Beiträge von Zero

    Und das neue Album ist ja mittlerweile raus und muss sagen... Beim ersten hören nicht direkt begeistert, aber jetzt finde ich das Album klasse.

    Die beiden vorab veröffentlichten Singles "Deutschland" und "Radio" waren ohnehin schon großartige Ohrwürmer mit lyrischem Niveau. Aber auch die restlichen Titel können sich sehen/hören lassen und decken ein weites Spektrum ab.

    Es gibt ruhige bis dramatische Songs wie Diamant und Weit Weg, und auch recht harte wie Puppe, Zeig dich und weitere.

    Muss sagen das Album ist also wieder sehr vielfältig und gefüllt mit echt starken Songs. Viele neue Ohrwürmer, schön, dass es von Rammstein wieder neues Material gibt.

    Lese gerade "Schwarz" aus der "Der dunkle Turm" Reihe von Stephen King. Bin noch relativ weit am Anfang, aber das Buch gefällt mir nach einer gewissen Einlesezeit sehr gut. Der Erzählstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich passt er perfekt zur Geschichte. Es geht um einen Revolvermann in einer scheinbar apokalyptischen Welt - keine Ahnung worum es genau geht, bin sehr gespannt, weil Informationen über die Welt bekommt man nur sehr langsam. Ist ja aber immerhin auch eine achtbändige Buchreihe.


    Weiterhin lese ich "Aphorismen zur Lebensweisheit" von Arthur Schopenhauer. Schopenhauers Philosophie hat mich ziemlich interessiert, er ist ja vor allem für einen extremen Pessimismus bekannt. In diesem Buch versucht er Anweisungen für ein glückliches Leben zu geben, trotz der Annahme, dass grundsätzlich alles Leben schlecht ist. Nicht alle seine Thesen sind für mich schlüssig und annehmbar, aber es gibt auch viele Punkte, über die es Wert ist nachzudenken, auf jeden Fall lesenswert.


    Dann lese ich noch Männer-WG mit Trinkzwang, ein Buch, in dem der Autor über seine Erfahrungen und sein Leben in seiner Sängerschaft berichtet. Für Insider wie mich einfach witzig, für Außenstehende die einen Einblick bekommen wollen sicherlich auch sehr empfehlenswert, da die Schilderung ausgesprochen realistisch ist.

    Also, wenn man sich Video und Text anschaut, ist es ja eher ein Überblick über die deutsche Geschichte und der Nationalsozialismus nur ein Ausschnitt. Da gab es ja mal diese schöne Diskussion, ob dieser nun ein Vogelschiss sei oder nicht, also kann man ihn schlecht weglassen bei einem Trip durch die deutsche Geschichte.

    Mit der KZ-Szene beginnt der Refrain, folgender Text:

    "Deutschland – mein Herz in Flammen
    Will dich lieben und verdammen
    Deutschland – dein Atem kalt

    So jung – und doch so alt
    Deutschland – deine Liebe
    Ist Fluch und Segen
    Deutschland – meine Liebe
    Kann ich dir nicht geben
    Deutschland!
    Deutschland!"



    So, auch wenn die Zeile "Deutschland - meine Liebe - Kann ich dir nicht geben" erst etwas später kommt, bezieht sie sich, wenn man Video und Text als Einheit betrachtet, ohne jeden Zweifel auf die KZ-Szene. Es wird also nicht bloß als Mittel zum Marketing verwendet, eigentlich wird der Nationalsozialismus im Kontext der deutschen Geschichte als besonders düstere Kapitel herausgehoben. Ich finde das nicht unanständig. Die Art damit zu werben, war provokant ja. Aber im Übrigen steht da neben dem "Galgen" noch "Nicht fotografieren!".

    Offensichtlich war Rammstein bewusst, dass es einen Aufschrei geben würde. Aber sie wollten offensichtlich damit zeigen, dass so etwas durchaus Bestandteil von Kunst sein darf, und diese Political Correctness eben nichts bringt.

    Es ist auch nicht respektlos gegenüber den Opfern. Das Lied "Deutschland" wurde eben nicht als erstes mit Prachtmomenten der deutschen Geschichte beworben, sondern mit dem düstersten Kapitel. Deutet für mich auf ein kritisches Geschichtsverständnis hin, und wie gesagt, ich finde als Mittel der Kunst legitim. Die Message die sie damit aussenden, finde ich wie gesagt auch gut. Dass man das Thema Holocaust zwar durchaus in respektvollem Abstand behandeln sollte, aber wie jedes andere Thema auch dennoch einen Platz in der Kunst haben darf.

    Ich wünschte mir nur die Texte seien weniger nationalistisch und sexistisch.

    Ich würde gerne mal wissen, wo du diese Vorwürfe hernimmst. WhiteShadow hatte z .B. das Lied "Mein Land" angesprochen, vielleicht würde es dir helfen, dass Lied mal mit Video anschauen. Ich bezweifle, dass du das danach noch allzu ernst nehmen kannst. Ansonsten fällt mir erstmal auch nichts nationalistisches von Rammstein ein. Sie haben halt immer Texte, die es wert sind, dass man sich einen Moment damit beschäftigt, zumindest in den meisten Fällen.

    Im neuen Lied finde ich es sogar im Text noch viel eindeutiger...


    Sie singen "Deutschland, Deutschland über ALLEN" nicht über "ALLES". Ich habe den Song auch noch nicht schlüssig interpretiert, aber über allen sagt ja gewissermaßen aus, dass sich keiner dem entziehen kann, wobei mir noch nicht ganz klar ist, ob es da um die geht über die Deutschland kommt, oder die, die dem Deutschlandwahn folgen, was ich eher glaube, weil sich durch den ganzen Song ja der Zwiespalt zieht, z.B. :"Man kann dich lieben (du liebst, du liebst, du liebst, du liebst)
    Und will dich hassen (du hasst, du hasst, du hasst, du hasst)"


    Oder "Übermenschen, überdrüssig, wer hoch steigt wird tief fallen". Man muss sich schon viel Mühe geben, das wirklich nationalistisch zu interpretieren. Im Moment, aber vielleicht muss ich es noch ein paar mal hören, verstehe ich das Lied so, dass ein Mitläufer über seinen Zwiespalt spricht, weil er zwar zu Deutschland stehen will, aber eben der kalten "Deutschland-über-alles-Ideologie" überdrüssig ist. Vermutlich beginnt er aufgrund der Absurdität der Ideologie und der Grausamkeit der Taten zu zweifeln. Im Grunde ist das bei allen Rammsteinliedern so, mir würde kein nationalistisches, und schon gar kein sexistischer Text einfallen.

    Rammstein sind Meister Provokation, wie bereits geschrieben, ist das durchaus gelungenes Marketing. Aber wenn man halt genau hinschaut...

    Das Lied schließt ja immerhin mit "Deutschland, meine Liebe, kann ich dir nicht geben!"

    Wobei ich mir nicht sicher bin, aufgrund des sehr bilderreichen Videos, ob es wirklich allein um Nazi-Deutschland gehen soll, oder ob das eher Mittel zur Provokation ist, und es nicht doch um was anderes geht.

    Mittlerweile höre ich, im Gegensatz zum letzten Post extrem viel Rammstein. Habe auch einige neue Favoriten wie "Spieluhr", "Roter Sand", "Liese", "Armour", "Ich will" und einige weitere...

    Zur Zeit höre ich sogar fast überwiegend Rammstein (wobei das eben so Phasen sind, wo man intensivst eine Band hört, das ändert sich dann auch wieder), unabhängig von dem kommenden Album tatsächlich. Umso mehr freue ich mich, dass da wieder was neues kommt, 10 Jahre sind doch eine etwas lange Pause.^^


    Und die Aufregung, nun, offensichtlich kann Rammstein das immer noch, mit dem provozieren. Natürlich finde ich es albern und unverhältnismäßig, weil nichts geleugnet, verharmlost oder sonst irgendwie missbraucht wurde. Aber war ja klar, dass da von den super politisch korrekten gleich wieder jemand am hyperventilieren ist... Aber ich denke mal, neben einer Andeutung in welche Richtung das Album gehen soll, war auch genau das der Ziel des Trailers. Ich denke mal, sie haben mal wieder alles richtig gemacht.

    Steht bei mir ziemlich weit oben auf der Liste, der Spiele die ich mir zulegen will, warte allerdings bis es mal reduziert ist auf Steam. Als großer Lovecraft-Fan sieht das Spiel für mich schon verdammt gut gestaltet aus, zumindest atmosphärisch. Ich habe gelesen, dass es gameplaytechnisch durchaus seine Schwächen hat und streckenweise auch sehr zäh ist, aber an Atmosphäre unglaublich viel zu bieten hat und auch der Wahnsinn und die Düsternis sich im Verlaufe des Spiels immer weiter steigern... Und dem entsprechen was man von einer Lovecraft-Umsetzung erwarten würde.

    Bin auf jeden Fall sehr interessiert, möchte aber keine 45 Euro dafür ausgeben. Irgendwann wird es im Steam Sale sicher mal günstig zu bekommen sein.

    Das erklärt einiges. Ich fänd zwar auch eine Serie um den Silmarillion-Stoff ganz interessant, aber für eine typische Serie eignet sich das 2. Zeitalter besser. Ich bin nur mal gespannt, wie weit sie den Bogen spannen, vermute aber mal es wird dann erst nach der Zerstörung Numenors spielen und einen relativ kleinen Zeitabschnitt mit einer durchgängigen Handlung thematisieren. Alles andere wäre dann wieder schwierig in geeigneter Qualität umzusetzen, die gesamte Geschichte um Saurons Aufstieg und Fall ist ja ziemlich lang.
    Man darf gespannt sein.

    Auch die Charaktere sind viel zu platt für eine erwachsene Geschichte.

    Das ist eine etwas eingeengte Sichtweise. Ich meine in Herr der Ringe liegt der Fokus sowieso mehr auf der Welt als auf den Charakteren, und die ist auf jeden Fall nicht platt. Das war ja quasi Tolkiens echtes Werk und seine Leidenschaft, sich eine möglichst komplexe Welt um seine selbst konstruierten Sprachen herum zu konstruieren.

    Aber abgesehen davon, steht der Fokus in den Büchern charaktertechnisch klar auf Frodo, Sam und Gollum (Merry und Pippin auch durchaus noch, Legolas, Aragorn und Gimli weniger) und mit denen setzt er sich doch recht eingehend auseinander. Klar, es kommen keine Charakterfacetten wie in irgendwelchen Werken der klassischen Literatur (was weiß ich, Krieg und Frieden) zutage, aber ich finde es auch nicht sonderlich sinnvoll, Herr der Ringe nach solchen Maßstäben zu behandeln, da es eben eine Fantasy und Abenteuergeschichte ist, und der Fokus wie gesagt auf was ganz anderem liegt, und die Charaktere soweit beleuchtet werden, wie es für die Geschichte notwendig ist, die dafür wichtigen Charakterzüge aber schon in einer gewissen Tiefe.

    Auch das Gut-Böse-Schema passt zum Genre. Komplexe Familientragödien würden in so eine Geschichte schlichtweg nicht reinpassen.

    Schon lange vor Tolkien gab es sehr gutes Fantasy das aber in eine ganz andere Richtung ging als "Der Herr der Ringe".

    Ich kenne z.B. Clark Ashton Smith (eher unbekannt), der überwiegend nicht zusammenhängende Kurzgeschichten geschrieben hat, aber auch ein paar Zyklen in selbst erdachten Welten, die dann nicht die Komplexität von Mittelerde erreicht haben. Die Aussage, dass er das Fantasy-Genre begründet hat, ist natürlich falsch. Und auch wenn ich den Namen Robart E. Howard kenne und auch Conan mit ihm assoziiere, kenne ich Conan nicht.

    Aber wenn man sich mal anschaut was es alles um Herr der Ringe herum gibt, an weiteren Werken und Fragmenten, dann sieht man schon worum es geht: Die Art des Worldbuildings war schon etwas neues und unerreicht. Korrigiere mich wenn ich falsch liege, da ich nichts von Howard gelesen habe, aber ich habe mich mal umgeschaut was es so von ihm gibt (aus Interesse, da es auch ein Autor war der mit Lovecraft zu tun hatte), und mich würde es schon wundern, wenn es da derart viel Stoff und in der Tiefe gäbe.

    Wobei du ja bereits zugegeben hast, dass die Komplexität der Geschichtsschreibung nicht an Mittelerde (bzw. eigentlich Arda) heranreicht. Dazu kommen noch zwei eigene Sprachen, und dass Tolkien sich bei jedem Volk komplexe Gedanken um Herkunft und Geschichte gemacht hat, zumindest in welche Richtung deren Sprache geht, hat dies auch stets bei der immer kohärenten Namensfindung berücksichtigt, und anders als viele Autoren auch nicht vergessen, wie sich die Völker untereinander verständigen.

    Und sorry Deku , dass ich dies nun so aufrolle, wenn dudoch schlichten möchtest. Aber in dem Fall muss ich wohl transparent sein, weilnun offene Anschuldigungen im Raum stehen, die offenbar von anderen Usern (z.B.Zero) ohne Hinterfragung für wahr befunden werden.

    Ich möchte das nur kurz richtigstellen, falls ich mich unklar ausgedrückt habe. In meiner grenzenlosen Naivität und den Glaube ans Gute, meinte ich erstmal, dass man alle Vorwürfe solcher Art erstmal ernstnehmen, und nicht von vornherein vom Tisch kehren soll und den nachgehen soll. Deshalb schrieb ich auch, dass man über das Thema kühl reden sollte, und meinte, man solle es nicht ohne, dass die Leute die wirklichen Hintergründe kennen (die du ja aus deiner Sicht nun dargelegt hast), einen derart emotionalen Auftritt hinlegen, obwohl scheinbar selbst die meisten aus dem Team nicht wussten worum es geht.
    Aber nur zum Verständnis, ich habe ja zugegeben, dass ich das Thema überhaupt nicht überblicke und wollte spezifisch dazu erstmal gar nichts schreiben. Fand es nur eigenartig, dass solch ein brisantes Thema im Raum steht und es niemanden zu interessieren scheint.


    Ob meine Gutgläubigkeit in diesem Fall am Ende richtig oder falsch war, sei mal dahingestellt.

    Trakon hat schon ganz Recht. Und ich bin irgendwie immer wieder erstaunt, was diesem Forum hier für eine Emotionalität innewohnt. Ich war zwar ab und zu in anderen Foren, aber nirgendwo auch nur ansatzweise so aktiv wie ich es hier mal war. Also wie repräsentativ die Vergleichswerte sind ist fraglich, ich habe mich in der Community einfach am wohlsten gefühlt, auch über Zelda hinaus. Dass es hier so emotional zugeht, muss wohl dran liegen, dass das viele genauso sehen.

    Ich bin zu selten hier um mich groß über Dinge aufzuregen, und habe auch besseres zu tun. Dennoch finde ich es bemerkenswert, wie hitzig, kontrovers und persönlich die Debatten hier immer wieder werden. Habe ich in der Form in keinem anderen Forum je erlebt. Es ist ja erstaunlich genug, dass den Leuten hier das Forum so wichtig zu sein scheint, dass sie solche Debatten für angemessen halten - es ist nur absolut nicht zielführend.

    Ich meine, jetzt mal ehrlich, es soll hier hauptsächlich um Zelda, vielleicht auch andere Videospiele und sonstigen Tratsch gehen - aber das soll kein Ersatz für das Alltagsleben sein, und deswegen verstehe ich es gut, wenn Vincent Delacroix sagt, dass er sich hier keine zusätzlichen, künstlichen zwischenmenschlichen Konflikte holen will.

    Gut, wer mich von früher kennt, weiß vielleicht, dass ich mir auch nicht zu schade, hier oft und in einer teils unschönen Weise mit anderen Usern zu streiten, aber mittlerweile wäre mir das nichts mehr. Wie gesagt, es ist nicht zielführend, was wollt ihr denn damit erreichen?

    Ich kann euch ziemlich genau sagen, was ihr damit erreicht. Irgendwie fand sich jedes mal eine befriedigende Lösung für Streits, auch wenn dafür teilweise Tage die halbe Community in Aufruhr war und teilweise eine Stimmung herrschte, dass man bloß nichts Falsches sagen durfte, damit es nicht völlig eskaliert.
    Und auch wenn die Lösung gefunden war, blieben doch Wunden zurück, weil die Fraktionen sich doch irgendwas übel genommen haben und folglich haben sich etliche Grüppchen im Forum gebildet. Ich meine es ist normal, dass man sich mit manchen Leuten besser versteht, aber ich finde es reichlich sinnlos, ein Forum in lauter Fraktionen aufzuspalten, von Leuten die nichts miteinander zu tun haben wollen teilweise. Ich meine... So funktioniert ein Forum nicht. Es geht um den offenen Austausch. Jeder kann theoretisch jederzeit in den Chat und jeder kann alle Beiträge hier lesen. Man kann entscheiden mit wem man kommuniziert, aber trotzdem koexistiert man hier. Und das ignorieren von Usern (weiß gar nicht, ob es so eine Funktion noch gibt) hat noch nie eine wirksame Alternative dargestellt.

    Jetzt, da die User hier ja alle über 16 sein dürften (um das auch noch mal aufzugreifen), kann man doch fast von erwachsenen Menschen hier sprechen. Es muss doch möglich sein, sich in einem Videospielforum respektvoll zu behandeln, und sich nicht wie in irgendwelchen sozialen Netzwerken gegenseitig anzugiften.


    Das klingt sehr platt, aber das Problem ist die Kommunikation, denn aus was anderem besteht so ein Forum nicht. Das Schöne ist, dass man im Gegensatz zum echten Leben sehr genau dosieren kann wie viel man kommunizieren will, wie oft und wie viel man hier ist, und was man über sich preisgibt, weil man in aller Ruhe vor seinem PC sitzt und sogar nochmal genau nachdenken kann, was man eigentlich schreiben will. Okay, es kommen dann in solchen Streitigkeiten schon mal Beiträge aus dem Impuls heraus, ich weiß, ging mir früher auch so. Aber dennoch, man sollte es hier noch besser hinbekommen, einen kühlen Kopf zu bewahren und das nicht persönlich zu nehmen.

    Ich weiß noch ziemlich genau, wie sehr mir Megaolf früher oft auf den Geist ging, und ich ihm vielleicht umgekehrt auch. Wie gesagt, ich war jünger und habe mich ziemlich aufgeregt, aber auf eine persönliche Ebene habe ich das trotzdem nicht projeziert, zumal ich das heute noch anders machen würde. Aber ich nehm doch nicht persönlich was irgendein alter Mann (verglichen mit mir :P) aus Österreich zu mir sagt. Die Leute kennen mich hier nicht, und mein Leben auch nicht, das gilt für die anderen User wohl auch...
    Man stellt sich eben nur so weit in einem Forum dar, wie man das für angemessen hält.


    Da würde ich eben zu einer besonneren Kommunikation raten. Da ich die ganze DSGVO-Sache nicht mitbekommen habe, will ich mich da nicht auch noch groß einmischen, aber es beschwert sich glaube niemand, dass Deku sich an geltendes Recht halten will, sondern eher, dass so plötzlich und ohne Vorwarnung kam, und die Kommunikation in dem Fall nicht gut war und als taktlos empfunden wurde, da eben sehr viele User, wie bereits mehrfach erwähnt, mit unter 16 ins Forum kamen, darunter auch ich.

    Das mit Phirone war nun ein komischer Zufall. Das mit Hyrokkin hingegen hat auch mit schlechter Kommunikation zu tun. Ich entnehme den Reaktionen, dass der Rest des Teams davon gar nichts wusste.

    Wenn sich das wirklich so verhält, wie Hyrokkin es beschreibt, und ich sehe keinen Grund ihr das nicht zu glauben, ist das eine riesige Sauerei. Sowas geht überhaupt nicht, und so wie ich ihren Beitrag verstehe und den Thread überfliege, sehe ich da einen Post gegenüber ihr, der in meinen Augen auch überhaupt nicht geht.

    Ich sage schon, ein Stück weit ist das eine persönliche Angelegenheit, und man muss sich dann auch an die eigene Nase fassen, ob man nicht sorgfältiger mit seinen Daten umgehen sollte in Zukunft. Aber offensichtlich hat sie das mit ihrem angekündigten Rückzug ja auch so gesehen. Das rechtfertigt aber den Tatbestand nicht.
    So verständlich ich die Reaktion finde, frage ich mich an dieser Stelle, ob man es nicht vielleicht doch kühl besprechen sollte. Es kann ja wohl nicht sein, dass wegen eines arschigen Users eine andere Userin hier hinschmeißt. Wenn es der Rest des Teams nicht weiß, sollte man vielleicht mal offen drüber sprechen und ich hoffe ja schon, dass das Team dann auch in der Lage ist Konsequenzen zu ziehen. Wie gesagt, sowas kann einfach nicht sein, weil eine Userin dann auch noch unfreiwillig ein persönliches Problem im Forum bekommt, was, wie ich oben geschrieben habe, nicht sein sollte. Ein Recht auf Privatsphäre muss hier jeder haben können.


    Um es mal zusammenzufassen, ich sehe hier eine wirklich verkorkste Kommunikation. Seitens des Teams, aber auch seitens der Community. Dieses Angegifte muss nicht nur nicht sein, es sollte nicht sein.
    Ich meine, kommt schon, macht euch das Spaß in so einem Forum persönliche Konflikte zu führen? Wo man eigentlich in seiner Freizeit ist um ein bisschen zu entspannen? Vor allem werden dann auch User, die keinen Bock drauf haben unfreiwillig reingezogen. Ich kann nur allen raten, künftig ein bisschen besonnener zu agieren, und wie Trakon schrieb drüber nachzudenken, wofür das Forum da ist. Eine Selbsthilfegruppe ist es sicher nicht.

    Und wie gesagt, ganz abgesehen davon, dass man ein solches Videospielforum nicht so ernst nehmen sollte, sollte man gerade als erwachsener Mensch in der Lage zu sein, auch damit klar zu kommen, dass es immer Menschen gibt, die man nicht mag. Das ist aber übrigens im echten Leben auch so, und da kann man auch nicht jeden mundtot machen, nur ist die Art der Kommunikation da nochmal völlig anders.

    Entspannt euch also alle mal ein bisschen.^^


    Ansonsten danke ich Phirone für seine Arbeit als Moderator und finde seine Entscheidung nachvollziehbar, und danke auch Hyrokkin sollte es bei ihrer Entscheidung bleiben.


    So. Meine Güte. So einen langen Beitrag wollte ich gar nicht schreiben, wollte nur mal kurz meinen Senf dazugeben.

    Hahaha, Leute euer Ernst? Ich habe es jetzt erst gesehen, zum dritten mal in Folge mit dem selben Benutzertitel einen Award für den kreativsten Benutzertitel gewonnen. Ich erinnere mich noch, wie der irgendwann mal im Chat oder so mit Roy entstanden ist.

    Was wohl erst passiert, wenn ich mir mal einen neuen Titel ausdenke?^^

    Ansonsten sehr verspätet noch Gratulation an alle anderen Award-Gewinner. Und tut mir leid, dass ich das Thema so verspätet noch mal ausgrabe, aber ich war ausgesprochen amüsiert über diesen Award, den ich jetzt erst gesehen habe. :P

    Eigentlich schon ein paar Tage länger her, aber das meiste habe ich noch nicht gelesen... (Ich kaufe mir ohnehin viel zu oft Bücher).

    Für schöne Cover bin ich auch zu faul... Aber ist bei diesen Büchern auch nicht wirklich von Belang, da das alles Bücher sind, die man aus spezifischem Interesse heraus liest.


    Das waren diesmal hauptsächlich historisch-philosophische bis wissenschaftliche Werke.

    Einmal einen Schuber mit sechs Werken der fernöstlichen "Philosophie", wenn man den Begriff mal etwas weiter fasst. Das sind "Die Kunst des Krieges" von Sunzi (habe ich bereits gelesen, höchst interessant), Fünf Ringe, Die Weisheit der Samurai, BUshido die Seele Japans, Gespräche (Konfuzius) und das Tao Te King von Laotse. Werden bei Zeiten auch den Rest noch lesen, ist auf jeden Fall mal was anderes.


    Dann "Die Entstehung der Arten" von Charles Darwin, und ja tatsächlich auf Deutsch, wieso auch nicht. Es geht ja um den Inhalt, und nicht darum wie er mit der Sprache spielt. Ich denke mir als Naturwissenschaftler sollte ich das mal gelesen haben auf jeden Fall, obwohl ich sonst nicht so zur Biologie neige, finde ich das Thema Evolution und Vererbung doch extrem interessant, und dass Darwin mit diesem Werk die moderne Evolutionsforschung begründet hat, ist wohl allgemeinhin bekannt.


    Dann habe ich mir noch ein paar gesammelte Werke von Nietzsche, Freud und Schopenhauer gekauft. Freud hat ähnlich wie Darwin eine moderne Disziplin mitbegründet, auch wenn vieles heute überholt ist, denke ich doch, dass seine Theorien sehr interessant und für die moderne Psychologie wegweisend sind. Zudem wird auch viel über Freud erzählt - Ich will mir mal selbst ein Bild machen, was der Mann so erzählt hat.

    Nietzsche klingt natürlich immer ein bisschen so, als würde man einfach schlau klingen wollen ("Ich bin ja so gebildet, ich lese Nietzsche", tatsächlich habe ich mii das eher nebenbei gekauft. Ich habe mich vor allem für Schopenhauer interessiert, und Nietzsche kam dann dazu, da er ja wesentlich von Schopenhauer beeinflusst wurde.

    Bei Letzterem habe ich mit "Die Kunst Recht zu behalten" angefangen (nicht alles in einem Rutsch, weil es werden im wesentlichen 40 Kunstgriffe aufgezählt, mit denen man im Gespräch Recht behalten kann, bzw. dass gegenüber davon überzeugen kann, dass das so ist) und "Aphorismen zur Lebensweisheit". Letzteres habe ich schon ein gutes Stück gelesen, und es ist tatsächlich extrem interessant.

    Schopenhauer ist natürlich ein alter Pessimist gewesen, und trotzdem entwickelt er aus seinen pessimistischen Ansätzen tatsächlich teilweise durchaus diskussionswürdige Lebensweisheiten.


    Fazit auf jeden Fall: Ich kaufe mir zu oft zu viele Bücher, die ich nicht schaffe alle zu lesen. Aber ich hatte einen Gutschein, und habe mich entschieden, dass Bücher dennoch immer eine sinnvolle Investition sind.^^


    Trakon Ist zwar schon etwas älter dein Beitrag, aber freut mich sehr, dass du dich auch an Lovecraft wagst, einer meiner Lieblingsautoren. Wenn du nach bizarrem Kopfkino suchst, bist du da auf jeden Fall richtig. Aber ja, es stimmt, sein Schreibstil bleibt Geschmackssache. Manche meinen er wäre sehr trocken, allerdings muss man bei Lovecraft verstehen, dass im Grunde genommen keine Schwäche ist, sondern ein stilistisches Mittel, da es so trocken und nüchtern beschrieben wird, als würde über einen realen Vorfall geschrieben werden (was ja auch die Fantasie vieler Fans beflügelt hat). Dennoch entsteht eine extrem dichte Atmosphäre, und es wird ein Gefühl des "kosmischen Wahnsinns" vermittelt, eine Kategorie, die ich so, bei keinem anderen Autor kenne.
    Wäre schön, wenn du im entsprechenden Thread deine Meinung kundtust. ;)

    Noa hat übrigens Recht... Schatten über Innsmouth ist eine der besten Geschichten Lovecrafts. Berge des Wahnsinns hingegen finde ich tatsächlich sehr zäh, ist aber für Lovecrafts Cthulhu-Mythos enorm wichtig und dennoch eine sehr faszinierende Geschichte.

    Hmmm, habe das bisher nur am Rande mitbekommen. Bin schon ein recht großer Fan von Tolkiens Werk und habe ja neben Herr der Ringe und der Hobbit auch mit viel Vergnügen das Silmarillion und Nachrichten aus Mittelerde gelesen, sowie die Kinder Hurins, die Bücher der verschollenen Geschichte Band 1 und 2 stehen auch in meinem Regal, Beren und Luthien, sowie Der Fall Gondolins sollen noch folgen.

    Was ich damit sagen will: Ich habe schon ein sehr großes Interesse an dem Franchise, auch wenn ich bisher kein Elbisch gelernt habe. :P

    Ich fand auch die drei Filme einfach grandios. Natürlich hätte man einiges besser umsetzen können, dennoch halte ich die Herr der Ringe Trilogie für ein echtes Meisterwerk. Die Hobbit-Trilogie finde ich nicht katastrophal schlecht, kommt aber an die ursprüngliche Trilogie nicht ran, was auch der ganze Fahler bei den Verfilmungen war, Der Hobbit hatte eben nie das Zeug dazu, mit Der Herr der Ringe gleichzuziehen, weil es im Buch nie so ein großer Epos war sondern eher eine Kindergeschichte. Der Versuch das Maximum an Profit rauszuholen, hat dann eben dazu geführt. Naja.


    Was da jetzt genau behandelt wird storytechnisch, kann ich mir aufgrund der Andeutungen zwar nicht so ganz vorstellen, da ich eher an Verfilmungen des Silmarillions gedacht hätte als an Stoff zwischen Herr der Ringe und der Hobbit, aber ich freue mich drauf und schaue mal was kommt.

    Was für eine hitzige Diskussion...

    Ich muss zum Grafikstil sagen... Nun ja, hätte nicht sein müssen. Da war ALBW tatsächlich noch besser. Ich kann mir vorstellen, dass man ein wenig das seltsam-verschroben traumhafte rüberbringen will, was Cocolint ja sowieso schon immer hatte, und sich damit erklärt, dass es ja nur ein Traum ist. Für das Zoodorf z.B. mag das durchaus angemessen sein. Allerdings war Cocolint nicht überall lächerlich, es gab recht düstere Ecken und Passagen, ich denke an die Ruinen, die Berge. Und generell waren die Dungeons nicht bunt und lustig, sondern schon relativ düster. Und es gab eben Szenen, in denen kann das Spiel ein ziemlich bedrückendes Gefühl hinterlassen. So gesehen, finde ich diesen Grafikstil nicht absolut furchtbar, aber diesem Spiel im Großen und Ganzen auch nicht angemessen. Das Verrückte soll verrückt aussehen, aber das was düster ist, eben düster - und das kann irgendwie nicht funktionieren, wenn man so einen dämlichen Babylink rumhüpfen sieht.

    Verstehe zumindest teilweise schon was Trakon meint, wenn er sagt, dass man sich von Nintendo nicht mehr so angesprochen fühlt wie früher. Allerdings sehe ich das in diesem Fall nicht ganz so radikal.


    Aber okay, ich denke, daran kann man sich gewöhnen. Denn ansonsten freue ich mich über das Remake, und es wäre auch ein weiterer Grund, sich doch mal eine Switch zuzulegen in absehbarer Zukunft, da es immer mehr Spiele gibt, die für sich alleine genommen schon ein Kaufgrund sein könnten.
    Ich meine es hat mir auch im Nachhinein Spaß gemacht, Links Awakening DX im damaligen Stil zu spielen, aber eine halbwegs moderne Optik und Akustik machen eben doch nochmal was her.

    Wie viel letztlich neu ist, ist mir angesichts dieses gigantischen technischen Unterschiedes nicht so wichtig. Ich fände es schön, wenn es einige kleine Neuerungen gäbe, aber es ist nicht schlimm, wenn es am Ende nicht allzu viel ist, denn wie hier auch schon gesagt wurde, soll es ja Links Awakening sein, und kein anderes Spiel.


    So gesehen, mal schauen was kommt. Auf jeden Fall sehr erfreulich, dass die älteren Teile der Serie nach wie vor eine gewisse Aufmerksamkeit genießen. :)

    Nach dem das Spiel 1 1/2 Jahre oder länger nur rumlag bei mir, habe ich nun die letzten paar Stunden der Hauptstory fertiggespielt, und muss zumindest sagen, dass die Handlung gegen Ende eines Mystery Dungeon Teils würdig war, auch wenn die die ersten beiden bei mir nach wie vor mehr Sympathie genießen diesbezüglich. Und die Story ist auch ziemlich dialoglastig.

    Wobei ich sagen muss, in Bezug auf Kitsch, haben sich die Macher in diesem Spiel nochmal selbst übertroffen - aber das ist schon in Ordnung.

    Was mich wirklich ärgert, ist das ganze Missionsteam, was wirklich absoluter Müll geworden ist. Man nimmt Missionen nicht mehr über schwarze Bretter an, sondern über so einen komisches Connexus-Menü oder wie das auch heißt. Jedenfalls gibt es somit nicht mehr so endlos viele Aufträge, sondern eine bestimmte Anzahl. Und man rekrutiert Pokemon nicht mehr zufällig, sondern bekommt sie als Belohnung für abgeschlossene Mission. Noch besser... Nach einer Mission wird man teilweise mit 3-5 Pokemon zugeballert, die mit der Aufgabe an sich gar nichts zu tun hatten. Und als wäre es nicht alles, so bekommt man bereits ganz zu Beginn des Spiels Pokemon auf Level 50, vollentwickelte Pokemon...

    Ich gebe ja zu, dass es wohl mehr als nur nervig gewesen wäre in den ersten Teilen der Reihe alle Pokemon zu sammeln (vor allem der Spaß im ersten Teil mit den Partnerarrealen). Aber ehrlich gesagt, kenne ich auch niemanden der je diesen Anspruch gehabt hätte, weil ums Sammeln gehts in Mystery Dungeon anders als in den Hauptreihenteilen nicht wirklich. Viel mehr geht es darum schwierige Dungeons zu lösen und sich vielleicht auch das Wunschteam zusammenzustellen, wenn man darauf Lust hat. Und das leveln ist auch wirklich super zäh und keiner will in diesem Spiel hunderte Pokemon leveln und entwickeln... Aber einfach vollentwickelte Pokemon hinterhergeschmissen zu bekommen, halte ich jetzt für keine gelungene Verbesserung dieses Systems, sondern wie gesagt, für völligen Müll.

    Das trübt den Gesamteindruck des Spiels sehr stark, weil es ja einen Großteil des Spielspaßes abseits der Hauptstory ausmacht (auch wenn ich mal stark vermute, dass ohnehin die wenigsten die Mystery Dungeon Teile deutlich über die Storyevents (gibt ja nach der Hauptstory immer noch sehr viel) hinausspielt).


    Ansonsten, wie gesagt, die Story ist wirklich recht gelungen, der Soundtrack ist auch wieder echt gut und auch die neue Optik macht was her. Aber alles in allem ziehe ich die ersten Teile diesem Ableger der Reihe vor. Aber dennoch konnte mich das Spiel jetzt zum Ende hin doch noch etwas überzeugen - etwas weniger Prolog hätte dem Spiel gut getan, denn anders als die Vorgänger, war dieser hier sehr zäh, und es dauerte sehr, sehr lange bis die Story in Fahrt kam. Und da man währen dieser (anders als in den Vorgängern) quasi vollständig sehr unfrei war, machte das auf Dauer auch nicht wirklich Spaß, obwohl die Idee ganz niedlich war.


    Nun ja, alles in allem ein ganz gutes Spiel, mit einem durchaus knackigen Schwierigkeitsgrad (der auch durchaus etwas unfair wirken kann teilweise, aber es ist machbar).

    Die Mystery-Dungeon-Reihe bleibt Geschmackssache, dieses Spiel vielleicht noch mehr als seine Vorgänger.

    Die Eishöhle hat keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen, denn ich musste erst ein paar Momente überlegen, bis mir dann doch wieder ein paar Bilder in den Sinn kamen. Meine Sympathie für Eisdungeons in Zelda-Spielen ist ohnehin eher gering, auch wenn das Alte Anwesen bei Twilight Princess eine Ausnahme darstellt.

    Rumgerutsche und dämliche Schieberätsel - brauche ich beides nicht. Und dass mir das am besten im Gedächtnis geblieben ist und nicht das schöne blaue Feuer und das Auftauen dieser roten Eishaufen, spricht jetzt auch nicht gerade für die Eishöhle...^^
    Ist letztlich ein Minidungeon, und weil er so Mini ist, hat es mich auch nie groß gestört.


    Letztlich muss man diesem Ort aber wohl tatsächlich lassen, dass er sehr atmosphärisch ist.

    Ich finde es gibt kaum Charaktere in TP die nicht seltsam sind, zumindest die menschlichen. Nicht, dass Zelda nicht generell etwas seltsame Charaktere hätte (siehe Maskenhändler, Tingle), aber in TP sind selbst absolute Nebencharaktere oft mehr als nur seltsam.


    Wenn ich mir einen rauspicken soll... Maro. Das ist nur ein kleiner Junge, aber irgendwie ist das Kind total gruselig und unsympathisch. Wie er dann noch zum Geschäftsmann wird, untermauert das weiter.

    Oder der Postbote... Ich meine irgendwie ist der amüsant, aber es hat auch einen ziemlich obszönen Beigeschmack und beim ersten mal, war ich schon ziemlich irritiert.

    Wie gesagt, das Spiel ist so voll mit seltsamen Charakteren, dass es kaum Sinn ergibt alle aufzuzählen. Der Arzt von Hyrule-Stadt z.B. ist auch noch ziemlich schräg, mit seinem völlig übertriebenen Look.

    Hmmm, das ist ja relativ. Ich war nicht super jung als ich mit Zelda anfing, also gruselig in dem Sinne ist das falsche Wort. Natürlich gibt es unheimliche Momente.

    Eins meiner ersten Zeldas war Spirit Tracks. Was ich da tatsächlich etwas gruselig fand waren die Monsterzüge, denen man ausweichen musste. Ich hatte da jetzt keine Angst, aber damals schon ein sehr ungutes Gefühl angesichts der Tatsache, von diese Monsterzügen verfolgt zu werden.


    Schattentempel und Brunnen in OoT waren auch unheimliche Orte, aber von Grusel kann man da auch nicht sprechen, ich habe mich eher über die ganz gut inszenierte düstere Atmosphäre gefreut.

    Tatsächlich fand ich den ganzen Canyon-Bereich bei MM wesentlich gruseliger. Das liegt wohl einfach an der Inszenierung, und vielleicht daran, dass man anders als bei OoT immer noch einen herunterstürzenden Mond im Nacken hat. Zudem war es halt nicht nur ein einzelner düsterer Ort, sondern ein ganzes Areal, in dem Tod, Verzweiflung und dunkle Mächte zu spüren waren.

    Letztlich besitzt MM die meisten unheimlichen Stellen, z.B. der Maskenhändler, oder vor allem auch das innere vom Mond, mit den spielenden Kindern, welche die Bossmasken tragen.


    Was ich irgendwie auch echt unheimlich fand, u.A. weil es nicht das war was man erwartete, aber auch als Charakter auch für sich genommen, ist die Feenkönigin aus TWW. Ich hatte irgendwann mal einen eigenen Thread über sie erstellt, nicht weil es an sich so wahnsinnig viel Diskussionsbedarf gäbe, sondern weil sie so einen extremen Eindruck bei mir hinterlassen hat, den ich aber nicht so ganz einordnen kann. Sie hat tatsächlich ein nachhaltig mulmiges Gefühl hinterlassen.


    Einzelne unheimliche Elemente besaß wohl jedes Zelda-Spiel, meistens war es auch ganz nett in Szene gesetzt. Wobei die Zelda-Reihe bis auf MM meiner Meinung nach nicht so bekannt ist für eine dichte düstere Atmosphäre.

    Ich benutze Amazon Prime. Ursprünglich wegen des kostenlosen Versandes und da das erste Jahr für Studenten gratis ist. Da der Jahresbeitrag für Studenten aber auch danach alles andere als teuer ist, habe ich mich entschieden, es zu verlängern.

    Ich schaue nicht viele Serien, die einzige die ich wirklich auf Amazon Prime schaue ist Vikings, aber das außerordentlich gerne. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht mal noch eine andere Serie schauen werde dort, aber zumindest Filme.
    Es ist nicht so, als würde ich mir diese ständig ansehen, aber für den kleinen Preis und das umfassende Gesamtpaket lohnt es sich dennoch, und wenn ich eben mal einen Film schauen will ist die Auswahl ausgesprochen groß.

    Da mich Serien wie gesagt nicht so sehr interessieren, und ich auf Amazon Prime Vikings habe, ist auch kein Bedarf an Netflix vorhanden.

    Ich habe gerade von Michel Houllebecq "Gegen die Welt. Gegen das Leben" fertig gelesen, was ein Essay über Lovecrafts literarisches Wirken ist, wobei auch Aspekte seiner Persönlichkeit miteinbezogen werden. Auf jeden Fall ein gutes und lesenswertes Buch für alle Lovecraft-Fans... Den Rest dürfte es nicht sonderlich interessieren.

    Vielleicht sollte ich auch mal was anderes von Houllebecq lesen, scheint ja zumindest ein recht "interessanter" Mensch zu sein.


    Zudem lese ich den zweiten Band der gesammelten Werke von Clark Ashton Smith, laut Rückseite der "Vergessene literarische Gefährte" Lovecrafts, seine Geschichten seien von "halluzinatorischer Intensität" und an "dämonischen Ideenreichtum sei er unübertroffen" so Lovecraft (eventuell nicht ganz wörtlich, aber sinngemäß).

    Und ja, nachdem ich schon den ersten Band gelesen habe, kann ich das bestätigen. Schwer zu verstehen, weshalb kaum noch einer Smith kennt. Vielleicht finden unheimliche Kurzgeschichten generell nicht so viel Anklang, auch wenn der Fokus nicht ganz so stark auf dem Horror liegt, wie es bei Lovecraft der Fall ist.

    Generell kann man Smith schwer in ein Genre stecken, es ist ein Mix aus Science-Fiction, Fantasy und Horror.

    Die Geschichten sind unfassbar kreativ, die Welten die er erfindet, die Szenarien die er beschreibt, die Kreaturen, es wirkt alles so unglaublich lebendig und bunt während man es liest, dass man fast das Gefühl bekommt, die Welt schmecken und riechen zu können. Sicher, das klingt jetzt nach Marketing und völlig überdramatisiert, aber ich bin tatsächlich beeindruckt davon, wie lebendig die Geschichten wirken. Die letzte die ich gelesen habe, "Das Monster aus der Prophezeiung" war zwar kein Highlight was den Plot anbelangt, aber die Kreativität war auch hier unglaublich.

    Mal schauen was dieser Band so bietet... Besonders gefiel mir der Hyperborea-Zyklus aus dem ersten Band, hier gibt es nur einen kleinen Zyklus. Aber auch die unabhängigen Geschichten können sich ja durchaus sehen lassen.

    Ich habe bisher die Bände 1-3, 4-6 werden irgendwann auch noch folgen.


    Zudem lese ich noch "Feindliche Übernahme" von Thilo Sarrazin. Ich denke mal, eine Beschreibung erübrigt sich aufgrund der politischen Brisanz, die ich hier ungern ausbreiten möchte. Ich denke mal nur, dass man sich zumindest mal mit Sarrazins Werken beschäftigt haben sollte, bevor man ein Urteil über ihn fällt, und sich dann selbst eine Meinung bilden und nicht von den Medien treiben lassen. Aber wie gesagt, in diesem Thread soll das nicht diskutiert werden.

    Jaaa guuuut... Ich weiß nicht inwiefern ich den Pixelhaufen aus dem ersten Teil jetzt schön oder hässlich finden soll... xD
    Aber ich mache mich mal etwas unbeliebt. Wenn ich einen Link am wenigsten mag, ist es der aus dem alten OoT und MM. Ich weiß schon, dass die Grafik generell schlechter war damals, aber da ich in diesem Thread vorwiegend nach ästhetischen Kriterien gehen kann, hilft das jetzt auch nicht weiter.

    Der Erwachsene ist etwas besser, aber der Link als Kind sah echt schon ziemlich dämlich aus. Wobei es in den Neuauflagen auch besser ist... Und jetzt, wo ich so drüber nachdenke... Habe Ich Lust mal wieder OoT zu spielen, und mir MM 3D zuzulegen.


    Wie man vielleicht merkt, ist das für mich auch nicht so entscheidend.