Was lest ihr gerade?

  • Das Schlangenschwert und Into the Water habe ich jetzt beendet. Beide waren auf ihre eigene Art eigentlich recht unterhaltsam, wären die Enden nicht etwas schlecht umgesetzt:
    Beim Schlangenschwert kam es mir so vor, als ob der Autor zwar das Buch böse enden lassen wollte und auch einige Plottwists am Ende eingebaut hat, die darauf hindeuten sollen, dann aber doch irgendwie keine Ahnung hatte, wie er das genau machen wollte und jetzt irgendwie ein gutes Ende geschrieben hatte. Allerdings wirkt dieses ein wenig erzwungen... Allerdings kann ich das Buch trotzdem empfehlen. Es ist zwar kein Meisterwerk, aber besonders die Leute, die schon Star Wars mochten, werden das Buch mögen.
    Into the Water fand ich eigentlich recht interessant und spannend, nur... Irgendwie war am Ende die Luft raus und ich war irgendwie froh, dass das Buch vorbei war. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auch kaum mehr Lust auf das Buch hatte und das Buch jetzt irgendwie beenden wollte. Zu schade, da das Buch echt gut ist und ich es mochte.


    Ich mache mich jetzt gerade daran, American Gods zu lesen.
    In dem Buch geht es um Shadow, der nach dem Tod seiner Frau vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird. Auf dem Weg nach Hause trifft er auf den mysteriösen Mr. Wednesday, der sich als Gott und den König von Amerika ausgibt. Mr. Wednesday zeigt großes Interesse an Shadow und zusammen starten sie einen Roadtrip, der so einiges verändern wird...


    Ich bin gerade am überlegen, ob ich parallel den ersten Band der Kingkiller-Chronicles lesen soll, allerdings bin ich etwas unsicher, ob zwei englischsprachige Bücher gleichzeitig nicht etwas zu viel sind.

  • Ich habe gerade den ersten Warrior Cats Band, namens "In die Wildnis", gelesen. Manch einer fragt sich nun vielleicht, warum ich in meinem Alter noch so ein "Kinderbuch" lese (in der Buchhandlung war es im Bereich für 10-12 Jährige :saint: ), aaaaaber dahinter steckt folgende Geschichte: Ich wollte die Buchreihe eigentlich als Kind schon unbedingt lesen, da ich auch große Katzenliebhaberin bin, doch irgendwie kam es letztendlich nie dazu. Jetzt bin ich am Wochenende in der Buchhandlung zufällig über die Buchreihe gestolpert, und hatte einfach Lust, mir diesen Kindheitswunsch mal nachträglich zu erfüllen. Warum auch nicht, für sowas ist man nie zu alt - finde ich.
    Kurz zu den Büchern, es geht um verschiedene Katzen Clans, die in der Wildnis leben und in ständiger Konkurrenz zueinander im Kampf ums Überleben stehen. Mir hat das erste Buch gut gefallen, es ist natürlich recht einfach geschrieben und nicht so anspruchsvoll, aber es war trotzdem spannend und man hat die Charaktere auch sehr ins Herz geschlossen. Aufgefallen ist mir, dass es für ein Kinderbuch doch recht brutal zugeht in den Kämpfen, es sterben auch sehr häufig Katzen (Ich habe schon gewitzelt und es als "Game of Thrones der Katzen" bezeichnet), und nicht selten sind gerade das die Sympathieträger beim Leser - wohl eher ein Jugendbuch. Ich habe mir jedenfalls auch das zweite Buch geholt und lese weiter.

  • Bedingt dadurch, dass ich zur Zeit wenig Zeit zum Lesen hatte, bin ich auch immer noch an Krieg und Frieden von Lew Tolstoi dran, habe aber mittlerweile mehr als die Hälfte gelesen (ca. 1300 Seiten insgesamt). Große Pausen sind bei dem Buch nicht unbedingt förderlich, aber naja. Dennoch bin ich begeistert von dem Werk, mir gefallen die komplexen, zahlreichen Charaktere, die in einer äußerst komplizierten Konstellation anzuordnen sind. Weiterhin ist der Erzählstil sehr angenehm, er hat etwas sehr grüblerisches.


    Weiterhin lese ich nun Chroniken des Cthulhu Mythos Band II, also eine weitere Geschichtensammlung von H.P. Lovecraft. Im Moment bin ich an einer von Lovecrafts drei romanlangen Geschichten dran und zwar Die Berge des Wahnsinns (die anderen sind "Der Fall Charles Dexter Ward" und "Die Traumsuche nach dem unbekannten Kaddath"). Was soll ich sagen, es ist vielleicht nicht die spannendste von allen seiner Geschichten, aber von den langen die lovecraftigste. Die Beschreibungen der Antarktisexpedition (auf der es letztlich zu mysteriösen Vorfällen und grausamen Entdeckungen kommt) sind nicht direkt langweilig, ziehen sich am Anfang aber doch sehr. Aber in den Momenten in den es dann zum lovecraft'schen übernatürlichen Grauen kommt, ist es dafür umso schauriger, einfach durch das extrem lange Aufbauen von diesem. Bin jetzt gespannt, wie es endet. Da es nicht nur eine lange, sondern auch eine beliebte Geschichte von ihm ist, gehe ich davon aus, dass es das Ende in sich haben wird. Sollte es eigentlich heute Abend schaffen.
    Da ich einfach so lese, wie es mir die Sammlungen anbieten, kommt danach das ebenfalls sehr bekannte "Schatten über Innsmouth".

  • Ich hab zuletzt The Circle gelesen und fand das Buch ziemlich interessant, auch wenn es einige Probleme mit sich hat. Der Circle ist in der nahen Zukunft angelehnt, in der eben das gleichnamige Internet Unternehmen Circle die Funktion von Google, Apple, Twitter, Facebook und den ganzen anderen Diensten vereint und als gigantisches Technologieunternehmen ein Monopol aufgestellt hat. Protagonistin Mae kommt frisch am Unternehmen an, dank ihrer besten Freundin Annie, welche ihr diesen Arbeitsplatz vermittelt hat.
    Mit der Zeit wird den Leser jedoch klar, dass nicht alle Entwicklungen zum Wohl der Allgemeinheit gedacht sind und der Circle von den Daten seiner Kunden und Mitarbeiter profitiert und die Zonen von Privatsphäre sich aufheben. Schöne neue Welt und 1984 als Update. Der Vergleich hinkt hier sofern aber, da dieser Roman sprachlich nicht mal im entferntesten mit diesen mithalten kann. Dennoch ein sehr interessanter und spannender Roman, dessen Entwicklung der Leser auch in der Realität wiederfindet.
    Sprachlich wäre es schöner gewesen, wenn es nicht so repetitiv und die Auseinandersetzung der Materie kompakter gewesen wäre. Grenzte schon etwas an Polemik. Ich freue mich dennoch auf die demnächst anlaufende Verfilmung mit Tom Hanks und Emma Watsons.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Morgen werde ich mir Robert Galbraith (Pseudonym von JK Rowling) - Die Ernte des Bösen als Sonntags-Hangoverlektüre genehmigen. Ich hatte vor etwa einem Jahr bereits "Der Seidenspinner" gelesen, und es war flüssig zu lesende Krimikost mit sympathischen oder zumindest lebendigen Charakteren, einigen Plottwists, die mich als Leser bei der Stange halten konnten und natürlich JKRs wohlverdiente Distanzierung vom Harry Potter Universum.


    Also, wenn es morgen wie so oft in den letzten Tagen in Strömen gießt, die perfekte Lektüre zum Wetter. Oder das perfekte Wetter zur Lektüre? Wie auch immer, ich freue mich. :)

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Ich lese immer noch die Warrior Cats Buchreihe. Die erste Staffel habe ich jetzt komplett gelesen, dazu noch zwei Sondereditionen (genannt "Special Adventures"), die beide vor der ersten Staffel spielen. Und ja, die Bücher machen süchtig, zumindest mich. Auch wenn es weder sprachlich noch von den Themen her wirklich komplex ist, zieht die Geschichte den Leser doch irgendwie in ihren Bann und man will immer wissen, wie es mit den eigenen Lieblingscharakteren weitergeht. Ich werde noch weiter lesen, habe aber die Vermutung, nicht bis zum Ende durchzuhalten (und ich glaube auch, dass es vom Platz her irgendwann eng wird, bei über 30 Büchern). Komische Blicke sind mir damit auch immer garantiert, aber ich habe Spaß beim Lesen und das ist ja die Hauptsache. ^^

  • Ein Monat ist seit meinem letzten Beitrag hier vergangen und es hat sich lesetechnisch viel bei mir getan. Ich habe Der Name des Windes sowie Die Furcht des Weisen 1&2 gelesen. Letzteres habe ich sogar innerhalb von einer Woche verschlungen. Wirklich grandiose Bücher, falls man nichts gegen Fantasy hat und gute Geschichten mag.

    Siddhartha verschlang ich (wie erwartet) innerhalb eines Tages. Ich dachte ja erst, die Geschichte würde vom Buddha handeln, dem ist aber nicht so.Trotzdem eine schöne und weise Geschichte. Hat mich aber nicht umgehauen.


    Danach las ich The Perennial Seller von Ryan Holiday. Im Gegensatz zu The Obstacle Is the Way und Ego Is the Enemy hat mir das Buch weniger gut gefallen. Klar, wahrscheinlich bin ich auch die falsche Zielgruppe dafür, denn das Buch richtet sich eher auf Menschen, die schon etwas kreieren bzw. eine ungefähre Ahnung haben, was sie erschaffen wollen. Trotzdem konnte ich ein paar Dinge mitnehmen, die mir vielleicht (eher nicht) helfen könnten.


    Auf The Perennial Seller folgte The 50th Law von 50 Cent und Robert Greene. Als erstes fiel die Gestaltung der Kunstlederversion auf - die Ränder der Seiten sind glänzend golden, was das Buch richtig hochwertig wirken lässt. Das Buch behandelt das Thema Angst und wie man damit umgeht. Mir kam es fast so vor, als würde das Buch die wichtigsten Prinzipien, die man sich sonst aus 10 mittelmäßigen Selbsthilfe-Büchern picken müsste, alle vereinen. Z.B. gibt es ein Kapitel über den Tod und wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern, oder ein Kapitel über "Mastery", das man schon von dem gleichnamigen Robert-Greene-Buch kennt. Das meiste weiß man schon in irgendeiner Form, jedoch braucht man manchmal mehrere Anläufe, bis man manche Konzepte verstanden hat, weswegen so ein "Wiederkauen" hilfreich sein kann.


    Die Macht der Geographie war ein Buch, das ich gegen Ende nur noch abschließen wollte. Man lernt unglaublich viel über die heutige Politik und die eng verwobene Geografie. So weiß ich jetzt auch, was die BRICS-Staaten sind oder was im Nahen Osten so abgeht. Allerdings wurde das nach der Hälfte zur Tortur, da ich das Interesse an dem Thema verlor.


    Fahrenheit 451 habe ich ebenfalls an einem Tag beendet. Das Buch gefiel mir schon besser. Viel habe ich nicht zu sagen, gute Dystopie, wobei das Verbrennen der Bücher durch eine "Feuerwehr" etwas schräg als Konzept ist.


    Reasons to Stay Alive sprang mir in der englischen Abteilung bei einem Buchhändler ins Auge. Nach Lesen der Beschreibung dachte ich zu wissen, was mich erwartet, doch am Ende erwartete mich ein völlig anderes Erlebnis. Hier erfährt man erschreckend, wie sich Depressionen manifestieren können. Ich konnte nur den Kopf schütteln, als ich las, dass der Autor nicht einmal mehr einkaufen gehen konnte, ohne dabei einen halben Nervenzusammenbruch zu erleiden. Ein wichtiges Buch, das trotzdem eine optimistische Note hat.


    Nach Schöne Neue Welt und Fahrenheit 451 fehlte die wahrscheinlich berühmteste Dystopie: 1984. Es war interessant zu sehen, wie manche Elemente sich überschneiden - z.B. der Fernseher, der sich nicht ausschalten lässt (Fahrenheit 451). 1984 begeisterte mich, vor allem wegen des Schreibstils und der düsteren Geschichte. Dachte man in der Mitte des Buches noch, Winston hätte eine Chance, wird man am Ende ernüchtert. Man erlebt die volle Grausamkeit von Menschen, die alles tun würden, um ihre kranke Ideologie zu rechtfertigen.


    Sebastian Jungers Tribe stand schon länger auf meiner Bücher-Liste. Kurz: es geht um die Frage, warum Kriegsveteranen den Krieg vermissen und was mit unserer heutigen Gesellschaft los ist. Wie der Name impliziert, zeigt Junger auf, dass Stämme für das Funktionieren des Einzelnen entscheidend sind. So wurde festgestellt, dass Menschen, die an posttraumatischen Belastungsstörungen litten, sehr viel schneller rehabilitierten, wenn sie ein starkes soziales Netz hatten. Die Moral ist auch in einer Gruppe viel stärker vertreten, was am Beispiel der Indianer gezeigt wird. Es gibt Leute, die unsere Wirtschaft bis aufs Letzte ausnutzen, Steuern hinterziehen und Bürgern Schulden in Milliardenhöhe bescheren, doch nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Da es kein Gruppengefühl mehr gibt, scheint es hier auch keine Skrupel mehr zu geben. Negative Rhetorik, die man damals in Kriegszeiten über den Feind hörte, bekommt man heute über die Mitmenschen mit. Ein schwerwiegender Punkt des Buches ist die Bemerkung, dass wir Menschen ca. 25.000 Jahre brauchen, um auf evolutionäre Unterschiede zu reagieren. Das würde bedeuten, dass wir noch überhaupt nicht auf die Agrarrevolution eingestellt sind und deshalb auch nicht in so großen Maßstäben leben können, wie wir es heute tun. Ein sehr wichtiges Buch.


    Momentan bekomme ich schon Stress, da ich parallel so viel lese: A Mind for Numbers, die Biografie Heinrichs VIII, Elon Musks Biografie und Das Universum ist eine Scheißgegend lese ich im Moment, wobei man noch 3-4 andere Bücher dazuzählen kann. :P

    No bird soars too high,
    If he soars with his own wings.
    - William Blake

  • Ich habe über's WE zwei Bücher durchgelesen: Zum ersten "Der Retuscheur" von Dimitri Stachow. Die Story an sich hat viel Potenzial, aber der Schreibstil gefiel mir ganz und gar nicht. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive wirkte oft sehr konfus und frei nach dem Motto "Ach ja, an der Stelle hatte ich vergessen zu erwähnen..." durcheinandergewürfelt. Nicht etwa als Stilmittel, um am Ende einen "Aha!"-Effekt zu erzeugen, nein... der Autor schien schlicht hier und da vergessen zu haben, einen Handlungsstrang zu Ende zu führen und hat es dann in Form von willkürlichen Flashbacks eingebaut. Meh. Auch die Übersetzung aus dem russischen kam mir etwas holprig vor, so wirkten z.B. die Dialoge sehr gekünstelt.



    Und dann war da "Treibjagd" von Jack Ketchum. Der gute Mann war anno 1987 der Ansicht, als Zeitzeuge auch seine fünf Mark zum Thema "Vietnamkrieg" dazugeben zu müssen, und heraus kam ein seicht dahinplätschernder Thriller, in dessen Zentrum eine Verfolgungsjagd "Durchgeknallter Veteran gegen arglose Camper" steht. Es gibt Blut, Eingeweide, Schießereien und auch ein wenig Sex. Toll, toll, toll. Würde als Unterhaltungsfilm am Sonntagabend taugen, aber sich auf ca. 340 Seiten mit einer derart simplen Handlung und zahlreichen, aber oberflächlichen Charakteren rumschlagen müssen? Papierverschwendung. Da kann der Autor im Vorwort noch so sehr rumsalbadern, wie viel Recherche und Überwindung ihm dieses Machwerk abverlangt hat.



    So. Jetzt aber Robert Galbraith.

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  • Mit American Gods bin ich jetzt fertig. Auch, wenn ich den Anfang ziemlich gut fand, wurde der Mittelteil irgendwann ziemlich mittelmäßig und am Ende war ich eher gesagt froh, dass ich das Buch fertig hatte. Allerdings fand ich die Geschichte um die Götter ziemlich interessant, auch wenn sie eher gesagt nicht aus den Mythologien kommen, die mich interessieren.


    In der Zeit, in der ich den letzten Beitrag geschrieben habe, habe ich außerdem noch ein weiteres Buch gelesen
    Das Buch wäre Survive The Night von Danielle Vega. Ein Teenie-Horror-Thriller-Buch, indem ein Mädchen nach einem Drogenentzug von ihren Freundinnen auf eine Party in einem stillgelegten U-Bahn-Schacht geschleppt wird. Die Party ist einigermaßen normal, bis plötzlich ein Mädchen tot in einem Seitenschacht gefunden wird. Nachdem die Hauptcharakterin einige Leute zu der Leiche führt, muss sie feststellen, dass die anderen Leute von der Party verschwunden sind und sie nicht wissen, wie auch sie rauskommen sollen. Außerdem werden sie noch von einem geheimnisvollen Tentakelwesen gejagt...
    Der Anfang hat sich irgendwie etwas so gelesen, als ob ich ausversehen nicht einen Einzelband, sondern eine Fortsetzung eines anderes Buches lesen würde, da ziemlich schnell ziemlich viele Charaktere eingeführt wurden, ohne richtig vorgestellt zu werden. Tatsächlich ist das Buch allerdings ein Einzelband. Der Anfang, bevor die Charaktere auf die Party gehen, ließt sich wie ein unwichtiges Slice-Of-Life-Buch und ist auch etwas langweilig. Aber als dann die anderen Partygäste verschwanden und die Gruppe versucht, zu verschwinden, wurde das Buch spannend. Zwar waren die Charaktere etwas flach, allerdings hat mich das Buch einigermaßen unterhalten.


    Jetzt bin ich gerade dabei, Die Legende von Shikanoko: Herrscher der acht Inseln zu lesen.
    In dem Buch geht es um einen Jungen, der nach dem Tod seines Vaters in die Machtspiele um die Herrschaft seines Heimatlandes hineingezogen wird und nun eine Prinzessin suchen muss.
    Ich habe vielleicht gerade mal die ersten 50 Seiten gelesen, aber das Buch gefällt mir.

  • So, bin bei Die Ernte des Bösen mittlerweile auf Seite 220 angekommen
    und kann bisher sagen, dass das Buch mich sehr gut unterhält. Bei über
    600 Seiten darf man sich bestimmt noch auf so einige Plottwists freuen.
    Zu bemängeln ist, dass einige Oberflächlichkeiten, die mich bereits in
    "Der Seidenspinner" gestört haben, präsent geblieben sind - andauernd
    wird beschrieben, wie Strike eine Mahlzeit zu sich nimmt und unter
    seinem Bein leidet (In DSS hatte ich teilweise das Gefühl, die Story
    würde von NICHTS anderem handeln), die immer wieder aufkeimenden
    Gefühlswallungen für Robin, die im nächsten Satz dann doch wieder mit
    aller Macht unterdrückt werden, und immer wieder die gleiche
    Beschreibung von Leichen oder Leichenteilen, als müsste der Leser alle
    zwei Seiten daran erinnert werden, dass es einen Toten gab. Aber gut.
    Wie gesagt liest es sich bisher sehr flüssig, und die Einblicke in die
    Vergangenheit der Figuren sind interessant. Das macht sie dann doch
    etwas tiefgründiger und menschlicher, als sich immer nur über ihren
    Essens- und Schlafrhytmus auszulassen. Wenn ich durch bin, werde ich
    vermutlich auch endlich mal "Der Ruf des Kuckucks" lesen und mich auf
    die BBC-Serie hypen lassen ;)



    Achja: Wie man meinem Text entnimmt, kann ich aus Erfahrung sagen, dass
    die Bücher sich hervorragend querlesen lassen, da auf Ereignisse in
    voherigen Büchern sehr wenig oder gar nicht eingegangen wird (Bis auf
    die Beziehungen der Charaktere untereinander, aber die werden auch
    nochmal kurz angeschnitten für den Unwissenden).

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Am Montag habe ich mit Passagier 23 meinen vorerst letzten Roman von Sebastian Fitzek beendet. Ich fand ihn nicht schlecht, doch auch hier wurde ich erneut vom Schreibstil nicht mitgerissen, wie es bei seinem neusten Werk AchtNacht war, welches sich von seinen vorherigen unterschied. Passagier 23 spielt auf einem Kreuzfahrtschiff und beinhaltet ziemlich viele Charaktere. Bei der einen Hälfte fand ich die entsprechenden Stränge sowie Handlungen wirklich spannend und interessant, aber bei der anderen Hälfte war dies leider nicht der Fall. Der ständige Wechsel zwischen guten und sich ziehenden Kapiteln störte meinen Lesefluss. Als sich dann alles miteinander verwob entstand für mich ein demnach relativ fades Finale mit kaum guten Stellen. Obwohl ich das Buch als gut gemacht und sehr durchdacht ansehe konnte es mich nicht begeistern. Zu oft hatte ich Vergleichbares jetzt bei meinen letzten Büchern. Daher ist meine Lesemotivation derzeit auch wieder eigentlich nicht vorhanden und sollte ich mir mal wieder ein Buch greifen, dann keinen Fitzek.

  • Ich lese gerade die Biografie von Elon Musk. Der Mann hat seinen guten Ruf wirklich verdient, wobei ich beim Lesen jedes Mal überrascht bin, wie "abseits" sein Denken stets ist. Mitarbeiter, die 90 Stunden und mehr pro Woche arbeiten, sind die Norm bei seinen Unternehmen. Er kann sich physikalische Gleichungen im Kopf ausrechnen und hat ein unglaubliches Wissen - vor SpaceX hat er mit einer Tabelle die einzelnen Raketenteile aufgeschrieben, die er brauchen würde, und hat sich mit Büchern über Raketen aus Russland fortgebildet. Es imponiert mir schon, wie Musk sein Leben von der Mission für eine bessere Zukunft leiten lässt. Gleichzeitig denke ich mir, wie getrieben und unruhig er sein muss. Jede Woche ~100 Stunden arbeiten kann ich mir auf Dauer nicht ohne Einbußen an der Gesundheit vorstellen. Für die technische Entwicklung der Menschheit braucht es Leute wie Musk. Wir können froh sein, ihn und seine Innovationen live miterleben zu können.


    Shoe Dog von Phil Knight ist die Biografie des Nike-Gründers. Ich habe erst die ersten 50 Seiten gelesen, aber bisher gefällt mir das Buch. Phil Knight hat einen sympathischen Schreibstil, der nicht abgehoben wirkt.


    Rich Dad Poor Dad wird ja weithin als das Buch über Geld und Finanzen gehandelt. Ich bin gerade bei der Hälfte und für jemanden wie mich, der in seinem jungen Leben noch kaum Erfahrung mit Geld gemacht hat, ist das Buch wahrlich hilfreich. Die Prämisse ist die, dass man nicht für Geld arbeitet, sondern es für sich arbeiten lässt und den Unterschied zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten kennt. So wird erklärt, warum die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Wichtiges Buch, wobei ich nicht weiß, wie groß der Unterschied zwischen der europäischen und der amerikanischen Ökonomie ist.

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    - William Blake

  • Ich lese aktuell Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß von Hiromi Kawakami. Vor einigen Jahren hatte ich bereits mal die Manga Adaption von Jiro Taniguchi dazu gelesen und war (wie sonst allen Werken des Mangaka) davon begeistert. Nun möchte ich das Original nachholen und mal vergleichen wie gut Taniguchi die Geschichte umgesetzt hat. Es handelt von einer älteren Dame, welche alleine lebt und von sich aus glaubt nicht für die Liebe begabt zu sein. Als sie ihren alten japanisch Lehrer wiedertrifft, der ebenfalls alleine lebt, suchen sie gegenseitig Nähe und mit der Zeit entwickelt sich daraus eine ungewöhnliche Beziehung.
    Eine sehr ruhige und harmonische Liebesgeschichte mit den Schattenseiten des Alters und das herein brechen des gewohnten Alltags.



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Ich habe kürzlich mit Die unendliche Geschichte von Michael Ende angefangen. Gut, eigentlich sollte jeder zumindest den Titel schon einmal gehört haben.


    Ich gebe zu, das Buch nie gelesen zu haben, auch wenn ich immer mal wieder darüber nachgedacht hatte. Phirones Thread aber hat mich dann doch überzeugt, endlich damit anzufangen. Netterweise hat mir Phirone auch sein Exemplar des Buches ausgeliehen, danke dafür.


    Da ich aktuell nicht viel Zeit habe und nur stückchenweise weiterlesen kann, bin ich noch nicht so weit. Aktuell habe ich zwei Kapitel gelesen und muss sagen, dass ich überrascht bin, wie einfach es zu lesen ist - ich weiß selbst nicht wieso, ich hatte es mir irgendwie komplizierter vorgestellt. Das ist aber auf keinen Fall negativ gemeint. Es hat für mich auch einen Nostalgie-Faktor (und das, obwohl ich es noch nie gelesen habe), da es mich einfach an so viele Bücher erinnert, die ich als Kind gerne gelesen habe.


    Mir gefällt auch, dass die Schriftfarbe anders ist, je nachdem, in welcher Welt die Handlung gerade abläuft. Das lässt leicht erkennen, wobei es sich um die "Haupthandlung" handelt und wenn nun ein "Zwischenkommentar" kommt. Insgesamt wirkt es auch stellenweise, als würde der Autor mit dem Leser sprechen. Das wirkt aber gar nicht aufdringlich, sondern geschieht in einem sehr freundlichen Tonfall.


    Das Lesen macht mir bisher viel Spaß. Es ist auch sehr erfrischend, einmal solche "leicht verdauliche" und dennoch spannende Lektüre zu haben. Ich bin schon gespannt darauf, wie die Geschichte sich weiter entfaltet.

  • Nach endlos langer Zeit habe ich mich nun durch Martin Ulmers Dunkellicht gekämpft. Ich habe viele Male über das Buch und seine Langatmigkeit geraged, nun kam aber auf den letzten ~100 Seiten doch noch Fahrt auf und ich wurde positiv überrascht. Jetzt bin ich tatsächlich gespannt auf den Nachfolger Schattenschein.


    Vorher ist aber erstmal Methan von Nikola Marni an der Reihe. Bisher bin ich auf Seite 80 von über 400 und es liest sich sehr gut. Ich gehe also davon aus, dass der Bericht dazu nicht so quälend lang auf sich warten lassen muss ;)

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Mit Die Legende von Shikanoko: Herrscher der acht Inseln bin ich jetzt schon seit etwa einem Monat fertig. Ich muss sagen, dass das Buch zwar nicht an die andere Serie der Autorin (Der Clan der Otori) herankommt, allerdings auch unterhaltsam war. Die Geschichte hat mich von der Aufmachung mit den ganzen Intrigen und Machtspielen etwas an Game of Thrones erinnert, nur in kleinerem und etwas jugendfreundlicheren Maßstab. Vielleicht gefällt ja den Fans der Serie dieses Buch.


    Außerdem habe ich noch einige weitere Bücher gelesen.


    Das erste Buch wäre You & Me & Him. In dem Buch geht es um ein Mädchen und einen Jungen, die sich beide in den neuen Schüler verlieben- geschrieben ist das Buch aus der Sicht des Mädchens. Die Freundschaft zwischen den dreien war recht nett geschrieben, allerdings ist das Buch eher eins für zwischendurch. Wahrscheinlich ist das eins von den Büchern, das mir zwar einigermaßen gefallen hat, ich aber ziemlich schnell vergessen werde.


    Das nächste Buch hat mir allerdings besser gefallen. Es heißt Illuminae und ist der erste Teil einer bisher zweibändigen Reihe, die allerdings meines Wissens nach mit dem dritten Band enden soll.
    Ich habe vor etwa einem halben Jahr von dem Buch gehört, als irgendwer in einem Youtube-Video erzählt hat, dass das Buch von seiner Machart einzigartig ist. Ich muss dieser Aussage zustimmen. Da dieses Buch größtenteils im Chatstil geschrieben ist, hebt es sich schon einmal von den anderen Büchern auf dem Markt ab. Ab und zu wird das Buch auch von Seiten unterbrochen, die in der Art von militärischen Unterlagen geschrieben sind, wodurch die Geschichte auch ziemlich abwechslungsreich wird. Und die Abschnitte, in denen aus der Sicht der Schiffs-KI AIDAN geschrieben werden... Die sind auch ganz anders. Aber das Buch ist von der Machart her recht schwer zusammenzufassen...
    ...Dafür ist die Story es:
    Nachdem ihr Heimatplanet von einer machtgierigen Firma angegriffen wird, verschlägt es zwei Teenager auf Evakuierungschiffe, die nun auf der Flucht von dieser Firma sind. Um sich von einem Schlachtschiff der Feinde schützen zu können, müssen sie zusammenarbeiten, was nicht besonders leicht für sie ist, da sie erst kurz vor dem Angriff miteinander Schluss gemacht haben...
    Ich kann das Buch jedem empfehlen.


    Gerade lese ich mehrere Bücher.
    Das erste wäre Two Or Three Things I Forgot To Tell You, in dem beschrieben wird, wie einige Mädchen es verarbeiten, wie ihre beste Freundin Selbstmord begonnen hat.
    Das zweite wäre Your Name, in dem zwei Personen sich ineinander verlieben, die nachts immer im Körper des anderen landen.

  • Habe Methan von Nicola Marni durch und es war bis zum Schluß ein flüssig geschriebener, interessanter Agententhriller, der den Leser nicht mit ellenlangen Beschreibungen hochmoderner Technik oder Hierarchien innerhalb von Geheimdiensten nervt, was mich bisher immer so ein wenig von dem Genre abgeschreckt hat.


    Bei "Methan" handelt es sich um einen Teil einer Buchreihe um den Agenten Torsten Renk, der sich bereits in voherigen Werken, die ich allerdings noch nicht kenne, durch diverse erfolgreiche Einsätze rühmen durfte. Wunderbarerweise konnte man ohne dies Vorwissen in das Buch einsteigen.


    Trotz der Spannung wird es an manchen Stellen etwas hölzern, sei es die Beschreibung der Charaktere oder diverser Aktionen. An einer Stelle müssen drei Personen, eine davon schwer an der Hüfte verletzt, 21 Kilometer zu einer Forschungsstationen zurücklegen bei ärgsten Polartemperaturen - scheinbar problemlos. Allgemeim agieren die Figuren oftmals nicht sehr "menschlich". Sie sagen ihren Text auf, lassen dabei etwas von ihrem ureigenen Charakter aufblitzen, und das wars. So gehen dann eben wie die Handlung auch die Dialoge runter wie Öl.


    Die Geschichte drosselt selten ihr Tempo, auf nahezu jeder Seite passiert etwas. Die Plotwists waren... okay. Man konnte sich zu sehr denken, was als nächstes passiert, überraschende Wende hin oder her. Ob das dem Mangel an Kreativität oder dem "So oder so ähnlich schonmal gelesen"-Prinzip zugrunde liegt... hm ;)


    Ich gebe dem Buch mal 3, 5 von 5 Sternen, da ich es nicht unbedingt empfehlen würde, es aber seinen Zweck mich zu unterhalten erfüllt hat.


    Als nächstes, auch aus dem Bereich "Thriller", steht Gefrorene Seelen von Giles Blunt auf meiner Liste, danach widme ich mich wohl wieder einem anderen Genre :)

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Mit Two Or Three Things I Forgot To Tell You bin ich jetzt fertig und ich muss sagen, dass ich mir besseres von diesem Buch erwartet habe.
    Dieses Buch handelt, wie im vorherigen Beitrag von mir beschrieben, von zwei Mädchen, die verarbeiten, wie ihre beste Freundin Selbstmord begangen hat. Ich hatte mir eine spannende Geschichte erwartet, wie die beiden nach ihrem Tod weiterleben, aber ich wurde enttäuscht.


    Das Buch besteht aus drei Teilen:
    Im ersten Teil geht es um Melissa, eine der Freundinnen, die schon vom Tod ihrer Freundin angeschlagen ist und sich aufgrund des Erfolgsdrucks, der von ihrem Vater ausgeht, ritzt.
    Im zweiten Teil geht es darum, wie Melissa und ihre Freundinnen Tink, die Selbstmörderin, kennengelernt haben, und, was sie in den Wochen vor ihrem Tod zusammen erlebt haben.
    Und im letzten Teil geht es um Nadia, die als Schlampe angesehen wird und sich in ihren Lehrer verliebt hat, der allerdings ihre Gefühle nicht zu erwidern scheint.


    Die drei Teile sind nur lose durch Tink zusammengehalten, was allerdings anfangs nicht schlimm wäre, wenn sie sich nicht beim Lesen wie Kurzgeschichten angefühlt hätten, die außer den auftretenden Charakteren kaum etwas gemeinsam haben.


    Bei Melissas Part hatte ich noch etwas Hoffnung, denn in diesem Part wird noch darauf eingegangen, dass sie sich fragt, was Tink an ihrer Stelle machen würde. Allerdings war das schon alles, was dieser Part zu Tink zu sagen hat, denn der Grund, warum Melissa sich ritzt, hängt eher mit dem Erfolgsdruck ihres Vaters zusammen.


    Der Part über Tink war auch recht uninteressant, da er nicht aus der Sicht von Tink geschrieben ist, sondern aus der ihrer Freundinnen, die halt auf ihre Handlungen reagieren. Ich hätte ihn viel interessanter gefunden, wenn beleuchtet wird, was Tink sich dabei gedacht hätte, sich umzubringen, denn das hätte auch das Ende des dritten Teiles gerettet, in dem ihre Freundinnen endlich einen Grund für ihre Tat gefunden haben, sie sich aber nicht sicher sind, inwiefern sie der Quelle trauen können. Durch die Perspektive bleibt Tink dadurch recht flach und ich konnte nicht recht trauern, als sie es getan hat.


    Und der letzte Teil ist der Teil, der am wenigsten mit Tink zu tun hat. Außer einigen wenigen Erwähnungen von ihr spielt sie außerhalb des letzen Kapitels, in dem ein Grund, der nicht einmal richtig bestätigt wird, keine wirkliche Rolle. Die Tatsache, wie Nadia aufgrund ihrer Liebe zu ihrem Lehrer in dessen Fach ein besserer Schüler wird, war zwar interessant zu lesen, aber etwas langweilig.


    Außerdem gibt es in diesem Buch mehrere Ungereimtheiten:
    Wieso wird in diesem Buch jedes Wort wie Death oder Died so zensiert, dass vom Wort nur ein D***H oder ein D**d übrig bleibt? Es mag ja sein, dass dadurch dargestellt werden soll, wie wenig die Freundinnen ihren Tod verarbeitet haben, aber es ist schon etwas nervig, wenn man herumrätseln muss, was das Wort heißt. Irgendwo muss ich dadurch gerade an ein Zitat aus Illuminae denken, dass sinngemäß heißt:
    "Ich habe die Schimpfwörter wie befohlen zensiert. Auch, wenn dieser Bericht mit Tausenden von Toten beginnt, muss es ja nicht sein, dass hier sinnlos herumgeflucht wird."


    Und wieso benutzen die Mädchen, wenn es um ihre ganz normalen Freundinnen geht, immer das Wort Girlfriend? Ich dachte, mit diesem Wort beschreibt man das Mädchen, mit dem man gerade in einer Beziehung ist... Es hat in diesem Fall ein Weilchen gedauert, bis ich verstanden habe, dass immer nur von den normalen Freunden geredet wird und die Personen nicht einfach Lesben sind. Das ist sehr schade, denn ein Roman über Lesben, die mit der Homophobie der Gesellschaft zurechtkommen müssen, wäre auch recht interessant gewesen.


    Abschließend muss ich sagen, dass es zum Thema Selbstmord bessere Bücher gibt. Wer ein gut geschriebenes Buch über die Nachfolgen eines Selbstmords lesen will, sollte sich lieber Tote Mädchen lügen nicht holen, anstatt sein Geld für dieses Buch aus dem Fenster zu werfen.

  • Mit Your Name bin ich jetzt fertig.
    Das Buch war recht gut, auch wenn es an einigen Stellen einige Hänger, aber mir gefiel es. Die Geschichte, wie Taki und Mitsuhua immer die Körper tauschen und damit zurecht kommen müssen, wurde gut erzählt. Die Geschichte hat außerdem noch eine ziemlich unerwartete Wendung, die die Geschichte allerdings etwas dunkler macht.


    Jetzt bin ich schon am nächsten Buch dran: Tips On Having A Gay (Ex) Boyfriend
    Wie der Titel schon andeutet, geht es in diesem Buch um ein Mädchen namens Belle, dass eines Tages erfährt, dass ihr Freund Dylan schwul ist.
    Ich habe das Buch zufällig in der Bücherei gesehen und habe es auch gleich mitgenommen, da ich mich für Bücher interessiere, in der das Coming Out einer Person aus der Sicht eines Freundes beschrieben wird. Mal schauen, wie das Buch so wird.

  • Mit Tips On Having A Gay (Ex) Boyfriend bin ich zwar schon seit einem Weilchen fertig, allerdings komme ich jetzt erst dazu, etwas zum Buch zu schreiben.


    Das Buch war zwar etwas kurzweilig, aber ich mochte es.
    Belle war in diesem Buch ziemlich beschäftigt, die Trennung auf Grund von Dylans Sexualität so schnell wie möglich zu verarbeiten, da sie nicht vor ihren Freunden schlecht dastehen will, allerdings klappt das nicht wirklich.
    Erstens hängt sie ja noch ziemlich an ihn und hat auch noch Gefühle für ihn, was ich verständlich finde. Schließlich hört man ja nicht immer gleich auf, jemanden zu lieben, wenn es aus ist.
    Die Sache wird allerdings nicht besser, da


    Aber egal. Es ist meiner Meinung nach auch realistisch, dass Dylan auch mit Homophobie zu kämpfen hat. Auch, wenn wir im 21. Jahrhundert sind und viele auch homofreundlich sind, haben so einige nicht verstanden, dass nicht jeder hetero sein kann...


    Aber natürlich hat das Buch auch einige schlechte Seiten. Die eine wäre, dass das Buch an manchen Stellen einige Längen hat. Und die andere ist, dass es in dem Buch einige... Ziemlich schlechte deutsche Sätze gibt.
    Das Buch ist zwar auf Englisch geschrieben, aber die Autorin dachte, dass es eine gute Idee wäre, dass die Charaktere an manchen Stellen Deutsch sprechen, also hat sie in manchen Stellen Bellas Deutschunterricht beschrieben. Leider merkt man, dass die Autorin keine Ahnung hat, wie die deutsche Sprache aufgebaut ist. Leider kann ich gerade kein Beispiel nennen, da das Buch gerade in der Bücherei ist, aber wenn man es liest, merkt man, dass die Autorin die Sätze nur durch einen schlechten Übersetzer gejagt hat, anstatt jemand erfahrenen da ran zu lassen oder diese Stellen einfach ganz wegzulassen.


    Sonst mag ich das Buch eigentlich.


    Gerade lese ich zwei Bücher.
    Das erste wäre Auslöschung von Jeff Vandermeer.
    In diesem Buch ist an einer amerikanischen Küste ein geheimnisvolles Gebiet aufgetaucht, an dem die Natur ihre eigenen Regeln hat. Das Southern-Reach-Institut hat bereits elf Expeditionen dorthin geschickt, doch die zwölfte soll endlich Antworten finden...


    Das zweite Buch ist Obsidian: Schattendunkel.
    In diesem Buch geht es um Katy, die in eine neue Stadt zieht. Dort lernt sie den unfreundlichen, aber gutaussehenden Daemon kennen, der einige Geheimnisse hat.