Black Clover


  • Dieser Fantasy-Shōnen von Yūki Tabata läuft seit Februar 2016 im wöchentlichen Shōnen Jump und umfasst in Japan derzeit 32 Bände. Bei uns läuft der Manga seit Ende 2016 via Tokyopop, wo kürzlich der 30ste Band veröffentlicht wurde. Die Geschichte basiert auf einem One-Shot aus 2014.


    Neben diversen Light Novels und OVAs gibt es auch einen Anime der von Oktober 2017 bis März 2021 in gesamt 170 Episoden lief. Die Serie kann man (auch ohne Abo) via Crunchyroll anschauen.


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    Asta und Yuno könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Asta tollpatschig, laut und ohne magische Fähigkeiten ständig für Aufruhr sorgt, ist Yuno stets besonnen, ruhig und besitzt ein angeborenes Talent für Magie. Doch ein Versprechen verbindet sie, denn sie wollen beide König der Magier werden und geben alles dafür, ihr Ziel zu erreichen. Und so kommt es, dass aus den Kindheitsfreunden Rivalen werden.

    (Via Tokyopop)


    Kennt ihr den Anime oder Manga?


    Ich muss sagen: ich habe dem Anime nicht unbedingt Recht getan, auf der anderen Seite sollte ein Shōnen-Werk mich möglichst schnell überzeugen, weil ich einfach eine riesige Auswahl auf dem Markt habe und da der erste Eindruck irgendwie schon ausschlaggebend ist.


    Und der erste Eindruck ist: Das fühlt sich einfach wie ein „alter“ Genre-Vertreter an, der zudem auch noch einen brutal nervigen Hauptcharakter hat (so, wie ich damals bei Naruto empfunden habe, um ehrlich zu sein).


    Allerdings wird die Serie (egal in welcher Form, wobei ich beim Manga nicht aktuell bin) merklich besser, sodass es sich vielleicht nicht abheben kann, wie andere „super“ Serien (a la Jujutsu Kaisen), aber trotzdem in seinem Metier unterhaltsam sein kann. Asta wird tatsächlich auch weniger nervtötend.


    Der Stil des Manga ist in Ordnung, aber nichts, was ich nicht schon besser (aber auch schlechter) gesehen hätte. Der Anime hat leider eine sehr inkonsistente Qualität, was bei 170 Episoden am Stück zwar nicht verwunderlich ist, für mich als Zuschauer aber jetzt auch keine „Ausrede“… teilweise sind die Kämpfe richtig geil und dann kommen 15 Episoden, die absoluter Standard sind…


    Aber: neben dem Opening, welches ich als Video verlinkt habe, liebe ich auch noch Opening #7 und Opening #10, wobei die Serie da generell gut vorlegt.


    Eine generelle Empfehlung ist schwer zu geben… wer „Old School“ Shōnen mag und vielleicht eher klassische Genre-Unterhaltung sucht, der wird hier definitiv bedient sein. Wer auf der Suche nach dem nächsten Twist ist, der das Genre irgendwie anhebt, der wird hier vielleicht eher enttäuscht.

    Veni, veni, venias,
    Ne me mori facias

  • Ich habe den Manga mal angefangen, aber er konnte mich nicht so wirklich überzeugen, da ich die ganze Zeit dachte, dass ist irgendwie Naruto, nur mit Zauberern. Dabei kommt auch die "Naruto-Formel" zum Tragen. Der hellhaarige Held ist komplett untalentiert, während der dunkelhaarige Freund/Rivale ein absolutes Genie ist. Auch konnte Plot dann nicht so zünden, weswegen ich schnell aufgehört habe.


    Aber vielleicht gebe ich dem Ganzen irgendwann noch eine Chance.

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Da man es auf Crunchy sogar ohne Abo anschauen kann, würde ich vielleicht empfehlen erst Mal da einige Episoden zu gucken. Den Anfang fand ich auch wirklich ziemlich beschissen (wobei mir die Kritik, dass es einfach wie Naruto ist, immer etwas uninformiert vorkommt, da so ca. 75% der Shōnen-Vertreter (Fighting, Sports usw.)) genau diese Prämisse haben und Naruto es siiiicher nicht erfunden hat), aber es wird definitiv besser, wenn auch nicht bombastisch.

    Veni, veni, venias,
    Ne me mori facias

  • Ich denke der Vergleich mit Naruto rührt daher (auf jeden Fall bei mir so), dass ich nicht zig Vertreter des Genres kenne. Viele Shonen gehen ja den Weg des "superstarken" Protagonisten. Schaut man sich z.B. One Piece oder Dragonball an, so sind Ruffy und Son Goku extrem stark und am Anfang ihrer Stories quasi unaufhaltsam. Auch bei HunterxHunter ist Gon sehr stark, auch wenn hier schnell Figuren eingeführt werden, die stärker sind. Dennoch ist er innerhalb seiner Story kein "Versager". Naruto ist für mich der erste Vertreter des Genres gewesen, wo eben der Protagonist nicht sehr stark ist, sondern anfangs schwach ist und zumeist scheitert. Deswegen kam mir bei Black Clover eben direkt der Vergleich. Ist halt meine "Bubble".

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Black Clover ist seit einiger Zeit in einer Pause, da sich der Mangaka auf den finalen Arc vorbereitet. Ein ehemalige Arbeitskollege hat mir immer von den Manga geschwärmt, aber auch hingewiesen das der Anfang noch schwach ist. Er entwickelt sich erst später.. habs auch mal angefangen, aber puh. Da muss ich einiges an Sitzfleisch haben, bevor es für mich klickt macht. Evtl lese ich es dann wenn er komplett abgeschlossen ist.

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    I’m just watching a bad dream I never wake up from.


    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop