Beiträge von Sylph

    Tolle News!


    Mir hat das Reboot alles in allem wirklich gut gefallen und ich freue mich, dass die Serie offenbar erfolgreich genug war, dass es eine zweite Staffel geben wird. Vielleicht sehen wir sogar noch mehr alte Bekannte wieder? Das wäre echt schön.

    Ich-bin-Niemand

    Purah

    Ich war nicht sicher, welche Reaktion angemessen ist. Das "Gefällt mir" soll zeigen, dass ich schön finde, dass du das Projekt trotz allem noch beendet hast. Tut mir leid, dass deine Capture Card kaputtgegangen ist. Ich habe keine Capture Card und weiß dementsprechend nicht, wie das Ganze so aussieht/funktioniert, hoffe aber, du findest jemanden, der dir helfen kann!




    So, am letzten Apriltag schneie ich auch wieder in den Thread und schiebe meinen letzten Bericht ein.




    Abschnitt: 5

    Konsole: Switch (N64-Version)




    Nach einer kurzen Pause beschloss Salbeité, auf Weltreise zu gehen. Na gut, vielleicht nicht die Welt, aber zumindest Hyrule würde er noch einmal durchreisen. Vielleicht konnte er ein paar Schätze einstecken?


    Den Anfang machte er in der Wüste, da er ja schon einmal hier war. Zunächst einmal schnappte er sich ein Herzteil, dass er dank Smartie-Aufzugsblume erreichen konnte. Er fand auch noch mehr von Skulltulas Freunden, die er an die Spinne verfüttern konnte. Doch nicht nur in der Wüste, auch bei den Zoras und in den Verlorenen Wäldern gab es noch ein paar Geheimnisse zu entdecken. Schließlich jedoch blieb sein Zähler auf 99 stehen und er zermarterte sich den Kopf, wo die letzte sein konnte. Er besuchte fancy Skulltulalala in ihrem Haus und diese erklärte ihm, dass sie genau 100 essen müsse, und wenn Salbeité ihr nicht 100 brächte, würde sie stattdessen ihn auffressen. Salbeité war das etwas unangenehm und so strengte er sich an, doch noch die letzte Skulltula zu finden. Nach einem heißen Tipp aus dem Metaverse warf er einen Blick auf die Karte und sah, dass sich diese in der Pflanzenarena befand, was er merkwürdig fand, da er davon ausgegangen war, dort alle zu haben. Tatsächlich aber musste ihm seine Erinnerung einen Streich gespielt haben, denn es dauerte nicht lange und er wurde schließlich im Außengarten der Arena fündig. Salbeité führte einen kleinen Freudentanz auf und machte sich dann schleunigst auf den Weg zur Oberskulltula, um seine rechtmäßige Belohnung abzuholen.


    "Da bist du ja wieder", begrüßte sie ihn. "Schau, ich bin noch mehr fancy als zuvor!" Sie drehte eine Pirouette.

    "Ja, ganz toll", bemerkte Salbeité und holte stattdessen die letzte Skulltula hervor. "Hier ist dein Abendessen. Bin ich jetzt frei?"

    Die Skulltula bekam große Augen und wackelte aufgeregt mit den Armen und Beinen. "Endlich! Endlich ist die Gruppe komplett!"

    Salbeité war nicht sicher, ob er verstand. "Deine Gruppe? Was meinst du damit?"

    Die Skulltula wies ihn an, ihm zu folgen. In einem Hinterraum des Hauses standen unzählige Terrarien. Die Skulltula ging auf eines davon zu und setzte die letzte Skulltula behutsam darin ab.

    "Sind sie nicht süß?", fragte sie mit glänzenden Augen.

    Salbeité war vollständig verwirrt. "Wolltest du die nicht essen?", fragte er.

    Die Skulltula drehte sich zu ihm um. "Was? Bist du bekloppt? Ich bin doch kein Kannibale!" Sie schüttelte den Kopf. "Nein, die gehören zu meiner Tanzgruppe." Wie zum Beweis drehte sie sich erneut im Kreis. Konfetti flog. "Wir gehen bald auf Tour, aber natürlich wollte jeder vorher Urlaub machen und niemand war pünktlich zurück. Danke, dass du sie gefunden hast", erklärte sie schließlich und verbeugte sich.

    "Cool", meinte Salbeité. Das klang viel netter als die Geschichte mit dem Futter. "Wo geht ihr als Nächstes hin?"

    Die Skulltula grinste. "Nach Termina. Besuch uns doch, wenn du Zeit hast. Vielleicht lassen wir dich ins Team." Damit verbeugte sie sich erneut und schob Salbeité schließlich aus dem Haus. Bevor sie die Tür schloss, warf sie ihm noch einen Haufen Rubine hin. "Achja, hier ist noch die Belohnung!"

    Leider passte das Geld nicht mehr in Salbeités Geldbeutel, weshalb er die Rubine einfach liegen ließ und sich wieder auf den Weg machte; schließlich wartete die Pokémon-Liga auf ihn.


    Zuvor jedoch reiste er in die Zitadelle der Zeit. Nicht zu seiner Überraschung traf er dort auf Shiek.

    "Salbeitee, ich habe auf dich gewartet", begann er.

    Salbeité stoppte ihn mit erhobener Hand. "Das heißt Salbeité!", protestierte er.

    Shiek verdrehte die Augen. "Na gut, Salbeiteeee", er dehnte das E, "du weißt, dass das egal ist, oder?"

    Salbeité schwieg beleidigt.

    Shiek räusperte sich und verschränkte die Arme. "Warte hier, ich will dir etwas zeigen." Damit verschwand er durch eine Nebentür. Kurz darauf trat Zelda ein.

    "Salbeité, ich bin es, Zelda. Kennst du mich noch?", fragte sie.

    Salbeité nickte. "Ja doch, aber ich warte hier auf jemanden. Hast du so einen Typen mit Klopapier ums Gesicht gesehen?", fragte er.

    Zelda seufzte und hielt sich eine Hand vor die Stirn. "Sag mal, warst du zu lange in der Wüste oder so? Ich bin Shiek, ich habe mich vor Ganondorf versteckt."

    Salbeité war überrascht. Das war wirklich ein sehr detailreiches Cosplay. "Wow, cool. Da wäre ich nie drauf gekommen. Du solltest Schaustellerin werden."

    Zelda nickte. "Ja, sobald die Welt gerettet ist, mache ich das wohl." Sie rieb sich ein Auge. "Hast du schon mal sieben Jahre lang die gleichen Kontaktlinsen getragen? Nicht zu empfehlen." Sie schüttelte den Kopf.

    Salbeité nickte wissend. Deshalb waren Shieks Augen also rot gewesen.

    "Warum zeigst du dich mir jetzt?", fragte er. "Du weißt, dass die Polizei dich sucht? Und der König der Zora ist auch alles andere als begeistert." Er erschauderte bei dem Gedanken an den Fischkönig.

    Zelda hielt inne. "Ich habe keine Ahnung." Sie dachte nach. "Achja, damit Ganondorf mich gefangen nehmen kann. Dann wirkt die Lage gleich viel dringlicher und dramatischer."

    Ehe Salbeité antworten konnte, dass das Sinn ergab, umgab auch schon ein blauer Kristall die Prinzessin und er hörte eine Stimme ertönen. "Hahaha, habe ich dich! Sieben Jahre lang bist du entkommen, doch endlich habe ich dich gefasst! Zur Strafe wirst du du dich vor König Zora verantworten müssen!"

    Dann verschwand die Prinzessin mitsamt Kristall.

    Salbeité war nicht sicher, ob sie ihm leid tat. Einerseits hatte sie unerlaubt Müll im Flussgraben entsorgt, andererseits war ein Gespräch mit König Zora eine harte Strafe. Und sie war selbst schuld, dass sie zurückgekommen war, statt sich weiter zu verstecken. Er zuckte die Schultern. Er würde erstmal zur Liga gehen und dann, wenn er Pokémonmeister war, weiter schauen. Das klang nach einem guten Plan. Da Navi auch nicht protestierte, machte er sich auf den Weg.


    Sieht schon ganz schön bedrohlich aus.


    Nicht lange Zeit später stand er vor einem imposanten Gebäude. Er war nicht sicher, aber er meinte, dass es hier früher anders ausgesehen hatte. Vielleicht trog ihn aber auch seine Erinnerung. Als er näher herantrat, sah er ein Problem: Das Gebäude war umgeben von Lava und es gab keine Brücke. Seine vorherige Exkursion in den Todeskrater hatte ihn gelehrt, dass in Lava baden ungesund war, so gerne er ein heißes Bad nehmen wollte.


    Während er vor dem Abgrund hin und her stiefelte und sich den Kopf zerbrach (Konnte Navi ihn hinübertragen? Oder gar die Liga für ihn gewinnen?), löste sich das Problem von selbst und ganz ohne sein zutun. Plötzlich erschienen bunte Lichter im Himmel und regneten auf ihn herab. Sie hatten die Farbe seiner Orden und tatsächlich, als er im Trainerpass nachschaute, sah er, dass die Orden alle leuchteten. Als er wieder aufsah, sah er, dass eine Brücke mit regenbogenfarbenem Geländer aufgetaucht war. Nun konnte er die Siegesstraße betreten! Das musste ein Test gewesen sein, ob er wirklich alle Orden bei sich trug. Er hoffte bloß, dass die merkwürdige Brücke stabil war, denn sie wirkte schon ein wenig deplatziert und… durchsichtig.


    Er setzte sich in Bewegung. Die Brücke hielt und nur kurze Zeit darauf fand er sich im Eingangsbereich des Gebäudes wieder. Es hatte keine Tür gegeben, an die er hätte anklopfen können, und er hoffte, dass es nicht unhöflich war, einfach einzutreten.

    Er beschloss, sich zu erkennen zu geben. "Hallo?", rief er. Niemand antwortete. "Ich bin Salbeité und ich bin hier, um Pokémonmeister zu werden!"

    Stille.

    Salbeité zuckte die Achseln. Ich hab’s versucht, dachte er und ging weiter.

    Offenbar war es hier doch nicht leer, denn nur wenige Schritte weiter wurde er von Lasern attackiert. "He!", rief er und sprang zur Seite. "Das ist keine nette Begrüßung." Er ignorierte die Statuen und ging weiter.

    Im nächsten Raum blickte er sich um. Er stand in einer ungefähr kreisförmigen Halle. In der Mitte ragte ein Turm in die Höhe. Wer baut denn einen Turm in einen Turm?, wunderte sich Salbeité, während er den Blick über die Wände streichen ließ.

    "Sieh doch!", rief da Navi. "Hier sind Türen und sie tragen Abbildungen der Orden! Bestimmt musst du Prüfungen erledigen, damit du in die Liga kannst."

    Salbeité nickte zustimmend. Das ergab durchaus Sinn, auch wenn er fand, dass die Orden eigentlich Beweis genug für sein Können sein sollten.

    Er fackelte nicht lange und lief zur nächstbesten Tür, ohne auf ihre Farbe zu achten.


    Drinnen sah es nicht viel besser aus als draußen. Allzu viel los war hier nicht. Ein paar Gegner griffen ihn an, aber er besiegte sie schnell und ging dann weiter, bis er schließlich vor einem wabernden… Etwas stand. Er schoss einen leuchtenden Pfeil hinein und wartete gar nicht darauf, dass noch etwas passierte, ehe er sich wieder auf den Rückweg machte. Er vermeinte, einen frustrierten Ruf hinter sich hören zu können, aber um ehrlich zu sein, hatte er keine Zeit dafür.


    Es blendet! Ahhh!


    Den ganzen Spaß wiederholte Salbeité noch einige Male, bis er schließlich das letzte Siegel löste und so den Turm im Turm betreten konnte. Dort führte ihn eine Treppe immer weiter hinauf, bis er schließlich vor einer wichtig aussehenden Tür stand. Dahinter konnte er Musik vernehmen - eine Orgel…? Er hatte nicht gewusst, dass der amtierende Champ Musiker war. Vielleicht könnten sie vor dem Kampf noch eine Jam-Session einlegen. Salbeité holte schon einmal vorsorglich sein Musikbrot heraus und schritt dann durch die Tür.


    Als die Tür sich öffnete, unterbrach der Champ sein Spiel und drehte sich um. Da erkannte Salbeité, dass es sich bei ihm gleichzeitig um den Polizisten handelte, der Zelda gesucht hatte.


    Der Mann erhob sich. "Ich habe dich bereits erwartet", begann er.

    Salbeité schaute ihn fragend an. "Wieso bist du mir dann nicht entgegengekommen?", wollte er wissen.

    Der Champ verzog das Gesicht. "Darum. Sag mir jetzt, wo der Übeltäter ist, der für den Müll im See verantwortlich ist!", befahl er.

    "Erst musst du mich im Kampf schlagen!", erwiderte Salbeité trotzig. Er würde doch nicht einfach so kostbare Informationen anbieten. Zuerst würde er Pokémonmeister werden.

    Der Champ hob eine Augenbraue. "Oh? Du forderst mich heraus? Mich, den stärksten Pokémontrainer in Hyrule? Mich, Ganondorf?” Er streckte die Hand aus. “Schau auf meine Hand! Ich habe ein Dreieck darauf gemalt!"

    Salbeité ignorierte die Hand und packte sein Musikbrot wieder ein. Es schien nicht so, als würde es heute noch eine Jam-Session geben.


    U mad?


    Der Kampf begann. Statt Pokébällen griff Ganondorf ihn mit Bällen aus Licht an. Salbeité gab sein Bestes, diese zurückzuschlagen. Er überlegte, ob Ganondorf mal mit den beiden Hexen aus der Wüste Tennis gespielt hatte. Leider war Salbeité selbst nicht wirklich mit Skill gesegnet und segelte mehr als einmal auf den Grund der Arena. Auch seine Treffsicherheit ließ zu wünschen übrig und so musste er einmal ein paar Blumenkübel zerschlagen gehen, weil ihm die Magie ausging. Schließlich jedoch ging Ganondorf zu Boden.


    "Neiiin, du hast mich besiegt!"

    Salbeité sah den gefallenen Champ an. "Ganz recht. Jetzt bin ich der Meister!"

    Ganondorf verzog das Gesicht. "Nichts da, wenn ich nicht Meister sein kann, darf niemand das! Deshalb lasse ich jetzt den Turm einstürzen! Muahahah!"

    Salbeité erschrak. "Ja, bist du des Wahnsinns?", schrie er den gefallenen Champion an.

    Ganondorf hielt inne und dachte kurz nach. Dann nickte er. "Ja, bin ich. Und jetzt… stirb!"

    Salbeité nahm die Beine in die Hand. Wenn er sich beeilte, konnte er vielleicht rechtzeitig unten ankommen, um ein Video für seine Follower zu machen.


    Unterwegs rannte er Zelda um.

    "Aua! Ich bin gekommen, um mich zu stellen", erklärte sie.

    Salbeité rappelte sich auf. “Die Polizei ist durchgedreht, raus hier!", rief er und zog sie mit sich. Sie ließ es widerstandslos geschehen. "Auch gut, dann verstecke ich mich eben nochmal sieben Jahre.”

    Überall brannte es und Steine fielen vom Himmel. Salbeité gab sein Bestes, ihnen auszuweichen, wurde aber dennoch von einem oder zweien getroffen. Irgendwann standen sie vor einer verschlossenen Tür.

    Salbeité trat dagegen. "Verflucht!"

    Zelda drängte sich an ihm vorbei. "Warte kurz, ich bin Meisterin im Schlösserknacken."

    Salbeité verstummte. War sie etwa auch eine Diebin…?

    Er hatte keine Zeit zu fragen, da wurde er auch schon von der kriminellen Prinzessin weitergezogen.


    Unten angekommen, legten sie eine kurze Verschnaufpause ein. Salbeité wollte gerade sein Handy rausholen, da landete ein Schwein vor ihnen auf dem Boden.

    Ein Schwein? Hatte Ganondorf da oben etwa auch einen Streichelzoo betrieben?

    Das Schwein, so stellte sich heraus, war kein gewöhnliches Schwein. Nein, es konnte auf zwei Beinen laufen und hatte außerdem zwei monströse Klingen in den… Händen. Die nutzte es sogleich auch, Salbeité das Schwert mit dem Klotz aus der Hand zu schlagen, das er im Eifer des Gefechts gezogen hatte, nachdem er feststellen musste, dass er kein Handy besaß.

    "Oi!", rief Salbeité empört. "Das wollte ich verkaufen!"

    Er wollte darauf zulaufen, doch er wurde von Navi abgelenkt, die erklärte, nutzlos zu sein. Dann erschien plötzlich eine Feuerwand, die ihn von dem Schwert und Zelda abschnitt. Er wandte sich an die Prinzessin.

    "Wirf es mir zu!", rief er.

    Zelda schüttelte den Kopf. "Nein, ich schaue lieber zu, wie du zu Hackfleisch verarbeitet wirst. Pass auf!"

    Ja, ist heute Gegenteiltag?, fragte sich Salbeité irritiert und drehte sich um. Das Schwein marschierte auf ihn zu und schwang bedrohlich seine Klingen.

    Doch Salbeité war mit allen Wassern gewaschen, vor allem nach der Wasserarena. Gekonnt rollte er zwischen den Beinen des Riesenschweins hindurch, zog sein anderes Schwert und hieb auf die Bestie ein.


    Offenbar war selbst die Flammenwand von seinen Skills überrascht, denn sie verschwand für einen Moment. Salbeité nutzte diesen Augenblick, zum Schwert zu hechten und es wieder einzustecken. Als er sich jedoch umdrehte, musste er zusehen, wie das Schwein sich wieder aufrichtete. Salbeité blieb keine Zeit, das Schwert wegzustecken und bonkte dem Schwein mit dem Klotz auf den Kopf.



    Die Definition von Brotfrevel.


    Das Schwein ging zu Boden.

    Navi meldete sich zu Wort. "Hey, du bist Pokémonmeister geworden! Das muss gefeiert werden!" Aufgeregt flog sie auf und ab. Salbeité streckte siegreich eine Hand in die Höhe. Endlich war er Meister geworden!


    Spaaaaß.


    Ein paar Stunden später fand sich Salbeité auf einer Party ihm zu Ehren wieder. Selbst die Weisen beglückwünschten ihn zu seiner Leistung, genauso wie alle anderen, die er unterwegs getroffen hatte. Zelda freute sich, dass die Polizei sie nicht mehr suchte. Jemand hatte den Zora-König zur Lon-Lon-Farm gekarrt und dort abgesetzt. Der Orgelspieler aus der Windmühle wurde von den Kokiri gemobbt, die sich aus dem Wald geschlichen hatten, ohne dass der Deku-Baum etwas davon bemerkte.

    Alles war fröhlich und Salbeité genoss die Party.



    In der Nacht meinte er, Ganondorf im Traum zu sehen, der irgendwas von einem Fluch faselte. Salbeité ignorierte ihn. Dann kam Zelda auf ihn zu und erklärte, ihn zurück in die Vergangenheit zu schicken. “Aber dann bin ich ja gar kein Meister mehr!”, protestierte Salbeité.

    "Ja, aber weißt du was? Du kannst noch einmal Meister werden!", erklärte Zelda begeistert. "Was sagst du dazu?"

    Salbeité überlegte kurz. Das klang verlockend. "Okay", willigte er ein. "Aber kann ich dazu nicht einfach das Schwert zurückbringen?"

    "Nein", sagte Zelda. Eine Erklärung bekam er nicht. Sie nahm ihm das Musikbrot weg und tutete eine Melodie.


    Gib mir mein Brot wieder, Salbeité.


    Als Salbeité die Augen wieder öffnete, fand er sich in seinem Bett sieben Jahre in der Vergangenheit wieder. Navi flog um ihn herum. "Und was jetzt?", fragte sie.

    Salbeité schwang die Beine aus dem Bett. "Ist doch klar wie Salbeitee. Zeit für Training - wie soll ich sonst der Allerbeste werden, wie keiner vor mir war?"


    Ende Brot, alles Brot.




    Challenges: Habe ich erwähnt, dass ich ein Depp bin und die in den letzten beiden Abschnitten völlig vergessen habe?

    × löse die Siegel im Teufelsturm in der umgekehrten Reihenfolge in der du die Dungeons gelöst hast (Geistersiegel als erstes, Lichtsiegel als letztes)
    × falle während des Kampf gegen Ganondorf nicht von der Plattform
    × lass Ganon die Säulen auf dem Kampfplatz zerstören
    × nutze während der Kämpfe gegen Ganondorf und Ganon nicht das Biggoronschwert


    Außerdem habe ich wie Darkshuttle123 das mit der maximalen Punktzahl beim Bogenschießen überlesen. Das habe ich NICHT geschafft.


    ✓ Überlebenskünstler-Challenge: Beende das Spiel möglichst ohne Game Over [kein Game Over, aber eine Fee verbraucht]
    ✓ Herzensangelegenheits-Challenge: Sammle alle Herzteile
    ✓ Kammerjäger-Challenge: Sammle alle Skulltulas
    ✓ Trinker-Challenge: Sammle alle Flaschen
    ✓ Feen-Freund-Challenge: Erhalte von allen Großen Feen die Belohnungen


    Statistik:

    Herzcontainer: 20

    Herzteile: 36

    Skulltulas: 100

    Upgrades: Rubinbörse (500), Goldschuppe, Köcher (50), Bomben (40), Deku-Kerne (50), Deku-Stäbe (30), Deku-Nüsse (30), doppelte Abwehr




    Fazit:

    Das war ein Spaß! Ich hatte super viel Spaß mit dem Spiel. Leider verrät mir die Switch nicht, wie viel Spielzeit ich habe, aber ich schätze mal so um die 30 Stunden, zumindest weiß ich noch auswendig, dass ich auf dem 3DS irgendwann mal 27 Stunden brauchte und das kommt etwa hin.

    Ich habe für ein paar Herzteile und Skulltulas einen Guide benutzt, da ich sonst nie alle gefunden hätte. Bis auf die verbuggte Nusstasche habe ich auch alle Upgrades geholt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Stöcke und Nüsse so gut wie nie verwende.


    Übrigens habe ich alle Berichte (nur den reinen Textteil, keine Statistiken, Screenshots und Fazite) in einem externen Programm vorgeschrieben. Insgesamt sind es sage und schreibe 45 Seiten, die ich vollgetippselt habe, hehe. Anfangs waren meine Berichte noch länger; aus Zeitgründen habe ich mich später etwas kürzer gefasst, sonst wären es sicherlich weit über 50 geworden. Aber auch so finde ich das okay.



    Woran denkt ihr denn? Denkt ihr an die Sensenmänner oder an das Schiff?

    Tatsächlich das Schiff. Ich finde das irgendwie total cool und so geheimnisvoll - wie kommt es dahin? Warum ist es überhaupt da? Und wohin fährt es?

    Belohnungen beim Bogenschießen geholt (das mit der maximalen Punktzahl hab ich ehrlich gesagt überlesen/vergessen)

    Ich auch, ups. Danke für den Hinweis!

    Gan-Gan

    [...]

    Ich konnte es mir nicht ganz verkneifen, mich selbst zu referenzieren. Als ich den Beitrag aus Naborus Sicht schrieb, wollte ich an die Kurzgeschichte anknüpfen die ich im Zuge eines Schreibwettbewerbs im Forum geschrieben hatte.

    Hey, ich hab's sofort erkannt! War auch eine tolle Geschichte :)

    Überhaupt fand ich alle Einsendungen damals schön und kann jedem, der noch nicht hat, nur empfehlen, sich die Geschichten durchzulesen!

    Mit Hylia-Schild wechsele ich dagegen immer gerne durch, zumal auch die Gerudo-Kriegerinnen dadurch ihre Farben wechseln. Diese sehen meines Erachtens in Grün am besten aus.

    Echt? Ich wusste gar nicht, dass die ihre Farbe ändern. Muss ich mal ausprobieren.

    Tatsächlich finde ich das gar nicht, im Gegenteil. Neben Darunia hat sie mir am meisten am leid getan, da man viel detaillierter zu Gesicht bekommt, was mit ihr passiert, bevor sie zu einer Weisen wird.

    Vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Mir tut sie auch leid, aber ihre bloßes Auftauchen kommt so aus dem Nichts für mich - klar, ein paar Gerudo berichten von ihr und dass sie zum Koloss gegangen ist, und dann trifft man sie halt dort. Mit den anderen hatte ich einfach mehr Berührungspunkte.

    Der Kinderteil des Dungeons ist noch ganz cool, finde ich. Mir gefällt es auch, dass man den Dungeon in zwei Abschnitten machen muss und dass man sich quasi gegenseitig helfen muss

    Das finde ich auch total cool. Das Zeitreisen ist etwas umständlich (wäre cool, wenn das einfach durch Spielen der Hymne der Zeit machen könnte), aber die Idee fand ich schön. Dadurch fühlt sich der Dungeon dann auch irgendwie "besonders" an.

    Beim Endgegner habe ich zugegebenermaßen immer wieder Probleme, weil ich dann irgendwie doch aus Versehen das falsche Element in das Schild aufnehme oder mit der Kamera nicht hinterherkomme oder, oder, oder.

    Geht mir auch so, vor allem das mit der Kamera. Bin da echt nicht gut drin, auch wenn der Kampf an sich nicht schwer ist. Aber wie so oft liegen Theorie und Praxis bei mir weit auseinander^^"




    Danksagung:

    So, und wer bis hierher gelesen hat, für den gibt es sogar noch mehr Text, nämlich die obligatorische Danksagung.


    Vielen Dank zunächst einmal an Ich-bin-Niemand für die Organisation des Ganzen, und an alle Teilnehmer, denn dank euch hatte ich Motivation und Spaß, tatsächlich durchzuziehen (nachdem ich anfangs ja unsicher war, ob ich es schaffe!). Besonders freue ich mich, dass doch erstaunlich viele noch bis Ende dabei waren! Und wer weiß, vielleicht folgen ja noch weitere?

    Übrigens gefällt mir das Opening immer mehr. Während mir beim ersten Hören/Schauen das Ending mehr zusagte, finde ich das Opening mittlerweile richtig gut. Den Wechsel aus langsamen und schnelleren Abschnitten und Rückblicken in die Vergangenheit finde ich ganz schön.

    Fernab dieses Gemeckers mag ich aber den Part mit Schattenlink ungemein gerne. Auch dieser Ort wirkt zwar völlig deplatziert in dem Tempel, ist aber atmosphärisch und hat den Zauber des Mysteriösen um sich. Warum gibt es diesen Ort? Ist er eine Prüfung für die Besucher des Tempels? Das gefällt mir jedes Mal wieder.

    Das ist auf jeden Fall eine interessante Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Der Kampf ist super gut gemacht, keine Frage, aber es wirkt etwas deplatziert in dem Tempel. Würde der Schattentempel nicht besser passen, oder sogar Ganons Turm?


    In keinem anderen Tempel gibt es etwas Vergleichbares und so war ich immer verwirrt, warum Schattenlink gerade im Wassertempel auftaucht.

    Abschnitt: 4

    Konsole: Switch (N64-Version)




    Nachdem er sich mal wieder verspielt hatte und versehentlich in Kakariko gelandet war, holte Salbeité sein Notenheft heraus und schaute nach, ehe er die Kantate des Lichts spielte. In der Zitadelle der Zeit angekommen, steckte er das Schwert in den Sockel und hüpfte als Kind wieder aus der Zitadelle heraus. Langsam machten ihm die Zeitreisen Spaß.


    Oi.


    Kurz spickte er wieder in sein Notenheft und spielte dann auf seinem Musikbrot das sieben Jahren später erlernte Requiem der Geister. In der Wüste pflanzte Salbeité erst einmal das letzte Wundersmartie und betrat dann erneut die Arena. Sein Plan war, nun durch das Loch zu kriechen, doch er musste feststellen, dass jemand davor stand. Als er näherkam, sah er, dass es sich um eine Gerudo handelte.

    "'schbin Nabor'. Wer bisch'n du?", nuschelte sie.

    "Ich bin Salbeité!", stellte sich Salbeité vor.

    "Wasch'n für Salbe? 'schwill kein Salbe. Will Schatz." Sie deutete auf das Loch in der Wand. "Pasch' d'rein, ja? Bringsch Schatz, kömma teil'n." Sie schaute Salbeité fragend an. Der schaute fragend zurück.

    "Wieso sollte ich den Schatz nicht selbst behalten?", fragte er Nabor.

    Sie schüttelte den Kopf. "Bisch'n gut' Jung'. Dank'sch dir." Damit ging sie zur Seite. "Un' nu' hoppsch la!"

    Salbeité war nicht sicher, ob sie ihn verstanden hatte, aber da er sie auch kaum verstand, war das wohl schon okay so. Er kroch durch das Loch und richtete sich im nächsten Raum wieder auf. "Siehsch scho'n Schatz?", hörte er Nabor hinter der Wand.

    Salbeité drehte sich um und schaute ins Loch. Nabor sah ihn von der anderen Seite aus erwartungsvoll an.

    "Nein, ich gehe tiefer hinein. Geh doch raus und spiel ein wenig im Sand", schlug er ihr vor und machte sich dann auf den Weg.


    Entgegen ihres Namens fand er in der Geisterarena keine Geister, dafür befand sich eine große Statue in ihrem Zentrum. Ehrfürchtig blieb er davor stehen, doch da die Statue nicht auf ihn reagierte, ging er bald weiter. In einem Raum wurde er von einer Blechdose mit einer Axt angegriffen. Er wich den Angriffen elegant aus und besiegte den Ritter. Kurz überlegte er, die Axt mitzunehmen, doch leider konnte er sie nicht anheben.

    Der Raum führte ihn zu einem Balkon und einer Truhe. Dort drin fand er Handschuhe, die ihm leider nicht passten. Er steckte sie trotzdem ein. Vielleicht würde Nabor ihm viel Geld dafür geben.


    Aus seinem Plan wurde nichts, denn kurz darauf sah er, dass Nabor tatsächlich im Sand spielte - und sie war nicht allein. Offenbar hatte sie Freundinnen gefunden, denn sie schien mit zwei Hexen Fangen zu spielen. Als Nabor stolperte und hinfiel, halfen ihr die Hexen netterweise sogar auf und schufen ein Portal, um sie in Sicherheit zu bringen. Salbeité atmete erleichtert auf. Gut, dass Nabor so hilfsbereite Freundinnen gefunden hatte.


    Kurz überlegte er, ihr zu folgen, aber er wollte viel lieber die Handschuhe anprobieren. Sie waren nicht zu groß, nein, er war bloß zu klein! Eine kleine Zeitreise würde das schon richten. Nabor würde ihn die sieben Jahre schon nicht vermissen, oder? Schließlich hatte sie ja die Hexen.


    Salbeité tutete also wieder auf seinem Musikbrot und schritt nur kurze Zeit darauf durch das Portal der Zeit. Nun, da er groß war, passten ihm die Handschuhe auch wie angegossen. Was für ein merkwürdiger Zufall!

    Salbeité zog die Handschuhe über und ballte probeweise die Finger zur Faust, ehe er sie wieder entspannte. Sofort fühlte er sich stark wie ein Bär. Ein Waschbär vielleicht. Salbeité nickte entschlossen. Die Handschuhe waren offenbar magisch. Er beschloss, seine neu gewonnene Stärke gleich auszuprobieren. Gab es in der Geisterarena nicht einen Klotz, der ihm den Weg versperrt hatte?


    Der Klotz stand noch immer da - offenbar hatte in den sieben Jahren niemand versucht, die Arena zu plündern. Umso besser, denn das hieß, dass der Schatz wahrscheinlich noch hier war. Salbeité spürte die Kraft der Waschbären in sich, als er ansetzte und den Klotz packte. Ihn zu verschieben war dank seiner neuen Handschuhe ein Leichtes. Nur kurze Zeit später plumpste der Klotz in ein Loch, das wirkte, als sei es eigens dafür geschaffen worden. Salbeité klopfte sich den herabrieselnden Staub von der Kleidung und ging weiter.


    Es dauerte nicht lange, ehe er abermals von einer Blechdose angegriffen wurde. Wie auch vorher schon machte Salbeité kurzen Prozess mit ihr und hielt kurze Zeit darauf einen neuen Schild in Händen. Dieser war mit Alufolie umwickelt und konnte so dafür verwendet werden, Licht zu reflektieren. Salbeité schaffte es erst einmal, sich selbst zu blenden.


    Als er einen Raum mit besonders hoher Decke betrat, glaubte er, dem Schatz ganz nahe zu sein. Er stellte auch fest, dass er nicht alleine war, denn er traf auf die beiden Hexen, mit denen sich Nabor zuvor angefreundet hatte. Hieß das, dass Nabor auch hier irgendwo in der Nähe war? Er beschloss, die Hexen zu fragen.

    "Hallo", begann er.

    Die beiden sahen ihn an. "Was willst du? Du störst uns beim Pläne Schmieden."

    Salbeité fand ihre Antwort unhöflich. Aber es waren offensichtlich Nabors Freundinnen, daher entschied er, freundlich zu bleiben.

    "Ich bin Salbeité", stellte er sich deshalb vor. "Ihr seid Freundinnen von Nabor, oder?"

    Die Hexen sahen erst ihn, dann einander fragend an. Dann fing eine an zu kichern.

    "Gihihihi, du meinst sicher Naboru. Ja sicher, wir sind gute Freundinnen", sagte die eine. Nun lachte auch die andere. "Oh ja. Warum fragst du?"

    Salbeité war erleichtert. "Könnt ihr mir sagen, wo ich sie finde? Ich habe sie seit sieben Jahren nicht gesehen", erklärte er.

    Die eine Hexe starrte ihn an. "Seit sieben Jahren, sagst du?", fragte sie. Die andere schaltete sich ein: "Das ist eine ziemlich lange Zeit, oh ja." Die erste Hexe nickte zustimmend. "Oh ja, das ist wirklich lang. Aber du hast Glück, denn wir wissen, wo Naboru ist."

    Salbeité atmete auf. Das waren großartige Neuigkeiten! Erwartungsvoll blickte er die beiden an. "Wo ist sie?"

    Die Hexen wandten sich ihm zu. Dann schüttelten sie den Kopf. "Das verraten wir dir erst, wenn du mit uns gespielt hast. Los, wir veranstalten ein Tennis-Turnier!" Damit flogen sie in die Luft. Salbeité hatte kaum Zeit zu reagieren, da wurden ihm schon Bälle zugespielt. Diese bestanden allerdings auf Eis oder Feuer und waren damit ein bisschen gefährlich. Im Gegensatz zu Phantom-Ganons Lichtbällen ließen sie sich auch nicht mit dem Schwert zurückwerfen, weswegen Salbeité seinen neuen Schild bemühte, was total Sinn ergab. Nach ein paar Schlägen fusionierten die Hexen zwar, aber auch das half nicht und er wurde zum Sieger erklärt.

    "Das hat Spaß gemacht. Aber wo ist Nabor denn nun?", fragte er die Hexen. Die schienen frustriert. "Wie konnten wir nur verlieren, wir haben doch sogar geschummelt!"

    Salbeité glaubte, er höre nicht recht. "Wie bitte? Ihr habt geschummelt?", fragte er.

    "Nein, natürlich nicht. Du musst dich verhört haben!", beeilten sie sich zu sagen.

    Salbeité gab sich nicht zufrieden. "Auf keinen Fall. Aber sagt mir jetzt, wo Nabor ist!", forderte er die beiden erneut auf. Diese schienen unbeeindruckt.

    "Sagen wir dir nicht. Stattdessen sterben wir nun, bye."

    Damit stiegen sie in Richtung Decke empor und verschwanden dann.

    Salbeité stand eine Weile verdattert da, bis Navi sich schließlich meldete. "He, Salbeitee, sieh doch! Blaues Licht!" Sie flog aufgeregt auf und ab. "Vielleicht hilft das weiter?"

    Salbeité sah sich um und tatsächlich, ein blaues Licht war erschienen. Er stellte sich hinein. Sofort wurde er von grellem Licht geblendet und kniff die Augen zusammen.


    Als er die Augen kurze Zeit darauf wieder öffnete, fand er sich wieder in der Halle der Weisen. Zu seiner Überraschung war Nabor vor ihm erschienen. "Oi, da Jung m'da Salbe", begrüßte sie ihn. "Sch'lang her. Wie geh'sch?"

    Salbeité freute sich, sie wiederzusehen. "Nabor! Ich habe dich gesucht! Ich hab deine Freundinnen getroffen, aber sie sind abgehauen, weil ich im Tennis gewonnen habe."

    Nabor verschränkte die Arme. "Wasch? Wasch reds du da? De Hex'n sin's kei Freunde. Sin's bös. G'fang ham."

    Salbeité war nicht sicher, ob er verstand. Keine Freundinnen? Sie hatten Nabor gefangen genommen?

    Nabor streckte die Arme aus. "Hasch Schatz?"

    Salbeité zeigte ihr seine Handschuhe und den Alu-Schild. Nabor nickte zustimmend. "Gusch. Sch'komm hier nisch raus. Kannsch behalt", sagte sie dann.

    Salbeité nickte. Damit konnte er leben. Nabor hob die Hände. "Geb'sch mehr. Geisch'orn."

    Ein Licht erschien und Salbeité schnappte sich den Geisterorden. "Vielen Dank."

    Nabor grinste ihn an. Salbeité winkte zurück, ehe er wieder zurück teleportiert wurde. Schließlich fand er sich vor der Geisterarena wieder.


    Kurz überlegte er, wo er jetzt hin sollte. Shiek hatte irgendetwas von der Zitadelle der Zeit gebrabbelt, also wäre das sicher ein guter Anhaltspunkt. Vorher aber stiefelte Salbeité wieder zurück zur Gerudo-Festung. Er entsann sich, im Dojo einen weiteren Klotz gesehen zu haben, den er nicht verschieben konnte. Vielleicht klappte es ja mit seiner neuen Waschbär-Kraft.


    Tatsächlich kam er diesmal weiter und schon bald hielt er die Eispfeile in den Händen. Er war nicht sicher, was er damit anstellen sollte, aber vielleicht würden sie ihm in der Pokémon-Liga ja doch helfen.




    Challenges: Ich Depp hab die Challenges vollkommen vergessen ^^'


    × lass dich in der Gerudofestung nicht gefangen nehmen, während du die Zimmerleute befreist
    ✓ nimm am Bogenschießen zu Pferde teil und hole die maximale Punktzahl
    ✓ verlaufe dich nicht in der Gespensterwüste
    × lass den Eisenprinzen alle Säulen zerstören, während du gegen ihn kämpfst


    Statistik:

    Herzcontainer: 19

    Herzteile: 32

    Skulltulas: 82




    Fazit:

    Findet noch jemand, dass Naboru total random eingesetzt wirkt? Alle anderen Weisen tauchen bereits früher im Spiel auf, nur Naboru lernt man erst beim Tempel kennen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man sie bereits zuvor mal getroffen hätte, als Kind, vielleicht irgendwo in Hyrule, und später trifft man sie am Geistertempel wieder. So hat man leider überhaupt keine Verbindung zu ihr.


    Davon abgesehen mag ich den Geistertempel ganz gerne, nur diese komischen Anubis-Dinger nerven mich etwas, weil ich zu doof dafür bin, sie ins Feuer zu lenken. Der Spiegelschild ist dafür ein tolles Item und sollte meiner Meinung nach in mehr Spielen einen Auftritt haben.

    Die Besonderheit, dass man den Dungeon sowohl als Kind als auch als Erwachsener betritt und es sogar zwei Items gibt, finde ich ebenfalls super. In dem Sinne finde ich es passend, den Dungeon zum Schluss zu machen.


    Koume und Kotake sind einfach lustig irgendwie, auch wenn sie natürlich auf Ganondorfs Seite stehen. Ich fand ihr Gezeter als Kind immer total witzig. Der Kampf selbst ist nicht besonders schwer, aber ich habe einfach ein Talent dafür, elegant von der Plattform zu segeln.


    Diesmal weniger Screenshots - irgendwie habe ich kaum welche gemacht, sorry!


    Viel fehlt nicht mehr!



    Boi, ich hatte vergessen, dass man das Auge der Wahrheit nicht automatisch auf dem Weg erhält, sondern auch noch aktiv suchen muss. Nachdem ich also in Kakariko der geniale Zwischensequenz rund um den Schatten beigewohnt hatte, ging es im Anschluss zurück in die Vergangenheit, um das Auge zu suchen. Heidewitzka habe ich da geflucht.

    Ich hab das auch erst nach der Zwischensequenz gemacht. Zwar erinnerte ich mich daran, dass ich dafür als Kind nach Kakariko muss, ich hatte aber vergessen, dass die Zwischensequenz automatisch spielt, sobald man Kakariko betritt. Eigentlich wollte ich nur kurz was nachschauen, stattdessen habe ich diese dramatische Sequenz zu Gesicht bekommen, was zwar cool ist, aber wenn man dann erstmal wieder in die Zitadelle latschen darf, nimmt mir das ein wenig Wind aus dem Segel, haha.

    Unterschiede in völlig identen Kunstwerken identifizieren

    Ich habe früher immer gedacht, dass die Bilder doch gar nicht identisch sein können und ewig darauf gestarrt und Unterschiede gesucht. Nix da, alle gleich. Und Phantom Ganon und sein Pferd haben mich immer gegrillt. Einer der schwersten Kämpfe im Spiel für mich.

    Der Wassertempel war immer ein Problem für mich. Wirklich. Ich weiss es noch, als ich das als Kind gespielt habe, ich habe absolut gar nichts verstanden. Dann wurde ich älter und habe absolut gar nichts verstanden. Dann war ich erwachsen und ich habe absolut gar nichts verstanden.

    Ich glaube, so geht es vielen mit dem Wassertempel. Eigentlich ist er gar nicht so konfus, aber der Aufbau mit dem komischen Turm in der Mitte und die Tatsache, dass ich für die Tafel, um den Wasserstand ganz anzuheben, quasi durch den halben Dungeon laufen muss, machen es irgendwie lang und lassen es wirken. Noch dazu sehen die Räume einfach anders aus, wenn plötzlich kein Wasser mehr da ist. In 2D wäre das bestimmt einfacher.

    Abschnitt: 3.2

    Konsole: Switch (N64-Version)




    Dafür wimmelte es im Brunnen von Kakariko nur so vor Zombies. Weshalb Salbeité hier war? Nun, das wusste er selbst nicht so genau. Vielleicht hatte er das Hyrule der Zukunft vermisst.

    Im Brunnen war alles voller Untoter und lauter anderer lustiger Sachen. Hände, die von der Decke fielen, ein herumkreisender Schädel und ein paar unsichtbare Löcher begrüßten Salbeité, als er die Tunnel erforschte. Zumindest letzteres Problem konnte er lösen, als er eine Lupe fand, die Unsichtbares sichtbar machte. Diese wurde bewacht von einem Ameisenbär, wobei Salbeité hierbei nicht sicher war, da er bisher weder Ameisen noch Bären in Hyrule gesehen hatte. Außerdem hatte der Ameisenbär zu viele Hände. Vielleicht war es also eine Spinne?


    Wie dem auch sei, schlussendlich hielt Salbeité die Lupe in der Hand. Ehe er sich jedoch wieder aus dem Staub machen konnte, wollte er das Verlies noch bis zum Ende erkunden. Es dauerte eine ganze Weile, ehe er die letzte Truhe fand, die sich fieserweise versteckt hatte. Nicht nur einmal fiel er auch in einen Abgrund, weil er zu geizig war, die zuvor gefundene Lupe auch wirklich zu benutzen.


    Nach getaner Arbeit hatte Salbeité erstmal genug von dunklen Orten, weshalb er sich auf den Weg zur Schattenarena machte. Denn wo Schatten ist, ist auch Licht, und Licht ist ja das Gegenteil von dunkel, nicht wahr? Salbeité fand, dass das Sinn ergab.


    Das war tatsächlich nicht wahr, denn im Schattentempel war alles dunkel und wie erwartet voller Löcher, Ameisenbärspinnen, Zombies und Händen, die von der Decke fielen. Und noch mehr.


    Schiff ahoi.


    Zum Glück war nicht alles furchtbar, denn Salbeité fand auch ein Schiff im Tempel. Er hinterfragte das nicht und freute sich stattdessen, dass er Epona nun gegen ein cooles Boot eintauschen konnte. Dummerweise wollten ihm zwei Skelettpiraten, die sich im Film verlaufen hatten, auf seiner Überfahrt das Schiff streitig machen, doch er ging aus den Duellen siegreich hervor, da sie netterweise nacheinander und nicht gleichzeitig angriffen, während im Hintergrund coole Musik lief.


    Kurz darauf fand er auch heraus, woher die Musik kam: Von dem unsichtbaren Trommelspieler, der offenbar hier wohnte und auf den kreativen Namen Bongo-Bongo hörte. Nach ein paar Pfeilen und Schwerthieben war dieser dann auch schon Geschichte und Salbeité hielt den Unlichtorden in Händen. Zu seiner Überraschung stellte sich Impa als Arenaleiterin heraus. Er hatte sich bereits gefragt, wo sie all die Zeit geblieben war. Sie teilte ihm mit, dass die Prinzessin sich seit sieben Jahren vor der Polizei versteckte. Salbeité hörte aufmerksam zu, während Impa erklärte, dass die Prinzessin sich früher oder später stellen würde.


    Schließlich fand er sich vor der Arena wieder. Ein Blick in seinen Trainerpass verriet ihm, dass ihm nur noch ein Orden fehlte, ehe er die Pokémon-Liga herausfordern konnte: Der Geisterorden. Er überlegte. Entweder er konnte sich sofort auf den Weg machen oder noch ein wenig sinnlos in der Gegend herumlaufen. Da er erst einmal genug von gruseligen Gestalten hatte, entschied er sich für Letzteres und verbrachte so die nächsten Stunden damit, in ganz Hyrule neue Pokémon (= Skulltulas) zu fangen und Herzteile zu sammeln. Erst danach machte er sich auf den Weg in die Wüste, denn ein Vöglein hatte ihm gezwitschert, dass er die Geisterarena dort finden würde.


    Was ihm nicht gesagt worden war, war, dass die dort lebenden Gerudo ihn sofort einsperren würden, sobald er einen Fuß in ihre Siedlung setzte. Dabei hatte ihn der Zimmermann, dem er die Säge verkauft hatte, sogar noch gewarnt - aber Salbeité hatte entschieden, ihm nicht zuzuhören.


    Das wurde ihm jetzt zum Verhängnis, denn die Gerudo warfen ihn ohne große Umschweife in einen Kerker, als sie ihn erblickten. Sie schlossen nicht ab, im Gegenteil, netterweise ließen sie sogar das Fenster offen - vielleicht waren ihnen die abschließbaren Zellen ausgegangen, da dort nun die Zimmermänner wohnten. Die Gerudo waren offenbar auch lernresistent, denn egal, wie oft sie Salbeité fanden, sie warfen ihn immer und immer wieder in den Kerker und dachten nicht einmal daran, das Fenster zu schließen. Salbeité machte sie gar nicht darauf aufmerksam und schlich stattdessen durch die Feste. Unterwegs befreite er die eingeschlossenen Zimmerleute, damit sie nicht weiter faul in ihren Zellen saßen. Zur Belohnung dafür, dass er unerlaubt das Gebiet betreten, aus dem Knast ausgebrochen, diverse Gerudo mit Pfeilen ausgeschaltet und andere Verbrecher befreit hatte machten die Gerudo ihn zu einem der ihren und schenkten ihm eine Urkunde. Salbeité verstand das alles nicht so, aber immerhin konnte er sich nun frei in ihrem Gebiet bewegen. Das nutzte er gleich aus, Epona zu rufen und sich auf dem Übungsplatz der Gerudo auszutoben. Erstaunlicherweise brauchte er gar nicht mal so viele Versuche, bis er die erforderlichen Punkte hatte und staubte nicht nur einen neuen Köcher, sondern auch ein weiteres Herzteil ab. Er verabschiedete sich auf Nimmerwiedersehen.


    Als er gerade wieder an der Festung vorbeilief, rief ihm eine Gerudo dort zu: "Hey, bist du zufällig auf dem Weg zur Arena?"

    Salbeité blieb stehen. "Ja", antwortete er. "Wieso?"

    Die Gerudo deutete auf ein Tor hinter sich. "Wir haben hier ein Dojo, aber irgendwie hat keiner mehr Lust, zu trainieren. Deshalb haben wir die Teilnahmegebühr auch gesenkt. Wenn du willst, kannst du für zehn Rubine hinein. Außerdem haben wir drin auch einen Schatz versteckt, vielleicht findest du ihn ja."

    Salbeité war interessiert. Zehn Rubine war nicht viel und er konnte Training gut gebrauchen, denn Navi war nutzlos und bisher hatte er die ganze Arbeit machen müssen. Er stimmte zu und betrat das Dojo.


    Drinnen gab es mehrere Türen. Er entschied sich zuerst für die linke von ihnen, stand aber kurze Zeit später bereits vor einem Klotz, der ihm den Weg versperrte. Also machte er kehrt und ging durch die rechte Tür. Hier kam er ein wenig weiter. Es gab auch ein Planschbecken, das zur Abkühlung einlud, doch sobald er hineinstieg, wurde er von 800 Gegnern angegriffen und noch dazu lief ein Timer. Er schaffte es nur mit Müh und Not und ganz knapp alle Rubine einzusammeln, bis ihm auffiel, dass der Timer verschwand, wenn er das blaue Hemd anzog. Ups…


    In einem anderen Raum gab es eine Statue von vier Zyklopen, die sich im Kreis drehte. Salbeité wusste, dass er ihre Augen mit Pfeilen treffen musste, aber dummerweise hatte er seine Zielsicherheit auf dem Übungsplatz der Gerudo gelassen, denn er verfeuerte etwa 15 Pfeile, bis er endlich alle Augen nacheinander getroffen hatte. Gut, dass er einen großen Köcher hatte.


    Er kämpfte sich voran, bis er schließlich buchstäblich vor verschlossenen Türen stand, denn er hatte nicht genug kleine Schlüssel, um zum Schatz vorzudringen. Das machte aber nichts, er würde einfach später wiederkommen. So verließ er das Dojo wieder.


    Die Gerudo vor dem Gebäude musterte ihn ausdruckslos. "Und, hast du den Schatz bekommen?", fragte sie.

    "Nein", entgegnete Salbeité. "Aber ich weiß, wo er ist."

    "Schön für dich, aber du musst ihn schon selbst besorgen", erklärte die Gerudo.

    Salbeité schüttelte den Kopf. "Du sagtest vorher nur, ich muss ihn finden. Hab ich. Also gib ihn mir", argumentierte er.

    Die Gerudo starrte ihn an. "Das war so nicht gemeint." Sie klang genervt.

    Nach einigem Hin und Her wurde die Gerudo wütend und schickte ihn in die Wüste.


    In der Wüste war es ziemlich sandig. Noch dazu wehte ein Sturm, der den Sand geradewegs in Salbeités Gesicht beförderte. Salbeité wischte sich den Sand aus den Augen und versuchte, etwas zu erkennen. Da! Irgendwo vor ihm konnte er ein paar Fahnen im Wind erkennen. Da er sonst keine Anhaltspunkte hatte, bewegte er sich auf die Fahnen zu. Unterwegs fand er einen reisenden Teppichhändler, der sich offenbar auf seinem Teppich hierher verirrt hatte. Salbeité wollte einen Teppich kaufen, doch der Händler hatte nur noch einen übrig und brauchte ihn zum Reisen.


    Nach kurzer Zeit kam Salbeité an einem Gebäude an. Er war nicht sicher, wer es hier aufgestellt hatte - der Teppichmann vielleicht? Drinnen war er immerhin vor dem Sand sicher. Salbeité entschied, hier einzuziehen. Er vertrieb das Ungeziefer und zündete ein Licht an. Vielleicht konnte er den Teppichmann doch überreden, ihm seinen Teppich zu verkaufen, dann wäre es gleich viel gemütlicher. Im Tausch könnte er ihm Epona anbieten, die noch immer irgendwo beim Gerudo-Übungsplatz herumstand.


    Als Salbeité den Unterschlupf verließ, hörte er ein "Muh- äh, ich meine natürlich ‘buh'. Buuuuh!" Ohne Zweifel, in diesem Gebäude spukte es. Salbeité fand den Übeltäter auf dem Dach. Ein Geist hatte es sich hier bequem gemacht. Salbeité zückte seinen Bogen. Der Geist zuckte die Achseln. "Gib's auf, ich hab dich eben auf dem Übungsplatz schießen gesehen. Das wird nichts. Schuhu- ich meine, buhu!" Der Geist drehte sich im Kreis und flog dann davon. Das wollte Salbeité sich nicht gefallen lassen und er machte sich daran, den Geist zu verfolgen. Dieser flog eine Weile im Kreis, ehe er schließlich bei zwei Fahnen anhielt. "Hier geht es aus der Wüste. Los, geh schon, damit ich in Ruhe weiter herumspuken kann." Damit löste er sich in Luft auf.


    Der Geist war wohl freundlicher als gedacht. Er hatte Salbeité tatsächlich aus der Wüste geführt. Salbeité sah vor sich ein großes Gebäude - das musste die Geisterarena sein! Und da er das Sylph Scope™ besaß, sollte sie kein großes Problem für ihn darstellen.

    Salbeité machte sich direkt auf den Weg, doch unterwegs wurde er abgelenkt, weil er ein Loch in einer Wand fand. Die Fee darin umarmte ihn.


    Er fand auch ein Wasserbecken, das er mit der Hymne des Sturms auffüllen konnte, wodurch hier Feen erschienen. Diese umarmten ihn nicht. Zur Strafe füllte Salbeité sie in Flaschen. Direkt vor der Arena fand er das letzte Smartie-Loch, doch irgendwie hatte er in den sieben Jahren vergessen, wie man Smarties in den Boden pflanzte. Er würde also vorher noch einmal herkommen müssen.

    Er betrat die Arena, wurde jedoch schnell enttäuscht. Jemand hatte auch hier einen Klotz in den Weg gestellt. Es gab zwar noch einen anderen Weg, aber da passte er nicht hinein. Enttäuscht verließ er die Arena wieder und wurde prompt von Shiek überfallen.


    Hätte ich das Schiff aus dem Schattentempel behalten können,

    würde das mit dem Ruder vielleicht helfen.


    "Los, spiel mir nach!", rief Shiek und hatte auch schon seine Leier in der Hand.

    Salbeité stolperte fast über seine eigenen Füße, als er so schnell wie möglich sein Musikbrot herausfischte.

    Shiek zeigte sich zufrieden. "Das ist das Requiem der Geister. Damit kannst du dich immer hierher teleportieren und musst nicht mehr die Wüste durchqueren." Er nickte. "Und bevor du fragst - ein Requiem ist übrigens eine Totenmesse. Bye." Er verschwand.

    Salbeité behielt das Musikbrot gleich in der Hand. Nun konnte er schnell zwischen Geisterarena und anderen Orten hin und her reisen. Und er wusste auch schon, wo er zuerst hin wollte.


    Da ist sie ja wieder, meine Nemesis.


    Er spielte die Nocturne der Schatten.

    Verflixt nochmal!




    Challenges:

    ✓ falle während des Kampfes gegen Schattenmonster Bongo Bongo nicht von dessen Trommel, gewinne den Kampf ohne Gleitstiefel


    Statistik:

    Herzcontainer: 18

    Herzteile: 32

    Skulltulas: 76




    Fazit:

    Der Schattentempel wird nie mein liebster Dungeon werden. Ich finde ihn nicht so unangenehm wie Jabu Jabus Bauch, aber ich mag diese Deckengrabscher einfach überhaupt nicht und kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich in dem Raum mit den Guillotinen, dem Echsalfos und den unsichtbaren Böden runtergefallen bin. Bongo-Bongo war dagegen überhaupt kein Problem, auch wenn die Eispfeile nun noch nutzloser werden - ich gehe gerne erst in die Wüste und dann erst in den Schattentempel, da die Eispfeile sehr effektiv gegen Bongo-Bongo sind. Aber natürlich kann man ihn auch ohne gut besiegen.


    Dass ich den Grund des Brunnens sehr gruselig finde, habe ich ja schon an anderer Stelle geschrieben. Insgesamt also ein eher unheimlicher Abschnitt im ZFZZ, hehe.


    Überrascht bin ich von mir selbst, dass ich den Schießplatz doch gemacht habe und nach nur vier Versuchen bereits beide Items hatte - ich weiß noch, dass ich bei meinem letzten Durchlauf eine kleine Ewigkeit lang verzweifelt bin. Ich bin eh schon eine Niete im Zielen und dann ist die Steuerung auf der Switch auch ziemlich blöd.


    Das klingt alles furchtbar negativ, aber ich hab weiterhin viel Spaß an dem Spiel, so ist es nicht. Übrigens finde ich super, dass man mittlerweile die Tastenbelegung ändern kann, so habe ich mir die C-Tasten auf den rechten Stick gelegt und finde das zumindest beim Okarina-Spielen etwas besser als die Standard-Einstellung, bei der man für C rechts zwei Tasten drücken muss.




    Na ja, wir bringen Anju das Hühnchen zurück und sie sagt Okay, hier, ich gebe dir ein anderes Hühnchen.

    Wenn du das so formulierst... ja, ergibt total Sinn^^"

    Allergischer Schock und Selbstdetonation Leichte Pustelbildung als Reaktion auf wiederholten, rücksichtslosen Stichwaffeneinsatz geringfügige Ruhestörung

    Die Betonung liegt auf "leicht", hehe.

    Ich finde es echt interessant, wie viel man dann doch immer wieder dazulernen kann, selbst wenn man ein Game schon zig Mal gespielt hat. Sei es durch andere Beiträge oder zufällige Entdeckungen

    Finde ich auch! Ich habe definitiv auch schon wieder viel Neues gelernt.

    Obwohl es so heiß in der Kammer war, spürte Darunia eine Kälte in sich, die seine Glieder taub werden ließ. Sollte das sein Ende sein?

    Ich frage mich manchmal, was mit den Weisen geschieht, nachdem sie verschwinden, v.a. da man z.B. Ruto und Darunia ja im Tempel nochmal wiedersieht. Ob sie die ganze Zeit da in der Halle der Weisen rumhocken müssen?

    Die Hymne des Sturms ist für mich einer der besten Tracks aus der gesamten Reihe, weshalb ich sie besonders mag. Wann immer sie vorkommt, bleibe ich erstmal stehen, um zu lauschen. Was hab ich mich damals bei Oracle of Seasons gefreut, dem Drehorgelspieler und seiner Melodie wieder zu begegnen! Außerdem mag ich Regen, also Pluspunkt hierfür, hehe.


    Honorable mention für die Hymne der Zeit und das Menuett des Waldes, die ich beide auch super schön finde.


    Ich bleibe übrigens dabei, dass ich mir die Lieder einfach nicht merken kann, außer Zeldas Wiegenlied und Eponas Lied vielleicht, weil ersteres einfach die C-Knöpfe von links nach rechts durchgeht und letzteres aus den gleichen Noten besteht, nur dass ich "oben" anfangen muss, haha. Ich bin einfach nicht für Musik gemacht.

    Unheimlich!


    Spielerisch ist der Grund des Brunnens nicht sonderlich schwierig oder lang, was aber nicht heißt, dass ich nicht meine Probleme hatte. Mein Link scheint von den Löchern im Boden geradezu fasziniert; ich will gar nicht wissen, wie oft ich da runtergefallen bin und immer in diesem Raum da unten gelandet bin mit der grünen Grütze und dem Zombie, mit dem ich mittlerweile per Du bin.


    Die Atmosphäre ist definitiv eine ganz andere. An den Wänden gibt es Blut zu sehen, es stehen diverse Folterinstrumente herum und der Hirnsauger hat mir als Kind immer Angst gemacht (mittlerweile finde ich ihn einfach nur ekelhaft). Die unsichtbaren Gegner (Deckengrabscher?) fand ich ebenso super unangenehm, weil ich die Viecher einfach nicht ausstehen kann, und dann sind sie noch unsichtbar, brr.


    Dafür, dass der Mini-Dungeon insgesamt sehr kompakt ist, hat er inhaltlich dennoch einiges an Schätzen und Skulltulas zu bieten, was mir auch gut gefallen hat. Ich hab ewig und drei Tage gebraucht, bis ich auf die Idee kam, eine Truhe freizusprengen, aber schlussendlich hatte ich doch alles beisammen und Link konnte wieder an die Oberfläche zurückkehren.

    Haha, hier läuft es um 22 Uhr im Fernsehen und eine halbe Stunde später dann bei Netflix. Hatte danach dann keine Lust mehr, noch einen Beitrag zu schreiben - je nachdem wie müde ich bin, schaue ich zukünftige Folgen vielleicht auch erst am Freitag.


    Opening und Ending gefallen mir gut! Das Ending sogar noch ein bisschen mehr, aber auch das Opening war in Ordnung. Zwar nicht so cool wie Casanova Posse, aber das Lied mag ich.

    Mir sind viele Charaktere mittlerweile ans Herz gewachsen und ich möchte einfach wissen, wie es weitergeht.

    Yuffie

    Zu deinem zweiten Spoiler:

    heißt nicht, dass die Folgen danach schlecht sind, aber tatsächlich wurden in den Episoden (teilweise) die neuen Charaktere; für meinen Geschmack; zu sehr in den Fokus gerückt. Ich verstehe, dass sie dem neuen Cast eine Chance geben wollen und es ja auch löblich ist, wenn man Nebenfiguren genug ausschmückt, aber persönlich bin ich einfach in diese Serie gegangen, um J.D., Turk und Co. zu erleben.

    Ich finde das interessant, weil es mir ganz anders geht. Ich habe gar nicht das Gefühl, dass die neuen Charaktere im Fokus ständen. Ich meine, klar, sie kommen vor und haben auch eigene Stories (sind ja keine Statisten), aber gefühlt hat jeder nur eine einzige Charaktereigenschaft und manchmal wird dann eine Verbindung zu einem der "alten" aufgebaut oder einer von ihnen ist jedenfalls auch in der Szene?


    Ich habe eben die 6. Folge geschaut, daher picke ich die als Beispiel heraus:

    Ich finde interessant, wie unterschiedlich die Auffassung sein kann. Eine Serie nur mit JD, Turk, Carla und Elliot kann meiner Meinung nach gar nicht funktionieren, das sind zu wenig Charaktere. Sie brauchen schon ein paar mehr, und sei es nur, um sie herumzuschubsen^^'

    Die zweite Staffel war wie bereits die erste wirklich schön. Es ging oftmals ruhig zu, aber es gab auch einige actionreiche Szenen. Es macht einfach Spaß, die Figuren auf ihrer Reise zu begleiten und ihre Dynamik zu sehen.

    Schade, dass es nur zehn Folgen waren, aber lieber zehn tolle Folgen als 20 mittelmäßige; außerdem geht es ja weiter. Natürlich schade, dass wir anderthalb Jahre warten müssen, aber gut Ding will Weile haben und ich bin zuversichtlich, dass es sich lohnt. Freue mich schon darauf.

    Abschnitt: 3.1

    Konsole: Switch (N64-Version)




    Um sich abzukühlen, beschloss Salbeité, schwimmen zu gehen. Er reiste zum Hylia-See und musste erschrocken feststellen, dass jemand den Stöpsel gezogen hatte, denn irgendwie war das ganze Badewasser weg (was ihm vorher nicht aufgefallen war).

    Ob er sich beim Zora-König darüber beschweren sollte? Er dachte an seine vorherigen Begegnungen mit dem Fischkönig zurück und haderte eine Weile mit sich selbst, ob er sich das wirklich antun wollte. Doch es führte kein Weg daran vorbei und er machte sich auf zum Zora-Fluss. Jemand hatte perfiderweise den Eingang vom Hylia-See aus mit einem Eisblock versperrt, weshalb Salbeité den langen Weg über den Zora-Fluss gehen musste.


    Zum Glück hatte auch die dortige Smartie-Blume eine Umschulung zum Transportdienstleister gemacht und beförderte Salbeité ohne große Probleme zu seinem Ziel.


    Wieder in Zoras Teich angekommen, wurde er erneut überrascht. Alles war voller Eis! So viel leckeres Eis! Das war ja noch viel besser zum Abkühlen geeignet als ein ausgetrockneter See. Allerdings war von den Zora keine Spur zu sehen. Salbeité entschied, Lord Jupp zu fragen, wo die ganzen Fische hin waren.


    Unterwegs stellte er fest, dass der Zora-König sich in einem persönlichen Eisklotz befand. Typisch Adel, hat immer den extravaganten Firlefanz, dachte Salbeité, als er am König vorbeiging. Offenbar hatte dieser es in sieben Jahren nicht geschafft, an seinen ursprünglichen Platz zu rücken.


    Draußen war von Lord Jupp keine Spur zu sehen. Dafür fand Salbeité eine Reihe von lustigen Eisschollen, auf denen er etwas Spaß hatte, ehe er sich in einer Eishöhle wiederfand. Hier war es noch kälter als draußen und langsam fragte Salbeité sich, ob er es mit dem "Abkühlen" nicht vielleicht übertrieben hatte. Glücklicherweise dauerte es nicht lange und er fand eine Wärmequelle: Aus irgendeinem Grund hatte hier jemand ein Lagerfeuer gemacht und es blau angemalt. Salbeité beschloss, es in einer Flasche mitzunehmen und beim Fundbüro abzugeben.


    Im Fundbüro musste er jedoch feststellen, dass es sich beim zuständigen Mitarbeiter wohl um Rotkäppchen handelte, das von einem Wolf gefressen worden war.

    Ehe Salbeité zu lange darüber nachdenken konnte, lief der Wolf weg und ließ ein Paar Schuhe zurück. Salbeité erschrak. Waren das etwa Rotkäppchens Stiefel? Vielleicht sollte er diese auch zum Fundbüro bringen. Er steckte die Schuhe ein. Bevor er jedoch gehen konnte, wurde er von Shiek aufgehalten.


    "Salbeitee, da bist du ja wieder."

    Salbeité sah Shiek misstrauisch an. "Was machst du hier?"

    "Irgendwas mit Flüssen und Zeit."

    "Was?", fragte Salbeité irritiert.

    "Nichts", sagte Shiek und sah ihn an. "Ich bringe dir ein Lied bei, das dich zur Wasserarena bringt."

    "Ach, jetzt geht das plötzlich, ohne, dass ich den Weg selbst finden muss?", fragte Salbeité. Er war genervt, dass er die anderen Arenen erst selbst finden musste.

    "Ja. Wenn es dir aber lieber ist, kann ich auch vor der Arena auf dich warten", erklärte Shiek und betrachtete seine Fingernägel.

    Salbeité schüttelte schnell den Kopf. "Nein, bring es mir jetzt bei."

    Shiek holte die Leier hervor. "Okay, also lausche nun der Serenade des Wassers."

    Salbeité klimperte die Melodie nach. Dann fragte er: "Was zum Kuckuck ist eine Serenade?"

    Shiek sah ihn an. "Ein Lied."

    Salbeité sah Shiek an.

    Shiek verschwand.


    Nein, meine Hände sind nicht an die Okarina gefroren...

    ganz bestimmt nicht!


    Salbeité seufzte. Das alles lief gar nicht nach Plan. Kurz überlegte er, sich direkt zur Wasserarena zu teleportieren, entschied sich aber dagegen und machte sich erst auf den Weg zurück zum Zora-König. Der saß noch immer in seinem Eisklumpen herum.

    Salbeité fand, dass er lange genug darin herumgesessen hatte und warf ein bisschen von dem Feuer auf ihn, um ihn zu schmelzen. Das Eis zischte und verschwand. Da erst stellte Salbeité fest, dass es merkwürdigerweise rot gefärbt war. Andererseits war das Feuer auch blau, deshalb war das wohl nicht weiter verwunderlich.


    Mit einem Gähnen richtete der Zora-König sich auf. Sein Blick fiel auf Salbeité, der vor ihm stand, noch immer mit Flasche in der Hand.

    "Du schon wieder?", fragte der König missmutig.

    Salbeité verdrehte die Augen und wollte die Flasche einstecken, da schien der König diese zu bemerken. "Hast du SCHON WIEDER Glasmüll hierher gebracht? Was ist bloß los mit dir?", wollte der König wissen.

    "Chill. Wobei, lieber nicht. Ich habe keine Zeit dafür, ich muss zur Wasserarena", sagte Salbeité und wollte sich auf den Weg machen.

    "HALT!", rief da der König. Salbeité drehte sich zu ihm um. "Wenn du zur Wasserarena gehst, nimm das hier mit." Er warf Salbeité einen blauen Lappen zu. "Mach nach dir sauber."

    Salbeité verkniff sich eine Antwort und holte sein Musikbrot heraus, um sich zur Wasserarena zu teleportieren.


    Dort angekommen, war von Shiek keine Spur zu sehen. Salbeité entdeckte allerdings einen Eingang, der eindeutig in die Arena führte. Er war sich sicher, dass er richtig war aus einem Grund: Wasser.

    Alles war nass und so holte Salbeité den Lappen hervor, um sich abzutrocknen. Dabei merkte er, dass es ein Hemd war. Er streifte es über und fühlte sich fast wie ein richtiger Zora. Das musste Magie sein.


    Er begann die Arena zu untersuchen und es dauerte tatsächlich nicht lange, bis er sich erfolgreich verlaufen hatte. Alles wie immer also. Nach einer Weile Mit-dem-Wasserstand-Herumspielen fand er ein Seil, das er an sein altes Seil knotete und nun ein längeres Seil hatte. Das hatte sich gelohnt. Immerhin gelang es ihm damit, an bisher unerreichbare Orte zu gelangen.


    Er traf auch auf seinen finsteren Doppelgänger mit noblem Hintergrund, Earl Grey. Er forderte Salbeité zu einem Duell heraus und so pieksten sie sich gegenseitig, bis Earl Grey keine Lust mehr hatte und lieber im Boden versank. Auch gut.

    Salbeité ging weiter und es dauerte nicht lange, bis er einem weiteren Gegner gegenüberstand: Einer Wasserschlange oder sowas, er war nicht sicher. Diese wollte ihn gerne umarmen, aber Salbeité mochte das nicht so sehr und war die Schlange bald auch schon Geschichte.

    Salbeité traf erneut auf Ruto, die ihm seinen zweiten Wasserorden überreichte und verabschiedete sich dann.


    Geh ruhig näher ans Wasser, Salbeité. Hihihi.


    Als er hinaustrat, traute er seinen Augen kaum: Der Hylia-See war wieder voll Wasser. Wahrscheinlich hatte Shiek in der Zwischenzeit den Wasserhahn wieder aufgedreht. Allerdings musste er zugeben, nach diesem Abenteuer erst einmal genug geplanscht zu haben.


    Da fiel ihm ein, dass er ja noch die Säge aus dem Wald hatte. Er machte sich auf ins Gerudo-Tal. Die fehlende Brücke stellte für seine neue Schnur kein Problem dar und kurz darauf stand er schon vor dem Zimmermann. Dieser beschwerte sich, dass seine Untertanen verschwunden waren.

    Salbeité zeigte ihm die Säge und setzte sein Verkäufergesicht (das nicht aussah wie das des Maskenmanns) auf.

    "Kann ich Sie für die Supersäge 3000 begeistern?", fragte er.

    Der Mann schien interessiert. "Die Supersäge 3000?"

    Salbeité strahlte ihn an. "Ja! Damit können Sie alles sägen: Holz, Plastik, Holz, Metall, Holz, Steine, Holz, Tannenzapfen…habe ich Holz schon erwähnt?"

    "Und Holz?", fragte der Zimmermann.

    "Und Holz!", bestätigte Salbeité.

    "Und Brot?", fragte der Zimmermann.

    Salbeité wurde ernst. "Mit Brot ist nicht zu spaßen."

    Der Zimmermann entschuldigte sich. "Ich nehme sie."

    Salbeité grinste wieder. "Super! Wenn Sie JETZT anrufen, erhalten Sie abgestandene Milch gratis dazu!" Er holte die Flasche Lon Lon Milch heraus, die er noch immer bei sich trug. "NEU NEU NEU"

    Der Zimmermann schaute die Milch an. Die Milch schaute zurück. "Lass mal stecken, ich nehme nur die Säge…", sagte er. "Aber weißt du was, ich schenke dir dafür ein zerbrochenes Schwert. Hier."

    Salbeité nahm das Schwert grummelnd entgegen. Warum nur wollten ihm alle ihren Müll andrehen? Kein Wunder, dass der Zora-König so schlecht gelaunt war.

    Er verabschiedete sich vom Zimmermann, ließ ihn stehen und ging zum Todeskrater, um das Schwert in den Vulkan zu werfen, um nicht wieder vom Zora-König angepflaumt zu werden.


    Als er jedoch beim Vulkangipfel ankam und gerade das Schwert entsorgen wollte, wurde er von einer Stimme gestört. "Wer versucht da, illegal seinen Müll im VULKAN zu entsorgen?"

    Salbeité drehte sich um. Vor ihm war ein Gorone erschienen, der größer war als alle Goronen, die er bisher gesehen hatte.

    "Ich bin Salbeité", stellte er sich vor.

    "Salbeitee?"

    "Salbeité!", widersprach Salbeité.

    "Okay, und warum wirfst du deinen Müll in meinen Vulkan, Salbeitee?", fragte der Gorone.

    "In deinen Vulkan?"

    "Ja, ich wohne hier."

    "Echt?", wollte Salbeité wissen.

    "Nein", entgegnete der Gorone. "Aber trotzdem solltest du deinen Müll nicht hier entsorgen. In Vulkane dürfen nur Ringe rein."

    Salbeité war verwirrt. "Aber warum?"

    Der Gorone stellte sich auf. "Weil darum. Jeder weiß, dass Müll in den Hylia-See gehört. Also los, zum Zora-König mit dir."

    Salbeité gab sich geschlagen und machte sich auf den Weg zu Zoras Teich. Der König saß noch immer dort, wo Salbeité ihn zuletzt und auch schon vor sieben Jahren gesehen hatte.


    "Was willst du schon wieder hier?", fragte der König.

    Salbeité gab sich Mühe, gerade zu stehen. "Der Gorone vom Todeskrater schickt mich. Ich soll dir das hier geben." Er holte das Schwert hervor, dass sich in der Zwischenzeit in ein Stück Papier verwandelt hatte.

    "Hast du SCHON WIEDER PAPIER mitgebracht, du Rotzlöffel?", wollte der Zora-König wissen. "Ich sagte bereits, darauf steht- oh, Moment, du meinst Heinz?"

    "Heinz?", fragte Salbeité.

    "Ja, der Gorone oben auf dem Berg. Ein alter Freund von mir. Wirf deinen Müll gefälligst in den Vulkan."

    "Aber-", begann Salbeité, doch er kam nicht weit.

    "Ich sagte IN DEN VULKAN, und jetzt VERSCHWINDE VON HIER", schrie der König und guckte ihn böse an.

    Salbeité sah ein, dass eine Diskussion sinnlos war. Er drehte sich um.

    "Achja", sagte da der König. Salbeité blickte zurück. "Der ganze Müll, den du vorher entsorgt hast, ist im Hylia-See. Es wäre gut, wenn du da sauber machen würdest."

    "Aber der Müll im See ist nicht von mir", protestierte Salbeité.

    "Das ist MIR EGAL, LOS MACH SAUBER", rief der König.


    Salbeité machte sich auf den Weg zum Hylia-See, Was sollte das? Während er in Gedanken versunken in Richtung See marschierte, vernahm er plötzlich eine Stimme. Sie kam aus dem Haus am See.

    "Hey, pssst!", wisperte die Stimme.

    Salbeité blieb überrascht stehen. "Ich?"

    Die Stimme erklang erneut. "Ja, du! Siehst du sonst noch jemanden hier?"

    Salbeité sah sich um. Eine Vogelscheuche und ein paar komische Spinnen sprangen hier herum. "Naja…"

    Die Stimme fuhr fort: "Ich habe etwas für dich. Willst du sehen?"

    Salbeité bekam Angst. "Nein, lieber nicht. Meine Mutter sagte, ich soll nicht mit Fremden mitgehen."

    "Deine Mutter?", fragte die Stimme.

    "Ja", entgegnete Salbeité. "Sie ist ein Baum."

    Die Stimme hielt kurz inne. Dann: "Das ergibt keinen Sinn."

    Salbeité überlegte kurz. Aber es war wahr...

    Die Stimme erklang erneut. "Egal, ich wollte dir eigentlich nur das hier schenken. Das hat irgendein Trottel in den See geworfen und jeder weiß, dass Medikamente nicht in den Hausmüll gehören. Wenn der Zora-König davon erfährt, brennt hier alles."

    Salbeité verstand gut. Beim Gedanken an den Zora-König erschauderte er.

    Die Stimme klang erneut. "Bitte entsorge die Medizin da, wo sie hingehört: Im Vulkan."

    Salbeité war nicht sicher, ob das so Sinn ergab, aber der Gorone auf dem Vulkan schien vernünftiger als der Fischkönig zu sein.

    Er stimmte zu und streckte die Hand aus. Ein Fenster des Hauses öffnete sich und eine knochige Hand kam heraus und ließ einen Beutel in seine Hand fallen. Dann schloss das Fenster wieder.

    Die Knochenhand fiel ab. Eine dumpfe Stimme erklang. "Verdammt, nicht schon wieder!"

    Salbeité ließ den Verrückten in Ruhe und machte sich wieder auf in Richtung Todesberg.


    Oben angekommen, sah der Gorone ihn erwartungsvoll an. "Ich habe auf dich gewartet. Du hast aus Versehen das kaputte Schwert hier liegen lassen und meinen Einkaufszettel mitgenommen. Wie konnte das passieren?"

    Salbeité wusste es selbst nicht so genau. Er kramte den Zettel hervor und wollte ihn dem Goronen zurückgeben. Der lehnte ab. "Jetzt will ich ihn auch nicht mehr. Behalte ihn."

    Ausdruckslos steckte Salbeité das Papier wieder ein und holte stattdessen den Beutel Medizin hervor. "Der Zora-König will, dass ich das hier entsorge."

    Der Gorone schüttelte den Kopf. "Medizin gehört nicht in Vulkane. Aber ich habe eine bessere Idee: Ich esse sie einfach."

    Er nahm die Medizin entgegen und verschluckte sie. "Meh. Bitter", sagte er und verzog das Gesicht. "Egal, immerhin sind wir den Müll nun los. Übrigens", er kramte etwas hinter sich herum. "Ich habe beim Aufräumen das hier gefunden. Du kannst es haben, ich schenke es dir."

    Salbeité war skeptisch. Noch mehr Krempel? Er sah zu, wie der Gorone ein etwas hervorhob. "Das ist mein alter Zahnstocher. Ich brauche ihn nicht mehr. Entsorge ihn bitte im Hylia-See."

    Salbeité gab auf. Hier waren doch alle bekloppt. Er nahm das Schwert entgegen und beschloss, es zu behalten. Vielleicht konnte er doch etwas damit anfangen.


    I got the moves.


    Mit seinem neuen Zahnstocher ging er nach Kakariko zurück. Dort traf er erneut Shiek, der offenbar nun unter die Tänzer gegangen war, denn er führte einen Regentanz auf, wodurch Wolken aufzogen. Dann wollte er Salbeité noch seine coolen Moves zeigen, aber leider fiel er zwischendurch herab und stürzte.

    "Aua", sagte Shiek und richtete sich auf, während er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Hintern rieb. "Vielleicht sollte ich doch bei Instrumenten bleiben… Heh, Salbeitee! Ich habe ein neues Lied für dich. Lausche der Nocturne des Schattens." Er klimperte auf der Leier herum.

    "Endlich mal ein passender Name", stellte Salbeité zufrieden fest und spielte die Melodie nach.


    Es gibt kein besseres Wetter für ein Open-Air-Konzert.


    Shiek verschwand wie üblich und Salbeité schüttelte den Kopf. Erwachsensein war wirklich doof. Er wollte das alles wirklich nicht. Vielleicht sollte er das Schwert wieder zurück in den Sockel stecken und alles vergessen? Bestimmt würde dann alles wieder gut. Ja. Ganz bestimmt.


    Gesagt, getan. Kurze Zeit darauf (= sieben Jahre zuvor) kam Salbeité als Kind wieder aus der Zitadelle heraus. Viel besser, und auch nicht mehr so viele Zombies in Hyrule-Stadt.




    Challenges:

    ✓ besiege Schatten-Link ohne Items wie den Megaton-Hammer

    ✓ ergattere die Goldschuppe beim Angeln


    Statistik:

    Hercontainer: 16

    Herzteile: 30

    Skulltulas: 62




    Fazit:

    Eigentlich bin ich schon weiter (Geistertempel beendet), aber ich wollte trotzdem hier mal einen Cut setzen.


    Der Wassertempel war nicht so nervig wie in Erinnerung, also klarer Win hier. Hab mich auch nur minimal verlaufen, aber das passiert mir in Dungeons ständig. Insofern geht es mir wie Purah - zwar ist mein Orientierungssinn im realen Leben gar nicht mal so schlecht, aber in Videospielen und vor allem in Tempeln verlaufe ich mich gerne. Keine Ahnung, woran das liegt. Schatten-Link habe ich nur mit dem Schwert besiegt und das war vielleicht nervig. Dauerte echt länger als nötig und ich bin mit nur noch einem Herz aus dem Kampf gegangen.

    Etwas nervig finde ich auch, dass es keine einfache Möglichkeit gibt, sich zu den Zora zu teleportieren, da ja nun der Weg über den Hylia-See zu ist.


    Ansonsten habe ich diesmal einige Herzteile, Skulltulas und Upgrades gesammelt. Dummerweise habe ich nicht gewusst, dass ich das zweite Upgrade für Deku-Nüsse nicht bekommen kann, wenn ich vorher Biggoron mache, und es ist nun nicht mehr holbar. Naja, shit happens. Ich benutze die Nüsse aber auch wirklich gar nicht, auch wenn ich es vielleicht sollte.


    In den Screenshots ist mein Link zwar noch blau, aber ab dem Schattentempel hab ich ihn doch wieder in Rot eingekleidet. Finde, das passt ihm besser, vor allem in Kombination mit Silberhandschuhen und Spiegelschild später.


    Ich denke, mein nächster Beitrag wird entweder kürzer oder sich über zwei Abschnitte erstrecken, das weiß ich noch nicht.



    "Das hier ist der Fert. Der Fert sehr suß und sehr nett."

    Ein absoluter Klassiker in diesem Forum!

    Naja, der König hätte sich einfach an seinen Platz setzen können, dann wäre Salbeité gefangen...

    Er hat es versucht, ist nach sieben Jahren aber erst bei der Hälfte der Strecke angekommen.

    Im Namen des Königs und der Prinzessin von Hyrule

    Irgendwie musste ich hier voll an Sailor Moon denken. Im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen!

    Ordnung: Süßwasserzora (Anm.: Abgrenzung von Salzwasserzoras biologisch umstritten und sozialpolitisch heikel)

    Fluss-Zora finde ich in fast jedem Zelda-Spiel einfach hässlich. Interessant jedoch, dass die Zora in OoT einen Fluss haben.

    Gewählter Schutzpatron: Säugetier

    Jetzt, wo du es sagst... das ergibt echt wenig Sinn ^^"

    Shiek saß auf der eingefallenen Mauer gegenüber der Zitadelle der Zeit und ließ seine Finger geistesabwesend über die Saiten der Harfe tanzen, während er seinen Blick an den trüben Himmel heftete. Bald, sehr bald war es soweit. Sieben Jahre... so viel Zeit war vergangen.

    Ich wüsste wirklich gerne, was Shiek in den sieben Jahren so getrieben hat. Klar, Zelda sagt, sie sei Ganondorf entkommen und habe sich sieben Jahre lang versteckt, aber sie wird ja wohl kaum die ganze Zeit in irgendeiner Höhle gehockt haben. Ich würde wirklich gerne erfahren, wo Impa sie hingebracht hat (Kakariko?) und was dann geschah, nachdem Impa verschwand.

    Ich hole mir hier und da ein paar Herzteile. Überall auszuführen, wo ich genau die Herzteile hole, wäre jetzt ein bisschen zu viel an der Stelle.

    Dito. Ein paar hatte ich erwähnt, aber das wird nur unnötig lang.

    Ich stelle mir dann einen extrem reichen Menschen vor, der zu einem Künstler gesagt hat, ich will genau dieses Motiv, aber achtmal.

    Haha, lustiges Kopfkino. Genau dieses düstere Gemälde, aber bitte achtmal, denn meine Kunstgalerie ist achteckig.

    Das anschließende Tennismatch hat mir auch Spaß gemacht, zumal das ja wirklich überhaupt nicht schwer ist.

    Ich bin leider zu doof dafür und werde jedes Mal getroffen, weil ich zu spät reagiere. Denke nicht, dass ich es jemals noch lernen werde, haha.

    Hundert Jahre, nachdem das Spiel herausgekommen ist, habe ich tatsächlich erst kürzlich erfahren, dass die N64-Version einen Bug hat, durch den man das Upgrade für die Deku-Nüsse in der Waldbühne nicht bekommt, wenn man die Tauschquest zu weit fortschreitet und die Säge bekommt D:


    Schade, dass sie das in der Switch-Version nicht gefixt haben. Keine große Nusstasche für mich also - gut, ich benutze die Dinger sowieso kaum. Wäre trotzdem nett gewesen, noch alles zu besorgen.


    Am meisten überrascht bin ich wohl darüber, dass ich vorher noch nie davon gehört habe. Man lernt wohl nie aus.

    Ich wäre eigentlich mit beidem zufrieden, finde aber, dass OoT sich durchaus anbieten würde, etwas mehr daraus zu machen als nur ein 1:1-Remake.


    Man könnte z.B. die Weisen und Ganondorf mit etwas mehr Hintergrundgeschichte bestücken und sie so (noch mehr) zu vielschichtigeren Figuren machen. Das fände ich toll.

    Stimme hier zu. Falls sie ein weiteres Remake von Ocarina of Time planen, fände ich schön, wenn wir neben neuer Technik und QoL-Features auch inhaltlich ein bisschen Neues sehen könnten. Die Geschichte um den Krieg, Ganondorf und die Weisen etwas auszuarbeiten fände ich nett, ebenso wie die Idee, mehr darüber zu erfahren, was genau in den sieben Jahren, die Links Seele gebannt war, passiert ist.


    Auch ein paar der Dinge, die es damals nicht in die Vollversion geschafft haben, zu sehen, wären cool, zum Beispiel meine ich mich zu erinnern, dass die Amulette mal für Magie genutzt werden sollten. Vielleicht bauen sie sogar das Triforce mal ein, hehe.


    Persönlich finde ich, dass 3D-Spiele im Gegensatz zu vielen Spielen, die auf 2D-Sprites zurückgreifen, einfach nicht so schön altern. Ocarina of Time ist definitiv so ein Kandidat und auch wenn es bereits ein Remake für den 3DS gibt, kann ich mir gut vorstellen, dass Nintendo mit einem neuen Remake für ihre derzeit hardwaretechnisch stärkste Konsole ordentlich Geld machen kann, vor allem bei der Beliebtheit, der sich das Spiel seit Jahrzehnten erfreut, und allein aus diesem Grund halte ich das Gerücht für nicht so unwahrscheinlich. Eigentlich habe ich mich eher gefragt, warum sie nicht eher auf die Idee kamen, hehe.