Beiträge von Ashes

    Nein, gespielt habe ich es immer noch nicht, aber ich habe ein Video über die dazu passenden Models gefunden, welches euch vielleicht gefallen könnte. Allerdings ist es auf englisch. Natürlich hat der Sprecher hier seine eigene Meinung. Nun weiß ich, warum mir ihr Aussehen so bekannt vorkam.....nicht dass ich alle der Leute kennen würde....zumindest nicht bewusst, aber es sieht halt an manchen Stellen wirklich typisch amerikanisch aus.


    https://www.youtube.com/watch?v=sOK40dsKRtM

    Mein Mann freut sich gerade richtig. Er ist ein kleiner Fan von Crypt of the Necrodancer und ich finde das auch cool. Jedoch ist es fraglich, ob wir uns das Spiel tatsächlich holen, oder uns mit schauen begnügen. So oder so hoffe ich dabei darauf, dass neben den neuen Zeldaremixtiteln, die Necrodancermusik nicht aus bleibt. Ein paar der Lieder des Originals haben mir sehr gefallen.

    Glaub nicht, dass es ein Bug ist, ist nur schwer. Ich bin in der Sequenz, als er mit anderen in einem Auto aus dem Dorf da flieht und ich sterbe gerne in dem Moment, wo das Auto stehen bleibt und sie sich nun noch heftiger vor den Verfolgern wehren müssen. Bin nicht geschickt in Firearmsschlachten und so. Aber ansonsten hat mich die Geschichte schon gepackt. ....Muss mich irgendwann nochmal aufraffen und den Rest durchspielen.

    Ich mag Grusel und habe mich in Folge dessen auch mal mit Lovecrafts Cthulhu-Universum auseinandergesetzt. Es freute mich daher auch sehr zu sehen, dass Trakon einen Call of Cthulhu-Thread eröffnet hatte. Mir geht es nicht allein um eine bestimmte Spielreihe des Settings, sondern allgemein um Spiele darin, deshalb der neue Thread. Gespielt habe ich nämlich nur wenige davon.


    Ein Freund sagte mal zu mir: "Lass mal Secret world legends spielen. Habe es selbst mal gespielt und du hast da sicher auch Spaß dran, da es ja schon irgendwo Cthulhu ist".

    Im Endeffekt war es aber nicht ganz mein Ding. Wir sind stumpf Aufträge abgegangen, was zur Folge hatte, dass das Spiel zwar durchaus ein düsteres Ambiente hatte, aber ich es nicht sonderlich gruselig fand. Wer aber ein kostenlos spielbares MMO im cthulhu-ähnlichen Stil sucht, könnte da glücklich werden.


    Call of Cthulhu: Dark corners of the earth habe ich letzt noch gespielt. Man merkt schon, dass das Spiel schon sehr alt ist, aber für mich kein Problem. Zwar leidet die Atmosphäre schon unter der nicht sonderlich realistischen Grafik, aber damals sahen Spiele nun mal so aus und außerdem waren die Entwickler ja anderweitig auch sehr kreativ. Zwar habe ich das Spiel noch nicht ganz durchgespielt, aber ich bin schon auf die Auflösung gespannt. Selbst lenkt der Spieler ja einen Charakter, welcher scheinbar selbst längst Teil der Geschichte war, noch bevor er sich damit befasste. Eine Zeit lang war er schließlich im Irrenhaus. Nach einer kleinen Einleitung fängt das Spiel dann mit ihm als Detektiv an, welcher sich an einen Teil seines Lebens nicht mehr erinnern kann. Ich frage mich eben, was da EIGENTLICH die ganze Zeit abgeht.


    Andere Call Cthulhuspiele habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Wie fandet ihr sie?


    Alone in the dark 5 entsprang einer Reihe, welche ursprünglich Call of Cthulhu heißen sollte. Die übliche Zwistgeschichte, wenn ich mich recht entsinne. Jeder ging dann seiner Wege und arbeitete am eigenen Spiel. Der Protagonist in der Alone in the dark-Reihe war stets Edward Carnby, ein Privatdetektiv, welcher sich übernatürlicher Fälle annimmt. Gespielt habe ich nur den fünften Teil, welcher recht actionlastig war. Anders als für Cthulhu typisch, spielt es in der Jetztzeit. Ähnlich wie bei Call of Cthulhu: Dark corners of the earth hat der Charakter mit dem ganzen Horror mehr zu tun, als er zunächst weiß, tatsächlich hat er in diesem Fall eine vollkommene Amnesie und kennt nicht mal seinen Namen. Dennoch empfand ich geschichtlich "Dark corners of the earth" wesentlich spannender, aber etwas Action macht auch Spaß. Die älteren Teile habe ich mir als Let's play angeschaut. Weniger Action, dafür mehr Survivalanteil. Auch hier muss man nur damit leben können, dass es recht alte Spiele sind, die ersten drei ohne Texturen und mit recht wenig Polygonen für die gesteuerten Figuren. Allerdings spielten diese Teile auch noch nicht zur Jetztzeit.


    Im Moment schaue ich mir den Trailer zu "The sinking city" an. VErmutlich ein Nachfolger von Call of Cthulhu, immerhin erkannte ich das Zeichen für Spielstände in diesem Video wieder. Der Trailer kommt mir so vor, als sei er lediglich eine Traumsequenz, aber selbst falls nur Albtraum.....ich finds schon gruselig.



    Welche Spiele fallen euch da noch ein? Welche Spiele fandet ihr gut und welche nicht?

    Ich kann mich dem nur anschließen. Habe mich über viele deiner Beiträge gefreut und vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal wieder im Forum. So oder so, viel Erfolg für deine nächste Zeit.

    Ok, der Beitrag von Trakon hat mir wirklich gut gefallen. Zwar habe ich keine Ahnung, wieviel nun wirklich gelästert wird und werde mir daher was das angeht, keine Meinung über das Forum oder einzelner Mitglieder bilden (Schließlich habe ich vage Informationen darüber lediglich aus diesem Thread und bei den ursprünglichen Hinterrücks-Lästergesprächen war ich nie dabei), aber was den Rest des Beitrags angeht, kann ich nur zustimmen. Bisher hatte ich immer Spaß an Diskussionen im Zeldaforum und werde daher auch weiterhin hier verweilen. Also Leute, auf weitere schöne Diskussionen.

    Ach herrje, was ist denn hier los? Scheint so, als gäbe es Frust an allen Ecken und Enden. Einerseits gehen mich die Differenzen zwischen einzelnen Personen nichts an (Ganz besonders auch deswegen nicht, weil ich nicht wirklich weiß, was genau alles passiert ist), andererseits ist es aber schon besorgniserregend, solche Vorwürfe zu hören. Dazu fällt mir aber auch nichts ein als zu sagen: Gebt nicht im Internet weiter, von dem ihr nicht wollt, dass es sich verbreitet. Auf der anderen Seite kann ich aber auch verstehen, dass man offener mit Leuten reden möchte, mit denen man sich versteht, ohne mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen, vor allem, wenn diese aus Spekulationen hervorgehen.

    Zwar habe ich es erst jetzt gelesen, wo alles vorbei ist und das macht meinen folgenden Text überflüssig, aber es erfüllte mich auch mit einer leichten Trauer, so dass ich mich dazu äußern möchte. Zum einen kann ich verstehen, dass Minderjährige durch das Gesetz geschützt werden sollen, allerdings werden ihnen auch viele Freiheiten dadurch weggenommen und können erst viel später sich in nötiger Medienkompetenz üben.


    Oje, krasses Thema und nein, ich würde nicht von Deku verlangen, eine Strafe zu riskieren. So eine Forderung wäre auch selbstsüchtig, weil ich dann einem anderen sagen würde, gehe das Risiko ein (Geldstrafe, Gefängnis oder was auch immer es dafür gibt), aber ich selber fein aus dem Schneider wäre. Allerdings sehe ich auch Revali in meiner Vorstellung, wie sich bei ihm der Frust hochkocht....nein, ich kenne ihn nicht gut genug, um das wirklich einschätzen zu können, aber ich befürchte es. Ich hoffe einfach darauf, dass wir ihn frohen Mutes wiedersehen, wenn er rechtlich wieder hier sein darf.


    Möchte mich auch trotz des verständlichen Ausgangs bei allen bedanken, die sich für die Minderjährigen hier eingesetzt und nach Schlupfllöchern im Gesetz gesucht haben.

    Der Eistempel, joa, der ist nice. Ich bin ein Gruselfreund und somit haben mir ein paar Stellen auf Twilight princess sehr gefallen. Link wird von einer Hand gegrabscht und in die Dunkelheit gezogen, verwandelt sich anschließend in einen Wolf. Wenn das mal nicht gruselig ist. Aber das war nicht halb so schön, wie sich durch den Sandtempel zu bewegen. Ich mag den Gleiter....schade nur, dass er an so wenigen Stellen von nutzen ist. Und dann ist der Boss des Tempels auch noch ein Skelettdrache. Klingt vielleicht komsich, aber ich habe mich schon ein paar Male gefragt, hielten wir uns nicht vor Augen, dass die Tempel existieren, weil sie ein Teil des Spiels sind und uns unterhalten sollen, weswegen sollten die Leute in der Geschichte solche Anlagen bauen? Hatten sie Spaß am Sandgleiten? Oder haben sie Sitzungen abgehalten die so geheim waren, dass sie Fallen aufstellten? Denke nicht. Zwar auch komisch, aber das wahrscheinlichste, was mir einfiele, wäre, dass sie die Monster so schwer erreichbar wie möglich wegsperren wollten.


    Naja, alles aus dem Finger gesogen, aber das kommt mir zumindest halbwegs glaubhaft vor und TP ist bei mir so lange her, dass ich nicht mehr die einzelnen Geschichten zu diesen Tempeln im Kopf habe.

    Die Fragestellung fand ich irritierend, weswegen ich weiter las und tatsächlich wurde dann offenbart, wieso es als Seelenklemptner angesehen wurde. Ein "Seelenklemptner" ist eigentlich dafür da, sich mit dem Problem zu befassen.... natürlich zum Zeitpunkt, in welcher der Bedürftige in der Verfassung dazu ist. Nur so kann das Problem letztendlich bewältigt werden. Jedoch schien es hier eher das Gegenteil zu sein, nämlich die Flucht vor der Realität. Was ich daran als problematisch erachte, ist die Tatsache, dass es wieder hochkommt, wenn man aufhört, das Spiel zu spielen. Das führt unweigerlich dazu, dass man noch länger spielen möchte und...wann hört es auf? Fazit: Wenn der Spieler also nicht in der Lage ist, mit seinem Problem anders umzugehen, schafft er sich damit eine 1a-Abhängigkeit. Es ist nicht wirklich eine Abhängigkeit in Form einer Spielsucht, es ist die Abhängigkeit von einem Schmerzstillungsmittel.


    Wer kennt das nicht? Ihr spielt ein Spiel und dieses ist so schön, dass ihr die Zeit vergesst. Klingt ähnlich, ist aber was anderes. Der Unterschied liegt darin, dass man hier nicht versucht seinen Herzschmerz zu vergessen.


    Ich wünsche S-A-L-I-A alles Gute dafür, dass er/sie das eigene Problem gut bewältigt bekommen hat.


    Zur Beantwortung der Fragestellung: Für mich ist es ein Spiel. Klar ist es möglich, in einem Spiel mehr zu finden, sowas wie eine Lehre oder Moral, aber das war bei mir im Falle von Oot nicht gegeben. Nicht, dass es derlei im Spiel nicht gäbe, aber.......für mich war nun mal nichts Neues dabei.

    Wir hatten eine Wii U, noch nicht sehr alt und sahen uns nach Spielen um. Keine Ahnung, nach welchem wir suchten. Mein Mann weiß aber, dass ich Zelda mag und so schlug er vor nach Spielen der Reihe zu suchen, welche für eben diese Konsole gedacht waren. Wir holten somit Windwaker und Hyrule Warriors. Ich habe mehrHyrule warriors gespielt als das Spiel, welches EIGENTLICH zur Reihe gehört, aber Spaß hatte ich letztendlich an beiden. Besonders Ganondorf hat mir hier gefallen. Ein Antagonist, schön fokussiert auf sein Ziel, welches nebenbei bemerkt, auch noch sinnvoll war.

    Ehrlich gesagt ist es lange her, dass ich mir Gedanken über die Bomber gemacht habe. Zuerst konnte ich sie nicht ausstehen, so rotzfrech, wie der Anführer war, aber letztendlich lernte ich sie zu mögen. Es wirkte, wie WhiteShadow bereits umschrieb, als ob sie einfach nur misstrauisch wären, ungewöhnlich wenig naiv für Kinder. Nein, das ist keine Beleidigung an Kinder, denn sie haben nun mal keine andere Wahl, als anderen zu vertrauen, vor allem Erwachsenen (am besten nicht Fremden), denn sie haben nun mal wenig Erfahrung und müssen sich das Wissen über die Welt erst noch aneignen, um mündig zu werden.


    Jedenfalls war ich überrascht, wie gut organisiert und selbstlos sie waren. Kinder wollen normalerweise Dinge machen, die Spaß machen. Ob es ihnen Spaß macht ein Hilfstrupp zu sein? Vielleicht, aber meistens verlieren Kinder irgendwann die Lust auf etwas und probieren etwas Neues. Das macht sie auch verdammt kreativ. Die Bomber sind also recht außergewöhnlich.


    Wäre schön, wieder ein Zelda in Termina zu spielen....vielleicht mit den Nachfolgern der Bomberbande als erneute Orientierungshilfe.

    Denke schon, Chrisael . Du warst nicht beleidigend oder dergleichen. Auch warst du weniger provozierend als wenige andere, welche aber nicht als gemein, sondern eher diskutierfreudig empfunden wurden, wie etwa Megaolf und ich selber habe auch nicht den honigsüßen Ton, wenn ich Spaß am Diskutieren habe. Wir wurden sogar beide als User des Monats nominiert, daher...glaube mir, du bist nett genug und unfreundlich ist nicht gerade das Adjektiv, mit welchem ich dich bedenken würde....auch wenn ich dich natürlich noch nicht wirklich kenne. Das ist über das Internet allein auch etwas schwierig.

    Zitat von Labrynna

    Streng genommen ging es nicht von Anfang an darum, Sin zu stellen oder gar zu besiegen. Anfangs ging es Tidus nur um eines: zurück in sein Zanarkand zu kommen. Da er glaubte, dafür Sin zu brauchen, hat er sich Yuna und Co angeschlossen, weil er a) nichts Besseres mit sich anzufangen wusste und b) recht sicher sein konnte, dass er als Begleitung eines Mediums früher oder später wieder auf Sin treffen wird. Nach der Mi'hen Offensive versucht er ja sogar noch, Yuna und die anderen einfach zurück zu lassen und Sin hinterher zu schwimmen, damit dieser ihn zurück in sein altes Leben bringt.


    Dass aus "Junge will wieder zurück" eine Geschichte rund um einen Vater-Sohn-Konflikt wird und Tidus im Laufe der Reise (auch durch seine Beziehung zu Yuna) so weit reift, dass das anfangs recht egozentrische "cry baby" nicht nur seine eigenen Wünsche hintenan stellt sondern auch noch wissend sein Leben opfert, um das Mädchen das er liebt sowie den Rest von Spira zu retten, ist vielleicht nicht wahnsinnig originell aber sehr wohl eine Entwicklung, auch in dem Hauptziel der Erzählung.

    Ok, ich vergaß...fast von Anfang an. Dennoch war ich ziemlich gespoilert, denn der Ausgang war abzusehen und die Geschichte somit nicht mehr überraschend, worum es mir letztendlich geht. Aber ja, sein Gedankengang ist nachvollziehbart, denn durch Sin ist er ja scheinbar auch nach Spira gekommen.

    Zitat von Yuffie

    Eh, würde ich ebenso nicht unterstreichen und scheint auf rein persönlichem Empfinden zu beruhen. In Japan war die Geschichte de facto so beliebt, dass das Spiel sowohl einen erweiternden Drama-Track, sowie ein komplettes Novell bekommen, weil die Leute ein solches „Investment“ in die Story hatten. Außerdem ist es der erste Teil der Reihe, welcher eine geschichtliche Anknüpfung in Form eines neuen Spieles (2003) bekommen hat.

    Ja, mir ist schon aufgefallen, dass die Japaner voll auf Dramagenerierung stehen, aber nein, der grobe Plot war ziemlich vorhersehbar und deswegen langweilig. Ich hatte ja schonmal etwas ähnliches in den Herr der Ringe-thread geschrieben. Nämlich, dass der Grundplot aus nichts als "bringe Gegenstand von A nach B und rette so Mittelerde" besteht. Tolkeen hat eher dadurch ein interessantes Werk geschaffen, indem er das Buch mit vielen kleinen Geschichten anfüllte...was den plumpen Grundplot nicht gut macht, aber das Buch insgesamt durchaus interessant. Aber der Plan bestand von Anfang an und von diesem Ziel sind sie nie abgewichen.


    Wie ist es mit FinalFantasyX? Zugegebenermaßen ist hier der grobe Plot ein wenig besser als in Herr der Ringe, aber auch nur ein wenig. "Truppe mit Jungen aus anderer Welt retten Welt, indem sie durch Opfer von Beschwörerin böses Monster für lange Zeit beschwichtigen". Das war ihr Plan und was haben sie am Ende gemacht? "Truppe mit Jungen aus anderer Welt retten Welt, indem sieMonster und Bestias töten". Ja, es hat sich immerhin was geändert, aber im Grunde genommen ging es IMMER darum gegen Sin anzutreten. Ich wusste also von Anfang bis ende, dass es darauf hinausläuft, mich gegen Sin zu stellen......fand ich nicht wirklich spannend, kein echter Wendepunkt oder dergleichen.


    Jetzt könnte man ja sagen: "Aber Ashes, als Tidus erfahren hat, dass er nichts als ein Traum ist und verschwinden würde....fandest du das nicht spannend?" JA, das meine ich mit "Die Japaner stehen scheinbar sehr auf DRAMAgenerierung", denn letztendlich hat das ja nichts an der Lösung des Problems geändert. Vielleicht hätte sich Tidus aus Angst umentscheiden können und sagen....tja, dann lasse ich die Beschwörerin doch Hopps gehen, aber das wäre noch schlechter für den Gesamtplot gewesen, weil sich dann am Ende rein gar nichts daran geändert hätte. Es wäre nur dann eine Bereicherung für den Grundplot gewesen, wenn er abermals eine ganz andere Lösung gesucht hätte. Im Endeffekt war es aber nur zum Schmachten und Heulen ob der tragischen Trennung da. Denn im Ernst....der Plan wäre gelungen, total egal, ob der Junge nun aus einer Traumwelt, einer Parallelwelt oder aus der Vergangenheit gekommen wäre.


    Wie sieht es bei FF7 und FF8 aus? In FF7 gab es zuerst keinen großen Plan für Cloud, er wollte nur Geld verdienen. Gut, man könnte sich stattdessen auf Barret beziehen. Bei ihm sah der Plan vor: "Wir machen Shinra zunichte und schützen als militante Umweltterroristen den Planeten". Dass am Ende nicht Shinra ihr großer Gegner sein würde, war vorher gar nicht ersichtlich. Natürlich kann man jetzt argumentieren "Aber die haben ja an ihrem Plan doch festgehalten, dem Planeten zu helfen". Ja, das schon, aber dennoch hat sich viel geändert. Wie ich schon sagte, änderte sich der endgültige Feind von Shinra auf Siphiroth und auch die Größendimensionen, in welchen sie schließlich agierten, das war nicht abzusehen.


    Aber noch besser machte es FF8. Dort ging es ursprünglich nur um Söldnerarbeit. Plot am Anfang "Aufträge erledigen". Dieser Plot änderte sich zwischendrin ein paar Male. Plötzlich wurden sie in eine Intrige verwickelt. Weil man die eigenen Leute nicht opfern wollte, legte man ihnen eine Lüge vor, durch welcher sie eine Hexe töten sollten. Sie werden dann gejagt, also war dann der Plot zu überleben und schlussendlich erfahren sie von der EIGENTLICHEN Gefahr und gehen gegen diese an. Der Plot ist hier, wenn man die Geschichte nicht kennt (Und nichts vom Hang von der FF-Spielreihe weiß, dass die Helden am Ende die Welt retten müssen), wirklich nicht vorhersehbar und wenn ich nicht weiß, wohin das Spiel mich führen wird, finde ich es überraschend und spannend. Weiß nciht wieviel man in FFX von der Welt rettet, wenn man Sin besiegt, aber auch hier ist es das übliche Schema gewesen, dass eine Menge Leute durch eine höhere Macht in Gefahr waren.


    Im Ernst...ich mag es nicht sonderlich, wenn die Geschichte mir schon am Anfang erklärt: "Ach übrigens, so und so werde ich verlaufen". .....Dann antworte ich: "Ähm.....danke für den Spoiler". Zu Gute sei all den Geschichtenschreibern gehalten, dass es verdammt schwer ist, eine spannende Geschichte zu erzählen, denn neue Ideen gibt es so gut wie keine mehr. Selbst zu Geschichten, die mir gefallen, fallen mir oft andere Geschichten ein, die den selben Grundplot haben.

    Vorsicht, Spoiler


    Megaolf : Dann wäre die Mangareihe vermutlich auch nichts für dich gewesen, denn der erste Teil des Plots lebt auch dort von der Liebesgeschichte. Das geht in den anderen 8 Bänden etwas zurück. Was die Motorballgeschichte angeht, ihre Karriere startet sie in der Reihe eigentlich erst nach der ganzen Liebesgeschichte (wenn ich mich recht entsinne, ist etwas länger her). Nova kauft sie sich auch nicht im ersten Band, da die Geschichte da ja noch lange nciht zu Ende ist (also wie in den Büchern) und davon mal ab, dass eigentlich nicht Alita den Berserkerkörper besorgte, sondern Ido ihn die ganze Zeit hatte, nur eben aus von ihm vorgetragenen Gründen nie nutzen wollte (andere Änderungen fallen mir gerade nicht ein außer so Kleinigkeiten, dass ich mich an die Kampferinnerung auf dem Mars absolut nicht erinnern konnte und Ähnliches), ist die Geschichte verdammt nahe am Manga. Selbst die Unterhaltungen sind teilweise 1:1 übernommen und habe sie wiedererkannt, schließlich habe ich die Reihe zweimal durchgelesen und das ein oder andere blieb da doch hängen. Die Liebesgeschichte ist wie die Vorbereitung auf ihr Abenteuer, denn wäre es nicht so geschehen, hätte sie ihren Süßen genommen, mit dorthin genommen, wo er nicht getötet wird...und die Beiden hätten versucht ihr Leben als Paar zu genießen. Hätte es Hugo nicht gegeben, wäre sie bestimmt Hunterwarrior geblieben und würde Verbrecher jagen....anstatt, in die Institution reinzuplatzen, die ganzen Maschinen zu zerstören und sich dann am Chef zu rächen.

    Herzlichen Glückwunsch daniaelx , du hast die Leute von dir überzeugt. Naja, das wundert mich nicht. Ich finde es wirklich schön, dass so viele freundliche Leute im Forum sind, du passt hier also gut rein.

    Vorsicht, enthält Spoiler.


    Schön, dass so viele Leute meine Meinung teilen. Was die Story angeht, hat es Megaolf schon richtig aufgezählt. Es war ein bloßes Abhaken. Als Even sich als Pro-true-Ansemagent zu erkennen gab, dachte ich.....wow, könnte doch noch interessant werden. Aber nein, so wirklich viel wurde aus diesem Storyansatz nicht, außer dass er es schaffte einen Kurier loszuschicken. Das lief auch viel zu glatt. Man hätte ihn enttarnen und in Gefangenschaft nehmen können. Er muss dann gerettet werden, weil er in großer Gefahr schwebt....das wäre eine interessantere Story, nicht sonderlich komplex und überraschend, weil 0815, aber wesentlich interessanter als das was geliefert wurde. Dann diese Let-it-go-Sache...sowas von eindeutig, dass das Lied nicht da drin ist, weil es gut passen würde, nein es ist da drin weil jedes kleine Mädel auf rosa, Prinzessin, vor allem Elsa steht und dieses Lied die ganze Zeit vor sich her trällert, dass so manche Eltern entnervt sind, ein zu offensichtlicher Comerz. Hätten sie es hier auf allen Welten gemacht, wäre das was anderes und würde mich nur halb so nerven. ....doch, ich mag das Lied, aber ich fand es eben hier unpassend. Es gab zwar in vorherigen Teilen Lieder (Unter dem Meer bei Arielle), aber da war es immerhin eine Art Minigame.


    Was das Kampfsystem angeht....sie hätten die Attraktionen weglassen können. Ich mein es ist ohnehin schon zugepflastert mit "Drücke Dreieck um dieses auszulösen" und "drücke Dreieck um jenes auszulösen" und "nicht zu vergessen, jetzt kann auch das mit einem Druck auf Dreieck ausgelöst werden". Eine Sache davon weniger und es wär ok. Ansonsten hat sich nicht viel am Kampfsystem geändert und es hat auch Spaß gemacht. Die Attraktionen wirken etwas fehl am Platz, denn......das Spiel besteht nicht gerade aus einem Freizeitpark, daher meine Wahl. Eine passendere Gestalt mit gleicher Mechanik hätte es geregelt.


    Trotzdem hatte ich fun und dachte "Naja, das Ende muss ja ein mächtiger Showdown sein, wo die Gefühle explodieren"....naja, der Spieler durfte im Labyrinth seinen Freunden helfen. Man besiegt einen Gegner...er sagt etwas rührseeliges wie bespielsweise Blondi: "Möchte ja eigentlich eh kein Gefäß für den alten Knacker sein. Warum ich dann trotzdem mitgemacht habe? Naja, schätze ich hab mich mitreißen lassen". What? Klingt wie wie die Szene aus Sword art online, als Kirito und Asuna fragten, warum der Typ sie denn alle in das Spiel gesperrt hatte und dieser dann antwortet "I don't know, lol". Und dann wird der nächste Gegner besiegt und somit folgt die zweite Abtretrede und so weiter und so fort.....ewige Wiederholung macht das Spiel nicht gerade spannender.


    Fazit: Das Spiel hat Spaß gemacht, verschenkte aber ordentlich an Potential.