Beiträge von Labrynna

    Es gibt überall Kochtöpfe. Auf dem Plateau gibt es zwei oder drei. Und außerhalb davon überall verteilt. An jedem Stall und viele Türme haben auch einen in der Nähe. Da kannst du kochen.

    Gehe dazu mit dem Kreuz in dein Menü und wähle einfach bis zu 5 Dinge aus (außer Insekten und Monsterteile). Vielleicht hast ja Hyrule-Gras gefunden oder einen Pilz. Wirf das in den Topf und voila!

    Minimale Ergänzung hierzu: Das Feuer unter dem Topf muss brennen. Das ist eigentlich logisch, aber ich hab da bei meinem ersten Versuch nicht dran gedacht und war irritiert, warum Link die Items ständig neben den Top, anstatt rein warf.

    Angeblich hat ein schwedischer Online-Händler die Metroid Prime Trilogie für die Nintendo Switch ins Angebot aufgenommen; Release Februar. Quelle: M!Games Ausgabe 304 Januar 2019, Seite 12


    Ich drück allen Metroid-Fans, die auf einen Switch-Port hoffen, die Daumen, dass da tatsächlich etwas dran ist.

    Dann will ich auch mal mitmischen:


    1. Platz: Octopath Traveler

    Mit diesem Spiel habe ich mehr Zeit (in einem Speicherstand) verbracht als mit irgendeinem anderen Spiel und es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Zwar hat es nicht die Handlungstiefe, die es hätte haben können, wenn man die Geschichten der einzelnen Protagonisten durch ein übergreifendes Schicksal miteinander verwoben hätte, aber das tut dem Spiel keinen Abbruch. Tatsächlich fand ich persönlich es sogar ganz angenehm, dass OT nicht versucht hat, eine ultrakomplexe, tiefgreifende Story zu erzwingen, sondern stattdessen kompakt gehaltene Einzelgeschichten erzählt - das war abends nach der Arbeit genau das Richtige zum Entspannen.

    Das Gameplay ist extrem spaßig und durch die frei verteilbaren Zweitjobs auch recht abwechslungsreich, die Nebenquests wirkten organisch in die Spielwelt implementiert und boten teilweise durchaus knackige Herausforderungen.

    Alles in allem ein rundum tolles Spiel, bei dem ich mich so richtig "zuhause" gefühlt habe.


    2. Platz: Monster Boy and the Cursed Kingdom

    Könnte man jetzt als Werbung in eigener Sache betrachten, aber so meine ich das gar nicht. Auch wenn ich MB für ein durchaus gelungenes Spiel halte, bekommt es meinen zweiten Platz in erster Linie deswegen, weil es das einzige Spiel ist, das mich das GANZE Jahr 2018 begleitet hat. Seit Anfang des Jahres habe ich so ziemlich jeden Arbeitstag mit diesem Spiel verbracht und allein deswegen muss es einfach in dieser Liste auftauchen!


    3. Okami HD
    Okami ist damals als es initial veröffentlicht wurde, irgendwie an mir vorbei gegangen - umso mehr freue ich mich, dieses wunderbare Spiel jetzt auf meiner Switch nachholen zu können.

    Das Malen mit dem göttlichen Pinsel funktioniert leider nicht immer so präzise wie ich mir das wünschen würde, ist aber eine interessante Idee, die man so nicht in anderen Spielen findet. Außerdem bin ich in dem Spiel ein fuckin' göttlicher Wolf. Ende jeder Argumentation!


    Einen Flop des Jahres hab ich eigentlich nicht und auch zum Soundtrack des Jahres kann ich nichts sagen, weil mir kein OST wirklich im Gedächtnis geblieben ist.


    Most Wanted 2019

    Wie bei so vielen anderen: Kingdom Hearts III


    Aber auch abgesehen davon gibt es noch andere Titel, die für 2019 versprochen wurden, auf die ich mich schon jetzt freue:


    - Yoshi's Crafted World

    - Pokemon 2019

    - Devil May Cry 5

    Ich hab lange zwischen "Nein" und "Ist mir egal" geschwankt, weil mich ein solches System so überhaupt nicht ansprechen würde, ich es aber vermutlich ganz gut ignorieren könnte.


    Im Endeffekt hab ich dann aber doch mit Nein gestimmt, weil mich der Gedanke an eine Forenwährung doch ziemlich stört.

    Die ganze Welt ist kommerzialisiert bis zum geht-nicht-mehr, überall geht's ständig nur um Leistung. Besser. Mehr. Weiter. Höher. Urgs...

    Wenn dieser Leistungscharakter, der dann durch eine Währung befördert würde, auch in Bereiche der Freizeit Einzug hält, stößt mich das ab.

    Natürlich könnte man argumentieren, dass das Like-System ja schon da und etwas Ähnliches ist, aber ich finde, der Vergleich hinkt. Von den Likes kann ich mir nichts kaufen. Sie sind für mich eher die Kurzform eines Lobs, von Zustimmung, etc und haben dadurch bei Weitem nicht den Leistungscharakter, den eine Währung hätte.

    Ich glaube, ehrlich gestanden, nicht, dass Zelda in BotW überhaupt irgendein Triforce-Fragment besitzt.

    Hätte sie selbst das Triforce gefunden und berührt, hätte sie sich sicherlich die Verheerung Ganon fort gewünscht (zum einen wäre das ein Segen für ganz Hyrule, zum anderen wäre sie von ihrer Last/Pflicht befreit gewesen, ihre Gabe unbedingt erwecken zu müssen) - und das ist ganz offensichtlich nicht der Fall.

    Hätte ein anderer das Triforce berührt, wäre es zerbrochen und das Kraft-Fragment wäre sehr wahrscheinlich auf Ganon übergegangen, schließlich ist er in anderen Teilen dessen Auserwählter. Da die Verheerung Ganon aber in BotW offensichtlich noch nicht besiegt ist, dürfte Zelda das Kraft-Fragment nicht besitzen.

    Klar, derjenige, der das Triforce berührt hat, könnte ebenfalls ein "Kraft-Typ" gewesen sein und das Kraft-Fragment Ganon "weggenommen" haben. Aber würde Nintendo etwas derart Elementares aus der Geschichte weglassen? Und was sollte sich dieser jemand von einem derart mächtigen Relikt wie dem Triforce gewünscht haben, ohne dass es irgendeine Relevanz für die Story hat?


    Ne...

    Ich glaube eher, dass das vollständige Triforce auf Zeldas Handrücken mit ihrer Gabe bzw einem Detail zu tun hat, das Shiek in OoT erwähnt: Bevor er sich als Zelda zu erkennen gibt, lässt dieser nämlich verlautbaren, dass er bzw Zelda dazu auserwählt sei, der Träger des vollständigen Triforce zu sein.

    Möglicherweise ist Zeldas Bannkraft darin begründet, dass sie die Auserwählte des Triforce (und nicht nur des Weisheit-Fragments) ist?

    Zitat von Ashes

    Warum nicht auch 8? Liegt es daran, dass manche Leute keine Liebesgeschichten mögen?

    Wenn das der Grund wäre, dürften sie X ebenfalls nicht porten - viel kitschiger als da kann das Liebesgedöns in VIII auch nicht sein.


    Ich glaube eher, dass VIII womöglich damals bei Release eher ein Flop war bzw nicht gut aufgenommen wurde, weil es noch zu nah (zeitlich und technisch) an VII war und damit immer im Schatten des übergroßen Bruders stand und stehen wird. Das ist jetzt allerdings nur eine These - wie die Verkaufszahlen tatsächlich aussehen, weiß ich nicht, könnte ich bei Gelegenheit aber mal nachschauen (Ich weiß nur, dass vor dem PS3-Remaster von X, wenig überraschend, VII der komerziell erfolgreichste Teil war, gefolgt von X.).


    XIII war zwar auch nicht besonders erfolgreich, soweit ich mich erinnere, aber dafür ist der Portierungs-Aufwand vermutlich auch deutlich geringer als bei den alten Teilen, die vielleicht optisch noch etwas aufgehübscht werden.

    So, zur kleinen, gelben Elektromaus - als Pikachu anfing zu reden, war ich eher abgestoßen und im Laufe des Films wird es nicht besser. Sicherlich bin ich vorgeprägt durch 20 Jahre "Pika, Pika, Pika, Pika", aber dennoch erscheint es mir unglaubwürdig, wenn sich ein kleines Säugetier wie Pikachu mit einer derart tiefen Stimme äußert.
    By the way ich war ein wenig negativ verwundert, warum die nicht einfach aus irgendeiner Originalfolge einen "Pika"-Ausschnitt eingefügt haben.

    Soweit ich weiß ist das schon ganz genauso in dem Spiel, auf dem der Film basiert. Detektiv Pikachu ist eben kein gewöhnliches Pikachu, sondern eine Homage an die Detektive klassischer Noir-Filme (inklusive Vorliebe für pechschwarzen Kaffee), so wie ich das mitbekommen habe.

    Ein "Pika, pika" aus der Originalserie hätte also mit der Vorlage gebrochen - von daher kann ich die Entscheidung schon nachvollziehen.

    @Moody:


    Ich verstehe deinen Punkt und sehr wahrscheinlich hast du damit sogar Recht. Vielleicht würde Skyward Sword mit anderer Steuerung nicht (gut) funktionieren, weil viele Herausforderungen zu einfach wären.

    Andererseits hab ich persönlich damals beim Durchspielen die Schwierigkeit bzw. das Interessante weniger darin gesehen, im richtigen Moment die richtige Handbewegung zu machen (und zu hoffen, dass die Wiimote das auch richtig erkennt...), sondern eher darin, die Muster der Gegner zu verstehen und zu begreifen, was ich überhaupt machen muss, um an ihre Schwachstelle zu kommen. Und das wiederum würde bei einer Änderung der Steuerungsart nicht verloren gehen. Ich hab die Bewegungssteuerung also nie als Bereicherung in irgendeiner Art empfunden, sondern immer nur als Hemmschuh, der den Spielfluss störte.


    Das, was das Kampfsystem von Skyward Sword für mich interessant gemacht hat, war die große Bewegungsfreiheit, die dieser Link hatte. Kein anderer Link hatte derart freie Bewegungsmuster, die von tatsächlicher Bedeutung für die Kampfstrategie waren.

    Bei genauerer Betrachtung lassen sich Links Angriffe jedoch auf nur 5 eindampfen, wenn ich's gerade richtig im Kopf hab: vertikaler Schlag, horizontaler Schlag, diagonaler Schlag x2, Stichattacke. Dazu kommt das wilde Schwertfuchteln, mit dem man z.B. die Wächteraugen vor Türen verwirren kann.

    Vertikalen und horizontalen Schlag sowie die Stichattacke beherrschten seit dem OoT-Link alle Links - hier gäbe es bei der Änderung der Steuerungsart also überhaupt keine Probleme. Bei den diagonalen Schlägen und dem Gefuchtel sieht's da schon anders aus, aber das wäre, denke ich, nichts, was kluge Köpfe nicht lösen könnten (diagonaler Schlag = Stichattacke + Schulterknopf?; Gefuchtel = Gegner anvisieren + rechter Analogstick?)


    Es kann natürlich gut sein, dass du Recht hast und sich das Spiel dann für die Masse als zu einfach, weil zu direkt, entpuppen würde, aber ich weiß, dass mich persönlich das aus genannten Gründen nicht stören würde. Die Bewegungssteuerung hat gut genug funktioniert, dass ich für mich sagen kann, dass sie für mich dem Spiel keinen Mehrwert gebracht hat - deswegen würde ihr Wegfall das Spiel für mich nicht schlechter machen.

    Bei Skyward Sword hingegen sehe ich das nicht gegeben. Klar, die Auflösung von Skyward Sword ist matschig, aber das wars dann auch wieder. Der weitere Rahmen (Items, Handlung, Spielverlauf,Charaktere und Items) ist nicht sonderlich interessant, zumindest meiner Meinung nach, auch wenn Sie schon zuhäuf hier im Forum begründet worden ist.

    Das seh ich halt anders. Ich mochte die Story von Skyward Sword, die Ideen hinter den Tempeln, die Sairen, etc..


    Aber um den Thread nicht weiter mit dieser Diskussion, die mit dem eigentlichen Thema ja nur am Rande etwas zu tun hat, voll zu spammen, lass uns uns darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind. ^^

    Wir werden ja sehen, ob es je einen Port/ein Remake von Skyward Sword geben wird und wenn ja, wie Nintendo damit umgehen wird. :z06:


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    taki777


    Cool, danke für den Link. :z17:

    Backtracking war bei den Spielern nie besonders gut angekommen.

    Naja, das kommt drauf an, wie es implementiert ist. Metrovania-Spiele z.B. leben zu nicht gerade kleinen Anteilen auch von Backtracking und sind trotzdem sehr beliebt.

    Du möchtest doch als Spieler nicht ständig vor verschlossenen Türen gestellt werden.

    Wie gesagt, ich bin mir bewusst, dass das einige Spieler womöglich als frustrierend empfinden würden - vor allem, wenn es schlecht gemacht ist. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es trotzdem als Abwechslung ganz spannend sein kann. Man muss es ja nicht für alle Dungeons durchziehen, sondern vielleicht nur für ein oder zwei (so ähnlich wie es beim Geistertempel in OoT war, nur dass man die Lösung nicht in der Vergangenheit findet, sondern an anderer Stelle). Das muss natürlich gut gemacht sein und der Spieler muss einen Hinweis darauf bekommen, wo er jetzt ansetzen muss, aber es gibt durchaus Spiele, die bewiesen haben, dass sowas ohne allzu großen Frustfaktor funktionieren kann (z.B. die Goldinsel in Secret of Mana).

    BotW hat mittels vieler Videosequenzen auch viel Emotion und Geschichte vermittelt. In keinem anderen Zelda wurde ich so stark bewegt wie in diesem Teil.

    Findest du?

    Ich hab BotW storytechnisch als absolut langweilig und frustrierend empfunden, weil ich permanent das Gefühl hatte, zu spät zu sein und die Action verpasst zu haben. Besonders nervig fand ich, dass ich durch die Rückblenden ständig vor Augen geführt bekommen habe, welche Geschichte ich viel lieber erlebt hätte: nämlich die von vor 100 Jahren. Ich wäre sehr gerne mit den anderen Recken erst in die Ausbildung/kleinere Abenteuer gezogen und dann in die Schlacht gegen die Verheerung Ganon. Das, was ich aber tatsächlich bekommen habe, war ein Wanderausflug mit kleinen Scharmützeln zwischendurch. Meh.

    Dann verstehe ich wenn ich ehrlich bin nicht wieso du dich an einen Port von Skyward Sword erfreuen würdest.

    Weil mir, wie gesagt, der Rest vom Spiel gut gefallen hat und die Steuerung nicht als derart elementar empfunden habe, dass man sie nicht ersetzen bzw. anders umsetzen könnte.

    Klar, in der Art wie Skyward Sword gemacht ist, nimmt die Steuerung viel Raum ein. Aber es ist nicht so als würde das Spiel an sich nicht mehr funktionieren, wenn man die Steuerung überarbeiten und durch eine klassische Knöpfchendrück-Steuerung ersetzen würde. Vielleicht wäre es durch die Überarbeitung der Steuerung näher an einem Remake als an einem Port, aber wurscht... Ich wollte mit dem Begriff nur verdeutlichen, dass für mich - abgesehen von der Steuerung - an dem Spiel nichts geändert werden müsste, kein Zusatzcontent, etc.

    Ich persönlich würde mich auch über einen simplen Port von Skyward Sword freuen. Das Spiel hatte eigentlich sehr gute Ideen und Ansätze (Die Tempel z.B. sind in diesem Teil so schön designt wie in kaum einem anderen Zelda, finde ich) und hat mir - abgesehen von zwei Kritikpunkten - auch sehr viel Spaß gemacht.


    Ein Kritikpunkt ist Phai. Nicht nur, dass sie nerviger und aufdringlicher war als 100 Navis auf einmal, ihre aufgezwungenen Ratschläge waren häufig zum Haare raufen dämlich... (Ich meine z.B. den Moment, wo man in der Sandgalleone (Dungeon 6?) an der Bosstür vorbei läuft und Phai aus dem Schwert springt: "Gebieter, diese Tür sieht wichtig aus. Bestimmt ist etwas interessantes dahinter verborgen!" Seriously...? Als hätte ich bis dahin noch niemals eine Bosstür gesehen... Wenn sie es im ersten Dungeon gemacht hätte, hätte ich es als Hilfestellung für neue Spieler abtun können. Aber in Dungeon 6 (?) ?!)

    Aber mit Phai konnte ich dann doch noch irgendwie leben.


    Was mich wirklich am allermeisten gestört und bislang davon abgehalten hat, Skyward Sword trotz Interesse noch einmal zu spielen, ist die Steuerung. Ich möchte bei einem Zelda nicht herumfuchteln müssen - selbst dann nicht, wenn die Steuerung 100%ig präzise wäre (was sie nie war).


    Wenn sie jetzt also einen SkywardSword-Port für die Switch bringen würden, der keine Bewegungssteuerung mehr hat (Die Mechanik der Bossschlüssel kann meinetwegen bleiben; die fand ich eigentlich ganz lustig und außerdem wäre diese wohl nicht so einfach zu ändern.) und vielleicht sogar auch noch Phais Aufdringlichkeit etwas eindämmt, dann würde ich das Spiel sofort kaufen.


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    Ein neues Zelda fände ich aber natürlich auch nicht schlecht, wobei ich es bevorzugen würde, wenn (wieder) mehr Fokus auf die Geschichte gelegt werden würde. BotW war auf seine Weise ein tolles Spiel und eine mutige Entscheidung seitens Nintendo, die ich respektiere, aber meinen Geschmack hat es nicht so richtig getroffen. Erkunden um des Erkundenswillen ist halt nicht meins. Als Bonus darf es natürlich sehr, sehr gerne drin sein und ich hätte auch nichts gegen ein weiteres Zelda mit einem Open-World-Ansatz, ich würde mir halt nur wünschen, dass sie sich fortentwickeln und dem Spieler neben den großartigen Entdeckermöglichkeiten aus BotW noch mehr zu tun an die Hand geben:

    • Statt drölfzig Schreinen würde ich mir wieder weniger, dafür aber komplexere Dungeons wünschen - gerne auch so designt, dass man sie non-linear lösen kann/können muss (Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass man Dungeons nicht "in einem Rutsch" durchspielen kann, sondern immer wieder abbrechen und erst an anderer Stelle das richtige Item finden muss. Das könnte für einige Spieler verwirrend und vielleicht frustrierend sein, aber als Experiment für vielleicht nur einen Zelda-Teil fände ich die Idee mal sehr spannend.)
    • Keine hunderttausend gleiche Sammelgegenstände. Meinetwegen können sie die Welt genauso voll stopfen mit Sammelgegenständen wie BotW mit Krogs, aber ich fände es deutlich spannender, wenn es mehr als nur eine Sache zu finden gäbe. Zum einen ist dann die Spannung größer, welchen Gegenstand man für das Lösen des Mini-Rätsels gibt und zum anderen ist es motivierender an etwas dran zu bleiben, wenn der Erfolg in Griffnähe ist - z.B. wenn von einem bestimmten Sammelgegenstand nur noch einer fehlt; dann ist es fast egal, wie viele Sammelgegenstände insgesamt noch fehlen, man wird dran bleiben. Natürlich müssen auch die Belohnungen fürs Sammeln der verschiedenen Gegenstände sinnvoller als ein goldener Kackhaufen sein (z.B. besondere Waffen, die anders nicht zu bekommen sind oder unique Upgrades für Bogen und Co.)
    • Komplexere Nebenquests
    • Eine atmosphärische, dichte Story, die so in die große, offene Welt integriert ist, dass sie auch für Entdeckungsmuffel wie mich Anreize birgt, die Welt zu erforschen.

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    Zelda stand schon immer fürs Erkunden und ganz wichtig für Freiheit. Das ist keine Meinung sowie wenn Leute behaupten dass die Dungeons oder gewisse Items für Zelda stehen, sondern das ist Fakt.

    Ach ja? Sagt wer?

    (Ich will dir gar nicht unbedingt widersprechen. Ich finde nur, wer von Fakten spricht, muss Belege anführen - denn sonst bleibt dein vermeintlicher Fakt nichts weiter als eine Behauptung und damit tendenziell eine Meinung.)

    Cool, vielen Dank für die kurze Erläuterung, Roy . Wusste noch gar nicht, dass Nintendo dazu je (ansatzweise) Stellung bezogen hat. Ich dachte irgendwie immer, sie hätten sich darüber ausgeschwiegen - lediglich bei Splatoon 2 hatte ich die von dir angeführte Begründung schon einmal gelesen.


    Bei dem neuen Pokemon finde ich das fehlende Cloudspeicher-Feature noch lächerlicher als bei Splatoon 2, wenn ich ehrlich sein soll. Das ganze Spiel ist mehr als offensichtlich so designed, dass es sich voranging an eine junge Zielgruppe wendet und im gleichen Atemzug unterstellen sie Kindern, dass sie derartige Mechaniken zum Cheaten ausnutzen würden? Das beißt sich für mich irgendwie.

    Klar, es gibt auch viele ältere Pokemon-Cracks, vor allem im Competitive-Bereich, aber ob die sich wirklich für die beiden Let's go Titel interessieren und nicht eher auf das nächste "richtige" Pokemon warten, das nächstes Jahr kommen soll und hoffentlich ein bisschen erwachsener daher kommt?

    Sylph :


    Ich meinte die Möglichkeit, Spielstände auf SD Karten zu kopieren, um sie z.B. auf eine andere Konsole zu spielen oder einfach nur als Sicherheitskopie - nicht die Cloudspeicherung.


    Okay, so bekommen sie vielleicht den ein oder anderen Euro mehr, weil sich vielleicht doch der ein oder andere einzig auf Grund der Cloud für den Onlineservice entscheidet, aber trotzdem kann ich die Entscheidung, warum SD Karten als zusätzliche Backup-Möglichkeit nicht unterstützt werden, nicht nachvollziehen. Ich kann mir jedenfalls durchaus vorstellen, dass dieses fehlende Feature für manch einen potentiellen Kunden gegen die Switch spricht und deswegen zu einer negativen Kaufentscheidung (mit) beiträgt.

    Die Spielstände wurden von Nintendo selbst in einer Cloud gespeichert und der Nutzer hatte am Ende die Möglichkeit, diese auf seine neue Switch zu laden

    Ich kann mir auch vorstellen, dass, wenn man eine Switch zur Reparatur einschickt und am Ende ein neues Gerät bekommt, die Nintendo Mitarbeiter die Spielstände bereits darauf aufgespielt haben - die Switch ist nämlich, theoretisch zumindest, sehr wohl in der Lage, Spielstände auf SD Karten zu speichern.

    Warum man diese Funktion, die für Entwicklern völlig unproblematisch zugänglich ist, für Kunden entfernt/nicht zugänglich gemacht hat, entzieht sich für mich jeglicher Logik.

    Es ist aber möglich diese auf eine SD - Speicherkarte zu kopieren / verschieben..

    Seit wann? Im Mai diesen Jahres war das auf jeden Fall noch nicht möglich und das ist mein Kenntnisstand bis heute. Wenn sich daran etwas geändert haben sollte, wäre das aber super. Dass das (früher) nicht möglich war/ist, finde ich nämlich ziemlich daneben.


    Spielstände werden definitiv nicht auf den Cartridges gespeichert (Hab erst gestern mein Mario Party mit zu einem Freund genommen und auf seiner Switch gespielt und mussten bei ihm von vorn anfangen.).


    Mein Kenntnisstand ist, dass derzeit die einzige Möglichkeit, für Nintendo Switch Spielstände ein Backup zu ziehen oder auf eine neue Konsole zu kopieren, die Cloud des Nintendo Onlinedienstes ist.

    Habe tatsächlich Majora's Mask 3D gespielt [...] bis auf den Goronen-Part, ich hasse den Pic Hibernia Tempel und den Norden sowie die Steuerung davon

    Das finde ich persönlich interessant.

    Ich habe damals, als es neu erschienen war, Majora's Mask auf dem N64 gespielt und dann vor ein, zwei Jahren das 3DS-Remake, wo, im Vergleich zur N64-Fassung, die Steuerung von Gorone und Zora verändert wurde, und hatte ebenfalls massive Probleme mit der Steuerung von Goronen-Link.

    Ich hab immer gedacht, es hätte damit zu tun, dass ich die N64-Steuerung derart verinnerlicht habe, dass ich immer vergessen habe, nochmals A zu drücken, damit Link sich wieder ausrollt (In der N64-Fassung muss man A gedrückt halten, um zu rollen, und Link steht wieder auf, sobald du den Knopf los lässt.); aber wenn auch ein Einsteiger damit Probleme hat, ist die 3DS-Steuerung vielleicht in diesem Punkt wirklich eine Verschlimmbesserung.


    Solltest du je mal Hand an die N64-Version legen können, würde mich interessieren, ob du die Goronen-Steuerung da besser oder schlechter findest.

    Ganz richtig, wenn du im Tempel die Zeit zurückdrehst, verlierst du jeglichen Fortschritt, den du bis dahin im Tempel erzielt hast.

    Ich würde dir also dazu raten, den Tempel am Anfang des Zyklus zu betreten. Einfach die Eulenstatue am Fuß des Berges aktivieren, Zeit zurückdrehen, zur Eulenstatue teleportieren (das Lied der Schwingen solltest du auf dem Weg zum Dämmerwald Tempel gelernt haben) und ab geht die Luzie... oder in diesem Fall der Link.


    Auf die späteren Ereignisse im Goronendorf hat es, soweit ich mich erinnere, keinerlei Auswirkungen, ob du vor Betreten des Tempels im Dorf warst oder nicht. Vielleicht ändert sich der ein oder andere Dialog leicht, aber das war's dann auch schon.


    Kannst also ganz beruhigt sein - du verpasst nichts, wenn du die Zeit vor Betreten des Tempels zurückdrehst. :)

    Ich bin ebenfalls eher ein Gewohnheitstierchen. Ich liebe es, alte Spiele wieder hervor zu kramen und nochmal zu genießen. Neue Spiele machen mir zwar auch durchaus Spaß, aber ich brauche recht schnell das Gefühl der Vertrautheit (z.B. weil mich das Gameplay an andere Spiele erinnert).


    Das hat allerdings nicht zwingend etwas damit zu tun, dass ich Neuem gegenüber per se nicht aufgeschlossen wäre. Ich mag es z.B. durchaus neue Restaurant oder so auszuprobieren oder mit meinen Haaren zu experimentieren. Einen entscheidenden Faktor, warum das bei Spielen etwas anders läuft, hat Dr.Clent schon angerissen: Zeit.


    Zum einen ist bei Berufstätigen die Freizeit stark begrenzt, vor allem, wenn noch soziale Verpflichtungen wie Familie, Partner, Freunde hinzu kommen. Da hab ich häufig keine Lust, mich auch noch beim Zocken, was eigentlich Entspannung sein sollte, mit Situationen auseinander zu setzen, die nervig und/oder stressig sind. Dazu gehören z.B. Rätsel, deren Lösung auch nach X Versuchen nicht ersichtlich ist, oder Passagen, die viel Skill und Konzentration abverlangen. Wenn sich solche Situationen häufen, bin ich inzwischen deutlich schneller dazu geneigt, das Spiel beiseite zu legen und irgendwann mal wieder heraus zu kramen, vielleicht...

    Bei alten Spielen, die mir gut vertraut sind, fallen solche Situationen natürlich weg, weil ich schon lange weiß, was ich machen muss. Das macht bekannte Spiele natürlich durchaus attraktiv, weil der Entspannungsfaktor höher ist.


    Zum anderen zocke ich den ganzen Tag auf der Arbeit und muss mich da teilweise mit Spielen auseinandersetzen, die mich fordern oder die mir vielleicht nicht 100%ig gefallen. Da hab ich abends zuhause oft nicht mehr die Lust, mich großen Herausforderungen zu stellen.


    Zusammengenommen ist es also keine wirkliche Ablehnung von Neuem, sondern eher der Wunsch nach Vertrautheit und der damit einhergehenden Entspannung. Dieses Gefühl kann aber auch von neuen Spielen hervorgerufen werden, wenn sie, wie oben erwähnt, genügend Ähnlichkeiten zu Bekanntem aufweisen. Ein gutes Beispiel aus jüngerer Vergangenheit ist für mich Octopath Traveler: Das Spiel hat zwar ein paar eigene Ideen eingebracht, war aber vom Grundprinzip anderen Genrevertretern so ähnlich, dass ich häufig gar nicht so viel nachdenken musste und beim Spielen richtig gut abschalten konnte, weil das Game irgendwie von ganz allein lief.

    Die FFVII-Compilation strotzt nur so vor ulkigen Zitaten.


    Ich liebe auch die Szene aus Advent Children, wo Reno und Rude die Brücke sprengen sollen und Reno von Rude wissen will, ob er sich sicher ist, dass das klappt:


    Reno: Hey, partner. This thing got any bite to it?

    Rude: ShinRa technology at its finest.

    Reno: Oh, so you made this.

    Rude: If nothing else, it’s flashy.

    Reno: Oh good.

    Rude: You love it. I know.


    Und dann sieht man im Hintergrund eine bunte Explosion als hätten sie Feuerwerkskörper gezündet. Einfach nur genial. :z17:


    Oder auch Reno zu einem von Kadajs Männern: "Yeah, your mom is cool... What am I talking?!"


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    Aber da es hier ja eigentlich um Zitate aus Videospielen gehen soll und nicht um Zitate aus Filmen (zu Videospielen), hier noch ein Zitat aus Final Fantasy VII: Crisis Core, das tatsächlich Einzug in meinen Alltagssprachgebrauch gefunden hat:


    "Well, whatever, I guess... whaaaaaaaatever...."

    Ich hab mir letztens ein Let'sPlay von Life is Strange angesehen und dabei ist mir aufgefallen, dass eine Szene hier definitiv noch fehlt. Ich glaube, diese Cutscene ist die einzige von allen Spielen, die ich je gespielt habe, die mich zum Weinen gebracht hat.

    Da vielleicht noch nicht alle das Spiel gespielt haben und noch selbst herausfinden wollen, was in Arcadia Bay passiert ist, wohin Rachel Amber verschwunden ist, etc., pack ich das Ganze mal in einen Spoiler.