Beiträge von Gravost

    Warum nun die Idee des Sprungs in den Hyperraum so dermaßen vershizzled wird

    Das ist by the way ein großes Plot Hole - einen Sprung in den Hyperraum innerhalb der Atmosphäre? :-)
    Dabei müsste das Schiff in einzelne Quarks zerspringen, aber gut, dass ist wohl Meckern auf mittlerem Niveau.


    Gelungen fand ich auch, dass Rey als Machtbenutzerin aktiv heilen kann

    Ohne Training? Ohne Erklärung?
    Die bisherigen Filme geben keinerlei Anhaltspunkte, dass so etwas überhaupt möglich ist und Rey kann es einfach?


    Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, dass zum Teil der Fanservice in Episode IX von Fans kritisiert wurde – zumindest was ich in einigen Kommentaren las, nachdem der Film einige Tage im Kino lief – aber bei The Mandalorian es als größten Teil positiv gewertet wird. Zumindest ist mein Empfinden gewesen.

    Hm, ich kann mir vorstellen, dass der Anteil an Fanservice im Gesamten einfach "over the top" war und teilweise nur stumpf eingebaut wurde, um es zu zeigen. In "The Mandalorian" wird der Fanservice in einer "gesunden Balance" präsentiert (?)


    Hier möchte ich dich frage, was genau du damit meintest. Bei dem ersten Punkt, müsste dort nicht „dunkle Seite“ stehen, da er dadurch die Balance in Richtung dunkle Seite richtet?

    Das war darauf bezogen, dass Anakin das Gleichgewicht herstellte, indem er Machtnutzer auf beiden Seite "ausreichend" dezimierte.


    Obwohl ich selbst die Sith als die Gegenspieler betrachte, kann ich an dieser Stelle Gravost ganz gut nachvollziehen. Es mag widersprüchlich klingen, aber (und entweder in der PT oder OT erwähnt es Palpatine sogar) auf seine Art und Weise, möchte der Imperator der Galaxy seine Idee des Friedens als Stempel aufdrücken.

    Yes, darauf wollte ich hinaus. Die Sith und die Jedi sind ja nur zwei mögliche Lebensweisen (?) - wobei das sehr krasse Gegensätze sind und es dem Zuschauer sehr einfach gemacht wird, sich für eine Seite zu entscheiden.


    Deutlich kontroverser, verschwommener und als anderes Beispiel wäre da die Lebensweisen der Mandalorianer - sie leben brutal und kriegerisch, aber dennoch empfinden wir den Protagonisten der Serie als "gut". Wobei das inhaltlich in den Comics/ Heften/ Serien deutlich hervorgeht, dass die Art und Weise an sich nicht wirklich "in Ordnung" ist.


    Apropos, ich habe hier mal das Bild aus dem Comic, um den es hier bereits ging:

    Perfect, danke dafür.

    Der Comic ist sehr nice, und auch gut gezeichnet. Aber inhaltlich arbeitet dieser sehr an einer ... "Grauzone"? Es ist nicht ersichtlich, was Fiktion und Wahrheit ist. Für mich stellte der Comic eher sehr gut dar, in welcher Ziwschenwelt Anakin/ Darth Vader sich laufend befindet.

    Dann sind da die ständigen schlimmen Albträume von Anakin, welche ja immer krasser werden, je mehr er mit Palpatine zu tun hat. Demnach ist es denkbar, dass dieser über die Albträume ständig an Anakin dran ist und ihn lenkt beziehungsweise beeinflusst.

    Mir fehlt gerade die Quelle, aber ich bin mehr sicher, dass in einem Comic/ Roman genau darauf hingewiesen wird.

    Was aber tatsächlich ein bisschen wacklig ist (und möglicherweise entgeht mir gerade ein Detail, denn ich kenne Ep I nicht auswendig), ist die Tatsache, dass die Jedi wohl durch Zufall auf Tatooine gelandet sind (in Ep I) und dort eher zufällig auf den kleinen Anakin stießen. Ist das richtig? Ich weiß gerade nicht mehr, wie es dazu kam, dass Qui-Gon und Obi Wan auf den Planeten kam. Wenn es Zufall gewesen wäre, dann passt das nicht so wirklich, dass die Sith den Plan hatten, den Jungen unter die Jedi zu mischen.

    Ebenso hätte es ja auch sein können, dass Darth Maul beide Jedi (Qui-Gon und Obi Wan) getötet hätte und Anakin folglich nicht mit ihnen gegangen wäre. Denn der Rat der Jedi fand Anakin ja bereits zu alt und die hätten den Jungen vielleicht nicht geholt.

    Das ist zwar nicht zwangsläufig ein beweis, aber an dem Punkt hakt die Theorie am meisten - gehe da persönlich konform mit.
    Es ist schon merkwürdig, dass "The Chosen One" 6, 7 Jahre lang auf Tattoine verbringt - ein Planet im Outer Rim, wo die Gesetzlosigkeit herrscht und es jederzeit dazu kommen kann, dass er dort stirbt.
    Gerade Anakin der an Podrace-Rennen teilnimmt und sich mit Sebulba anlegt ...
    Es passt vom Setting von Star Wars I nicht, dass die Sith kontrolliert alles eingefädelt haben.

    Darth Sidious hat viel mehr die Chance genutzt, als Anakin mitgenommen wurde - er war reaktiv.


    Es gibt also einen extrem mächtigen Sith Lord, Darth Sidious, und dem gegenüber steht quasi nichts vergleichbares.

    Es gab den einen Sith - Darth Sidious, in dem sich die dunkle Seite manifestiert. Dementsprechend hat er ein unfassbar hohes Machtlevel. Das wird im Kanon (1-9) kaum deutlich - viel repräsentativer sind die Animationsserie und Comics.
    Dem Gegenüber stehen hunderte Jedis zu Zeiten von Episode I-III - die helle Seite verteilt sich in viele Lebewesen und ist daher verstreuter.
    Dies ändert sich nach Episode III und als die helle Seite sich in Luke manifestiert. Weshalb Luke auch so unfackingfassbar strong ist.


    Genau das tut Luke nicht in der ST. Nun versagt Luke ausgerechnet in EpVIII, also dem Film, der von einem anderen Produzenten stammt. Möglich ist ja, dass J.J. Abrams das so nicht geplant hatte und die EpVIII ganz anders gewesen wäre, wenn er der Produzent gewesen wäre.

    Das ist eher dem geschuldet, wie die Regisseure und Drehbücher Luke genutzt haben.
    Mark Hamill hat in vielen Interviews gesagt, dass er diesen Luke nicht kennt, dass er eigentlich etwas gegen diese Vorstellung von Luke hat.

    Luke in Episode 4-6 und Legends hat nicht viel mit Luke in Episode 7-9 zu tun.



    Hm... Gute Frage, ob es Zufall war, dass Qui-Gon und Obi-Wan auf Tatooine landen oder ob sie heimlich von Sidious gelenkt wurden.

    Das fände ich schon arg weit hergeholt. Mit der Begründung kann dann fast jede Motivation/ Bewegung auf Darth Sidious lenken und würde ihn in einen beinahe gottähnlichen Zustand kategorisieren.
    Wie oben beschrieben, glaube ich das nicht - Anakin wurde in seinen 6, 7 Jahren zu vielen riskanten Situationen ausgesetzt, die dazu hätten führen können, dass er dort einfach stirbt.


    Aber er konnte nicht mit Sicherheit wissen, ob die Handelsföderation das Schiff schwer genug beschädigen würde, dass es zur Zwischenlandung gezwungen wäre.

    Das kommt ja auch noch hinzu - ich kann mir nicht denken, dass die Seperatisten/ Siths davon ausgegangen sind, dass ein einzelner Kreuzer die Blockade durchbricht.



    Am Ende von Episode I sagt Palpatin zu Anakin das er seinen Werdegang (Karriere, weiß nicht mehr welches Wort er benutzt hat) genau verfolgen wird. Ganz so als wüsste Palpatin schon von Anakin und seiner Macht. Er sagte das so beiläufig als wäre es völlig klar was mal aus Anakin wird. Also Palpatin wusste etwas was selbst der Jediorden nicht wusste.

    Naja, oder er handelt reaktiv, bzw. Palpatine reagiert einfach auf die Gegebenheit, die dann vorliegt.
    "Ein ultrastronges Lebewesen ist in meiner direkten Umgebung? Lass ihn manipulieren und langsam zur dunklen Seite korrumpieren." - So haben es zahlreiche Sith es schon vor ihm getan - weshalb ist es diesmal anders?


    Ganz ehrlich, schon als Kind habe ich mir gedacht, dass der Vater für Shmi einfach unbekannt sei. Sie ist eine Sklavin und besonders naheliegend war für mich Prostitution.

    Wie brisant, dass du als Kind mit dem Thema Prostitution Bekanntschaft gemacht hast ...



    Ein dauerhafter Schaden ist trotzdem entstanden und ich kann Star Wars nicht mehr mit einem funkeln in den Augen betrachten.

    Das ist echt schade - wie findest du "Rogue One" und "The Mandalorian"?


    Das Ergebnis wäre für dich und andere das Gleiche gewesen. Je nachdem welcher Theorie man anhängt macht es einen Unterschied. Sieht man die Prohezeihung wie Lucas als Ende der dunklen Seite macht es schon einen Unterschied ob sie echt oder eine Sith Falle ist. Gibt ja auch genug Fans die es wie Lucas sehen und die Balance nicht als gleiche Anteile von hell und dunkel sehen.

    Manche haben ein Problem damit das graue Jedi und auch das Gleichrichter zwischen hell und dunkel die dunkle Seite entschärft.

    Hm, nach dem dritten Mal lesen verstehe ich immer noch nicht, worauf du hinauswillst ... Sorry ^^



    Ein weiterer Todesstern? Nennen wir ihn doch lieber Starkiller-Base. Ist doch was völlig anderes. Das Imperium ist noch da? Nennen wir es doch einfach die erste Ordnung. Ach, und es gibt plötzlich auch wieder einen Imperator? Snoke. Dieser hat einen Schüler der stets den eigenen Glauben anzweifelt? Kylo Ren, denn Darth Vader's Geschichte ist ja beendet! Der Film beginnt auf Tatooine? Nein, lass uns einfach einen Planeten erfinden der identisch ist. R2D2 ist ausgelutscht? Erfinden wir doch BB-8 der einfach noch süßer ist. Was zum fi**? Da ist alles mindestens so awkward und aufgesetzt wie es langweilig ist. Für mich war das düstere Schicksal der Sequels damit schon bewusst. Was soll man mit so einer beschissenen Vorlage machen? Die gleiche Geschichte nochmal erzählen und in Episode 8 ist man dann auf einem Schneeplaneten mit AT-ATs nur leicht abewandelt?

    Junge, Junge da sitzt der Hass aber tief :biggrin::biggrin::w00t:

    Rey ist btw nicht Luke, sondern schlicht OP und vom Standpunkt eines klassischen Drehbuchs vor allem innerhalb der Trilogie sehr schlecht geschrieben.


    Deswegen habe ich mir Episode IX dann trotz eher nicht so toller Erfahrungen mit den anderen beiden Filmen "angetan", weil ich schlicht darauf gehofft habe, dass der Film die losen Enden der anderen beiden aufsammelt und zu einem befriedigenden Ende bringt, was dann retrospektiv mein Bild der anderen Filme verbessert hätte, weil ich sie schlicht als Setup hätte sehen können.

    Kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Ich bin eigentlich eine introvertierte Person, aber im Kino gab es dann die Kuss-Szene mit Rey und Ben. Kurz vorher bahnt sich ja dieser Moment an ... Ich versinke in meinen Kinosessel, greife mit der rechte Hand halb über die Wange und Schläfe und sage in ganzer normaler Lautstärke "Bitte nicht" - viele fanden es amüsant und haben gelacht. Tut mir Leid für alle Menschen, denen ich diesen Moment im Kino versaut habe, aber ... Holy, das war so akward und unpassend.



    wo man auch klar merkt das Luke erst nicht als Vaters Sohn konzipiert war und Leia erst nachträglich als seine Schwester.

    Ist für mich nicht klar ... Aber gut ^^


    In wie weit tanzt denn VIII aus der Reihe?

    Bezüglich der Knights of Ren und der Vergleich zu Boba Fett oder anderen Figuren: Keylo Ren ist der Anführer dieser Truppe und daher wäre es eine logische Schlussfolgerung gewesen denen mehr Screentime/ Aufgaben zu geben. Zum Beispiel die Rückkehr auf Mustafa hätte mehr ausgeweitet werden können mit der Truppe - das wären 3, 4 Minuten gewesen.
    Wofür wird es sonst erwähnt, dass es diese eine Gruppierung gibt?

    Dadurch geht zum Beispiel auch das Potenzial eines dramaturgischen Wendepunktes verloren, wenn Ben sich gegen seine alten Kameraden stellt. Der Kampf in IX verläuft gegen die Knights of Ren aus der Sicht von Ben genauso ab wie gegen jeden anderen Gegner - ohne jegliche emotionale Bindung gegen irgendeinen seiner alten Kameraden.


    Das wäre nur ein Beispiel meinerseits.


    Aber andersherum gefragt - welche Handlungsstränge nimmt Teil XIII deiner Meinung nach auf, die unabhängig von IX sind?

    Denn jetzt ist alles, was man als jemand, der nur die Filme schaut, über Anakin weiß, volles Brett aus der Bibel geklaut ("unbefleckte Empfängnis"; dazu auserkoren, der Heilsbringer zu sein; mit schweren emotionalen Prüfungen konfrontiert, die seinen Glauben auf die Probe stellen) - mit dem einzigen Unterschied, dass Jesus' kurzer Abfall vom Glauben sich in der Frage äußert, warum Gott ihn verlassen habe; nicht in einem Kinder-Massenmord... (Und ja, mich stört dieses Anakin-Jesus-Ding wirklich sehr. Ich reite drauf rum, ich weiß, sorry.)

    Generell kann ich die Kritik verstehen, aber bis auf die unbefleckte Empfängnis ist das ein klassischer dramaturgischer Aufbau von vielen Filmen/ Märchen/ Geschichten und solche Parallelen sind nicht untypisch - ob Matrix, Herr der Ringe, Star Wars oder Marvel Universe.

    Der Protagonist als Held ist auserkoren, wird mit Prüfungen konfrontiert und stellt sich sowie das Umfeld durch seine "neuen Skills" infrage.


    Finde ich schwierig, dass als Kritikpunkt auszuweiten.



    Die Idee, dass die Sith die Prophezeiung für sich nutzen klingt interessant... Aber ich finde Palpatine nimmt die Jedi mit seinem Plan schon sehr hops - das wäre für mich ein leichter Overkill und das Ergebnis wäre das Gleiche gewesen, oder?

    ... liegt die Vermutung nahe...


    ... Insofern würde ich mal behaupten...

    Wie gesagt, die Theorie ist eine Annahme durch die gegebenen Punkte, die uns Star Wars gibt.

    Ähnlich wie mit der Prophezeiung.


    Es spielt aber eigentlich keine Rolle, ob es wirklich so gewesen ist.


    Deshalb frage ich ja nach einer offiziellen Quelle aus dem Kanon, gerne auch aus Legend.


    Ich-bin-Niemand

    Die Vision von Darth Vader aus dem Comic ist eine Vision - mehr nicht.

    So wie ich das damals verstanden habe, war diese sogar von Sidious selbst erzeugt worden, um Vader zu manipulieren - da bin ich mir aber nicht ganz sicher.

    GL hat nach frühen Scripts geplant das in EP3 einzubauen in dem Palpatine Anakin erzählt das er ihn erschaffen hat und so gesehen sein Vater ist, hat dies aber gestrichen weil es dem TESB twist zu ähnlich wäre.

    Yo, ich bin froh, dass er das nicht getan hat. Das hätte die Sache nur komplizierter gemacht und die glaubwürdige Beziehung zwischen den zwei Charakteren mit noch mehr Last beladen als sie es ohnehin schon ist.

    Ob man das so animmt ist ne andere Sache aber ist George Lucas deswegen "engstirnig und naiv""? Ich mein die Prophezeiung war ja seine Idee.

    Das bezieht sich auf die Haltung der Jedi, die davon ausgehen, dass der Auserwählte das Gleichgewicht herstellt und dann daraus schlussfolgern, dass der Balanceakt ausschließlich auf einer Seite stattfindet.


    Darth Plagueis konnte die Medichlorianer manipulieren, so hat er Anakin geschaffen.

    Dazu bitte eine Quelle - meines Wissens nach ist dies eine Fantheorie.



    Das einzige was die Midis erklärten ist wie der Körper mit der Macht kommuniziert und nicht die Macht an sich.

    That´s it - die Macht an sich ist überall und die Midichlorianer sind ein Richtwert dafür, wie hoch der individuelle Zugang zur Macht ist. Praktisch Zugangskarten zur Macht ^^
    Deshalb habe ich die große Kritik nicht verstanden - die Entmystifizierung von allem und so ... die Macht an sich bleibt weiterhin unerklärlich und mystisch.




    Zum Thema verschiedene Machtnutzer:

    Hat Anakin die Prophezeiung erfüllt oder nicht?

    Das ist Sache des Betrachters/ Zuschauers, da die Prophezeiung nicht klar geäußert wird.


    Anakin ist, laut Kanon, der Auserwählte - ansonsten ist bezüglich zur Prophezeiung viel Spielraum gelassen wurden.


    Hier sind Anhaltspunkte:


    Mithilfe Anakins/ Darth Vaders wurden viele, mächtige Jedi getötet -> helle Seite

    Mithilfe Anakins/ Darth Vaders wurden die Sith (vorläufig) getötet -> dunkle Seite


    Die Episode von Anakin auf Mortis...


    In der ST sagt Anakin folgendes zu Rey:

    "Bring back the balance, Rey, as I did."

    Somit hat er temporär das Gleichgewicht hergestellt. (Selbst wenn Palpatine wieder auftaucht, war er 20 Jahre oder so nicht aktiv und hat somit das Gleichgewicht nicht gestört.)




    Im Bezug zur Prophezeiung:


    Yoda sagt in Episode III, dass die Prophezeiung missverstanden worden sein könnte.


    Ich denke, dass das grundlegend zutrifft, denn der Jedi-Kodex wurde im Laufe der Zeit abgewandelt und somit die Prophezeiung.

    Bzw. Jedi ändern eigenen Kodex -> Jedis legen die Prophezeiung so aus, dass diese zum Jedi-Kodex passt.

    Denn es ist schon engstirnig und naiv, davon auszugehen dass bei einer Frage der Balance/ Gleichgewicht nur eine Seite vernichtet wird.


    Im Kern unterscheidet sich die Aussage des Kodex hinsichtlich der Akzeptanz:

    Die "neuen" Jedi leugnen/ verhindern die dunkle Seite, während der alte Kodex nach einem Gleichgewicht sucht und die dunkle Seite zulässt/ akzeptiert.

    -> https://starwars.fandom.com/wiki/Jedi_Code

    Irgendwas wäre da echt schlüasiger gewesen.

    Für mich war das einer der wenigen Themen, die im Film von Luke logisch und nachvollziehbar reflektiert wurden.
    Es gibt kein Gut und Böse, es gibt nur die Macht - der Mensch bzw. die Lebewesen machen aus ihr "Gutes" oder "Schlechtes".


    "The Force is not a power you have. It's not about lifting rocks. It's the energy between all things, a tension, a balance, that binds the universe together."



    Und die Jedi sind aus manchen Perspektiven die Bösen, genau wie die Sith. Es sind beides Machtnutzer, die einen individuellen Lifestyle innehaben.

    Und wie ich schon erwähnt habe: Mega-Entwicklungen könnte man hier total gut wiederbringen. Die gesamte Story und das Them der Pokémon drehen sich um das Entwicklen! Da sollte diese Sonderform auch gut thematisiert werden können. Der Kraterberg bringt sicher genug Mega-Steine zum Vorschein!

    Waren nicht zwei große Punkte der neuen Gen, dass

    - ein spielerischer Cut mit den Megasteinen, Z-Attacken, usw gemacht wurde, um eine Balance herzustellen
    und
    - der Pokedex limitiert wurde, weil die Erstellung der ganzen Pokis zu aufwendig war?

    Ich finde den Übergang von X/Y zu ORAS auch mehr als gelungen und ORAS dürfte mit einer meiner Pokemon-Favoriten sein und glaube, dass ein Remake a lá Pokemon Let´s Go sehr gut da reinpasst.


    Aber dafür müssten sie erneut mit der neuen Gen brechen - oder?

    Es hat eher weniger mit dem Inhalt der Filme zu tun, sondern liegt viel mehr am gesamten Image der Marke Star Wars.

    Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Teils wird Disney niemals auf die Idee kommen und die ST aus dem Kanon schreiben - da hängt zu viel dran: Merchandise, Romane, Hefte, Videospiele ...

    Und es würde wahrscheinlich dazu führen viele Nicht-Fans für zukünftige Projekte abzuschrecken:
    Wenn ich mich für ein Thema interessiere und eine Trilogie schaue und beim nächsten Film herausfinde, dass die Trilogie nichts mit dem zukünftigen zu tun hat, stelle ich mir schon die Frage: "Wozu schaue ich mir das dann an?"


    Die Ausgangslage der ST ist ähnlich wie bei der PT, nur dass der mediale Zugang für jeden heutzutage zugänglich ist und jede Person Meinung kundtun kann - das erzeugt einen größeren Wirbel als vor 15 Jahren.
    PT wurde gehasst und kritisiert und trotzdem wurde sie nicht "annuliert" - das wird bei der ST ebenfalls nicht aus den genannten Gründen passieren.

    Es könnte aber sein, dass Disney aus storytechnischen Gründen die Filme aus dem Kanon nimmt. Dafür wird aber eine andere Basis benötigt.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ST innerhalb der nächsten 5-7 Jahre "annulliert wird".
    Damit würde Disney ein großes Stück Glaubwürdigkeit verlieren und viele Konsumenten stehen dann grundlegend jeder Veröffentlichung kritisch gegenüber.

    Sobald genug Unmut zusammenkommt, werden Inhalte annulliert/ gelöscht? - Eine äußerst fragwürdige Entscheidung.

    Es wäre "realistisch", sobald genug Inhalte in den nächsten Jahren veröffentlicht wird, damit ein Wegfall der ST kaum Relevanz hat. Wenn Disney die ST aus dem Kanon wirft - was bleibt den Fans, geschweige denn Laien, die sich weitaus weniger mit dem Thema beschäftigen.

    Was der ST gut getan hätte wäre mehr Zeit. Zeit für eine Etablierung was zwischen den Filmen passiert ist,

    Disney wusste von Anfang an, dass die Sequels eine Trilogie aus zusammenhängenden Filmen werden wird. Da geht mir nicht in den Kopf, wie man ohne Strategie an die Sache herangehen kann.

    Da stimme ich teilweise zu. Die Übernahme von Disney war 2012 und drei Jahre später erscheint dann Teil VII - de facto haben die Dreharbeiten wahrscheinlich direkt oder sogar vor der Übernahme stattgefunden. Das sich da kaum innovative/ kreative Elemente entwickeln können, ist fast absehbar und wahrscheinlich lediglich eine rein marktwirtschaftliche Motivation gewesen.


    Palpatine hätte sie von mir aus Tod lassen können, ich vermute mal das man da den Fans entgegen kommen wollte.

    Leider eine erzählerische Notlösung von J. J. Abrams - die Geschichte in Teil IX musste ja "logisch" aufgelöst werden. Und eine Lösung, die ich sehr schade finde. Dadurch verliert die gesamte Handlung und Folgehandlungen in der Zukunft an Wirkung und Glaubwürdigkeit. Damit Disney nicht in Erklärungsnot kommt, wird der Konzern wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr die Geschichte nach Teil IX weitererzählen.


    Das und ein filmübergreifendes Drehbuch oder wenigstens Skript.

    Ich kann immer noch nicht fassen, dass man bei Disney offenbar geglaubt hat, man könnte eine SW-Trilogie machen, ohne einen Plan zu haben... (Zumal sie beim Marvelverse bewiesen haben, dass sie sowas Komplexes mit mehreren zusammenhängenden Filmen eigentlich können.)

    Stichwort Marvelverse: Kevin Feige.
    Stichwort Harry Potter: J.K.K. Rowling.
    Stichwort Star Wars: George Lucas.

    Wenn (hauptsächliche) Werke aus der Feder eines Autoren stammt, dann fühlt es sich glaubwürdig und echt an, da die Visionen/ Vorstellungen einer Person sind. Es gibt auch dabei Plot Holes, Ungereimheiten, etc., aber die Geschichte sowie die Personen fühlen sich glaubhaft an, weil es meistens in sich stimmig (Tempo der Geschichte, Sprechweise der Personen, usw.) geschrieben ist.

    Es gibt ein Sprichwort, welches da gut zutrifft: "Zu viele Köche versalzen die Suppe." Und dabei können es die besten Köche der Welt sein.


    Es wäre eine Möglichkeit gewesen, dass J. J. Abrams alle drei Filme hätte produzieren sollen - dann wären die Filme vermutlich immer noch "nur" in Ordnung, aber es wäre kein Desaster geworden.


    Beim Plan sehe ich kein Problem, die OT wurde auch on the Fly gemacht.

    Weil die Stränge immer noch Geoge Lucas gezogen hat. Die Filme waren, wie oben schon angedeutet, auch keine tollen Filmwerke, aber sie waren "logisch" und stimmig geschrieben.




    Auch das Ende der alten Garde (Han Solos Tod) wurde begonnen. Mir war immer bewusst, dass wir uns von den alten Helden in der neuen Trilogie verabschieden mussten. Ich fand da den Tod Solos gut eingebaut

    Mir hat der Aufbau und die Inszenierung auch gefallen - es hat gestimmt, wobei ich Harrison Ford als Schauspieler sehr sympathisch finde.


    Ab da mochte ich sogar Ben Solo, da man erkannte, was für ein Charakter er ist. Er eifert seinem Großvater Vader nach, aber er ist nicht Vader. Ben stand auf der dunklen Seite, spürte aber den Sog zur hellen Seite immer und immer wieder. Ein zerrissener, mehrschichtiger Charakter.

    Ehrlich gesagt finde ich die Darstellung und Charaktertiefe von Ben Solo in einem Star Wars-Setting schon beinahe "zu viel". Die Zerissenheit und schwankende Persönlichkeit von Anakin Skywalker hat sich innerhalb der Filme "stimmiger" angefühlt. Die Charakterzeichnung und Dialoge von Ben Solo finde ich für dieses Setting irgendwie .. zu gut (?).

    Adam Driver ist ein sehr talentierter Schauspieler, möchte ich kurz hier noch gesagt haben ^^


    Was ich aber im Laufe von VIII und IX nicht als glaubwürdig empfand, war die eingeführte Zwei-Einigkeit zwischen Ben und Rey. Ich habe noch nie davon gehört, weshalb gibt es diese auf einmal? Und wenn es diese in XIII und IX gibt, gab es sie vorher auch? Wenn es sie schon vorher gegeben hat (gegeben haben muss eigentlich) wer war dann beispielsweise der Gegenpart zu Darth Nihilus?

    Finn ist ein geflohener Stormtrooper, der nur fliehen möchte. Doch am Ende steht er für seine Freunde ein und ist bereit zu kämpfen. Auch sehr interessant!

    Das war auch einer der wenigen Punkte, die ich wirklich toll fand und sehr viel Potenzial für andere Filme/ Serien hat. Wir haben ja in Rogue One und in The Mandalorian deutlich mehr erfahren, was es heißt ein Sturmtruppler zu sein, welche Schicksale dahinter stecken, usw.


    Was hat mich so fasziniert?

    Das lässt sich nicht so gut gut beschreiben. Zum einen ganz plump die Optik

    Gut, die war auf einem entsprechenden Niveau und wirklich toll.



    Eigentlich ist er relativ harmlos, was sicher den Möglichkeiten der 70er Jahre geschuldet ist, aber wenn man sich die Ep04 - 06 so ansieht, gähnt man die ganze Zeit nur. Mir gefallen diese Episoden tatsächlich gar nicht, bis heute nicht.

    Da liegst du mit der zeitlichen Einordnung schon richtig. Und Georg Lucas ist kein guter Drehbuchautor, wenn es um Dialoge oder Regie geht - das ist spürbar und mehrfach hier im Thema schon aufgegriffen worden.
    Seine "Boshaftigkeit" gönn ich mir in der Endszene von Rogue One.

    Oder die Szene in Teil 5 (?), in der er mit dem Machtgriff einen Kommandanten erdrosselt, finde ich auch schon boshaft.


    Ich war damals über die PT so frustriert das ich mir quasi eine eigene geschichte dazu ausgedacht habe, die zwar schon sehr stark auf der PT basiert aber eine, aus meiner sicht bessere Dramaturgie gegeben hätte und den Wandel von Anakin Skywalker zu Darth Vader viel glaubwürdiger gemacht hätte. ich werds hier nur mal kurz runter brechen weil ich das nicht alles so genau aufschreiben will.

    Jeder wie er/ sie möchte, aber wirkt das nicht überheblich zu sagen "Ich habe eine eigene Geschichte dazu, die besser ist"?


    Die Idee hinter Ep6 war das man einen Sith nicht töten muss. Warum muss jetzt Mutter Darth Kahn getötet werden? Weil sie Sidious 2.0 ist. Und wozu waren die Vong die machen alles bloss komplizierter.

    Yo, am Ende denke ich mir auch "Wozu?" Die Zwei-Einigkeit von Gut (Rey) und Böse (Keylo) funktioniert nicht mehr glaubwürdig, weil das "wirklich Böse" ja Palpatine ist.
    Oder die Conclusion, dass es so etwas wie Gut und Böse nicht gibt, sondern nur die Macht, wird auch ignoriert - am Ende killt Rey (als "All-Jedis" in Form von Gut) ja Palpatine (als "All-Siths" in Form von Böse.)




    Mann, Mann, Mann, ich ärgere mich immer noch gerne über die Sequels :crying::biggrin::wink:


    P.S.:

    Das er nämlich gute Storys machen kann sieht man an vielen seiner anderen Filme. Überhaupt sein letzter "Knives Out".

    Jeder Regisseur hat seine Stärken und seine Nicht-Stärken. In Knives Out hat er gut inszeniert und ein tolles Tempo aufgebaut. Aber ansonsten ist er ein unbeschriebenes Blatt, mit dem Disney ein Risiko eingegangen ist.
    Elemente wie World Building, Aufbau von Charakteren oder dergleichen mit einem solchen Umfang wie es Star Wars mit sich bringt, ist eine fast schon unfaire Aufgabe. Und ich finde, die Stärken von R.J. sind in SW XIII spürbar - ein flottes Tempo, viel Inszenierung, sein Humor (der in SW, meiner Meinung nach, absolut deplatziert ist).

    Ich finde nicht, dass er besser oder schlechter ist als RJ, aber J. J. Abrams hat in diesem Bereich schon Erfahrungen gesammelt und war von Natur aus "besser ausgestattet".

    Tatsächlich wird es so sein das "The Book of Boba Fett", "Ahsoka" und "Rangers of the new rebuplic" alle nach dem selben Schema gemacht sein werden da all diese Serien von Filoni und Jon Favreau zusammen gemacht werden und auch direkt zusammen hängen werden auch mit The Mandalorian.


    Gewagte Aussage, dass gleich drei Serien genauso sein werden wie eine vorherige - vor allem: was bringt das?



    Und was deine spoiler betrifft: Bitte, bitte nicht, bitte keine Zeitreisen mehr im SW-Universum.

    Da schließe ich mich wohl an - das Thema Zeitreisen bietet zu viel Potenzial für Plotholes.


    Immer wenn ich seine Werke rund um SW sehe, frage ich mich, warum nicht er für diw Sequels verantwortlich war?! Er hat ja auch mit Mandalorian bewiesen, dass er nicht nur Animationen schaffen kann, die voll SW-Liebe stecken!

    Naja, weil The Mandolorian nach der ST erschien ... ? Das wäre vorher ja ebenfalls ein Risiko für Disney gewesen.



    Aber Rebels war aus meiner Sicht der schlimmste Rotz den Star Wars je ertragen musste. Alles was man gliefert bekam war Fanservice verpackt in schlecht geschriebenen Geschichten. Und Ezra ist aus meiner sicht die unnötigste und furchtbarste Figure die Filoni verbrochen hat.

    Genau wegen einer solchen Sprache macht es teilweise einfach keinen Spaß mit Menschen darüber zu reden. Hier nutzt du drei Superlativen, gehst auf eine persönliche Ebene und bietest keine Möglichkeit die Konversation für dein Gegenüber offen zu halten.

    P.S. eine Verbannung der Sequels aus dem Kanon fände ich persönlich nicht gut. Haben mor ganz gut gefallen.

    Da bin ich zwiegespalten. Einerseits ist es schlecht, wenn Disney alle Jahre Whitewashing betreibt und regelmäßig Dinge aus dem Kanon schmeißt, aber andererseits sind die Filme so ... belanglos (?) Die Berührungspunkte im SW-Universum sind so minimal, dass es dato 2020 keinen Unterschied (bisher) macht, ob die Filme und deren Inhalt existieren oder nicht. Da Disney in Zukunft anscheinend kein Interesse hat etwas nach der ST erzählen zu wollen - who cares? Ich denke, dass 2030 die Filme nur eine Randnotiz sein werden.


    Das ist aber ein sehr sehr schlechter Vergleich. Die ST hatten insgesamt 7h und TCW haben zusammen ungefähr 60-70h, eher 70. Logischerweise gibts da mehr Entwicklung, weswegen ich auch Serien immer den Filmen vorziehen werde weil sie interessanteres Storytelling erlauben.

    True, Ahsoka bekommt allgemein viel Screentime und die Erzähler haben dadurch deutlich mehr Möglichkeiten. Also generell das eine mit dem Anderen zu Vergleichen halte ich für fehlerhaft.
    Ich würde nicht behaupten, dass die ST in sich eine allgemein schlechte/ keine Entwicklung hat. Die Entwicklung von Rey als Protagonist ist aber trotzdem unfassbar unglaubwürdig erzählt und bietet dem Konsumenten keine Möglichkeit sich in den Charakter hinein zu fühlen. Sie hat keine erzählerische Tiefe und die Filme bieten immer wieder weit hergeholte Lösungen an, die sein können, aber ich mir regelmäßig an Kopf packe.


    In der zweiten Staffel melden sich diese Leute nicht mehr weil sie vermutlich gar nicht merh die serie schaun.

    Was zur Hölle xD Das ist ja mal ein irreführendes Argument, dass du so auslegst, dass es dir passt ^^
    Und selbst wenn deine Aussage so stimmen würde, gibt es anscheinend ganz, ganz viele Menschen, die diese Serie anscheinend mögen. Ein User Score bei metacritic von 8.5 ist in der heutigen Zeit und speziell im "Star Wars-Genre" ein verdammt starker Wert.


    Und The Mandalorian ist ein SW Projekt, dass die Gemeinde eint - zumindest hasst niemand die Serie, so wie die Prequels oder Sequels... die Serie macht viel richtig und macht Spaß.

    Da schließe ich mich in vollem Maße an - die Serie macht Spaß.


    Bei den Filmen juckt es mich auch nicht, wenn welche meinen, sie wüssten, was das beste für Lucas‘ Reihe wäre.

    Das erinnert mich immer wieder an Menschen, die behaupten, dass Disney das Star Wars-Universum an die Wand (bezogen auf die ST) gefahren hat. Wenn Disney damals die Marke nicht gekauft hätte, würde diese Geschichte wahrscheinlich langsam, aber sicher aussterben.


    glaubhaften Hintergrund zur OT

    Und das ist für mich vielleicht der primäre Grund, weshalb die die PT in Ordnung finde - die Geschichte wird glaubhaft vor Teil 4 erzählt. Wobei die Dialoge zwischen Anakin und Padme teilweise so absurd und lächerlich sind, dass ich mich immer wieder dabei erwische, wie mir dabei was hochkommt, aber nun gut ...

    Für ihre Idole, Bezugspersonen, die Skywalkers, deren Namen sie annahm, da sie nun nicht mehr ein Niemand ist, sondern an etwas glaubt, ist es typisch, keine typischen Jedi zu sein, sondern deren Grenzen zu hinterfragen.

    Und das fühle ich leider in keinster Weise - Rey wird doch förmlich durch die Erzählung und Handlungen von äußeren Faktoren in diese Position hineingedrückt. Ihr bleibt doch fast nichts anderes übrig, als so zu handeln wie sie handelt. Speziell die Szene mit den Jedi-Geistern - klar ist die Inszenierung schön, aber für die Charakterentwicklung wirkt das doch künstlich erzwungen.



    Rey und Ben als Yin und Yang, als Teil eines Ganzen sichtbar wurden

    Hätte ich verstanden - wenn im Laufe der Filme nicht immer wieder diese köperbezogenen, fast schon erotischen, Anspielungen gewesen wären. Die Kussszene hat bei mir dann leider den Deckel draufgesetzt.


    Böse Zungen behaupten gar GL wollte nicht das sowas passiert wie bei Episode 5 den man mehrheitlich viel besser fand als Epsiode 4, das nervte ihn wohl shcon immer sehr und sagte auch immer das er nicht verstehen kann warum so viele Leute 5 am besten finden.

    Naja - das ist sein Ego vielleicht angekratzt ^^


    Während Kenobi in der OT wie ein weiser Meister erscheint, unglaublich geschickt in der Macht (er vereint sich mit ihr und kann so weiter agieren), sehen wir ihn in den Prequels als wilden, emotionalen Padawan (Ep I) und als Mann im Konflikt zwischen seiner Treue zum Orden und seiner Liebe zu seinem Padawan/Bruder Anakin. Das war interessant.

    Meiner Meinung nach, hat Ewan McGregor eine große Mitschuld daran, weshalb ich und viele andere Menschen die PT mögen. Er spielt seinen Charakter einfach bombastisch, hat mithin die beste Charakterentwicklung der gesamten Trilogie und seine Inszenierungen sind einfach motivierend/ frisch.



    Das einzige, was sich Johnson getraur hat, waren billige Witze (weggeworfenes Lichtschwert

    Hold On. Rian Johnson hat definitiv Dinge ausprobiert, die sonst keiner in Star Wars jemals gemacht hat - ob gut oder schlecht, sei dahingestellt, aber kreativ laut Definition war er zweifelsohne.

    Oh Boy - diese Szene zerstört einfach Episode VII. Retrospektiv betrachtet löst diese Szene den gesamten Aufbau in Teil VII in Luft auf. Ich habe trotzdem gelacht. Persönlich war es ein humorvoller Moment, aber kritisch betrachtet war das sehr schlecht gelöst - Luke hätte einfach niemals, so wie ich ihn kennengelernt haben. so reagiert.


    Epsiode IX ist übrigens für mich der schlechteste StarWars-Film aller Zeiten.

    Da gehe ich konform mit dir - er ist so unfassbar schlecht gelöst.



    Aber das ist dann zum Teil der selbe Humor der auch in The MAndalorian auftaucht wo die zwei Speederbike-Scouts so beeindruckend zeigen das sie nicht treffen können.

    Ja, den Humor aus der 8. Folge der ersten Staffel von Mandalorian fand ich auch nicht so gut... Der Witz mit den Stormtroopern reißt einen aus der Atmosphäre...

    Uff, also jetzt eine Szene aus einer Episode dann als Grundlage zu nehmen und den Vergleich mit Teil 8 herzustellen, finde ich doch weit gegriffen.


    War es bei I - VI der Aufstieg, Fall und die Rettung Anakins, ist es nun für I - IX Darth Sidious gegen die Jedi.

    Die Konsequenz für mich nach Episode IX war leider ein Gefühl von Unglaubwürdigkeit - wenn es eine Art Konflikt in Zukunft gibt, kann Sidious immer aus der Wundertüte springen und den Rahmen einfach weiter spannen. Mit der Begründung könnten wir in 12 Jahren hier sitzen und du könntest das gleiche Argument bringen nur mit dem Unterschied dass es " I - XII Darth Sidious vs ...".
    Die Rettung Anakins in Teil 6 war unweigerlich mit dem Fall des Imperators verknüpft, diese Szene ist symbolisch und verliert retrospektiv betrachtet unfassbar an Wirkung.

    Die hatte gewissermaßen The Last of Us Part II auch, nur halt nicht in Japan und aufgrund der ganzen Diskussionen und Leaks im Vorfeld eher im Internet.

    Es ist eher was den Spielen "vorgeworfen" werden könnte.

    Bei FF VII: R war der Beigeschmack, dass das Spiel gesplittet vermarkt wird.
    Bei TLoU Part II war es eher der Inhalt mit der poltical correctness (oder auch nicht).

    Das Gefühl hatte ich bei Ghost of Tsushima nicht - es war sehr stimmig.


    Mich interessiert, welche Spiele du in den von dir genannten Jahren deplatziert fandest.

    2019: Super Smash Bros. Ultimate
    2017: PUBG
    2016: Overwatch

    2015: Super Mario Maker

    Ich denke, Gravost hat auf die gravost´sche Art einfach nur versucht zu formulieren, das so von allen als "besonders" dargestellte Prädikat, dass es so ein Dauerbrenner-Spiel mit viel Langzeitmotivation usw nicht allein steht.

    Das finde ich aber nett ausgedrückt ^^

    Ich bringe selten meine eigene persönliche Meinung in solche Themen/ Diskussionen, sondern versuche Bezüge zu anderen Dingen herzustellen und Ambivalenzen aufzuzeigen.

    Wenn ich schreibe "... die Spiele X, Y und Z haben einen faden Beigeschmack im Gegensatz zu den vorherigen GotY-Awards", dann möchte ich nur den Bezug von 2020 zu den Jahren davor herstellen und damit auszudrücken, dass ich die Nominierungen dieses Jahr als schlechter empfinde als die Jahre davor.


    Warum hat das Spiel es weniger verdient in der Liste zu sein?

    Wenn ein Spiel die Voraussetzungen nicht stimmen, wie beispielsweise es Megaolf bei Among Us beschrieben hat.


    Als Beispiel wirkt Hades deplatziert… aber warum? Es hat dieselbe Geschichte (im Sinne von Entwickler-Status und Co.), einen einzigartigen Look und einen wundervollen OST wie Ori & the Will of Wisp und dann frage ich mich, wo da die Relation ist.

    Klingt irgendwie widersprüchlich.

    Für mich sind beide Spiele qualitativ auf einem sehr hohen Niveau und da Ori nicht in der Kategorie nominiert ist, wirkt Hades für mich dann deplatziert.
    Das war eher gemeint, nach dem Motto - wenn Hades, dann auch Ori?


    Ist halt schade, weil hier teilweise so getan wird, als wäre nur richtiger Bullshit nominiert.

    Es wurde von mir jedenfalls kein Spiel diffamiert, sondern nur in Relation zu anderen Spielen gesetzt. Denn de facto kamen im Jahr 2020 weniger Spiele raus und es wurden weniger Triple A-Titel veröffentlicht.
    Was mir jedoch dieses Jahr auffällt, dass es eigentlich keine Titel gibt, die (wie gesagt) herausragende Elemente besitzen(als Alleinstellungsmerkmal), die sich von der Konkurrenz abhebt.


    Ein wenig provokant, aber trotzdem:
    Was macht Animal Crossing denn so unfassbar gut?
    Oder welche Faktoren heben FF VII: Remake von allen anderen Spielen ab?
    Doom Eternal - ist GotY, weil ... ?



    Ist doch nur schlicht eine Meinung. :>

    Also meiner Kenntnis nach, bewertet die Jury nicht nach potenzieller Spielzeit. ^^
    Ich habe ungefähr 500 Spielstunden auf meiner Pokemon Diamant und finde es eine richtig gute Edition, käme aber niemals auf den Gedanken zu sagen "Ich verstehe, weshalb es als GotY 2006 nominiert ist." :-D

    Was New Horizons meiner Ansicht nach also auszeichnet, ist der Spaß, der nach Stunde 250 noch so hoch ist wie nach Stunde 2. Und das macht für mich ein herausragendes Spiel aus.

    Ähnliches sehe ich das beispielsweise auch bei Breath of the Wild mit dem Unterschied das dieses Spiel darüber hinaus noch einige Elemente aufweist, die herausragend umgesetzt wurden - das fehlt mir bei Animal Crossing.

    Dieses Jahr war leider sehr überschaubar :-(

    Und die einzigen Titel, die ich bei einigen Auszeichnungen in ihren Nominierungen sehe ist Ori and the Will of the Wisp, Star Wars Jedi: Fallen Order und Ghost of Tsushima sowie The Last of Us Part II in Best Narrative.
    Ansonsten ... Puh, eher schwierig. Es fühlt sich schon sehr komisch an, wenn ein Doom, Animal Crossing und ein FF-Teil es gleichzeitig in die GotY-Award schaffen. Dann schaue ich mir die letzten Jahre an und denke mir: "Try no to laugh"

    2019: Control, Death Stranding, Resident Evil 2 oder Sekiro: Shadows Die Twice
    2018: God of War, Assassin's Creed Odyssey, Celeste und Red Dead Redemption 2

    2017: The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Horizon Zero Dawn, Persona 5 und Super Mario Odyssey


    Find ich ja voll witzig das Animal Crossing für "game of the year" nomiert wurde. Nix gegen das Spiel aber "game of the year"? Aber ja ich würde das feiern wenn das passiert. XD

    Ich war auch sehr überrascht über diese Nominierung, da ich AC: NH definitiv nicht auf einem Level sehe wie die anderen Anwärter.
    Aber die Verkaufszahlen sind schon der pure Wahnsinn - während FF VII bei 5 Mio. steht oder TLoU Part II bei 4 Mio. Sales stehen, hat Animal Crossing über 26 Millionen Einheiten bisher verkauft.
    Und ich kann mir vorstellen, dass das Spiel den Award nicht aufgrund von technischen Qualitäten gewinnt, sondern weil Animal Crossing das Jahr 2020 wiederspiegelt - die äußeren Umstände in Zusammenhang mit knapp zwei Monaten mediale Berichterstattung machen das Spiel zum Verkaufshit.


    Die anderen Titel mögen toll sein, aber ein FF VII Remake spiele ich vielleicht ein-, zweimal durch, habe irgendwann alles gesehen und lege es zur Seite. Bei Animal Crossing bin ich bei über 250 Stunden und schalte es immer noch relativ regelmäßig ein, um an meiner Insel zu bauen (zuletzt gestern Abend). Dadurch, dass regelmäßig Content hinzugefügt wird, habe ich immer noch viel Neues vor mir (Stichwort Weihnachten und Neujahr)... Wenn das kein Spiel für 2020 ist, weiß ich auch nicht.

    Das ist aber kein Maßstab für ein herausragendes Spiel. Unter den Gesichtspunkten müssten beispielsweise Spiele mit einem hohen Grind- oder Wiederholungsfaktor regelmäßig Preise abräumen.


    Mein persönlicher Favorit, jetzt rein von den Nominierungen, ist eindeutig Ghost of Tsushima.

    Sehe ich ähnlich - viele anderen Spiele haben irgendwo einen faden Beigeschmack, aber dieses Spiel wirkt ... abgerundet.
    FF hat die Vermarktung, TLoU die Kontroversen, AC die technischen Nicht-Qualitäten, Hades und DE wirken irgendwie deplatziert bei "Game of the Year".

    Weshalb Ori and the Will of the Wisp dort fehlt ist mir schleierhaft.

    auch, wenn man es gerade in diesen Zeiten sicher verstehen kann, ist das schon eine ziemliche Strecke.

    Definitiv, wenn bedacht wird, dass es ursprünglich als Starttitel für die neue Xbox erscheinen sollte - It was originally planned as a launch title for the Xbox Series X, with a launch window during the 2020 holidays.


    Auch wenn es hier nur bedingt einige Leute hier betrifft, finde ich das schon sehr saftig. Im August das Spiel vom Release ins Jahr 2021 und es dann vier Monate später auf ein vermeintliches Datum um ungefähr ein halbes Jahr zu verschieben ... Uff.

    Für mich hatte das Spiel ein starkes Comeback-Potential für die Serie - die Umstände waren relativ gut... Aber mit einer solchen zeitlichen Diskrepanz, sehe ich das kritisch