Beiträge von Moody™

    Ich habe innerhalb von 3 Stunden Super Mario 64 durchgespielt. Das ging echt schnell! Durch so manch Level springe ich durch wie ein Roboter. Dabei habe ich eine Premiere gefeiert: Ich habe es tatsächlich geschafft die unendliche Treppe zu umgehen. Den Bug kenne ich schon extrem lange aber ich habe noch nie ernsthaft versucht ihn zu machen. Tatsächlich war das dann total einfach! Ganz spontan habe ich das ausprobiert und nach 4-5 Versuchen war ich mit 51 Sternen im letzten Level!

    Metro 2033 Redux habe ich nun im Winter-Sale von Steam gekauft. Ich habe es sofort installiert aber dann ist mir bereits im Menü aufgefallen, dass dieses Spiel einfach nicht flüssig laufen will. Bei simplen Szenen sind es unter 60 FPS und das auch mit niedrigeren Einstellungen, mal abgesehen von der Auflösung. Das hat mich verwundert weil das Spiel ja nicht unbedingt die modernste Grafik hat. Es ist aber leider schlecht optimiert... wird wohl Zeit für ne neue Grafikkarte...

    Mittlerweile habe ich eine neue Grafikkarte und ich habe Metro 2033 Redux nochmal angefangen. Diesmal lief das Spiel wie geschmiert. Eine Stunde lang war ich in der Metro unterwegs, danach hatte ich keine Lust mehr.


    Ich weiß nicht. War das nur ein Bug oder ist der Sound wirklich so schlecht? Das hat mir die gesamte Stimmung und Atmosphäre genommen. Die Abmischung war mehr als nur grottig. Es wirkte fast schon verbuggt, aber könnte eher als schelchtes Design durchgehen. Vorallem das Intro, in dem man einfach nur getötet wird, hat mich total abgeschreckt. Ich konnte das Spiel absolut nicht ernst nehmen. Vorallem weil ich auch noch auf weitere Bugs traf.


    Die Mechaniken wirkten auch nicht sonderlich schön. Die Gefechte hatten für mich keine Spannung und die Waffen keinen Punch. Die Gegner viel zu agil und selbstlos. Man könnte meinen, dass das Spiel eher aus 2005 kommt.


    Ich weiß, ich male gerade echt sehr viel Schwarz, aber ich hatte während der ganzen Spielzeit keinen Spaß. Und mir wurde sämtliche Motivation genommen das Spiel nochmal auszuprobieren. Ich habe es tatsächlich gleich wieder deinstalliert.

    Wenn ich das Spiel loben mag, dann ist es wohl das schöne Hauptmenü und die mit viel Liebe und Detail gestalteten Lager der Überlebenden innerhalb der Metro. Ach, und ich werde ausgeraubt weil ich Sex haben wollte. Sowas!

    Ich habe Apex Legends nun auch schon mehrere Stunden angezockt und scheint das erste Battleroyal zu sein, mit dem ich etwas anfangen kann. Bei PUBG wurde ich mit dem Movement absolut nicht warm und die Waffen-Mechaniken waren mir ein kleines Rätsel, obwohl ich realistische Shooter mag.


    Fortnite wirkte für mich etwas toxisch und hat mich abgeschreckt. Zumal ich weniger das Interesse habe die Bau-Mechaniken zu lernen. Ich bin keiner der nur etwas hasst, weil es die ganzen jungen Kids mögen. Wieso Minecraft jemals so viel Hass bekommen hat, kann ich bis heute nicht verstehen.


    Aber Apex Legend macht grundsätzlich vieles richtig. Die Grundmechaniken sind schnell erlent, vorallem weil sie sich nicht stark von anderen Shootern unterscheidet. Es ist zwar etwas schneller wie das typische CoD und man kann viel rumsliden, aber grundsätzlich dürfte man sich dort schon vertraut fühlen. Auch die Waffen-Mechaniken sind nichts wirklich neues, vielleicht der Bulletdrop, vielleicht weil die TTK so hoch ist und man dadurch echt viel nachladen und Waffen wechseln muss. Und die BR-Elemente sind echt extrem schnell erklärt, alles hat einen Farbcode, hat leichtverständliche Symbole und grundsätzlich ist das looten sehr intuitiv und übersichtlich. Das einzige was etwas komplexer ist, sind die Waffen-Attachments und grundsätzlich welche Waffen es alles gibt, welche etwas taugen, welche nicht und welche Rollen sie einnehmen. Schade ist es, dass die Waffen-Designs echt nicht viel hergeben und sich teilweise viel zu ähnlich sind.


    Eigentlich ist Apex Legends das einsteigerfreundlichste Spiel im BR-Genre. Es ist völlig egal welche Klasse du nutzen willst und Loot ist leicht erkennbar und alles hat Farbcodes und Anzeigen ob du etwas brauchen könntest oder nicht. Somit ist die Kritik von Leachim für mich völlig unverständlich. Vorallem weil es nun Möglichkeiten gibt seine Kollegen von den Toten zurückzuholen.


    Vergleiche mit Overwatch werden immer so schnell gemacht, nur weil es verschiedene Helden/Klassen/Champions gibt. Selbst wenn diese nur eine kleinere Rolle spielen. Das wurde tatsächlich auch bei Quake Champions gemacht, welches wirklcih total weit entfernt von Overwatch ist. Also davon halte ich erstmal echt nicht viel.


    Mir haben die ersten 20 Stunden eigentlich viel Spaß gemacht. Ich kann nicht behaupten, dass ich der größte Fan davon bin weil ich das Grundprinzip von Battleroyal eigentlich nicht so schön finde. Looten macht mir nur wenig Spaß und ich mag es nicht, wenn ich ein Spiel verlieren nur weil ich schlechtere oder andere Ausrüstung habe. Der Glücksfaktor ist mir irgendwie ein wenig zu hoch.


    Was ich bei Apex Legends aber genial finde sind die ganzen Kommunikationssysteme. Wow, da setzt das Spiel echt neue Standarts. Selbst wenn man nicht das Interesse hat das Mikrofon zu nutzen, kann man eigentlich so gut wie alles mit den Teammates teilen. Vorallem das Ping-System hats mir sehr angetan. Sehr einfach zu lernen und total effektiv. Auch die Farbcodes sind eine große Hilfe. Grafisch lässt sich Apex Legends gut sehen (ich finde es erstaunlich was Respawn aus der Source-Engine gemacht haben!) und gute Performance hat es auch. Das Pacing des Spiels ist wunderbar, das Movement und die Waffen responsive. Was will man mehr?

    Ich würde mir tiefere Movement-Mechaniken wünschen, die viel Spaß machen (so ähnlich wie Strafe-Jumping). Lifeline könnte ein wenig gebufft werden, weil sie im Endgame so nutzlos scheint. Ich bin zwar ein Fan von hoher TTK, aber irgendwie will mir das bei Apex Legends nicht so gefallen. Vermutlich weil die Magazine der Waffen gar nicht mal so groß sind und man viel nachladen muss. Aber das ist eventuell auch einfach nur ein Hirntumor.


    Eigentlich wollte ich ja einen Bogen um EA machen, aber da ich kein Geld ausgeben muss, habe ich eine Ausnahme gemacht und Origin mal wieder installiert.

    Ich war gerade ganz „erschrocken“, dass das Spiel schon 2009rausgekommen ist – mir kam es nämlich nicht so lange her, seitdem ich es auf derPlayStation 3 gespielt habe und ich weiß, dass ich es ziemlich bald nachRelease hatte…

    Hachja, zu der Zeit noch ab und zu Game One und MTV geschaut. Das war ne andere Zeit! An die Episode mit Flower kann ich mich noch erinnern!


    Ich werde da Spiel definitiv mal im Auge behalten. Damals hat es mich schon ein wenig interessiert, vorallem weil diese Art von Spiel damals noch etwas neues war. Mittlerweile gibt es ja recht viele Indie-Spiele, die in eine selbe meditative RIchtung gehen oder? Deshalb habe ich ein wenig die Befürchtung, dass es heutzutage etwas mittelmäßig ist. Aber bei dem Preis kann man nicht meckern.

    Trakon   DeMagic Ich finde eure Beiträge einfach so lustig, weil sie so ganz anders sind wie der Rest. Eigentlich macht ihr beiden einen Recap, wie es im Discord VoiceChat abging. Wollte ich einfach mal erwähnt haben, hahaha.


    Ich glaube das größte Problem, dass ich mit den Artstyle habe sind die Designs der Humanoiden. Vorallem die Gesichter. Ich finde diese nicht sonderlich schön und habe das Gefühl, dass man mit diesen "toten Gesichtern" nicht so viel darstellen kann. Ich finde das Design wenn ich ehrlich bin auch nicht sonderlich süß und im Gegensatz zu den Reaction-Videos erinnert mich das auch kein bisschen an Wolly World oder The Wind Waker. Eine zweite Kritik wäre, dass die Overworld etwas leblos wirkt, was vorallem der Anordnung der Objekte, aber auch dem Artstyle liegt. Grundsätzlich finde ich ihn einfach etwas uninspiriert. Ein ALBW, TWW oder so wäre mir lieber gewesen. Wenn ich das schöne Intro ansehe, wäre ein Gemälde-Stil auch nicht schlecht (so ähnlich wie Skyward Sword nur in süß). Es hätte mehr Bezug auf die Story und dessen Atmosphäre haben können.


    Aber naja, es gibt deutlich schlechtere Artstyles.

    Es war vorallem als Kind ein riesen Traum von mir eigene Mario-Level gestalten zu können. Ich glaube ich habe bei meinen Eltern noch ein paar alte Zeichnungen von mir rumliegen, die selbsterstellte Level darstellten. Vielleicht sollte ich die Dinger rauskramen und einfach mal erstellen. Aber ich befürchte, dass die damaligen Ideen nicht so helle waren, wie ich es damals im Sinn hatte, hehe.


    Super Mario Maker hat mich also schon länger sehr interessiert, doch war es für mich nicht eine Investition der WiiU wert. Als die Switch rauskam und die ersten WiiU-Ports angekündigt wurden, war ich mir eigentlich sehr sicher, dass wir ein Super Mario Maker Deluxe sehen werden. Nur eine Deluxe-Version, weil SMM schon recht umfänglich schien und schon mehr Freiheiten bot wie es Nintendo geheuer war. Aber hier haben wir nun einen zweiten Teil mit noch mehr Features. Hier mal eine kleine Liste von einem Reddit-User, aber ich denke, dass das nicht alle Änderungen sein werden:


    • Slopes
    • Luigi
    • Super Mario 3D World Theme
    • Steep / shallow slopes
    • Cat Costume
    • Sliding down slopes
    • Cirlcular selection menus
    • On / Off switches
    • Half-water levels
    • Transparent local Pipes
    • Piranha plant path editing
    • 3D Bullet Bills
    • Custom Scroll (Airship scrolling direction path editing)
    • Ant Trooper
    • Hop-Chop, Stingby, Bully, Skipsqueak
    • Grey blocks
    • Stacked / nested blocks
    • Red blocks and blue blocks
    • Tornados
    • Angry Sun
    • Boss Bass (fish)
    • Bells
    • Fire in pipes
    • Red fire yoshi
    • Paratrooper goombas
    • Co-op?
    • Vertical levels?
    • 10 coins
    • Swinging platforms
    • Platform path editing
    • Coin count targets?
    • Icon: Mushroom with arrow
    • Icon: Wing with arrow
    • Icon: Parachute with arrow
    • Trees
    • Trees with bells
    • Climbing walls with cat costume
    • 3D walls
    • Nicer backgrounds
    • Red pipes

    Was die neuen Features überhaupt bedeuten können, das können wir und die gesamte Community erst später begreifen. Es ist echt erstaunlich was alles für Level gebaut wurden. Der Kreativität scheint kein Ende gesetzt worden sein! Sämtliche Videos und Stream-Highlights waren echt sehr spaßig anzusehen.


    Ich habe wohl mitbekommen, dass es leider nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten gab Levels zu entdecken und man musste unbequeme Codes teilen um ein Level herumzuschicken. Ich hoffe die Infrastruktur bessert sich mit den zweiten Teil. Nintendo dürfte mit SMM recht viel gelernt haben und macht mit den zweiten Teil alles besser (zumindest könnte man meinen). Ein Feature vermisse ich jedoch noch: Eine Worldmap (oder Playlist), die man erstellen kann, um mehrere Level aufeinander aufbauen zu können.


    Also eigentlich ein Pflichtkauf für mich. Aber es gibt einen bitteren Nachgeschmack bei der Überlegung: Nintendo Online. Ein Service, den ich nicht unterstützen will. Super Mario Maker 2 ist wohl das erste Spiel, dass mich so sehr reizen würde den Service eventuell auszuprobieren. Aber ich hoffe wirklich sehr auf weitere Erneuerungen.

    Link's Awakening hat es echt sehr verdient. Die Story ist was ganz besonderes und Cocolint sollte von deutlich mehr Menschen entdeckt werden. Ich habe mich sehr gefreut, dass es nun so weit ist und hätte echt nicht mit gerechnet.


    Aber der Artstyle ist echt extrem hässlich. Huihuihui. Da wurde ja richtig ins Klo gegriffen. Da sieht ja sogar A Link Between Worlds besser aus. Ich mein... das ist ein Switch-Spiel? Was ist da denn passiert? Die Pokemon Let's Go-Spiele sehen auch deutlich besser und atmosphärischer aus.

    Ich bin zum Glück noch nie wirklich in so ein tiefes Hype-Loch gefallen. Ich habe so einen siebten Sinn, der mir sagt wie mir etwas gefallen will, vorallem bei Videospielen liege ich meist richtig.


    Ich glaube, dass ich mich bei Skyward Sword am meisten geärgert habe. Ich wusste nicht viel über das Spiel, als ich es dann in den Händen hielt. Ich war echt sehr gehyped und echt froh, dass mal wieder ein neues Zelda auf den Markt kam. Aber schnell folgte die Ernüchterung. Momentan habe ich meinen zweiten Durchgang, der mir deutlich leichter fällt wie der Erste. Vermutlich weil ich weiß was auf mich zu kommt. Aber trotzdem: Was eine Fehlkalkulation. Bei Breath Of The Wild hatte ich meine Enttäuschung schon erahnt als ich das Gameplay auf der E3 sah.


    Auch wenn ich es schon ein wenig erwartet hatte muss ich Dunkirk nennen. Von Nolan ist man echt gute Filme gewohnt, aber Dunkirk hat für mich so nichts wirklich getan. Ich bin mit leerem Hirn wieder aus dem Kino gegangen. Die Story war nicht fesselnd, die Darstellung des Krieges nicht sonderlich authentisch und der Soundtrack hätte nicht generischer sein können. Es gibt deutlich bessere Kriegsfilme. Ich wünschte Alfonso Cuaron würde sich mal dazu entscheiden, hehe.


    Der Hype war zwar nie wirklich da, aber Metroid Prime: Federation Force war einer meiner größten Enttäuschungen überhaupt. Wow, ich war da echt am Boden zerstört. Das war echt brutal! :D

    Also meine Erwartungen mindestens:

    • Metroid Prime Trilogy HD New Play Control Switch
    • Super Mario Maker Deluxe
    • Animal Crossing Switch
    • F-Zero Switch
    • Neues Zelda (2020 Q4 Release)
    • Nintendo Online Virtual Console (inkl. fast aller SNES- und N64-Spiele)
    • Mother-Trilogy Remake
    • Tetris Effect Port
    • Neue Joy Cons

    Ach! Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass das drin sein muss. Locker!

    Vom Gameplay ist die Wüste von Ranelle echt sehr gelungen. Den ersten Besuch bis zum ersten Dungeon habe ich jetzt hinter mir. Die Zeitsteine sind auch schon am Anfang echt eine tolle Sache. Atmosphärisch ist die Wüste durch die ständigen Zeitsprünge aufjeden Fall. Ich wünschte, dass man ein kleines Dorf voller Roboter wiederbeleben und dann ein wenig Handel betreiben könnte. So wirkt sie trotzdem ein wenig leer, zumindest die ersten Abschnitte.


    Bisschen doof fand ich, dass die dortige Zitadelle der Zeit so ernüchternd ist.

    Ich habe den ersten Teil von Eldin erst kurz hinter mir und ich muss sagen, dass mir dieser Abschnitt nicht gefallen mag. Es ist echt ungemütlich da, die Atmosphäre ist nichts besonderes und es gibt auch irgendwie nicht so viel Geschichte. Aber auch vom Aufbau und Gameplay finde ich den Teil eher schwach, nichtssagend und schnell vergessen.


    Ich glaube nicht, dass meine zukünftigen Besuche diese Welt attraktiver machen würden... Mal sehen.

    Schwupps und nach 30 Minuten ist man durch. Der Tempel ist wirklich nicht so lange. Zwar ist das Ende etwas abruppt, aber grundsätzlich finde ich die Kürze nicht verkehrt.


    Der Dungeon ist eigentlich ganz cool. Vorallem die versteckten Durchgänge, die man sich freisprengen muss sind mir positiv aufgefallen. So hatte die Karte einen größeren Sinn.


    Man könnte meinen, dass die Änderungen der Donnerblume das Leben erleichtern, aber ich finde das nicht so schön. So gibt es nicht mehr die Differenzierung zwischen ihnen und den Bomben und das auffüllen der Bombentasche ist langsam und unbefriedigent.


    Die größte Kritik am Dungeon ist für mich jedoch der fehlende Kontext, der abruppte Anlauf und die generische Atmosphäre. Der Bosskampf war auch eher so lala und keine Aufwertung des Dodongo aus OoT.

    Ich habe mir schon einige Zeit überlegt, dass ich Skyward Sword nochmal eine Chance geben will. Ich habe es erst einmal durchgespielt und das wars auch schon. Seit dem reite ich seit Jahren auf dem Hatetrain mit und zelebriere das Spiel als schwarzes Schaf der Serie. BotW ist das krasse Gegenteil von Skyward Sword und hat mich als Zelda-Spiel leider auch nicht überzeugt und hat mich sogesehen dazu inspiriert. Genauso wie Emmy, die Skyward Sword zu ihren liebsten Spielen zählt. Weswegen ich nun mit ihr einen weiteren Durchgang wage.


    Der erste Eindruck ist relativ positiv. Ich hatte die ersten 6 Spielstunden recht viel Spaß (wird sind jetzt schon bei Eldin) und ich denke das liegt vorallem daran, dass das Spiel noch so unberührt und frisch wirkt im Vergleich zu den anderen Zeldas, die ich schon zu Tode gespielt habe. Aber ein Durchgang zu zweit ist auch richtig schön, hehe. Ich habe nur die Befürchtung das sich das ändert, denn ich habe es noch sehr gut in Erinnerung, dass die Spielerfahung schlechter wird umso länger man es spielt. Schließlich wird erst dann das ganze übertriebene und unnatürliche Backtrackiung ersichtlich. Auf die nächste Zockersession! Bis mein Arm abfällt!

    Also ich muss sagen, dass Skyward Sword diese Frage echt nicht leicht machen will. Es gibt tatsächlich viele Kandidaten, die einem das Spiel versauen können. Die richtige Antwort ist definitiv noch immer "Der Verbannte", allein schon weil man ihn so oft bekämpft und die Atmosphäre so schlecht ist. Aber ich muss trotzdem etwas zum ersten Bosskampf, gegen Ghirahim, loswerden:

    Was hat sich Nintendo denn bitte dabei gedacht?! Wahrscheinlich ist der Bosskampf nicht mal schwer, aber die Mechaniken dieses Kampfes muss man erstmal verstehen. In der ersten Phase greift er nach dem Masterschwert und nimmt es einem ab, wenn man die Remote nicht schnellstmöglich rumfuchtelt. Aber was sind die Bedingungen davon? Phai gibt einem den unglaublich guten Tipp, dass man doch die Schlagrichtung antäuschen soll, aber wie soll das bitte funktionieren? Hat man das Schwert erst auf der einen Seite, die die Täuschung sein soll und schnellt dann zu der Anderen, wird es doch als normaler Schwerthieb registriert oder nicht? Naja, aufjeden Fall ist mir der Kampf ein echtes Rätsel. Wäre echt cool wenn mir das jemand erklären kann. Vielleicht würde ich den Kampf dann nicht als so grottenschlecht einstufen. Denn die Atmosphäre und Spannung hält sich auch ganz schön in Grenzen, wie ich finde.

    Ich glaube, wenn Zelda weiterhin die Richtung von BotW einschlägt, ist es die Frage der Plattform, ob ich mir das Spiel kaufen würde oder nicht. BotW war ganz nett, aber hat sich zu stark an den anderen Spielen auf den Markt orientiert und hat für mich an Originalität verloren. Wenn das nächste Zelda eher ein BotW sein sollte und die Konsole total unattraktiv für mich wäre, dann würde ich mir das vielleicht überlegen nicht einfach mal drauf zu verzichten. Das macht mich ja glatt traurig sowas zu schreiben.


    Ach, und wenn Zelda viel mehr Anime-Einflüsse bekommen sollte, alle Charaktere haben große Titten und quietschige Stimmen... dann würde ich wahrscheinlich auch das Handtuch werfen.


    Aber Worst Case? Eigentlich alles mögliche, was bei allen anderen Spielen auch der Fall wäre. Zu viele Mikrotransaktionen, uninspiriertes Gameplay oder sonst was.


    Mit den Gerudos wurde ich nicht warm. Deren Stadt fand ich nicht sonderlich schön, irgendwie sind die total unsympathisch und deren kriegischer, muskulöser Look will mir nicht so gefallen. Vielleicht ist das ja auch mein einprogrammierter Sexismus? Wer weiß. Aber eins steht fest: Sexistisch ist dieses Volk aufjeden Fall... Was ich ganz interessant finde ist, dass Hyrokkin meint, dass die Gerudos außerhalb der Stadt degen viel besser waren. Und dem kann ich nur zustimmen.


    Eigentlich mag ich die Goronen in Zelda-Spielen, aber in BotW ist mir nicht so der Funke übergesprungen. Dort wirkt es absolut nicht gemütlich: Statt warm und kuschelig, eher viel zu heiß und trocken! In gewisser Weise war das zwar schon immer so, aber hier hat mir der Ansatz nicht so gefallen. Das Dungeon fand ich auch nicht so cool, die Hauptcharaktere des Volkes auch nicht.


    Der Look der Zoras ist zwar ganz in Ordnung, doch gefällt mir der von Twilight Princess deutlich besser. Hier fand ich aber das Dungeon und die Hauptcharaktere besser. Trotzdem haben die mich irgendwie nicht umgehauen.


    Bei den Orni habe ich mich richtig wohl gefühlt. Gut, das Design fand ich diesmal ein wenig zuu vogelartig und deren Verwarbung in der Hauptstory fand ich leider auch nicht so itneressant. Aber der Soundtrack vor Ort ist echt schön und deren Stadt auch. Leider haben die keine richtigen Häuser!


    Ich denke ich finde die Krogs am besten. Nicht die Krog-Samen und auch nicht die Krogs die sich verstecken, aber die Krogs als Volk im Wald beim Deku-Baum. Deren Lebensort ist wirklich sehr gelungen, atmosphärisch und all die Schreine und Quests, die mit ihnen zusammenhängen, sind wirklich sehr cool. Das Sounddesign der Krogs, dass man auch öfter in den Liedern hört oder wenn man einen Samen findet, macht diese Gestalten irgendwie ein wenig mystisch und interessant. Nicht mehr ganz so warm und freundlich wie noch in TWW. Aber ich finde, dass das ist ein gelungener Twist.


    Ich habe heute Firewatch beendet und war echt froh drum. Echt ein schöner Grafik-Stil, tolle Dialoge, glaubhaftige Charaktere und die Story hat mich auch unterhalten. Aber irgendwie ist mir da der Funke nicht übergesprungen. Zuerst dachte ich, dass es ganz interessant werden wird den Charakter ohne weitere Hilfe mit der Karte zu manövrieren. Aber das hat die Spielerfahrung einfach nicht besser gemacht. Im echten Leben mache ich das teilweise echt gerne, aber in Videospielen ist das mit dem Orientierungssinn nicht mehr so einfach und ich finde Firewatch hat es vorallem in den Wald-Passagen echt nicht gerade leicht gemacht. Leider kann man sich nicht einfach einen Baum heraussuchen, weil er so besonders aussieht. Schließlich sind es Assets, die sich entweder sehr ähnlich oder gleich aussehen. So war das eher nervig und ich habe die sichtbare Position angemacht.


    Zusätzlich habe ich mir viel zu oft über die Steuerung gedanken gemacht, was mich persönlich aus dem Spiel gebracht hat. Ich meine, es gibt ja eigentlich gar nicht so viele Interaktionen und trotzdem war es z.B. mit der Karte was kompliziert. Wie ich finde, hätte die Steuerung ein wenig natürlicher sein können.


    Die Story fand ich am Anfang echt spannend und die Dialoge witztig. Aber das ist irgendwie ins nichts (oder in das zu wenig...?) geführt. Ich hätte mir von dem Ende einfach mehr erwartet. Anfangs konnte das Spiel mit sehr wenigen Mitteln und eigentlich auch nicht viel Geschehen eine unglaubliche Spannung und Creepiness aufbauen können. Leider ging das nicht weiter so. Ich glaube da hätte man sogar gegen Ende ein cooles Horrorspiel raus machen können... aber das wollte das Spiel natürlich auch nicht machen.


    Somit ist Firewatch das erste Spiel, dass ich beendet habe und es die Allgemeint auch als "Walking Simulator" betitelt. Das Genre interessiert mich zwar schon, aber solch Mischungen wie Hellblade: Senuas Sacrifice oder Soma waren mir bisher deutlich lieber. Vorallem SOMA ist einfach der Wahnsinn!

    Ich habe mir nun ROMA angesehen, der neuste Film von Alfonso Cuarón, der auch für Gravity und Children of Men die Regie führte. In dem Film geht es um das junge mexikanische Zimmermädchen Cleo, dass sich sehr liebevoll um die Kinder und den Haushalt einer Familie kümmert. Es ist die nüchterne Nacherzählung einer vergangenen Realität aus Mexiko. Es passieren viele Dinge: Höhen und Tiefen, aber es werden letztendlich Geschichten erzählt die uns allen passieren könnten. So wird man so einige Momente vermutlich mitfühlen, obwohl sowohl die Zeit und der Ort so fremd sind. Aber leider spricht der Film nicht meine Sprache. Also technisch gesehen auch nicht, schließlich wird größtenteils spanisch gesprochen, aber das meine ich nicht. Ich meine die Sprache mit der die Geschichte mit mir spricht. Diese Sprache können wahrscheinlich nur die Menschen sprechen, die eine Beziehung mit diesen Orten und Zeiten aufgebaut haben. Die alltägliche Geschichte gibt leider nicht so viel her. Auch die Bildgestaltung, die wirklich sehr gelungen ist, hat leider nicht ausgereicht mich in den Bann zu ziehen. Das Gesehene ist wirklich sehr authentisch und war auch mal rührend, aber ich habe mich bedauerlicherweise nicht von diesem Film angesprochen gefühlt.


    Noa hast du ihn dir bereits angesehen?

    Okami habe ich mittlerweile bei Emmy angespielt und bei einem größeren Teil zugeschaut. Und ja, es hat durchaus viele Ähnlichkeiten zu Zelda! Ich mag Ammy und dieser junge Floh ist ganz lustig. Der Artstyle kann manchmal echt schön sein, anderseits etwas matschig oder verwirrend (zum Beispiel weil viele Bäume mitdrehende Sprites, statt 3D-Modelle sind). So trifft er nicht immer meinen Geschmack, ist aber im großen und ganzen ganz schön. Allein das aussehen der Menschen finde ich nicht so gelungen und ich habe nicht das Gefühl, dass das Spiel sehr Geschichts- oder Charakterstark ist. Ich glaube eher, dass ich vieles wieder vergessen werde.


    Vom Gameplay her, kann ich leider nicht so viel sagen. Ich habe mich noch nicht so vertraut mit den Mechaniken gemacht. Wenn ich einen Kampf betrete, habe ich eher das Gefühl, dass ich nicht genau weiß was ich eigentlich mache. Es scheint zwei Attacken zu geben, keinen Schild und die Kamera nimmt während des Kampfes andere Perspektiven an wie bei der Exploration. Ich bin mir nicht sicher ob es eine gute Idee ist die Kämpfe so stark von der Exploration zu trennen. Schließlich wird man immer in seperate Arenen geworfen und die Steuerung ändert sich zusätzlich. Die Pinsel-Mechanik macht dafür aber viel Spaß, auch im Sinne der Fortbewegung. Nicht immer hat es funktioniert, was manchmal etwas frustrierend sein kann, aber das fand ich nicht sonderlich schlimm.


    Vermutlich werde ich ab und an mitspielen und zugucken. Aber ich habe das Gefühl, dass ich es danach nicht nochmal selbst spielen brauch. Übrigens handelt es sich um die Switch-Version und der Touchscreen scheint fabehlhaft für das Spiel zu sein! Vermutlich ändert sich meine Meinung auch noch, ich habe es ja noch nicht so viel gespielt oder gesehen.