Beiträge von Phirone

    In den letzten Monaten hab ich nicht viel geschafft, da mir mal wieder die Zeit fehlte, aber seit einigen Tagen hab ich wieder Zeit und Lust gefunden, weiterzumachen. Die Story hatte ich ja schon durch, ebenso die 900 Krogs (dank einiger Guides). Und nun geht es darum, den Rest zu finden, also Schreine, Nebenmissionen, Truhen und so weiter. Mal sehen, wie erfolgreich ich sein werde, und vor allem, wie viele Wochen Monate (Jahre?) ich noch brauche, bis ich das Spiel zufrieden beiseite lege.


    Dabei habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, die ganze Karte umzukrempeln. Seht selbst:


    Wie man sieht, gibt es noch viel zu tun, da ich es mir zum Ziel gesetzt habe, die gesamte Karte grün anzumalen. Na ja, vorausgesetzt, ich schaffe das in unter 200 Stunden, weil ich dann nachpinseln muss. Einige Stellen muss ich aber noch sauberer nachlaufen, auch wenn dort wahrscheinlich nichts ist. Am Ende warten dann noch die beiden DLC-Pakete.

    Auf den ersten Blick klingt das jetzt nicht ganz so deluxe wie erwartet. Das einzig wirklich Neue ist nämlich die Einführung von Toadette/Peachette und Nabbit als neue spielbare Charaktere. Denn New Super Luigi U ist bereits seit mehreren Jahren in New Super Mario Bros. U für Wii U enthalten, ebenso die drei erwähnten Modi. Da das Spiel zudem Teil der Nintendo Selects ist, ist es auch entsprechend günstig zu haben (Media Markt: 25 Euro). Auch der Super Guide und das Anzeigen von Hints war schon auf der Wii U in Form einer sehr großzügigen Videothek enthalten (in Peachs Schloss in Welt 1).


    Deshalb wundert es mich schon, dass die Deluxe-Version nur wegen der aufpolierten Grafik (die aber auch schon auf der Wii U ziemlich gut aussah) und zwei neuen Spielern wieder zum Vollpreis gehandelt wird (Saturn: 53 Euro). Andererseits ist es verständlich, da die New-Super-Mario-Bros.-Reihe sehr erfolgreich ist und man sich mit der Deluxe-Version wieder einen finanziellen Erfolg erhofft.


    Ich werde es wohl nicht kaufen, da ich bereits die Variante auf der Wii U gespielt habe. Ich fand es ziemlich gut und spaßig, es verspricht ähnlich viel Freude wie schon auf der Wii, wenn man etwas mit der Reihe anfangen kann. Daher kann ich das Spiel im Grunde empfehlen. Aber sofern man auch eine Wii U hat, würde ich es mir gut überlegen, nicht besser dort zu spielen.

    Heute habe ich es geschafft, Metroid Prime Hunters zu Ende zu spielen. Damit habe ich nun endlich alle Titel der Metroid-Reihe durch, mit Ausnahme von Federation Force, was ich noch mit Whity zusammen spiele.


    Leider habe ich nicht die vollen 100 % erreichen können, da mir bestimmt noch ein paar Scans und vermutlich auch das eine oder andere Item fehlen. Aber das macht nichts, da ich mir das komplette Durchspiel ohnehin nicht zum Ziel gesetzt hatte. Vielleicht hole ich es irgendwann einmal nach, aber so bin ich auch zufrieden.


    Ein im Vergleich zu den großen Prime-Teilen eher einfach gehaltenes, aber trotzdem schönes Spiel, das mir gefällt und ich den Metroid-Fans unter uns empfehlen möchte. Neben der Grundidee, dass man von anderen Kopfgeldjägern verfolgt wird, mochte ich besonders den Soundtrack gern, daher höre ich ihn immer wieder mal. Auf der anderen Seite freue ich mich jetzt wieder auf eine bequemere Steuerung, die sich in diesem Spiel sowohl auf dem DS als auch auf der Wii U auf die Bedienung des Touchpens konzentrierte. Dennoch bin ich froh, dass ich insgesamt recht gut mit der Touchpensteuerung zurechtkomme.

    Schön das du dieses tolle Spiel auch für dich entdeckt hast. Die 100 % hast du nicht vollgemacht, oder? Welche Bosse haben dir am meisten Spaß gemacht und welche waren am schwersten?

    Möchtest du noch den Seele aus Stahl Durchgang angehen? Die 112 % holen? Die Speedrun Herausforderung meistern?

    Tatsächlich steht bei mir noch das Finale aus, da ich es zeitlich nicht mehr hinbekommen habe und dann auch erst mal einige Tage außer Haus war. Das möchte ich gerne bald nachholen. Ansonsten habe ich mich bisher bemüht, möglichst alle Räume, Items und Raupen zu finden. Leider weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie viele Prozent ich habe, da ich keine Anzeige finden konnte. Weißt Du, wo man das (auf der Switch) nachsehen kann?


    Ich glaube, ich werde es dann spontan entscheiden, ob ich mich nach dem Durchspiel an die 100 oder sogar 112 % wage. Da ich auch sonst gern viele Spiele komplettiere, spricht Einiges dafür.


    Was die Bosse angeht, so fand ich jeden Kampf interessant und gleichzeitig auch anfangs viele schwierig. Aber das lag dann wohl auch daran, dass ich vielleicht etwas zu schwach in den Kampf ging. Mit geeigneten Amuletten, einem Besuch beim Schmied und etwas mehr Lebenskraft sieht es schon besser aus. Etwas länger hing ich zum Beispiel an der Qualle Uumuu, weil ich so oft getroffen wurde. Wie sieht es denn bei Dir aus, welcher Kampf war für Dich am Härtesten?

    Wie könnte mir der Übergang gelingen und welches Zelda kommt dafür am ehesten in Frage?

    Meint Ihr, es ist überhaupt möglich, nachdem man Breath of the Wild, mit all seinen Möglichkeiten, intensiv gespielt hat, sich wieder auf einen der älteren Teile einzulassen. Mir ist bewusst, dass ich die Frage für mich nur selbst beantworten kann - trotzdem interessiert mich eure Meinung dazu.

    Vermutlich ist es so, dass diejenigen die Frage nach der Möglichkeit am Besten beantworten können, die selbst diese Erfahrung gemacht haben, also Breath of the Wild als Erstes und erst dann vorige Zeldas gespielt haben. In meinem Fall trifft das nicht zu, da Breff eher mein bisher letztes Zelda gewesen ist.


    Andererseits frage ich mich: wieso eigentlich nicht? Ich bin mir sogar sicher, dass es Möglichkeiten gibt, Zugang zu älteren Titeln zu finden. Den Ansatz von Gravost finde ich vielleicht nicht schlecht: es wäre eine Überlegung wert, die Titel nach ihrer Chronologie rückwärts zu spielen, also als Nächstes Skyward Sword oder wahlweise The Wind Waker HD zu versuchen. Das Grundkonzept ist bei den meisten Zeldas stets das Gleiche hinsichtlich Linearität, Dungeons, Bossen, Haupt- und Nebenmissionen und wenn Dir dieses Spielprinzip von Grund auf zusagt, bist Du vielleicht schon auf dem richtigen Weg und kannst Dich auch an noch ältere oder gar Retrotitel wagen. Zumindest wäre das ein möglicher Weg, den man ausprobieren kann.


    Und zuletzt: Was sind herausragende Eigenschaften früherer Teile, die in Breath of the Wild nicht mehr so gut umgesetzt wurden (außer Dungeons). Daran könnte ich mich dann im jeweiligen Teil etwas orientieren.

    Ich denke, dass es schwer ist, das eindeutig zu beantworten, da auch immer eine gewisse subjektive Note mitspielt hinsichtlich dessen, was ein Spiel für jemanden besonders macht. Oft sind es, wie Du gesagt hast, die Dungeons, die einen hohen Stellenwert einnehmen. Für viele ist auch ein schöner und atmosphärischer Soundtrack sehr wichtig sowie die Möglichkeit, sich außerhalb der Hauptmissionen in Form von vielfältigen Nebenmissionen beschäftigen zu können: Sammel- und Tauschquests, Angeln, Gewinnspiele, mit NPCs interagieren und so weiter. Auch die Grafik und das Design (düster und realistisch in Twilight Princess, Cel Shading in The Wind Waker und impressionistisch in Skyward Sword beispielsweise) spielen oft eine große Rolle bei der Beurteilung. Nicht zuletzt macht die Einfachheit und Vielfalt der Steuerung viel aus, ebenso die Story, die das Spiel erst in eine Richtung lenkt.


    Ich vermute, dass nur die wenigsten mit einem Päckchen voller Erwartungen ihr erstes Zelda gespielt haben, sondern vielmehr einfach angefangen und so immer mehr Eindrücke gesammelt haben, worauf sich die Erwartungen an zukünftige Teile aufgebaut haben. Daher würde ich auch in Deinem Fall sagen: Nimm Dir einfach ein Spiel vor, das Dich interessiert, lass Dich darauf ein, erlebe es und beurteile erst am Ende, wie Du es fandest. Ich bin mir sicher, dass unter den vielen Titeln, die auf Dich warten, mindestens ein paar Stück dabei sind, die Dir gefallen würden, denn auch, wenn Breff etwas anders ist, so ist es dennoch ein Zelda. Somit hast Du bereits einen Draht zur Reihe.

    Hallo Siddhartha,


    willkommen im Forum auch von mir und viel Spaß beim Lesen und Schreiben, sofern es die Zeit zulässt!


    Vielleicht findest Du ja auch einmal den Zugang zu anderen Zeldas wie zum Beispiel A Link to the Past, Majora's Mask, The Minish Cap oder Skyward Sword, welche oft gelobt und empfohlen werden. Auch wenn ältere Spiele nicht direkt in hervorstechender Grafik punkten, kannst Du vielleicht etwas anderes aus den beispielhaft genannten Titeln mitnehmen, das Dir ebenso in Erinnerung bleiben wird.


    Auch ich hatte mich gefragt, woher Dein Name stammt. Danke daher für die Erklärung weiter oben.

    Hallo Maronus der Kroggi,


    erst einmal ein Willkommen an Bo(a)rd! Freut mich zu lesen, dass Du offensichtlich Spaß am Erkunden hast.

    Ich mag Krogs so gern weil ich einfach das Erkunden , Suchen und Rätseln so gern mag. Deshalb ist Botw auch definitiv eines meiner Lieblings-Zeldas. Wie siehts bei euch mit sowas aus ?

    Mir geht es da nicht anders. Das Erkunden ist eines der Hauptgründe, warum ich Zelda spiele. Glücklicherweise gibt es neben Breath of the Wild eine ganze Menge anderer Titel derselben Reihe, in denen man erkunden, suchen und Aufgaben lösen kann. Zwar ist das Krogsammeln in diesem Spiel einzigartig, aber dafür gibt es in vielen Vorgängern andere Möglichkeiten. Vielleicht findest Du ja weitere Zelda-Spiele, die Dich so beschäftigen können.


    Viel Spaß weiterhin!

    Hallo MinishMum,


    auch ich heiße Dich willkommen im Zelda-Forum und wünsche viel Spaß beim Lesen, Posten und Spielen! Erzähl uns doch bei Gelegenheit von Deinen Eindrücken von The Minish Cap im Unterforum, wenn Du Lust hast.


    Ich hoffe, dass Dir bezüglich Deiner Fragen geholfen werden konnte. Ich finde, dass über mir schöne Beiträge dabei sind, die sicher helfen können. Andernfalls: einfach fragen.

    Nun komme ich auch endlich dazu, meine Top Drei zu posten. Ähnlich wie Sylph habe auch ich im vergangenen Jahr leider nicht so viel gespielt, da zumeist entweder Zeit oder Lust fehlten oder ältere Spiele Vorrang bekamen. Dennoch habe ich es geschafft, gerade noch so drei Titel so weit gespielt zu haben, dass ich sie guten Gewissens ins persönliche Ranking aufnehmen kann.


    Platz 1: Hollow Knight

    Erst im Dezember auf der Switch angefangen, dann aber richtig. Mit dieser Platzierung teile ich die Meinung von Noa. Hollow Knight ist ein wunderschönes Indie-Abenteuer eines kleinen Ritters mit einer tollen Atmosphäre, hübschen Welten, einfacher Steuerung, überzeugender Musik und einem gewissen Suchtpotenzial. Für mich als Metroid-Fan ist es sogar doppelt attraktiv. Ich habe sehr viel Spaß gehabt, auch wenn ich auf die 100 % verzichtet habe, und fand es schon ein wenig schade, als sich das Spiel langsam dem Ende zuneigte. Gerne möchte ich es irgendwann noch einmal spielen und wer weiß - vielleicht tue ich mir sogar das komplette Durchspiel an. Denn Hollow Knight hat mir gezeigt, dass es trotz mancher fieser Gegner stets machbar ist.


    Platz 2: Kirby Star Allies

    Auf das neueste Switch-Abenteuer vom rosa Ball hatte ich mich lange gefreut. Als ich es dann zu Zweit spielen durfte, wurde ich nicht enttäuscht. Star Allies erinnert mich an das einstige Kirby's Adventure Wii, hat aber in manchen Aspekten sogar mehr zu bieten. Und vor allem Neues, wie einige interessante Kopier- und Freundschaftsfähigkeiten. Auch wenn es etwas kurz geraten ist, ist es wie immer süß, lustig und herausfordernd gewesen, die Levels zu bereisen. Allein Dededes Auftritt war ja mal top!


    Platz 3: Super Smash Bros. Ultimate

    Ein Punkt von mir für das neueste Smash. Insgesamt würde ich sagen, dass sich meine Begeisterung für den Titel eher in Grenzen hält, da Ultimate hauptsächlich für Quantität wirbt und nur wenig Neues und Interessantes bietet, das es von Sm4sh abheben würde. Aber auch ich kann mich dem Spaß, das allein die einfachen Kämpfe versprechen, nicht entziehen. Regelmäßig ein paar Runden kämpfen muss einfach sein. Die große Auswahl an Kämpfern und Stages sowie der hübsche Soundtrack werden mir garantiert noch einige Jahre Freude bereiten!


    Flop des Jahres: -

    Auch 2018 kannte ich kein Spiel, das ich als Flop bezeichnen könnte.


    Weitere nennenswerte Spiele:

    • Octopath Traveler: sehr schönes und beeindruckendes RPG, das ich gerne nachholen würde! Leider habe ich es nicht über die Demo geschafft und aufgrund der bisher geringen Spielzeit wollte ich es nicht ins Ranking aufnehmen.
    • Super Mario Party: ein spaßiges Mario Party mit lustigen Minispielen, aber nach nur einem Brett und zehn Minispielen traue ich mich zu keinem Urteil.


    Most Wanted: Yoshi's Crafted World

    Eigentlich könnte ich meinen Text vom letzten Jahr einfach kopieren. Mein größtes Most Wanted ist und bleibt Metroid Prime 4, aber da noch kein Releasejahr bekannt ist, bekommt meine Stimme ein anderer Titel, auf den ich mich schon freue. Yoshi's Crafted World erinnert sehr an seinen wolligen Vorgänger und da ich Letzteren wirklich wunderschön fand, sind meine Erwartungen für das für kommendes Frühjahr versprochene Spiel hoch. Noch mehr Yoshi und hoffentlich noch mehr Knuffel-Schnuffel!


    Soundtrack des Jahres: Hollow Knight

    Nachdem ich mit meinem Spiel des Jahres fertig war, stand mein Soundtrack des Jahres auch schon längst fest. Die Musik von Hollow Knight ist sehr schön und zumeist ruhig - genau das, was ich ganz besonders mag. Einige meiner Lieblinge sind unter anderem Greenpath und Queen's Gardens.

    wjhibM9.png


    Liebe Community,


    nachdem es bereits 2016 und 2017 den „Besten User des Monats“ gab, geht es nun endlich in die dritte Runde – diesmal unter dem neuen Namen „User des Jahres“!


    Vom Namen abgesehen hat sich nichts verändert. Links befindet sich eine Umfrage, in der Du Deinen liebsten User des Monats 2018 auswählen kannst. In der Tabelle unten sind noch einmal alle Gewinner aufgelistet.


    Du hast wieder bis zu zwei Stimmen. Du kannst entweder einen oder zwei gleichwertige Favoriten wählen. Nach welchen Kriterien Du Deine Wahl triffst, bestimmst Du selbst: Fleiß, Humor, Einsatz, Freundlichkeit, Sympathie oder etwas anderes. Vielleicht gibt es jemanden, der Deiner Meinung nach seinen User des Monats ganz besonders verdient hat?


    Der User mit den meisten Stimmen erhält in der Ergebnisrunde der Zelda-Forum-Awards 2018 einen schicken Banner mit dem Titel „User des Jahres 2018“ und einen Eintrag in die Halle des Ruhms.


    Bevor Du Dein Voting abgibst, lies Dir bitte kurz die Regeln durch. Nach ihnen kann eine abgeschickte Wahl nicht mehr rückgängig gemacht werden. Darüber hinaus kann das Ergebnis nur nach Stimmenabgabe eingesehen werden. Überlege Dir gut, ob Du ein oder zwei Kreuze abgibst! Das Voting ist anonym.


    Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erfolg!


    Die Wahl endet am Samstag, den 26. Januar 2019 um 23:59 Uhr.


    * * *

    User des Monats 2018 (Übersicht)

    * * *



    Viel Spaß beim Voten!

    euer ZF-Team

    uiODWnF.png


    Erst einmal wünsche ich allen ein


    frohes neues Jahr 2019!


    Ich hoffe, ihr seid alle gesund, fröhlich und unbeschadet und - zumindest einige von euch - mit einem Päckchen voller Vorsätze ins letzte Jahr dieses Jahrzehnts „reingerutscht“, wie man so schön sagt. Wer es noch nicht getan hat, kann übrigens im Thread Jahresrückblick 2018 seine Erlebnisse bei Bedarf zusammenfassen.


    (Leider komme ich erst jetzt dazu, den Thread zu posten, da ich über zwei Wochen nicht zu Hause war. Aber keine Sorge, dies wird in der Nominierungsphase berücksichtigt.)


    Auf den ersten Blick sieht der User des Monats diesmal etwas anders aus. Aber abgesehen vom Banner hat sich nichts geändert. Ich hoffe, er ist annehmbar. Ansonsten gibt es natürlich noch unser Beschwerdeformular Regeln- und Feedback-Thread. Übrigens wurde auch der Banner für die Halle des Ruhms angepasst. Außerdem heißt die Veranstaltung „Bester User des Monats“ von nun an „User des Jahres“.


    Wie ich gehört habe, hat es mittlerweile auch in Teilen Deutschlands geschneit. Na dann sind wir nun auch richtig im Winter angekommen!


    Spieletechnisch weiß Nintendo sicherlich auch den einen oder anderen mit neuen Releases zu überraschen. Zum Beispiel erscheinen New Super Mario Bros. U Deluxe sowie Tales of Vesperia: Definitive Edition jeweils am 11. Januar für die Switch. Und am 25. Januar kommt Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s Reise für den 3DS.


    So. Und jetzt könnt ihr nach der verlängerten Einführung wieder nominieren. Ich bin gespannt, wer User des Monats Januar wird!


    Die Nominierungsphase endet am 18. Januar.


    Hier findest Du die Spielregeln für den User des Monats.


    * * *



    Viel Spaß wünscht

    euer ZF-Team

    Gratulation an Ursa zum Sieg! Die drei Herzchen hast Du auch schon zügig bekommen.


    Ich hoffe, es macht nichts, dass ich erst morgen Abend dazu kommen kann, den nächsten User des Monats zu posten, da ich erst dann wieder zu Hause bin.

    EDIT: Herzen, es sind Herzen :D

    nicht Sterne

    Ja, das passiert mir auch immer noch. Die Macht der Gewohnheit.

    Meine Erfahrung mit der Indie-Sparte ist noch etwas begrenzt. Letztes Jahr kam ich mit Cuphead zum ersten Mal so richtig mit diesem Genre selbst in Berührung. Davor hatte ich zumindest World of Goo für Wii und Super Meat Boy ausprobiert und habe mal bei Terraria und Undertale zugeschaut. Seit diesem Monat spiele ich nun Hollow Knight und bin beeindruckt. Daher würde ich sagen, dass ich durchaus etwas mit bestimmten Indie-Titeln anfangen kann, auch wenn mein Augenmerk nach wie vor zum größten Teil bei Spielen von Nintendo liegt. In Zukunft möchte ich irgendwann einmal Ori and the Blind Forest versuchen, da es ebenfalls sehr interessant aussieht.


    Grundsätzlich finde ich es gut, dass es diese Art von Spielen gibt. Das vergrößert die Vielfalt, wodurch mehr Bedürfnisse abgedeckt werden. Nicht jeder mag die Spiele der großen Publisher, wo ein bewährtes Konzept immer nur zum Teil verändert wird, um kein Risiko einzugehen. Manche wollen auch mal ein ganz neues Spielerlebnis haben und sehen, was es sonst so für Ideen gibt. Daher bedeutet Indie für mich auch immer Alternative. Man hat eine gute Gelegenheit, sehr unterschiedliche Ideen von sehr wenigen Entwicklern oder einer einzelnen Person kennenzulernen. Daher fand ich es auch schön, dass es im vergangenen August eine Nindies-Direct gab.

    Damit hat sich Nintendo damals keinen Gefallen getan. Die Kritik bezüglich eines schwächeren Story-Modus hallt seitdem bei jedem Smash-Titel wieder. Es ist schwierig, dass als Kritikpunkt auszulegen, weil der damalige Modus für ein Fighting-Spiel sehr stark war. Ich muss aber gestehen, dass der Titel "Ultimate" trotzdem mehr bieten sollte - entweder haben die sich zu weit aus dem Fenster gelehnt oder bei Brawl einfach übertrieben und können es den Spielern nicht gerecht machen.

    Ich würde es ebenfalls nicht unbedingt als Kritik auffassen, denn immerhin ist Smash trotz allem in erster Linie nur ein Kampfspiel, weshalb eine Story eine optionale Sache ist. Dennoch fand ich es schön, dass sich die Entwickler in Brawl Gedanken um einen Abenteuer-Modus gemacht und diesen kreativ umgesetzt hatten. Es ist vielmehr ein Wunsch (und nicht eine Forderung), so etwas noch einmal erleben zu können. Von daher kann ich über den jetzigen Abenteuer-Modus auch nicht meckern - aber da er recht eintönig ist (subjektiv gesehen), wirkt er auf mich nur noch teilweise attraktiv.


    Das ist übrigens nur einer von vielen verfügbaren Bossen für den Klassisch-Modus. Erneutes Durchspielen mit verschiedenen Charakteren lohnt sich also!

    Ah! Darauf hätte ich sogar kommen müssen, wenn ich eins und eins zusammengezählt hätte. Danke schön auf jeden Fall! Dann lohnt es sich also, den Klassisch-Modus mehr als nur ein paar Mal durchzuspielen. Ich bin gespannt!

    Seit einigen Tagen spiele ich auch Hollow Knight für Switch und ich bin beeindruckt! Zwar bin ich noch nicht durch, habe aber schon mehrere Areale entdeckt und größtenteils erkundet. (Für alle, die das Spiel bereits kennen: zuletzt habe ich die Königlichen Wasserwege erkundet.) Bisher habe ich nur wenig mit Indie-Games zu tun gehabt. Tatsächlich war Cuphead mein einziges - um so erfreuter bin ich, dass mir dieses Genre anscheinend zusagt. Spiele wie Hollow Knight wecken mein Interesse für mehr.


    Man startet als kleiner Ritter nahe eines kleinen Dorfs, von dem aus man sich in den riesigen Untergrund wagt, in dem sich ein untergegangenes Königreich der Insekten befindet. Das Spiel ist ein Metroidvania, das heißt, es gibt mehrere miteinander verwobene Areale, die ähnlich erkundet werden wie in traditionellen Metroids. Das bedeutet auch, dass man in bereits besuchte Orte zurückkehren muss, um neue zu finden. Da ich Metroid-Fan bin, sagt mir das Konzept ohnehin sehr zu, denn ich liebe Erkunden und finde Backtracking toll. Im Laufe des Spiels erfährt man auch immer mehr über das Reich. Und es wird eine Datenbank mit Einträgen zu Gegnern angelegt.


    Das Spiel wird zumeist von einer etwas ambienten, traurigen und fast melancholischen Stimmung begleitet. Wie man bereits in den Trailern sieht, ist es dunkel in der Unterwelt. Man ist auf künstliche Beleuchtung angewiesen. Die Landschaft ist unübersehbar von Pflanzen und Gegnern, die inmitten unzähliger Kadaver von Asseln ihr Unwesen treiben, durchsetzt. Ab und zu trifft man auch auf Freunde und andere Wohlgesinnte, dennoch ist man im Wesentlichen auf sich gestellt und rettet das Königreich als einsamer Kämpfer. Auch wenn ich keine melancholische Persönlichkeit bin, finde ich den Stil wirklich sehr schön. Die Atmosphäre ist toll. Auch das Design und die ruhige Musik gefallen mir besonders!


    Es gibt nicht nur einfache Gegner, sondern auch viele kleine Bosse, die einem manchmal das Leben schwer machen. Obwohl die Steuerung sehr einfach zu erlernen ist, habe ich insgesamt schon viele Tode gehabt. Ich würde behaupten, dass der Schwierigkeitsgrad recht angemessen ist. Wenn man mal nicht weiterkommt, hilft es oft, sich auf die Suche nach mehr Lebensenergie zu machen oder gute Amulette zu finden oder zu kaufen, die es überall gibt.


    Man besitzt Energie, die man durch Finden von Fragmenten erweitern kann. Außerdem gibt es einen Behälter für Seele, der zum Beispiel durch Besiegen von Gegnern gefüllt wird. Mit Seele kann man Lebenspunkte wiederherstellen (stellt euch vor, ihr benutzt eine Magieleiste, um Herzen wiederherzustellen). Diese Funktion ist sehr nützlich und wird von mir sehr häufig beansprucht, da man sonst nur an Sitzbänken den Lebensvorrat wiederherstellen kann. Wurde man dennoch besiegt, so startet man an der letzten Sitzbank. Das kann etwas nervig sein, weil man wieder eine Weile laufen muss.


    Was man wissen sollte, ist, dass man mit dem Tod vorerst auch seinen gesamten Geldvorrat verliert. Man kann ihn zurückgewinnen, wenn man einen Geist besiegt, der am Ort des Tods auf einen wartet. Ist man erneut gestorben, bevor man den Geist vernichtet hat, ist das Geld für immer verloren - was mir auch schon ein paar Mal passiert und teuer zu stehen gekommen ist. Ich sollte vielleicht so klug sein, mein Geld in der Bank anzulegen.


    Auch die Fähigkeiten des kleinen Ritters gefallen mir. Auch wenn er mit einer Nadel fuchtelt, erinnern viele Skills, die man findet, etwa an Super Metroid.


    Aber trotz der Parallelen ist Hollow Knight einzigartig. Es macht mir großen Spaß, mich durch die Gebiete zu bewegen, Neues zu finden, Gegner zu besiegen, Bares zu horten, die Stimmen der NPCs zu hören, die Geheimnisse des Reichs aufzudecken und während dessen der schönen Musik im Hintergrund zu lauschen.

    Nachdem ich nun einige Stunden mit dem Spiel verbracht habe, möchte ich auch gerne meinen ersten Eindruck schildern.


    Wenn ich alle Pros und Contras zusammenfasse, würde ich sagen, dass mein bisheriger Eindruck recht ausgewogen ist. Es gibt viele Kämpfer, ganze 74 plus zukünftige DLC-Charaktere, was schon ziemlich happig ist, wenn ich so an die Vorgänger zurückdenke. Damit reizt man die unterschiedlichsten Kampfstrategien enorm aus, so dass es eigentlich für jeden, der etwas mit Smash anfangen kann, einen (oder mehrere) für ihn passenden Kämpfer gibt. Jeder hat seine eigenen Moves. Die Bewegungen haben sich auch merklich verändert. Und es gibt ein paar Neulinge. K. Rool beispielsweise gefällt mir von der Idee und den Attacken, auch wenn Schwergewichte nicht meine erste Wahl sind. Ridley hat auch ein paar nette Moves, wobei er überraschend klein ist - irgendwie putzig, wenn ich an seine einschüchternde Größe aus Metroid zurückdenke. An der Auswahl kann ich jedenfalls nicht meckern!


    Etwas anders sieht es mit den Stages aus. Was ich gut finde, ist, dass man auch hier eine riesige Auswahl hat. 103 Kampfkulissen immerhin, aber nur vier neue? Ich habe irgendwie mit mehr neuen und weniger alten gerechnet.


    Apropos Stages: Gibt es denn keine Möglichkeit mehr, Stages zu erstellen und zu bearbeiten? Ich konnte keine finden, was ich etwas schade finde. Vielleicht übersehe ich die Option auch nur. Ich fände es schön, wenn man auch ein paar eigene Kulissen kreieren könnte - zumindest bin ich mir unsicher, warum diese Option nun entfernt wurde.


    Den Abenteuer-Modus finde ich ganz okay. Ich finde es gut, dass es endlich wieder eine Story gibt, auch wenn diese weniger umfangreich und detailliert ist als noch in Brawl. Die Landkarte ist schön groß und bietet somit Platz für viele Möglichkeiten, allerdings fehlt es hier an etwas Kreativität. Im Grunde ist der Modus nur eine Aneinanderreihung von normalen Kämpfen, die durch eine Vielzahl von Handicaps erschwert werden. Wobei einige Handicaps interessant waren. Etwas mehr Abwechslung wäre definitiv toll: es müssen nicht nur Kämpfe auf Standard-Stages sein, sondern können auch Rätsel sein. Der Subraum-Emissär hat gezeigt, dass dies auch in Smash möglich ist. Leider ist dem hier nicht so, weshalb der Modus für mich schnell sehr langweilig geworden ist und der einzige Reiz noch darin liegt, Charaktere freizuschalten. Auch die vielen langen Lade-Unterbrechungen und manchen Steuerungs-Aussetzer können schon etwas stören.


    Ansonsten gibt es noch den Klassisch-Modus, der diesmal individualisiert worden ist und mit Ganon als Endkampf nun auch ein bisschen Abwechslung bietet. Eine schöne Neuerung für alle Klassisch-Fans. Davon abgesehen gibt es aber nichts, was mich noch interessieren würde, denn der 100er-Smash ist etwas zu langweilig, um ihn für alle Kämpfer zu wiederholen. Kein Scheiben-Smash, Home Run, Plattform-Springspiel oder etwas Neues, das Ultimate von den Vorgängern abheben würde.


    Dennoch habe ich natürlich meinen Spaß am Spiel, wie in Smash 64, Brawl und Sm4sh auch schon! Es sieht alles schön aus, die Musik ist gewohnt überzeugend, die Mechanik gefällt mir und die COMs haben was drauf. Das Geister-Konzept ist auch gut, wobei ich mir nur die Stärksten rauspicke und den Rest liegen lasse. Ich hätte mir nur etwas mehr Kreativität gewünscht, damit Ultimate seinen Namen verdient und sich nicht nur wie ein Sm4sh DLC spielt. Aber das ist natürlich nur mein erster Eindruck, vielleicht erwartet mich noch mehr und vielleicht kommen mit den DLC ein paar interessante Inhalte.

    Pokémon Goldene Edition


    Nachdem ich vor einigen Monaten das Spiel zumindest storytechnisch so weit durch hatte, dass ich alle acht Orden beisammen hatte und mich dann von Neuborkia aus nach Osten aufmachen wollte, um in der Liga anzutreten, erkundete ich noch die Alph-Ruinen, bis mir auffiel, dass mein Tornupto plötzlich verschwunden war. Da ich es nicht mehr wiederfinden konnte, beschloss ich, noch einmal von vorn zu spielen, da ich nicht ohne Starter weitermachen wollte. Leider führten eine gewisse Entmutigung und auch die knapp bemessene Freizeit dazu, dass ich das Spiel erst mal beiseite lag.


    Vor einigen Tagen begann ich endlich einen neuen Spielstand. Erneut mit Feurigel/Tornupto unterwegs, ging es diesmal schneller, so dass ich bereits nach 14 Stunden den achten Orden mein Eigen nennen darf. Außerdem besitze ich bisher 44 gefangene Pokémon, 21 TMs und 7 VMs. Als Nächstes möchte ich gerne mein ausbaufähiges Team mit neuen Pokémon erweitern, bevor es in die Liga geht. Das wird noch etwas Zeit beanspruchen, aber da ich nun wieder auf altem Stand bin, kann ich mich auf alles Weitere freuen. Immerhin ist es nicht nur bisher ein schönes Spiel, sondern ich spiele es auch zum ersten Mal.

    Folgender Artikel ist zwar auch in bestimmter Hinsicht nur subjektiv, aber ich würde behaupten, dass Ocarina of Time „intersubjektiv“ betrachtet doch schon ziemlich besonders war, denn das Spiel hat viele Entwickler beeinflusst. Das wird nicht nur in dem Artikel erwähnt, der zum 20-jährigen Jubiläum erschien, sondern spiegelt sich bestimmt auch in vielen anderen Meinungen wider.

    Zelda: Ocarina of Time at 20 – melancholy masterpiece changed games forever

    Danke schön für den interessanten Lonk! Dass Ocarina of Time einen solchen Einfluss auf die Videospielwelt hatte, war mir tatsächlich noch nicht so richtig bewusst. So gesehen ist das Spiel also wirklich auch aus nicht-subjektiver Sicht etwas Besonderes, vor allem für die Entwickler. Vielleicht hat auch diese Prägung dazu beigetragen, warum es manchmal als das „beste Spiel aller Zeiten“ bezeichnet wird.


    Das beste Spiel für den Nintendo Gamecube ist für mich nicht WW, nicht TP und auch nicht Super Smash Brother Melee. Es ist Metroid Prime !

    Wie kannst Du nur! Spaß beiseite, ich würde fast behaupten, dass es vielen so geht wie Dir. Schließlich ist Metroid Prime ein beliebtes Spiel und ich habe auch schon von einigen gehört, dass ihr liebstes GC-Spiel Prime ist. Auf jeden Fall gehört es sozusagen zur Elite der Videospiele, die der Würfel herausgebracht hat.


    Sondern ich wollte auf die Leute hinaus, die ein Spiel als objektiv schlecht oder unfair erachten. Oder eben regelrecht hassen. Nur weil sie damit nicht warm geworden sind aufgrund eines zu hohen Schwierigkeitsgrades. Wenn das Spiel quasi als Sündenbock dafür herhalten muss, das jemand Fehler beim spielen gemacht hat und die Verantwortung für diese von sich weisen möchte.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass der Spieler etwas anderes erwartet hat. Vielleicht hat er sich das Spiel gekauft in der Annahme, dass er keine großen Probleme haben wird, und deshalb verärgert ist, weil dem nicht so ist. Ich denke, es kommt auch darauf an, mit welcher Absicht man ein Spiel kauft: möchte man etwas Knackiges haben, das einen auch zum längeren Nachdenken und Rumprobieren verleitet, oder möchte man lieber ein flüssiges Spielerlebnis ohne ein entmutigendes nicht-mehr-weiter-Kommen? Möchte man das Spiel intensiv zocken oder nur nebenbei genießen, um den Abend ausklingen zu lassen - um sich zu streuen, ohne dafür mit Schweißperlen und verkrampften Händen kämpfen zu müssen? Ich denke da gerne an Super Mario Kart. Auf jeden Fall hängt es mit den Erwartungen und Intentionen zusammen und wenn diese grob verletzt werden, möchte man seinem Ärger Luft lassen, ohne sich selbst dafür zu „bestrafen“.

    OoT ist ein super Spiel aber völlig überbewertet. Das liegt alleine daran das es für viele das erste Zelda war und sie es auch noch in ihrer Kindheit oder Jugend gespielt haben wodurch es einen verklärten Platz erhält.

    Ich vermute, dass Bewertungen eines Spiels nicht nur von objektiven Kriterien abhängen, sondern auch stark subjektiven Einflüssen unterliegen. Daher ist es schwer, die Aussage, ein Spiel sei überbewertet, mit guten Argumenten zu untermauern, und ebenso schwer, vernünftige Gegenargumente zu finden. Somit hängt die Bewertung empfindlich vom persönlichen Geschmack ab und wie viel Gewicht objektive und subjektive Aspekte haben. Wäre nicht Ocarina of Time so beliebt, sondern Majora's Mask oder A Link to the Past, würde man auch sagen: "Majora's Mask / A Link to the Past ist überbewertet."


    Ist Ocarina of Time das beste Spiel aller Zeiten? Nein, ganz sicher nicht, denn es gibt kein bestes Spiel aller Zeiten, außer, man beschränkt sich einzig auf messbare objektive Kriterien. Wenn es um Verkaufszahlen geht, so gibt es Dutzende Spiele, die besser abschneiden - auf Platz 1 dürfte wohl Tetris sein (170 Millionen VS. 7,6 Millionen) und selbst innerhalb der N64 ist Ocarina of Time nur auf Platz 4. Ähnlich wird es mit Erlösen und Gewinnen sein. Grafisch und mechanisch ist das Spiel auch kein Überflieger, auch wenn die 3D-Umgebung zu dieser Zeit noch ziemlich neu war, und es gibt viele Spiele, die diesbezüglich ähnlich waren. Aus objektiver Sicht ist Ocarina of Time demnach eigentlich nichts Besonderes.


    Letztlich spielt das persönliche Erleben also eine zentrale Rolle. Allerdings denke ich nicht, dass es daran liegt, dass es für viele das erste Zelda war, sondern an anderen Dingen. Sonst wäre mein Lieblings-Zelda A Link to the Past und mein Lieblings-Mario Super Mario World. Das Lieblingsspiel kann zwar gleichzeitig das erste dieser Reihe sein, allerdings glaube ich, dass das eher Zufall ist. Ich vermute mal, dass Dein zweitgenannter Grund, dass es viele schon in ihrer Kindheit gespielt haben, einen Einfluss auf die Bewertung hat. Zugegeben, in meinem Fall trifft das auch zu. Aber was genau spricht eigentlich dagegen? Bewertungen sind ohnehin subjektiv und warum sollte man die Tatsache, dass ein Spiel das besondere Potenzial hat, einen in der Kindheit sehr geprägt zu haben, nicht mit einfließen lassen? Wobei es für mich mehr bedeutet als bloße Nostalgie, immerhin spiele ich es auch heute noch häufig und finde es genauso schön wie damals. Das kann ich nicht von jedem Spiel behaupten, das ich früher spielte.


    Ich denke, was die Leute so lieben, ist die Darstellung. Die Story selbst ist zwar nichts Neues, zumindest der Kern, aber die Art, wie sie präsentiert wurde, ist wohl sehr gut angekommen. Die Atmosphäre ist sehr schön gemacht, da zwischen fröhlicher, romantischer, trauriger und apokalyptischer Stimmung viel abgedeckt wird, der Soundtrack erfreut sich großer Beliebtheit und die Details, NPCs, Dialoggespräche, Landschaften und Dungeons haben auch viel positives Feedback erhalten. Wenn dieses ganze Paket noch zur richtigen Zeit erscheint, dann ist die Wirkung groß.


    Allerdings würde ich Ocarina of Time auch nicht all zu sehr von anderen Zeldas abheben, denn ganz so überrepräsentiert ist es nicht. Vor allem Twilight Princess hat sich als starker Konkurrent erwiesen, Majora's Mask hat auch viele Liebhaber und heutzutage dürfte sicher auch Breath of the Wild ein Wörtchen mitreden. Vergleiche hierzu die beiden Umfrageergebnisse, die zwar nicht repräsentativ sind, aber andeuten, dass es keine Übermacht gibt:

    Ich würde also nicht behaupten, dass der Titel überbewertet ist. Es sind nur viele Menschen zusammengekommen, die ihn gut finden. Das heißt nicht gleich, dass andere Spiele schlechter seien. Im Unterforum wird das Spiel nicht nur gelobt, sondern auch häufig kritisiert in Bezug auf viele inhaltliche Dinge, was natürlich auch gut ist.

    Ein schöner und interessanter Thread. Die bisherigen Beiträge zeigen mir auch, wie umsichtig die User miteinander sind. Gern möchte ich auch meine kontroversen Ansichten/Geschmäcker nennen, die mir eingefallen sind.


    Metroid Prime: Federation Force ist ein Spiel, das Spaß macht

    Mit dieser Meinung bilde ich vermutlich eine Minderheit. Denn als Federation Force vor über drei Jahren auf der E3 vorgestellt wurde, brach ein recht starker Shitstorm aus, da das gezeigte Material den Erwartungen eines würdigen Nachfolgers der Prime-Trilogie widersprach. Hasskommentare, systematisches Disliken und sogar Aufforderungen/Petitionen, die Produktion abzubrechen, waren die Folge - eine Entwicklung, die ich traurig, aber auch sehr kindisch fand. Dennoch habe ich mir das Spiel gekauft und auch, wenn ich noch nicht durch bin, so gefällt es mir bisher ganz gut. Es ist natürlich anders als seine Vorgänger, ohne Frage, aber letztlich glaube ich, dass dem Spiel lediglich aufgrund der nicht erfüllten Erwartungen keine Chance gegeben wurde. Ich mag es und bin froh, dass ich mich nicht durch die Meinungen anderer beeinflussen ließ.


    Skyward Sword hat eine schöne Grafik und Steuerung

    Auch wenn Skyward Sword insgesamt ein erfolgreiches Spiel geworden ist, so spalten sich zumindest in puncto Grafik und Steuerung die Geister. Ich persönlich finde den impressionistischen Stil ganz hübsch und habe nie nennenswerte Probleme mit der Steuerung gehabt.


    Mit dem GameCube kann ich nichts anfangen

    Während der Würfel im Allgemeinen bis heute sehr beliebt ist, habe ich die Ära fast übersprungen. Mit Super Mario Sunshine konnte ich nicht so richtig warm werden und auch Super Smash Bros. Melee ist - als einziges Smash - nichts für mich. Mit Twilight Princess und F-Zero GX gibt es bis heute nur zwei GC-Spiele, die ich durchgespielt und sehr schön fand. Auch bei der Wahl des Controllers bevorzuge ich andere Konsolen eher - beispielsweise die Wiimote oder den Gamepad statt den GC-Controller, sofern möglich.


    Spiele- und Konsolenentwickler haben gutes Recht ROM-Seiten und Hacks zu verbieten – Gamer haben nur eine verschrobene Anspruchsberechtigung.

    Das sehe ich auch so. Es ist ihr Eigentum und sie wollen natürlich nicht, dass ihr Eigentum gestohlen wird.