Alles rund ums Thema Star Wars

  • Star Wars ist ein großes Thema. Neben den 9 Teilen der Skywalker-Saga gibt es diverse zusätzliche Projekte rund um dieses Universum. Ob ihr nun Fans der Originale seid, die Prequels oder die Sequels mögt oder euch komplett dem EU oder den Serien verschrieben habt... hier könnt ihr nach Herzenslust über Star Wars diskutieren, in all seinem Facettenreichtum!




    SuperMario82 ich konnte an Clone Wars ganz entspannt rangehen, da ich nie ein großer Fan des EU war. Die alte Thrawn Trilogie mochte ich, aber danach wurde ws sehr konfus.

    Ich fand gut, wie die Geschichten um Mandalore und die Dunkelheit im Anakin gestaltet wurden...


    Ich findes es auch toll, dass es Figuren aus Clone Wars zu Mando geschafft haben. Bo Katan und Ahsoka live zu sehen... unglaublich! Dabei hat Mando es aber so geschickt angestellt, dass die Figuren ihre Showtime hatten, dann aber wieder Platz für Mando machten. Generell stellt sich Disney jetzt cleverer an und schaffen ein Serien-Universum. Wobei mich bei den neuen Serien nur Ahsoka und Kenobi auf Anhieb interessieren, da die anderen Serien alle nach dem gleichen Schema gestaltet scheinen...

    Bin gespannt, was aus Mando in Season 3 wird. Und wie Grogu eingesetzt wird...


    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


    C39X.gif

  • SuperMario82 iWobei mich bei den neuen Serien nur Ahsoka und Kenobi auf Anhieb interessieren, da die anderen Serien alle nach dem gleichen Schema gestaltet scheinen...

    Hä? wie kommst du zu diesem Schluss?

    Tatsächlich wird es so sein das "The Book of Boba Fett", "Ahsoka" und "Rangers of the new rebuplic" alle nach dem selben Schema gemacht sein werden da all diese Serien von Filoni und Jon Favreau zusammen gemacht werden und auch direkt zusammen hängen werden auch mit The Mandalorian.

    Visiosn hat ein komplett anderes Schema, jede Folge erzählt eine andere Geschichte, erzählt von einem anderen Animestudio.

    Wie Kenobi gemacht sein wird wissen wir noch nicht aber Cassion Andor sitzen zum größten Teil Leute dran die auch bei Rogue One dabei waren. Und die setzen auch ganz viel auf alte Technik statt "Stagecraft" auf die Jon Favreau gerade setzt. Viele mehr Aussehendrehs dort wo es möglich wird und es wird wohl sehr nach der OT aussehen, so wie RO eben.

    Und von allen anderen Serien wissen wir bisher überhaupt fast gar nix so das ein Schema gar nicht erkennbar wäre.

    Und was deine spoiler betrifft: Bitte, bitte nicht, bitte keine Zeitreisen mehr im SW-Universum. Ich hoffe wir werden das nie wieder sehen.


    Dave Filoni und Jon Farveau sind einfach unglaubliche Star Wars Fans, die es schaffen, genau den Nerv zu treffen, bei dem jeder Fan sich mitziehen lässt. Vor allem Filoni, der ja Clone Wars und Rebels geliefert hat, ist ein absolutes Genie, meiner Meinung nach. Rebels allein fängt so viel Original-Flaire ein! Wie er sich an Concept-Art der alten Filme bedient, um die Lore zu erweitern! Das fließt ja auch in Mandalorian mit ein! Wahnsinn, so viel liebe zum Detail!

    Immer wenn ich seine Werke rund um SW sehe, frage ich mich, warum nicht er für diw Sequels verantwortlich war?! Er hat ja auch mit Mandalorian bewiesen, dass er nicht nur Animationen schaffen kann, die voll SW-Liebe stecken!

    Du paschaulisierts da heftig und hast wohl nicht mitbekommen das bisher jede neue SW-Produktion nach der OT die Fangemeinde noch jedesmal gespalten hat. Die PT hat gespalten, der hate war heftig auch meiner ; P;, die TCW-Serie hat gespalten, hier war der hate dann schon nicht mehr so heftig weil viele die, die PT gehasst haben TCW gar nicht mehr angeschaut haben, nur so Hardcorefans wie ich haben das getan und die ST hat dann erneut wieder gespalten.

    Ich persönlich finde Filoni ziemlich schlecht. Seine Ideen sind teilweise schlecht und sein writing ist auch schlecht. Auch wenn ich zugeben muss das TCW ab ca Staffel 4 dann spürbar besser wird und ich dann auch Ahsoka lieb gewonnen habe.
    Aber Rebels war aus meiner Sicht der schlimmste Rotz den Star Wars je ertragen musste. Alles was man gliefert bekam war Fanservice verpackt in schlecht geschriebenen Geschichten. Und Ezra ist aus meiner sicht die unnötigste und furchtbarste Figure die Filoni verbrochen hat. Ich hoffe sehr wir werden den nie, nie wieder sehen. Ich meine wie kann man auf diese dumme und respektlose Idee kommen das zur selben Zeit als Luke Skywalker noch nichts von Rebellen und der Macht wusste es in der Rebellion einen Jedi gibt der Luke skywalker in den Schatten stellen kann. ein Charakter der damit die ganze Starwarsmythologie aushebelt und die Farge aufwirft, "warum überhaupt Luke Skywalker". Viele sind ja der Meinung das die ST Charaktere respektlos behandelt hätten aber Ezra toppt das alles, Filoni hat mit der Einführung dieses Charakters quasi alles was die OT erzählt mit Füssen getreten.
    Es war auch grottenschlechtes Storytelling wie Filoni Ahoska zur Zeit der OT rausgeschrieben hat. Die würde ja alleine mit ihrer Anweisenheit Luke skywalker in den Schatten stellen und man würde sich dann ja fragen warum Yoda sie in Epi 5 und 6 nicht spüren hätte können obwohl er sie ja persönlich kennt. Dies hat er mit dem wohl schlimmsten Stilmittel ever gelöst, indem sie mittels Zeitsprung Epi4 bis 6 überspringt (und außerdem musste sie ja noch von dem Kotzbrocken Ezra gerettet werden).
    Filoni ist schlecht und er kaschiert das einfach mit ganz viel Fanservice.

    Mit Resistance versuchte dann Filoni in neue Richtungen zu gehen, einfach neues Star Wars ganz ohne viel Fanservice. Leider wurde hier dann offensichtlich das er einfach keine guten Ideen hat und ohne Fanservice dann halt jeder merkte das er es in Wahrheit gar nicht drauf hat und die Serie nach Staffel 2 abgesetzt wurde.
    Cool fand ich aber die Designs der Acesschiffe. Ich liebe sie!

    Guckst du im O-Ton oder auf deutsch?

    Im O-Ton finde ich die Dialoge völlig in Ordnung, bei Episoden 7-9 ging es mir z.B so das ich die Dialoge im englischen deutlich besser finde als im deutschen. Weil Deutsch "drüber gelegt" und nicht so natürlich klingt.

    Beides!

  • Ich-bin-Niemand

    Ich habe viel aus dem EU gelesen, da waren mal gute mal schlechte Sachen bei. War mir da aber immer um den Ansatz von George Lucas bewusst, der klar sagt das EU, auch wenn es in unterkategorien als Canon gilt, war für ihn ein alternatives Universum. Er hat sich auch mal daraus bedient aber Lucas canon waren die Filme und die CW Serie. Mich hat das nie gestört, genausowenig hat mich gestört das Disney das alte EU "abgeschafft" hat, im Endeffekt ist es jetzt genausowenig Canon wie für George Lucas.


    P.S. eine Verbannung der Sequels aus dem Kanon fände ich persönlich nicht gut. Haben mor ganz gut gefallen.


    Chrisael

    Das meine ich jetzt nicht abwertend oder defensiv oder sowas, aber warum tust Du dir das an? Ich bin da je eher so gestrickt, meh gefällt mir nicht guck ich nicht mehr. Da ärgert man sich doch bloss mit etwas rum für das man wenig positives empfindet, wenn ich merke nach ein paar Folgen das etwas nichts für mich ist oder mich ärgert, langweilt oder ähnliches zieh ich den Stecker und guck was anderes.

    Ausser es fällt unter die es ist so schlecht das es lustig ist kategorie:grin:.

    Bitte nicht als Angriff verstehen, das interessiert mich wirklich und ist als ernst gemeinte Frage gedacht.

  • SuperMario82


    Weil ich trotz allem ein riesiger SW-Fan bin. Ich schau mir das alles gern an und es ärgert mich auch nicht alles was ich da sehe. Zwischen drin gibt's vor allen in TCW sehr gute Geschichten und ein paar Folgen von the Mandalorian fand ich auch nicht schlecht, vor allem S2E3.


    Aber puh, Rebels hat echt alles mit Füssen getreten und Luke eigentlich völlig entwertet und dann auch noch die dumme Zeitgesvhichte nur damit Filoni Ahsoka rüverretten kann. An Rebels kann ich echt nur ganz wenig Gutes finden.

  • Chrisael ich weiß ganz genau, wie toxisch die Fangemeinde von SW ist! Dass sowohl die Prequels als auch CW gehasst wurden - mir unverständlich - weiß ich auch. Ich gebe auch gerne zu, dass die Prequels nicht perfekt sind und Clone Wars erst ab ca. Mitte der dritten Staffel wirklich Fahrt aufnimmt. Aber Filoni ist mit Star Wars besser und kreativer umgegangen als Abrams und Ruin Johnson! Ahsoka hat mehr Entwicklung erlebt als das gesamte Trio der Sequels.

    Ich verstehe auch nicht, was du meinst, wenn du sagst, dass Rebels Luke "völlig entwertet " hätte.

    Die Zeitportale fand ich auch nicht so gut, da ich allgemein alle Plots rund um Zeitreisen als Lösung schlecht finde - Stichwort Hyrule Warriors... aber eine Chance, die Sequels für nichtig zu erklären? Huu boy, da wäre ich dabei!


    Und The Mandalorian ist ein SW Projekt, dass die Gemeinde eint - zumindest hasst niemand die Serie, so wie die Prequels oder Sequels... die Serie macht viel richtig und macht Spaß.

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


    C39X.gif

    Einmal editiert, zuletzt von Ich-bin-Niemand ()

  • Chrisael ich weiß ganz genau, wie toxisch die Fangemeinde von SW ist! Dass sowohl die Prequels als auch CW gehasst wurden - mir unverständlich - weiß ich auch. Ich gebe auch gerne zu, dass die Prequels nicht perfekt sind und Clone Wars erst ab ca. Mitte der dritten Staffel wirklich Fahrt aufnimmt.

    1999 bis 2005 fand ich die PT grottenschlecht weil die Filme an sich ja leider ziemlich mies in der Umsetzung waren. Erst gute 5 Jahre später oder noch später fing ich an die PT zu mögen. Weil da wusste ich ja schon um das ziemlich miese writing der Filme so das mir mehr und mehr das bewusst wurde was GL wirklich gut kann, nämlich Worldbuilding. Die PT hat schlechte Skripts, schlechte Dialoge und schlechte Regie aber die Filme sind einzigartig (und sogar besser als die OT) in ihrer Vision und im Worldbuilding. Die PT hat das SW-Universum gigantisch werden lassen. Plötzlich war da so viel mehr als die OT gezeigt hat.
    aus dieser sicht finde ich die PT dann um Welten besser als die ST, die zwar bessere Skripts und bessere Regie hatten aber leider keine Vision und noch viel weniger Worldbuilding. Die ST ist quasi überflüssig weil sie dem SW-Universum genau Null hinzufügen auch wenn sie handwerklcih viel besser geamcht wurden. Für sich alleine kann ich aber Episode 8 unglaublich gut finden. man sieht Rian Johnson hätte eine Vision gehabt, war mit diesen uninspirierten Mist (nochmals ein Todesstern? wirklich?) aus Episode 7 überhaupt nicht zufrieden und wollte SW in eine neue Richtung lenken, was ihn aber mit nur einer Episode nicht gelang und als Episodenfilm hat er dann auch nicht sonderlich gut funktioniert, trotzdem, für sich genommen einer meiner liebsten SW-Filme.

    Also steht die PT inzwischen über der ST für mich.

    Zitat

    Aber Filoni ist mit Star Wars besser und kreativer umgegangen als Abrams und Ruin Johnson!


    Da bin ich halt völlig anderer Meinung und Kreativität sehe ich bei Filoni leider überhaupt nicht. Wäre er kreativ hätte er wohl bessere Lösungen finden können als Ahsoka mit einer Zeitreise über Epi 4-6 rüber zu retten. oder er hätte sie auch in Würde sterben lassen können. Das er nicht kreativ ist ohne das er ohne den Zauber des Fanservices nix hinkriegt zeigt ja ganz gut Resistance.

    Zitat

    Ahsoka hat mehr Entwicklung erlebt als das gesamte Trio der Sequels.


    Das ist aber ein sehr sehr schlechter Vergleich. Die ST hatten insgesamt 7h und TCW haben zusammen ungefähr 60-70h, eher 70. Logischerweise gibts da mehr Entwicklung, weswegen ich auch Serien immer den Filmen vorziehen werde weil sie interessanteres Storytelling erlauben.

    Zitat

    Ich verstehe auch nicht, was du meinst, wenn du sagst, dass Rebels Luke "völlig entwertet " hätte.


    Weil er nicht nur eine unsympatische Kackpratze war sondern auch ganz offensichtlich viel mächtiger als Luke Skywalker und das dürfte es in diesem Zeitraum nicht geben. Nicht umsonst stellen sich so viele die Frage warum nicht Ezra der Auserwählte ist? Der ist ja viel mächtiger als Luke.
    Ich mein soviele haten Rey weil sie angeblich viel mächtiger ist als Anakin oder Luke aber bei Ezra stellt das niemand in Frage?



    Zitat

    Und The Mandalorian ist ein SW Projekt, dass die Gemeinde eint - zumindest hasst niemand die Serie, so wie die Prequels oder Sequels... die Serie macht viel richtig und macht Spaß.



    Naja das stimmt auch nicht. Ich bin im im Projekt Star Wars Forum (du wirst mich da leicht finden ; )) und bei der ersten Staffel gabs noch genug gehate über die Serie. In der zweiten Staffel melden sich diese Leute nicht mehr weil sie vermutlich gar nicht merh die serie schaun.

  • Chrisael

    Ob Lucas bei der PT "schlechte" Filme gemacht hat ist sehr sehr stark Ansichtssache.

    Unter Star wars fans ja, sonst haben sie ähnliche Schwächen die bei Kritikern auch bei der OT aufgefallen sind, special effects verliebt, Dialog Probleme, zum Teil Probleme im Filmfluss.

    Als Filmfan ist das nicht ganz so einfach, da Lucas oberflächlich einen einfachen kinderfreundlichen Film macht aber mittels Kamera einen riesen Haufen Klassiker zitiert und Filmen die er leidenschaftlich liebt Tribut zollt. Das schließt dann zusätzlich noch seine geliebten Serials aus den 40ern mit ein. Als Filmfan gibt es da sehr sehr viel zu entdecken. Aber wie Du sagts als Star Wars Fan nur bedingt, da kaum etwas "neues" passiert. Man weiss schließlich worauf es hinausläuft. Und da kommt auch zutage was Lucas gemacht hat, er hat Filme gemacht wie er sie wollte und nicht für Fans. Er hat sogar bei jedem der Prequels ziemlich genau sagen können mit welchen Teilen die Fans am meisten Probleme haben werden. Aber als Star Wars Fan hat mir das Worldbuilding in den Prequels sehr gut gefallen. Auch kleine Details die er mitanimiert hat. Z.B. Jangos wegfliegender Kopf, wo die meisten Youtube Kritiker heute noch sich über die Szene mit Boba und dem Helm aufregen usw.

    Deswegen halte ich die red letter Media Reviews auch für belanglos. Das sind keine Kritiken, da sie auch überhaupt nicht verstehen warum Lucas einige Dinge gedreht hat wie er es getan hat und gehen deshalb von einem Fehler aus. Chris Stuckman auch so ein Fall.

    Was würdet ihr hier von nem allgemeinen Star wars thread halten? Dann könnte man Episoden und serienübergreifend über SW reden.

  • Der ganze Hass in Star Wars Fans zeigt vor allem, wieviel Engstirnigkeit und Voreingenommenheit es gibt, weil viele gerne ein auf sie (entweder stur an der OT oder am EU orientierten) zugeschnittenes Produkt hätten.


    Ich finde es gut, dass es viel an SW Material gibt. Die animierten Serien sehen für mich nicht gut genug aus, aber mich stört es nicht im geringsten, dass andere an ihnen ihre Freude haben.


    Bei den Filmen juckt es mich auch nicht, wenn welche meinen, sie wüssten, was das beste für Lucas‘ Reihe wäre.


    Die Filme haben alle irgendwo Stärken und Schwächen, dies schließt die OT und Rogue One mit ein.


    Kinofilme (die höchste Form des Kanon) aus dem Kanon zu schreiben wäre die widerwärtigste, respektloseste und die Fans weiter zersetzende Handlung, sodass ich solche Meinungen nicht als die Meinungen von Fans ernst nehmen kann, sondern nur als Meinungen von Möchtegern Regisseuren sehe.

    Star Wars hat als Herausforderung die von Websites und Möchtegern Regisseuren beeinflussten Fans. Ja, Lucas hätte sich bei Episode II helfen lassen sollen beim Drehbuch, den Dialogen und der Regie. Aber abgesehen davon wird eine gute Geschichte erzählt, die einen glaubhaften Hintergrund zur OT bildet und nicht lahmarschig-unkreativen Fanservice (= lauter wiederholtes Zeug). Insgesamt sind die PT gelungen, wenn ich mir auch eine bessere Fassung von Episode II wünschen würde.


    Die Sequels wurden erst nach Episode VII gut. Episode VII war von Angst vor den Internet Fans geprägt. Ironischerweise kapierten viele Fans nicht, wie sehr den Helden der OT in Episode VII in den Arsch getreten wurde.


    Aber: Episode VIII und IX gaben den Helden der OT Gelegenheit, den Helden der Gegenwart beizustehen und alles zum Guten zu wenden. Episode VIII und IX gaben der ST eine eigene Identität, weg vom vermeintlich sicheren „Malen nach Zahlen“ Stil von Episode VII. Die zwei großen Todesszenen aus Episode VIII und der Kampf im Thronsaal, in dem Rey und Ben als Yin und Yang, als Teil eines Ganzen sichtbar wurden, da fand die OT ihre Individualität und ihren Wert - das bigger picture, das über die Sicht der Jedi hinausgeht. Der Jedi Orden machte Fehler und Luke fühlte Palpatines Gegenwart und sich dem Jedi Orden entfremdet. Es ist viel von Vader in ihm und er brauchte Yoda, um wieder seinen Glauben zu finden.


    Ich würde mich freuen, von Rey weiteres zu sehen. In ihr ist nun auch Ben. Für ihre Idole, Bezugspersonen, die Skywalkers, deren Namen sie annahm, da sie nun nicht mehr ein Niemand ist, sondern an etwas glaubt, ist es typisch, keine typischen Jedi zu sein, sondern deren Grenzen zu hinterfragen. Die Skywalkers tragen zu einer Weiterentwicklung der etwas festgefahrenen Jedi bei uns das ist auch gut so.

    Ich wette, vielen, die die ST ablehnen, ist gar nicht bewusst, dass sie sowohl der Original Inspiration der Macht entspricht (Daoismus) als auch, so las ich zumindest, von Geschichten des immer noch beliebten EU inspiriert zu sein scheint.


    Zu Mandalorian:

    Es ist schön, dass mit The Mandalorian endlich etwas da ist, was allen gefällt. Hoffentlich gelingt dies bei weiteren Projekten auch. Gerne möglichst viel als Live Action - es gibt in den letzten Jahrzehnten Zeichenstile, die einfach für mehrere keinen Charme haben und keinen Spaß beim Ansehen machen. Wenn ich alleine schon die original DuckTales mit der heutigen Version vergleiche, was ist bei den Zeichnern der letzten Jahrzehnte los? Wieso gelingen vielen keine Charaktere mit warmer Ausstrahlung? Pixar, DreamWorks und Illumination zeigen doch, dass es immer noch gute Zeichner gibt. Hoffentlich gehen die Folgen für Visions eher in die Richtung Ghibli als in die Richtung Dragonball oder Shin Chan.


    Bin gespannt, ob Mando und Boba getrennt bleiben werden. Boba ist Fett, aber bei Mando werd‘ ich zum Kind. :wink:


    Ich hoffe, dass

  • Chrisael

    Ob Lucas bei der PT "schlechte" Filme gemacht hat ist sehr sehr stark Ansichtssache.

    Ja ist eine sache der Perspektive. Betrachtet man sie als normale Filme sind sie schlecht, einfach eine schlecht erzählte Geschichte mit furchtbaren Dialogen. Betrachtet man die PT aber von Seite der Vision und dem Worldbuilding sind sie großartig.

    Ist jetzt nicht repräsentativ aber ich hab meiner Freundin, die SW noch nie gesehen hat, Episode 1-6 in der Reihenfolge der Episoden gezeigt bevor wir uns Episode 7 im Kino angesehen haben. Sie fand Episode 1-3 unglaublich holprig erzählt und ziemlich langweilig aber sobald wir bei Episode 4 waren fand sie das dann wesentlich besser und 5 und 6 haben ihr sowieso am besten gefallen. Sie ist trotz allem kein SW-Fan geworden.

    Übrigens, einer der Gründe warum GL episode 5 und 6 an andere deligiert hat war das er damals eingesehen hat das er ziemlich schlecht darin ist Drehbücher zu schreiben, vor allem die Dialoge. Die Schauspieler in Epsiode 4 haben viele ihrer Zeilen geändert weil sie meinten das so kein Mensch redet, natürlich mussten sie GL erst überreden dazu das sie ihre Zeilen ändern dürfen.
    Meines Wissens nach war zuerst auch nur geplant das GL Episode I ganz alleine amcht und dann Drehbuch und Regie an wem anderen abgibt. Aber anch Epi I bekam er doch von gar nicht so wenigen fans unglaublichen Zuspruch und quasi einen Gottstatus zugesprochen so das er dann doch alles machte. Böse Zungen behaupten gar GL wollte nicht das sowas passiert wie bei Episode 5 den man mehrheitlich viel besser fand als Epsiode 4, das nervte ihn wohl shcon immer sehr und sagte auch immer das er nicht verstehen kann warum so viele Leute 5 am besten finden.

  • Chrisael

    Wenn man Kritiken (von Kritikern nicht von Fans) von damals und heute vergleicht sind die Probleme sehr ähnlich. Wobei ja damals TESB sogar nachgesagt wurde es würde den Spass aus Star wars ziehen und schlechter weg kam als EP4. Und auch die OT hat hölzerne Dialoge die teilweise von den Schauspielern abgeändert wurden. Bei den ganzen Zitaten die Lucas in seinen Filmen einbaut, könnte man sich wirklich fragen ob dies nicht wirklich an der over the top Darstellung und der Anlehnung an die alten Serials passiert ist, klar oder ob Dialoge einfach nicht seine Stärke sind. Kann beides sein.

    Und ja soweit ich gelesen habe wollte er die Prequels eigentlich abgeben aber hat es nicht getan, wollte wohl niemand übernehmen.

    Und nein, wenn man die Filme als einfache Filme nimmt sind sie okay blockbuster, haben Probleme wie die Vorgänger auch in der Erzählweise. Richtig schlechte Filme sehen dann doch noch anders aus, finden zwar häufig auch ne kult Anhängerschaft, aber wenn man die PT als übelst schlecht sieht im normalen Film Bereich hat man noch nicht viel schlwchte Filme gesehen. :grin:

    Und wie gesagt auf diese Sicht der prequels sind viele youtube Kritiker mit "schuld" die schlicht keine Ahnung haben aber so tun als hätten sie es und dafür ne Menge Klicks generieren aber dabei die einfachsten Dinge entweder ignorieren oder schlicht nicht wissen. Wie Chris Stuckman mit über ner Million Views der sich über die üblen prequels auslässt und z.B. kritisiert das es im Podcast Rennen keine Sequenz gibt die zeigt wie die pods von rechts nach links fliegen sondern nur umgekehrt, das wäre ja langweilig. Ja, ist Film 101, bei nem rennen würde das sonst suggerieren man würde andersrum fahren, deswegen wurde auch Ben Hur nur von links nach rechts gedreht und nicht ein shot mit umgekehrter Richtung eingebaut. Verfolgungsjagden sind da was anderes da dort schnelle richtungswechsel für Spannung sorgen. usw. Und das zieht sich so durch das komplette Review. Er fragt warum da die Augen gezeigt werden, übersieht aber komplett die Referenz zu the good the Bad the ugly usw. Kritisieren das das Ende von TPM zu fröhlich ist aber ignorieren das es nur einen fröhlichen Anschein macht, da die Szene an den Marsch der Nazis angelehnt ist, das Tor sieht sogar dem Berliner Tor ähnlich. Applause for our "filmbuff stuckman" everybody! Ich finde es gerade bei solchen Details und was Lucas alles an Referenzen an Metropolis, the man with the camera, Western, Geschichte usw eingebaut hat vermessen dem Mann abzusprechen zu wissen wie man Filme macht. Besonders wenn solche Reviews so grobe Schnitzer enthalten und gerne im Fandom als die ultimative Begründung warum ein Film schlecht ist zitiert werden. Und wenn man eine" the good, the Bad , the ugly" Referenz nicht als selbsternannter "filmbuff" erkennt hat man entweder ne Agenda auf dem Zettel oder leider einfach keine Ahnung als selbsternannte "filmbuff".

    Im normalen Film Bereich wahrscheinlich Mittelfeld durch Erzählprobleme aber für "schlecht" fehlt da noch nen ganzer Schwung, wie z.B. miese Kamera, nicht folgbarer plot usw.

  • [...] Worldbuilding. Die PT hat schlechte Skripts, schlechte Dialoge und schlechte Regie aber die Filme sind einzigartig (und sogar besser als die OT) in ihrer Vision und im Worldbuilding. Die PT hat das SW-Universum gigantisch werden lassen. Plötzlich war da so viel mehr als die OT gezeigt hat.

    [...] Die ST ist quasi überflüssig weil sie dem SW-Universum genau Null hinzufügen auch wenn sie handwerklcih viel besser geamcht wurden. Für sich alleine kann ich aber Episode 8 unglaublich gut finden. man sieht Rian Johnson hätte eine Vision gehabt, war mit diesen uninspirierten Mist (nochmals ein Todesstern? wirklich?) aus Episode 7 überhaupt nicht zufrieden und wollte SW in eine neue Richtung lenken, was ihn aber mit nur einer Episode nicht gelang und als Episodenfilm hat er dann auch nicht sonderlich gut funktioniert, trotzdem, für sich genommen einer meiner liebsten SW-Filme.

    Also steht die PT inzwischen über der ST für mich.


    Weil er nicht nur eine unsympatische Kackpratze war sondern auch ganz offensichtlich viel mächtiger als Luke Skywalker und das dürfte es in diesem Zeitraum nicht geben. Nicht umsonst stellen sich so viele die Frage warum nicht Ezra der Auserwählte ist? Der ist ja viel mächtiger als Luke.
    Ich mein soviele haten Rey weil sie angeblich viel mächtiger ist als Anakin oder Luke aber bei Ezra stellt das niemand in Frage?


    Die PT sehe ich da tatsächlich fast so wie. Die Welten sind unglaublich schön und vielfältig gestaltet. Kein Planet gleicht dem anderen.

    Ja, die Dialoge sind oftmals hölzern und der Plot nicht immer der tiefgründigste... aber GL hat viel neues ausprobiert. Wir lernen Vader und Obi Wan kennen. Während Kenobi in der OT wie ein weiser Meister erscheint, unglaublich geschickt in der Macht (er vereint sich mit ihr und kann so weiter agieren), sehen wir ihn in den Prequels als wilden, emotionalen Padawan (Ep I) und als Mann im Konflikt zwischen seiner Treue zum Orden und seiner Liebe zu seinem Padawan/Bruder Anakin. Das war interessant.


    Rian Johnson ist weit weniger kreativ, als du ihn beschreibst. Wir haben mit Kraith quasi Hoth. Die letzte Schlacht des Films ist die erste Schlacht aus Ep v...

    Der Plot um Rey und Kylo Ren ist quasi Luke und Vader aus Ep V und Ep VI zusammengeschnitten.

    Der zurückgezogene Jedi-Meister Luke und die abgebrochene Ausbildung Reys... Luke und Yoda auf Dagobah in Ep V.

    Reys Szene in einer Höhle, die von der dunklen Seite erfüllt ist....wieder Dagobah.

    Finn, Poe und Leia haben in dem Film quasi nichts zu tun. Leia liegt im wahrsten Sinne des Wortes einfach herum! Finns Handlung trägt nichts zur Story bei. Poes Streit mit Holdo ist unnütz...

    Das einzige, was sich Johnson getraur hat, waren billige Witze (weggeworfenes Lichtschwert, Mutterwitze, Metawitze wie die Bügelszene), respektloser Umgang mit der alten Garde (er hatte scheinbar keinen Plan für Leia, sie lag nur rum und Luke will seinen Neffen töten? Ernsthaft?!) und billige Schocker (Snokes Ende, getreu dem Motto: der Film fühlt sich gerade wie ein Zusammenschnitt von Ep. V und VI an, also muss jetzt ein Schocker her: killen wir Snoke völlig aus dem Nichts).


    Ja, Ezra Bridger ist nicht die sympathischste Figur in Rebels, auch nicht meine Lieblingsfigur - Kanans Entwicklung ist viel interessanter. Aber Ezra ist alles andere als perfekt - im Gegensatz zur immer gewinnenden Rey. Er wird von der Dunkelheit angezogen und hadert mit sich, er macht viele Fehler und trifft falsche Entscheidungen, er hat absolut keine Chance gegen Vader und die Inquisitoren kann er auch nicht schlagen... und ich würde ihn auch nicht als mächtiger bezeichnen als Luke. Gerade mit Hinblick auf Mandalorian und Lukes Auftritt...



    P.S. in das Star Wars Forum schaue ich vielleicht mal rein :z17:

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


    C39X.gif

    2 Mal editiert, zuletzt von Ich-bin-Niemand ()

  • Ich-bin-Niemand

    Wo ich dir bei Episode 8 zustimmen kann ist der furchtbare Humor, der hätte nicht sein müssen und zerstört für mich auch die Autorität der Ersten Ordnung. Aber das ist dann zum Teil der selbe Humor der auch in The MAndalorian auftaucht wo die zwei Speederbike-Scouts so beeindruckend zeigen das sie nicht treffen können. Vielleicht wollte Taika Waititi zeigen das er RJ Humor mag. ich find ihn furchtbar, er zerstört hier die Autorität des Imperiums.
    Ansonsten sehe ich den Film ganz anders als du aber ich will das nicht aufs neue Diskutieren, das hab ich alles schon im PSW-Forum gemacht. ; )
    Da siehst du übrigens auch das SW8 sehr viele Leute mögen, anders als du das anscheinend glaubst das den alle Fans hassen. Und im Episodenranking steht er dort immerhin über Episode I und II, VII und IX. ; )

    Epsiode IX ist übrigens für mich der schlechteste StarWars-Film aller Zeiten.

    Übrigens, meine Freundin die kein SW Fan ist und inzwischen schon alle SW-Filme gesehen hat findet Episode 8 am besten. Sie sieht die Filme als Nichtfan rein aus dem Kontext ob der Film ein gutes Skript hat, gute Dialoge, gute Schauspielkunst. Sie findet auch das Luke die interessanteste Entwicklung von allen Charakteren in der gesamten Saga durchgemacht hat. Es sind halt die Fans (so auch ich) die so ihre ganz eigenen Vorstellungen haben von SW und den charakteren. udn jeder fan hat seine ganz eigenen Vorstellungen. Es ist daher unglaublich schwer ein Fandom wie das von SW insgesamt zufrieden zustellen.

    Ich mag SW8 sehr aber als Fan sehe ich auch die Probleme dieses Films als Sagafilm, der er quasi die Saga schon fast sprengt.
    Ich hoffe immer noch darauf das RJ seine ganz eigene Trilogie machen kann wo er von Anfang an die Story selber schreibt. Das er nämlich gute Storys machen kann sieht man an vielen seiner anderen Filme. Überhaupt sein letzter "Knives Out".

  • Chrisael ich stimme dir zu, dass Johnson in Knives out einen sehr guten Film abgeliefert hat, den ich sehr mag. Ich weiß auch, dass Ep VIII nicht komplett gehasst wird, ihn viele sogar gut finden. Aber ich kann nicht zustimmen, wenn man argumentiert, er wäre so innovativ und anders. Er kaut vieles aus der OT wieder und kaschiert dies mit schlechtem Witz und Schockern... er hat aber auch gute Seiten. So mag ich die Atmosphäre, den Look und die Kostüme. Die Action-Sequenzen sind super gelungen (optisch), aber der Plot ist einfach nicht gut. Außerdem verstehe ich nicht, wie Luke seinen Neffen töten kann. Luke ist ein Charakter voller Hoffnung und Optimismus. Er hat das Gute in Darth Vader gesehen! Vader, der ein Mörder und Kriegsherr ist, die Spitze der imperialen Armee, der Vollstrecker des Imperators! Und Luke weigert sich, ihn niederzustrecken und glaubt daran, dass Anakin noch in Vader steckt! Der selbe Luke soll jetzt plötzlich seinen Neffen (den Sohn seiner Schwester und seines besten Freundes Han) im Schlaf töten, weil er dunkle Tendenzen zeigt? Das ist einfach nicht glaubhaft.

    Man merkt, dass Johnson halt auch nicht viel auf Kontinuität gibt. Das zeigt sich in kleinen, wenn auch weniger wichtigen Dingen... so hat er den Verlauf der Narbe von Kylo Ren geändert, weil er fand, sie sieht nicht gut aus, wenn sie quer über das Gesicht läuft. Außerdem hat er kurzzeitig überlegt, ob er Luke zu einer Art blinden Samurai macht, obwohl er ja klar nicht blind war in Ep VII.


    Aber ja, auch ich möchte auch nicht weiter darauf rumreiten. Und ich gebe dir auch recht: Ep IX ist schlechter! Er bringt den Imperator ohne Erklärung wieder, annulliert Ep VIII (was ich zwar gut finde, aber im Kontext einer zusammenhängenden Saga war das einfach falsch!) und ist voll von Plotholes...

    Ja, den Humor aus der 8. Folge der ersten Staffel von Mandalorian fand ich auch nicht so gut... Der Witz mit den Stormtroopern reißt einen aus der Atmosphäre...


    Ich weiß auch, dass es schwer ist, die SW Fans zufrieden zu stellen. Ich war und bin immer ein Verteidiger der Prequels gewesen! Also kann ich mich in all jene hineinversetzen, die die Sequels verteidigen...

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


    C39X.gif

  • Ich-bin-Niemand
    Aber Luke sagt doch das es nur ein Augenblick war wo er daran dachte, Ben ist eben in jenen Augenblick aufgewacht weil er vermutlich spürte was Luke gerade kurz empfindet. Jeder Mensch hat dunkle Seiten auch Luke. Und er hats ja eben nicht gemacht, er hat seinem Impuls nicht nachgegeben. Und außerdem, nie daran gedacht das dieser Impuls von Snoke (oder halt leider Sidious) per Macht kommt? ; )
    Snoke könnte das alles gut insziniert und vorbereitet haben. Immerhin wollte Snoke ja aus irgend einen Grund gerade Luke Schaden.

    Und wo ist das Problem wenn Luke in Epi8 blind gewesen wäre? Ich mein die spielt 30 jahre nach Epi6, da kann ja so einiges passieren. Snoke hätte zum Beispiel Luke mit einem Lichtschwert blenden können.

  • Luke wollte ihn nicht töten, ihn beängstigte / beunruhigte etwas zutiefst, wodurch er instinktiv zum Lichtschwert griff. Dies ist nicht nur durch Bens willentliche Neigung zur dunklen Seite, sondern auch durch

    Sidious, der die ganze Zeit unbemerkt an ihm dran ist, verständlich. Luke ist auch kein Optimist, Luke ist ein nachdenklicher junger Mann vom Land, der Hals über Kopf in einem Jedi Abenteuer landete und dann das Vertrauen in die Wege der Jedi und in sich verlor. Eine kritische Haltung gegenüber den Jedi sowie einiges an Emotionalität, Ungeduld und Neigung zu dunklen Gedanken sahen wir bereits bei seinem Vater, von dem er viel in sich hat, wie wir ja in der OT erfahren.


    Ich fand Ep VIII sehr erfrischend, als einen Befreiungsschlag vom Fan Service.
    Ähnlichkeiten gehören zu Star Wars, sie sollten aber eher poetisch sein und nicht so sehr einem auf die Nase gebunden werden, dass es auffällt (wie in Ep VII der Niemand auf dem Wüstenplaneten, der einen Droiden mit einem wichtigen Stück Karte trifft und die in einem Abenteuer sind, bei dem ein Todesstern zerstört wird - und es eine Er ist sein Großvater Szene gibt. Das war insgesamt too much on the nose). Die Thronsaal Szene in Ep VIII empfinde ich als geschicktes Spiel mit der Erwartungshaltung, ebenso Lukes Duell und Ableben zum Schluss. Geschickt und dennoch fühlt es sich typisch nach Star Wars an. Im Nachhinein etwas ähnliches wie bei seinem Meister Obi Wan, aber kam an der Stelle überraschend und war schön und andersartig inszeniert, sodass es für mich unter der bei Star Wars üblichen Poesie läuft, die zur Schönheit der Reihe beiträgt.


    Wenn man bedenkt, was für unterschiedliche Ansätze Ep IX vereinbaren musste, ist Ep IX recht gut geglückt. Und die ebenso wichtige Aufgabe (finde ich), eine neue Meta Story, die die Trilogien umrahmt, zu implementieren. Nur dank Sidious gibt es endlich wieder einen Rahmen. War es bei I - VI der Aufstieg, Fall und die Rettung Anakins, ist es nun für I - IX Darth Sidious gegen die Jedi.

  • Wenn ich über den Backlash der fans nachdenke nach Episode VIII, der sich weiterhin gebetsmühlenarzig wiederholt und dabei auch nach George Lucas ruft. Mittlerweile wissen wir ja auch, das Lukas auch einen gebrochenen Luke im Sinn hatte in seinem treatment für 8 und auch da wäre Luke gestorben.

    https://www.google.com/amp/s/w…ucas-luke-skywalker-dead/


    Ich bin mir auch fast sicher Lucas sequel trilogy hätte ähnliche Probleme bekommen. Sie wäre anders als das was wir jetzt haben, hätte aber zu einer ähnlichen Spaltung geführt. Besonders da er ja auch sagte es hätte in die Microbiologie gehen sollen und sich um die Whills drehen sollen.

  • Tatsächlich wird es so sein das "The Book of Boba Fett", "Ahsoka" und "Rangers of the new rebuplic" alle nach dem selben Schema gemacht sein werden da all diese Serien von Filoni und Jon Favreau zusammen gemacht werden und auch direkt zusammen hängen werden auch mit The Mandalorian.


    Gewagte Aussage, dass gleich drei Serien genauso sein werden wie eine vorherige - vor allem: was bringt das?



    Und was deine spoiler betrifft: Bitte, bitte nicht, bitte keine Zeitreisen mehr im SW-Universum.

    Da schließe ich mich wohl an - das Thema Zeitreisen bietet zu viel Potenzial für Plotholes.


    Immer wenn ich seine Werke rund um SW sehe, frage ich mich, warum nicht er für diw Sequels verantwortlich war?! Er hat ja auch mit Mandalorian bewiesen, dass er nicht nur Animationen schaffen kann, die voll SW-Liebe stecken!

    Naja, weil The Mandolorian nach der ST erschien ... ? Das wäre vorher ja ebenfalls ein Risiko für Disney gewesen.



    Aber Rebels war aus meiner Sicht der schlimmste Rotz den Star Wars je ertragen musste. Alles was man gliefert bekam war Fanservice verpackt in schlecht geschriebenen Geschichten. Und Ezra ist aus meiner sicht die unnötigste und furchtbarste Figure die Filoni verbrochen hat.

    Genau wegen einer solchen Sprache macht es teilweise einfach keinen Spaß mit Menschen darüber zu reden. Hier nutzt du drei Superlativen, gehst auf eine persönliche Ebene und bietest keine Möglichkeit die Konversation für dein Gegenüber offen zu halten.

    P.S. eine Verbannung der Sequels aus dem Kanon fände ich persönlich nicht gut. Haben mor ganz gut gefallen.

    Da bin ich zwiegespalten. Einerseits ist es schlecht, wenn Disney alle Jahre Whitewashing betreibt und regelmäßig Dinge aus dem Kanon schmeißt, aber andererseits sind die Filme so ... belanglos (?) Die Berührungspunkte im SW-Universum sind so minimal, dass es dato 2020 keinen Unterschied (bisher) macht, ob die Filme und deren Inhalt existieren oder nicht. Da Disney in Zukunft anscheinend kein Interesse hat etwas nach der ST erzählen zu wollen - who cares? Ich denke, dass 2030 die Filme nur eine Randnotiz sein werden.


    Das ist aber ein sehr sehr schlechter Vergleich. Die ST hatten insgesamt 7h und TCW haben zusammen ungefähr 60-70h, eher 70. Logischerweise gibts da mehr Entwicklung, weswegen ich auch Serien immer den Filmen vorziehen werde weil sie interessanteres Storytelling erlauben.

    True, Ahsoka bekommt allgemein viel Screentime und die Erzähler haben dadurch deutlich mehr Möglichkeiten. Also generell das eine mit dem Anderen zu Vergleichen halte ich für fehlerhaft.
    Ich würde nicht behaupten, dass die ST in sich eine allgemein schlechte/ keine Entwicklung hat. Die Entwicklung von Rey als Protagonist ist aber trotzdem unfassbar unglaubwürdig erzählt und bietet dem Konsumenten keine Möglichkeit sich in den Charakter hinein zu fühlen. Sie hat keine erzählerische Tiefe und die Filme bieten immer wieder weit hergeholte Lösungen an, die sein können, aber ich mir regelmäßig an Kopf packe.


    In der zweiten Staffel melden sich diese Leute nicht mehr weil sie vermutlich gar nicht merh die serie schaun.

    Was zur Hölle xD Das ist ja mal ein irreführendes Argument, dass du so auslegst, dass es dir passt ^^
    Und selbst wenn deine Aussage so stimmen würde, gibt es anscheinend ganz, ganz viele Menschen, die diese Serie anscheinend mögen. Ein User Score bei metacritic von 8.5 ist in der heutigen Zeit und speziell im "Star Wars-Genre" ein verdammt starker Wert.


    Und The Mandalorian ist ein SW Projekt, dass die Gemeinde eint - zumindest hasst niemand die Serie, so wie die Prequels oder Sequels... die Serie macht viel richtig und macht Spaß.

    Da schließe ich mich in vollem Maße an - die Serie macht Spaß.


    Bei den Filmen juckt es mich auch nicht, wenn welche meinen, sie wüssten, was das beste für Lucas‘ Reihe wäre.

    Das erinnert mich immer wieder an Menschen, die behaupten, dass Disney das Star Wars-Universum an die Wand (bezogen auf die ST) gefahren hat. Wenn Disney damals die Marke nicht gekauft hätte, würde diese Geschichte wahrscheinlich langsam, aber sicher aussterben.


    glaubhaften Hintergrund zur OT

    Und das ist für mich vielleicht der primäre Grund, weshalb die die PT in Ordnung finde - die Geschichte wird glaubhaft vor Teil 4 erzählt. Wobei die Dialoge zwischen Anakin und Padme teilweise so absurd und lächerlich sind, dass ich mich immer wieder dabei erwische, wie mir dabei was hochkommt, aber nun gut ...

    Für ihre Idole, Bezugspersonen, die Skywalkers, deren Namen sie annahm, da sie nun nicht mehr ein Niemand ist, sondern an etwas glaubt, ist es typisch, keine typischen Jedi zu sein, sondern deren Grenzen zu hinterfragen.

    Und das fühle ich leider in keinster Weise - Rey wird doch förmlich durch die Erzählung und Handlungen von äußeren Faktoren in diese Position hineingedrückt. Ihr bleibt doch fast nichts anderes übrig, als so zu handeln wie sie handelt. Speziell die Szene mit den Jedi-Geistern - klar ist die Inszenierung schön, aber für die Charakterentwicklung wirkt das doch künstlich erzwungen.



    Rey und Ben als Yin und Yang, als Teil eines Ganzen sichtbar wurden

    Hätte ich verstanden - wenn im Laufe der Filme nicht immer wieder diese köperbezogenen, fast schon erotischen, Anspielungen gewesen wären. Die Kussszene hat bei mir dann leider den Deckel draufgesetzt.


    Böse Zungen behaupten gar GL wollte nicht das sowas passiert wie bei Episode 5 den man mehrheitlich viel besser fand als Epsiode 4, das nervte ihn wohl shcon immer sehr und sagte auch immer das er nicht verstehen kann warum so viele Leute 5 am besten finden.

    Naja - das ist sein Ego vielleicht angekratzt ^^


    Während Kenobi in der OT wie ein weiser Meister erscheint, unglaublich geschickt in der Macht (er vereint sich mit ihr und kann so weiter agieren), sehen wir ihn in den Prequels als wilden, emotionalen Padawan (Ep I) und als Mann im Konflikt zwischen seiner Treue zum Orden und seiner Liebe zu seinem Padawan/Bruder Anakin. Das war interessant.

    Meiner Meinung nach, hat Ewan McGregor eine große Mitschuld daran, weshalb ich und viele andere Menschen die PT mögen. Er spielt seinen Charakter einfach bombastisch, hat mithin die beste Charakterentwicklung der gesamten Trilogie und seine Inszenierungen sind einfach motivierend/ frisch.



    Das einzige, was sich Johnson getraur hat, waren billige Witze (weggeworfenes Lichtschwert

    Hold On. Rian Johnson hat definitiv Dinge ausprobiert, die sonst keiner in Star Wars jemals gemacht hat - ob gut oder schlecht, sei dahingestellt, aber kreativ laut Definition war er zweifelsohne.

    Oh Boy - diese Szene zerstört einfach Episode VII. Retrospektiv betrachtet löst diese Szene den gesamten Aufbau in Teil VII in Luft auf. Ich habe trotzdem gelacht. Persönlich war es ein humorvoller Moment, aber kritisch betrachtet war das sehr schlecht gelöst - Luke hätte einfach niemals, so wie ich ihn kennengelernt haben. so reagiert.


    Epsiode IX ist übrigens für mich der schlechteste StarWars-Film aller Zeiten.

    Da gehe ich konform mit dir - er ist so unfassbar schlecht gelöst.



    Aber das ist dann zum Teil der selbe Humor der auch in The MAndalorian auftaucht wo die zwei Speederbike-Scouts so beeindruckend zeigen das sie nicht treffen können.

    Ja, den Humor aus der 8. Folge der ersten Staffel von Mandalorian fand ich auch nicht so gut... Der Witz mit den Stormtroopern reißt einen aus der Atmosphäre...

    Uff, also jetzt eine Szene aus einer Episode dann als Grundlage zu nehmen und den Vergleich mit Teil 8 herzustellen, finde ich doch weit gegriffen.


    War es bei I - VI der Aufstieg, Fall und die Rettung Anakins, ist es nun für I - IX Darth Sidious gegen die Jedi.

    Die Konsequenz für mich nach Episode IX war leider ein Gefühl von Unglaubwürdigkeit - wenn es eine Art Konflikt in Zukunft gibt, kann Sidious immer aus der Wundertüte springen und den Rahmen einfach weiter spannen. Mit der Begründung könnten wir in 12 Jahren hier sitzen und du könntest das gleiche Argument bringen nur mit dem Unterschied dass es " I - XII Darth Sidious vs ...".
    Die Rettung Anakins in Teil 6 war unweigerlich mit dem Fall des Imperators verknüpft, diese Szene ist symbolisch und verliert retrospektiv betrachtet unfassbar an Wirkung.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Gravost

    Ja muss mich entschuldigen. Bei Rebels überkommt es mich immer weil es meiner Meinung das schlechteste ist das SW hervorgebracht hat.

    Zitat

    Was zur Hölle xD Das ist ja mal ein irreführendes Argument, dass du so auslegst, dass es dir passt ^^

    Und selbst wenn deine Aussage so stimmen würde, gibt es anscheinend ganz, ganz viele Menschen, die diese Serie anscheinend mögen. Ein User Score bei metacritic von 8.5 ist in der heutigen Zeit und speziell im "Star Wars-Genre" ein verdammt starker Wert.



    Ich leg da gar nichts aus. Ich weiß ja wer sich im PSW-Forum wie über die Serie TM ausgelassen hat. In Staffel zwei melden sich diese Leute zum großen Teil gar nicht mehr zu Wort. Und die, die es tun sind weiterhin am meckern. Ich selber war von Anfang an von der Serie gespalten, kann man auch gut im PSW nachlesen. Hab immer gesagt was mir an der Serie gefällt und was ich schlecht finde. Aber im nachhinein betrachtet war alles was ich an der Serie toll fand einfach nur Fanservice, was ja ziemlich unkreativ ist. Ich denke die Fans reagieren halt extrem positiv auf Fanservice egal ob das rundherum dann schlechte Skripts und Dialoge hat.

  • Gravost

    Ich mag die Filme einfach wirklich gerne. Wobei mir der Canonstatus relativ wurscht ist. Wobei Zeitreisen wie du schon geschrieben hast ne Menge Probleme mitbringen können. Ich würde sie aus den Filmen rauslassen. Irgendwann kommen sonst so Ideen wie bei Terminator und man will komplett rebooten oder sowas.

    Was in 10 Jahren ist werden wir dann sehen, klar könnte sein das sie ein randnotiz sind. Oder es ist wie bei der PT und die jetzigen Kinder der ST lieben dann die ST und hassen das was dann gerade im Kino Ist, wer weiss :grin:.


    Was der ST gut getan hätte wäre mehr Zeit. Zeit für eine Etablierung was zwischen den Filmen passiert ist, vielleicht auch in Form einer Serie, wie z.B. Mando. Episode VII war da ein eher schlechter Start, da wenn man die Bücher dazwischen nicht kannte, man etwas ratlos davorstand. Warum gibt es einen Widerstand ?usw.

    Mando hat natürlich den Vorteil das der Zeitsprung zu RotJ nicht zu gross ist, da sind splittergruppen und imperiale warlords selbstverständlich, wie im EU damals halt, und im serienformat kann man sich natürlich auch mehr Zeiten für Erklärungen nehmen ohne überladen zu wirken oder zu dialoglastig.

    2tes Problem und da sehe ich George Lucas leicht im Vorteil bei der Erschaffung der PT, man wollte es den Fans recht machen. Es sollte sich nostalgisch und wie die OT anfühlen, bloss nichts einbauen was irgendwie sich nach PT anfühlen könnte.

    Dadurch hat man im Kino schnell das Gefühl des original Star wars bei Ep. VII merkt aber nach dem Besuch schnell das man überhaupt nicht richtig weiss, wie kam es dazu und wo baut das die Saga mit auf. Viel Nostalgie und Mysterieboxen aufbauen und gucken was passiert. Habe ich nur bedingt ein Problem mit, da mir der Film spass macht, aber da Lucas gemacht hat was er für richtig hielt war er natürlich erzählerisch komplett ungebunden.


    Palpatine hätte sie von mir aus Tod lassen können, ich vermute mal das man da den Fans entgegen kommen wollte. Oder besser ausarbeiten, mehr Bezug zu Plaigues hätte Erklärungen liefern können und auch Erklärungen warum er jetzt wirklich tot bleibt. Aber wie gesagt ich hätte ihn persönlich nicht auferstehen lassen, egal wie sehr ich Mcdiarmid Darstellung auch immer feiere und mich trotzdem gefreut habe ihn wieder zu sehen.

    Die Palpatine Auferstehung fand ich im EU schon nicht so dolle.