Beiträge von Phirone

    Erst einmal finde ich es schön, dass Boba seine eigene Serie bekommen hat. Schon vorher wollte ich gern mehr über ihn erfahren, da seine Auftritte in The Mandalorian im Vergleich eher spärlich waren, um so mehr freue ich mich über das aktuelle Projekt.


    Da es bisher nur drei Folgen gibt, möchte ich mir noch gar kein Urteil bilden, sondern werde die Serie einfach weiterverfolgen. Auf jeden Fall gefällt sie mir bisher recht gut. Am meisten gefiel mir, als er eine Beziehung zu den Tusken-Räubern entwickelt hat und sozusagen als einer der ihren akzeptiert wurde. Dadurch hat man einen näheren Einblick in die Kultur der Räuber bekommen. Ansonsten fiel mir auf, dass Boba den Titel Daimyo trägt, was eine Anspielung auf das feudale Japan ist, wo es in vielen Regionen kriegerische Herrscher gab, die man Daimyô (wortwörtlich als „großer Name“ übersetzbar) nannte. Insofern ist der Titel durchaus passend.


    Ich bin schon gespannt auf die nächsten Folgen, denn bisher finde ich die Serie sehenswert.

    Die News kommt tatsächlich überraschend. Ich kenne mich nicht wirklich mit der Community von Serious Sam aus, denke aber, dass die Reihe zumindest ihre Core-Fans hat und halt einen Kultstatus genießt. Schön, dass es weiter geht.


    Siberian Mayhem sieht interessant aus und ist eine nette Abwechslung, da man sich meistens eher in Ägypten und Mesopotamien aufhält (aber teilweise auch in anderen Regionen wie Mittelamerika, und in The Second Encounter gab es sogar mal einen Schneelevel mit weihnachtlicher Atmosphäre). Ich hätte definitiv Lust auf das Kapitel bzw. auf Serious Sam 4, daher möchte ich es bald mal kaufen!

    Meine Top Drei steht nun ebenfalls fest und ich möchte gar nicht viel zur Einleitung schreiben - außer: es war ein schönes Spielejahr mit einigen sehr interessanten Spielen, mit denen ich großen Spaß hatte.






    UDYEFm.png 1. Platz

    NEO: The World Ends With You (Fazit)

    Das Original auf dem DS habe ich erst vor ein paar Jahren kennengelernt. Das war ganz anders als das, was ich normalerweise so spiele, und da ich es positiv in Erinnerung hatte, war ich gespannt auf den Nachfolger, den sich die Fans gewünscht hatten.


    Im Fazit bin ich bereits ausführlich auf alles eingegangen, daher hier nur ein paar Worte. NEO ist ein tolles Spiel geworden. Es nimmt einen mit in ein faszinierendes Shibuya. Die Story ist bewegend, die Protagonisten bilden trotz ihres sehr unterschiedlichen Charakters ein wunderbares Team und eigentlich ist so ziemlich jeder Charakter des Spiels für sich interessant. Mir gefielen die Musik, das Kampfsystem und die täglichen Aufgaben. Auch wenn vieles vom Original übernommen wurde, gab es eine Vielzahl an Neuheiten. Besonders viel Spaß hatte ich immer beim Lesen der unzähligen Dialoge (besonders die zwischen Rindo und Fret) und beim Schauen von Zwischensequenzen. Daher ist es für mich zurecht sogar das Spiel des Jahres geworden.



    FX7BgR.png 2. Platz

    Metroid Dread (Fazit)

    Das neueste Metroid hat viele überzeugt - darunter auch mich. Am Thread ist unschwer zu erkennen, dass das Spiel ein Highlight des Zelda-Forums im vergangenen Jahr geworden ist. Das Design ist hübsch geworden und Samus' neuer Look ansprechend. Manchmal war es sehr herausfordernd, aber ich war nie frustriert, sondern lernte mit jedem Versuch dazu. Die adrenalingeladenen E.M.M.I.-Abschnitte waren meistens hektisch, und es war zugleich befriedigend, wenn ein Roboter erledigt war. Das Beste an Dread war jedoch die Handlung, denn sie hat extrem interessante Informationen hervorgebracht - und neue Fragen aufgeworfen, die vielleicht von zukünftigen Titeln thematisiert werden könnten.


    Wenig später spielte ich es ein zweites Mal durch, was ja auch für einen hohen Spielspaß spricht.



    rB0E1U.png 3. Platz

    Halo Infinite (Ersteindruck)

    Wer läuft in grünem Anzug mit Schwert, Schild, Fanghaken und Begleiterin quer durch eine Welt aus Gras, Bergen und Tälern? Klingt ein wenig nach Link, ist in diesem Fall aber wortwörtlich jemand von ganz anderem Kaliber. Auch, wenn sich der Master Chief in seiner wortkargen und etwas emotional kalten Master-Chief-Art nicht geändert hat, ist Infinite durch die nicht-lineare Open World bedeutend anders als alle Vorgänger. Trotzdem war das Halo-Feeling von Anfang an da. Die Story war gewohnt kurz, aber es gab was zu entdecken, auch wenn die Spielwelt nicht frei von Bugs ist. Auch die Gegner fand ich in Bezug auf Look und Sprache sehr gelungen. Besonders eindrucksvoll: die Credits, denn die dauern mehr als 25 Minuten! Trotz einiger harter Gegner hatte ich viel Spaß beim Erkunden und Erobern.



    Flop des Jahres

    -

    Wie immer lasse ich die Kategorie leer.



    Most Wanted

    Brett of the Wald 2

    Zwar hat der Nachfolger von Breath of the Wild noch keinen Namen, aber 2022 als Releasezeit reicht mir, um es wenigstens einmal zu nennen. Etwa 400 aktive Spielstunden bezeugen, dass ich mit Breath of the Wild keine Langeweile hatte, bis ich den letzten Stein umdrehte und mein Spielstand vollständig war. Daher bin ich sehr gespannt, wie es weitergehen soll... das bisher gezeigte Material sieht ja schon mal interessant aus!


    Auch erwähnenswert: Kirby und das vergessene Land

    Fließt zwar nicht in die Wertung ein, aber seit der überraschenden Ankündigung eines 3D-Kirby für die Switch stecke ich als Fan voller Vorfreude. Wäre nicht Zelda, hätte Kirby den Punkt bekommen.



    Videospiel-Soundtrack des Jahres

    Legend of Mana

    Eigentlich haben die meisten Spiele, die ich letztes Jahr gespielt hatte, wunderbaren Soundtrack und hätten den Platz verdient. Am Ende entschied ich mich aber für das hübsche Remaster von Legend of Mana, das viele schöne Lieder enthält, die ich gern höre. Die Musik ist eines der größten Stärken des Spiels.



    Add-on / DLC des Jahres

    Animal Crossing: New Horizons - Happy Home Paradise

    Zugegeben: auch wenn ich den kostenpflichtigen DLC schon erworben habe, habe ich ihn noch gar nicht wirklich ausprobiert, weil ich noch zu sehr mit dem (ebenfalls großartigen) kostenlosen DLC beschäftigt bin. Aber was der Trailer bereits gezeigt hat, lässt in mir große Vorfreude auf die nächste Zeit aufkommen. Es gibt mit Happy Home Paradise so viele schöne Dinge, für die ich mir bald viel Zeit nehmen werde. Daher ist das für mich der DLC des Jahres. Danke für so viel neuen Content, Nintendo, obwohl ich selbst ohne DLC noch reichlich zu tun gehabt hätte.



    Schönstes Design

    NEO: The World Ends With You

    Hier schwankte ich zwischen meinen beiden höchstplatzierten Spielen, habe mich aber letztlich für NEO entschieden. Zum einen gefiel mir das weitgehend originalgetreue Shibuya mit all seinen Straßen, Läden und Menschen. Im Vergleich zum DS-Original haben manche Viertel sogar ihre echten Namen bekommen dürfen. Aber auch die täglichen Aufgaben, die Dialogform, das Charakterdesign der meisten Figuren und neue Fähigkeiten der Protagonisten mochte ich - das sind alles Dinge, die für mich ebenfalls zu den gelungenen Designentscheidungen zählen und zusammen genommen ein hohes Gewicht ausmachen.



    Videospielfigur des Jahres

    Samus Aran

    Für mich die schwierigste Kategorie diesmal. Am liebsten hätte ich das Duo aus Rindo und Fret in NEO: TWEWY gewählt, da mir ihre Dynamik so sehr gefiel, aber das wären ja zwei Personen. Daher geht meine Wahl an Samus. Dass sie als coole Socke gilt, ist ja allgemein bekannt (aber für mich nicht unbedingt der Grund, warum ich sie wähle). Am meisten mochte ich ihren Look, auch wenn der anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, ihre neuen Fähigkeiten und ihre Charakterentwicklung im Spielverlauf. Gerne hätte mehr von ihrer Stimme gehört, aber das bisschen war auch nett.



    Die schönste Szene des Jahres

    Metroid Dread

    Da das Spiel vielleicht noch von einigen Leuten gespielt wird, kommt diese Kategorie in einen Spoilerkasten.



    Honorable mentions

    • Legend of Mana
      Hat den dritten Platz leider knapp verpasst. Ein wirklich schönes Spiel mit vielen liebenswerten Charakteren. Leider wird man auch mit allem weitgehend allein gelassen und so manche Bugs und verpassbare Quests nahmen dem Spiel etwas von seinem anfänglichen Zauber, daher nur der vierte Platz.
    • WarioWare: Get It Together!
      Ein typisches, verdrehtes WarioWare mit neuen Charakteren und Fähigkeiten, das sowohl allein als auch zu Zweit für Lacher sorgt und ich auch in Zukunft ab und zu anmachen werde. Empfehlenswert, aber auch überteuert.

    Da hab ich wohl einiges verpasst. Denn dass die vierte Staffel bereits da ist, habe ich gar nicht mitbekommen - auch nicht, dass Netflix die Serie entfernt hat. Offenbar soll kurz vor Release vereinbart worden sein, dass die Serie künftig auf Paramount+ wechselt, was ich schade finde und für die deutschen Fans nicht unbedingt erfreulich ist. Wer weiß, vielleicht will Paramount die Trekkies zu sich ziehen, daher wird nun auch spekuliert, ob Star Trek: Picard vielleicht bald aus Prime verschwinden könnte. Aber das bleibt abzuwarten.


    Gut, dass zumindest Pluto TV die Staffel bereits sendet. Den Streamingdienst kannte ich noch nicht, aber ich habe gelesen, dass sie sich dafür eingesetzt haben, dass Discovery jetzt in Deutschland verfügbar ist, weil sie wohl selber Star-Trek-Fans sind. Ich werde mal reinschauen, sofern die ersten Folgen noch online sind.


    Die dritte Staffel hatte ich erst vor einigen Monaten beendet und fand sie recht gut. Daher bin ich schon gespannt, wie es weitergeht.

    Zwar bin ich noch längst nicht durch, aber nach bald 10 Stunden Spielzeit möchte ich schon mal meinen Ersteindruck schildern (auch, um einige Gedanken nicht bald wieder zu vergessen). Maximal leichte Spoiler, aber keine Infos über die Story oder andere sensible Dinge.


    Es macht bisher viel Spaß, auf der neuen Welt herumzulaufen. Wie man an den Trailern schon sehr gut sehen konnte, spielen die Brutes eine wichtige Rolle im Spiel und so ist es auch story- und gegnermäßig. So gibt es auch zahlreiche Stellen, in denen man Details über die Situation auf dem Halo erfahren kann. Ich versuche natürlich, möglichst alles zu finden, aber ob ich die 100 Prozent schaffen werde, weiß ich noch nicht.


    Nachdem ich das Intro durchgespielt hatte, betrat ich die aus den Trailern bekannte Welt, die mich vom Spielgefühl und der Optik her teilweise an Breath of the Wild erinneren (aber natürlich kann der Master Chief weder Äpfel pflücken noch kochen). Dafür lassen sich weiter entfernte Orte auch zu Fuß recht zügig erreichen, denn im Vergleich zu Vorgängern kann der Master Chief hier offenbar beliebig lange sprinten und sein Fanghaken ist ein Segen für das Erklimmen von Bergen, weil man so praktisch den Berg hochfliegt. Gerne schleudere ich mich damit auch auf ebenem Boden nach vorn, denn so ist man noch schneller unterwegs. Da die Landschaft insgesamt sehr viele Hügel, Berge, Täler und Klippen aufweist, finde ich es schwer, längerfristig mobil zu sein, daher bin ich meistens zu Fuß unterwegs.


    Ich sterbe verhältnismäßig oft und empfinde den Schwierigkeitsgrad auch an manchen Stellen als höher. Vor allem die bisherigen Bosse sind richtig stark und schnell. Ich hoffe, dass sich das bessert oder dass ich eine Waffe finde, mit der ich sie schneller besiegen kann. Zumindest habe ich das Gefühl, dass ich in vorigen Teilen nicht so große Probleme bei größeren Kämpfen hatte.


    Die Gegner gefallen mir bisher. Die Grunts mit ihren witzigen Sprüchen liebe ich mehr denn je und bei den Jackals gefällt mir, dass sie nun auch deutsche/englische statt Alien-Sprachausgabe haben und mehr reden (werden sie von Wolfgang Ziffer aka C3PO gesprochen? Das klingt total danach). Von den Brutes gibt es sehr unterschiedlich starke; die, die auf einen zurennen, haben jedenfalls immer gute Chancen, mich umzubringen. Vor denen hab ich am meisten Angst.


    Das Spiel ist nicht ganz frei von Bugs, hier und da gibt es ein paar komische Lichteffekte und bei den Audiosignalen von herumliegenden Pads ist mir aufgefallen, dass man sie gar nicht mehr hört, wenn man sich um 180 Grad dreht, also die Lautstärke hängt davon ab, in welche Richtung man guckt, aber sonst sieht das Spiel gut aus und es klingt gut.


    Den Umgang mit der Karte fand ich erst etwas ungewöhnlich, aber mit der Zeit ging es besser und sie ist auch für die Anzeige von Collectables und Upgrades sehr nützlich. Man stellt schnell fest, dass die Welt aus einer großen Landschaft besteht, in der überall Vorposten, Türme und andere Anlagen verteilt sind, die es zu erobern gilt, und man überall Pads mit Informationen oder Upgrades für die Ausrüstung finden kann. Infinite ist somit deutlich weniger linear als die Vorgänger, da man viele Freiheiten hat, wohin man gehen möchte, und wird wegen der großen Welt wohl auch merklich mehr Spielzeit beanspruchen.

    Ich-bin-Niemand


    Ja, die Wiimote-Steuerung war tatsächlich gewöhnungsbedürftig und hat nicht gerade wenig Kritik bekommen. Ich fand es zwar nicht unbedingt schlimm, aber eine Wiimote mit zwei Händen zu bedienen ist nicht die komfortabelste Möglichkeit, um eine Figur zu steuern. Die Fernbedienung ist schmal, das Steuerkreuz klein und da haben mir nach einiger Spielzeit schon ab und zu die Hand- und Fingermuskeln leicht weh getan. Vielleicht hängt das auch von der Größe der Hände ab.


    Hinzu kommt, dass man durch Drehen der Wiimote in die Egoperspektive wechseln, aber während dessen nicht laufen kann. Dazu hätte man dann einen Nunchuk benötigt, der für das Spiel aber gar nicht benutzt wird. Es wäre sicher angenehmer gewesen, wenn der Nunchuk dabei gewesen wäre.


    Von daher: ja, die Bewegung von Samus ist schon etwas komisch und ist wohl darauf zurückzuführen, dass Nintendo damals intensiv für die Multifunktionalität der Wii warb, wie man auch an anderen Spielen wie New Super Mario Bros. Wii, Skyward Sword und viele andere sehen konnte, und das Wii-Erlebnis hohe Priorität hatte.

    halo-infinite_6107349.jpg

    Halo Infinite

    Preis: 59,99 Euro


    Endlich ist es soweit: seit heute ist der neueste Teil von Halo draußen. Schon gestern hatte ich die Kampagne auf Steam gekauft und installiert. Mit ca. 50 GB ist das Spiel nicht unbedingt klein, aber noch muss ich mir keine Sorgen machen.


    Für etwas über eine Stunde habe ich es auch schon ausprobiert und für toll befunden. Anfangs gab es noch deutliche Performance-Probleme, das Spiel war ruckelig und die Grafik pixelig. Ein Treiber-Update konnte das Problem aber beheben und nachdem mein PC beim Laden auch noch einfror, klappte Versuch Nummer drei endlich. Jetzt läuft alles flüssig und mit passender Auflösung, wie ich es mir vorgestellt habe.


    Infinite sieht auf den ersten Blick gut aus. Das Halo-Feeling kommt schnell und die Steuerung ist ähnlich wie in den Vorgängern. Der Fanghaken ist eine nette Neuerung, wobei ich ihn noch etwas öfter als gewollt benutze, da man mit der Taste, mit der man ihn aktiviert, früher die Gegner hauen konnte. Müsste also nochmal in der Tastenbelegung rumspielen. Der Spielspaß ist schon mal da und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Sessions!

    Wow, der Trailer hat sich so richtig auf fliegende Körperteile spezialisiert.


    Aber mal Spaß beiseite! Im Vergleich zu früheren Teilen hat die Serious-Sam-Reihe so einige Veränderungen erlebt. Auch Sam selbst sieht wieder ein bisschen anders aus. Es gibt anscheinend neue Gegner, Bosse und Waffen. Die riesige Spinne sieht eklig, aber optisch ziemlich gut aus, so wie die gezeigten Landschaften und Städte auch. Ich frage mich, was diese lila Kugel in der Box ist. Gerät Sam dadurch in eine Art Rage-Mode? Nett!


    Und wenn ich mich nicht verguckt habe, kann man wohl sogar Düsenjet fliegen, Motorrad fahren und in einer Art AT-ST laufen.


    Ich werde mir mal überlegen, ob ich das Spiel kaufen werde. Da ich auch schon die Vorgänger kenne, spricht erstmal nicht viel dagegen, es einfach auszuprobieren, aber es eilt nicht.

    Phirone

    Über Other M höre ich die unterschiedlichsten Dinge. Einige loben es, viele Stimmen machen es aber aufgrund von Samus' Charakterzeichnung nieder. Wie hast du das empfunden? Da die Antwort eher Offtopic ist, würde ich mich über eine Rückmeldung im entsprechenden Thread freuen. Danke!

    So wie ich das erlebt habe, hat Other M tatsächlich polarisiert. Die einen lieben das Spiel, andere finden viel Kritik daran. Manche betrachten es sogar als non-canon, aber keine Sorge: Other M ist auf jeden Fall canon.


    Kritik erhielt es häufig, wie Du schon sagtest, wegen Samus selbst, denn ihre Persönlichkeit unterscheidet sich hier deutlich von früheren Spielen, insoweit man in den Vorgängern von einer Persönlichkeit sprechen kann. Samus gilt im Allgemeinen als unabhängige, starke Frau, die mehr tut als redet und äußerlich mit langen, blonden Haaren und modelartiger Figur auffällt. Other M hat mit dieser Norm gebrochen, um sie von einer anderen Perspektive zu zeigen und mehr Tiefe zu verleihen.


    Allgemein hat mir das Spiel sehr großen Spaß gemacht und kann es nur empfehlen. Nicht alles fand ich perfekt, zum Beispiel war die Steuerung mit horizontal gerichteter Wiimote (ohne Nunchuk) manchmal etwas anstrengend. Ein paar Stellen waren recht schwierig, weshalb ich so einige Game Over nachweisen kann, und ich kann mich an Frustmomente bei Gegnern und Bossen erinnern. Und die Lava sieht schlecht aus. Aber es ist ein spannendes Spiel mit mehreren interessanten Handlungssträngen, die Samus und ihre Kollegen mehr oder weniger detektivisch lösen. Da die Handlung in einem Raumschiff stattfindet, hat das Setting Ähnlichkeiten zu Fusion, aber die Atmosphäre ist eine andere. Fakt ist, dass Other M anders als gewohnte Metroids ist und Nintendos Hang, Neues auszuprobieren, widerspiegelt.

    Da ich mir ohnehin vorgenommen hatte, irgendwann auch mal die älteren Teile zu spielen (bisher kenne ich nur Color Splash und The Origami King), kommt mir diese Ankündigung recht gelegen.


    Ich bin mir nicht sicher, wie hoch dieser Titel in puncto allgemeine Beliebtheit "platziert" ist, aber es sieht nett aus und ich kann mir vorstellen, dass ich damit meinen Spaß haben werde. Nintendo-64-Spiele sind für mich sowieso etwas Besonderes und es gab bisher kein Spiel dieser Ära, das ich nicht mochte.


    Schön, dass Paper Mario schon in drei Tagen online sein wird.

    Diese Art der Energietanks sind neu, oder?

    Nicht ganz, die Energy Parts wurden bereits vorher im Wii-Titel Other M eingeführt. Auch dort musste man vier kombinieren, um einen ganzen Energiecontainer zu erhalten.


    Ich persönlich bin kein so großer Freund dieses Konzepts und hätte lieber ausschließlich ganze Container, besonders in Dread, wo man selbst im normalen Modus schon recht viel Schaden erleidet. Aber interessant, dass die Energy Parts in Samus Returns nicht mehr vorkamen und nun zurückgekommen sind.


    Die Zwischensequenz fand ich sehr schön inszeniert und habe ich mich verhört oder hat Samus tatsächlich gesprochen? Zwar nur ein Satz, aber wow, das kam unerwartet.

    Ich fand es sehr interessant, die Chozo-Sprache einmal zu hören (sowohl von Quiet Robe als auch von Samus), denn das konnte man vorher nie. Aber das liegt auch daran, dass man vorher nie einen Chozo in Fleisch und Blut gesehen hat. Für mich war das echt faszinierend, neben Raven Beak endlich mal einen echten Chozo zu sehen.


    Übrigens, wenn es Dir gefällt, Samus sprechen zu hören, dürftest Du (ohne näher darauf einzugehen) Other M bestimmt interessant finden!

    Wir haben eine Reihe von Threads durchgesehen und diese mit dem Label "Triggerwarnung" versehen. Das sieht dann so aus:


    ADYgpfE.png


    eKodDX0.png


    Ein Thread erhält dieses Label, wenn sich die Beiträge im Einzelnen oder die Diskussion als Ganze für den Leser seelisch belastend (zum Beispiel durch Grübeln, emotionales Aufwühlen, Angstsymptome usw.) auswirken können. Natürlich geht jeder User anders mit belastenden Themen um, daher ist es nicht möglich, eine allgemeingültige Grenze zu definieren. Dennoch hoffen wir, dass wir mit der Auswahl (siehe unten) dem einen oder anderen User auf diese Weise helfen können.


    Sofern ihr in einem Thread, welcher kein solches Label enthält, potenziell belastenden Inhalt posten möchtet, könnt ihr dies gerne tun, allerdings bitten wir euch im Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme um einen erkennbaren Hinweis im Beitrag, damit entsprechende Leser darauf gefasst sind. Zum Beispiel: "Achtung! Der folgende Beitrag/Absatz kann belastend sein!" oder ein beschrifteter Spoilerkasten.


    Nachfolgend eine kleine Liste mit Threads, die das Label enthalten:

    Wie ihr seht, sind alle Threads aus dem Bereich Off Topic. Sollten euch weitere Themen auffallen (auch außerhalb des Off-Topic-Bereichs), die vielleicht ein Trigger-Label erhalten sollten, sagt uns gerne Bescheid. Feedback nehmen wir auch gerne an!

    Max Payne 2 ist eines der Spiele, die ich schon eine gefühlte Ewigkeit kenne. Mir hat es immer recht viel Spaß gemacht, was zum Beispiel daran liegt, dass das Gameplay recht überzeugend ist, es mehrere interessante Spielkulissen gibt und mir der Soundtrack auch gefallen hat.


    Die Handlung ist ja in drei Parts mit jeweils unterschiedlichen Chaptern aufgeteilt, die im Schwierigkeitsgrad langsam zunehmen. Die Story wurde so geschrieben, dass man zu Beginn jeden Parts alle Waffen von vorn sammeln muss. Im ersten Part ist der Anspruch eher gering und ich hatte immer das Gefühl, dass man ganz gut in das actionreiche Spiel eingeführt wird. Wie Megaolf schon schrieb, sind die comicartige Darstellung der Storyline und die regelmäßigen Monologe von Payne kennzeichnend.


    Viele Kapitel haben mir gefallen. Es gibt ernste, witzige und etwas gruselige Stellen, aber im Vordergrund steht immer die Beziehung zwischen Max und Mona. An manchen Stellen/Räumen schießt man eine ganze Weile rum, weil massenweise Gegner hintereinander auftauchen. Mir haben da immer die kurzen Zeitlupensequenzen bei Aktivierung der Sanduhr gefallen, wenn Payne seine doppelten MAC-10 nachlud oder wenn man mit einem Sniper Rifle abfeuerte. Auch das sich-Hinwerfen auf den Boden geschah dann in Zeitlupe, was ziemlich cool aussah.


    Die meisten Kapitel sind mir noch relativ gut in Erinnerung. Part III hat mir am meisten gefallen. In Part II konnte man teilweise auch als Mona spielen, während man an manchen Stellen Max beschützen musste. Das fand ich auch nett. Eines der stressigsten Kapitel war wohl Part III Chapter 4 (Dearest of all my friends), wo man das ganze Kapitel über einen Kumpel im Maskottchen-Kostüm beschützen musste. Das Spiel hat ja recht viele Schwierigkeitsgrade (ich glaube, es waren fünf?) und vor allem bei höheren Graden konnte es anstrengend werden.


    Das Finale gegen Vlad war nett, aber etwas kurz und zu einfach, sobald man weiß, was man tun muss. Gerne hätte ich mir mehr Action gewünscht, als dass er nur mit Bomben und Molotovs aus seinem Versteck wirft - auch wenn sein Ende schon fast episch war.


    Dennoch ein insgesamt tolles Spiel, das ich eigentlich nur positiv in Erinnerung habe. Einige Male habe ich es durchgespielt, der letzte Durchgang ist ein paar Jahre her. Max Payne 2 zählt zu den Spielen, die ich immer wieder spielen kann, ohne dass sie langweilig werden könnten. Und nachdem ich nun dank des Threads wieder meine Erinnerungen aufrufen konnte, ist meine Lust auf eine neue Runde gestiegen.

    Metroid Dread


    Vor einem Monat bereits durchgespielt und für toll befunden; jetzt Runde zwei auf Hard. Bisher komme ich trotz des höheren Schwierigkeitsgrades gut zurecht. Nach meinem Gefühl ist der Unterschied zwischen Normal und Hard (zumindest bisher) gar nicht mal so groß und wie erwartet unterscheiden sie sich lediglich durch den Schaden, den Samus erhält. Nach etwa 1,5 Stunden bin ich in

    und bin somit wesentlich schneller unterwegs als noch im ersten Durchspiel. Auch die Zahl der Game Over hält sich in Grenzen: aktuell habe ich nur zwei Game Over, jeweils durch einen EMMI verursacht. Das liegt wahrscheinlich einfach an der Erfahrung, denn im zweiten Durchspiel kennt man schon die Gegner und ihre Moves recht gut.


    Und je öfter ich den Track von

    höre, desto toller finde ich ihn.



    Animal Crossing: New Horizons


    Es geht wieder los mit Animal Crossing! Die beiden DLC sind großartig und liefern dem Spiel jede Menge neuen Inhalt. Nachdem ich Kofi gefunden hatte, ging es zum leckeren Kaffeetrinken. Eine nette Atmosphäre. Dann besuchte ich Harvey und schaltete nach und nach die Stände auf der Insel frei. Nun finde ich Harveys Insel wirklich praktisch, denn dadurch kann ich jederzeit wichtige Charaktere wie Schubert, Reiner und natürlich Gerd besuchen kommen. Am besten wäre noch gewesen, wenn sie jeden Tag ein neues Angebot hätten, denn dadurch könnte ich die Gemäldesammlung im Museum in absehbarer Zeit schaffen.


    Ich habe reichlich Weizen und einige Kürbisse geerntet und bereits erste Gerichte gekocht. Nur Zuckerrohr habe ich noch gar nicht gefunden. Mein Lager hat nach einer Zahlung von insgesamt 2,8 Millionen Sternis maximale Größe erreicht. Einige neue Items habe ich schon gekauft, aber vieles erwartet mich noch. Dabei bin ich jetzt schon arm an Geld und Meilen, weil ich in den letzten paar Tagen so viel auf einmal ausgegeben habe.


    Aktuell mache ich etwas Time Travelling, da mir noch zwei Tierkreis-Sternteile fehlen (Fische und Zwillinge). Danach möchte ich die neuen K.K.-Songs sammeln und während dessen mein Essensvorrat vergrößern, denn mein Ziel ist es, am Ende jedes Gericht mindestens einmal gekocht zu haben.

    Was würdet ihr von dieser Vorgehensweise halten?

    Ich bin dafür. Das würde schon mal die offensichtlich problematischen Threads im OT-Bereich ganz gut abdecken. Mein Vorschlag: Wir könnten uns intern beraten, auf welche Threads im Forum dies speziell gelten würde, und zum Schluss in den Forenregeln einen Hinweis da lassen, dass es Threads mit eben diesen Labels gibt und man darüber hinaus im Interesse gegenseitiger Rücksicht auf emotional belastende Inhalte hinweisen sollte.


    Ich denke zwar auch, dass eine Regulierung vonseiten des Teams nur begrenzt möglich ist. Aber: wir können uns dazu sensibilisieren, auf belastende Inhalte immer zu achten und diese gegebenenfalls zu kennzeichnen, zum Beispiel durch eine Triggerwarnung im Betragskopf oder indem einzelne Sätze/Absätze in Spoilerkästen (mit entsprechendem Hinweis) getan werden. Ein allgemeiner Appell an alle, dies immer im Hinterkopf zu behalten, erscheint mir der beste Weg.


    Und ich glaube, dass die Diskussion hier schon einiges dazu beiträgt. In diesem Sinne vielen Dank an Hyro für die Ansprache des Problems, denn dadurch können sich alle, die hier mitlesen und -schreiben, des Problems bewusst werden - mich eingeschlossen.


    Falls ein Beitrag in einem nicht-problematischen Thread jemanden triggert und der Beitrag keinen Hinweis enthält, der den Leser schützen könnte, wäre mein Vorschlag, den User oder das Team darüber zu informieren. Natürlich ist jeder Mensch unterschiedlich sensibel und jeder geht anders mit Belastung um, daher können wir keine objektive Grenze festsetzen, ab der ein Beitrag eine Warnung enthalten müsste, aber ich bin mir sicher, dass wir zu jedem Problem eine gute Lösung finden.

    Serious Sam kenne ich schon lange. Mein erster Titel war das Original von The Second Encounter. Wie alt ich genau war, weiß ich noch nicht, aber damals gab es das Spiel noch nicht so lange. Vielleicht 13 oder 14. Da es kein besonders großes Spiel ist, war ich damit auch vergleichsweise schnell durch, und weil es immer so viel Spaß gemacht hatte, spielte ich es auch häufig durch. Auch heute noch laufe ich als Sam oder einer seiner lustigen Verkleidungen - wie Santa Sam - alle Jahre wieder durch die Welten. Natürlich kenne ich schon längst alles auswendig und meistens weiß ich im Kopf, wo was gespawnt wird, aber trotzdem macht es immer wieder Spaß.


    Etwas später holte ich den ersten Teil The First Encounter nach und auch, wenn ich The Second Encounter etwas mehr mag, spielen sich beide Teile eigentlich sehr ähnlich, da sie sich nicht all zu dramatisch unterscheiden. Insbesondere den finalen Level und den Endkampf finde ich in The Second Encounter etwas besser.


    Am liebsten mag ich Leveln, in denen es auch große Plätze mit vielen Gegnern gibt: das Loch, Höfe des Gilgamesch und die Große Kathedrale zum Beispiel. Meine Lieblingswaffen: Schrotflinte, Minigun und natürlich die Kanonenkugel, denn damit richtet man üblen Schaden an - am besten noch in Kombination mit Serious Damage.


    Erst letztes Jahr holte ich Serious Sam 3: BFE nach. Auch ein spaßiges Spiel und in Bezug auf Design, Musik, Waffen und Mechaniken merklich anders als die Vorgänger. Außerdem gibt es viele neue Gegner, der Teil ist deutlich storylastiger und auch Sams Persönlichkeit hat sich verändert.


    Serious Sam 4 kenne ich noch gar nicht, aber vielleicht findet es bald Einzug in die Spielesammlung. Findet die Story wieder in der gewohnten Region (Nahost, Mesopotamien, Ägypten) statt?


    Seit den HD-Remakes von TFE und TSE ist Serious Sam viel blutiger geworden und eigentlich bin ich nicht der größte Fan von all zu blutigen Abenteuern, aber für mich stand der Spaß an den sehr unterhaltsamen Spielen immer ganz im Vordergrund. Serious Sam ist eine Spielreihe mit Kultstatus und vor allem sind Sams lustige Sprüche und die Kamikaze-Kämpfer mit ihrem unverwechselbaren Geschrei schon fast legendär. Rückblickend bin ich erstaunt, wie lange ich die Reihe schon kenne und wie oft ich in meinem Leben mit Sam durch die Leveln gelaufen bin. Anfangs noch spielte ich hauptsächlich allein, aber irgendwann machte ich nur noch Multiplayer, da es mehr Spaß macht und Einzelplayer inzwischen etwas zu langweilig für mich wäre.

    Die erste Turnierrunde konnte ich nicht verfolgen, aber bei den heutigen Matches war ich als Zuschauer live dabei. Es gab mit jedem Teilnehmer spannende Kämpfe und es hat Spaß gemacht, dabei zuzusehen. Ich hoffe, dass ihr beim Spielen auch euren Spaß hattet.


    Gratulation an Yuffie zum ersten Platz!

    Ich hab das Spiel erst kürzlich nachgeholt, nachdem es lange auf meiner Liste stand, und es hat mir Spaß gemacht. Gerne möchte ich es euch vorstellen und ein wenig meine Meinung dazu sagen. Da das Spiel etwas älter ist, verzichte ich mal auf Spoilerkästen; an dieser Stelle nur der Hinweis, dass es leichte Spoiler gibt.


    Zunächst einmal: woher kommt überhaupt der Titelname? Diese Frage stellte sich mir schon länger, und nachdem ich mit Triple Deluxe durch war, wusste ich es immer noch nicht. Eine Recherche brachte schließlich Gewissheit: es hat nichts mit dem Spielinhalt selbst zu tun. So soll Direktor Shinya Kumazaki in einem Miiverse-Post Folgendes geschrieben haben: da es das zehnte Kirby war, wollte man etwas mit „X“ (römisch für 10) machen, und um die 3D-Funktion des 3DS einzubringen, kombinierte man das zu „3DX“. Die „3“ sollte als triple gelesen werden, während „DX“ für deluxe steht. Man kann „3D“ auch als Anspielung auf Dededes Namen (DDD = 3D) sehen. Interessant! Darauf wäre ich niemals von allein gekommen.


    Das Spiel ist ein gewöhnliches 2D-Kirby, allerdings mit der Neuheit, dass man eben die 3D-Funktion aktivieren und Kirby zwischen Vorder- und Hintergrund wechseln kann. Da von diesem Ebenenwechsel häufig Gebrauch gemacht wird, empfand ich ihn gut integriert. Es gibt mehrere Rätsel, in denen der Gyrosensor des 3DS (durch Neigen) benutzt werden muss, was ich auch ganz nett fand. Ansonsten ist die Steuerung sehr intuitiv und daher in meinen Augen gelungen.


    Die Story ist gewohnt simpel, also nicht sonderlich spannend. Nachdem König Dedede von einem Wesen entführt wurde, begibt sich Kirby auf eine Reise über den Wolken, um ihn zu retten. Natürlich erkundet er dabei verschiedene Welten mit unterschiedlichen Themen, in denen man zum Beispiel an Winter, Ägypten oder Diabetes denkt. Auf der Weltkarte kann man schnell feststellen, dass es auf einer riesigen Traumranke sechs Welten mit insgesamt 35 Leveln (plus Bosskämpfen) gibt. Eine recht überschaubare Zahl und ein Grund, warum man Triple Deluxe in kurzer Zeit durchspielen kann; so benötigte ich rund 8 bis 9 Stunden, bis ich die Story komplettiert hatte. Über ein oder zwei Welten mehr hätte ich mich definitiv gefreut, aber andere Titel befinden sich ja diesbezüglich in einem ähnlichen Rahmen.


    Es kann auch daran liegen, dass der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig ist und ich das Gefühl hatte, in den allermeisten Fällen unterfordert zu sein. Ein paar Mal musste ich zwar einen Level wiederholen, weil ich mal etwas vergessen/vermasselt hatte, aber meistens rausche ich recht konstant durch, ohne dass das Spiel viel von mir verlangt. Auch der finale Kampf war, trotz einiger Anläufe, nicht schwer; er hat zwar sechs Phasen (ich glaube, so viele gab es zuvor noch nie), aber hier wird bei jeder Phase zwischengespeichert und man muss deshalb nicht alles nochmal machen. Zwar ist Kirby generell ein Franchise, das nicht sonderlich schwierig ist, aber nach meinem Gefühl ist Triple Deluxe ein leichtes unter den Leichten, das in mir den Wunsch nach mehr Herausforderung laut werden ließ.


    Natürlich gibt es auch hier wieder neue Fähigkeiten. Zum einen die vier Kopierfähigkeiten Käfer, Glocke, Zirkus und Bogenschütze, von denen mir besonders Käfer und Bogenschütze als nützlich und stark erschienen, während ich Glocke und Zirkus nur ausprobiert, aber nicht weiter verwendet hatte. Zum anderen gibt es die besondere Fähigkeit Meganova, die man in manchen Levelsegmenten benutzen muss. Meganova war cool umgesetzt; man erhält praktisch besondere Saugkraft, um Gegner und Minibosse, aber auch ganze Bäume, Fahrzeuge, Häuser und so weiter zu verspeisen oder durch ganze Rohrsysteme zu saugen. Auch wenn ich schon immer wusste, dass Kirby ein Vielfraß ist, war ich über seinen unstillbaren Hunger in diesem Ausmaß noch einmal geradezu fasziniert. Diese Form von erhöhter Zerstörungskraft gefiel mir.


    An Collectables gibt es zum einen die Sonnensteine in den Leveln und zum anderen Glücksbringer. Letztere sind einfach so etwas wie Sticker, nur als Aufhänger, die man sammeln kann. Allerdings hatte ich nicht so das Bedürfnis, meine Glücksbringer-Sammlung zu vervollständigen, da man dafür jeden Level mehrmals machen müsste, zumal sie auch nur zum Sammeln da sind. Die insgesamt 100 Sonnensteine wollte ich aber alle finden.


    So viel zur Story. Es gibt noch vier weitere Modi, auf die ich nur kurz eingehen will:


    In Dededes Abenteuer spielt man die Level aus dem Story-Modus noch einmal als Dedede, wobei es kleine Änderungen gibt. Zudem spielt man nicht jeden Level in vollem Umfang, sondern nur Segmente davon und kann Teile davon auch über versteckte Portale überspringen, um seine Bestzeit zu verbessern. Für die ersten fünf Welten brauchte ich jeweils 10 bis 15 Minuten - nur Welt 6 ist mit etwa 45 Minuten deutlich länger. Ein netter Modus, allerdings würde ich mir wünschen, dass jede Welt in etwa gleich lang ist.


    In Kirbys Recken kämpft man in mehreren Runden gegen einen oder mehrere Kirby-Gegner. Ich habe mit drei verschiedenen Kopierfähigkeiten gekämpft, wollte aber nicht alle 25 Fähigkeiten machen.


    Die Arena ist ein altbekannter Boss-Marathon, den ich auch einmal gemacht und bestanden hatte.


    Das Minispiel Dededes Trommellauf war für mich ganz neu. Es ist ein einfaches Rhythmusspiel, in dem man in drei Leveln passend zur Melodie springen und klatschen und dabei möglichst viele Münzen sammeln muss. Ist nett, aber ich tue mich da recht schwer, weil ich kein Gefühl dafür habe. Mir fällt es schwer, die Münzen zu sammeln und gleichzeitig zu den richtigen Zeitpunkten zu springen/klatschen und dabei den Gegnern auszuweichen. Dennoch werde ich es weiterhin versuchen, um überall mein Goldabzeichen zu haben!




    Zusammenfassend würde ich sagen, dass sich Triple Deluxe durchaus gelohnt hat. Es sieht gut aus, die Musik ist in Ordnung (auch wenn nichts Herausragendes dabei ist) und es hat mir Spaß gemacht, auch wenn es recht leicht war. Es gibt einige interessante Fähigkeiten wie die Meganova und die Käfer- und Bogenschützen-Kopierfähigkeiten. Schade war nur, dass es schon so bald zu Ende war. Besonders interessant dürfte das Spiel für Leute sein, die nicht viel Geld ausgeben wollen, denn mit 19,99 Euro hat es einen verlockenden Preis.

    Nachdem Squid Game so erfolgreich geworden ist, macht es natürlich Sinn, eine zweite Staffel zu produzieren. Entsprechend bin ich auch schon gespannt darauf.


    Ich bin auch gespannt, wie die Besetzung aussehen wird. Dass

    dabei sein werden, ist klar. Da viele wichtige Charaktere gestorben sind, stellt sich nur die Frage, wer ebenfalls ein Comeback haben wird. Vielleicht der Geschäftsmann, der die Spieler rekrutiert hat. Auch hoffe ich, dass man Gi-Huns Tochter und Sae-Byeoks Bruder wiedersehen wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass

    Sehr unsicher bin ich bei

    Ansonsten glaube ich, dass einfach eine Reihe neuer Charaktere vorkommen werden, die dann mitmischen werden.




    Da mir Squid Game recht gut gefallen hat, bekam ich Lust, die Serie gleich noch einmal zu schauen. Mittlerweile bin ich auch mit dem zweiten Durchgang fertig, aber jetzt warte ich erstmal auf neue Folgen.


    Kann man leicht selber googlen, aber wer wissen möchte, um wie viel Geld es ging: 45,6 Milliarden Won sind etwa 33,5 Millionen Euro und 100 Millionen Won (der Betrag, der einem Menschenleben entspricht) sind somit etwa 73.400 Euro. Ein 10.000-₩-Schein entspricht 7,34 Euro. Jetzt kenne ich also die koreanische Währung etwas besser.

    Wer möchte, kann sich die neuesten Folgen auf tvnow.de angucken. Laut RTL II sind diese jeweils für einen Monat kostenlos verfügbar.


    Ich hab mir die hochgeladene Folge mal angeguckt und finde sie etwas ernüchternd. Fest steht, dass die Kurzfilme anders als früher sind. Das liegt nämlich daran, dass die neue Staffel offenbar von RTL II selbst produziert wird bzw. von dem Sender in Auftrag gegeben wird (und keine US-Produktion ist) und die Kurzfilme speziell Begebenheiten in Deutschland zeigen. Entsprechend kommen deutsche Schauspieler bzw. bekannte und weniger bekannte Gesichter zum Einsatz.


    Und das merkt man leider auch an der Qualität. Größenteils wirkte die Episode auf mich schon fast eher wie 45 Minuten Unter uns, wo lediglich Jonathan Frakes als Moderator bestellt wurde, um die Sendung sehenswerter zu machen.


    Lachen musste ich bei dem Film mit den Glückszahlen, weil

    Allgemein sind die Filme eher etwas seltsam und unspektakulär. Warum nimmt der Mann 100 Euro aus der Spardose für einen Lottoschein und warum heißt die Lottoziehsendung ACME Lotto (klar, die Produktionskosten niedrig halten, aber dadurch wirkt es eben billig)? Und gab es die Geschichte im letzten Film nicht fast genau so in einer der älteren Staffeln? Sie kam mir zumindest sehr bekannt vor.


    Ich weiß nicht, es wirkt auf mich wie eine klassische, mit Werbung vollgestopfte RTL-Produktion, die man nicht unbedingt schauen muss, außer, man mag sowas. Aber zumindest die berühmten Szenen mit Frakes persönlich habe ich gern geschaut; es ist toll, ihn wieder (gealtert, mit runderem Bauch und Brille) zu sehen und seinen (an der Stimme erkennbar ebenfalls gealterten) Synchronsprecher Detlef Bierstedt zu hören. Auch die Kulisse erinnerte mich an früher. Allein deswegen möchte ich mindestens noch eine Episode schauen, denn ich mag Frakes. Schön, dass der Sender ihn dazu überzeugen konnte, aber eine ganze Staffel würde ich wohl eher nicht gucken wollen.