Beiträge von Labrynna

    Ich hab das Spiel seit gestern Abend auch durch (zumindest die Story) und lass mal meine Endeindrücke in einem Spoiler da:


    Weiß leider gar nicht mehr was mir der Stein des Wissens bringt.

    Der Stein des Wissens macht dich auf Geheimnisse in der Nähe aufmerksam. Ich weiß gar nicht, wie das beim 3DS war, aber beim N64 hat der Controller vibriert, wenn du den Stein in deinem Besitz, das Rumble Pack im Gamepad hattest und Link in der Nähe von einem Secret war. Du kannst ja mal testweise im Eingangsbereich (rund um den Baum) von Kakariko herumlaufen und gucken, ob irgendwas passiert. Zumindest als erwachsener Link konnte man da ein Loch im Boden aufsprengen, auf das es ohne den Stein des Wissens keinen Hinweis gab.


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    Ich bin gestern in KH3 in der Karibik angekommen und habe bereits die Leviathan in meinen Besitz gebracht und fleißig weiße Krabben gesammelt, um mein Schiff weiter auszubauen. Noch zwei oder drei kleine Inseln, dann bin ich bereit, mich dem Kampf der Piraten anzuschließen.

    Die Karibik ist eine wirklich wunderschöne, sehr abwechslungsreiche Welt und ich kann Megaolf und Yuffie gut verstehen, dass sie diese zu ihrer Lieblingswelt auserkoren haben. Da ich noch nicht alle Welten gesehen habe, glaub ich, will ich mein Urteil darüber noch nicht abgeben, aber die Karibik hat gute Chancen auch bei mir auf dem Treppchen zu landen.

    [...] aber ich denke kaum, dass im echten Spiel Gegner aus Super Mario Odyssey dabei waren.

    Logischerweise waren keine Gegner aus SMO im originalen LA enthalten, weil SMO damals noch nicht einmal in der Mache war. Aaaaaaber: Trotzdem gab es diverse Figuren aus dem Mario-Universum in LA: So sieht z.B. Tarin aus wie Mario (ohne Mütze), es gab den Kettenhund sowie Gumbas.

    Warum Nintendo sich damals dazu entschieden hat, mit LA das Mario- und Zelda-Universum ein wenig zusammenfließen zu lassen, kann ich dir leider nicht sagen, aber vielleicht weiß ja jemand anderes hier mehr. Ich fand's jedenfalls immer lustig und vor allem Struppi, der Kettenhund, war immer einer meiner Lieblinge in LA-

    Wieso erbosen sich dann auf einmal alle über eine Art Playmobil-Grafik?

    Hyrokkin hat schon einige Gründe genannt, warum die Grafik Fans des Originals sauer aufstößt:

    Cocolint ist eine Insel, die aus einem Alptraum heraus entstanden ist. Mit diesem Stil ist es aber schwierig, das auch rüberzubringen.

    Am meisten stört mich halt dieser Link. Im Original ist es für mich eindeutig ein älterer Held, mindestens 16 Jahre alt. Immerhin ist Cocolint bisauf Möwendorf und Zoodorf eine gruselige und gefährliche Insel - niemals ist der Held da im Grundschulalter.

    Wenn man sich die offiziellen Artworks oder Screenshots vom originalen LA anschaut, hat Hyrokkin auch völlig Recht mit ihrer Einschätzung, dass da ein eher erwachsener oder jugendlicher Link in Cocolint umher gestreift ist.

    Allerdings muss man dem Remake zu Gute halten, dass die Verniedlichung dieses speziellen Links schon deutlich früher eingesetzt hat. Bereits in der DX Version für den GameBoy Color wurde er in den Fotos, die man im Spiel schießen lassen konnte, deutlich kindlicher dargestellt als zuvor: Beispiel

    Und spätestens seit den Oracle-Teilen ist die Verniedlichung perfekt: Artwork "Oracle of Ages"

    An dem Intro des LA-Remakes erkennt man deutlich, dass Nintendo sich an dem Stil der Oracle-Teile orientiert hat.

    Die in-game Optik ist natürlich gewöhnungsbedürftig, passt aber in meinen Augen zu der Entwicklung, die der LA/Oracle-Link seit dem originalen LA durchlaufen hat.


    Bleibt das Argument mit dem Alptraum und ob ein Knuffel-Link in ein solches Setting passt. Aber diese Frage ist, wie gesagt, nichts Remake-Exklusives.

    Ich sehe den Widerspruch zwischen Grafik und Setting ein bisschen wie bei MM, wo die düstere Geschichte in Kontrast mit der knallig-bunten Welt steht: Hätte die Welt die Dramatik der Geschichte widergespiegelt, wäre das Spiel womöglich reichlich depressiv geworden.

    Ein erwachsener aussehendes Cocolint wäre sicherlich hübsch gewesen und ich als Freund eher düsterer Grafikstile (TP) hätte mich vermutlich ein Bein raus gefreut, aber trotzdem finde ich die Fimo-Optik irgendwie charmant, weil sie die ernste Geschichte etwas auflockert.

    Hah, also doch! Freut mich sehr, dass sich die Gerüchte, so unwahrscheinlich sie wirkten, am Ende doch (mehr oder weniger) bewahrheitet haben.


    LA war mein allererstes Zelda, wobei ich damals noch so jung war, dass ich noch nicht lesen konnte und eher ziel- und planlos durch die Welt gestreift bin, weil ich keine Ahnung hatte, was ich tun sollte. (Mit Hilfe meiner Schwester bin ich dann aber doch immer mal wieder voran gekommen.) Trotzdem gefiel mir das Spiel total gut und ich freue mich darauf, mein erstes Zelda in dieser Neuauflage neu entdecken zu können. Bin gespannt, wie viel sie wie im Original belassen haben und wo es Änderungen gab. (Ob mich der blöde Flaschengeist in der Dschinn-Grotte immer noch so nerven wird?)


    Schön finde ich auch, dass sie Link im Intro haben aussehen lassen wie in den Oracle-Teilen - das schafft eine nette Konsistenz mit der Timeline, immerhin soll es ja derselbe Link sein.

    Die in-game-Grafik ist ja mal super putzig, wenn auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sieht für mich irgendwie aus als würde man mit Figuren aus Fimo spielen. Ist auf jeden Fall mal etwas ganz anderes und gefällt mir trotz leichter Befremdlichkeit wirklich gut.

    Das Spiel wird sowas von gekauft!

    Interessanter Ansatz. Ich hab die Tage erst ein Video zur FE-Reihe geschaut, wo der Macher ein wenig kritisiert hat, dass sich die Geschichte der FE-Spiele (bis FE 9/10) immer nur um dasselbe dreht: ein Prinz/eine Prinzessin muss sein/ihr Reich vor einem wahnsinnigen Irgendwem beschützen. Da schlägt der neuste Ableger zumindest auf den ersten Blick in eine ganz andere Kerbe. Finde ich auf jeden Fall interessant und begrüße den Schritt, mal etwas Neues zu wagen, zumal damit ja anscheinend auch ein paar neue Spielmechaniken dazu kommen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Spiel dann spielen wird.


    Zur Grafik: FE-Titel waren, soweit ich sie kenne, nie grafische Blockbuster. Sie haben ihren ganz eigenen (Comic-)Stil und den werden sie als Wiederekennungswert auch immer beibehalten(, hoffe ich). Ein "Problem" bei diesem Stil ist allerdings, dass irgendwann das Ende der Fahnenstange so ziemlich erreicht ist und man das Ganze nicht noch mehr aufhübschen kann. Wenn eine gewisse Animationsqualität erreicht ist, bleibt bei diesem Stil nicht mehr viel Luft nach oben. Man kann es höchstens detailreicher machen, was sie - wie Yuffie bereits ausgeführt hat - ja auch getan haben.

    Ich bin jedenfalls mit der Grafik zufrieden bzw. sie entspricht ziemlich genau dem, was ich von einem Switch-FE erwartet hatte.

    P.S.: Für die „offiziellen“ Missionen reicht es doch, wenn man einfach dienächstbeste Blaupause nachbaut – dafür muss man doch gar nicht grinden? Ichkonnte zumindest sofort ein Lvl 3 Schiff bauen, ohne irgendwas zu sammeln.


    Blaupausen kann man auch im Shop kaufen btw.

    Achso? Hm... Dann hab ich wohl bislang etwas übersehen (Bei den ganzen Tutorials und Pop-Ups hatte ich irgendwann keine Lust mehr, alles zu lesen und hab's einfach geschlossen...) und es mir womöglich unnötig schwer gemacht. Danke auf jeden Fall für den Hinweis.

    Wenn das ganze Gummi-Gedöns optional wäre, fände ich es super - eine tolle Auflockerung des Gameplays und Abwechslung für den Spieler. Ich kann mir sogar vorstellen, dass das Erforschen des Weltraums, um Schätze und Sternenbilder zu finden, mir Spaß machen würde. Für die Leute, die gerne mit dem Jet kämpfen, können auch sehr gern optionale Bosse im All versteckt sein.

    Aber dass ich vor jeder neuen Welt erst einen Boss besiegen muss nervt mich gehörig. Ich seh nicht ein, dass ich mit dem Jet grinden muss, was mir halt einfach keinen Spaß macht, nur um zum normalen Gameplay zurückkehren zu können. Grmpf. Aber so schlecht wie ich mit dem Jet bin, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. *seufz*

    Ich hasse, hasse, hasse die Gummi-Jet-Abschnitte. Ich mochte sie in noch keinem KH, aber in KH3 nerven sie mich irgendwie besonders... Der ganze Bildschirm blinkt und wuselt und vor lauter anvisierten Zielen ist es manchmal schwer auszumachen, welches jetzt relevant ist. Zudem visiert der blöde Jet manchmal Ziele an, die man nicht zerstören kann, dafür aber die, die man zerstören kann, nicht und man muss auf gut Glück zielen (Ist mir bisher nur bei einem Boss aufgefallen, aber da nervt es mich besonders.). Die Bosse halten lächerlich viel aus und wenn er mehrere Phasen hat, muss man jedes Mal ganz von vorn anfangen - egal, wie viele Phasen man bis dahin schon geschafft hatte (Ja, ich schaue dich an, du drecks Eisfestung!).

    Das alles ist im Prinzip legitim, aber es regt mich auf, weil diese Phasen des Spiels, die ich als nur nervig empfinde (und für die ich auch Null Talent hab), mich von den Teilen des Spiels abhalten, die ich sehr gern mag. Bei den normalen RPG-Abschnitten des Spiels stört es mich nicht, wenn ich einen Abschnitt mehrfach spielen muss, weil ich mich dumm angestellt hab, aber beim Gummi-Schizzle schon. Wenn ich einen Weltraumshooter spielen wollen würde, dann würde ich das tun. Grummel.


    Abgesehen davon ist KH3 unglaublich hübsch und sie scheinen sich wirklich Mühe gegeben haben, lose Fäden aufzugreifen und zusammenzuführen.

    Aber ich muss sagen, dass ich mich fast ein wenig erschlagen fühle von dem Spiel. Es gibt so viele Dinge, die man tun kann, so viele Wege, die man ablaufen kann, ständig kommt irgendein Tutorial-Pop-Up und im Menü blinkt ständig irgendein Ausrufezeichen, weil es schon wieder irgendetwas Neues gibt. Die Kämpfe sind mit den zahlreichen Verwandlungen und Attraktionen ebenfalls ein wüstes, wild blinkendes Chaos und häufig hab ich das Gefühl nur Button-Mashing zu betreiben, aber nicht wirklich zu wissen, was ich tue.

    Nicht falsch verstehen - ich mag KH3 und ich hab sehr viel Spaß damit. Ich denke mir nur, ein bisschen weniger Superlative hätten dem Spielspaß keinen Abbruch getan und hätte meinem Geschmack ein bisschen mehr entsprochen.


    Aber alles in allem ist es ein tolles Spiel - bis auf diesen verflucht-verf*ckten Gummi-Jet!

    Irgendwie muss ich bei dem Trailer über mich selbst schmunzeln: die Umgebungen und die nicht-menschlichen Figuren gefallen mir alle richtig gut, aber so spontan kann ich mich mit keinem der Schauspieler anfreunden. Ganz besonders Aladin selbst will mir einfach nicht gefallen und ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Irgendwie fehlt mir das Verschlagene, Spitzbübische an ihm. Aber vielleicht kommt das noch in späteren Trailern, wenn man andere Szenen sieht.

    Bei Dschafar bin ich ebenfalls von der Schauspielerwahl überrascht. Vielleicht macht er einen ganz tollen Job, das kann man an dieser mega kurzen Szene schlecht ablesen, und ein auf den ersten Blick unpassend wirkender Schauspieler muss nicht schlecht sein. Jonathan Rhys Meyers z.B. ist auf den ersten Blick eine furchtbare Wahl für Heinrich VIII und trotzdem hat er in in The Tudors unglaublich gut und überzeugend gespielt. Allerdings muss ich bei Dschafar sagen, dass ich erwartet hätte, dass sie ihn kantiger aussehen lassen würden (entweder durch einen entsprechenden Schauspieler oder durch Make-Up). Bin gespannt auf die nächsten Trailer, ob der eher weiche Look Dschafars irgendeinen tieferen Sinn hat oder ob es ein Detail ist, das die Macher gar nicht wirklich beachtet haben.

    Ich hab mal irgendwo (leider erinnere ich mich nicht mehr, wo) gelesen, dass es angeblich insgesamt 6 Bände geben soll, aber das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich hab die vier bisher erschienenen Bände auf Englisch hier und Band 4 endet mit dem Aufeinandertreffen von Link, Midna und Zanto in der Quelle vom Lichtgeist in Ranelle (nach dem Wassertempel). Da fehlt noch mehr als die Hälfte vom Spiel - bei dem bisherigen Pacing unwahrscheinlich, dass der Rest in zwei Bänden abgehandelt werden soll. Ich würde also eher mit 8+ Bänden rechnen.

    Aber was ist mit Leuten die nicht so eloquent sind um sich elegant ausdrücken zu können, die halt keine Studenten oder was ähnliches sind (woraus wohl das heutige Forum zu 90% besteht), früher hat da jeder jeden Scheiß gepostet, egal wer er jetzt war, seine Meinung gesagt, die Disskussionen bereichert, auch wenn er jetzt die imaginär vorgegebenen paar zeilen nicht eingehalten hat, worauf sich zu aktuelleren stunden ein mod bei ihm gemeldet hätte. Der Offtopic ist jetzt aber nicht der einzige Bereich der in meinen Augen dieses Problem hat, der Animebereich leidet ehrlich gesagt auch sehr darunter (da du ja auch von Anime geredet hast). Früher haben da iwie noch alle gepostet, und heute tummeln sich da nur die Experten, und keiner hat sich bisher die Gedanken gemacht woran das wohl liegen könnte, aber gleichzeitig beklagt man sich über mangelnde Aktivität.


    Ich wollte dem Offtopic auch eigentlich gar nicht unbedingt den wert absprechen, hab da nur gemeint dass es vllt besser wäre wenn man die posts da nicht zählt.. weil vielleicht kämen dann wieder öfter Leute vorbei die sich nicht so gut ausdrücken können und keine Klausur, sondern einfach nur ihren Offtopic-Shit erzählen können, wovon dieser Bereich schließlich damals gelebt hat.

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber dass ich nicht so oft im Offtopic-Bereich unterwegs bin, hat sicher nichts mit dem Team oder der Herangehensweise der Mods zu tun. Mit z.B. Anime hab ich kaum etwas am Hut und daher auch nie das Bedürfnis, irgendetwas in diesem Bereich zu posten. Und im sonstigen Offtopic kommt es schwer auf das Thema eines Threads an, ob ich motiviert bin, meine Meinung kund zu tun, was ich oft nicht bin - und das liegt in erster Linie an der Diskussionskultur, nicht am Team. Inzwischen ist es schon wieder viel besser geworden (Vielleicht gerade, weil Wert auf längere Beiträge gelegt wird?), aber eine Zeit lang hatten viele Diskussionen hier den Charakter einer Monologsammlung, nicht eines Dialogs. Person A sagt X, Person B ignoriert Person As Beitrag und sagt Y, etc.. Das ist natürlich nicht per se etwas Schlimmes und ich spreche mich da auch nicht frei von, aber es war teilweise schon etwas demotivierend, fand ich. Wozu aufschreiben, was ich denke, wenn es anscheinend niemanden interessiert? Ich weiß auch, was ich denke, ohne dass ich's schriftlich festhalte.


    So, ich hoffe, das kommt jetzt nicht falsch rüber. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die von Jon angesprochenen Probleme im Offtopic in meinen Augen jenseits des Einflussbereiches des Teams liegen.

    xd oder xD ist ein mit Lettern dargestellter, lachender Smiley. Genauso gut hätte Hyro den hier nehmen können: :D


    Hast du eigentlich vor die Zelda-CDi-Teile zu spielen oder hat dich die Reihenfolge der Titel nur aus Prinzip interessiert?

    Ich kenne bislang niemanden, der die Spiele auch nur mit der Kneifzange anfassen würde, aber mich würde mal interessieren, ob sie wirklich so schlecht sind oder ob sie nur im Vergleich mit den anderen Zelda-Teilen derart abstinken.

    Hi Zelda@001,


    spontan wusste ich keine Antwort auf deine Frage, deswegen habe ich mal ein wenig gegoogelt. Wie's aussieht, wurden "Die Fratzen des Bösen" und "Gamelons Zauberstab" offenbar zeitgleich veröffentlicht, sodass man - zumindest chronologisch gesehen - gar nicht von einem ersten oder zweiten Teil sprechen kann.

    Handlungstechnisch scheint allerdings "Die Fratzen des Bösen" vor "Gamelons Zauberstab" angesiedelt zu sein (Quelle).


    Hoffe, das hilft dir weiter.

    Ich weiß nicht, ob dein Gutschein auch für die VC gilt, aber:


    Ich hab gerade gesehen, dass offenbar Golden Sun sowie Golden Sun - The Lost Age (beide GBA) für die Virtual Console der WiiU erschienen sind. Beides sind wunderbare Spiele, die eine zusammenhängende, märchenhafte Geschichte rund um Alchemie und Elemente erzählen.


    Typisch RPG ist das Spiel recht dialoglastig und mit rundenbasierten Kämpfen versehen, in denen die Charaktere aufleveln und ihre Statuswerte verbessern. Ein besonderes Gimmick sind die Elementdschins mit deren Hilfe man neue Psynergien (Zauber) erlernt, die z.T. auch außerhalb von Kämpfen einsetzbar und nötig sind, um die Welt zu erkunden. Da nicht nur die Dschinns Elementen zugeordnet sind, sondern auch die Charaktere, ergeben sich dabei viele Kombinationsmöglichkeiten mit den unterschiedlichsten Auswirkungen. Im Kampf können Dschinns entweder für Spezialattacken/-aktionen genutzt oder zu riesigen Beschwörungen verbunden werden.


    Ich liebe die GoldenSun-Teile und kann sie dir nur wärmstens ans Herz legen, falls du sie noch nicht kennen solltest.

    Weiters koennte mich ein Zelda in einem anderen Setting durchaus abschrecken. Waehrend ich ein Zelda in einer antiken Umgebung, wie das Alte Griechenland zB, durchaus reizvoll faend, ginge ein Setting in der Moderne beispielsweise gar nicht. Klar wuerden sich so definitiv neue Arten der Raetsel, Minispiele usw. ermoeglichen, aber ich faend es super komisch, wenn in einer modernen Grosstadt ploetzlich ein Typ mit gruener Zipfelmuetze, nem Schwert und Pfeil & Bogen rumliefe. Auch wenn man ihn mit modernen Waffen ausstatten wuerde; es waere aeusserst seltsam.

    Ein Zelda zu Hochzeiten der Shiekah fände ich durchaus interessant, wobei ich mir das Ganze eher steam-punkig als Sci-Fi-mäßig vorstellen wüde. Eine Shiekah-(Groß-)Stadt, der man ihren technologischen Fortschritt anmerkt und die in Kontrast zu eher rückständigen Städten und Dörfer anderer Völker stünde, fände ich mega spannend.

    Aber ich stimme dir voll zu: Zu modern oder Sci-Fi-mäßig darf Zelda nicht werden.

    Ist denn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch das die Heldenseele sich mal in einen weiblichen Körper inkarniert?

    Gute Frage. Im Prinzip könntest du da schon Recht haben, aber für mich gehört das Geschlecht irgendwie zur Seele dazu - zumindest in Zelda. Keine Ahnung, warum. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die verschiedenen Links sich so ähnlich sehen. Da bekomme ich nicht den Eindruck, dass die Heldenseele zufällig in irgendeinen Körper geboren wird, sondern dass die Seele den Körper (größtenteils) bestimmt und quasi ein Abbild des ersten Links erschafft - und das würde eine weibliche Link ausschließen.

    Deswegen würde eine weibliche Link mega erzwungen (weil ein Bruch mit bisher da Gewesenem) und damit unattraktiv auf mich wirken. Linkle z.B. finde ich furchtbar... Ich glaube, eine weibliche Link ginge für mich nur, wenn sie optisch stark von den männlichen Links abweichen würde, aber das würde sich, wie gesagt, mit den bisherigen Inkarnationen widersprechen.


    Außerdem ist eine weibliche Link so ideenlos... Ich würde es deutlich mehr begrüßen, wenn man stattdessen eine neue (oder schon bekannte) weibliche Figur spielen könnte. Man könnte sich zig Gründe einfallen lassen, warum Link z.B. seine Quest nicht beenden kann und deswegen durch einen anderen Charakter (zwischenzeitlich) ersetzt wird. Oder man fächert die Zeitebene auf: Wenn man z.B. in BotW nicht die Geschehnisse nach der Schlacht gegen die Verheerung Ganon sondern die Schlacht selbst gespielt hätte, hätte man Sequenzen einschieben können, wo man die verschiedenen Recken in ihren Titanen gespielt und gegen die Flüche Ganons gekämpft hätte.

    Cooler Thread!


    Allerdings kann ich gar nicht genau benennen, was für mich der worst case in der Entwicklung des Franchises eigentlich wäre... Gehen wir deswegen einfach ein paar der bereits angesprochenen Punkte durch:


    Ein Handy-Game wäre für mich okay. Das würde ich zwar mit aller Wahrscheinlichkeit nicht spielen, weil ich Touchscreen nicht mag und mein Handy-Akku sich auch schon ohne Apps mit hohen Performance-Ansprüchen für meinen Geschmack schnell genug entleert. Aber nur weil es ein Spin-Off gäbe, das meinem Geschmack nicht zusagt oder das mich einfach nicht interessiert, würde das Franchise an sich dadurch ja nicht ruiniert.

    Sollte Nintendo aber aus unerfindlichen Gründen irgendwann beschließen, nur noch Zelda-Titel für Smartphones zu entwickeln, dann wäre das wohl der Punkt, an dem ich der Spielreihe den Rücken kehren würde.


    Wenn von Third-Person zur Ego-Perspektive gewechselt würde, wäre das für mich eine sehr unschöne Entwicklung. Für mich bringt First-Person nicht mehr Immersion, sondern wirkt auf mich störend, weil mein Blickfeld so stark eingeschränkt ist und mir der Überblick fehlt. Außerdem werde ich bei Ego-Perspektive ganz schnell motion sick und/oder bekomme Kopfschmerzen (vermutlich, weil mich der fehlende Überblick so anstrengt/stresst). Ich weiß nicht, ob ich einem First-Person-Zelda eine Chance geben würde, eben einfach weil es Zelda wäre, aber ich glaube fast, dass ich es nicht anfassen würde. Wahrscheinlicher wäre, dass ich meinem Freund dabei zuschauen würde, um zumindest die Geschichte des Spiels kennen zu lernen.


    Einen sprechenden Link würde ich persönlich sehr begrüßen. Ich weiß, dass einige Fans (sowie die Entwickler) strikt dagegen sind, weil das angeblich die Identifikation mit der Spielfigur stören würde, aber wenn ich ehrlich sein soll, habe ich das nie verstanden. Vielleicht bin ich da ja komisch, aber ich identifiziere mich nie mit der Spielfigur - will ich auch gar nicht. Ich will nicht Teil des Spiels sein oder mich so fühlen. Ich möchte nur Held X auf seinem Abenteuer begleiten und da mag ich es deutlich mehr, wenn der Protagonist einen ausgeprägten Charakter hat, an Hand dessen ich entscheiden kann, ob ich ihn mag oder nicht. Blasse, persönlichkeitslose Helden wie Link sind okay, aber ihm endlich mal ein richtiges Profil zu verleihen empfände ich erfrischen.


    Ein Zelda-Spiel ganz ohne Link kann ich mir nicht vorstellen und ich fände es - anders als Chrisael - ganz schrecklich, wenn man aus Link plötzlich eine weibliche Figur machen würde. Das empfände ich als genauso dämlich und billig wie etablierte weiße Figuren plötzlich mit einem Schwarzen zu besetzen und sich stolz Inklusion auf die Fahne zu schreiben... Das ist langweilig und zeigt nur, dass derartige Randgruppen nicht wirklich integriert sind, weil man sich keine originalen Helden einfallen lassen, sondern alte nur anders anstreichen kann.

    Gegen einen Perspektivenwechsel in Zelda hätte allerdings trotzdem nichts. Ich könnte mir z.B. durchaus vorstellen, mich am Anfang des Spiels entscheiden zu müssen, ob ich Link oder eine andere Figur spielen möchte (z.B. Zelda selbst, meinetwegen auch einer ihrer Alter Egos). Genauso gut könnte ich mir Post-Game-Bonus vorstellen, wo man z.B. erfährt, was Zelda getan hat, während Link auf seiner Quest war. Das würde ihr deutlich mehr Persönlichkeit verleihen und - anders als die kläglichen Versuche in SS und BotW - wirklich mal das Damsel-in-Distress-Schema durchbrechen.


    Ein wenig Abwechslung in der Story fände ich begrüßenswert, aber ich kann auch damit leben, wenn Link bis ans Ende seiner Tage nichts weiter tut als Zelda aus Ganon(dorfs) Klauen zu befreien. Tatsächlich würde ich mich auf ein Wiedersehen mit Ganondorf freuen, da ich Ganons menschliche Gestalt immer für den viel cooleren, bedrohlicher wirkenden Antagonisten gehalten habe als die olle Schweinenase. Gegen etwas frischen Wind hätte ich aber, wie gesagt, absolut nichts und fände es z.B. durchaus spannend, wenn ein neuer derart mächtiger Gegenspieler auftauchen würde, dass sich Link und Ganondorf vielleicht sogar verbünden müssten.


    Ich gehöre durchaus zu den Fans, die ein erwachseneres, ernsteres Zelda begrüßen würden, aber es ist kein Muss. Und ich glaube, ich fände es auch nicht gut, wenn die Entwickler den Depri-Hammer rausholen würden und alles nur noch ganz furchtbar schrecklich wäre. Aber wenn Themen (unterschwellig) angesprochen würden, über die ich auch nach dem Spielen noch nachdenken kann, fände ich das nett. (Ich finde MM hat da die Balance gut gehalten.)


    Was das Genre angeht, stimme ich Chrisael zu: Zelda ist ein Action-Adventure und genau das sollte es auch bleiben. Anleihen aus anderen Genres dürfen gerne gemacht werden (z.B. dass verschiedene Kleidung mit besonderen Effekten verbunden sind), aber mehr auch nicht.


    Grafisch bin ich definitiv ein Anhänger des realistischen Anime-Stils, so nenn ich es jetzt mal. Ich würde nicht wollen, dass Link und Co. fotorealistisch aussehen; sie können sehr gerne ihren Anime-Kindchenschema-Style mit zu großen Augen, fancy Frisuren und leicht comichaftem Aussehen behalten. Gleichzeitig mag ich es aber, wenn es keine zu übertriebenen Körperproportionen gibt und Texturen recht realistisch aussehen. TP fand ich total hübsch, TWW hat mir nicht so zugesagt, ist auf seine Art aber auch hübsch, SS fand ich unglaublich hässlich und BotW mit seinem Aquarell-Stil fand ich einen netten Kompromiss. Dennoch würde ich ein Wiederaufleben des TP-Stils sehr begrüßen.

    Wow, sehr schöne Gewinner-Banner - da hätte ich gern einen von gehabt! In ein paar Kategorien bin ich knapp am Treppchen vorbei geschrammt, aber gereicht hat's trotzdem nicht. Nächstes Jahr dann wieder! :D (Falls ich in diesem Jahr zum Schreiben kommen sollte... Meine Majora's Mask-Geschichte schaut mich schon ganz Mitleid erregend an... (Die "Kreativster User"-Kategorie ist die einzige, wo ich mir ernstzunehmende Chancen ausrechne.)


    Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Spaß mit den hübschen Bannern natürlich an alle Gewinner - ihr habt es euch verdient! :z17:


    Hyrokkin vielen lieben Dank für die Organisation und die humoristische Präsentation! :z08: