Beiträge von Leachim

    Ich bin jetzt auch am Ende von Metroid Prime 4 angelangt, Sylux habe ich zwar noch nich besiegt, aber ich denke für ein abschließendes Urteil ist das jetzt auch nicht unbedingt notwendig.


    Ich muss sagen, dass ich den ganzen Hate nicht verstehe, den das Spiel im Netz abbekommt. Ja, es wurden einige Entscheidungen getroffen, die man eventuell in Frage stellen könnte. Allgemein hab ich schon oft gelesen, dass das Spiel im Kern kein Prime-Spiel mehr wäre (was v.a. auf die vielen NPCs, die Wüste und Dungeons zurückzuführen sei) und sich eher in Richtung eines Zelda-Spiels bewegen würde, was meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich zutrifft. Ich möchte diese 3 Kritikpunkte einmal kurz aufgreifen und meine Meinung dazu kundtun.


    Auch ich bin kein Fan darüber, dass man Samus einige Sidekicks an die Hand gegeben hat. Die Dialoge dieser Charaktere wirken teilweise echt trashig und v.a. ihre Einbindung ins Gameplay finde ich unnütz und auch rgendwie anstrengend. Ich glaube die ganze Story um Prime 4 hätte auch funktioniert, wenn nur



    ich finde jedoch nicht, dass sie das Gameplay im Großen und Ganzen verwässern. Es gibt immer noch genug Passagen, in denen man mit Samus alleine unterwegs ist und Viewros erkundet.


    Die Wüste ist meiner Meinung nach ein zweischneidiges Schwert. Ich finde sie zwar auch nicht wahnsinnig spannend, aber da sie nur eine Art Hubworld darstellt (ähnlich wie z.B. die Steppe in Twilight Princess oder Hyrule Field in Ocarina of Time) ist sie auch nicht sonderlich störend. Sie ist relativ schnell durchquert und bietet mit den Schreinen und den Trümmergebieten der Galaktischen Förderation auch einige interessante Gebiete, die mich überrascht haben, da ich im Vorfeld davon ausgegangen bin, dass die Wüste tatsächlich komplett leer sei. Wenn ich mir noch etwas hätte wünschen können, dann hätte ich es cool gefunden, wenn man die einzelnen Trümmergebiete der Galaktischen Förderation größer und erkundbar gemacht hätte, so waren es ja leider nur



    Darüber hinaus hat die Wüste ja auch storytechnisch durchaus Sinn für das Spiel gemacht. Ich hab sie also nicht als so störend empfunden. Klar, am Ende hat es ein bisschen genervt, die grünen Kristalle zu farmen und die Mech-Teile zu finden, aber das war bei Prime 1 bespielsweise auch nicht anders, als man die Chozo-Artefakte benötigte, um in den Einschlagskarter zu gelangen. Tatsächlich, wenn ich ehrlich bin, (und ich weiß ich bin ein bekennender BotW/TotK-Hater) hätte ich mir so eine Balance zwischen kleineren optionalen und obligatorischen größeren und komplexeren Dungeons von den Zelda-Spielen der Wild-Ära gewünscht. Mir hat Prime 4 in der Hinsicht mehr Spaß gemacht.


    Bei den Dungeons muss ich allerdings sagen, dass die grundsätzliche Kritik hier nicht von der Hand zu weisen ist. Der Großteil der 5 Dungeons wirkt irgendwie ein wenig inspirationslos und eher einfach gehalten. Mich haben v.a. die Volt-Schmiede (die ich teilweise wirklich nervig fand) und der Dschungel des Zorns (der aber das Anfangsgebiet ist und die finde ich normalerweise nie besonders toll, von daher kann ich hier ein Auge zudrücken) enttäuscht und auch die andauernden



    Auf der anderen Seite fand ich den Eisgürtel als Dungeons wirklich grandios. Dieses Level gab mir die unangenhemen (im positiven Sinne), subtilen Horror-Vibes, die ich beispielsweise auch im Metroid-Labor der Weltraumpiraten auf Tallon IV in Prime 1 verspürt habe und gehört zu meinen Lieblingsbereichen der Prime-Reihe. Dennoch finde ich es natürlich auch schade, dass die Welt so aufgesplittet wurde und es keine richtig durchgehende und in sich schlüssige Welt gab wie v.a. Teil 1 und 2 sie boten . Dennoch muss ich sagen, gab es meiner Meinung nach genug Backtracking-Möglichkeiten und diese "krasse Linearität", die Teil 4 im Vergleich zu anderen Metroidspielen attestiert wurde, ist zumindest mir nicht aufgefallen. Auch habe ich des öfteren den Kritikpunkt gehört, dass sich das Backtracking nicht lohnen würde, weil meistens als Belohnung nur ein Missile-Container winken würde. Das war aber meiner Meinung nach in den anderen Metroidspielen nicht anders und stellt für mich daher keinen negativen Punkt dar. Was ich allerdings sagen muss, aber das ist kein "Problem", was nur Teil 4 hat, was mich irgendwie stört, ist die Tatsache, dass die meisten Items, die man zu Beginn eines jeden Spiels verliert und dann über den Spielverlauf wieder einsammeln muss, sich seit Teil 1 nicht wirklich verändert hat. Klar werden in jedem Teil (egal ob 2D oder 3D) mal 1 oder 2 neue Waffen oder auch ein neuer Visor eingeführt, aber im Großen und Ganzen verändern sich 90 % der Items nicht. Da würde ich mir für zukünftige Teile ein bisschen mehr Mut seitens der Entwickler wünschen.


    Alles in allem ist Prime 4 für mich also nicht diese "Katastrophe" bzw. Enttäuschung als die es im Netz oft dargestellt wird. Sicher auch ich finde, dass es sich hierbei um den schwächsten Teil der Reihe handelt, aber bei der Entwicklungsgeschichte ist das wohl nicht verwunderlich bzw. kann man froh sein, dass es überhaupt jemals herausgekommen ist. Hier muss man sich auch mal die Frage stellen, warum Nintendo das Spiel nicht von Anfang an bei den Retro Studios in Auftrag gegeben hat bzw. warum sie darauf bestanden haben, dass Teile des Gameplays, das Bandai entwickelt hat, unbedingt von den Retro Studios beibehalten werden mussten, wenn doch Nintendo von dem Bandai-Namco-Konzept für Teil 4 selber nicht so überzeugt war. Bleibt nur zu hoffen, dass falls ein 5. Teil kommen sollte, den Retro-Studios bei der Entwicklung komplett freihe Hand gelassen wird und man sich nicht an irgendwelchen Gameplaytrends anbiedert, die in ein paar Jahren wieder obsolet sind.

    Ich habe Dexter: Resurrection nun zu Ende geschaut. Mir hat das 2. Spin off (auch wenn es sich für mich nicht wie ein Spin off anfühlt) sehr gefallen und ich bin überrascht, dass Dexter - obwohl die Marke aktuell krass gemolken wird, weil es nunmal Showtimes erfolgreichtes Franchise ist und Paramount + ein Alleinstellungsmerkmal brauchte - dennoch qualitativ nicht allzu sehr abzunehmen scheint, auch wenn für mich Staffel 4 der Mutterserie immer noch die Speerspitze darstellt.


    Ich bleibe bei meinen Kritikpunkten, die ich nach den ersten 3 Folgen hatte. Die Auflösung des Staffel-/Serienfinales von New Blood war ziemlich dumm und auch die Leichtigkeite mit der Dexter sich in New York einzuleben scheint und auf den Dark Pessenger aufmerksam wird, fand ich irgendwie so lala, aber dennoch ist die Serie von Anfang bis zum Ende spannend und die Tatsache, dass sowohl auf die Mutterserie als auch auf New Blood immer mal wieder Bezug genommen wird, gefiel mir sehr. Es fühlte sich an als würden hier die 2 Dexter-Universen zusammengefügt werden und das äußerst gemscheidig.



    Auch die Problematik wie Dexter in weiteren Staffeln an neue Serienmörder herankommt, obwohl er nicht mehr für die Polizei arbeitet, fand ich sehr clever und stimmig gelöst. Das einzige, was ich mich nun frage ist,

    Dass die Figur von


    auch in Staffel 2 weiterhin eine Rolle spielen wird, bringt nochmal etwas Würze in die Geschichte. So gibt es immer noch jemanden, der um Dexters Identität als Bay Harbour Metzger Bescheid weiß und ihm im Laufe der Serie nochmal gefährlich werden könnte. Auf der anderen Seite könnte sich die Figur aber auch zu einem verbündeten Mitwisser ähnlich wie Lumen oder Hannah aus der Mutterserie entwickeln, was auch eine interessante Storyrichtung wäre.


    Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit Dexter: Resurrection. Es atmet noch diesen Vibe der späten 2000er bzw. frühen 2010er als Serienschauen tatsächlich noch Spaß gemacht hat und man sich darauf verlassen konnte, dass die meisten Serien noch qualitativ hochertig sind und sich anschauen lohnen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

    Tatsächlich bin ich kein großer Domtendo-Fan, keine Ahnung warum genau, ich fand ihn immer irgendwie unsympathisch, auf der anderen Seite muss ich sagen, dass ich auch mit David Hains Filmbewertungen oft nicht übereinstimme, da ich die Filme, die er schlecht bewertet, meistens eher gut bis sehr gut finde, von daher könnte ich mir vorstellen, dass mir der Super Mario Galaxy Movie tatsächlich gefallen könnte.


    Man muss aber auch so fair sein und zumindest zugeben, dass ein Animationsfilm natürlich als primäre Zielgruppe Kinder ins Auge fassen kann und für diese Zielgruppe auch am ehesten funktionieren sollte, auf der anderen Seite sollte man aber immer im Hinterkopf behalten, dass es zum einen möglich ist einen solchen Film zu produzieren und auch ein älteres Publikum abzuholen wie David Hain (oder war es Yves von BelYves?) mit Filmen wie Toy Story belegt, zum anderen sollte man natürlich auch bedenken, dass viele Kinder entweder nicht alt genug sind oder nicht die Kaufkraft haben, um diesen Film alleine oder mit Freunden im Kino anzuschauen und ihn daher zwangsläufig mit ihren Eltern anschauen werden. Ich sehe daher keinen grundsätzlichen Zwiespalt in der Aussage, dass auch ein "Kinderfilm" von Erwachsenen genossen werden kann.


    Nun habe ich die Fortzsetzung noch nicht gesehen, kann jedoch zumindest sagen, dass ich das Original aus 2023 absolut überdreht und hektisch fand. In Zeiten, in denen Krankheiten wie ADHS etc. immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, fallen solche Filme dann zumindest meiner Meinung nach besonders deutlich auf, weil sie sich so schauen als wären sie hauptsächlich für hyperkative 6-Jährige mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege konzipiert, werden aber dann mit Referenzen und Eastereggs vollgeballert, die eigentlich nur diejenigen verstehen können, die sich schon mehr als ein paar Jahre mit dem Mariokosmos beschäftigt haben, was meiner Meinung nach sehr viel gegensätzlicher wirkt als die Aussage, dass Kinderfilme auch von Erwachsenen geschaut werden können sollten.


    Zusätzlich muss ich sagen - immer unter der Prämisse es stimmt, was die aktuellen Kritiken zum Super Mario Galaxy Film so von sich geben - ,dass wenn der Film tatsächlich nur wie eine zufällige Aneinanderreihung von Szenen wirkt, in denen es an jeder Ecke knallt und rummst, ohne dass das ganze auch nur durch einen Hauch einer Story zusammengehalten wird und



    dann fühlt sich das für mich einfach nur wie ein kalkulierter und überlanger Werbefilm an, mit dem Versuch Kinder möglichst früh an Nintendo zu binden und sich eine neue Generation treuer Kunden aufzubauen, die sie über Jahrzehnte mit Nostalgie melken können. Und ich finde, dass Nintendo in den letzten Jahren, seitdem sie beschlossen haben, ihre Marken auch außerhalb von Videospielen präsenter zu gestalten, tatsächlich so wirkt als wäre das ihr primäres Ziel. Und ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll.


    Klar sollen sie Geld verdienen und natürlich bin ich nicht naiv und weiß, dass das primäre Ziel von Nintendo (wie von jeder anderen Firma auch) die Gewinnmaximierung ist. Aber irgendwie hinterlassen diese ganzen Dinge, die Nintendo in den letzten Jahren tut, um das zu erreichen (Freizeitparks, Pop-Up-Merchandise-Stores, Museen, überteuerte Hard- und Software-Preise, Videospielverfilmungen etc.) bei mir so ein gewisses Geschmäckle.

    Ich kann ja leider nicht so viel mit den alten tom Raider Spielen anfangen wie viele andere hier, wobei das wahrscheinlich auch eher darauf zurückzuführen ist, dass ich mit dieser Panzersteuerung nicht klarkomme. Das habe ich ja auch an der Remaster-Trilogie der Tomb Raider Teile 4-6 wieder gemerkt. Meine Lara ist die der Reboot-Trilogie.


    Nichtsdestotrotz mag ich den Trailer und wäre interessiert an dem Spiel, wenn ich denn eine Konsole hätte, für die es erscheint, denn der Kauf einer PS 5 oder einer XBox Series stehen bei mir nicht auf dem Plan, aber dann ist das halt so. Vielleicht gibt es ja irgendwann einen Switch 2 Port.


    Ich hatte mir zwar damals vor 5 oder 6 Jahren mal das erste Remake (Tomb Raider anniversary) von Teil 1 für die Wii geholt und bin da leider nicht so gut reingekommen, aber ich hätte es gern auf einen 2. Versuch mit dieser Version drauf ankommen lassen. Da ich aber befürchte, dass es wieder nicht "Klick" machen würde, kann ich es verschmerzen, dass dieses Spiel wohl nicht auf der Switch 2 erscheinen wird (mehr schmerzt es mich beim neuen Teil, auch wenn ich wie viele hier die Optik von Lara aus dem Remake von Teil 1 bevorzuge...ich finde auch vom Gesicht her ist sie recht nah an der Lara aus der Reboot-Trilogie).

    Ich selber habe mir Metroid Prime 4 nicht gekauft, aber ich hatte die Gelegenheit ein bisschen reinzuspielen, aber nur so 2 Stunden. Irgendwie fiel es mir schwer in die Steuerung reinzukommen, aber ich glaube, das lag eher daran, dass ich nicht ganz bei der Sache war. Den ersten NPC (McKenzie?) durfte ich allerdings schon kennenlernen.


    Ich brauche ja immer ein bisschen länger um in ein Spiel reinzukommen, dementsprechend ist meine Meinung zu Prime 4 noch nicht sehr aussagekräftig, ich kann zumindest aber schonmal sagen, dass ich es merkwürdig finde, dass die Entwickler Samus keine Sprecherin bzw. keinen Dialog gegeben haben, denn wenn ich mich recht erinnere, dann hat sie in Other M doch auch schon gesprochen, oder nicht? Das wäre zumindest dann kein Stilbruch. Man muss Samus ja nicht gleich so charakterisieren wie in Other M, bloß weil man ihr ein paar Dialoge gibt, aber naja.


    Was ich ein bisschen schade finde ist, dass Retro quasi wieder ähnliche Themenwelten wie in Teil 1 verwendet hat (Dschungel, Eis und Lava), da hätten sie durchaus etwas kreativer sein können. Zur Wüste kann ich persönlich noch nichst sagen, weil ich diese on meiner kurzen Playsession nicht gesehen habe, aber die kam ja insgesamt nicht so super weg.


    Alles in allem muss ich jedoch sagen, dass ich nicht den krassen Reiz verspüre, mir das Spiel jetzt selber zu kaufen, dabei habe ich die schlechten Dinge des Spiels noch gar nicht selber testen können und weiß daher gar nicht, ob sie mich persönlich so stören würden, aber die ganze schlechte Publicity, die Prime 4 gerade abbekommt, machen mir das Spiel ein bisschen madig. Ich hab Angst, dass es ein 2. Other M werden könnte, hoffe aber zeitgleich, dass es erfolgreich genug wird, damit Retro eine Chance auf Teil 5 bekommt, den sie dann sicherlich besser hinkriegen werden, da sie den Ballast dieses ganzen Entwicklungschaos abschütteln können und das grafische Grundgerüst schon steht, sodass man sich voll aufs Leveldesign und Gameplay konzentrieren kann.

    Ich habe neulich schon den Vergleich für mich zwischen Stranger Things und Cobra Kai gezogen, da beide für Netflix große 80er-Jahre-Franchises sind, die für Netflix so lukrativ sind/waren, dass sie bis über den Zenit (inklusive Aufteilung der finalen Staffel) gemolken wurden.


    Irgendwie ist das - meiner Meinung nach - bei Cobra Kai jedoch deutlich besser geglückt als bei Stranger Things. Vielleicht liegt es daran, dass Cobra Kai ursprünglich eine Youtube-Produktion war und Stranger Things ein Netflix-Original, aber ich habe deutlich mehr Vorfreude auf die letzte Staffel Cobra Kai verspürt als ich es aktuell bei Stranger Things tue.


    Ich würde jedoch nicht behaupten, dass das bei mir aus verklärter Nostalgie heraus so gekommen ist, denn die Karate Kid Filme habe ich tatsächlich erst nach Cobra Kai gesehen und fand die gar nicht mal so gut (bzw. bis auf den ersten Teil eigentlich ziemlich vergessenswert).


    Ich fand viel mehr, dass Stranger Things bereits ab Staffel 2 deutlich an Qualität verloren hatte und auch, dass die Länge der Folgen immer mehr Spielfilmlänge erreicht hat, hat mich irgendwie ziemlich gestört ( ob das bei Cobra Kai aber nicht auch so war, muss ich fairerweise zugeben, weiß ich nicht mehr).


    Aber die aktuelle Kontroverse um den Austausch vieler der ursprünglichen Synchronsprecher bei den Hauptfiguren und die Tatsache, dass viele Folgen wieder so eine krasse Übergänge haben, macht es mir aktuell recht einfach der neuen Staffel aus dem Weg zu gehen.

    Ich habe heute Der Übergang von Justin Cronin beendet und muss sagen, dass ich alles in allem sehr zufrieden mit diesem Buch bin und auch durchaus Lust habe die anderen beiden Teile der Trilogie zu lesen, jedoch nicht unbedingt das Bedürfnis verspüre, die Geschichte direkt im Anschluss weiterlesen zu müssen. Band 1 hatte einen für mich runden Abschluss und ich denke jetzt werde ich erstmal etwas anderes lesen, bevor ich mich dann wieder in diese Welt stürze.


    Wie Vincent Delacroix bereits angemerkt hatte, war ich zu dem Zeitpunkt, an dem ich hier meinen Ersteindruck geschildert hatte, noch gar nicht so wirklich weit in der Story fortgeschritten -obwohl ich bereits 300 Seiten (also fast 1/3) gelesen hatte - um tatsächlich zu erkennen wie sich die Geschichte entwickeln würde, denn ungefähr an diesem Punkt der Geschichte vollführt das Buch einen Zeitsprung und wechselt das Genre, sodass es sich dann wie eine Dystopie anfühlt (vorher hatte ich noch teilweise wie bereits erwähnt King-Vibes verspürt, die dann jedoch zumindest meiner Meinung nach langsam abklangen).


    Nun bin ich selber nicht sehr bewandert in diesem Genre, denn außer Die Tribute von Panem oder The Walking Dead fällt mir spontan nichts ein, das ich in diese Richtung konsumiert habe, aber The Walking Dead ist ein gutes Stichwort, denn ich finde vom World-Building her (ohne jetzt viel spoilern zu wollen), habe ich schon einige Parallelen zu Der Übergang erkannt. Was ich genau damit meine, werde ich kurz in einem Spolier erläutern.


    Alles in allem bleibt also der gute Ersteindruck, den ich nach ca. 300 Seiten hatte, erhalten und ich freue mich die anderen beiden Bände zu lesen.

    Ich selber habe nicht vor mir Kirby Air Riders zu kaufen noch hatte ich viele Berührungspunkte (eigentlich gar keine) mit seinem Gamecube-Vorgänger, aber ich freue mich auf jeden Fall, dass das Spiel aktuell so gut wegzukommen scheint und Masahiro Sakurai mal was anderes machen durfte als Smash Bros.


    Bis jetzt habe ich mir zwar nur den Test von Game Two zum Game angeschaut, aber was ich da optisch, v.a. was die Menüs angeht, gesehen habe, schreit ja geradezu nach Smash Bros. Auch dass es scheinbar unglaublich viele Sachen zu sammeln gibt versprüht für mich starke Smash-Vibes, da ist Sakurai-San wohl nach 26 Jahren dauerhafter Smash Bros.-Entwicklung nachhaltig geschädigt.


    Ich muss aber auch sagen, dass ich trotz der viele positiven Kritiken nicht den Reiz verspüre selbst Hand an Air Riders anzulegen. Es fühlt sich für mich zu chaotisch an und irgendwie auch von den Spielmechaniken zu komplex (da muss man sich wohl erstmal ein bisschen reinfuchsen, da es nicht so "oberflächlich" ist wie Mario Kart) als dass ich dafür momentan die Energie hätte bzw. dass man das mal eben locker flockig mit Freunden in einer entspannten Multiplayer-Session spielen könnte. Da ist dann Mario Kart wohl doch immer noch die bessere Wahl schätze ich.

    Ich denke auch, dass es am sinnvollsten wäre, sich aus allen Spielen ein paar Happen zusammen zu suchen und daraus dann eine neue Origin-Story für den Film zu zimmern. So hat es Nintendo ja auch beim Super Mario Bros. Film gemacht, was ja ziemlich gut funktioniert hat.


    Die Bilder (auch wenn man da vielleicht noch nicht zu viel reininterpretierrn sollte) deuten ja darauf hin, dass Link und Zelda als Team zusammenarbeiten bzw. der Film den Fokus nicht nur auf Link legt, sondern diesen auf beide als eine Art Team lenkt. In den meisten Spielen ist es ja so, dass selbst wenn Zelda mal eine aktivere Rolle an der Story hat, man diese als Spieler meist nur in ein paar Cutscenes wahrnimmt (wie z.B. in TotK oder Skyward Sword) oder sie ist eher in einer passiven Rolle zu sehen und muss gerettet werden wie z.B. in AlttP.


    Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir btw so auf, dass Zelda eig in den meisten 3D-Teilen mehr aktiv zum Gelingen von Links Quest beiträgt als man zunächst denkt, man (oder zumindest ich) das aber nie so richtig wahrnimmt, weil dies wie oben erwähnt immer nur über ein paar Cutscenes Erwähnung findet und ansonsten offscreen stattfindet.


    Da ich davon ausgehen, dass ein Großteil der Zielgruppe des Zelda-Films eher den Kindern/Jugendlichen entspricht, die mit BotW und Totk aufgewachsen sind, in denen Zelda eine deutlich prominentere Rolle hatte als in den klassischen Teilen, find ich es gut, dass Zelda im Film auch einen aktivieren Part einnimmt.


    Btw erinneren mich die Setbilder ein bisschen an diese TV-Fantasyserie, die Ende der 90er auf Super RTL lief (Mystique Knights?). Ich hoffe dieser Eindruck täuscht am Ende dann doch. ^^

    Ich denke, dass ich mir den 2. Film auch anschauen werde, einfach weil ich neugierig bin, ob er bei mir noch zünden würde.


    Ich schaue die Simpsons selber schon lange nicht mehr aktiv, aber dennoch kommt es vor, dass ich hin und wieder mal auf Disney + in die aktuellste Staffel reinschaue, um zu gucken, wie sich die Serie so weiterentwickelt hat. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, was genau mich an den heutigen Folgen stört, ich denke aber, dass es zum Teil an der Anbiederung an den aktuellen Zeitgeist liegt. Natürlich waren die Simpsons immer ein Produkt ihrer Zeit und auch in den alten Folgen tauchten beispielsweise technische Geräte auf, durch die man ungefähr ausmachen konnte, in welchem Jahrzehnt diese Folgen verwurzelt sind/waren, aber für mich waren sie irgendwie dennoch zeitloser - dabei bin ich ursprünglich bereits zu einer Zeit in die Serie eingestiegen, zu der man schon damals gesagt hatte, dass sie ihren Zenit schon lange überschritten hatte (mit Staffel 15 um genau zu sein), aber ich konnte diesen Folgen zumindest damals immer etwas abgewinnen.


    Leider kann ich das nicht über den ersten Film behaupten. Dieser wies für mich alle Aspekte auf, die damals schon lange an den Simpsons kritisiert wurden (beispielsweise der sogenannte "Jerkass-Homer", der viel zu überdrehte Humor oder auch die Geschichten selber, die immer mehr die Bodenständigkeit der alten Staffeln vermissen ließen), und dass obwohl auch sehr viele Autoren des "Golden Age" am Film beteiligt waren.


    Was mich v.a. immer so richtig an diesem Film gestört hat ist die Tatsache, dass man dem Zuschauer weismachen will, dass es in ganz Springfield keinen Bagger o.ä. gibt, mit dem sich die Springfieldianer unter der Kuppel hätten durchgraben können? Klar, man könnte sagen, dass um die Kuppel herum noch Wachen positioniert waren, die einen Ausbruchsversuch bemerkt hätten, aber für mein Verständnis wurde dieses "Kuppelszenario" ja extra gewählt, um einen Fluchtversuch möglichst schwierig für den Rest der Springfieldianer zu gestalten, aber wenn schon mein 17-Jähriges Ich auf die Idee gekommen ist, dass man sich unter der Kuppel auch hätte durchbuddeln können (notfalls auch mit Schaufeln), weil die Wachen - selbst wenn sie es bemerkt hätten - erst hätten agieren können, sobald sich jemand außerhalb der Kuppel befindet, da ja weder Patronen noch ein Bohrer das Glas durchdringen konnten und der einzige Weg hinein über das Loch am Scheitelpunkt der Kuppel führte, durch das am Ende die Bombe in Springfield platziert wurde, warum dann überhaupt diesen ganzen Aufwand mit der Kuppel betreiben? Dann hätte es doch auch ein Grenzzaun mit Wachtürmen (wie z.B. bei der DDR) getan. Aber vielleicht verstehe ich auch den komödiantischen Effekt dieses Witzes nicht (weil ich eventuell die Doppeldeutigkeit oder die Metapher dahinter nicht verstehe) oder ich nehme den Film einfach zu ernst.


    Nichtsdestotrotz werde ich mir die Fortsetzung anschauen (vielleicht sogar im Kino, wenn ich jemanden finde, der ihn ebenfalls sehen will) einfach aus Neugier, was aus den Simpsons meiner Kindheit/Jugend geworden ist.

    Ich lese aktuell von Justin Cronin "Der Übergang". Hierbei handelt es sich um den 1. Teil einer Sci-Fi-Trilogie (Teil 2: "Die Zwölf", Teil 3: "Die Spiegelstadt"), der auch als Serie verfilmt jedoch nach einer Staffel abgesetzt wurde.


    Ich bin eher durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, da ich eigentlich kein Sci-Fi-Fan bin und mir versehentlich ein anderes Buch des gleichen Autors ("The Ferryman") in der Annahme es sei ein Horroroman gekauft hatte, welches mich jedoch so begeistert hat, dass ich weitere Werke von Justin Cronin lesen wollte.


    Viel kann ich bisher zum Inhalt von "Der Übergang" noch gar nicht sagen, da es mit über 1.000 Seiten ein ziemlich dicker Wälzer ist und ich noch relativ am Anfang bin. Es liest sich jedoch äußerst flüssig und ich fliege nur so durch die Seiten.


    Bisher hat sich mir erschlossen, dass es in dem Buch um eine Art militärische Forschungsstation in den Bergen von Colorado geht, in der Menschnexperimente mit einem neu entdecken Virus durchgeführt werden, das die Thymusdrüse - ein Organ, das hinter dem Brustbein liegt und nach dem Ende der Pubertät seine Funktion einstellt - reaktiviert, um der Menschheit schließlich zur Unsterblichkeit zu verhelfen.


    Das Interessante hieran ist, dass das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben ist und hier und da immer mal wieder kleine Abzweigungen nimmt und sich so in den Lebensgeschichten der Figuren verliert, sodass man zunächst nicht richtig ausmachen kann, welche Figuren die Hauptfiguren sind und wer nur erzählerisches Beiwerk ist. Es dauert daher auch einige Zeit bis sich beim Lesen ein roter Faden ergibt, der dann schließlich in der Forschungsstation mündet, was mich jedoch nicht gestört hat, da die Figuren dadurch viel runder wirken und deren Motive deutlich nachvollziehbarer und glaubhafter werden. Auch ergeben sich hierdurch erschreckend deprimierende Einzelschicksale, die dazu führen, dass einem die Figuren noch mehr ans Herz wachsen. Die folgenden Figuren konnte ich bisher als die Hauptfiguren ausmachen:


    Mir fällt es tatsächlich ziemlich schwer, das Buch aktuell aus der Hand zu legen und ich hoffe, dass es das hohe Niveau der ca. 300 Seiten, die ich bis jetzt gelesen habe, bis zum Ende halten kann bzw. dass auch der 2. und 3. Teil daran anknüpfen können. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und kann "Der Übergang" nur empfehlen (auch Leuten, die wie ich eher nichts mit Sci-Fi anfangen können).

    Ich habe Scrubs letztes oder vorletztes Jahr nochmal gerewatcht und war überrascht wie gut der Humor immer noch funktioniert (ähnlich wie bei HIMYM, meiner Meinung nach), auch wenn der Wechsel zu ABC - das müssten die Staffeln 7 - 9 gewesen sein, ein wenig an der Qualität genagt hat, da jeder Schauspieler des Hauptcasts (zumindest bei Staffel 8) aufgrund des niedrigeren Budgets im Vergleich zu NBC für 2 Folgen aussetzen musste, sodass es auch Folgen ganz ohne JD gab. Da es diese jedoch auch schon in Staffel 6 gab (ich meine es gab eine Folge, die sich nur um Jordan, Ted und den Todd gedreht hat), war das gar nicht sooo schlimm. Das Staffelfinale von Season 8 (und somit das offizielle Serienfinale, da Staffel 9 eher ein Spin off war), fand ich im Vergleich zu anderen Serien überaus gelungen. Es hatte genau die richtige Mischung aus Drama, Humor, selbstreferenziellen Anspielungen (in Form des Buches mit allen Beleidigungen von Dr. Cox an JD) und einer kleinen Prise Kitsch, um ein bisschen auf die Tränendrüse zu drücken, also alles was Scrubs irgendwie einzigartig macht.


    Ich freue mich daher auf das Revival/Reboot und hoffe, dass auch der Hausmeister und Dr. Kelso in irgendeiner Form wieder auftauchen (obwohl noch nichts offiziel bestätigt wurde) ich könnte mir aber bei Dr. Kelso aufgrund des Alters von Ken Jenkins vorstellen, dass man darauf verzichtet. Beim Hausmeister könnte ich es mir ebenfalls schwieirg vorstellen, weil ich nicht wüsste wie man diesen sinnvoll in die Geschichte integrieren könnte (außer man macht daraus einen Tagtraum von JD), ohne dass es erzwungen wirkt. Auch wäre die Dynamik zwischen ihm und JD eine andere als vorher, da der Hausmeister JD ja am Ende von Staffel 8 seinen vermeintlich echten Namen verrät und das Kriegsbeil somit begraben zu sein scheint, aber mal sehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.


    Schade nur, dass Sam Lloyd (Ted) keinen Auftritt mehr haben wird, da dieser vor einigen Jahren verstorben ist.

    Ich muss leider sagen, dass mir persönlich der Film keinen Spaß gemacht hat und das hat mehrere Gründe.


    Zum einen fand ich ihn viel zu lang. Es ist bei mir nie ein gutes Zeichen, wenn ich während eines Films immer wieder überlege wie lang er wohl noch geht. Und dieses Gefühl hatte ich bei One Battle after another sehr oft.


    Der zweite große Kritkpunkt, den ich habe, ist Sean Penn bzw. seine Figur. Ich fand diese so komisch angelegt, dass ich ihn als Antagonisten nicht richtig ernst nehmen konnte. Viel zu drüber mit seinem merkwürdigen Dilemma/Konflikt, dass er schwarze Menschen scheinbar hasst, aber dann dennoch eine spezielle Vorliebe für schwarze Frauen zu haben scheint. Generell diese ganze Storyline um diesen Club, dem er beitreten will, fand ich merkwürdig. Gibt es sowas wirklich? Was sind das denn für verstrahlte Menschen?


    Mit diesem Kritikpunkt einhergehen würde auch der letzte Punkt, den ich an diesem Film auszusetzen habe und zwar das Pacing/die Tonalität. One Battle after another konnte sich meiner Meinung nach nicht richtig entscheiden, ob er jetzt ein ernster Film oder eine Persiflage sein will und das hat ihm meiner Meinung nach das Genick gebrochen, da ich ihn zum einen zu lachhaft für einen ernsten Film fand, aber zu ernst für eine Parodie/Gesellschaftskritik.


    Mich konnte er daher leider nicht überzeugen.

    Ich hatte jetzt die Gelegenheit und habe die ersten 3 Folgen von Dexter:Resurrection sehen können, aber ich weiß gar nicht genau, was ich dazu sagen soll.


    Zum Einen fand ich den Beginn in die Serie irgendwie komisch...



    Die Story um Harrison wiederrum fand ich gelungen. Es ist nachvollziehbar, dass jemanden, der nicht so tickt wie Dexter, die Ereignisse in New Blood traumatisiert haben, und er deswegen so handelt wie er eben in Folge 1 handelt und damit die Handlung in Gang bringt. Das fand ich sehr clever und gelungen.


    Auch, dass Batista und somit der Verbindung zur Originalserie etwas mehr Platz in Resurrection eingeräumt wird, hat mir sehr gut gefallen, nachdem mich die doch etwas inkonsequente Einbindung seiner Figur in New Blood etwas unbefriedigt zurückgelassen hat. Schön, dass dieser Erzählstrang nochmals aufgegriffen wird.


    Dennoch gibt es ein paar weitere Ungereimheiten, die mir etwas sauer aufgestoßen sind, sobald Dexter sich dann beginnt in New York einzurichten.



    Trotz der ganzen Kritik haben mich die ersten 3 Folgen dennoch unterhalten und ich freue mich weiter zu schauen, auch wenn ich bis jetzt sagen muss, dass New Blood meiner Meinung nach ein bisschen mehr das alte Dexter-Feeling einfangen konnte. Zwar musste man bei Dexter schon immer über ein paar Ungeremitheiten im Drehbuch hinwegsehen, um die Serie weiter genießen zu können, aber hier gibt es recht viele kleine Dinge, die ich etwas unglücklich gelöst finde, aber warten wir mal ab wie es weiter geht.


    Außerdem hoffe ich immer noch, dass...



    Wie fand denn Vincent Delacroix Dexter: Resurrection bisher?

    Mir ist nicht in den Sinn gekommen, dass das Gehäuse optional sein könnte, ehrlicherweise. Ist es denn Pflicht oder freiwllig?

    Ich fand die Direct nicht so unglaublich gelungen. Klar, ich freue mich, dass Metroid Prime 4 ein Releasedatum hat und dass Resident Evil 9 auf die Switch 2 kommt, das wäre nämlich einer der wenigen Titel gewesen, wegen denen ich neidisch zu Sony und Microsoft geschielt hätte. Ansonsten war für mich eigentlich nicht viel dabei.


    Was mir irgendwie sauer aufgestossen ist, ist zum einen, dass alle Nintendotitel nur wieder dieselben neuen Einträge der selben Marken sind, die seit Jahren regelmäßig mit einem neuen Teil bedacht werden. Natürlich ist das ein Grund, warum ich mir eine Nintendokonsole zulege, weil ich genau diese Sicherheit habe, dass auf jeden Fall ein Zelda, ein Mario, ein Pokémon etc. kommt, aber auf der anderen Seite fehlt mir ein bisschen das Neue - mal wieder eine coole Idee wie z.B. 2015 Splatoon (und wehe jemand nennt jetzt als Beispiel, dass ich falsch liege, dieses merkwürdige Rollstuhl-Basketballspiel...das zählt nicht), aber das scheint bei Nintendo in der Switch-Ära irgendwie noch rarer geworden zu sein als ohnehin schon.


    Das 2. was mir sauer aufstößt ist, dass der Virtual Boy ins NSO-Abo aufgenommen wird. Ich meine...eigentlich finde ich die Idee cool, weil ich gerne ein paar dieser Spiele ausprobieren würde, aber dass man sich dafür dieses saudumme Plastikgehäuse kaufen muss, was wahrscheinlich -so wie Nintendo gerade drauf ist- unverschämt teuer sein wird, finde ich so bescheuert. Der Virtual Boy ist ja nicht ohne Grund gefloppt, was u.a. mit seiner Form bzw. dem Gehäuse und wie man damit dann spielen muss und den damit verbundenen Kopfschmerzen, die dabei entstehen, einhergeht. Aber wenn sie schon aus dem schlimmsten Flop ihrer Firmengeschichte Geld rauspressen wollen, weil sie eben aktuell so krass geldgeil sind, dann sollten sie die Erfahrung doch zumindest so weiterentwickeln, dass es angenehmer wird, die Spiele zu spielen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Spaß machen wird mit dem Bildschirm der Switch direkt vor meine Augen in einer unbequemen Körperhaltung die 3 oder 4 VR-Boy-Spiele zu spielen, die sich lohnen würden. Da sind Kopfweh ja vorprogrammiert. Komischer Move von Nintendo meiner Meinung nach.

    Ich hab mir gestern endlich mal Promising Young Woman angesehen, den ich schon länger auf dem Bildschirm hatte, weil ich die Prämisse wirklich cool/interessant fand und jetzt war er endlich mal im Abo von Netflix enthalten.


    In Promising Young Women geht es, nur um die grobe Prämisse zu nennen, um eine Frau in ihren 30ern (?) gespielt von Carey Mulligan, die jede Woche in eine andere Bar geht, sich aufbrezelt und so tut als wäre sie betrunken und nicht mehr zurechnungsfähig, nur um sich von einem "Good Guy" abschleppen zu lassen, der ihren scheinbaren Zustand ausnutzen möchte, um ihm dann sein Verhalten vor Augen zu führen und schließlich auflaufen zu lassen.


    Ich bin ehrlich, ich hatte tatsächlich ein bisschen was anderes erwartet, vor allem dachte ich, es ginge härter zur Sache in der Art und Weise, dass Mulligans Figur den Typen nicht nur verbal die Leviten liest, wenn sie versuchen, den von ihrer Figur gespielten Zustand der Unzurechnungsfähigkeit/des Betrunkenseins auszunutzen. Es ging dann jedoch in eine deutlich ernstere Richtung, die ich auch sehr spannend fand (in der Mitte des Films wechselt Promising Young Woman auch mal kurzfristig das Genre), vor allem, weil es wohl einen Fall an der Harvard Universität in den 2010er Jahren gegeben haben soll, den dieser Film als Ausgangssituation nimmt, um die Handlung in Gang zu bringen.


    Einerseits muss ich sagen, dass ich solche Filme imm er etwas schwieirg finde, weil sie natürlich eine Situation schildern, in die ich persönlich zum Glück als Mann sehr wahrscheinlich niemals kommen werde und dementsprechend auch nicht 100 prozentig nachvollziehen kann, und somit die eher weibliche Sichtweise und Darstellunng der männlichen Figuren (alles Arschlöcher und Narzissten, die meinen Regeln und Gesetze würden für sie nicht gelten, und am Ende wollen sie alle nur ihren eigenen Hals retten ungeachtet der Dinge, die sie getan haben) etwas zu einfach und pauschalisierend finde, auf der anderen Seite gibt es natürlich viele Männer, die so sind, und die Message des Filmes ist v.a. auch vor dem Hintergrund der #Mee-too-Debatte sehr wichtig und richtig, aber ich kann auch verstehen, warum manche Leute in diesem Film einen "Männerhasserfilm" sehen.


    Sei es wie es sei, trotz des ernsten und schwierigen Themas, das diesem Film zugrunde liegt, fand ich ihn sehr spannend und habe es auf keinen Fall bereut, ihn mir anzusehen.


    Ich fand Untamed wirklich gut und hab die ganze Kritik im Netz nicht verstanden, die der Serie angekreidet hat, die Story wäre zu vorhersehbar und Untamed würde sich nur wegen der Bilder lohnen.


    Ich zumindest habe den Twist am Ende nicht kommen sehen und fand Untamed bis aus ein oder zwei Durchhänger im Mittelteil durchaus sehenswert und spannend. Nur schade, dass der gieirge Netflixproduzent wohl schon wieder Dollarscheine in den Augen hatte als er die Abrufzahlen gesehen hat und die ursprüngliche Miniserie nun eine zweite Staffel bekommen soll.


    Ich habe zuletzt auf Apple TV + Smoke gesehen. In der Serie spielt Taron Egerton einen Brandermittler, der aufgrund seiner Erfolglosigkeit in den letzten beiden Jahren zwei Serienbrandstifter zu verhaften, eine neue Partnerin zugeteilt bekommt, die ihre neue Stelle eher als eine Art Strafversetzung ansieht.


    Ich fand die Serie unglaublich spannend (lediglich das Ende war ein bisschen drüber) und Taron Egerton in seiner Rolle als Brandermittler sehr, sehr gut gespielt. Nach seiner Hauptrolle in dem Stirb langsam-artigen Netflix-Weihnachstfilm letztes Jahr der nächste Hit für mich mit ihm. Er entwickelt sich langsam zu einem meiner Lieblingsschauspieler. Was die Serie noch spannender macht, ist dass sie lose auf wahren Begebenheiten basiert. Sehr empfehlenswert.

    Was mich am meisten an dem ganzen Trubel um Simon aktuell so traurig macht ist viel mehr das Bewusstsein, dass es da mal 4 Anfang 20-jähirge aus den verschiedensten Ecken Deutschlands gab, die durch ihre Passion für's Videospielen zu guten Freunden geworden sind und daraus etwas aufgebaut haben, was immer ein bisschen billig und schrullig, aber auch mit viel Herzblut gemacht wirkte und zur damaligen Zeit in Deutschland einzigartig war und bis heute nachhallt. Und diese Freundschaft scheint zum aktuellen Zeitpunkt wohl irreparabel zerstört zu sein.


    Und klar als Außenstehender ist es schwer hinter die Kulissen zu schauen und auch in die Köpfe von Budi, Ede, Nils und Simon, aber wenn ich das Privileg hätte mit meinen Freunden einen solchen Job auszuüben, dann würde ich so lange wie möglich versuchen daran festzuhalten. Wann kriegt man so eine Chance denn nochmal? Wahrscheinlich nie wieder.


    Klar könnte man Giga, Game One und Rocketbeans darauf runterbrechen, dass da ein paar Nerds, die keine Ahnung oder Lust auf eine "richtige" Arbeit hatten, vor der Kamera sitzen, Bullshit labern und Videospiele spielen, aber ich find es schon sehr beeindruckend, was die 4 (5, wenn man Arno mit dazuzählt) quasi aus dem Nichts erschaffen haben. Soweit ich weiß hat keiner der 4 (erfolgreich) BWL studiert oder überhaupt ein Studium abgeschlossen bzw. eine wirklich Ausbildung absolviert und dennoch haben sie es geschafft eine eigene Firma zu gründen und eine riesige Fancommunity sowie ein Netzwerk aus mal mehr mal weniger bekannten Persönlichkeiten aus Fernsehen, Internten und Gamingwelt aufzubauen und ich finde das fucking beeindruckend.


    Ich habe diesen ganzen Knatsch zwischen Simon und den übrigen Bohnen immer mal wieder am Rande mitverfolgt und Simon hat wohl immer mal wieder (aus welchen Gründen auch immer) gegen RBTV quergeschossen nachdem der Sender während Corona umstrukturiert wurde. Soweit ich weiß war der Grund, der zum aktuellen Bruch zwischen den 4ren geführt hat, ein Streit zwischen ihm und Eddie während einer Liveübertragung von Nerd-Commander aus dem letzten Jahr. Ich habe es mir ein wenig angeschaut und es ist wirklich zum Fremdschämen wie die beiden sich hier teilweise angehen als wären sie 2 15-jährige. Das war äußerst unprofessionell selbst für Beans-Verhältnisse.


    Ob das der wirkliche Grund für die aktuelle Sitaution war oder aber nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, weiß ich natürlich nicht. Aber ich finde es sehr schade, wenn man wegen solcher Kleinigkeiten oder einem verletzen, übergroßen Ego eine langjährige Freundschaft wegschmeißt und im Falle von Simon das, was er mit den anderen 3en aufgebaut hat, mit Füßen tritt. Vielleicht sollte er (aber auch die anderen 3) sich das wirklich mal vor Augen führen, was für ein Privileg sie haben und wie viele Menschen sie mit ihren Sendungen beeinflusst haben und diese ganze Egotour mal zurück in die Kiste packen.