Beiträge von Sylph

    Abschnitt: 3.2

    Konsole: Switch (N64-Version)




    Dafür wimmelte es im Brunnen von Kakariko nur so vor Zombies. Weshalb Salbeité hier war? Nun, das wusste er selbst nicht so genau. Vielleicht hatte er das Hyrule der Zukunft vermisst.

    Im Brunnen war alles voller Untoter und lauter anderer lustiger Sachen. Hände, die von der Decke fielen, ein herumkreisender Schädel und ein paar unsichtbare Löcher begrüßten Salbeité, als er die Tunnel erforschte. Zumindest letzteres Problem konnte er lösen, als er eine Lupe fand, die Unsichtbares sichtbar machte. Diese wurde bewacht von einem Ameisenbär, wobei Salbeité hierbei nicht sicher war, da er bisher weder Ameisen noch Bären in Hyrule gesehen hatte. Außerdem hatte der Ameisenbär zu viele Hände. Vielleicht war es also eine Spinne?


    Wie dem auch sei, schlussendlich hielt Salbeité die Lupe in der Hand. Ehe er sich jedoch wieder aus dem Staub machen konnte, wollte er das Verlies noch bis zum Ende erkunden. Es dauerte eine ganze Weile, ehe er die letzte Truhe fand, die sich fieserweise versteckt hatte. Nicht nur einmal fiel er auch in einen Abgrund, weil er zu geizig war, die zuvor gefundene Lupe auch wirklich zu benutzen.


    Nach getaner Arbeit hatte Salbeité erstmal genug von dunklen Orten, weshalb er sich auf den Weg zur Schattenarena machte. Denn wo Schatten ist, ist auch Licht, und Licht ist ja das Gegenteil von dunkel, nicht wahr? Salbeité fand, dass das Sinn ergab.


    Das war tatsächlich nicht wahr, denn im Schattentempel war alles dunkel und wie erwartet voller Löcher, Ameisenbärspinnen, Zombies und Händen, die von der Decke fielen. Und noch mehr.


    Schiff ahoi.


    Zum Glück war nicht alles furchtbar, denn Salbeité fand auch ein Schiff im Tempel. Er hinterfragte das nicht und freute sich stattdessen, dass er Epona nun gegen ein cooles Boot eintauschen konnte. Dummerweise wollten ihm zwei Skelettpiraten, die sich im Film verlaufen hatten, auf seiner Überfahrt das Schiff streitig machen, doch er ging aus den Duellen siegreich hervor, da sie netterweise nacheinander und nicht gleichzeitig angriffen, während im Hintergrund coole Musik lief.


    Kurz darauf fand er auch heraus, woher die Musik kam: Von dem unsichtbaren Trommelspieler, der offenbar hier wohnte und auf den kreativen Namen Bongo-Bongo hörte. Nach ein paar Pfeilen und Schwerthieben war dieser dann auch schon Geschichte und Salbeité hielt den Unlichtorden in Händen. Zu seiner Überraschung stellte sich Impa als Arenaleiterin heraus. Er hatte sich bereits gefragt, wo sie all die Zeit geblieben war. Sie teilte ihm mit, dass die Prinzessin sich seit sieben Jahren vor der Polizei versteckte. Salbeité hörte aufmerksam zu, während Impa erklärte, dass die Prinzessin sich früher oder später stellen würde.


    Schließlich fand er sich vor der Arena wieder. Ein Blick in seinen Trainerpass verriet ihm, dass ihm nur noch ein Orden fehlte, ehe er die Pokémon-Liga herausfordern konnte: Der Geisterorden. Er überlegte. Entweder er konnte sich sofort auf den Weg machen oder noch ein wenig sinnlos in der Gegend herumlaufen. Da er erst einmal genug von gruseligen Gestalten hatte, entschied er sich für Letzteres und verbrachte so die nächsten Stunden damit, in ganz Hyrule neue Pokémon (= Skulltulas) zu fangen und Herzteile zu sammeln. Erst danach machte er sich auf den Weg in die Wüste, denn ein Vöglein hatte ihm gezwitschert, dass er die Geisterarena dort finden würde.


    Was ihm nicht gesagt worden war, war, dass die dort lebenden Gerudo ihn sofort einsperren würden, sobald er einen Fuß in ihre Siedlung setzte. Dabei hatte ihn der Zimmermann, dem er die Säge verkauft hatte, sogar noch gewarnt - aber Salbeité hatte entschieden, ihm nicht zuzuhören.


    Das wurde ihm jetzt zum Verhängnis, denn die Gerudo warfen ihn ohne große Umschweife in einen Kerker, als sie ihn erblickten. Sie schlossen nicht ab, im Gegenteil, netterweise ließen sie sogar das Fenster offen - vielleicht waren ihnen die abschließbaren Zellen ausgegangen, da dort nun die Zimmermänner wohnten. Die Gerudo waren offenbar auch lernresistent, denn egal, wie oft sie Salbeité fanden, sie warfen ihn immer und immer wieder in den Kerker und dachten nicht einmal daran, das Fenster zu schließen. Salbeité machte sie gar nicht darauf aufmerksam und schlich stattdessen durch die Feste. Unterwegs befreite er die eingeschlossenen Zimmerleute, damit sie nicht weiter faul in ihren Zellen saßen. Zur Belohnung dafür, dass er unerlaubt das Gebiet betreten, aus dem Knast ausgebrochen, diverse Gerudo mit Pfeilen ausgeschaltet und andere Verbrecher befreit hatte machten die Gerudo ihn zu einem der ihren und schenkten ihm eine Urkunde. Salbeité verstand das alles nicht so, aber immerhin konnte er sich nun frei in ihrem Gebiet bewegen. Das nutzte er gleich aus, Epona zu rufen und sich auf dem Übungsplatz der Gerudo auszutoben. Erstaunlicherweise brauchte er gar nicht mal so viele Versuche, bis er die erforderlichen Punkte hatte und staubte nicht nur einen neuen Köcher, sondern auch ein weiteres Herzteil ab. Er verabschiedete sich auf Nimmerwiedersehen.


    Als er gerade wieder an der Festung vorbeilief, rief ihm eine Gerudo dort zu: "Hey, bist du zufällig auf dem Weg zur Arena?"

    Salbeité blieb stehen. "Ja", antwortete er. "Wieso?"

    Die Gerudo deutete auf ein Tor hinter sich. "Wir haben hier ein Dojo, aber irgendwie hat keiner mehr Lust, zu trainieren. Deshalb haben wir die Teilnahmegebühr auch gesenkt. Wenn du willst, kannst du für zehn Rubine hinein. Außerdem haben wir drin auch einen Schatz versteckt, vielleicht findest du ihn ja."

    Salbeité war interessiert. Zehn Rubine war nicht viel und er konnte Training gut gebrauchen, denn Navi war nutzlos und bisher hatte er die ganze Arbeit machen müssen. Er stimmte zu und betrat das Dojo.


    Drinnen gab es mehrere Türen. Er entschied sich zuerst für die linke von ihnen, stand aber kurze Zeit später bereits vor einem Klotz, der ihm den Weg versperrte. Also machte er kehrt und ging durch die rechte Tür. Hier kam er ein wenig weiter. Es gab auch ein Planschbecken, das zur Abkühlung einlud, doch sobald er hineinstieg, wurde er von 800 Gegnern angegriffen und noch dazu lief ein Timer. Er schaffte es nur mit Müh und Not und ganz knapp alle Rubine einzusammeln, bis ihm auffiel, dass der Timer verschwand, wenn er das blaue Hemd anzog. Ups…


    In einem anderen Raum gab es eine Statue von vier Zyklopen, die sich im Kreis drehte. Salbeité wusste, dass er ihre Augen mit Pfeilen treffen musste, aber dummerweise hatte er seine Zielsicherheit auf dem Übungsplatz der Gerudo gelassen, denn er verfeuerte etwa 15 Pfeile, bis er endlich alle Augen nacheinander getroffen hatte. Gut, dass er einen großen Köcher hatte.


    Er kämpfte sich voran, bis er schließlich buchstäblich vor verschlossenen Türen stand, denn er hatte nicht genug kleine Schlüssel, um zum Schatz vorzudringen. Das machte aber nichts, er würde einfach später wiederkommen. So verließ er das Dojo wieder.


    Die Gerudo vor dem Gebäude musterte ihn ausdruckslos. "Und, hast du den Schatz bekommen?", fragte sie.

    "Nein", entgegnete Salbeité. "Aber ich weiß, wo er ist."

    "Schön für dich, aber du musst ihn schon selbst besorgen", erklärte die Gerudo.

    Salbeité schüttelte den Kopf. "Du sagtest vorher nur, ich muss ihn finden. Hab ich. Also gib ihn mir", argumentierte er.

    Die Gerudo starrte ihn an. "Das war so nicht gemeint." Sie klang genervt.

    Nach einigem Hin und Her wurde die Gerudo wütend und schickte ihn in die Wüste.


    In der Wüste war es ziemlich sandig. Noch dazu wehte ein Sturm, der den Sand geradewegs in Salbeités Gesicht beförderte. Salbeité wischte sich den Sand aus den Augen und versuchte, etwas zu erkennen. Da! Irgendwo vor ihm konnte er ein paar Fahnen im Wind erkennen. Da er sonst keine Anhaltspunkte hatte, bewegte er sich auf die Fahnen zu. Unterwegs fand er einen reisenden Teppichhändler, der sich offenbar auf seinem Teppich hierher verirrt hatte. Salbeité wollte einen Teppich kaufen, doch der Händler hatte nur noch einen übrig und brauchte ihn zum Reisen.


    Nach kurzer Zeit kam Salbeité an einem Gebäude an. Er war nicht sicher, wer es hier aufgestellt hatte - der Teppichmann vielleicht? Drinnen war er immerhin vor dem Sand sicher. Salbeité entschied, hier einzuziehen. Er vertrieb das Ungeziefer und zündete ein Licht an. Vielleicht konnte er den Teppichmann doch überreden, ihm seinen Teppich zu verkaufen, dann wäre es gleich viel gemütlicher. Im Tausch könnte er ihm Epona anbieten, die noch immer irgendwo beim Gerudo-Übungsplatz herumstand.


    Als Salbeité den Unterschlupf verließ, hörte er ein "Muh- äh, ich meine natürlich ‘buh'. Buuuuh!" Ohne Zweifel, in diesem Gebäude spukte es. Salbeité fand den Übeltäter auf dem Dach. Ein Geist hatte es sich hier bequem gemacht. Salbeité zückte seinen Bogen. Der Geist zuckte die Achseln. "Gib's auf, ich hab dich eben auf dem Übungsplatz schießen gesehen. Das wird nichts. Schuhu- ich meine, buhu!" Der Geist drehte sich im Kreis und flog dann davon. Das wollte Salbeité sich nicht gefallen lassen und er machte sich daran, den Geist zu verfolgen. Dieser flog eine Weile im Kreis, ehe er schließlich bei zwei Fahnen anhielt. "Hier geht es aus der Wüste. Los, geh schon, damit ich in Ruhe weiter herumspuken kann." Damit löste er sich in Luft auf.


    Der Geist war wohl freundlicher als gedacht. Er hatte Salbeité tatsächlich aus der Wüste geführt. Salbeité sah vor sich ein großes Gebäude - das musste die Geisterarena sein! Und da er das Sylph Scope™ besaß, sollte sie kein großes Problem für ihn darstellen.

    Salbeité machte sich direkt auf den Weg, doch unterwegs wurde er abgelenkt, weil er ein Loch in einer Wand fand. Die Fee darin umarmte ihn.


    Er fand auch ein Wasserbecken, das er mit der Hymne des Sturms auffüllen konnte, wodurch hier Feen erschienen. Diese umarmten ihn nicht. Zur Strafe füllte Salbeité sie in Flaschen. Direkt vor der Arena fand er das letzte Smartie-Loch, doch irgendwie hatte er in den sieben Jahren vergessen, wie man Smarties in den Boden pflanzte. Er würde also vorher noch einmal herkommen müssen.

    Er betrat die Arena, wurde jedoch schnell enttäuscht. Jemand hatte auch hier einen Klotz in den Weg gestellt. Es gab zwar noch einen anderen Weg, aber da passte er nicht hinein. Enttäuscht verließ er die Arena wieder und wurde prompt von Shiek überfallen.


    Hätte ich das Schiff aus dem Schattentempel behalten können,

    würde das mit dem Ruder vielleicht helfen.


    "Los, spiel mir nach!", rief Shiek und hatte auch schon seine Leier in der Hand.

    Salbeité stolperte fast über seine eigenen Füße, als er so schnell wie möglich sein Musikbrot herausfischte.

    Shiek zeigte sich zufrieden. "Das ist das Requiem der Geister. Damit kannst du dich immer hierher teleportieren und musst nicht mehr die Wüste durchqueren." Er nickte. "Und bevor du fragst - ein Requiem ist übrigens eine Totenmesse. Bye." Er verschwand.

    Salbeité behielt das Musikbrot gleich in der Hand. Nun konnte er schnell zwischen Geisterarena und anderen Orten hin und her reisen. Und er wusste auch schon, wo er zuerst hin wollte.


    Da ist sie ja wieder, meine Nemesis.


    Er spielte die Nocturne der Schatten.

    Verflixt nochmal!




    Challenges:

    ✓ falle während des Kampfes gegen Schattenmonster Bongo Bongo nicht von dessen Trommel, gewinne den Kampf ohne Gleitstiefel


    Statistik:

    Herzcontainer: 18

    Herzteile: 32

    Skulltulas: 76




    Fazit:

    Der Schattentempel wird nie mein liebster Dungeon werden. Ich finde ihn nicht so unangenehm wie Jabu Jabus Bauch, aber ich mag diese Deckengrabscher einfach überhaupt nicht und kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich in dem Raum mit den Guillotinen, dem Echsalfos und den unsichtbaren Böden runtergefallen bin. Bongo-Bongo war dagegen überhaupt kein Problem, auch wenn die Eispfeile nun noch nutzloser werden - ich gehe gerne erst in die Wüste und dann erst in den Schattentempel, da die Eispfeile sehr effektiv gegen Bongo-Bongo sind. Aber natürlich kann man ihn auch ohne gut besiegen.


    Dass ich den Grund des Brunnens sehr gruselig finde, habe ich ja schon an anderer Stelle geschrieben. Insgesamt also ein eher unheimlicher Abschnitt im ZFZZ, hehe.


    Überrascht bin ich von mir selbst, dass ich den Schießplatz doch gemacht habe und nach nur vier Versuchen bereits beide Items hatte - ich weiß noch, dass ich bei meinem letzten Durchlauf eine kleine Ewigkeit lang verzweifelt bin. Ich bin eh schon eine Niete im Zielen und dann ist die Steuerung auf der Switch auch ziemlich blöd.


    Das klingt alles furchtbar negativ, aber ich hab weiterhin viel Spaß an dem Spiel, so ist es nicht. Übrigens finde ich super, dass man mittlerweile die Tastenbelegung ändern kann, so habe ich mir die C-Tasten auf den rechten Stick gelegt und finde das zumindest beim Okarina-Spielen etwas besser als die Standard-Einstellung, bei der man für C rechts zwei Tasten drücken muss.




    Na ja, wir bringen Anju das Hühnchen zurück und sie sagt Okay, hier, ich gebe dir ein anderes Hühnchen.

    Wenn du das so formulierst... ja, ergibt total Sinn^^"

    Allergischer Schock und Selbstdetonation Leichte Pustelbildung als Reaktion auf wiederholten, rücksichtslosen Stichwaffeneinsatz geringfügige Ruhestörung

    Die Betonung liegt auf "leicht", hehe.

    Ich finde es echt interessant, wie viel man dann doch immer wieder dazulernen kann, selbst wenn man ein Game schon zig Mal gespielt hat. Sei es durch andere Beiträge oder zufällige Entdeckungen

    Finde ich auch! Ich habe definitiv auch schon wieder viel Neues gelernt.

    Obwohl es so heiß in der Kammer war, spürte Darunia eine Kälte in sich, die seine Glieder taub werden ließ. Sollte das sein Ende sein?

    Ich frage mich manchmal, was mit den Weisen geschieht, nachdem sie verschwinden, v.a. da man z.B. Ruto und Darunia ja im Tempel nochmal wiedersieht. Ob sie die ganze Zeit da in der Halle der Weisen rumhocken müssen?

    Die Hymne des Sturms ist für mich einer der besten Tracks aus der gesamten Reihe, weshalb ich sie besonders mag. Wann immer sie vorkommt, bleibe ich erstmal stehen, um zu lauschen. Was hab ich mich damals bei Oracle of Seasons gefreut, dem Drehorgelspieler und seiner Melodie wieder zu begegnen! Außerdem mag ich Regen, also Pluspunkt hierfür, hehe.


    Honorable mention für die Hymne der Zeit und das Menuett des Waldes, die ich beide auch super schön finde.


    Ich bleibe übrigens dabei, dass ich mir die Lieder einfach nicht merken kann, außer Zeldas Wiegenlied und Eponas Lied vielleicht, weil ersteres einfach die C-Knöpfe von links nach rechts durchgeht und letzteres aus den gleichen Noten besteht, nur dass ich "oben" anfangen muss, haha. Ich bin einfach nicht für Musik gemacht.

    Unheimlich!


    Spielerisch ist der Grund des Brunnens nicht sonderlich schwierig oder lang, was aber nicht heißt, dass ich nicht meine Probleme hatte. Mein Link scheint von den Löchern im Boden geradezu fasziniert; ich will gar nicht wissen, wie oft ich da runtergefallen bin und immer in diesem Raum da unten gelandet bin mit der grünen Grütze und dem Zombie, mit dem ich mittlerweile per Du bin.


    Die Atmosphäre ist definitiv eine ganz andere. An den Wänden gibt es Blut zu sehen, es stehen diverse Folterinstrumente herum und der Hirnsauger hat mir als Kind immer Angst gemacht (mittlerweile finde ich ihn einfach nur ekelhaft). Die unsichtbaren Gegner (Deckengrabscher?) fand ich ebenso super unangenehm, weil ich die Viecher einfach nicht ausstehen kann, und dann sind sie noch unsichtbar, brr.


    Dafür, dass der Mini-Dungeon insgesamt sehr kompakt ist, hat er inhaltlich dennoch einiges an Schätzen und Skulltulas zu bieten, was mir auch gut gefallen hat. Ich hab ewig und drei Tage gebraucht, bis ich auf die Idee kam, eine Truhe freizusprengen, aber schlussendlich hatte ich doch alles beisammen und Link konnte wieder an die Oberfläche zurückkehren.

    Haha, hier läuft es um 22 Uhr im Fernsehen und eine halbe Stunde später dann bei Netflix. Hatte danach dann keine Lust mehr, noch einen Beitrag zu schreiben - je nachdem wie müde ich bin, schaue ich zukünftige Folgen vielleicht auch erst am Freitag.


    Opening und Ending gefallen mir gut! Das Ending sogar noch ein bisschen mehr, aber auch das Opening war in Ordnung. Zwar nicht so cool wie Casanova Posse, aber das Lied mag ich.

    Mir sind viele Charaktere mittlerweile ans Herz gewachsen und ich möchte einfach wissen, wie es weitergeht.

    Yuffie

    Zu deinem zweiten Spoiler:

    heißt nicht, dass die Folgen danach schlecht sind, aber tatsächlich wurden in den Episoden (teilweise) die neuen Charaktere; für meinen Geschmack; zu sehr in den Fokus gerückt. Ich verstehe, dass sie dem neuen Cast eine Chance geben wollen und es ja auch löblich ist, wenn man Nebenfiguren genug ausschmückt, aber persönlich bin ich einfach in diese Serie gegangen, um J.D., Turk und Co. zu erleben.

    Ich finde das interessant, weil es mir ganz anders geht. Ich habe gar nicht das Gefühl, dass die neuen Charaktere im Fokus ständen. Ich meine, klar, sie kommen vor und haben auch eigene Stories (sind ja keine Statisten), aber gefühlt hat jeder nur eine einzige Charaktereigenschaft und manchmal wird dann eine Verbindung zu einem der "alten" aufgebaut oder einer von ihnen ist jedenfalls auch in der Szene?


    Ich habe eben die 6. Folge geschaut, daher picke ich die als Beispiel heraus:

    Ich finde interessant, wie unterschiedlich die Auffassung sein kann. Eine Serie nur mit JD, Turk, Carla und Elliot kann meiner Meinung nach gar nicht funktionieren, das sind zu wenig Charaktere. Sie brauchen schon ein paar mehr, und sei es nur, um sie herumzuschubsen^^'

    Die zweite Staffel war wie bereits die erste wirklich schön. Es ging oftmals ruhig zu, aber es gab auch einige actionreiche Szenen. Es macht einfach Spaß, die Figuren auf ihrer Reise zu begleiten und ihre Dynamik zu sehen.

    Schade, dass es nur zehn Folgen waren, aber lieber zehn tolle Folgen als 20 mittelmäßige; außerdem geht es ja weiter. Natürlich schade, dass wir anderthalb Jahre warten müssen, aber gut Ding will Weile haben und ich bin zuversichtlich, dass es sich lohnt. Freue mich schon darauf.

    Abschnitt: 3.1

    Konsole: Switch (N64-Version)




    Um sich abzukühlen, beschloss Salbeité, schwimmen zu gehen. Er reiste zum Hylia-See und musste erschrocken feststellen, dass jemand den Stöpsel gezogen hatte, denn irgendwie war das ganze Badewasser weg (was ihm vorher nicht aufgefallen war).

    Ob er sich beim Zora-König darüber beschweren sollte? Er dachte an seine vorherigen Begegnungen mit dem Fischkönig zurück und haderte eine Weile mit sich selbst, ob er sich das wirklich antun wollte. Doch es führte kein Weg daran vorbei und er machte sich auf zum Zora-Fluss. Jemand hatte perfiderweise den Eingang vom Hylia-See aus mit einem Eisblock versperrt, weshalb Salbeité den langen Weg über den Zora-Fluss gehen musste.


    Zum Glück hatte auch die dortige Smartie-Blume eine Umschulung zum Transportdienstleister gemacht und beförderte Salbeité ohne große Probleme zu seinem Ziel.


    Wieder in Zoras Teich angekommen, wurde er erneut überrascht. Alles war voller Eis! So viel leckeres Eis! Das war ja noch viel besser zum Abkühlen geeignet als ein ausgetrockneter See. Allerdings war von den Zora keine Spur zu sehen. Salbeité entschied, Lord Jupp zu fragen, wo die ganzen Fische hin waren.


    Unterwegs stellte er fest, dass der Zora-König sich in einem persönlichen Eisklotz befand. Typisch Adel, hat immer den extravaganten Firlefanz, dachte Salbeité, als er am König vorbeiging. Offenbar hatte dieser es in sieben Jahren nicht geschafft, an seinen ursprünglichen Platz zu rücken.


    Draußen war von Lord Jupp keine Spur zu sehen. Dafür fand Salbeité eine Reihe von lustigen Eisschollen, auf denen er etwas Spaß hatte, ehe er sich in einer Eishöhle wiederfand. Hier war es noch kälter als draußen und langsam fragte Salbeité sich, ob er es mit dem "Abkühlen" nicht vielleicht übertrieben hatte. Glücklicherweise dauerte es nicht lange und er fand eine Wärmequelle: Aus irgendeinem Grund hatte hier jemand ein Lagerfeuer gemacht und es blau angemalt. Salbeité beschloss, es in einer Flasche mitzunehmen und beim Fundbüro abzugeben.


    Im Fundbüro musste er jedoch feststellen, dass es sich beim zuständigen Mitarbeiter wohl um Rotkäppchen handelte, das von einem Wolf gefressen worden war.

    Ehe Salbeité zu lange darüber nachdenken konnte, lief der Wolf weg und ließ ein Paar Schuhe zurück. Salbeité erschrak. Waren das etwa Rotkäppchens Stiefel? Vielleicht sollte er diese auch zum Fundbüro bringen. Er steckte die Schuhe ein. Bevor er jedoch gehen konnte, wurde er von Shiek aufgehalten.


    "Salbeitee, da bist du ja wieder."

    Salbeité sah Shiek misstrauisch an. "Was machst du hier?"

    "Irgendwas mit Flüssen und Zeit."

    "Was?", fragte Salbeité irritiert.

    "Nichts", sagte Shiek und sah ihn an. "Ich bringe dir ein Lied bei, das dich zur Wasserarena bringt."

    "Ach, jetzt geht das plötzlich, ohne, dass ich den Weg selbst finden muss?", fragte Salbeité. Er war genervt, dass er die anderen Arenen erst selbst finden musste.

    "Ja. Wenn es dir aber lieber ist, kann ich auch vor der Arena auf dich warten", erklärte Shiek und betrachtete seine Fingernägel.

    Salbeité schüttelte schnell den Kopf. "Nein, bring es mir jetzt bei."

    Shiek holte die Leier hervor. "Okay, also lausche nun der Serenade des Wassers."

    Salbeité klimperte die Melodie nach. Dann fragte er: "Was zum Kuckuck ist eine Serenade?"

    Shiek sah ihn an. "Ein Lied."

    Salbeité sah Shiek an.

    Shiek verschwand.


    Nein, meine Hände sind nicht an die Okarina gefroren...

    ganz bestimmt nicht!


    Salbeité seufzte. Das alles lief gar nicht nach Plan. Kurz überlegte er, sich direkt zur Wasserarena zu teleportieren, entschied sich aber dagegen und machte sich erst auf den Weg zurück zum Zora-König. Der saß noch immer in seinem Eisklumpen herum.

    Salbeité fand, dass er lange genug darin herumgesessen hatte und warf ein bisschen von dem Feuer auf ihn, um ihn zu schmelzen. Das Eis zischte und verschwand. Da erst stellte Salbeité fest, dass es merkwürdigerweise rot gefärbt war. Andererseits war das Feuer auch blau, deshalb war das wohl nicht weiter verwunderlich.


    Mit einem Gähnen richtete der Zora-König sich auf. Sein Blick fiel auf Salbeité, der vor ihm stand, noch immer mit Flasche in der Hand.

    "Du schon wieder?", fragte der König missmutig.

    Salbeité verdrehte die Augen und wollte die Flasche einstecken, da schien der König diese zu bemerken. "Hast du SCHON WIEDER Glasmüll hierher gebracht? Was ist bloß los mit dir?", wollte der König wissen.

    "Chill. Wobei, lieber nicht. Ich habe keine Zeit dafür, ich muss zur Wasserarena", sagte Salbeité und wollte sich auf den Weg machen.

    "HALT!", rief da der König. Salbeité drehte sich zu ihm um. "Wenn du zur Wasserarena gehst, nimm das hier mit." Er warf Salbeité einen blauen Lappen zu. "Mach nach dir sauber."

    Salbeité verkniff sich eine Antwort und holte sein Musikbrot heraus, um sich zur Wasserarena zu teleportieren.


    Dort angekommen, war von Shiek keine Spur zu sehen. Salbeité entdeckte allerdings einen Eingang, der eindeutig in die Arena führte. Er war sich sicher, dass er richtig war aus einem Grund: Wasser.

    Alles war nass und so holte Salbeité den Lappen hervor, um sich abzutrocknen. Dabei merkte er, dass es ein Hemd war. Er streifte es über und fühlte sich fast wie ein richtiger Zora. Das musste Magie sein.


    Er begann die Arena zu untersuchen und es dauerte tatsächlich nicht lange, bis er sich erfolgreich verlaufen hatte. Alles wie immer also. Nach einer Weile Mit-dem-Wasserstand-Herumspielen fand er ein Seil, das er an sein altes Seil knotete und nun ein längeres Seil hatte. Das hatte sich gelohnt. Immerhin gelang es ihm damit, an bisher unerreichbare Orte zu gelangen.


    Er traf auch auf seinen finsteren Doppelgänger mit noblem Hintergrund, Earl Grey. Er forderte Salbeité zu einem Duell heraus und so pieksten sie sich gegenseitig, bis Earl Grey keine Lust mehr hatte und lieber im Boden versank. Auch gut.

    Salbeité ging weiter und es dauerte nicht lange, bis er einem weiteren Gegner gegenüberstand: Einer Wasserschlange oder sowas, er war nicht sicher. Diese wollte ihn gerne umarmen, aber Salbeité mochte das nicht so sehr und war die Schlange bald auch schon Geschichte.

    Salbeité traf erneut auf Ruto, die ihm seinen zweiten Wasserorden überreichte und verabschiedete sich dann.


    Geh ruhig näher ans Wasser, Salbeité. Hihihi.


    Als er hinaustrat, traute er seinen Augen kaum: Der Hylia-See war wieder voll Wasser. Wahrscheinlich hatte Shiek in der Zwischenzeit den Wasserhahn wieder aufgedreht. Allerdings musste er zugeben, nach diesem Abenteuer erst einmal genug geplanscht zu haben.


    Da fiel ihm ein, dass er ja noch die Säge aus dem Wald hatte. Er machte sich auf ins Gerudo-Tal. Die fehlende Brücke stellte für seine neue Schnur kein Problem dar und kurz darauf stand er schon vor dem Zimmermann. Dieser beschwerte sich, dass seine Untertanen verschwunden waren.

    Salbeité zeigte ihm die Säge und setzte sein Verkäufergesicht (das nicht aussah wie das des Maskenmanns) auf.

    "Kann ich Sie für die Supersäge 3000 begeistern?", fragte er.

    Der Mann schien interessiert. "Die Supersäge 3000?"

    Salbeité strahlte ihn an. "Ja! Damit können Sie alles sägen: Holz, Plastik, Holz, Metall, Holz, Steine, Holz, Tannenzapfen…habe ich Holz schon erwähnt?"

    "Und Holz?", fragte der Zimmermann.

    "Und Holz!", bestätigte Salbeité.

    "Und Brot?", fragte der Zimmermann.

    Salbeité wurde ernst. "Mit Brot ist nicht zu spaßen."

    Der Zimmermann entschuldigte sich. "Ich nehme sie."

    Salbeité grinste wieder. "Super! Wenn Sie JETZT anrufen, erhalten Sie abgestandene Milch gratis dazu!" Er holte die Flasche Lon Lon Milch heraus, die er noch immer bei sich trug. "NEU NEU NEU"

    Der Zimmermann schaute die Milch an. Die Milch schaute zurück. "Lass mal stecken, ich nehme nur die Säge…", sagte er. "Aber weißt du was, ich schenke dir dafür ein zerbrochenes Schwert. Hier."

    Salbeité nahm das Schwert grummelnd entgegen. Warum nur wollten ihm alle ihren Müll andrehen? Kein Wunder, dass der Zora-König so schlecht gelaunt war.

    Er verabschiedete sich vom Zimmermann, ließ ihn stehen und ging zum Todeskrater, um das Schwert in den Vulkan zu werfen, um nicht wieder vom Zora-König angepflaumt zu werden.


    Als er jedoch beim Vulkangipfel ankam und gerade das Schwert entsorgen wollte, wurde er von einer Stimme gestört. "Wer versucht da, illegal seinen Müll im VULKAN zu entsorgen?"

    Salbeité drehte sich um. Vor ihm war ein Gorone erschienen, der größer war als alle Goronen, die er bisher gesehen hatte.

    "Ich bin Salbeité", stellte er sich vor.

    "Salbeitee?"

    "Salbeité!", widersprach Salbeité.

    "Okay, und warum wirfst du deinen Müll in meinen Vulkan, Salbeitee?", fragte der Gorone.

    "In deinen Vulkan?"

    "Ja, ich wohne hier."

    "Echt?", wollte Salbeité wissen.

    "Nein", entgegnete der Gorone. "Aber trotzdem solltest du deinen Müll nicht hier entsorgen. In Vulkane dürfen nur Ringe rein."

    Salbeité war verwirrt. "Aber warum?"

    Der Gorone stellte sich auf. "Weil darum. Jeder weiß, dass Müll in den Hylia-See gehört. Also los, zum Zora-König mit dir."

    Salbeité gab sich geschlagen und machte sich auf den Weg zu Zoras Teich. Der König saß noch immer dort, wo Salbeité ihn zuletzt und auch schon vor sieben Jahren gesehen hatte.


    "Was willst du schon wieder hier?", fragte der König.

    Salbeité gab sich Mühe, gerade zu stehen. "Der Gorone vom Todeskrater schickt mich. Ich soll dir das hier geben." Er holte das Schwert hervor, dass sich in der Zwischenzeit in ein Stück Papier verwandelt hatte.

    "Hast du SCHON WIEDER PAPIER mitgebracht, du Rotzlöffel?", wollte der Zora-König wissen. "Ich sagte bereits, darauf steht- oh, Moment, du meinst Heinz?"

    "Heinz?", fragte Salbeité.

    "Ja, der Gorone oben auf dem Berg. Ein alter Freund von mir. Wirf deinen Müll gefälligst in den Vulkan."

    "Aber-", begann Salbeité, doch er kam nicht weit.

    "Ich sagte IN DEN VULKAN, und jetzt VERSCHWINDE VON HIER", schrie der König und guckte ihn böse an.

    Salbeité sah ein, dass eine Diskussion sinnlos war. Er drehte sich um.

    "Achja", sagte da der König. Salbeité blickte zurück. "Der ganze Müll, den du vorher entsorgt hast, ist im Hylia-See. Es wäre gut, wenn du da sauber machen würdest."

    "Aber der Müll im See ist nicht von mir", protestierte Salbeité.

    "Das ist MIR EGAL, LOS MACH SAUBER", rief der König.


    Salbeité machte sich auf den Weg zum Hylia-See, Was sollte das? Während er in Gedanken versunken in Richtung See marschierte, vernahm er plötzlich eine Stimme. Sie kam aus dem Haus am See.

    "Hey, pssst!", wisperte die Stimme.

    Salbeité blieb überrascht stehen. "Ich?"

    Die Stimme erklang erneut. "Ja, du! Siehst du sonst noch jemanden hier?"

    Salbeité sah sich um. Eine Vogelscheuche und ein paar komische Spinnen sprangen hier herum. "Naja…"

    Die Stimme fuhr fort: "Ich habe etwas für dich. Willst du sehen?"

    Salbeité bekam Angst. "Nein, lieber nicht. Meine Mutter sagte, ich soll nicht mit Fremden mitgehen."

    "Deine Mutter?", fragte die Stimme.

    "Ja", entgegnete Salbeité. "Sie ist ein Baum."

    Die Stimme hielt kurz inne. Dann: "Das ergibt keinen Sinn."

    Salbeité überlegte kurz. Aber es war wahr...

    Die Stimme erklang erneut. "Egal, ich wollte dir eigentlich nur das hier schenken. Das hat irgendein Trottel in den See geworfen und jeder weiß, dass Medikamente nicht in den Hausmüll gehören. Wenn der Zora-König davon erfährt, brennt hier alles."

    Salbeité verstand gut. Beim Gedanken an den Zora-König erschauderte er.

    Die Stimme klang erneut. "Bitte entsorge die Medizin da, wo sie hingehört: Im Vulkan."

    Salbeité war nicht sicher, ob das so Sinn ergab, aber der Gorone auf dem Vulkan schien vernünftiger als der Fischkönig zu sein.

    Er stimmte zu und streckte die Hand aus. Ein Fenster des Hauses öffnete sich und eine knochige Hand kam heraus und ließ einen Beutel in seine Hand fallen. Dann schloss das Fenster wieder.

    Die Knochenhand fiel ab. Eine dumpfe Stimme erklang. "Verdammt, nicht schon wieder!"

    Salbeité ließ den Verrückten in Ruhe und machte sich wieder auf in Richtung Todesberg.


    Oben angekommen, sah der Gorone ihn erwartungsvoll an. "Ich habe auf dich gewartet. Du hast aus Versehen das kaputte Schwert hier liegen lassen und meinen Einkaufszettel mitgenommen. Wie konnte das passieren?"

    Salbeité wusste es selbst nicht so genau. Er kramte den Zettel hervor und wollte ihn dem Goronen zurückgeben. Der lehnte ab. "Jetzt will ich ihn auch nicht mehr. Behalte ihn."

    Ausdruckslos steckte Salbeité das Papier wieder ein und holte stattdessen den Beutel Medizin hervor. "Der Zora-König will, dass ich das hier entsorge."

    Der Gorone schüttelte den Kopf. "Medizin gehört nicht in Vulkane. Aber ich habe eine bessere Idee: Ich esse sie einfach."

    Er nahm die Medizin entgegen und verschluckte sie. "Meh. Bitter", sagte er und verzog das Gesicht. "Egal, immerhin sind wir den Müll nun los. Übrigens", er kramte etwas hinter sich herum. "Ich habe beim Aufräumen das hier gefunden. Du kannst es haben, ich schenke es dir."

    Salbeité war skeptisch. Noch mehr Krempel? Er sah zu, wie der Gorone ein etwas hervorhob. "Das ist mein alter Zahnstocher. Ich brauche ihn nicht mehr. Entsorge ihn bitte im Hylia-See."

    Salbeité gab auf. Hier waren doch alle bekloppt. Er nahm das Schwert entgegen und beschloss, es zu behalten. Vielleicht konnte er doch etwas damit anfangen.


    I got the moves.


    Mit seinem neuen Zahnstocher ging er nach Kakariko zurück. Dort traf er erneut Shiek, der offenbar nun unter die Tänzer gegangen war, denn er führte einen Regentanz auf, wodurch Wolken aufzogen. Dann wollte er Salbeité noch seine coolen Moves zeigen, aber leider fiel er zwischendurch herab und stürzte.

    "Aua", sagte Shiek und richtete sich auf, während er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Hintern rieb. "Vielleicht sollte ich doch bei Instrumenten bleiben… Heh, Salbeitee! Ich habe ein neues Lied für dich. Lausche der Nocturne des Schattens." Er klimperte auf der Leier herum.

    "Endlich mal ein passender Name", stellte Salbeité zufrieden fest und spielte die Melodie nach.


    Es gibt kein besseres Wetter für ein Open-Air-Konzert.


    Shiek verschwand wie üblich und Salbeité schüttelte den Kopf. Erwachsensein war wirklich doof. Er wollte das alles wirklich nicht. Vielleicht sollte er das Schwert wieder zurück in den Sockel stecken und alles vergessen? Bestimmt würde dann alles wieder gut. Ja. Ganz bestimmt.


    Gesagt, getan. Kurze Zeit darauf (= sieben Jahre zuvor) kam Salbeité als Kind wieder aus der Zitadelle heraus. Viel besser, und auch nicht mehr so viele Zombies in Hyrule-Stadt.




    Challenges:

    ✓ besiege Schatten-Link ohne Items wie den Megaton-Hammer

    ✓ ergattere die Goldschuppe beim Angeln


    Statistik:

    Hercontainer: 16

    Herzteile: 30

    Skulltulas: 62




    Fazit:

    Eigentlich bin ich schon weiter (Geistertempel beendet), aber ich wollte trotzdem hier mal einen Cut setzen.


    Der Wassertempel war nicht so nervig wie in Erinnerung, also klarer Win hier. Hab mich auch nur minimal verlaufen, aber das passiert mir in Dungeons ständig. Insofern geht es mir wie Kiba. - zwar ist mein Orientierungssinn im realen Leben gar nicht mal so schlecht, aber in Videospielen und vor allem in Tempeln verlaufe ich mich gerne. Keine Ahnung, woran das liegt. Schatten-Link habe ich nur mit dem Schwert besiegt und das war vielleicht nervig. Dauerte echt länger als nötig und ich bin mit nur noch einem Herz aus dem Kampf gegangen.

    Etwas nervig finde ich auch, dass es keine einfache Möglichkeit gibt, sich zu den Zora zu teleportieren, da ja nun der Weg über den Hylia-See zu ist.


    Ansonsten habe ich diesmal einige Herzteile, Skulltulas und Upgrades gesammelt. Dummerweise habe ich nicht gewusst, dass ich das zweite Upgrade für Deku-Nüsse nicht bekommen kann, wenn ich vorher Biggoron mache, und es ist nun nicht mehr holbar. Naja, shit happens. Ich benutze die Nüsse aber auch wirklich gar nicht, auch wenn ich es vielleicht sollte.


    In den Screenshots ist mein Link zwar noch blau, aber ab dem Schattentempel hab ich ihn doch wieder in Rot eingekleidet. Finde, das passt ihm besser, vor allem in Kombination mit Silberhandschuhen und Spiegelschild später.


    Ich denke, mein nächster Beitrag wird entweder kürzer oder sich über zwei Abschnitte erstrecken, das weiß ich noch nicht.



    "Das hier ist der Fert. Der Fert sehr suß und sehr nett."

    Ein absoluter Klassiker in diesem Forum!

    Naja, der König hätte sich einfach an seinen Platz setzen können, dann wäre Salbeité gefangen...

    Er hat es versucht, ist nach sieben Jahren aber erst bei der Hälfte der Strecke angekommen.

    Im Namen des Königs und der Prinzessin von Hyrule

    Irgendwie musste ich hier voll an Sailor Moon denken. Im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen!

    Ordnung: Süßwasserzora (Anm.: Abgrenzung von Salzwasserzoras biologisch umstritten und sozialpolitisch heikel)

    Fluss-Zora finde ich in fast jedem Zelda-Spiel einfach hässlich. Interessant jedoch, dass die Zora in OoT einen Fluss haben.

    Gewählter Schutzpatron: Säugetier

    Jetzt, wo du es sagst... das ergibt echt wenig Sinn ^^"

    Shiek saß auf der eingefallenen Mauer gegenüber der Zitadelle der Zeit und ließ seine Finger geistesabwesend über die Saiten der Harfe tanzen, während er seinen Blick an den trüben Himmel heftete. Bald, sehr bald war es soweit. Sieben Jahre... so viel Zeit war vergangen.

    Ich wüsste wirklich gerne, was Shiek in den sieben Jahren so getrieben hat. Klar, Zelda sagt, sie sei Ganondorf entkommen und habe sich sieben Jahre lang versteckt, aber sie wird ja wohl kaum die ganze Zeit in irgendeiner Höhle gehockt haben. Ich würde wirklich gerne erfahren, wo Impa sie hingebracht hat (Kakariko?) und was dann geschah, nachdem Impa verschwand.

    Ich hole mir hier und da ein paar Herzteile. Überall auszuführen, wo ich genau die Herzteile hole, wäre jetzt ein bisschen zu viel an der Stelle.

    Dito. Ein paar hatte ich erwähnt, aber das wird nur unnötig lang.

    Ich stelle mir dann einen extrem reichen Menschen vor, der zu einem Künstler gesagt hat, ich will genau dieses Motiv, aber achtmal.

    Haha, lustiges Kopfkino. Genau dieses düstere Gemälde, aber bitte achtmal, denn meine Kunstgalerie ist achteckig.

    Das anschließende Tennismatch hat mir auch Spaß gemacht, zumal das ja wirklich überhaupt nicht schwer ist.

    Ich bin leider zu doof dafür und werde jedes Mal getroffen, weil ich zu spät reagiere. Denke nicht, dass ich es jemals noch lernen werde, haha.

    Hundert Jahre, nachdem das Spiel herausgekommen ist, habe ich tatsächlich erst kürzlich erfahren, dass die N64-Version einen Bug hat, durch den man das Upgrade für die Deku-Nüsse in der Waldbühne nicht bekommt, wenn man die Tauschquest zu weit fortschreitet und die Säge bekommt D:


    Schade, dass sie das in der Switch-Version nicht gefixt haben. Keine große Nusstasche für mich also - gut, ich benutze die Dinger sowieso kaum. Wäre trotzdem nett gewesen, noch alles zu besorgen.


    Am meisten überrascht bin ich wohl darüber, dass ich vorher noch nie davon gehört habe. Man lernt wohl nie aus.

    Ich wäre eigentlich mit beidem zufrieden, finde aber, dass OoT sich durchaus anbieten würde, etwas mehr daraus zu machen als nur ein 1:1-Remake.


    Man könnte z.B. die Weisen und Ganondorf mit etwas mehr Hintergrundgeschichte bestücken und sie so (noch mehr) zu vielschichtigeren Figuren machen. Das fände ich toll.

    Stimme hier zu. Falls sie ein weiteres Remake von Ocarina of Time planen, fände ich schön, wenn wir neben neuer Technik und QoL-Features auch inhaltlich ein bisschen Neues sehen könnten. Die Geschichte um den Krieg, Ganondorf und die Weisen etwas auszuarbeiten fände ich nett, ebenso wie die Idee, mehr darüber zu erfahren, was genau in den sieben Jahren, die Links Seele gebannt war, passiert ist.


    Auch ein paar der Dinge, die es damals nicht in die Vollversion geschafft haben, zu sehen, wären cool, zum Beispiel meine ich mich zu erinnern, dass die Amulette mal für Magie genutzt werden sollten. Vielleicht bauen sie sogar das Triforce mal ein, hehe.


    Persönlich finde ich, dass 3D-Spiele im Gegensatz zu vielen Spielen, die auf 2D-Sprites zurückgreifen, einfach nicht so schön altern. Ocarina of Time ist definitiv so ein Kandidat und auch wenn es bereits ein Remake für den 3DS gibt, kann ich mir gut vorstellen, dass Nintendo mit einem neuen Remake für ihre derzeit hardwaretechnisch stärkste Konsole ordentlich Geld machen kann, vor allem bei der Beliebtheit, der sich das Spiel seit Jahrzehnten erfreut, und allein aus diesem Grund halte ich das Gerücht für nicht so unwahrscheinlich. Eigentlich habe ich mich eher gefragt, warum sie nicht eher auf die Idee kamen, hehe.

    Kotari 33


    Kotari ging das alles etwas schnell. Gerade noch hatten sie gegen mehrere Echsalfos gekämpft und nun schmiedeten sie bereits Pläne, wie sie einen Wächter ausschalten konnten, den sie noch gar nicht gesehen hatten. Außerdem schien es, als würden sie nun zurück nach Kakariko laufen. Er sah kurz zurück und sah Merdoc und Garth, die nach wie vor über irgendetwas zu diskutieren schienen. Er entschied, dass es erst einmal sicher war und die beiden schon alleine ihren Rückweg finden würden. Von den Wächtern, die sich angeblich hier aufhalten sollten, war keine Spur und Kotari ging davon aus, dass die Aufzeichnungen einfach falsch oder inaktuell gewesen waren.


    Dann drehte er sich wieder zu der Gruppe um, die gerade über Sandros Schilde sprach und darüber, den Wächter bewegungsunfähig zu machen. Er nickte zustimmend in Richtung Kamui. "Die Beine abzuhacken ist auf jeden Fall eine gute Idee. Wächter sind fast schutzlos, wenn sie sich nicht mehr bewegen können. Zoltan oder du könntet das sicher erledigen, während der Rest den Wächter anderweitig ablenkt. Im Nahkampf bin ich keine große Hilfe, aber aus der Distanz kann ich sicher etwas machen." Erneut nickte er und hielt dann inne. Eine andere Sache ging ihm noch durch den Kopf.

    "Aber vorher", warf er ein, "müssen wir herausfinden, wo genau der Wächter sich befindet. Der Sahasra-Hügel ist nicht so klein und außerdem liegt Kakariko noch dazwischen. Würde es nicht mehr Sinn ergeben, erst dorthin zurückzugehen und uns die genaue Sachlage anzusehen?" Er sah die anderen der Reihe nach an. "Die Leute im Dorf können uns sicher mehr sagen., deshalb schlage ich vor, dass wir zuerst mehr Informationen im Dorf sammeln, bevor wir auf Wächtersuche gehen."


    Mittlerweile hatten sie das Westtor erreicht und näherten sich dem Waldstück, das sie zuvor bereits durchquert hatten. Kotari schaute kurz in den Himmel - der Regen hatte dankenswerterweise nachgelassen, aber er konnte erkennen, dass die Sonne bald untergehen würde.

    "Außerdem sieht es aus, als müssten wir die Wächterjagd auf morgen verschieben, schließlich wird es bald dunkel und ich würde so einem Ding nur ungerne mitten in der Nacht begegnen. Wenn wir nicht zu lange trödeln, erreichen wir Kakariko noch heute Abend und können die Nacht dort verbringen."

    Ich-bin-Niemand

    Ich-bin-Niemand

    Vielleicht eher eine Art Zeittempel?

    Was ich in der Hinsicht interessant finde, ist, dass die Zitadelle der Zeit im Japanischen 時の神殿 (toki no shinden) heißt, zu Deutsch "Schrein der Zeit" bzw. "Tempel der Zeit". Die anderen Dungeons (Waldtempel etc.) sind ebenfalls 神殿 (shinden) und mit "Tempel" übersetzt. Das Englische benutzt meines Wissens nach auch "Temple of Time", nur im Deutschen wurde es in "Zitadelle" umbenannt, was ich ein wenig merkwürdig finde, da das Gebäude für mich eher wie etwas Religiöses wirkt und weniger wie eine Festung.


    Jedenfalls: Laut Rauru befindet sich der Tempel des Lichts ja im Heiligen Reich, dessen Eingang in der Zitadelle (Tempel) der Zeit liegt. Finde das irgendwie spannend, falls tatsächlich mal etwas in der Richtung geplant war.


    Ich finde die Tempel gut so, wie sie sind. Auch wenn sich Elemente (Wald, Feuer, Wasser) wiederholen, wirken sie nicht langweilig. Eis wäre eine Idee, aber dafür haben wir ja die relativ kurze Eishöhle und auch Katakomben wurden mit dem Grund des Brunnens ganz gut abgedeckt. Wenn es aber mehr Tempel geben sollte, denke ich, dass man diese sicher schön ausbauen könnte.


    Ich bin gerade auch gar nicht sicher, ob ich es mir ausgedacht oder irgendwo gelesen habe, aber ich kann mir vorstellen, dass einige Ideen für einen Lichttempel schließlich im Wüstenkoloss untergebracht wurden.


    Ein Windtempel würde mir noch einfallen, wie sie manchmal in späteren Teilen existieren. Link hoch über den Wolken, das Item könnte eines Sprungfeder sein oder die Gleitstiefel, zumal es im Schattentempel in gewissen Räumen auch etwas windig zugeht.

    Órale, Órale…


    Darf ich einmal erwähnen, wie klasse ich das Opening "Casanova Posse" finde? Ich habe es nicht einmal weggedrückt, weil es mir so gut gefallen hat.

    Ich freue mich schon sehr darauf, weiterzuschauen, und lange ist es ja nicht mehr: Bereits ab dem 2. April sollen die letzten Folgen der Staffel dann folgen. Ich freue mich darauf!

    Ich mag die originale Serie richtig gerne und hab sie schon so oft geschaut, dass ich gar nicht mehr zählen kann. Sie hat für mich genau die richtige Mischung aus Humor, Spannung und dramatischen Elementen und hat mich oftmals auch zutiefst bewegt. Die Charaktere sind mir allesamt sympathisch und auch wenn es oftmals ziemlich unrealistisch zugeht, ist die Geschichte dennoch glaubhaft erzählt.


    Was die "neue" Staffel angeht, war ich zunächst skeptisch. Ich habe auch die bei vielen Fans verhasste neunte Staffel geschaut und auch wenn sie für mich nicht an die alten herankam, fand ich sie nicht so unterirdisch schlecht wie sie manchmal dargestellt wird.


    Als ich einen Trailer für die zehnte Staffel gesehen habe, war ich jedoch vorsichtig optimistisch, denn irgendetwas daran erinnerte mich sofort an die alten Staffeln. Vor Kurzem habe ich die ersten drei Folgen geschaut und ich muss sagen: Mir gefällts!


    Ich war sofort wieder drin im Sacred Heart Hospital und allein das Opening, wenn auch nun in Modern, hat mir einen kräftigen Nostalgieschub verpasst, haha. Die Charaktere sind allesamt älter, aber ganz ehrlich muss ich sagen, dass man den meisten kaum etwas anmerkt. Es macht mir genauso viel Spaß, ihnen zuzuschauen, wie früher.


    Neben den altbekannten Charaktere wie JD, Turk und Elliot etc. machen wir auch Bekanntschaft mit den Neulingen, die natürlich wie serienüblich überspitzt dargestellt werden und den Generationenclash nur verstärken. Da haben wir zum einen Ava ("Dr. Selfie"), die man kaum ohne Handy zu Gesicht bekommt und die lustige HR Dame Sibby als "wellness manager", die ich sofort ins Herz geschlossen habe.

    Ich hätte gerne auch nochmal auf Deutsch geschaut, aber leider ist die Synchro nur bei der ersten Folge einstellbar, die anderen sind bei mir nur auf Englisch verfügbar. Das macht mir nicht viel aus, da ich die Originalserie auch auf beiden Sprachen kenne, aber ich hätte trotzdem gerne geschaut, ob mir die deutsche Tonspur genauso gefällt wie früher (als ich die Serie zum allerersten Mal gesehen hatte, war es noch auf Deutsch). Aber wenn ich das aus der ersten Folge richtig herausgehört habe, haben sie die alten Sprecher zurück und die klingen tatsächlich genauso wie früher. Toll!


    Soweit ich weiß, sind insgesamt "nur" neun Folgen geplant und auch wenn ich viel Freude am Schauen habe, finde ich die kleine Anzahl an neuen Folgen gut. Viele Serien neigen leider dazu, bei gutem Erfolg zu lange zu laufen und daher wünsche ich mir, dass dieser Fehler bei Scrubs nicht wiederholt wird. Stattdessen freue ich mich über dieses Wiedersehen sowie darüber zu erfahren, was aus meinen Lieblingscharakteren aus dem Sacred Heart geworden ist.

    Diesmal eine ruhigere Folge, was nach der Action in den letzten Episoden vollkommen in Ordnung ist. Ich mag, wie die Reihe beides so schön verbindet - nie kommt Langeweile auf und Spannung wechselt sich mit ruhigen Themen ab.

    Jetzt fehlt nur noch eine Folge und ich frage mich, ob diese mit einem Cliffhanger endet oder nicht. Und wann es weitergeht, hehe.

    Das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei berichtet, dass Nintendo eine neue Switch 2 plant, bei der Verbraucher den Akku selbstständig mit Hilfe handelsüblicher Werkzeuge wechseln können.

    Dies gilt zunächst nur für den europäischen Markt.


    Hintergrund ist das Batteriegesetz (Battery Regulation 2023/1542) der EU, das 2023 in Kraft getreten ist und u.a. vorschreibt, dass ab Februar 2027 mobile Geräte entfernbare Akkus/Batterien haben müssen*, um die Umweltbelastung zu verringern und das "right to repair" (Recht auf Reparatur), das seit 2024 im EU-Recht verankert ist, zu wahren.


    Ein begrüßenswerter Schritt. Es ist ein Unding, dass sich Batterien seit einigen Jahren nicht mehr einfach so austauschen lassen. In meinem alten Job habe ich mich zwar oft mit BattG und dem ganzen Gedöhns (wir haben u.a. batteriebetriebene medizinische Untersuchungsgeräte verkauft) herumgeschlagen, aber insgesamt ist es eine sehr verbraucherfreundliche Verordnung.


    *Dummerweise sind Smartphones und Tablets ausgenommen, da für diese andere Regeln gelten.

    Danke für die lieben Worte, Yuffie! Da bin ich erleichtert, dass ich nicht die Einzige bin. Hab das Gefühl, jeder und seine Großmutter kann die Lieder nach fast 30 Jahren immer noch auswendig.


    Aber ich glaube, du hast mich da mit Kiba verwechselt 😅