Nach der bedrückend beängstigenden Atmosphäre der Wüste Taklama, kommt Fee Europa besonders grün und wunderbar vor. Er bekommt richtig gute Laune, als er das kleine Dörfchen Loire betritt.
In der Nähe eines großen Schlosses, haben sich hier einige Personen angesiedelt und das Dorf hat sich gebildet. Fee genießt das Stimmengewirr der Bewohner und nimmt einem tiefen Atemzug der frischen Luft, die nach einem Hauch Blume duftet.
Aus den Gesprächen mit den Bewohnern erfährt er, dass Loire von König Olaf regiert wird, der im Schloss residiert.
Außerdem befindet sich in eben diesem Schloss ein Dieb namens Rob Wood, der beim Adel nicht gut ankommt, von einigen Dorfbewohnern allerdings hoch angesehen ist.
Als Fee eines der Wohnhäuser betritt, steigt ihm ein stichiger Geruch in die Nase. Er sieht einige leere Flaschen auf dem Boden und dem Tisch herumliegen. In einigen befindet sich noch restliche Flüssigkeit. Dem Geruch in der Bude nach zu urteilen Alkohol.
Fee rümpft die Nase, als er vom Besitzer des Hauses, Louis angesprochen wird. Mit einer unbarmherzigen Traurigkeit in den Augen erklärt er, dass niemand seine Geschichte hören will. Doch Fee, an allem interessiert was die Geschichte der Menschheit für ihn aufschlussreicher macht, macht es sich gemütlich und hört sich Louis Schicksal an.
Dieser diente einst dem König. Mit wehmut klagender Stimme erzählt er, dass er die Hermesglocke, welche er von einem Spanier erhalten hatte an König Olaf übergab. Dieser nutzte die Glocke um ein geheimnisvolles Dorf zu erreichen, wo er alle Bewohner gnadenlos abschlachtete.
Louis hat sich für diese Schandtat immer verantwortlich gefühlt. Er kann mit diesen Gefühlen kaum leben, weiß nicht wie er die Schuld weiter ertragen soll. Daher immer wieder der Griff zur Flasche...
Fee, mitgenommen vom Schicksal des Fremden braucht erst einmal frische Luft. Er täschelt Louis die Schulter und gibt ihm zu verstehen dass es nicht seine Schuld war. Er konnte nicht wissen, was König Olaf vor hatte.
Louis schenkt Fee ein mildes Lächeln, bevor dieser das Häuschen verlässt.
Der frische Duft nach Blumen war eine Wohltat für Fees Nase. In Louis Haus war es doch ziemlich stickig. Der Blumenduft lockte Fee direkt zu einer Verkäuferin die Fee eine Blume andrehen wollte.
In Geberlaune kauft Fee gleich 9 Stück davon. Wer weiß wofür er das noch braucht. Laut Aussage der Verkäuferin kann man damit einen Pinguin und stumme Mädchen glücklich machen.
Was für eine merkwürdig präzise Auskunft.
Fee musste an das Mädchen bei den Nomaden denken. Sollte er jemals nochmal durch die Wüste dorthin gelangen, würde er ihr eine Blume schenken.
Auch die anderen Dorfbewohner haben einiges zu berichten.
So trifft Fee unter anderem auf den Maler Marcel, der sein Hobby in vollen Zügen genießt, bei dem das Geld aber knapp ist.
Andere Bewohner berichten von Geistern im Norfesta Wald.
Eine alte Dame, die schon etwas dement ist, murmelt immer wieder über das Königshaus. Sie wiederholt immer wieder, dass Unaussprechliche Dinge getan wurden und dass es kein Vergeben für all die Unschuldigen gab.
Fee vermutet sie erzählt von der Gräueltat, die Louis Hermesglocke zu verantworten hatte.
Erfreut erblickt Fee das Schild einer Botique! Das ist genau das Richtige! Seine Kleidung ist durch sie vielen Kämpfe schon an einigen Stellen gerissen. Doch als er eintritt, wird er von der Besitzerin direkt wieder hinaus komplementiert... Der gemeine Pöbel hätte hier nichts zu suchen. Ihre Kleidung sei ausschließlich dem Adel vorbehalten.
Na wenn die wüsste wie viele Goldmünzen Fee dabei hat. Frustriert zieht Fee weiter und trifft auf einen Winzer. Dieser würde seinen Wein gern verkaufen und für alle Wein herstellen, aber die Herrschaft unter König Olaf verbietet dies. Auch hier ist der gute Tropfen nur für die reichen, adeligen Bewohner Loires gedacht.
Fee, mittlerweile recht erschöpft durch die vielen neuen Geschichten und die Reise durch Taklama, beschließt sich im Gasthaus auszuruhen und seine Reise am morgigen Tag fortzusetzen.
Im Gasthaus angekommen wird Fee positiv überascht. Der Wirt lädt Fee auf einen Drink ein und eine wunderschöne Dame fängt an für Fee zu tanzen!
Doch kurz darauf platzt die Traumblase die der Wirt versucht aufrecht zu erhalten. Fee soll für das außergewöhnliche Unterhaltungsprogramm 1.000.000 Goldmünzen zahlen.
Natürlich sieht Fee das überhaupt nicht ein und fängt gerade an mit dem Wirt zu streiten, als eine Frau in oranger Rüstung das Gasthaus betritt. Die Frau stellt sich als Lady Fyda heraus, eine Getreue der Prinzessin des Landes.
Sie übernimmt und weist den Wirt zurecht. Nach den Drohungen Fydas entschuldigt sich der Wirt und Fee darf sogar kostenlos im Gasthaus nächtigen.
Lady Fyda lädt Fee ein am nächsten Tag ins Schloss zu kommen. Dort solle ein Bräutigam für die Prinzessin gesucht werden und sie malt sich für Fee gute Chancen aus. Da er nichts besseres zu tun hat, kann er sich das morgen ja tatsächlich mal ansehen. Aber heiraten würde er sicher nicht. Trotzdem weckt das Schloss aufgrund der heute gehörten Geschichten seine Neugier.
Am nächsten Morgen ist ein weiterer Gast im Gasthaus angekommen. Ein Apotheker der sich auf der Suche nach einem Pilz befindet, aus dem man ein starkes Schlafmittel brauen kann. Fee machr auf dem Weg zum Schloss einen kleinen Abstecher in den nahe gelegenen Wald und schnappt sich den unscheinbaren Pilz.
Während sich der Apotheker darum kümmert ein Schlafmittel herzustellen macht sich Fee auf den Weg zum Schloss.
Die Wachen dort lassen ihn eintreten, er solle zum Wartebereich gehen. Fee jedoch hat andere Pläne, er sieht sich im Schloss erst einmal um. Abgesehen von den Türmen hat er noch nie ein so großes Gebäude betreten.
In der Bibliothek des Schlosses erfährt Fee einiges Wissenswertes.
Auch hier wird die Geschichte Storkholms nochmal aufgegriffen und dass die Tochter des Königs verstummte und ihre Erinnerung verlor. Kein Mediziner des Landes kann dem Mädchen helfen. Für einen Moment fragt sich Fee, ob Lord Komari ihr helfen könnte.
Außerdem steht in einem der Bücher, dass der Norfesta Wald seit Storkholms Untergang von Wölfen bevölkert wird. Früher waren die Tiere mithilfe von Hundepfeiffen unter Kontrolle zu bekommen, doch mittlerweile beherrschen sie den Wald und die verlassene Stadt.
Auch Louis tragische Geschichte wird in einem der Bücher nochmals aufgegriffen. Offensichtlich war König Olaf auf der Suche nach einem Schatz, der ihm von den Storkholmern allerdings nicht ausgehändigt wurde.
Als erfahrene Spielerin weiß ich natürlich was König Olaf gesucht hat (warum auch immer er die braucht) aber ich hab nie verstanden... wie er die Truhe nicht finden konnte. Ich meine, die Bewohner haben es nicht ausgehändigt, okay. Aber nachdem er alle umgebracht hat, hat er sich da nicht im Dorf umgesehen?!?
Und... WER hat dieses merkwürdige Schloss entworfen. Dass der Thronsaal oder die Treppe dorthin nicht direkt gerade aus ist xD
Im Kerker des Schlosses wird Rob Wood gefangen gehalten, nachdem er versucht hat die goldene Statue aus dem Königsgemach zu stehlen.
Merkwürdiger Schatz um ihn unter den Armen zu verteilen, aber was weiß Fee schon. Er verlässt die Bibliothek und findet sich einige Zeit später in der Küche des Schlosses wieder.
Die Angestellten Damen flüstern leise über den König und dessen finstere Machenschaften. Sie vermuten dass der Bräutigam für dessen Tochter schon längst fest steht, da der König sein Reich niemals einem Fremden überlassen würde.
Außerdem haben sie einen der heutigen Bewerber in der Vergangenheit schon öfter im Schloss gesehen.
Ich bin mir grad gar nicht mehr sicher, aber ist genannter Mann, also vermutlich Roy, als Söldner beim Storkholmer Massaker beteiligt gewesen?
Fee beschließt sich nun zu den anderen Bewerbern zu gesellen.
Im Warteraum angekommen ist Fee überrascht. Die meisten Männer scheinen tatsächlich nichts besonderes zu sein. Ob die Küchendamen mit ihren Vermutungen wohl recht behalten sollten?
Einzig ein Mann sticht deutlich aus der Menge heraus. Mit selbstbewusstem Blick sucht der blauhaarige das Gespräch mit Fee. Er scheint eine Art Söldner zu sein, zumindest trägt er eine tadellos polierte Rüstung.
Höflich ist der Fremde allerdings nicht gerade. Ohne ihn darum gebeten zu haben lässt er Fee wissen, dass er glaubt, Fee hätte weder die Stärke, das Aussehen noch die Weisheit um die Prinzessin zu beeindrucken. Er rät Fee direkt wieder nach Hause zu gehen.
Was nimmt der sich denn heraus? Fee hatte nicht vor die Prinzessin wirklich zu beeindrucken, aber jetzt möchte er es dem blauhaarigen Fatzke zeigen! Pah!
Der Söldner, welcher sich als Roy vorstellt, erklärt weiter, dass er der perfekte Bräutigam für die Prinzessin sei. Allerdings wäre er sowieso nur an deren Reichtum interessiert.
Fee wendet sich ab als einer der Wachen ihn als erstes zur Prinzessin geleitet. Endlich! Er hätte keine Minute länger Roys albernes Geschwätz ertragen.
Im Thronsaal angekommen, stellt sich Fee erst, wie es der Anstand gebietet, dem König vor, bevor sich sein Blick Lady Fyda und... Melina?!? zuwendet.
Neben Fyda auf dem Thron sitzt ein Mädchen, welches Melina wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Und sie heißt auch noch gleich! Fee steht fassungslos vor der Prinzessin und braucht einen Moment um sich zu fangen.
Er räuspert sich und stellt sich der Prinzessin vor. Doch diese wendet den Blick ab.
Fee kann es nicht fassen. Trotz des identischen Aussehens strahlt Prinzessin eine Kälte aus, die er nicht gewohnt ist. Nicht von seiner Melina aus der Unterwelt.
Lady Fyda erklärt, dass derjenige der Bräutigam Melinas wird, der es schafft ihre Stummheit aufzuheben.
Das bringt Fee auf eine Idee. Durch die Bücher in der Bibliothek und den Gesprächen mit den Dorfbewohnern beschließt Fee, dass Storkholm, der Heimatort Melinas eine gute erste Anlaufstelle wäre. Vielleicht findet er dort etwas, das sie wieder zum Sprechen bringt. Allerdings benötigt er dafür die Hermesglocke, denn wie er gelernt hat, isr sonst kein Durchdringen des Norfesta Waldes möglich.
Louis gab die Glocke dem König... Und Rob Wood wollte eben diesem König etwas stehlen. Vielleicht weiß er was!
Leider sitzt Rob nach wie vor hinter Gittern... Wenn es nur eine Möglichkeit gäb... - Moment! Vielleicht ist der Apotheker aus Loire mit dem Schlafmittel fertig.
Fee düst ins Gasthaus und erhält tatsächlich eine Dosis Schlafmittel. Der Apotheker erklärt zur Wirkung, dass das Mittel so stark ist, man könnte damit das ganze Schloss zur Ruhe betten. Na das ist doch einen Versuch wert.
Da Fee immer wieder zur Prinzessin treten darf um ihr seine Versuche zu präsentieren, kommt er ungehindert wieder ins Schloss. In der Küche träufelt er heimlich das Schlafmittel in den wohlduftenden Kartoffeleintopf. Schelmisch grinsend verlässt er das Schloss und wartet ab.
Einige Stunden später kehrt Fee zurück. Die Wachen am Eingang schlafen bereits! Perfekt, sein Plan hat funktioniert.
Auf direktem Wege geht er in die Kerker, wo er den Dieb Rob Wood befreit. Dieser hat wohl keinen Eintopf bekommen, da er hellwach ist.
Zum Dank für seine Befreiung verrät er Fee, dass der König seine Schätze hinter einer Statue in dessen Schlafgemach versteckt.
Dort muss sich auch die Glocke befinden!
Fee läuft, mittlerweile durch falsche Sicherheit unvorsichtig, weiter durch das Schloss und stößt fast mit Melina zusammen. Er stellt fest, dass sie wohl wenig äße, und sucht erneut das Gespräch mit ihr. Doch wieder wendet sich das hübsche Mädchen ab und kehrt Fee den Rücken zu.
Dieser würde ihr gern nachgehen, aber er hat keine Zeit. Er kann es nicht riskieren, dass das Schlafmittel nachlässt, solange er sich noch im Schloss befindet.
An einem Wachmann vorbei geschlichen steht Fee neben dem schlafenden König in dessen Schlafzimmer.
Warum liegt der eigentlich im Bett? Geht der direkt nach dem Essen schlafen? Ich meine die Wachen und so sind an ihre Posten zurück gekehrt, aber mir hat sich nie erschlossen warum Olaf mitten am Tag im Schlafanzug im Bett liegt.
Wie von Rob Wood erzählt legt Fee tatsächlich einen geheimen Durchgang hinter der goldenen Statue frei. Er klettert hindurch und kann einen der hinteren Schlosstürme nach oben steigen. Oben findet er, sicher verstaut in einer Truhe, die Hermesglocke!
Na dann, auf in den Norfesta Wald. Diesem Roy zeigt Fee schon noch, dass er sehr wohl die Stärke und Rafinesse besitzt um Melina zum Sprechen zu bringen!
Hier fand ich es übrigens immer super schade, dass da wirklich nur diese eine Kiste mit der Glocke ist. Die ganze Zeit ist von König Olafs Schätzen die Rede. Ich finde man hätte hier eine richtige Schatzkammer platzieren können. Vielleicht hätte man ihm sogar noch mehr stehlen können. Aber naja.