Letzter geschauter Anime

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    • Tokyo Ghoul √A

      Nachdem ich die erste Staffel noch gerade so ausgehalten hatte, wollte ich einfach mal schauen, wie dazu die zweite im Vergleich steht. Insgesamt fand ich die erste schlechter, aber viel besser war die zweite auch nicht.


      Was mich hauptsächlich störte: Nichts war in irgendeiner Weise interessant oder passte irgendwie zusammen. Neben den ganzen Action-Szenen, bei denen ich übrigens nie so wirklich wusste, wer auf wessen Seite steht usw., gibt es u.a. „SoL“(?)-Szenen, die das Ganze anscheinend ein wenig auflockern sollen, aber erstens total unpassend sind und zweitens extrem geschwollen wirken. Dann haben wir Figuren, die irgendwelche pseudotiefgründigen und gekünstelten Predigten von sich geben, ob sie an den Stelle passen oder nicht. Was ich lustig fand, war, dass in den letzten Szenen jeder Folge ein „gefühlvolles Lied“ abgespielt wurde, anscheinend um den Zuschauer emotional zu packen. Doch es zieht einfach überhaupt nicht, weil der Zuschauer einfach keinen Grund hat, in irgendeiner Weise emotional mitzufühlen. Mal Ken Kaneki als Beispiel: Die gesamte Staffel über war es so, dass er entweder, wie schon aus der ersten Staffel gewohnt, wegen Schmerzen rumgeschrien, oder einfach gar nichts gemacht hat. Mit den anderen Figuren war es zwar anders, aber da war das Problem einfach, dass man entweder nichts Gescheites über deren Motiven, Sichtweisen etc. wussten, oder dass diese einfach keinen Sinn ergaben. Ich erinnere mich da noch an ein Gespräch zwischen Akira und Amon, wo Akira sich beschwerte, dass Amon ihren Vater auf dem Gewissen habe, weil er nicht stark genug war, um ihn zu beschützen.

      Auch ist die Geschichte insgesamt kaum erkennbar. Es geht damit los, dass Ken Kaneki, wieso auch immer, zum Phönix-Baum (was war das nochmal eig.?) übertritt. Aber wenn seine Aussage 7 Folgen später ohnehin ist, „Ich möchte zu meinen alten Kameraden zurück und weiß nicht, wieso ich überhaupt zum Phönix-Baum gegangen bin“, dann hätte man sich das ganze Gehabe in der ersten Hälfte der Staffel auch sparen können. Was die restlichen 5 Folgen angeht … joa … war ebenfalls hauptsächlich irgendwer kämpft gegen irgendwen, bis dann die Staffel zu Ende war, sich die Action gelegt hat und ich nichts gerafft habe.
      Was mich in der ersten Staffel am meisten störte, war der unerträgliche Edge und dessen noch unerträglichere Inszenierung. Bei der zweiten Staffel kommt das zum Teil auch noch vor, aber es war nicht mehr so schlimm. Insgesamt ist Tokyo Ghoul √A, wie schon gesagt, nicht so schlimm wie Staffel 1, aber immer noch sehr schlecht.
    • Cat Soup

      Masaaki Yuasa gilt in der Anime Branche als ein höchst eigenwilliger Mensch der sein Talent in extravaganten Stil, Design und Drehbücher auszudrücken vermag. Cat Soup, zu welchem er das Drehbuch schrieb und als Animation Direktor am Projekt beteiligt war, ist hierbei keine Ausnahme. In gerade ein mal 30 Minuten, werden uns mit wenig Dialogen, im Kurzfilm die nihilistische Grausamkeit der menschlichen Natur vor Augen geführt. Die verwendete Musik passt sich den minimalistischen Stil an und dient als Bindeglied von Bild und Ton. Somit fungiert die Untermalung als Stilmittel. Eine bizarre Satire in animierter Form über ein Kater, der sich gemeinsam mit seiner Schwester sich auf eine Reise begibt, um die andere Hälfte ihrer Seele wieder zu finden, welche bei einer Auseinandersetzung mit dem Tod in zwei Teile gerissen wurde. Auf dieser Reise begeben sich die beiden an verschiedene und mysteriöse Orte und treffen dabei die merkwürdigsten Charaktere und Kreaturen. Im Vordergrund steht die Amüsement am Leid anderer. Ein melancholisches Werk voller Symbolischer Bedeutung, in welche man vieles hinein Interpretieren kann, es aber nicht muss. Rückblickend ist es interessant zu beobachten, wie hier das Konzept vom materialisierten körperlichen Verfall aufgearbeitet wurde und man dieses ähnliche Konzept in Kaiba wieder finden kann. Die 2001 veröffentlichte OVA wurde im selben Jahr mit dem exzellent Preis bei der Japan Media Arts Festival ausgezeichnet, sowie die Wahl für den besten Kurzfilm beim Fantasia Festival. Das Werk hat abgesehen von sein Charakteren nichts mit der Cat Soup Theater Serie gemeinsam.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Code Geass: Lelouch of the Rebellion R2

      Die erste Staffel habe ich übrigens bereits abgeschlossen und ich fand das Ende wirklich gelungen. Vor allem aber, weil man danach fast schon gezwungen ist, die zweite Staffel auch zu sehen. Allerdings finde ich diese besser als die erste, da alles in viel größeren Dimensionen geschieht als vorher. Vor allem der Anfang ist für Zuschauer der ersten Staffel sehr verwirrend, aber zum Glück wurde das nicht zu lange durchgezogen, um nervig zu sein. Die Cliffhanger wurden mMn viel besser eingebaut, da es in der ersten Staffel für mich oft so war, dass nichts dramatisches passiert ist, was mich zum Weiterschauen animieren würde. Hier ist es bei fast jeder Folge so, dass ich mir denke: "Verdammt, wie werden sie damit umgehen?/Das will ich jetzt aber wissen!" :D Von der 2. Staffel habe ich die ersten zehn Folgen gesehen, aber ich verstehe schon, warum es mit Death Note verglichen wird und finde den Anime mittlerweile sehr gut. :thumbup:
      No bird soars too high,
      If he soars with his own wings.
      - William Blake
    • Ping Pong The Animation Rewatch

      Das ein Sportanime bei Yuasa weitaus mehr bietet als Sport scheint auf dem ersten Blick erkennbar zu sein. Yuasa wäre nicht er selbst, wenn er neben dem ungewöhnlichen Design, nicht mehr als das Ersterben der sportlichen Karriereleiter erzählen würde. Adaptiert wird der gleichnamige Manga von Taiyou Matsumo. Der Manga erschien von Juli 1996 bis August 1997 im Big Comic Spirits Magazin und ist in 5 Bänden abgeschlossen.

      Beim Zusammentreffen zweier solch kreativen und auch eigenwilligen Köpfen ist das Ergebnis vieles, aber ins besondere eins, nämlich anders. Im Vordergrund stehen die beiden Protagonisten Peco und Smile. Während Peco mit ein angeborenen Talent Tischtennis spielt und das Spiel über alles liebt, jedoch das Training schwänzt und kein Gegner ernst nimmt, ist Smile ein emotionsloser Mensch, der trotz ebenso großen Talent in Tischtennis nichts anderes als eine Zeitvertreibung sieht. Im Laufe der Handlung sollen die beiden aber über sich selbst wachsen und ihr Charakter entwickelt sich anhand der Erfahrung weiter. Spannend ist hierbei zu beobachten, dass Sport nicht immer mit Erfolg und Spaß verbunden werden muss, sondern auch mit Niederlage, Scham und Verleugnung.

      Im gleichen Atemzug muss man aber auch die unterschiedliche Perspektiven nennen. Nicht nur bekommen wir es mit einer größeren Anzahl von Hauptakteuren zu tun, die mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, ihre Spielweise und selbstverständlich auch ein unterschiedliches Level an Talent zu tun. Ich möchte mich hier aber auf die drei wichtigsten Charaktere, China, Peco und Smile beschränken, da ihr Charakter auch ein Teil der verwendeten Symbolik im Anime ist. Sollte man sich ein wenig mit der asiatischen Philosophie von den drei großen Lehren (Erläuterung: Konfuzianismus, Buddhismus und Daoismus) auskennen, wird ein hier schnell große Parallel zwischen dieser Lehrer und den drei Charakteren auffallen. Dabei repräsentieren jeder von ihn förmlich die Kehrseite einer dieser Lehren.

      China, der Tag ein und Tag aus hart für die Verfeinerung für sein Talent trainiert, entwickelt dadurch ein Überlegenheitskomplex. Es ist das stereotypische Muster von zu strenger chinesischer Erziehung. Nach seiner Niederlage erinnert er sich selbst wieder an die Lehre des Konfus: „Ist es nicht eine Freude, zu studieren und zu praktizieren, was Sie gelernt haben?“ Weng versteht die unpersönliche Lehren des Konfuzius, dass er hart arbeiten muss, aber er versteht nicht, dass seine harte Arbeit nutzlos ist, wenn er es nicht auf alles projiziert. Sein Unglück trübt nicht wegen seiner Niederlage oder weil er aus dem chinesischen Team geworfen wurde, sondern weil er sein eigenen Mangel an Moral erkennt.

      Peco symbolisiert die Kehrseite des Buddhismus. Er weiß um die bittere Erfahrung im Leben und hat ein klares Ziel vor Augen. Um die Bitterkeit der Natur vorzubeugen, genießt er die materialistische Flucht in Form von Süßigkeiten. Entgegen des eisernen Willen des Buddha lässt sich Peco zu sehr von irdischer Begierde wie Erfolg und Genuss gefangen nehmen, die ihn charakterlich brechen, als ihn dies schmerzlich bewusst wird. So edel sein Bestreben der Beste im Ping Pong auch sein mögen, scheitert er an sich selbst. Dabei wäre er viel glücklicher und erfolgreicher, wenn er zu sein Fehler stehen könnte und diese auch wahrnimmt. Die flüchtige Obsession nach dem Siegesrausch verblasst die wichtigste Erfahrung im Sport: Weiterentwicklung durch Fehler.

      Der Daoismus wird von Smile verkörpert, welcher besagt, dass die Menschen sich am rechten Weg orientieren, indem sie den Lauf der Welt beobachten. Der natürliche und freie Zustand der menschlichen Natur, eine Ablehnung von Zwangsautorität und eine Vorstellung von der möglichen Existenz einer nicht zwangs-, nicht-autoritären Gesellschaft. Es ist anarchistisches Gedankengut und doch sowohl Smile die Autorität hasst, er hasst wozu ihn sein Tranier zwingt und er es verabscheut für Peco verantwortlich zu sein, ist er nicht glücklich damit. Er flieht vor seiner eigener Verantwortung. Er durchschaut andere und kennt sie, doch kennt er sich selbst?

      Ping Pong The Animation schafft es alleine schon mit diesen drei Charakteren, aber eben nicht nur, ein großartigen und durchdachten Cast auf die Beine zu stellen, welche durchweg sympathisch sind. Um von den Charakteren weg zu kommen, möchte ich noch einiges zum technischen Niveau der Serie erzählen. Die Animation gehört zu einer der Besten in der Anime TV-Landschaft und besonders durch die verschiedene Ball- und Kamerafahrten schafft man Variation und zugleich kreative Perspektiven.
      Der Soundtrack von Kensuke Ushio ist nicht weniger genial und unterstützt den Anime treffend. Das Opening dient als dynamische Einleitung und auch der reguläre Soundtrack kann mit vielen zauberhaften Soundtracks aufwarten. Einige der wohl best produzierten Stücke innerhalb der Branche finden sich hier wieder. Sei es das Themen Stück zu China, Four Eyes Attacks, Nothing Happens oder mein Favorit aus der Palette, My Home, China.

      Um zum Abschluss zu kommen: Beim Rewatch hat es aufgeblitzt. Ping Pong ist einer dieser Anime den man sicherlich erst beim zweiten Mal wirklich lieben lernt. Yuasas Directing ist grandios und die letzten Episoden gehören neben den letzten beiden Folgen von Tatami Galaxy zu einer der Inszenierungsstärksten Episoden die ich je gesehen habe.


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      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Code Geass: Lelouch of the Rebellion R2

      Gerade die letzte Episode gesehen. Der Vergleich mit Death Note ist meiner Meinung nach sehr passend, für mich ein mindestens ebenbürtiger Anime. Die erste Staffel hat mir im Vergleich zur zweiten nicht so sehr gefallen, doch nachdem ich den gesamten Anime durch habe, verstehe ich, wie alles zusammen passt.

      Achtung Spoiler!
      Letzte Warnung :P
      Rückblickend betrachtet macht der letzte Teil der zweiten Staffel wohl nur wirklich Sinn, wenn man das Ende gesehen hat. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie Lelouch sein Ziel mit einer Diktatur verwirklichen will. Im Endeffekt aber hat das natürlich nur zu seinem Plan beigetragen, den Menschen ein gemeinsames Feindbild zu erschaffen, gegen das gemeinsam gearbeitet werden kann. Ich habe mit größtem Genuss zugesehen, wie Lelouch die verschiedenen Situationen bewältigte und vom Anführer einer stetig wachsenden Gruppe Rebellierender mit einem klaren Ziel zu einem (augenscheinlich) größenwahnsinnigen, rücksichtslosen Diktator wurde, der die gesamte Welt als seinen Besitz beansprucht. Er musste "die Welt zerstören, um sie neu zu kreieren" und das ist auch etwas, das im Leben generell gilt. Ohne Zerstörung, ohne Fortschritt kein Leben. Man kann sich natürlich fragen, ob es gerechtfertigt war, so viele Menschenleben zu opfern, aber Charles' Vorstellung wäre ebenso nicht ohne Opfer ausgekommen. Im Kern war Lelouch bis zum Schluss der gutherzige Bruder von Nunnally,

      Was ich aber nicht verstanden habe, ist, dass Lelouch Suzaku nie erklärt hat, dass er Euphemia nicht absichtlich durchdrehen hat lassen. Aber wahrscheinlich wäre das egal gewesen, da ja sowieso nicht "die Intention, sondern das Ergebnis" zählt. :P

      Es gibt doch noch ein paar Filme dazu, oder? Sind die sehenswert? Und gibt es vielleicht noch Anime, die ähnlich wie Code Geass sind? :P Ich glaube, als nächstes schaue ich Steins;Gate, auch wenn es echt schwer ist, durchzuhalten.
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      - William Blake
    • m4xwll schrieb:

      Es gibt doch noch ein paar Filme dazu, oder? Sind die sehenswert? Und gibt es vielleicht noch Anime, die ähnlich wie Code Geass sind? :P
      Nicht das ich wüsste. Es gibt Filme, welche die Handlung der Serie zusammenfassen. Aber die wurden soweit ich weiß nur als Lückenfüller produziert, um dem Publikum irgendwas zu bieten solange man noch auf die Generierung von Einnahmen wartet. Um mit der Serie weitermachen zu können. Ansonsten gibt es aber noch eine OVA. In der geht es um den in der Serie behandelten Krieg zwischen der EU und Britannien. Es spielt zwischen der 1. und 2. Staffel. Ich hab es zwar noch nicht gesehen, aber das sollte ich vllt. Denn in der Serie bekommt man bestimmte Darsteller von R1 und R2 zu sehen. :D
    • Code Geass: Boukoku no Akito ist eine fünfteilige Filmreihe, die wie schon erwähnt, den Krieg in Europa behandelt. Das Ganze spielt etwa im gleichen Zeitraum von der Serie, eben nur mit anderen Charakteren. Ist als Fan der Serie sicherlich zu empfehlen. Mir hat die Serie zwar besser gefallen, aber die Filme waren an sich nicht schlecht. Solltest du bestimmte Genre bevorzugen kannst mich gerne jederzeit nach Empfehlungen fragen.


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      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Steins;Gate

      Sind zwar keine Spoiler enthalten, aber es könnte Hinweise auf Ereignisse geben. :P

      Während ich die ersten Folgen über ein paar Wochen hinweg gesehen habe, habe ich gestern 6 und heute schließlich 15 Episoden gesehen und somit den Anime abgeschlossen. Nun, es hat sich auf jeden Fall gelohnt, über die ersten Folgen hinwegzusehen und einfach weiterzuschauen. Nach den ersten Episoden dachte ich, eine ungefähre Ahnung zu haben, worum es in dem Anime geht ("Organisation"...), allerdings kommt dann doch alles anders, als man denkt. Mir hat dieser Twist sehr gut gefallen, da es nicht unbedingt zu etwas wurde, das die gesamte Erde bedroht, sondern auch einen persönlichen Bezug hatte. Wie Yuffie schon im Steins;Gate-Thread geschrieben hat, ist hier das Thema Zeitreisen ganz anders umgesetzt als in vielen anderen Filmen oder Serien. Hier ist es wirklich kein Mittel zum Zweck, sondern zentraler Bestandteil aller Handlungen. Die Erklärungen zu diesem doch komplizierten Thema waren allesamt "plausibel" (so weit es in diesem Rahmen eben geht), wobei doch ein paar Dinge übrig bleiben, die man als "Mindfuck" einstufen könnte.

      Die erste Episode habe ich gleich nach dem Ende noch einmal kurz durchgeskippt und siehe da, es hatte alles seinen Sinn. Wirklich krass, wie viele Anspielungen und Hinweise enthalten sind, die man beim ersten Schauen nicht als solche erkennen kann. Wenn man das nicht beim ersten Durchlauf erkennt, kann man schnell die Lust verlieren. Aber es lohnt sich wirklich, denn die Genialität der Serie wird man so schnell nicht wiederfinden.

      Als nächste Anime habe ich mir Neon Genesis Evangelion oder Cowboy Bebop vorgenommen, nun entdecke ich alle Perlen Schritt für Schritt. ^^
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      - William Blake
    • Usagi Drop

      Usagi Drop erzählt in erster Linie über das Leben eines Mannes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die sechsjährige Tochter seines Großvaters, Rin, aufzuziehen. Dabei wirkt der grundsätzliche Plot sehr simpel und nicht weiter außergewöhnlich. Interessant an der Geschichte ist aber, dass man es mit einer Hauptfigur zu tun hat, die sehr unerfahren ist, was das Erziehen von Kindern angeht, und zunächst Schwierigkeiten damit hat, sein ehemaliges Leben so umzugestalten, dass er sich sowohl genug um Rin als auch um seine Arbeit kümmern kann. Außerdem gibt es eine kleine Entwicklung innerhalb der Geschichte, welche darin besteht, dass die Hauptfigur lernt, mit seinem neuen Leben umzugehen, und dass die anfänglichen, kleinen Konflikte innerhalb des Figurennetzes gelöst werden. Somit ist der Plot sicher nichts Außergewöhnliches, aber das spielt keine Rolle, da die Stärken von Usagi Drop nicht in der grundsätzlichen Geschichte, sondern im Detail liegen.

      Denn Usagi Drop stellt das Leben der einzelnen Figuren sehr präzise dar, und dazu gehören auch kleine Dinge wie bspw. der Zeichenunterricht in der Schule oder das Einkaufen im Supermarkt. Außerdem werden die Beziehungen zwischen den Figuren so präsentiert, dass alles sehr natürlich, familiär wirkt. Ich hatte während des Schauens die Angst, dass sich im späteren Verlauf noch eine Romanze zwischen zwei bestimmten Figuren entwickelt, aber dazu ist es zum Glück nicht gekommen. Wäre nicht nur sehr unpassend gewesen, sondern hätte auch sehr erzwungen gewirkt. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass es keine besondere Dramatik gibt. Zwar haben die einzelnen Figuren mit ihren Problemen zu tun, aber der Anime hat es gut geschafft, das nicht wirklich dramatisch werden zu lassen. Das ist sehr passend, da die Geschichte zum Großteil aus der Perspektive kleiner Kinder erzählt wird, und die Welt kleiner Kinder ist ja bekanntlich sehr heiter. Auch was die allgemeine Präsentation angeht, hat Usagi Drop definitiv seine Stärken. Besonders schön fand ich es immer, wenn die Bilder so aussahen, als seien sie von Kindern gezeichnet worden. Das untermalt nicht nur das Gefühl beim Schauen, sondern auch den kindlichen Aspekt der Serie. Ansonsten ist die Optik zwar realistisch, aber dennoch farbenfroh gehalten, sodass man sich gut in das schöne Leben, welches dargestellt wird, einfühlen kann.
      Somit bietet Usagi Drop im Grunde alles, was eine gute SoL-Serie braucht. Auch Leuten, die dem Genre eher abgeneigt sind, kann ich nur raten, dem Anime mal eine Chance zu geben.
    • Cowboy Bebop

      Obwohl ich hier nur zwei Folgen gesehen habe, kann ich bereits erkennen, warum es von vielen als Meisterwerk betitelt wird. Die Geschichten mögen vielleicht (noch) nicht die ausgefallensten sein, aber die Präsentation und vor allem die Animationen bzw. Zeichnungen sind meisterhaft. Ich finde es schwer zu beschreiben, aber die Zeichnungen strahlen eine gewisse Lässigkeit aus, ebenso wie die Animationen, die eine Klasse für sich sind. Falls ihr nicht wisst, was ich meine: Keine Ahnung, schaut den Anime, ich weiß es selbst nicht. xD

      Gintama

      Lieber als Cowboy Bebop (ich höre die Fans schon "Blasphemie!" schreien) schaue ich aber gerade Gintama. Auch hier habe ich nur die ersten 4 Folgen gesehen, aber diese haben mir bereits sehr gut gefallen. Von Gintama habe ich zuvor noch nie etwas gehört, ich habe nur gesehen, dass es anscheinend recht lustig sein soll und viele Episoden hat. Außerdem habe ich noch gelesen, dass man erst sehr spät mit der Serie warm wird. Trotzdem habe ich mir die ersten 4 Folgen angetan und ich bin recht begeistert! Der Humor trifft bei mir voll ins Schwarze - ein paar Anspielungen und Parodien, aber größtenteils Schwachsinn, so gefällt mir das. Da erinnere ich mich z.B. an eine Szene, bei der Gintama auf dem Roller fährt und von der Polizei verfolgt wird, weil er keinen Helm auf hat. Allerdings verfolgt der Polizist ihn nicht des Gesetzes wegen, sondern weil er sich Sorgen um Gintamas Sicherheit macht. Anschließend regt er sich auf, weil Gintama ihn nicht ernst nimmt. Kommt jetzt vielleicht nicht so lustig rüber, aber das ist einfach so etwas, das ich mit "Schwachsinn" meine - Situationen, bei der man zuerst denkt, den Hintergrund zu kennen, werden ins Absurde geführt und man denkt sich am Ende nur "WTF?". Gintama: Sehr gut, wird weitergeschaut. :thumbup:
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      - William Blake
    • The Last: Naruto the Movie

      Ja er war tatsächlich auch in den Kinos der Schluchtenscheissern. Das haben Yuzuki und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Einmal einen Anime auf Leinwand sehen war schon immer ein Meilenstein.

      Tja was soll ich sagen. Naruto kennt eh jeder mindestens vom Hörensagen und dieser Film (welcher der 10. Naruto-Film ist) ist eine actionreiche Liebesgeschichte mit Naruto und Hinata im Weltall.
      "The Last" ist, wie der Titel uns so schön verrät >3<, der letzte Teil, der Naruto abschließt und den Grundstein für die "Boruto Uzumaki"-Serie legt... Ja, Ziel erfüllt.

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      In meinen Augen wäre es ja zehnmal interessanter gewesen zu erfahren, wie das mit Sakuras und Sasukes Tochter zustande kommt. Nachdem Mr. Uchiha aber dann nur gefühlte - nein - tatsächliche 10 Sekunden im Film vorkommt wird das wohl nicht mehr so relevant gewesen sein, was weiß ich. Vielleicht geht das aber auch im Manga hervor, wenn es einen gibt. Wahrscheinlich schon, und wenn ja hab ich ihn nicht gelesen, Asche über mein Haupt.


      Im Großen und Ganzen waren wir exzellent unterhalten. Der Film hätte aber auch noch so grottig sein können und wir hätten uns trotzdem einen Ast gefreut *vor allem wenn man nicht für den Eintritt bezahlen muss hust hust*.
      Die deutsche Synchro war gewaltig *zu Yuffie rüberschiel*. Das war wohl auch der Grund wieso wir den Film nicht so ernst genommen haben.
      Um ehrlich zu sein müsste ich den Film noch einmal sehen, irgendwo ohne Yuki und im Originalton um eine seriöse Bewertung abgeben zu können.
      Am meisten hat mir gefallen, mit meiner Schwester in Erinnerungen zu schwelgen und alte Insider wieder aufleben zu lassen. Dafür war dieser Film das absolut richtige.

      "Desire becomes surrender. Surrender becomes power."
    • Zuletzt angesehen habe ich mir meinen Lieblings Anime.
      Armitage III

      Ich habe ihn damals wo ich noch ein kleiner rotzlöffel war mit meinem größeren Bruder angeschaut und seitdem hat er mich nicht mehr los gelassen.
      Ich stehe sowieso auf Cyberpunk und Armitage ist ein echter klassiker.
      Nebenbei habe ich mir auch noch einmal Akira angesehen.
      Zu diesem Anime muss man ja nichts sagen <3

      Im Moment schaue ich Alle One Peace Folgen von 1 - zur aktuellen Folge.
      Japanisch mit Deutschem Untertitel.
    • Fullmetal Alchemist: Brotherhood

      Fertig! Lange habe ich dafür gebraucht, doch nun ist auch dieser Anime für mich abgeschlossen. FMA:B sollte für mich den Wiedereinstieg in Richtung Anime/Manga bedeuteten und das war er auch. Ich habe vor ein paar Monaten länger nach einem Anime gesucht, der gut für Einsteiger ist und der nach heutigen Standards modern aussieht.

      Zur Story möchte ich nicht viele Worte verlieren, die Absichten der Gebrüder Elric werden hier wohl die meisten kennen, nicht notwendig, das alles noch einmal vorzukauen. Der Anfang ist rückblickend betrachtet noch ziemlich ruhig, von Naivität geprägt und eher heiter. Mit der Zeit nehmen die Ziele der beiden Staatsalchemisten doch andere Wege als anfangs gedacht, da bereits mehr als ihre Körper auf dem Spiel steht. Ich habe mich dabei gefragt, was viele an FMA:B so toll finden und die Antwort habe ich nicht speziell bei der Story gefunden. Natürlich macht sie einen Großteil davon aus, dass man weiterschauen will, aber für mich war sie nach Code Geass/Steins;Gate nichts aufregendes mehr.

      Doch dafür bot der Anime Action, und was für eine! Zwar nicht ausschließlich und in jeder Folge, aber gut pointiert und so, dass sie nicht unnötig in die Länge gezogen wirkt. Überhaupt fand ich das Pacing des Anime sehr angenehm und die paar Episoden, in denen ausnahmsweise wenig passierte, waren eine gute Abwechslung und gaben mir das Gefühl, etwas mehr über die Charaktere zu erfahren. Und über die gibt es allerhand zu erfahren! Die Charaktere waren ein weiterer Pluspunkt, warum mir FMA:B so gefallen hat. Bei manchen Personen weiß man beim Auftreten bereits, was demnächst kommen wird. Ob es Major Armstrong, der sich bei jedem Kampf auszieht und seine Muskeln präsentiert, oder May, die immer ihren kleinen Panda/schwarz-weiße Katze dabei hat, ist, viele Charaktere sind auf ihre eigene Weise witzig und haben ihren Charme. Der bereits erwähnte Louis Armstrong konnte mich immer wieder unterhalten, die besten Szenen waren sowieso, als er zusammen mit einem anderen Muskelpaket (no spoilers) gekämpft hat und die beiden dauernd ihre Muskeln gestählt haben. :D

      Eine kurze Erwähnung zum Schluss hat sich der Zeichenstil/die Animationen verdient. Mir gefällt der realistischer Ansatz, der sich aber trotzdem nicht scheut, unkonventionelle Dinge zu schaffen. Aber mein Highlight waren immer wieder die Szenen, in denen die Charaktere in witzigen Situationen aufs Nötigste reduziert wurden, das hat der ganzen Sache einen lockeren Charme verpasst. ^^
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      - William Blake
    • Hakuôki

      Toller Zeichenstil, liebenswerte Charas, interessante Story. Kurzum ein super Anime. In dem aber auch viele liebgewonnene Charas sterben....
      Es geht um das Mädchen Chizuru, die auf der Suche nach ihrem verschwunden Vater nach Kyôto reist. Dort sieht sie einige Samurai gegen vampirähnliche Monster kämpfen. Die Samurai nehmen Chizuru mit und sie findet bald heraus, dass ihr Vater mit den Monstern in Verbindung steht und dass sie selbst kein normaler Mensch ist.
      Es gibt einen Unterschied zwischen
      Freunden und besten Freunden.
      Wenn es dir schlecht geht, kommt
      der Freund und umarmt dich. Aber
      der beste Freund kommt und fragt:
      "Wen soll ich erschießen?

      Falls ihr Ôkami kennt, please help: de.okamipedia.wikia.com/wiki/Okamipedia_Wiki
    • Patema Inverted

      Das war ein echt netter und süßer Film! In diesem geht es um die Prinzessin Patema, die Teil eines Volkes ist, welches tief unter der Erde haust und laut ihrer Gebote auch nicht von dort weg gehen sollen. Doch Patema ist neugierig und schleicht sich immer wieder in die sogenannte Danger Zone. Eines Tages stürzt sie in ein riesiges Loch und muss etwas unvorstellbares feststellen. Sie stürzt nämlich nicht in den Tod sondern bleibt in einem Baum stecken. Einem umgekehrten Baum! Denn wenn Patema nach unten blickt, dann sieht sie in den Himmel. Nach oben würde es zurück in die ihr vertraute Erde gehen. Kurz darauf trifft sie auf einen Jungen, dessen Schwerkraft verkehrt zu wirken scheint. Denn er steht aus Patema's Perspektive auf dem Kopf und kann im Gegensatz zu ihr auf der neu entdeckten Landschaft laufen..

      Zum Thread

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    • Re:Zero (Achtung, Spoiler!)

      Der Anime war … nicht total schlecht, aber immer noch unterdurchschnittlich. Die erste Arc war ziemlich vanilla und relativ unterhaltsam anzuschauen. Wobei mich schon da störte, dass durch die Time Resets die Ereignisse vor den jeweiligen Toden Subarus keinen Wert besitzen und somit einfach unnötig waren (abgesehen davon, dass die gesamte Prämisse des Animes ziemlich aus der Luft gegriffen ist, was ich aber nicht allzu schlimm fand).

      Die zweite Arc war ziemlich schwach. Besonders der Anfang hat mich aufgeregt. Keine interessanten Figuren oder Handlungsstränge, nur dieses dumme „SoL“ mit dem extrem nervigen Subaru, Rem, Ram und anderen Nebenfiguren, die allesamt zu dem Zeitpunkt ziemlich uninteressant waren. Und auch das war wieder so langgezogen. Ich meine, wie lange hat das gedauert? Hab so um die 5 Folgen in Erinnerung, die damit zugebracht werden. Unterhaltungswert ging einfach gegen 0. Später wurde es wieder ernster, wobei es auch ziemlich random wurde. Eine Moe-Maid, die mit einer Stachelkugel um sich schwingt und damit aus dem Nichts erscheinende Monsterhunde um sich niedermetzelt? Ok.

      Danach ging es mit der Königswahl los, wobei diese ganze Sache an sich recht … standard war. Weder besonders gut noch sonderlich schlecht. Allerdings zeigte sich mir genau in diesem Teil der Serie, was ich an Subaru so unausstehlich fand. Er verhielt sich quasi wie ein stures Kleinkind und war im wahrsten Sinne des Wortes „triggered“, wenn etwas Schlechtes über Emilia oder sonst wen gesagt wurde. Und dass es ihm so schlecht ging, lag nicht daran, dass er so schlecht behandelt wurde, sondern daran, dass er andauernd Scheiße gebaut hat; und er konnte es nicht einsehen und wurde immer sturer, was mich teils so wütend gemacht hat. Außerdem wirkte er auf mich sehr unnatürlich, gerade in den Momenten, in denen er sich so besonders „cool“ (?) darstellen wollte.

      Und dann natürlich Folge 15. Hat mich besonders von der Inszenierung her so richtig an das Finale von Tokyo Ghoul erinnert. Ähnliche Konstellation (die Hauptfigur wird vom Antagonisten gefesselt, welcher mit ihm somit machen kann, was er will), ähnlicher Edge und ähnlich überzogene, lächerliche Darstellung. Mal abgesehen davon, dass Betelgeuse von vorn bis hinten nur zusammenhangslosen random Shit labert, hämmerte der Anime mit seiner visuellen Präsentation den Wahnsinn des Antagonisten so penetrant über alle Maßen hinweg in den Kopf des Zuschauers ein, dass es kaum auszuhalten war. TG war da zwar schlimmer, aber in Re:Zero ging es schon in eine ähnliche Richtung. Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, wo bei dieser Folge eine Entwicklung in Subarus Charakter bestehen soll. Im späteren Verlauf der Serie hat er sich schon verändert, aber Folge 15 bestand beinahe nur aus Schockfaktor und hatte mit einer Charakterentwicklung gar nichts am Hut.

      Ein weiterer extrem peinlicher Teil des Animes war die Geschichte mit Subaru und Rem. Da möchte ich ganz besonders Folge 18 hervorheben. Mehr als die Hälfte der Folge wurde mit einem sehr schlecht gemachten Dialog zugebracht. Subaru jammert darüber, wie schlecht und schwach er doch ist und Rem möchte ihn ermutigen und sagt ihm, wie großartig er ihn findet und wie sie ihn unrealistischerweise liebt. Und das ging fucking 15 Minuten lang. Subaru antwortet daraufhin, dass er aber Emilia liebt, Rem so „Okay, ich helfe dir, sie zu retten“ und beide nur „Hahahahaha wie schön“. So peinlich.

      Und später kam der Kampf gegen den Weißen Wal, der recht unterhaltsam anzuschauen war; er war einfach ganz nett inszeniert. Nur … was macht ein Wal in der Luft und wieso stößt er Nebel aus, der andere Lebewesen bei Berührung „löscht“? Auch das war wieder so ne Sache, die einfach total random war, dabei gibt es im Anime haufenweise solche Elemente.

      Im Rest des Animes ging es im Wesentlichen um den Kampf gegen die Hexenkirche, welcher gar nicht mal so übel war, wenn auch recht klischeehaft. Was ich ganz nett fand, war die Geschichte mit Subaru und Julius, die sich beide persönlich nicht ausstehen konnten, aber dennoch gelernt haben, als eine Art „Team“ im Kampf gegen die Antagonisten anständig miteinander umzugehen. Auch Subarus letztliche Veränderung hat mir ganz gut gefallen; er wurde gegen Ende einsichtiger. Es ist nichts Spektakuläres, aber immerhin etwas.
      Dennoch war der Anime insgesamt alles andere als gut. Insgesamt eine sehr unspektakuläre Geschichte mit so vielen Macken, dass es teils echt nicht mehr schön anzuschauen war. 4/10.
    • Kleiner Einblick in die Herbst Season:

      Flip Flappers #1 - 5/10
      Hab mir eigl. gar nichts versprochen und ihn nicht mal auf meiner Watchliste gehabt. Der "Hype" um die Optik hat mich dann aber doch neugierig gemacht und tatsächlich: Visuell war er echt schön anzusehen. Sehr erfrischend, elegant, farbenfroh und doch stimmig. Die Handlung an sich ist bisher doch eher zurückhaltend und bin mal gespannt was da noch so passiert, aber ist per se auch nicht so mein Genre.

      All Out! #1 - 5/10
      Hab mich mit den Titel ein wenig schwer getan. Er ist jetzt zwar nicht schlecht, aber wirklich gefallen will er mir (noch) nicht. Die Charaktere sind generisch und wenig ausgefallen, was jetzt nichts schlechtes sein muss, aber gerade die großen Ganbatte heben sich mit ihren guten Charakteren (Sympathie) ab. Animationen waren lala, teils sind mir schon einige miese Zeichenfehler aufgefallen, die Hintergründe haben mir gut gefallen und Musik ist ok.

      Yuri on Ice #1 - 7/10
      Besser als erwartet. Wirkten die Bilder eher doch nach 'Yaoi on Ice' und weniger ansprechend, haben mir hier doch die Animation auf ein guten Level zugesagt und auch das OP weiß zu gefallen. Solide Einführung, nette Comedy-Einlagen, für mich etwas too much, wird hoffentlich noch ausbalanciert, und die Charaktere sind nett.

      Sangatsu no Lion #1 - 8/10
      Mein Liebling der Season! Mit Sicherheit! Ich lese den Manga schon seit langer Zeit und mag die Geschichte sehr und musste mich erstmal an die doch ungewohnte, für SHAFT doch recht typische, Charakterzeichnung gewöhnen. OP und ins besondere ED sind klasse, auch die reguläre Musik (French Song <3) sind super, die Comedy Parts sind amüsant und rundum hab ich wenig zu meckern und bin froh, das zumindest die erste Folge zeigt, dass die Adaption wohl gut werden wird.

      Drifters #1 - 3/10
      Hat nicht nur viele sehr unnötige Fehler, will mir auch von der Optik und Präsentation nicht so gefallen. Erschwerend kommt hinzu, dass der bereits aus Hellsing bekannte und unpassende Humor-Part deplatziert, erzwungen und einfach nur lästig ist. Es ist ja nicht so, dass die Handlung an sich schon eher schwach ist und man Mühe hat gerade rein zusteigen, als dann die Atmosphäre durch die unkomische Komik zunichte gemacht wird.

      Shuumatsu no Izetta #1 - 5/10 (Folge 2 gucke ich heut Abend)
      Ist so ein kleines Sorgenkind. Während die Charakterdesign und Musik in ein passablen ok Bereich sind, waren Animation und die Handlung doch sehr schwach, gerade für eine erste Episode wirkt die Animation rückblickend echt mies. Ich hoffe das waren nur technische Schnitlzer oder eine Überschätzung des Projekts und keine Budget Probleme oder ähnliches. Erschwerend kommen noch der teils unerfahrene Staff, zumindest in den wichtigeren Positionen, hinzu. Die Regie zB ist kein ungeschriebenes Blatt auf dem Gebiet.

      Occultic;Nine #1 - 7/10
      Ich bin mit solch einer Thematik nicht bewandert und ggf. wird Yuffie mir da bei Fragen schon Rat geben, doch von der Prämisse und Umsetzung scheint mir das Werk in der ersten Folge doch sehr gelungen zu sein. Ist auf der einen Seite sehr Anime-typisch überzeugen, verrückt und dadurch sehr humorvoll und zugleich, gerade gegen Ende, doch sehr stimmungsvoll und spielt gekonnt mit gegenwärtige Social Diskussion Plattformen und klassische Horror/Thriller (?) Stimmung.

      Zu den restlichen Anime (Bungo Stray Dogs Part 2, Haikyuu!! Season 3, Natsume 5th, Gundam Orphans 2 und Hibike 2 enthalte mich, da man bei solchen Projekten als Fortsetzungen genau das bekommt was vorher schon der Fall war.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Haikyuu Season 3: Episoden 1 und 2
      Fast hätte ich den Einstieg in Season 3 verpasst. Nahtlos geht es weiter und ich sehe ein ewig langes Match über volle 5 Sets kommen. Dass das erste so endet, war abzusehen. Soll mir recht sein. Langsam treten Abnutzungserscheinungen auf, meinetwegen soll sich Haikyuu nicht mehr ewig ziehen.
      Immerhin ist der Kontrahent ohne den unsympathischen Oikawa erträglicher. Ich merke auch mal wieder, dass ich keine Ahnung von Volleyball hab, aber trotzdem wegen der Charaktere dabei bleib und mitfiebern kann.