Die Items

  • Beim Spielen von ausnahmslos jedem Zelda-Spiel stößt man auf Hindernisse, welche es mit einem der unzähligen Items, die sich im Zelda-Universum bereits angesammelt haben, zu überwinden gilt. Doch die Items in Zelda I sind in meinen Augen etwas außergewöhnliches (Anmerkung: Ich werde nur die Items von Zelda I hier besprechen, der Thread ist aber natürlich für beide Spiele offen). Hier werden als erstes meine zwei persönlichen Favoriten, was die Skurrilität der Items angeht besprochen und damit fange ich auch gleich an:


    Das Floß


    "Ein.. Floß? In Zelda? Als Item, aha. Welche Rätsel kann man denn mit ihm lösen? Achso gar keine, okaay.." Ein typischer Satz eines Zelda-Fans, der noch nie ein älteres Spiel als OoT gespielt hat, wenn er hören würde, dass es ein Floß als Item gibt. Zumindest in meiner kleinen Gedankenwelt.
    Zur Erklärung: Das Floß ist ein Item, welches dazu benötigt wird, zu einem Dungeon auf einer Insel zu kommen. Dazu muss extra ein Steg am Ufer sein, was bedeutet, dass man nicht an jeder x-beliebigen Stelle über's Wasser fahren kann.


    Aber jetzt mal ehrlich: Ist dieses Item nicht genial? Man braucht es im gesamten Spiel glaube ich nur einmal, höchstens zwei Mal und bekommt es in einem Dungeon, in dem es überhaupt nicht gebraucht wird! Ich finde das Floß einfach zu genial und so fehl am Platz, dass ich, als ich den Sinn des Floßes realisiert habe, doch schmunzeln musste.


    Die Flöte


    Der eigentliche Nutzen der Flöte ist, den Digdogger durch ihre Melodie zu schrumpfen und dadurch verwundbar zu machen. Es hat ein wenig lang gedauert, bis ich auf die Idee kam, die Flöte bei dem Boss einzusetzen, aber nachdem es das einzige Item des Dungeons war, lag die Lösung nahe.
    Doch das ist nicht das, was ich an ihr so toll finde:


    Man kann sich, wenn man die Flöte in der Overworld spielt, teleportieren! Es wird einem aber nie erklärt, wie und warum und weshalb schon gar nicht. Man spielt sie einfach und wird erst mal zu einem anderen Dungeon teleportiert. Das erste was ich mir dann dachte: "Okay, ich werde zu Dungeons gebracht." Ich dachte auch immer, dass es random wäre, wo man hinteleportiert wird, aber wenn man es im Internet sucht, bekommt man doch irgendwann den Dreh raus. Aber, dass einem nie erklärt wird, wie man sich teleportiert und wie, fand ich schon ziemlich schräg.
    Dann noch das, mit dem Dungeon unter dem See: Wie zur Hölle soll ich denn bitte wissen, dass ich da die Flöte spielen muss? Ich hab zum Glück einen Hinweis im Internet gelesen, bevor ich zu dem Dungeon kam, aber Spiel! Wie soll man da bitte draufkommen? :D


    Weitere Favoriten von mir:


    -Die Trittleiter ein praktisches und ganz gut umgesetztes Item. Es vereinfacht viele Stellen in vielen Dungeons und ich mag es sehr.
    -Der Köder Ein Item, das 60 Rubine kostet und nur einen Zweck hat: Einem helfen, an einer einzigen Stelle im Spiel weiter zu kommen. Anstatt, dass man den Gegner töten kann, sozusagen als Miniboss, muss dieser eine als einziger Gegner im Spiel Fleisch haben, um weg zu gehen. Well done, Nintendo :D


    Und um gleich noch beim Köder zu bleiben, den man kaufen muss, komme ich hier zum zweiten Abschnitt dieses Beitrags. Dem Rubinfarmen


    Viele Items des Spiels, wie die Bomben oder der magische Schild. sind um mindestens 60+ Rubine zu kaufen. Was bedeutet, dass man in der Oberwelt Rubine farmen gehen muss, denn so etwas wie Minispiele gibt es leider in Zelda I noch nicht.
    Das Rubinfarmen ist ein großer und vor allem anstrengender Teil des Spiels. Ich hatte mal eine Unterhaltung mit Noa und er sagte, als er wieder auf Rubinjagd in Zelda I war, dass das Spiel wirklich für Nerds gemacht sein musste, jemand anderes würde sich das lange Rubinsammeln wohl nicht antun und ich stimme ihm da vollkommen zu :D


    Zwar dauert das Rubine sammeln nicht so lange, dass es wirklich stark nervig war (man konnte genug von ihnen in Verstecken finden, welche aber an den unmöglichsten Stellen versteckt sind), jedoch macht es überhaupt keinen Spielspaß und kommt einem, naja zumindest mir, als unnötiges Spielelement vor. Man hätte es in meinen Augen besser lösen können, zum Beispiel durch das verbilligen der Items, etc.


    Welche sind denn eure Lieblingsitems? Wie fandet ihr das Rubinfarmen? Ging es bei euch einfach neben her, oder musstet ihr euch doch ein paar mal auf Zwang in die Oberwelt zum Gegner metzeln begeben?

  • Die Items trotzen nur voller Ideen und sind herrlich random. Beim Erhalten denkt man sich meist WTF was soll man mit diesem Item nur anstellen, jedoch nach kurzer Zeit wird man schnell feststellen das, trotz aller Banalität, sich Nintendo was dabei gedacht und sie nützlicher sind als zu Anfang angenommen. Gerade die von Max aufgezählten Items sind sehr spezifisch und doch raffiniert. Ins besondere möchte ich hier jedoch auf den magischen Schlüssel eingehen, welcher wie ein Dietrich funktioniert und ein somit erlaubt alle Türen zu öffnen und man fortan keine Schlüssel mehr suchen muss. Man ist besonders im neunten Dungeon auf dieses Item angewiesen, da man nahezu in jeden Raum eine verschlossene Tür vorfindet und kaum Schlüssel bekommt.


    Das Rubinefarmen ist leider ein notwendiger und nerviger Aspekt vom Spiel, der bis heute ein üblen Beigeschmack bei mir hinterlassen hat. Jedoch habe ich diesbezüglich eine Theorie, kann sogar sein das es so beabsichtigt ist, und zwar wenn man Gegner auf der Oberwelt mit dem Schwertwurf/Strahl besiegt und die Rubine nicht sofort einsammelt und sie erstmal auf der Map lässt scheint es so das die Wahrscheinlichkeit höher ist das die anderen Gegner auch Rubine und sogar 5er Rubine hinterlassen höher zu sein. Vor allem ist es aber nervig und frustrierend zugleich nach fast jedem Dungeon zunächst Rubine zu farmen, da man ein neues Item kaufen muss oder sein rotes Elixier verwendet worde etc..



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Welche sind denn eure Lieblingsitems?

    Anfangs war der Magische Bumerang für mich sehr hilfreich, da er eine Vielzahl an Gegner auf hoher Reichweite betäubt hat, mich diesem nähern konnte und dann zwischen Schwert und Bumerang gewechselt habe bis das Hindernis weggeräumt war.
    Aber im Laufe des Spiels konnte dieser zunehmend weniger Gegner treffen und so nahm auch die Verwendung stetig ab. Dadurch machte sich der Bogen zuerst bemerkbar, ehe der Somaria Stab Lv 2 meine bevorzugte Fernkampfwaffe wurde. Die Fluggeschwindigkeit ist zwar langsamer als bei Pfeil und Bogen, aber die entstehende konstante Flamme sorgt für einen gewissen Fokus mit dem ich arbeiten kann und verursachte zusätzlich netten Schaden.

    Natürlich muss ebenfalls die Bombe erwähnt werden, weil sie innerhalb des Spielverlaufs unabdingbar ist. Dutzende Male müssen Wände gesprengt werden, um Räume oder ganze Tempel freizulegen.


    Wie fandet ihr das Rubinfarmen? Ging es bei euch einfach neben her, oder musstet ihr euch doch ein paar mal auf Zwang in die Oberwelt zum Gegner metzeln begeben?
    Ehrlich gesagt war es nie knapp bei mir, da ich jeden Gegenstand On-Point gekauft habe und meistens für den nächsten notwendigen Gegenstand das Geld beisammen hatte.
    Für das Sammeln von Rubinen präferiere ich bestimmte Dungeons bei denen ich weiß, dass die Erscheinungsrate der Gegner in naheliegenden Räumen (sprich möglichst viele Gegner auf kleiner Fläche) hoch ist. Sollte die Differenz relativ gering ausfallen, dann orientiere ich mich an der Oberwelt nahe einer Feenquelle, um vital weiterzukommen.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.