Beiträge von Moody™

    Ich frage mich woher dieser Wunsch her kommt. Also es ist ja nicht so als ob TP mit der Art und Wiese wie das Ende funktioniert etwas besonderes wäre. Es gibt wirklich selten "so viel neuen Content nach den Credits, wenn das Böse besiegt ist".


    Wenn ich mich nicht irre, gab es aber auch keine Markierung oder nichts was darauf deuten lassen würde, dass man Ganondorf bei einem Spielstand auch wirklich besiegt hat. Es wird einfach nicht mehr gespeichert. Ich denke das liegt vor allem daran. Zumindest beim Original von den GameCube.


    Ich kann mich nämlich auch noch gut erinnern, dass ich mir das so sehr wünschte. Vor allem weil mich die Welt von TP so sehr in den Bann gezogen hat. Die Kutschenfahrt der Credits hätte ich am liebsten selbst gespielt. Es werden generell einige "The life just goes on"-Szenen in den Credits gezeigt die mich einfach heiß auf noch mehr machten. Stattdessen habe ich den durchgespielten Spielstand extrem oft neu geladen und so getan als würde ich dort leben. "Das Böse" ist ja ganz gut nur noch auf das Schloss konzentriert. Vor allem wenn man die Barriere zerstört hat kann man es ganz gut ignorieren.


    Dass das ganz dämlich ist hat Phirone ja wunderbar klar gemacht und gut durchdacht.

    Die Liste an Dingen die für mich ein NoGo wären ist ewig lang. Vielleicht ist das Remake an sich schon ein NoGo für mich. Aber deshalb reduziere ich es mal auf die Sachen die für mich wahrscheinlich vor kommen wenn sich das Remake bei den Wild-Zeldas orientieren würde:

    • Ein klassischer Questlog.
      Der Log in BotW/TotK hat mir viel zu viel verraten. Ich wusste stets was es für eine Quest ist, was ich bekommen werde und grundsätzlich ruinierte es mir sämtliche Überraschungen und machte mir die Welt zu videogamey.
    • Offenes Puzzle-Design,
      bei dem meistens eine einfache und langweilige Lösung so gut wie überall verwendbar ist. Ich möchte clevere Puzzles mit individuell kreativen Lösungen. Gerne können die Puzzle etwas offener sein als zuvor, aber bitte bitte nicht so dämlich wie in BotW/TotK bei dem langweilige Lösungen überall funktionieren.
    • Ständigen Pausieren und nervigen Menüs,
      durch crafting, buffen, umziehen oder heilen. Ich will, wenn ich mein mitgeführten Proviant oder Arsenal sinnvoll nutzen will, nicht ständig mitten im Kampf in irgendwelchen Pausen-Menüs rumgammeln müssen. Bitte bitte macht es besser als BotW/TotK oder auch EoW.
    • Unpersönliche UIs und Menüs
      Scheiß auf Minimalismus! Ich will Persönlichkeit, ich will Farben, ich will schöne kreative Designs die sich einbrennen wie der Pause-Screen des Originals! Ich will an ein Spiel denken und nicht an Social Media oder ein Einstellungsmenü meines Routers.
    • Ein viel zu bequemes Schnellreise-System.
      Ich möchte das meine Entscheidungen, und damit meine ich auch die eigenen Wege und in welche Situationen ich mich reinschmeiße, ein gewisses Gewicht mit sich bringen. Ein Schnellreise-System bei dem ich in jeglichen Situation einfach "bye, bye!" rufen kann um mich meiner Situation zu entziehen nimmt mir den Spielspaß, den Thrill und die Immersion.
    • Ein schlecht durchdachtes Speicher- und Respawnsystem,
      bei dem ich nicht selbst ständig dran denken muss zu speichern, bei dem Save-Scumming unrelevant wird, bei dem ein Respawn etwas bedeutet, aber dabei trotzdem nervige Wiederholungen reduziert sind. Bitte bitte nicht so wie bei BotW/TotK.
    • Eine schlechte Lösung für den sprechenden Link
      Der Held der Zeit mag wortkarg sein, aber der Junge ist nicht stumm. Gleichzeitig will ich eigentlich auch keine Sprechstimme für ihn. Ich hoffe man arbeitet mit gut gemachten Implikationen (die mit den anderen Sprechern die wir vermutlich haben werden trotzdem noch gut funktionieren). In BotW/TotK war es einfach nur weird.
    • Romanze zwischen Link und Zelda
      und generell nur angedeutete Ships. Ich finde OoT hat das in der Vergangenheit wunderbar gemacht. Ich brauche das nicht noch mehr. Das ist nicht der Kern der Story.

    Mal wieder ein Fall für StopKillingGames. Was Nintendo da macht ist nicht vertretbar und es ist wichtig, dass wir uns dafür einsetzen, auch wenn wir persönlich nicht nach einem Spiel hinterhertrauen werden. Mario Kart Tour konnte mich auch nie überzeugen, nicht mal zum ausprobieren, weil ich persönlich eine strenge Regeln von "Keine Videospiel auf meinem Smartphone" nachgehe, aber ich wünschte mir es gäbe die Option MKT irgendwie weiterzuspielen.

    Sieht schon richtig geil aus das Spiel. Es hat nochmal die extra Prise an verstörenden Inhalten. So zumindest den Trailern abzunehmen. Geile Ästhetik und das bisherige Promomaterial ist sehr sehr stimmig gemacht. Die Mischung aus Horror und Action sieht hier besonders interessant aus. Aber wie das Spiel letztendlich ist kann ich echt nicht gut abschätzen. Ich werde es im Auge behalten.

    Ich hab von Mina the Hollower schon viel gutes gehört. Ich mag auch total die audiovisuelle Ästhetik. Ich hätte es früher nicht gedacht, aber selbst dias Nachahmen des Gameboy Colors hat nochmal seinen ganz eigenen Charme, auch im Vergleich zu SNES, NES oder sonst irgendeine andere Konsole. Es sieht wirklich sehr stimmig aus! :thumup2:


    So wirklich Bescheid wissen was in dem Spiel eigentlich gameplay-mäßig abgeht weiß ich nicht, aber ich bin mir auch nicht sicher ob ich das wirklich brauche. Wirkt halt so als ob man die Gameplay-Abenteuer aus LADX und Oracles weiterspinnt und mit mehr Action-Elementen aus der Zeit verbindet. :hmm:


    Vielleicht schaue ich mal rein. Auf der Wishlist ist es gelandet. :whistling2:

    Es ist zwar schön, dass das Spiel noch kleine Tweaks bekommt, aber irgendwie fühlt es sich (für mich) so an, als hätten sie den Ball hier ein wenig zu schnell fallen lassen. Neue Charaktere; vielleicht in Einklang mit erscheinenden Spielen (Diddy und Dixie z. B. zum Release von Donkey Kong Bananza); etwas größer aufgezogene Events … irgendwie kommt es mir vor als würde das Spiel dahingehend hinter seinem Potenzial zurückbleiben.

    Da sagst du was! Mario Kart World ist echt toll, aber fühlt sich leider einfach noch halbgebacken an. :z11:

    • Die Anzahl an Skins ist etwas mager und außerdem auch noch merkwürdig auf die Charaktere verteilt. Während eine handvoll Charaktere ein All-You-Can-Eat-Menü an Skins bekommt, bekommen die anderen nur einen Krümmel aufm Teller. :shit:
    • Das Spiel verschenkt unglaublich viel Potenzial mit der Open World. Statt sie dort auszureißen wo sie sinnvoll wäre (K.O.-Tour, Battle-Mode, Lobbies, lokaler Multiplayer, Storymode) wird sie eher irgendwo reingequetscht wo sie sich nicht sinnvoll anfühlt (Grand Prix mit Intermissions, Unlockables). :tumbleweed:
    • Wie so oft bei Nintendo-Spiele fehlt es an Optionen und anpassbaren Spieltypen. :racing4:
    • Die Musik ist zwar toll, aber die meiste hört man unpassenderweise einfach nur in einer Zufalls-Wiedergabe in Freeroam.

    Das neue Update spricht die Kernprobleme des Spiels noch nicht so wirklich an, auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist. Neue K.O.-Touren sind herzlich Willkommen. Es ist interessant wie das Menü jetzt deutlich mehr Platz für noch mehr Touren hätte. Und anscheinend sind die neuen Item-Anpassungen für die Online-Community auch keine schlechte Erneuerung.


    Ich drücke die Daumen, dass die Quintessenz der Probleme noch angegangen wird und das möglichst nicht erst mit DLC. :whistling2:

    Ich finde auch so wie schon Purah sagt, die meisten Charaktere sind unglaublich In-Offensive. Meistens machen sie die Rolle die sie spielen halt einfach ziemlich gut.


    Jetzt wo ich darüber nachgedacht habe, finde ich die Lichtgeister alle eigentlich nicht so interessant. Eigentlich könnten das echt coole magische Momente sein, aber wenn ich ehrlich bin haben mich die meisten Dialoge mit ihnen sehr gelangweilt. Sie sind irgendwie uncoolere Feenquellen. Außer vielleicht Ranelle, da sind die Dialogue und Cutscenes deutlich interessanter.


    Aber vielleicht brauche ich einfach mal wieder einen neuen Playthrough um das nochmal einzuordnen.

    Ich habe heute endlich die Demo ausprobiert und muss sagen: Meiner Meinung nach ist sie wirklich sehr gelungen.

    Das kann ich genauso wiedergeben. Wirklich. Die Demo ist echt toll gemacht. :thumbsup:


    Ich muss ja wirklich zugeben, dass ich Lylat Wars(/Star Fox N64) schon mehrmals angefangen hatte aber ich immer und immer wieder das Gefühl hatte es nicht weiterspielen zu wollen. Ich konnte gar nicht mal so genau sagen wieso. Denn das Spiel steuerte sich schon damals wunderbar und die Präsentation ist echt gelungen. :hmm:


    Ich würde sogar sagen im direkten Vergleich schneidet das Original in der Präsentation sogar teilweise besser ab als das Remake. Ich weiß nicht, der Look der Charaktere, die einzelnen Voicelines auf Englisch... es ist irgendwie charmanter wie es damals gemacht worden ist. Aber dann feuert man das Remake an und wird mit einer so runden Präsentation begrüßt die insgesamt einfach so solide ist, dass man das Original schnell nicht mehr als Vergleich heranziehen braucht. Die wirklich nicht gelungenen Aspekte, wie das Design der Charaktere, gehen irgendwie sehr schnell verloren. Das Remake macht das Spiel wirklich deutlich zugänglicher und das weiß ich sehr zu schätzen.


    Also ja, es ist irgendwie schade, dass es schon wieder nur Star Fox ist. Schade, dass die Charakterdesigns irgendwie so unglaublich uncool sind. Schade, dass die Voicelines so klinisch sind. Aber insgesamt sehen die Level echt toll aus, die Schiffe und Environments sind hübsch, und die Cutscenes sowie die Tutorials zu Anfang machen daraus einen wunderbaren Einstieg in die Serie.

    Es ist aber gefühlt das hundertste Nintendo-Spiel bei dem ich mir einfach nicht sicher bin ob es was für mich ist. Weshalb mir die 50€ als großer Gatekeeper auftreten. Mal sehen... vielleicht... idk. :pardon:

    Die Demo kann ich empfehlen!


    Ich habe mich (meiner Meinung nach zu Recht) ein wenig darüber lustig gemacht, dass Rhythm Heaven Groove so viel Zeit in der letzten Nintendo Direct bekommen hat. Ja, es ist charmant. Ja, es scheint gut gemacht zu sein. Aber letztendlich ist es ein Rhythm-Game, dessen Premisse man wirklich schnell versteht. Ich muss aber zugeben, dass der lange Abschnitt letztendlich der süßen Umsetzung mit Li'l Miss Reeds schön viel Raum geben konnte, was mich auch neugieriger machte. Es hat mich daran erinnert, dass ich Videospiele eigentlich nicht nur für ein paar wenige Genres spiele.


    Die Demo hatte ich schnell durch und es hat mir Spaß gemacht. Du meine Güte, war der Abschntt mit den Ringen und den weißen Kugelfreunden zuerst ohne Anleitung schwierig. Die Minispiele hatte ich direkt mit Good und Very Good beenden können. Da sind echt coole Ideen reingeflossen mit Kameratricks und anderen Dingen die dich überraschen. Der letzte Modus, alle bisherigen Minispiele komboniert zu spielen, war auch cool.


    Direkt hatte ich Gedanken darüber wie das Spiel dazu einlädt es mit Leuten zusammen zu spielen mit denen man normalerweise keine Videospiele spielt. Oder generell mit Leuten die man sehr gerne hat, als gemeinsame lockere soziale Experience. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass das wenn überhaupt ein oder zwei mal vor kommt und dann nie wieder. Vielleicht versuche ich es da mal mit der Demo selbst. Aber ansonsten ist mir der Preis von 40€ einfach zu hoch für sowas, so liebevoll es auch gemacht ist.



    So siehs bei mir aus. Auch im Tier geordnet.


    Purah Wow du hast ja echt viele Zelda-Spiele gespielt. Sogar ALLE CD-i Teile?! UND die japanischen exklusiven Tingle-Teile? Und allesamt findest du sie wirklich besser als ALTTP? Hut ab wenn das stimmt. Aber ich kann mir echt keine Gründe herbeireimen die diese Reihenfolge jemals rechtfertigen würde.


    Finde aber die Platzierung von Minish Cap sehr based. So underrated das Spiel.

    Huhu,


    im Thread zu Themen-Übersicht Games & Konsolen von Sylph in der Liste zu "Diskussion zu Spielen", 7. Eintrag, steht "Geht das Spielgefühl verloren?", was jetzt ein Thread ist der Trübt realistische Grafik das Spielgefühl? heißt.

    Hat dazu geführt, dass ich auf Basis des alten Titels einen Beitrag erstellt habe bei dem ich mir nicht mehr so sicher bin wo der jetzt eigentlich hin könnte. :whistling2: Da habe ich mich richtig entlarvt, dass ich nur da einmal kurz den Titel gelesen hatte und ich direkt losschrieb. Da musste wohl was raus. :ugly:


    Aber ich nutze dazu mal kurz nochmal den Moment, dass diese Übersicht-Threads eine tolle Sache sind. Vielen Dank für den Erhalt! :z17:

    Manchmal kommt es mir vor, als hätten Videospiele für mich ihren Zauber verloren, als könnten sie mir nichts Neues mehr geben. Natürlich darf Unterhaltung auch einfach nur Unterhaltung sein, und selbst das hat seinen Wert. Doch mittlerweile bleibt des Öfteren ein leises Gefühl der Unzufriedenheit, als würde mir etwas Wichtiges fehlen. Das fällt mir vor allem auf, wenn ich neue Spiele ausprobiere, die ich noch nicht kenne. Oder doch mal wieder einen alten Bekannten anwerfe. Manche Comfy-Picks und Multiplayer-Spiele, die mich zum Treffen mit Freunden bringen, funktionieren weiterhin wunderbar. Es ist zum Glück nicht so eindeutig, dass ich diese Gefühle der Stagnation auch wirklich immer erwarten muss, und nun doch fühle ich mich einfach dazu darüber zu schreiben.


    Also wieso ist das so? Wie kommt das vermutlich zustande? Ich denk es gibt mehrere Gründe die sich da zusammen tun.


    Erstmal wird man zunehmend mit Videospielen vertraut. Man hat weniger blinde Erwartungen, man weiß wie Videospiele aufgebaut sind und was in ihnen enthalten sind. Diese Erfahrung kann einiges an Überraschung und Wunder nehmen, denn natürlich gibt es wiederholende Muster. Vor allem weil man auch Präferenzen entwickelt und man ironischerweise auch gern die selben Muster aufsucht, ob das jetzt ein Genre ist oder generell eine Art von Spiel. Nur schlecht wird man sich von dem Einfluss lösen können. Zumindest sehe ich da keine so gute Strategie für.


    Dann kann man behaupten, dass Videospiele selbst stagnieren. Zumindest die Trends. Es gibt natürlich immer mal wieder kreative und neue Ideen, und vermutlich sind diese in absoluten Zahlen heutzutage schier reicher denn je zuvor. Aber oft werden sie dich nicht erreichen, weil sie in kleinen unbekannten Spielen vor kommen die du nicht mitbekommen wirst, viellleicht sind diese neuen kreativen Einflüsse in einem Spiel verpackt, dass dir ansonsten nicht gefällt oder wohlmöglich nicht mal gut ist. Oder sie sind ein nur so kleiner Snack, dass sie so schnell wieder verfliegen wie sie gekommen sind. Letztendlich referenzieren und standardisieren sich Videospiele so unglaublich oft, dass sich viele, trotz der vielen Möglichkeiten, komplett gleich anfühlen können. Das können Spielmechaniken, Steuerung, Menüführung, audiovisuelles Design oder Struktur sein. Und ich bin mir sicher, dass das einfach etwas mit einem macht.


    Und jetzt kommt ein neuer Einwurf für mich: Ich finde die Technologie die sich um Videospiele entwickelt grundsätzlich einfach immer frustrierender. Von den Hardware-Preisen mal abgesehen, wenn man Videospiele spielen will ist die nächste Grube die man sich selbst gräbt immer die offensichtliche und leichte Wahl. Deine Daten werden verkauft, die Informationen werden gesammelt. Videospiele kannst du kaum noch kaufen und besitzen. Die Geräte sollen gefälligst genauso sein wie sie dir gegeben und verkauft werden. Tausende Doktorarbeiten wurden darüber geschrieben wie man dir möglichst viel Geld aus der Tasche verlocken kann mit möglichst wenig Selbstaufwand. Spiele die man als Kunstwerk ansieht verschwinden und kehren nie wieder zurück und das ganz wissentlich. Als Entwickler wird man von den dominantesten Firmen ausgebeutet und entlassen. "Soziale Medien" und allerlei Online-Features in Videospielen fördern meistens eher ein "kollektives Alleinsein" statt ein willkommenes Aufeinandertreffen. Und dabei schafft man es trotzdem Statushierarchien, Exklusion, Lügerei, Sozialer Neid und Leistungsdruck beizubehalten. Die größten und bekanntesten öffentlichen Personen sind meistens eher eine pure Katastrophe. Und K.I. ist nochmal eine ganz eigene Büchse der Pandora für sich.


    Ich kann und WILL mich nicht solchen Dingen beugen. Mit jeder Entscheidung die ich in diesem Hobby fälle ist das eine Komponente über die ich nicht drüber hinweg sehen will. Das führt dazu, dass ich bei vielen technischen Lösungen auf Eigenlösungen setzen will, nicht nur bei Videospielen. Aber ganz ehrlich, manchmal wünsche ich mir einfach nur noch den Primaten im Urwald zurück.

    Für mich hat der Besitz von Videospielen nicht wirklich etwas mit der phyisischen oder digitalen Form zu tun.


    Es ist nun mal so, dass die digitale Form immense Vorteile mit sich bringt von denen wir gebrauch machen wollen. Vorzüge die sich Firmen aber viel sehr selbst aneignen und die der Kunden entziehen. Digitale Speichermedien sind sogar absichtlich schwierig zu verwenden, werden nicht unterstützt und sind mittlerweile immer teuerer. Ich versuchedas als Vergleich zu physischer Lagerung für physische Spiele zu sehen. Auch die ist nicht umsonst. Am Ende ist die Entscheidung, Speicherplatz auf den eigenen Geräten zu nutzen, eine Einsatz zum Besitz.


    Es ist keine freundliche Cloud,es ist ein Sturm, der einem die Sachen klaut.


    Und für mich geht es da um alles und nicht nur Videospiele.

    Auch dort kaufst du dir nur eine Lizenz, solltest du dein Spiel also irgendwann aus Platzgründen löschen und nicht runtergeladen haben, besitzt du dein Spiel dort; trotz DRM-Freiheit usw.; nicht, wenn du nicht auch noch den Offline-Installer / Offline Kopie hast. Aber ich schätze, das Risiko ist dann ähnlich wie bei einer Disc, die theoretisch einen Lesefehler mit der Zeit haben kann und dann ist die auch wertlos.


    Nur so in den Raum geworfen.

    Wohl eher: Solltest du ein physisches Spiel aus Platzgründen irgendwann wegwerfen und nicht gelagert haben, besitzt du dein Spiel auch nicht mehr, wenn du davon nicht auch noch einen Kopie gemacht hast.


    Es fängt nicht bei physischen Spielen an, sondern mit Rechten. Und diese sind den meisten schon vorher völllig egal gewesen. Hach, als es mal was kontroverses war Launcher für ein Spiel starten zu müssen.... oder wenn es keine Community-Server gab. :ugly:


    Schritt für Schritt. :thumup2:

    Für mich eine sehr verständliche Entscheidung.


    Für Sony zumindest.


    Den 08/15-Videospielkunden interessiert es einfach nicht. Solange man das neueste FIFA, CoD, GTA, FF, BF, Fortnite, Genshin oder AC spielen kann, ist alles gucci. Es ist egal, ob es einen Plan nach der Serverabschaltung gibt, ob man ein Spiel auch offline spielen kann, ob man es mit oder ohne Launcher starten kann, ob es dedizierte Server der Community gibt, ggf. Modding-Tools, ob es auch unabhängig von einem Gerät spielbar ist oder ohne Abo. Erkämpft man sich solche Rechte nicht, dann schießt man sich als Kunde letztendlich selbst ins Bein. Dass das nicht alles zusammenhängt, haben viele noch nicht verstanden. Es geht immer nur darum, mehr Geld zu verdienen. Enshittification im vollen Gange. Und die Suche nach Alternativen wird mau sein. Es fängt nicht bei physischen Gegenständen an, sondern bei der sicherung von Rechten.


    :gutenmorgen:

    Ehrlich gesagt habe ich mir über die allgemeinen Wetterphänomene in Twilight Princess selten viele Gedanken gemacht. Das muss ich beim nächsten Mal genauer beobachten. Ich habe das Spiel zwar rauf und runter gespielt, doch die Tatsache, dass ich nicht wirklich auf das Wetter geachtet habe, legt für mich nahe, dass es schlicht keine allzu große Rolle spielte. Nicht einmal im Hinblick auf die Atmosphäre, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen:

    • Das Gewitter in der zweiten Phase von Argorok. Es stimmt den Kampf einfach verdammt gut ein.
    • Der Schneesturm bzw. Nebel in den Bergen. Ich habe mir schon immer gewünscht, dass das einfach Teil des dynamischen Wetter dorts wird.
    • Der Regen in Hyrule Schloss
    • Der Regen wenn Midna im Sterben ist
    • Die Wolkenbedeckung und das Gewitter im finalen Kampf
    • Die Nacht in Ordon als Wolf

    Und das sind alles starr inszenierte Sequenzen.


    Die bildlichen Darstellungen die Phirone so schön ausmahlt, sind in der Tat tolle Effekte. Aber ich mache da nochmal Unterschiede von der Iszenierung eines Ortes und dem Wettersystemen und dem allgemeinen Wetter selbst.


    Naja, wie gesagt: Das nächste Mal muss ich mehr darauf achten.

    Ich hatte immer das Gefühl mich ein wenig zwingen zu müssen den Wolkenhort zu mögen. Es gibt eigentlich viele Dinge die mir gefallen, vor allem die Musik und die Atmosphäre, aber irgendwie wollte mir beim Wolkenhort nie dieses warme Gefühl von Heimat auf, dass ich bei anderen vergleichbaren Orten in Videospielen eher gefühlt habe.


    Ich glaube mein größter Kritikpunkt ist die Struktur. Sie mag zwar schön optimiert sein, vor allem mit dem Markt und so, aber das führt auch dazu, dass man die meisten Dinge auch nur mit den wenigen immer gleichen Wegen erreicht. Der Hort ist riesig, aber ein Großteil der Fläche fühlt sich dadurch einfach nicht so lebendig an. Diese klare Gliederung zwischen Wohngebiet und allen anderen Gebäuden hat dem auch beigetragen wie ich finde.


    Woran ich dann auch wieder direkt denke sind die damals neuen Einblendungen über NPCs wenn sie was neues zu erzählen haben. Wieso rüber laufen und mit jemanden reden, wenn man weiß, dass es da nichts neues gibt? Solch Optimierungen im Spiel haben für mich das Gefühl nur noch weiter vertieft, dass mir den Wolkenhort auch nie so schmackhaft gemacht hat.


    Und sicherlich hätte der Wolkenhort von dynamischen Tag-und-Nacht-Wechsel profitiert. Und du meine Güte hasse ich die Cutscene in der man von den anderen Vogelreitern wieder aus der Luft aufgefangen wird.

    Ich mag die Idee. Es hat mir teilweise echt Spaß gemacht und es wurde bei mir Adrenalin ausgeschüttelt sobald die Gegner mal aktiv wurden. Die Atmosphäre war übrigens auch nicht schlecht. Allerdings fand ich es ärgerlich das es immer an Orten stattfindet die man eh schon kennt und das gleich 4 mal? Viel zu oft war die Wiederholung.

    So sehe ich das +10 Jahre später noch immer.

    Für sich genommen sind die Göttlichen Prüfungen ja ganz gut, aber dass man alle Gebiete mehrfach besuchen muss, zieht das Spielerlebnis deutlich runter. Die göttlichen Prüfungen machen auf einer der größten Probleme des Spiels aufmerksam, nämlich die grundlegende Struktur. Irgendwann fühlt es sich einfach nicht mehr richtig an zu den selben Regionen zurückzukehren, vor allem weil es sich im Verlauf der Hauptstory zunehmend wie Füller anfühlt.


    Die eigentlichen Inhalte der Prüfungen sind eigentlich ganz cool und schön in Szene gesetzt. Ich mag auch total die Momente in denen man erwischt wird und die ganzen Wächter aufwachen. Und auch die Zeit als Ressource die man erweitern kann. Wie die Abschnitte wohl angekommen wären, wären alle außer eine optional gewesen?

    Megaolf Ich will dir deinen Optimismus nicht nehmen, es tut mir auch echt leid wenn ich jemanden auf irgendeiner Art und Weise die Freude nehme. Ich werde hier nur meine puren Emotionen los und ganz ehrlich, das ist bei Zelda halt zunehmend einfach nur Sorge und Frust. Zumindest wenn ich mit allem beschäftige was in den letzten Jahren raus kam und bisher noch raus kommen wird.

    But I also think that with the freedom players have in the more recent games in the series… there still is a set path, it just happens to be the path that they chose. So I think that that is one thing I kind of like to remind myself about the current games that we’re making. But also, it’s interesting when I hear people say those things because I am wondering, ‘Why do you want to go back to a type of game where you’re more limited or more restricted in the types of things or ways you can play?’ But I do understand that desire that we have for nostalgia, and so I can also understand it from that aspect.

    Was eine reduktive und völlig absurde Aussage von Aonuma. Aber mir ist auch ein bewusst, dass diese Aussagen und Meinungen wie fahnen im Wind sein können.

    Also wäre schon krass wenn OoTR eine völlie Neu-Interpretation des Klassikers wird. Trauen die sich das wirklich? Ist Nintendo, genauso wie Aonuma, genauso überzeugt, dass diese Richtung so nachhaltig ist und die vorherige Formel komplett ersetzen kann? Zumindest würde ich behaupten, dass Nintendo mit OoTR in einer anderen Situation als mit LA ist. Ich finde es weniger verlgleichbar, weil LA für die damalige Audience zu nischig war um ihnen eine Neuinterpretation auf den Teller zu legen. OoT hatte jedoch schon die Ports, ein Remaster und einige Releases mehr. Was will man denn ab jetzt genau?


    Aber wie du schon sagst: Es ist wirklich nicht viel bisher. Überhaupt nicht viel. Aber ich kann bewerten was bisher existiert. Und ich kann einschätzen wie übertragbar die Designs von einem Link und dem Logo zu einem Gesamtspiel sein können. Oder die grundsätzliche audiovisuelle Präsentation. Und das was bisher existiert finde ich leider überhaut nicht gut. Das Disneys König der Löwen mit 3D CGI.


    Naja, ich bin gespannt aufs Gameplay.

    Outer Wilds verfolgt mich weiterhin. Dieses Meisterwerk wird mich auch nicht mehr so schnell loslassen. Ich hoffe auch noch auf eine Switch 2 Version... Die Switch 1 Version ist zwar okay... aber wirklich nicht so schön wie ich es von PC kenne.


    Gerade habe ich diese schöne Performance ua. vom Komponisten des Soundtracks gesehen:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Ich bin gespannt darauf ob es doch noch irgendwann jemand hier im Forum spielen wird. Es ist einfach so schön... und trägt so klassische ZeldaDNA mit sich... irgendwo.