Beiträge von Ashes

    Mir hat BotW sehr viel Spaß gemacht, aber einen Hauptbösewicht mit einer Persönlichkeit hätte ich trotzdem gerne. Das macht es viel interessanter, da ein gewisser Nervenkitzel gegeben ist. Bei der Verheerung Ganon ist jeder Umstand, den es sieht völlig egal. Er ist ein Monster welches einfach nur angreift und keine Pläne schmiedet. Da können sich ihm Geheimnisse enthüllen oder sonst etwas, er fängt nichts damit an und wird somit nicht gefährlicher. Er IST quasi auf der höchsten Stufe seiner Gefährlichkeit/Bedrohlichkeit, egal, was du tust und die Welt ist schon im Ruin. Somit kann es also eh nur besser werden. Das war sonst anders. Ein Gegner den du aufhalten musst, weil er sonst Wissen erlangt, das ihn zum entgültigen Sieg führt, hinterlässt das Gefühl, dass der Held im Zugzwang und vielleicht im Wettlauf gegen die Zeit ist (mehr oder minder das selbe?).


    Kurzum, mich würde eine sich weiter aufbauende Gefahr freuen. THRILLER


    Ob das umsetzbar wäre, wenn es ein Open world bleiben soll? Naja, jetzt im Nachhinein sowieso nicht mehr.

    Um auf die ursprüngliche Frage zu antworten:


    Zelda sollte zwar kein SiFi werden, aber gegen die Technologien habe ich nichts, im Gegenteil, sie machen die Zeit sehr interessant. Zum einen erinnert mich das ein oder andere der Technologien an alte damals weit entwickelte Völker, wie etwa die Ägypter mit ihrer Gheops-Pyramide. Ein langer schnurrgerader Gang, welchen so zu fertigen wir heute nicht so einfach könnten oder wie geschickt die acht Seiten dieser Pyramide gestaltet wurden. In Zelda wären es wohl die Shiekah. Zum Anderen gibt es viele Fantasy-Geschichten oder Geschichten über in ein neues Mittelalter zurückgeschleuderte Welten (Postapokalyptisch), wo es durchaus in Grenzen schon oder noch Technologien gibt. Wie etwa die Gnomentechnologie in Dungeons and Dragons oder die Gnomentechnologie oder Goblintechnologie im World of Warcraft. Es gibt ja auch auf Amazon prime so eine postapokalyptische Serie, in welcher unsere Welt dort Vergangenheit ist und es nun Magie und Elfen in einer Art Mittelalter gibt....fand sie allerdings nicht sonderlich gut.


    Jedenfalls nährt es meine Lust auf Entdeckertouren. Solange Link nicht irgendwann wie ein Spacemarine aussieht, ist alles in Ordnung.

    Unsere Eltern haben uns insgesamt zwei Spiele für den PC mitgebracht, eine Konsole hätten sie uns niemals geholt, aber wir haben uns so sehr einen N64 gewünscht. Meine große Schwester verdiente ihr erstes Geld und so war sie es, die den Traum realisierte. Es war auch ihre Entscheidung, welche Spiele gekauft werden und Majoras Mask war dabei. Unter diesen Spielen war Majoras Mask mein Liebling und ich spielte es mehr als einmal durch.

    Ich bin wieder meinem Hobby nachgegangen, Zeldatheorien auf Youtube zu schauen und da bin ich über eine Theorie gestolpert, welche meint, dass die verlorenen Wälder in eine andere Welt führen. Was hat das wohl mit dem Mond in Majoras Mask zu tun? Der Ersteller des Videos ist eben der Meinung, dass Termina sich in einer anderen Welt befindet als Hyrule. Dass in Hyrule der Mond normal aussieht und in Termina ganz verrückt, ist dabei nur eines seiner Argumente. Ich kenne zwar noch die Theorie, dass sich Majoras Mask sich nur in Links Kopf abspielt, aber eine Parallelwelt wäre auch eine Erklärung für den Mond mit Gesicht und den Charakteren, die genauso aussehen wie in OoT, aber doch ganz andere Leute sind (Davon mal ab, dass sich Nintendo einfach nur Arbeit gespart hat).

    Insgesamt eine nette Theorie. Dass Link dies im Sterben ersann ergibt auch keinen Sinn, wenn man bedenkt, dass er ja erst nochmal erwachsen werden musste, bevor er zum goldenen Wolf in Twilight princess wurde.

    Verlorene Wälder können in eine andere Dimension führen.


    Habe es längst aufgegeben, mir Gedanken über den Mond zu machen. Wie zuvor schon geschrieben, gibt es kaum Anhaltspunkte, aber es wirkte zumindest während des Spielens auf mich, als ob der Mond unter Gedankenkontrolle oder einem Wahn lag, welcher durch Majoras Mask induziert wurde. Hat Majoras Maske ihn gar erschaffen? Naja, wenn das so wäre....warum haben die Leute nur darüber geredet, dass er näher kam und nicht darüber, dass er einen Gestaltswandel hinter sich hatte? Ich frage mich sowieso, warum nicht einfach alle Leute geflohen sind, irgendwohin, wo es sicher ist. Stattdessen feiern sie Karneval. Können sie nirgendwo hin? So oder so, es handelt sich hierbei nicht um den selben Mond wie in OoT oder den anderen Spielen, denn dort ist es immer ein Mond wie der unsere.

    Was für ein Thread. ^^ Viele scheinen ja auf Ruto zu stehen und ich kann es verstehen. Sie reizt mit ihrem Charakter. Die meisten Leute, die ich kenne stehen mehr auf die reizenden als auf die braven Leute, denn es macht mehr Spaß. Zumindest ist das mein Eindruck. Mein Favorit ist jedoch Sidon, weil er so unglaublich positiv und freundlich offen ist. Einfach euphorisch. Es tut einfach gut. Seine Schwester ist mir jedoch zu ruhig.

    Ich hatte vor Tagen einen Traum in der Richtung. Weiß nicht mehr wie es anfing, weiß nur noch dass sich der Traum abrupt veränderte, als ob ich von einer Welt in die andere laufen würde. Gerade lief ich mit jemanden, der mir wohl vertaut gewesen sein muss, in ein Haus in Kakariko ala Ocarina of time und kaum waren wir drin sah der Schauplatz aus wie unsere Welt in einer Zombieapokalypse.....ja, wir waren aber in einem Gebäude. Weiß nicht mehr was wir dann gemacht haben, aber ich legte mich irgendwann schlafen, komplett zugedeckt, denn was danach kam, konnte ich nicht wirklich sehen, ich wusste einfach, was geschieht in dem Moment, wo ich es spürte. Es war ein Kitzeln am Bein, ein Zombie setzte gerade mit den Zähnen an, wer weiß, wieviele es eigentlich sind. Es ist jedenfalls mein Ende.


    Ich bin in dem Moment aufgewacht, mein Herz musste erstmal das wilde Klopfen aufhören. Die Stelle wo ich befürchtete gerade gebissen zu werden, war nicht zugedeckt und ein wenig ausgekühlt, also deckte ich mein Bein komplett zu. Klingt komisch, aber ich konnte danach wieder gut schlafen. Die Zombies aus Ocarina of time sind nicht so angsteinflößend für mich wie Zombies aus "The walking dead". Einen Traum wie der von Noelana oder Dr.Clent hätte ich gerne.


    An die meisten Träume erinnere ich mich kein bisschen, aber ich weiß, dass ich, falls nicht immer, so doch oft in ihnen vorkomme. ....kann ja ohne Erinnerung schlecht beurteilen, ob es immer so ist. Soviele "ich" in einem Satz....wie ein Egozentriker :rolleyes:. Wie sieht es da bei euch aus? Kommt ihr in der Regel auch selbst vor?

    Ja, Mulligan entschärft es doch sehr, wenngleich der Spieler noch immer Pech haben kann, vor allem weil du dafür jedes Mal eine Karte weniger bekommst. Aber das Wiederholen der Ziehung muss einen Nachteil haben, da sonst jeder wieder und wieder nachzieht, was eine Menge Zeit kostet. Die Spiele, in welchen der Spieler von der Starthand mal abgesehen, nur Länder zieht, obwohl das Deck ausgewogen ist, sind selten, aber die gibt es. Manchmal reicht aber die Starthand für einen win. Mit den 25 vorgeschlagenen Ländern auf 60 Karten hat es meist gut gepasst.

    Mir scheint, der eine mag Cardgames und der andere findet sie einfach nur öde. Eine Sache scheinen so gut wie alle Kartenspiele gemeinsam zu haben....den Faktor Glück. Klingt zwar, als seien Kartenspiele an sich unfair, aber Glück ist je nach Spiel längst nicht alles.


    Gerade habe ich die Beta von "Magic the gathering arena" gespielt. Bei Magic handelt es sich um das älteste mir bekannte trading card game überhaupt und es machte mir schon Spaß, die vorgefertigten Decks auszuprobieren. Anfänger können also durchaus ihren Spaß daran haben. Wer schon ein paar weitere Karten gesammelt hat (und das geht auch ohne Geld) und es sich zutraut, kann sich auch selbst ein par Decks konstruieren. Ein gutes Deck ist die halbe Miete.


    Insgesamt spiele ich aber eher selten trading card games, denn ich finde sie recht unfair. Der Spieler kann noch so kompetent sein, hat der andere mehr Glück beim Kartensammeln, hat der mit weniger Glück dabei schlechte Karten zu gewinnen und dann ist da noch das Glück beim Card draw. Je mehr Karten es gibt desto schwieriger ist es zu balancen.


    Trotzdem macht die Beta Spaß und ich hoffe, dass es bald die Option geben wird gegen Freunde zu Spielen, denn zur Zeit ist es random, gegen wen du spielst.


    Wesentlich fairer scheint mir "Slay the spire". Da ich darüber bereits schrieb, halte ich mich kurz. Das Spiel fordert vor allem eure Flexibilität. Wer fit genug darin ist, mit dem gebotenen eine anständige Strategie aufzubauen, schafft es meist auch.

    Zugegeben, anfangs konnte ich den Anime nicht am Stück schauen, weil er mich irgendwie langweilte und dann war da noch dieser oberpeinliche Typ von selbsternannten verrückten Wissenschaftler, welcher seinen Namen ständig durch die Gegend brüllt und ich denke mir....warum bitte? Relativ weit zu anfang war eine blutige Szene zu sehen und ich dachte kurzzeitig, dass es spannend werden würde, denn auch das was kurz darauf geschah versprach erst Rätselspaß. Aber nichts da: Es schien mir wie ein Schnitt in einem Storystrang, der mich gerade interessiert hatte. Daraufhin hat es mich also gelangweilt, auch wenn ich den Theorien gerne gelauscht habe........hätte ich damals nur noch ein wenig weitergeschaut, hätte ich vermutlich nicht aufhören können.


    Habe es dieses Mal komplett von Anfang bis Ende durchgeschaut und verstehe nun teilweise, warum die Charaktere sind wie sie sind. Insgesamt bin ich von der Geschichte begeistert und ich werde meinen Mann dazu motivieren es auch ein zweites Mal zu versuchen. Wer also mittendrin abgebrochen hat....versucht es einfach nochmal.


    Man kennt es in so manchen Animes.......immer diese übertriebenen Reaktionen...dieses typische Drama-Baby....es ist egal, wenn ob es nun vernünftig passt, nur hauptsache Drama, Drama, Drama und ja dick auftragen. Damit habe ich mich längst abgefunden, allerdings freue ich mich immer, wenn die Hersteller einer Serie es vernünftig machen und das ist in Steins Gate der Fall. Die Figuren haben zwar ihre Eigenarten und sie fallen sogar etwas in diese typisch japanische Einteilung wie beispielsweise in Tsundre etc., aber an die Darstellung ihrer Charakterentwicklung wurde in den meisten Fällen mit Gefühl rangegangen. Es gibt zwei Charaktere, die hätte ich jedoch schon gerne etwas geändert.


    Trotz des von mir schon angesprochenen Problems ist die Serie sehr spannend. Und da ich nicht für andere reden sollte, ohne es wirklich zu wissen: Zumindest für mich war schwer zu erahnen, wie sich der grobe Plot entwickeln würde, lediglich bei einzelnen Dingen konnte ich es mir denken. Es gibt also Überraschungen....naja....es ist eine Serie über Zeitmaschinen, wäre verwunderlich, wenn nichts unvorhersehbares geschehen würde. Aber damit kommen wir zu einem anderen Qualitätsmerkmal. Alles was passiert ist begründet und der Hintergrund von so mancher Person spielt mit hinein.

    Mir gefällt die Idee des Seelenfragmentes. Es erinnert mich an das Mumienregelwerk 3.0 aus "World of Darkness". Für jene, die nicht wissen was "World of darkness" ist....es handelt sich um ein Regelwerkkomplex für pen and paper Rollenspiele. Auch Vampire-the masquerade, zu welchem auch das Computerspiel "Vampire Bloodlines" erschienen ist, ist Teil davon. Jedenfalls geht es auch da um Seelenergänzung. Die Mumienseele ist unsterblich und irrt umher, jedoch inkomplett und braucht einen Körper, weswegen sie einfach mit einer anderen Seele fusioniert. Es ist jedenfalls eine gute Erklärung für das Vorhandensein von zwei Links und läuft im Endeffekt auf das Gleiche hinaus wie die Theorie von Salia81: Die Seele des Helden (Ob nun komplett/fast komplett oder in deinem Fall ein spezielles Fragment) ist weitergezogen in den nächsten Körper.

    Hm, ok, mal überlegen.....


    Nein, dass sein zukünftiges Ich mal die Welt vor den Schatten retten muss, konnte er nicht wissen, ohne selbst mal Kontakt mit Zanto gehabt zu haben oder Ähnliches. Aber dass er sich mit den Heulsteinen auskannte lässt sich nur dadurch erklären, dass er in seinem Leben auf irgendeine Weise über diese gestolpert sein muss und sich mit ihnen auseinandergesetzt hat. Link hatte ja einige Jahre Zeit dazu. Vielleicht hat er auch mal im Zusammenhang mit seinen Forschungen die Schattenwelt besucht. Jedenfalls muss er dann nicht wissen, was sein anderes Ich mal bekämpfen muss, sondern es reicht, dass er es sieht, wenn es soweit ist und sich bereits damit auskennt. Allerdings hat auch dieser Gedankengang einen Haken.....


    ....wer soll denn die Steine erstellt haben. Dass jemand Steine mit Liedern aufstellt kann ich mir ja noch vorstellen, dass random jemand Steine mit magischen Liedern an random Orten aufstellt und dann auch nur als Wolf hörbar.....hm, naja, da wird der Verdächtigenkreis schon viel enger. Außerdem woher soll Link wissen, dass er immer wiedergeboren wird, wenn man ihm das nicht irgendwie durchkommuniziert? Warum sollte er wen helfen wollen, von dem er nicht weiß, dass er mal existieren wird?


    Die Lieder sind ja nicht eingraviert sondern werden durch den durch das Loch ziehenden Wind erzeugt. Absonderlicherweise weht der Wind REIN ZUFÄLLIG so, dass dadurch ein Lied zustande kommt? Nee......die Steine sind magisch. Auf ihnen ist das Zeichen der Shikah und weil sie sowieso teilweise aus großen Genies bestehen und mit den Legenden um den Helden stark vertraut sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie das mit dem anderen Link zusammen eingefädelt haben. Sie waren eindeutig für Link oder jemand anderen mit einem Triforcefragment gedacht, denn nur mit Hilfe des Fragments wurde ja Link zum Wolf, sonst wäre vermutlich das gleiche wie mit anderen Leuten geschehen. Immerhin muss man in Wolfgestalt sein, um das Lied zu hören.


    Mögliche Lösung: Die Weisen der Shikah haben sich also mit einer Prophezeiung bezugnehmend auf Twilight princess beschäftigt (Derlei gab es ja schon ein paar mal in der Spielreihe) und haben Ocarina-of-time-Link davon erzählt, weil es an der Stelle nun mal notwendig war.



    Ich hoffe es stört nicht, wenn ich zusätzlich zum Endergebnis des Gedankengang auch der Rest drinsteht.

    Im Spiel "Twilight princess" trifft Link auf eine vergangene Version seiner selbst, die ihn den Kampf mit dem Schwert lehrt. Es handelt sich dabei um ein Skelett in Rüstung. In Hyrule Historia gibt es zwei Informationen, die zu diesem Schluss hinleiten. Es wird bestätigt, dass es sich hierum um den den Link aus Ocarina of time handelt (Wird im Video gezeigt) und laut dem Manga am Ende des Buches heißt es, dass die Links die Wiedergeburt einer Person sind, ein Versprechen von Hylia. Dass das auch so funktionierte wird durch die Darstellung des jungen Link viele Jahre nach dem ersten Link angedeutet, jedoch mit nichts Eindeutigem.


    Auch wenn es sich bei dem Lehrmeister in Twilight princess um eine Art Geist oder Untoten handelt, so ist er dennoch ein Link. Das heißt also wir haben hier zwei Links zur selben Zeit. Also die selbe Seele zweimal. Ich denke auf die Seele kommt es bei einer Wiedergeburt an, denn was sonst verbindet denn eine Version von Link mit den anderen? Erinnerungen sind es nicht (Link weiß ja nie etwas von seinen vorherigen Versionen), der Körper ist es nicht, er sieht zwar meist ähnlich aus, doch nie genau gleich. Ohne die Seelensache gibt es hier sowas wie Wiedergeburt also nicht. Irgendetwas muss ja gleichbleibend sein.


    Wie könnte hier der Lösungsansatz aussehen? Vielleicht können manche Geister seelenlos und nicht mehr als eine Erinnerung und Pflichtgefühl sein. Die Seele wäre hier also längst weitergezogen. Es gibt einige Geschichten, wo jemand seine Seele freigibt. In Sailor Moon (Alte Serie) schickt Galaxia ihre Seele fort, da sie merkt, dass etwas sie übernimmt. In "Das wandelnde Schloss" gibt ein talentierter Zauberer sein Herz her, um mit Kalzifer einen Pakt zu schließen, er wird aber dennoch ein freundlicher Mann.


    Oder es ist vielleicht wie in Kingdom hearts: Birth by sleep. Herzen (Vielleicht auch als Synonym von Seele zu verstehen) können in der Spielreihe vereint, geteilt what ever werden. Ein Lehrmeister nahm sich das, was er an Ventus behalten wollte und erschafft somit zwei Wesen. Vanitas und der andere Teil von Ventus, den er nicht wollte und welchen er zunächst für den Restmüll hielt. Dieser Teil wurde ja durch ein noch Ungeborenes lebensfähig, indem jenes sein Herz mit Ventus teilte und ihn somit ergänzte, Sora, wenn ich mich recht entsinne. Jedenfalls muss der Lehrmeister-Link nicht viel seiner Seele brauchen. Er muss ja nur den Schwertkampf lehren.



    Ja, kann mir vorstellen, dass einige von euch sagen: "Das ist, weil sich Nintendo einfach keine Gedanken gemacht hat" und das stimmt vermutlich. Aber von dieser Tatsache mal ab, wie würdet ihr das erklären, dass er zu einer Zeit zweimal da ist?

    Bei mir kommt es immer darauf an, worauf ich Bock habe. Wichtig ist dabei immer nur, dass ich ein Ziel habe. Habe ich keinen Bock darüber nachzudenken, dann spiele ich ein Spiel mit Schlauchsystem, also linear. Das ist vor allem dann so, wenn ich ausgepowert bin. .....Naja, oder ich gehe einfach nur auf Entdeckungstour, aber dann auch nicht all so lange.


    Open world-Spiele müssen für mich genug Möglichkeiten haben, etwas zu tun, ohne dass es zu umständlich ist, einen Ansatz zu finden. Es wurde GTA angesprochen und mein Spaß an GTA war schon immer begrenzt. Meist mache ich nur irgendwelche Stunts. Kann mich auch dran erinnern, dass ich das Spiel als Radio benutzt habe, einfach nur um Musik zu hören. An Minecraft hätte ich vermutlich keinen Bock gehabt, hätte ich nicht mit jemanden gespielt, der sich bereits gut mit den Möglichkeiten auskennt. Es gibt allerdings auch eine Seite mit Anleitungen. Jedenfalls habe ich dort immer fix eine Idee, was ich machen möchte.

    Weiß nicht, ob ich falsch liege, aber theoretisch kann in allem eine Kunst gesehen werden, allerdings liegt es wohl im Auge des Betrachters. Wenn der jagdmotivierte Vater beispielsweise zu seinem Jungen sagt: "Die Kunst des Jagens besteht darin, sich langsam anzuschleichen........", dann sieht er in seinem Hobby, das er versucht zu perfektionieren vielleicht eine Kunst. Und um es noch grausamer und skulrieler klingen zu lassen, vielleicht sieht der ein oder andere Serienmörder ja auch eine Kunst ihn seinem Tun......ja, ich denke gerade wirklich an Hannibal Lecter.


    Warum wird aber in manchen Dingen von allen Kunst darin gesehen? Naja, zum einen, weil es Dinge gibt, die fast jeder schön findet. Ein paar Sachen sind in unseren Köpfen ja einprogrammiert. Wie etwa das von mir in letzter Zeit öfter genannte Kindchenschema. Ein hübsches Gesicht auf Leinwand betrachtet fast jeder gern, also Kunst. Es kann aber auch einfach eine schöne Farbgebung sein oder eine gut eingefangene Szenerie, denn eine Szenerie erzählt eine Geschichte. Es ist auch Nachgewiesen, dass unser Gehirn schöne Geschichten mag, wobei wieder im Auge des Betrachters liegt, wann eine Geschichte gut ist. Aber unser Gehirn springt auch hierauf an, also sind Dichtungen und das Verfassen guter Prosa auch Kunst. Wir definieren Kunst also durch unseren Sinn von Schönheit. Zum anderen hat man mal beschlossen, dass es Kunst sei und nun ist es eben auch so.


    Nein, ich möchte damit nicht sagen, dass ihr in allem jetzt eine Kunst sehen sollt, aber es gibt immer mehr angesehene Kunstformen. Videospiele sind ein Teil davon, denn auch hier steckt streben nach Schönheit und zwar in einer Form, die fast jeder nachvollziehen kann. Schöne Musik, schöne Grafik (Und nein, das heißt nicht, dass jeder Charakter eine Schönheit sein muss, ist auf Gemälden auch nicht so), schöne Bewegungsabläufe (Wovon die Physikengine ein Teil ist), schöne Geschichten und vor allem schöne Ideen.


    Liege ich eurer Meinung nun richtig oder falsch? Kann aus allem Tun durch Streben und dem Sehen von Schönheit darin eine Kunst gemacht werden?

    Im Moment spiele ich zur Abwechslung mal Damagedealer im WOW. Zuvor war ich aber oft der Tank oder Heiler. Heiler hat mir am besten gefallen, aber mal Schaden zu machen macht auch Spaß. Gravost schrieb, dass viele Leute die Damagedealer spielen gerne mal Schwanzvergleich damit betreiben. Da sag ich, sollen sie doch. Sie wissen schließlich selbst, dass ohne den Heiler oder den Tank sie keinen Schaden machen können, weil...richtig...weil sie ohne beides sterben. Zumindest sind die beiden anderen Klassen im WOW genauso wichtig, spiele ja selbst gerade kein anderes vergleichbares MMO.


    Edit: Mein Maincharacter ist zur Zeit ein Schattenpriester (Fernkämpfer). Die Klassenspezialisierung kann im WOW ja gewechselt werden, je nachdem, worauf man gerade Bock hat. Zum Heilen nehme ich gerne eine der anderen beiden Skillungen. Heiligpriester heilen eine große Menge und Disziplinpriester heilen zwar auch (wenn auch nicht so viel), aber sie können auch ziemlich starke Schilde verteilen, das ist sowas wie vorausgedachte Heilung und deswegen auch etwas schwieriger als der Heiligpriester als Heiler. Aber wer es beherrscht beugt dem Schaden auch gut vor.

    The Mentalist hat mir gut gefallen und ich kann Gravost nur beipflichten. Somit muss ich das also nicht wiederholen. Ich finde es allerdings schade, dass deswegen "Lie to me" nicht weiter übersetzt wurde, diese Krimiserie finde ich nämlich auch interessant. Sie befasst sich mit dem unterbewussten Ausdruck unserer Emotionen und dass wir, egal wie gut wir schauspielern können, den Ausdruck nicht gänzlich abstellen können. Die Serie basiert auf den Erkenntnissen eines Professors.


    Zurück zu "The Mentalist". Der Charakter des Patrick Jane ist wirklich interessant. Zumeist ist er recht heiter. Er lacht viel oder grinst sich einen ins Fäustchen, wenn dieser Schelm die Leute zum Wohle der Ermittlung mal wieder hereingelegt hat, ein symphatisches "Arschloch", wenn man so will. Auf der anderen und wesentlich finstereren Seite haben wir den Hass gegenüber dem Serienmörder Red John, welcher Patrick seine Familie nahm. Patrick ist dermaßen vom Rachegedanken besessen, dass er eine Menge tun würde, um Red John eigenhändig umzubringen. Ihm reicht es nicht, wenn die Polizei sich erfolgreich um den Mörder kümmern würde. Und so folgt er jedem Hinweis und versucht Fallen zu stellen, während Red John mit Wonne sein Katz und Mausspielchen mit Patrick treibt. Das externe gute Gewissen stellt das Team vom CBI dar, die er unterstützt, um an mehr Fakten über Red John herankommen zu können. Vor allem die Leiterin Teresa Lisbon. Zwar erfreuen sie sich an so manchen Streichen von Patricks Seite, doch zeigen sie ihm, wenn nötig auch ganz deutlich, wo er eine Grenze zu stark überschritten hat.


    Kennt ihr den Film, Happy face killer? Angeblich nach einer wahren Begebenheit. Lustig ist, dass da der Killer genau das selbe Zeichen hinterlässt, wie red John. Werde ich mir jetzt anschauen.

    Ich dachte zwar weniger darüber nach, ab wann die Grafik nicht mehr zu toppen ist, sehr wohl aber über Remakes und neuere Spiele mit dem Prinzip von Älteren.


    Vermutlich werden wirklich neue Gameideen immer seltener werden. Wenn ich mir eine Geschichte anhöre, anschaue, was auch immer, ob nun als Buch, Film oder Spiel so fällt mir immer auf, dass ich das Plotprinzip woanders schon mal hatte. Im Endeffekt ist es das Selbe. Ja, ich denke, dass es irgendwann mal eine andere Variante zu jedem alten Spiel, das wir heute kennen, geben wird. Weiß nur nicht, ob das in zwanzig Jahren soweit ist. Appropos....Scrabble soll ja tatsächlich umbenannt werden, zumindest denken sie darüber nach. Mit dem Namen "Buchstaben-YOLO" sollen die Verkaufszahlen wieder steigen.


    Aber auch wenn wir, wie ich denke, immer weniger Neues entdecken, je Älter wir werden und je mehr wir uns in den entsprechenden Gebieten auskennen, so werden wir immerhin das Prinzip öfters mal in besserer Variante finden, denn die Entwicklung geht weiter. Umso besser wenn uns dann ein Spiel überrascht, weil es mal nicht das ist, wofür es anfangs gehalten wurde.


    Grafik...naja, ich denke, dass die Grafik in vielen Spielen noch ein Stück realistischer werden wird, obwohl unsere jetzige Grafik bereits sehr nahe dran ist, aber der Realismus wird niemals Priorität Nummer eins sein (Vor allem weil es ja auch Games gibt, die comicartiges Design haben, kommt auch gut an). Frauen mit einem gewissen Maß von Kindchenschemagesicht (allgemein attraktive Hauptcharaktere, zumindest in vielen Spielen), eindrucksvoller Lichteinfall, vor allem in Spielen wie Tomb Raider oder Uncharted und vermutlich auch weiterhin der gern genutzte Winkel von 130°, damit Objekte, Türen und so weiter in einem SciFi-Game auch futuristisch aussehen. Es sind Erkenntnisse über unsere Psyche, wie wir etwas wahrnehmen und diese Tricks werden wahrscheinlich nicht aufgegeben werden. Nur noch Ports? Das denke ich nicht. Nintendo beispielsweise versucht sich an vielen neuen Varianten von Hardware. Könnte hier und da kompliziert mit dem Port sein, wenn sie weiterhin mehr oder minder Neues versuchen (Wobei aber auch hier die Idee der Hardware schonmal existiert hat und manchmal umgesetzt wurde).

    Und wieder einmal dürfen wir erleben, wie sich Alucard (Adrian Farenheights Țepeș) gegen seinen Vater stellt. Der Charakter gefällt mir gut, weswegen ich mich schon über die Aufpulierung von "Symphony of the night" freue. Ein Teil der Geschichte wurde inzwischen auch schon durch die Castlevaniaserie auf Netflix erzählt. Leider zeigt das Video wirklich nicht sehr viel, aber inhaltlich wird sich auch nichts am Spiel geändert haben.