Ich hab mehrere ZFZZs bis zum Schluss durchgezogen und war vor rund zehn Jahren immer jemand, der nie verstand, weshalb man es nicht beenden würde. Doch beim letzten ALttP-ZFZZ hab ich dann selbst bereits nach dem ersten Dungeon aufgehört, wobei das auch eher am Spiel als Event lag. Ich hab ALttP vor knapp zehn Jahren auf 100 % gebracht und empfand es dann Jahre später etwas schwammiger als die GBC-Titel, die ich in der Zwischenzeit mit Freude nachgeholt hatte. Völlig unabhängig vom Spaßfaktor bin ich nun allerdings auch in einem Lebensabschnitt angekommen, in dem mein Kalender sehr durchgetaktet und gerade meine Singleplayer-Freizeit deutlich geschrumpft ist. ZFZZ war früher für mich immer so ein Ding, wenn ich Montags nach der Schule heimgekommen bin oder den Großteil des Sonntags für mich hatte. Ist beides längst Geschichte und ich hab keinen festen Slot, in dem ich meine Sessions einplanen, geschweige denn Berichte nachliefern könnte. Ist mir also sehr schleierhaft, wie ich das ordentlich bewerkstelligen könnte.
Zum anderen habe ich sowohl The Minish Cap als auch Breath of the Wild einfach mittendrin pausiert. Bei Ersterem lag es aber daran, dass ich nicht weiterkam und ca. 3 h planlos rumgelaufen bin. Eigentlich sollte ich erst mal diese beiden Games beenden, bevor ich mich ins nächste stürze. Wenn ich ein Zelda meiner Wahl wiederspielen würde, dann wären es schlicht Majoras Mask, Ocarina of Time und Twilight Princess, also meine Top 3. Und dennoch würde ich pro Woche sicherlich maximal vier Stunden vorankommen und dann irgendwie mehrere Monate fürchs Spielen brauchen. Ich hab das Gefühl, dass ich all dem nicht gerecht werden würde. Plant mich bitte nicht fest mit ein, es hängt u.a. stark von der Game-Wahl und meinem Kalender ab.
Mich hat es gestern aus den Socken gehauen, als ich in meinen Klassikerkatalogen gleich zwei Dinge entdeckt habe. Zum einen lassen sich in den meisten zusätzlich zu den amerikanischen Versionen auch die europäischen via Einstellungen einblenden. Doof, dass das standardmäßig ausgeblendet ist. Bei GameBoy und GameBoy Advance hatte ich dies bereits vor ein paar Monaten entdeckt und gemacht, nicht jedoch bei N64 und Sega Megadrive. Gerade beim N64 hatte ich schon mehrere Games auf Englisch gespielt, die ich jetzt natürlich auch auf Deutsch zocken kann. Aber besser spät als nie gemerkt!
Außerdem gibt es auch den "Nintendo 64 Mature" Katalog, in dem Turok 1+2, Perfect Dark, shadow Man und Forsaken 64 drin sind. Wieso merk ich das erst jetzt? Turok werde ich auf alle Fälle mal anspielen, aber hier ausnahmsweise die amerikanische statt europäische Version verwundert bin ich darüber trotzdem, dass das separiert wird, insbesondere da GoldenEye 007 im normalen N64-Katalog drin ist. Sämtliche Rare-Titel spiele ich aber über Rare Replay auf der Xbox.
Jedenfalls hab ich aktuell wieder riesigen Spaß mit der GBA und N64-Bibliothek. Beide sind inzwischen auf einen tollen Umfang angewachsen und gerade beim GBA hatte ich lange nicht auf dem Schirm, wie viele heftig gute Titel für den Handheld erschienen sind. Aktuell spiele ich mein erstes Oldschool Fire Emblem mit Permadeath, nämlich Blazing Blade (hierzulande schlicht "Fire Emblem" genannt). Die ersten Schlachten waren leichter als erwartet, aber das zieht hundertprozentig noch stark an. Zur Not nutze ich Savestates. Ich bedauere es immer noch etwas, dass man die Klassikerkataloge nicht dauerhaft erwerben, sondern nur abonnieren kann, doch in diesem Zuge nochmal großes Danke an unsere Familiengruppe hier im ZF
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Es sieht fantastisch aus und ich habs bereits auf meiner Xbox Wunschliste. Die Atmosphäre, das klassische Gameplay, Gothic-Claire-Redfield, der Soundtrack, bisher holt mich alles total ab.
The Devil is in the Details kenne ich, wusste aber bis eben nicht, dass es das gleiche Studio ist. Ich hatte die Demo vor ein paar Wochen gespielt, konnte diese allerdings nicht richtig genießen, da mein PC schlicht zu schlecht war. Per se ging es darum, dass man einen Raum genau erkundet hat, dieser dann umgestaltet wurde und man innerhalb eines bestimmten Zeitlimits die Unterschiede markieren musste. Was die ersten paar Male zwar noch gut machbar war, mit zunehmender Anzahl jedoch immer schwieriger wurde, ist irgendwann auch immer mehr zum Horror-Trip geworden. Halluzinationen und Gegner, versperrte Wege, die eben noch offen waren, all das hat es einem plötzlich viel schwerer gemacht. Ohne vernünftige Hardware kam zwar kein Spaß bei mir auf, aber atmosphärisch war es sehr gut gemacht, keine Frage. Ich bin optimistisch zu Liminal Point.
Viel Spaß allen beim Spielen! Für mich wird es noch die Switch 1 Version werden, da ich nicht in den nächsten 2-3 Jahren auf die 2er upgraden werde, falls überhaupt. Der Black Friday Vorbesteller bei MM/Saturn für 41 € war extrem verlockend, aber ich hab mich beherrscht und nicht zugeschlagen. Ich vermeide Vorbestellungen aus Prinzip und dabei bin ich auch hier geblieben. Eigentlich hatte ich nicht mal Vorfreude auf das Spiel. Metroid hat gute Games, 3D liegt mir etwas mehr als 2D, aber selbst mein Favorit Prime 3 Corruption ist für mich kein Weltklasse-Titel. Das Treehouse dieses Jahr im Sommer hab ich auch nach kürzester Zeit wieder ausgeschaltet und irgendwie hat mich die Begeisterung erst jetzt dieses Wochenende gepackt. Trotzdem wollte ich definitiv erst mal warten, wie das Game auf Switch 1 laufen würde. Heute sind die entsprechenden Reviews veröffentlicht worden und siehe da: Fast immer 60 FPS. Schwächere Optik ohne HDR juckt mich nicht, für meine Ansprüche sieht es toll aus und ich hab im Wohnzimmer auch keinen zweiten TV, der parallel die SW2 Version zeigt. Ohne Vergleich tangiert mich das nicht. Die Ladezeiten sind wohl 2-3x so lange und damit müsste ich dann halt leben. Jetzt spekuliere ich noch drauf, dass ich das Game via Stadtbibliothek ausleihen kann, aber das steht aktuell noch nicht im Katalog drin. Die Chancen sind aber nicht so schlecht. Falls doch nicht, eventuell gibt es bald mal wieder einen rund 40 € Deal, da wäre ich am Start.
Von sämtlichen Kontroversen etc. habe ich mich ferngehalten. Ich weiß nur von der Wüste aka Hylianischen Steppe auf Motorrad Bescheid. Da ich Motorräder wesentlich cooler als Pferde finde, soll mich das erst mal nicht stören, aber Open World im Allgemeinen nervt mich sehr und ich spiele einfach lieber lineare Games oder eben offene Games mit kleineren Gebieten. Mega gefreut hat mich allerdings der Dungeon-Vergleich mit Zelda und jetzt möchte ich es auch spielen. Mein persönlicher Trost ist aber, dass ich dieses Jahr eh fast keine Zeit mehr gehabt hätte, von daher bereue ich nicht gewartet zu haben.
Sprechen wir mal über Quick-Time-Events, kurz QTEs. Das sind diese ominösen Filmsequenzen, in denen wir das Spiel bzw. die Figur eigentlich gar nicht direkt steuern, aber dennoch ins Geschehen eingreifen müssen. Die häufigsten Varianten sind schnelles Tastenhämmern, eine Stick-/Tastenkombination ausführen oder im richtigen Moment zu reagieren. Obwohl die Ursprünge natürlich weit in die Geschichte des Gamings zurückreichen, hatten QTEs ihren allgemeinen Höhepunkt in den 2000ern. Für mich als Nostalgiker, der genau in dieser Zeit mit Videospielen groß geworden ist und für diese eine Schwäche hat, ist das manchmal leider Fluch und Segen zugleich. Die Qualität, Masse und Schwierigkeit der QTEs kann nämlich maßgeblich dazu beitragen, wie ein Spiel letztendlich bei mir abschneidet.
Mein erster Kontakt war bei einem Kumpel daheim. Wir saßen in seinem Kinderzimmer und haben uns abwechselnd seine neue PSP in die Hand gedrückt. Sie war sein größter Stolz, während ich totaler DS-Verfechter war. Nichtsdestotrotz hab ich ihn immer immens dafür beneidet, wie er unterwegs LocoRoco spielte und ich nur zugucken durfte. Dieses bunte Spiel, das mich heute leider nicht mehr so fesselt wie einst. Doch nicht an diesem Tag, endlich durfte ich selbst den Handheld ausprobieren, wenn auch stattdessen Secret Agent Clank. Mein Spielerlebnis erhielt bereits nach wenigen Minuten einen großen Dämpfer, denn ich kam partout nicht weiter. Ihr habt es sicherlich schon erraten, Schuld war ein unglaublich böses Quick-Time-Event. Das Böseste der Bösesten natürlich. Haltet euch fest, ich musste vier Knöpfe innerhalb weniger Sekunden drücken. Für den Gaming-Veteran im Schlaf machbar, für das Noob-Kind ohne PS-Knopf-Kenntnisse leider nicht. Wo liegt nochmal Dreieck? Was kommt als nächstes? Kreis? Wo liegt Krei... Zeit um! Das ging ungefähr 5-10 Mal so weiter, bis mir mein Kumpel die PSP wieder wegnahm, selbst beim ersten Versuch nur viermal Viereck drücken musste - das hätte ich ja wohl auch noch hinbekommen! - und mich indirekt als dumm bezeichnet hat. Ich hab damals aber auch gar nicht kapiert, weshalb man überhaupt etwas drücken musste und nicht einfach die kurze Sequenz von wenigen Sekunden anschauen durfte.
Das zweite Beispiel war das Prolog-Level von Kung Fu Panda, das mit einem gescripteten Kampf endete, der das schnelle Tastenhämmern verlangte. Ich sah die erforderliche Taste auf dem Bildschirm ganz hektisch immer wieder kleiner und größer werden. Drückte sie. Einmal. Zweimal. Tot. Gleicher Kampf wieder von vorne, ich kam ganz gut zurecht, besiegte einen Feind nach dem anderen, doch plötzlich wieder diese Szene, in der mich alle überfielen. Wie hätte ich sie vermeiden können? Habe ich zu schlecht gekämpft? Ich drückte die Taste wieder. Einmal. Zweimal. Dreimal. Wieder tot. Nochmal. Ich drückte sie ganz oft, aber nur ca. drei Sekunden. Wieder tot. Nochmal. Ich drückte gar nichts. Tot. Was hab ich erwartet? Ich kam wochenlang nicht weiter. Irgendwann zeigte mir ein Bekannter, dass ich die Taste einfach nur ganz oft drücken muss, aber eben so lange, wie sie eingeblendet wird, was offensichtlich mehr als drei Sekunden waren. Tadaaa! Magie! Es funktionierte und ich kam endlich in den Genuss des restlichen großartigen Spiels, mehrfach und zwar auf allen Schwierigkeitsgraden. Fast hätte mir ein QTE dies verwehrt.
Heute bin ich natürlich schlauer, sofern ich nicht gerade wieder in einer Resident Evil 5 Online-Koop-Cutscene mit
@Cat Viper einen Schluck Wasser trinke und dafür mit GAME OVER bestraft werde. Wenn nicht in den Cutscenes, wann dann? Haha. Die QTEs sollten mehr Immersion bieten und insbesondere cineastischen Spielen mit weniger Fokus auf tatsächlichem Gameplay weiterhin eine proaktive Komponente verleihen. Tastenkombinationen wie die genannte sind inzwischen natürlich kein Problem mehr für mich, insbesondere da ich sämtliche Controller-Layouts diverser Hersteller inzwischen fest in meinem Hirn verankert habe. Doch das bedeutet leider nicht, dass alle QTEs für mich ein Kinderspiel sind, wie ich kürzlich erst wieder feststellen durfte. Im Gegenteil, ich habe einen neuen Erzfeind. Vergesst alle schweren Bosskämpfe, körperlichen Arbeiten oder Steuererklärungen in eurem Leben, denn ich präsentiere: Control Stick QTEs! Ich möchte weinen und schreien zugleich, was mache ich falsch? Fighting Games sind ja bekanntlich voll von solchen Moves, egal ob mit Steuerkreuz oder Stick, Viertelkreise sind Pflicht, teils auch zweimal hintereinander, Halbkreise gibts auch mal, hauptsache man hat keine Garantie bei der Ausführung wie beim Drücken eines Knopfes, rutscht mit schwitzigen Fingern ab und behält generell keinen Überblick in der Hektik des Gameplays. Tja, streng dich halt mehr an! Oder so. Aus diesem Grund vermeide ich Spiele dieser Art und greife eher zu deutlich zugänglicheren Prüglern, die auch gut ohne krasse Kombos auskommen oder Hilfestellungen anbieten.
Aber es wäre doch zu leicht, wenn diese höllischen Viertelkreise und weiteren Stick-Bewegungen rein auf dieses Genre beschränkt wären, stimmts? Ganz richtig und kürzlich habe ich zwei Demos gespielt, bei denen ich alle meine Haare ausreißen wollte, weil ich ingame nicht an eine Tür klopfen oder meine Börse aus der Tasche ziehen konnte. Ich spreche von Heavy Rain, das bislang an mir vorbeigegangen ist und dessen Demo ich eigentlich mit dem Gedanken im Hinterkopf angeworfen hatte, dass es mir sowieso gefallen wird... oder? Wieso muss ich jeweils eine Viertelkreis-Bewegung machen, um im Hotelflur an sechs verschiedene Türen zu klopfen? Warum klappt das bei mir meist erst beim zehnten Anhieb? Warum habe ich ausgerechnet zuletzt bei der Tür geklopft, die für die Story relevant gewesen wäre? Warum habe ich da tatsächlich über fünf Minuten gebraucht? Wenn diese QTEs immersiver sein sollen, dann doch bitte nicht in diesem Ausmaß! Unter Immersion verstehe ich etwas anderes als fünf Minuten vor einer Tür zu stehen, immer wieder an den Türgriff zu fassen und die Hand dann wieder zurückzuziehen, während von drinnen Hilfeschreie erklingen. Das gleiche bei der super seltsamen Szene, in der ich drei Minuten lang immer wieder in meine Tasche gefasst und doch nichts herausgezogen habe. Egal ob ich die Bewegungen schnell oder langsam, einmal oder mehrfach, genau Viertelkreis oder großzügig darüber ausgeführt habe, immer wieder ist es gescheitert. Lag es am Spiel oder mir? Vermutlich Letzteres, wenn ich mir den Erfolg von Heavy Rain angucke und in diesem Zuge zu meinem zweiten Beispiel komme:
Jet Set Radio. Ikonisch für seinen Soundtrack, den ich gerade beim Tippen höre. Inzwischen ein Hidden Gem, das nicht mehr viele kennen oder gespielt haben. So auch ich, bis einschließlich gestern. Auf Steam bereits entfernt, der 360-Store ist geschlossen, Dreamcast + Retail hab ich nicht, aber die gute alte PS3 bietet immer noch eine kostenlose Demo und das HD-Remaster für 7,99 € im Store an. Cool, wird mal wieder Zeit für mich einen Klassiker nachzuholen. Oder auch nicht. Nach den ersten spaßigen Tutorials mit grundlegendem Movement, Railgrinds und dem Festhalten an bergauffahrenden Autos kamen plötzlich größere Graffiti ins Spiel, die sich nur mit QTEs an die Wand sprühen ließen. In einer Mission natürlich mit Polizei im Nacken. Hier habe ich mir sogar Heavy Rain zurückgewünscht, denn da durfte ich wenigenstens unendlich oft versuchen an eine Tür zu klopfen. Hier waren nach ein paar Fehlversuchen meine Spraydosen leer und ich musste wieder in der Umgebung ein paar farmen, um schließlich erneut zu scheitern. Immer und immer wieder, bis die Zeit um war und ich gerade mal einen Bruchteil der Graffiti erstellt hatte. Wenn das das Kernelement dieses Spiels sein soll, dann wüsste ich nicht, weshalb ich es nachholen sollte. Ich würde es so gerne mögen, aber kann es aktuell noch nicht. Oder hatte mein Kumpel damals in seinem Kinderzimmer recht und ich bin einfach nur zu dumm für diese Welt?
Um das Ganze mit etwas mehr Positivität zu einem Ende zu bringen: Gerade Minispiele in Mario Party haben QTEs auf eine unterhaltsame Weise etabliert. Ich denke gerne an die Zeiten zurück, als sich meine Nachbarn und ich auf dem DS gegenseitig um Millisekunden überbieten wollten, indem wir schnellstmöglich auf die Tasten gehämmert haben. Auch Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen Vancouver 2010 ist voll davon und zählt zu meinen liebsten Videospielen aller Zeiten. Hier kommt man wenigstens auch ans Ziel, ohne alles perfekt zu meistern und geht nicht direkt Game Over oder steckt fest. Apropos man kommt trotzdem ans Ziel:
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Hier nochmal ohne Gelächter. Ich nehms zurück, Heavy Rain ist wohl doch ganz cool. Wenns nur auch bei den Türen so gewesen wäre, seufz.
Wie steht ihr zu QTEs? Was waren eure lustigsten oder frustrierensten Momente? Was sind für euch positive oder negative Beispiele für Games mit implementierten QTEs?
Die Wiederbelebung von Ninja Gaiden dieses Jahr hat mein Herz höher schlagen lassen, obendrein auch noch in 2D und 3D! Zunächst hatte ich Bedenken, dass Ragebound total von Shinobi: Art of Vengeance überschattet werden würde, welches nur einen Monat später im August kam, doch die Sorge war völlig unbegründet. Ragebound hat tendenziell sogar leicht bessere Wertungen erhalten und nachdem ich die Demos von beiden Spielen ausprobiert habe, möchte ich mich auch nicht unbedingt festlegen. Zum einen weil es lediglich Ersteindrücke waren, zum anderen gehen beide ihre eigenen Wege.
Was mir an Ragebound besonders gut gefallen hat, war das Kombo-System. Damit meine ich nicht, dass man einen einzelnen Gegner so lange bearbeitet, dass er sich nicht wehren kann, sondern dass man von Gegner zu Gegner springt und jeden im besten Fall gezielt one-hittet. Das ist allerdings nicht via Button-Mashing möglich, sondern es müssen je nach Typ und Situation verschiedene Moves verwendet und aneinandergekettet werden. Das kann auf höherem Grad, mitten im Plattforming oder bei vollem Bildschirm schon mal schnell zur Herausforderung werden. Darüber hinaus spielt man nicht nur als Kenji, sondern auch mit Kumori. Die beiden erinnern mich doch sehr stark an Ryu und Ayane, he he. Jedenfalls sind die speziellen Kumori-Abschnitte wirklich eine erfrischende Abwechslung, da sie ein gänzlich anderes Vorgehen erfordern und man teilweise sehr schnell sein muss, wodurch die One-Hit-Ketten umso wichtiger werden oder man einen Gegner auch mal getrost umgehen sollte.
Mich hat es kürzlich schon in den Fingern gekribbelt die Vollversion zu kaufen, aber da ich jetzt um Halloween möglichst viele Horror-Games zocken wollte, habe ich mein Vorhaben doch noch einen Augenblick verschoben. Das Kampfsystem ist definitiv ganz anders als erwartet und hat seinen eigenen Touch, anstatt dass es durch jedes beliebige 2D-Action-Game ersetzt werden könnte. Ich bin total angetan und freue mich über den Erfolg.
Wow, wie cool für alle PlayStation-Besitzer da draußen! Ich liebe die Halo-Reihe und auch wenn ich fest mit der tollen Master Chief Collection gerechnet hätte, ist ein Remake des Erstlings sicherlich auch eine tolle Sache. Dieser ist in meinen Augen nämlich furchtbar gealtert und da haben die Remaster-Anpassungen aus der MCC auch nicht viel geholfen. Genau wie Phirone habe ich das Spiel erst 2021 nachgeholt und verbinde keinerlei Nostalgie damit. Das Bibliotheks-Level mit der Flood bedarf einer dringenden Überarbeitung! Da hätte ich wahrlich an die Decke gehen können, so viele Versuche ich insbesondere für den ersten Abschnitt benötigt habe. Abgesehen von diesem Extrembeispiel war Halo 1 jedoch schön designt, hatte tolle Kämpfe und ein gutes Gunplay. Ein kleiner Blick in den Gameplay-Trailer zeigt die gewohnten Stärken der Reihe (natürlich werden hier keine Schwächen gezeigt) und eine deutliche optische Aufwertung. Die beliebten Halo-Games wieder neu aufzuerlegen erscheint mir strategisch jedenfalls deutlich schlauer als auf Biegen und Brechen einen neuen Ableger rauszuhauen, he he.
Ich persönlich hab erst mal keinen Bedarf das Remake zu spielen, lieber setze ich mich nochmal ein zweites Mal an Teil 2 oder 3 oder spiele meine geliebten Ableger Reach und ODST zum x-ten Mal durch. Ich weiß ich weiß, das sind ironischerweise die Teile ohne den Master Chief, jaja. Aber gute Sache und ich hoffe, dass spätestens jetzt ein paar Leute wieder mit der Reihe einsteigen und den Spaß ihres Lebens haben werden, wie es bei mir 2021 mit ca. 200 Spielstunden der Fall war.
Ich würde mir schon viel eher Tales of Hearts R wünschen, da ich keine PS Vita besitze und mir diese nicht extra dafür anschaffen würde. Abyss habe ich bereits auf dem 3DS und auch noch vor mir ehrlich gesagt, hab damals nach wenigen Stunden pausiert. Tales of Xillia 2 habe ich bereits und genau wie bereits bei Symphonia, Graces und Xillia 1 reichen mir die damaligen PS3 Versionen, sodass es mich persönlich nicht weiter interessiert.
Ich hatte damals vor der 3DS eShop-Schließung ziemlich gehadert, ob ich mir das Game für den Handheld in seiner verbesserten Variante holen sollte oder nicht. Letztendlich habe ich es gelassen und auch nicht bereut. Insbesondere in Hinblick dessen, dass inzwischen erneut verbesserte Versionen herausgekommen sind und werden. Angesichts der mageren Konkurrenz auf DS und 3DS hatte es mich eben angelacht, aber gerade auf den modernen Plattformen könnte es ziemlich untergehen. Die Rezensionen wirkten etwas mittelmäßig und dieses "halte entweder die Taschenlampe ODER die Waffe" hat mich auch eher abgeschreckt. Die Mechanik hab ich kürzlich zwar in der Tormented Souls 2 Demo auch etwas zähneknirschend erlebt, aber dort hat das Gesamtpaket mit Inszenierung und Rätseln einfach alles wieder ausgeglichen und ich befürchte, dass Dementium auch auf anderen Ebenen kein absoluter Knaller sein wird. Aber falls es irgendwann mal echt günstig vor meiner Nase auftaucht, wäre ich nicht komplett abgeneigt. Andererseits wird der zweite Teil teils für unter einen Euro verscherbelt, aber hat so mittelmäßige Bewertungen, dass ich nicht mal da großartig Lust bekomme.
In einem Monat ist es schon soweit, die deutschen Entwickler von Blue Byte aus dem Hause Ubisoft bringen nach sehr vielen Jahren ein neues Anno heraus. Aber nicht irgendeins, sondern DAS heißersehnte römische Reich! Anno 117: Pax Romana wird am 13.11.2025 für PC und zeitgleich PS5 und Xbox Series X veröffentlicht. Nachdem der extrem beliebte und erfolgreiche Vorgänger Anno 1800 nachträglich noch Konsolenversionen spendiert bekommen hatte, was in der Serie eine Neuheit war, gehen diese nun sogar zeitgleich an den Start! Anno 1800 glänzte nicht nur mit jahrelangen Updates und Erweiterungen, sondern ebenfalls einem hohen Qualitätsstandard, einer treuen Fangemeinde und einstiegsfreundlichen Neuerungen. Die Fußstampfen für Anno 117 werden somit sehr groß sein, in die es zu treten gilt.
Seit mehreren Wochen ist eine Demo verfügbar, die voraussichtlich nach dem 20.10. nächste Woche endgültig abgeschaltet wird. In dieser darf man zwar lediglich innerhalb von einer Stunde seine Stadt errichten, welche auch nicht gespeichert wird, dafür stehen einem jedoch unbegrenzte Anläufe zur Verfügung. Die Hardcore-Community hat daraus bereits Wettbewerbe veranstaltet, wer binnen einer Stunde die meisten Einwohner erreichen kann etc. - natürlich nichts für einen entspannten und leider nicht so talentierten Anno-Spieler wie mich. Obwohl ich einige Ableger gerne gespielt habe, wenn auch mit Abstand am meisten 1800, bin ich bis heute nie ins Endgame gekommen. Gerade für das sind die Spiele eigentlich so beliebt. Doch je weiter sich das eigene Imperium über mehrere Inseln und irgendwann gar mehrere Welten zieht, die alle durch teils gefährliche Handelsrouten miteinander verknüpft sind, desto unübersichtlicher wird der ganze Spaß, wenn man zeitgleich alle verschiedenen Bevölkerungsschichten hinsichtlich ihrer Bedürfnisse glücklich machen möchte.
Anno 117 kommt nun wieder mit einem spannenden Faktor um die Ecke, genauer gesagt verschiedenen Fraktionen. Bereits in Anno 2070 konnte man sich in verschiedene Richtungen entwickeln, hier wiederum wählt man von Beginn an ein festes Volk. Mit "Latium" errichtet man ganz klassisch in typischer Anno-Manier eine römische Stadt, während "Albion" im Reich der Kelten liegt und weite Sumpflandschaften beinhaltet. Albion wird wahrscheinlich einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad durch die ruppigere Lebensweise darstellen. Doch nicht nur das, innerhalb dieses Volkes lässt sich nochmal individuell bestimmen, ob die Bürger den traditionellen keltischen oder den modernen römischen Lebensstil annehmen sollen. Beides bietet individuelle Vorteile und theoreitsch lässt es sich auch mischen, wobei dies in der Demo bei mir noch nicht funktioniert hat.
Ich habe jeweils eine Stadt in Latium und Albion gebaut, sprich insgesamt zwei Stunden die Demo genossen. Es fühlt sich total nach Anno 1800 an, im positiven Sinne natürlich. Gerade in Latium durchläuft alles den gewohnten Standard, lediglich vom Setting her in frischem Gewand. Albion wiederum funktioniert leicht anders, da diverse Gebäude nur im Sumpf und andere wiederum nur an Land gebaut werden können. Gerade wenn das Imperium immer weiter wächst und gedeiht, ist eine effiziente Positionierung von Vorteil bzw. gar Pflicht und nicht immer lässt sich gut vorausschauend bauen. Um das nachträgliche Verschieben komme ich persönlich nie ganz herum. Unter'm Strich hat mir dieser Spielstand jedoch noch mehr Spaß gemacht, zumindest am Anfang, da es erfrischender war. Ich mag ebenso das neue Konzept, dass sich Straßen und Gebäude nun sogar diagonal errichten lassen. Tschüss 90°-Winkel, willkommen 45 °-Winkel. Nachdem ich es immer gewohnt war, erwische ich mich trotzdem oft dabei alles penibel im rechten Winkel aufzustellen, doch gerade querfeldein spart man sich durch die neuen Winkel teils beträchtliche Wegstrecken. Die Bedienung geht sauber von der Hand und ist sehr verständlich, obwohl meines Erachtens für Einsteiger gewohnt etwas zu wenig Erklärungen vorhanden sind. Oder ich bin zu dumm, keine Ahnung. Ohne mein Vorwissen aus 1800 hätte ich ggf. etwas planlos dagestanden.
Optisch ist das Spiel wieder einmal hervorragend, gerade die Wetter- und Tageszeitumschwünge lassen sich sehen. Der regelmäßige Sumpfregen oder die beleuchteten Häuser bei Nacht haben wirklich zum kurzen Träumen eingeladen. Trotz relativ hoher Hardware-Anforderungen, wie es eben für moderne Spiele der letzten paar Jahre üblich ist, konnte Anno 117 selbst auf meinem schwächeren PC mit niedrigsten Einstellungen noch flüssig laufen. Ich hab insbesondere grafisch viele Abstriche machen müssen, doch ich bin definitiv nicht raus, wie ursprünglich befürchtet. Bei mir wird es zwar kein Day 1-Kauf, dazu bin ich nicht genug Veteran, aber ich bleibe gespannt auf die Berichte meines Kumpels, der schon sein halbes Leben wirklich sehr gut und gerne Anno gespielt hat.
Seid ihr bei Anno 117: Pax Romana am Start? Spricht euch das römische Setting an?
Natürlich ein absoluter Pflichtkauf für meine Lieblingsreihe. Ich hab auch kein Game Pass mehr seit diesem Jahr und man kann die Horizon Games natürlich auch offline spielen, doch ich denke gerne an meine Online Zeiten in Teil 4 und vor allem 5 mit meinen Kumpels oder aller Welt zurück. Ggf. hole ich mir den Game Pass Core, der reines Online-Gaming (und ne sehr qualitative kleine Bibliothek von ca. 30 Games) bietet, nachdem ich mit dem Singleplayer-Content durch bin und das kann erfahrungsgemäß schon mal rund 100 Stunden dauern, nachdem im Laufe der Zeit Updates dazukamen. Ich weiß allerdings nicht, ob es ein Day 1 Kauf für mich wird, da ich noch nicht alles in den Vorgängern erledigt habe.
Das Japan-Setting ist schon ein Traum, doch Teil 3 und 5 haben gezeigt, dass mir die Reihe auch viel Spaß machen kann, wenn das Setting mich nicht so sehr anspricht. Solange verschiedene Biome drin sind, reicht mir das theoretisch. Praktisch jedoch wünsche ich mir einen absoluten Knaller und da wird Japan zu 100 % punkten. Hinzu kommt, dass es hier sicherlich wieder vier unterschiedliche Jahreszeiten geben wird, wie ich es in Teil 4 in Großbritannien bereits vergöttert habe. Teil 5 in Mexiko hatte eher so vier Saisons, die ein bisschen das Wetter gewechselt haben, aber keine vier Jahreszeiten wie bei uns.
Eigentlich möchte ich gar nicht mehr weiteres wissen, sondern irgendwann komplett blind ins Game eintauchen. Leider sind in den letzten Jahren viele wichtige Personen gegangen, die maßgeblich zum Erfolg der Vorgänger beigetragen haben. Das Spiel wird sicherlich gut, nur der Feinschliff wird sich erst zeigen müssen. So oder so mein mit Abstand größtes Most Wanted.
Gestern wurde WRC Generations angekündigt, das letzte offiziell lizenzierte WRC Game von Kylotonn, bevor die Rechte nächstes Jahr an Codemasters übergehen (endlich!)
[...]
Ich bleibe geduldig und freue mich jetzt schon auf Codemasters erstes Rallye-Game mit WRC Lizenzen, da es vor allem inhaltlich dann große Unterschiede zu DiRT Rally geben dürfte, hoffentlich nicht jedoch im Fahrverhalten. Nichtsdestotrotz wünsche ich Kyltotonn, dass sie ihre langjährige WRC Serie mit Erfolg abschließen werden. Selbstverständlich werde ich News zum Spiel weiter verfolgen, wenn eben auch nur passiv.
Realität aus 2025:
Codemasters wurde durch den Aufkauf von EA kaputt gemacht. EA Sports WRC war das erste und letzte Rallye-Game unter EA. Es ist wirklich sehr lange her, dass mich eine Neuigkeit aus der Gamingbrance so sehr entsetzt und wütend sowie traurig zugleich gemacht hat. Codemasters ist bzw. war das Studio, wenn es um Rennspiele ging. Egal ob F1, GRID oder DiRT, Spielspaß und -qualität waren meist garantiert. Da saßen fähige Menschen drin und jetzt wurden einige davon entlassen und nachdem bald F1 25 rauskommen wird, sehe ich die restlichen fliegen, sofern es sich nicht am ersten Tag 100 Millionen Mal verkaufen sollte. Es ist bewusst schnippisch formuliert. Mir ist klar, dass die F1-Lizenz sich größerer Beliebtheit als die WRC-Lizenz erfreut. Diese kann nun auch wieder von einem anderen Studio erworben werden. Warum nicht beispielsweise wieder Kylotonn? Mit WRC Generations haben sie Ende 2022 bewiesen, dass sie doch gute Rallye-Games entwicklen können, was ich einige Jahre zuvor nicht so behaupten konnte. Hier bleibe ich definitiv gespannt.
EA Sports WRC musste sehr harsche Kritik einstecken, für mich selbst war es nach ein paar Stunden allerdings nicht so ein großer Reinfall. Insbesondere nachdem ich es für 5 € inklusive 2024-Saison-Update schießen konnte, kann ich mich keinesfalls beschweren. Auch diesen Schritt habe ich extrem begrüßt, dass Updates statt jährlichen Releases kommen. Es war zwar frech, dass Besitzer des Games das Update für teures Geld kaufen mussten, da DLCs selten bis nie im Sale sind und immer nur die Complete Editions reduziert werden. Neukäufer dagegen hatten dieses direkt mit dabei und das zu einem deutlich günstigeren Preis als die Frühkäufer. Ein richtiger Schlag ins Gesicht für Unterstützer von Beginn an, ich als Geduldiger habe profitiert. Doch nun bleibt es wohl auch bei diesem einen Saison-Update, nachdem die WRC-Partnerschaft wieder gekündigt wurde.
Erneut ein deutlicher Beweis, dass selbst talentierte Menschen und Studios ruiniert werden, weil es hohen Tieren und Geldgebern nicht passt. Ein weiterer Grund für mich einfach Spaß mit den guten, älteren Spielen zu haben anstatt immer nur nach vorne auf Neues zu schauen. Ist natürlich eine Abwärtsspirale, wenn ich nicht zu den Day 1-Käufern gehöre, aber sehe ich insbesondere bei solchen Praktiken und unfertigen Spielen zum Release als Kunde auch nicht ein.
Hallo Community. Ich habe mal eine Frage. Ihr habt doch das Discord Plugin installiert. Kann man dort drauf auch im Forum sehen, wenn jemand ein Playstation Spiel zockt oder werden nur PC Spiele ausgelesen und hier geteilt?
Das kommt ganz drauf an, wie die User auf Discord ihre Aktivitäten teilen. Grundsätzlich kannst du auch deine Playstation und Xbox Accounts mit Discord verknüpfen. In diesem Fall werden genau wie am PC immer deine gespielten Games in Discord angezeigt, während deine Konsole mit dem Internet verbunden ist. Du kannst pro Verknüpfung oder gleich gesamthaft dies jedoch deaktivieren. Ich habe auf Discord beispielsweise nur öffentlich sichtbar, wenn ich PC Spiele zocke, nicht jedoch meine Konsolenspiele. Hintergrund ist schlicht, dass ich am PC nichts dagegen hab schnell mal via Discord zu reagieren, an der Konsole jedoch normalerweise nicht erreichbar sein möchte.
Nach dem Direct Trailer hatte ich kein Interesse, allerdings habe ich jetzt durch die drei Treehouse-Shows die Wertigkeit des Spiels verstanden. Meines Erachtens sieht DK Banaza von allen kommenden Spielen am besten aus. Es ist einfach nur eine pure Zerstörungsorgie der gesamten Umgebung, überall Collectibles zum Entdecken, mal mehr, mal weniger in der Umgebung angedeutet. Ich wette wenige Tage nach Release tauchen die ersten Videos auf, in denen Leute die gesamte Umgebung dem Erdboden gleichgemacht haben. Gefühlt geht einfach alles und man kann stundenlang auf einer Ebene verbringen und mittels der Karte auch die letzten Details sammeln. Das DK-Design fand ich anfangs äußerst abschreckend, mittlerweile sehe ich es absolut gegenteilig. Die Gesichtsausdrücke erinnern mich total an Onizuka aus GTO:
Einfach absolut abgedreht und zum Schlapplachen. Ging mir bei DK Banaza genauso. Natürlich hat die Treehouse-Truppe auch unglaublich viel gelacht, was bekanntlich ansteckend ist. Ich glaube hier werden insbesondere Jüngere unglaublich viel Spaß haben. Womit ich auch zu meinem letzten Punkt kommen möchte: es ist nicht wirklich etwas für mich. Überall Gold, Gold, GOLD!!! Dieses digitale Sammeln von Unmengen an Dingen ist nicht mehr das, womit ich meine Zeit verbringen möchte. Das Spiel wird so konzipiert sein, dass es auch Leute durchzocken können, die halb durchrennen und höchstens das Allernötigste erledigen und sammeln. Ergo werden die Leute, die alles kurz und klein schlagen, zwar pausenlos mit Gold belohnt, doch welchen Nutzen hat diese Unmenge letztendlich? Hier gilt es natürlich abzuwarten, doch mir ist diese Zerstörungsfreiheit und Sammelflut viel zu offen, manchmal brauch ich einfach meine Abgründe oder unsichtbaren Wände in linearen Spielen. Mario Odyssey hab ich übrigens bis heute nicht gespielt bzw. nur kurz bei einem Kumpel und es reizt mich weiterhin nicht. Ich wünsche allen jedenfalls ganz viel spaß mit dem neuen Abenteuer!
Ich feiere Mario Kart als Reihe seit meiner Kindheit und mehrere Ableger gehören zu meinen liebsten Spielen aller Zeiten. Mario Kart 8 Deluxe ist vermutlich objektiv das bislang beste Mario Kart überhaupt dank Technik, Qualität und Umfang. Außerdem gab es in den letzten Jahren kein anderes Spiel, das hier daheim auch nur annäherend so viel im Couch-Koop gespielt worden ist, zumal es hier Leute gibt, die nur bei Mario Kart mit mir zum Controller greifen würden. Dank Fahrhilfen auch super einstiegsfreundlich, 96 Strecken, Battle-Modus, ich bin immer noch hin und weg bei diesem Dauerbrenner und alleine dafür hat sich die Switch 1 für mich gelohnt.
Für mich war es fast schon ein No-Brainer, dass ich die Switch 2 mit Mario Kart World ins Haus holen würde, jedenfalls langfristig gesehen. Aktuell bin ich noch etwas zögernd und skeptisch in manchen Belangen, unter'm Strich allerdings überzeugt, dass sicherlich ein spaßiges Spiel rauskommen wird. Die Frage ist nur, ob es mich vollstens anspricht.
Zum Positiven: Innovative Strecken, eine tolle Charakterauswahl und vor allem für Neulinge: Items werden nun immer automatisch hinterhergezogen, ohne dass man die Item-Taste gedrückt halten muss! Für mich persönlich als jahrelanger Veteran gar kein Problem, doch ich kenne genug Leute, denen das schwerfällt oder die lange gar nicht wussten, dass das möglich ist. Darüber hinaus liebe ich K.O.-Modi in Rennspielen und die Knockout-Tour macht Vorfreude.
Neutral: Die Open World. Ihr wisst, dass Forza Horizon mein liebstes Franchise und Teil 4 mein Lieblingsspiel aller Zeiten ist. Ein Rennspiel mit Open World at it's finest. Doch ich kenne genug andere Rennspiele, die daran gescheitert sind. Ich denke nicht, dass Mario Kart World den gesamten Fokus aufs freie Herumfahren legen wird, doch es wird definitiv ein Modus sein, der ggf. mit Collectibles und Co. einige Stunden Zeit beanspruchen wird. Kann geil werden, kann für mich persönlich jedoch auch ein bisschen ein Abturner sein. Muss ich geduldig warten und schauen, was am Ende dabei rauskommt.
Zum Negativen: Autobahnen und das neue Grand-Prix-Konzept. Das Fahrerfeld ist inzwischen auf 24 angewachsen und die Streckenbreite entsprechend angepasst worden. Doch je breiter, desto langweiliger werden die Strecken oft auch, insbesondere die geradlinigen Autobahnen. F-Zero X und GX sind die einzigen Spiele, die mir einfallen, welche 30 Fahrer umfassen und dennoch sehr schmale Strecken bieten, da die Zielgruppe nunmal eine ganz andere ist und man hier für Fehler auch viel härter bestraft wird. Bei Mario Kart ist das natürlich nicht möglich und das Ergebnis sieht für mich noch etwas träge aus, insbesondere bei 50ccm oder 100ccm aus dem Treehouse. Selbst die 150ccm bei dem Knockout-Modus im Treehouse sahen auf den langen Geraden unspektakulär aus und die Autos konnte ich beim dritten Mal auch nicht mehr sehen. Es gibt unzählige fantastische Mario Kart Strecken, aber Toads Autobahn, Pilz-Brücke und Co. würde ich wahrlich nicht dazuzählen. Leider sind die Grand-Prixes nun so gestaltet, dass man lediglich auf der ersten Piste die üblichen drei Runden fährt. Die anderen drei Strecken werden lediglich eine einzige Runde gefahren, da man zunächst über die laaaaaange Autobahn zu ihnen fahren muss. Ich muss gestehen, das ist für mich ein Rückschritt, obwohl ich die Intention dahinter erkennen kann.
Meine Vorfreude ist noch nicht so vorhanden und ich denke, dass ich guten Gewissens etwas warten kann. Die 40 € im bundle finde ich preislich sehr gut, doch ich bedauere den Download-Code. Die 90 € Retail möchte ich nicht zahlen, da hoffe ich auf dem Gebrauchtmarkt besser fündig zu werden, falls es nicht das Bundle wird. So oder so bin ich Stand Heute nicht zum Release dabei und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr bin ich in dieser Entscheidung bekräftigt.
Hab gerade einen Artikel gefunden, in dem etliche Switch Spiele (über 100) aufgelistet wurden, die Stand heute noch inkompatibel zur Switch 2 sind. Darunter auch Fortnite und Fall Guys. Bei einigen dieser Spiele wird allerdings bereits bearbeitet, sie Switch 2 kompatibel zu machen.
Erst mal danke für die Listen, auch wenn sich das in Zukunft hoffentlich bzw. bestimmt noch reduzieren wird. GRID Autosport und Oddworld: Stranger's Wrath sind bei mir betroffen, ein paar andere Games zocke ich zum Glück nicht auf Switch wie z.B. Dead by Daylight. Gerade Ersteres ist so umfangreich und eher ein Gelegenheitsspiel, sodass ich das nicht mal eben schnell durchzocken könnte, zumal es meines Erachtens der beste "realistische" Racer auf der Switch ist. Es wäre schade, wenn er nicht mehr kompatibel wäre, wobei die Switch 2 Hardware nun natürlich auch die Türen für noch modernere Titel öffnet.
Meine Reaktion ist bislang eher Verhalten. Ich hatte bereits in den letzten Wochen die Entscheidung getroffen, das ich die Switch 2 wohl kaufen und meine Switch 1 im Gegenzug verkaufen würde, da mir diese als Konsole nichts bedeutet und ich nur an den Spielen hänge, während mir andere Konsolen wie DS und GameCube so sehr ans Herz gewachsen sind, dass ich sie trotz Abwärtskompatibilität von 3DS und Wii niemals hergeben würde. Mit dem Preis bin ich einverstanden und ich empfinde diesen auch fair für das, was technisch geboten wird und dass man unterwegs zocken kann. Dass Mario Kart World im Bundle nur 40 € kostet ist zwar super, nur das Download-only bereitet mir etwas Zähneknirschen. Andersherum der Retail-Preis von 90 € genauso. Ich denke, dass ich wohl noch etwas warten werde. Mir gings bei der Konsole hauptsächlich um Mario Kart, da werde ich im entsprechenden Thread noch näher auf meine Gedanken eingehen, und ansonsten eher um das Langfristige. Aber je länger ich drüber nachdenke, desto weniger eilig hab ich es ehrlich gesagt.
Nicht zuletzt interessiert mich brennend die Akkulaufzeit. Ich hab das verbesserte Switch-Modell und bin zufrieden, hätte mir aber keinesfalls weniger Laufzeit wie beim Release-Modell gewünscht. Alleine solange das noch nicht vollumfänglich bekannt ist, würde ich nicht vorbestellen. Das Mario Kart Bundle wird voraussichtlich noch bis Ende 2025 verfügbar sein und sollte der Retail-Preis des Spiels tatsächlich noch fallen bzw. auf dem Gebrauchtmarkt deutlich günstiger zu erwerben sein, dann kann ich auch bedenkenlos dieses Jahr verzichten.
Nur noch knapp eine Woche bis zum Launch und ich bin hin- und hergerissen, ob ich das Spiel vorbestellen soll. Es gibt mehrere Pros und Contras, die ich nachfolgend kurz nennen möchte.
Zum einen liebe ich die Spielwelten sämtlicher Assassin’s Creed Spiele und diese gehören so ziemlich zum Besten, was es da draußen gibt, insbesondere in Hinsicht auf historisches Erleben, wie viele Dinge früher ausgesehen haben könnten oder wirklich haben. Die Wüste in Origins hat mich einfach nur weggehauen und das antike Griechenland aus Odyssey ist sogar meine liebste Videospielwelt aller Zeiten. Dass AC irgendwann in Japan stattfindet, hatte ich mir immer gewünscht und ich weiß jetzt schon, dass mich die Spielwelt völlig unabhängig vom Gameplay aus den Socken hauen wird. Insbesondere mit verschiedenes Tages- und Jahreszeiten. Hoffentlich gibt es auch wieder den Geschichtsmodus ohne Kämpfe, aber dafür mit ganz vielen Informationen zum Verstehen und Lernen. So macht interaktiver Geschichtsunterricht nämlich Spaß! Aber selbst mit Gameplay bin ich mir absolut sicher, dass mich AC Shadows begeistern wird.
Ich bin nur leider nicht der Typ, der sich Spiele für 70 € kauft, eher so für 40-50 € oder natürlich weniger, da ich bekanntlich auch sehr viele verschiedene Spiele kaufe und in den nächsten Monaten definitiv nicht nur noch dieses eine Spiel zocken werde. Vor allem Ubisoft-Titel sind dafür bekannt, dass sie binnen weniger Wochen um 20 € und weniger Monate um 40 € im Preis fallen werden. Außerdem würde es ggf. nicht mal bei den 70 € bleiben. Mir ist es bei diversen Spielen oft wichtig, dass ich ein vollständiges Spielerlebnis bekomme. Wenn Inhalte nachgeschoben werden, die locker schon von Anfang an hätten dabei sein können, dann bin ich etwas enttäuscht. Die Erweiterungen der Assassin's Creed Spiele haben qualitativ bisher gestimmt meines Erachtens. Doch ein Blick auf die Vorbesteller-Versionen zeigt, dass sich etwas verändert hat: der Season-Pass wurde abgeschafft! Kein Season-Pass? Das ist doch super! Jein. Die Vorbestellungen werden damit gelockt, dass man einen DLC mit leichten Horrorelementen (Hype!) erhält, der ein paar Monate später veröffentlicht wird. Die zweite Erweiterung, die im ursprünglichen Season Pass vor der Streichung aufgeführt wurde, steht nicht mehr fest und wird wahrscheinlich nur noch entwickelt, wenn sich genug Verkäufe generiert haben.
Folgende Szenarien könnten eintreten:
Ich bestelle das Spiel für 70 € vor, es wird erfolgreich und gibt weitere Inhalte, die ich zusätzlich kaufen müsste. Eventuell werden irgendwann mehrere Erweiterungen doch wieder zu einem Season Pass Comeback führen, den ich nicht mehr kaufen kann/sollte, da ich die erste Erweiterung bereits besitze. Insgesamt käme ich am Ende geschätzt auf ~100 € und das ist mir etwas zu viel. Oder Ich warte ein paar Wochen die Rezensionen ab und kaufe es dann für 50-60 € bzw. lasse es mir zu diesem Preis zum Geburtstag schenken, müsste aber für mindestens eine Erweiterung wieder zur Geldbörse greifen. Oder Ich bestelle das Spiel nicht vor, warte mehrere Monate auf eine Complete-Edition, es wird nicht erfolgreich genug und das insbesondere deshalb, weil es zu wenige zum Release gekauft haben.
Klar, der eine Kauf von mir wird es nicht rausreißen, doch geht es hier natürlich um das kollektive Denken. Aktuell lässt die Gaming-Branche vermuten, dass Ubisoft bei vielen Dingen den Stecker ziehen wird, wenn nicht binnen der ersten paar Wochen die ganze Kohle wieder reinkommt. Aus finanzieller Sicht zwar verständlich, nachdem die Produktion erstmal jahrelang nur Geld gekostet hat, doch Spiele immer sofort als Flop nach wenigen Wochen einzustufen finde ich unglaublich kurzfristig in der Denkweise. Gerade beliebte und tolle Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Jahre hinweg immer wieder Umsatz generieren, die Charts rocken, hohe Spielerzahlen aufweisen und sich durch positive Empfehlungen fest in den Köpfen der Menschen verankern. Gerade durch Sales kann man Spiele immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeitsspanne rücken und ggf. sollte man den Preis halt auch dann irgendwann bei 30 € kappen und nicht mehr auf 6 € senken. Klar, dass dann die restlichen Verkäufe letztendlich kaum noch Geld einbringen bzw. die Leute warten ja erst Recht bis dahin, wenn sie wissen, dass der Preis so tief fallen wird. Ist ja nicht so, als würden die Verkäufe nach April 2025 komplett stillstehen und genau das ist mir ein Dorn im Auge.
Entscheidend für die Verkaufszahlen werden die Kritiken sein und mindestens 20-30 % der Leute werden aus Prinzip über Ubisoft schimpfen, ohne dem Spiel eine faire Chance gegeben zu haben. Das ist eine negative Haltung meinerseits, doch nach allem, was ich die letzten Monate seitens toxischem Social Media zu Gesicht bekommen habe, nicht unrealistisch. AC Shadows wird sicherlich Kritik einstecken müssen, für Fehler, die andere Ubisoft-Spiele oder die Firma allgemein in der Vergangenheit gemacht hat. Das wiederum wird sich auf die Verkaufszahlen auswirken und das wiederum, ob die Firma noch so weiterexistieren kann wie bisher. Ubisoft hat in der Vergangenheit natürlich nicht alles richtig gemacht und es gab auch mal so einen einzelnen Typen, der einen echt dummen Satz gesagt hat. Aber sind deshalb tausende Menschen, die mit Passion und Präzision an den AC Spielewelten arbeiten, schlechte Leute, die ggf. auch noch ihren Job verlieren sollen? Irgendwie würde es mir schon ein bisschen das Herz brechen. Klar, vielleicht würden sie in einer anderen Firma wieder einen Platz finden und ihre Stärken einbringen können, aber das wünsche ich nun wirklich niemandem.
Ach ja, was natürlich auch gegen die Vorbestellung spricht, ist mein Terminkalender in nächster Zeit plus dass ich gerade mit ein paar anderen Games so viel Spaß habe, dass ich die eigentlich nicht für AC Shadows weglegen wollen würde. Die Vorbestellung würde ich eigentlich nur tätigen um ein Unterstützer-Zeichen dafür zu setzen, dass die Reihe in den letzten Jahren so großartige Arbeit geleistet hat und obendrein das Setting klasse ist. Ich kanns überhaupt nicht einschätzen was richtig ist oder nicht und lasse es mir noch ein paar Tage durch den Kopf gehen.
Ich hatte bereits zur Veröffentlichung der Idee unter vier Augen mein Interesse bekundet, wollte dies jedoch nochmal öffentlich betonen. Ich habe vor ca. einem Jahr angefangen Podcasts zu hören und das auch überwiegend im Gaming-Bereich. Mir bereitet es unglaublichen Spaß und ich hab mir schon öfter gedacht, dass es bestimmt auch mal Spaß machen würde selbst irgendwo zu Gast zu sein. In diesem Zuge melde ich mich somit aktiv als Redner sowie Zuhörer für zukünftige Folgen.
Meine Erwartungen wären grundsätzlich zwei, höchstens drei Leute gleichzeitig. Ich empfinde die Gespräche meistens als tiefgründiger, wenn sie nur unter vier Augen stattfinden, zumal es seltener vorkommt, dass man sich gegenseitig unterbricht oder jemand mit viel zu wenig Redeanteil dasteht. Ist natürlich ein persönliches Empfinden, andererseits habe ich zu dritt oftmals bessere Stimmung in Gesprächen erlebt. Von der Häufigkeit bin ich offen für alles. Ich würde keine festen Termine anpeilen, sondern einfach wild eine Folge drauflos veröffentlichen, sobald sie fertig ist. Ggf. könnte man einen Mindestabstand von einem Monat zwischen Folgen einhalten, aber keinen Maximalabstand. Wichtig ist, dass wir es nicht so sehr als Stress, sondern Hobby und Leidenschaft empfinden.
Hinsichtlich Stimmen, Sprache, etc. habe ich Bedenken, dass eure Erwartungshaltungen zu hoch sein könnten. Die meisten Podcasts, die wir hören, sind vermutlich etwas professioneller in allen Möglichen Belangen und ggf. auf beruflicher Ebene. Ich möchte nicht, dass sich Teilnehmende hier verpflichtet fühlen vor der Aufnahme Sprachtraining zu nehmen und ein teures Headset zu kaufen, denn dann kann nicht mehr von einem Spaß-Projekt die Rede sein. Ich verspreche mich manchmal leicht, habe ein wenig Dialekt-Einfluss und dass mir irgendwann ein "Äh" rausrutscht werde ich auch nicht vermeiden können. Ist meine Teilnahme daher unerwünscht? Ich hoffe nicht, insbesondere da ich meine Stimme selbst nicht ändern könnte und solche Projekte von jedem Freiwilligen leben. Solange wir keine "Ey Brudi, Digga, kriegst aufs Maul, Vallah!"-Gspräche führen, sehe ich dem Projekt positiv entgegen. Außerdem sind wir hier alle untereinander keine unbekannten Gesichter. Selbst wenn jemand subjektiv keine tolle Stimme aus Sicht anderer Personen haben sollte, so wissen wir doch zumindest grob welche Persönlichkeit dahinter steckt und wäre bestimmt deutlich gewillter weiterhin zuzuhören. So ergeht es mir jedenfalls.
Bei den Themen würden sich abseits von Zelda logischerweise das Forengeschehen sowie eigene Erlebnisse und Interessen im Nerd-Bereich anbieten. Das ist auch ein derart breitgefächertes Spektrum, dass man diverse User sicherlich mehrfach zu Gast in den Podcast holen könnte. Ich sehe aktuell kein Problem das Projekt für mindestens ein Jahr laufen zu lassen, ohne dass der Content ausgeht. Falls es irgendwann doch passieren sollte oder es nicht so Anklang finden sollte, dann haben wir es wenigstens probiert und setzen den Podcast ggf. auf Hiatus oder komplett ab. Dann können wir rückblickend dennoch Stolz auf unser Projekt sein und die Folgen noch in mehreren Jahren aus Erinnerung anhören.
Zum Thema Sinnhaftigkeit: Seine persönlichen Meinungen und Erlebnisse via Audio mit anderen zu teilen finde ich definitiv nicht mehr oder weniger sinnhaft als dies schriftlich zu tun, z.B. hier im Forum. Es ist doch nur eine andere Art des Mediums. Die Gespräche werden vermutlich grob das wiederspiegeln, was die Gäste zuvor in ihren Beiträgen verpackt haben, egal ob inhaltlich, vom Stil oder Humor.Ja, ich finde mich selbst lustig und werde es mir nicht verbieten lassen mal einen Spruch zu klopfen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht für normale oder ernsthafte Diskussionen zu haben bin. Wie gesagt, schriftliche Produzenten finden sich bestimmt auch nicht weniger lustig.
Podcasts haben für mich jedoch den Vorteil, dass man sie nicht mal schnell-schnell nebenbei überfliegen kann, sondern sich die Zeit nehmen muss, die von den Sprechern erwünscht wird, welche sich Arbeit mit der Folge gemacht haben.
Dieses Projekt wird aktiv davon leben, wie wir die Leidenschaft mitbringen. Nur wenn wir in den Folgen Begeisterung zeigen, werden wir diese auch auf die Zuhörer übertragen können.
Meinen höllisch-heißen 6.666 Beitrag möchte ich mit Diablo + Hellfire zelebrieren. Ein isometrisches Action-RPG, das an Silvester 1996 das Licht der Welt erblickte und wegweisend für ein gesamtes Genre sein sollte. Mittlerweile geht das Spiel auf die 30 zu und hat vier Nachfolger erhalten. Der zweite Teil gilt als Genrekönig und heiliger Gral, der dritte hat die Reihe erheblich zugänglicher gestaltet. Mit Immor(t)al gab es den kritisch betrachteten Pay-2-Win Mobile-Ableger und jüngst hat Diablo IV die große Fangemeinde in zwei Lager gespalten. Doch um all das soll es heute nicht gehen, denn ich habe ohne großartige Erfahrungen beschlossen mir den Ursprung näher anzuschauen. Altbacken hin oder her, ich hatte Bock und wollte mir mein eigenes Bild machen. 2,5 Durchläufe bzw. 30 Spielstunden später bin ich hier und einfach nur hin und weg. Wer hätte gedacht, dass mich dieser Klassiker so dermaßen aus den Socken hauen würde?
I sense a soul in search of answers.
Die Auswahl der Charakterklasse ist ziemlich fix getroffen, denn mehr als drei Möglichkeiten gibt es nicht. Der Krieger ist stark im Nah- und der Magier im Fernkampf, während ich die Bogenschützin als perfekte Allrounderin gewählt habe. Das war es. Kein Charaktereditor. Keine fünfzig Tutorials. Kein überforderndes Angebot. Man betritt direkt mit seiner Figur das gemütliche Dorf Tristram und erfährt von den dortigen Bewohnern, dass sie von Dämonen geplagt werden. Nichtsdestotrotz handelt es sich durchgängig um den persönlichen Save-Space und dient als regelmäßiger Rückzugsort, um die Ausrüstung anzupassen, sich auszuruhen und mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Schnell sticht dabei die riesige Kathedrale im Norden ins Auge, deren Betreten in die erste Ebene des Dungeons führt.
The sanctity of this place has been fouled.
Mit absoluter Standardausrüstung begegnet man den ersten Skeletten und Fledermäusen, öffnet Truhen und Fallen, erkundet das verwinkelte Layout mit Karte und darf zügige Levelaufstiege feiern, die jeweils fünf Punkte zum Verteilen auf Vitalität, Stärke, Geschicklichkeit und Magie bieten. Je nach Klasse profitiert man von einem bestimmten Attribut ganz besonders und kann in diesem auch einen viel höheren Wert erreichen. So erhält beispielsweise nur der Krieger einen immensen Lebenswert sowie die Möglichkeit auf kritische Treffer und Schildblocks, während die Bogenschützin durch Geschicklichkeit ihren Angriff erhöht und der Magier mit Abstand am meisten Mana nutzen kann. Dennoch ist grundsätzlich jeder dazu in der Lage Zaubersprüche zu nutzen, für die ein gewisser Mindestwert an Magie nötig ist. Insbesondere die Heilung war für meine Bogenschützin ein unentbehrlicher Zauber, der mich in der Nutzung von Tränken stark entlasten konnte.
The warmth of life has entered my tomb. Prepare yourself, mortal, to serve my master for eternity!
Doch schnell wird das Gameplay kein Zuckerschlecken mehr, denn die ersten größeren Gegner haben es ganz schön in sich, sofern man ihre entsprechenden Quests erhalten hat. Von den insgesamt 16 Stück stehen nämlich jeden Spieldurchgang fünf Stück nicht zur Verfügung und dies ist zufallsbasiert. Dadurch entsteht tatsächlich ein gewisser Wiederspielwert, zumal das reine Grundspiel mit ca. zwölf Stunden nicht so lange dauert und umso mehr dazu einlädt andere Quests kennenzulernen, einen höheren Schwierigkeitsgrad mit dem bestehenden Charakter anzugehen oder eine andere Klasse ins Abenteuer zu schicken. Jedenfalls ist absolut nichts im Spiel Pflicht und es steht einem jederzeit frei nach Tristram zurückzukehren oder bereits in die nächste, tiefere Ebene hinabzusteigen. Es ist völlig normal, dass man mal einer größeren Gegnerhorde oder einem Boss noch nicht gewachsen ist und später zurückkehren sollte. Denn manchmal ist man einfach noch im wahrsten Sinne des Wortes:
Ahh... fresh meat!
Nicht alle Quests sind dabei gleich strukturiert. Während man bei den einen neuen Persönlichkeiten begegnet, werden andere ganz simpel durch das Finden eines prächtigen, edlen Buches aktiviert. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei das Folgende:
I can see what you see not.
Vision milky, then eyes rot.
When you turn, they will be gone,
Whispering their hidden song.
Then you see what cannot be,
Shadows move where light should be.
Out of darkness, out of mind,
Cast down into the Halls of the Blind.
Somit startet die Quest. Man weiß nicht wo und wann oder was gar passiert, aber man wird es schon noch früh genug am eigenen Leibe erfahren. Der ständige Nervenkitzel, was um die nächste Ecke oder hinter einer Tür lauern könnte, zieht sich durch das gesamte Spielerlebnis. Mit Hinweisen wirft Diablo spärlich bis gar nicht um sich und vereinzelt hat es mich doch mal gejuckt im Wiki nachzuschlagen, um mich tiefer mit diversen Mechaniken auseinanderzusetzen oder Tipps einzuholen. Doch aufgeben kam nicht in die Tüte irgendwann hatte ich mich immer besser zurechtgefunden, sodass ich nach vier abgeschlossenen Ebenen schließlich in das zweite Biom gekommen bin: die Katakomben.
The smell of death surrounds me.
Neue und stärkere Gegnertypen samt Elementarangriffen und Schreine mit teilweise negativen Effekten lassen schnell vermuten, dass es keineswegs angenehmer als in den Verliesen wird. Die persönliche Ausrüstung, welche vereinzelt auch Elementarresistenzen bieten kann, wird zunehmend wichtiger. Doch die auffindbaren Gegenstände gibt es nicht im Überfluss, bieten dafür jedoch spürbare Vorteile. In diesem Zuge möchte den meines Erachtens größten Pluspunkt im Raum ansprechen: Vieles ist zwar etwas kryptisch, doch im tatsächlichen Kern simpel gestrickt. Drei Klassen, vier Biome, sechs Soundtracks, 16 Quests (elf pro Spieldurchgang) und überschaubarer Loot. Man wird noch nicht im Vergleich zu modernen Rollenspielen mit tausenden Dingen bombardiert, sondern kämpft sich einfach unter der Kathedrale immer tiefer und merkt mit einfachen Änderungen, wie man selbst zunehmend stärker wird und auch größeren Gefahren immer weiter trotzen kann. Irgendwann werden weiße Gegenstände zwar etwas nutzloser, aber die blauen sollte man immer mit einer Schriftrolle oder von Deckard Cain in Tristram identifizieren lassen. Nicht nur können die zufälligen Bonuseffekte extrem stark sein, sondern die Ausrüstung ist beim Verkauf dann auch deutlich mehr Wert.
It's hot down here.
Irgendwann werden manche Gegner jedoch nicht nur stärker, sondern auch schneller. Die Biome gestalten sich parallel zunehmend offener und nicht mehr so verwinkelt wie zu Beginn. Weniger Deckung bedeutet, dass man sich mehr auf sein eigenes Können verlassen muss. Die Steuerung sollte spätestens hier in Fleisch und Blut übergegangen sein, um bestens überleben zu können. Tatsächlich steuert man seinen eigenen Helden nur per Mausklick und bewegt sich automatisch auf der schnellsten Route zum entsprechenden Ort. Das Anklicken von Gegnern führt automatisch zum Angriff und via Rechtsklick wird der ausgerüstete Zauberspruch eingesetzt. In Gefechten mit zügigen Richtungswechseln sind somit auch unzählige Klicks im Sekundentakt gefragt, sowohl auf die Gegnermassen, als auch den Boden zur Fortbewegung. Diverse Tränke und Schriftrollen, Menüs oder die Karte können zur Erleichterung mit Schnellzugriffen auf der Tastatur aufgerufen werden, was gegenüber der Maus irgendwann eine essenzielle Zeitersparnis darstellt.
I must be getting close.
Wen das alles bislang immer noch nicht aufgehalten hat, findet sich irgendwann in einem rötlich angehauchten Biom wieder. Was zunächst zu Spielbeginn nur wie eine Kathedrale angemutet hat, entpuppt sich als direkter Abstieg in die Hölle zum namensgebenden Lord Diablo höchstpersönlich. Die finalen Gegnerhorden haben es natürlich nochmal kräftig in sich, doch zugleich steigen auch die Stärke der eigenen Ausrüstung sowie der Goldvorrat signifikant an. Nur mit dem richtigen Build und Equipment wird man hier erfolgreich sein, ansonsten heißt es zurück in die vorherigen Ebenen gehen und die letzten offenen Dinge erledigen. Sollte auch das nicht mehr möglich sein, da es wohlgemerkt (und Gott sei Dank!) keine Respawns gibt, helfen nur eine gute Taktik und viele Gegenstände im Inventar. Im allergrößten Notfall besteht auch die Möglichkeit einen neuen Spielstand zu starten und die persönlichen Werte und Gegenstände mitzunehmen. Einfach gesagt bedeutet das, dass alle Gegner und Quests resettet werden, man aber prinzipiell recht zügig wieder an seinen ursprünglichen Ausgangspunkt kommen sollte. Doch gerade denen, die diese Option als letzten Ausweg gewählt haben, empfehle ich erst recht die gründliche erneute Erkundung, da man durch diverse Schreine dauerhafte, starke Vorteile erhalten kann. Meine Bogenschützin hatte letztendlich einen so hohen Geschicklichkeitswert, dass sie nicht nur ordentlich Schaden ausgeteilt, sondern Gegner auch so schnell unterbrochen hat, dass sie kaum angreifen konnten. Aber da ich durch meine Ausrüstungsgegenstände entweder hohe Geschicklichkeit oder Elementarresistenzen, nicht jedoch beides zugleich besaß, musste ich stets im richtigen Moment wechseln und hatten stellenweise trotzdem einige Schwierigkeiten.
What ails you, my friend?
Natürlich ist Diablo nicht perfekt und hat viele Ecken und Kanten, über die ich mal mehr, mal weniger hinwegsehen konnte. Mein größter Kritikpunkt wäre der einzelne Speicherstand pro Charakter. Man kann zwar jederzeit speichern und sollte dies an schwierigen Stellen auch regelmäßig machen, doch damit überschreibt man immer ausnahmslos seinen vorherigen Speicherstand. Wenn man eventuell zu einem ungünstigen Zeitpunkt speichert, besteht die geringe Wahrscheinlichkeit sich den Spielstand zu zerschießen und gezwungenermaßen die Quests und Monster zu resetten. Daher meine Profi-Empfehlung: Erst speichern, wenn ihr wirklich in Sicherheit seid und immer mindestens eine Portal-Schriftrolle nach Tristram mit euch führen, die wirklich aus jedem Schlamassel befreit und zusätzlich mehrere Kilometer Laufwege erspart! Apropos Laufwege, Rennen ist nicht möglich. Aber ihr werdet euch schnell an den teils gemächlicheren Spielstil gewöhnen und die Kämpfe werden dadurch trotzdem nicht weniger bedrohlich. Sobald ihr außerdem einige Gegenstände gefunden habt, wird euer Inventar schnell voll sein. So etwas wie eine Truhe zum Einlagern gibt es zwar nicht, aber ihr könnt tatsächlich alles bedenkenlos in Tristram auf den Boden werfen. Das ist quasi eure Truhe, selbst 200.000 Gold auf dem Boden bringen keinen der Dorfbewohner dazu seinen Posten zu verlassen und sich eure Beute unter den Nagel zu reißen. Bedenkt nur, dass ihr beim Resetten der Spielwelt nur die Gegenstände mitnehmt, die in eurem Inventar sind. Alles andere daher verkaufen und in Form von Gold transferieren.
Woah, what can I do for ya?
Die Hellfire-Erweiterung erschien knapp ein Jahr nach dem Original und wurde nicht von Blizzard North, sondern Synergistic Software entwickelt. Obwohl sie damit Non-Canon ist, mindert das meines Erachtens keineswegs ihre Qualität, im Gegenteil. Sie ist eine absolute Bereicherung für das Spiel und integriert sich nahtlos in dieses. Zu den Starterklassen gesellt sich als Viertes der Mönch, welcher auf Blocken und waffenloses Kämpfen spezialisiert ist. Zudem könnt ihr nun auch im Singleplayer auf die beiden höheren Schwierigkeitsgrade wechseln. In Tristram rennt ihr nun tatsächlich, in den Dungeons allerdings bleibt die Geschwindigkeit wie gehabt. Eine Handvoll neue Zaubersprüche peppen das Gameplay dennoch etwas auf und die zwei komplett zusätzlichen Biome sind ganz klar das Herzstück von Hellfire. Daher begeht nicht den gleichen Fehler wie ich, sondern startet direkt Diablo + Hellfire kombiniert. Dadurch erhaltet ihr keinerlei Nachteile. Habt ihr wie ich zunächst das einfache Diablo durchgespielt und wollt euren Helden behalten, dann gibt es einen schönen Trick: Kopiert die Speicherdatei in den Hellfire-Ordner und ändert die Dateiendung von .sv auf .hsv zur Übertragung eurer Werte und des Goldes. Die Ausrüstungsgegenstände gehen leider verloren, aber da ich auf meinem zweiten Spielstand sowieso alles nochmal gründlich erkundet und mehrere neue Quests zu Gesicht bekommen habe, hatte ich irgendwann noch viel stärkere Ausrüstung als auf dem ersten Spielstand zusammen. Doch nach dem doppelten Durchspielen mit meiner Bogenschützin war ich weiterhin noch nicht gesättigt…
Now THAT'S one big mushroom!
Ich habe kurz überlegt mich zum dritten Mal, nur diesmal auf dem nächsten Schwierigkeitsgrad, mit meiner Heldin ins Gefecht zu stürzen. Statt mehr Herausforderung wollte ich allerdings lieber ein anderes Spielgefühl erleben und habe mir einen Krieger erstellt. Der fehlende Fernkampf war mir von Anfang an ein riesiger Dorn im Auge, doch mit zunehmenden Level-Ups haben sich die ausgezeichnete Vitalität und Schildblocks wirklich ausgezahlt. Erst bei den gegnerischen Elementarangriffen aus der Ferne habe ich dann meine Diablo-Phase offiziell für beendet erklärt. Ich wäre definitiv noch vorangekommen und werde diesen Charakter vielleicht irgendwann auch weiterspielen, doch hier verging mir etwas die Motivation. Eigentlich wollte ich nur kurz in das andere Gameplay reinschnuppern und dass daraus nochmal mehrere Stunden geworden sind, war sowieso viel mehr als geplant. Die Verliese und Katakomben sind einfach mein liebster Teil des Spiels, nicht zuletzt dank des überragenden Soundtracks: Dungeon / Catacombs. Als entspannendes Gegenstück dazu dient Tristram, dessen Melodie man regelmäßig bei der Rückkehr ins Sichere zu hören bekommt. Wie gesagt, das Spiel besitzt nur sechs bzw. mit Hellfire acht Soundtracks, aber die meisten davon sind so atmosphärisch und genial, dass sie nicht nur lange im Kopf hängen bleiben, sondern im Gegensatz zu kurzen, eintönigen Loops auch überhaupt nicht langweilig werden. Ich hatte wirklich wochenlang einen Ohrwurm von den genannten drei Stücken. Ganz großes Lob!!!
Yup, that‘s a cow all right!
Es ist unbeschreiblich, wie viel Spaß ich die letzten Wochen mit Diablo hatte. Das hat meine Erwartungen nicht nur um Längen übertroffen, sondern mich ebenfalls für das Genre begeistert. Abschließend bleibt mir nicht nur das Aussprechen einer großen Empfehlung, falls ihr mal eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit wagen wollt, sondern auch den Verweis auf eine der witzigsten Animationen, die ich je zu Gesicht bekommen habe. An „Diablol“ von CarbotAnimations haben wirklich ganz große Fans gearbeitet und wenn man das Game gespielt hat, dann werden einen nicht nur die originalen Soundtracks begeistern, sondern auch die Gags im Sekundentakt auffallen. Ganz großes Kino und selbst für Nichtkenner ggf. einen Blick wert:
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Ich bedanke mich ganz herzlich fürs Lesen bis hierhin und eure Zeit. Genießt noch ein wenig die Soundtracks und Animationsfolgen oder werft doch selbst mal einen Blick auf Diablo + Hellfire.
hiermit beglückwünsche ich alle Gewinner*innen und Gewinner*außen zu den jährlichen Forenawards 2024. Ich hoffe ihr freut euch über die Wertschätzung, die euch unsere Community in Form von Stimmen dagelassen hat. Maze Das sind die schönsten Banner seit einigen Jahren, definitiv unter den Top 3 aller Zeiten nach meinem Geschmack. Großes Lob geht raus!
2024 war für mich persönlich das mit Abstand inaktivste Jahr seit meiner Registrierung vor über 13 Jahren. Ich bin nicht mehr der Schreiberling, der sich eifrig nach jeder einzelnen Gaming-Session an die Tastatur setzt und lostippt, aber ich blicke auf diese Veränderung nicht traurig zurück, sondern bin stolz auf meine vielen Gamingberichte, die ich bis heute regelmäßig wie eine Art Tagebuch durchlese. Ab und zu geistere ich hier immer noch im Gaming-Bereich herum, nehme an diverse Aktionen wie dem Jubiläumskalender sowie Schreib- und Zeichenwettbewerb teil oder hinterlasse doch nochmal einen Beitrag. Offensichtlich mit viel mehr Qualität statt Quantität, denn ihr habt mich tatsächlich in meiner Lieblingskategorie "Schönste Beiträge" ganz traditionell gewählt, obwohl ich wirklich nicht mehr viele Posts raushaue. Ich finds echt spitze von euch!!!
Offen gesagt hat mich meine Beitragszahl auch ein bisschen gehemmt, denn wie ihr vielleicht seht wird mein nächster Post die 6.666 und eigentlich möchte ich meinen Beitragszähler dann für immer einfrieren, denn schöner wirds nicht mehr. Ich schwanke noch zwischen zwei Threads, denen ich diesen besonderen Post widmen möchte. Es wird vermutlich keine 4-Stunden-Textwand mehr wie die Nr. 6.000 zu Forza Horizon 4, aber das ist bekanntlich mein liebstes Videospiel aller Zeiten und ich kann nur zu wenigen Games eine derartige Liebeserklärung verfassen. Fakt ist, dass ich in den nächsten Bericht wieder Herzblut stecken und wenn ich auch nur eine Person von euch dazu bewegen werde, sich das entsprechende Game genauer anzuschauen, dann habe ich mein Soll auch schon erfüllt.
Danke an Darkshuttle82 und SuperMario123 fürs Veranstalten und bis zu den nächsten Wahlen
PS: Ich bin immer noch in der Discord Milchbar aktiv. Schaut doch mal wieder rein und stoßt auf ein hochwertiges, frisches Glas Chateau Romani mit uns an! Nach der Ausweiskontrolle, versteht sich.
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