Project Zero / Fatal Frame (Reihe)

  • Spooky Oktober, der richtige Zeitpunkt für den Release so eines Horrorspiels. Ich freue mich schon sehr und bin auch ein wenig "froh", dass ich den Wii U Release ausgelassen habe, so kann ich das Spiel nun beim ersten Durchspielen gleich viel mehr genießen - zuletzt war es öfter bei HD Remaster oder Re-Releases so, dass ich die Spiele bereits alle kannte und das erneute Durchspielen, ohne die alten Speicherdateien in einem New Game+ beispielsweise, war dann in manchen Fällen nicht mehr ganz so toll.

    Wie ich schon erwähnte, ich wünsche dem Spiel viel erfolg und würde mir auch die originalen Spiele holen, sollten die als HD Remaster eventuell auch noch rauskommen.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #72: Dr. McNinja

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    "Because it was hilarious!"

  • Wenn ihr mehr von der Reihe wollt, dann solltet ihr unbedingt bei diesem Teil zuschlagen – Keisuke Kikuchi; Produzent der Reihe; hat ganz klar gesagt; dass er diesen Port gerne dazu nutzen würde, einem neuen Teil in der Reihe grünes Licht zu geben.


    Ich selbst habe mir die Retail-Version vorbestellt, daher werde ich wohl leider nicht mehr Halloween dazu kommen es zu spielen, aber immerhin habe ich es dann im Schrank stehen.

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  • Ich selbst habe mir die Retail-Version vorbestellt, daher werde ich wohl leider nicht mehr Halloween dazu kommen es zu spielen, aber immerhin habe ich es dann im Schrank stehen.

    Retail Version? Ich lese überall nur Digital Only und sehe in keinem der üblichen Stores eine Disc Variante zum Vorbestellen. Ist mir jetzt auch nicht sooo wichtig, Download geht klar für mich, aber würde mich schon interessieren, woher du dein Retail bekommst.

  • Retail Version? Ich lese überall nur Digital Only und sehe in keinem der üblichen Stores eine Disc Variante zum Vorbestellen. Ist mir jetzt auch nicht sooo wichtig, Download geht klar für mich, aber würde mich schon interessieren, woher du dein Retail bekommst.

    Eh sorry, da hätte ich gleich „japanische“ Version dazu schreiben können. Im Westen kommt das Spiel nur Digital, aber in Japan und Asien kommt das Game auch physikalisch – deswegen wird es auch nicht rechtzeitig ankommen, weil es eben erst mal eine Weile reisen muss.


    Falls Interesse bestehen sollte: Die Asia-Version hat englische Spracheinstellungen und kann via z.B. Play Asia bestellt werden.

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    Ab 17:22 (falls der Time-Stamp nicht funktioniert) kann man sich satte ~50 Minuten Gameplay zum Spiel anschauen, allerdings ist es halt japanisch und ich denke, man wird im Internet auch so genug Videos finden können, mit denen man sich einen Eindruck verschaffen kann. Trotzdem möchte ich dem Game genügend Aufmerksamkeit schenken, denn nur wenn es ordentlich gekauft wird, darf man eine Fortsetzung erwarten.

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    Der Trailer ist jetzt etwas kitschig gemacht, wie so ein Reality-TV-Report, aber ich werde trotzdem jedes Mal die Videos hier reinposten, damit ich euch daran erinnern kann dieses Spiel; bei Interesse; zu kaufen! Nur so können auch neue Games in dieser Reihe entstehen und die hat es echt verdient.


    Überlege bereits es auch runterzuladen und dann habe ich es halt doppelt , dafür einmal im Schrank. Werde ich aber spontan entscheiden. Eigentlich hab ich noch anderes zu zocken.

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  • Hier der Veröffentlichungstrailer für den Switch-Release. Ich muss ehrlich sagen, dass die Bilder zwischendurch echt gruselig sind, aber die musikalische Untermalung ist echt nicht passend.

    Ansonsten sieht das Spiel echt interessant aus, aber derzeit habe ich einfach keine Zeit dafür.


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    Wie gefällt euch der Trailer?

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Trotz einiger Spiele, die noch auf mich warten, auf die ich momentan aber keine Lust habe, hab ich mir spontan Maiden of the Black Water um 40 Euro im Playstation Store runtergeladen. 40 Euro sind erstmal doch eine Menge für ein Spiel, das schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, die Wertungen dazu sind auch nicht sonderlich rosig, viele Reviewer schreiben, dass das Spiel veraltet und repetitiv ist. Das ein oder andere Video konnte mich aber trotzdem überzeugen und schließlich wollte ich das Game ja schon auf der Wii U kaufen.


    Ich habe bisher nur den Prolog samt Tutorial und das erste Kapitel gespielt, was beides nicht mal eine Stunde lang ist, und konnte so einen ersten Einblick in Technik, Style und Gameplay erhalten.


    Das Spiel fühlt sich wirklich sehr veraltet an. Technik und Grafik wirken sehr last gen, man merkt sehr deutlich, dass es ein Wii U Spiel ist bzw. der Generation Xbox 360/Playstation3/Wii U entsprang. Die Charaktermodelle sind zwar hübsch an sich, aber vor allem Bewegungen oder Details wirken richtig veraltet.


    Die Umgebung wirkt auf den ersten Blick ebenso trist und detailarm. Ich habe ja ein paar Videos geschaut und dachte erst, dass es vielleicht nur eine bestimmte Gegend ist, aber diese Detailarmut haben viele Gegenden gemein. Könnte jetzt einfach pech sein, dass ich ausschließlich solche Stellen angesehen habe, aber ich vermute eher nicht.


    Der Sound ist bisher ok, ich mag die englische Synchro wirklich gerne, aber die deutschen Untertitel wirken schlampig und holprig übersetzt. Niemand würde so reden oder schreiben. Ich glaube, ich stelle auf Englisch um.


    Die Steuerung ist sehr holprig aber noch ok. Als erstes musste ich mal die bewegungssensitive Kamerasteuerung ausstellen, die ist grauenhaft, aber mit dem Action-Setting (ein freies Buttonmapping ist nicht möglich, man kann aus zwei vorgegebenen Button-Settings auswählen) komme ich eher zurecht, auch, wenn ich es mir gerne selbst gerichtet hätte.


    Rennen, Untersuchen und Fotografieren gehen schnell ins Blut über, auch, wenn die Sensititivät sehr hoch ist und ich den Sweet Spot noch nicht gefunden habe. Mit dem linken Stick die Richtung vorzugeben ist erstmal ungewohnt für mich, war es von anderen Spielen in letzter Zeit bisher anders gewohnt, aber das wird schon. Die Kamerasteuerung ist in Ordnung, die Geister im Tutorial waren aber auch keine Herausforderung, um das wirklich auf Herz und Nieren zu testen, in den Videos wirkte es aber auch nicht schwer. Man bekommt Punkte für gute Geisterfotos, mit denen man Camera Obscura verbessern kann, oder man kauft sich einen Swimsuit. Ratet, was ich gemacht habe?

    Als netten Bonus gabs für mich ein Ryza Kostüm, wobei ich nicht weiß, ob es wegen meines Atelier Ryza Spielstandes oder einfach so ist.


    Bisherirger Ersteindruck. Sehr janky wirkendes low budget Spiel. Ich kann sehen, woher die schlechten Wertungen warscheinlich kommen, aber ich habe schon größeren Mist gespielt. Nicht, dass das Spiel automatisch schlecht wäre, aber es ist halt absolut kein high budget Titel sonder fühlt sich sehr nischig an. Ich glaube aber, dass ich trotzdem Spaß damit haben werde.

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  • Das Setting hat mir bei Project Zero schon immer gefallen. Schön schaurig und gruselig. Ganz früher konnte ich mit der Kamera nichts anfangen.


    Ich habe keine Streitaxt, keine Pistole und kein Raketenwerfer, sondern nur eine Kamera? Laaaangweilig.


    Mittlerweile denke ich da auch ganz anders. Ich habe ja auch Layers of Fear gespielt oder auch zuletzt The Medium.


    Ich muss mir den Titel mal im Hinterkopf behalten, ich denke ich könnte durchaus Spaß damit haben. Ich habe aber momentan einfach keine Zeit. Bin noch gut beschäftigt und Forza Horizon 5 und Halo Infinite klopfen auch schon an der Tür 😉

  • Ich bin nun im fünften Kapitel und das Spiel gefällt mir immer mehr. Ich komme immer besser mit der Steuerung zurecht, auch, wenn mir doch der ein oder andere Phantom-Schnappschuss entgeht, weil ich immer verstehentlich R1 drücke, anstatt R2. Keine Ahnung, welche Gewohnheit das ist.


    Ich finde die Locations bisher auch völlig in Ordnung. Ich war in einem Wald, dann das abgebrannte Gasthaus (zweimal) und dann in Yuris Wohnung. Ich mag den Style des Spiels gerne, wenn auch durch diesen "Filter" viele Gegenden den selben farblichen Touch bekommen.


    Womit ich noch nicht so ganz klar komme, ist die Präsentation der Charaktere. Ich tu mir schwer, die Namen zu behalten, wer jetzt wen sucht. Es hilft auch nicht, dass man gleich drei spielbare Charaktere hat, jeder mit seinen eigenen Buddies und man ständig mit Sequenzen bombardiert wird, wo ich jetzt nicht weiß, ob es Visionen aus der Zukunft oder der Vergangenheit oder Gegenwart sind. Ich müsste mir mal eine Liste mit den Namen aufschreiben, denn ich komme da langsam durcheinander, vor allem, da die Notizen dann wieder neue Namen ins Spiel bringen, die mit dem Spiel jetzt direkt nichts zu tun haben, weil es keine spielbaren Charaktere sind, die aber für die Story wichtig wären. Dann wieder sieht man Geister und ich denke mir "das ist jetzt der oder der... oder?". An und für sich mag ich die Story, aber es ist eben sehr durcheinander, finde ich und die vielen Notizzettel und die teilweise seltsame deutsche Übersetzung helfen dabei nicht.


    Aber ich mag das Spiel. Die Geister zu bekämpfen macht noch Spaß, auch, wenn es sich schon etwas repetitiv anfühlt, aber es fühlt sich gut an, mehrere Fatal Frame Schüsse anzubringen und den Geist ordentlich zu treffen. Das Ryza Outfit ist übrigens wirklich süß, zerstört mit den hüpfenden Brüsten aber ein wenig das Setting und den Horror-Vibe, daher habe ich Yuri wieder umgezogen. Die anderen Outfits sind hübsch, aber wirken etwas unpassend (?) für so ein Horrorspiel? Da scheint doch ein guter Batzen Fanservice mit im Spiel zu sein. Da kommt der Geist von Virtua Fighter Xtreme Beach Volleyball wieder durch

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  • Leider ist dieses Spiel weiterhin kein Geheimtipp, wobei ich dies auch ehrlich gesagt nicht erwartet habe: Ich kenne den Wii U-Release und empfand diesen schon eher „mittelmäßig“ bis „in Ordnung“ – aber es hat eben auch den großen Vorteil (noch immer), dass es sich zwischen Spielen wie Resident Evil und Co. andersartig anfühlt.


    Es hat den japanischen Flair, den man z.B. auch bei der Siren-Reihe verspürt, und zeichnet sich dadurch definitiv aus. Leider sind die Hauptcharaktere eher Schachfiguren, welche man durch die durchaus spannenden Szenarien leitet, während sie selbst aber relativ blass bleiben.


    Loben möchte ich aber das Sound-Design. Dieses gefällt mir im Spiel, mitunter, am besten. Sehr atmosphärisch, meiner Meinung nach. Und auch, wenn das Gameplay rund um die Kamera recht simpel ist und man es vielleicht etwas modernisieren, aber auch anpassen könnte (falls es je einen neuen Titel geben wird), gefällt mir das Herzstück des Games in dem Sinne auch.


    Leider ist die Steuerung clunky, das Game ist optisch nicht sonderlich gut gealtert (wobei die Charakter mit einigen der Kostüme sehr süß aussehen).


    Es ist also absolut (weiterhin) kein totaler Reinfall, aber es ist auch kein besonderer Geheimtipp meinerseits. Wenn man aber voll Bock auf mal neuen Horror hat (und es vielleicht reduziert sieht), warum nicht? Wenn wir das Grundprinzip weiterhin sehen wollen, damit Horror mit „großem Namen“ neben Resident Evil und Co. existieren können, dann bietet es sich an diese Reihe zu unterstützen.

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  • Geheimtipp ist es wirklich keiner, aber, wie ich finde, doch eine Empfehlung wert für Leute, die auf traditionellere (Survival) Horror Spiele stehen, die ja in den letzten Generationen immer seltener geworden sind. Während mittlerweile die meisten kommerziellen Horror-Spiel releases entweder First Person Spiele sind, bei denen man meistens weglaufen muss und auf Jumpscares gesetzt wird oder es actionlastigere Spiele mit viel Body Horror ist, wird meinem Gefühl nach fast nur mehr der Indie Markt von klassischen Horrorspielen, wie es sie in der ersten Generation der Playstation gab, bedient.

    Project Zero Maiden of Blackwater fällt für mich aber in diese letzte Kategorie an Resident Evil 1 Spielen. Es ist stellenweise etwas janky, die Grafik an sich ist sehr veraltet und auch das Gameplay lässt hier und da Wünsche nach mehr Abwechslung offen, aber wenn man einen Knack für solche Horrorspiele hat (wie ich) die aber keine allzu nervigen Stellen haben, dann ist man goldrichtig.


    Bislang fühlt es sich sehr safe an. Die Kapitel sind unterteilt und lassen sich, nachdem sie freigeschaltet wurden, nach belieben auswählen. Man kann mit Punkten, die man durch das Bekämpfen von Geistern verdient, Kostüme und Verbesserungen (im Pausenmenü) der Kamera Obscura oder deren Linsen kaufen, wodurch das Spiel einen kleinen RPG-Touch bekommt. Durch Ränge und eben die freischaltbaren Goodies sowie multiple Schwierigkeitsgrade lädt das Spiel dazu ein, die selben Kapitel mehrmals zu spielen und vielleicht alle Geisterfotos oder fehlende Collectibles zu holen oder einfach noch ein paar Punkte zu ergattern, um seltene Filme oder Verbesserungen zu kaufen, wodurch das Spiel eine nette Dynamik und einen hohen Wiederspielwert abseits des Horrors bekommt.


    Das Spiel selbst ist etwas streamlined. Das heißt, es werden keine großen Risiken eingegangen. Die Levels sind ähnlich aufgebaut, man besucht auch die selben Levels mehrmals, wodurch deren eh schon etwas karge Ausstattung sich schneller abnutzt. Die Kämpfe fühlen sich erst etwas träge an, aber wenn man die Kamera erstmal aufgebessert hat und besseren Film verwendet, wirken sie schneller. Leider fehlt mir da etwas die Dynamik. Man kann zwar ausweichen oder Fatal Frame Shots machen, aber man muss fast immer den Geist erstmal angreifen, bevor er seinen Weakspot zeigt oder dich angreift - meist muss der Film gerade dann aufladen, was etwas nervig designt ist, aber das Spiel vergibt fehler, man bekommt einen shitton an Heilitems und Support Items und kann sie auch wahlweise kaufen, während es Bonuspunkte bringt, diese zu sparen. Ich finde das System sowohl lohnen als auch fordernd, da man hier und da auch etwas vom Pfad weggeht um bestimmte Gegenstände oder Events zu finden. Allgemein ist das Spiel aber super geradlienig bisher und lässt nicht viel Raum zum Erkunden, man kann auch praktisch immer durch R2 den Pfad einblenden, wo es weitergeht durch diese Schattenfigur.


    Dennoch macht das Spiel großen Spaß. Der Mix aus lohnendem Gameplay, leichtem Levelling, Kapiteleinteilung und der japanischen Horror Atmosphäre, dazu noch die hübsch designten Charaktere macht mir Spaß und für mich ist es jeden Euro wert, wenn auch 40 Euro für ein so altes und nicht mehr so richtig zeitgemäßes Spiel schon eine Ansage ist. Ich denke, dass man schon wirklich wohl fühlen muss im Genre und Setting, dass einem das Spiel die Summe wert ist. Dennoch glaube ich, dass man für sein Geld auch ein tolles Spiel mit hohem Wiederspielwert bekommt und einerseits gibts, wie gesagt, solche Games ja nicht mehr unbedingt häufig und andererseits erblickt vielleicht durch gute Absätze des Spiels das ein oder andere HD Remaster der ersten Teile das Licht der Welt

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  • Seit Jahren wollte ich Fatal Frame 5 bzw. Fatal Frame: Maiden of Black Water bzw. Project Zero 5 bzw. Project Zero - Priesterin des schwarzen Wassers bzw. Project Zero - PSDW (Letzteres klingt ja fast schon wie eine Krankheit à la Posttraumatische Störung durch Wackelzähne :ugly:) zocken. Obwohl das Spiel, damals wie heute, eher gemischte Wertungen erhalten hat, aufgrund seines Nischencharakters sicherlich schnell im Sale-Preis fallen wird und ich wirklich mehr als genug zum Zocken habe, musste ich gestern spät abends einfach zuschlagen. Ich konnte nachts vor lauter Vorfreude nicht mal ruhig schlafen, weil ich erst heute dazu gekommen bin, es tatsächlich auch anzuspielen.


    Mittlerweile gehöre ich ja ebenfalls zu den Leuten, die bei der Plattform die Qual der Wahl haben. Den schlechten PC-Port auf Steam habe ich mal direkt ausgeschlossen und auch die Switch-Version wollte ich mangels Leistung, Achievements etc. nicht kaufen, zumal ich die Hybrid-Konsole eigentlich ausschließlich für Exklusivtitel nutze. Entsprechend blieben nur noch PS4 oder Xbox Series X übrig. Im Zuge der Einweihung meiner Neuanschaffung, durfte sich letztere Konsole über neues Futter freuen. Das Spiel ist auf dem Blatt Papier nämlich Next-Gen optimiert und der Series X Controller hat auch das wesentlich bessere Rumble als Sony's DualShock 4, was besonders bei den Cutscenes einen tollen Ersteindruck hinterlassen hat. Darüber hinaus ist es sicherlich für zukünftige Releases von japanischen Spielen vorteilhaft, wenn man deutlich macht, dass auch auf der Xbox und nicht nur der PlayStation Nachfrage hierfür besteht.


    Obwohl ich Teil 1 und das Remake des Zweiten bereits im Schrank habe, ist Project Zero 5 nun mein erster Kontakt mit der Reihe. Es war das Spiel, durch das ich damals auf die Reihe aufmerksam geworden bin. Die Vorgänger werden natürlich auch irgendwann nachgeholt. Teil 3 besitze ich aufgrund der sehr hohe Preise nicht und der vierte hat es ja leider nicht in den Westen geschafft. Wenn das Spiel nun etwas Erfolg verzeichnet, darf man ja auf mehr Futter hoffen, auch wenn ich noch Einiges zu Knabbern vor mir habe.


    Vermutlich ist es nach dem Prolog und ersten Kapitel noch viel zu früh für einen Ersteindruck, aber ich wollte einfach schildern, wie sehr ich mich auf das Spiel gefreut hatte. Das Fotografieren mit der Camera Obscura ist definitiv umfangreicher als erwartet und noch lange nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Vor allem bei den Erscheinungsbildern bin ich oftmals zu langsam, sodass die Geister schon wieder verschwunden sind, bevor ich sie ins Visier nehmen oder eben den Auslöser betätigen konnte. Gar nicht so leicht. Luigi's Mansion mal ausgenommen, handelt es sich hierbei wohl auch um mein erstes Videospiel mit Geistern. Aufgrund des Genres werden immer wieder Vergleiche mit den großen Marken wie Silent Hill oder Resident Evil gezogen, aber da die Gegner dort nicht einfach aus dem Nichts auftauchen und sich genauso schnell wieder in Luft auflösen können, lässt sich Project Zero meines Erachtens kaum ordnungsgemäß damit vergleichen. Die Atmosphäre ist eine ganz andere und sie gefällt mir sehr gut.


    Das Spieltempo zu Beginn ist sehr langsam und somit gewöhnungsbedürftig. Sowohl eigene, als auch gegnerische Bewegungen sind eher gemächlicher Natur, um mehr Spannung zu erzeugen. Empfinde ich beim Öffnen von Türen oder Greifen von Gegenständen aber als durchaus ansprechend. Das grafische Niveau von PS3/X360/WiiU stört mich keineswegs, denn ich finds bis heute ziemlich hübsch. Die Sensivität der Steuerung ist extrem hoch. Das gilt nicht nur für das Laufen, sondern auch die Menüführung. Leider lässt sich nur die Kameraempfindlichkeit einstellen, sowohl beim Erkunden, als auch Fotografieren, nicht jedoch erstere zwei Punkte. Auch hierbei handelt es sich bestimmt um reine Gewohnheit. Bei der Steuerung habe ich bislang nur den klassischen Modus getestet, werde mich demnächst aber auch mal am Aktions-Modus versuchen. Jedoch glaube ich, dass ich mir besser den klassischen angewöhnen sollte, wenn ich die älteren Teile noch nachholen möchte.


    Ich hab sehr viel Bock aufs Weiterspielen, werde jedoch nur langsamer als ihr vorankommen, da ich dank Halloween u.a. gerade sehr viel Spaß an MediEvil und generell oftmals mehrere Sachen parallel laufen hab.

    Man bekommt Punkte für gute Geisterfotos, mit denen man Camera Obscura verbessern kann, oder man kauft sich einen Swimsuit. Ratet, was ich gemacht habe?

    Als netten Bonus gabs für mich ein Ryza Kostüm, wobei ich nicht weiß, ob es wegen meines Atelier Ryza Spielstandes oder einfach so ist.

    [...]

    Das Ryza Outfit ist übrigens wirklich süß, zerstört mit den hüpfenden Brüsten aber ein wenig das Setting und den Horror-Vibe, daher habe ich Yuri wieder umgezogen. Die anderen Outfits sind hübsch, aber wirken etwas unpassend (?) für so ein Horrorspiel? Da scheint doch ein guter Batzen Fanservice mit im Spiel zu sein. Da kommt der Geist von Virtua Fighter Xtreme Beach Volleyball wieder durch

    Ich kenne Atelier Ryza nicht, hab das Kostüm allerdings auch bekommen. Das erhalten alle Frühkäufer bis einschließlich 11.11.2021 geschenkt und wird später wohl kostenpflichtig angeboten. Leider ist es in Cutscenes minimal buggy und auch generell nicht unbedingt meine erste Wahl, denn ich finde Yuri's Standard-Outfit bereits extrem hübsch. Bei den Brustbewegungen sollte es keinen Unterschied zwischen den Kostümen geben. Dein Vergleich zu Dead or Alive Xtreme Beachvolleyball ist aber gar nicht so abwegig, da die Charaktermodelle damals auf Grundlage von Dead or Alive 5 erstellt wurden, insbesondere was die nasse Kleidung betrifft.


    Da ich nach Kapitel 1 noch keine Verbesserungen für die Kamera, sehr wohl jedoch neue Kleidung kaufen kann, liegt es selbstverständlich auf der Hand, dass ich meine vielen Punkte erst mal für den Badeanzug ausgeben sollte, verstehe ich das richtig? :woot2:

    Die Zelda- und Samus-Kostüme der WiiU sind leider nicht mehr dabei.

    Ich muss ehrlich sagen, dass die Bilder zwischendurch echt gruselig sind, aber die musikalische Untermalung ist echt nicht passend.

    Ansonsten sieht das Spiel echt interessant aus, aber derzeit habe ich einfach keine Zeit dafür.

    Wie gefällt euch der Trailer?

    Eben aufgrund dieser Musik fand ich den Trailer nicht sehr sehenswert. Er fängt einfach überhaupt nicht die Atmosphäre des Spiels ein. Dazu müsste man sich schon Gameplay ansehen, aber das hatte ich aus Spoilergründen nicht gemacht (nur damals zum WiiU Release den ersten Part eines Let's Plays) und nicht bereut, damit ich es selbst erleben darf. Spontan würde ich allerdings sagen, dass das Game zu düster für deinen Geschmack und generell nicht für Jedermann geeignet ist.

  • Das Fotografieren mit der Camera Obscura ist definitiv umfangreicher als erwartet und noch lange nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Vor allem bei den Erscheinungsbildern bin ich oftmals zu langsam, sodass die Geister schon wieder verschwunden sind, bevor ich sie ins Visier nehmen oder eben den Auslöser betätigen konnte.

    Manche der Erscheinungen bieten dir auch nur ganz wenig Zeit, ein Foto zu schießen. Mittlerweile bin ich mit der Kamera schon schneller, als mein Schatten, aber das Zielen funktioniert nicht immer tadellos, weil ich den Geist manchmal nicht sofort finde und manche dieser Geister sind gefühlt nur Bruchteile fotografierbar, bspw. wenn sich ein Geist wo runterstürzt oder so. Das wäre dann etwas für Completionists, diese Geister zu erwischen, weil man ja schon gut wissen muss, wo sie auftauchen. Manche sind sehr offensichtlich, bei anderen hört man ein kurzes Geräusch und der "Item-Indikator" wird angezeigt, aber selbst da muss man erstmal suchen. Beim ersten Durchspielen gefühlt unmöglich einige Geister zu erwischen.



    Empfinde ich beim Öffnen von Türen oder Greifen von Gegenständen aber als durchaus ansprechend.

    Yuffie Gibt es denn einen Trick, beim Zugreifen dieser Geisterhand legitim auszuweichen? Gefühlt gibt es keinen Unterschied oder keine Anzeichen und wenn die Hand da ist, hat man wirklich nur Sekundenbruchteile Zeit, die R2 Taste loszulassen. Manchmal gelingt es mir, aber meistens nicht, obwohl ich den Trigger nur ganz leicht antippe und zum Zeitpunkt, wenn die Hand erscheinen könnte, gefasst bin.



    Das gilt nicht nur für das Laufen, sondern auch die Menüführung. Leider lässt sich nur die Kameraempfindlichkeit einstellen, sowohl beim Erkunden, als auch Fotografieren, nicht jedoch erstere zwei Punkte. Auch hierbei handelt es sich bestimmt um reine Gewohnheit

    Ich denke, das liegt daran, dass das Spiel ursprünglich für die Wii U Mote konzipiert wurde, welche man als Fotoapparat verwendet. Das geht bspw. auf der Playstation auch mit dem Controller, funktioniert aber meiner Meinung nach wirklich nicht gut. Mich irritiert meist, dass ich mit dem linken Stick den Charakter lenke, das finde ich ungewohnt, weil ich kann mit dem rechten Umschauen und ein wenig lenken und mit dem linken Stick viel lenken. Da ist die Steuerung sehr sensitiv. Ich gewöhne mich langsam daran. Was mich eher ein wenig stört, ist, dass man bei den Kämpfen oft in enge Räume gepfercht ist und wenig Mobilität hat. Man kann zwar im richtigen Moment ausweichen, aber meistens wird man einfach getroffen, weil die Kämpfe nicht so super dynamisch rüberkommen.



    Leider ist es in Cutscenes minimal buggy und auch generell nicht unbedingt meine erste Wahl, denn ich finde Yuri's Standard-Outfit bereits extrem hübsch. Bei den Brustbewegungen sollte es keinen Unterschied zwischen den Kostümen geben.

    Das ist mir auch schon aufgefallen. Bspw. das Ryza Outfit hat ja diese lange "Bluse" und die Buggt oftmal rum, wie ein Cape. Auch das mit dem wackelnden Brüsten ist mir aufgefallen. Bspw. beim Swimsuit und Ryza wackeln sie, beim Normalen nicht (so sehr?). Und Yuris Brüste kommen mir bspw. mit dem Swimsuit überproportional groß vor?



    insbesondere was die nasse Kleidung betrifft.

    Netter Touch beim bspw. Swimsuit Outfit, das ja weiß ist. Aber keine Ahnung, ich denke mir da, dass da echt jemand Zeit für sowas investiert hat. Und das Spiel wirkt an manchen Stellen super Janky. Hätte man statt wackelnden Busen und diesem Transparenz-Effekt nicht besser Bugfixing betreiben und den Jank beseitigen können?



    Da ich nach Kapitel 1 noch keine Verbesserungen für die Kamera, sehr wohl jedoch neue Kleidung kaufen kann, liegt es selbstverständlich auf der Hand, dass ich meine vielen Punkte erst mal für den Badeanzug ausgeben sollte, verstehe ich das richtig?

    Die Kamera kannst du nur im Menü (Viereck bei der Playstation) im Unterpunkt bei "Kamera" und dann "Optimieren" verbessern. Hatte ich erst im vierten Kapitel gefunden, weil es nicht erklärt wurde oder ich es vielleicht übersehen habe. Dort kannst du Stärke der Schnappschüsse, Aufladezeit und Reichweite an der Kamera selbst (jeder seine eigene, dh. Ren muss auch nochmal verbessern) sowie die einzelnen Linsen verbessern. Kosten teilweise sehr viel und lassen sich dreimal steigern, jede Stufe kostet noch mehr. Es lohnt sich aber darauf zu sparen, finde ich.

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  • Ich bin jetzt beim zwölften Tropfen und dürfte, wenn ich der Achievement Liste trauen kann, fast am Ende sein.


    Mein guter erster Eindruck ist soweit geblieben, allerdings ist er auch nicht besser geworden.


    Zur Technik und dem Gameplay habe ich eh schon das Meiste gesagt. Mir fällt immer wieder auf, dass die Geisterkämpfe halt in sehr engen Räumen stattfinden, wo man sich kaum bewegen kann. Das Ausweichen hilft zwar, aber man befindet sich dann oft im Geist selbst und kann Treffer nicht vermeiden. Ich finde es auch schade, dass man Geister oft erst treffen muss, bevor sie zum Angriff übersetzen, wodurch ich mich manchmal etwas um die Fatal Frames betrogen fühle. Es passiert mir auch häufig, dass ich abdrücke, wenn der Rahmen rot ist, aber es nicht zählt - gerade bei Geisterangriffen - und dann muss ich den Schaden einstecken.


    Die Story wird hauptsächlich durch kurze Cutscenes aber viel mehr noch durch die Notizen erzählt, was ich ein wenig schade finde. Ich lese die Notizen gerne, viele davon sind auch interessant, aber man bekommt im Spiel gefühlt nur einen Bruchteil dessen zu sehen, was man in den Notizen liest. Ein klarer Fall von Show, don't tell für mich. Die Präsentation ist auch für die Fische. Das Spiel besteht gefühlt nur daraus, dass jemand auf den Berg geht und man ihn zurückholt. Mehrmals. Und eine Menge Fanservice, die zwar nett ist, aber nichts zum Spielgefühl oder der Story beiträgt.


    Leider haben sich die Kämpfe und Umgebungen schon sehr bald abgenutzt. Gefühlt gibt es nur drei oder vier Gegenden, in die man zwei oder dreimal geworfen wird. Und die Gegenden an sich ähneln sich sehr. Beispielsweise schauen alle Schreine oder Häuser im Inneren sehr ähnlich aus. Ich könnte nicht sagen, ob ich im Nebelhaus bin oder in einem der Schreine. Hier hat mein erster Eindruck, dass es sehr wenige Details gibt, die Umgebung karg ausschaut und sich zu oft wiederholt, leider nicht getäuscht. Manche der Umgebungen mag ich sehr, wie das Haus des Antiquitätensammlers, aber viele andere Umgebungen wirken vom Flair her einfach zu ähnlich.


    Da ich sicherlich bald durch bin, erlaube ich mir mal ein erstes Fazit - sollte sich das noch großartig ändern, schreibe ich das. Das Spiel ist gut, hat ein paar, wie ich finde, lohnende Elemente, wie das Aufleveln durch Punkte, die Kapitelwahl mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sammelbare Gegenstände, Geisterfotos, aber manche der Dinge werden von ihrer Präsentation oder schlechtem Design einfach zurückgehalten. Ich finde die Geisterfotos zwar nett gemacht und es ist richtig befriedigend, mehrere Geister mit rotem Rahmen ordentlich wegzuballern und viele Punkte einzuheimsen, aber oft gehe ich nur rückwärts und schieße 3-4 Fotos, bis genug Ziele da sind, dass ich einen Fatal Frame Shot machen kann. Die unterschiedlichen Linsen bringen etwas Abwechslung, aber die aufzuladen kostet meiner Meinung nach zu viel Energie, wodurch sich der Nutzen in Grenzen hält. Die Protagonisten steuern sich auch etwas janky, wodurch die Kämpfe auch nicht besser werden. Die Story enttäuscht mich etwas. Das Feeling und Setting sind nett, auch kann mich der Vibe der Umgebung packen, aber irgendwie fühlt es sich so an, als würde das Spiel ohne Höhepunkt dahintümpeln. Es gab bisher keine großen Enthüllungen, die man eh nicht schon meilenweit riechen konnte und die Storyelemente, warum man auf den Berg muss, wiederholen sich ständig. We get it, der Berg zieht Leute an, dass sie sich umbringen und es gibt dieses uralte Ritual, das auch eine Rolle dabei spielt. Die Passagen mit der schwarzen Priesterin sind super nervig, aber kurz und gut machbar, ich bin da schlimmeres gewöhnt. Alles in allem eben, wie gesagt, eine gute Erfahrung für Retro Survival Horror Enthusiasten, das aber meiner Meinung nach seine Schwerpunkte falsch setzt und weniger Fanservice, dafür besser geschriebene Story und mehr Abwechslung beim Leveldesign gut vertragen hätte können.

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  • Nach ~15 Stunden, vielleicht auch etwas weniger, habe ich Project Zero: Maiden of Black Water durch. Ich habe auch die zusätzlichen vier kurzen Thread-Missionen mit der Kunoichi Ayane gespielt, die sich gerne die Hose etwas weiter raufziehen hätte können. Wer bis dahin noch nicht überzeugt war, dass das Spiel viel Fanservice bietet, wird es nach den zusätzlichen Missionen sein.


    Wie schon gedacht hat sich meine Meinung nicht geändert. Das Spiel ist gut, stellenweise gefielen mir Sachen sehr (RPG-Elemente, Stimmung/Vibe/Atmosphere, Setting), andere Sachen weniger (Technik, Steuerung, wenig Abwechslung).


    Es gab keine wirklich nervigen Stellen, das Spiel (Normal) war wirklich sehr einfach, ich bin kein einziges Mal gestorben, man hat Tonnen an Heilitems und könnte, wenn es tatsächlich zu schwer wird, auch Heilitems durch Punkte grinden und kaufen, wodurch aber die Punktezahl sinkt (außer, man verwendet nur Spiegelsteine). Leider waren die Kämpfe am Ende dann sehr repetitiv, ich habe mich auch öfters ärgern müssen, weil ich fand, dass die Fatal Frames nicht immer richtig erkannt wurden oder man manchmal wegen der Kampfräume billige Treffer einstecken musste. Die Kämpfe waren auch stellenweise sehr zäh, außer, man verwendet sehr starke (aber seltene) Filme. Dadurch sinken aber die Punkte und man möchte Punkte für ein S+ (SS) Rating und zum Aufleveln. Ein S+ habe ich allerdings nur in vielleicht einem Viertel der Kapitel geschafft, sonst A und S, einmal B (erster Tropfen), weil dort die erforderliche Punktzahl keine Fehler zulässt.


    Der Endboss war ziemlich nervig. Nicht schwer, sondern nervig, weil ich nicht gecheckt habe, dass man


    Daher habe ich seine Phasen jeweils fünf Mal gemacht, bis ich es endlich kapierte, dass man das machen muss.


    Es gibt auch im Spiel mehrere Enden pro Charakter. Manche Enden sind offensichtlich, andere nicht. Sie unterscheiden sich am Ende durch kleine Clips. Ich habe mir nur jeweils ein Ende geholt, weil man dafür sonst die sehr lange (1 1/2 Stunden beim ersten Durchgang) letzte Mission machen muss inklusive zwei Endkämpfe.


    Eigentlich wollte ich noch ein wenig Punkte sammeln, S+ Ranks holen und die Kamera upgraden, aber die Technik und unskippable Cutscenes (nicht Filmsequenzen) sowie das langsame und sich wiederholende Gameplay hindern mich daran. Daher habe ich mich vorerst dagegen entschieden. Auch, wenn Kostüme und ein extra Objektiv, das man bekommen könnte, schon Anreiz bieten würden.

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    "Because it was hilarious!"

  • Keine Ahnung, warum jetzt schon Zahlen veröffentlicht werden, die eigentlich bis zum März gezählt werden, aber was soll es:


    Das Fatal Frame: Maiden of Black Water Remaster hat sich seinem Release im Oktober ganze 340.000 Einheiten verkauft. Natürlich klingt diese Zahl im Vergleich zu anderen, großen Titeln wenig, aber bitte bedenkt: Es ist ein Nischen-Horror und dafür sind die Zahlen relativ gut. Leider finde ich keine Zahlen, wie viel die anderen Spiele pro Finanzjahr gemacht haben.


    Eventuell wird die Reihe aber eine Zukunft haben!

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  • The Snitch, ein bekannter Leaker der in letzter Zeit durch seine extreme Treffsicherheit bekannt geworden ist. U.A. konnte er das Crisis Core Remaster vorhersagen, den genauen Release-Termin des TLoU-Remakes und auch schon einige heimische Nintendo-Sachen, wie Bayonetta 3 hat er vorhergesagt... und nun teast er an, dass es einen Re-Release des numerisch vierten Teils geben wird.


    Zumindest lese ich dies aus der Emoji-Folge seines Posts innerhalb des offiziellen Snitch Discord Servers raus:


    (Der vierte Teil heißt Mask of Lunar Eclipse!)

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  • Zumindest lese ich dies aus der Emoji-Folge seines Posts innerhalb des offiziellen Snitch Discord Servers raus:

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    Und da ist es auch schon. Das vierte Game (Maks of the Lunar Eclipse) wird Anfang 2023 für PS4, PS5, Switch, Xbox One, Xbox Series und den PC (via Steam) erscheinen.


    Ich werde es kaufen, um die Reihe zu unterstützen, glaube aber nicht, dass ich es sofort zocken werde. Dazu finde ich es einfach nicht gut genug, würde mir aber einfach einen neuen Titel wünschen... aber wenn schon Teil V und Teil IV nun geportet / remastered werden, ist es vielleicht nicht so unrealistisch zu hoffen?

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  • Sehr cool, ich freue mich sehr! Die Serie hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich mochte Maiden of Black Water richtig gerne und fand es auch nicht zu sehr in die Jahre gekommen. Hier und da hätte es schon Dinge gegeben, die man verbessern hätte können aber für mich hat gezählt, dass ich großen Spaß damit hatte und viele der Missionen mehrmals wiederholte. Dementsprechend freue ich mich auch darauf, dass der vierte Teil ein Remaster bekommt und hoffe natürlich auch auf weitere Releases. Schön, dass auch eher "unbekanntere" Games heute noch erscheinen, selbst, wenn die Verkaufszahlen nicht so hoch sind.

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