Beiträge von Cindy

    Ich habe mir das neue Album des Schmuserockers Daughtry geholt. Es hört auf den Namen cage to rattle


    Manche Fans finden das Album zu "soft" andere finden es sie die Luft raus... ich, die ich kein großer Daughtry-Fan bin, mag aber seine Stimme und Lieder ganz gerne mag, empfinde es als typisches Schaffenswerk in seiner Karriere. Ich bin eine sehr kritische Musikliebhaberin, muss aber sagen, dass die Scheiße insgesamt ganz ordentlich ist. Es gibt einige tolle Lieder, die ins Ohr gehen und dort bleiben und auch Gefühle in mir auslösen. ich empfehle es jedenfalls und gebe gerne einige Anspieltipps:


    Backbone, deep end, as you are, death of me (mein Lieblingslied der CD), back in time und white flag


    7/10 würde ich sagen. Wirklich toll zum abschalten und mitsingen!

    Bild könnte enthalten: 2 Personen, Text und im Freien



    Disney, warum?


    Und wieder kotzt das Großunternehmen die nächste "Real"verfilmung aus und alleine wenn ich mir die 3D-Modelle zu Susie und Strolch anschaue kriege ich Magenkrämpfe. Mit Misstrauen warte ich auf weitere Ifos und Trailer zu diesem beliebten Klassiker, der genauso wie viele Disneyfilme vor ihm nun zerrissen werden.

    Ich bin ja ein Gelegenheitsspieler und spiele meine Spiele sehr gemächlich weiter. Rouge legacy ist ein Spiel, welches ich schon viele Jahre besitze, zu dem ich aber immer wieder zurückkehre. Für die, die es nicht wissen: RL ist ein rougeartiges Game mit Metroidvaniaelementen. Und meiner Meinung nach sehr gut und langlebig! Es hat ein interessantes, aber einfaches Spielprinzip: die kämpfst mit deiner Figur durch ein Schloss mit verschiedenen Stages und wann immer du stirbst, übernimmst du einen Nachfahren. Anfangs wählt man aus drei verschiedenen Nachfahren, die unterschiedliche Klassen (beispielsweise Tank, Magier oder Allrounder) und Charakteristiken haben können. Besonders bei den Charakteristiken waren die Entwickler besonders erfinderisch! So kann eine Figur farbenblind sein, wobei du den Durchgang mit der Figur dann in schwarzweiß durchspielst. Ein anderer Held furzt und flucht sich durch die Level, ein anderer hat Zwergenwuchs und ne Glatze, der andere unkontrollierte Muskelzucken oder Vorteile, die ihn beim zerstören von Gegenständen MP zurückgeben. Mein Liebling war bisher Sir Taco IV, der als Zwerg sich furzend wie fluchend durch die Level schlug. RIP, du bist eine unvergessene Legende.


    Das Spiel ist schwer und wirkt besonders anfangs oft erschlagend. Aber wer geduldig ist und lernt sich Zeit zu lassen und Gegner anständig zu studieren, um ihre Verhaltensmuster zu durchschauen, der wird auch gut belohnt. Es gibt ein interessantes Auflevelsystem, wobei neue Klassen freigeschaltet werden und Stats erhöht werden. Aber es kann dabei auch die Goldgewinnung erhöht werden oder das Prinzip von Mehrversuchen ("defying death") freigeschalten werden.

    Das Spiel hat übrigens einen angenehmen Soundtrack und eine sehr hübsche Retrooptik. ich kann es nur weiterempfehlen :)

    Mir gefällt bisher sehr gut, was ich so von Eastward sehe. Habe das Spiel auch im Blick und gut möglich, dass ichs mir für die Switch hole. Alleine schon für die tolle Optik und ich mag Chucklefish gut leiden (auch wenn ich sie bisher nur als Publisher von Stardew Valley kenne). Ich bin auf weitere Infos und Gameplayvideos gespannt ;3

    Vielen Dank für diese tolle Funktion, auch, wenn ich spät dran bin. Das hilft sehr wichtige Termine, Events, etc. im Blick zu behalten und auch selbst so manches einzutragen, was einem am Herzen liegt. Ich empfinde das als eine tolle Erweiterung fürs Forum und werde diese auch sicher nutzen, wenn ich sie brauche. Merci beaucoup für die ganzen Bemühungen!

    Ich denke, ich könnte mir ein Strategiespiel richtig gut vorstellen. Man stelle sich ein Szenario mit großem Kriegsgeschehen in Hyrule vor. Ganondorfs böse Schergen gegen die Helden und hylianischen Soldaten, Zoras, etc... schön in Trüppchen aufgeteilt. Mit Stärken und Schwächen, verschiedenen Nutzen, etc. Ich denke dabei ein wenig an Empire Earth. Das Spiel habe ich abgöttisch geliebt. Man könnte ja auch Schutzwälle errichten udn hätte verschiedene Ziele und Szenarien. Vielleicht muss man auch einen Schutztrupp organisieren, um die Prinzessin und den Palast zu schützen... ja, so etwas würde ich definitiv spielen.

    After all... today is a new day


    Eves Begrüßung ließ Morgan etwas schmunzeln, erkannte er doch die Ironie dahinter. Auf ihre Frage hin, zuckte er schlicht mit den Schultern. "Jemand muss Wache halten. Außerdem schlaf' ich sowieso immer schlecht", erkläre er der Kriegerin, ehe er erneut nieste. "Kleinigkeit, wirklich. Was essen müssen wir sowieso und wenn ich schon wach bin", gab er bescheiden von sich und übte eine wegwerfende Handbewegung. Trotz allem hatte Sal nicht vergessen, was Teamarbeit bedeutete. Und diese Menschen, die ihn noch nicht von sich schoben, zählten nun wohl auf ihn. Es war wohl das Mindeste, wenn er sie unterstütze.


    Jedoch hatte Evelyn gerade anderes im Sinn, die, nachdem sie ihren Verband lockerte, zu ihren Sachen ging. Verwundert zog der Räuber leicht eine Augenbraue an und rieb sich mit dem Handrücken über die laufende Nase. Als sie zurückkam und sich ans Feuer setzte, beobachtete er Eves Tun und ihre Worte gaben ihm zu verstehen, dass sie seine Erkältung wohl bemerkt haben musste.

    "Prinzessinnenenzian? Der ist doch scheiße selten. Behalt's lieber", gab der Griesgram brummend von sich und schüttelte sacht den Kopf. Er wusste um die Wirkung und des Geschmacks des Gebräus. Nicht nur war Sal ein Giftmischer, gleichermaßen kannte er sich auch ein wenig mit Medizin aus und der Wirkung verschiedenen Pflanzen aus ganz Hyrule. Aber natürlich... die Kriegerin ließ gar nicht erst mit sich reden und drückte das frische Gebräu den Räuber schon gegen die Brust. Sie kümmerte sich also wirklich um ihn und war gleichermaßen um sein Wohl besorgt. Das zeigte Sal diese Geste deutlich. Prinzessinenenzian war nur schwer zu finden...

    "Na schön. Aber dann gib' Ruhe", brummte der Bärtige in seinen Bart und gab sich ganz unberührt von der Geste, die sein schwarzes Herzchen berührte. Der Versuch die Miene beim Trinken nicht zu verziehen misslang gewaltig. Sal zog seine braunen, müden Augen fest zusammen und man konnte seinen Adamsapfel beobachten, wie dieser langsam schluckte. "Verdammt ja. Pferdearsch trifft's echt. Hätt' ich noch n' Schnaps, könnt' ich was nachspülen", nur hatte er leider keinen mehr über. Seine Miene beruhigte sich schnell wieder und wich dem typischen, griesgrämigen Ausdruck.

    "Danke", murrte der Räuber zahm und fast so brav wie ein Kätzchen, ehe er mit seinem Zeigefinger nun auf Eve zeigte. "Jetzt schieb' deinen Hintern zu mir. Ich muss dir den Verband wechseln" wies er sie an und erwartete keine Widerrede. So halfen sich die beiden, die sich allmählich besser kennenlernten, gegenseitig. Auch ließ sich Sal von Eve mit seiner Pfeilwunde im Rücken helfen.


    Sie teilten eine angenehme Stille zwischen ihnen, die auch Sal gewiss nicht störte. In der Stille fand man oftmals mehr Bedeutung als in gesprochenen Worte und wieder war es wie in der Nacht, in der sie sich kennenlernten: sie brauchten nicht viele Worte. Ihre Hände sprachen die Taten, als sie einander sorgfältig verarzteten und frühstückten. Eine Weile später erwachte auch Malkus und so waren sie wieder zu dritt im Bunde.

    Und der Typ kümmerte sich erst einmal um seine Morgentoilette und wusch sich dann in aller Ruhe. Es störte ihn dabei nicht, sich vor niesen neuen Kameraden nackt zu zeigen und Sal war es ebenfalls ganz gleich. Wenn überhaupt wagte er einen vergleichenden Blick auf Malkus' männlichen Stolz und fühlte sich dadurch selbst bestätigt.

    "Is' das Wasser so kalt Kumpel oder ist das schon alles?", piesackte er den Frauenheld dabei und tatsächlich schien es, als ob Sal in seinem neuen Trupp ein wenig auftaute und seinen trockenen Humor teilte.

    Den Tod holt man sich hier draußen sowieso, ergänzte Sal in Gedanken, während sich der Nackte zu ihnen gesellte. Nasse Kleidung hin oder her... Sal war das oftmals gewohnt. Leider hatte sein lieber Bruder ihm ja samt seinem Reisebeutel auch die Wechselklamotten abgenommen. Aber das würde schon trocknen...

    "Eins nach dem anderen, großer Krieger", meinte Sal bedacht auf Malkus' Worte, welcher an die Aufgabe erinnerte, welche sie nun zu dritt teilten, "wir müssen uns da einen anständigen Plan überlegen. Und zusehen, dass wir wieder fit werden und unsere Vorräte aufstocken. Und du,", mit hochgezogener Augenbraue blickte er Malkus an, "dir zeig ich erstmal wie man ein Schwert hält, wenn du dienen hübschen Kopf behalten wirst. Sonst biste schneller tot als wir bis drei zählen können."

    Ich habe mir endlich einmal in ganzer Länge vom Winde verweht (1939) reingezogen.


    Und ich habe es nicht eine Sekunde bereut. Ein fantastischer, zeitloser Klassiker. Vivien Leigh ist als Sclarlett O'Hara unvergessen und noch immer eine große Inspiration. Das Studio suchte damals ja, wie ich gelesen habe, locker 2 Jahre für die passende Scarlett und hatte dafür hunderte Schauspieler aus der ganzen Welt vorsprechen lassen, ehe sie in Leigh DIE Scarlett fanden.


    Nun, aus heutiger Sicht kommt dieses Südstaatendrama ja nicht ohne seine Kritik aus, besonders was die Darstellung der Schwarzen betrifft. Aber die Leute sollten mal chillen bei einem Film der 80 Jahre alt ist. Die schauspielerische Leistung der einzelnen Darsteller ist fantastisch und als Liebhaberin großer Klassiker war es mir auch eine Freude Clark Gable und Leslie Howard zu sehen. Bild und Ton finde ich für die damalige Zeit bewundernswert gut. Nicht eine Sekunde hatte hatte ich das Gefühl einen alten Schinken zu sehen. Von seiner Story und Darstellung her ist der Streifen eben einfach zeitlos und noch immer der meistverkaufteste Kinoklassiker. Alles an diesem Meisterwerk berührt mich und Scarlett ist ein so lebendiger und menschlicher Charakter. Man kann sich in ihren Stärken und Schwächen wiederfinden; hadert mit ihren egoistischen Entscheidungen und sieht doch, dass sie trotz ihrer kratzbürstigen Art als Southern Belle das Herzchen am richtigen Fleck hat. Ihc liebe sie. Und die Zitate des Films werden auch heute noch gerne gesprochen.


    Ich red nicht um den heißen Brei. 8 Oscars damals? Zu wenig. Ich habe am Ende geweint. Dramatisch, actionreih, spannend, einfühlsam. Für jeden etwas.


    10/10 und holy shit, die vergeb ich nicht oft. Wers nicht gesehen hat sollte seinen Hindern schnell auf die Couch kleben und dieses 4stündige Meisterwerk einwerfen.

    Es fiel mir schwer zwischen jason und kitti zu wählen, wirklich. beide haben es verdient, aber ich habe mich diesen Monat für jason entschieden. Aber kitti bekommt dafür Nacktfotos von mir.

    Ich muss Yuffie zustimmen, dass es auf das Game ankommt.


    Es gibt einen Haaaaauuuufen Spiele, bei denen ich schnell die Lust verliere und nie durchspiele. Dann gibt es Spiele wie Wind Waker, die Gott weiß, wie oft ich die durchgespielt habe. Hunderte Male. Jedoch versuche ich jedes Spiel zumindest einmal durchzuspielen, auch wenn es mehrere Anläufe und Motivationsschübe braucht. Kann schon passieren, dass ich manche Spiele erst Jaaaaahre später durchspiele, weil ich zwischendrin die Lust verloren habe und ich nicht Lust habe mich zu zwingen.

    Ich LIEBE Milas Superstar. Auch ich bin damit aufgewachsen; liebte das Drama, den Kampfgeist, die Rivalitäten, hach einfach alles. Und ganz besonders das deutsche Intro, das einen noch immer im Kopf zu stecken weiß! :D


    Als Kind hätte ich natürlich nie verstanden, wie alt der Anime in Wirklichkeit schon ist. Heute habe ich Respekt dafür, dass dieses Stück Animegeschichte meiner Meinung nach noch immer so zeitlos (zeitgemäß?) ist. Natürlich merkt man das Alter und die Technologien an manchen Stellen, aber mich störts nicht. Hatte letztes Jahr mal wieder einen Rerun gestartet und bereue es nie. Mit der deutschen Synchro konnte ich übrigens auch immer gut leben.

    cold comes the night


    Und so geschah es, dass Sal sich nun alleine am Lagerfeuer fand. Eve hatte ihnen versichert, dass sie sich, aller Gefahren und Bedenken zu trotz, für Sal und Malkus als Begleiter entschieden hatte. Dafür fand sie große Worte und Erklärungen und wenn Morgan wieder darüber nachdachte, musste er schmunzeln. Sie sagte zwar von sich selbst, sie wäre eher still, aber... nein. Sie war eine Frau großer Worte. Fast einer Gelehrten gleich sprach sie. Etwas, das Sal normalerweise nicht sonderlich mochte. Doch in diesem Fall sprach aus Evelyn die Leidenschaft für ihren Auftrag, ihr unzerbrechlicher Wille für die richtige Sache. Gewissermaßen beneidete er die willensstarke Frau dafür, dass sie weder ihren Ehrgeiz verlor, noch ihre Stärke. Diese Welt hatte sie verletzt und man hatte ihr geliebte Menschen genommen. Ihre Eltern... ihre Untergebenen. Das alles zog an der Kriegerin, dich sich stark gab, aber innerlich doch einen verletzlichen Kern hatte, den sie zu verstecken versuchte. Und doch stand sie fest auf ihren Beinen und verlor ihr Ziel nicht aus den Augen. Dafür war sie bereit einem kampfunerprobten Kerl und ihm, einen Räuber und Vatermörder zu vertrauen.

    Und der unerprobte Malkus... tja. Der Typ war ne Marke für sich, so viel stand fest. Sah er in Sal einen Konkurrenten? Warum glaubte er, dass er etwas von Eve wollte? Nun gut, sie schliefen miteinander. Und so bedeutungslos war es nicht einmal gewesen. Zumindest hätte Wuschelbart nicht sagen können, dass er nichts empfand. Dennoch war sie so gut wie eine fremde, auch wenn sie die beiden wie Freunde einbezog und mit ihnen fortan kämpfen würde. Ja, eigentlich... nun, er wusste Eves ganze erzählte Lebensgeschichte. Aber er kannte sie kaum. Und Malkus? Die beiden teilten Schnaps und Eves Ziel, aber sonst...? Hatte er vor mit Eve zu schlafen? Der Typ war wohl ziemlich notgeil oder ein Frauenheld. Aber gut, es lag ja an der toughen Frau selbst, ob sie ihn ranließe oder nicht. Wichtig war Sal eher, dem kerl zumidnest zu lehren, wie man ein Schwert in den Händen hielt. Das hatte er ihm vor dem Schlafengehen auch noch gesagt. Dennoch ließen Malkus' Worte ihn nicht los. Warum sollte er Eifersucht verspüren bei einer Frau, die nicht ihm gehörte? Sie waren kein Paar und nicht verheiratet. Aber zugegeben: wenn sie wollte, würde Sal sicher nicht nein sagen. An was dachte er da überhaupt? Ausgerechnet sie drei sollten also für das Wohle aller kämpfen?

    Tja. Sind wir wohl alle dem Untergang geweiht, dachte er mit schwarzem Humor. Sowohl Eve, als auch Malkus hatten sich schlafen gelegt. Den Letzten bissen wohl die Hunde und so gähnte der schlafkranke Morgan am Feuer und zuckte mit den Schultern. Was solls. Als ob er überhaupt schlafen könnte nach so einem Tag...



    Selbst wenn er es versucht hätte und seine Augen geschlossen, so hätte ihn vieles wach gehalten. Wie ein Fels in der Brandung verharrte Morgan, auf dessen Gesicht die Schatten der Flammen ihren Reigen tanzten. Das brennende Holz knackte, während er das leichte Schnarchen von Malkus und Eves Atmung in der Nacht vernahm. Der ergab fast ein eigensinniges Konzert, während Sal sich alleine seinen Gedanken hingab. Bilder; Erinnerungen durchfluteten seine Gedanken. Der Kampf mit Mordred; Eve... Malkus. Die Verletzungen, der Streit, Eves Auftrag. ja, es waren viele Informationen und Geschehnisse, die vor allem noch mehr Fragen aufwarfen als Antworten gaben. Was war ihr nächstes Ziel? Wohin würden sie reisen?

    Ich werde auf euch Achtgeben, kam es Morgan dann. Er blickte zuerst zu der schlafenden Kämpferin, dann zum Charmeur. Sie vertrauten ihn. Eve mit großen Worten und Malkus... nun, er bog sich all dem wie ein braves Hündchen. Irgendwie. Warum auch immer. Vielleicht wollte er tatsächlich einfach Evelyn näher kommen? Der Typ war eigen, aber das war wohl auch sien Charme und Morgan musste unweigerlich lächeln,ehe er nieste. Na toll... bekam e nun doch eine Erkältung?


    Seine Gedanken kreisten sich bis zum Morgengrauen unaufhörlich. Er dachte an Mordred. An unbeschwerte Kindertage, bis zum Bruch, als er den Vater tötete und Mordred Jahre später daraufhin Alice und Scarlett. An Eve, mit der er eine schöne Nacht verbrachte, über alles offen redete; die ihn schlug und doch auch sanft gestupst hatte. An Malkus, der ihm in all dem Chaos wie ein verirrtes Hündchen vorkam, dem er unbedingt zeigen musste, wie man sich verteidigte. An Alice, Scarlett... an sich und seine Einsamkeit. Der nächste Tag würde gewiss anders als ursprünglich erwartet. Dennoch ließ Morgan ihn kommen. Hatte er denn eine Wahl?

    Stunden verharrte er still und starrte nachdenklich ins Feuer. Er hielt eisern Wache und beschützte Eve und Malkus so vor eventuellen Gefahren. Bis der Morgen graute und er zu einer aufsteigenden Sonne blickte. Müde hustete Morgan, der sich tatsächlich erkältet hatte und träge aufstand. Sein Körper war schwer geworden und die Nase lief, aber er ignorierte es so gut wie möglich. Stattdessen dachte er an seine Gruppe. Die Gruppe, die ihn trotz seiner Schwächen und seiner Fehler annahm. Die mit ihm siegen oder untergehen wollte. Dieses Mal aber wollte er alles dran setzen nicht zu versagen! Nicht für die Menschheit. Nicht für sich selbst. Nur für die beiden, die trotz seiner Taten und Worte noch immer bei ihm waren. Auch, wenn sie beileibe nicht die ganze Wahrheit kannten. Ob er diese noch erzählen würde? ob dafür das Vertrauen eines Tages ausreichen würde?


    Sal war grimmig; eigenbrötlerisch und jähzornig. Aber er war auch loyal und rational. Das zeigte sich nun daran, dass er, bevor die beiden wach waren, sich um ein Frühstück kümmerte, damit sie alle gestärkt den nächsten Schritt planen konnte. und das, obwohl er ebenfalls verletzt und zudem erkältet war. Er hatte im Fluss nach Fischen gejagt und mittels seiner Dolche gefangen, die er nun am Feuer briet. Zudem hatte er an nahen Sträuchern und Bäumen Beeren gesammelt, die es als nahrhafte Vitaminbeilage gab. Große Blätter hielten als Schalen her, die er herrichtete. Frisches Wasser aus dem Fluss sammelte er ebenfalls und sie Pferd, Blackwood, hatte er auch gefüttert.

    Eve, die als Kriegerin einen zeitigen Aufstehplan in dne Knochen hatte, erwachte zuerst und Morgan, der mit triefender Nase am Feuer saß, begrüßte sie mit einem trockenen Lächeln. "Morgen, Dornröschen. Hab hier Frühstück für dich. Müssen ja gestärkt in die reise starten", meinte er mit näselnden Ton dank der Erkältung, "lass mich mal deine Wunde sehen und neu verarzten, bevor unser Charmeur aufwacht".

    Elec the dead?


    Mit einem leichten Zucken seiner Mundwinkel nahm Sal Eves Entschuldigung für ihre harschen Befehlsworte an und nickte leicht. Er konnte sich vorstellen, dass es nicht leicht für sie war, ihre Gewohnheiten abzulegen. So ging es wohl jedem; Menschen waren schließlich Gewohnheitstiere. "Denkste? Ich glaube ich würde Schuhe mit ordentlich Spucke putzen. Da würdest du es dir anders überlegen", führte er ihren Scherz trocken weiter. Und doch schafften sie es nun gemeinsam zu scherzen. Das war schon beeindruckend, wenn man bedachte, dass sie sich vor wenigen Augenblicken noch fast an die Gurgel gingen und einander beleidigten.


    Morgans Worte waren ihm sehr schwer gefallen. Aber das lag keineswegs nur daran, dass er immer eher still war und lieber Zuhörer; es lag nicht nur an der jahrenlangen Einsamkeit, die er fristete. Er hatte sich selbst geschworen nie mit jemanden über Alice und Scarlett zu sprechen. Und jetzt hatte er sich zwei fast Fremden anvertraut, um ihnen eine wohl gemeinten Rat zu geben, sich besser von ihm fernzuhalten. Und was geschah stattdessen? Sie wendeten sich nicht misstrauisch ab, wie es wohl gesünder wäre. Nein. Eve reichte ihm eine Zigarette und teilte ihren Tabak mit dem Vatermörder, so wie er zuvor teilte. Es herrschte allgemein ein geben und Nehmen; zwischen Worten und Anvertrautem, zwischen Alkohol und Tabak und vor allem der Menschlichkeit, die geteilt wurde. Evelyn teilte vorsichtig ihre Thesen und Gedanken, warum Sal so reagierte, wie er nun reagierte.

    Ihre Antwort erhielt sie in Form von Morgans Erzählungen. Wenn er Details auch ausließ, so teilte er gerade sein Innerstes mit den beiden. Sie überließen ihn dabei das Wort und lauschten respektvoll. Es hätte dabei so vieles schief gehen können, aber das tat es nicht. Nein, zum ersten Mal seit einer sehr, sehr langen zeit fühlte sich Sal nicht alleine. Denn auch unter Menschen und betrunken in den Tavernen war er doch alleine gewesen. Seit er seine Familie verlor und sich selbst aufgab war es stets so, als ob zwischen ihm und anderen Menschen eine Art Mauer bestand. Unsichtbar, aber fest und meterdick. Erst jetzt bröckelte diese Wand zum ersten Mal und hatte Löcher. Löcher, durch welche er Eve und Malkus sah. Sie sahen ihn an, während er mit seinen Worten kämpfte, aber sie verurteilten ihn nicht mit ihren festen Blicken. Aber wie man oftmals so schön sagte: ein Bild sagte mehr als tausend Worte. Nachdem der Räuber geendet hatte und Eve nur seinen Spitznamen hauchte, während Malkus gänzlich schwieg, hätte sich Morgan nicht besser verstanden gefühlt, hätten sie etwas gesagt. Sie waren einfach hier und gingen nicht. Verdient hatte einer wie er das sicher nicht. Er, der für das Leid im eigenen Leben selbst verantwortlich war und sich deshalb nie beschwerte. Und doch teilte er das Leid zum ersten Mal. Dabei war er nicht einmal besoffen und das machte das Ganze noch unerträglicher. Erträglich machte es nur die Tatsache, dass er wohl, wie der Zufall es wollte, an zwei Individuen geraten war, die ihn nicht voller Abscheu verurteilten, selbst wenn er es verdiente. und es tat... gut. Auch wenn er sich selbst gerade für seine Schwäche und Verletzlichkeit hasste.


    Mit leicht geöffneten Mund beobachtete Morgan überrascht, als Eve sich dann doch erhob und sich den Staub abklopfte. Würde er nun doch die Rechnung für seine gewagten Worte bekommen? Hass ernten? Würde sie sich abwenden? Wie egal sollte es ihm doch sein! Warum nur war es aber nicht so...?

    In Erwartung schluckte der Mann mit den müden Augen. Es war ihm nicht egal, was Eve ihn nun zu sagen hätte. Doch sie reagierte nicht so, wie Sal es zuerst befürchtete. Im Gegenteil. Er empfing Mitgefühl und Empathie, wie er sie schon lange nicht mehr gespürt hatte. Diese Dinge waren ihm derart fremd geworden, dass er Evelyn einen Moment schockiert ansah. Aber verstand sie denn nicht? Er wollte sie vor sich und seinem Pech schützen, genau wie Malkus! Ob der Schweigende verstand? Noch immer verwirrt sah er zwischen den beiden her.

    "Du... du musst dich nicht entschuldigen. Es ist passiert. Und du hast nur Recht, wenn du misstrauisch und vorsichtig bist. Ich weiß selbst genau, wie es ist... wie gefährlich es ist, jemanden zu nahe an sich kommen zu lassen." Er blickte ihr tief in die Augen. Sie hatten geliebte und geschätzte Menschen verloren. Da musste man keinen großen Unterschied machen. Doch im gegensatz zu ihm hatte Eve nicht die Fähigkeit verloren, sich anderen erneut zu öffnen und zu vertrauen. Nun legte sie ihre Philosophie also ab und wollte sich mit ihrem wichtigen und gefährlichen Unterfangen ausgerechnet ihnen beidne anvertrauen? Obwohl das Schicksal aller auf dem Spiel stand?

    "Eve... danke, dass du mir Mordred lässt. Es ist das Einzige, was mir noch bleibt. Aber darum ging es mir nicht", er seufzte und atmete den Rauch seiner Zigarette tief ein. Ob der Zigarettenrauch Malkus wohl störte?

    "Ich will euch nicht in Gefahr bringen. Hab' euch wohl genug Ärger gemacht. Mit jemanden wie mir werdet ihr nicht gewinnen können. Ich denk' mal, du brauchst für dein Unterfangen starke und kluge Köpfe. Fähige Menschen. Wenn die Schriftrollen das Leid des Landes beenden können, dann solltest du kein Risiko eingehen. Malkus wird dir sicher ne gute Hilfe sein, aber mit mir... da hat man nur Ärger", gab er zu und zuckte mit den Schultern, "ich hab euch vorgewarnt. Ist es wirklich das, was ihr wollt?", fragte er die beiden und ein melancholisches Lächeln zierte sein müdes Gesicht erneut, als Eve vor ihm salutierte. "Tu' das nicht..." murmelte er nur machtlos.


    Sie ging um das Feuer herum, setzte sich zu dem zynischen Griesgram und gab ihn einen Stubs, während sie ihre Fragen stellte. Mit gerunzelter Stirn blickte er aus der Peripherie nun zu ihr, bevor er ins Feuer blickte und allmählich nickte. Sal zögerte, ob er ihr nun antworten sollte. Sie zwang ihn nicht dazu. Als er ihr also antwortete, wagte Morgan es tatsächlich aus freien Stücken - und weil er das sanfte Pflänzchen der gemeinsamen Zusammenarbeit und des Vertrauens gießen wollte. Vielleicht... vielleicht wollte er ihnen helfen? Auch wenn das ganze Unterfangen noch immer so verloren auf ihn wirkte. Gewiss war Eve eine geübte und erfahrene Kriegerin. Zäh war sie sehr, das wusste er mittlerweile zu gut. Das alleine konnte sie aber nicht davor bewahren zu versagen!

    "Alice...", sprach er schließlich stockend. Er konnte das Zittern in seiner Stimme einfach nicht besiegeln und ihren Namen auszusprechen und damit Eves Vermutung zu bestätigen, schmerzte ihn. "... ja, du erinnerst mich an meine Frau. Zumindest deine Augen", murmelte er und strich sich durch das kräftige und volle Haar, ehe er seinen Kopf nun doch zu Eve wendete. Kurz legte er seine kaputte, linke Hand auf Evelyns Arm.

    "Du wärst für mich da? Ausgerechnet für mich...?", er wirkte aufrichtig verwirrt und schüttelte leicht den Kopf. "Wenn wirklich einmal alles gut ausgehen sollte... wenn Mordred tot ist und ich sollte leben... nein, du solltest diene zeit nicht mit mir verschwenden, Hübsche. Genieß' das Leben mit jemanden, der kein zynischer Mistkerl ist. Ich glaub' Malkus wär' da die bessere Wahl", er sah den Mann mit dem aschblonden Haar mit einem knappen Lächeln an und zwinkerte ihm zu, bevor Sal wieder ernst wurde.


    "... bist du wirklich sicher, du willst mich für dein Unterfangen? Du vertraust mir?" Er schluckte erneut und bemerkte nicht, dass ihm die Asche der Zigarette auf die Hose fiel. Konnte sie ihm nach dem Vertrauensbruch denn noch vertrauen und dann ausgerechnet mit einem so wichtigen Auftrag? Denn wenn ja... dann war das ein wirklich starker Vertrauensbeweis, den Sal nicht erneut brechen wollte! Wenn er ihr Wort hätte, dann würde er tatsächlich alles tun, um seine Treue und Zusammenarbeit unter Beweis zu stellen. Sein Blick wurde fest, während er Eves Antwort erwartete. Noch immer ruhte seine Hand selten sanft auf ihren Arm. Es faszinierte ihn, wie sanft und einfühlsam die zuvor herrische Kriegerin nun war. In jedem noch so dicken Panzer ruhte eben oft doch ein weicher Kern und vielleicht traf das auch auf sie beide zu. Innerlich bereute auch Morgan nun seine vorherigen Worte und Reaktionen. Vielleicht hatten sie sich beide ein wenig in dem Anderen getäuscht...? Oder hatten sie in all dem Ärger nur vergessen, was sie in der ersten gemeinsamen Nacht schon voneinander kennengelernt hatten?

    Indes war Malkus kurz weggegangen und Sal sah ihm hinterher. Er wirkte etwas blass. All das musste für den einfachen, aber herzensguten Kerl wohl viel sein. Am besten nahm er ihn sich anschließend mal zur Seite.

    Inspiriert von einem meiner absoluten Lieblignsyoutubern möchte ich diesen Thread eröffnen. Ich will mit euch über traditionelle 2D-Animation und der neueren 3D Animation reden.


    Welche Optik/Filme gefallen euch mehr? Hat Toy Story und dergleichen mit ihren Erfolgen die traditionelle Animation a la Schneewittchen und die sieben Zwerge getötet? Und wenn ja: was ging dabei verloren? Was wurde dabei gewonnen? Gefällt euch die heutige Entwicklung oder steht ihr jener skeptisch gegenüber?


    Zuerst einmal möchte ich euch besagten Youtuber mit seinem Video zeigen:



    Saberspark bringt treffende Punkte, warum die 3D-Animation ausgestorben ist. Einerseits erwähnt er Disney schwächere Filme der späteren 90er und 2000er. Nicht per se schlechte Filme, aber sie hatten keine Chance gegen die Qualität von Toy Story oder Findet Nemo. Andererseits waren die Leute hungrig nach dem technischen Fortschritt. Und dann habs da ja noch Dreamworks, das mit Shrek so ziemlich auf Disney drauf geschissen hat und somit das Studio ins Lächerliche zog. Und noch weitere Argumente, die Saberspark bringt (wirklich, guckt das Video :) ).


    Disney befand ich lange Zeit auf einer schwachenPosition, bevor sie wieder die Herrschaft Animation Welt an sich gerissen haben.Sie haben ihren Konkurrenten Pixar aufgekauft und 3D-Filme mit wieder hoher Qualität produziert. Dabei war küss den Forsch (2009) der letzte 2D Film.


    Ich genieße Filme wie die Eiskönigin beispielsweise sehr und finde auch, dass es schöne Filme sind. Und doch... für mich ging viel vom damaligen Zauber der 3D Filme verloren. Nicht nur Disney, sondern auch Don Bluth Filme, etc.. Für mich wird Eiskönigin nie an den nostalgischen, wunderschönen Charme von Schneewittchen reichen. Für mich wird Toy Story niemals so herzergreifend sein wie die Schöne und das Biest. Ich finde, dass der Stil da eine große Rolle spielt. Während 3D Filme schön udn auch sehr realistisch wirken können, geht doch viel von der Kreativität und den Emotionen verloren. Besonders merkt man das meiner Meinung nach beim Remake von König der Löwen (ja, da sind die Leute sehr gespalten und bitte, reißt mir nicht gleich den Schädel ab). Nostalgie hin oder her, so reicht das Remake einfach nicht am Original ran. Szenen wie Mufasas Tod können mich in ihrer 3D Form nicht auf die Art und Weise berühren wie die 2D Zeichnungen. Ich würde ehrlich meinen rechten Arm dafür geben, meinen Lieblingsfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge einmal im Leben auf Großleinwand zu sehen. Es starb definitiv etwas mit der traditionellen Animation aus, was sich mit der neuen Technik nicht wiederherstellen lässt. Die Vorteile liegen sicher auf der Hand (schon alleine weil 2D Animation sehr teuer ist) - aber die Nachteile doch auch.

    Ich bezweifle, dass der Trend sich so schnell ändern wird; ob er sich überhaupt ändern wird. Aber ich würde mich für meinen Teil freuen, wenn die großen Animationsstudios ihrer Zeit und das Publikum wieder Interesse an starken und wunderschönen 2D Filmen findet. Wie ist das bei euch? gebt ihr euch mit ihren Klassikern zufrieden und schert euch nicht um neues Material? Oder fragt ihr euch auch, welche Meilensteine man in der 2D Animation noch stellen könnte?

    Ich LIEBE die Wariolandreihe!


    Ich verbinde mich Wario Land 1, 2 und vor allem 3 so viele Erinnerungen und Nostalgie und muss sogar zugeben, dass mir die Wariospiele besser gefallen haben ais die Mariospiele. Wario ist ein interessanter Antiheld; ein geldgeiler, stinkender und fetter Sack mit viel Persönlichkeit. Goody goody two shoes Mario wirkt dagegen absolut blass. Ich mag die Spielmechaniken der verschiedenen Gimmicks und Items total gerne (die Jethasenohren waren mein absoluter Favorit). Außerdem haben die Wariospiele ein hohes Suchtpotenzial und tollen Soundtrack. Ich habe den ersten Teil als Kind sicher hunderte Male im Garten meiner Tante durchgezockt und damals sogar das Ende mit dem Mond freigespielt. Schätze sammeln; viel Kohle und am Ende vom Genie entlohnt werden hatte etwas so befriedigendes.

    Mario land 2 mit seinen verschiedenen Endings und allerhand Spielwegen fand ich auch super. Stellenweise mit manchen Levels aber auch frustrierender. Dass man nicht mehr sterben konnte fand ich als kleine Cindy sehr faszinierend (eigentlich immer noch). Wario Land 2 war eine logische Weiterführung des ersten Teils.


    Am meisten hängt mein her aber an Teil 3. Diese stimmigen Levels, die immer durch die eigenen Handlungen verändernde Welt, sodass man in alte Level zurückkehrt, um weitere Schätze zu bergen, ach ja... *schwärm*. Nur das Minigolfminispiel fand ich nicht so toll wie die Minispiele in den Vorgängern. Gelegentlich gehe ich auch gern auf diesen Titel zurück und spiel ein bisschen,wenns die Zeit erlaubt.


    Leider habe ich Wario Land 4 nie gespielt. ich bin kein Fan von Zeitlimits, das stresst mich irgendwie immer. Wie kam das bei euch denn an?


    Wario Land shake it!! habe ich auch bisschen gespielt und fand es toll. Ich war nie wirklich Fan der Wii und der Schüttelmechanik, zu dem Spiel hats aber gut gepasst und sich nahtlos eingefügt. Und die Optik war einfach zauberhaft schön animiert. Eine tolle Mühe wurde sich da gemacht.


    Schade, dass es keine weiteren Warioteile mehr gibt. Ich finde Wario Ware kann den Landteilen nicht das Wasser reichen und macht nicht annähernd so viel Spaß. ich würde ja dafür morden, einmal das Warioland für den Virtual Boy zu spielen. ich hoffe, Nintendo bringt den Teil mal auf der Virtual Console raus, wage es aber zu bezweifeln.

    Ich muss gestehen, dass ich selbst viel mehr Geschichten und Gedichte selbst schreibe, als sie zu lesen.


    Wenn ich in seltenen Fällen doch einmal lese, kaufe ich die Bücher. Denn ich kann Dr. Clent nur Recht geben und ihn zitieren, als er schrieb:

    Zitat

    Die Vorteile eines E-Readers liegen auf der Hand. Und die Nachteile sind lediglich auf die Gewohnheiten des Menschen nach dem Bedürfnis von Physischem zurückzuführen. Aber ich habe den digitalen Sprung noch immer nicht geschafft. Ich möchte Papier in der Hand haben und nach Beendigung möchte ich etwas ins Regal stellen.


    Das ist bei mir ganz genauso. Ich liebe es Bücher, aber auch CDs und DVDs zu sammeln und bin daher nie umgestiegen. Klar hat man digital alles sicher und platzsparend gehabt, aber ein kleiner, altmodischer Teil von mir klammert sich noch immer an die Angst, dass das digitale eben genau das ist: digital. Nicht echt und nicht anzufassen und daher leichter zu verlieren. Das mag irrational sein, ist aber da.

    Davon abgesehen liebe ich schöne Buch- und Albencover. Ich sammle sie gerne in Vitrinen zum rumstehen und gleich raussuchen :)


    Die Vorteile von e-readern sind eindeutig und ich gebe gerne problemlos zu, dass es mich beim lesen schon nervt, wenn ich mit meinen kleinen Patschehänden meine Berserkmanga halte; die Seiten umbiege und in meinem dunklen Zimmer Schwierigkeiten fürs lesen habe. Aber (noch) kann ich mir einfach nicht helfen :) noch bin ich dem alten Medium treu und so wie ich gesehen habe (muss wohl auch zum heutigen Nostalgietrip gehören) gibt es in der U-Bahn auch wieder vermehrt Leute, die zum guten, alten Medium anstatt zum e-reader greifen. Genauso wohl, wie die Verkaufszahlen von Schallplatten wieder anstieg und jene vermehrt produziert werden.

    Danke für die tolle Threadeinführung, Noa :) bin auf fast etwas ersetzt, dass Zelda I gar keinen eigenen Thread hatte bisher xD aber da sieht man (leider?) wie gering eben da Interesse am ersten Teil ist. Ironisch fast wenn man bedenkt, dass es ohne diesen gar nichts gäbe. Andererseits aus dem heutigen Standpunkt auch verständlich, wenn man das veraltete Spiel zockt...


    Ich habe Zelda I damals zuerst als "GB Classic" auf dem Advance gespielt; später dann im Zuge der Collectors Edition auf dem Game Cube.


    Im vergleich zu anderen, aktuelleren Zeldaspielen wirkt I freilich blass. Das ist auch völlig nachvollziehbar. Aller Anfang ist schwer und dazu muss man natürlich die Systemlimitierungen der damaligen Zeit bedenken. Dennoch hat der erste Teil ganz typische und klassische Zeldamechaniken und Muster, die eben genau von dort rühren. Die damaligen, ersten und simplen Puzzle, einige der bekanntesten und noch immer prominenten Gegner, Zedal udn Ganon, das Triforce und natürlich Hyrule... sehr schön an Zelda I ist die Freiheit. Das Erkunden und dass du die Dungeons größtenteils sehr frei auswählen und angehen kannst. Diese Freiheit hat mehr erst wieder sehr viele Jahre später in Botw wiedergefunden. Dabei haben sich die Macher ja auch ganz stark an den ersten Teil angelehnt.


    Ans alleinstehendes Spiel für sich ist Zelda I heute blass und etwas leer. Aber als erster Stein der Reihe, Einflussquelle und vor allem auch Inspiration für Botw ist Zelda I sehr wichtig für mich.

    Matrojschka (russian doll, 2019)


    Eine Netflixoriginalserie. Und zwar, zu meiner Überraschung, eine richtig Gute! Leider ist es mit Netflixoriginalen immer so wie mit Paprikaschoten: wenn du die grüne ziehst, ist's egelhaft. Die roten und gelben hingegen sind lecker....


    Immer und immer wieder muss die 36-Jährige Nadia ihren 36. Geburtstag erleben! Sie ist in einer Zeitschleife gefangen, der immer und immer wieder mit den skurillsten Toden endet (die Treppe runtergefallen, erfroren oder mit dem Aufzug abgestürzt). Jedes Mal findet sich danach wieder vor dem Toilettenspiegel in der Nacht ihres 36. Geburtstags und ist dazu verflucht, die immer gleichen Tage zu erleben, bis sie doch wieder in einem Freakaccident zurückgeworfen wird.

    Doch warum? Nadia versucht herauszufinden, warum sie in diesen Teufelskreis gefangen ist. Was muss sie tun um aus diesem Albtraum zu erwachen?


    Mir gefällt die Serie richtig, richtig gut. Zeitlupengeschichten sind nicht unbedingt etwas neues, aber es gehört einiges dazu, jene stimmig und spannend zu erzählen, ohne dass sich der Zuschauer genauso gelangweilt davon fühlt wie die Hautdarstellerin selbst. Dabei besticht die Serie durch schwarzen Humor und die Schauspielkunst von Natasha Lyonne. Nadia ist ein lebensnaher Charakter: die zynische Frau raucht, säuft und zieht sich alles durch die Nase was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Sie ist dabei so eigen, das man nicht anders kann (zumindest ich nicht) als Nadia dabei ins herz zu schließen, auch wenn sie gleichermaßen ein recht egozentrisches Weib ist, das wenig Augenmerk für andere hat. Aber in ihrem Fall wäre ich auch nur daran interessant, aus dem Zeitfenster auszubrechen


    tl;dr, ich freu mich auf die zweite Staffel und bin gespannt wies weitergeht. 8/10