Beiträge von Moody™

    Mich hat der Film sehr gut unterhalten, aber er kam bis weiten nicht an den ersten Teil heran. Während ich im ersten kaum eine Kritk ausüben könnte, gab es hier so einige Dinge die mir nicht gefallen haben.


    Zu aller erst:

    Ich fand auch, dass er an vielen Stellen, die eigentlich eher bedrohlich wirken sollen, viel zu lustig oder skurril daherkam. Als ich im Kino saß wurde so oft gelacht und geschmunzelt, was mich irgendwie irritiert hat. Denn eigentlich soll Es doch bedrohlich sein und nicht skurril/witzig.

    Das kann ich so bestätigen. Der erste Teil hatte zwar auch schon diesbezüglich so seine Stellen, aber dort war es die richtige Dosis davon. Es ist und bleibt ein Clown. Pennywise war selten der Fokus der Witze, sondern die Reaktionen der Erwachsenen. Sie waren einfach nicht mehr glaubwürdig. Insbesondere die Szene in der der Bully mit dem Messer umgebracht wurde.


    Auch wenn die Länge des Films fast wie im Flug verging, war man ein wenig von dem dritten Viertel gelangweilt. Es wurde einfach zu reptitiv, zu vorhersehbar. Ich denke, dass dem Film nicht geschadet hätte diese Szenen zu kürzen und mehr von dem Losers-Club im "neuen Leben" zu zeigen um diese als Konfrontations-Vorlage für Pennyweise zu nutzen.


    Die erste Hälfte war aber wirklich sehr gelungen, vorallem die erste Szene auf der Kirmes bzw. Festival. Auch die Schauspieler waren fast außnahmlos gut gewählt und die Charaktere gut gespielt. Filmisch auch 1A und ich mochte sehr die Übergange zu den Rückblenden.


    Letztendlich kann ich nicht genau sagen, was ich von dem Film halte. Trotz der gemischten Gefühle würde ich jedem empfehlen auch den zweiten Teil anzuschauen, wenn man bereits den Ersten hinter sich hat.

    Ein Aspekt ist mir heute aufgefallen: Für mich ist Link's Awakening für die Switch tatsächlich das erste Zelda-Remake das durch und durch Sinn macht. Alle vorherigen Neuauflagen von alten Spielen waren eher ein Remaster und führten dazu, dass es keine wirkliche definitive beste Version des Spiels gibt.


    The Wind Waker hat meiner Meinung nach keinen wirklichen visuellen Overhaul gebraucht, mal abgesehen von der Auflösung und der Framerate. Es hätte nicht geschadet mit einer Neuauflage ein wenig zu warten. Aber die Produktionskosten waren verlockend niedrig.


    Ähnlich ist es bei Twilight Princess auch. Bloß ist es dank verwaschener Texturen echt nicht so gut gealtert. Allerdings wurde sich hier beim Remaster nicht genügend getraut. Man hätte mit neuen Lichteffekten deutlich mehr anstellen können. Schließlich sind es nur selten die Anzahl der Polygone, die ein Spiel sehr schön aussehen lassen.


    Ocarina of Time und Majoras Mask haben definitiv ein Remake verdient. Sowohl von der Grafik, aber auch vom Gameplay macht sich das Alter bemerkbar. Leider wurde sich dazu entschieden ein Remaster für den 3DS zu machen, der selbst nicht so leistungsstark ist. So sind die Änderungen gar nicht mal so groß und wer die Spiele nicht auf einem Mini-Bildschirm spielen will, hat gelitten. Das nicht alle Änderungen unbedingt willkommen waren ist auch nicht zu vergessen. Vorallem bei Majoras Mask 3D ist einiges schief gelaufen.


    Bei Links Awakening bin ich mir ziemlich sicher, dass man objektiv das beste aus dem Original geholt hat. Das Spiel wurde von neu auf gemacht, der grafische Unterschied ist sehr groß und auf den neusten Stand gebracht, die QoL-Features sehr willkommen und dazu noch einiges an neuem Content. Ich glaube wir können die bisher beste und aufwendigste Zelda-Neuauflage feiern! *räusper* Bei dem hohen Preis und den Framerate-Problemen kann man das schnell mal vergessen.


    Eine Neuauflage mit 3D-Gameplay wäre trotz der identischen Story einfach kein wirkliches Remake gewesen. Es wäre ein anderes Spiel mit den gleichen Charakteren, mit einer Insel die auch Cocolint heißt und hier und da an das Original erinnert und mit dem Themes die bekannt sind. Das Gameplay selbst, kann man nun mal nicht behalten ohne bei der gleichen Perspektive zu bleiben. Deshalb bleibt man dem Spiel viel treuer. Auch wenn ich mir manchmal genau das gewünscht hätte, da ich mit so vielen 2D-Zeldas bereits nichts anfangen konnte.

    Bei Serien-Formaten wie South Park oder Family Guy finde ich dieses Phänomen weniger ärgerlich. Die Geschichten sind meistens innerhalb einer Folge erzählt, man kann ohne Probleme in der hundertsten Staffel einsteigen und weiter schauen. Das bedeutet aber auch, dass man ohne Probleme aussteigen kann.


    Hier reiten sich viele Autoren in eine Bredouille: Verändert sich die Serie nicht stark genug werden sich mit der Zeit viele Aspekte einfach wiederholen. Zuschauer werden die ersten Staffeln als besser ansehen, da Sie diese noch als frisch und neu erlebt haben. Wenn man zu wenig neue Zuschauer anspricht, bedeutet das meist ein schnelles Ende. Auf der anderen Seite könnte man auch mehr Änderungen einfließen lassen, was die Fans jedoch abschrecken könnte. Einen Übergang zu finden mit dem jeder zufrieden ist, ist je nach Kernelementen der Serie verdammt schwierig. Das Problem ist, dass selbst Fans nicht wissen was sie überhaupt haben wollen und Authoren alles aus völlig anderen Blickwinkeln sehen.


    Viel schlimmer finde ich das bei Serien die eine zusammenhängende Geschichte erzählen, da dort ein Ausstieg viel schmerzhafter ist. Hier macht sich bemerkbar, dass das Serien-Format mit vielen Folgen und Staffeln echt schaden kann. Vor allem wenn Authoren während der Produktion die Geschichte schreiben sollen. Ich denke da an Lost, Grey's Anatomy, The Walking Dead, Supernatural aber auch an Stranger Things.


    Ich glaube Mini-Serien wie Band of Brothers und Chernobyl sind mir da am liebsten. Hier haben Geschichte und Charaktere genug Zeit um sich zu entfalten, finden aber auch schnell genug ein gesundes Ende.

    Jup, wenn es ein Spiel für Lau gibt, bin ich auch dabei. Vielleicht wird mir Dirt Ralley ja besser gefallen, weil es klar ist, dass es sich um eine Simulation handelt? Sobald das Spiel denn funktioniert (wie Noa schon meint, geht das anscheinend momentan nicht), probiere ich es einfach mal aus.