Kirby & die wundersame Spiegelwelt

  • Kirby & die wundersame Spiegelwelt


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    Kirby & die wundersame Spiegelwelt (Kirby & the Amazing Mirror) ist am 02.07.2004 für den Game Boy Advance erschienen.


    In dem Jump 'n Run kann Kirby wie gewohnt Gegner einsaugen und ihre Fähigkeiten imitieren. Im Gegensatz zu anderen Spielen der Kirby-Serie läuft man hier aber nicht einen Level nach dem anderen ab, sondern befindet sich in einer großen Welt, der so genannten Spiegelwelt, die über zahlreiche Spiegeltore vernetzt ist. Die Welt besteht aus neun Regionen von der Regenbogenroute bis zur Honiggalaxie. In den Regionen gilt es, Spiegelscherben zu finden, um ein zerstörtes Portal wiederherzustellen und den in der Spiegelwelt gefangenen Meta Knight zu befreien. Es sind Schalter verteilt, die die Regionen miteinander vernetzen und so leichter zugänglich machen, und zahlreiche Truhen mit Essen, Karten und Kleinigkeiten wie Musik und Farbsprays.


    Ebenfalls anders ist, dass Kirby nicht mehr allein ist, sondern mit einem Walkie-Talkie drei Freunde rufen kann, die ihm helfen. Sie können Kirby Lebenskraft schenken, Gegner und Bosse besiegen und die Welt eigenständig erkunden.


    Außerdem gibt es drei Minispiele, in denen man allein oder im Mehrspielermodus um die Wette mampfen, bohren oder surfen kann.


    Kirby & die wundersame Spiegelwelt gibt es für den Game Boy Advance und als Downloadtitel im Nintendo eShop der Wii U.



    Offizieller VC-Trailer zum Spiel




    Weitere Informationen:

  • Dann mache ich mal den Anfang.


    Also, mir hat das Spiel schon ziemlich gefallen. Wie im Eingangspost gesagt, ist es kein typisches Kirby, da es nicht linear ist, sondern man sich zwischen mehreren Welten hin und her bewegt. Ziel ist es, alle Spiegelscherben zu finden.


    Zunächst jedoch die negativen Punkte, die ich einmal erwähnt haben möchte. Was mir lange Zeit Probleme bereitet hat, ist, dass einem nur sehr wenig erklärt wird. Man wird geradezu an einen Ort geworfen und weiß zunächst einmal gar nicht so recht, was man überhaupt tun soll. Nachdem man als erstes den Intro-Level durchlaufen hat, landet man in einen zentralen Raum, von dem aus man im Laufe des Spielfortschritts Zugang zu immer mehr Welten haben soll. Aber auch Welten sind jeweils untereinander vernetzt. Zu Beginn gibt es nur ein Tor zur ersten Welt. Hier einmal die Karte von Welt 1 zur Veranschaulichung:



    In Wirklichkeit sieht man natürlich nur die Räume, die man schon besucht hat - für die vollständige Map muss man zuerst eine große Truhe mit der Karte finden, die irgendwo in dieser Welt versteckt ist. Was gar nicht klar ist, ist, was die einzelnen Symbole bedeuten. Ich möchte daher jedem, der ähnliche Probleme haben sollte, hier etwas Aufklärung anbieten:


    1. Wie kann man im Hauptraum Zugang zu mehr Welten bekommen?



    2. Hat man die Karte noch nicht gefunden, sieht man in der Map einen anders gefärbten quadratischen Bereich. Was bedeutet das?



    3. Wann ist ein Raum wie im Bild oben orange, wann gelb und wann gelb leuchtend? Was bedeuten die Pfeile in der Map? (Dieses Wissen hilft sehr, wenn man auf 100 % spielt.)



    4. Warum steht in manchen Räumen "ZIEL"?



    Ein wertvoller Tipp, den man auch nur im Handbuch des Spiels findet und der viel sinnloses Herumlaufen spart: Wenn man L drückt, dann kann man einen Warp-Stern rufen und so direkt zum Hauptraum zurückgelangen!


    5. Woher weiß ich, wo ich die Spiegelscherben suchen soll?



    6. Warum tauchen die Bosse immer wieder auf?



    Nun aber kurz zu den positiven Punkten: das Spiel hat trotz mangelnder Erklärungen, die ich nun nachliefern wollte, echt Spaß gemacht. Die Musik mag ich ziemlich gern, denn obwohl sie typisch Kirby ist, ist sie schon etwas anders. Einige Themen werden auch in späteren Teilen verwendet. Auch das Spielen zu Viert, also mit drei computergesteuerten Kirbys, war ganz interessant und manchmal witzig, auch wenn (oder gerade weil) sie eine eher niedrige Intelligenz haben. Dennoch hat mir das Teamwork oft in misslichen Lagen geholfen, manchmal haben sie mir sogar bei einem Bosskampf die ganze Arbeit abgenommen oder mir Lebenspunkte und unfreiwillig Fähigkeiten geschenkt.


    Ein Plus gegenüber anderen Kirbys ist der Endkampf. Kirby-Spiele haben typischerweise lange Endbosskämpfe mit mehreren Phasen. Wenn man verliert, dann muss man nicht alles von vorn machen, sondern macht mit der Kampfphase weiter. Wenn ich beispielsweise an Kirby's Adventure denke, war das hier schon eine große Erleichterung.


    Und am Ende hatte ich auch meine hart erarbeiteten 100 %.

  • Tja, was soll ich groß sagen, außer: Kirby And The Amazing Mirror ist eines meiner Top5 Spiel.


    Ich liebe dieses Spiel einfach fast bedingungslos.

    Es ist quasi ein Open-World-Game, denn die Rainbow-Rout verbindet alle Level miteinander. Es ist teilweise wirklich schwer den Zugang in jede Welt zu finden. Für den Olive Ocean habe ich ewig gebraucht.


    Dafür ist der Wiederspielwert relativ hoch. Statt den streng aneinandergereiten Leveln in Nightmares in Dreamland oder auch in Squeak Squad kann man hier erkunden und immer wieder an seine Lieblingsstellen gehen.


    Kirby hat im Vergleich zum Vorgänger auch eine ganze Menge mehr drauf. Solche Copy Abilities wie Sword können nun mit Pfeil-nach-oben und Attacke einen neuen Move.


    Das einzige blöde an dem Spiel ist, dass die Funktion mit den Roten, Grünen und Gelben Kirby nicht so richtig funktionieren. Es gibt teilweise Blöcke die nur zu viert weggesaugt werden können, aber an manchen Stellen wollen die anderen Kirbys einfach nicht mit Saugen und so bleibt einem teilweise eine Passage im Mustard Mountain verwehrt. Insgesamt ist das Feature mit dem Phone etwas überbewertet.


    Ein wenig leichter ist das Spiel im Vergleich zu Nightmare in Dreamland auch, allerdings gibt es Passagen wie den genannenten Olvie Ocean, die einen zum Rande der Verzweiflung bringen können.


    Edit: Nicht zu vergessen sind auch die Neuerungen wie Farben für Kirby. Ihr könnt beim Start auswählen ob ihr in Schwarz, Blau oder im klassischen Pink rumrennen wollt.


    Wie schon oben erwähnt, ich liebe dieses Spiel einfach und kann nur jedem der Jump'n'Run mag mal das Spiel einzuwerfen. Leider habe ich das Konzept eines Open-World-Jump'n'Run Spiels nie wieder in dieser Form gesehen.

  • Das einzige blöde an dem Spiel ist, dass die Funktion mit den Roten, Grünen und Gelben Kirby nicht so richtig funktionieren. Es gibt teilweise Blöcke die nur zu viert weggesaugt werden können, aber an manchen Stellen wollen die anderen Kirbys einfach nicht mit Saugen und so bleibt einem teilweise eine Passage im Mustard Mountain verwehrt.

    Stimmt, das lief nicht immer ganz optimal. Manchmal ist man einfach auf die Hilfe von einem oder mehreren Freunden angewiesen, aber es war dann auch manchmal ein Problem, wenn sie nicht das gemacht hatten, was sie in der Situation machen sollten, um weiterzukommen. Wie in dem Raum in Mustard Mountain. Ich habe auch immer das Gefühl gehabt, dass sie sich nicht selten gern selbst gekillt oder den Spieler durch Schubsen behindert haben. Von daher kann man sagen, dass die KI der Kirbys nicht immer die Beste war, dennoch hat das Spiel einfach Spaß gemacht.