Das Spielfortschritt-Tagebuch

  • ... oder einfach Eurer Spielfortschritt von Ocarina of Time. Hier könnt ihr berichten wie es bei euch in Ocarina of Time vorran geht. Egal ob der erste Durchgang oder der hunderste. Werdet eure Eindrücke einfach los. :z17:




    Und ich fang dann gleich mal an: Ich bin gerade im Feuertempel, die Masterquest-Version, und das zum ersten Mal. Und oh boy hat sich das gezogen! Der Masterquest-Waldtempel war auch nicht der einfachste, aber der Feuertempel hat mich bisher richtig lang beschäftigt und es ist nur zäh weitergegangen. Es waren bisher nicht allzu offensichtliche Rätsel dabei, man muss diverse Fackeln anzünden und das mit richtig engen Timings. Aber auch an den Flammenderwisch konnte ich mich nicht mehr erinnern, den ich dann mit den Bomben besiegen konnte. Der Kern vom Wisch hat Ähnlichkeiten mit den Garo-Kämpfern aus Majoras Mask und das ist mir natürlich auch das erste Mal aufgefallen. Die Session habe ich beendet als ich ein riesiges Loch runtergefallen bin und wieder fast am Anfang des Tempels war. Das war kein Ragequit, denn ich musste einfach nur schlafen! :ugly2:


    Leider kann ich mich auch nicht so gut an den originalen Feuertempel erinnern, weshalb mir da der Verlgeich ein wenig fehlt. Aber ich habe das Gefühl, dass die Masterquest-Version unglaublich viele Änderungen hat. Ich glaube ich werde mir mal ein Video dazu anschauen bevor ich den Beitrag in dem zugehörigen Thread schreibe.

  • Letztes Wochenende habe ich mich endlich mal wieder getraut Ocarina of Time Masterquest weiterzuspielen. Ein ganzer Monat Pause war das also? Wow! Ähnlich frustrierend ging der Feuertempel der Masterquest-Version weiter. Wenn man nicht ganz genau weiß wie es weiter geht wurde man ständig mit Respawns geplagt. Außerdem animierte mich das öfters mal mehrere Male in Abgründe zu fallen die bedeuteten einiges nochmal zu erledigen. Ein Teufelskreis.


    Das Geschreie der Lizalfos kann ich echt nicht mehr ab, denn in einem Raum sind jedes Mal wenn man ihn neu betritt 4-5 Stück und genau in diesem kam ich lange Zeit nicht weiter. Eine Plattform befand sich in der vermeintlichen Unerreichbarkeit und viel zu spät kam ich auf die Idee mal die Ocarina auszupacken um einen Stein der Zeit erscheinen zu lassen. Wie ich finde sowieso eine unglückliche Mechanik. Klar, Lore-Mäßig eine coole Sache, dass da ein Stein durch die Zeiten reist, aber die Spiel-Mechanik ist ein wenig Regelos oder Obskur. Das Spiel aber auch alt und es hat schon Gründe wieso die Dungeons so nicht in der normalen Version mit drin sind.


    Nachdem ich diesen Teil hinter mich lassen konnte fand ich nach endlosen Rumprobieren endlich einen Winkel in dem ich eine bestimmte Fackel an der Wand mit einem Pfeil und einer anderen (schon angezündetetn) Fackel anzünden konnte. Da hätte ich mich nicht so sehr aufs visuelle Feedback verlassen sollen, denn die Hitbox für das Feuer scheint größer zu sein als es aussieht. Leider kam ich erst sehr spät auf die Idee einfach drauf loszuschießen bis es geht. Ich schein eher ein Nachdenk-Mensch zu sein, hehe.


    Und dann bin ich auf eine noch obskurere Mechanik gestoßen und das zum ersten Mal! Es gab eine Stelle in der man eine Schatztruhe mit einem Zeitlimit erreichen musste nachdem man einen Schalter betätigt. Zu Fuß war das nicht schaffbar, selbst mit Sidehopping und Rollerei. Aber es gab, wie beim oben genannten Zeitstein auch, einen Stelle an der Navi grün wird und verhart. Tja, aber ein Stein der Zeit war es nicht. Sondern das Spawnen der Vogelscheuche mit der Vogelscheuchen-Polka! Ich bin nicht drauf gekommen... weil ich es nicht kannte. Ich wusste zwar vom Nebenquest, aber nicht davon, dass man diese noch irgendwo Beschwören kann. Um das herauszufinden habe ich einen Playthrough genutzt. Schande über mein Haupt.


    Und am Ende war das ganze Zeugs anscheinend nur für Gold Skulltulas? Den Bosschlüssel und den Hammer hatte ich schon länger, obwohl noch einiges vom Dungeon übrig war. Ich habe es gar nicht realisiert, dass ich schon zum Kampf kann. Da waren echt noch so viele große Räume nicht betreten, dass mir einfach nicht die Idee dazu kam.


    Der Bosskampf war schwieriger als ich es in Erinnnerung hatte. Der Drache macht recht viel Schaden, vor allem wenn man das Timing mit seinem Schweif noch nicht drauf hat. Aber ansonsten war das alles recht Straightforward.


    Bisher der schwächste Dungeon im MasterQuest. Nicht wegen der Schwierigkeit, sondern die Mechaniken auf die er setze machten einfach keinen wirklichen Spaß. Auch hat man irgendwie kaum Goronen befreit. Dass war in der normalen Version ich glaueb ein wenig mehr.

  • Schande, Schande Schande. Wir schreiben nun schon das nächste Jahr und ich konnte kaum Fortschritte bei OoT Masterquest machen. Das liegt nicht nur daran, dass ich Ocarina Of Time Masterquest zu selten angeschmissen habe, sondern auch an (die damit verbundene) Verwirrung:

    Da ich Ocarina of Time nicht in- und auswendig kenne war mir nach dem Feuertempel nicht klar wohin es als nächstes geht. Schattentempel? Der Brunnen? Die Eishöhle? Oder doch in die Wüste? Nach einiger Überlegung war mir schon vor Monaten klar, dass die nächste Station die Eishöhle sein müsste. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich vor einiger Zeit in der Eishöhle rumlungerte aber wegen einer Eiswand nicht weiterkam. Ich kam nach der Rumprobiererei zu dem Schluss, dass ich wohl Feuerpfeile bräuchte um hier weiterzukommen. Ich speicherte das in meinem Hirn ab und bin die nächsten Sessions zum Hylia See, in die Wüste und nach Kakriko gegangen, vielleicht sogar ein paar Stationen doppelt oder dreifach. Natürlich ohne Erfolg. Komischerweise blieben Hinweise von Navi aus und Salia wollte mir auch nicht weiterhelfen.


    Gestern war ich erneut in der Eishöhle, nachdem ich mir dachte, dass ich Ocarina of Time ja endlich mal wieder spielen könnte. Und was war? Ich habe tatsächlich einen blöden kleinen Kristall übersehen den man mit dem Bogen abschießen muss um die Eiswand zu entfernen. Dieser ist sehr unscheinbar neben anderen Kirstallen (die man nicht abschießen kann) an einer Wand platziert. Wenn ich ehrlich bin, empfand ich so eine Mechanik als nicht sehr wahrscheinlich... Ich mein... wieso sollte ein Schalter eine Eiswand loswerden? Eine klare Antwort habe ich auch nicht bekommen, denn die Eiswände sind ohne zusätzliche Animation einfach verschwunden. :tired2:

    Innerhalb von wenigen Minuten beendete ich die Eishöhle und kam mit den Eisenstiefeln wieder heraus. Auch die Eishöhle hatte einen anderen Aufbau, jedoch kann ich mich nicht gut genug an das originale Layout erinnern. Es gab eine Menge optionalen Content der ziemlich knackig war und nicht auf jede Lösung bin ich gestoßen. Nach dem zufälligen Vogelscheuchen-Zeug aus dem Feuertempel hatte ich aber auch nicht sonderliche Motivation es weiter zu probieren. Egal. Jetzt geht's weiter mit dem Wassertempel. Das nächste Mal weiß ich was das Ziel ist! Let's go!

  • Egal. Jetzt geht's weiter mit dem Wassertempel. Das nächste Mal weiß ich was das Ziel ist! Let's go!

    Gesagt, getan! Ich wusste was mich erwartet: Die schlimme, repetitive Menü-Navigation für das An- und Abgrüsten der Eisenstiefel, große Verwirrung im Hauptkorridor, ein Zwischenboss der schwerer als der finale Boss ist und allgemein die coole Atmosphäre. Das hat die Masterquest-Version des Dungeons ohne Probleme einhalten können und ich hatte mein Ziel stets im Blick.

    Aber denkt ihr wirklich ich konnte mir den originalen Wassertempel-Wirrwarr merken und einen guten Vergleich zur Masterquest-Version machen? Das wären deutlich zu hohe Erwartungen. Im großen und ganzen hat sich diese Version ähnlich angefühlt und hätte ich nicht gewusst, dass das die Masterquest-Version ist, hätte ich mich nicht sonderlich gewundert. Es gab bloß keine Muschelgegner, ein paar Räume waren knackig aber nicht schön designed und wahrscheinlich war die Reihenfolge eine völlig andere. Ich habe nicht alles gemacht, da ich anscheinend nicht mal die Labyrinth-Karte gefunden habe.

    Als aller erstes hat mich Ruto verwirrt. Diese sagte mir ich sollte ihr folgen, aber Sekunden später verschwindet sie einfach. Die zweite Verwirrung war ein Rätsel mit 4 Fackeln im zentralen Turm des Hauptkorridors weil ich davon ausging, dass die Höhe des Triforce-Symbols auch die Höhe des Wasserspiegels andeutet, aber dem war nicht so. Die nächste Verwirrung war Dark Link. "Wie ging der nochmal?" Ich wusste, dass er recht einfach ist sobald man weiß wie es geht. Aber die Offenbarung kam nicht und ich tankte mit zwei Feen und Din's Feuer durch den Kampf. Bin ich der einzige der findet, dass Dark Link im Schattentempel oder im finalen Dungeon besser aufgehoben wäre?

    Der finale Kampf war sehr underwhelming. Das ist weder mechanisch, noch von der Atmosphäre ein Hingucker. Grundsätzlich wurde mir im Verlauf des Dungeons klar, dass dieser Spielabschnitt echt nicht gut gealtert ist. Das gilt wahrscheinlich auch für den originalen Wassertempel.


    Überraschenderweies war nach etwa 30 Minuten meine Odyssey durch den Wassertempel beendet. Aber meine Reise in Masterquest-Hyrule dauert noch ein wenig. Ich glaube jetzt geht es nach Kakariko. Mal sehen wie das wird. :)

  • Der Meister der Zeit

    Eine Erzählung in zehn Akten



    Akt I


    Eines Morgens hatte uns der Schutzheilige des Waldes von den anderen Völkern Hyrules erzählt. Wir sollten uns, wie schon so oft zuvor, um den altehrwürdigen Baum versammeln, damit wir seinen Worten lauschen konnten. Ich erinnere mich daran, wie früh ich das Haus verließ und wie die Blätter auf dem Boden unter meinen Füßen knirschten, als ich in den Hain kam. Noch niemand aus dem Dorf war hier gewesen, nur er.


    Wie er da zwischen den Blättern saß und gen Deku-Baum blickte... Ein winziger grüner Fisch, der fast nicht im gelbroten Laubmeer zu entdecken war. Ich hatte tief in mir stets das Gefühl, dass er anders ist als wir. Er sah aus wie wir, aß mit uns, spielte mit uns und lernte beim Deku-Baum, wie wir alle. Doch wenn man ihm in die Augen blickte, leuchtete darin nicht das Licht des Waldes.


    Heute hat er uns verlassen. Ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommen würde und ich glaube, dass seine Fäden des Schicksals nicht mit den meinen verwoben sind. Er verlässt nicht nur mich und den Wald, sondern lässt auch seine Kindheit zurück. Ich gab ihm meine Okarina mit, auf der ich jeden Abend meine Lieder übte, sodass er sich immer an den Moment erinnern kann, als er neben mir und den anderen Kindern im Herbstlaub saß.


    Morgen werde ich mich auf die Heilige Lichtung begeben. Ich möchte für den Deku-Baum beten, möge er in Frieden ruhen. Auch für ihn werde ich beten. Möge sich sein Schicksal erfüllen.

    - Seit dem 06.02.2014 in einer butterwampigen Matschkuchen-Partnerschaft mit silberregen -

  • Der Meister der Zeit

    Eine Erzählung in zehn Akten


    >>> Akt I: Salia



    Akt II


    Er konnte mittlerweile seine Hand nicht mehr spüren - ein Gefühl, dass ihm bis zum jetzigen Zeitpunkt völlig fremd gewesen war. Noch nie hatte er so oft gegen den massiven Stein schlagen müssen, doch nun kehrte endlich Ruhe ein. Wenn er in die ganzen eingefallenen Gesichter vor sich blickte, konnte er den Tumult durchaus nachvollziehen. Vor drei Wochen hatte er selbst sein letztes Mahl zu sich genommen. Ruhe zu bewahren braucht Energie, die meinem Volk fehlt. Die mir fehlt. Rasch durchflog sein Blick die Reihen. Die Unruhe konnte wieder so schnell aufziehen wie ein Gewittersturm am Berg. Schließlich fand er, was er suchte und nickte Medigoron zu.


    Dieser erhob sich und rief: "Die Versammlung ist eröffnet!" Die Goronen schlugen mit der Faust dreimal auf den Boden und begrüßten damit ihren Anführer.

    "Brüder", begann er. Seine kräftige Stimme schleuderte das Wort von Stein zu Stein. "Der Waldmenschling, der vor kurzem diese Stadt besuchte, hat heute die Große Höhle betreten." Ein Raunen, welches von Ungläubigkeit und Bewunderung gleichermaßen troff, ging durch die Menge. Er wartete, bis sich alle wieder beruhigt hatten. "Er mag mickrig erscheinen, doch er hat Groove und beim Groove irre ich nie! Die Dodongos (ein Murmeln ging bei der Erwähnung dieser wiederauferstandenen Wesen durch die Runde) werden schneller erledigt sein, als ihr Felssteak sagen könnt."

    Im immer schneller werdenden Rhythmus schlugen die Goronen nun wieder und wieder auf den felsigen Boden und riefen währenddessen "Groove!" und "Menschling!" und "Hunger!" und "Darunia!".


    Er wünschte, er wäre sich tatsächlich so sicher über den Erfolg des Jungen, wie er vorgab zu sein. Aber meinVolk braucht nun einen Lichtblick. Ich werde ihn für seinen Mut in Erinnerung behalten, auch wenn er fallen sollte. Freundschaft, kleiner Menschling!

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  • Der Meister der Zeit

    Eine Erzählung in zehn Akten


    >>> Akt I: Salia

    >>> Akt II: Darunia



    Akt III


    Ihm war, als würden seine Augäpfel gequetscht. Weiß trat an die Stelle, an der zuvor noch leuchtendes Blau gewesen war. Seine Wirbelsäule schien wie von einem Puppenspieler ohne Mühe in die Länge gezogen zu werden und die Fingerknochen drückten unangenehm, als sie zusammengestaucht wurden. Seine Haut begann zu kribbeln, als sich die Federn in Haare verwandelten. Er war todmüde und völlig außer Atem. Der weite Flug und die Rückwandlung hatten ihn erschöpft, aber nun war er wieder dort, wo er hingehörte.

    Er betrat die Zitadelle und ließ die Gedanken frei kreisen. In dieser Gestalt konnte er sich zumindest endlich wieder stärker darauf und auf seine Aufgaben konzentrieren. Dieser verdammte tierische Instinkt war kaum zu unterdrücken und ließ ihn jedesmal eher an die Mäusejagd als an den jungen Mann denken, den zu unterstützen er geschworen hatte.


    Viele würden sagen, es wäre nur ein lächerlicher Traum eines naiven Prinzesschens gewesen, doch er war zu alt und erfahren, um nicht die Bedeutung von so manchen Träumen erkennen zu können. Es gab in seinen Augen keine Zufälle: Sie hatte den Mut aufgebracht, ihrer Zofe von ihrem Traum zu erzählen, diese die Weisheit besessen, den Traum als das zu erkennen, was er womöglich ist und sich ihm anzuvertrauen und er selbst hatte die nötige Kraft aufgebracht, den Jungen aus dem Wald zu finden. Kraft, Weisheit und Mut waren der Beginn dieses Traums - dieser Prophezeiung - und werden dem auserwählten Helden dabei helfen, diese zu erfüllen.

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  • Der Meister der Zeit

    Eine Erzählung in zehn Akten


    >>> Akt I: Salia

    >>> Akt II: Darunia

    >>> Akt III: Methusa/Rauru



    Akt IV


    Selbst hier in den Tiefen des Waldes, in welchem das Licht nur schwach durch die dichten Baumkronen dringen konnte, blendete ihn der Glanz des Schwertes und Schildes dieses... dieses... Erwachsenen! Ein Hieb mit ersterem oder ein Stoß mit letzterem und er wäre hinüber. Aber was sollte er machen? Fliehen? Er hatte doch geschworen, sie zu verteidigen... Ihm war, als füllte sich sein Magen mit schweren Steinen. Er senkte seinen Blick. Mit Wasser gefüllte Kugeln fielen von seinem Gesicht herab und färbten die Laubblätter an den Stellen, an denen sie auftrafen, dunkel. Er würde sie nicht beschützen können. Wieso, verdammt nochmal, machte er immer alles falsch? Er hatte geschworen, den Schutzheiligen des Waldes zu beschützen und war gescheitert. Er hatte immer nur die Zuneigung der anderen Kokiris haben wollen und hatte sie doch nur schikaniert. Selbst diesen Jungen... Er hatte seine Stärke und seinen Mut doch stets bewundert. Aber er war einfach so verdammt neidisch gewesen, da sie diesen Jungen immer so sehr gemocht hatte und nicht ihn. Obwohl es Jahre her war, konnte er es noch vor sich sehen, als wäre es erst kürzlich passiert. Wie er ihn niedergemacht und ihn beschuldigt hatte, am Tod des Baumes Schuld zu sein. Wie der Junge davongelaufen war. Raus aus dem Wald... in den sicheren Tod, wie alle Kokiris wussten.


    Die Melodie, die nun an sein Ohr drang, zog ihn zurück in die Gegenwart und doch fühlte er sich an Zeiten längst vergangener Tage gebunden. Er wusste nicht, wer oder was dieser Erwachsene war, aber er hatte es gespielt... ihr Lied. Er war nur ein kleiner dummer Kokiri, der alles kaputt machte. Er hoffte, dass er wenigstens dieses eine Mal etwas richtig machen würde: Er trat zur Seite und ließ den Mann auf die Heilige Lichtung. Zu ihr.

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  • Der Meister der Zeit

    Eine Erzählung in zehn Akten


    >>> Akt I: Salia

    >>> Akt II: Darunia

    >>> Akt III: Methusa/Rauru

    >>> Akt IV: Mido



    Akt V


    Jeder Atemzug wurde von einem dumpfen Rasseln aus ihrem heißen Schlund begleitet. Schwarze dichte Rauchschwaden stiegen aus ihren weiten Nüstern auf und glühende Funken stoben bei jeder noch so kleinen Bewegung ihres massiven Schädels, welcher eine Krone aus brennenden Haaren trug, in alle Richtungen. Verkohlte Knochen aus längst vergangenen Zeiten, auf denen sie geruht hatte, splitterten und kullerten nun davon, als sie sich umdrehte. Wer wagte es, ihr Refugium zu betreten?

    Obgleich... In ihrem Magen brodelte jahrhundertealter Hunger und was sollte sie sich beschweren, wenn ihre Nahrung gar so bereitwillig zu ihr kam? Das Reich der Toten war trist und kalt gewesen, doch jetzt spürte sie, wie sich die Gier in ihr entzündete.


    Doch als sie sah, was der Fremde in den Armen hielt, erlosch jedwedes Feuer augenblicklich und Rachelust stieg in ihr auf wie Magma in einem Vulkan. Wie konnte dieser es wagen die abscheulichste aller Waffen hierher zu bringen? Diese eine Waffe, die sie für Myriaden von Jahren in die Unterwelt verbannt hatte?


    Die Erde begann zu beben, als sie sich in die schwefelhaltigen Lüfte erhob und die Knochen und das Gestein in einem Meer aus Flammen versenkte.

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