Beiträge von Zero

    Danke für die Mühe. Habe mich selbst aufgrund geringer Aktivität nicht beteiligt, aber es ist so gesehen eine ganz nette Zusammenfassung des Forenjahres und macht deshalb Spaß durchzuklicken.

    Ist zwar nur eine Stimme, aber dennoch danke für den 3. Platz beim kreativsten Benutzertitel, lässt sich allerdings feststellen, dass ich langsam abbaue, ich bin in der Kategorie ein alter Hase.

    Würde ja sagen, ich müsste mir mal was neues suchen, aber das kann ich wirklich nicht bringen, die Benutzertitel von Roy und mir sind untrennbar miteinander verbunden, das kann man nicht einfach so ändern. Ich nehme das als Ansporn für die Awards des nächsten Jahres offensiven Wahlkampf für die Kategorie zu machen, dass es wieder bergauf geht. Make Cola Zero und Katzenstroy great again!

    Okay, Spaß beiseite... Vielen Dank. xD

    Pokemon Mystery Dungeon polarisiert ja ziemlich, einige finden es ja ungeheuer und eintönig und sagt Ihnen gar nicht zu, andere lieben es. Ich gehöre zu letzterer Gruppe, habe mit Pokemon Rot auf dem GBA angefangen, und es war damals mein eindeutiges Lieblingsspiel. Die Story ist sehr kindergerecht ja, aber mich hat damals kaum ein Spiel emotional so gefesselt wie Pokemon Mystery Dungeon Team Rot und später Team Dunkelheit.
    Und ich muss mit einigem Abstand sagen, dass die Story mich immer noch in den Bann zieht. Irgendwie kindisch und kitschig ist sie sicher, aber auf eine so liebevolle Weise, dass man sich dem kaum verschließen kann.
    Irgendwie gefielen mir nicht alle Änderung in Pokemon Super Mystery Dungeon und ich bevorzuge die älteren Teile nach wie vor, doch selbst hier, machte die Story dann doch noch richtig Spaß zum durchspielen. Leven, entwickeln etc. steht da im Hintergrund, denn das ist in der Tat sehr langatmig.

    Entsprechend stünde der Titel weit oben auf meiner Prioritätenliste sollte ich mir noch eine Switch zulegen, was durchaus auch in Planung ist, sobald ich mal etwas mehr Geld übrig habe.

    Wunderbar, dass die Reihe noch lebt. Die ersten Teile habe ich superlange nicht mehr gespielt und die umweht immer noch ein ganz eigener Zauber, trotz aller Schwächen.

    Der 2. Teil ist in der Tat sehr RPG lastig, vor allem das Lootsystem ist sehr viel komplexer und es gibt auch ein Levelsystem. Es greift zwar im Wesentlichen noch auf ein ähnliches Kampfsystem zurück, aber Leveln und guten Loot ausrüsten hat seine Wichtigkeit, ohne die man nicht so recht weiterkommt.

    Habe den 2. Teil die Tage mal kurz angespielt. Eigentlich nur den Prolog fertig und dann ein paar Schritte danach im 1. richtigen Gebiet. Einige der Elemente, die ich von da aus erahnen konnte, fand ich ganz angenehm und für einen Nachfolger recht konsequent. Soll ja Nebenaufgaben geben und die Talentbäume sehen auch ganz okay aus, auch wenn weniger hier vielleicht gewesen mehr wäre.
    Aber das Lootsystem wirkte auf mich bisher extrem nervig, dass Gegner random irgendwelche Gegenstände droppen, das finde ich wirklich unglücklich gelöst, dann doch lieber was kaufen oder durch Quests erhalten.

    Aber gut, ich werde dennoch erstmal dem 2. Teil eine Chance geben.

    Den 1. Teil habe ich auch zuende gespielt und er wurde zum Ende hin auch keineswegs schlechter, auch wenn das Storytelling etwas merkwürdig war, aber nun ja.


    Auf einem höheren Schwierigkeitsgrad bietet Darksiders sicher auch eine nette Herausforderung, so wie ich es hatte (der zweitniedrigste) war es meistens nicht zu leicht, aber auch nicht frustrierend schwer.
    100% alles habe ich nicht gesammelt, das tue ich aber eigentlich nie. Hatte aber die Abgrundrüstung, alle nicht-kaufbaren Waffenerweiterungen, einige Artefakte und auch einige Zorn- und Gesundheitsbalken.


    Die letzten Bossgegner fand ich dann doch erstaunlich anspruchslos. Wiederspielwert ist aufgrund einer angenehm relativ kurzen Spieldauer grundsätzlich auch da, auch wenn ich erstmal andere Spiele spielen werde. Mehr Spielzeit hätte dem Spiel meiner Meinung nach gar nicht gut getan, ich war glaube bei 15-16 Stunden. So wirkte das Gesamtbild sehr rund und stimmig und große Kritikpunkte habe ich nicht. Klar kann man immer was besser machen, aber solange es das Gesamtbild nicht stört ist das okay.

    Mir gefiel ja z.B. der Wurmboss ganz gut, die Inszenierung hatte schon was. Etwas Probleme hatte ich aber glaube nur beim 1. Boss.

    Das Hauptproblem heißt Steam, da ich eigentlich nur noch auf dem PC zocke.
    Ich habe wenig Zeit und eigentlich auch wenig Geld... Aber beim Steam Sale kriegt man dann immer massenhaft Top-Titel für fast nichts, so, dass ich jedes mal wieder mich dazu verleiten lasse, vorrätig zu kaufen so, dass ich viel zu viel habe und jetzt schon mehr ungespielte Spiele habe, als ich in meinem restlichen Studium spielen werde... Dazu kommen wird wohl dennoch etwas.


    Soll ich mal aufzählen?
    -Dark Souls Remastered
    -Gothic I
    -Gothic II
    -Assassins Creed IV Black Flag
    -Legacy of Kain Soul Reaver
    -Legacy of Kain Soul Reaver II
    -Legacy of Kain Defiance
    -Legacy of Kain Blood Omen 2
    -Dishonored Death of the Outsider
    -Dragon Age Origins - Ultimate Edition
    -BioShock Remastered
    -Dragons Dogma Dark Arisen
    -Fallout 4

    -The Forest
    -Kingdom of Amalur: Reckoning

    -Lords of The Fallen

    -Little Nightmares

    -Portal

    -Portal 2

    Dann noch, teilweise recht umfangreiche Spiele die ich grade mal angespielt habe... (Witcher III, Call of Cthulhu und Darksiders II, werde ich vermutlich auch nicht im Januar schaffen^^) Naja, so ist das halt. Gäbe auch noch ein paar alte Strongholdtitel, aber die habe ich eh nur aus einem Bundle und hatte kein so großes Interesse.
    Stört mich gar nicht so, da ich sowieso gerne mal zum Konsumterror neige, der mich in anderen Bereichen wesentlichen mehr Geld kostet, und so habe ich immer eine gewisse Auswahl parat.

    Fallout New Vegas wird von vielen ja als DAS Fallout angepriesen. Es ist unglaublich gut, das Crafting- und Skillsystem bietet mehr als Fallout 3, Quests gibt es reichlich und in beachtlicher Qualität, all die Fraktionen bringen eine wirklich selten gesehene Rollenspieldynamik und es gibt immer wieder was zu entdecken, die Folgen des Handelns abzuwägen ist durchaus kompliziert gelegentlich.
    Ich habe das Spiel etwas über 40 Stunden gespielt und es ist noch lange nicht ausgeschöpft, mit DLC's sollen 100 Stunden ja auch hier locker drin sein. Auch die Atmosphäre ist sehr gut. Auch wenn es diesem Spiel sicherlich nicht gut bekommt, dass ich es nur in so großen Abständen spielen, muss ich dennoch sagen: An Fallout 3 kommt es für mich nicht ran.
    Und das obwohl gegenüber diesem einiges ausgebaut und verbessert wurde, aber die Atmosphäre, das postapokalyptische Feeling in Fallout 3 waren so unglaublich dicht und überzeugend, dass es trotz objektiver Schwächen für mich die Nase vorn hat.
    Vielleicht "Nostalgie", weil es mein erstes Fallout war (auch erst ca. 2 1/2 Jahre her), würde also nicht mal sagen, dass New Vegas schlechter ist. Es hat wirklich sehr viel Wiederspielwert und ist unfassbar gut, denke aber insgesamt nicht, dass es mir dieses Feeling von Fallout 3 geben kann.
    Dennoch bin ich motiviert noch etwas Zeit im Mojave-Ödland zu verbringen: Während ich mich diesmal für den ersten Durchlauf auf moralische Abwege begeben habe (Caesers Legion), will ich auf jeden Fall auch nochmal die Richtung von Mr. House gehen, denn auch wenn es nur ein kleines Ende ist, ist die Entscheidung in diesem Spiel doch mal eine richtige von moralischer Tragweite.
    Das System der Moral wurde durch all die Fraktionen hier tatsächlich noch besser und komplexer als in Fallout 3. Viel besser kann der Rollenspielfaktor für mich nicht mehr werden, da spielt es keinerlei Rolle, dass das Spiel sicherlich nicht mehr das modernste ist.

    Habe Darksiders I Warmastered Edition zwar nicht durch, aber soweit, dass ich mir ein gutes Bild davon machen kann (3 Auserwählte pulverisiert) und muss sagen: Wow, dass es sowas noch gibt! Okay, es ist ein paar Jahre alt, aber solche Spiele gibt es zu wenig.
    Ich bin ein riesiger Rollenspielfan, aber immer mehr Spiele orientieren sich an bestimmten großen Rollenspielen und versuchen immer mehr wie diese zu werden.
    Ab und zu will ich auch mal was anderes, ein reines und spaßiges Action Adventure, ganz ohne Grinden und gerne auch ohne riesige Welt, dafür aber mit reichlich anspruchsvoller Action.
    Das ist Darksiders: Gute Story, gute Technik (nicht super modern, aber liebevoll designed und flüssig!), spaßige und fordernde Kämpfe, und ein Kampfsystem, dass erst primitiv anmutet, aber mit all den verschiedenen Angriffen und starken Gegnern doch einiges zu bieten hat.
    Der Vergleich mit Zelda, als ein Zelda für Erwachsene passt sehr gut, oft erinnern mich Mechaniken an Zelda, und gleichzeitig diese düstere Atmosphäre.
    Habe ja gehört, dass der 2. Teil, den ich denke dennoch spielen werde, sich da schon deutlich mehr auf Irrwege Richtung Rollenspiel bewegt, schade!

    Das Paket des ersten Teil ist auf jeden Fall sehr rund und stimmig. Solche reinen Spiele dürfte es von mir aus öfter geben. Ich habe nichts gegen Innovation, aber bei Spielen gilt dennoch: Weniger ist manchmal mehr.

    Habe mir den 1. Teil von Dishonored mal im Sale für fast nichts gekauft, nachdem ich das mal per Steam Sharing bei meinem Bruder angespielt hatte. Da sich mein Gamingverhalten zu diesem Zeitpunkt schon weit vom exzessiven Gaming wegbewegt hatte, habe ich es aber nicht weit gespielt, obwohl es mir sehr gut gefallen hat.

    Nachdem ich es mir dann für 2 oder 3 Euro im Steam Sale gekauft habe, habe ich das Spiel 2 mal im Stück durchgesuchtet, und anschließend noch das Doppel-DLC mit Daud einmal auf High Chaos.

    Beim ersten Teil fand ich das DLC sogar besser als das Hauptspiel, was aber auch keinesfalls schlecht war, sonst hätte ich es ja nicht 2 mal direkt hintereinander durchgespielt.

    Die Mechanik mit dem Chaosfaktor fällt ja deutlich flacher aus als angekündigt, aber generell das Gameplay war ungeheuer gut. Man hatte einfach viele Möglichkeiten vorzugehen, und mir hat sowohl die Schleich- und Betäubvariante, als auch die Rambovariante gefallen, bei der man alles und jeden niedermäht gefallen. Zu letzterer wird man durch diverse Fähigkeiten eigentlich schnell verleitet.


    Habe mir auch den 2. Teil gekauft, aus Zeitgründen bisher nicht ganz so exzessiv gespielt. Das Gameplay hat sich insgesamt wenig geändert, gibt nur kleine Elemente die verändert/verbessert wurden, was für mich als Fan des 1. Teils aber im Endeffekt genau richtig ist, weil das Leveldesign wieder sehr gut ist und es genauso viel Spaß macht. Mit den neuen Fähigkeiten von Emily gibt es dann auch nochmal ganz andere Optionen.

    Habe jetzt fast 4 Level geschafft und sehe das Spiel bisher etwa auf Augenhöhe mit dem 1. Teil.


    Wo man bei der Dishonored-Reihe noch mehr hätte rausholen können ist das Storytelling. Hier wurde meiner Meinung nach Potential verschenkt, weil die Welt ist an sich nicht so schlecht gelungen.

    Ich mag Rick und Morty sehr, da ich generell schwarzen, makaberen Humor mag. Ich habe in Netflix nur den kostenlosen Probemonat genutzt, und den eigentlich auch nur für Rick and Morty.

    Diese Mischung aus Sci-Fi und dem Humor, der das doch irgendwie immer alles noch etwas in Lächerliche zieht, und auch die grausamste Situation nicht ernsthaft darstellt.

    Es ist eins der Werke, wo ich mir kaum vorstellen kann, dass es ohne Drogeneinfluss entstanden ist... Weil die Ideen sind schon teilweise sehr irre, mit einer angenehmen Mischung aus intelligent, wahnwitzig und einfach nur stumpf.


    Freue mich schon auf Staffel 4, mal schauen ob ich mir dafür dann mal kurzfristig ein Netflixabo besorge...

    Ich würde Stephen King nicht zu meinen Lieblingsautoren zählen - dafür habe ich zu wenig von ihm gelesen.

    Genau genommen nur Carrie und der erste Band vom dunklen Turm. Ersteres fand ich ziemlich gut und letzteres so gut, dass ich mir relativ direkt den 2. Band gekauft habe, wenn auch noch nicht gelesen.

    Ach stimmt, ich vergesse immer "The body", was wir mal im Englischunterricht gelesen haben, lässt sich aber nur schwer mit anderen Werken von King vergleichen.
    Friedhof der Kuscheltiere habe ich mal angefangen, aber irgendwann nicht weiter, weil ich so viel um die Ohren hatte und da es nur von einer Freundin ausgeliehen war irgendwann mal zurückgegeben, allerdings fand ich den Anfang nicht schlecht und werde mir das Buch wohl irgendwann nochmal kaufen.

    Außerdem steht noch "Es" in meinem Regal, da ich Stephen King recht interessant finde und die neue Verfilmung mein Interesse am "richtigen Werk" geweckt hat.


    Insgesamt habe ich also noch nicht allzu viel von ihm gelesen, allerdings ist es ein Autor der großes Interesse in mir geweckt hat, weswegen ich mit der Zeit noch das ein oder andere Buch von ihm lesen werde, neben genannten vor allem auch den Rest der dunklen Turm Reihe und ein paar weitere Titel, wie z.B. "The Stand" stehen ebenfalls noch auf der Liste.

    Generell stehe ich ja unheimlicher und Horror Literatur auch recht aufgeschlossen gegenüber...

    Avatar - Herr der Elemente, war so als ich in der Grundschule (4. Klasse vor allem, also als ich 10 war) total angesagt, das haben damals alle geschaut - war das Schulhofthema. Und ich war da auch voll drin in dem Hype.

    Habe die Serie auch bis zum Ende geschaut, große Teile mehrfach, weil es immer wieder wiederholt wurde. Das warten auf die Fortsetzung der Geschichte war damals regelrecht unerträglich.

    Ich habe es meistens zusammen mit meinem Bruder geschaut.


    Kann mich auch noch an relativ viel erinnern... Zumindest was Plot und Charaktere angeht. Da sich mein Geschmack aber deutlich geändert hat, weiß ich gar nicht, ob mir die Serie heute 10 Jahre später noch so extrem gefallen würde wie damals, man sieht ja viele Handlungen dann doch deutlich kritischer.
    Aber der Nostalgiefaktor ist schon groß, vielleicht würde ich es mir irgendwann nochmal zu Gemüte führen.

    Darüber Korra zu schauen, habe ich allerdings bisher nicht nachgedacht. Hat auf jeden Fall nicht wirklich Priorität.

    Habe vor ein paar Tagen angefangen "The Hitchhikers Guide to Galaxy" zu lesen, entsprechend in Originalsprache, ist ja auch ein echter Klassiker. Habe erst die ersten 3 Kapitel oder so gelesen und lese immer mal eins wenn ich grad eine Lernpause mache und nicht unbedingt weiter auf den Bildschirm schauen will.

    Werde es auf jeden Fall auch weiterlesen, denn sowohl Inhalt als auch Humor lassen sich auch mit mittelmäßigen Englischkenntnissen sehr gut nachvollziehen und ich finde es auf jeden Fall sehr amüsant zu lesen. Zumindest am Anfang entspricht es auch sehr stark dem Film, den ich mal vor ein paar Jahren geschaut hatte.


    Eigentlich hatte ich auch angefangen "Beren und Luthien" von Tolkien zu lesen, aber mein Leseverhalten ist oft sehr chaotisch bis ungeordnet... Will eigentlich auch mit "Drei" von Stephen King anfangen...

    Ich schaue ja eigentlich fast nie Serien, weil ich es meistens als Zeitverschwendung empfinde und keine Lust habe, so viel Zeit in bloßes passives Schauen zu investieren.
    Aber im Sinne einer gesunden Prokrastination vor Klausuren habe ich ausgerechnet jetzt natürlich mit einer Serie begonnen und gerade eben die 4. Folge der 1. Staffel von Supernatural geschaut.
    Ging diesmal um mysteriöse Flugzeugabstürze. Weiß nicht ob ich von dieser Serie unbedingt alle Staffeln schauen würde, aber die ersten paar Folgen der 1. Staffel gefielen mir auf jeden Fall sehr sehr gut und werde die Serie auf jeden Fall weiterschauen, immerhin einige der wenigen Serien, die mich packen können. Das war das letzte mal Viking, vor einem Jahr.

    Los ging es mit "Die Berge des Wahnsinns". Zuerst einmal fand ich das Setting der Antarktis unglaublich interessant, so etwas hatte ich zuvor noch nie gelesen. Es war zwar etwas ungewohnt, dass es keine wörtliche Rede gab, aber damit kam ich klar. Nur ab der zweiten Hälfte ging die Geschichte von einer recht realitätsnahen Schilderung plötzlich stark ins Übernatürliche über und das war der Moment, ab dem ich den Faden und auch etwas das Interesse verloren hatte. Hier hat meine Vorstellungskraft für die detaillierten Beschreibungen ehrlich gesagt nicht mehr ausgereicht.

    Finde ich vom Cthulhu-Mythos die schlechteste Geschichte. Ist zwar von den Hintergründen und vielen Enthüllungen her schon wichtig, aber erzählerisch ist es meiner Meinung nach die schwächste, die Beschreibungen einerseits, aber das konnte ich mit dieser "Fremdartigkeit" noch hinnehmen, ich fand es einfach ziemlich langatmig.


    Bei Schatten über Innsmouth, muss ich sagen, hat mich das weniger gestört. Ich fand die Geschichte regelrecht lebhaft, grade die Verfolgungsjagd hatte etwas regelrecht halluzinatorisches, vor allem wie es in den Abspann überging am Ende.. Schaurig. Bleibt einer meiner Favoriten.
    Ich mochte aber auch Träume im Hexenhaus sehr. Aber gut, wenn dir Schatten über Innsmouth von der Vorstellungskraft her schwer fällt, dann wird es hier wohl kaum besser sein, die Geschichte ist ja so surreal wie kaum eine andere von Lovecraft.

    Wenn dir Schatten über Innsmouth nicht gefallen hat, weiß ich natürlich nicht, inwiefern dir meine Favoriten aus dem ersten Band zusagen, aber meiner Meinung nach finden sich dort neben Schatten über Innsmouth zwei seiner absolut besten Geschichten. Und damit meine ich nicht "Der Ruf des Cthulhu", der zwar der Klassiker ist, meiner Meinung nach vom Plot her aber relativ schwach im Vergleich zu den anderen hier genannten.
    Nein, einerseits ist es "Die Farbe aus dem All". Könnte dir, wenn dir "Das Ding auf der Schwelle" gefallen hat, sogar gefallen. Zwar ist die Geschichte auch durch und durch übernatürlich, hier liegt der Fokus aber sehr klar auf dem Elend einzelner Menschen, und auch wenn es gewisse Erkenntnisse gibt, bleibt es doch eher im Verborgenen.
    Und selbst "Der Flüsterer im Dunkeln" könnte dir dann eher zusagen. Auch wenn es hier um einige kosmische Verstrickungen geht und gegen Ende viel über das Universum gesprochen wird, meine ich, dass der Fokus hier woanders liegt, da es vor allem die Korrespondenz zwischen zwei Personen behandelt, und das persönlich empfundene Grauen wieder mehr im Vordergrund steht.

    Ebenfalls enthalten im 1. Band ist Lovecrafts längste Geschichte, "Der Fall Charles Dexter Ward". Hat entsprechend mehr Zeit einen Plot zu entfalten, und ist mehr im Stil einer Detektivgeschichte geschrieben, womit das Übernatürliche wiederum, obwohl es zentralen Stellenwert hat, weniger im Mittelpunkt steht als z.B. in "Berge des Wahnsinns".
    Nicht vergessen sollte man die sehr kurze Geschichte "Die Musik des Erich Zann" (14 Seiten oder so). Ist trotz ihrer Kürze eine der beliebtesten Geschichten von ihm, gerade weil das Grauen den Großteil der Geschichte rein subjektiv wirkt, und erst ganz zum Schluss das Übernatürliche in Erscheinung tritt.
    Das war jetzt nur meine Einschätzung, aber so wie ich dich verstanden habe, liegen dir mehr seine Geschichten, in denen das Übernatürliche nicht permanent allzu deutlich in Erscheinung tritt, und da sind diese 4 Geschichten meiner Meinung nach deutlich näher dran im Großen und Ganzen, als "Berge des Wahnsinns" und "Schatten über Innsmouth".
    "Das Grauen von Dunwich", auch im 1. Band finde ich wiederum eher schwach, ebenso wie Dagon. Stadt ohne Namen ist ganz okay, Nyarlathotep und Das Fest sind zwei sehr kurze Geschichten, die aber dennoch extrem atmosphärisch sind.

    Eigentlich ja Witcher 2... Da müsste ich mal weiterspielen, was auch überwiegend aus Zeitgründen nicht geschehen ist. Bin mittlerweile irgendwo gegen Ende 1. Akt, also zumindest habe ich alle relevanten Nebenquests abgeschlossen und kümmere mich dort nun um die Hauptquest. Mal schauen.


    Dann habe ich "Hellblade: Senuas Sacrifice" angefangen. Es geht um eine keltische Kriegerin (ja so komisch das jetzt klingt, aber es ist tatsächlich so), die ihren Sohn aus den Fängen der Hela in Helheim zurückholen will. Das Spiel, ich habs erst eine halbe Stunde gespielt, ist aber auf jeden Fall extrem gruselig und atmosphärisch. Es wurde oft in Kritiken/Meinungen als extrem verstörend, bizarr und schwer bekömmlich beschrieben. Und was ich bisher gespielt, scheint das tatsächlich der Fall zu sein. Eine große Rolle spielt, dass eben nicht nur das Umfeld schaurig inszeniert ist, sondern auch Senua zunehmend den Verstand verliert. Man wird eigentlich permanent von den Stimmen in ihren Kopf begleitet, so, dass selbst relativ triviale Passagen ziemlich unangenehm wirken.
    "Freue" mich auf jeden Fall weiterzuspielen, ist mal etwas sehr anderes.

    Und das neue Album ist ja mittlerweile raus und muss sagen... Beim ersten hören nicht direkt begeistert, aber jetzt finde ich das Album klasse.

    Die beiden vorab veröffentlichten Singles "Deutschland" und "Radio" waren ohnehin schon großartige Ohrwürmer mit lyrischem Niveau. Aber auch die restlichen Titel können sich sehen/hören lassen und decken ein weites Spektrum ab.

    Es gibt ruhige bis dramatische Songs wie Diamant und Weit Weg, und auch recht harte wie Puppe, Zeig dich und weitere.

    Muss sagen das Album ist also wieder sehr vielfältig und gefüllt mit echt starken Songs. Viele neue Ohrwürmer, schön, dass es von Rammstein wieder neues Material gibt.

    Lese gerade "Schwarz" aus der "Der dunkle Turm" Reihe von Stephen King. Bin noch relativ weit am Anfang, aber das Buch gefällt mir nach einer gewissen Einlesezeit sehr gut. Der Erzählstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich passt er perfekt zur Geschichte. Es geht um einen Revolvermann in einer scheinbar apokalyptischen Welt - keine Ahnung worum es genau geht, bin sehr gespannt, weil Informationen über die Welt bekommt man nur sehr langsam. Ist ja aber immerhin auch eine achtbändige Buchreihe.


    Weiterhin lese ich "Aphorismen zur Lebensweisheit" von Arthur Schopenhauer. Schopenhauers Philosophie hat mich ziemlich interessiert, er ist ja vor allem für einen extremen Pessimismus bekannt. In diesem Buch versucht er Anweisungen für ein glückliches Leben zu geben, trotz der Annahme, dass grundsätzlich alles Leben schlecht ist. Nicht alle seine Thesen sind für mich schlüssig und annehmbar, aber es gibt auch viele Punkte, über die es Wert ist nachzudenken, auf jeden Fall lesenswert.


    Dann lese ich noch Männer-WG mit Trinkzwang, ein Buch, in dem der Autor über seine Erfahrungen und sein Leben in seiner Sängerschaft berichtet. Für Insider wie mich einfach witzig, für Außenstehende die einen Einblick bekommen wollen sicherlich auch sehr empfehlenswert, da die Schilderung ausgesprochen realistisch ist.

    Also, wenn man sich Video und Text anschaut, ist es ja eher ein Überblick über die deutsche Geschichte und der Nationalsozialismus nur ein Ausschnitt. Da gab es ja mal diese schöne Diskussion, ob dieser nun ein Vogelschiss sei oder nicht, also kann man ihn schlecht weglassen bei einem Trip durch die deutsche Geschichte.

    Mit der KZ-Szene beginnt der Refrain, folgender Text:

    "Deutschland – mein Herz in Flammen
    Will dich lieben und verdammen
    Deutschland – dein Atem kalt

    So jung – und doch so alt
    Deutschland – deine Liebe
    Ist Fluch und Segen
    Deutschland – meine Liebe
    Kann ich dir nicht geben
    Deutschland!
    Deutschland!"



    So, auch wenn die Zeile "Deutschland - meine Liebe - Kann ich dir nicht geben" erst etwas später kommt, bezieht sie sich, wenn man Video und Text als Einheit betrachtet, ohne jeden Zweifel auf die KZ-Szene. Es wird also nicht bloß als Mittel zum Marketing verwendet, eigentlich wird der Nationalsozialismus im Kontext der deutschen Geschichte als besonders düstere Kapitel herausgehoben. Ich finde das nicht unanständig. Die Art damit zu werben, war provokant ja. Aber im Übrigen steht da neben dem "Galgen" noch "Nicht fotografieren!".

    Offensichtlich war Rammstein bewusst, dass es einen Aufschrei geben würde. Aber sie wollten offensichtlich damit zeigen, dass so etwas durchaus Bestandteil von Kunst sein darf, und diese Political Correctness eben nichts bringt.

    Es ist auch nicht respektlos gegenüber den Opfern. Das Lied "Deutschland" wurde eben nicht als erstes mit Prachtmomenten der deutschen Geschichte beworben, sondern mit dem düstersten Kapitel. Deutet für mich auf ein kritisches Geschichtsverständnis hin, und wie gesagt, ich finde als Mittel der Kunst legitim. Die Message die sie damit aussenden, finde ich wie gesagt auch gut. Dass man das Thema Holocaust zwar durchaus in respektvollem Abstand behandeln sollte, aber wie jedes andere Thema auch dennoch einen Platz in der Kunst haben darf.

    Ich wünschte mir nur die Texte seien weniger nationalistisch und sexistisch.

    Ich würde gerne mal wissen, wo du diese Vorwürfe hernimmst. WhiteShadow hatte z .B. das Lied "Mein Land" angesprochen, vielleicht würde es dir helfen, dass Lied mal mit Video anschauen. Ich bezweifle, dass du das danach noch allzu ernst nehmen kannst. Ansonsten fällt mir erstmal auch nichts nationalistisches von Rammstein ein. Sie haben halt immer Texte, die es wert sind, dass man sich einen Moment damit beschäftigt, zumindest in den meisten Fällen.

    Im neuen Lied finde ich es sogar im Text noch viel eindeutiger...


    Sie singen "Deutschland, Deutschland über ALLEN" nicht über "ALLES". Ich habe den Song auch noch nicht schlüssig interpretiert, aber über allen sagt ja gewissermaßen aus, dass sich keiner dem entziehen kann, wobei mir noch nicht ganz klar ist, ob es da um die geht über die Deutschland kommt, oder die, die dem Deutschlandwahn folgen, was ich eher glaube, weil sich durch den ganzen Song ja der Zwiespalt zieht, z.B. :"Man kann dich lieben (du liebst, du liebst, du liebst, du liebst)
    Und will dich hassen (du hasst, du hasst, du hasst, du hasst)"


    Oder "Übermenschen, überdrüssig, wer hoch steigt wird tief fallen". Man muss sich schon viel Mühe geben, das wirklich nationalistisch zu interpretieren. Im Moment, aber vielleicht muss ich es noch ein paar mal hören, verstehe ich das Lied so, dass ein Mitläufer über seinen Zwiespalt spricht, weil er zwar zu Deutschland stehen will, aber eben der kalten "Deutschland-über-alles-Ideologie" überdrüssig ist. Vermutlich beginnt er aufgrund der Absurdität der Ideologie und der Grausamkeit der Taten zu zweifeln. Im Grunde ist das bei allen Rammsteinliedern so, mir würde kein nationalistisches, und schon gar kein sexistischer Text einfallen.

    Rammstein sind Meister Provokation, wie bereits geschrieben, ist das durchaus gelungenes Marketing. Aber wenn man halt genau hinschaut...

    Das Lied schließt ja immerhin mit "Deutschland, meine Liebe, kann ich dir nicht geben!"

    Wobei ich mir nicht sicher bin, aufgrund des sehr bilderreichen Videos, ob es wirklich allein um Nazi-Deutschland gehen soll, oder ob das eher Mittel zur Provokation ist, und es nicht doch um was anderes geht.

    Mittlerweile höre ich, im Gegensatz zum letzten Post extrem viel Rammstein. Habe auch einige neue Favoriten wie "Spieluhr", "Roter Sand", "Liese", "Armour", "Ich will" und einige weitere...

    Zur Zeit höre ich sogar fast überwiegend Rammstein (wobei das eben so Phasen sind, wo man intensivst eine Band hört, das ändert sich dann auch wieder), unabhängig von dem kommenden Album tatsächlich. Umso mehr freue ich mich, dass da wieder was neues kommt, 10 Jahre sind doch eine etwas lange Pause.^^


    Und die Aufregung, nun, offensichtlich kann Rammstein das immer noch, mit dem provozieren. Natürlich finde ich es albern und unverhältnismäßig, weil nichts geleugnet, verharmlost oder sonst irgendwie missbraucht wurde. Aber war ja klar, dass da von den super politisch korrekten gleich wieder jemand am hyperventilieren ist... Aber ich denke mal, neben einer Andeutung in welche Richtung das Album gehen soll, war auch genau das der Ziel des Trailers. Ich denke mal, sie haben mal wieder alles richtig gemacht.

    Steht bei mir ziemlich weit oben auf der Liste, der Spiele die ich mir zulegen will, warte allerdings bis es mal reduziert ist auf Steam. Als großer Lovecraft-Fan sieht das Spiel für mich schon verdammt gut gestaltet aus, zumindest atmosphärisch. Ich habe gelesen, dass es gameplaytechnisch durchaus seine Schwächen hat und streckenweise auch sehr zäh ist, aber an Atmosphäre unglaublich viel zu bieten hat und auch der Wahnsinn und die Düsternis sich im Verlaufe des Spiels immer weiter steigern... Und dem entsprechen was man von einer Lovecraft-Umsetzung erwarten würde.

    Bin auf jeden Fall sehr interessiert, möchte aber keine 45 Euro dafür ausgeben. Irgendwann wird es im Steam Sale sicher mal günstig zu bekommen sein.