Beiträge von Darkshuttle123

    Guten Morgen! Die Halbzeit ist bereits vorbei und auch das ZFZZ scheint sich langsam dem Ende zuzuneigen…


    Stresst euch grundsätzlich nicht, Ihr habt noch bis Mitte Mai Zeit. Aber wir wissen ja, die Wochen fliegen nur so dahin... 😅 Freue mich über jeden Teilnehmenden.

    Wisst ihr noch, wie ich über den hässlichen Grischa gelästert habe, der schon vor Wochen ausgezogen ist? Tja... Ich spiele ja immer wieder mal mit einem Arbeitskollegen zusammen und heute hat er einen neuen Bewohner bekommen... Dreimal dürft ihr raten! Grischa hat sogar explizit erwähnt, dass er von Rubinia kommt. Lustig, dass sich das Game das merkt. Mein herzliches Beileid an den Arbeitskollegen, es tut mir aufrichtig leid!


    Heute findet das erste Angelturnier auf meiner Insel statt. Habe tatsächlich vor einiger Zeit schon mal daran gedacht und zack, da ist es. Habe bereits ein paar Runden gemacht, am Nachmittag geht es weiter.


    Zuletzt habe ich ein kleines Musikareal mit Harfe, Schlagzeug, Synthesizer und Jukebox "gestaltet", aber ganz zufrieden bin ich nicht. Hätte es gerne etwas anders und größer, aber dafür müsste ich den Ort wechseln. Oder Häuser versetzen. Je länger ich spiele, desto unzufriedener werde ich mit gewissen Teilen meiner Insel, also da wird noch einiges passieren. Aber nicht sofort.

    Habe endlich auch mal ein "Freibeet" umgesetzt, also ein Gebiet, in dem ich irgendwelche Pflanzen hinsetze und sie miteinander kreuze. Ist nichts Spektakuläres, aber es ist immer ein Vergnügen, Ideen, die schon länger im Kopf herumgeistern, dann schließlich umzusetzen.

    Abschnitt: 2

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Projekt Apokalypse: Fortschrittsprotokoll #1


    🏰🐗🎹 Im Namen des mächtigen Großmeisters und wahren Königs von Hyrule 🎹🐗 🏰


    Gegenstand: Projektfortschritt, auffällige Personen

    Zuständigkeit: Ministerium für Zeitmanipulation (MIEZE)

    Einsatzgebiet: Ja


    Regionale Entwicklung


    🌾 Lon-Lon-Farm 🌾 (Punkte: 500)

    • Talon: Übergang von Status „NPC“ zu Status „TEC“ (Anm.: temporary eliminated character) durchgeführt
    • Basil: Übergang von Status “NPC ohne Bedeutung” zu Status “NPC ohne Bedeutung aber in Farmbesitz“ durchgeführt
    • Malon: Anweisung „Tu so, als wäre dir dein Vater wichtig, aber verlasse die Farm nicht (schiebe Pferdewohl vor)“ erfolgt

    🏙️ Hyrule-Stadt 🏙️ (Punkte: 1500)

    • Fröhliche Musik abgeschaltet und durch geisterhaftes Heulen des Windes ersetzt
    • Alle Bewohner in das 200 Meter entfernte Kakariko verfrachtet (Anm.: freiwillig unfreiwillig)
    • Zombies in einem Kreis aufgestellt (Anm.: Choreographie genehmigt, Verwesungsgeruch nicht genehmigt)
    • Himmel dunkel gefärbt (Anm.: Special Effect "Leuchtender Kranz um Todesberg" installiert)
    • Intakte Häuser unter Kulissenboden abgesenkt, Ruinen an gleicher Stelle hochgefahren
    • Achtung: Vor dem Stadttor alles so aussehen lassen wie immer (Anm.: Illusion eines kurzzeitigen narrativen Strangs unbedingt aufrecht erhalten)
    • Bonuspunkte (+ 500): „Apokalypse“ als langfristiges Projekt genehmigt (Anm.: Projektleitung: Ganondorf, Umsetzung läuft seit morgen)

    🌲 Wald der Kokiri 🌲 (Punkte: 3500)

    • Erwachsen gewordene Kokiris von ihrer Position abgezogen
    • Genetisch idente Kokiri-Kinder nachgezüchtet und in Häuser gebracht
    • Achtung: Laut Bestandsdokumentation fehlt eine erwachsene Kokiri (Anm.: Mitarbeiterin Salia anwesend, aber nicht auffindbar)
    • Touristenprogramm (Waldtempel) ausgehängt:
      • Verstecken spielen mit Pyromanen
      • Bruch der euklidischen Geometrie bewundern (Anm.: Realitätszustand von Kameraposition abhängig)
      • Kuscheln mit Deckengrapschern
      • Von Schachbrett sanft betten lassen
      • Unterschiede in völlig identen Kunstwerken identifizieren

    🔥 Todesberg 🔥 (Punkte: 3000)

    • Goronen in den Feuertempel gesperrt (Anm.: Verschleppung von Gorone L. nicht zulässig, da es ein gewerkschaftliches Mitglied ist > in Goronia rollen lassen)
    • Führungskraft D. derzeit nicht verfügbar (offiziell: Pause, inoffiziell: Groove zu steil > in nicht kartographierte Dimension verbannt)
    • Achtung: Arbeitstemperatur überschreitet zulässige thermische Grenzwerte um ca. alles (Messgeräte geschmolzen)
    • Touristenprogramm (Feuertempel) ausgehängt:
      • Fangen spielen mit Flammenderwischen
      • Ganzkörpermassage mit Raubschleimen (Anm.: Haut bleibt optional dran)
      • Goronen freilassen während Drache noch aktiv ist (Anm.: pädagogisch sinnvoll)
      • Selbstständiger Sturz von der Tempelspitze in den Feuerschlund (Anm.: Berührung mit Lava unvermeidlich und nicht empfohlen)
      • Von Felsen, Flammenwänden und Feuerbeißern schubsen lassen (Anm.: Teamarbeit ist förderlich)


    Punktestand

    • Gesamtpunkte: 9.000
    • Nächstes Achievement: „It’s over 9.000“
    • Zugehörige Belohnungen:
      • Zombie-Plüschie (stöhnt bei Berührung)
      • Okarina in der Farbe warumhastdumeingeschenkdesherzensweggeworfenwieeinstückmüllbraun
      • Strähne von Volvagias Haar (Achtung: heiß und fettig)
      • Phantom Ganon-Pingpong-Spielspaß-Set (Anm.: Figur löst sich beim Spielen eventuell spontan auf, Spielspaß nicht garantiert, Stromschläge verpflichtend)


    Vorkommnisse (Tatverdächtige oder Tatverdächtiger)


    Aussehen

    • Die Haut so dunkel wie Gerudosand
    • Die Lippen so blass wie der Wind
    • Das Haar so golden wie ein 200er-Rubin

    Verstöße

    • Ruhestörung durch Harfe oder Lyra oder ähnliches nicht dokumentiertes Zupfinstrument (Anm.: Protokollführer ist kein Musiker)
    • Auftritt als Dragking (Anm.: Anziehen von Männerkleidung zu Showzwecken oder zur Täuschung von Unbeteiligten nicht erlaubt)
    • Ortswechsel ohne Genehmigung (Anm.: plötzliches Auftauchen und Dematerialisieren an symbolträchtigen Orten nur auf Antrag)


    Vorkommnisse (völlig harmlose Person)

    • Zeitfluss rund um die Person inkonsistent (Anm.: Reisen in vergangene Epochen oder zurück in die Zukunft fragwürdig)
    • Besitz mehrerer Altersidentitäten (Kind/Erwachsener)


    Empfohlenes Vorgehen

    • Tatverdächtigen bzw. Tatverdächtige verfolgen und ohne Eingriff beobachten
    • Zeitmanipulation durch harmlose Person dokumentieren und ignorieren
    • Weiterhin Unruhe stiften und so tun, als wäre es normal
    • Punkte sammeln und nicht einlösen
    • Krisensitzungen eröffnen und akzeptieren, dass der Kristenstabsmanager Ganondorf stattdessen permanent Orgel spielt
    • Anträge auf Zeitreisen rückwirkend erlauben


    Hinweis: Dieses Protokoll wurde vor seiner Erstellung archiviert und nachträglich nicht verfasst.




    Abschnitt 2 beendet


    Game Over: 0

    Herzen: 12

    Skulltulas: 38

    Challenges (2/4): von Basil besiegt worden X, nicht in den Wäldern verirrt, von Phantom-Ganon getäuscht und gebrutzelt worden X, Volvagia ohne Schaden besiegt



    Hat Spaß gemacht, wobei ich den Feuertempel nicht soo sehr mag. Der Aufbau ist ganz cool, aber ich habe das Problem eigentlich in allen Games der Reihe... Alle jammern über die Wassertempel, aber ich stehe mit den Feuertempeln irgendwie auf Kriegsfuß. :p Den Waldtempel finde ich hingegen top.

    Niemand soll sich gezwungen fühlen, aber wie auch schon im Startpost betont, müsst ihr wirklich kein Picasso sein, um hier mitzumachen. Es geht um Spaß an der Sache, also macht euch da wirklich nicht so viel Gedanken. Strichmännchen werden auch genommen. 😎

    Mein Lieblingsgebiet ist Kargbergia! Ich mag mein kleines Bergdorf. Das rote Gras sieht am besten aus (eine Kleinigkeit, ich weiß xD) und ich habe es von Anfang an geschätzt, dass der zentrale Ort nicht so riesig ist und sich ansonsten vieles in den Minen abspielt. Das Fahren per Lore macht auch Spaß, ein Vulkan und heiße Quellen sind in der Nähe... Für mich das stimmigste Gesamtpaket.


    An zweite Stelle setze ich Welkwüstia. Ich mag das erste Gebiet sehr gerne, es bietet einen guten Mix aus (nicht zu weitläufige) Stadt, Wildnis und Strand und ist insgesamt ein tolles Startareal.


    Weit weniger bespielt habe ich Glitzerwolkia und Trübküstia.

    Eine Hafenstadt ist grundsätzlich eine solide Idee, doch hier hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass ich von allem ein bisschen überfordert sein könnte. Diese vielen einzelnen Inseln, das große Schiff, das halb kaputt ist und darauf wartet restauriert zu werden, ... Außerdem hat mir hier die Hauptquest am wenigsten gefallen. Ich fand es ur zäh, den Strom wiederherzustellen und überall Strommasten hinzuballern. Habe das erst nach Kargbergia fertig bekommen. Bin im Allgemeinen nicht so der Sommer-Sonne-Strand-Typ, vielleicht lag es auch daran.

    In Glitzerwolkia habe ich mit den vielen einzelnen Inseln ein ähnliches Problem. Während ich den Farbmix aus Türkis und Pink mag, die dort zu findenen Pokémon cool finde und auch hier die Idee (in diesem Fall Inseln im Wolkenreich, die Elemente von Steampunk aufweisen) schätze, hatte ich dann nicht so die Lust, alle Inseln zu bebauen und zu verbinden.


    An letzte Stelle setze ich Neulandia, das bei mir Rubinia City heißt (Rubinia ist meine Insel in ACNH) . Es tut mir sehr leid, aber der "Blankozettel" ist mir einfach viel zu viel. Ich finde es nett, dass sie einem die Möglichkeit geben, aber ich habe sowas von keinen Bock eine Stadt komplett von neu aufzuziehen und so habe ich es bisher eigentlich nur als Restlbox verwendet (aka Non-Lieblingspokémon zum einsamen Dahinvegetieren dorthin verbannt).

    Meine Wahl fiel auf Magnetflug, Gleiten und Zertrümmerer. Letzteres eigentlich nur, weil ich es am meisten brauche (wenn auch teilweise jetzt ersetzt durch den Magnetflug). Seit ich Gleiten kann, mag ich mich gar nicht mehr anders fortbewegen und der Magnetflug ist wirklich nochmal ein Stück praktischer und kombiniert eigentlich die anderen beiden Fähigkeiten. Also tatsächlich hätte ich keine Probleme mit der Umfrage gehabt, wenn es nur eine Wahlmöglichkeit gegeben hätte. Magnetflug auf die 1!

    Blattwerk nutze ich auch sehr viel, da ich es "wild mag" und so viel Gras und Moos entstehen ließ, dass der Klimawandel in der Welt der Pokémon damit vermutlich besiegt wurde.


    Surfer ist zweckmäßig, Walzer, Imitator und Stärke benutze ich sehr selten. Macht aber nix.

    Je suis durch. Mit der Hauptstory zumindest. Ein spoilerfreies Fazit:


    Was gefällt mir an Pokémon Pokopia? Was ist gelungen?


    + Pokémon-Auswahl: Es sind nicht alle 1000+ Viecher verfügbar, das muss aber auch gar nicht sein. Es stehen genug zur Auswahl und ich bin sicher, dass da für alle was dabei ist. Viele meiner Lieblingsviecher sind vertreten und es ist ein gelungener Mix aus allen Gens.


    + Design: Die Areale sind schön abwechslungsreich und die Pokémon selbst pures Zucker. Gerade in den Interaktionen untereinander merkt man, dass viel Detailreichtum ins Gestalten geflossen ist. Es sind die kleinen Momente, die für mich das Game groß machen: Sei es, wenn Bisasam ein Herz mit seinen Ranken formt, oder Wablu, dass sich mit seinen Wolkenflügeln selbst umarmt.


    + Spielprinzip: Das Game fühlt sich nach einem Mix aus Minecraft, Animal Crossing und Pokémon an und funktioniert dabei erstaunlich gut. Mit einer kleinen Story unterlegt und Bezug zu der uns allen bekannten Reihe von GF, ist es kein plumpes Sandbox-Spiel, sondern bietet erstaunlich viel Potential und macht Spaß.


    + Fähigkeiten: Mit Dittos Fähigkeiten kann man u. a. Gras wachsen lassen und Flüsse anlegen, aber auch Herumfliegen. Nicht alle Skills sind gleich nützlich, aber im Großen und Ganzen sind die Fähigkeiten brauchbar und machen Sinn.


    + Es gibt viel zu tun...: Häuser aufstellen, Stadt gestalten, Habitate bauen, Wünsche erfüllen, Bedürfnisse stillen, Hauptquest verfolgen - das Spiel lässt einen viele Möglichkeiten und dabei weitgehend freie Hand. Gleichzeitig wird man nicht einfach so in die Sandbox geworfen. Ich hatte immer das Gefühl, nicht "lost" zu sein und trotzdem alle Freiheiten genießen und Möglichkeiten ausnutzen zu können. Das schaffen nicht alle Spiele dieser Art.


    Was mag ich an Pokémon Pokopia nicht so gern? Was hätte man besser machen können?


    - ...zu viel: Ich bin ehrlich. So gut ich es finde, verschiedene Areale zu haben usw. ist es mir insgesamt too much. Mich zwingt keiner zu irgendwas, klar, aber ich habe bereits viel Zeit in zwei Städte investiert und bin noch weit davon entfernt, zu sagen: "Boah, das ist es jetzt." Die anderen zwei (eigentlich drei) Städte sind noch unberührt (bis auf die Pflichtaufgaben). Und da reden wir noch nicht mal von der Innengestaltung der Häuser. Ich müsste wahrscheinlich noch hunderte Stunden investieren, um die Städte so aussehen zu lassen, wie ich sie mir vorstelle und ja, ich fühle mich dadurch einfach erschlagen. Man sieht es ganz gut daran, dass ich in Kargbergia direkt motivierter war, viel zu machen, einfach weil der Hauptort nicht so groß ist. Trübküstia hingegen ist mir zu zersplittert, zu großflächig. Als ich Neulandia das erste Mal sah, dachte ich mir gleich: Nope.


    - Lagersystem: Ich habe es schon angesprochen, aber die Items nur auf Lagerkisten aufteilen zu können, stört mich etwas. Man kann sicher sein, dass das, was man braucht, in der letzten Kiste ist, in der man nachsieht (oder gleich in einer anderen Stadt). Man könnte das Problem ggf. etwas beheben, wenn man eine reine Holzkiste hat, eine nur für Bausteine etc., aber mir wäre ein großes zentrales Lager einfach lieber. Zumindest in der home base.


    - Items: Es gibt viele verschiedene Items, dann aber auch anscheinend wieder doch nicht so viele? Vielleicht ist es einfach Pech, aber ich habe mittlerweile echt schon keine Lust mehr, Buntschwingen/Silberflügel/Fundsachen abzugeben, da immer nur der gleiche Schrott drin ist. Ich habe noch nicht mal gezielt nach vielen Items gesucht, habe aber schon das Gefühl, am Limit zu kratzen (was natürlich nicht so ist). Die Fundsachen habe ich immer fleißig ausgegraben, jetzt habe ich 100 Raumfährenmodelle und Gartenornamente. Toll, oder?


    Mein Fazit


    Pokémon Pokopia ist ein super cozy, super cutes Sandbox-Game, das vieles richtig macht. Die kleineren Schwächen haben jetzt aber tatsächlich dazu geführt, dass ich mich nach abgeschlossener Hauptstory irgendwie total übersättigt fühle. Ich habe es schon die letzten Tage gemerkt: Während ich bei ACNH nach wie vor noch große Lust habe, jeden Tag vorbeizuschauen (wenn auch manchmal nur, um Alltägliches zu verrichten), habe ich bei diesem Game immer wieder Mal einen Tag, an dem ich nicht reinschaue und es geht mir auch dann nicht ab. Das ist ein bisschen schade. Hauptfaktor ist glaube ich tatsächlich dieses Gefühl von Erschlagen sein. Stand jetzt werde ich mal nicht so viel weiterspielen, aber vielleicht zieht es mich wieder zurück. Ich vergebe 8 von 10 Ditto-Verwandlungen.

    Zu Releasezeiten war Ostern das erste Event und oh boy, ich mag es immer noch nicht wirklich. Ohs, der Hase, ist irgendwie creepy und ich rechne jeden Moment damit, dass sein Kostüm aufplatzt und Pennywise daraus hervorspringt. Es macht Sinn, dass man überall Eier findet, aber mir wäre es lieber, dass es - so wie beim Karnevalfest mit den Federn - zusätzliche Items wären. So in der Art nervt es mich ein bisschen; du gehst angeln - boom, ein Ei als Fisch getarnt; du hackst Holz - boom, Eier als Holzstück-Ersatz. Ohnedies mag ich Eier am liebsten gebraten, hart gekocht oder behaart.

    Grundsätzlich sind Events toll in dem Spiel und sie bringen Abwechslung rein, aber ich freue mich schon auf das Ende der Osterzeit, muss ich ehrlich sagen.


    Mit dem April gibt es wieder einige neue Viecher (gefühlt mehr als im März, aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein) und die Kirschblütenbäume sind wunderschön anzuschauen!


    Heute war endlich mal wieder Gerd da und ich könnte neue Pflanzen kaufen (diverse Liliensorten und Kartoffeln). Habe dementsprechend auch meinen Acker etwas umgestaltet.

    Die Tage davor habe ich eine Art Irrgarten gestaltet (wobei mir dann der Platz zu knapp war und ich mir - natürlich nach getaner Arbeit - dachte, dass es irgendwie gegen mein Inselkonzept geht (= ich will überall möglichst schnell hinkommen)). Demnach ist es jetzt ein Irrgarten, ohne die Möglichkeit, sich zu verirren. Werde ihn wahrscheinlich noch etwas bearbeiten.

    Habe im Nordosten (Holland-Areal) mal alle möglichen Pflanzen hingepackt, da muss ich noch schauen, ob ich langfristig nur Tulpen oder generell Pflanzen mit orangefarbenen Blüten gedeihen lassen werde. Generell bin ich mit der Bepflanzung auf Rubinia momentan nicht soo zufrieden.


    Abgesehen davon sind es momentan eher Kleinigkeiten, die ich mache. Hie und da sehe ich ein cooles Item und stelle es auf oder gestalte kleinere Sachen um, aber größere Projekte sind derzeit nicht am Start. Nicht aus Langeweile (habe nach wie vor viel Spaß), aber ich brauche das Geld momentan eh für Kredit und so manche (unnötig) teure Items im Laden bzw. bin ich mir mit manchen Bereichen noch unsicher. Habe z. B. die Vorgärten der Bewohner erstmal nicht weiter bearbeitet, da ich noch gerne ein paar andere hätte bzw. auch nicht weiß, ob die Häuser dort bleiben, wo sie sind (spoiler alert: wahrscheinlich nicht) etc.

    Aber auch das macht den Reiz für mich aus. Mal geht es ruhig dahin, mal denkt man sich an einem gewöhnlichen Dienstag: Holy cow, alles ist komplett scheiße, ICH REIßE ALLES AB!

    Abschnitt: 1.8

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Vertrauliche Briefe #5


    Der in einer Seitengasse gelegene Gasthof Zum Tanzenden Tingle war bis auf seine steinernen Grundfesten abgebrannt. Tische und Stühle waren zu einem schwarzen Gerippe verkohlt, über dem der Geruch von Schwefel und Asche hing. Geschmolzenes Glas, matt vom Ruß, bedeckte die Überreste eines einst von Leben erfüllten Ortes. Von den Dächern ringsum stiegen Flammensäulen in den Himmel empor, der satt an Gewitterwolken war.

    Kageyori hielt inne und rang nach Luft. Seine Augen brannten wie Schmiedefeuer, jeder Atemzug stach. Verdammter Rauch. Zwei Straßen noch. Akaris Gesicht trat vor sein geistiges Auge. Sie lächelte keck, ihre veilchenblauen Augen strahlten Ruhe aus. Und plötzlich wusste er, dass er den Jungen in seinen Armen nicht nach Hause bringen konnte. Nicht jetzt. Er sah hinab. Link schlief nach wie vor. Die Fee auf seinem Oberkörper schlug schwach mit den Flügeln.

    »Was nun..?«, murmelte Kageyori und dachte nach. Das Schloss! Er kannte jeden Gang, jede Treppe. Er ging ein paar Schritte zurück und versuchte es zwischen zwei kokelnden Häusern zu erkennen, doch der Rauch hatte selbst seine Silhouette verschluckt. Hatte Ganondorf das Schloss angegriffen oder nicht? Während er zum Marktplatz zurückging, erkannte er, dass es keine Rolle mehr spielte. Prinzessin Zelda war geflohen und damit war das große Schloss von Hyrule, seine zweite Heimat, kein sicherer Ort mehr. Die Worte seines längst verstorbenen Vaters hallten in seinem Kopf wider: Ein Wächter schützt die Schwachen. Kageyori presste die Lippen zusammen. Er selbst hatte den Feind nach Hyrule-Stadt gelockt, weil er so versessen darauf gewesen war, das Kind in seinen Armen auszuliefern. Alles war seine Schuld, also musste er es nun auch beenden.


    Die Zitadelle der Zeit lag still. Abgeschieden von allem anderen, schien es, als ob das älteste Gebäude der Stadt auch diesen Angriff ohne Weiteres überstanden hatte. Selten hatte er die Zitadelle betreten, obwohl er stets ein Mann des Glaubens gewesen war. Der weiße Marmor strahlte eine ruhige Kraft aus, die ihn besänftigte. Er legte Link vorsichtig vor dem Altar nieder und strich ihm über das feine Haar.

    »Wir sehen uns wieder, versprochen«, flüsterte Kageyori.

    Er richtete sich auf, klopfte dreimal gegen den Knauf seines Schwertes (eine alte Geste der Wachmannen) und trat hinaus.


    Der Marktplatz war ein Chaos aus flackernden Lichtern und Geschrei. Er zog Verletzte aus Trümmern, trug Wasser und löschte, wo noch etwas zu retten war. Es donnerte unablässig, doch kein Tropfen fiel. Wenn doch nur endlich der Himmel bräche und Regen einsetzte... Seine Augen wanderten immer wieder zwischen der Seitengasse, von der aus er am Gasthof vorbei zu seinem Haus käme, und der Hauptstraße hin und her. Er wagte nicht, zu ihr zu gehen.

    Als sie gerade den Maskenhändler aus seinem Geschäft zogen, welches eingestürzt war, hörte er es: Hufe auf Stein. Kageyori erstarrte für einen Moment und scheuchte die Umstehenden dann auseinander. Weg vom Marktplatz, sofort!


    Er lief zum Brunnen, dessen Wasser sich grau verfärbt hatte, und blickte zur Straße, die zum Haupttor führte.

    Erst konnte er nichts erkennen, dann brach ein schwarzer Hengst aus dem Rauch hervor, größer als jedes Pferd, das er jemals gesehen hatte. Seine Mähne glühte ihm Feuerschein, so als stünde es selbst in Flammen. Auf seinem Rücken saß eine Gestalt in glänzender schwarzer Rüstung. Das Pferd kam vor ihm zu stehen. Der Reiter trug einen eleganten blutroten Umhang mit Gerudo-Symbolen. Er hatte olivfarbene Haut, die von Blutadern, manche so dick wie Würmer, durchsetzt war. Seine Augen waren glutrot. Nicht warm, nur leer.


    »Ganondorf«, sagte Kageyori leise.

    Etwas blitzte auf und er wich gerade noch rechtzeitig zur Seite: Der Speer schlug hinter ihm am Brunnenrand auf und zersplitterte krachend. Er zog sein Schwert. Ein Schauer durchlief ihn, als der König der Wüste lachte.

    »Steh mir nicht im Weg«, sagte Ganondorf.

    »Ich tue, was ich tun muss, um die Menschen dieser Stadt zu schützen. Das... Das gebietet die Ehre.« Er dachte an Ryo, den jungen Wachmann.

    »Dein Ehrgefühl hast du mit dem ersten Brief abgeschickt«, sagte Ganondorf kühl.

    Sein Griff um das Schwertheft wurde fester. »Wo ist die Prinzessin?«

    »Tot«, sagte der fremde Herrscher mit ruhiger Stimme.

    Kageyori begann unwillkürlich zu zittern.

    »Bring mich zum Jungen und ich verschone dein Leben.«

    »Er ist geflohen.«

    Ganondorfs Blick durchbohrte ihn. Es wurde still. Zu still. Er schluckte und spürte, wie ihm der Atem stockte. Er dachte mit Unbehagen an das Licht, das Link getroffen und ihn verwundet hatte. »Ich...«, setzte er schließlich stammelnd an. »Ich habe ihn im Schloss versteckt. Es gibt einen geheimen Raum hinter der Küche. Dort findet Ihr...«

    Er hörte noch das Surren, bevor er mit voller Wucht nach hinten geschleudert wurde. Er schlug hart auf dem Pflaster auf, Luft wich aus seinen Lungen. Dann spürte er einen stechenden Schmerz in seiner Brust. Er sah an sich hinab. Eine silberne Speerhälfte ragte aus seiner Brust. Er sah sich nach dem schwarzen Reiter um, der bereits in Richtung Schloss davongestürmt war. Kageyori versuchte zu lächeln, doch selbst das fiel ihm schwer.

    Er drehte sich zur Seite und griff nach der Waffe. Schmerz durchzuckte seinen ganzen Körper als wäre er vom Blitz getroffen worden. Er hielt die Luft für einen Moment an und zog mit all seiner verbliebenen Kraft. Er schrie los, als der Speer nachgab und warmes Blut seine Finger hinabfloss. Er warf ihn weg und begann stöhnend und ächzend zu kriechen. Akari.


    Hinter ihm zog sich eine dunkle Spur über das Pflaster. Niemand kam. Eine Ewigkeit verging, bis er wieder das Zum Tanzenden Tingle erreichte. Zwei Straßen noch, dachte Kageyori erneut, doch sein ganzer Körper zitterte nun. Er keuchte schwer. Er schüttelte schließlich den Kopf und lehnte sich gegen eine Hausmauer. Er würde es nicht zu seiner Frau und seinem ungeborenen Sohn schaffen. Alles war außer Kontrolle geraten. Sein Blick hob sich zum Himmel. Noch immer kein Regen. Vielleicht... Vielleicht hatte seine Lüge gereicht und genug Zeit gebracht. Er hoffte es. Kageyoris Lippen bewegten sich lautlos in einem letzten Gebet.



    Als er seine Augen öffnete, stand jemand vor ihm. Kageyoris Mundwinkel verzogen sich zu einem schwachen Lächeln.

    »Du bist ganz schön zäh«, sagte er. Ein Husten durchschüttelte ihn. »Lauf weg. Geh zurück in den Wald.«

    Der Junge in Grün rührte sich nicht und sah ihn bekümmert an. Seine Fee ruhte auf seiner Schulter.

    »Ich habe dich an Ganondorf verraten. Und dann... habe ich versucht, dich zu retten. Seltsam, oder?« Er lachte hölzern. Sein Blick wurde glasig.

    Das Kind blickte ihn weiterhin nur an.

    Er seufzte. »Dann... mach, dass es nicht umsonst war.«

    Link nickte schließlich und trat näher. Er riecht wild, dachte er. Nach frisch gemähtem Gras, herben Kräutern und Moos. Das Kind legte seine Hand vorsichtig auf Kageyoris Brust, an die Stelle, an der das Loch klaffte. Wärme. Kein Schmerz mehr. Zögernd legte er seine kaltwerdende Hand auf die des Kindes. In seinem Kopf blitzten zwei schemenhafte Gestalten im Halbdunkel auf. Er atmete erleichtert auf.

    Kageyori blinzelte. »Danke«, hauchte er.

    Der Junge zog eine kleine blaue Okarina hervor und setzte sie an seinen Mund. Eine leise Melodie ertönte. Sie klang traurig, wurde aber von einem standhaften Rhythmus getragen. Donnergrollen erfüllte den Himmel. Plötzlich landete ein Tropfen auf seiner Nasenspitze. Der nächste barst auf seinem Arm. Und dann fielen weitere. Endlich Regen.


    Er schloss die Augen und atmete tief ein. Moos im Regen. Der Duft von Akari.


    Kageyori lächelte ein letztes Mal.


    Abschnitt 1 beendet


    Game Over: 0

    Herzen: 8

    Skulltulas: 24

    Challenges: 4/5


    Hat etwas länger gedauert, aber nun bin ich mit dem 1. Abschnitt auch mal durch. Ich wollte eigentlich weniger Berichte schreiben, aber ich bin dann ein bisschen in Kageyoris Geschichte „gefallen“. :z11:

    Insgesamt hat mir der 1. Abschnitt ziemlich Spaß gemacht, wobei ich es einfach toll fand, nach all den Jahren wieder in die Welt von OoT einzutauchen. Ich persönlich finde zwar den "Erwachsenen-Part“ spannender, aber auch der Spielanfang hat etwas Magisches.


    Schön, dass doch noch so viele dabei sind! Erfahrungsgemäß nimmt die Aktivität im Laufe eines solchen Projekts ja meist ab. Auch wenn ich meist erst spät reagiere, lese ich eure Berichte alle sehr gerne. Super finde ich auch, dass so brav auf die anderen Beiträge eingegangen wird. Ich hoffe, ihr seht es mir nach, dass ich das zeitlich nicht schaffe. Bin froh, wenn ich eure Berichte nachlesen und gleichzeitig selbst weiterkommen und schreiben kann^^


    Ein Zitat möchte ich aber doch bringen und zwar, frech wie ich bin, sogleich aus einem anderen Thread:

    Am meisten überrascht bin ich wohl darüber, dass ich vorher noch nie davon gehört habe. Man lernt wohl nie aus.

    Ich finde es echt interessant, wie viel man dann doch immer wieder dazulernen kann, selbst wenn man ein Game schon zig Mal gespielt hat. Sei es durch andere Beiträge oder zufällige Entdeckungen (ich wusste z. B. bis dato nicht, dass man zerschnetzelte Schilder instant wieder mit Zeldas Wiegenlied reparieren kann).

    Wer ist das primäre Zielpublikum? Die neue Generation oder die Nostalgiker? Wenn man versucht, beide so ein bisschen mitzunehmen, kann das ins Auge gehen (siehe Avatar).

    Aber ja, wenn man das Original kennt und mag, geht man wahrscheinlich mit einem gewissen Gefühl in die Sache rein und ich frage mich selbst, was ich eigentlich erwarte. Ja, die Serie soll eigenständig sein/mir als Alteisen etwas Neues bieten, gleichzeitig will ich nicht das Gefühl bekommen, ich schaue etwas, dass den ursprünglichen „Spirit“ zunichte macht.


    Ein Beispiel: Was mir beim Trailer auffällt - die Bilder wirken… „roher“. Schwer zu beschreiben, aber viele Szenen des ersten Films waren in ein warmes orangefarbenes Licht (oder bläulich als Kontrast) gehüllt, was auf mich immer etwas Einladendes hatte. Das fehlt hier ein bisschen. Ob ich den neuen Machern die „Hogwarts is my home“-Schiene wieder abkaufen werde? Man wird sehen.

    Snape wird auch im Buch als kleiner Held dargestellt, nicht umsonst hat Harry eines seiner Kinder nach ihm benannt. Was mir in beiden Versionen etwas fehlt (im Film mehr als im Buch) ist die Auseinandersetzung mit dem, was Snape unter Liebe versteht (es ist eher Obsession).

    So oder so ist es mein Lieblingscharakter und ich fand Alan Rickman einfach nur genial. Man wird sehen, was der Neue aus der Figur macht.


    Ich habe mir den Trailer angesehen und finde ihn okay? Das Gezeigte sieht eh gut aus, aber mir scheint, dass sie sich seeehr am Film orientieren. Die Filme funktionieren für mich nach wie vor gut, von daher weiß ich nicht ob ich das jetzt „nochmal“ in Serienform brauche. Abwarten und Butterbier trinken.


    Cool fände ich, wenn die Backstorys, die von den Filmemachern ignoriert wurden, mehr Raum bekämen.

    Dass der große, weise Dumbledore sich im letzten Buch als sehr berechnend und machtgeil rausstellte, geht im Film fast vollständig verloren. Gerne würde ich auch mehr zu Nevilles Geschichte sehen, der ja wie Harry der Auserwählte hätte sein können und generell eine der traurigsten Backstorys hat.

    Abschnitt: 1.7

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Vertrauliche Briefe #4


    Je näher er kam, desto schneller schien sich der Himmel zuzuziehen, so als eilten die Wolken - schwer und schwarz - auf die Stadt zu. Schweißperlen standen auf Kageyoris Stirn, obgleich die Gräser der Hyrule-Steppe noch vom Raureif glänzten. Wurde er krank?

    »Nein«, murmelte er. Sein Pferd wieherte. Er gab ihm sanft die Sporen. »Ruhig«, sagte er. »Man trifft einen König nicht alle Tage.« Er umklammerte die Zügel fester. Schon gar nicht, während man unter einem anderen dient.

    Er schob den Gedanken beiseite und dachte an die Hauptstadt. Hier war er aufgewachsen, hatte erste Freundschaften geschlossen und seine Frau kennengelernt. Wie weit mochte Akaris Bauch inzwischen gewachsen sein?

    »Ich vermisse ihren Duft«, sagte er und beugte sich leicht nach vorn. »Sie riecht nach… Moos im Regen. Beruhigt mich.« Für einen Moment wurde seine Miene weicher. »Sag ihr das bloß nicht«, fügte er schließlich hinzu. Das Reittier schnaubte.

    Wenn heute alles glatt lief, würde er bald wieder in ihren Armen liegen. Für sie da sein. Für sie und ihren Sohn.



    Die zwei Tage auf der Lon-Lon-Farm hatten sich gezogen wie zäh gewordener Honig. Kageyori hatte viel nachgedacht. Der Junge aus dem Wald, der kein Wort zu sprechen schien, war sonderbar. Ihm war dieser bläuliche Schimmer, der den Jüngling in Kakariko umgeben hatte, nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Er hatte sich das nicht eingebildet. Und dann waren da die Edelsteine. Der Smaragd aus dem Wald der Kokiri und der Opal der Goronen. Es hatte ihn wie einen Schlag getroffen: Zoras Reich. Es musste noch ein drittes Juwel geben.

    Eine Woche nach seiner Rückkehr nach Kakariko (er konnte dem Jungen nicht weiter folgen, ohne Aufsehen zu erregen), bestätigte sich sein Verdacht. Bei einem morgendlichen Ritt vor den Feldern Kakarikos kam ihm ein Bauer entgegen, der ihm von einem Kind berichtete, das in seltsame grüne Kleidung gehüllt war, eine Stichwaffe bei sich trug und eisern schwieg. Er sei in Richtung Hyrule-Stadt gelaufen, hatte der Bauer gemeint. Auf Kageyoris Frage hin hatte der Alte zunächst gezögert, erinnerte sich aber dann doch an einen goldenen Reif, besetzt mit drei Edelsteinen: ein Smaragd, ein Opal und ein Saphir.

    Kageyori ließ sich zügig die Wachprotokolle aus Zoras Reich zukommen (Hylia sei dank, dass Maren, ein alter Freund von ihm, noch dort stationiert war) und verfälschte sie, um die Aufmerksamkeit des Königshauses von dem Jungen abzulenken. Dann schrieb er einen Brief und die Antwort kam rasch. Erneut war es nur ein einziges Wort: Beseitigen. Und so packte er seine Sachen und kehrte in seine Heimatstadt zurück.



    Kageyori riss so heftig an den Zügeln, dass das Pferd beinahe stieg. Was..? Er hatte den letzten Hügel vor den Stadtmauern erreicht und sein Blick war auf das Haupttor gefallen. Geschlossen. Am Tag. Vor der Brücke stand eine Gestalt, die er aus der Ferne kaum erkennen konnte. Er kniff die Augen zusammen. Ein grünes Gewand. Für einen Moment stand die Welt still. Er hörte nur seinen eigenen Atem und das Wiehern des Pferdes. Das Kind rührte sich nicht. Über der Stadt hingen die Wolkenfetzen wie bedrohliche Hände aus Schatten. In der Ferne grollte der Donner.

    Dann setzte sich die Zugbrücke ruckartig in Bewegung. Er blinzelte und riss sich aus seiner eigenen Starre. »Los, los, los!«, rief er seinem Gefährten zu und trieb ihn an. Wenn ich ihn in der Stadt verliere, ist alles umsonst gewesen. Der Wind peitschte ihm ins Gesicht. Noch hatte der Junge die Stadt nicht betreten. Als die Zugbrücke einrastete, war Kageyori noch ein gutes Stück entfernt. Verdammt. Plötzlich brach ein weißer Schimmel, der ihm bekannt war, aus dem Haupttor hervor. Das Pferd der Zofe. Impa verließ offenbar die Stadt. Sie hatte sich über jemanden gebeugt. Die Prinzessin? Ein schwarzer Blitz schoss hinter ihnen her, der in gleißendem Leuchten aufging. Kageyori wurde geblendet. Als er wieder hinsah, lag der Junge aus dem Wald reglos am Boden. Der Reiter in Schwarz war verschwunden. Ganondorf. Hatte er das Schloss angegriffen?


    Er wurde langsamer und hielt neben dem Kind an. Zum ersten Mal sah er ihn aus nächster Nähe. Seine Kleidung war schmutzig und das Grün, das er so lange verfolgt hatte, blasser als erwartet. Seine Stiefel hatten kleine Löcher. Doch das Gesicht war makellos und das Haar des Jungen fein wie gesponnenes Gold. Der Brustkorb hob und senkte sich langsam. Er lebt. Kageyori wandte den Blick ab. Über den Häuserspitzen der Stadt stieg Rauch auf. Stimmen schrien. Akari. Was jetzt? Er wollte zu seiner Frau, doch Ganondorfs Befehl war eindeutig gewesen. Seine Belohnung… Er stieg ab und zog ein schmales Schwert, das er einst von seinem Vater bekommen hatte. Langsam ging er auf den Jungen zu. Der Donner rollte näher. Kageyori hob sein Schwert und setzte die Klinge an die Kehle des bewusstlosen Kindes. Er schluckte. Ein Hieb und alles wäre vorbei. Das Beobachten, die Heimlichtuerei, die Geldsorgen. Niemand würde fragen. Niemand würde es sehen. Es wäre schnell erledigt. Ein sauberes Ende für einen verwahrlosten Jungen.

    Zwei Tropfen barsten auf des Knabens Gesicht. Kageyori blickte in den kohlrabenschwarzen Himmel auf. Kein Regen. Er strich sich über die Wange und spürte etwas Feuchtes. Wann hatte er zuletzt geweint? Er war so alt wie dieses Kind gewesen. Link. Sein Name war Link.

    Als er wieder hinabsah, war der Junge nicht mehr allein. Ein kleines blaues Licht schwebte sanft über ihm. Es schien geflügelt zu sein… Eine Fee. Kageyori atmete tief aus. Er ließ das Schwert sinken und steckte es in die Scheide. Er hob Link auf (die Fee wich dabei nicht von seiner Seite) und ohne sich noch einmal umzublicken, trug er ihn in die Stadt.




    Game Over: 0

    Herzen: 8

    Es ist noch viel Zeit, trotzdem wollte ich mal einen kleinen Reminder setzen, dass derzeit ein Zeichenwettbewerb stattfindet. ☺️


    Wenngleich das Thema ZFZZ ist, möchte ich nochmal betonen, dass ihr nicht aktiv mitspielen müsst, um teilzunehmen. Lest euch durch den Thread und lasst euch zu einem Bild inspirieren, vor dem sogar Phantom Ganon kniet.

    Sehr gerne würde ich davon berichten, wie ich endlich Pokémon-Meister wurde, Jessie und James endgültig besiegt und ich mir sie alle geschnappt habe, aaaber leider habe ich mich von Grasbüscheln und Strommasten aufhalten lassen aka ich verbringe die Zeit mit Kleinigkeiten wie Wege anlegen, Straßenlaternen aufstellen, Blümchen pflanzen o. Ä. 😅 Macht aber auch Laune! Es gibt noch viel zu tun.


    Storymäßig bin ich gerade dabei, das große Gebäude in Glitzerwolkia aufzubauen. Während ich diesen Beitrag schreibe, ist der zweite Stock in Bearbeitung. Immer wenn ich mir vornehme, mehr die Story zu verfolgen, lasse ich mich von diversen Aktivitäten ablenken. xD Aber es wird! Mühsam ernährt sich das Raffel.

    Da spielt man einmal gemeinsam das Game im Forum durch und zack, werkelt Nintendo an einem Remake. Danke, Marktforscher, für‘s Mitlesen und Weiterleiten an Big N.


    Ich würde mich jedenfalls freuen! OoT ist ein super Game und ich wäre gespannt, was sie draus machen.

    Die 3D-Variante ist eh gelungen, aber ein ordentliches Comeback auf der großen Mattscheibe wäre für mich schon was anderes als ein Neuaufguss für den kleinen Handheld. Die Switch 2 hat jedenfalls Power und ich fände es schön, wenn man graphisch einiges rausholt.


    Gegen sinnvolle Veränderungen/Erweiterungen würde ich mich nicht sträuben, sofern sie denn Sinn machen und sich gut in das altbekannte Setting einbinden lassen.

    Heftig. 😅 Ja, alles wird teurer und sicherlich sind die Produktionskosten gestiegen etc., aber 150 € Aufschlag ist halt wirklich arg und wirkt für mich als Laie unverhältnismäßig. Aber hab auch keinen Markteinblick.


    Vor einigen Jahren habe ich mal mit einer Konsole geliebäugelt, dann aber die Idee verworfen, da mein Pile of Shame für die Switch wächst und wächst.

    Tatsächlich wäre mir der Preis mittlerweile zu hoch, obwohl ich da bei Gaming nicht soo zimperlich bin (einfach weil ich immer daran denke, wie viele (schöne) Stunden ich mit diesem Hobby verbringe), aber solche Preise wären glaube ich über meinem Limit (egal ob Sony oder sonst wer).

    Nichtsahnend sammelte ich heute meine täglichen Fossilien und gab sie Eugen, der mir sodann überraschenderweise verkündete, dass ich nun alle gefunden hätte. Yay!


    Habe seit meinem letzten Beitrag drei weitere Aufgänge gebaut (zwei hinter dem Vulkan im Nordwesten, um schneller zu Reiner zu kommen, sowie einen beim Weizenfeld). Ich habe irgendwann vor kurzem die Infrastruktur-Lizenz erworben, um zwei weitere Brücken/Aufgänge zu bauen, da sich das aber mit den aktuellen Projekten überschnitten hat, bin ich mir jetzt unsicher, wie viel ich noch bauen kann. Ich werde es sehen. 😅


    Statt Rolo ist nun Dina, ein Rehlein, auf der Insel. Mir gefällt ihre Inneneinrichtung ziemlich gut! Ansonsten muss ich schauen, ganz zufrieden bin ich mit meinen Bewohnern noch nicht.

    Kerstin hat mich heute übrigens zur Weißglut getrieben; erst platzte sie in mein Haus, während ich noch am Werkeln war und dann schon los musste und dann beim Bauen des Aufgangs stand sie ständig im Weg, da sie EXAKT an diesem Spot ihren Morgensport machen musste. 😤 Eigentlich mag ich sie, aber heute ist mir dann der Geduldsfaden gerissen und ich hab sie angeblafft und geschubst.


    Bald ist ja April, freue mich auf den Monatswechsel und neue Insektis und Fischis. ✨

    Ich kann leider nicht helfen, sorry. :/


    Ich habe heute endlich die Hauptquest in Trübküstia abgeschlossen; damit ist es in dieser kleinen Hafenstadt nicht mehr ganz so trüb. Hat sich mit dem Strom ein wenig gezogen, wobei die Aufgabe ja eigentlich nicht aufwendig war. Ich mag Mooslaxo, ist schon ein cutie.

    Habe in Welkwüstia und Kargbergia ein wenig weitergebaut, ansonsten ging es derweil nach Glitzerwolkia. Ich liebe die dort bisher vorkommenden Pokémon und die Umgebung! Sieht cool aus. Viel habe ich aber eh noch nicht gemacht, habe mal Fliegen gelernt (leider geil) und soll als Nächstes Beton mischen lassen. Habe mich eh schon gefragt, wie ich an diesen komme; habe nämlich schon einen Bausatz in Kargbergia hingepflanzt, wofür Beton notwendig ist.