Beiträge von Metal Nerd

    Vielleicht sind die herabfallenden Steine ein Zwischenschritt zwischen denen aus Mario Bros und Wario Land, denn: Wario Land kam NACH Link‘s Awakening heraus. Da könnten die Steine aus Link‘s Awakening evtl. Inspiration für die aus Wario Land gewesen sein.

    Es gibt noch viele weitere Sachen in späteren (Zelda-)Spielen, die von LA inspiriert sein könnten, aber dazu wird es bestimmt mal einen eigenen Thread geben.


    Dass man mit den Flossen mühelos weitere Bereiche erkunden kann, empfand ich als sehr angenehm. So erlebt man den Dungeon auf neue Weise und hat neue, praktische Freiheiten.


    Die Karte ist hübsch.


    Auf ihr sind mir Schreibfehler aufgefallen beim Schicksalsacker und Tamaranchberg; in der Dungeonbeschreibung bei der Schreibweise der Neptunharfe.


    Freue mich schon sehr auf das nächste Panel. :smile: Bin gespannt, wie Du die Story im Comic aufgreifst. Gerade wenn man berücksichtigt, dass der Windfisch Link (jemand von außen) braucht, die Alpträume sich auf Cocolint niederlassen wollen (macht nur Sinn wenn Cocolint ein Ort ist), Link die ganze Zeit trotz Bewusstlosigkeit am Leben bleibt, am Ende Marin sieht und der Windfisch sagt, dass die Erinnerung an Cocolint der eigentliche Traum ist, ist die Antwort darauf, was Cocolint ist, nicht so einfach, wie man vermeintlich glauben könnte.

    Wäre schön, wenn diese Mehrdeutigkeit (aus meiner Sicht war Cocolint während des Traums real) aufgegriffen werden würde. Etwas mehr als „War nur‘n Traum, lol.“ :wink:

    Mir scheint, wir haben jetzt zum ersten Mal seit Ewigkeiten wirklich die Situation, dass eine Liga nicht nur so attraktiv, sondern noch attraktiver als die WWE und gleichzeitig über lange Zeit eine ernsthafte Konkurrenz sein kann. Diese Freude und Aufregung die sie gebracht haben, indem sie super Matches und Spannung gezeigt haben, ohne Längen, dafür mit mehr Härte und Freiheiten, das entfacht wieder das Feuer, die Freude am Wrestling. So wie früher, als wir Fans wurden.

    All Out ist perfekte Show, um wieder Fan zu werden und nach der Show wird einem bewusst, dass dort die Leidenschaft fürs Wrestling schlägt und sie bereits jetzt, mit dieser aus meiner Sicht historischen Veranstaltung, besser sind.


    Diese Show bringt die Liebe, die Aufregung zurück. Es ging ganz leicht, gratis Account bei Fite erstellt und dann für ca. 20€ eine der allerbesten Veranstaltungen meines Lebens gesehen.

    AEW ALL OUT 2021


    Endlich fühle ich mich wieder wie 1996, als ich mit der WWF anfing. Gleichzeitig sind Elemente drin, wie ich sie schon länger wünsche - mehr Härte und Austausch mit anderen Ligen. Irgendwie fühlt es sich wie ein Mix von Stärken der 90er und heute an.


    All Out hat enorm viel richtig gemacht, finde ich. Solche Stars ziehen WWE-Fans rüber, goldrichtige Entscheidung. Und der PPV war ein Highlight nach dem anderen.

    Bei den Frauen ist vermutlich noch Luft nach oben, aber das entwickelt sich halt mit der Zeit. Eine Top Veranstaltung, die bestimmt eine besonders wichtige für die AEW ist, insbesondere Jericho, Punk und Bryan haben bestimmt Käufer gezogen, könnte ich mir vorstellen.


    Match of the Night war für mich Lucha Brothers gegen Young Bucks aber holla die Waldfee, wie geil ist auch ein Darby Allin und ein Omega? Und ebenso genial immer noch Punk und Christian, vielleicht sogar besser als je zuvor dank mehr Freiheiten.


    Freue mich auf Rampage 5 und Dynamite 101 wenn sie dann auf YouTube erscheinen, um dadurch am Ball bleiben zu können.


    Ab jetzt kaufe ich wohl jeden AEW PPV und hoffe dass das Maß an Qualität und Spannung gehalten wird. Das war eine der besten Großveranstaltungen die ich je gesehen habe. :love:

    Ohne einen Trailer, der mich super heiß macht, gehe ich doch nicht ins Kino. Das wäre komplette Zeit- und Geldverschwendung. Trailer sind absolut wichtig.
    Ich scheiße jedoch auf Meinungen/Bewertungen auf irgendwelchen Seiten/Medien.


    Bei Games: Da schaue ich Let’s Plays/Gameplay Videos und lese Reviews. Und bin dadurch sehr glücklich. Ist die beste Methode zum Glücklich-Werden mit Games meiner Erfahrung nach. Ansonsten hat man keinen Plan vom Handling oder Schwerpunkten des Spiels.

    Beyond: Two Souls ist absolut bewegend mit mehreren dramatischen und traurigen Stellen. Echte Schauspieler, intensive Story.

    Es geht um ein kleines Mädchen, das für Untersuchungen in einer Forschungseinrichtung gelassen wird, wo seine besonderen Fähigkeiten (Telekinetik…) untersucht werden. Im Laufe der Zeit wird die Kleine älter und erlebt ein Wahnsinns-Abenteuer.


    The Legend of Zelda - Link’s Awakening handelt von der Apocalypse und Auslöschung einer Welt, die temporär REAL war:!:Denn:

    Hm, der Trailer ist nett, ich habe aber auch leichte Zweifel. Vielleicht trotzdem etwas, was man sich im Kino ansehen sollte, danach weiß man mehr.

    HIMYM haben wir gerne gesehen eine Zeit lang.

    Unsere liebste Sitcom ist sie aber nicht, das ist TBBT.

    In HIMYM finde ich wie auch in TAAHM, Die wilden 70er und zig anderen Serien, Shows, Witzen und Gags das Abwerten übergewichtiger Personen schade und unnötig. Auch faul vom Writing her. Vor allem aber: Es ist so verbreitet, dass es überall in der Gesellschaft zu finden ist. Wie jemand auszusehen hat, leben uns die Schauspieler mit den personal trainers und gebleichten Zähnen vor. Aber auch Jahrhunderte an „Schönheitsidealen“ in den diversen Kulturen.

    Fat shaming kommt möglicherweise noch häufiger als Rassismus vor, aber wer erkennt die Problematik dieser Diskriminierung an? Werden vielleicht gar heute noch, wo „woke“ sein seit Jahren durch alle möglichen Medien geht, immer noch Übergewichtige in den Medien diskriminiert? Veganer z. B. werden es. Die werden in den Medien durchweg als humorlos, biestig und intolerant gezeichnet. Interessante Darstellungen haben wir in dem Stoff, den wir konsumieren und in den Postings der (a-)sozialen Medien. Problematische Klischees werden immer mal wieder als tropes verwendet.

    Und was machen Menschen im Alltag? Über Übergewichtige und Veganer ablästern. Irgendwo reflektieren die Medien die Menschheit halt auch (vieles an der Menschheit ist aber auch ignorant und problematisch, aber das führt hier zu weit).


    Andererseits finde ich manchmal den Fokus auf politische Aspekte auch anstrengend, dann wünsche ich mir manchmal etwas weniger von Politik durchzogene Medien; jedoch ist Politik Teil des Alltags, denn das was wir im Alltag tun hat häufig auch eine politische Dimension.


    Lily und Marshall fand ich als Paar nicht unbedingt arg überspitzt.
    Im echten Leben gibt es sehr innige Paare - für Menschen, die das nie selbst erlebt haben, kann das befremdlich wirken. Handelt es sich um richtige Liebe und nicht nur Verliebtheit, entsteht natürlich eine Verletzbarkeit gegenüber dem Partner und seinem potenziellen Verlust. Man wächst zusammen und das Leben ist viel schöner jetzt; von dem Status von vor der Beziehung hat man sich entfernt. Hat man den Partner fürs Leben, einen Level an Glück erreicht, gibt es auch ein gewisses „sich brauchen“, das man in jugendlichen Beziehungen z. B. nie kannte.


    Lily und Marshall sind jedoch NICHT der Inbegriff von Seelenverwandten. Nach außen hin wirken sie wie ein perfektes Team, aber die Liebe hat Macken (Stichwort: Untreue).


    Wie auch z. B. in einer Jennifer Aniston Komödie die bei uns letztens nebenbei lief, war es die Frau, die fremdging und TROTZ der Untreue kam das Paar wieder zusammen. Wenn im TV jemand untreu war und das Paar kommt trotzdem wieder zusammen, war es immer (zumindest meistens) die Frau die untreu gewesen war. Da kann man sich fragen: Wird einer Frau eher Untreue vergeben als einem Mann? Und falls ja: Welches Geschlecht wird dadurch eigentlich diskriminiert?


    Barney fand ich immer sehr überspitzt und sah in ihm nie ein Problem, weil er klar eine Karikatur war (er könnte eine gezeichnete Cartoonfigur sein oder ein Superheldenkostüm tragen). Da finde ich die wesentlich alltäglicheren und von mehreren Charakteren gezeigten Fat Shaming Ansichten problematischer, denn man begegnet ständig übergewichtigen Menschen und wertet sie oft unbewusst ab. Das ist viel alltäglichere Diskriminierung in viel alltäglicheren Situationen (übergewichtige Person ist da oder es wird nur über sie geredet und zack, wird sie diskriminiert).


    Gleiches kann man über die häufigen sexistischen Bemerkungen sagen. Wobei da - meiner Erinnerung nach (lange her) - für mich normalerweise eine humoristische Überzeichnung erkennbar war, im Gegensatz zu den stumpf als abstoßend bezeichneten Übergewichtigen.


    Dass ein Heterocharakter nicht mit einem Transsexuellen ins Bett möchte, lässt sich wenigstens noch nachvollziehen von der sexuellen Orientierung her.

    Wobei ich es auch schade finde, dass Transsexuelle ab und zu für beleidigende Witze herhalten (auch z. B. bei TAAHM - in einem Fall kam ein lustiger Gag dabei raus, aber insgesamt werden Transsexuelle fast immer negativ/unattraktiv dargestellt und das ist verletzend!).


    Vielleicht nicht so oft wie Übergewichtige, aber beleidigend ist es gleichermaßen. Beide Gruppen werden extrem oft durch Darstellungen und Bemerkungen im Fernsehen beleidigt.


    Dass Barney sich einmal als „Lesbe“ verkleidet hatte, fand ich amüsant. Ich kannte früher eine, die ist viel mehr „typisch Mann“ als die meisten Männer; sie ist eher grob, ausnutzend, auch schon mal brutal, sieht wie ein Kerl aus, ist Fußballfan, liest Bild, wirkt wie ein Kneipenprolet. Das erste Mal als ich sie sah, war ich total irritiert, weil ich nichts Weibliches in ihrem Gesicht oder sonst wo sah.


    Barney betrügt Frauen allgemein; positiv gesehen diskriminiert er keine Lesben als potenzielle Sexpartner, negativ betrachtet, respektiert er ihre sexuelle Orientierung nicht; aber macht er das nicht auch bei Heterofrauen, dass er ihre sexuellen Wünsche nicht respektiert und wie Pepe das Stinktier die Frau vor der Nase insgesamt diskriminiert? Im Grunde diskriminiert er alle Frauen gleich und wirkt meistens auf mich wie eine Cartoonfigur.


    Dieser cartoonhafte Charakter kam für mich gerade in der nackter Mann Folge durch:

    Im echten Leben denkt mancher: Das ist Belästigung.

    Im Kontext der überzeichneten Serie wirkt es aber auf mich so: Auch normale Männer können zum Stich kommen, so wie normale Frauen in der Serie auch. Gerade die letzte Szene, mit der epischen Rede und dem flatternden Cape des Schattens bringt auf den Punkt: Es ist comichaft und irgendwo sowohl amüsant als auch cool, dass ordinäre Typen eine Chance haben können in dieser Serie, wenn sie nur selbstbewusst oder nackt sind. „Nackter Maaann!!“ ^^


    Eine sexistische Sichtweise, Sprache, ist bei mehreren Hauptcharakteren erkennbar. Ebenso einstimmig ist das Fat Shaming.

    Wenn Ansichten von mehreren Charakteren geteilt werden, kann man das schon als potenziell problematisch sehen, denn dann geht es nicht mehr um die Sichtweise von nur einer Figur oder ihre erinnerten und ggf. verfremdeten Erzählungen. Es sei denn, Ted ist der sexistische Fat Shamer und stellt alles nur so in seinen Erzählungen dar.


    Apropos Ted: Er hätte aus meiner Sicht mit der romantischen Konditorin, die nach Deutschland gegangen ist, zusammenkommen sollen, das war süß. Die „Mutter“ war nicht so übermäßig sympathisch, zu schnell rausgeschrieben und Ted und Robin wirkte etwas anachronistisch. Da fand ich das Ende von GOT besser. :wink:

    Das bzgl. Punk klingt positiv, gerade da er nach all den Jahren sicher erstmal wieder „warm“ werden musste (Ringrost ablegen).


    Ich tendiere dazu, mir All Out anzusehen. Einerseits ist sparen schön, andererseits geschieht hier ein Stückchen Wrestlinggeschichte.
    Vielleicht wird die AEW sogar ein Ansporn für die WWE, ein bisschen wie einst in den - aus Fan-Sicht - glücklichen Zeiten des Monday Night War.

    Und wenn ich überlege, wer alles bei AEW ist, bekomme ich auch als Noob bzgl. AEW Lust. Young Bucks, Miro (Rusev), Christian, Jericho, Bryan Danielson, Punk… bin auch etwas auf Omega und die anderen AEW-Gesichter neugierig. Vielleicht ist AEW gerade die spaßigere Liga für mich, bin gespannt. ^^


    Ich denke ich werde über FiteTV gucken, denn ich will es auf legale Weise und da bleiben afaik nur FiteTV und Sky und Sky würde Extrakosten bedeuten. Zusätzlich ist es bei FiteTV so, so habe ich online aufgeschnappt, dass man den PPV dann immer gucken könnte, solange man will.


    Hast Du schon Erfahrungen mit FiteTV gemacht Gravost ?

    Wenn mit Soundtrack auch wirklich Soundtrack gemeint ist:


    Der vom 1995er Mortal Kombat Spielfilm hat sehr gute Tracks zwischen Metal und elektronischen Genres.


    Wenn es um Scores geht:


    Link‘s Awakening hat einen so wunderschönen und vielfältigen Score (das Thema des Spiels dreht sich ja auch mit um Musik und Links Ocarina - Jahre bevor es OoT gab), ich höre quasi jede Woche Songs davon bei Spotify. Da gibt es zig Coverversionen.

    Auch das ist wieder in einem Comic erzählt worden, da die Serie dieses Detail "ausgelassen" hat. Maul ist wohl den Schacht heruntergestürzt und konnte Dank der Macht den Fall etwas bremsen und sich schützen. Er ist daraufhin in einen Mülltransporter gefallen, welcher ihn letzlich auf dem Schrottplaneten abgeladen hatte.

    Cool, danke. So wichtige Infos hätten die gerne mal in einen Film packen können. ^^

    David Hasselhoff hat ein neues Album herausgebracht mit lauter Cover-Songs:


    Der Titel lautet


    PARTY YOUR

    HASSEL

    HOFF


    Mal reingehört? Ich bisher in zwei Songs:

    The Passenger und Sweet Caroline


    Während The Passenger mich nicht packt, finde ich Sweet Caroline überraschend gut.

    Ein schönes Feelgood Lied, so wie er das interpretiert.


    Ich schätze, in die weiteren Coversongs höre ich auch noch rein.


    Hier ist seine Version von


    Sweet Caroline.


    Viel Spaß!

    Jup, Rollins und Edge auch für mich das Match of the Night. Rollins ist auch seit Jahren mein Favorit im Hauptroster, neben Bryan, Cesaro…


    Schade finde ich dass Charlotte so oft den Titel bekommt. Sie ist normalerweise meine Favoritin, jedoch ist das selbst für mich als Fan zu oft.

    Die WWE verfügt über Ripley, Shirai, Banks, Gonzalez, Belair, Asuka, Baszler… die wären alle super als Champ. Auch mit Natalya oder Naomi könnte man einen Run machen, Natalya wird seit ihrer Hauptrosterzeit nicht würdig eingesetzt und Naomi hat eine Athletik, Energie und ist ein Farbtupfer der Spaß macht, mir würden diese beiden als Champ mal gefallen.

    Ich war lange pro Bliss, mich nervt aber das aufgesetzte Gimmick mit der Puppe.


    Ich hätte beim Slam lieber eine Titelverteidigung von Nikki oder den Sieg von Ripley gesehen.

    Ripley finde ich klasse, athletisch, natürlich und sympathisch, zudem guter Finisher. Mit ihren langen Beinen in schwarz-glänzender Verpackung erinnert mich diese natürlich-tough wirkende Kämpferin an den guten alten Diesel. :D2:
    Und Nikki: Ich finde es ist eine altmodische Denkweise, dass man jemand nur weil er Humor in seinem Gimmick hat, nicht den Titel geben könnte. Nicki macht ihre Rolle gut und daher wäre ich hochzufrieden gewesen, wenn sie hätte verteidigen dürfen, da sie dafür auch gut genug im Ring ist.

    Cool, danke. Wie ist Maul nach dem Sturz in den Schacht (Episode I) denn auf dem Schrottplaneten gelandet, lebendig?

    Wenn du wissen willst, wie Maul überlebt hat und was ihm bis zum Zeitpunkt von Solo widerfahren ist, dann verweise ich auf Clone Wars. Da erfährst du fast alles. Was darüber hinaus mit Maul passiert, wird in Rebels aufgegriffen.



    ThA_OpOmAn

    Schöne Zusammenfassung deiner Beziehung zu Star Wars. Ich kann da in fast allen Belangen zustimmen!. Auch ich war hoffnungsvoll und optimistisch, als es hieß, es käme mehr Star Wars. Wenn jetzt etwas angekündigt wird, bin ich sehr vorsichtig und eher pessimistisch. Die Sequels waren für mich ein Schlag ins Gesicht und gelinde gesprochen eine Frechheit. Mandalorian war gut und auf Kenobi bin ich auch total gespannt.

    ich finde den Zeichenstil dieser Serien überhaupt nicht ansprechend und kann mir die daher nicht ansehen. Kennst du eine Zusammenfassung?

    Ich habe lange nicht so viel gezockt und Anime wie viele hier. Die meisten audiovisuellen Medien die ich kenne sind amerikanische Filme und Serien. Da sind die halbnackten. Holz hackenden, Gitarre spielenden, vögelnden Waschbrettbäuche mit breiten Schultern, oft auch mit dunklem Teint, eindeutig Fanservice. Ob nun in Chesapeake Shore, Desperate Housewives, Sex and the City, Game of Thrones, Twilight, zig Komödien…

    Sexualisierte Frauen sind in Mainstream Medien von meiner Seherfahrung her nicht die Regel, Waschbrettbäuche charmanter männlicher Charaktere gibt es dafür sehr oft zu sehen. Und in Sexszenen wogen keine Busen, da ist die Kraft des kerngesunden Schranks im Vordergrund.


    Ich kann mir vorstellen, dass - auch politisch und damit auch künstlerisch - auf jede Aktion eine Gegenreaktion folgt.

    Auf eine konservative Phase folgt eine progressive.

    Nach den konservativen amerikanischen 50ern kamen die Hippie-60er.

    Der Vietnamkrieg erschütterte das Selbstbild und prägte die 70er.

    Dann freute man sich in den 80ern über altmodische Sichtweisen, die von den rebellischen und ikonoklastischen 90ern abgelöst wurden.

    Heute ist alles mögliche an Medien woke und divers. Das funktioniert oft, kann aber auch mal erzwungen wirken. Nordeuropäisches mittelalterliches Setting, eine weiße Buchfigur wird für die Serienadaption schwarz gemacht (in The Witcher z. B.). Wozu? Genauso albern wie die Protagonistin von Ghost in the Shell weiß zu machen. Eine gewisse Nähe zum Original ist schon wichtig, damit etwas nicht komisch wirkt. Die Ghostbusters komplett zu ersetzen in dem Film vor ein paar Jahren war sowieso schon ein irres Wagnis, dass es dann erzwungen wirken kann, wenn man das Geschlecht auch noch austauscht, ist nachvollziehbar. Ich fand den Film trotzdem ganz gut und hätte mir eine Fortsetzung angesehen (nur ein Gag war so plump erzwungen und unlustig: wo die eine nicht aufgefangen wurde und schreit, dass sie nicht aufgefangen wurde weil sie schwarz ist; super cringe).


    Wozu die ganzen Ausschweifungen von mir hier?

    Weil es evtl. ja auch eine Möglichkeit sein könnte(!), dass unsere woken Medien andere Menschen zu einer Forcierung altmodischer Darstellungen ermuntert haben könnten.

    So ähnlich wie auf den schwarzen (darf man das noch sagen?) Demokraten Obama der mit rassistischer Sprache flirtende Republikaner Trump folgte, könnten vielleicht sexuelle Darstellungen eventuell eine Art Reaktion auf modernere Darstellungen in westlichen Mainstream-Medien sein?


    Ich selbst bin eine progressive Natur, möchte aber auch nicht permanent in der Freizeit alles politisiert haben. Wenn dann beim Entspannen aktuelle politische Trends so eingebaut werden, dass es erzwungen wirkt, kann das die Immersion ggf. stören, eventuell in einem Einzelfalles auch mal das Potenzial haben, zu nerven (wie der erwähnte grauenhafte Gag in dem Ghostbusters 2016).

    Aus meiner Sicht ist Fingerspitzengefühl wichtig, ob man nun etwas progressiv oder altmodisch darstellt.


    Läuft jemand halbnackt rum wie am Strand, ist es unauffällig. Wird ein Körper inszeniert, muss ich das nicht haben. Ausnahmen: Kurze (Sex-)szenen in Komödien, da es da weniger um die Fleischbeschau als einen Gag geht.

    Große Brüste gibt es ebenso wie große Muskeln in der Realität, auch bei kleinen oder schlanken Körpern, sind also kein Problem an sich, aber es gibt sehr viele idealisierte Körper in Medien und davon kann man sich unter Druck gesetzt fühlen:

    Auf dem Bildschirm Top Bodys und man selbst sitzt mit gesundheitlichen Problemen auf der Couch und fühlt sich im Vergleich schlecht.

    Insgesamt werden sehr oft Körper unrealistisch inszeniert oder sind so gemacht worden.


    Was romantische oder sexuelle Wünsche von Charakteren angeht, gibt es sowas zwischen Menschen verschiedenen Alters halt auch in der Realität. Wie viele Jungs und Mädchen himmeln jemand an, mit dem sie nie legal schlafen dürften? Ebenso ist es nicht verwunderlich, dass es Teenies mit erwachsen wirkenden Körpern, teils auch Verstanden gibt, bei denen ich gegenüber einem Erwachsenen nicht den moralinsauren Apostel geben würde der sagt: Wie kannst du nur ihn/sie attraktiv finden, gucke auf das Geburtsdatum 1111!


    Solange man keine Straftaten zeigt, befindet man sich an sich nur im harmlosen Spektrum der Realität. Und selbst bei der Darstellung von Straftaten kommt es darauf an: Was für eine Moral wird letztendlich erzählt? Und ist es lediglich gezeichnet/animiert? Menschen sind verschieden und entsprechend ist es nicht verwerflich, dass es Medien für die verschiedenen Zielgruppen gibt.


    Es kommt da eher für mich auf das wie an. Wenn in Anime/Games ständig 9jährigen unter den Rock geschaut oder der Körper berührt wird, wird es komisch. Dahingegen könnte eine ernsthafte Erzählung mit Tiefgang über die Zuneigung zwischen einem Minderjährigen und Erwachsenen eventuell ein spannendes romantisches Drama ergeben, das polarisiert. Ich habe keine Idee, wie es Menschen in so einer Situation geht, aber ich will sie nicht verurteilen, da ich sie nicht(!) kenne. Für seine Gefühle kann man herzlich wenig. Eine ernsthafte Aufbereitung des Themas kann vielleicht sowohl die Fallstricke, Probleme und Abgründe so einer Thematik zeigen, als auch wiederum für Verständnis für Menschen in solchen Situationen sorgen. Zumindest kann ich mir vorstellen dass es theoretisch da draußen ein Paar geben könnte, dem man nichts vorwerfen kann. Da lieben sich einfach nur Leute verschiedenen Alters. Hat die Gefahr, dass einem beim Zuschauen komisch wird, vielleicht entsteht aber auch ein grandioses Drama dabei.


    Vielleicht gibt es ja den oben angedachten Faktor: Je mehr verboten wird, je mehr als ein no go definiert wird, desto mehr sucht man Ausschweifungen in Medien , die noch nicht modernen westlichen Vorstellungen unterworfen sind.

    Provokante Unterhaltung abseits der Norm kann ein schöner Ausgleich zu spießigen Vorstellungen um einen herum sein. Vielleicht spielt ja sowas mit hinein, weiß ich aber nicht, da ich kein Experte für Videospiele oder Anime bin.


    Sinnvoll finde ich die Diskussion über die Thematik auf jeden Fall.

    Solo hatte mir gut gefallen.

    Mich würde interessieren, wie ein gewisser schwarz-roter Krieger überleben konnte. :unsure:


    Rogue One packte mich nicht. Kann mit der Hauptperson zu tun haben. Ob der Film beim zweiten Ansehen interessanter wird? :unsure: