Ich bin immer noch der Meinung, dass das Entwicklerteam einfach nur ne Geschichte erzählen wollte, auf die sie Bock hat, anstatt sich in ein Geflecht aus Irrungen und Wirrungen reinzuquetschen.
Ich glaube, Donatello schlug vor, dass BotW und TotK - wenn - in einem Paralleluniversum spielt und das macht für mich am meisten Sinn. In diesem Universum spielt das TriForce keine Rolle oder nicht diese, wie in dem anderen.
Da fliegen drei Drachen in BotW und TotK, welche die Namen der Ursprungsgottheiten tragen.
Nehmen wir die Erzählung aus TotK, könnte das bedeuten, dass Din, Nayru und Farore sich in Drachen verwandelten und seitdem durch Hyrule streifen. Und allein das ist dann schon komplett anders, als in der bisherigen Erzählstruktur, denn da sind die drei Damen ja bekanntlich wieder verschwunden, nachdem sie die Welt erschufen.
Da Rauru als der Erste König Hyrules bezeichnet wird, müsste er vor The Minish Cap existiert haben (da gab es König Dartus und vor ihm König Gustav) - doch da er auf Ganondorf traf, passt das halt überhaupt nicht irgendwo rein, denn Ganondorf existierte erst viel später.
Ich glaube eher, Nintendo respektive das Zelda-Team machen hier etwas völlig neues auf.
Denn, wenn man sich vorstellt, wie über BotW-/TotK-Zelda und -Link in der Geschichtsschreibung berichtet werden wird, dann sind die zwei schlicht Überhelden. Sie haben gegen zwei komplett verheerende Katastrophen und Apokalypsen gekämpft und gewonnen. Das wird einer Hylia und ihrem geheimnisvollen Auserwählten, dem "ersten Link", in nichts nachstehen. Nachfolgende Generationen werden sich mit ihnen identifizieren und sich an ihnen orientieren.
Diese Zelda besaß zu Beginn von BotW nicht den Hauch einer göttlichen Macht - jetzt besitzt sie das und zusätzlich noch einen Mysterienstein. Das ist Göttliche Macht². Wer interessiert sich jetzt bitte noch für eine Hylia und ihren Kampf gegen das Böse, wenn man doch Zelda hat?!