Beiträge von Trakon

    Ich hab mir den Trailer schon gar nicht mehr angesehen, da ich mir kaum vorstellen kann, dass das Game nicht der Hammer wird! Klar, minimale Skepsis hab ich nach dem Weggang einiger Hauptverantwortlicher für die Vorgänger bei Playground Games, aber für mich wird es sowieso kein Day 1 Kauf. Die Ultimate Version ist absolutes Pflichtprogramm und hat bisher ausnahmslos überzeugt, aber bei 120 € zum Release schlage ich natürlich nicht zu, zumal die Erweiterungen erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen werden. Von früherem Zugang für Vorbesteller halte ich übrigens gar nichts, aber jeder wie er möchte.


    Forza Horizon in Japan, let's gooooooo!

    Eine tolle Neuigkeit! Ich hab Granblue Fantasy: Relink bisher noch nicht gespielt, da ich erst letztes Jahr als großer Tales of-Fan darauf aufmerksam geworden bin. Ich war bereits zweimal kurz davor die digitale PS4 Version zu kaufen, da es hierzulande leider nur auf PS5 physisch erhältlich ist, aber es hatte sich nie richtig angefühlt, da es eben noch die "Last Gen" Plattform wäre, die zudem immer vom Lüfter so laut wird und letztes Jahr bei mir kaum in Benutzung war. Dabei lief die Demo sehr flüssig und hat mir viel Freude bereitet. Am liebsten wäre mir eigentlich die PC-Version für kostenlosen Online-Koop, aber jetzt nach der Ankündigung bin ich als Konsolero natürlich scharf auf die Xbox-Fassung, zumal diese in meinem Haushalt am meisten Leistung hat und der PC es voraussichtlich nicht richtig stemmen könnte. Mir geht es eh um den Singleplayer und ich weiß nicht, ob ich überhaupt online spielen würde, von daher wäre das wohl die beste Wahl.


    Die Demo hatte ein sehr ansprechendes Landschaftsdesign und Kampfsystem, da bin ich sofort reingekommen. Auch die Vielfalt an spielbaren Charakteren war super faszinierend. Ein paar von ihnen hab ich bereits über den Manga kennengelernt, den ich mir ins Regal gestellt habe. Dieser wurde zwar in sieben Bänden abgeschlossen, leider jedoch nicht inhaltlich. Das total offene Ende war schon etwas ein Schlag ins Gesicht, nachdem ich ihn für eine Gaming-Adaption gut fand. Umso mehr bekomme ich natürlich Bock auf Relink, zumal ich das Mobile-Game aus Prinzip nicht spielen möchte und mit dem Rising-Prügler leider spielerisch nicht warm werde. Ich freue mich auf die neue Version!

    Ich hab kürzlich Warhammer 40k: Space Marine durchgespielt, nachdem ich es schon vor Monaten entdeckt hatte und voll heiß drauf war. Das war das männlichste Spiel, das die Menschheit je gesehen hat! Ich glaube die Space Marines atmen in Wahrheit Testosteron. Beim Spielen hab ich sogar Muskeln in den Augen bekommen und meine Stimme wurde acht Oktaven tiefer!

    Spaß beiseite, das Game ist ein lineares Actionfeuerwerk für alle, die sich dafür interessieren Orks in sämtlichen erdenklichen Arten abzuknallen und zu zersägen. Das Kettensägenschwert hat mich doch sehr stark an Gears of War erinnert, genauso natürlich das Design und Auftreten der Charaktere. Spielerisch war es allerdings näher an Halo dran, da man einen regenerativen Schild besaß und nicht in Deckung gehen konnte. Auf jeden Fall eine super Mischung mit spaßigem Gameplay. Insbesondere das Sprungmodul war der Oberhammer, wenn man sich mit Raketenantrieb in die Luft befördern und dann auf den Boden zurückrammen konnte! Die Passagen waren leider recht kurz und es war schon sehr overpowert, aber jedes Mal absolut geil!

    Die zweite Hälfte wurde dann auf Normal teils sehr schwer, aber es hätte noch einen leichten Schwierigkeitsgrad gegeben. Hier musste man wirklich konstant in Deckung gehen, Nahkampf war in vielen Konfrontationen kaum bis gar nicht mehr möglich und ohne meine Laserkanone hätte ich wirklich alt ausgesehen. Kritisieren muss ich in diesem Zuge auch, dass man während der brachialen Finisher-Animationen weiterhin Schaden nehmen kann. Ist zwar super realisitisch, aber total ungewohnt. Da bin ich aus den meisten anderen Spielen sehr verwöhnt gewesen. Das Problem ist jedoch, dass diese Finisher abgesehen vom Berserker-Modus die einzige Möglichkeit sind um Gesundheit zu heilen. Es handelt sich also um eine essentielle Fähigkeit im Kampf. Ich hab aufgehört zu zählen, wie oft ich während eines Finishers gestorben bin, weil mich die Horde umringt hatte. Man kann das lediglich umgehen, indem man nach drei Schlägen eine Betäubung als Kombo einsetzt und das ist ein schwerer Stampfer auf den Boden, der alles um einen herum trifft. Dann kann man normalerweise auch in Ruhe einen Finisher einsetzen, doch eben nicht garantiert. Vom schweren Schwierigkeitsgrad lasse ich jedenfalls die Finger.

    Da ich während meines Durchlaufs fast alle Servo-Schädel (Audio-Logs) gefunden hatte, hab ich die restlichen direkt in der Kapitelauswahl mitgenommen. Auch die Achievements, dass man ein Kapitel nur mit einer speziellen Waffe durchspielen soll, hab ich während der Kampagne oder nachträglich geholt. Insgesamt hatte ich hierbei 11 Stunden Spielspaß.


    Zum Schluss hab ich auch nochmal online reingeschaut, aber PvP ist tot und wäre eh nicht meine Kragenweite gewesen. PvE macht zwar Spaß, doch zu Beginn muss man ein paar Mal spielen, um stärkere Ausrüstung freizuschalten. Hat mich nicht lange bei der Stange gehalten, mir ging es eh nur um den Singleplayer. Ich hab lediglich reingeschaut, weil ich immer noch Lust auf das Spiel hatte.


    Dank Remaster läuft Space Marine nun auch in flüssigen 60 FPS auf Konsolen, was beim Original nur dem PC vorbehalten war. Mein Fazit: PC-Spieler können sich getrost noch das Original gönnen, Konsoleros greifen zum Remaster. Ich möchte jetzt natürlich auch den zweiten Teil zocken, mal sehen wann. Man muss Warhammer 40k nicht kennen um Spaß zu haben, denn das war mein Einstieg.

    Clover Pit ist übrigens auch für Xbox und Mobilgeräte erhältlich, der Thread kann gerne verschoben werden.


    Ich habe selbst nur ca. eine halbe Stunde reingezockt, da ich den Look und die Atmosphäre sehr zu schätzen weiß. Bereits Buckshot Roulette oder Unsorted Horror kamen mit genau diesem Feeling um die Ecke und deshalb dachte ich, dass es hier in eine ähnliche Richtung gehen könnte. Doch konfrontiert wurde ich mit einem Gameplay, das für mich nicht abstoßender sein könnte. Es geht schon beim Grundprinzip mit dem einarmigen Banditen los, den ich total verachte. Ich hab noch nie einen genutzt und weiß nun auch wieso: es ist Mist. Irgendwelche dummen Symbole mit purem Glück und die Leute ziehen immer und immer wieder dran. Ich finde es furchtbar, dass Menschen davon abhängig werden können. im Falle von Clover Pit ist das natürlich weniger problematisch als bei einem echten Automaten, doch der Effekt im Gehirn ist der gleiche. Mit Rogue-lite-Elementen lassen sich hier zwar Wahrscheinlichkeiten beeinflussen oder Multiplikatoren einbringen, aber da ist es bei mir wieder der Fall, dass mein Hirn überhaupt nicht drauf anspringt, ganz im Gegenteil. Werde ich nie wieder anrühren.

    Habe nun Evil West durchgespielt, aber die Betonung liegt auf "Evil", denn das Abschlachten von Vampiren und Monstern ist hier im Gegensatz zum Wilden Westen dauerhaft präsent. Ich hab mich zu Beginn sehr gefreut, als ich gesehen hab, dass das Game von den Shadow Warrior Machern stammt, die ich gerne gespielt habe. Auch Evil West kann mit satter Action und einem stetig wachsenden Waffenarsenal punkten, obwohl der Fokus auf dem Nahkampf liegt. Ich liebe die Elektrowaffen und generell die Angriffe mit dem Panzerhandschuh, die ordentlich reinknallen. Das Spiel fängt m.E. grandios an und steigert sich konstant mit jedem neuen Gegnertyp bis einschließlich Kapitel 9.

    Ab Kapitel 10 dann der Umbruch, gefühlt gingen den Entwicklern die Ideen aus. Die Level werden kürzer und bieten nichts Neues mehr. Es kommen immer wieder die gleichen Gegner, nur diesmal regelmäßig 3-5 Elite-Typen gleichzeitig. Kompensiert wird das dadurch, dass die Level-Ups hintenraus viel schneller als zu Beginn des Spiels kommen - bei RPGs kennt man es umgekehrt - Nichtsdestotrotz ist das nicht nur bockschwer, sondern auch massiv frustrierend gewesen, sodass ich ab Kapitel 10 von Normal auf Leicht gestellt und dies bis zum Finale in Kapitel 16 nicht bereut habe. Die Bossgegner fordern weiterhin und das ist okay, die dauerhaften Elite-Kämpfe sind aber endlich besser machbar.


    Viele Menschen kritisieren Spiele, die nach 7 Stunden oder weniger vorbei sind, aber die 14 Stunden hier waren definitiv zu lang für mich und es wären noch mehr geworden, wenn ich mir weiterhin auf Normal die Zähne ausgebissen und den Spielspaß geraubt hätte. Insgesamt immer noch ein tolles Actionspiel mit schöner Inszenierung von Landschaften und Zwischensequenzen sowie einem deutlich ernsteren Ton als das pubertäre Shadow Warrior, aber leider hintenraus zu lang und knifflig.

    Ich sammele gerne Achievements ohne ein übertriebener Completionist zu sein und finde, dass hinter dieser Mechanik viel mehr schöne Effekte als nur ein sinnloser, kurzer Dopaminschub stecken können.


    Vorab: Die wohl sinnlosesten und aufwändigsten Dinge in Videospielen für 100 % habe ich übrigens Nintendospielen getan, die keine Achievements bieten. Dazu zählen z.B. die 60 Geisterseelen in Twilight Princess, 100 Gold-Skulltulas sowohl in Ocarina of Time als auch Master Quest oder alle Trophäen in Super Smash Bros. Melee. Alles Spiele bedeuten mir jedoch enorm viel, Letzteres war sogar zehn Jahre lang mein Lieblingsspiel und alles davon ist noch zu einer Zeit entstanden, in der ich wenige Games besaß, während heute alle meine Spielebibliotheken überquillen und das Auswahlparadoxon sich bemerkbar macht. Da war es nur natürlich, dass irgendwann der Reiz zu diesen persönlichen 100 % kam, die in keiner Ingame-Liste vorgegeben waren.


    Achievements sind für mich wie eine Art zeitliches Tagebuch, das sich während des Spielens von ganz alleine schreibt. Für mich ist es immer wieder schön auf Xbox, PlayStation oder Steam einfach meine Spieleliste zu öffnen und direkt auf den ersten Blick zu sehen, wie viele % der Achievements ich einst ergattert habe. Gerne klicke ich dann auch ein bestimmtes Spiel an und sehe z.B. "Kapitel 1 beendet am Tag X, Kapitel 2 am Tag Y, Durchgespielt am Tag Z" usw. und dann denke ich kurz einen Moment an diese Zeit zurück. Was habe ich in diesem Monat/Jahr sonst noch erlebt, wie ging es mir in der Zeit, als ich das Spiel gespielt habe usw. Außerdem erkennt man an den Uhrzeiten und Abständen, ob man das Spiel an 1-2 Tagen durchgesuchtet oder zwischendurch längere Pausen eingelegt hat. Insbesondere wenn ein Game bei mir nicht sofort Klick macht, erkenne ich in der Liste, dass ich eine Trophäe in 2021 hatte und dann die nächsten in 2025 und denke mir "Wow, ist das schon wieder vier Jahre her? Ich dachte es wären zwei gewesen!"


    Noch schöner wird das, wenn Freunde das Spiel auch gespielt und ihre Achievements auf öffentlich oder zumindest für Freunde einsehbar gestellt haben, Letzteres ist auch meine bevorzugte Option. Dann kann man nämlich nicht nur direkt vergleichen, ob es Unterschiede in der Sammlung gibt, sondern auch sehen, wie schnell der andere es gespielt hat und ggf. daraus schließen, wie viel Spaß es der Person gemacht hat. Ich möchte mich nicht mit irgendwelchen Tryhard-Godgamern aus dem Internet vergleichen, die eh alles besser als man selbst können, aber bei meinen Lieblingsmenschen ist das schön.


    Wer Achievements gar nicht mag, kann auf sämtlichen Plattformen die Benachrichtigungen deaktivieren, dann fühlt man sich, als gäbe es keine. Wer nicht mag, dass man seine Erfolge einsehen kann, der sollte in den Profil-/Privatsphäre-Einstellungen dies auf Freunde oder Privat stellen, falls nicht standardmäßig geschehen.


    Meine zwei größten Positivbeispiele sind übrigens Halo Reach und Little Nightmares II, da beide Spiele jeweils Achievements dafür geben, wenn man (sehr gut) versteckte Eastereggs findet, auf die mindestens 95 % der Spieler sonst nicht gestoßen wären. Klar, dass man dann teils die Anforderungen im Internet nachlesen muss, aber diese Szenarien sind oft so charmant, liebevoll oder witzig, dass es dann zu schön ist sie selbst zu erleben. Gerade bei Halo Reach sind die Anforderungen zum Finden teils absurd oder auf Multiplayer beschränkt. Wenn man dann mit z.B. mit einem spaßigen Warthog-Rennen als Minispiel belohnt wird, dann ist es das jedoch total wert. Bei Little Nightmares II reicht theoretisch auch eine YouTube-Zusammenfassung, da die Eastereggs normalerweise keine spielerische Komponente mit sich bringen.


    Auch erinnere ich mich sehr gerne an meine ersten 100 % Achievements, genauer gesagt die Platin-Trophäe in Dead or Alive 5 Last Round. Bekanntlich mit Abstand mein liebstes Fighting-Game mit sehr einstiegsfreundlichem Kampfsystem. Für alle Trophäen musste man u.a. für einen Charakter der eigenen Wahl alle Kombos in der Trainingshalle ausführen und das war teils so schwer, dass ich bei vielen Figuren wieder kapituliert hatte. Aber bei Rachel hab ich es nach stundenlangen Versuchen endlich geschafft und ja, ich bin auf den Knien jubelnd durchs Zimmer gerutscht. Einfach schön für die Erinnerung und das Game werfe ich bis heute regelmäßig an, ohne auch nur eine dieser monstermäßig schweren Kombos zu verwenden, he he.


    Als ich meine PS4 frisch gekauft hatte, hab ich auch einmal gesündigt und mir für ca. 1,50 € zwei Games (Slyde und My Name is Mayo) gekauft, die sich jeweils in wenigen Minuten platinieren ließen. Das kam seitdem nicht wieder vor, aber ich musste es selbst ausprobiert haben, um überhaupt zu merken wie bekloppt die Aktion doch war. Aus Fehlern kann man lernen.


    Achievements für Collectibles mag ich übrigens gar nicht, da diese oft keinen spielerischen Mehrwert für mich haben. Das Problem trifft eigentlich schon auf Collectibles an sich zu und weniger auf die Achievements, die dafür verliehen werden. Wenn mir am Ende nur noch eine handvoll fehlt und diese schnell über die Kapitelauswahl nachgeholt werden können, kein Problem. Wenn man aber alle in einem Rutsch sammeln und das Spiel neu beginnen muss, no way! Bei The Medium, Detention und Still Wakes the Deep ist es tatsächlich passiert, dass ich nur eine einzige Sache nicht eingesammelt hatte. Bei den ersten beiden wären es sogar die 100 % gewesen. Ich denke nicht, dass ich die Spiele zeitnah nochmal zocken werde und wenn, dann garantiert nicht mit Guide. Im Gegenteil, ich erhoffe bis dahin alles wieder vergessen zu haben und das Spiel quasi wie neu erleben zu können.


    Was ich wiederum ganz gerne mag sind kleinere Herausforderungen, bei denen man sich absichtlich und völlig freiwillig einschränken muss. Bei Zelda machen viele Leute einen 3-Herzen-Run, das ist schon recht schwierig, aber manchmal gibt es auch kleinere Dinge nur für einzelne Kapitel oder Kämpfe, z.B. Megaolfs Zitat "bei einem Kampf nur mit den Arschbacken anzugreifen", die wirklich Spaß machen können. Bei Half-Life 2 gibt es einen Erfolg, wenn man Ravenholm nur mit Gravitron durchspielt. Das ist diese hammergeile Waffe, bei der man sämtliche Gegenstände zu sich zieht und wieder mit Wucht wegstoßen kann. Nicht nur ist dieses Konzept nahezu einzigartig, sondern das Level auch mein liebstes im Spiel. Plötzlich guckt man sich überall viel besser um, um zu überprüfen, was man zu sich ziehen kann und was nicht. Natürlich hab ich das mit großem Vergnügen gemacht, mehrere Headcrabs auf einmal mit Kreissägen geköpft oder Fässern geplättet und wäre von alleine wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen so zu spielen. Schließlich hat man noch ganz andere Waffen im Inventar, die auch genutzt werden wollen und an vereinzelten Stellen sicherlich effektiver gewesen wären. Aber normale Waffen gibts in jedem Shooter, das Gravitron eben nicht. Da schadet eine kleine extrinsische Motivation keinesfalls, im Gegenteil.


    Bis heute werfe ich regelmäßig einen Blick in Achievement-Listen und nehme gerne einige mit, die ohne großen Aufwand oder Änderung meines persönlichen Spielstils erreichbar sind. Ich freue mich zudem immer, wenn man dadurch auf Ecken des Spiels aufmerksam wird, die man sonst übersehen hätte oder innovative Denkanstöße auf freiwilliger Basis erhält. Der Tagebuch-Effekt ist jedoch mein absolutes Highlight, das ich sehr genieße.


    Megaolf Eure Tipps haben mir definitiv weitergeholfen, keine Sorge. Ich werde aber erst im Februar wieder weiterspielen, daher interpretiert meine fehlenden Fortschritte bitte nicht falsch. Ich fürchte nur, dass Diablo II für mich nicht das wird, was es für euch ist. Das Looten und Leveln Prinzip löst in mir nicht so Glücksgefühle wie in anderen Menschen aus (ähnlich wie bei Balatro, Clover Pit, Vampire Survivors, etc.) und ab einer gewissen Masse, wie ich es zu Beginn des Spiels bereits kritisiert hatte, ist es für mich sogar Arbeit und/oder nervig. Ich kann inzwischen ja besser unterscheiden, was ich mitnehme oder liegenlasse, aber ich muss auch meinen eigenen Weg in der Kampagne gehen. Alleine Akt I hat mich zehn Stunden gekostet (Andere rennen wohl in zwei Stunden durch?) und es gibt noch vier weitere Akte, die garantiert nicht einfacher werden. Sollte ich also mindestens 50 Stunden zum erstmaligen Durchspielen brauchen, könnte das nicht nur noch ein paar Wochen oder gar Monate dauern, sondern auch bedeuten, dass ich erstmal keine weiteren Runs dranhängen möchte und gesättigt bin. Aber erst mal muss ich mit Akt II durchstarten, ein Schritt nach dem anderen.

    Wenn Hyro für ihre 100 Stunden Beiträge zu Game of Thrones keinen UdM bekommt, mit welchen Beiträgen dann? Ich muss sie zwar noch lesen, da ich die Serie erst vor kurzem beendet habe, aber das ist genau die Art von Beiträgen, die dieses Forum in meinen Augen bereichern und die ich selbst früher gerne verfasst habe.


    Edit: jon Ich schätze deinen Humor normalerweise, aber hier empfinde ich ihn als völlig fehl am Platze. Die Leistungen der User sind nicht weniger wert, nur weil sie in der Community etabliert sind. Mit sowas gießt man schnell Öl ins Feuer. Wenn ich Hyro oder Olf wäre, wäre ich beleidigt. Vielleicht sehen es die beiden ja gechillter.

    Ich bin nie so der rießen Paladin Fan gewesen. Als Unterstützer im Onlinespiel ist er krass stark, aber Solo sehe ich sehr oft Hammerdins oder heiliges Feuer. Mit Auren sehe ich ehrlich gesagt sehr, sehr wenige Paladine solo spielen. Ich kann aber nicht sagen, ob das jetzt die totalen Pro Moves sind oder ob er Casual irgendwann an eine Mauer stößt, wenn man nicht in den Hammer oder so skillt. Ehrlich gesagt habe ich ihn selbst noch nie defensiv gespielt. Die Dornen Aura sollte dich und deinen Söldner durch Normal bringen, aber ab Alptraum denke ich, ist es gescheiter auf offensive Auren inkl. Attackezauber zu wechseln. Der Eifer Zauber mag wegen der erhöhten Trefferchance attraktiv wirken, aber viele Profis meiden ihn, weil man halt ab dem Drücken keine Kontrolle mehr hat und nicht abhauten kann, bevor die Animation durch ist. Je öfter er zuschlägt, desto länger bleibt er ungeschützt.

    Den Gesegneten Hammer bekommt man sowieso frühestens ab Level 18, aber ich hab bereits gelesen, dass man den leveln sollte und das hätte ich wohl auch vorgehabt. Darunter vorstellen kann ich mir aktuell noch nichts. Da ich nur auf Normal spiele und das aktuell auch nicht vor habe zu ändern, würde es mir reichen durch das ganze Spiel zu kommen, ohne krass heftig viel Endgame zu machen. Beim Eifer hab ich genau ein Level Up investiert, aber es so verstanden, dass das nur greift, wenn man die Aura auch aktiv auswählt, was ich aufgrund der Feuer-Aura nie mache.


    Ist alles doch deutlich komplexer als im Erstling. Vieles muss man wahrscheinlich einfach ausprobieren und jeder mag oder spielt das Spiel eben anders.

    Du kannst aber erneut nach Tristram (wenn du die Quest mit Kain abgeschlossen hast, sollte das Portal dort im Feld der Steine noch offen sein) und Wirts Bein noch einmal holen.

    Ach ja logisch, das hatte ich ganz vergessen, danke!

    Ich nehme mal an, dass du bei Andariel bist. Nur wenige Gegner können dich so fies vergiften, wie sie.

    Ne, die hatte ich in fünf Sekunden geklatscht. Ich war in der Kanalisation unter dem Wüstendorf, das man zu Beginn von Akt II betritt. Das Gift kam daher, dass Mumien (?) nach dem Besiegen platzen und eine kurze Giftwolke hinterlassen haben. Nachdem ich das gecheckt hab, bin ich persönlich zumindest nicht mehr reingelaufen. Ich hatte noch meine Söldnerin aus Akt I dabei, die blieb nicht immer komplett verschont, aber ist dann ganz am Ende eh draufgegangen. Sie hatte nur banale Ausrüstung, da ich bekanntlich erst nach Akt I gemerkt hatte, dass man Söldner überhaupt ausrüsten kann. Wie man ihnen Tränke verabreicht hatte ich zufällig online gelesen. Wenn alle so von den Söldnern aus Akt II schwärmen, werde ich wohl den als nächstes rekrutieren statt meine bisherige wiederzubeleben. Oder ist die dann für immer weg?

    Welchen Charakter nutzt du denn übrigens?

    Ich bin ein Paladin auf Stufe 16 oder 17. Hab bisher hauptsächlich in meine Feuer-Aura gelevelt, mit der ich deutlich mehr Schaden austeile. Ich vergesse in hitzigen Gefechten jedoch oft auf meine Defensivaura umzuschalten. Da ich dann aber deutlich weniger Schaden austeile und nicht mehrere Gegner gleichzeitig angreifen kann, zieht es den Kampf auch nur in die Länge. Ich weiß nicht, ob ich dadurch insgesamt überhaupt weniger oder gar mehr Schaden erleiden würde.

    Einen eindeutigen zweiten Platz habe ich nicht, möchte aber Kumula zumindest erwähnen, das mir schon immer sehr gefallen hat. Wie Trakon schätze ich die segmentierte Gestaltung, das spaßige Herumfliegen mit den Bewohnern, den Doppelhaken (als bestes Item!) und den schön inszenierten Kampf gegen Argorok. (Da Dein Beitrag schon etwas her ist: ist Kumula auch heute noch Dein Lieblingsdungeon?)

    Ja ist es, allerdings unter der Bedingung, dass ich das Spiel seit jenem Spielstand vor 12½ Jahren nicht mehr gespielt habe. Aber meine Motivation für einen dritten Durchgang war in den letzten Wochen so hoch wie noch nie zuvor und irgendwann wird dieser auch folgen. Kumula ist inklusive Soundtrack sooo unfassbar gut, das ist nur schwer zu toppen. Auch die Wüstenburg, die Bergruine und den Zeitschrein habe ich in äußerst guter Erinnerung behalten. Natürlich verschwimmt irgendwann alles, je länger es tatsächlich her ist. Ich neigere auch ganz gerne dazu, dass ich weniger relevante negative Dinge komplett vergesse. Den Schattenpalast hab ich beispielsweise äußerst nervig und stressig in Erinnerung, dafür aber mit dem unglaublich starken Bosskampf als Abschluss. Ich glaube nicht, dass ich mich heute noch so unter Druck setzen lassen würde, nachdem ich schon sämtliche Horrospiele gezockt habe. Ich bin gespannt, wie ich heute nach all den Jahren auf das Spiel blicken werde. Insbesondere freue ich mich, dass ich die Rätsel wieder vergessen habe, das ist das Allerschönste!

    Ich hatte vor ein paar Monaten meine personalisierten Einstellungen bewusst deaktiviert und damit auch das Fehlen des Jahresrückblicks in Kauf genommen. Entsprechend bekomme ich einen Hinweis, weshalb dieser nicht verfügbar ist. So oder so kann ich meine Statistik aber einigermaßen im Kopf auswendig sagen, denn auf Platz 1 ist wie immer Mario Kart 8 Deluxe mit zahlreichen Couch-Koop-Sessions, die einfach nicht langweilig werden. Danach folgt der GBA-Player, der immer noch eine fantastische Spieleauswahl besitzt, bei der man sich nur schwer entscheiden kann, was als nächstes drankommt. Des Weiteren hatte ich Neva für Switch ausgeliehen, aber in lediglich 4-5 Stunden durchgespielt. Meine Gesamtzeit dürfte immer noch deutlich unter 100 Stunden liegen, schätzungsweise so um die 60 Stunden? Wie immer Rookie Numbers im Vergleich zu euch, aber ich hab einfach keine Hauptplattform und spiele immer an der Konsole, deren Games mich gerade packen.

    Yuffie Ich möchte mich herzlich für die reibungslose Organisation dieses Jahr bedanken. Toll erstellt, oft im Forum + Milchbar erinnert und am Ende überpünktlich die Ergebnisse präsentiert. Obendrein die Blumen für meinen Beitrag, vielen Dank.


    Kritisieren kann und möchte ich folglich nichts. Ich möchte nur betonen, dass ich die DLC-Kategorie sehr gerne mag und hoffe, dass sie nicht entfernt wird. Offen gesagt bin ich auch überrascht, dass die meisten User sie freigelassen haben. Schließlich sind z.B. mit diversen Switch 2 Erweiterungen für Switch 1 Spiele oder DK Banaza sogar im Nintendo-Bereich einige erschienen und es würde mich wundern, wenn keiner auch nur irgendwas davon gespielt hat, selbst wenn es lediglich die Performance Upgrades für BotW und ToTK sind. Klar könnte man argumentieren, ob die "gut genug" für eine Nennung sind oder nicht, aber meines Erachtens ist alles besser als nichts und wenn sowas am Ende das Rennen macht, weil es den meisten Usern Spaß beschert hat, dann war es aus ZF-Sicht auch berechtigt.


    Lies of P hat mit Overture auch eine beliebte Erweiterung erhalten, das Spiel kam hier im Forum meiner Erinnerung nach sehr gut weg. Ich selbst war auch kurz davor Still Wakes the Deep (mein GOTY Nr. 2 aus 2024) im DLC-Bundle zu kaufen, aber habs dann doch gelassen. Auch Assassin's Creed Shadows hat mit "Die Klauen von Awaji" seinen vorerst einzigen DLC erhalten, den hab ich sogar schon, aber ich bin im Spielfortschritt noch nicht soweit.


    Unter'm Strich hoffe ich wie gesagt, dass die Kategorie bleibt. Eventuell lässt sich online auch eine Liste der DLC-Releases finden, was ich vor ca. einer Woche leider nicht entdecken konnte. Sowas könnte in der Theorie immer helfen, wenn spontan keinem was einfällt.

    Leider hab ich gerade wieder einen Dämpfer verpasst bekommen. Ich wollte nochmal auf die Suche nach den zwei Zaubern gehen, die in den Kloster Katakomben noch irgendwo auf dem Boden gelegen haben. Doch das Portal zum besiegten Boss war verschwunden, genau wie das Portal nach Tristram. Also hab ich mich über die Teleporter in die Katakomben begeben und plötzlich waren alle Gegner wieder da und natürlich keine Gegenstände mehr auf dem Boden. Also zurück ins Lager der Jägerinnen und dort festgestellt, dass Wirts Bein auch nicht mehr auf dem Boden neben der Truhe lag. Dumm, denn das war scheinbar ein einzigartiger Gegenstand, den ich nicht in der Truhe ablegem durfte. Aber auf den Boden legen ist auch nicht okay? Soll ich ihn die ganze Zeit mit mir herumtragen oder was? Das Inventar ist eh schon viel zu klein. Wenigstens hab ich es überhaupt aus Tristram mitgenommen, da komme ich schließlich auch nicht mehr hin. Obwohl ich offline spiele, scheint sich die gesamte Welt resettet zu haben, nachdem ich das Spiel geschlossen und erneut geöffnet habe. Das enttäuscht mich total, weil es mir unnötig die Dinge erschwert, wenn ich mehrere kürzere Sitzungen spielen möchte. Die verlorenen Zauber kann ich noch verkraften, aber das mit Wirts Bein ärgert mich definitiv und über die Gegner Respawns bin ich ebenfalls alles andere als erfreut. Ich weiß noch nicht, ob ich direkt mit Akt II weiterspiele, auf Wüste hab ich eigentlich nicht so Lust.

    EDIT: Ach schön, ich werde pausenlos vergiftet. Spaß...

    Das war u.a. ich, der auf einen Port oder Remaster gehofft hat, am besten im Bundle mit Radiant Dawn für Wii, allerdings noch zu Switch 1 Zeiten. Jetzt bringt es mir natürlich nichts ohne Switch 2 und ich hab so ziemlich alle GameCube Spiele im Regal, die mich interessieren, weswegen mich GameCube Online nicht hinter dem Ofen hervorlocken kann. Stand Jetzt fehlen mir nur noch Kirby Air Ride (ich bin neidisch auf Riders) und eben FE PoR (+ RD für Wii), aber sehe es nicht ein insgesamt ca. 300 - 400 € für die genannten drei Spiele auszugeben. Bei FE gibt es ja genug Ableger, die ich stattdessen noch spielen kann. Ich hab mit denen von GBA Online begonnen und mir Shadow Dragon für DS gegönnt. Engage auf der Switch will ich auch mal probieren. Aber bei Kirby hab ich keine Alternative. Entweder rund 150 € blechen oder doch über 500 € für Switch 2 + Riders und das ist beides keine Option. So wichtig ist es mir doch nicht.

    Danke für eure Tipps, die haben mir sehr geholfen. Nicht nur vom Mindset, sondern auch Verständnis der Gegenstände. Ich habe soeben sehr spontan in einer längeren Session den ersten Akt durchgespielt, mein Paladin ist dabei von Level 7 auf 16 gekommen und ich hab insgesamt 9½ Stunden auf der Uhr. Nicht sehr schnell vermutlich. Das Spiel hat endlich Klick gemacht. Meine ursprüngliche Kritik bleibt dennoch bestehen: Man wird viel zu sehr mit Loot überflutet, quasi jeder zweite Gegner lässt irgendwas nutzloses in Grau in einen Trank fallen. Inzwischen habe ich jedoch gelernt das auf den ersten Blick zu erkennen und entspannt liegen zu lassen. Bei Blau habe ich weiterhin versucht so viel wie möglich mitzunehmen und zu identifizieren + verkaufen. Vereinzelt hab ich natürlich mal was liegengelassen (leider auch zwei Zauber, die suche ich eventuell morgen nochmal :hmm:), aber zur Not hab ich einfach ein Portal ins Dorf verwendet. Da bin ich nun mit über 20 Schriftrollen ausgestattet.


    Ein Blick in meine Truhe hat gezeigt, dass da nur Tränke drin waren. Ich hab erst mal sämtliche Mini-Tränke komplett verkauft und ordentlich entrümpelt. Hab endlich wieder Überblick. Verskillt hab ich mich bisher hoffentlich nicht. Auf jeden Fall hab ich heute alle Level-Ups in Vitalität gesteckt und jetzt ganz am Ende zwei sehr starke Kristallschwerter bekommen, für die ich 43 Stärke bräuchte. Die ist noch auf 35 und werde ich bei den nächsten 2 Level-Ups mal wieder erhöhen. Von den Fähigkeiten setze ich das Meiste gerade auf den Feuer-Angriff und als ich ihn mal versehentlich deaktiviert hatte, hab ich seine Stärke definitiv zu schätzen gelernt. Der Schaden ist deutlich größer und trifft manchmal mehrere Gegner gleichzeitig.


    Akt I war rückblickend betrachtet viel zu leicht, aber ich will nicht meckern. Alle Bossgegner waren in weniger als zehn Sekunden tot, ohne eine Bedrohung darzustellen. Wenn ich da an den Metzger oder Skelettkönig aus Diablo I denke, mit denen man direkt zu Beginn konfrontiert wurde, war das hier ein luftiger Spaziergang. Okay, ich hab fast durchgängig eine Söldnerin dabei gehabt, doch komplett ohne Ausrüstung, wie ich jetzt am Ende der Session bemerkt habe. Dennoch gab es eine Stelle im Gefängnis, bei der ich gestorben bin. Da war ein Haufen Gegner mit Elementar-Fernangriffen in einer Zelle, bei der ich die Tür nicht gefunden hab, während sie mich durch die Gitter gebraten haben. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie meine LP abgenommen haben. Hab dann mit Defensiv-Buff meine Ausrüstung wieder geborgen und denen einen kräftigen Arschtritt gegeben, auch wenns mich definitiv erneut ins Schwitzen gebracht hat. Immerhin so ein random Mob in einer random Ecke, wenn schon nicht die Bossgegner.


    Eine Sache könnte in Zukunft jedoch ein Problem darstellen: Tränke heilen nicht sofort, sondern erst über mehrere Sekunden hinweg. Das wäre in Diablo I mein Untergang gewesen, insbesondere im Finale. Deswegen will ich mich nicht über den bisher angenehmen Schwierigkeitsgrad beschweren.

    Wirklich ein äußerst gutes Spielejahr, obwohl es mich allgemein eher zu älteren Games hinzieht. Platz 2 und 3 sind mir ehrlich gesagt schwer gefallen, da es für mich keine wirkliche Reihenfolge nach dem Thron gibt. Bei Honorable Mentions hab ich entsprechend nicht gespart.


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    Was ein Jahr! Es hätte noch so viel mehr Spiele gegeben, die ich gerne gezockt hätte, beispielsweise F1 25 mit dem dritten Teil der fantastischen Braking Point Story im zweijährigen Rhythmus oder Shantae Advance: Risky Revolution, das einfach mal u.a. für GameBoy Advance erschienen ist, nachdem es 2004 nicht fertiggestellt wurde. Ich hab immer mehr das Gefühl, dass mich Games aus den 2000ern und 2010ern mehr ansprechen und begeistern können, aber wenn man das Jahr Revue passieren lässt, dann ist es eben doch nur ein trügerisches Gefühl. Es kommt immer mehr und mehr raus, da kommt kein Mensch hinterher, und je mehr erscheint, desto mehr gibt es auch, das einen nicht anspricht... und natürlich Zeug, auf das man sich doch irgendwie freut. Gerade die Indie-Horror-Sparte boomt mächtig.


    Auch Remaster und Remakes beleben alte Games wieder, wobei ich inzwischen an einem Punkt angekommen bin, an dem ich gelegentlich den Originalen den Vorzug gebe, da diese weniger Hardware-Ressourcen fressen und teils weniger Bugs haben. Kann aber auch immer eine komplette Verbesserung zu früher mit vielen Quality of Life Features sein, das ist bei jedem Spiel anders. Dieses Hardware-Wettrüsten ärgert mich jedoch. Ich habe seit 2020 einen tollen Gaming-PC, der auch alle Spiele bis zu diesem Zeitpunkt stemmen kann. Erster Abturner: Mein Prozessor ist zu alt für Windows 11 und spätestens bis Herbst sollte ich aus Sicherheitsgründen austauschen, obwohl er einwandfrei funktioniert. Das hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun und war bei meinem ersten Smartphone genauso, deswegen nutze ich jetzt Fairphone. Zweitens: Das meiste "Next Gen" Zeug auf Basis von Unreal Engine 5 ist zu hardware-hungrig und dafür hab ich ja immer noch die Xbox, die nun endlich auch mit Silent Hill 2 Remake bestückt worden ist. Doch nicht nur bekommen viele Entwicklerstudios die UE5 nicht in den Griff, sondern ich finde sie oft nicht mal ästhetisch. Ich würde mir in der Spielindustrie wieder einen Rückschritt wünschen. Kleinere Games, kleinere Welten, kürzere Entwicklungszeiten, mehr Fokus auf das Wesentliche. Aber statt ständig zu hoffen, dass die Industrie wieder einen Rückschritt macht, spiele ich einfach die alten Sachen und habe mega viel Spaß damit. Neue AAA-Spiele leihe mir nur aus, falls ich sie überhaupt spiele. Indies dagegen unterstüze ich gerne, Ninja Gaiden übrigens auch.


    Hier meine (alten) Favoriten, die ich 2025 gezockt habe:

    • Dead by Daylight - Dauerbrenner und für mich das beste Onlinespiel aller Zeiten. Zum ersten Mal hatte ich dank Sadako (The Ring) und Albert Wesker (Resident Evil) Spaß als Killer und nicht nur Überlebender zu spielen.
    • Remnant II - im Koop mit Nefiji inklusive der tollen DLCs.
    • Resident Evil Code: Veronica X - Mein zweitliebstes Resident Evil aller Zeiten, nur das RE1 Remake bleibt ungeschlagen.
    • Fire Emblem: The Blazing Blade - Bin noch mittendrin und habe total Spaß. Mein erstes FE mit Permadeath und bisher klappt es sehr gut.
    • Mafia: Definitive Edition - Der Beweis, dass selbst eine Open World eine lineare, fokussierte und emotionale Geschichte erzählen kann.
    • Condemned: Criminal Origins - Genau wie F.E.A.R. ein absoluter Knaller, nur eben mit Nahkampf statt Zeitlupen-Schießereien.
    • Diablo + Hellfire - Siehe mein Liebesbrief in Beitrag 6.666.
    • WRC 9 FIA World Rally Championship - Hab noch nie ein Rennspiel gezockt, das sich so gut mit Lenkrad hat fahren lassen und das sogar mit größtenteils Standardeinstellungen!!! Mein Rallye-Herz hat ganz hoch geschlagen.
    • Killzone - Ein spaßiger PS2-Shooter, der leider etwas in Vergessenheit geraten ist und mir tatsächlich deutlich besser als der zweite Teil gefallen hat. Die vier Charaktere waren lustig und spielerisch unterschiedlich, das hat mir in den Nachfolgern gefehlt.

    Es ist jetzt knapp ein Jahr her, dass ich Diablo I mit unglaublicher Begeisterung durchgespielt und meinen Liebesbrief darüber verfasst habe. Nach 2,5 Durchgängen war ich immer noch nicht gesättigt und hatte mir direkt die Prime Evil Collection mit Diablo II + III inklusive aller DLCs gekauft. Doch der Hype stellte sich schnell ein, denn ich hab Diablo II nach ca. drei Stunden wieder beiseite gelegt und aktuell kaum Bedürfnis zeitnah mit einer zweiten Chance um die Ecke zu kommen. Ich hab wohlgemerkt einen Offline-Charakter erstellt, da ich Solo spielen möchte und an der Xbox aktuell eh kein Online-Abo mehr besitze. Die PC-Version ohne Online-Kosten kam für mich aufgrund der Hardwareanforderungen nicht infrage.


    Nach dem Start im Dorf durfte man das umliegende Gebiet direkt frei erkunden, das deutlich größer als erwartet war. Ich kam nicht ganz so gut von der Orientierung klar, wo ich bereits war und wo noch nicht. Mir gefiel es besser, dass ich beim ersten Teil direkt im Dungeon immer tiefer und tiefer gestiegen bin. Überall waren Gegner oder Schätze, sodass ich spätestens nach sieben Minuten derart mit Loot überladen war, dass ich wieder zurück ins Dorf musste, um es in der Truhe abzuladen... und wieder und wieder und wieder. Die Droprate war um ein Vielfaches höher im Vergleich zum Vorgänger und als Neuling hat mich diese Ultramasse einfach nur unnötig erschlagen. Wenn ich sie nicht aufgehoben hab, war der gesamte Boden übersät damit. Zwischen 15 Gegenständen lässt sich auch schnell mal ein wirklich guter übersehen.


    Ich hatte keine Lust mehr andauernd mein Inventar zu ordnen und sortieren, ständig zur nächsten Truhe zu laufen, die schon ca. ein Drittel ihrer Gesamtkapazität erreicht hatte und kaum bis gar nicht zu kämpfen. Ergebnis nach ca. drei Stunden war, dass ich gerade mal zwei Mini-Höhlen und einen Zwischenboss auf einem Friedhof (?) erledigt hatte.


    Megaolf  Dr.Clent Als riesige Fans: Was hab ich falsch gemacht oder sollte ich anders angehen?

    Anbei mein PlayStation Jahresrückblick, welcher sich überwiegend im Dezember ergeben hat. Daher wäre dieser noch nicht repräsentativ gewesen, wenn ich ihn bereits Anfang Dezember gepostet hätte. Die elf Monate davor war es meinerseits etwas ruhig auf der PS4 und die PS3 fließt ja leider nicht mit in die Statistik ein.





    Bei Xbox ist der 2025er Jahresrückblick aus Budgetgründen gestrichen worden. Dann halt nicht. Hab letztes Jahr sowieso am meisten auf PC gespielt.

    Bester Film des Jahres

    • 1. Avatar - Fire and Ash

    Hat mich wieder einmal total gepackt und die knapp 200 min vergingen wie im Flug. Ich finde das Avatar-Universum große Klasse, sowohl optisch als auch von den Charakteren. Die Handlung mit mehreren Fraktionen regt immer wieder zum Nachdenken an. Ich will keine vier Jahre bis Teil 4 mehr warten :crying:

    • 2. The Long Walk

    Mein Lieblingsbuch von Stephen King wurde endlich verfilmt, nachdem es mehrere Anläufe gebraucht hat. Zwei Stunden lang Jugendlichen beim Wandern zuschauen? Ja, das kann echt spannend und furchteinflößend sein! Wie bereits bei Der Nebel und Shining hat auch hier der Film für mich noch besser als die Buchvorlage geendet.

    • 3. Nosferatu - Der Untote

    Ein Film, der im ersten Drittel für mich leider etwas zäh war, aber hintenraus richtig klasse wurde. Mit Vampiren hatte ich bislang nicht viel am Hut, doch jetzt bin ich nicht nur interessierter, sondern ich finde sie deutlich gruseliger als Zombies und Co. Atmosphärisch einfach 1a!

    • Honorable Mention: F1 - Der Film

    Die F1-Branche mit sehr viel Hollywood umgesetzt, aber insgesamt spaßige Unterhaltung.


    Most Wanted Filme für 2026

    • 1. Die Odyssey

    Ich liebe griechische Mythologie und hoffe, dass nicht zu viel Hollywood einfließen wird.

    • 2. Super Mario Galaxy Film

    Der letzte Super Mario Film war ganz gut, also bin ich gespannt. Werde ich aber nicht ins Kino gehen.

    • 3. Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde

    Ist natürlich an Kinder gerichtet, aber ich kann mir Checker Tobi immer noch angucken. Auch hier entsprechend kein Kinobesuch.


    Beste Szene 2025

    • Avatar - Fire and Ash

    Dr. Ian Garvin steigt in den Bagger. "Komm schon, du hast einen Dr.-Titel, so schwer kann das doch nicht sein!". Logischerweise aktuell frisch im Kino und noch nicht auf YouTube verfügbar.


    Euer bester Film / beste Serie aller Zeiten

    • 1. Top Secret!

    Herrlich schön blöd und immer wieder lustig.

    • 2. Titanic

    Der Film hat alles, was man für einen gelungenen Filmabend braucht und obendrein eine sehr persönliche Bedeutung für mich.

    • 1. Hör mal wer da hämmert!

    Keine Sitcom hat mich in meinem Leben so viel begleitet. Ich kenne die meisten Folgen der 200 Folgen bereits auswendig und werfe die DVDs trotzdem immer wieder ein. TOOL TIME!

    • 2. Avatar - Der Herr der Elemente

    Wahrscheinlich das erste Mal in meiner Kindheit, das ich von einer Serie unglaublich gefesselt war, die nicht in sich abgeschlossene Folgen besitzt, sondern eine übergreifende Geschichte erzählt. Mein letzter Rewatch war in 2021 oder 2022 und die Serie hat den Test der Zeit problemlos bestanden. Ganz großes Kino!