Beiträge von Zero

    Habe mir den 1. Teil von Dishonored mal im Sale für fast nichts gekauft, nachdem ich das mal per Steam Sharing bei meinem Bruder angespielt hatte. Da sich mein Gamingverhalten zu diesem Zeitpunkt schon weit vom exzessiven Gaming wegbewegt hatte, habe ich es aber nicht weit gespielt, obwohl es mir sehr gut gefallen hat.

    Nachdem ich es mir dann für 2 oder 3 Euro im Steam Sale gekauft habe, habe ich das Spiel 2 mal im Stück durchgesuchtet, und anschließend noch das Doppel-DLC mit Daud einmal auf High Chaos.

    Beim ersten Teil fand ich das DLC sogar besser als das Hauptspiel, was aber auch keinesfalls schlecht war, sonst hätte ich es ja nicht 2 mal direkt hintereinander durchgespielt.

    Die Mechanik mit dem Chaosfaktor fällt ja deutlich flacher aus als angekündigt, aber generell das Gameplay war ungeheuer gut. Man hatte einfach viele Möglichkeiten vorzugehen, und mir hat sowohl die Schleich- und Betäubvariante, als auch die Rambovariante gefallen, bei der man alles und jeden niedermäht gefallen. Zu letzterer wird man durch diverse Fähigkeiten eigentlich schnell verleitet.


    Habe mir auch den 2. Teil gekauft, aus Zeitgründen bisher nicht ganz so exzessiv gespielt. Das Gameplay hat sich insgesamt wenig geändert, gibt nur kleine Elemente die verändert/verbessert wurden, was für mich als Fan des 1. Teils aber im Endeffekt genau richtig ist, weil das Leveldesign wieder sehr gut ist und es genauso viel Spaß macht. Mit den neuen Fähigkeiten von Emily gibt es dann auch nochmal ganz andere Optionen.

    Habe jetzt fast 4 Level geschafft und sehe das Spiel bisher etwa auf Augenhöhe mit dem 1. Teil.


    Wo man bei der Dishonored-Reihe noch mehr hätte rausholen können ist das Storytelling. Hier wurde meiner Meinung nach Potential verschenkt, weil die Welt ist an sich nicht so schlecht gelungen.

    Ich mag Rick und Morty sehr, da ich generell schwarzen, makaberen Humor mag. Ich habe in Netflix nur den kostenlosen Probemonat genutzt, und den eigentlich auch nur für Rick and Morty.

    Diese Mischung aus Sci-Fi und dem Humor, der das doch irgendwie immer alles noch etwas in Lächerliche zieht, und auch die grausamste Situation nicht ernsthaft darstellt.

    Es ist eins der Werke, wo ich mir kaum vorstellen kann, dass es ohne Drogeneinfluss entstanden ist... Weil die Ideen sind schon teilweise sehr irre, mit einer angenehmen Mischung aus intelligent, wahnwitzig und einfach nur stumpf.


    Freue mich schon auf Staffel 4, mal schauen ob ich mir dafür dann mal kurzfristig ein Netflixabo besorge...

    Ich würde Stephen King nicht zu meinen Lieblingsautoren zählen - dafür habe ich zu wenig von ihm gelesen.

    Genau genommen nur Carrie und der erste Band vom dunklen Turm. Ersteres fand ich ziemlich gut und letzteres so gut, dass ich mir relativ direkt den 2. Band gekauft habe, wenn auch noch nicht gelesen.

    Ach stimmt, ich vergesse immer "The body", was wir mal im Englischunterricht gelesen haben, lässt sich aber nur schwer mit anderen Werken von King vergleichen.
    Friedhof der Kuscheltiere habe ich mal angefangen, aber irgendwann nicht weiter, weil ich so viel um die Ohren hatte und da es nur von einer Freundin ausgeliehen war irgendwann mal zurückgegeben, allerdings fand ich den Anfang nicht schlecht und werde mir das Buch wohl irgendwann nochmal kaufen.

    Außerdem steht noch "Es" in meinem Regal, da ich Stephen King recht interessant finde und die neue Verfilmung mein Interesse am "richtigen Werk" geweckt hat.


    Insgesamt habe ich also noch nicht allzu viel von ihm gelesen, allerdings ist es ein Autor der großes Interesse in mir geweckt hat, weswegen ich mit der Zeit noch das ein oder andere Buch von ihm lesen werde, neben genannten vor allem auch den Rest der dunklen Turm Reihe und ein paar weitere Titel, wie z.B. "The Stand" stehen ebenfalls noch auf der Liste.

    Generell stehe ich ja unheimlicher und Horror Literatur auch recht aufgeschlossen gegenüber...

    Avatar - Herr der Elemente, war so als ich in der Grundschule (4. Klasse vor allem, also als ich 10 war) total angesagt, das haben damals alle geschaut - war das Schulhofthema. Und ich war da auch voll drin in dem Hype.

    Habe die Serie auch bis zum Ende geschaut, große Teile mehrfach, weil es immer wieder wiederholt wurde. Das warten auf die Fortsetzung der Geschichte war damals regelrecht unerträglich.

    Ich habe es meistens zusammen mit meinem Bruder geschaut.


    Kann mich auch noch an relativ viel erinnern... Zumindest was Plot und Charaktere angeht. Da sich mein Geschmack aber deutlich geändert hat, weiß ich gar nicht, ob mir die Serie heute 10 Jahre später noch so extrem gefallen würde wie damals, man sieht ja viele Handlungen dann doch deutlich kritischer.
    Aber der Nostalgiefaktor ist schon groß, vielleicht würde ich es mir irgendwann nochmal zu Gemüte führen.

    Darüber Korra zu schauen, habe ich allerdings bisher nicht nachgedacht. Hat auf jeden Fall nicht wirklich Priorität.

    Habe vor ein paar Tagen angefangen "The Hitchhikers Guide to Galaxy" zu lesen, entsprechend in Originalsprache, ist ja auch ein echter Klassiker. Habe erst die ersten 3 Kapitel oder so gelesen und lese immer mal eins wenn ich grad eine Lernpause mache und nicht unbedingt weiter auf den Bildschirm schauen will.

    Werde es auf jeden Fall auch weiterlesen, denn sowohl Inhalt als auch Humor lassen sich auch mit mittelmäßigen Englischkenntnissen sehr gut nachvollziehen und ich finde es auf jeden Fall sehr amüsant zu lesen. Zumindest am Anfang entspricht es auch sehr stark dem Film, den ich mal vor ein paar Jahren geschaut hatte.


    Eigentlich hatte ich auch angefangen "Beren und Luthien" von Tolkien zu lesen, aber mein Leseverhalten ist oft sehr chaotisch bis ungeordnet... Will eigentlich auch mit "Drei" von Stephen King anfangen...

    Ich schaue ja eigentlich fast nie Serien, weil ich es meistens als Zeitverschwendung empfinde und keine Lust habe, so viel Zeit in bloßes passives Schauen zu investieren.
    Aber im Sinne einer gesunden Prokrastination vor Klausuren habe ich ausgerechnet jetzt natürlich mit einer Serie begonnen und gerade eben die 4. Folge der 1. Staffel von Supernatural geschaut.
    Ging diesmal um mysteriöse Flugzeugabstürze. Weiß nicht ob ich von dieser Serie unbedingt alle Staffeln schauen würde, aber die ersten paar Folgen der 1. Staffel gefielen mir auf jeden Fall sehr sehr gut und werde die Serie auf jeden Fall weiterschauen, immerhin einige der wenigen Serien, die mich packen können. Das war das letzte mal Viking, vor einem Jahr.

    Los ging es mit "Die Berge des Wahnsinns". Zuerst einmal fand ich das Setting der Antarktis unglaublich interessant, so etwas hatte ich zuvor noch nie gelesen. Es war zwar etwas ungewohnt, dass es keine wörtliche Rede gab, aber damit kam ich klar. Nur ab der zweiten Hälfte ging die Geschichte von einer recht realitätsnahen Schilderung plötzlich stark ins Übernatürliche über und das war der Moment, ab dem ich den Faden und auch etwas das Interesse verloren hatte. Hier hat meine Vorstellungskraft für die detaillierten Beschreibungen ehrlich gesagt nicht mehr ausgereicht.

    Finde ich vom Cthulhu-Mythos die schlechteste Geschichte. Ist zwar von den Hintergründen und vielen Enthüllungen her schon wichtig, aber erzählerisch ist es meiner Meinung nach die schwächste, die Beschreibungen einerseits, aber das konnte ich mit dieser "Fremdartigkeit" noch hinnehmen, ich fand es einfach ziemlich langatmig.


    Bei Schatten über Innsmouth, muss ich sagen, hat mich das weniger gestört. Ich fand die Geschichte regelrecht lebhaft, grade die Verfolgungsjagd hatte etwas regelrecht halluzinatorisches, vor allem wie es in den Abspann überging am Ende.. Schaurig. Bleibt einer meiner Favoriten.
    Ich mochte aber auch Träume im Hexenhaus sehr. Aber gut, wenn dir Schatten über Innsmouth von der Vorstellungskraft her schwer fällt, dann wird es hier wohl kaum besser sein, die Geschichte ist ja so surreal wie kaum eine andere von Lovecraft.

    Wenn dir Schatten über Innsmouth nicht gefallen hat, weiß ich natürlich nicht, inwiefern dir meine Favoriten aus dem ersten Band zusagen, aber meiner Meinung nach finden sich dort neben Schatten über Innsmouth zwei seiner absolut besten Geschichten. Und damit meine ich nicht "Der Ruf des Cthulhu", der zwar der Klassiker ist, meiner Meinung nach vom Plot her aber relativ schwach im Vergleich zu den anderen hier genannten.
    Nein, einerseits ist es "Die Farbe aus dem All". Könnte dir, wenn dir "Das Ding auf der Schwelle" gefallen hat, sogar gefallen. Zwar ist die Geschichte auch durch und durch übernatürlich, hier liegt der Fokus aber sehr klar auf dem Elend einzelner Menschen, und auch wenn es gewisse Erkenntnisse gibt, bleibt es doch eher im Verborgenen.
    Und selbst "Der Flüsterer im Dunkeln" könnte dir dann eher zusagen. Auch wenn es hier um einige kosmische Verstrickungen geht und gegen Ende viel über das Universum gesprochen wird, meine ich, dass der Fokus hier woanders liegt, da es vor allem die Korrespondenz zwischen zwei Personen behandelt, und das persönlich empfundene Grauen wieder mehr im Vordergrund steht.

    Ebenfalls enthalten im 1. Band ist Lovecrafts längste Geschichte, "Der Fall Charles Dexter Ward". Hat entsprechend mehr Zeit einen Plot zu entfalten, und ist mehr im Stil einer Detektivgeschichte geschrieben, womit das Übernatürliche wiederum, obwohl es zentralen Stellenwert hat, weniger im Mittelpunkt steht als z.B. in "Berge des Wahnsinns".
    Nicht vergessen sollte man die sehr kurze Geschichte "Die Musik des Erich Zann" (14 Seiten oder so). Ist trotz ihrer Kürze eine der beliebtesten Geschichten von ihm, gerade weil das Grauen den Großteil der Geschichte rein subjektiv wirkt, und erst ganz zum Schluss das Übernatürliche in Erscheinung tritt.
    Das war jetzt nur meine Einschätzung, aber so wie ich dich verstanden habe, liegen dir mehr seine Geschichten, in denen das Übernatürliche nicht permanent allzu deutlich in Erscheinung tritt, und da sind diese 4 Geschichten meiner Meinung nach deutlich näher dran im Großen und Ganzen, als "Berge des Wahnsinns" und "Schatten über Innsmouth".
    "Das Grauen von Dunwich", auch im 1. Band finde ich wiederum eher schwach, ebenso wie Dagon. Stadt ohne Namen ist ganz okay, Nyarlathotep und Das Fest sind zwei sehr kurze Geschichten, die aber dennoch extrem atmosphärisch sind.

    Eigentlich ja Witcher 2... Da müsste ich mal weiterspielen, was auch überwiegend aus Zeitgründen nicht geschehen ist. Bin mittlerweile irgendwo gegen Ende 1. Akt, also zumindest habe ich alle relevanten Nebenquests abgeschlossen und kümmere mich dort nun um die Hauptquest. Mal schauen.


    Dann habe ich "Hellblade: Senuas Sacrifice" angefangen. Es geht um eine keltische Kriegerin (ja so komisch das jetzt klingt, aber es ist tatsächlich so), die ihren Sohn aus den Fängen der Hela in Helheim zurückholen will. Das Spiel, ich habs erst eine halbe Stunde gespielt, ist aber auf jeden Fall extrem gruselig und atmosphärisch. Es wurde oft in Kritiken/Meinungen als extrem verstörend, bizarr und schwer bekömmlich beschrieben. Und was ich bisher gespielt, scheint das tatsächlich der Fall zu sein. Eine große Rolle spielt, dass eben nicht nur das Umfeld schaurig inszeniert ist, sondern auch Senua zunehmend den Verstand verliert. Man wird eigentlich permanent von den Stimmen in ihren Kopf begleitet, so, dass selbst relativ triviale Passagen ziemlich unangenehm wirken.
    "Freue" mich auf jeden Fall weiterzuspielen, ist mal etwas sehr anderes.

    Und das neue Album ist ja mittlerweile raus und muss sagen... Beim ersten hören nicht direkt begeistert, aber jetzt finde ich das Album klasse.

    Die beiden vorab veröffentlichten Singles "Deutschland" und "Radio" waren ohnehin schon großartige Ohrwürmer mit lyrischem Niveau. Aber auch die restlichen Titel können sich sehen/hören lassen und decken ein weites Spektrum ab.

    Es gibt ruhige bis dramatische Songs wie Diamant und Weit Weg, und auch recht harte wie Puppe, Zeig dich und weitere.

    Muss sagen das Album ist also wieder sehr vielfältig und gefüllt mit echt starken Songs. Viele neue Ohrwürmer, schön, dass es von Rammstein wieder neues Material gibt.

    Lese gerade "Schwarz" aus der "Der dunkle Turm" Reihe von Stephen King. Bin noch relativ weit am Anfang, aber das Buch gefällt mir nach einer gewissen Einlesezeit sehr gut. Der Erzählstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich passt er perfekt zur Geschichte. Es geht um einen Revolvermann in einer scheinbar apokalyptischen Welt - keine Ahnung worum es genau geht, bin sehr gespannt, weil Informationen über die Welt bekommt man nur sehr langsam. Ist ja aber immerhin auch eine achtbändige Buchreihe.


    Weiterhin lese ich "Aphorismen zur Lebensweisheit" von Arthur Schopenhauer. Schopenhauers Philosophie hat mich ziemlich interessiert, er ist ja vor allem für einen extremen Pessimismus bekannt. In diesem Buch versucht er Anweisungen für ein glückliches Leben zu geben, trotz der Annahme, dass grundsätzlich alles Leben schlecht ist. Nicht alle seine Thesen sind für mich schlüssig und annehmbar, aber es gibt auch viele Punkte, über die es Wert ist nachzudenken, auf jeden Fall lesenswert.


    Dann lese ich noch Männer-WG mit Trinkzwang, ein Buch, in dem der Autor über seine Erfahrungen und sein Leben in seiner Sängerschaft berichtet. Für Insider wie mich einfach witzig, für Außenstehende die einen Einblick bekommen wollen sicherlich auch sehr empfehlenswert, da die Schilderung ausgesprochen realistisch ist.

    Also, wenn man sich Video und Text anschaut, ist es ja eher ein Überblick über die deutsche Geschichte und der Nationalsozialismus nur ein Ausschnitt. Da gab es ja mal diese schöne Diskussion, ob dieser nun ein Vogelschiss sei oder nicht, also kann man ihn schlecht weglassen bei einem Trip durch die deutsche Geschichte.

    Mit der KZ-Szene beginnt der Refrain, folgender Text:

    "Deutschland – mein Herz in Flammen
    Will dich lieben und verdammen
    Deutschland – dein Atem kalt

    So jung – und doch so alt
    Deutschland – deine Liebe
    Ist Fluch und Segen
    Deutschland – meine Liebe
    Kann ich dir nicht geben
    Deutschland!
    Deutschland!"



    So, auch wenn die Zeile "Deutschland - meine Liebe - Kann ich dir nicht geben" erst etwas später kommt, bezieht sie sich, wenn man Video und Text als Einheit betrachtet, ohne jeden Zweifel auf die KZ-Szene. Es wird also nicht bloß als Mittel zum Marketing verwendet, eigentlich wird der Nationalsozialismus im Kontext der deutschen Geschichte als besonders düstere Kapitel herausgehoben. Ich finde das nicht unanständig. Die Art damit zu werben, war provokant ja. Aber im Übrigen steht da neben dem "Galgen" noch "Nicht fotografieren!".

    Offensichtlich war Rammstein bewusst, dass es einen Aufschrei geben würde. Aber sie wollten offensichtlich damit zeigen, dass so etwas durchaus Bestandteil von Kunst sein darf, und diese Political Correctness eben nichts bringt.

    Es ist auch nicht respektlos gegenüber den Opfern. Das Lied "Deutschland" wurde eben nicht als erstes mit Prachtmomenten der deutschen Geschichte beworben, sondern mit dem düstersten Kapitel. Deutet für mich auf ein kritisches Geschichtsverständnis hin, und wie gesagt, ich finde als Mittel der Kunst legitim. Die Message die sie damit aussenden, finde ich wie gesagt auch gut. Dass man das Thema Holocaust zwar durchaus in respektvollem Abstand behandeln sollte, aber wie jedes andere Thema auch dennoch einen Platz in der Kunst haben darf.

    Ich wünschte mir nur die Texte seien weniger nationalistisch und sexistisch.

    Ich würde gerne mal wissen, wo du diese Vorwürfe hernimmst. WhiteShadow hatte z .B. das Lied "Mein Land" angesprochen, vielleicht würde es dir helfen, dass Lied mal mit Video anschauen. Ich bezweifle, dass du das danach noch allzu ernst nehmen kannst. Ansonsten fällt mir erstmal auch nichts nationalistisches von Rammstein ein. Sie haben halt immer Texte, die es wert sind, dass man sich einen Moment damit beschäftigt, zumindest in den meisten Fällen.

    Im neuen Lied finde ich es sogar im Text noch viel eindeutiger...


    Sie singen "Deutschland, Deutschland über ALLEN" nicht über "ALLES". Ich habe den Song auch noch nicht schlüssig interpretiert, aber über allen sagt ja gewissermaßen aus, dass sich keiner dem entziehen kann, wobei mir noch nicht ganz klar ist, ob es da um die geht über die Deutschland kommt, oder die, die dem Deutschlandwahn folgen, was ich eher glaube, weil sich durch den ganzen Song ja der Zwiespalt zieht, z.B. :"Man kann dich lieben (du liebst, du liebst, du liebst, du liebst)
    Und will dich hassen (du hasst, du hasst, du hasst, du hasst)"


    Oder "Übermenschen, überdrüssig, wer hoch steigt wird tief fallen". Man muss sich schon viel Mühe geben, das wirklich nationalistisch zu interpretieren. Im Moment, aber vielleicht muss ich es noch ein paar mal hören, verstehe ich das Lied so, dass ein Mitläufer über seinen Zwiespalt spricht, weil er zwar zu Deutschland stehen will, aber eben der kalten "Deutschland-über-alles-Ideologie" überdrüssig ist. Vermutlich beginnt er aufgrund der Absurdität der Ideologie und der Grausamkeit der Taten zu zweifeln. Im Grunde ist das bei allen Rammsteinliedern so, mir würde kein nationalistisches, und schon gar kein sexistischer Text einfallen.

    Rammstein sind Meister Provokation, wie bereits geschrieben, ist das durchaus gelungenes Marketing. Aber wenn man halt genau hinschaut...

    Das Lied schließt ja immerhin mit "Deutschland, meine Liebe, kann ich dir nicht geben!"

    Wobei ich mir nicht sicher bin, aufgrund des sehr bilderreichen Videos, ob es wirklich allein um Nazi-Deutschland gehen soll, oder ob das eher Mittel zur Provokation ist, und es nicht doch um was anderes geht.

    Mittlerweile höre ich, im Gegensatz zum letzten Post extrem viel Rammstein. Habe auch einige neue Favoriten wie "Spieluhr", "Roter Sand", "Liese", "Armour", "Ich will" und einige weitere...

    Zur Zeit höre ich sogar fast überwiegend Rammstein (wobei das eben so Phasen sind, wo man intensivst eine Band hört, das ändert sich dann auch wieder), unabhängig von dem kommenden Album tatsächlich. Umso mehr freue ich mich, dass da wieder was neues kommt, 10 Jahre sind doch eine etwas lange Pause.^^


    Und die Aufregung, nun, offensichtlich kann Rammstein das immer noch, mit dem provozieren. Natürlich finde ich es albern und unverhältnismäßig, weil nichts geleugnet, verharmlost oder sonst irgendwie missbraucht wurde. Aber war ja klar, dass da von den super politisch korrekten gleich wieder jemand am hyperventilieren ist... Aber ich denke mal, neben einer Andeutung in welche Richtung das Album gehen soll, war auch genau das der Ziel des Trailers. Ich denke mal, sie haben mal wieder alles richtig gemacht.

    Steht bei mir ziemlich weit oben auf der Liste, der Spiele die ich mir zulegen will, warte allerdings bis es mal reduziert ist auf Steam. Als großer Lovecraft-Fan sieht das Spiel für mich schon verdammt gut gestaltet aus, zumindest atmosphärisch. Ich habe gelesen, dass es gameplaytechnisch durchaus seine Schwächen hat und streckenweise auch sehr zäh ist, aber an Atmosphäre unglaublich viel zu bieten hat und auch der Wahnsinn und die Düsternis sich im Verlaufe des Spiels immer weiter steigern... Und dem entsprechen was man von einer Lovecraft-Umsetzung erwarten würde.

    Bin auf jeden Fall sehr interessiert, möchte aber keine 45 Euro dafür ausgeben. Irgendwann wird es im Steam Sale sicher mal günstig zu bekommen sein.

    Das erklärt einiges. Ich fänd zwar auch eine Serie um den Silmarillion-Stoff ganz interessant, aber für eine typische Serie eignet sich das 2. Zeitalter besser. Ich bin nur mal gespannt, wie weit sie den Bogen spannen, vermute aber mal es wird dann erst nach der Zerstörung Numenors spielen und einen relativ kleinen Zeitabschnitt mit einer durchgängigen Handlung thematisieren. Alles andere wäre dann wieder schwierig in geeigneter Qualität umzusetzen, die gesamte Geschichte um Saurons Aufstieg und Fall ist ja ziemlich lang.
    Man darf gespannt sein.

    Auch die Charaktere sind viel zu platt für eine erwachsene Geschichte.

    Das ist eine etwas eingeengte Sichtweise. Ich meine in Herr der Ringe liegt der Fokus sowieso mehr auf der Welt als auf den Charakteren, und die ist auf jeden Fall nicht platt. Das war ja quasi Tolkiens echtes Werk und seine Leidenschaft, sich eine möglichst komplexe Welt um seine selbst konstruierten Sprachen herum zu konstruieren.

    Aber abgesehen davon, steht der Fokus in den Büchern charaktertechnisch klar auf Frodo, Sam und Gollum (Merry und Pippin auch durchaus noch, Legolas, Aragorn und Gimli weniger) und mit denen setzt er sich doch recht eingehend auseinander. Klar, es kommen keine Charakterfacetten wie in irgendwelchen Werken der klassischen Literatur (was weiß ich, Krieg und Frieden) zutage, aber ich finde es auch nicht sonderlich sinnvoll, Herr der Ringe nach solchen Maßstäben zu behandeln, da es eben eine Fantasy und Abenteuergeschichte ist, und der Fokus wie gesagt auf was ganz anderem liegt, und die Charaktere soweit beleuchtet werden, wie es für die Geschichte notwendig ist, die dafür wichtigen Charakterzüge aber schon in einer gewissen Tiefe.

    Auch das Gut-Böse-Schema passt zum Genre. Komplexe Familientragödien würden in so eine Geschichte schlichtweg nicht reinpassen.

    Schon lange vor Tolkien gab es sehr gutes Fantasy das aber in eine ganz andere Richtung ging als "Der Herr der Ringe".

    Ich kenne z.B. Clark Ashton Smith (eher unbekannt), der überwiegend nicht zusammenhängende Kurzgeschichten geschrieben hat, aber auch ein paar Zyklen in selbst erdachten Welten, die dann nicht die Komplexität von Mittelerde erreicht haben. Die Aussage, dass er das Fantasy-Genre begründet hat, ist natürlich falsch. Und auch wenn ich den Namen Robart E. Howard kenne und auch Conan mit ihm assoziiere, kenne ich Conan nicht.

    Aber wenn man sich mal anschaut was es alles um Herr der Ringe herum gibt, an weiteren Werken und Fragmenten, dann sieht man schon worum es geht: Die Art des Worldbuildings war schon etwas neues und unerreicht. Korrigiere mich wenn ich falsch liege, da ich nichts von Howard gelesen habe, aber ich habe mich mal umgeschaut was es so von ihm gibt (aus Interesse, da es auch ein Autor war der mit Lovecraft zu tun hatte), und mich würde es schon wundern, wenn es da derart viel Stoff und in der Tiefe gäbe.

    Wobei du ja bereits zugegeben hast, dass die Komplexität der Geschichtsschreibung nicht an Mittelerde (bzw. eigentlich Arda) heranreicht. Dazu kommen noch zwei eigene Sprachen, und dass Tolkien sich bei jedem Volk komplexe Gedanken um Herkunft und Geschichte gemacht hat, zumindest in welche Richtung deren Sprache geht, hat dies auch stets bei der immer kohärenten Namensfindung berücksichtigt, und anders als viele Autoren auch nicht vergessen, wie sich die Völker untereinander verständigen.

    Und sorry Deku , dass ich dies nun so aufrolle, wenn dudoch schlichten möchtest. Aber in dem Fall muss ich wohl transparent sein, weilnun offene Anschuldigungen im Raum stehen, die offenbar von anderen Usern (z.B.Zero) ohne Hinterfragung für wahr befunden werden.

    Ich möchte das nur kurz richtigstellen, falls ich mich unklar ausgedrückt habe. In meiner grenzenlosen Naivität und den Glaube ans Gute, meinte ich erstmal, dass man alle Vorwürfe solcher Art erstmal ernstnehmen, und nicht von vornherein vom Tisch kehren soll und den nachgehen soll. Deshalb schrieb ich auch, dass man über das Thema kühl reden sollte, und meinte, man solle es nicht ohne, dass die Leute die wirklichen Hintergründe kennen (die du ja aus deiner Sicht nun dargelegt hast), einen derart emotionalen Auftritt hinlegen, obwohl scheinbar selbst die meisten aus dem Team nicht wussten worum es geht.
    Aber nur zum Verständnis, ich habe ja zugegeben, dass ich das Thema überhaupt nicht überblicke und wollte spezifisch dazu erstmal gar nichts schreiben. Fand es nur eigenartig, dass solch ein brisantes Thema im Raum steht und es niemanden zu interessieren scheint.


    Ob meine Gutgläubigkeit in diesem Fall am Ende richtig oder falsch war, sei mal dahingestellt.

    Trakon hat schon ganz Recht. Und ich bin irgendwie immer wieder erstaunt, was diesem Forum hier für eine Emotionalität innewohnt. Ich war zwar ab und zu in anderen Foren, aber nirgendwo auch nur ansatzweise so aktiv wie ich es hier mal war. Also wie repräsentativ die Vergleichswerte sind ist fraglich, ich habe mich in der Community einfach am wohlsten gefühlt, auch über Zelda hinaus. Dass es hier so emotional zugeht, muss wohl dran liegen, dass das viele genauso sehen.

    Ich bin zu selten hier um mich groß über Dinge aufzuregen, und habe auch besseres zu tun. Dennoch finde ich es bemerkenswert, wie hitzig, kontrovers und persönlich die Debatten hier immer wieder werden. Habe ich in der Form in keinem anderen Forum je erlebt. Es ist ja erstaunlich genug, dass den Leuten hier das Forum so wichtig zu sein scheint, dass sie solche Debatten für angemessen halten - es ist nur absolut nicht zielführend.

    Ich meine, jetzt mal ehrlich, es soll hier hauptsächlich um Zelda, vielleicht auch andere Videospiele und sonstigen Tratsch gehen - aber das soll kein Ersatz für das Alltagsleben sein, und deswegen verstehe ich es gut, wenn Vincent Delacroix sagt, dass er sich hier keine zusätzlichen, künstlichen zwischenmenschlichen Konflikte holen will.

    Gut, wer mich von früher kennt, weiß vielleicht, dass ich mir auch nicht zu schade, hier oft und in einer teils unschönen Weise mit anderen Usern zu streiten, aber mittlerweile wäre mir das nichts mehr. Wie gesagt, es ist nicht zielführend, was wollt ihr denn damit erreichen?

    Ich kann euch ziemlich genau sagen, was ihr damit erreicht. Irgendwie fand sich jedes mal eine befriedigende Lösung für Streits, auch wenn dafür teilweise Tage die halbe Community in Aufruhr war und teilweise eine Stimmung herrschte, dass man bloß nichts Falsches sagen durfte, damit es nicht völlig eskaliert.
    Und auch wenn die Lösung gefunden war, blieben doch Wunden zurück, weil die Fraktionen sich doch irgendwas übel genommen haben und folglich haben sich etliche Grüppchen im Forum gebildet. Ich meine es ist normal, dass man sich mit manchen Leuten besser versteht, aber ich finde es reichlich sinnlos, ein Forum in lauter Fraktionen aufzuspalten, von Leuten die nichts miteinander zu tun haben wollen teilweise. Ich meine... So funktioniert ein Forum nicht. Es geht um den offenen Austausch. Jeder kann theoretisch jederzeit in den Chat und jeder kann alle Beiträge hier lesen. Man kann entscheiden mit wem man kommuniziert, aber trotzdem koexistiert man hier. Und das ignorieren von Usern (weiß gar nicht, ob es so eine Funktion noch gibt) hat noch nie eine wirksame Alternative dargestellt.

    Jetzt, da die User hier ja alle über 16 sein dürften (um das auch noch mal aufzugreifen), kann man doch fast von erwachsenen Menschen hier sprechen. Es muss doch möglich sein, sich in einem Videospielforum respektvoll zu behandeln, und sich nicht wie in irgendwelchen sozialen Netzwerken gegenseitig anzugiften.


    Das klingt sehr platt, aber das Problem ist die Kommunikation, denn aus was anderem besteht so ein Forum nicht. Das Schöne ist, dass man im Gegensatz zum echten Leben sehr genau dosieren kann wie viel man kommunizieren will, wie oft und wie viel man hier ist, und was man über sich preisgibt, weil man in aller Ruhe vor seinem PC sitzt und sogar nochmal genau nachdenken kann, was man eigentlich schreiben will. Okay, es kommen dann in solchen Streitigkeiten schon mal Beiträge aus dem Impuls heraus, ich weiß, ging mir früher auch so. Aber dennoch, man sollte es hier noch besser hinbekommen, einen kühlen Kopf zu bewahren und das nicht persönlich zu nehmen.

    Ich weiß noch ziemlich genau, wie sehr mir Megaolf früher oft auf den Geist ging, und ich ihm vielleicht umgekehrt auch. Wie gesagt, ich war jünger und habe mich ziemlich aufgeregt, aber auf eine persönliche Ebene habe ich das trotzdem nicht projeziert, zumal ich das heute noch anders machen würde. Aber ich nehm doch nicht persönlich was irgendein alter Mann (verglichen mit mir :P) aus Österreich zu mir sagt. Die Leute kennen mich hier nicht, und mein Leben auch nicht, das gilt für die anderen User wohl auch...
    Man stellt sich eben nur so weit in einem Forum dar, wie man das für angemessen hält.


    Da würde ich eben zu einer besonneren Kommunikation raten. Da ich die ganze DSGVO-Sache nicht mitbekommen habe, will ich mich da nicht auch noch groß einmischen, aber es beschwert sich glaube niemand, dass Deku sich an geltendes Recht halten will, sondern eher, dass so plötzlich und ohne Vorwarnung kam, und die Kommunikation in dem Fall nicht gut war und als taktlos empfunden wurde, da eben sehr viele User, wie bereits mehrfach erwähnt, mit unter 16 ins Forum kamen, darunter auch ich.

    Das mit Phirone war nun ein komischer Zufall. Das mit Hyrokkin hingegen hat auch mit schlechter Kommunikation zu tun. Ich entnehme den Reaktionen, dass der Rest des Teams davon gar nichts wusste.

    Wenn sich das wirklich so verhält, wie Hyrokkin es beschreibt, und ich sehe keinen Grund ihr das nicht zu glauben, ist das eine riesige Sauerei. Sowas geht überhaupt nicht, und so wie ich ihren Beitrag verstehe und den Thread überfliege, sehe ich da einen Post gegenüber ihr, der in meinen Augen auch überhaupt nicht geht.

    Ich sage schon, ein Stück weit ist das eine persönliche Angelegenheit, und man muss sich dann auch an die eigene Nase fassen, ob man nicht sorgfältiger mit seinen Daten umgehen sollte in Zukunft. Aber offensichtlich hat sie das mit ihrem angekündigten Rückzug ja auch so gesehen. Das rechtfertigt aber den Tatbestand nicht.
    So verständlich ich die Reaktion finde, frage ich mich an dieser Stelle, ob man es nicht vielleicht doch kühl besprechen sollte. Es kann ja wohl nicht sein, dass wegen eines arschigen Users eine andere Userin hier hinschmeißt. Wenn es der Rest des Teams nicht weiß, sollte man vielleicht mal offen drüber sprechen und ich hoffe ja schon, dass das Team dann auch in der Lage ist Konsequenzen zu ziehen. Wie gesagt, sowas kann einfach nicht sein, weil eine Userin dann auch noch unfreiwillig ein persönliches Problem im Forum bekommt, was, wie ich oben geschrieben habe, nicht sein sollte. Ein Recht auf Privatsphäre muss hier jeder haben können.


    Um es mal zusammenzufassen, ich sehe hier eine wirklich verkorkste Kommunikation. Seitens des Teams, aber auch seitens der Community. Dieses Angegifte muss nicht nur nicht sein, es sollte nicht sein.
    Ich meine, kommt schon, macht euch das Spaß in so einem Forum persönliche Konflikte zu führen? Wo man eigentlich in seiner Freizeit ist um ein bisschen zu entspannen? Vor allem werden dann auch User, die keinen Bock drauf haben unfreiwillig reingezogen. Ich kann nur allen raten, künftig ein bisschen besonnener zu agieren, und wie Trakon schrieb drüber nachzudenken, wofür das Forum da ist. Eine Selbsthilfegruppe ist es sicher nicht.

    Und wie gesagt, ganz abgesehen davon, dass man ein solches Videospielforum nicht so ernst nehmen sollte, sollte man gerade als erwachsener Mensch in der Lage zu sein, auch damit klar zu kommen, dass es immer Menschen gibt, die man nicht mag. Das ist aber übrigens im echten Leben auch so, und da kann man auch nicht jeden mundtot machen, nur ist die Art der Kommunikation da nochmal völlig anders.

    Entspannt euch also alle mal ein bisschen.^^


    Ansonsten danke ich Phirone für seine Arbeit als Moderator und finde seine Entscheidung nachvollziehbar, und danke auch Hyrokkin sollte es bei ihrer Entscheidung bleiben.


    So. Meine Güte. So einen langen Beitrag wollte ich gar nicht schreiben, wollte nur mal kurz meinen Senf dazugeben.

    Hahaha, Leute euer Ernst? Ich habe es jetzt erst gesehen, zum dritten mal in Folge mit dem selben Benutzertitel einen Award für den kreativsten Benutzertitel gewonnen. Ich erinnere mich noch, wie der irgendwann mal im Chat oder so mit Roy entstanden ist.

    Was wohl erst passiert, wenn ich mir mal einen neuen Titel ausdenke?^^

    Ansonsten sehr verspätet noch Gratulation an alle anderen Award-Gewinner. Und tut mir leid, dass ich das Thema so verspätet noch mal ausgrabe, aber ich war ausgesprochen amüsiert über diesen Award, den ich jetzt erst gesehen habe. :P

    Eigentlich schon ein paar Tage länger her, aber das meiste habe ich noch nicht gelesen... (Ich kaufe mir ohnehin viel zu oft Bücher).

    Für schöne Cover bin ich auch zu faul... Aber ist bei diesen Büchern auch nicht wirklich von Belang, da das alles Bücher sind, die man aus spezifischem Interesse heraus liest.


    Das waren diesmal hauptsächlich historisch-philosophische bis wissenschaftliche Werke.

    Einmal einen Schuber mit sechs Werken der fernöstlichen "Philosophie", wenn man den Begriff mal etwas weiter fasst. Das sind "Die Kunst des Krieges" von Sunzi (habe ich bereits gelesen, höchst interessant), Fünf Ringe, Die Weisheit der Samurai, BUshido die Seele Japans, Gespräche (Konfuzius) und das Tao Te King von Laotse. Werden bei Zeiten auch den Rest noch lesen, ist auf jeden Fall mal was anderes.


    Dann "Die Entstehung der Arten" von Charles Darwin, und ja tatsächlich auf Deutsch, wieso auch nicht. Es geht ja um den Inhalt, und nicht darum wie er mit der Sprache spielt. Ich denke mir als Naturwissenschaftler sollte ich das mal gelesen haben auf jeden Fall, obwohl ich sonst nicht so zur Biologie neige, finde ich das Thema Evolution und Vererbung doch extrem interessant, und dass Darwin mit diesem Werk die moderne Evolutionsforschung begründet hat, ist wohl allgemeinhin bekannt.


    Dann habe ich mir noch ein paar gesammelte Werke von Nietzsche, Freud und Schopenhauer gekauft. Freud hat ähnlich wie Darwin eine moderne Disziplin mitbegründet, auch wenn vieles heute überholt ist, denke ich doch, dass seine Theorien sehr interessant und für die moderne Psychologie wegweisend sind. Zudem wird auch viel über Freud erzählt - Ich will mir mal selbst ein Bild machen, was der Mann so erzählt hat.

    Nietzsche klingt natürlich immer ein bisschen so, als würde man einfach schlau klingen wollen ("Ich bin ja so gebildet, ich lese Nietzsche", tatsächlich habe ich mii das eher nebenbei gekauft. Ich habe mich vor allem für Schopenhauer interessiert, und Nietzsche kam dann dazu, da er ja wesentlich von Schopenhauer beeinflusst wurde.

    Bei Letzterem habe ich mit "Die Kunst Recht zu behalten" angefangen (nicht alles in einem Rutsch, weil es werden im wesentlichen 40 Kunstgriffe aufgezählt, mit denen man im Gespräch Recht behalten kann, bzw. dass gegenüber davon überzeugen kann, dass das so ist) und "Aphorismen zur Lebensweisheit". Letzteres habe ich schon ein gutes Stück gelesen, und es ist tatsächlich extrem interessant.

    Schopenhauer ist natürlich ein alter Pessimist gewesen, und trotzdem entwickelt er aus seinen pessimistischen Ansätzen tatsächlich teilweise durchaus diskussionswürdige Lebensweisheiten.


    Fazit auf jeden Fall: Ich kaufe mir zu oft zu viele Bücher, die ich nicht schaffe alle zu lesen. Aber ich hatte einen Gutschein, und habe mich entschieden, dass Bücher dennoch immer eine sinnvolle Investition sind.^^


    Trakon Ist zwar schon etwas älter dein Beitrag, aber freut mich sehr, dass du dich auch an Lovecraft wagst, einer meiner Lieblingsautoren. Wenn du nach bizarrem Kopfkino suchst, bist du da auf jeden Fall richtig. Aber ja, es stimmt, sein Schreibstil bleibt Geschmackssache. Manche meinen er wäre sehr trocken, allerdings muss man bei Lovecraft verstehen, dass im Grunde genommen keine Schwäche ist, sondern ein stilistisches Mittel, da es so trocken und nüchtern beschrieben wird, als würde über einen realen Vorfall geschrieben werden (was ja auch die Fantasie vieler Fans beflügelt hat). Dennoch entsteht eine extrem dichte Atmosphäre, und es wird ein Gefühl des "kosmischen Wahnsinns" vermittelt, eine Kategorie, die ich so, bei keinem anderen Autor kenne.
    Wäre schön, wenn du im entsprechenden Thread deine Meinung kundtust. ;)

    Noa hat übrigens Recht... Schatten über Innsmouth ist eine der besten Geschichten Lovecrafts. Berge des Wahnsinns hingegen finde ich tatsächlich sehr zäh, ist aber für Lovecrafts Cthulhu-Mythos enorm wichtig und dennoch eine sehr faszinierende Geschichte.

    Hmmm, habe das bisher nur am Rande mitbekommen. Bin schon ein recht großer Fan von Tolkiens Werk und habe ja neben Herr der Ringe und der Hobbit auch mit viel Vergnügen das Silmarillion und Nachrichten aus Mittelerde gelesen, sowie die Kinder Hurins, die Bücher der verschollenen Geschichte Band 1 und 2 stehen auch in meinem Regal, Beren und Luthien, sowie Der Fall Gondolins sollen noch folgen.

    Was ich damit sagen will: Ich habe schon ein sehr großes Interesse an dem Franchise, auch wenn ich bisher kein Elbisch gelernt habe. :P

    Ich fand auch die drei Filme einfach grandios. Natürlich hätte man einiges besser umsetzen können, dennoch halte ich die Herr der Ringe Trilogie für ein echtes Meisterwerk. Die Hobbit-Trilogie finde ich nicht katastrophal schlecht, kommt aber an die ursprüngliche Trilogie nicht ran, was auch der ganze Fahler bei den Verfilmungen war, Der Hobbit hatte eben nie das Zeug dazu, mit Der Herr der Ringe gleichzuziehen, weil es im Buch nie so ein großer Epos war sondern eher eine Kindergeschichte. Der Versuch das Maximum an Profit rauszuholen, hat dann eben dazu geführt. Naja.


    Was da jetzt genau behandelt wird storytechnisch, kann ich mir aufgrund der Andeutungen zwar nicht so ganz vorstellen, da ich eher an Verfilmungen des Silmarillions gedacht hätte als an Stoff zwischen Herr der Ringe und der Hobbit, aber ich freue mich drauf und schaue mal was kommt.