Beiträge von Labrynna

    *Staub weg wisch*


    Ich kram dieses uralte Thema nicht raus, um euch mal wieder zu erzählen, für wie absolut grandios ich dieses Spiel halte (Das mach ich schon an anderen Stellen häufig genug und euch kommt's wahrscheinlich inzwischen zu den Ohren wieder raus... :z11:), sondern um euch dieses wunderbare Video ans Herz zu legen:



    Es ist zum einen informativ, weshalb es vor allem für Leute, die Terranigma noch nicht kennen, aber neugierig drauf sind, interessant sein dürfte (wer allerdings allergisch auf Story-Spoiler ist, sollte lieber die Finger von dem Video lassen), aber auch alten Fans vielleicht das ein oder andere Neue erzählt. Zum anderen ist es unglaublich ulkig gemacht, finde ich (Bei dem Fluffy-Song musste ich echt lachen. :z17:). Außerdem ist es der letzte Part einer Reihe, die mehrere Spiele vom Entwickler Quintet beleuchtet (u.a. Illusion of Time). Wer sich also generell für die Macher dieser wunderbaren Spiele interessiert, kommt von diesem Video auch ganz leicht weiter zu den anderen Parts.


    Viel Spaß beim Angucken!

    Es ist irgendwie ein Genuss sich anzuschauen wie Johnny sich ein Millionen Dollar Buch vorknüpft, schroff in den Seiten blättert und dabei eine Kippe raucht und die Asche in die Seiten fällt.

    Du hast eine seltsame Vorstellung von Genuss. ^^ Mir haben sich in der Szene die Zehnägel hochgerollt - so geht man nicht mit Büchern um, nicht mal mit billigen Groschenromanen!


    Nach diesem Statement überrascht es vermutlich niemanden, dass ich recht pingelig mit meinen Büchern bin. Eselsohren sind ein No-Go (wenn aus Versehen mal eine Seite etwas geknickt wird, gefällt mir das zwar nicht, kann ich aber noch mit leben; wenn aber jemand die Ecken ganz bewusst umknickt, weil derjenige zu faul ist, sich ein Lesezeichen zu suchen, dann macht mich das - vor allem, wenn es mein Buch ist - echt sauer), Flecken von dreckigen Fingern, Kaffee, Make-Up oder sonstigen dingen, die Mensch so am Finger haben kann, sind ein Sakrileg und drin-herum-Malen/-Schreiben ist bei mir nur in Büchern erlaubt, mit denen man arbeitet (die Bücher, die ich für Schule und Studium gelesen habe, sind ziemlich... bunt, aber ich würde einen Anfall kriegen, wenn jemand eine Randbemerkung in eines meiner Bücher schreiben würde, die ich zum Spaß und zur Entspannung lese).

    Die Knicke im Buchrücken von Taschenbüchern tun mir immer im Herzen weh, sind jedoch leider nie ganz zu vermeiden und daher noch im Akzeptanzrahmen. Risse in Schutzumschlägen andererseits finde ich ganz abscheulich und führen durchaus dazu, dass ich den Umschlag wegwerfe und das Buch "ungeschützt" ins Regal stelle (Meistens finde ich den schlichten Leineneinband eh viel schöner/eleganter als das Cover auf dem Schutzumschlag.).


    Weil ich so pingelig mit meinen Büchern bin, verleihe ich sie extrem ungern und auch nur an Menschen, von denen ich weiß, dass sie sich gut darum kümmern. Eine Freundin hat mal eines meiner Bücher in der Bahn vergessen - meine Fresse, war ich da stinkig...


    Etwas pedantisch bin ich auch mit der Aufstellung meiner Bücher. Momentan ist mein "Lieblingssystem" zwar aus Platzmangel nicht möglich (was mich bei jedem Blick ins Bücherregal nervt), aber prinzipiell sortiere ich die Bücher zu allererst nach Genre und dann innerhalb des Genres nach Thematik (z.B. historische Romane --> Alexander der Große). Serien stehen natürlich immer zusammen und sind chronologisch geordnet, wobei ich, wenn es z.B. Spin-Offs gibt, eine handlungsorientierte Chronologie vorziehe. Sprich: Ist das Spin-Off vor den Handlungen der Hauptgeschichte angesiedelt, dann steht das Spin-Off links von den Büchern der Hauptserie, auch wenn es später erschienen sein sollte. Wenn ich eine Serie auf Deutsch und Englisch besitze (z.B. bei der Mortal-Instruments-Reihe von Cassandra Clare der Fall), dann steht die Sprache vorne, die ich lieber lese, die andere in zweiter Reihe dahinter.

    Außerdem versuche ich, gebundene Exemplare und Taschenbücher nicht zu mischen und nach Größe zu sortieren (von links nach rechts immer kleiner werdend).

    Anders als z.B. bei Musik sind mir bei Büchern die Autoren fürs Sortieren ziemlich egal. Es ist mir nicht wichtig, dass die Werke eines Autors zusammenstehen, sofern sie nicht einen Bezug zueinander haben, der über den Autor hinaus geht. Wenn z.B. ein Autor einen Vampirroman geschrieben und danach ein Zombie-Buch veröffentlicht hat, das nichts mit dem ersten Werk zu tun hat, dann stört es mich nicht, wenn die beiden Bücher an unterschiedlichen Plätzen in meinem Regal stehen.

    Ich hab letztens mal wieder A Link between Worlds raus gekramt und es macht immer noch genauso viel Spaß wie beim ersten Mal. Tolles Spiel!


    Vor allem die Mei-Mei-Suche gefällt mir gut. Die kleinen Biester sind dermaßen niedlich! <3 Außerdem mag ich, dass man schon für kleine Erfolge ordentlich belohnt wird (pro 10 gefundene Mei-Meis kann man ein Item "von normal in super verwandeln", was dieses nicht nur aufhübscht, sondern vor allem im Fall des Bogens und der Stäbe verdammt nützlich ist) - anders als es z.B. bei den Krogs in BotW ist.


    Auch das Main-Feature des Spiels (Wandmalerei-Link) hat mich trotz anfänglicher Skepsis schnell überzeugt und ermöglicht ganz wunderbare Rätsel und Leveldesigns.


    Für mich ist ALBW auf jeden Fall eines der besten Zeldas jüngerer Zeit.

    Hach, das Thema erinnert mich an meine Kindheit/frühe Jugend. :z17:


    Mit GameBoy, SNES und N64 bin ich als totales Nintendo-Kind aufgewachsen und wollte von anderen Plattformen auch überhaupt nichts wissen. Nintendo war ganz klar besser. Punkt. Keine Begründung notwendig. Und anderslautende Argumente waren sowieso nichts als Lügen.


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    Irgendwann waren wir mal bei dem Bruder von Mamas damaligem Mann zu Besuch und mir war furchtbar langweilig, weshalb mir der Sohn von besagtem Bruder vorgeschlagen hat, ich könne ja auf seiner PlayStation spielen. Anfangs wollte ich nicht (Ketzerkram!) und hab mich aufs Zuschauen beschränkt. Damit war Tomb Raider das allererste PlayStation-Spiel, das ich je zu Gesicht bekommen habe und es hat mir verdammt gut gefallen. Nach einigen Minuten hab ich dann meinen (völlig unsinnigen) Widerwillen überwunden und hab selbst zum Gamepad gegriffen - und bin dem TombRaider-Spielprinzip verfallen.

    Dementsprechend war die Neugierde auf die relativ kurz danach erschienene PS2 riesig, vor allem als Tomb Raider: Angel of Darkness released wurde. Als ich dann auch noch einen Trailer zu Final Fantasy X gesehen hatte, stand für mich fest: Ich will eine PS2 haben!


    Seitdem stehen Nintendo- und Sony-Konsolen immer schön einträglich nebeneinander und ergänzen sich ganz wunderbar, wie ich finde.


    Interesse an einer Xbox (One) habe ich keines, was aber nicht an irgendwelchen "Lagerzugehörigkeiten" liegt, sondern schlicht und ergreifend, daran, dass ich die Konsole furchtbar finde. Auf der Arbeit muss ich immer mal wieder mit einer Xbone arbeiten und das Ding nervt mich jedes Mal. Vielleicht liegt es daran, dass unsere Konsolen Testkits sind, die zusätzlich zu den Funktionen einer normalen Retail-Konsole auch noch Debug-Funktionen erfüllen muss, aber die Teile sind grottenlangsam! Zudem sagt mir die Menüführung überhaupt nicht zu. Ich empfinde alles an dieser Konsole als sperrig, umständlich und behäbig. Vom Design des Gehäuses über die Menüstruktur bis zum von vielen als der beste Controller betrachtete Gamepad sagt mir an der Xbox One einfach gar nichts zu.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich will die Xbox One nicht schlecht reden. Sie hat ihre Daseinsberechtigung wie jede andere Konsole auch und ich bin mir absolut sicher, dass es andere Menschen gibt, bei denen es vollkommen konträr ist und die mit Design etc. von z.B. der PlayStation4 nichts anfangen können. Im Endeffekt ist es halt eine Geschmacksfrage und alles, was ich sagen will, ist, dass Microsoft meinen Geschmack und meine Bedürfnisse/Ansprüche an eine Konsole meilenweit verfehlt.

    Ich hatte dieses Wochenende beruflich die Gelegenheit, die MAG in Erfurt kennen zu lernen. Dabei handelt es sich um eine Community-Convention rund um Manga, Anime und Games, die - wenn ich das gerade richtig im Kopf habe - von den Leuten vom Indie Arena Booth und den Jungs von PietSmiet ins Leben gerufen wurde und dieses Jahr zum ersten Mal stattfand. Idee dahinter war u.a. eine Art Gegenpol zur Gamescom zu bilden und eine Messe auf die Beine zu stellen, wo wieder mehr die Freude am Gaming, Cosplay, etc. im Fokus steht.


    Und das haben die Veranstalter meiner Meinung nach auch ganz gut hinbekommen. Natürlich waren die geringeren Besucherzahlen (im Vergleich zur Gamescom) nicht zuletzt darin begründet, dass die Messe a) noch sehr unbekannt ist und b) viele der ganz großen Namen fehlten (außer Nintendo und THQ Nordic waren die restlichen Aussteller im Games-Bereich den meisten vermutlich kein Begriff), sind aber auch Ziel der Veranstalter: Sie wollen keine vollgestopften Gänge und endlose Warteschlangen vor Ständen.


    Gaming und Manga/Anime waren auf zwei getrennte Hallen aufgeteilt (zusätzlich gab es eine dritte Halle, wo sich alles nur ums Merch drehte), sodass sich die Besucher, wenn sie nur für einen Aspekt der Convention gekommen waren, auf das fokussieren konnten, was sie am meisten interessierte. Ich war selbst war nur in der Gaming-Halle, deswegen weiß ich nicht, wie es in den anderen Hallen aussah, aber zumindest bei uns war die Besucheranzahl immer sehr angenehm (Freitag und Sonntag hätten es sogar gerne ein wenig mehr sein können) und selbst bei Nintendo gab es kaum Wartezeiten - und dass, obwohl sie mit durchaus beliebten Titeln im Gepäck angereist waren: Man konnte Pokemon: Let's go Pikachu/Eevee, Super Smash Bros. Ultimate und Super Mario Party anspielen (ersteres leider nur mit der komischen Pokeball-Steuerung, weswegen ich mir dafür trotz Interesse keine Zeit genommen hab; dass dieser komische Ball nichts für mich ist, weiß ich auch so und ich fände es schade, wenn ich einen schlechten Eindruck vom Spiel bekommen hätte, bloß weil mir das Eingabegerät nicht taugt).


    Neben den Ständen von diversen Ausstellern (darunter auch z.B. Künstler und professionelle Cosplayer) gab es diverse Veranstaltungen wie einen Cosplay-Wettbewerb, Tuniere (Street Fighter 5, Tekken 7, Monster Hunter Generations Ulitmate), Auftritte von u.a. den Rocketbeans, Interviews z.B. mit Maul Cosplay, live LetsPlays mit PietSmiet, gemeinsames Zocken auf der Bühne und daheim, eine Auktion mit diversen kuriosen und seltenen Artikeln (nicht zwingend mit Gaming-/Manga-/Anime-Bezug, aber oft), deren Erlös für wohltätige Zwecke gespendet wurde, und das Staffelfinale von Adventure Time wurde auf einem großen Bildschirm gestreamt. Zudem waren einige so genannte Content Creators (iBlali, Lara Loft, LeFloid, etc.) anwesend und haben zu festen Zeiten Autogramme gegeben (da wurden die Schlangen dann durchaus lang).


    Die MAG 2019 steht bereits fest und wird wieder im Oktober und wieder in Erfurt stattfinden.


    Mein Fazit: Sehr, sehr nette Convention, die Spaß macht und wo man gerne Zeit beim Stöbern verbringt und die wir als Firma auf jeden Fall wieder besuchen werden. Wer von euch von der Gamescom die Schnauze voll, aber eigentlich Spaß an Conventions hat, dem kann ich die MAG nur empfehlen. Bislang fehlen die ganz großen Namen zwar, aber zumindest Nintendo war dieses Jahr bereits da und ich glaube mit wachsendem Bekanntheitsgrad werden auch mehr große Publisher/Entwickler nach Erfurt kommen.

    Ach, ist der GC-Controller mit der Switch kompatibel bzw. gibt's da einen Adapter? Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, weil ich mich gar nicht so sehr für Smash Bros interessiere und mir spontan kein anderer Titel einfiele, wo der GC-Controller Sinn machen würde.


    Die Demo war entweder beschränkt oder wir zu doof. Jedenfalls wollte ich z.B. gern Roy spielen, aber der schien nicht verfügbar gewesen zu sein. Gespielt hab ich dann letztendlich Ike, Shiek und Cloud, mein Kollege hat Samus, Nes und Link ausprobiert.


    Aber was anderes: Mich hat tierisch irritiert, dass man sich vor der Charakter-Auswahl für eine Map entscheiden müsste. Keine Ahnung, ob das nur in der Demo so war oder auch im finalen Spiel so sein wird, gehe aber von letzterem aus. Das war doch früher immer andersrum, oder? (Den WiiU-/3Ds-Teil hab ich so gut wie nie gespielt.)

    Hab heute auf der MAG Gelegenheit gehabt, das neue Smash kurz (3 Matches) anzuspielen und muss sagen: Die Steuerung war extrem gewöhnungsbedürftig. Das Button-Layout bzw. die Button-Anordnung des Switch Pro Controllers ist ganz anders als beim GameCube-Controller und (vermutlich) deswegen bin ich ständig gesprungen statt zu attackieren... (Für mich beruhigender Weise ging es meinem Kollegen und dem anderen jungen Mann, der uns gejoint ist, ganz genau so).


    Aber abgesehen davon war das Abspielen sehr lustig, wir haben viel gelacht. Ab 4 Spieler ist das Geschehen auf dem Bildschirm gewohnt unübersichtlich, aber das hat dem Spaß ja noch nie einen Abbruch getan. Die Animationen sehen wirklich extrem gut aus und ich hatte den Eindruck, dass die Items noch abwechslungsreicher geworden sind.


    Resümee: Ich glaube, vor allem alte Smash-Hasen werden einen holprigen Start haben und sich erst an den anderen Controller gewöhnen müssen, aber danach ist Super Smash Bros Ultimate genauso ein Party-Spaß wie seine Vorgänger.

    Weiß eigentlich zufällig jemand, ob es zu den beiden Titeln eine Demo geben wird?


    Ich bin ja prinzipiell schon interessiert, aber einiges macht mich auch skeptisch (z.B. die neue Fang-Mechanik) und ich hab eigentlich keine Lust für 60€ die Katze im Sack zu kaufen; zumal ich das Original jeder Zeit auf dem GameBoy spielen kann.

    Was wäre denn, wenn die Heulsteine eigentlich zu einem völlig anderen Zweck gedacht waren und sich der Geist des Herrn der Zeiten sich dieser nur bedient, als er bemerkt, dass TP-Link seine Hilfe benötigen könnte? Soweit ich mich erinnere, trifft man den goldenen Wolf nämlich zuerst ganz ohne, dass man einen Heulstein gefunden hat.

    Möglicherweise kann sich der Geist des Herrn der Zeiten nur für kurze Zeit in der Welt der Lebenden materialisieren und muss deswegen immer wieder auf Hinweise warten, wo sich TP-Link aufhält, um mit ihm Kontakt aufnehmen zu können - und TP-Link jault munter an den Steinen, weil er glaubt, dass sie irgendeine tiefere Bedeutung haben, ohne deren ursprünglichen Zweck tatsächlich zu enträtseln.

    Zugegeben, die Theorie würde mehr Sinn machen, wenn der goldene Wolf tatsächlich an den Heulsteinen auftaucht anstatt nach einem Heulkonzert TP-Link wissen zu lassen, wo er als nächstes auf ihn warten wird.

    Man könnte natürlich die These aufstellen, dass es womöglich nur bestimmte Orte gibt, an denen sich ein Geist materialisieren kann - deswegen nimmt OoT-Link, sobald er weiß, wo TP-Link gerade ist, telepathisch Kontakt zu ihm auf und teilt ihm einen dieser "Geisterpunkte" in der Nähe mit. Allerdings muss ich sagen, dass mir das selbst zu sehr an den Haaren herbei gezogen ist.


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    Was ich mir auch vorstellen könnte - um mal eine andere Theorie in den Raum zu stellen - dass die Seele des Auserwählten weitaus komplexer und kein einheitliches Ganzes ist. Vielleicht wird ja nur ein Teil immer wieder geboren, der sich dann mit einer anderen Seele verschmilzt, bevor er sich, ausgelöst vom Tod des Körpers, wieder abspaltet.

    Man könnte sich das quasi so vorstellen: jedem Körper wird vor der Geburt eine Seele "zugeteilt" und die Seele bzw. das Seelenfragment des Auserwählten fusioniert mit einer möglichst passenden Seele, da sie ohne Körper nicht überdauern kann und deswegen quasi von Körper zu Körper wandern muss. Solange Hyrule keine Gefahr droht, ruht das Seelenfragment und der junge Mann lebt ein völlig gewöhnliches Leben, ohne etwas von seinem Erbe zu wissen. Sollte aber Gefahr drohen, erwacht das Seelenfragment des Auserwählten (z.B. zu erkennen am Aufleuchten/Erscheinen des Triforce-Mals auf dem linken Handrücken) und kommt seiner Pflicht als Beschützer Hyrules nach. Wenn der Körper dann stirbt, spaltet sich dieser Seelenteil wieder ab und zieht zur nächsten anderen passenden Seele weiter, während Erinnerungen etc. in der zurückbleibenden Seele verbleiben.

    Das würde zum einen erklären, warum Link sich nie an seine vorherigen Leben erinnern kann und warum der OoT-Link-Geist Wissen an den TP-Link weitergeben kann (der Geist basiert auf der zurückgebliebenen Seele). Zudem würde es Charakterunterschiede der verschiedenen Links erklären (während TP-Link z.B. sehr gewissenhaft ist, ist der ALBW-Link eine ziemlich faule, verschlafene Nase) - wenn es immer die identische Seele wäre, die die Grundlage des Charakters bildet, würde ich erwarten, dass die verschiedenen Links sehr gleich ticken würden.

    Dass auf Dauer so etwas wie eine "New Nintendo Switch" kommen wird, halte ich fast für sicher. Bislang hat Nintendo bei derartigen Neuauflagen der eigenen Konsolen zwar nicht mitgezogen, aber z.B. bei Sony ist das völlig normal (Slim-Varianten) und auch Microsoft hat mit der Xbox One S in dieses Horn gestoßen.

    Ich kann mir daher sehr gut vorstellen, dass es irgendwann ein aufgemöbeltes Switch-Modell geben wird (z.B. mit mehr Power im Handheld-Modus oder mit verlängerter Akkulaufzeit).


    Allerdings erscheint mir der angebliche Zeitpunkt fast zu früh... Immerhin ist die Switch Sommer 2019 erst zwei Jahre alt. Andererseits sind die Entwicklungen im technischen Bereich derart schnell geworden, dass die Hardware der Switch bis dahin vielleicht wirklich veraltet ist.:pardon:


    Kurzum: Ich halte die Meldung für nicht unwahrscheinlich, auch wenn ich persönlich später damit gerechnet hätte.


    Wünsche an ein neues Modell habe ich allerdings nicht, weil ich es mir sowieso nicht anschaffen werde/würde. Ich bin mit der Switch so wie sie ist durchaus zufrieden und sehe absolut keinen Sinn darin, nochmal Geld zu investieren, um mir das neue Modell zu kaufen - zumal ich als nicht-Onlinedienst-Nutzer mein altes Gerät behalten müsste, um meine Spielstände z.B. von BotW nicht zu verlieren. Völlig uninteressant.

    Gravost : Du hast schon Recht, Sony's EyeToy war vor der Wii da und basierte - im weitesten Sinne - auf Bewegungssteuerung. Allerdings wurden die Bewegungen des Spielers, soweit ich mich erinnere, lediglich über eine mit der PS2 kompatiblen Kamera erfasst.

    Die Bewegungssteuerung wie sie bei der Wii verwendet wird, basiert auf Accelerometer und Gyroscope - das hatte es vorher, soweit ich weiß, in der Weise noch nicht gegeben (Einer meiner Chefs meinte mal, Sega hätte Ähnliches schon lange vor der Wii ausprobiert, aber da Sega-Konsolen für mich ein großer, schwarzer Fleck des Unbekannten sind, kann ich das weder bestätigen noch verneinen.) und kann deswegen, meiner Meinung nach, sehr wohl als technische Innovation angesehen werden, auch wenn andere Hersteller das weite Feld der Bewegungssteuerung bzw. Implementierung des Spielers in das Spiel vorher schon angekratzt hatten.

    Sie setzen nicht unbedingt technische Innovationen

    Das würde ich so überhaupt nicht unterschreiben. Es stimmt schon - im "höher, weiter, besser"-Wettstreit, was die Leistungsfähigkeit ihrer Konsolen angeht, mischt Nintendo nicht mit; das überlassen sie Microsoft und Sony.

    Aber ich frage mich, ehrlich gesagt, ob man das Herauskitzeln von immer noch mehr Leistung überhaupt als Innovation bezeichnen kann. Eigentlich bestreiten Sony und Microsoft seit Jahren und mehreren Konsolengenerationen denselben Weg; das ist nicht besonders innovativ.

    Nintendo hingegen strebt zwar, wie gesagt, nicht nach neuen Standards der Leistungsfähigkeit, experimentiert aber immer wieder mit neuen Konzepten und frischen Ideen herum. Abgesehen vom NES und SNES vielleicht war keine Nintendo-Konsole die simple Weiterführung des Vorgängers - irgendwas war immer anders, neu, innovativ. Das Spielkonzept von Zelda war damals zum Release des ersten Teils eine Art Offenbarung für viele Gamer, die Wii war die erste Konsole, die auf Bewegungssteuerung basierte (Davon kann man natürlich halten, was man will - aber der Schritt war von Nintendo ohne Zweifel mutig und innovativ.), die Switch eröffnet einen ganz neuen Weg, was das Verbinden von mobilem und stationärem Gaming angeht, etc.

    Wenn für mich irgendjemand technische Innovationen setzt, dann Nintendo mit ihrer Experimentierfreude und dem Mut dazu, von bekannten und gut ausgetretenen Wegen abzuweichen.


    Und das erklärt eigentlich auch schon meine Faszination an Nintendo: Abgesehen davon, dass ich allein auf Grund der Zelda-Reihe vermutlich immer an Nintendo kleben werde, schätze ich ihre Andersartigkeit. Ich sähe z.B. keinen Sinn darin, mir eine Sony- und eine Microsoft-Konsole ins Haus zu holen - dafür sind sich beide zu ähnlich, finde ich. Aber Nintendos Konsolen sind so anders, dass es sich - abgesehen von den vielen für mich interessanten Exklusives - für mich lohnt, eine PS4 und eine Nintendo Switch zu besitzen, weil die Spielerfahrung auf beiden Konsolen derart unterschiedlich ist.

    Ich glaube, welche Konsole(ngeneration) man höher/besser bewertet als andere, hat weniger mit der Konsole an sich oder der technischen Leistungsfähigkeit (gemessen an den technischen Standards, die zu dem jeweiligen Produktionszeitraum herrschten) zu tun als viel mehr mit den Spielen, die auf den jeweiligen Konsolen erschienen sind. Da man aber nie wirklich alle Spiele (intensiv) kennen lernen kann, ist die Beurteilungsgrundlage immer von Aspekten gebiast, die mit der Konsole bzw. der Konsolengeneration an sich nichts zu tun haben: Darunter fallen Aspekte wie die Zugänglichkeit von neuen Titeln (Wie leicht/schwer ist es, überhaupt von Neuerscheinungen zu erfahren? Und wie teuer sind diese Spiele im Verhältnis zu meinem Einkommen und sonstigen Lebenshaltungskosten? etc.), der Zeit, die ich in neue Spiele investieren kann, meiner generellen Grundverfassung (Wenn ich z.B. eine Phase habe, in der ich chronisch gestresst bin, haben Spiele es sehr schwer bei mir, einen Wow-Effekt zu erzielen, weil ich einfach nicht offen genug dafür bin.), etc. pp..


    Für mich persönlich ist z.B. das SNES immer noch meine Lieblingskonsole, weil ich für mich bislang keine Konsole gefunden habe, die derart viele Spiele hat, die mich (bis heute) derart fesseln und mit denen ich (auch heute noch) sehr gerne verdammt viel Zeit verbringe (um ein paar Beispiele zu nennen: Terranigma (bzw. die ganze SoulBlazer-Trilogie), Lufia, Chrono Trigger, Secret of Mana, Harvest Moon, Super Mario World, Yoshi's Island, Donkey Kong Country 1 - 3, A Link to the Past, etc.).

    Das kann man jetzt natürlich darauf schieben, dass ich als Kind Spiele noch ganz anders wahrgenommen habe und nun durch die rosarote Nostalgiebrille blicke - und da ist sicherlich auch etwas dran. Aber das allein erklärt es sicherlich nicht, denn einige Titel (z.B. Chrono Trigger oder A Link to the Past) hab ich erst als Erwachsene kennen gelernt und trotzdem ähnliche Begeisterung wie als Kind verspürt. Zudem ist mir aufgefallen, dass SNES-Spiele oder neue Titel, die sich an solchen orientieren (z.B. Octopath Traveler), mich eher/mehr begeistern als Spiele, die in einem moderneren Gewand daher kommen.

    Also haben die Spiele der SNES-Generation (allen voran die damaligen Adventures und RPGs) eine bestimmte Machart gehabt, die bei mir einen Nerv trifft: nicht zuletzt auf Grund der technischen Beschränkungen wurde sehr viel Augenmerk auf Story und Charakterentwicklung gelegt und das Gameplay beschränkte sich auch oft auf das Wesentliche. Wie im "Offen oder linear?"-Thread schon erwähnt, bin ich kein allzu großer Freund davon, wenn es neben der Haupthandlung zu viel Brimborium drum herum gibt - das nervt mich. Ein paar Nebenquests hier und da sind völlig in Ordnung, aber wenn es Überhand nimmt, turnt mich das ab (Ich erinnere mich da z.B. mit Schrecken an Star Ocean 5, wo ich irgendwann das Gefühl hatte, von den Nebenmissionen regelrecht ausgebremst und behindert zu werden, obwohl mir bewusst war, dass ich sie nicht machen musste.). Bei SNES-Spielen oder solchen, die sich daran orientieren, passt diese Balance für mich in den allermeisten Fällen. Das Gleiche gilt für ewig lange, textreiche Tutorials - will ich nicht. Ich möchte, dass das Spiel so aufgebaut ist, dass ich das Allermeiste intuitiv beim Spielen verstehe. Das ist einer der Gründe, warum ich auf z.B. Xenoblade Chronicles absolut keine Lust habe, obwohl es bestimmt ein ganz tolles Spiel ist. Ich will auch kein Blockbuster-Spiel, das den Hauptfokus auf tolle Effekte und grafische Bomben legt (Solche Spiele haben natürlich auch etwas für sich und ich sag auch nicht, dass ich sowas überhaupt nicht spiele, aber zumindest bislang hat es keines dieser Spiele (außer Uncharted 4 vielleicht und, wenn man es zu dieser Kategorie dazu rechnen möchte Final Fantasy VII: Crisis Core) geschafft, mich auf Dauer so sehr zu begeistern und zu fesseln, dass ich sie immer wieder raus krame und nochmal spiele.).

    Alles in allem kann man zusammenfassen, dass mir SNES-Spiele deshalb so taugen, weil sie auf Grund der technischen Beschränkungen auf all den Schnickschnack verzichten, der mich tendenziell eh nervt, aber gleichzeitig auch schon wieder soweit frei in ihren Möglichkeiten sind, dass sie - anders als das z.B. bei vielen NES-Spielen noch der Fall war - mehr bieten können als nur einen hohen Schwierigkeitsgrad.


    Mir jetzt aber, wenn ich auf Grund dessen sage "Für mich ist das SNES die beste Konsole überhaupt" zu unterstellen, dies sei "pure Egozentrik und Selbstverherrlichung" (Zitat Gravost ), dann stößt mir das schon sauer auf (und ich glaube, ähnlich ist es Megaolf ergangen). Möglicherweise meinte Gravost nur, dass das Verkaufen persönlicher, subjektiver Vorlieben und Meinungen als Tatsachen ein Problem ist, aber die Wortwahl empfinde ich als ungeschickt und unnötig provokant (und ein Stück weit beleidigend), wenn ich ehrlich sein darf.

    Da ich ein großer Freund davon bin, wenn Spiele mir eine (schöne,) atmosphärisch dichte Geschichte erzählen, würde ich - müsste ich mich für eine Reinform entscheiden - lineare Games wählen. Es stört mich nicht so sehr, wenn ich durch schlauchartige Level laufen muss als dass es mich anödet, wenn ich vom Spiel keinen storybasierten Anreiz zum Weiterspielen bekomme.

    Erkunden um des Erkundenswillen oder die 100ste gleiche Sidequest langweilen mich nicht nur, ich empfinde sie sogar als ermüdend und (damit einher gehend) als anstrengend.


    Daher ist z.B. BotW für mich persönlich einer der eher schwächeren Zelda-Teile, der kaum Wiederspielwert für mich hat, während ich Final Fantasy: Crisis Core (linearer geht's kaum) bereits mehrfach mit Freude durchgespielt habe.


    Ich will jetzt gar nicht sagen, dass Open World Titel per Definition eine schlechte oder kaum vorhandene Hintergrundgeschichte haben. Allerdings steht das offene Spielprinzip einer dichten, fesselnden Atmosphäre oft entgegen. Es wirkt halt nicht besonders dramatisch, wenn der Held nach Hiobsbotschaft XY erstmal wochenlang Monster jagt, NPCs von A nach B eskortiert oder Pilze sammeln geht... Solche Sidequests hat man zwar in linearen Spielen teilweise auch, aber erstens sind die nicht unbedingt zu jedem Zeitpunkt im Spiel zugänglich und außerdem sind Open World Spiele ja so konzipiert, dass nicht zwingend Mission B auf Mission A folgt - deswegen ist die Erzählstruktur eine ganz andere und - wie ich finde - deutlich oberflächlicher.

    Für mich persönlich ist und bleibt das beste Spiel aller Zeiten:


    Terranigma (Das ist jetzt sicherlich eine ganz große Überraschung für alle... :z17:)


    Obwohl es schon einige Jahre auf dem Buckel hat (EU-Release: 1996) und ich danach noch zig andere, tolle Spiele gespielt habe, hat es weder davor noch danach ein Spiel geschafft, mich derart zu faszinieren.

    Das fängt schon beim Titel an, der sich aus den lateinischen Worten terra (=Erde) und enigma (=Rätsel) zusammensetzt und sich in etwa mit Erdenrätsel übersetzen lässt. Zum einen hatte ich immer schon ein Faible für das Lateinische, zum anderen fand ich die Idee hinter dem Namen kreativ, klangvoll und bedeutungsschwanger - denn im Grunde fasst der Titel schon sehr gut zusammen, um was es in dem Spiel geht, ohne tatsächlich etwas zu verraten.


    Die Story ist zwar an sich nichts übermäßig Aufregendes - junger Mann zieht aus die Welt zu retten - aber in ihren Dimensionen trotzdem etwas Besonderes. Man rettet nicht etwa nur ein Land oder so, indem man den Bösen besiegt, der den Frieden der Welt bedroht; nein... Stattdessen lässt man ganze Kontinente wieder auferstehen, erschafft Pflanzen, Tiere und Menschheit und setzt sich dafür ein, dass diese auf den richtigen Pfad gerät. Zu guter Letzt kämpft man gegen niemand geringeren als den Teufel persönlich. (Soweit ich weiß, steht das Spiel wegen dieser Blasphemie (weil man ja quasi Gott spielt) bis heute in den USA auf dem Index.)

    Zudem haben mir die sehr ernsten Untertöne, die das Spiel subtil mit einbringt sehr gut gefallen: Obwohl man ohne Frage auf der Seite des Guten steht, gibt es immer wieder Situationen, wo man mit der Frage konfrontiert wird, ob die eigenen Handlungen tatsächlich so positive Auswirkungen haben wie man anfangs gedacht hat. War es z.B. gut, den Menschen bei ihrem technologischen Fortschritt zu helfen, obwohl sie ihn dazu nutzen, die Umwelt und Tiere zu unterwerfen? Dabei bleiben diese kritischen Töne stets so unterschwellig, dass sie das Spielvergnügen nicht mit depressiver Stimmung verderben; trotzdem bleiben sie im Kopf hängen, auch nachdem man das Gamepad bereits zur Seite gelegt hat.


    Das Kampfsystem ist schnell und abwechslungsreicher als ich es von anderen Spielen des Genres (RPG mit starken Adventure-Anleihen) kenne: Man bewegt sich frei auf der Map (es gibt keinen extra Kampfbildschirm) und hat fünf verschiedene physische Attacken (normaler Angriff, Amoklauf, Wirbelattacke, Blitzstich und Funkenflug) zur Auswahl, die sich bei geschickter Anwendung zu kurzen Kombos zusammenfügen lassen (z.B. Blitzstich plus anschließendem Funkenflug). Zudem hat man noch die Möglichkeit auf diverse magische Ringe zurückzugreifen, die verheerende Zauberangriffe entfesseln (und teilweise mit sehr hübschen Animationen einhergehen).

    Soweit ich es in Erinnerung habe, hat es ein wenig gedauert, bis ich Arks Angriffe richtig drauf hatte, aber danach hab ich immer unglaublich gern gekämpft - vor allem, wenn man sich zu einem überstarken Halbgott hochtrainiert hat, hat es etwas ungemein Befriedigendes, wenn man - quasi im Vorbeigehen - schnell mit einem Blitzstich durch einen Gegner fliegt und er hinter einem mit einem leisen <<Puff>> ins Nichts verschwindet. :z08:


    Die Charaktere im Spiel sind auf ihre Art eigentlich alle liebenswert, auch wenn die ein oder andere Figur (*hust* Mei-Lin *hust) ab und an auch ein wenig nerven kann...


    Die Grafik war für damalige Verhältnisse bombastisch - vor allem in den seltenen Zwischensequenzen. Da haben die Entwickler damals alles aus dem SNES herausgeholt, was herauszuholen war.


    Der Soundtrack gehört mMn zu den besten OSTs, die SNES-Spiele zu bieten haben. Ich höre ihn heute noch gerne, wenn ich z.B. arbeite oder an einer Fanfiction schreibe oder so: abwechslungsreich, emotional und immer zu der Situation im Spiel passend.


    Trotz all der Lobhudelei muss ich aber zugeben, dass das Spiel nicht perfekt ist: Das Balancing ist grottig... Anfangs steigt der Schwierigkeitsgrad langsam und beständig an, aber dann macht er einen plötzlichen Sprung (Hadeshexe), nur um sich dann für längere Zeit in Nichts aufzulösen, weil größere Kämpfe eine ganze Weile ausbleiben. Das kann etwas nervend sein.

    Außerdem muss man leider zugeben, dass es gameplay-technisch neben Kämpfen nicht sooooo viel zu tun gibt. Klar, es gibt den Städteaufbau (vergleichbar mit Nebenquests aus anderen Spielen), aber der ist auch schnell erledigt. Ich hätte mir gewünscht, dass man öfter irgendwelche Rätsel hätte lösen müssen, um weiter zu kommen, aber naja... auch das beste Spiel der Welt ist halt nicht perfekt. ^^


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    Nach Terranigma kann ich weitere Platzierungen nicht wirklich festlegen. Es gibt eine ganze Reihe ganz wunderbarer Spiele, mit denen ich unglaublich viel tolle Zeit verbracht habe (Ocarina of Time, Majora's Mask, Final Fantasy VII, Final Fantasy X, Lufia, Chrono Trigger, Star Ocean: First Departure, etc. pp.), aber bei diesen Titeln kann ich nicht sagen "Das ist meine Nummer zwei, das meine Nummer drei und das..."

    Yuffie :


    Klar, damit hast du natürlich Recht. Ich dachte nur, dass der Gedanke hinter einer Entwicklung eines späten 3DS-Zelda-Titels vielleicht in Richtung "Wir wissen nicht, wie die Switch laufen wird, aber bei dem 3DS wissen wir, dass sich ein Zelda unglaublich gut verkaufen wird - gehen wir also auf Nummer Sicher und entwickeln ein letztes Handheld-Zelda" gegangen sein könnten.


    Könnte aber natürlich auch genau anders herum sein und eher in Richtung "Zelda ist immer ein super Zugpferd - pushen wir die Switch noch mehr mit einem weiteren, dieses Mal exklusiven Zelda-Titel!" gegangen sein.


    Und eine Verschiebung um (mehr als) ein Jahr bei einem Wechsel von 3DS-Titel auf Switch-Titel wäre nicht überraschend. Zum einen wird bei sowas einiges an Anpassungsarbeit anfallen, um einen 3DS-Code mit der Switch kompatibel zu machen und zum anderen werden die Fans bei einem Switch-Titel mehr Umfang erwarten als bei einem 3DS-Teil.


    Ein neues Zelda für die Switch fände ich persönlich sogar noch besser, aber gegen einen 3DS-Teil hätte ich ebenfalls nichts einzuwenden.

    Naja, in dem Blog-Eintrag steht ja, wie erwähnt, dass das Spiel eigentlich schon letztes Jahr erscheinen sollte, wo die Switch gerade erst aus dem Ei geschlüpft ist und noch niemand genau wusste, wie sie sich machen würde. Unter dem Gesichtspunkt würde der 3DS für mich schon Sinn machen, weil er zu dem angeblichen Beginn der Entwicklung noch DAS Zugpferd Nintendos war.


    Aber wie gesagt: Ich bin auch skeptisch.


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    Dr.Clent : Sollten sich die Gerüchte so wie sie momentan herum schwirren bewahrheiten, dann wird es kein einfacher Port, sondern eher eine Art Neu-Interpretation. Ich habe auch gelesen, dass es sich, was die Überarbeitung des Gameplays angeht, ein wenig an BotW orientieren soll.

    So wie ich es bislang mitbekommen habe, ranken sich die Gerüchte um einen möglichen 3DS-Titel.


    Interessant finde ich, dass in dem oben verlinkten Blog-Eintrag gesagt wird, das Spiel hätte eigentlich letztes Jahr erscheinen sollen, sei aber wegen Änderungen im Gameplay verschoben worden.


    Für mich macht das die Gerüchte leider etwas weniger glaubwürdig (Wenn dem so wäre, hätte man dann nicht schön viel mehr davon gehört und vielleicht sogar Teaser-Material gesehen?), aber vielleicht erfahren wir schon bald, wie viel an den Gerüchten dran ist.


    Und selbst wenn sich dieses Gerücht als falsch erweisen sollte - Nintendo ist auch nicht blind. Wenn das Gerücht genügend Wirbel macht und sich sehr viele Fans über ein A Link's Awakening Re-Imagine/Remake freuen würden, erscheint es ja vielleicht trotzdem irgendwann, wenn die jetzigen Gerüchte nicht wahr sein sollten.

    Vielleicht ist es ja ähnlich wie bei Final Fantasy X: