Beiträge von Darkshuttle123

    Pokémon Alpha Saphir - Zu zweit übers Meer


    Kapitel IX

    Im Auge der Öffentlichkeit


    »Schau mal, Pia«, sagte Udo verdutzt. Er schnippte die Zigarette in den Sand und trat sie aus. Er schnaufte unter dem Gewicht der Kamera, während er sie auf seiner Schulter zu balancieren versuchte.

    Pia brummte, ohne von ihren Notizblättern aufzusehen. Dieser verdammte Oliver lässt sich nicht in die Karten schauen, dachte sie verärgert. Das Papier raschelte, als sie umblätterte.

    »Was ist denn mit dem Jungen passiert?«

    Nun blickte sie doch auf. In einigen Metern Entfernung sah sie den Jungen, den Udo entdeckt hatte. Sie schätzte ihn auf ungefähr zwölf Jahre. Augenscheinlich war er gerade aus den Granithöhlen gestapft. Der Junge sah aus, als hätte ihn gerade ein Krawumms vermöbelt. Er hatte blaue Flecken am Hals und Schrammen im Gesicht. Er schien zu humpeln. Ein Zobiris, ein Lombrero und ein Moorabbel befanden sich in seiner Nähe.

    Pia runzelte die Stirn. »Hat sich wahrscheinlich verlaufen«, sagte sie gedehnt. In ihrem Kopf ratterte es.

    Udo senkte die Kamera. »Vielleicht braucht er Hilfe.« Er machte einen Schritt nach vorne, doch Pia legte ihm eine Hand auf die Schulter. Udo sah sie an. Ihr Blick war auf den Jungen und seine Pokémon fixiert.

    »Soll ich anmachen?«, fragte er zögerlich.

    Sie dachte nach. Eine Niete würde die Quoten noch weiter in den Keller treiben. Andererseits war eine packende Story vielleicht genau das, was sie über Wasser halten konnte.


    »On«, sagte Pia dann.


    Hoenn-TV


    Nachrichten im Überblick

    • Pokémon-Pension gelingt die Zucht eines schillernden Knospis.
    • Dorfvorsteher Oliver legt der Regierung geheimnisvolle Pläne zu einem ominösen Projekt in Laubwechselfeld vor.
    • Rätselhafter Höhlenjunge (wir berichteten) besiegt Kamillo in der Arena von Faustauhaven und erreicht Graphitport City.
    • Vermehrtes Auftreten von Ninjask-Schwärmen: Meiden Sie Wälder und schützen Sie sich vor Bissen.

    Orden: 2 von 8

    Team: Moorabbel (Lvl. 18), Lombrero (Lvl. 18), Zobiris (Lvl. 18)

    Mit dem Ende von Tomb Raider VI sind die beiden Remaster-Trilogien nun für mich abgeschlossen. War schön, einen Teil meiner Kindheit auf der Switch wieder erleben zu können. Gegen Ende hin wurde Aspyr etwas "faul" (wahrscheinlich Zeitdruck o. Ä. nehme ich an), im Großen und Ganzen kann ich Fans der Originale oder solche, die es werden wollen, die beiden Trilogien durchaus ans Herz legen.

    An meiner Grundeinstellung hat sich wenig geändert. Ich mag die klassischen Tomb Raider-Games immer noch sehr gerne und würde mich definitiv über ein Remaster von Tomb Raider VII-IX freuen. Bin gespannt, ob mich das kommende Remake und das brandneue Game überzeugen werden.

    Mein Ranking bezüglich der klassischen Teile sieht nun wie folgt aus:


    1. Tomb Raider II

    2. Tomb Raider IV

    3. Tomb Raider III

    4. Tomb Raider I


    5. Tomb Raider V

    6. Tomb Raider VI


    Die Trennlinie soll symbolisieren, dass ich die ersten vier Teile sehr nahe beieinander sehe. Zu den einzelnen Games möchte ich abgesehen davon jetzt eigentlich nicht mehr viel sagen, dafür gibt es ja die entsprechenden Threads bzw. habe ich auch in diesem Thread zu den einzelnen Games jeweils ein Fazit gezogen.

    Yo, ich habe soeben Tomb Raider VI Remastered beendet.


    Positiv zu erwähnen ist, dass das Game nun nahezu bugfrei läuft. Ich hatte einen kleinen Bug am Ende des Spiels (kein schlimmer), ansonsten ist mir nichts aufgefallen. Das ist wirklich kein Vergleich zu früher. Die Story ist wie erwähnt schön düster, was in der Tomb Raider-Reihe einmalig ist. Auch mag ich einige der Schauplätze sowie den OST recht gerne.

    Auf der anderen Seite ist es nunmal ein Remaster und kein Remake, dementsprechend sollte man sich auf hardcore wonky Steuerung und ein abnormal bescheuertes Levelsystem ("Ich bin jetzt stärker", sagt die Trulla, nachdem sie eine leere Kiste mit ihrem kleinen Zeh angestupst hat) einstellen. Leider wurde das Original auch graphisch nur wenig überarbeitet; kein Vergleich zu den Remastern der ersten drei Teile.


    Alles in allem empfehle ich das Game nicht. Es ist eine bugfreiere Variante des Originals, durch das man sich schon damals etwas quälen musste. Da ich schon öfters die Story erwähnt habe, könnte ich bei Bedarf eine Kurzzusammenfassung schreiben, wer daran interessiert ist. Haut mich diesbezüglich gerne an. Ansonsten endet mit The Angel of Darkness meine Reise zu den Wurzeln meiner liebsten Archäologin. Insgesamt bin ich froh, dass ich nun die ersten sechs Games auf der Switch habe. Dem sechsten Teil wünsche ich irgendwann ein waschechtes, ordentliches Remake.

    Gut zu wissen, danke euch! Jaa, ich hatte beim Drachenbaumreiter (und hinter dem scheint eine weitere Bosstür zu sein) eh schon das Gefühl, dass ich lieber mal anderswo weitermachen sollte. 😅


    Wenn du den Baumwächter meinst, Moody™ , den hab ich schon.


    Hyrokkin Südlich von Limgrave ist die Halbinsel der Tränen oder meinst du was anderes? An der sitze ich gerade.

    Ich verfolge deine Beiträge zu ER mit Spannung mit und eigentlich wird nahegelegt die Weeping Peninsula noch vor Margit und Stormveil Castle zu machen. Ich war von Anfang an verwundert davon wie du Margit mit vermutlich recht wenig Spielerfahrung und keinen Ashes besiegt hast. Also wirklich Hut ab!


    Die Ashes kann man noch verbessern übrigens und je nachdem welche du hast tielen die gut aus oder fallen erst nach hunderten Schlägen um. Da gibt es vieles was man ausprobieren kann. Aber da du eigentlich so ganz gut klar kommst empfehle ich dir das nicht mal, weil ich finde, dass viele Bosskämpfe davon nicht gerade profitieren. Aber gerade bei Kämpfen mit Gegnern die man eh schon kennt ist das eine coole Abwechslung.


    Wie weit bist du im Osten der Karte?

    Danke! Ich habe gar kein Vorwissen oder so, dementsprechend irre ich wahrscheinlich in völlig falschen Richtungen umher. :z12: Mir war wirklich nicht ersichtlich, dass ich zuerst zur Halbinsel soll, aber solange ich nicht komplett hängen bleibe, ist das eben so. Ist mit der Halbinsel jetzt auch ganz angenehm, ein Gebiet zu haben, wo man eher durchrushen kann.


    Ah, danke. Macht Sinn, dass man die Ashes pumpen kann. Werde ich sicherlich irgendwann mal ausprobieren.


    Im Osten habe ich noch nichts gemacht. Also das Totenwasser-Dorf in Osten von Limgrave ist quasi meine Grenze bisher. Sollte ich weiter in den Osten vordringen? Jedenfalls scheint der Schwierigkeitsgrad in der Nähe der Hauptstadt eh ziemlich anzuziehen (bin jetzt am Drachenbaumwächter vor den Toren), also vielleicht ist es ohnehin klug, mal woanders weiterzumachen.

    Storytechnisch bin ich nun in den Randgebieten der Hauptstadt angekommen. Ein paar schwerere Gegner habe ich derweil ausgelassen, ansonsten geht es gut voran. Da ich auf den Schlachtfeldern reich mit Runen beschenkt wurde, befürchte ich, dass mir ein großer Kampf bevorsteht. Die Entwickler gönnen mir doch keine Runen for free, oder?! :z12:


    Habe ansonsten einige Ruinen im ganzen Land erkundet und bin auf die Halbinsel der Tränen gestoßen. Gemessen am Schwierigkeitsgrad hätte ich die wohl schon vorher machen können/sollen, aber hey. Ich würde sagen, dass ich die Halbinsel ca. zur Hälfte erforscht habe. Auch in den Sümpfen des Seenlands ging es ein bisschen weiter. Habe auch die Doppeljungfern im Haus Vulkan besiegt. Kurzum: Ich mache dort weiter, wo ich gerade Lust habe und springe ein bisschen von Gebiet zu Gebiet.


    Mein Arsenal an Zaubern ist mittlerweile gut angestiegen; ich spiele in RPGs ja meist Zauberer und freue mich diesbezüglich immer über etwas Diversität.

    Spät aber doch habe ich auch geschnallt, wie man Aschen verwendet. Als Ablenkung sind sie manchmal ganz gut, leider sind sie oft schnell hinüber oder stehen teilnahmslos in der Ecke, während mir ein Boss den Popo klatscht.

    Pokémon Alpha Saphir - Zu zweit übers Meer


    Kapitel VIII

    Das verschwundene Pokémon


    Ouji hetzte durch die Straßen Faustauhavens. Trotz der frischen Meeresbrise, die über das Dorf strich, tropften Schweißperlen von seiner Stirn. Er blickte in jede Seitengasse und nahm nur am Rande wahr, dass einige Bewohner ihn anstarrten oder ihm etwas zuriefen.

    Wo steckst du bloß?, dachte er. War Lombrero überhaupt auf dem Boot von Mr. Brack gewesen? Natürlich ist es mitgefahren, sagte er sich, doch Zweifel nagten an ihm wie Samurzel an einer Nuss. Ouji hatte während der Überfahrt Moorabbel eng umschlungen und gemeinsam hatten sie wie gebannt über die weite See geblickt, während sie den Liedern des alten Mannes gelauscht hatten. Lombrero musste hinter ihm gestanden haben, da war er sich fast sicher. Aber Ouji hatte sich nicht umgedreht. Er konnte sich daran erinnern, dass er Lombrero Mr. Brack vorgestellt hatte. Und dann ... und dann ... Er ballte die Hände zu Fäusten, während er weiterlief. Ich bin so ein Idiot.

    Ouji kam an einem kreisrunden Marktplatz an, auf dem reges Treiben herrschte. Er versuchte, sich einen Überblick zu verschaffen. Sein Blick blieb an einem grünen Pokémon hängen, das vor einer Art Lagerhalle stand und verträumt hin und her wippte. Sein Herz wurde augenblicklich um ein Dragoran leichter. »Lombrero!«, stieß er erleichtert und rannte auf das Pokémon zu. Doch je näher Ouji kam, desto größer wirkte das fremde Pokémon. Zu groß. Erst jetzt fiel ihm auf, dass das, was er für Lombreros breiten Hut gehalten hatte, die breiten Kelchblätter des Pokémon waren. Als es sich erschrocken umdrehte, wurde eine Blüte, die ihn an den Hinterleib eines Yanma erinnerte, sichtbar. Sie thronte inmitten der grünlichen Blätter.

    »Oh«, konnte Ouji noch sagen, bevor das Pokémon mit seinen Blütenblättern wedelte und ein feiner gelblicher Nebel freigesetzt wurde. Ouji bekam eine volle Ladung ab und musste heftig niesen. Das fremde Pokémon lief davon, während seine Augen zu brennen begannen wie Feuer.


    Keuchend und niesend stand Ouji da und rieb sich über das Gesicht, als eine tiefe Männerstimme ertönte.

    »Alles Klärchen?«

    Er blinzelte. Neben ihm stand ein junger Mann mit langen rostfarbenen Haaren. Ouji nickte benommen.

    »Manche Pflanzen sind aus der Distanz cooler«, sagte der Mann locker und lachte.

    »Ich suche mein Pflanzen-Pokémon und habe es verwechselt«, sagte Ouji. Er spürte die Rötung und Schwellung um seine Augen; er musste furchtbar aussehen.

    »Wo hast du es verloren?«

    »Ich weiß es nicht. Ich habe Lombrero irgendwo zwischen Blütenburg und hier aus den Augen verloren.«

    »Ah, du kommst aus Blütenburg City? Nice.« Der Mann räusperte sich. »Kamillo. Ich bin der Arenaleiter hier.« Er streckte ihm die Hand hin, zog sie dann aber sogleich wieder zurück. »Die Sporen sind ansteckend, sorry.«

    »Kein Problem. Ich heiße Ouji.« Langsam beruhigten sich Oujis Augen und er musterte Kamillo. Er hatte gewöhnliche Straßenkleidung an, sein Haar stand wirr ab. Auf seiner linken Wange waren zwei lange, dünne Narben zu sehen, so als wäre er von einem Pokémon angegriffen worden.

    »Ich will dir keine leeren Versprechungen machen, aber vielleicht weiß ich, wo dein Pokémon ist.«

    »Wirklich? W-woher?« Seine Stimme überschlug sich.

    »Nahe von hier liegen die Granithöhlen. Da drin ist es finster wie die Nacht«, sagte Kamillo. »Lombrero wäre nicht das erste Pokémon, das dort einfach verschwindet.« Er musterte Ouji.

    »Wie bitte? Das klingt aber schrecklich. Warum sollte Lombrero dorthin gehen?«

    »Warum sollte Lombrero dorthin gehen?«, wiederholte Kamillo. »Nicht freiwillig, da bin ich sicher. Seit einiger Zeit macht ein Pokémon-Dieb die Gegend unsicher. Dort könnte sich sein Versteck befinden ...«

    Ouji lief ein kalter Schauer über den Rücken. Entführt. Das Wort wollte ihm nicht mehr aus dem Kopf. »Hat man die Höhlen denn nicht durchsucht?«

    Kamillos Grinsen verschwand. »Hörst du nicht zu? Dort ist es stockdunkel. Ich bin der Einzige, der sich einigermaßen zurechtfindet. Mein Vater hat mich früher öfter in die Höhlen mitgenommen. Einige Pokémon hab‘ ich selbst wieder aus den Höhlen bringen können, aber gesehen habe ich niemanden.«

    »Oh.« Ouji ignorierte Kamillos schroffen Ton und dachte angestrengt nach. »Ich weiß nicht mal, ob Lombrero auf dem Boot war. V-vielleicht ...«

    »Dann viel Erfolg bei der Suche«, sagte der junge Mann plötzlich und machte Anstalten zu gehen.

    »Warte!«, rief er. »Wie komme ich in die Höhlen?«

    »Alleine hast du keine Chance.« Kamillo setzte wieder ein warmes Lächeln auf. Ouji entspannte sich etwas. »Wir können gemeinsam suchen, wenn du Bock hast.«

    »In Ordnung«, sagte Ouji, fühlte sich dabei aber etwas niedergeschlagen. Viel Hoffnung hatte er nicht, aber zumindest war es eine Fährte.



    Der sandige, unebene Pfad führte am Meer entlang, dessen Wellen sanft gegen kantige Felsen schlugen, die den Strand säumten. Ouji erzählte Kamillo von seiner bisherigen Reise. Der junge Arenaleiter gab hingegen seine spannendsten Pokémon-Kämpfe zum Besten; besonders gefiel Ouji die Geschichte von einem Nebulak, das Kamillos Pokémon mit Trugbildern völlig die Sinne vernebelt hatte. Trotzdem hatte der Arenaleiter gewonnen, da ihn, wie er sagte, ein unvergleichliches Band mit seinen Pokémon verbinde.

    Geist-Pokémon waren mysteriöse Wesen. Eigentlich ist der Typ auch egal, dachte er dann. Felino, Moorabbel, Lombrero ... Es waren ausnahmslos Wasser-Pokémon an seiner Seite, doch Ouji hatte sie nicht deswegen ausgesucht. Genau genommen hatte er sie gar nicht gewählt. Moorabbel und Lombrero hatten sich ihm bereitwillig angeschlossen. Und Felino ... Er hatte das Pokémon vor einer Horde Felinos gerettet, die sich auf es gestürzt hatten, da es viel kleiner als die anderen war. Ouji war in der Schule eher ein Einzelkämpfer gewesen und so freundeten sich Felino und er schnell an. Und dann hatte Ouji Felino verraten. Im Schmodder hatte er es liegen gelassen, nachdem es einen Kampf verloren hatte und schwer verletzt worden war. Er war einfach überfordert gewesen und ...

    »Da!«, rief Kamillo und unterbrach seinen Fluss an Erinnerungen. Ouji schüttelte den Kopf und blickte hoch. Das schroffe Gestein eines Berges ragte vor ihm in die Höhe. Er sah einen dunklen Fleck an dessen Fuße. Es war bereits Abend und so wirkte der dunkle Eingang der Granithöhlen vor dem flammenroten Himmel wie ein Tor zur Unterwelt.

    Ouji strich instinktiv über die beiden Pokébälle an seinem Gürtel. Moorabbel ruhte in einem davon, der andere war leer. Lombrero, ich komme!



    Kamillo ging voran und führte ihn in die düsteren Tiefen des Berges. Der Arenaleiter hatte nicht zu viel versprochen und stieg mit Ouji geschickt hinab; während Ouji Mühe hatte, überhaupt etwas sehen zu können, wies ihm Kamillo den Weg und warnte ihn vor Löchern oder Felsen, die plötzlich aus der Dunkelheit auftauchten.

    »Ich war nicht ganz ehrlich zu dir«, sagte Kamillo auf einmal. Seine Worte klangen gedämpft und verloren sich in den Schächten der Höhlen.

    »Was meinst du?«, sagte Ouji. Er biss sich auf die Lippen.

    Ouji hörte keine Schritte mehr vor sich. Dann stieß er sich die Nase an Kamillos Rücken. »Tut mir leid, ich ...«, begann er, doch er stockte. Stille. »Kamillo?« Plötzlich wurde er nach hinten gestoßen und knallte auf dem Boden auf.

    W-was ...?

    Sein Atem rasselte. Er hörte ein Schlurfen, dann vernahm er Atemzüge. Ganz nah an seinem Ohr. »Gib mir Moorabbel und deinen Dex, sonst lasse ich dich hier zurück«, zischte Kamillo mit kalter Stimme.

    Ouji begann zu zittern und versuchte sich aufzurappeln. »I-ich ...«

    Kamillo packte ihn mit festem Griff am Hals. Ouji begann zu keuchen. Luft. Er bekam keine Luft. Panisch krallte er sich an den Armen des Mannes fest, doch dieser drückte nur noch fester zu. »Na los!«, blaffte der Mann ihn an.

    Plötzlich erschien ein grell leuchtender blauer Fleck inmitten der absoluten Dunkelheit. Der Griff lockerte sich. Ouji kniff die Augen zusammen und holte ringend Luft. Er tastete nach seinem Hals, obwohl er keine Schmerzen spürte. Diese würden später kommen.

    »W-was zum ...«, sagte der Mann und Ouji blickte hoch. Die Höhle war nun von vielen bunten Lichtpunkten erfüllt, welche die beiden ringsum umgaben.

    »Zob«, sagte eine ihm unbekannte Stimme.

    Die Lichter schienen zu vibrieren und lösten sich mit einem Ruck aus dem Gestein. Edelsteine! Schlagartig schossen sie nach vorne. Kamillo versuchte auszuweichen, doch einige schienen ihr Ziel zu treffen. Er hörte das Reißen von Stoff und die Schreie des Mannes.

    Ouji wich erschrocken zurück, als einer der bunten Steine auf ihn zuflog; doch der Edelstein zerbarst zu feinem Staub, bevor er ihn erreichen konnte. Winzige Splitter kitzelten in seiner Nase. Er nieste.

    Das Geschrei verklang als schwaches Echo in der Ferne; der Mann schien davongelaufen zu sein.

    »Loooomb.«

    Ouji fuhr hoch. Vor ihm tauchte ein violettes Pokémon auf, das ihn musterte. Es hatte dünne Arme und Beine und seine Augen glichen matten Diamanten. Dicht dahinter konnte er die Schemen eines grünen Pokémon mit Hut erahnen.

    »Lombrero!«, rief er.

    »Lomb«, bestätigte es, schlurfte in seiner gewohnt gemächlichen Art nach vorne und legte seinen Kopf in seinen Schoß.

    »Ich habe dich so vermisst, Kumpel«, sagte Ouji und begann zu weinen.

    »Zob.« Ouji schniefte und blickte an Lombrero vorbei. Das fremde Pokémon stand dort noch immer und betrachtete die beiden neugierig. »Danke. Ich weiß nicht, wie Lombrero und du zueinandergefunden habt, aber ich danke dir. Von Herzen.«

    Das Pokémon nickte, Ouji blinzelte und es war verschwunden. »Hey!«, rief er. »Komm zurück.« Das Echo verhallte im Nichts.


    Und wie kommen wir jetzt hier raus? Als hätte er es laut ausgesprochen, leuchteten wieder Edelsteine auf. Diesmal schimmerten sie nicht ringsum, sondern bildeten eine Linie. Darunter kam ein Pfad zum Vorschein, der nach oben zu führen schien.

    »Danke«, sagte Ouji erneut und stand ächzend auf. Ihm tat alles weh.

    Während Lombrero und er nach oben gingen, schaltete er seinen Pokédex ein. Er gab einige Suchbegriffe ein (»Höhle«, »violett« und »Edelstein« waren darunter) und wurde fündig. Es handelte sich um ein Zobiris, das Finsternis-Pokémon. Als er sich auf dem Dex durch die Attackenliste klickte, sprang ihm der Begriff »Juwelenkraft« ins Auge, dessen Beschreibung zu den fliegenden Edelsteinen passte.

    Ouji humpelte leicht und sein Hals schmerzte unentwegt, ansonsten ging es ihm gut. Lombrero schien völlig unversehrt und trottete neben ihm her.



    Wenig später erreichten sie den Ausgang und traten in die hereinbrechende Nacht hinaus. Er war noch nie so froh darüber, frische Luft atmen zu können und sog sie gierig ein.

    Ouji ließ Moorabbel aus seinem Ball. Die beiden Pokémon bespritzten sich sogleich gegenseitig mit Wasser. Ouji schaffte es sogar, ein wenig zu lächeln. Doch alles in allem war er hundustermüde und musste erstmal verarbeiten, was heute alles passiert war. Er dachte an Kamillo. Ich war nicht ganz ehrlich zu dir. Warum hatte sich der Mann als Kamillo ausgegeben? Ouji gähnte laut und sehnte sich nach einem Bett im Pokémon-Center. Sonst wäre ich nicht mit ihm mitgegangen, schoss es ihm durch den Kopf. Er schürzte die Lippen. Und ich bin ihm direkt in die Falle gegangen.

    »Zob.«

    Ouji wirbelte herum. Da stand das Zobiris wieder und sah den beiden Pokémon dabei zu, wie sie am Strand spielten. Ouji zögerte einen Moment. Dann verstand er. »Es ist ganz schön einsam in solchen Höhlen, oder?«


    Ouji holte einen Pokéball aus seinem Rucksack und wartete. Zobiris nickte ihm schließlich zu. Dann warf er den Ball auf seinen Retter.



    Orden: 1 von 8

    Team: Moorabbel (Lvl. 16), Lombrero (Lvl. 16), Zobiris (Lvl. 13)

    Elden Ring

    50 Spielstunden geknackt, yay! Nach dem Sieg über die Vollmondkönigin ging es über die Hochstraße von Bellum bis zu einem kaputten (?) Aufzug. Auf dem Weg ist mir positiv aufgefallen, wie schön die Levelkurve gestaltet wurde. Die „normalen“ Gegner nach der Akademie sind anspruchsvoller als zuvor, aber nicht arg. Bin dann ein bisschen herumgeirrt; habe vergeblich einen Hebel für den Lift gesucht und im Osten fiel ich dem Wahnsinn anheim, kA was ich da machen muss. Schließlich habe ich aber den richtigen Weg gefunden und bin nach einem einfachen Zwischenkampf gegen den Magmalindwurm am Altus-Plateau angekommen (ich danke dir, o zentrale Raumsäule; hab mit dem Vieh Verstecken gespielt und ihn so, fast gänzlich ohne Schaden zu nehmen, besiegt). Zuletzt habe ich ein paar Ruinen erkundet (Bosse fehlen jeweils noch) und habe den Aussichtshügel des Eldenbaums erreicht.


    Tomb Raider VI

    Zusammen mit Kurtis habe ich den Proto des Schläfers erfolgreich auslöschen können. War ein bisschen lame der Kampf, dafür finde ich den ganzen Sanatoriums-Komplex herrlich abgedreht. Erinnert mich immer an Teil 1. Als Kurtis muss ich glaube ich eh nochmal ran, momentan geht es jedoch mit Lara fcking Croft in der Abteilung für Meeresbiologie weiter. Daran habe ich gar keine Erinnerungen mehr tbh.

    Elden Ring

    Ich habe ein bisschen am Ufer des Siofras weiter erkundet (sehr schöne Umgebung!), ein paar größere Gegner auf der Overworld besiegt (z. B. den Avatar in der Nähe des Mausoleumgebiets), ein paar Höhlen inklusive Bosse absolviert (z. B. die Kristalltunnel, zu denen ich hinteleportiert wurde) und bin kreuz und quer durch die Zwischenlande gelaufen. Kurzum: Ich mache so ziemlich alles außer die Akademie, denn da hänge ich aktuell an Rennala. Magie macht kaum Schaden, also bleibt mir nur der Nahkampf mit dem Schwert. Die erste Phase ist kein Problem und schnell erledigt (~1 min), da mein Schwert eh ziemlich reinhaut, aber die zweite Phase pack ich nicht. Wenn ich sie mal erwische, zieh ich eh ordentlich ab, aber jaa, ist nicht so leicht und wenn sie mich trifft, bleibt mir nur die Verwesung. :wacko:


    Tomb Raider VI

    Ich habe mich an Kurtis gewöhnt und mag es sehr, mit seiner Wurfklinge anzugreifen. Seine Bewegungsanimation mit der Klinge in der Hand ist allerdings absolut lächerlich. So nimmt dich doch keiner ernst, Kurtis. Zuletzt habe ich jedenfalls das Sanatorium abgeschlossen und befinde mich nun im Hochsicherheitstrakt. Meine Erinnerungen an das Spielende sind vage, aber es dürfte nicht mehr soo viel kommen.

    hab den Film nur einmal gesehen und da ist schon wieder einiges in Vergessenheit geraten. Daher auch mal auf der Rewatch-Liste.

    Und drei Jahre später war es dann auch so weit! xD


    Habe heute Prinzessin Mononoke im Kino angesehen und wie auch beim ersten Mal mochte ich die Musik und die gezeigten Bilder sehr gerne. Wie für Ghibli typisch sind die Hauptcharaktere ein bisschen strange, aber durchaus faszinierend. Ich mag an dem Film, dass immer wieder beide Seiten, Für und Wider thematisiert werden. Der Film ist stellenweise durchaus blutig und düster, was ich grundsätzlich einen interessanten Touch finde. Mir gefallen die gewaltärmeren, märchenhafteren Ghibli-Filme dann aber doch ein wenig mehr. Es ist aber allemal ein sehenswerter Film, den ich allen empfehlen kann. Ich vergebe 8,5 von 10 verfluchte Arme, die Aonuma zu Spielen inspirieren.

    Pokémon Alpha Saphir - Zu zweit übers Meer


    Kapitel VII

    Freud und Leid


    Mit einem leisen Pffft glitt die Glastür des Pokémon-Centers zur Seite. Ouji trat hinaus in das kühle, frühmorgendliche Metarost City. Gedrungene Wolkenburgen schwebten am Himmel.

    Ouji war offenbar als Erster von den dreien aufgestanden und so ging er vor dem Pokémon-Center auf und ab, um sich die Zeit zu vertreiben. Hydropi und Lombrero folgten ihm verschlafen. Er war neugierig auf seine weitere Reise (Wer mochte der Arenaleiter in Faustauhaven sein? Welche neuen Pokémon würde er dort entdecken?), und doch blickte Ouji auch mit etwas Wehmut über die noch lautlosen Straßen der Stadt. Er hatte hier nur zwei Tage verbracht, doch sie hatten sich wie zwei Monate angefühlt. Ouji hatte hier seinen ersten Arenakampf gewonnen, Loturzel hatte sich zu Lombrero entwickelt und er hatte einen neuen Freund gefunden.

    »Morgen«, sagte jemand leise hinter ihm. Ouji wirbelte herum und japste.

    Heiko sah ihn mit großen Augen an und hatte die Hände vor seiner Brust gefaltet. Er hatte ein schlichtes alabasterweißes Hemd an, das zum Körper Traslas, welches sich an seinem Hosenbein festhielt, passte. »T-tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken«, sagte er.

    »Alles in Ordnung. Ich habe dich nur nicht ...«, begann Ouji, doch er wurde von einem Pffft unterbrochen.

    »Einen wunderschönen guten Morgen, meine Lieben!«, sang Maike, die sichtlich gut gelaunt aus dem Pokémon-Center schritt. »Bereit?« Auf ihrer Schulter hing Geckarbor, das die Augen noch geschlossen hatte.

    Heiko sah Trasla, das sich gerade verträumt im Kreis drehte, an. Er nickte.

    Ouji ging in die Hocke und streichelte Hydropi und Lombrero, die noch zu verschlafen waren, um darauf zu reagieren. »Bereit«, sagte Ouji.


    Die drei spazierten mit ihren Pokémon gemütlich Richtung Stadttor. Heiko sprach kaum und Trasla tänzelte an seiner Seite, doch Maike erzählte munter vor sich hin. Sie sei gespannt auf die Pokémon-Schule, wo sie alle verfügbaren Kurse gebucht hatte, wolle Geckarbor neue Attacken beibringen und ihren Pokédex fleißig füllen.

    Als das südliche Stadttor in Sichtweite kam, begann Oujis Magen zu grummeln. Ab hier bin ich allein.

    »Da wären wir«, sagte er schließlich gedehnt und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. »Na dann ... Man sieht sich.« Ouji brachte es nicht über sich, die anderen anzusehen, und so blickte er betreten in den Himmel.

    »Ach du, komm schon her.« Maike schmunzelte, machte zwei Schritte auf ihn zu und drückte ihn fest. »Pass auf dich auf«, sagte sie.

    »I-ist ja gut«, sagte Ouji und tätschelte unbeholfen ihre Schulter. »Passt ihr auch auf euch auf. Wir sehen uns ja wieder.«

    Maike löste sich von ihm und strahlte ihn an. »Klar wie Schluppuckbrühe.«

    »D-danke für alles«, sagte Heiko und rieb seinen Unterarm.

    »Ich danke dir, Heiko«, sagte Ouji ernst. »Ohne dich wüsste ich nichts von Mr. Brack. Und du möchtest wirklich nicht mit mir mitkommen?« Ouji hoffte, dass er nicht zu flehend klang.

    Doch Heiko schüttelte sogleich den Kopf und sah auf Trasla hinab. »Erst will ich meinen Partner richtig kennenlernen, bevor es zurück nach Blütenburg City geht.« Heiko streckte ihm die Hand hin und lächelte zaghaft. »Ich freue mich, dich wiederzusehen.«

    Sein Magen zog sich zusammen und das Murren ging in einem Schwarm Papinella auf, der einen Falterreigen tanzte. Ehe er darüber nachdenken konnte, trat er auf Heiko zu und umarmte ihn, so wie Maike es bei ihm gemacht hatte.

    »Oh«, stieß Heiko überrascht hervor.

    Rasch löste Ouji sich und verabschiedete sich haspelnd. Da er spürte, wie sein Gesicht die Farbe eines Knapfels annahm, wandte er sich um. Er hob nochmal die Hand zum Gruß, als er losging. Mann, war das peinlich.



    Ouji marschierte den Weg durch den Blütenburgwald zurück, den er und Maike zwei Tage zuvor heraufgekommen waren. Hier und da hörte er Pokémon im Gras rascheln und er entdeckte ein Panekon, das sich am Harz eines gelb beblätterten Baumes gütlich tat, ansonsten lag der Wald ruhig und friedlich.

    Nach etwa zwei Stunden veränderte sich die Luft. Eine feuchte Brise trug einen salzigen Geruch an seine Nase.

    »Rop!«, rief sein Hydropi wenig später und wurde schneller. Ouji runzelte die Stirn und fragte sich, was sein Pokémon gesehen hatte. Er blickte an den Bäumen vorbei, konnte aber nichts Auffälliges erkennen. Also spitzte er die Ohren. Das Rauschen von Wellen. Er beschleunigte seine Schritte ebenso. »Lomb«, ächzte Lombrero.

    Der Wald lichtete sich zunehmend und schon bald begann der blassblaue Himmel zwischen den Lücken des bunten Blätterdachs durchzublitzen. »Roooop.« Hydropi spurtete zwischen den Bäumen davon. »Warte doch, Hydropi!«, rief Ouji dem Pokémon nach, doch Hydropi war bereits außer Sichtweite. Lombrero und er rannten hinterher.


    Lombrero und Ouji brachen aus dem Wald hervor und keuchten schwer, als sie Hydropi am Strand einholten. Hydropi hatte sich im vom Meerwasser aufgeschlämmten Sand eingegraben, sodass nur seine Kopfflosse und Augen hervorlugten. »Rop«, murmelte es zufrieden und erzeugte Blubberbläschen, die vom Wind über das weite Meer hinausgetragen wurden.

    Ich brauche eine Pause, dachte er sich und hoffte, dass das Seitenstechen bald aufhörte. Doch daraus wurde nichts: Das Wasser-Pokémon fing an, weiß zu leuchten. Was? Für den Bruchteil einer Sekunde blieb sein Herz stehen, doch dann dämmerte es ihm. Er kannte dieses Leuchten. »Hydropi«, hauchte Ouji. Gespannt beobachtete er, wie der Sand, unter dem sich das Pokémon eingegraben hatte, beiseitegefegt wurde und die weiße Gestalt wuchs. »Rabb«, sagte das Wesen, das aus dem Licht hervorbrach. Es stand auf zwei Beinen und hatte große Kopf- und Schwanzflossen, die dunkel geworden waren. Ouji zückte seinen Pokédex, welcher das entwickelte Pokémon als Moorabbel auswies.

    »So cool«, sagte Ouji und grinste. »Rabb«, bestätigte das Pokémon und hüpfte auf ihn zu. Ouji schloss es in die Arme und versuchte, das Pokémon hochzuheben, doch dafür war es nun zu schwer. Er lachte wieder. »Tja, sie werden schnell groß.«

    Er schaute Moorabbel stolz an und streichelte es am Kopf. Es schmiegte sich an ihn.

    »Looomb«, sagte sein anderes Pokémon und klatschte mit den Händen. »Komm her, du«, sagte Ouji zu Lombrero sanft und winkte es zu sich. Es schlurfte heran und legte einen Arm um Moorabbel.


    Nach einer kurzen Rast spazierten sie am Strand entlang, bis sie an die einfache Holzhütte kamen, die Officer Rocky erwähnt hatte.

    Ouji klopfte an und hörte das Knarzen des Holzes aus dem Inneren der Hütte. Die Tür wurde geöffnet und ein Mann mit sonnengegerbter Haut, Glatze und schlohweißem Vollbart erschien im Türrahmen. Falten tief wie Krater zeichneten Mr. Bracks Gesicht, doch seine Bernsteinaugen glühten vor Lebendigkeit. Der Mann grinste, als hätte er schon auf Besuch gewartet.

    »Was gibbet?«, fragte Mr. Brack.

    Ouji stellte sich, Moorabbel und Lombrero vor und erzählte ihm von seinem Wunsch, nach Faustauhaven zu reisen. Eigentlich hatte er Heikos Vater, ein Freund von Mr. Brack, erwähnen wollen, doch das war gar nicht notwendig. Wie sich herausstellte, hieß Mr. Brack jede Möglichkeit willkommen, mit seinem Boot auszufahren.


    »Dann ma‘ auf‘n Teich wa‘?«, sagte der Seefahrer einige Zeit später. Ouji bedankte sich und ging an Bord.

    Die matte Herbstsonne erreichte ihren Höhepunkt, als Mr. Bracks Boot ablegte. Trotz der milden Temperaturen fühlte sich der Wind auf seiner Haut herrlich erfrischend an, als sie in See stachen.

    Moorabbel zupfte an seinem Ärmel. Es deutete auf eine Gruppe möwenähnlicher Pokémon (der Pokédex benannte sie als Wingull), die sie in V-Formation begleiteten. Ouji stellte sich hinter Moorabbel wie ein Vater hinter seinem Sohn. Gemeinsam genossen sie die Bootsfahrt, während Mr. Brack Seemannslieder zum Besten gab. Viele Wörter kannte Ouji nicht. Er vermutete, dass es sich um Seefahrersprache handelte. In einer der Weisen meinte er, Kü-oo-gre herauszuhören. Das Wort kam ihm vertraut vor, obwohl er sich fast sicher war, dass er es noch nie gehört hatte. Auf unerklärliche Art fand er es anziehend. Fast hatte es etwas Mystisches.



    Am späten Nachmittag zeichneten sich schließlich scharfe, hohe Klippen vor dem Horizont ab. Ouji richtete sich auf. Zwischen den Felsen tauchten Häuser auf, die aus der Ferne wie winzige bunte Spielsteine aussahen.

    »Faustauhaven, ahoooi!«, rief Mr. Brack.

    »Bald können wir wieder kämpfen«, sagte Ouji zu Moorabbel. »Bist du bereit?« Er dachte daran, wie geschwächt Hydropi nach der Arena in Metarost City gewesen war. Doch Moorabbel blickte angriffslustig drein und nickte.

    Der Seefahrer drosselte die Geschwindigkeit, als sie in Küstennähe kamen. Das Boot legte an und mit einem Satz sprang er auf den hölzernen Steg. Ihm war etwas schwindlig, doch er fing sich schnell wieder.

    Kein Vergleich mit der langen Schiffsreise von Johto nach Hoenn, auf der er sich zweimal hatte übergeben müssen. Dazwischen hatte er sich heulend in der Kajüte verkrochen, erfüllt von Scham und Verlust. Johto war seine Heimat gewesen. Felino war seine Heimat gewesen. Er hatte sich lange nicht vorstellen können, wieder von Pokémon begleitet zu werden. Moorabbel und Lombrero tauchten vor seinem geistigen Auge auf und seine Brust füllte sich mit einer wohligen Wärme.

    Mr. Brack schlug ihm eine Hand auf die Schulter und riss ihn damit aus den Gedanken. »Da simma. Faustauhaven, wie es leibt und lebt. Bin dann ma‘ wech. Wenns’te ma‘ wieda schippern willst, ruf mich. Bis denne, ihr zwei.«

    Der vorher so angenehme Wind fühlte sich auf einmal kalt und rau an. Ouji begann zu zittern. Er blickte nach unten. Moorabbel sah ihn energiegeladen an. Er blickte sich blinzelnd um und schluckte mehrmals. Panik drohte in ihm aufzusteigen wie Garados einen Wasserfall. »Mr. Brack, haben Sie ... ?«, begann er, doch seine Stimme brach. »Mr. Brack!«, schrie er und wirbelte herum. Der alte Seefahrer war jedoch schon im Küstendorf verschwunden. Er blickte über den Steg. Dann zum Boot. Dann wieder in Richtung des Dorfs.

    Bis denne, ihr zwei, hallten die Worte des Seemanns in seinem Kopf wider. Zwei? Das Herz rutschte ihm nicht nur in die Hose, sondern bis in den Boden. Seine Augen füllten sich mit Tränen, die er wegzublinzeln versuchte.


    »Lombrero?« Seine Stimme verhallte. Keine Antwort. Lombrero war verschwunden.



    Orden: 1 von 8

    Team: Moorabbel (Lvl. 16), Lombrero (Lvl. 16)

    Klingt alles relativ ungeil. Ich habe noch keinen Teil der Reihe gespielt, wäre aber mit dem neuen Ableger gerne eingestiegen.


    und ich schnüffle überall ganz paranoid KI-Einsatz, egal ob das jetzt für diese Situation stimmen mag oder nicht.

    Fühl ich. Abgesehen von der Grundproblematik, welche die Nutzung von KI mit sich bringt, macht mir das, was du angesprochen hast, ein Videospiel ziemlich kaputt. Tolle Umgebungen oder sowas kann ich einfach nicht mehr genießen, wenn ich ständig im Hinterkopf habe, dass das Ganze eventuell keinem kreativen Kopf, sondern einer künstlichen Maschinerie entsprungen ist. Das ist so ein Faktor, der für mich recht groß ist, denn Videospiele sollen mich optimalerweise in eine andere Welt entführen. Wenn ich weiß, dass KI verwendet wurde, macht mir das diese "Magie" oder Illusion von einer anderen Welt von vornherein kaputt.


    Jetzt schreibe ich auch selbst, bin also kreativ tätig, und da gibt mir die Verwendung von KI einfach einen kleinen Stich ins Herz. Ich werde das Spiel also nicht kaufen und doch nicht in die Reihe einsteigen. Allerdings will ich auch so fair sein und sagen: Auf eine Reihe zu verzichten, die man kaum kennt, tut nicht weh. Wenn sich jetzt rausstellen sollte, dass das nächste Zelda- oder Metroid-Game per KI erstellt wurde, weiß ich nicht, wie ich damit umgehen würde...

    falls du mehr wissen willst, lass es mich wissen :D

    Sicher! Über Lore-Input freue ich mich immer (solange es mich nicht komplett spoilert). :z17:


    Das Lernen aus Fehlern gehört sowieso dazu. Bei Margit habe ich recht viele Runen verloren, jetzt ballere ich immer alles raus, bevor es zu einem Boss o. Ä. geht.

    Hahahah. Tja, offensichtlich bin ich lernresistent, denn ich hielt es für eine gute Idee, mich kurz vor einem Stufenaufstieg dem Baumwächter zu stellen. Es kam, wie es kommen musste und ich habe die Runen verloren. Tja, selbst Schuld.

    Als Bestrafung dafür habe ich den Baumwächter dann aber einige Versuche später plattgemacht. Mit meinem neuen Zauber-Set, das wie gesagt gut Schaden macht, war er dann eh machbar. Ähnliches galt für den Drachen Agheel am nahegelegenen See, den ich dann sogar beim ersten Versuch gepackt habe.


    In der Akademie geht es derweil Stück für Stück voran. In einer Schlucht wurde ich von einem großen Vieh mit Rädern (?) verschluckt und bin gestorben, aber dann plötzlich ganz woanders wiederbelebt worden. Very confusing, haha. Hatte aber sogar einen Vorteil, denn im Haus Vulkan konnte ich ordentlich Runen farmen.

    Danach ging es wieder zurück in die Akademie. Gestern habe ich das Hündchen von Radagon erschlagen. Eigentlich fand ich ihn gar nicht schwer, aber hat dann doch gedauert. Durch das ständige Ausweichen der Geschosse hatte ich meist zu wenig Ausdauer, um direkt angreifen zu können und da der Wolf ja eher schnell unterwegs ist, war das ein Problem. Bin ca. anderhalb Stunden für den Boss gesessen, viel zu lange angesichts der Schwierigkeit. Aber egal! Geschafft ist geschafft.

    Pokémon Alpha Saphir - Zu zweit übers Meer


    Kapitel VI

    Heiko


    Maike und der Junge namens Heiko schnatterten wie Piccolente auf einem Teich. Officer Rocky nickte mehrmals und sah abwechselnd Maike und Heiko an. Während sich auf Maikes Wangen zartrosa Blüten bildeten, brannten auf Heikos tiefrote Flammenzungen.

    Ouji trat auf einen Ast, der in der Windstille des Nachmittags hörbar knackte. Die drei drehten sich gleichzeitig zu ihm um.

    »Ouji!«, trällerte Maike, als sie ihn erblickte. »Komm her! Schau, wen wir gefunden haben!« Sie streckte ihre offenen Handflächen aus, als würde sie einen unsichtbaren Gegenstand präsentieren, und deutete damit auf den verschwundenen Jungen. Unter seinem pistazienfarbenen Haarschopf wanderten nebelgraue Augen ruhelos hin und her. Er war spindeldürr und hatte eine fahl wirkende Haut. Als er Ouji sah, setzte er ein schiefes Lächeln auf.

    »Hallo«, hauchte der Junge und blickte zur Seite.

    »Du musst Ouji sein«, sagte die vom Sommer braungebräunte Polizistin und stemmte ihre kräftig wirkenden Arme in die Hüften. Sie trug eine marineblaue Uniform, auf der eine silberne Plakette befestigt war. »POLIZEI Metarost City« war darauf zu lesen.

    Ouji nickte und sagte: »Guten Tag, Officer.« Er blickte Heiko an. »Wir haben dich schon überall gesucht«, sagte er sanft.

    »J-ja«, sagte Heiko bloß, ohne den Blick vom Boden zu nehmen. »Tut mir leid.« Der Rotton seiner Wangen wurde noch dunkler.

    »Officer Rocky und ich haben Heiko in der Pokémon-Schule gefunden«, sagte Maike. »Ich habe ihr gerade von unserer Reise erzählt und warum wir Heiko gesucht haben.« Sie drehte sich zur Polizistin um: »Vielen Dank nochmal.«

    »Stets zu Diensten«, sagte Rocky und tippte zweimal auf die Plakette. »Wie ich den beiden bereits erklärt habe, ist der Metaflurtunnel bis auf Weiteres gesperrt. Der junge Mann hier wird einen anderen Weg nehmen müssen.«

    »Kein Problem«, sagte Heiko hastig und zupfte nervös an einer Haarsträhne. »Mr. Brack und mein Papa sind gute Freunde. Vielleicht nimmt Mr. Brack mich mit, wenn ich frage. Ich will ihm aber keine Umstände machen.«

    »Mr. Brack?«, fragte Ouji.

    »Mr. Brack ist ein alter Seefahrer, dem die Meere südlich von hier mehr am Herzen liegen als alles andere«, sagte Officer Rocky. »Er lebt mit seinem Pokémon in einer kleinen Hütte unweit des Blütenburgwalds.«

    »Ich glaube, Papa sprach mal von ihm«, sagte Maike nachdenklich.

    »Meine Arbeit ist getan. Passt auf euch auf.«

    Die drei bedankten sich artig und verbeugten sich vor der Polizistin. Ouji musterte Heiko dabei von der Seite.


    Als Officer Rocky außer Sicht war, sprach Ouji ihn an: »Warum warst du denn in der Pokémon-Schule?«

    Heiko setzte eine niedergeschlagene Miene auf. »Ich dachte, ich könnte ein bisschen über Pokémon lernen, bevor ich heimgehe. Ich wusste nicht, dass ... äh ... nach mir gesucht wird.«

    »Sollen wir dich nach Hause bringen?«

    Der Junge schüttelte den Kopf. »Danke. Ich schaffe das schon. Ich habe Papa angerufen. Wir werden dann gemeinsam nach Wiesenflur gehen, wenn der Tunnel fertig ist. E-es ist nur ...« Er schielte zur Pokémon-Schule.

    »Heiko braucht Hilfe beim Fangen von Pokémon!«, platzte es aus Maike heraus. Sie ahmte unbewusst die Haltung von Officer Rocky nach.

    »J-ja«, sagte Heiko. »Ich bin nicht so gut darin ... «

    »Wir helfen dir«, unterbrach Ouji ihn, von plötzlichem Eifer gepackt.

    »Klar«, bestätigte Maike und drehte sich dann zu Ouji um. »Wie lief es in der Arena?«

    Ouji zog seinen Orden in Form des Doppelpfeils hervor. Im Licht der Nachmittagssonne schimmerte er in warmen Bronze- und Goldtönen.

    Maike jubelte und Heiko sagte: »Das ist so cool.« Er starrte den Orden an und wirkte auf eine seltsame Art ergriffen, was ein Lächeln auf Oujis Lippen zauberte.

    Auf dem Weg zum Pokémon-Center erzählte er ihnen von dem aufregenden Arenakampf und dem Einsatz seiner Pokémon. Während Maike nach Details fragte und an den richtigen Stellen erschrak oder mitfieberte, verzog Heiko kaum eine Miene. Ein seltsamer Junge, dachte Ouji.



    Nachdem sich Hydropi und Lombrero im Pokémon-Center erholt hatten, schlenderten sie durch das abendliche Metarost City. Der Himmel war wolkenverhangen und schimmerte purpurfarben.

    In der Nähe des städtischen Parks fanden sie schließlich, was sie gesucht hatten. Ein kleines Pokémon mit grünem Kopf, das aussah, als hätte es ein weißes Kleid an, strich durch das matte Gras. Es summte vor sich hin und schien sie gar nicht zu bemerken. Als lebe es in einer eigenen Welt, dachte Ouji und beschloss, dass es zu Heiko passen würde. Maike zückte ihren Pokédex und identifizierte das Wesen als ein Trasla.

    »Da Trasla so friedlich wirkt, musst du es nicht schwächen«, begann Ouji mit gedämpfter Stimme. »Es ist nicht schwer, ein Pokémon zu fangen. Nimm einfach einen Pokéball und wirf ihn auf das Pokémon. Der Ball erledigt dann den Rest von selbst.«

    »Oh. Okay.«, sagte Heiko und räusperte sich dann. »Ich ... also ... Ich habe keinen Ball.«

    »Wie willst du ein Pokémon ohne Bälle fangen?«, fragte Ouji.

    »T-tut mir leid. Ich ...«

    »Ist doch alles gut, ich habe es nicht böse gemeint.« Ouji kramte in seinem Rucksack und zog einen leeren Pokéball hervor. »Hier.«

    Heiko griff mit leicht zitternden Händen nach dem Pokéball, wobei sich ihre Finger kurz berührten. Wie weich seine Haut ist, schoss es Ouji durch den Kopf. Er errötete.

    »O-oh«, stammelte der Junge und ließ den Pokéball fallen. Das Trasla blickte erschrocken hoch. »Wieso passiert mir das immer?«, sagte Heiko mehr zu sich selbst. Auch er war rot wie ein Scherox geworden.

    Ouji bückte sich und hob den Ball auf. Er legte ihn, darauf bedacht, Heiko nicht noch einmal zu berühren, in seine Hände.

    »Also los«, sagte Maike behutsam.

    Das Trasla schien keine Angst zu haben. Es hatte den Kopf schief gelegt und musterte Heiko neugierig.

    Wieder dachte Ouji an Maikes Worte, die er jetzt an Heiko weitergab. »Nur Mut.«

    Heiko holte tief Luft und warf den Pokéball.

    Trasla verschwand in seinem Inneren und ein leises Klick verriet ihnen, dass es dort auch bleiben würde. Heiko freute sich lauthals; so ausgelassen, wie es ihm Ouji gar nicht zugetraut hätte. Maike gratulierte ihm herzlich. Heikos unerwarteter Jubel gefiel ihm. »Das hast du wirklich gut gemacht.«

    »Vielen lieben Dank.« Heiko lächelte zaghaft. »Mein erstes Pokémon.« Er hob den Ball auf und betrachtete ihn fasziniert, als würde er das erste Mal in seinem Leben einen Pokéball sehen.



    In dieser mondlosen Nacht jagten wirre Traumfetzen durch Oujis Verstand. Er träumte von seinem Lombrero, das allerdings nicht Hydropi auf seinem Blatt trug, wie es das sonst so gerne tat, sondern Heiko. Der Junge scheuchte das Pokémon durch den Blütenburgwald, da sein Trasla davongelaufen war. Ouji versuchte, ihnen zu folgen, verlief sich aber ständig; doch stets, wenn er aufgeben wollte, erschienen die beiden wieder vor ihm. In einem letzten Traumhappen warf er übermüdet und genervt einen Pokéball auf Heiko; ob er ihn fangen konnte, wusste er nicht. Dieser Teil löste sich in undurchdringlichem Nebel auf, so wie es für manche Träume eben der Fall war.

    Obwohl er so schlecht geschlafen hatte, lag er schon früh am Morgen wach. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und er vertrieb sich die Zeit bis zum Frühstück damit, an seine weitere Reise zu denken. Beim gestrigen Abendessen hatten sie darüber gesprochen, was sie als Nächstes tun wollten. So wie es aussah, würden sie zunächst getrennte Wege gehen. Heiko würde zurück nach Blütenburg City gehen (eine Stadt, die Ouji bestmöglich vermeiden wollte) und Maike hatte beschlossen, erst einmal in Metarost City zu bleiben, um die Pokémon der Umgebung noch weiter zu erforschen und die Schulbank zu drücken. Ouji hingegen war ungeduldig und wollte, angestachelt durch seinen Sieg in der Arena, weitere Orden erkämpfen. Er hatte vor, es Heiko gleichzutun und Mr. Brack, den Seefahrer, zu bitten, dass er ihn über das Meer brachte. In einem kleinen Küstendorf jenseits des Meeres solle es eine Arena geben, wie er von Maike erfahren hatte.

    Ouji freute sich auf den nächsten Arenakampf, auch wenn es sicherlich ungewohnt für ihn sein würde, ab nun alleine zu reisen. Immerhin hatten Maike und er den größten Teil ihrer bisherigen Hoenn-Reise gemeinsam erlebt. Er würde sie vermissen.

    Er hoffte, dass Heiko zurechtkommen würde. Ouji kuschelte sich unter die Decke und legte sich auf die Seite. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages fielen durch das Fenster. Es würde ein aufregender Tag werden. Trotzdem fühlte er sich ein wenig traurig. Er mochte Heiko und nun war es an der Zeit, schon wieder getrennte Wege zu gehen.


    Ouji schloss die Augen. Er hörte seinen Herzschlag, der kaum merklich schneller geworden war. Ja, er mochte Heiko wirklich sehr.



    Orden: 1 von 8

    Team: Hydropi (Lvl. 15), Lombrero (Lvl. 14)

    Bin mittlerweile in der Akademie von Raya Lucaria angekommen. Die Akademie ist ziemlich atmosphärisch gestaltet, schön düster; I like.


    Wie in einem anderen Thread angedeutet habe ich ein paar neue Zauber erlernt, was sich als kleiner Gamechanger herausgestellt hat. Probiere mich noch ein bisschen durch, habe aber derweil eine Kombi gefunden (Großer Schimmersteinsplitter + carianischer Schlitzer), die ziemlich reinhaut. Habe bisher noch mit den Zaubersprüchen vom Spielanfang hantiert, womit ich schön langsam an die Grenzen gekommen bin (sie machen nur mehr wenig Schaden).

    Mit dem Mana-Verbrauch muss ich jedenfalls noch haushalten, aber da ich schon mehr Flaschen habe, bin ich da mittlerweile ein wenig flexibler.


    Momentan macht mir das Zielen etwas zu schaffen. Wenn Objekte im Weg sind (z. B. Steine, Türen etc.) verliert mein Charakter immer wieder mal den Fokus. Wahrscheinlich liegt es einfach an meiner eigenen Unfähigkeit, aber es ist super ätzend, wenn man einen Gegner im Visier hat, aus der Deckung kommt, vor dem Feind steht und plötzlich der Fokus weg ist aka mein Charakter into the void ballert. Das hat z. B. den Kampf gegen den stärkeren Magier in den Kristallhöhlen unter der Akademie unnötig schwer gemacht.


    Werde wahrscheinlich bald mal wieder Runen farmen/trainieren, da ich davon ausgehe, dass mir in der Akademie wieder ein Bossfight winkt.

    Elden Ring

    Nachdem ich einen Teil des Siofra-Gebietes erkundet habe, bin ich wieder an die Oberfläche zurückgekehrt. Habe ein wenig das östliche Limgrave unsicher gemacht (vor allem das Nebelwald-Areal), bin dann aber bald mal nach Liurnia, dem Seenland, gelaufen, wo auch die Hauptquest weitergehen soll. Habe erst die nördliche Richtung eingeschlagen und bin bis zum Niederen Erdenbaum gekommen; da ich einige Gegner traf, die ich nicht besiegen konnte (Avatar, Blitzritter), habe ich mich dann in die Sümpfe gewagt. Dort habe ich zuletzt die Torstadt der Akademie erreicht. Geht insgesamt eigentlich ganz gut dahin. Habe mittlerweile auch ein paar neue Zauber gelernt, aber es ist noch Luft nach oben. Für manche fehlen mir noch die Fertigkeiten, aber es wird.


    Tomb Raider VI

    Das Genforschungslabor aka die botanischen Gärten liegen hinter mir. Hat mir insgesamt ganz gut gefallen, vor allem die Storysequenz rund um Eckhardt. RIP, Boaz... Du warst eine treue Dienerin. Lara, das Schusselchen, hat sich selbst eingesperrt, aber zum Glück ist ja Kurtis da, mit dem man jetzt weiterspielen kann! Toll! Nicht. Ich mag den Charakter an und für sich schon, aber sich gegen Spielende hin bei der ohnehin wonky Steuerung jetzt auch noch auf einen anderen umgewöhnen zu müssen... Naja. Im Sanatorium turne ich jetzt also mit einem neuen Charakter herum; dort habe ich noch nicht so viel gemacht, bin mal auf dem Weg nach unten.

    Die Entwicklung dürfte - wenig überraschend - wieder zusammen mit MercurySteam erfolgen. Sie haben bereits den direkten Vorgänger Metroid Dread gemacht und wie wir schon festgestellt haben, sind die Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen. Erwähnenswert ist auch, dass sie bereits an Metroid: Samus Returns für den 3DS gewerkelt haben. Ein ziemlich geiles Game, welches ich allen Metroid-Fans (und solchen, die es noch werden wollen) empfehlen kann. Da ich die 2D-Ableger bei MercurySteam gut aufgehoben sehe, bin ich zuversichtlich, dass Metroid Ravenous eine Wucht wird.


    Ich kann es immer noch nicht glauben, dass wir einen neuen Teil bekommen; man darf nicht vergessen, dass sich die Games scheiße verkaufen und es gar nicht so selbstverständlich ist, dass neues Futter kommt. Schön jedenfalls, dass diese Reihe wieder Aufmerksamkeit bekommt!

    Nintendo Switch 2 Zelda Edition ✅

    Pro Controller Zelda Edition ✅

    Ocarina of Time-Remake mit Anhänger ✅

    Tomb Raider: Legacy of Atlantis Deluxe Edition ✅


    Metroid Ravenous fehlt noch, dann hat mich Nintendo komplett ausgezogen. 😭 Aber hey, yolo oder so. Andere investieren ihre Kohle in Drogen. Freu mich aber! Die Freundin eines Arbeitskollegin würde mir die "alte" Switch 2 auch abkaufen, von daher passt das schon so.

    Kirby und das vergessene Land hat mir damals sehr gut gefallen, hatte auf jeden Fall meinen Spaß damit. Ich will gar nicht sagen, dass das neue Game schlecht aussieht oder so, überhaupt nicht, aber irgendwie fehlt mir so ein bisschen der "Wumms". Ich bin jetzt kein Hardcore-Kirby-Fan und der Trailer hat mir jetzt nichts gezeigt, wo ich gesagt hätte: "Boah, das muss ich unbedingt kaufen." Es ist derzeit ein "Vielleicht irgendwann".

    AHHHHHH HYYYYYYPPEEEEEE

    *heavy breathing*
    OK, habe mich beruhigt.


    Metroid ist einfach eine Perle und dass es mit der 2D-Reihe schon bald weitergeht, freut mich wahnsinnig! Ich stimme zu, dass es Dread-esk aussieht, was mich persönlich sehr anspricht. Metroid Dread hat mir damals irrsinnig gut gefallen und ist für mich ohne Wenn und Aber das beste 2D-Metroid. Bin sehr gespannt, was sie sich alles Neues einfallen lassen werden. Mir gefiel am Trailer btw, dass er ein bisschen einen dunkleren Touch suggeriert hat, was zu dieser Reihe passen würde.