Beiträge von Moody™

    Diesen Monat wurde bekannt gegeben, dass der Service des Spiels am 6. Juni 2023 eingestellt wird. Allerdings wird es am PC möglich sein privat gehostete Server zu erstellen um es wenigstens dort noch zu spielen. Allerdings ohne Progression-Systeme und sicherlich werden auch noch paar andere Dinge wegfallen. Konsolenspieler gucken in die Röhre, weil selbstgehostete Server für die geschlossenen Konsolen-Systeme aufwendiger umzusetzen wären.




    "Überraschend finde ich es nicht." kann man danach immer sagen, ich weiß. Habe mich gewundert, dass ich hier nie rein geschrieben habe weil ich sicherlich was zum Reveal hätte sagen können. Wahrscheinlich ist es einfach unter den anderen Ankündigungen damals untergegangen.

    Ich war hier von vornherein sehr skeptisch. Ein Online-Multiplayer Spiel mit eher nischigen Reiz, der an ein Indie-Projekt erinnert und das ganze unter EA? Da kann das Spiel noch so gut werden, und ich glaube es ist sicherlich auch nicht schlecht, aber mir war klar, dass das in kürzester Zeit untergehen würde. Mit EA gäbe es nicht genügend langfristigen Support für das Spiel, weil man nur wenig Interesse zeigt kleine aber stabile Communities aufrecht zuhalten. So würde das Spiel im Vergleich zum heutigen Markt des Online-Multiplayer mit zu wenig Content versinken und die Chance auf etwas Größeres ist damit auch vertan. Ich fand das Spiel selbst hat aber einen ganz netten Eindruck gemacht, doch wegen meinem Besorgnis dachte ich mir, dass eine zeitliche Investition wenig Sinn machen würde.

    Ich kann mich noch dran erinnern wie ich beim letzten Mal als ich den Thread offen hatte nicht so viele Ideen hatte was so meine liebsten Filmszenen sind. Im Nachhinein total absurd wenn ich gerade an die Szene von Children of Men denke, die mir immer und immer wieder Gänsehaut beschert. Achtung, Spoiler!

    Der Film gehört sowieso zu meinen absoluten Favoriten. Einfach nur ein genialer Streifen.

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    Viele hats im Winter mit einer Grippe oder Erkältung erwischt und auch das Team von Frictional Games war davon nicht unberührt. Deshalb wird die Veröffentlichung von Amnesia: The Bunker auf den 16. Mai 2023 verschoben. Tatsächlich hatte ich mich schon auf März und das Spiel gefreut, aber da muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden.

    Das Spiel ist ja wieder eine Bombe eingeschlagen. Aus dem Nichts kam Hi-Fi gerushed, kein vorheriges Marketing und plötzlich ein Release. Finde ich gar nicht mal so übel, denn so muss wirklich das Spiel selbst gut ankommen. Auch wenn der Vergleich ein bisschen weit hergeholt wirkt, aber Hi-Fi RUSH hat anscheinend Forspoken in der Steam-Performance überholt, dass ja genau das Gegenteil darstellte: Besonders viel Marketing, schon Jahre zuvor und kurz vor Release nochmal richtig angekurbelt. Das Spiel habe ich echt überall gesehen! Und zusätzlich gibt es Hi-Fi Rush ja noch für den Gamepass!


    Es ist mir mittlerweile auch schon auf meiner Wunschliste gelandet. Echt ein cooler Grafikstil und das Gameplay scheint auch erste Sahne zu sein. Momentan habe ich noch genug Spiele die ich davor spielen will, weshalb ich keinen Grund sehe hier schon zuzuschlagen, aber vielleicht nehme ich das mal vor in nächster Zeit.

    Ich bin eindeutig der Role-Player und Explorer. Vielleicht ein wenig der Completionist, aber dafür muss ich die Krog-Samen und die Fotos weglassen. Und sicherlich bin ich auch ein Self Proclaimed Pro, weil ich in der Hochphase auch am Tryharden war und die Kämpfe meistern wollte. Aber zum Combat God hat es dann doch nicht gereicht, hehe.

    Es ist gerade nicht mal ein halbes Jahr her, dass ich The Minish Cap spielte, doch viele Erinnerung an gewisse Details gehen schon jetzt ein wenig flöten. Was bleibt sind aber die Eindrücke zu den einzelnen Dungeons und da muss ich sagen, dass ich mich wohl am meisten in das Tor des Windes verliebt habe. Sicherlich hat das mit den Ruinen und dem Mysterium Rund um das Windvolk zu tun. Mir hat es richtig Spaß gemacht mit dem zu arbeiten was man so hat und zu munkeln was hier wohl die Vorgeschichte war. Außerdem war der Moment mit der Okarina richtig magisch! Ich glaube das war auch der Teil des Spiels in dem ich so richtig mit dem Titel warm wurde. Mein Eindruck den ich direkt nach Abschließung des Dungeons schrieb fühlt sich zumindest so an.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich aber auch dachte, dass der Palast des Windes ziemlich gut war. Doch irgendwie wollte dort nicht der gleiche leidenschaftliche Funke überspringen.

    The Minish Cap war eine richtige Überraschung für mich. Eigentlich ist es ein 2D Zelda, von dem ich stets das Gefühl hatte nicht so viel darüber zu hören und andere Teile stehen bei den Liebhabern eher im Fokus. Eigentlich fast schon komisch, dass ich nach der ernüchternden Erfahrung mit dem Switch-Remake von Link's Awakening, ein weiteres 2D Zelda vornam. Sicherlich hatte ich vor Minish Cap die 2D Zelda so langsam für immer als etwas abgeschrieben, dass einfach nichts für mich ist. Tja, und dann kam diese positive Wendung, denn ich bin mit The Minish Cap deutlich wärmer geworden als mit den Anderen!

    Für mich hat The Minish Cap so vieles was die anderen 2D Zeldas machen verfeinert. Ob die Dynamiken in den Kämpfen, wie sich Link bewegt oder der Einsatz der Items. Ich finde es auch gut, dass Link wie in den 3D Zeldas rollen kann und man somit noch vor den Pegasus Stiefeln das Gefühl hat schneller vorran zu kommen. Außerdem gibt es "etwas zu tun" wenn man von A nach B läuft. Link kann außerdem mal abgesehen von den normalen Schwerthieben einige Dinge von den Schwertmeistern erlernen, was einige Probleme angeht die ich mit den Kämpfen in 2D Zeldas so habe.

    Außerdem ist es das erste Zelda in dem die NPCs nicht viel zu kurz kommen. Viele Dialoge, viele verschiedene Interaktionen, Sprites und fast alle haben Namen und Persönlichkeit. Außerdem sind tolle Nebenquests mit ihnen verbunden und manchmal verirrt sich auch die Hauptstory in ähnliche Gewässer und das fühlt sich für mich neben der von Dungeon- zu-Dungeon-Lauferei erfrischend an.


    Aprospros Dungeons. Sie sind in Vergleich zu vielen anderen 2D Teilen sehr liebevoll in die Welt integriert, haben eigene Themes und meist eine tolle Atmosphäre. Wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, haben sie auch ein paar mehr Rätsel statt sich nur auf Kämpfe und die Navigation von verwirrenden Räumen zu lehnen.

    Ich glaube die größte Kritik hat The Minish Cap wegen den Medaillons und den Kapseln verdient. Also es war in gewisser Hinsicht auch interessant aus den Interaktionen mit NPCs die Medaillionteile zu bekommen, aber es wäre echt richtig nervig damit die 100% anzusteuern. Noch viel schlimmer sind da die Minitendo-Kapseln, die mit ihren langen Cutscenes und RNG-Elementen nicht nerviger sein könnten. Zum Glück betrifft das zu großen Teilen nur Sidecontent und davon auch nur die letzten paar Prozente. Wenn man will kann es auch gut ignorieren.

    Eine weitere Kritik hat wohl mehr mit dem Gameboy Advance als mit The Minish Cap zu tun. Leider hat der kratzige Sound des Systems dem Sounddesign und der Musik absolut nicht gut getan. Ich werde aus dem Spiel wohl kaum irgendwelche Musik mitnehmen, auch wenn ein paar sicherlich gute Kandidaten gewesen wären mit anderer Produktion und Hardware.

    Ich bin froh drum, dass ich nun ein Favorit unter 2D Zeldas aufzählen kann. In Zukunft will ich noch A Link Between Worlds spielen, denn das scheint auch einige interessante Ansätze zu haben. Ich habe jedoch keinen 3DS und will mir dafür auch keinen kaufen, da ich absolut kein Handheld-Fan bin. Leider macht Nintendo das Spiel derzeit nicht für andere Systeme verfügbar und mir fehlen gute offizielle Möglichkeiten das Spiel zu spielen.

    Immer mal wieder wenn ich einen schnellen Fix brauchte, vor allem in der Nacht, bot sich für mich Donkey Kong Country 2 immer wieder gut an in den letzten Monaten. So dachte ich zumindest. Also ich habe auch nichts dagegen wenn es doch längere Sessions werden, denn es geht mir eher darum schnell in das Spiel rein zu kommen und puristisches Gameplay ohne Cutscenes zu haben. Ich finde die Donkey Kong Country-Reihe, vor allem die Teile der SNES-Erä sehr atmosphärisch und irgendwie hat das was entspanntes und es wirkt für mich so passend für eine Session in der Nacht. Ich war zwar nicht der größte Fan des Vorgängers, aber irgendwas haben die Spiele ja doch an sich, dass es mich immer mal wieder hin zieht.


    Nunja, aber irgendwie dümpelte ich immer wieder in den selben paar Level herum. Ich weiß auch nicht wie oft ich mittlerweile schon den Strauß, ich glaube den ersten Bossgegner besiegt habe. Die schuld daran lege ich da ins Speichersystem, dass ich echt nicht so passend fürs Spiel sehe. Erstmal kann man es nur an bestimmten Stellen, was ich noch nicht so schlimm finde, aber leider kann ich es anscheinend nur im Austausch gegen gewisse Münzen machen, die gar nicht mal so leicht zu bekommen sind. Das nimmt mir echt jeden Spaß leider. Und mit dem Rewind-Feature oder den Save States verliert es mir an Reiz. Das letzte Mal habe ich das Spiel Anfang Januar gestartet. Scheint so als ob es erstmal unberührt bleibt, denn mich zieht es leider nicht mehr da hin. Schade drum, denn eigentlich hat mir ansonsten alles recht gut gefallen.


    Edit: Anscheinend ist der erste Speichervorgang an einer Stelle kostenlos. Das hört sich gleich weniger drastisch an, aber das bringt mich trotzdem nicht dazu das Spiel wieterzuspielen gerade.

    Das neue Spiel kam super bei den Fans an, darum weiß ich, dass meine Wünsche für ein neues Metroid eher unpopulär und sehr unwarscheinlich wären. Mir gefiel es ja nicht so, was hauptsächlich am Stil, der Musik und den Emmis lag. Drumherum fand ich das Spiel leider sehr durchschnittlich und es konnte mich einfach nicht genug begeistern.

    Auch wenn ich bei den meisten Punkten die du aufzählst, wie du schon erwartet hattest, überhaupt nicht selbiger Meinung bin, habe ich die Musik im vorherigen Post ja völlig vergessen.


    Natürlich wünsche ich mir einen deutlich stärkeren Soundtrack als den von Metroid Dread. Ich respektiere die Entscheidung und das Konzept, aber letztendlich ist das Ergebnis doch nicht so gelungen. Wenn man Atmosphäre aufbauen will ohne ständig prominente Musik haben zu wollen, ist das ja völlig okay, aber letztendlich hatte ich nicht einmal durch diesen Einsatz gänsehaut.

    Ehrlicherweise habe ich mir um ein neues 2D Metroid nicht so viele Gedanken gemacht, da angeblich Metroid Prime 4 und/oder 3D-Metroid in anderer Form auf uns wartet. Das ist auch eher das was ich mir wünschen würde, da ich mit den meisten 2D Metroids nicht ganz so warm werde. Aber Metroid Dread war echt toll und wenn es weiterhin in diese Richtung geht, dann würde es mich echt freuen. Die Darstellung von Samus war schließlich erste Klasse und die Bosskämpfe wohl die Besten die die Serie jemals gesehen hat.


    Mich würde es nicht stören wenn man nochmals auf Metroid Dread aufbaut, obwohl eben jenes schon eine Weiterentwicklung von Samus Returns darstellt. Hier mal ein paar Punkte die ich mir dann wünschen würde:

    • Das Environmental Storytelling passt wie eine Faust aufs Auge in die Serie, weshalb ich mir wünschen würde, dass man diese liebevoll gestalteten Hintergründe der Level mehr gameplayrelevanz zuschreibt. Wie wäre es mit einem Scan-Visor, der genauso wie schon in der Metroid Prime Trilogy, mit Dingen interagieren kann oder zusätzliche Informationen über Gegner, Gegenstände und Räume loswird? Es wäre auch ein toller Ersatz für NPCs, denn die Isolation die man aus der Spielreihe kennt bleibt damit bestehen.
    • Auch wenn es sicherlich schlauer wäre erstmal auf Stealth-Passagen zu verzichten, würde es mich persönlich nicht stören wenn man es nochmals versucht. Für mich war das grundsätzliche Prinzip der E.M.M.I. nicht das Problem, sondern eher die Umsetzung. Ich hatte nicht nur das Gefühl das diese immer wussten wo Samus eigentlich steckt, sondern so funkntionieren sie auch: Je nachdem wo man ist verhalten sich die E.M.M.I. auch so, und mit einer Art Rubberbanding sind diese stets mit der Position von Samus verknüpft. Auch wenn man deren Alarmzustand aktiviert waren sie nicht wirklich auf der Suche, denn auch dann wussten sie schon wo Samus ist. Es fühlte sich nicht so echt an und die dedizierten E.M.M.I. Areale, die auch keine wirkliche Erklärung bekommen haben, unterstreichen dieses Gefühl umso mehr und machen Stealth so... unnatürlich, künstlich und vorgefertigt. Ich kann mir gut vorstellen, dass mehr Sandbox-Elemente und Situationen für Experimente den Stealth-Passagen deutlich mehr Frische und Authentizität verleihen würde.
    • Was Biome und so angeht, würde es mich freuen wenn man sich mehr von den typischen Elementen wie Feuer, Wasser und Erde/Natur trennt und sich mehr Gedanken darüber macht wie man die Welt von Metroid besser ausbauen kann. Gerne darf man gleich mehrere Planeten anreisen, vielleicht kann man diese auch in belieber Reihenfolge spielen oder muss sowieso immer mal wieder hin und her springen. So fühlt sich so ein Abenteuer auch deutlich größer an für mich. Außerdem fände ich es interessant wenn man sich mehr an Außenareale versucht, denn gerade in Metroid Dread waren die ein großes Highlight für mich.
    • Ich hätte gern mehr Feedback wenn man Schaden nimmt. Samus soll aufschreien und grundsätzlich mehr Animationen haben, wenn sie von einem Gegner getroffen wird. Bei Metroid Dread hört es sich so an als würde man ein Buch auf den Tisch pfeffern wenn man getroffen wird und manchmal geht das im Gefecht total unter. Mag vielleicht eine Kleinigkeit sein, aber irgendwie war mir das wichtig als eigener Punkt. In Metroid Dread nimmt man schließlich deutlich mehr Schaden als noch in vorherigen 2D-Metroids und ich finde da kann man das einfach ein wenig dramatischer Darstellen, damit man bloß keinen Schaden nehmen will.
    • Ich weiß, dass es verdammt schwierig sein muss ein Steuerungs-Schema zu entwickeln, dass stets erlaubt sämtliche oder alle Fähigkeiten von Samus gleichzeitig nutzbar zu machen, aber Gottt im Himmel... Ich habe selten Probleme damit mir eine Steuerung zu merken, aber bei Metroid Dread musste ich am Anfang jeder Session erstmal wieder alles durchprobieren um überhaupt klar zu kommen. :ugly:
    • Kein Remake, vor allem dann wenn es so wie Samus Returns ist. Eben jenes ist viel mehr als nur ein Remake, sondern eher ein neues Spiel mit bereits bekannter Story. Für mich keine gute Mischung, weil man dann auch viel frischere Geschichten hätte erzählen können, wenn es schon so weit ist.

    Es ist echt nie zu spät Prinzessin Mononoke nachzuholen. Ich hab ihn mir mal eines Sommers auf einer kleinen Röhre angesehen, schon viele Jahre nach dem eigentlichen Release. Vielleicht war es mein erster Ghibli-Film, aber ich bin mir gerade nicht sicher. Wirklich ein toller Film, der mich tatsächlich nicht von Anfang an begeisterte. Ich denke das lag an meiner damaligen Erwartungshaltung. Die vielen Fraktionen, die Moralitäten, Mononoke selbst als Charakter, der Waldgott und das Ende. Ich glaube alles Dinge die recht unkonventionell gestaltet sind für westliche Filme, weshalb ich mich vermutlich nicht so gut darauf einlassen konnte.

    Später dann, als ich Ghibli schon mehr schätzte, habe ich mir den Film nochmal angesehen und war vollends begeistert. Diesmal in hoher Auflösung, auf einer großen Mattscheibe mit besseren Ton. Das hat die Begeisterung sicherlich leichter gemacht, aber nicht der Hauptgrund. Mittlerweile habe ich mich richtig in die Handlung verliebt, wie jede Fraktion die eigenen Interessen durchsetzen will und, auch wenn sie Zerstörung in Kauf nehmen, durchaus gute Absichten haben. Außerdem wird wiedereinmal der Kampf und das Leben gegen und in der Natur thematisiert, wovon sich sowieso gern angesprochen werde.


    Ein weiteres Highlight ist für mich der Protagonist. Merken kann ich mir meist nur den Namen vom Reittier, Jakul. *nachschlag* Was mir an Ashitaka besonders gefällt ist sein Bezug zu Gewalt und wie er stets versucht Konflikte zu vermeiden oder zu schlichten. Er weicht nicht davor zurück sein Leben aufs Spiel zu setzen und stellt sich zwischen Kämpfenden. Er ist im gesamten Film ein parteiloser Vermittler, der einfach nur Frieden will. Natürlich wird seine Reise vom Fluch motiviert, aber seine Beweggründe wachsen schnell darüber hinaus. Zusätzlich war seine Beziehung zu Prinzessin Mononoke keine generische Liebesgeschichte oder so, was ich auch sehr erfrischend finde. Ich würde mir mehr Protagonistin und Protagonistinnen wie Ashitaka wünschen. Einfach nur toll!


    Es gibt wirklich viele tolle Szenen, aber ich habe das Gefühl über Eine sprechen nicht sonderlich viele. Die Affen des Waldes sind wie Schatten dargestellt und in einer Szene wollen sie ich glaube Ahshitaka essen, und gerade in der deutschen Synchro ist das alles sehr ominös und mächtig vertont. Ich weiß nicht, das hat mich immer sehr beeindruckt. Ich habe es nicht mehr genau im Sinn und das zeigt mir, dass ich mir den Film mal mir wieder geben sollte.

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    Euphoria ist eine US-Fernsehserie aus dem Jahr 2019, die für HBO produziert wurde. Es handelt sich um eine Dramaserie mit mittlerweile zwei Staffeln, in der man mehrere Teenager in ihrem Alltag begleitet, der von Gewalt, Drogen und Sex dominiert wird. Die Protagonistin "Rue", von Zendaya dargestellt, hat schon seit längerem ein Drogenproblem und musste wegen einer Eskalation die Highschool pausieren und sich in Reha begeben. Sie hat große Probleme sich von Drogen fernzuhalten, aber sie kann diese zumindest mit ihrer besten Freundin Jules ersetzen. Im Fokus stehen noch viele weitere Charaktere die miteinander interagieren.


    Das besondere an Euphoria ist für mich die Umsetzung und Darstellung der wirklich dramatischen Geschichten. Audiovisuell ist es wirklich sehr stimmig gemacht und die atmosphäre ist richtig toll. Das liegt nicht nur an den großartigen Darstellern, sondern auch daran, dass man nicht-lineare Erzählweisen verwendet und manchmal ganze Bühnenbilder kreiert, die die Emotionen und Situationen der Figuren unterstreichen. So wirken viele Szenen wirklich richtig surreal und verspielt, bis man sich wieder nach einen natürlichen Übergang in realitätsbasierenden Bildern wiederfindet.

    Dabei schreckt die Serie nicht davor zurück sehr künstlerisch zu sein, hat auch gern wirklich lange DIaloge oder lässt sich mit gewissen Gefühlen die man vermitteln will lang Zeit. Ein besonderes Highlight war für mich eine Folge die nur ein einziger Dialog an einem Tisch war und schwupps war schon eine Stunde um. Das ist jedoch ein Extrembeispiel und eher die Ausnahme.


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    🇩🇪 Deutschsprachige Version des Trailers





    Während ich den ersten Pilot und die darauffolgende Episode noch etwas "rough" fand, wurde ich danach sehr schnell mit der Serie warm. Am Anfang musste anscheinend noch sehr viel passieren und man hat sich nicht so viel Zeit für die Handlungen genommen, was für mich etwas zu extrem war. Das hat sich aber dann aber geändert und ich war wirklich sehr angetan von dem ganzen Rest. Teeniedrama bedeutet ja oft einfach nur anspruchsloses Theater für ein Teenie-Publikum, aber das ist hier nicht der Fall. Beide Staffeln fand ich echt toll und ich freue mich sehr auf die Dritte. Die Darsteller sind allesamt echt toll und die Figuren fast alle sehr gelungen. Außerdem gibt es immer mal wieder sehr emotionale oder schockierende Momente, mit tollem Musikeinsatz und Dialogen. Ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht.

    Habt ihr schon von der Serie gehört oder sie wohlmöglich schon angesehen?

    Mittlerweile schaue ich sehr viel im O-Ton, es sei denn es handelt sich um Animationen oder andere Produktionen in denen dieser nicht so essentziell ist. Meist habe ich dann auch die Untertitel an, auch bei der englischen Sprache, die ich im Alltag eigentlich recht gut verstehe. In so manch FIlmen und Serien habe ich dann doch Probleme wirklich alles zu verstehen. Ich weiß auch nicht so genau an was es liegt, aber die Abmischung ist definitiv auch ein Faktor, manchmal aber auch irgendwelche starken Dialekte oder Nuschelreien. Eigentlich will ich die Unteritel gänzlich loswerden, doch das bekomme ich derzeit nicht so hin.

    Was mich am meisten daran stört ist, dass ich bei englischen Werken auch am liebsten englische Unteritel haben will und ich das so selten bekommen kann. Ich kann die Sprache, höre dann mit, und will die Untertitel nur als kleine Beihilfe. Wenn es z.B. deutsche Untertitel sind stört es mich manchmal, weil die Satzstruktur oder die Reihenfolge der Informationen so unterschiedlich sind oder eventuell ist der Schreibstil ein völlig anderer. Leider ist diese EN O-Ton + Subs Kombination in kaum einem Kino vertreten und auch auf Streamingplattformen muss man sich oft deswegen irgendwelche Closed Captions geben die nervig sind.


    O-Ton ist echt ein Segen und ein Fluch für mich. Wieso habe ich mich bloß daran gewöhnt, haha.

    Tatsächlich einer der Filme, die immer noch auf meiner To-Do-Liste stehen. Zwar mag ich den Stil des Films und ich hatte auch schon davon gehört, dass er episodenhaft erzählt wird, aber das ist kein Problem für mich.

    Aber irgendwie fehlte mir bisher schlichtweg die Lust dazu, den Film zu schauen. Aus einem nicht ganz zu greifenden Grund, finde ich die Prämisse des Films wenig ansprechend. Deswegen fehlte mir bisher die "Engerie", um mich zum Schauen aufzuraffen. Dabei wird mir der Film wahrscheinlich gefallen, sobald ich ihn gesehen habe.

    Auch ein Freund von mir empfiehlt mir den Film immer und immer wieder - dabei ist er selbst immer so kritisch :z11:

    Dann kann ich dir empfehlen ihn auch einfach episodenhaft zu schauen. Mal die eine Geschichte, dann am nächsten Tag die Nächste. Das ist alles wirklich leichte Kost und eigentlich dürfte es dafür keine großartige Energie brauchen. Ich wünschte ja ich hätte es auch so getan.

    Ich habe Meine Nachbarn die Yamadas bzw. Hōhokekyo Tonari no Yamada-kun vor einiger Zeit auf Netflix gesehen und hatte damit meine bisherige Ghibli-Reise komplettiert. Schnell bemerkte ich den episodischen Aufbau und war überrascht davon wieso mir das so als Spielfilm präsentiert wird. Wieso sind das keine einzelne Folgen? Denn ich denke das hätte meine Erwartungshaltung geändert und mir hätte es besser gefallen wenn ich das nicht alles an einem Stück gesehen hätte. Ich war schließlich gerade in einem Moment in dem ich mir für einen Film zeit lassen wollte...


    Wie dem auch sei. Ich bin mir nicht sicher ob es am Format lag, aber sicherlich hat mein Interesse irgendwann ein wenig abgenommen. Trotz allem waren die kleinen Kurzgeschichten der Yamadas einfach toll und richtig süß gemacht, ob vom Zeichentil oder der Dialoge. Ich denke auch wenn die Animationen bald 25 Jahre alt werden, sind sie kaum gealtert gealtert. Als einzelne YouTube-Uploads könnte ich mir die kurzen Filmchen wirklich sehr gut vorstellen und sie hätten genauso gut auch heute produziert werden können. Studio Ghibli hat es meist einfach drauf.

    Ja, ich denke auch die erste Möglichkeit bezüglich der Lieblingscharaktere ist die Beste. Letztendlich kann man es auch so sehen, dass die Diversität zu mehr interessanten Beiträge mit unterschiedlichen Einblicken führt. Das Ergebnis kann man ja zweitrangig sehen...

    Was die von Megaolf "fehlende Energie" betrifft, ist für mich das eigentliche "Problem" eher, dass ich nur selten solch neue Titel kaufe und spiele. Ich räume lieber die Videospiele der vorherigen Jahre auf. Vielleicht würde sich eine Kategorie anbieten in der man das Spiel vorschlägt, dass man in diesem Jahr am liebsten gespielt hat, unabhängig vom Release-Datum?

    Mir ist das Spiel irgendwie noch nie aufgefallen. Wie merkwürdig, denn das ist ja auch schon vor einiger Zeit erschienen. War das vor dem angekündigten Steam-Release einfach nur exklusiv für die Sony-Plattformen?


    Also der vom weißen Schatten verlinkte Gameplay Trailer war ganz gut! Ironischerweise fand ich das was der Entwickler zum Spiel gesagt hatte ansprechender als das was gezeigt wurde. Man hat direkt Dinge wie Survival oder das Sammeln von Ressourcen ausgeschlossen und somit dürfte das Spiel nicht viel mit No Mans Sky zu tun haben. Wenn ich ehrlich bin erinnern mich die Beschreibungen, aber nicht die Bilder, eher an Outer Wilds. Und, dass ich daran interesse hat (schielt auf mein Set), merkt man ja vielleicht. Der Stil ist nicht so ganz meins, aber sicherlich etwas woran ich mich gewöhnen könnte und vielleicht sieht das nach ein paar Spielstunden bisschen anders aus für mich.

    Ich freue mich natürlich direkt über den Steam-Release und halte die Reviews dort mal im Auge.


    Es freut mich natürlich sehr, dass Returnal für mehr Leute zugänglich gemacht wird. Der derzeitige Push auf die PC-Plattform von Sony ist einfach nur wunderbar! Aber wegen meinen gemischten Gefühlen bezüglich des Spiels werde ich sicherlich nicht zeitnah zuschlagen, auch wenn ich gewollt bin dem Ganzen nochmal eine Chance zu geben. Doch irgendwie denke ich, dass Returnal in ein paar Jahren nicht mehr so relevant sein könnte und ich es ziemlich schnell aus dem Blick verliere. Mal sehen...