Beiträge von Labrynna

    Früher machte ich es mir eine Weile zur Aufgabe den Weg durch die Gespensterwüste, in entgegengesetzer Richtung meistern zu wollen (d.h. ohne Geist). Geschafft habe ich es allerdings nie ... vielleicht geht das auch garnicht.

    Ob es in entgegengesetzter Richtung funktioniert, weiß ich nicht. Aber in Richtung Wüstenkoloss kann man auf jeden Fall auch ohne den Geist durch die Wüste kommen, sofern man den Weg gut genug kennt.


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    Für mich gehört das ganze Gerudo-Gebiet zu meinen liebsten Arealen in ganz OoT. Ich mochte das Infiltrieren der Gerudo-Festung, ich liebe die Musik und ich hab jedes Mal ein bisschen Gänsehaut bekommen, wenn man das erste Mal das Tal des Wüstenkollos betritt und die Kamera raus zoomt, damit man die Göttin des Sandes in voller Größe bewundern kann. Herrlich!

    Die Gespensterwüste selbst fand ich jedoch immer ein bisschen fade. Ich weiß nicht wirklich, was ich anders gemacht hätte, aber bei dem Namen hätte ich irgendwie etwas erwartet, dass ein wenig gruseliger ist. Vielleicht ein bisschen so etwas wie die Brunnen-Queste in Majora's Mask (nur halt mit Gespenstern statt Mumien).

    Ich hab das immer so verstanden:


    • Link wird zu (ungefähr) dem Tag zurückgeschickt, an dem er Zelda das erste Mal getroffen hat
      • Warum kommt er aus der Zitadelle der Zeit, obwohl zu dem Zeitpunkt das Zeitportal versiegelt sein müsste? Vielleicht sind die Heiligen Steine und die Okarina der Zeit ja nur nötig, um das Portal von AUSSEN zu öffnen, während das Öffnen von innen einfach durch das Betätigen eines Schalters/Bodenplatte oder so funktioniert. Das Portal soll ja nur verhindern, dass die falschen Personen rein kommen, aber niemanden gefangen halten.
    • Link kehrt zu Zelda zurück und erzählt ihr alles, was er aus der Zukunft weiß
    • dieses Wissen nutzen die Beiden, um a) Zeldas Vater von Ganondorfs Niederträchtigkeit zu überzeugen und vor allem auf den bevorstehenden Angriff vorzubereiten, damit dieser abgewehrt werden kann und b) um einen Plan auszuhecken, der die Zukunft verändern würde
      • Link könnte z.B. Hyrule mit dem Kokiri-Smaragd verlassen
      • Dann würde Ganondorf niemals das Triforce-Fragment der Kraft erhalten und zum Großmeister des Bösen werden.
      • Wenn Link alt genug ist, um das Masterschwert zu führen, könnte er zurückkehren, die restlichen zwei Heiligen Steine holen, (hier wäre es vermutlich sinnvoll, wenn er vor Verlassen Hyrules den Goronen und Zora geholfen hat, ihre Probleme zu beheben) das Zeitportal und (zusammen mit Zelda) den Zugang zum Heiligen Reich öffnen und dann entweder das Triforce gleich selbst benutzen oder Ganondorf mit dem Masterschwert den Hintern versohlen.

    Hi zurück, @Zelda's Savior und willkommen auf unserem hübschen Forum.


    Zu der Frage mit dem Leunen kann ich dir leider nichts sagen, weil ich es nie ausprobiert habe, auf diese Weise einen Leunen zu töten. Aber ich kann mir vorstellen, dass das funktionieren kann - immerhin hattest du ja schon recht viel Erfolg damit. :)


    Bezüglich des Tisches in deinem Haus:
    Wenn ich mich richtig erinnere, schenkt dir Landa als Dank einige Möbel, sobald du alle angebotenen Verbesserungen vorgenommen hast.

    Zelda hatte soweit ich weiß noch nie Fähigkeiten, die die Realität ändern konnten.

    Zumindest wird derartiges nie gezeigt, stimmt. Aber das bedeutet nicht zwingend, dass sie solche Fähigkeiten nicht hat. Man weiß auf jeden Fall, dass sie in der Lage dazu ist, Magie zu wirken - diese könnte natürlich viel verschiedene Formen annehmen.


    Was ich aber für wahrscheinlicher halte, ist, dass die Magie der Okarina der Zeit hier eine Rolle spielt. Immerhin kann die Okarina, das weiß man spätestens seit Majora's Mask den Lauf der Zeit beeinflussen. Da ist es denkbar, dass Zelda (womöglich in Kombination mit ihren eigenen magischen Fähigkeiten) die Macht der Okarina genutzt hat, um Link eben nicht zu dem letzten Zeitpunkt, an dem er das Masterschwert aus dem Zeitfels gezogen hat, zurückzuschicken, sondern zu einem früheren Zeitpunkt, um ihm die Gelegenheit zu geben, mit seinem in der Zukunft gesammelten Wissen, Ganondorf an der Machtergreifung zu hindern und somit die Realität zu ändern.


    Allerdings wirft das die Frage auf, ob der zurückgeschickte Link den eigentlichen Link dieser Zeit überschreibt oder ob für eine gewisse Zeit zwei Links durch Hyrule wandern - so ähnlich wie es bei Marty Mc Fly am Ende von Zurück in die Zukunft II der Fall ist.

    Bö-bö-bö...


    Hab gerade erfahren, dass ich doch nicht zur Gamescom fahren werde, weil sich die Projektlage bei uns etwas verschieben wird. Es wird also leider keine Berichte von mir geben. Sorry.

    Ich versteh's auch nicht wirklich. Wobei ich sagen muss, dass ich den Eindruck habe, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer wird - vielleicht, weil die Messe auch, obwohl sie sowieso schon aus allen Nähten platzt, immer größer wird. Das ist, wenn man eh schon überfordert ist, eher keine gute Idee.


    Ich war vor einigen Jahren mal privat da (2008 oder so), da fand ich's eigentlich ganz in Ordnung. Da die Anreise für uns nicht so weit war, hatten meine Freundin und ich nur ein Tagesticket, von daher kann ich die Schlaf-/Unterkunftssituation nicht beurteilen. Ich hab die Messe damals schon als recht laut empfunden, aber an sich war's okay. Es war viel los, aber man hatte eigentlich immer Platz, auch mal stehen zu bleiben und sich die ein oder andere Show (z.B. ein wunderbarer Tanzwettbewerb am WoW-Stand) anzuschauen.


    Danach war ich dann 2016 das erste Mal beruflich dort. Da wir in dem Jahr am Xbox-Stand waren, der ins hinterletzte Eck gestopft worden war, und die Indies noch dazu in einer separaten USK18-Box hockten, hab ich von dem Trubel in dem Jahr wenig mitbekommen (Ich bin gekommen, wenn noch kaum jemand da war und bin gegangen, wenn fast alle anderen schon weg waren), aber mein Chef, der immer zwischen Business-Bereich und Xbox-Stand gependelt ist, hat da schon ziemlich geflucht.


    Der Hammer kam aber letztes Jahr, wo Köln Messe es tatsächlich geschafft hat, Ausstellerausweise doppelt zu vergeben:

    Ich wollte am ersten Tag die Messe betreten, um an meine Arbeit zu gehen, aber mir wurde der Zugang verweigert (das Gleiche ist meinem Kollegen passiert, mein Chef kam rein). Als wir - verständlicher Weise "leicht" irritiert - bei Mitarbeiterinnen der Messe nachfragten, wie das denn sein könne, erhielten wir die etwas pampige Antwort: "Sie sind vor 10 Minuten am Osteingang rein und haben sich nicht richtig wieder ausgecheckt." Randnotiz: Wir waren zu dem Zeitpunkt am Südeingang. Wer das Gelände der Gamescom kennt, weiß, dass es ziemlich unmöglich ist, in 10 Minuten vom Ost- zum Südeingang zu hetzen, sich durch die Schlange der Wartenden nach vorn zu prügeln und dann frisch, umverschwitzt und mit ruhiger Atmung am Einlass zu stehen... Als ich das den netten Damen erklären wollte, dass das nicht sein kann und offenbar ein Fehler vorliegt, schnitt man mir - noch pampiger als vorher - das Wort ab: "Das ist aber so. Steht hier doch." Das war dann der Zeitpunkt, wo mir die Hutschnur geplatzt ist und ich die Trulla fast über die Absperrung gezerrt hab. Ich arbeite in der Qualitätssicherung. Ich bin also quasi ein Bug-Hunter. Und da will die Ische mir allen Ernstes erzählen, ihre verblödete Software mache keine Fehler, sondern der gesunde Menschenverstand irre sich?!

    Am meisten aufgeregt hat mich, dass das Personal (es hat zwar nur eine Dame geredet, aber insgesamt standen da drei) keinen, wirklich keinen Versuch zur Problemlösung unternommen sondern stattdessen uns als Schuldige/Dumme hingestellt hat...

    Naja, irgendwann haben sie uns dann doch rein gelassen (Warum, weiß ich gar nicht mehr.) und haben uns zum Service-Center geschickt, wo wir das Problem dann klären sollten. Da ja immer einer von uns am Stand sein musste, haben mein Kollege und ich das getrennt machen müssen - über seine Erfahrungen kann ich also nicht viel sagen. Aber mir haben sie im Service-Center schon wieder versucht, den Schwarzen Peter unterzujubeln: "Sind Sie sicher, dass Sie nicht vorher an einem anderen Eingang rein sind?" "Ja!" "Haben Sie die Tickets per Post bekommen?" "Öh... ja, denke schon." "War Ihnen die Lieferzeit womöglich zu lang und haben Sie deswegen Ersatztickets beantragt? Dann wurden die Ersten natürlich entwertet!" "Äh... nein, soweit ich weiß, haben wir nur diese Tickets bekommen, keine Ersatztickets." ... Und so wäre es vermutlich noch ewig weiter gegangen, wenn ich nicht das Glück gehabt hätte, dass die Dame hinter mir mitbekommen hat, um was es ging und daraufhin fröhlich grinsend einen ganzen Haufen Tickets auf den Tisch warf mit den Worten: "Das Problem haben wir auch. Bei 12 von 14 Tickets. Und nein, wir haben auch keine Ersatztickets bekommen oder beantragt."

    Nach einigem Hin und Her stellte sich dann irgendwann raus, dass bei den Ausstellertickets Codes doppelt vergeben wurden.

    WTF?!

    Ich meine, wie kann sowas denn passieren, bitteschön?!

    Und es waren nicht nur ein oder zwei Tickets, die betroffen waren, sondern gefühlt mindestens 1/3 aller vergebenen Ausstellertickets...

    Wir haben dann anstandslos neue Tickets bekommen und das hat das Problem behoben, aber trotzdem... Und wenn ich dann auch noch an die Art und Weise denke, wie wir behandelt wurden, macht mich das immer noch ein wenig wütend.


    Zudem war die Messe grenzenlos überfüllt (Ich hab für einen Toilettengang teilweise 1/2 Stunde gebraucht, obwohl die Toiletten nicht weit weg vom Stand waren, weil die Gänge derart verstopft waren und die Schlange vor der Frauentoilette natürlich wieder kilometerlang war...), sodass sie in den Hauptgängen mit Absperrbändern ein Wegleitsystem gebastelt haben, damit zumindest ein klein bisschen was vorwärts geht. In den allerschlimmsten Stoßzeiten wurden ganze Gänge zu Einbahnstraßen erklärt und ich musste z.T. größere Umwege laufen, um wieder zum Stand zurückzukommen. Ätzend.


    Ich hoffe ja, dass es dieses Jahr ein bisschen besser läuft, aber viel Hoffnung hab ich nicht...

    Megaolf :


    Soweit ich weiß kann man auch in Köln campen - zumindest hat das ein Kollege von mir vor 2 Jahren gemacht. Allerdings hatte der Campingplatz nichts mit der Gamescom oder der Köln Messe zu tun, soweit ich weiß.

    Allerdings hat man, meiner Meinung nach nichts verpasst, wenn man die Gamescom in Köln nie besucht hat. Die Organisation der Köln Messe ist jedes Jahr wieder furchtbar (Wie kann man bei der Größe keinen Ausstellereingang haben, der in der Nähe des Haupt-ÖNV-Anschlusses ist?! Wie kann man Ausstellerausweise doppelt vergeben?!) und sie verkaufen viel zu viele Tickets, sodass vor allem am Wochenende sämtliche Gänge mehr als verstopft sind. So macht das keinen Spaß.

    Yuffie


    Während der Messe selbst werde ich wohl nicht dazu kommen etwas zu schreiben, zumal ich nur mein Handy dabei haben werde und das nicht gerade der komfortabelste Weg zum Schreiben längerer Beiträge ist.

    Aber ich verspreche, dass ich versuchen werde, das ein oder andere Spiel anzutesten und dann hinterher zu berichten. :)

    Das größte Problem jedoch ist eine sehr starke Parallele der Welt und die Positionierung von Gegenden zu anderen Zelda-Ablegern. Ein Wald nahe des Dorfes, der Berg im Norden, die See im Süden, einige Wasserorte in der Karte und dann eine Wüste weit weg. Ach ja und dann gibt es eine Festung zentral in der Kartenmitte.


    Da verstehe ich nicht so ganz, was du meinst.


    Meinst du, dass ein derartiger Aufbau ein "Muss" für 3D-Zeldas ist?

    Dann hab ich ganz spontan ein Gegenbeispiel: Majora's Mask. Dort gibt es kein Walddorf, keinen großen See und auch keine Wüste. Und in der Kartenmitte ist Unruh-Stadt anstatt des finalen Schloss-Dungeons.

    Ein derartiger Aufbau ist also definitiv kein Muss für ein wunderbares, allseits geliebtes Zelda und somit wäre dies sicherlich nicht das größte Problem dabei, A Link's Awakening in 3D umzusetzen.


    Oder meinst du, dass der Kartenaufbau von A Link's Awakening eben genauso aufgebaut ist und dieser klassische Aufbau langweilig ist?

    Dann hab ich die Karte falsch im Kopf...


    Den anderen Punkten kann ich jedoch vom Tenor her zustimmen:

    Die Welt wäre wirklich viel zu klein und leer und müsste durch weitere Dörfer/Völker erweitert werden.

    Nebenquests brauche ich persönlich jetzt nicht unbedingt, aber ich sehe, dass viele Spieler das anders sehen - daher müsste auch da etwas gemacht werden.

    Auch bei den Items finde ich nicht unbedingt, dass es mehr Gegenstände bräuchte, bloß weil manche keine aktive Funktion haben sondern passiv wirken sollen. Mehr ist nicht unbedingt besser und ich persönlich habe lieber weniger Items, die ich dafür regelmäßig benutze(n muss) als irgendwelche Inventarleichen, die ich einmal in ihrem Dungeon brauche und danach nie wieder. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass manche Items in einem 3D-Zelda nicht gut funktionieren würden: Ich stelle es mir z.B. sehr schwierig vor, die Funktion der Pegasus Stiefel optisch ansprechend in einem 3D-Spiel umzusetzen (sofern der generelle Grafikstil nicht comichaft-komisch ist, was zu A Link's Awakening nicht recht passen würde). Und ich finde die Vorstellung eines Links, der nur über Abgründe hüpfen kann, wenn er eine Feder in der Hand hält, mehr als befremdlich... (Das geht mir auch bei der 2D-Umsetzung so, aber auf Grund der geringeren Auflösung/schlechteren Grafik sehe ich im Original nicht wirklich wie die Greifenfeder tatsächlich funktioniert und kann es hier besser akzeptieren. Aus den Augen aus dem Sinn...)


    Insgesamt stelle ich mir eine 3D-Umsetzung von A Link's Awakening also ebenfalls sehr schwierig vor, auch wenn das Endprodukt, sollte es einem gelingen sämtliche Probleme zu lösen, sicherlich ein verdammt atmosphärisches, hübsches Zelda wäre.

    Yuffie

    Das hatte ich doch getan - nur halt mit dem Vermerk, dass ich auf Grund der anderen Handhabung nicht daran glaube, dass es sehr viele Titel sein werden und ich persönlich deswegen das nicht als wirkliche Alternativ zum 3DS sehe.


    Aber du hast natürlich Recht, es kann nicht schaden zu betonen, dass Abwarten vielleicht eine gute Idee ist, um besser einschätzen zu können, wir Nintendo mit dem Thema umgeht und ob der Online Service nicht womöglich einen Dienst anbietet, der Dr.Clent's Ansprüchen genügt.

    Yuffie :


    Die zweite Quelle, die ich zitiert hatte, bezieht sich auf das von dir zitierte Kotaku-Interview und schreibt weiter ausführend dazu:

    Zitat

    "Es gibt aktuell keine Pläne, klassische Spiele unter dem Banner der Virtual Console zu veröffentlichen, wie es bei anderen Nintendo-Systemen der Fall war", hieß es in der Antwort. Einer generellen Absage an den Kauf von Retro-Spiele sei dies aber nicht gleichbedeutend. Nur eine eigene digitale Ladenfront für diese, wie es bei Konsolen und Handhelds seit der Wii der Fall war, wird es nicht geben. Stattdessen gebe es eine "Vielzahl anderer Wege". Damit gemeint sind der bereits erwähnte Online-Service Nintendo Switch Online, der Nintendo eShop und "gebündelte Kollektionen". Das diese nicht unter die Marke der Virtual Console fallen, begründet Nintendo mit einer erweiterten Funktionalität, die die Portierungen bieten beziehungsweise bieten sollen. Darunter fallen beispielsweise Online-Multiplayer, Sprachchat via Nitendo Switch-App und zusätzliche Spielmodi.


    Das würde ich schon so verstehen, dass so ein Modell wie die Virtual Console momentan nicht geplant ist.

    Das schließt natürlich nicht aus, dass es Klassiker auf der Switch geben wird, aber für mich klingt dieses Zitat als würden sie auf anderen Wegen zur Verfügung gestellt, z.B. über den e-Shop.


    Aber man kann nie wissen, was Nintendo sich noch so ausdenkt und aus dem Hut zaubert.

    Ich habe eigentlich nur Angst, dass Nintendo in naher Zukunft im Rahmen des neuen Online Dienstes auf den Trichter kommt Nintendo Classics in den Switch E-Shop einzufügen


    Auch wenn man sowas natürlich nie mit Sicherheit sagen kann (Wenn Firmen Geld riechen, werden Aussagen von gestern schnell über den Haufen geworfen...), sieht es momentan so aus als müsstest du dir darum keine allzu großen Sorgen machen, da so etwas wie eine Virtual Console für die Switch nicht geplant ist.


    Bislang sieht Nintendo nur vor, einzelne Titel zu portieren und ggf. durch neue Funktionalitäten aufzupeppen (Quelle).

    Da das aber mit deutlich mehr Arbeit verbunden ist als Spiele einfach nur zu emulieren (wie es bei der Virtual Console der Fall ist), kann ich mir nicht vorstellen, dass es sehr viele Klassiker oder (3)DS-Spiele auf die Switch schaffen werden.

    Wenn du dir einen New 3DS/2DS kaufen willst, willst du dir Hardware aus dem Jahre 2014 ins Haus holen. ^^ (Ja, ich mag Nitpicking.)


    Tatsächlich würde ich mir an deiner Stelle erst mal überlegen, ob du einen alten 3DS/2DS willst oder einen New 3DS/2DS, denn da besteht tatsächlich ein kleiner Unterschied und es gibt ein paar Spiele (sehr, sehr wenige), die ausschließlich auf einem New 3DS/2DS laufen (Xenoblade z.B.).

    Ich hatte sehr lange einen 3DS der ersten Generation, habe ihn aber letztes Jahr dann gegen einen New 2DS XL eingetauscht, weil ich festgestellt habe, dass mein altes Gerät zunehmend Probleme mit jüngeren Spielen bekommen hat (Pokemon Sonne/Mond z.B.). Außerdem fand ich das Teil todschick und ein größerer Bildschirm war auch nicht zu verachten.

    Bislang habe ich den Kauf nicht bereut und auch wenn ich inzwischen mit der Switch deutlich mehr spiele, hole ich das gute Teil immer mal wieder raus.


    Ich glaube durchaus, dass Nintendo die DS-Reihe in Zukunft vernachlässigen wird (bei Pokemon z.B. ist ja schon angekündigt worden, dass die Reihe auf die Switch "umziehen" wird), aber das macht die alten, bereits erschienenen Titel ja nicht schlechter - und da sind einige sehr tolle Spiele dabei (zumal der (New) 3DS/2DS ja auch normale DS-Spiele abspielt und man z.B. Chrono Trigger nachholen könnte, falls man dieses wunderbare Spiel noch nicht kennt).


    In letzter Instanz musst du wissen, was du möchtest und ob sich die Anschaffung dieses recht teuren Geräts für dich lohnt, aber ich persönlich finde, man macht damit nichts falsch, weil die Basis der bereit erschienenen, sehr guten Spiele so groß ist, dass sich die Anschaffung der Konsole garantiert rentiert.


    Und A Link Between Worlds ist eines der besten Zelda der letzten Jahre.

    Es gibt mehrere Dinge, die ich in Twilight Princess vermisst habe.


    Ähnlich wie Dr.Clent (und vermutlich viele andere auch) habe ich das Leben vermisst. Ob das jetzt in der furchtbar leeren Steppe oder in den Dörfern/der Stadt war. Ich meine, Hyrule ist in TP schon ziemlich groß und es gibt ein kleines Dorf, eine halbe Geisterstadt (Kakariko), ein Zora-Dorf, ein Goronen-Dorf und eine Stadt, in der man gefühlt 3 Häuser betreten kann. Wow. Ja, in Zelda gab es nie viel mehr Dörfer/Städte (Ausnahme BotW), aber in TP hat mich das irgendwie besonders genervt, weil selbst die Ortschaften, die es gab, so verdammt leer waren.

    Über Kakariko war ich beim ersten Spielen echt geschockt. Kakariko war bis dahin für mich der Innbegriff eines fröhlichen, belebten Dörfchens und dann das... ein verfallenes Kaff, in dem zwei Männer und ein Mädchen wohnen...

    Und von Hyrule-Stadt will ich gar nicht erst anfangen. Die Stadt besteht zu 90% aus Pappaufstellern, mit denen man nicht interagieren kann: man kann mit den meisten Bewohnern nicht reden und die meisten Häuser können nicht betreten und erforscht werden. Das fand ich echt arm.


    Generell würde ich mir in Zelda-Spielen etwas mehr Ortschaften wünschen. BotW hat da schon einen großen Schritt gemacht, aber da geht noch mehr! Ich fänd es z.B. super, wenn es auch mal mehrere Zora-/Goronen-Dörfer gäbe: z.B. die See-Zoras, die Fluss-Zoras und die Meer-Zoras, die sich dann auch optisch leicht unterscheiden. Oder Misch-Dörfer, wo verschiedene Rassen gemeinsam leben: z.B. ein Bergdorf, in dem Gerudo und Goronen gemeinsam leben oder ein Dorf am Strand, in dem sich Hylianer und Zora niedergelassen haben.

    Rassentrennung ist so überholt... ;)


    Am allermeisten habe ich in TP aber wohl die konsequente Umsetzung eigentlich sehr guter Ideen vermisst. Twilight Princess strotzt nur so vor guter Ansätze und es hätte das Potenzial gehabt eines der besten Zeldas überhaupt zu werden:

    • wunderschöne Grafik
    • viele, zum Teil sehr einzigartige Items
    • die Möglichkeit, sich in einen Wolf zu verwandeln und in dieser Form mit Tieren zu kommunizieren
    • Licht-/Schattenwelt

    Aber wirklich viel daraus gemacht wurde leider nicht.

    Obwohl TP den, meiner Meinung nach, schönsten Grafikstil aller Zelda-Teile hat, ist es das optisch langweiligste Spiel der Reihe. Fast alles ist eine grau-braune Matsche, zumindest gefühlt. Es gibt zwar unterschiedliche Biotope, aber irgendwie bleibt die Welt trotzdem trist. Vor allem die Steppe hätte man mit ein paar grafischen Details aufpeppen können: Wie wär's z.B. mit einer Wiese voller knallbunter Blumen, deren Blätter in die Luft gewirbelt werden, wenn man mit Epona durch sie hindurch prescht? Oder hier und da ein schöner, glitzernder Bach, in dem Fische und Frösche leben?

    Ich weiß, solche Ansätze gab es in TP durchaus, aber sie blieben eben Ansätze und wirken wie entweder auf den letzten Drücker noch schnell rein geklatscht und wie "gewollt und nicht gekonnt".

    So viele tolle, einzigartige Items es in TP gibt, so viele Eintagsfliegen gibt es auch unter ihnen: Items, die man außerhalb ihres Dungeons nie wieder braucht... Der komische Kreisel aus der Gerudo-Festung war z.B. eine interessante Idee, deren Potenzial nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wurde. Man hätte z.B. noch ein Minispiel einbauen können, so eine Art Lorenfahrt, wo man mit dem Kreisel möglichst schnell eine von Hinternissen übersäte Rennstrecke absolvieren muss - entweder auf Zeit oder um z.B. das heiße Quellwasser rechtzeitig zu dem erschöpften Goronen zu bringen.

    Nachdem Hyrule vom Dämmerlicht befreit hat, wird Links Wolfsform beinah obsolet, was ich sehr schade fand. Ich hätte mir gewünscht, dass man mit der Fähigkeit, mit anderen Tieren zu reden, mehr gemacht hätte. Zum Beispiel hätte man die Katzen in Hyrule-Stadt als Ablenkungsmanöver nutzen können, um sich in die Arztpraxis schleichen zu können oder irgendwie sowas.

    Die Idee einer Licht- und einer Schattenwelt, die parallel zu einander existieren, ist toll und A Link to the Past hat bewiesen, dass dieses Konzept spielerisch auch sehr gut funktioniert, wenn man es richtig umsetzt. In TP ist das aber leider nicht der Fall... Die Dämmerlichtbereiche sind, abgesehen von anderen Gegnern und minimalen Änderungen, mit der Lichtwelt identisch und vor allem in Gameplay derart repetitiv, dass es zum Füße einschlafen ist. Da wären individuellere Aufgaben und Rätsel wünschenswert gewesen. Und dann erst die Schattenwelt... Ich hatte mir so sehr ein richtiges Dorf, ein wenig Oberwelt und natürlich den Palast gewünscht... Eine richtige, erkundbare Welt, die sehr gerne karg, unwirtlich und gefährlich hätte sein dürfen - immerhin war die Verbannung in die Schattenwelt ja ursprünglich eine Bestrafung für die schlimmsten Verbrecher. Stattdessen haben wir einen Palast, drei nutzlose NPCs und viel Nichts bekommen...


    Kurz um: Twilight Princess gehört zu den Spielen, die weit hinter ihrem Potenzial zurückbleiben, was ich sehr schade finde, weil ich es eigentlich so verdammt gerne richtig gern haben wollen würde. Ich liebe Midna, ich liebe den Grafikstil, ich liebe viele der Ideen, aber da kaum etwas in dem Spiel wirklich ausgeschöpft wird und sich alles etwas unfertig und abgewürgt anfühlt, hinterlässt das Spiel bei mir immer einen etwas faden Nachgeschmack und den Wunsch nach dem Spiel, das es hätte werden können, wenn ihm genügend Zeit (und Geld) gegeben worden wäre.

    Ich denke, hier ist es relevant, in welche Richtung sich die Serie weiterentwickeln wird. Eigentlich war und ist Zelda ein Action-Adventure, das vom Erkunden der Welt, Lösen von Rätseln, etc. lebt. Da braucht es keine großartige Hintergrundgeschichte oder ausgefeilte, detailliert designte Charaktere - dementsprechend habe ich diesbezüglich bislang auch nie etwas vermisst (auch wenn ich über die Shiekah als Volk sehr gerne mehr erfahren würde - vor allem nach den düsteren Andeutungen im OoT-Schattentempel).


    Allerdings bedient sich die Reihe spätestens seit Skyward Sword immer stärker an RPG-Elementen und im Gegensatz zu Adventures leben RPGs bekanntlich (auch) von der Hintergrundgeschichte und vor allem den auftretenden Charakteren und deren Entwicklung. Sollte sich die Zelda-Reihe also noch stärker in Richtung RPG wandeln, kommen sie vielleicht irgendwann um mehrdeutige Figuren nicht mehr herum.


    Allerdings kann ich mir einen derart krassen Bruch mit dem Fundament der Reihe nicht vorstellen und denke, Zelda wird immer in erster Linie ein Adventure bleiben und deswegen (mit Recht) Charaktere und Story vernachlässigen.


    Viel frustrierender als dieses schwarz-weiß-Zeichnen bei den Charakteren finde ich eher, das manchmal sehr wohl interessante Hintergrundgeschichten angedeutet, aber nie erzählt werden. Ich wüsste, um bei dem Beispiel von oben zu bleiben, u.a. furchtbar gern, worin die "blutige Geschichte Kakarikos" besteht.

    (Sowieso würde ich mal unglaublich gern ein richtig düsteres Zelda spielen, wo ein blühendes Hyrule an den Rand des Untergangs/Zerfalls gedrängt würde. Ich hätte die Ereignisse 1000 Jahre vor BotW wesentlich spannender gefunden als das, was ich in BotW tatsächlich bekommen habe... Aber das ist ein anderes Thema.)

    Ich würde wirklich gern mitmachen, hab aber leider keine Zeit. Momentan ist die Arbeit sehr anstrengend und wenn ich dann nach Hause komme, bin ich meist so müde, dass ich keine Lust hab, zum GameBoy zu greifen und dann hinterher auch noch einen Bericht zu schreiben - zumal Sozialleben und Sport auch noch Zeit fressen.


    Vielleicht schaffe ich's ja das nächste Mal, wenn das ZFZZ für mich nicht gerade in eine berufliche Crunch-Time fällt...

    So, jetzt hab ich auch endlich Zeit, mich mit diesem aufwendigen, aber interessanten Thema auseinander zu setzen. Dann wollen wir mal ohne langes Vorgeplänkel loslegen:



    GRAFIK


    Bosse - Gestaltung

    Ein Boss, der wie die Faust aufs Auge zum vorangegangenen Dungeon passt, ist immer etwas Feines; vor allem, wenn das Boss-Design zur allgemeinen Atmosphäre passt, aber trotzdem im Vorfeld nicht offensichtlich war - dann ist man gleichzeitig befriedigt und ein wenig überrascht.

    Allerdings ist mir die Optik (Ich nehme an, das ist hier gemeint.) von Bossen nicht so wichtig. Es ist ein nice-to-have, wenn sie toll inszeniert sind und auch noch gruselig/bedrohlich aussehen, aber für mich definitiv kein Game-Maker.

    ★★☆☆☆


    Visualisierung der Oberfläche

    Eine lebendige, ansprechend gestaltete Oberwelt lädt zum Verweilen und Erkunden ein und fördert das sich-in-die-virtuelle-Welt-hinein-Träumen. Meiner Spielmotivation ist die Oberwelt nicht so wichtig, sowas ist für mich eher "eye candy": Ich freue mich, wenn sie mir gefällt, aber es tut meiner Motivation auch keinen großen Abbruch, wenn das nicht der Fall ist.

    Allerdings verbringe ich wenig überraschend mehr Zeit mit Erkunden und Umherstreifen, wenn die Welt lebendig ist und eben etwas zu entdecken bietet.

    ★★★☆☆


    Umsetzung der jeweiligen Themen

    Ich mag es sehr, wenn Dungeons ein klares Thema haben, das sich wie ein roter Faden durch das ganze Labyrinth zieht. Am besten deutet sich das Thema schon ein wenig in dem Gebiet, in dem der Dungeon verortet ist, an.

    Zum einen ist dadurch für den Spieler ganz intuitiv erkenntlich, welche Teile der Spielwelt zusammengehören, was die Lösungssuche, sollte man mal nicht weiterkommen, auf einzelne Gebiete eindämmt. Zum anderen gewährleistet es eine gewisse Abwechslung im Gameplay, wenn die einzelnen Dungeons unterschiedliche Thematiken haben - vor allem, wenn es in den Labyrinthen dann auch noch zu dem jeweiligen Thema passende Ausrüstungsgegenstände zu finden gibt.

    ★★★★☆


    Charaktere - Design

    Das optische Design des/der Protagonisten ist mir tatsächlich recht wichtig. Ich kann selbst nicht 100%ig erklären, wieso, aber ich habe weniger Spaß, wenn ich mit einem Charakter spielen muss, den ich hässlich finde (Vielleicht bin ich einfach oberflächlich...). Wenn ich einen Charakter gar als unsympathisch aussehend empfinde, kann mich das sogar von einem Spiel abschrecken. (Das liegt in erster Line daran, dass ich davon ausgehe, dass die Entwickler eines Spiels mit dem Design eines Charakters bereits bestimmte Dinge ausdrücken wollen. Wenn der Protagonist z.B. ein 2m-Schrank von Mann mit grimmiger Miene und dicker Narbe im Gesicht ist, dann geh ich von viel Action, Geprügel und Machotum aus. Und diese Assoziationen können durchaus schon Einfluss darauf haben, ob ich ein Spiel für interessant erachte oder nicht.)

    ★★★★☆



    SOUND


    Akustische Untermalung auf der Oberwelt

    Ich habe immer gedacht, mir wäre musikalische Untermalung total wichtig, habe dann aber beim Spielen von BotW festgestellt, dass ich mich da wohl geirrt habe, denn mir ist die fehlende bzw. nur sehr dezent vertretene Hintergrundmusik von BotW überhaupt nicht (negativ) aufgefallen; ich habe nichts vermisst. Demzufolge ist mir die musikalische Untermalung der Oberwelt offenbar herzlich egal.

    ☆☆☆☆☆


    Spezielle Soundtracks

    Für mich lebt die Zelda-Reihe ein bisschen von bestimmten Soundtracks. Ich würde es z.B. vermissen, wenn das Hauptthema nicht zumindest irgendwann irgendwo angespielt werden würde oder wenn das Schloss-Thema plötzlich fehlen oder ein anderes wäre.

    Trotzdem ist das nichts, ohne das ich nicht leben könnte.

    ★★☆☆☆


    Musikalische Begleitung in bestimmten Gebieten

    Der Punkt hängt für mich stark mit dem vorangegangenen zusammen: in bestimmten Gebieten erwarte ich einen bestimmten Soundtrack. Wenn z.B. in Schloss Hyrule plötzlich ein anderer Track gespielt würde, würde mich das so irritieren, dass es der Atmosphäre einen Abbruch tun würde.

    Aber auch abgesehen davon ist Hintergrundmusik eine gute Möglichkeit auf subtile Weise die Stimmung eines Ortes zu beeinflussen.

    ★★☆☆☆



    STORY


    Geschichte - Tiefe und Anreiz

    Generell ist mir die Geschichte eines Spiels ziemlich wichtig, aber machen wir uns nichts vor: für einen Zelda-Teil ist der Tiefgang der Hintergrundgeschichte nicht gerade wichtig. Im Grunde lassen sich fast alle Teile auf "Rette Zelda vor dem bösen Bösewicht" zusammendampfen. Wichtiger ist hier eher das Stroy-Telling und wie sich das Spiel und dessen Hintergrundgeschichte nach und nach entfalten.

    Trotzdem empfinde ich es als sehr begrüßenswert, wenn die Geschichte Denkanstöße und Raum für Interpretation und Spekulationen lässt.

    ★★☆☆☆


    Geschichte - Logischer Zusammenhang


    Dass die Geschichte logisch aufeinander aufbaut, ist für mich eine der Grundvoraussetzungen für ein Spiel. Egal, wie banal die Geschichte ist, wenn sie wie Kraut und Rüben erzählt wird und man überhaupt nicht versteht, warum man jetzt X machen soll, ist das Spiel wirklich, wirklich schlecht.

    Ein logischer Aufbau, aus dem (mit etwas Grübelei) immer abzuleiten ist, was als Nächstes zu tun ist (bzw. getan werden kann), ist für mich das A und O eines Spiels.

    ★★★★★


    Charaktere - Geschichtliche Einbindung

    Es ist immer schön, wenn auch NPCs in die Geschichte mit eingebunden werden und man auf diese Weise etwas über ihren Charakter und ihre Hintergrundgeschichte erfährt. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie selten sowas in Zelda-Teilen gemacht wird, ist dieser Punkt für ein gutes Zelda offenbar nicht so wichtig.

    ★★☆☆☆


    Charaktere - Persönlichkeiten/Persönlichkeitsentwicklung

    Genau wie beim Tiefgang der Geschichte ist mir dieser Punkt bei Spielen eigentlich wichtig, aber bei Zelda zu vernachlässigen. Mir fiele kein Teil ein, in dem Persönlichkeitsentwicklung irgendwie eine wirkliche Rolle gespielt hätte (Na gut, Majora's Mask (Taya) und Twilight Princess (Midna) vielleicht, aber auch da hat es eigentlich kaum Auswirkungen aufs Gameplay oder die Gesamtatmosphäre des Spiels.).

    ★☆☆☆☆


    Bosse - Inszenierung

    Hab ich im ersten Punkt "Bosse - Gestaltung" mitbeantwortet, weil sich für mich die Inszenierung nicht von der Gestaltung/dem Design trennen lässt.


    ---


    So, an dieser Stelle mache ich erstmal Schluss - ich will heute Abend noch etwas anderes machen als an diesem Post zu schreiben. ^^

    Teil 2 folgt dann bei Gelegenheit.

    Ich werde aus beruflichen Gründen während der gesamten Laufzeit der Messe am Nintendo-Stand (im Nindie-Bereich) vertreten sein (Kommt also gern vorbei, wenn ihr wollt. :z08:).


    Wie ich die Messe von den letzten zwei Jahren kenne, werde ich recht wenig Zeit (und vor allem Lust) haben, mich durch die Menschenmassen zu quälen und mir viel anzuschauen, aber manchmal hat man ja Glück und die Dinge, die einen interessieren, sind gar nicht so weit weg. Letztes Jahr z.B. war uns direkt gegenüber der SquareEnix-Stand, was für mich super war und worauf ich auch dieses Jahr ein bisschen hoffe, weil mich Kingdom Hearts III und natürlich Final Fantasy VII Remake sehr interessieren (Aber Yuffie hat's ja schon angedeutet: Dass man zu Letzterem etwas zu sehen bekommt, ist wohl mehr Wunschdenken als alles andere.).


    Wenn es sich irgendwie ergibt, werde ich mir auch Devil May Cry 5 anschauen (am besten irgendwann mal morgens bevor die Messe für Besucher öffnet).

    Und natürlich das Nintendo-Line-Up. Ich würde mich freuen, wenn man z.B. Let's go Pikachu/Evoli testen könnte. Ich bin noch ein bisschen skeptisch, ob ich mir eines der Spiele holen soll. Auf der einen Seite gefällt mir die Idee eines Rot/Blau/Gelb-Reboots total gut und einiges, was ich von den Spielen gesehen habe, fand ich auch total schnuckelig, aber auf der anderen Seite haben mich eine News auch eher abgeschreckt (keine Kämpfe gegen wilde Pokemon; kein Arena-Kampf, wenn man kein "passendes" Pokemon dabei hat, etc.). Da würde ich im Vorfeld gerne mal austesten, wie sich die Spiele anfühlen.

    Spontan fällt mir als Ergänzung "Charaktere - Design" ein.

    Du hast "Charaktere - Persönlichkeiten/Persönlichkeitsentwicklung" drin (was auch ganz wichtig ist), aber ich vermisse einen Punkt, der das optische Design der (Haupt-)Charaktere aufgreift. Nennt mich oberflächlich, aber das ist für mich durchaus wichtig - ich möchte nicht mit einem Protagonisten spielen, der für mein Empfinden unsympathisch aussieht (ein Grund, weshalb ich trotz allem Guten, das ich drüber gehört hab, God of War nicht gespielt habe).


    Und ich hab noch eine Frage dazu wie du dir den Thread vorstellst:

    Hättest du gern, dass wir unsere Top 10 ganz allgemein erstellen (und die von dir genannten Punkte dazu als Orientierung für eine Beurteilungsgrundlage hinzuziehen) oder wünscht du dir, dass wir zu den einzelnen Punkten ein Ranking unserer Lieblingsteile aufstellen. (Ich denke, du meinst ersteres, aber ich wollte sichergehen.)

    Oh... hm... Das ist eine sehr gute Frage.


    Wenn ich die Spiele, die ich gezwungenermaßen auf der Arbeit immer wieder spielen muss, nicht mitzähle, dann komme ich vermutlich in Mario Kart 64 auf die meisten Spielstunden. Das Spiel habe ich mit meiner Mutter so oft gespielt... Daran denke ich immer gern zurück. :)


    Das Single-Player-Spiel mit den meisten Spielstunden ist bei mir wohl - das wird wohl kaum jemanden überraschen - Terranigma. Das Spiel an sich ist zwar nicht so lang, aber ich hab es seit Erscheinen ca. 1x jährlich durchgespielt - das läppert sich. ^^


    Ansonsten habe ich sehr viel Zeit in Final Fantasy X und Final Fantasy X-2 gesteckt. Letzteres war das erste Spiel überhaupt, das ich auf 100% gebracht habe und ersteres ist vermutlich das Spiel mit der meisten Spielzeit innerhalb eines Spielstandes (~80 Stunden).

    (Ja, das sind Rookie Numbers, ich weiß. Aber ich bin kein großer Freund von erkunden um des Erkundens willen und/oder ewig und drei Tage nach dem letzten gemein versteckten Geheimnis zu suchen. Wenn die Story durch ist, bin ich in der Regel auch mit dem Spiel(stand) durch und fange, wenn ich das Spiel nochmal anfasse, ein neues Save an.)


    Edit:


    Musste gestern Abend feststellen, dass mein Spiel mit der längsten Spielzeit innerhalb eines Spielstandes gar nicht FFX ist, sondern Stardew Valley mit knapp 90 Stunden. xD