Beiträge von Megaolf

    Gestern gekauft und direkt zweimal im Koop mit einem Kumpel durchgespielt, einmal Storymodus, einmal Arcade.


    Das Spiel ist wirklich eine schöne Hommage an vor allem Turtles in Time. Viele Set Pieces, Musikstücke oder auch Bösse und sonstige Anspielungen in Form kleiner Details zeigen stolz auf das beste Turtles Spiel aller Zeiten und zugleich eines der besten SNES Spiele überhaupt.


    Shredders Revenge ist durch und durch mit viel Liebe zum Detail gemacht. Das beginnt schon beim Opening, das jenem der Zeichentrickshow nachempfunden ist. Ich mag auch das Charakterdesign, welches an die frühen Turtles aus den 90ern erinnert, die ich kenne und nicht jene, die man heute bestaunen kann.


    Das Gameplay rockt unheimlich und macht großen Spaß. Sanfte RPG Mechaniken durch die Punkte sorgen dafür, dass man das Spiel vielleicht mehrmals durchspielt. Die kleinen Geheimnisse und Spezialaufgaben tun das ebenso wie die "Hürden". Wo wir schon bei Hürden sind, die deutsche Übersetzung ist teilweise echt fatal grauslich. Trophies wurden falsch übersetzt (dreimal Wiederbeleben statt dreimal Einklatschen) oder einzelne Dialoge klingen sehr holprig. Die Synchronsprecher sind auch etwas komisch, irgendwie hätte ich mir Shredder kerniger vorgestellt und Krang schleimiger, aber es ist was es ist.


    Wir hatten jedenfalls super großen Spaß und gleich auch einen großen Teil der Trophies eingeheimst. Alleine würde ich das Spiel jetzt nicht unbedingt zocken wollen und für mich hat es jetzt nicht mehr den super großen Wiederspielwert, da ich nach zwei Durchgängen das Gefühl habe, alles gesehen zu haben. Die FIghtstils und Stats der Charaktere unterscheiden sich zwar, aber die Welten bieten jetzt wenig Abwechslung für sich und es gibt nicht so unheimlich viele Geheimnisse, dass ich jedes Level jetzt fünfmal zocken müsste, obwohl die Detailverliebtheit wirklich hoch ist, auch in den Levels.


    Mein Fazig - Fans von Turtles in Time müssen hier einfach zuschlagen, es geht nicht anders. Super Koop Spaß mit einigen Extras, viel Liebe zum Detail und man wird sofort wieder ins Jahr 1994 zurückversetzt, als man am SNES saß und mit Raphael Bexter Stockman um 3 AM im Big Apple verprügelte. Der Soundtrack kommt trotz der guten Remixes für mich nicht an das Original heran und der Shredder Rap ist irgendwie unpassend, aber das sind nur winzige Kleinigkeiten, die das Spielerlebnis nicht trüben werden. Cowabunge it is!

    Das sind schöne Neuigkeiten und ich freue mich sehr. Die Internethistoriker unter euch werden jetzt vielleicht stutzig sein, weil mir das Remaster von Damacy ja eigentlich nicht so gut gefiel, aber dem kann ich nur entgegnen, dass ich We Love Katamari selbst früher gezockt habe und es genial fand. Beautiful Katamari ist zwar immer noch mein Lieblingsteil (und ich hoffe bei genug Erfolg wird es da auch ein Remaster geben) aber ich habe We Love Katamari auch sehr gerne gemocht und für mich wird der Titel, wenn er denn hoffentlich bald offiziell angekündigt wird (Game Awards?) ein Pflichtkauf. Ich hoffe, dass er viele Katamari Fans weltweit auch begeistern oder Nicht-Fans für die Serie interessieren könnte.

    Oh na klar, so weit habe ich garnicht gedacht. Natürlich wird es dort angekündigt werden und dann macht es auch Sinn, dass die Spiele im Store schon aufgetaucht sind? Ich nehme das jetzt einfach als gegeben hin und freue mich schon sehr auf den Release. Diablo ist für mich ein Spiel, das eben nur alle 10 Jahre sowas mal erscheint oder noch seltener? Nimmt man jetzt die vielen Patches mal weg, die Diablo III von Grund auf völlig verändert haben und den Release von Diablo II Remaster, dann wäre es zum Release 11 Jahre her. Das ist schon eine stolze Zeit und gut Ding will Weile brauchen. Ich habe Diablo III ja anfänglich nicht so gut gefunden wie Diablo II, habe aber dennoch sehr viele Stunden darin versenkt und eine Zeit lang sogar richtig weit vorne mitgespielt, was die Qual-Levels betrifft. Ich bin für den vierten Teil jetzt echt unglaublich gehypet.

    Das Spiel hat endlich ein Releasedatum und das ist nicht mal eine Woche entfernt! River City Girls 2 erscheint am 15.12.2022 in Europa für Playstation 4/5, Xbox One/X Steam und Switch. Huzza!


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    Ich freue mich, für mich ein klares Must Buy, für das ich locker etwas Platz schaffe zwischen meinen derzeitigen Spielen. Ich werde es definitiv wieder im Koop durchspielen

    Nun zu den Tipps, was es sein könnte:

    Du hast da aber das mit Abstand beste Spiel oder besser gesagt Serie vergessen, auf die Milliarden Menschen weltweit schon lange warten (hörst du Sega Marktforscher!) Dabei warst du mit FEAR aber total nah dran! Die Rede ist von Condemned. Der zweite Teil, Bloodshot, kam 2008 raus und seither nichts mehr. Ein Remake wäre für Teil 1 der Hammer. SIREN und Clock Tower? Nein Danke!


    Wie schön wäre es, wenn ich Condemned endlich von meiner Wunschliste nehmen könnte und endlich, ENDLICH was Neues zum Spiel erscheint. Egal ob Port, Remake oder Nachfolger

    Port (für die Switch) und DLC wären nicht interessant für mich. Ich habe richtig den Phileas Fogg aus dem Spiel gezockt, daher wüsste ich nicht, ob ich nochmal reinkommen würde. Das Ende bis zum höchsten Level hat sich schon etwas gezogen. Wenn der DLC so lange nach dem Release kommt, bin ich aus dem Spiel rausgerissen. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass ein DLC kurz nach Release sich wie Betrug anfühlt (mehr oder weniger). Letztendlich bin ich wohl eh kein Freund herkömmlicher DLCs wie sie heute gerne erscheinen, meist bestehend aus irgendwelchen Arenen, Sidequestketten oder zusätzlichen Dungeons, wenn überhaupt inhaltlich was kommt. Ich würde mich aber klarerweise über einen Nachfolger freuen, fand das Spiel schon ziemlich gut. Es gäbe auch einige Dinge, bei denen ich mir Verbesserungen wünschen würde, wie das Levelsystem bzw. Exp-System.

    Es könnte sein, dass das Spiel bereits am 5. Juni 2023 erscheint. Diese Info, die noch nicht bestätigt wurde, soweit ich weiß, stammt von einem Twitter Nutzer, der den Download für das Spiel, der 80GB groß sein soll, im Backend des Xbox Stores gefunden hat.


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    Ich habe jetzt nicht im Kopf, ob derartige Leaks sich in der Vergangenheit bewahrheitet haben, aber ich glaube, dass oft Spiele vorab in den jeweiligen Stores von Sony oder Microsoft beispielsweise gefunden und so das Releasedatum oder ein Plattformrelease bekannt wurde. Der 5. Juni wäre schon ein sehr spezifisches Datum und ich habe schon länger nichts mehr zu Diablo IV gehört, ich finde aber leider keine älteren News mehr, weil Google momentan nur mehr die Leaks ausspuckt, wenn man dazu etwas sucht. Angeblich soll Blizzard morgen den Releasetermin auch offiziell bekannt geben.


    Wenn das stimmt, wäre das ultimativ bombig, weil ich irgendwie Diablo IV so weit im Hinterkopf hatte, dass ich es garnicht mehr am Schirm hatte für dieses Jahr, obwohl es ja auch Sinn macht, weil man ja schon richtig viel Gameplay sehen konnte und es vor einigen Monaten einen ziemlichen Brocken an Infos zum Spiel gab, was bedeutete, dass die Entwicklung sehr weit vorangeschritten sein dürfte.

    Und am Ende der Folge dann diese Bildschirme... WTF?!

    Ich bin schon sehr gespannt, wie dir das Ende der dritten Folge gefällt bzw. wie du die vierte Folge findest. Ich fand die ersten vier Folgen sehr stark, ich glaube Folge drei war die Stärkste (oder war es Folge vier) in meinen Augen, danach ging es aber rapid bergab.

    Vaporum


    Im heutigen Marathon habe ich die letzten drei Levels gemeistert und mich dem Endboss gestellt. Die Geschichte von Vaporum habe ich nur am Rande verfolgt, weil das Meiste davon mit langweiligen Audioaufnahmen oder sammelbaren Zetteln erzählt wurde. Dazwischen hat der Charakter noch manchmal seinen Senf dazu gegeben, aber es hätte nicht monotoner oder emotionsloser vertont werden können. Wirklich kein Highlight in dieser Hinsicht und auch die Geschichte an sich wirkt ziemlich ausgelutscht und hatte mich während dem Spielen an sehr viele Klischees erinnert, die aber in anderen Spielen einfach besser funktioniert haben, weil die Präsentation besser war. Das Gameplay war dafür in Ordnung, bis zum Schluss hatte ich meine Kämpfe mit der hakeligen Steuerung ausgetragen, die einfach nicht für den Controller optimiert wurde und das ärgert mich, weil es ja wohl nicht so schwer sein kann, eine ordentliche Steuerung zu übernehmen? Es gibt ja genug First Person Dungeon Crawler auf der Konsole, die es vormachen, da hätte man sich ruhig ein Beispiel nehmen können. Am Ende war das Spiel aber okay, jedoch würde ich es nur Hardcore Fans empfehlen, auch, wenn ich es um 5 Euro gekauft habe.

    Oh wow, das ist ja mal cool wieder was von dir zu hören! Wie eine kleine Zeitkapsel aus der du da raussteigst. Wieviele Beiträge hast du denn so in den neuen Themen - nur aus Neugierde? Sind bestimmt drei oder so.


    Deine Profi Smash Karriere klingt ja ziemlich cool, vielleicht kannst du mir Tipps für Smash Brothers 64 geben. Ich war früher auch mal echt gut in Smash Brothers 64, der Level 9 CPU war der einzige Gegner, der mich besiegen konnte, aber ich glaube eh nicht, dass den irgendwer mal besiegt hat.


    Wühl dich jetzt erstmal durch die ganzen Threads. Jeden Tag 50-100 Beiträge, dann bist du in ein paar Monaten durch!

    Ich-bin-Niemand Ich habe nun schon knapp 3 Stunden oder so gespielt - es ist ein wenig schwer zu sagen, weil der Timer auch weiterzählt, wenn ich im Speichermenü bzw. Playstation Menü bin und da nun schon 8 Stunden stehen, obwohl ich zwischendrinnen mehrere Stunden Youtube geschaut habe - aber bis jetzt bin ich erst einmal gestorben, weil ich nicht aufgepasst habe. Die Gegner sind auf Normal alle relativ einfach, die Bösse haben ihre Angriffsmuster aber der Schwierigkeitsgrad ist wirklich sehr zahm und du kannst viele Fehler machen, außerdem gibt es viel Heilzeug und notfalls kann man vor dem Boss nochmal ein wenig die Ausrüstung verbessern oder neue Skills lernen. Ich finde, dass es einen sehr angenehmen Schwierigkeitsgrad hat und keinesfalls in die Kategorie Soulslike fällt, was den Schwierigkeitsgrad betrifft sondern eher in Richtung normaler 2D Metroidvanias geht, ich denke, mit Muramasa oder Dragons Crown ist es sogar ganz gut vergleichbar.


    Es könnte mit der Zeit etwas monoton werden, da die Kämpfe wenig Abwechslung bieten. Man kann zwar neue Kombos lernen, aber im Endeffekt mashe ich mich durch die Horden und weiche ab und zu aus. Man findet aber sehr viel Essen, das die Hitpoints automatisch wieder auffüllen. Für 10 Euro kann man da wirklich nicht viel falsch machen, aber es schadet auch nicht, zu warten und es im Sale um ein Big Mac Menü zu kaufen, für Switch gibt es das ja auch, wenn dir Nintendos Konsole lieber ist.


    Hier und da bin ich auf kleine Macken gestoßen, die sich etwas unausgebügelt anfühlen. Zb. sehe ich nirgendwo den aktuellen Buff und ich sehe nicht, welches Essen ich schon kochen kann und wie viele Ressourcen ich derzeit von jeder Sorte habe, wenn ich im Shop bin. Es sind ein paar Kleinigkeiten, die sicher besser oder polierter sein könnten, aber im Großen und Ganzen stört es das Spielgefühl für mich nicht

    Ich hatte das Spiel eigentlich nur ganz am Rand meiner Spieleliste am Schirm. Dragon Quest ist schon eine Reihe, von der ich in den letzten Jahren das ein oder andere Spiel gezockt habe, aber Treasures wirkte auf mich jetzt rein vom Namen her nicht ansprechend und ich dachte erst mal an einen generischen Ableger oder eben ein Spinoff, dass sich für mich nicht lohnt. Zufällig bin ich gestern aber über einen Gameplay Trailer gestoßen, der mir vorgeschlagen wurde (sicherlich einer, der hier auch schon gepostet wurde) und ich habe tatsächlich reingeschaut und wurde sehr positiv überrascht.


    Das sieht für mich eher nach einem Action RPG aus, kann das sein? Die Basenbau-Elemente finde ich ebenso nett gemacht, so etwas mag ich in Spielen oft gerne, wenn es gut umgesetzt ist und nicht zu viel Mikromanagement erfordert. Zum Beispiel fand ich es in Ni No Kuni 2 angenehm gemacht, das ist das erste Spiel, was mir dazu einfällt, aber es gibt etliche andere.


    Ich würde dem Spiel definitiv eine Chance geben. Meine Spieleliste ist momentan etwas voll, aber je nach Lust und Laune hole ich es mir (außer, es bekommt wirklich schlechte Wertungen)

    Hast du vielleicht einfach nicht auf Schwer gestellt? Man kann ja das Spiel separiert umstellen. Also, Spiel auf Schwer, Rätsel auf Normal. Die Rätsel hatten dann noch immer was mit Shakespear zu tun, aber waren definitiv nicht so schwer (Und 2003 was Spieletipps Prime-Time - die gab es seit 1998 und war früher echt voll beliebt).

    Ich hatte es umgekehrt, die Action auf Normal gestellt und die Rätsel erst auf schwer (oder war es sehr schwer?), weil ich eben durch die Rätsel in Teil 1 und 2 so geflasht war und damals Rätsel in Survival Horror Spielen super stimmig fand. Das war aber bei meinem zweiten Durchlauf, beim ersten hatte ich auf normal gestellt und war auch erstmal verwundert, dass die Rätsel dann echt so abartig wurden.


    Wir hatten in Österreich erst so um 2005 herum Internet, vorher gab es dieses Internet nur drübern in den Amerikas und bei den Japanern. Ich hatte nur Nintendo Power und weil Silent Hill leider nicht auf dem Gamecube erschienen war, hatte ich keinerlei Hilfe. Es war auch eines dieser Spiele, die in meinem Bekanntenkreis wenige Leute kannten und eigentlich niemand besaß. Ich hatte niemanden, den ich fragen konnte. Erst 2005 kam ich ins Silent Hill Forum und dort erfuhr ich dann diese ganzen Sachen über Silent Hill.


    Oh ja, die Rätsel in Point and Click konnten schon auch ziemlich weit hergeholt sein. Ich habe nicht so wahnsinnig viele Point and Clicks gespielt aber noch heute wundere ich mich, wie ich die als Kind alleine lösen konnte. Wenn ich mir heute ein Lets Play anschaue, dann wundere ich mich, wie verdammt obskur manche Rätsel sind oder sie basieren auf irgendwelchen Wortspielen, die nur in der Sprache, in der das Spiel erschien, irgendeinen Sinn ergeben oder so.

    Uh, ja, die Rätsel aus Silent Hill 3... die sind wirklich legendär. Ich kenne kein anderes Spiel, das von dir tatsächlich verlangt zumindest Grundwissen von mehreren Büchern zu haben. Ich weiß nicht mehr, wie ich es damals löste. Das Internet war noch nicht geboren gewesen und Lösungsbücher kosteten noch 500 Teemark oder 1000 Schülleng, ich glaube, ich habe einfach probiert... die Lösung erfuhr ich erst später, als das Internet seine ersten Schritte gemacht hat.


    Und Schieberätsel... mein Erzfeind. Ich hasse sie so sehr. Noch mehr hasse ich sie, wenn jede einzelne Bewegung mit einer Animation verbunden ist die sich zieht, wie Honig getaucht in Sirup.


    Eigentlich bin ich ja kein Rätselfreund oder sagen wir so, ich mag Rätsel, die sich logisch anfühlen und für deren Lösung man nicht vom einen Ender der Karte ans andere Ende laufen muss, um es mehrmals zu probieren. Rätsel sollen in ihrer Ausführung knackig und schnell sein. Rätsel, die mir die Zeit stehlen, weil die Ausführung schon so lange dauert, können mir gestohlen bleiben. Rätselspiele an sich mag ich auch nicht so gerne. Ich mag es aber, wenn Rätsel ins Gameplay verpackt sind, bspw. bei Endbossen, die man auf eine bestimmte Art besiegen muss. Solche Rätsel fühlen sich für mich dann wieder etwas lohnender an, wobei ich nicht weiß, ob man sie als Rätsel oder einfach Geschicklichkeitseinlagen bezeichnen kann?


    Allgemein stimme ich Yuffie aber total zu, Silent Hill hatte so schaurig schöne Rätsel, die man sich in Ruhe durchlesen und lösen konnte. Meist war die Lösung im selben Raum bzw. konnte man das Rätsel lösen, ohne den Raum zu verlassen und man hatte Ruhe beim Lösen, ebenso störend wie nervige Animationen sind Gegner oder Gefahren, die dich dauernd behelligen, während du nachdenken möchtest.


    Ich mochte auch Rätsel, die ein Denken außerhalb der Box erfordern, wie bspw. die Schwerkraft-Rätsel in Half Life 2 oder überhaupt Portal 1 und 2. Ich mochte diese Umgebungsrätsel sehr und hatte dabei auch oft dieses gute Gefühl, etwas gewusst zu haben. Die Rätsel waren genau richtig. Nicht zu schwer aber man musste schonmal nachdenken, aber die Rätselumgebung war begrenzt genug, dass man sich beim Probieren nicht verzettelte und lange Wege gehen musste, nur, um eine Lösung zu versuchen.


    Was ich auch gerne mag, ist, wenn man Items mehr als nur auf eine Art benutzt. Oft kommt mir vor, findet man ein Item, benutzt es einmal an einer offensichtlichen Stelle und das wars. Ich mag aber, wenn Items auf kreative Weise mehrmals verwendet werden. Bei manchen Point and Click Games war das so. Da musste man aber auch unterscheiden zwischen roten Herringen (und Rätseln, die dir später den Fortschritt versauen) und eben echten Rätseln. Ich habe gehasst, wenn man das Spiel nicht mehr schaffen konnte, weil man irgendein Rätsel am ersten Spielbildschirm übersehen hatte.


    Mir fällt gerade nicht mehr ein, bin aber schon auf andere Antworten gespannt und bin mir sicher, dass mir dann noch Beispiele in den Sinn kommen...

    Mit Mangas habe ich sehr wenig bis garnichts am Hut. Ich bin da eher der Anime-Schauer. Was mich aber zum Thema bringt ist die von Yuffie angesprochene Sache, dass oft die richtige Leserichtung nicht sofort klar ist, ich meine damit gerade kleine Ausschnitte, die ganz gerne auf Meme-Seiten oder in sozialen Medien ab und zu gepostet werden. Da bin ich manchmal etwas verwirrt. Früher hatte ich lange keine Ahnung und habe diese Szenen dann null verstanden, bis mir mal ein Licht aufging und ich dann den Comic-Strip las, wie es ein Araber tun würde. Ganz leicht war es trotzdem nicht immer, da manche Strips mit den Panels verschachtelt sein können und ich dann nachdenken muss, was man nun zuerst ließt. Sie müssen nur die Nippel durch die Lasche ziehen...


    Lange Rede kurz, es wäre für mich hilfreich, wenn man rechts unten so ein Watermark hätte, wo man sieht, ob es gespiegelt ist oder nicht, aber das ist nur Wunschdenken.

    Das Spiel scheint definitiv zu polarisieren? Jedenfalls hat mir heute ein guter Kumpel geschrieben, ob ich es schon hätte und er findet es 10/10. Normalerweise hat er einen guten Geschmack und ist, was das Gameplay betrifft, auf einer Wellenlänge mit mir, aber nicht immer weiß er, was er sagt und ich würde mir jetzt auch wegen der vielen Dinge, die sich sehr negativ für mich anhören, nicht sofort zugreifen.


    Die Sache mit den Bosskämpfen machen mir nämlich große Sorgen. Ich hasse Bosskämpfe die sich frustig oder unfair anfühlen oder wo man Glück bei den Spawns von Gegnern oder den Ausführenden Attacken des Bosses braucht. Besonders, dass ein Boss dich mit einem Treffer umlegt ist für mich normalerweise ein ziemliches KO Kriterium, was Spielspaß betrifft. Wie soll ich denn dann aus Fehlern lernen, wenn ich nicht sofort die Chance bekomme, mich zu verbessern? Ich hoffe, dass die Rücksetzpunkte zumindest direkt vor dem jeweiligen Boss sind, leider sind nämlich so frustige Kämpfe gepaar mit schlechten Speicherpunkten, wo man dann erstmal 1-2 Minuten bis zum Boss laufen und sich dann nochmal eine Cutscene ansehen muss, damit man ja nicht direkt wieder einsteigen und sich verbessern kann. Was ist das Gegenteil von gutem Spieldesign? Genau das.

    Wenn Ich vor Monstern nichts zu befürchten habe, machen Sie mir auch keine Angst, daher hat es mich auch nicht gestört, dass Jacob so beweglich ist wie ein Schaufelradbagger. Und dass die Kämpfe schön wuchtig sind, hab Ich ja schonmal erwähnt.

    Ich bin eher ein Spieler, der sich von der Umgebung und wie diese mittels Musik oder Sound präsentiert wird, packen lässt. Reduziert man ein Spiel nämlich darauf, wie stimmungsvoll die Gegner sind, wird es mir relativ schnell fad und auf der Meta-Ebene entdecke ich manchmal exploits. Der schreckliche Gegner, der mich zerfleischt und für nervenkitzel sorgt, macht das nämlich genau einmal. Spätestens danach fühlt es sich für mich lahm an und verkommt eher dazu, dass es mich nervt, wenn ich einen Fehler mache und wieder zerfleischt werde. Eine gute und stimmungsvolle Atmosphäre, die nicht auf das bloße Design der Monster und Kämpfe ausgelegt ist, hält für mich viel länger an und wird viel seltener fad. Ich hoffe sehr, dass das Spiel nicht bloß von seinen Monstern lebt.

    Türlich türlich, das dachte ich mir beim Schreiben auch. Die westlichen Cover haben voll oft garnichts mit dem Spiel zu tun, aber sind dafür voll edgy oder eben ein Produkt ihrer Zeit. Ich finde aber von jenen, die ich kenne, oft das westliche Cover ansprechender Designt. Die japanischen Covers kommen mir immer kitschig und quietschig vor. Auch, wenn sie das Spiel besser repräsentieren, ich kaufte mir als Kind die Spiele IMMER anhand der Cover und des Klappentextes. Wenn jetzt hinten drauf alles ganz anders aussähe, als das Cover wäre ich als Kind vielleicht misstrauisch geworden aber bei einem so coolen Cover, noch dazu von einem preisgekrönten Entwickler (was für mich ja beim Spielekauf auch sehr lange immer ein Kriterium war und teilweise heute noch ist), hätte ich sicherlich zugeschlagen, wenn die Bildchen hinten auch ansprechend gewesen wären. Wäre die Box nur langweilig weiß mit Comicfiguren drauf gewesen, hätte ich wohl nicht zweimal hingesehen.

    Noch nie von diesem Spiel gehört? Ich auch nicht. Dabei erschien das Game bereits als Early Access im Jahr 2017. Der volle Release war dann im darauffolgenden Jahr, jedoch damals einfach unter dem Namen The Vagrant (auf Steam um 0,79 Euro erhältlich). Mittlerweile gibt es das Spiel seit 01.12.2022 für alle gängigen Konsolen als Download (um 10 Euro) unter dem Namen Sword of the Vagrant. Laut meinen Recherchen gibt es keine merklichen Unterschiede, dafür lege ich aber nicht meine Hand ins Feuer.


    Hast du den Arsch offen? Ja.


    Das Spiel wurde vom kleinen japanischen Indie-Studio OTK Games entwickelt und von Entwickler/Publisher DICO lokalisiert. Über OTK konnte ich nicht viel herausfinden, laut deren Seite bestehen sie aber nur aus drei ambitionierten Leuten.


    Der Look des Spiels erinnert sofort an Spiele aus dem Haus Vanillaware, vor allem der 2D-Flash-Look mit den freizügigen Charaktermodellen. Obwohl man so weit gehen könnte zu sagen, der Look und das Gameplay seien gestohlen, finde ich das an und für sich nicht schlimm. Es fühlt sich in vielerlei Hinsicht wie eine etwas weniger polierte, schwächere Version von Dragons Crown an ohne 2.5D Ebene, macht aber trotzdem großen Spaß und das ist es, was zählt. Billige Klone beliebter und bekannter Spiele gibt es ja oft, aber meist versteckt sich hinter dem ähnlichen Look dann ein seichtes, schlechtes Spiel. Hier stößt man fast schon auf eine kleine Perle im Metroidvania-Genre, würde ich sagen, denn die Kernmechaniken wie das Kampf- und Upgradesystem wurden wunderbar integriert. Das Spiel macht einfach rundherum spaß. Wenn schon geklont, dann richtig!


    Hast du den Busen offen? Auch ja.


    Man schlüpft in die Rolle der Söldnerin Vivian, die nicht das ist, was es scheint. Auf ihrem Weg trifft Vivian auf Lucia, die ihre Hilfe benötigt. Sie möchte aus dem Dorf und von einer arrangierten Ehe fliehen und fleht Vivian um Hilfe an. Diese kann natürlich jemanden in Nöten ihre Dienste nicht abschlagen, jedoch stoßen beide am Ende ihrer Reise auf ein dunkles Geheimnis, das Vivians Zukunft drastisch beeinflusst.


    Gespielt wird klassisch in 2D. Man läuft von links nach rechts oder umgekehrt und kämpft sich durch Horden von Gegnern. Diese lassen nach dem Ableben Gold, Mana und manchmal irgendwelche Ressourcen fallen. Mit Ersterem können Waffen und Ausrüstung gekauft oder mit Hilfe der Ressourcen hergestellt werden. Man erhält auch Zutaten um an Lagerfeuern Mahlzeiten zu kochen, die dauerhafte Buffs geben (so lange, bis sie von einem andere Buff überschrieben werden). Das Mana wird genutzt, um Waffen und Ausrüstung zu verbessern sowie Skills freizuschalten. Die verbesserten Waffen können durch zusätzliche Runen nochmalig verstärkt werden. Die Runen gehen aber beim Einsetzen nicht verloren, sondern können wieder herausgenommen werden, wenn man eine andere Rune einsetzt oder den Gegenstand vernichtet (um Mana zu erhalten).


    Im Laufe des Abenteuers lernt Vivian auch zusätzliche Attacken, die sie mit ihrer Rage-Leiste ausführen kann. Rage wird durch normale Attacken generiert und bietet daneben noch andere Bonis, wie, zusätzliche Kampfeskraft bei maximaler Rage (wenn man den jeweiligen Skill gelernt hat).


    Hier setzt es Prügel auf die Nudel.


    Die Levels bestehen aus kleinen Gegenden, die miteinander verbunden sind. Dort gibt es oft auch Abzweigungen und Geheimnisse zu Entdecken mit optionalen Gegenständen und zusätzlichen Schätzen. Obwohl es auf den ersten Blick klar wie ein Metroidvania aussieht ist es wohl eher geradlienig und erinnert sehr an Odin Sphere oder Dragons Crown, wobei es keine Stadt oder Menüseite gibt, von wo aus man ins Abenteuer startet. Die Welt ist zusammenhängend gestaltet und man kann an bestimmten Stellen anhand von Grabsteinen herumreisen. Die Levels sind knackig und kurz designt, weswegen das Backtracking, falls man doch die andere Abzweigung noch anschauen möchte, jetzt nicht so nervig ausfällt. Die Kämpfe machen mir auch großen Spaß, wodurch das Backtracking sich auch nicht so negativ gestaltet. Manche der besiegten Gegner stehen nach Verlassen eines Gebiets wieder auf, andere, die in kleinen Arenen erscheinen, bleiben tot. Verlässt man ein Gebiet ganz, stehen alle Gegner erneut auf.


    Nichts für Veganer!


    Das Level und Looten macht mir besonders großen Spaß. Die Mengen an Gold und Mana, die man bekommt, lohnen sich und so bleiben die Kämpfe auch trotz stärkerer Ausrüstung immer relevant. Das Kampfsystem ist zwar zum Großteil (auf Normal) Buttonmashing mit gelegentlichem Ausweichen, aber wem das zu fad ist, der kann auch auf eine der weiteren vier Schwierigkeitsgrade umstellen und sich einer großen Herausforderung stellen. Ich bleibe bei Normal, da es sich genau richtig für mich anfühlt.


    Ich kann das Spiel jedem Vanillaware Fan mit Hang zum Metroidvania wärmstens Empfehlen. Story und Charakterdesign sind nun zwar nicht so stark und die Hyper-Sexualität der Charaktere muss man halt mögen (oder zumindest nicht abstoßend finden) aber dafür wird man mit sattem, spaßigen Gameplay belohnt. Die Musik tut ihren Zweck, blieb bisher aber eher dezent im Hintergrund. Positiv fällt mir auf, dass die Charaktere nicht völlig stumm bleiben, sondern dazwischen kleine japanisch klingende Floskeln sagen, was ich charmant finde, da es den Charakteren etwas mehr Persönlichkeit verleiht, als wenn sie nur stumm blieben.


    Wie viele paar Brüste sollen in das Spiel? Alle.


    Für 10 Euro (Konsolen) ist das Spiel wirklich ein Schnäppchen, wer aber unschlüssig ist, kann sich auch das Original um ein paar Catcher-Kaugummis auf Steam herunterladen oder sich Videos ansehen. Mein Siegel der Zustimmung erhält es jedenfalls. Ein schöner Snack um wenig Geld. Das Spiel bekommt auf Steam (The Vagrant) überwiegend gute Wertungen, leider konnte ich sonst keine aussagekräftigen Wertungen finden, da das Spiel schon ziemlich nischig zu sein scheint. Dieses reißerische Youtube Video stimmt mir aber zu!


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    aber ich frage mich, ob manche Spiele mit ihrem originalen Cover nicht populärer geworden wären... vor allem in diesem Fall, in dem das NA Cover wirklich generischer nicht sein könnte und nur sehr wenig mit dem Look des Spiels gemeinsam hat, welches tatsächlich sehr farbenfroh und niedlich ist.

    In diesem Fall sehe ich es genau anders. Das japanische Cover ist mir zu kitschig und farblich fährt es einem direkt mit dem Gesicht in den Arsch. Das andere Cover hat so eine schöne, fast mysteriös wirkende Aura. Weltall? Cyberpunk-esque Raumstation? Zähle mich ein! Bei so einem Cover hätte ich als Kind (und vermutlich auch als Jugendlicher) sofort zugegriffen, während mich die meisten japanischen Cover in dieser farbenfrohen quietschbunten Art total abschrecken, weil ich da nicht weiß, ob ich ein Videospiel zocke oder die Ecke des Kamerakindest bei 1-2 oder 3 betrachte.


    Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen (mir fallen bloß keine ein, gerade, aber es gibt sie) wo ich das japanische Cover viel besser finde. Ich glaube zu Dragon Quest / Warrior, da war das japanische Cover viel näher am tatsächlichen Stil des Spiels von Akira Toriyama, während das westliche Cover mich überhaupt nicht gereizt hätte und nach einem billigen Groschenroman aussah

    Meinen Fortschritt zu Plague Tale: Requiem möchte ich nur kurz erwähnen, da ich im entsprechenden Thread schon geschrieben habe. Ich konnte das Spiel nun endlich beenden.


    In Vaporum habe ich gleich drei weitere Levels gemeistert. Ich habe aber einen Guide für die geheimen Räume, weil ich eine faule Sau bin und manche Geheimräume echt gemein versteckt sind, vor allem aber auch, weil das Spiel so foggen dunkel ist und man oft nicht mal unterscheiden kann, ob das vor mir ein Loch oder eine Platte ist. Dementsprechend sind versteckte Knöpfe teilweise unsichtbar. Leider kann man die Helligkeit nur bedingt im Spiel regeln und ich habe keine Lust meinen ganzen Fernseher für das Spiel dauernd umzustellen. Also Guide it is. Ich spiele auch auf Casual, weil ich die Steuerung immer noch nicht intuitiv finde und mir die Kämpfe schwer fallen, weil es sich sehr zäh anfühlt. Definitiv kein besonders guter First Person Dungeon Crawler. Aber dank Casual geht es dahin und macht mir dennoch Spaß die Levels zu erkunden.