern. Es war nicht soooo schlecht, aber es war durch die aufkommende Action doch schon sehr an anderen damaligen Spielserien orientiert. Ich kann mich sogar erinnern, das Spiel auf schwer durchgezockt zu haben, was ein ziemlicher pain in the ass war, weil das Kampfsystem eben nicht für viel Action ausgelegt war, die Gegner meiner Ansicht nach aber ordentlich nerviger waren als in den Teilen davor. So gut habe ich es jetzt nicht mehr in Erinnerung aber ich würde schon sagen, dass es inhaltlich stärker war als Downpour, Origins und Shattered Memories.

    Gut für die Fans aber für mich persönlich kein Kaufgrund. Ich besitze zwar eine Menge 360 Spiele, die ich jetzt schon teilweise auf der One zocken könnte - mache das aber nicht und das wird sich mit der X auch nicht ändern. Aber dennoch für Leute, denen es nützt, ein begrüßenswertes Feature und sicher auch ein Anstoß für andere Entwickler, allen voran Sony, da nachzuziehen. Wäre interessant, ob Nintendo abseits eines Stores über so eine Funktion mal nachgedacht hat, schließlich reicht ja deren Konsolengeschichte am weitesten zurück und es wäre sowohl schräg als auch verrückt, wenn es sowas wie die RetroN, nur offiziell von Nintendo gäbe für all seine Games. Da sie aber beinahe bei jeder Generation neue Datenträger verwendet haben (bis auf die letzten zwei/drei) ist das sicher weitaus schwerer und zukünftig wollen sie bestimmt auch noch Mini Konsolen verkaufen. Daher wundert mich der Schritt zur Abwärtskompatibilität seitens jedes Entwicklers (sollte sich das auch bei Sony bewahrheiten), weil sich die Entwickler somit ja selbst die Nachfrage nach möglichen Re-Releases abgraben, weil viele Leute die Spiele dann ja noch haben oder auf Flohmärkten kaufen, was den Entwicklern selbst nix bringt. Wäre zwar ein Kaufgrund mehr für die jeweilige Konsole, aber ich schätze, der Kosten-Nutzen Faktor läge zu Lasten der neuen Konsolen (wenn auch der Beliebtheitsfaktor dafür in die Höhe getrieben werden würde). Aber da wird sicher jemand in der Firma, der das studiert hat und jeden Tag nichts anderes macht, sich das ausgerechnet haben, nicht wahr, Herr Marktforscher?

    Interessant finde ich, dass Microsoft die komplette Abwärtskompatibilität bereits bestätigt hat - das war an mir als nicht Xbox-Kunde total vorbei gegangen. Das könnte Sony natürlich unter Druck setzen, ein ähnliches Feature anzubieten.

    Du meinst für die Xbox X? Das ist mir auch entgangen. Da die One aber dank Patches und (ich glaube) sowas wie Emulatoren oder ein ähnliches System bereits zur 360 und 1 (nicht one) abwärtskompatibel war (was allerdings nicht für alle Games gilt) wäre die Weiterführung der Technik nur der logische Schluss. Ich meine, dass Microsoft das online so eingerichtet hat, dass die Games eben per Patch nachträglich fit für die Abwärtskompatibilität gemacht werden und ich bin mir nicht sicher, ob die eben von dem Datenträger aus laufen oder nur via Datenträger gestartet werden und per Stream oder so laufen. Da ich so gut wie garnicht mehr One spiele und diese Art der Abwärtskompatibilität nur noch von der 360 her kenne, wo es teilweise sehr schwach und ruckelig lief (wie Labrynna für die PS 3 beschrieb) denke ich, dass es bei der Xbox X auch mit einem ähnlichen System so weiterläuft und die das Konzept nicht verwerfen sondern nur auf die nächste Generation hieven.

    Wenn die Statue lebensgroß wäre, dann könntest du dir aus der Kiste, in der sie kommt, einen Zubau für deine Wohnung machen. Einfach ein Loch reinschneiden und neben die Wohnung stellen (oder als Garage für dein viel zu kleines Auto, ein Größeres kannst du dir nicht leisten, weil du lieber Geld für lebensgroße Statuen von Jillhelm Valentine ausgibts).


    Ich hätte lieber eine lebensgroße Statue von Brad Hasenfuß Vickers, wie er von Nemesis aufgespießt wird.

    Aber du hast recht, ein wirklich gutes Silent Hill gab es schon lange nicht mehr. Ich hatte durchaus Spaß mit Silent Hill Homecoming auf meiner XBox 360 aber der Teil war schon schwächer als Teil 1-4 und ist ja auch schon wieder 10 Jahre alt (Oder noch älter). Den letzten wirklich Ableger Silent Hill Downpour fand ich ....naja ziemlich mies.

    Ich habe mir erst kürzlich mal wieder Lets Plays zu Downpour und Homecoming angesehen um zu schauen, ob ich sie vielleicht besser in Erinnerung habe, als sie sind und jep, sind wirklich sehr, sehr beschissene Spiele. Aber ich war damals einfach zu großer Silent Hill Fanboy (bin es immer noch) als dass ich diesen Kelch an mir vorübergehen lassen könnte. Rückwirkend betrachtet ist nicht einmal Origins so richtig gut und Shattered Memories ist auch nicht so der Bringer - nicht, weil es auf der Wii erschient - ich habe mir danach noch die PS 2 Version gekauft - sondern weil man eben viel flüchten musste, was mir nicht so taugt.



    Das wäre natürlich der worst-case wenn die jetzt versuchen auf den Remake 2 Zug aufzuspringen und das Spiel mehr ein Clon dessen anstatt ein wirkliches Silent Hill zu sein.

    Das hoffe ich eben auch, dass Konami nicht bei seinem Banknachbarn abschaut und sich denkt "sowas machen wir auch". Der Pyramid Head wäre (leider) ja der perfekte Kandidat für so einen nervigen Gegner, der dich ständig verfolgt und keine Atmosphäre aufkommen lässt, weil er einfach nur nervt.

    Square Enix hat ein neues Game innerhalb der KH-Serie angekündigt: Momentan trägt es noch den Namen Project Xehanort, doch man kann bei einem Gewinnspiel (nicht DE) mitmachen, um den Namen des Spiels zu raten. Folgt dem offiziellen Twitter-Account einfach hier, wenn ihr wollt.

    You raised my expectations


    Das Game wird für iOS, Android und Co. entwickelt,

    and dashed them quite expertly, bravo sir


    Ich hatte mich schon sehr gefreut auf neue Infos zum nächsten großen Game der Serie oder eventuell ein Spinoff, zumal ja am Ende von Kingdom Hearts III ein neues Spiel (ein wenig) angeteasert wurde, aber ich bin kein Handyzocker und habe eine sehr geringe Meinung von Handyspielen, demzufolge werde ich das Spiel leider auslassen müssen (sofern es keinen Konsolenport bekommt, der aber dann auch nur von zweifelhafter Qualität und dafür überteuert sein könnte)

    Was ich mir wünschen würde, wäre eine Überarbeitung des PSN Stores, denn der ruckelt und zuckelt und ist sehr umständlich zu bedienen. Ansonsten wäre schön, wenn die Akkus des Controllers etwas länger halten würden. Ich weiß nicht, was für Magie Nintendo in seinen Pro-Controllern verwendet, aber die halten schier unendlich. Ganz so toll muss es bei der PS5 nicht sein, aber etwas mehr als auf der PS4 ist sicher drin.

    Ja total. Ist mir in letzter Zeit auch aufgefallen, dass seit irgendeinem Patch (wo die Suchfunktion geändert wurde) der Store nicht nur ruckelt, ich werde manchmal auch aus der Suche geworfen und muss mich dann wieder durch 200 Spiele suchen, wo ich gerade mit dem Browsen war und die Suchansicht selbst ist wirklich müll, weil ich die Spiele anwählen muss damit ich mehr Infos bekomme und nicht bloß in der Liste alles auf einen Blick habe (Preis zB.)

    Lobenswerr wäre es ja, wenn man als Ps5 Besitzer mit einem Playstation Plus Account Zugriff auf eine Auswahl aller Spiele hätte. Oder aber im Store zu einem erschwinglichen Preis.

    Also die Angebote die ich durch PS Plus manchmal habe sind schon stolz und können stellenweise sogar mit Steam mithalten, da es regelmäßig Spiele bis zu 80% ermäßig gibt - der "alte" PS Store anno PS 3 war ein Witz dagegen und das Abonnement auch. Jetzt browse ich regelmäßig durch den Laden und finde oft Spiele unter 20 oder 15 Euro oder noch günstiger (manchmal sogar doppelt günstiger durch normale und PS Plus Reduzierung), aber mit PS Now gebe ich dir recht, das sollte eigentlich in PS Plus integriert sein, weil der Service schon genug kostet und PS Now jetzt trotz der vielen Games nicht das Mörderangebot für zB. mich darstellt.

    Ich bin weiterhin gespannt auf die Datenträger, die die PS5 verwenden wird. Eine Abwärtskompatibilität spricht für ein optisches Laufwerk, aber dann weiß ich nicht genau, wie man die Ladezeiten so drastisch kürzen will. Aber lassen wir uns überraschen.

    Möglichweise mit SSD Karten. Die sind zwar etwas teurer, aber bei entsprechende Größe lassen sich darauf Dateien "zwischenspeichern" (ähnlich wie normale RAM) und somit schneller darauf zugreifen. Ich habe so eine derzeit in meinem PC und merke dadurch beim Startup wie auch bei gewissen Spielen, die ich auf die SSD speichere (ist halt nicht ewig groß), dass die wirklich flott starten. Bei entsprechender Ausführung bzw. Weiterführung der Technik sicher machbar, dass Spiele oder Software in Sekunden startet.

    Ich hatte das Spiel überhaupt nicht mehr am Schirm und hätte den Release wohl völlig verschlafen. Ehrlich gesagt gelüstet es mir aber gerade überhaupt nicht nach so einem Sim-Game, auch nicht, wenn es dann noch einige RPG Faktoren hat, die ich an und für sich gerne in Spielen habe. Es wirkt einfach beim nochmaligen Anschauen der Videos, ... forgettable? einfach nichts Besonderes? Ich meinen Finger nicht drauflegen, aber für mich fühlt es sich an wie ein Spiel, das ich im Steam Store sehe unter "könnte dir auch gefallen".

    1. Auch ein Jahr mehr wird nicht zwingend von SQE finanziert – aber wie Sylph bereits gesagt hat, wissen wir doch sowieso nicht, ob der DLC alles „repariert“? Bisher kann man nämlich gar nicht mal davon ausgehen, weil er nur das Endgame polstert, die Cutscenes innerhalb des Spiels aber gar nicht verändert. (bzw. alles was in denen verändert wurde, ist im kostenlosen Update von gestern beinhaltet, aber da wurden z.B. nur kleine Sachen verändert, die eher Design als Substanz betreffen).

    Davon bin ich einfach mal ausgegangen, weil es sich so anhörte, als wollten die Entwickler das, was im Hauptspiel storywise zu kurz kam, ausbügeln. Und da der DLC noch einmal die Hälfte des Hauptspiels kostet, nahm ich das einfach an - der Einfachheit halber - um nicht dauernd anfügen zu müssen "sofern der DLC alles repariert"

    Ich kann es jetzt auch gerne noch 50 x erklären und du kannst weitersagen, dass SQE ja nur „ein Jahr“ länger arbeiten müsste und dies ja finanziell etc. keinen Unterschied macht, faktisch ist dies aber nicht richtig. Zumal wir sowohl öffentlich eine Verschiebung hatten, sowohl wir nicht wissen, wie viele Verschiebungen es intern gab. SQE pumpt nicht endlos Geld in Nomuras Po. Am Ende schaut man als Konsument in die Röhre, ja, aber zu denken, dass das Problem einfach mit so einer Sache getan wäre, ist eben nicht richtig.

    Ich verstehe dein Argument, dass eine Spielverschiebung nicht einfach so mit dem Fingerschnippen passiert - ich glaube auch nirgendo etwas Gegenteiliges gesagt zu haben. Was mich wurmt, ist, dass nicht ich den Fehler beim Entwickeln gemacht habe, aber jetzt dann das fertige Spiel (wie oben gesagt, ich gehe davon aus, dass der DLC die Story repariert), oder sagen wir das fertigere Spiel insgesamt schon 90+ Euro kostet (ich habe sogar, weil ich die Serie so mag, die (glaube ich) Limited Edition gekauft, die wesentlich mehr kostete. Ich muss also mehr zahlen, weil andere folgende Dinge verbockt haben:


    - in der Entwicklungszeit es nicht geschafft haben, ein Spiel zu machen, das den Anforderungen der Fans entspricht. Es war weitaus länger in Entwicklung als jedes andere Kingdom Hearts und jedes andere Kingdom Hearts kam (meines Wissens) ohne DLC aus (wenn auch manche Teile als "Plus" Edition herauskamen, wo der DLC aber integriert war und es lediglich Re-Releases waren)

    - jetzt ein Jahr danach DLC schaffen, der meiner Meinung nach kostenlos sein müsste. Andere Entwickler, teilweise sogar aus dem kleineren Indiebereich zeigen es vor, wie man DLC macht oder wie da die Leistungsverteilungen sind. Ich brauche keine Lektion darüber, was das Entwickeln eines DLC kostet - nicht, wenn die Firma, die dafür verantwortlich ist, seit Jahren die selben Spiele einfach beinahe unverändert raushaut und damit andere Projekte mitfinanziert. Wenn die Entwickler es in der Zeit nicht schaffen, ein zufriedenstellendes Produkt abzuliefern, ist der Fehler nicht beim Kunden. Wenn die Firmenstrukturen so sind, dass die Entwickler nicht entfalten können (die Sonderstellung Publisher/Entwickler in der selben Firma mal herausgenommen) und das Spiel sich trotz der langen Entwicklungszeit in vielen Belangen rushed anfühlt, ist das auch nicht der Fehler des zahlenden Kunden.

    Bitte erinnern wir uns daran, was wurde, obwohl FFXV x-mal verschoben wurde? Nomura durfte es nicht mehr fertigmachen und Tabata hat am Ende SQE verlassen. Ach und der restliche DLC wurde gestrichen, weil SQE keine Zeit und Lust mehr hatte das Projekt zu finanzieren.

    Wie gesagt, die internen Firmenstrukturen sind mir gelinde gesagt egal. Ich weiß, dass Videospiele ein knallhartes Pflaster sind und Entwickler oft vor die Wahl gestellt werden, wie viel Geld sie in die Entwicklung eines Spieles steckten und was am Ende dabei rausschauen kann, aber wenn eine Firma, die sich in der Zwitterstellung Entwickler/Publisher befindet, was ein großer Vorteil gegenüber anderen Firmen ist (ich kenne nur zu gut, wenn der Publisher nicht gleich der Entwickler ist), und die dann noch dazu finanziell überhaupt keine Probleme hätte, einem Team mehr Zeit einzuräumen - eben durch die laufenden Querfinanzierungen durch Re-Releases oder Software, die ständig Einkommen generiert, wie das MMO oder Gacha Spiele - ein unzufriedenstellendes Spiel macht (wie auch immer die Gründe intern dafür sind) möchte ich nicht als Kunde nochmal zur Kasse gebeten werden für etwas, was im fertigen Spiel bereits sein hätte müssen.

    Wenn ich zu einem Tischler gehe und einen Stuhl bestelle, er mir aber nur einen mit drei Beinen liefert, dann frage ich auch ob er spinnt, wenn er mir für das vierte Bein extra berechnet. Ich könnte jetzt einfach auf dem dreibeinigen Stuhl sitzen oder auf dem Boden, aber das interessiert den Tischler nicht, weil er am Stuhl ja schon verdient hat und die Warteschlange vor seiner Tür lang genug ist, dass er nicht auf mich angewiesen ist.

    Mehr Zeit = nicht die Lösung, wenn keine Ressourcen mehr da sind oder diese nicht gegeben werden.

    Dann hätte man die Verbesserungen eben in die laufende Entwicklungszeit einfließen lassen müssen, die - wie erwähnt - länger war als jedes andere Kingdom Hearts.

    2. Dass man sich eigentlich nicht beschweren darf, wenn man etwas kauft und dann aber sagt „DLC ist scheiße.“ – die Lösung dafür ist nämlich äußerst einfach: Kauf den „Scheiß“ nicht. Es gibt YT, falls du es ansehen willst und es wird auch keine Katastrophe über dich als Spieler reinbrechen, wenn du den DLC gar nicht anschaust.

    Du hast nun 1 Jahr ohne DLC gelebt, du wirst es den Rest deines Lebens auch schaffen – wenn du es wirklich nicht unterstützen willst. Wenn du es kaufst, SQE so deine Bestätigung gibst, dass da Nachfrage ist, dann kannst du dich zwar gerne beschweren, aber du bist Teil des „Problems“.

    Der Konsumentensektor funktioniert halt nicht wie eine einfache "Wahl", schon garnicht bei Firmen, mit denen Spieler teilweise eine fast freundschaftliche Beziehung pflegen, weil es jene Firmen waren, mit denen der Spieler eine schöne Kindheit oder Jugend verbindet und mit der man untrennbar schöne Erinnerungen verknüpft. Leute, die so eine Firmentreue aufweisen, werden immer finanziell zur Firma halten, schau dir zB. Pokemon an - vielfach sehr kritisiert und Thema, aber die Verkaufszahlen besser denn je. Da mit der Geldtasche zu wählen ist wie gegen Windmühlen anzukämpfen, vor allem, wenn diese Firmen, Square Enix im Speziellen, dann noch einen hohen nostalgischen Stellenwert bei Spielern haben. Ideologisch gesehen ist es vielleicht so, wie du sagst, nämlich falsch, sich zu beschweren und es dann zu kaufen, aber faktisch gesehen macht meine Geldtasche keinen Unterschied und deshalb ist es Youtubevideos oder DLC. Wo ich dir allerdings recht gebe, ist, dass ich den DLC bisher nicht brauchte und zumindest verzichten könnte, bis er billiger oder gar gratis wird.


    Und nein, man braucht keine Freunde bei SQE oder sonst wo, um sich mit den Gepflogenheiten von AAA-Game-Entwicklung, Marketing und Finanzierungen auszukennen… (insbesondere, wenn man sich für japanische Spieleentwicklung interessiert?)? Keine Ahnung, wie du auf diese Schlüsse kommst, aber ja… sachlich und so.

    Das war übrigens überhaupt nicht so gemeint, sondern eher so, dass ich dich ernstlich frage, ob es da vielleicht eine Verbindung zwischen dir und Square Enix gibt, von der ich jetzt nichts weiß und die der Grund ist, warum du dich der Firma verbundener fühlst. Zb. würde ich jetzt nicht die Firma in der meine Schwester arbeitet so stark kritisieren, wie eine Firma, zu der ich keine Anknüpfung habe, weil dadurch besagte Firma einen höheren emotionalen Stellenwert hat (rein als Beispiel). Das wäre für mich auch absolut verständlich und in Zukunft könnte ich dann sowas berücksichtigen. Ich sehe jetzt nicht direkt, wie so eine Frage unsachlich gemeint sein könnte, weil sie ehrlich gestellt war und ich es bloß verstehen wollte, weil es zB. bei mir auch Themen gibt die mir auf Grund persönlicher Umstände näher liegen und wo ich auch intensiver Mitdiskutiere. So einfach ist das. Ich stimme aber Gravost zu, ich hätte bei der Satzformulierung etwas sensibler sein können.

    Ich habe durch Zufall vorhin ein zirka einstündiges Video (Livestream Mitschnitt) eines meiner Stamm-Youtuber gesehen, der das Spiel angezockt hat. Mein Eindruck mit dem Grafikstil und dem Charakterdesign bleibt vorerst einmal bestehen, auch nach dem Video will mir der Stil einfach nicht gefallen und ich finde die Designs der NPCs richtig hässlich. Das Pokemondesign sehe ich gelassen - einige der Viecher könnten so wohl direkt aus dem aktuellen Schwert und Schild stammen.

    Vom Gameplay her schaut es einfach wie 1 zu 1 nach Pokemon aus. Oder 0,9999 zu 1. Ein paar Dinge sind schon anders, aber overall ist es einfach Pokemon.

    Leider gabs vom PvP noch nicht viel zu sehen, weil etwas sehr ärgerlich aufgefallen ist, nämlich Serverprobleme. Allein in den ersten 20 Minuten hats den Player dreimal rausgehauen, dann musste er in eine Server-Queue und erstmal auf den Rejoin warten und dann lief das Spiel nicht einmal in den Kämpfen gegen NPCs stabil, was ein wenig seltsam ist.

    Ist sicherlich ein Problem, das es schon bei anderen MMOs gab, aber für Leute vielleicht nicht unwichtig, die sich das Spiel kaufen wollen. 31 Euro sind dann doch nicht ganz wenig dafür, dass das Spiel erstmal überhaupt nicht stabil läuft und mit sehr vielen Serverlags zu kämpfen hat. Vielleicht doch erstmal die ersten Patches bzw. Besserungen abwarten?

    Bei einem Preis von 30 Euro hoffe ich doch stark, dass es inhaltlich nun endlich einige Löcher stopft und das zumindest zum Teil repariert, was mit dem Spiel nicht stimmt. Ansonsten käme ich mir schon ein wenig veräppelt vor, nachdem ich nochmal die Hälfte des Preises vom Hauptspiel dafür abgedrückt hab.


    Ich habe versucht meine Ansicht mit Argumenten, warum ich die Dinge so sehe, zu erklären, mehr kann ich nicht machen. Ich habe versucht - und es erschreckt mich völlig, wenn ich dann sowas lese:

    aber ich finde, dass in deinem letzten Absatz du derjenige bist, der unsachlich und persönlich wird

    - sachlich zu bleiben und nicht die Person des Schreibers sondern den Inhalt in den Mittelpunkt zu stellen. Meine Kritik galt einzig und allein einer Firma (Sache) und nicht der Meinung meines Gegenübers, die ich eben nicht mit herablassenden Kommentaren kleinzureden versuchte. Aber wenn es für Mitlesende scheinbar so offensichtlich ist, dass ich an der Sache vorbei meinen Diskussionspartner attackiert hätte (und nicht umgekehrt), muss ich wohl noch mehr an meiner feinen Klinge feilen (oder mich mehr am Diskussionsstil von Yuffie orientieren). Vielen Dank für die Kritik.


    Jedenfalls hatte ich den subjektiven Eindruck, dass durch die mehrfache Äußerungen, dass ich unwissend, uninformiert, naiv, mit Firmenstrukturen wenig vertraut bin, für Yuffie weniger das Geschriebene, als vielmehr der Schreiber im Fokus sind.