Beiträge von Gravost

    Magic: Arena - der neueste Online-Ableger von dem Kartenspiel "Magic".

    Es spielt sich unheimlich flüssig, die Grafiken sind vernünftig gestaltet, es gibt keine unnötigen Animationen und die Matches verlaufen in einem richtig guten Tempo. Das Drumherum wie Kartenerweiterung, Deckmöglichkeiten oder Teilnahme an Veranstaltungen sollte definitiv überdacht werden, aber das Grundgerüst ist solide und könnte zu einem digitalen Schleckerli werden.

    Super Mario Party - die Fete kommt auf die Switch.

    Gestern das erste Mal zu 4. gespielt und es hat super Laune gemacht. Nintendo geht dabei zurück auf die Wurzeln und es ähnelt sehr dem Mario Party 4, was mir absolut entgegenkommt. Die neueren Teile waren ständig überladen mit Animationen, Gegenständen und Extras und dabei habe ich schnell den Überblick und die Begeisterung verloren. Hier heißt es Würfeln, Spielen und Würfeln - das Tempo ist anständig und ich werde es heute Abend definitiv erneut auspacken und mit 4 Leuten zocken.

    Ich habe ein Headset und Ohrhörer - HS für die Zeit am PC und die Ohrhörer trage ich immer auf Tour (Fahrrad, Bus, zu Fuß).

    Das Headset Logitech G933 Artemis Spectrum sitzt sehr angenehm, schirmt gut von der Außenwelt ab und bietet einen klaren Surround-Klang - qualitativ grenzt das am Spitzenniveau. Ich habe seit einiger Zeit aber Probleme mit der Hardware - einige Knister zwischendurch, die Verbindung schwächelt nach kurzer Entfernung, zufälliger Neustart ... vielleicht mache ich auch etwas falsch und müsste das Headset mal zurück in die Betriebseinstellungen versetzen.
    Hier kann ich nicht wirklich ein Urteil fällen und behaupten, dass die Dinger Gut oder Schlecht sind, aber für den Preis ist es adäquat. Es entspricht den Erwartungen, aber übertrifft diese nicht.

    Vor geraumer Zeit habe ich mir die Sony Kopfhörer MDR-XB50APL geholt und war/bin begeistert. Sie dämmen die Umgebungsgeräusche fast nahezu ein, haben einen schönen und klaren Ton und bieten "zusätzlich" einen verstärkten Bass, wobei die Beschreibung "Extra Bass" übertrieben ist. In der OVP lagen drei verschiedene Größen für die Aufsätze bei und ironischerweise trage ich jeweils zwei unterschiedliche Größen, was ich großartig finde, da ich vorher immer wieder Probleme hatte eine einheitliche Größe zu finden (ich wusste ja nicht das meine Ohren unterschiedliche Größen brauchen).
    Aber es gibt keinen Lautstärkeregler, was mich wundert und ärgert - es gibt lediglich eine Taste für "Pause" und "Weiter". Die Tonqualität bei Aufnahmen ist zwar in Ordnung, aber nicht das "Yellow from the Egg".
    Mit den Dingern kann ich mich in der Stadt bewegen und die Musik genießen - im Bezug zum Preis absolut empfehlenswert.

    War der Zeitraum Juli bis September passend? Welchen Zeitraum hättet Ihr bevorzugt?

    Ich denke, dass ein starker Zusammenhang besteht zwischen der Aktivität im ZFZZ und der allgemeinen Aktivität in einem Forum aktiv zu sein.
    Generell bieten sich die Winterzeiten mehr an, aber wenn sich einige Leute im Sommer finden wie das beim letzten Mal der Fall war dann kann das trotzdem durchgeführt werden. Aber dann müssen die Erwartungen an das ZFZZ (wie das letzte) auf ein Minimum reduziert werden.

    Wären Euch kürzere Abschnitte und folglich ein längerer Zeitraum lieber gewesen? Oder längere Abschnitte sowie ein folglich kürzerer Zeitraum?
    Wie lange habt Ihr ca. für die einzelnen Abschnitte zum Zocken gebraucht?
    Wie lange hat das Verfassen Eures Berichtes im Durchschnitt gedauert?
    Warum habt Ihr das Projekt nicht beendet? Habt Ihr andere Erwartungen an das ZFZZ gehabt oder es unterschätzt?

    Bei mir habe ich es ja geschildert - ich möchte ein Spiel "ununterbrochen" spielen. Wenn ich die Konsole weglege, weil ich bestimmte Abschnitte ansonsten überspringe dann erzeuge ich eine mir gekünstelte und unwohle Stimmung im Bezug zum Spiel. Es ist dabei eigentlich irrelevant, ob mir das Spiel bereits bekannt ist oder nicht - ich möchte dann einfach weiterspielen. Dies äußerste sich ebenfalls bei der Zeit: manche Abschnitte habe ich überflogen und bei anderen kam ich ums Verrecken nicht weiter.
    Einen Bericht, wie hier manche verfasst haben, übersteigen meine reine Spielzeit um Längen und ich bin eher jemand der sachlich reflektiert - eher ungünstig für eine solche Thematik. Dabei habe ich das ZFZZ entweder im Bezug zur Thematik falsch eingeschätzt oder insgesamt unterschätzt.


    Was haltet Ihr von den Pausenwochen?
    War insgesamt der wöchentliche Aufwand gut zu schaffen?

    Kann ich schwer einschätzen. Klar braucht es einige Zeit diese ausführlichen und kreativen Berichte zu verfassen, aber darunter leidet das Spielen an sich und büßt unheimlich an Spielfluss ein.

    Was hat Euch nicht gefallen oder gar gestört?

    Wahrscheinlich bin ich einfach die falsche Zielperson für so eine Veranstaltung - leider. Ich lese mir gerne die Berichte durch, aber kann mich kaum für eine solche Beschreibung der Abschnitte begeistern.

    Welcher Bericht ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?

    Ach mir fallen auf Anhieb die Geschichten mit dem Kettenhund ein, die waren erste Sahne :-)

    Die Motivation ist zu Beginn hoch, gegen Ende eher niedrig. Das ist normal und wird vermutlich immer so bleiben, sofern eine Runde über mehrere Monate geht. Was haltet Ihr von einem freieren und kürzeren Zeitraum? Darunter stelle ich mir vor, dass das gesamte Game nur in 2-4 Abschnitte unterteilt wird, die entsprechend länger zum Zocken dauern. Es wird eigentlich vorausgesetzt, dass man mehrmals die Woche zur Konsole greift. In etwa so, als würde man ein Spiel in seinem eigenen Tempo zocken und das war bei der bisherigen Regelung von ca. 1-2 Stunden Zocken pro Woche ganz sicher nicht der Fall. Der Vorteil wäre, dass vermutlich mehr Leute am Ball bleiben oder gar teilnehmen würden. Der Nachteil, dass die Berichte zusammengerechnet nicht mehr derart üppig ausfallen würden. Ein Bericht hätte zwar eine vergleichbare Länge wie derzeit, wenn nicht sogar etwas länger, aber die Anzahl wäre deutlich geringer und man käme folglich auf weniger Schreibaufwand. Besonders für User, die von den Textwänden eher abgeschreckt werden, vielleicht eine Idee.

    Meines Erachtens nach gibt es dafür kein "richtig" oder "falsch". Das ZFZZ, so wie ich es jetzt in der Form erstmals erlebt habe, finde ich passend und schön. Die kreativen Berichte zeigten mir, dass die Rahmenbedingungen eigentlich gut waren - wenn es generell für jemanden hier ist.
    Wie gesagt spiele ich gerne eher in 2-4 Parts und ziehe dann immer kurze Zwischenfazite mithilfe der unterschiedlichen Dungeonbeschreibungen, die im Forum vorhanden sind, und bewerte das Spiel anschließend - objektiv und sachlich.

    Die unterschiedlichen Berichte nehmen unheimlich viel Zeit in Anspruch und kann das in der Hinsicht kaum bewerten.

    1. Zu "Magic The Gathering Arena": Der Konzern sieht dies als letzter Angriffsversuch sich gegen Hearthstone von Blizzard durchzusetzen, weil sie ihren eigenen Anspruch als "bestes" Kartenspiel auch digital umsetzen möchten. Die bisherigen zwei Versuche waren keine Reinfälle, aber auch keine großartigen Erfolge. Meiner Meinung nach, war das "Magic Duels" nicht schön gestaltet und das Spiel war eher zäh und das "Magic online" bietet zwar die gesamte Kartenauswahl wird aber durch die realitätsnahen Preise unheimlich unattraktiv.

    Das kürzlich veröffentlichte The Gathering Arena ist wahrscheinlich das beste digitale Magic, was ich kenne. Von der Spielmechanik her fühlt es richtig geschmeidig ab, die einzelnen Phasen werden nicht durch Animationen künstlich in die Länge gezogen und das Spiel belohnt einen am Anfang mit 15 Decks. Dadurch haben vor allem Anfänger eine richtig tolle Auswahl und können in das Spiel einsteigen. Ich hoffe, dass
    - sie mehr ältere Karten implementieren
    - eine Freundesliste vorhanden ist
    - das Spiel mehr Münzen als Belohnung ausschüttet

    - sie eine höhere Transparenz bei den Boostern und den möglichen Karten schaffen

    2. Zu Cardgames allgemein und deren Glücksfaktor. Beinahe jedes Würfel- und Kartenspiel ist durch den Zufall bestimmt, aber beinahe jedes Spiel wird durch Zufall bestimmt - und sei es eine gegnerische Entscheidung, die einen Spieler zu einer bestimmten Handlung "zwingt" oder verleitet.
    Bei Magic habe ich gelernt, dass gute Decks sich dadurch auszeichnen mit beinahe jeder Starthand etwas anzufangen und beim Deckbau hat der Spieler die volle Kontrolle. Wenn ich lediglich Karten mit 3 oder mehr Manakosten in das Deck einfüge dann kann ich mit keiner Starthand etwas anfangen, wenn ich zu wenig Länder einfüge dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch kein Mana am Anfang zu haben. Durch die Option "Mulligan" gibt es bei Magic eine faire Möglichkeit eine neue Starthand zu verschaffen - was den Faktor Zufall weiter abschwächt. Es kann ja kein Zufall sein, dass besonders starke Decks (S/A-Tier) in beinahe jeder Situation eine Antwort bieten und selber Aktionen initiieren können.
    Ich versuche immer das beste aus der Hand zu machen, mehr geht nicht - ähnlich wie das Leben. Es wird immer Menschen geben, die mehr besitzen als ich, aber solange ich damit zufrieden bin, was ich mit meinen Ressourcen anfange stört es mich nicht oder kann mir nicht vorwerfen die Karten schlecht genutzt zu haben.

    Dennoch gibt es den Zufall (positiv: Glück, negativ: Pech) - überall, aber wir haben durch unsere Entscheidungen (wie der Deckbau) einen Einfluss darauf, was passieren kann.

    Eine der besten Spiele-Trilogien, die es meiner Meinung nach gibt - alle 3 Spiele sind individuell auf einem qualitativ hohen Niveau, was wirklich nur ganz wenige 3-Teiler schaffen. Ich finde es umso faszinierender, dass die Welten ähnlich aufgebaut sind, aber trotzdem mit jedem weiteren Titel so viele Neuerungen eingebaut haben, dass es nicht langweilig wird.


    Beim Verfassen dieser Reviews bekomme ich Flashbacks und eine unheimlich große Lust die GameCube anzuschmeissen und die beiden ersten Teile durchzuspielen - Wahnsinn!

    Umso mehr kann ich es kaum abwarten, Pikmin 4 als Handheld mit der Leistung einer stationären Konsole zu spielen - ein weiterer Zuckerwürfel, der mein Leben sehr wahrscheinlich versüßen wird.

    In diesem Sinne - Pikmiiiiiiiiiiiiiin

    Da ein Kollege mich zu einem Standpunkt meinerseits zur Nintendo Switch gebeten hat, dachte ich mir "Mach direkt ein Review im Forum". Hoffe es passt hier zum Thema.

    Yuffie Alles klar. Ich würde auch nicht so weit gehen und behaupten, dass die Amiibos auf einer Höhe mit DLCs sind - dafür sind die erhaltenen "Inhalte" zu gering und sekundär. Sie geben nette Kleinigkeiten als Aufmerksamkeit, anders als fast notwendige DLC, die einen immensen Inhalt enthalten. Als 100%-Spieler stört es mich dann aber bestimmte Inhalte in Spiele nicht erspielen zu können, sondern lediglich mit Geld kaufen zu müssen.


    Labrynna Die technischen Innovationen beziehen sich darauf, dass Nintendo nicht unbedingt der erste Konzern war der beispielsweise die kabellose Steuerung erfunden hat oder mithilfe von Bewegungssensoren in Spielen gearbeitet hat. Aber sie sind der Verein, der sich auf solche Features stützt, viele Spiele herausbringt und so die breite Masse erreicht.
    Beispiel wäre der Bewegungssensor: Während Sony mit EyeToy lediglich ein Verkaufsschlager herauskam (oder wenige weitere) setzte Nintendo mit der Wii eine ganze Konsole auf diese Technik und brachte zahlreiche Spiele raus, die darauf basierten. Es war völlig unklar, wie die Spieler auf eine solche Konsole reagierten und es hätte finanziell gesehen völlig schiefen gehen können.

    Nintendo hat sich spätestens seit der Wii vom technischen Konkurrenzkampf zwischen Sony und Microsoft raus gehalten. Während die beiden Konzerne auf das Prinzip "Strärker, schneller, besser" bauen hat Nintendo auf das Pferd "Vielfalt und Andersartigkeit" gesetzt. Sie setzen nicht unbedingt technische Innovationen, aber versuchen bestimmte Dinge für die breite Masse benutzerfreundlich zu gestalten.

    Bei der Wii war es die kabellose Steuerung, die im Spiel eingebaut wurde und das für diverse Spiele versucht haben auszureizen - Bowling bei Wii Sports oder in bestimmten Situationen den Controller vorsichtig neigen zu müssen.
    Bei der Wii-U kam dann das Touch Pad dazu, die Switch als Mischung aus Stationär und Handheld oder Nintendo Lab. Sicherlich spricht der Erfolg nicht gerade für sich, aber mir gefällt die Tatsache, dass Nintendo sich traut Dinge auszuprobieren und nicht wirklich auf den bestmöglichen Umsatz geiert - nur fallen mir bei Sony/Microsoft solche Dinge nicht auf bzw. sind mir nicht bekannt.

    Ein weiteres schönes Element ist die Ausrichtung der Spiele von Nintendo - Zielgruppe eher Kinder und Jugendliche, ist mein Eindruck Das äußerst sich durch den Fokus auf Spaß und Gesellschaft und die eher kinderfreundliche Grafik bei den (meisten) Spielen - Mario, Fire Emblem, Super Smash, Metroid, usw. Natürlich wird versucht die 3D-Engine immer mehr in die Spiele einzubauen, aber bei Sony und Microsoft kommt es mir so vor als ob sie versuchen würden jedes Spiel beinahe künstlich so realistisch wie möglich darzustellen (Prinzip wie oben). Nun ja, Nintendo hat da anscheinend eher eine entspannte Haltung, wenn ich mir so das neueste Yoshi, Luigi, Mario und Super Smash betrachte.

    Nintendo glänzt zwar durch Abwesenheit von DLCs, aber kurbelt dafür anderweitig mit den kleinen Figuren mit die in zahlreichen Spielen diverse Boni freischalten - hat mich schon immer gestört und bin froh, dass anscheinend bei der Switch der Hebel gezogen wird (oder nicht?).

    Aufgrund von Platzgründen und technischer Flexibilität finde ich den eShop eine elegante und zuverlässige Lösung für viele alte Spiele. Die Vorzüge eines 3DS XL überzeugen mich leider viel zu sehr als das ich mir die Mühe mache und die jeweiligen Konsolen wieder ans laufen zu kriegen.

    Ich habe mir bereits alle Ableger für die Zelda- und Pokemon-Reihe zugelegt und würde dahingehend noch weitere ordern. Jedoch gefällt es mir beispielsweise überhaupt gar nicht dass Fire Emblem: The Sacred Stones oder The Legend of Zelda: The Minish Cap als GBA-Spiel lediglich für die Wii-U erschien. Das will mir bis heute nicht in die Birne - wie viel Sinn ergibt es ein Handheld-Spiel als einzige VC-Option auf eine stationäre Konsole zu hauen ... Mann, Mann, Mann das sind so Entscheidungen, die mich nur ärgern.

    Aber ansonsten ist es eine feine Sache für alle, die gemütlich und simpel die alten Schinken spielen möchten - jedoch könnte die Bandbreite nach wie vor größer sein. Meines Erachtens nach ist der Aufwand dahinter nicht wirklich erwähnenswert, aber wirklich beurteilen kann ich das nicht.

    Edit: Im Vergleich Wii-U zum DS/3DS kann ich mir auch den Gedankengang von Nintendo im Kontext zur Langfristigkeit nicht erklären und auch deren erklärte Marketingäußerungen. Nintendo hat immer wieder betont, dass der 3DS in naher Zukunft nicht abgesetzt oder vernachlässigt wird, aber dann erschien in der Vergangenheit GBA-Titel als VC für eine sehr schwache Konsole - Hä?

    "Leider" wird mit Kingdom Hearts 3 ein Titel erscheinen, den ich unbedingt haben möchte - anders als bei der bisherigen Reihe, weshalb ich eine Anschaffung einer PSP oder einer PS3 immer gut vermeiden konnte. Ein Kollege möchte das neue Assassin´s Creed spiele und ist bereit dafür einen kleinen Anteil beizusteuern. Und da mir den ein oder anderen Titel für die PlayStation sehr gefällt werde ich kommenden Dezember auf ein Angebot/Schnäppchen warten und dann zuschlagen.

    Jedoch kann nicht davon geredet werden, dass ich das Lager wechseln werde. Ich habe in meinem Regal eine PS2 mit den Hüllen KH2 und KH1 stehen - der einzige Grund weshalb ich eine PlayStation habe. Außerdem begeistern mich zu viele kommende Spiele für die Switch - mir fehlt das nötige Geld, die Zeit und die Motivation, um mich darüber hinaus noch mit anderen Konsolen zu beschäftigen. Wobei ich gestehen muss, dass ich in den letzten 3-4 Jahren viel Zeit am Computer verbracht habe und lediglich sporadisch eine Konsole angeschmissen habe.

    Aber mit kommenden tollen Titel für die Switch, einem Kracher für die PS4 und sinkender Begeisterung für meinen Computer bin ich frohen Mutes mich seit langer Zeit wieder für Nintendo erfreuen zu können.

    In Anbetracht der Tatsache, dass bald ein neuer Teil erscheinen wird und dieser Thread mir beim Durchforsten des Forums aufgefallen ist muss ich sagen: SSB Melee für die GameCube.

    Dabei will ich keine genaue Bewertung abgeben, die visuelle oder musikalische Nuancen miteinander vergleichen oder den Inhalt der Spiele gleichziehen. Für mich ist die Steuerung ausschlaggebend weshalb der GC-Teil für mich der bisher angenehmste Teil der Reihe ist. Ich hatte bei dem Spiel das Gefühl einer "Echtzeit-Steuerung" ohne Verzögerung - nach vielen Spielstunden mit SSBM fühlte sich SSB Brawl für die Wii oder das SSB Wii-U deutlich langsamer und zäh an. Leider habe ich das Spiel für die N64 nie gespielt und im Nachhinein kenne ich niemanden aus meinem Freundeskreis, der sich zu 4. einen Spieleabend damit vorstellen könnte.

    Durch diese "verzögerten" Bewegungen in den neueren Teilen konnte ich viele "Advanced Techniques" nicht anwenden und ich verlor nach kurzer Zeit die Begeisterung im technischen Kontext. Ich hatte keinen Ehrgeiz mehr mich dahingehend zu verbessern, sondern spielte das Spiel aufgrund seiner Atmosphäre.

    Im Vergleich habe ich mit SSBM die meisten Spielstunden verbracht - aus guten Gründen. Das bedeutet nicht, dass die anderen SSB per se schlechter sind oder das SSBM das beste SSB von allen darstellt -> nur das ich damit die meiste Zeit verbracht habe.

    Für eine objektive Einschätzung gibt es die Möglichkeit bei metacritic vorbeizuschauen oder auf eine Review meinerseits zu warten, sobald der neueste Teil erscheint.

    Bauchgefühl wäre Melee > Brawl > N64 > Wii-U > 3DS

    Angelehnt an den Video Game Crash von 1982 - 1985 gibt es kaum Parallelen. Wenn ich die verschiedenen Ursachen betrachte dann fällt das ebenfalls auf.


    Heutzutage gibt es lediglich drei große Spielekonsolen: Nintendo, Sony, Microsoft und die Spieler wissen inzwischen viel genauer, wie die Systeme arbeiten und wie die Konzerne ungefähr "ticken". Außerdem gibt es weniger Exklusiv-Titel, die ausschließlich auf einer Konsole gespielt werden können.


    Dank der heutigen Transparenz und globalen Informationstechnik wissen die Spieler heutzutage viel besser über einzelne Spiele Bescheid und können sich vor dem Kauf deutlich detaillierter über ein Spiel informieren. Ein weiterer Trend von Firmen ist es, die produzierte Stückzahl zum Verkaufsstart lieber gering zu halten und anschließend noch mehr zu liefern als zur Veröffentlichung zu viele Produkte auf den Markt zu schmeissen.


    Das größte Manko hierbei war die Erwartungshaltung und welche Funktionen ein solches Endgerät ausführen soll. Eine ähnliche Befürchtung dürfte es bei der Veröffentlichung der ersten Smartphones gegeben haben, die qualitativ hochwertige Mobil Games abspielen konnten. Wie gesagt spielt die Transparenz eine wichtige Rolle und viele Spieler sind sich heutzutage auch bewusst, dass die Hardware in Konsolen eher einem mittleren Spieler-PC ähnelt und nicht auf dem Stand eines High-End-PCs sein wird. Aber trotzdem erfreuen sich Konsolen weiterhin großer Beliebtheit - weil die Gamer wissen, was sie von einem solchen Endgerät zu erwarten haben.

    Es gibt noch zwei weitere Argumente, die aber eher wirtschaftlicher Natur und eher speziell sind. Die werde ich hier nicht aufführen.


    Fernab davon gibt es eher die Befürchtung, dass der Spielemarkt auf eine Übersättigung zusteuert. Das hat nicht den Nachteil, dass der Markt in sich zusammenbricht, sondern das etablierte Studios pleite gehen und Insolvenz anmelden müssen. Es gibt dazu einen kleinen und feinen Artikel aus dem letzten Jahr.

    Dieser Artikel stellt sauber einige Pro und Kontras gegenüber und unter´m Strich bin ich ebenfalls der Meinung, dass es zu keinem Zusammenbruch kommen wird. Selbstverständlich gibt es die zwei großen Probleme "viele Indie-Titel" und "kostenpflichtige und notwendige DLCs", aber dafür sind die Verkaufszahlen und damit das einhergehende Interesse an Videospielen zu hoch.

    Mein Kommentar bezieht sich zu weiten Teilen auf den Ersteller des Themas, kann aber gerne die einzelnen Punkte aufgreifen

    Und zwar ist meine Frage und Anregung zum Überlegen folgende:
    Wenn ich diesen Flash sehe, denke ich immer darüber nach, wie genial doch die damaligen Spiele waren, wieviel Herz in ihnen steckte und wie groß der Ideenreichtum war, der in die produzierten Spiele einging.

    Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass es in der aktuellen Zeit keine Spiele mit genannten Eigenschaften gibt. Selbstverständlich ist das lediglich subjektiv, aber bei einer solchen Kritik sollten schon die Parameter präziser erläutert werden, um eine Grundlage für eine Diskussion/ein Gespräch bieten zu können.

    Zum Thema "Herz" sehe ich für mein Empfinden "Kingdom Hearts" als positives Beispiel und sollte der 3. Teil der Saga die Erwartungen nur ansatzweise ankratzen, dann ist die gesamte Reihe mit Leidenschaft designet. Toads Treasure, das neue Yoshi-Game oder Octopath Traveler sind ebenfalls aktuelle Spiele, die viele schöne Nuancen bieten.

    Nicht zuletzt hatten die Spiele gerade deshalb ihren Reiz, weil die Grafik noch sehr bescheiden war für heutige Verhältnisse und somit die Story den größten Einfluss auf Atmosphäre hatte. Bei noch älteren Konsolen, wie z.B. der 3. oder 4. Generation, war dafür das Arcadefeeling vorhanden, welches ich auch heute noch schätze. Gerade der Spaß (auch beim Multiplayer) wurde in den Vordergrund gerückt.

    Es wird das Dilemma einer Visualisierung bleiben. Umso stärker der Fokus auf Grafik gelegt wird, umso mehr wird einem die eigene Fantasie beraubt - ein großes Problem für Verfilmungen von Büchern. Aber für ein solches Genre sind Bücher weiterhin das Non-Plus-Ultra.
    Ich würde nicht den Koop-Modus heutzutage abschreiben, aber aktuell ist das professionelle Spielen sehr in der Vordergrund gerückt und oftmals ist es nun einmal so, dass häufige Koop-Spiele dazu führen schnell darüber nachzudenken das Spielen auch professioneller zu gestalten.
    Aber trotzdem sind Mario Party, Mario Kart, Super Smash Bros. seit 20 Jahren beinahe konstant tolle Gemeinschaftsspiele, die das Augenmerkmal definitiv auf Spaß legen.

    Worauf ich einfach hinausmöchte ist, dass meines Erachtens nach die ganzen neuen Konsolen nicht viel taugen. Wenn es nach mir ginge, hätte die Technik in Sachen Grafik und Leistung in den späten 90ern gerne stehen bleiben können.

    "nicht viel taugen" - was für eine Aussage soll das denn bitte sein?
    Objektiv und technisch betrachtet ist die Leistung der Konsolen/Computer beinahe explodiert. Es hindert dich ja keiner daran, ausschließlich die NES/SNES/Sega zu nutzen, aber deine subjektive Meinung als einen Standard auszulegen und den Fortschritt ad absurdum führen finde ich arrogant und egoistisch.

    Da gab es einfach noch die besten Spiele, in Abhängigkeit vom Stand der Technik.

    Was verleitet dich zu so einer Aussage? Welche Parameter ziehst du dafür heran?
    Wenn ich mich an die "beste" Seite für Kritik umschaue streckt sich die Top 20 von 1998 - 2017 und ich denke, dass dabei der "Stand der Technik" berücksichtigt wird.

    Mir fällt es inzwischen sehr schwer mich für offene Spielsysteme zu begeistern.

    Beispielsweise gibt es bei der Auswahl von Fähigkeiten diverse Spiele, die mir dann hunderte von Statuswerten, Fähigkeiten und Verbesserungen vorschlagen, wobei ich dann schlichtweg von der Vielfalt erschlagen werde. Dann ist relativ früh am Anfang schon Sense bei mir, weil ich einfach keinen Reiz habe mich stundenlang mit einzelnen Elementen zu beschäftigen. Klar muss ich das nicht, aber wenn ich das nicht mache dann beschleicht mich ein schlechtes Gefühl, dass ich diese Option nicht nutze und theoretisch noch stärker/schneller/größer/besser sein könnte.


    Ebenso ergeht es mir mit Spielen, die eine unfassbare Anzahl an Quests, Nebenmissionen, Sammelaufgaben, etc. bieten - Paradebeispiel wären die Krogs beim neuesten Zelda-Ableger. Die Schreine waren für mich definitiv noch in Ordnung, ich musste einen ordentlichen Batzen an Zeit investieren und ich hatte das Gefühl nach 10 gewonnen Schreinen etwas voran zu kommen. Aber nach etlichen Spielstunden und 200 gesammelten Krogs dachte ich mir nur so "Nicht einmal 25% geschafft und das waren bisher die "leicht" versteckten Krogs? Nein, danke."
    Es war das erste Mal bei einem Zelda-Ableger, dass ich eine Quest nicht abschließen wollte.

    Ähnliches Debakel bei Spielen mit Rassen-/Klassensystem: Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Charaktere alle Klassen annehmen können und sämtliche Freiheiten diesbezüglich haben. Bei World of Warcraft rollst du einfach von Klasse zu Klasse, je nachdem wie du Bock hast und da die Völker inzwischen beinahe alle Klassen vertreten haben kannst du auch zwischen den Völkern hin und herspringen, wie du Bock hast. Ach ja, und dann geht auch noch zwischen Horde und Allianz - nice! Hier wird Individualität/Einzigartigkeit großgeschrieben. Und WoW ist hier nur ein Beispiel von vielen.

    Ich sehe beim Faktor Freiheit mit zunehmender Intensität zu viele Probleme/Nachteile. Das größte Problem ist dabei, dass die eigenen Entscheidungen im Laufe des Spiels keine Konsequenzen mehr mit sich tragen, weil die zunehmende Freiheit die Entscheidung wieder rückgängig gemacht werden kann. Und das geht mir wahrscheinlich tierisch auf die Nerven - das Spieler die Möglichkeit bekommen jegliche Entscheidungsfehler, die sie machen beheben zu können.

    Lieber etwas linearer als zu viel Freiheit - dann bin ich eher motiviert zu spielen und auch bereit mich einer Community zu öffnen.

    Mir würde es sehr schwer fallen eine solches Ranking zu erstellen, weil ich ungern sage "das Spiel ist besser als das." Meine Erwartungen und Bedürfnisse werden individuell von Spielen abgedeckt, mal mehr, mal weniger. Bei einem Super Smash Bros. Melee finde ich die technische Steuerung absolut klasse, das Spiel hat aber weder Geschichte noch Charaktere - ist es jetzt schlechter als Final Fantasy?

    "Objektiv" betrachtet: Wenn ich mir als die ersten 5 individuellen Links bei Google dazu betrachte, dann komme ich zum Ergebnis das die Zelda-Reihe wohl die "besten" Spiele bietet. Und in den Top 20 waren meistens diese Ableger zu sehen:
    Breath of the Wild, A Link to the Past, Majors Mask und Ocarina of Time

    Naja, dann darf gerne diskutiert werden, ob OoT oder MM jetzt besser ist.

    The Legend of Zelda: Ocarina of Time (N64) laut metacritic.
    Teris laut polygon.
    Super Mario World laut ign.
    The Legend of Zelda: Majora’s Mask laut slantmagazine.
    The Legend of Zelda: Ocarina of Time (N64) laut ranker.

    "Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses."

    Von dieser Definition ausgehend: Ja.

    Videospiele bestehen aus Bildern und Musikstücken, aus Rätseln und Fantasie, aus Videosequenzen und oftmals ein Geschichte. Die Entwickler bedienen sich vieler Elemente, um diese dann im Laufe eines Arbeitsprozesses zu einem neuartigen Produkt zu gestalten. Dabei werden teilweise neue Musikstücke komponiert und alleine die Tatsache, dass diese Musik dann im Spiel auftaucht macht es praktisch zu Kunst. Aktuell sind Videospiele neben Büchern, Filmen und Musik wahrscheinlich das meistverkaufte Endprodukt und gehören damit definitiv zu unserer Kultur und Kunst.
    Meines Erachtens nach, werden Videospiele immer mehr anerkannt. Es gab schon zum Zeitpunkt von der Erstellung dieses Themas Konzerte/Orchester, die lediglich Musikstücke aus Videospielen aufgeführt und riesige Ausstellungen vergleichbar mit einem Museum, die sich auf Videospiele/Filme fokussiert haben.

    Das was viele hier vielleicht falsch verstehen, ist die Kunst als Kunst anzuerkennen oder diese Kunst als Kunst zu bewerten. Wenn abstrakte Kunst jemanden nicht zusagt, dann bedeutet dass nicht das es keine Kunst ist, sondern dass derjenige diese Art nicht ästhetisch findet.

    Wenn ich meine Pommes mit einer Prise Salz bestreue dann werden die Pommes nicht zu Salz, aber sie sind gesalzen.

    Nachdem ich jetzt einige Zeit bei Diablo 3 verbracht habe und mir diverse andere Spiele in dieser Richtung angeschaut habe kann ich meinen Senf dazu beitragen:


    Ich denke, dass sind noch Faktoren die "einfach" sind in Spiele einzubauen. Siehe letzter Kommentar


    Zitat

    - 4 Player Offline Koop, kein Drop In, jeder Fortschritt wird gespeichert, jeder Charakter Profilgebunden

    Das ist in der heutigen Spielewelt beinahe unmöglich. Es gibt für Entwickler und Konzerne kaum bis keinen Anreiz einen Koop-Modus im Offline-Modus zu veröffentlichen. Der einzige Vorteil wäre lediglich zum Wohle der Spieler eine mögliche Option zu haben das Spiel offline zu zocken.
    Ebenfalls weiß ich nicht wie es im Bereich Sicherheit und Kontrolle aussieht, wenn Charaktere offline und dann wieder online gehen - was Cheaten angeht.

    Zitat

    - New Game + mit mehreren Schwierigkeitsgraden

    Was meinst du mit "New Game"?
    Ein neues Verständnis für ein Hack and Slay schaffen, eine einzigartige Story oder eine grafische Innovation im Kontext eines Hack and Slay?


    Zitat

    - hohe Levels die ein mehrmaliges Durchspielen erfordern
    - Leveln soll nicht zu lang dauern und motivieren

    Also kurze und knackige Level ohne viel Input und davon sehr viele? Also entweder ist die Größe der Level zu gering und es kann als Kritikpunkt ausgelegt werden, dass das Spiel zu schnell die Landschaften wechselt und keine Atmosphäre entsteht oder das Spiel ist durch die hohe Vielfalt unheimlich aufwendig und nimmt dadurch viel Arbeit in Anspruch. Und dann kann es sehr leicht in ein Rollenspiel ausarten bzw. die Grundidee eines Hack and Slay relativ schnell abhanden kommen


    Doch wie bei allen Sachen sind die Wörter "jede Menge", "hohe" und "komplex" subjektiv und daher schwierig umzusetzen. Dort wo du einen Standard siehst, ist es für andere Menschen bereits zu viel - dort wo du einen Standard siehst, ist es für andere Menschen zu wenig.

    P.S.: Mir ist aufgefallen, dass die Atmosphäre bei vielen Spielen dieses Genre sich sehr ähnelt und mir dadurch ein wenig die Einzigartigkeit der Spiele fehlt.

    Mir gefällt das Grundprinzip nicht, sich kaum bis gar nicht verteidigen zu können. Dabei muss ich mir auch bewusst machen, wieso ich mich mit einem Spiel beschäftige.

    Die meisten Spiele, die ein solches Schema wie "Knappe" bis "Gar Keine" benutzen sind entweder komplex oder sollen emotional/psychisch belastend sein - diese Erwartung habe ich in keinster Weise und schreckt mich eher ab. Ich möchte die Möglichkeit in einem Spiel haben mich ausreichend mit Verpflegung und Ausrüstung ausstatten zu können. Woran das genau liegt kann ich nicht beschreiben.

    Jedoch finde ich es in Ordnung, wenn mir das Spiel eine Vorgabe macht wie beispielsweise "Du hast davon nur x Anzahl und der Gegner ist dagegen immun" oder "Der Gegner ist dagegen sehr anfällig". Das ist dann eine individuelle Situation, die eine individuellen Lösung erfordert. Aber immer mit dem Gedanken rum laufen zu müssen "Darf ich die Munition wirklich aufbrauchen, weil ich die nächsten 2 Stunden keine neue finde" erzeugt für mich ausschließlich Disstress, ist nicht angenehm und gibt für mich überhaupt keinen Anreiz.

    Ich denke den meisten Frust habe ich bei Fire Emblem: The Sacred Stones gehabt.

    Entweder habe ich mich in eine solche Situation gebracht, dass Charaktere gestorben sind oder Gegner aus dem Hinterhalt dann eine Person erwischt haben - das waren die meisten Fälle.

    Aber dann gab es noch die seltenen Arena-Aussetzer. Es gibt in diesem Spiel 2,3 mal die Möglichkeit in einer Arena gegen ungefähr gleichstarke Gegner pro Runde anzutreten und nach jedem Schlagabtausch gab es die Möglichkeit aufzugeben (dabei stirbt aber der Charakter nicht). Dann heilst du den entsprechenden Charakter und rennst erneut in die Arena. Dies wird solange gemacht bis das MAX LV erreicht oder die Waffe vom Heiler abgenutzt war.
    Nun ja, nach MAX LV diverser Charaktere kam es dann zu 2 möglichen Szenarien:


    1. Der Gegner trifft kritisch mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 5% Crit und lässt meine HP auf 0 sinken
    oder
    2. Der Kampfabbruch geht nicht mehr durch und meine HP fallen auf 0

    Wenn die eigenen Leute auf 0 HP fallen werden sie komplett aus dem Spiel genommen und es gibt keine Möglichkeit, sie in diesem Spielstand wiederzubeleben.

    Das zweite Szenario war emotional noch verkraftbar, aber beim 1. war bei mir Feierabend und ich musste das Spiel mindestens für 24 Stunden weglegen, weil ich sonst ausgerastet wäre.

    Mann, Mann, Mann wie oft ich die Leier "Früher war alles besser" höre - pure Egozentrik und Selbstverherrlichung, nichts weiter.

    Viele der menschlichen Erinnerungen werden an besonders emotionale Momente verknüpft, das ist logisch und für das Gehirn greifbar. Und die Hoch-Zeit der Emotionen ereignet sich in der Kind- und Jugendphase, welches auch den meisten Freiraum bietet - und auch eben für Videospiele.
    Dadurch ist diese Phase und auch damit einhergehende Erscheinungen in Form von Medien und Menschen bei vielen Individuen als besonders in Erinnerung, die Bewertung läuft auch unterschiedlich ab. Ein ähnliches Phänomen der Bewertung tritt auch bei dem Erstkontakt auf . Das erste Mal eine CD in der Hand gehabt -> der Inhalt der CD wird ähnlich stark von der Person bewertet, obwohl ein ähnlicher Inhalt auf einer 2. CD oftmals als "schlechter" empfunden wird.

    Jede Generation ist wichtig und gleich wertvoll, denn dadurch wird Fortschritt erkennbar. Meine emotionale Beziehung zum Ocarina of Time werde ich immer in Ehren halten, aber nichts desto trotz hat mich Breath of the Wild komplett überzeugen können und war positiv überrascht vom Ergebnis in vielen Facetten.

    Meine Mama würde sagen "Diese Konsolen sind doch schnick, schnack - die wahre Fantasie findest du in Büchern", mein Opa würde fragen "Konsolen?" und mein kleiner Bruder feiert die nächste Serie bei Netflix.