Beiträge von Noa

    Gravost
    Die Vergleiche zu Star Wars und Game of Throns sind im Bezug auf die Story Nonsense, da Dune weit vor diesen beiden Werken geschrieben wurde und es bekannt ist, dass sowohl George Lucas, als auch GRRM von Dune inspiriert wurden.


    Beziehst du dich bei der klassischen Heldenreise nun direkt auf Herr der Ringe oder Dune?


    Was ich schräg finde ist, dass du das Buch nicht gelesen hast, aber die Adaption bei dir kein guten Eindruck hinterlassen hat, weil sie so ernst ist und es keine lockeren Momente gibt.. woher kommt dieser Eindruck? Der Film hält sich sehr gut an das Buch - man sieht ja an der Lynch Verfilmung wie sehr die Totalität schaden kann. Dieser nimmt sich stellenweise nicht ernst und überzeichnet seine Figuren.
    Villeneuve hat in mein Augen eine gute Balance zwischen den ernsten Themen, der komplexen Handlung und ruhigen Atmosphäre gefunden. Das alles unter ein Hut zusammen mit World-building und Exposition. Aber auch hier hält er sich wieder gut an die Vorlage.


    Dune geht sein ganz eigenen Weg und spielt mit Klischees und Tropes aus dem Genre. Das wird aber im Verlauf der Paul Atreides Saga noch aufgegriffen.


    Das wir nicht zeitnah Part Two bekommen liegt an den Studios, die nicht bereit waren Denis Villeneuve genügend Zeit & Geld von Anfang an mitzugeben damit er beide Parts direkt verfilmen kann.

    Am Samstag schau ich mir den Film ein zweites Mal an. Evtl schreibe ich dann nochmal paar weitere Eindrücke.

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    Isaac Asimovs Foundation Zyklus zählt wohl zu den einflussreichsten Sci-Fi Werken in der Geschichte des Genre. Das Magnus Opus des russischen Autors hat das Genre nachhaltig geprägt und gilt neben Dune (Frank Herbert), 2001 (Arthur Clarke) und Fremder in einer fremden Welt (Robert Heinlein) zu den bis heute wichtigsten Büchern des Genre.


    Im Mittelpunkt des Zyklus steht die Foundation Trilogie. Dieser ist nicht nur der bekannteste Teil des Zyklus, sondern auch der zentrale Teil. Die früheren Roboter Kurzgeschichten oder späteren Imperiumsromane sind nicht so wichtig. Das Herz von Foundation schlägt in der Trilogie.
    Die Trilogie umfasst Foundation; Foundation und Imperium & Zweite Foundation. Die Bücher erschienen Anfang der 1950er Jahre und wurden 1966 mit dem Prestigepreis als beste Serie aller Zeiten vom Hugo Award ausgezeichnet. Damals überraschend das man das Fantasy-Epos Herr der Ringe schlug.


    2004 erfolgte eine freie und lose auf dem Roman basierende Kinofilm-Adaption von I Robot - die erste Foundation Kurzgeschichte.


    Nun ganze 17 Jahre später versucht man zum ersten Mal die Foundation Trilogie zu verfilmen. Seit 2017 befindet sich die Serie in Produktion und wurde zwischen Oktober 2019 und April 2021 gedreht.
    Starten wird die erste Staffel auf AppleTV+ diesen Freitag, am 24.09.
    Zum Start folgen drei Episoden, anschließend folgt jeden Freitag eine neue Episode. Jede Folge wird eine Stunde Laufzeit besitzen und die erste Staffel umfasst insgesamt 10 Episoden. Man hofft bei genügend positiver Resonanz die komplette Trilogie zu verfilmen in etwa 80 Episoden.



    Doch worum geht es überhaupt in Foundation?
    Die komplexe Saga dreht sich um den Untergang eines galaktischen Imperiums und den Wiederaufbau der Zivilisation. Die Handlung spielt in einer weit entfernten Zukunft und umfasst eine Zeitspanne von 20.000 Jahren. In dieser fernen Zukunft leben die Menschen überall verstreut in der Galaxie auf verschiedenen Planeten, welche von dem galaktischen Imperium regiert werden.


    Der Mathematiker Hari Seldon sieht durch seine eigene Wissenschaft der Psychohistorik mittels Berechnungen jedoch die Zukunft und sagt voraus, dass das Ende des Imperiums kurz bevor steht. Gemeinsam mit einer Gruppe von Ausgestoßener setzten sie sich nun zum Ziel, die menschliche Zivilisation inmitten diesen Untergangs zu retten & neu aufzubauen. Dafür gründen sie die Enzyklopädie Foundation, deren vordergründiger Zweck die Sammlung allen Wissens ist und die tatsächlich durch die Konzentration der besten Wissenschaftler ihrer Zeit Forschung und Entwicklung zu neuen Blüten treiben wird.


    Ich habe vor paar Jahren das erste Buch der Foundation Trilogie angefangen zu lesen. Bin mir ziemlich sicher, dass ich damals nicht mehr weiter gelesen habe aus zeitlichen Gründen. Dann ist das Buch lange in Vergessenheit geraten. Hatte ursprünglich vor die Trilogie vergangenes Jahr wieder anzugehen im Zuge der kommenden TV-Serie, aber mein Dune Hype & Reread kam dazwischen. Ich möchte nun aber mit der Serie wieder einsteigen in diesen Kosmos. Werde mir Ende des Jahres ein Probeaccount bei AppleTV+ zulegen und dann die Serie bingen. Anschließend kann ich mich den Büchern erneut widmen.


    An das woran ich noch grob Erinnerung habe, hat Eindruck hinterlassen. Man merkt schon, dass die Bücher vor sehr langer Zeit geschrieben wurden. Dennoch stecken dort sehr viel Tiefe und sehe spannende soziale Thematiken, die heute noch relevant sind.

    WhiteShadow

    Es liegt an dir; möchtest du Dune auf Deutsch oder Englisch lesen? Bei der deutschen gibt es glaube ich.. nur zwei Ausgaben die man erhalten kann? Ich selbst habe die Heyne Ausgabe von den frühen 2000er. Gab vor nicht allzulanger Zeit eine Neuausgabe davon mit neuer Übersetzung. Diese habe ich selbst nicht gelesen, aber ein Freund hat diese gelesen (er kennt aber auch nur diese Version) und meint sie sei ganz gut. Dort werden aber manche ikonische Begriffe / Sätze abgeändert. Würde daher einfach zur älteren Ausgabe raten. Finde die schwarzen Cover von der Neuausgabe auch recht langweilig. Die alten Cover sind zwar nicht das gelbe vom Ei, aber haben ein schönen Wüsten-flair.


    Bei den englischen Versionen gibt es so viele schöne Ausgaben und Cover. Meist nur vom ersten Buch. Wenn du interessiert bist an alle Bücher dann wäre die 50th Year Anniversary Edition vom Verlag Hodder Paperbacks zu empfehlen. Super schöne Cover, sehr hochwertige Qualität und preiswert.


    Dune ist einer der wenigen Bücher, die ich auch in zwei Sprachen gelesen habe. Und würde es auch empfehlen es in der eigenen Muttersprache zu lesen und dann später nochmal auf englisch. Gerade die Sprache von Frank Herbert ist so reich an Worten. Er hat ein ganz eigenen Schreibstil. Das World-building und die Lore ist extrem faszinierend. Die Geschichte ist extrem umfangreich.


    Leider hatte ich am Wochenende überhaupt keine Zeit um nochmal ins Kino zu gehen. Habe es mir aber für das nächste Wochenende vorgenommen.
    Nun aber endlich mal etwas ausführlicher zum Film. Ich erwähnte bereits, dass sich der Film lohnt. Es ist eine sehr würdevolle Adaption. Es ist nicht 100% Werkgetreu, da es minimale Veränderungen gibt und manche Dinge noch nicht aufgegriffen wurden.. so sind zB paar Charaktere noch nicht vorgenommen. Sie werden aber noch wichtig sein in Part Two.

    Die Bilder sind unfassbar. Ich finde dafür immernoch keine Worte. Solch schöne Bilder habe ich im Kino noch nie gesehen. Beeindruckende Effekte und Kulissen. Kaum zu glauben das Timothee nur zweimal vor ein Greenscreen stand.


    Hans Zimmer hat den perfekten Soundtrack für den Film erschaffen. Durch seine Arbeit entfaltet sich die Atmosphäre. Es ist stellenweise sehr meditativ und dream-like. Dune arbeitet mit sehr vielen Totalen und episch inszenierten Panoramen.
    Das Pacing ist dem von Bladerunner 2049 recht ähnlich. In Dune passiert aber sehr viel im Hintergrund und man erkennt die Liebe zum Detail. Buchkenner werden richtig aufblühen. Dennoch ist er auch für nicht Kenner geeignet.


    Der Cast ist on point. Alle Schauspieler sind perfekt besetzt und bringen die Rolle glaubwürdig rüber. Eine Szene, die mich emotional sehr abgeholt hat, war jene auf Caladan, wo Paul und Leto miteinander sprechen. Das Vater & Sohn Gespräch erreicht die Tiefe der Vorlage. Es gibt aber so viele Nuancen in den Charakteren im Film zu beobachten. Gerade die Beziehung zwischen Lady Jessica und Paul trägt den Film.


    Der Film ist besser als ich es mir hätte zu träumen vermag. Es ist die perfekte Adaption. Für mich persönlich jetzt schon ein sehr starker Anwärter auf den Film der Dekade.
    Das Einspielergebnis am Eröffnungswochenende ist bisher stark. Fast 40 Millionen hat der Film bisher eingespielt und lief nur in halb Europa. China und USA folgen erst Mitte Oktober.
    Die Pressestimmen und Reviews sind mehr als positiv. Überwältigende positive Rückmeldungen gibt es zum Film. Auf Rotten Tomatos hat der Film ein Score von 90%. Ich glaube an ein zweiten Teil.
    Dune muss sehr erfolgreich werden, dann könnte man ein Franchise in die Kinos bringen. Zumindest die ersten drei Bücher sollten verfilmt werden.
    Ich freue mich schon so sehr auf mein Rewatch.

    Ich war heute Nachmittag in der Vorstellung von Dune: Part One. Absolut sehenswert der Film. Meine hohe Erwartungen sind erfüllt worden und ich werde schauen, dsss ich den Film noch einige Male im Kino erleben werde.

    Das ist pures Kino und ein Erlebnis für Augen und Ohren. Die Effekte sind der Wahnsinn. Der Scale ist gigantisch und man kann sich an der Welt nicht satt sehen. Hans Zimmer knallt ordentlich rein mit sein Soundtrack. Pure Gänsehaut. Die 2 1/2 Stunden vergingen und fühlten sich wie wenige Minuten an.


    Ich versuche am Wochenende was ausführlicher zu schreiben. Muss den zum einen den Film erstmal sacken lassen und zum anderen schreibe ich hier gerade via Handy mit schlechten mobilen Daten.

    WhiteShadow Ich gehe dann auch gerne auf dein Beitrag ein.

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    Bei The Boys handelt es sich um eine Serie, basierend auf den gleichnamigen Comic, welche unter Eric Kripke als Serie neu geschrieben wurde. Eric Kripke ist Serien Fans durch seine Schöpfung Supernatural vermutlich ein Begriff.

    Die Serie weicht stark von den Comic ab und ist daher keine reine Adaption, sondern vielmehr eine Serien Interpretation des grundlegenden Handlung? Ich denke so kann man es ausdrücken. Derzeit umfasst die Serie zwei Staffeln mit insgesamt 16 Episoden (8 pro Staffel). Sie läuft auf Amazon Prime. Die dritte Staffel ist jüngst erst abgedreht worden und die Dreharbeiten sind abgeschlossen worden.


    The Boys spielt in einer alternativen Realität, in der es Superhelden gibt und diese gefeiert werden wie Popstars. Jeder Superheld ist seine eigene Marke und muss sich mittels Werbung, Sozial Media Präsenz und Reichweichte gut verkaufen. Milliarden von Dollar werden in einige Superstars gesteckt. Hinter allem steht der mächtige Großkonzern Vought, der es versteht, seine Helden zu inszenieren und zu vermarkten. Obwohl sich die Superhelden bemühen, in der Öffentlichkeit ein positives Image zu pflegen, sind viele durch ihre Macht korrumpiert und missbrauchen ihren Status.



    Die Serie ist nicht gerade zimperlich und haut ordentlich aus. Es ist eine düstere und weitaus realistische Version von den Marvel Superhelden. Ich bin schon super gespannt auf die dritte Staffel. Die ersten beiden Staffeln habe ich in einem Rutsch geschaut. Butcher ist mein liebster Charakter mit Frenchie. Mothers Milk finde ich auch ziemlich. Hughie kann manchmal etwas nerven, aber gerade durch seine Art ist er der impulsive Charakter in der Chaotentruppe. In der zweiten Staffel sind viele schräge Sachen passiert, gerade deswegen bin ich auch so gespannt und möchte wissen wie es in der nächsten Staffel weitergeht.

    Stand jetzt ist noch nicht bekannt wann die neuste Staffel kommt, aber ich halte für Ende des Jahres nicht unmöglich.

    Wusste auch gar nicht, dass es auf einem Buch basiert. Hatte bis eben immer gedacht das es eine Original Story von Dreamwork ist. Interessant.

    An Shrek habe ich gute Erinnerungen. Habe den Film damals im Kino in Berlin gesehen, als wir bei Bekannten zu Besuch waren. Mir und meiner Schwester hatte der Film so gut gefallen, dass wir kurze Zeit unsere Eltern ins Kino geschleppt haben und ihn erneut schauten.

    Ebenso kann ich mich auch gut daran erinnern das mein Papa und ich Shrek ein weiteres Mal im TV sahen, als das Programm unterbrochen wurde, da just in den Moment der Papst Paul II. verstorben war und man zu den Nachrichten umschaltete.


    Die ersten beiden Filme von Shrek haben sich gut gehalten, auch wenn es optisch nicht so ganz mein Geschmack trifft. Der Humor ist eine gute Balance zwischen Kindlich und bisschen drüber.

    Das kommt sehr stark auf den Film an. Wenn mich der Film interessiert, dann schau ich schon den einen oder anderen Trailer an. Meist werde ich auch durch Trailer erst auf den Film aufmerksam. Mir ist aber aufgefallen, dass in den letzten Jahren vermehrt Ereignisse direkt im Trailer vorweg genommen werden. Entweder wird gnadenlos gespoilert oder der Trailer kommt einer "Best of"-Show gleich.

    Gefühlt gibt es immer weniger Trailer, wo wenig über den Film verraten wird, man aber Stimmung und Spannung aufbaut und somit das Interesse für den Film weckt.


    Ein jüngeren positives Beispiel ist der erste Trailer zu The Batman.

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    Nach dem Ende seiner Hit-Serie Californication setzte sich Regisseur und Autor Tom Kapinos ran und entwickelte die Idee den gleichnamigen Comic als TV-Serie zu adaptieren. Die ersten drei Staffeln wurden im Auftrag vom Sender Fox entwickelt. Nachdem die Serie vom Sender gecancelt wurde, kaufte sich Netflix die Rechte und produzierte sie weiter. Gestern ging in Amerika die sechste und finale Staffel auf Netflix online.

    Hier in Deutschland müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Mitte/Ende Oktober bekommen wir die sechste Staffel auf Amazon Prime zu sehen. Die Serie läuft auf Prime, da zu Anfang mit dem Sender Fox ein Deal ausgehandelt wurde, dass Prime die exklusive Streamingrechte hat.


    Die Serie spielt in der modernen Gegenwart in Los Angeles und handelt vom namensgebenden Lucifer, der keine Lust mehr auf sein Job als Höllenwächter hat und den Thron hinter sich lässt. Gemeinsam mit seiner dämonischen Partnerin Maze betreibt er den Nachtclub "Lux" und genießt sein Urlaub auf der Erde. Im Verlauf der Serie schließt er sich der Detective Chloe Decker an und gemeinsam ermitteln sie Mordfälle.



    Ich habe die Serie vor gar nicht so langer Zeit angefangen zu schauen. Habe sie schon sehr lange in meiner Watchlist gehabt, aber durch die Meldung das bald die finale Staffel kommt, war ich dann motiviert die Serie zu starten. Ich befinde mich gerade am Anfang der dritten Staffel - habe also noch einiges zu schauen bis zum Finale im Oktober.

    Ich schaue sie; wie fast alle Serien; in OmU und ich finde Tom Ellis gibt sich sehr gut als Lucifer Morningstar. Manchmal ist die Serie sehr cheesy, aber immer unterhaltsam. Ich habe oft das Gefühl, dass sich die Serie auch nicht immer sehr ernst nimmt. Bin gespannt was noch alles in der Serie passieren wird und wie es weiter verläuft.

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    Ganze sieben Staffeln mit insgesamt 84 Episoden umfasst die satirische Dramaserie rund um den Schriftsteller Hank Moody in Los Angeles. Hank Moody ist ein ehemals erfolgreicher Schriftsteller, der nach dem Ende seiner Beziehung zu Karen, die Mutter seiner 12-jährigen Tochter Becca, nach Los Angeles zieht. Hier stürzt sich der unproduktive Autor in zahlreiche Sex Affären, die mal mehr und mal weniger Ärger bereiten. Die Serie ist eine Persiflage auf Hollywood und der Lifestyle der Celebrity in Los Angeles. Californication ist durch und durch schwarzer Humor. Wenn man sowas mag, dann wird man sehr viel Freude mit der Serie haben.



    Ich habe die Serie vor 3 oder 4 Jahren am Stück weg gesuchtet. Die Folgen sind auch immer etwa 25 Minuten lang und da passiert es schnell, dass man an einen Abend mal eben so 5 Folgen geschaut hat. Die ersten vier Staffel gehören zu mein Favoriten. Gerade die erste Staffel ist ein richtiges Feuerwerk. Das lässt etwas zu Beginn der zweiten Staffel nach, aber dann nimmt es ordentlich Zündstoff in die Hand und gibt Gas. In der fünften Staffel gibt es ein Einbruch und die Serie ist auch danach weiterhin sehr unterhaltsam, aber hat nicht mehr ihre originelle Kraft wie in den vorherigen Staffeln. Die letzten beiden Staffeln schließen sich dem nahtlos an. Dennoch ist es einer meiner Lieblingsserien geworden, aufgrund der charmanten und schrägen Figuren, besonders die Darstellung Hank Moodys durch David Duchovny ist grandios.


    Californication kann man jeden empfehlen, der nicht prüde ist und nichts gegen dreckigen und sehr schwarzen Humor hat. Man sollte ebenso eine Schwäche für klasse Dialoge mitbringen, denn diese sind das Herzstück der Serie. Ich möchte sie gerne in naher Zukunft mal rewatchen (die ersten vier Staffeln - denn die vierte Staffel hat für mich das perfekte Ende für die Serie). Allerdingst gibt es die Serie nicht mehr auf Netflix. Werde also mir wohl die DVDs dann zulegen müssen.

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    Im Januar 2019 startete auf dem Streamingdienst Netflix die Originalserie Sex Education. Sie umfasst bisher zwei Staffeln mit insgesamt 16 Episoden (8 pro Staffel) und spielt an der High-School Moordale, in der gleichnamigen (fiktiven) Stadt. Es geht um den schüchternen 16-jährigen Otis der gemeinsam mit seiner Mitschülerin Maeve ein Schul-eigenes Sextheraphieprogramm auf.

    Als die Serie neu auf Netflix erschien war ich zunächst überhaupt nicht angetan und ignorierte sie ziemlich lange. Erst als ich viele sehr positive Worte zur Serie nachgelesen habe, dachte ich mir das da doch mehr drin stecken muss. Und es ist tatsächlich keine Serie dich sich mit stumpfem jugendlichen Humor rundum Penis und Vagina begnügt. Hinter dem recht plakativen Titel steckt mehr, als man zunächst annimmt.



    Die ersten beiden Staffeln habe ich sehr gerne gesehen und gerade die zweite Staffel hat nochmal einiges an Qualität obendrauf gesetzt. Nächste Woche erscheint endlich die lang erwartete dritte Staffel. Aus diesem Grund haben meine Freundin und ich gestern begonnen die Serie nochmal zu rewatchen. Wir sind derzeit mit der ersten Hälfte von Staffel 1 durch und werden die neuste Staffel direkt nach dem Rewatch starten.

    Ich liebe die Serie dafür, dass sie so viele tolle sympathische und vielfältige Charaktere hat. Viele von ihnen machen eine tolle Entwicklung durch. Besonders Eric und Adam haben sich im Laufe der Zeit zu mein liebsten Charakteren gemausert.

    Von Orient habe ich bisher nur den ersten Sammelband gelesen. Das liegt einfach daran, dass ich stark befürchte das der Titel ähnlich lang wird wie Magi und man einige Jahre noch warten muss, bis man die komplette Handlung lesen kann.

    Mein erster Eindruck deckt sich mit dem von Yuffie. Es ist Magi nur in einer anderen Haarfarbe. Ist per se ja nichts schlimmes. Wenn der Manga deutlich kürzer wird, dann werde ich mit Freude lesen.

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    Mit Magi feierte Shounen Mangaka Shinobu Ohtaka ihren Durchbruch. Der Manga lief in Japan zwischen Juni 2009 und Oktober 2017 im Shounen Sunday Magazin. Insgesamt sind über 300 Kapitel in 37 Sammelbände abgedruckt worden. In Deutschland brachte der Verlag Kazé den Manga zwischen Oktober 2013 und Januar 2019 komplett heraus.


    Magi erzählt die Abenteuer des jungen Aladdin. Das Ziel seiner Abenteuer ist es seine eigene Identität zu ergründen, über die er nicht allzu viel weiß. Auf seinen Reisen begleitet ihn er kopflose Djinn Ugo, den er mit seiner magischen Flöte beschwören kann. Neben Ugo lernt Aladdin auf sein Reisen noch viele weitere Freunde kennen und gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach den Dungeon, in denen den wagemutigen Abenteuern Ruhm und Reichtum versprechen, wenn sie bezwungen werden.



    Aufgrund des Erfolgs und der Beliebtheit einer der Charaktere aus dem Manga lief zwischen Mai 2013 und Mai 2018 ein Prequel zum Charakter Sinbad - die Handlung spielt 15 Jahre vor Magi. Dieser Manga wurde hierzulande aber nicht von Kazé auf Deutsch herausgebracht.


    A-1 Pictures adaptiere die ersten zwanzig Bände (~ 200 Kapitel) vom Manga in zwei Anime Staffel mit jeweils 25 Episoden im Zeitraum von Oktober 2012 und März 2014. Durch den Anime bin ich überhaupt auf den Manga aufmerksam geworden und da mir dieser Spaß gemacht hat, habe ich anschließend die Handlung im Manga weiter gelesen. Zum Ende hin wurde es zu lang und das Ende wirkte auf mich auch etwas abrupt, dennoch ein solider und unterhaltsamer Shounen. Mit Orient arbeitet die Mangaka bereits seit einigen Jahren an ein neuen Werk.

    Meine Nummer 1 ist jener aus Shinsekai yori, da es jedoch Hardcore Spoiler sind, alles in eine Spoiler Box:



    Junge .. junge.. ich muss euch warnen. Der Manga ist ein reines Cringe-Shit Fest ähnlich wie Big Order oder Mirai Nikki. Deswegen habe ich auch recht früh den Manga gedropt - zumal es laut ein Freund im Laufe der Zeit noch viel schlimmer wird. Und die grundsätzlichen Reviews, die man zu diesen Manga so findet, sind auch nicht alle super toll.

    Ja. Mh. Ok..? Also ich persönlich mag den ersten Matrix bis heute ziemlich gerne, alles danach ist nicht so gut. Der Trailer zum vierten Film sieht sehr generisch aus und wirkt auf mich auch so, als würde er nichts neues dazuerzählen wollen / können. Es sieht und fühlt sich null an Matrix an. Naja, Ende des Jahres ist ja bald. Wird definitiv kein Gang ins Kino, aber wenn er dann 2022 auf Netflix / Prime läuft, dann schaue ich da mal rein. Ist nur die Frage, ob ich zwingend die Trilogie vorher als Erinnerung auffrischen rewatchen muss.

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    In der Woche ab dem 20. September geht das jüngste Projekt M los. Wir werden jede Woche gemeinsam einen Band lesen und darüber schreiben & diskutieren. Insgesamt sind es 8 Bände, also wird das Projekt zwei Monate bis Ende November gehen. Jeder der Lust hat kann sehr gerne mitmachen!


    Los gehen wir es dann in knapp zwei Wochen.

    Das erste (von drei) Album zum Dune Soundtrack ist gestern noch online gegangen. Habe es mir noch nicht komplett anhören können. Muss mal schauen wann ich es zeitlich einrichten kann, aber zwei Tracks sind ja bereits vorab released worden. Davon ist einer auch auf dem Sketchbook Soundtrack enthalten. Paul's Dream ist ein toller Track. Shai Hulud ist absolut episch. Ein riesen Sandwurm würdig. Meine das aber nicht alle Tracks davon es in den Film geschafft haben.


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    Das Leben des Oberschülers Reiji ist nicht gerade einfach. Mit sein guten Noten könnte er ganz einfach auf seine Traumuniversität gehen, jedoch verzichtet er darauf, da er seine Mutter finanziell unter der Arme greifen möchte und daher schnell möglichst ein Job braucht. Die Familie hält sich gerade so über Wasser.

    Seine Oma leidet an Demenz, sein älterer Bruder ist ein Hikikomori und nun möchte Reiji seiner allein arbeitenden Mutter helfen. Während seine Freunde davon träumen die langweilige Stadt zu verlassen und das Glück zu finden, weiß Reiji dass er die Stadt nie verlassen kann und eine innere Leere beginnt ihn aufzufressen. Bis er eines Tages eine junge Frau trifft, die seine Welt auf den Kopf stellt...


    Boy's Abyss wird in Japan seit Februar 2020 im Shuueishas Young Jump publiziert und hat bisher sechs Sammelbände. Das Werk von Mangaka Ryou Minenami erscheint hierzulande seit Mitte August 2021 auf Deutsch über den Hamburger Verlag altraverse. Jeder Band kostet 7€ und eine Leseprobe vom ersten Kapitel gibt es auf der Homepage des Verlags.


    Das Werk ist düsterer und wird Fans von Inio Asano gefallen. Mich hat das Cover vom ersten Band neugierig gemacht und so habe ich begonnen den Manga zu lesen. Weit bin ich noch nicht, aber die Zeichnungen sind ziemlich schön. Denke für den einen oder anderen User ist es ein Blick wert. Mal schauen wohin sich die Geschichte noch entwickeln wird.

    Früher; als ich das Thema erstellt hatte und mich Wochenlang durch unzählige Quellen gelesen habe; war mein Plan das gleiche auch für Manga zu tun. Diese Idee habe ich aber sehr schnell wieder verworfen. Ich mag Manga deutlich lieber als Anime, aber die Geschichte und Entstehung von der Manga Industrie ist so viel komplexer und ich wüsste absolut nicht wie ich das als Beitrag schreiben könnte.

    Gestern ging aber im Bezugs auf Verkaufszahlen von Manga eine tolle neue Seite an den Start. Sie befindet sich noch in der Entwicklung und ist am Anfang.. aber ich finde die Seite toll und freue mich ihre Weiterentwicklung beobachten zu können. Mich interessieren solche Verkaufszahlen und Statistiken sehr. Mangacodex ist ein Web-Archiv, wo nicht nur die Verkaufszahlen von Sammelbänden der Manga aufgezeigt werden, sondern auch wie viele Bände sich im Umlauf befinden und die wöchentlichen Verkaufscharts.


    Wer sich für sowas auch interessiert, kann ja ab und zu rein schauen. Twitter | Website