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    • Das Schlangenschwert und Into the Water habe ich jetzt beendet. Beide waren auf ihre eigene Art eigentlich recht unterhaltsam, wären die Enden nicht etwas schlecht umgesetzt:
      Beim Schlangenschwert kam es mir so vor, als ob der Autor zwar das Buch böse enden lassen wollte und auch einige Plottwists am Ende eingebaut hat, die darauf hindeuten sollen, dann aber doch irgendwie keine Ahnung hatte, wie er das genau machen wollte und jetzt irgendwie ein gutes Ende geschrieben hatte. Allerdings wirkt dieses ein wenig erzwungen... Allerdings kann ich das Buch trotzdem empfehlen. Es ist zwar kein Meisterwerk, aber besonders die Leute, die schon Star Wars mochten, werden das Buch mögen.
      Into the Water fand ich eigentlich recht interessant und spannend, nur... Irgendwie war am Ende die Luft raus und ich war irgendwie froh, dass das Buch vorbei war. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auch kaum mehr Lust auf das Buch hatte und das Buch jetzt irgendwie beenden wollte. Zu schade, da das Buch echt gut ist und ich es mochte.

      Ich mache mich jetzt gerade daran, American Gods zu lesen.
      In dem Buch geht es um Shadow, der nach dem Tod seiner Frau vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird. Auf dem Weg nach Hause trifft er auf den mysteriösen Mr. Wednesday, der sich als Gott und den König von Amerika ausgibt. Mr. Wednesday zeigt großes Interesse an Shadow und zusammen starten sie einen Roadtrip, der so einiges verändern wird...

      Ich bin gerade am überlegen, ob ich parallel den ersten Band der Kingkiller-Chronicles lesen soll, allerdings bin ich etwas unsicher, ob zwei englischsprachige Bücher gleichzeitig nicht etwas zu viel sind.
    • Ich habe gerade den ersten Warrior Cats Band, namens "In die Wildnis", gelesen. Manch einer fragt sich nun vielleicht, warum ich in meinem Alter noch so ein "Kinderbuch" lese (in der Buchhandlung war es im Bereich für 10-12 Jährige :saint: ), aaaaaber dahinter steckt folgende Geschichte: Ich wollte die Buchreihe eigentlich als Kind schon unbedingt lesen, da ich auch große Katzenliebhaberin bin, doch irgendwie kam es letztendlich nie dazu. Jetzt bin ich am Wochenende in der Buchhandlung zufällig über die Buchreihe gestolpert, und hatte einfach Lust, mir diesen Kindheitswunsch mal nachträglich zu erfüllen. Warum auch nicht, für sowas ist man nie zu alt - finde ich.
      Kurz zu den Büchern, es geht um verschiedene Katzen Clans, die in der Wildnis leben und in ständiger Konkurrenz zueinander im Kampf ums Überleben stehen. Mir hat das erste Buch gut gefallen, es ist natürlich recht einfach geschrieben und nicht so anspruchsvoll, aber es war trotzdem spannend und man hat die Charaktere auch sehr ins Herz geschlossen. Aufgefallen ist mir, dass es für ein Kinderbuch doch recht brutal zugeht in den Kämpfen, es sterben auch sehr häufig Katzen (Ich habe schon gewitzelt und es als "Game of Thrones der Katzen" bezeichnet), und nicht selten sind gerade das die Sympathieträger beim Leser - wohl eher ein Jugendbuch. Ich habe mir jedenfalls auch das zweite Buch geholt und lese weiter.
      not all heroes wear capes, they also come in green tunics
    • Bedingt dadurch, dass ich zur Zeit wenig Zeit zum Lesen hatte, bin ich auch immer noch an Krieg und Frieden von Lew Tolstoi dran, habe aber mittlerweile mehr als die Hälfte gelesen (ca. 1300 Seiten insgesamt). Große Pausen sind bei dem Buch nicht unbedingt förderlich, aber naja. Dennoch bin ich begeistert von dem Werk, mir gefallen die komplexen, zahlreichen Charaktere, die in einer äußerst komplizierten Konstellation anzuordnen sind. Weiterhin ist der Erzählstil sehr angenehm, er hat etwas sehr grüblerisches.

      Weiterhin lese ich nun Chroniken des Cthulhu Mythos Band II, also eine weitere Geschichtensammlung von H.P. Lovecraft. Im Moment bin ich an einer von Lovecrafts drei romanlangen Geschichten dran und zwar Die Berge des Wahnsinns (die anderen sind "Der Fall Charles Dexter Ward" und "Die Traumsuche nach dem unbekannten Kaddath"). Was soll ich sagen, es ist vielleicht nicht die spannendste von allen seiner Geschichten, aber von den langen die lovecraftigste. Die Beschreibungen der Antarktisexpedition (auf der es letztlich zu mysteriösen Vorfällen und grausamen Entdeckungen kommt) sind nicht direkt langweilig, ziehen sich am Anfang aber doch sehr. Aber in den Momenten in den es dann zum lovecraft'schen übernatürlichen Grauen kommt, ist es dafür umso schauriger, einfach durch das extrem lange Aufbauen von diesem. Bin jetzt gespannt, wie es endet. Da es nicht nur eine lange, sondern auch eine beliebte Geschichte von ihm ist, gehe ich davon aus, dass es das Ende in sich haben wird. Sollte es eigentlich heute Abend schaffen.
      Da ich einfach so lese, wie es mir die Sammlungen anbieten, kommt danach das ebenfalls sehr bekannte "Schatten über Innsmouth".
    • Ich hab zuletzt The Circle gelesen und fand das Buch ziemlich interessant, auch wenn es einige Probleme mit sich hat. Der Circle ist in der nahen Zukunft angelehnt, in der eben das gleichnamige Internet Unternehmen Circle die Funktion von Google, Apple, Twitter, Facebook und den ganzen anderen Diensten vereint und als gigantisches Technologieunternehmen ein Monopol aufgestellt hat. Protagonistin Mae kommt frisch am Unternehmen an, dank ihrer besten Freundin Annie, welche ihr diesen Arbeitsplatz vermittelt hat.
      Mit der Zeit wird den Leser jedoch klar, dass nicht alle Entwicklungen zum Wohl der Allgemeinheit gedacht sind und der Circle von den Daten seiner Kunden und Mitarbeiter profitiert und die Zonen von Privatsphäre sich aufheben. Schöne neue Welt und 1984 als Update. Der Vergleich hinkt hier sofern aber, da dieser Roman sprachlich nicht mal im entferntesten mit diesen mithalten kann. Dennoch ein sehr interessanter und spannender Roman, dessen Entwicklung der Leser auch in der Realität wiederfindet.
      Sprachlich wäre es schöner gewesen, wenn es nicht so repetitiv und die Auseinandersetzung der Materie kompakter gewesen wäre. Grenzte schon etwas an Polemik. Ich freue mich dennoch auf die demnächst anlaufende Verfilmung mit Tom Hanks und Emma Watsons.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Morgen werde ich mir Robert Galbraith (Pseudonym von JK Rowling) - Die Ernte des Bösen als Sonntags-Hangoverlektüre genehmigen. Ich hatte vor etwa einem Jahr bereits "Der Seidenspinner" gelesen, und es war flüssig zu lesende Krimikost mit sympathischen oder zumindest lebendigen Charakteren, einigen Plottwists, die mich als Leser bei der Stange halten konnten und natürlich JKRs wohlverdiente Distanzierung vom Harry Potter Universum.

      Also, wenn es morgen wie so oft in den letzten Tagen in Strömen gießt, die perfekte Lektüre zum Wetter. Oder das perfekte Wetter zur Lektüre? Wie auch immer, ich freue mich. :)
      Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.

    • Ich lese immer noch die Warrior Cats Buchreihe. Die erste Staffel habe ich jetzt komplett gelesen, dazu noch zwei Sondereditionen (genannt "Special Adventures"), die beide vor der ersten Staffel spielen. Und ja, die Bücher machen süchtig, zumindest mich. Auch wenn es weder sprachlich noch von den Themen her wirklich komplex ist, zieht die Geschichte den Leser doch irgendwie in ihren Bann und man will immer wissen, wie es mit den eigenen Lieblingscharakteren weitergeht. Ich werde noch weiter lesen, habe aber die Vermutung, nicht bis zum Ende durchzuhalten (und ich glaube auch, dass es vom Platz her irgendwann eng wird, bei über 30 Büchern). Komische Blicke sind mir damit auch immer garantiert, aber ich habe Spaß beim Lesen und das ist ja die Hauptsache. ^^
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    • Ein Monat ist seit meinem letzten Beitrag hier vergangen und es hat sich lesetechnisch viel bei mir getan. Ich habe Der Name des Windes sowie Die Furcht des Weisen 1&2 gelesen. Letzteres habe ich sogar innerhalb von einer Woche verschlungen. Wirklich grandiose Bücher, falls man nichts gegen Fantasy hat und gute Geschichten mag.

      Siddhartha verschlang ich (wie erwartet) innerhalb eines Tages. Ich dachte ja erst, die Geschichte würde vom Buddha handeln, dem ist aber nicht so.Trotzdem eine schöne und weise Geschichte. Hat mich aber nicht umgehauen.

      Danach las ich The Perennial Seller von Ryan Holiday. Im Gegensatz zu The Obstacle Is the Way und Ego Is the Enemy hat mir das Buch weniger gut gefallen. Klar, wahrscheinlich bin ich auch die falsche Zielgruppe dafür, denn das Buch richtet sich eher auf Menschen, die schon etwas kreieren bzw. eine ungefähre Ahnung haben, was sie erschaffen wollen. Trotzdem konnte ich ein paar Dinge mitnehmen, die mir vielleicht (eher nicht) helfen könnten.

      Auf The Perennial Seller folgte The 50th Law von 50 Cent und Robert Greene. Als erstes fiel die Gestaltung der Kunstlederversion auf - die Ränder der Seiten sind glänzend golden, was das Buch richtig hochwertig wirken lässt. Das Buch behandelt das Thema Angst und wie man damit umgeht. Mir kam es fast so vor, als würde das Buch die wichtigsten Prinzipien, die man sich sonst aus 10 mittelmäßigen Selbsthilfe-Büchern picken müsste, alle vereinen. Z.B. gibt es ein Kapitel über den Tod und wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern, oder ein Kapitel über "Mastery", das man schon von dem gleichnamigen Robert-Greene-Buch kennt. Das meiste weiß man schon in irgendeiner Form, jedoch braucht man manchmal mehrere Anläufe, bis man manche Konzepte verstanden hat, weswegen so ein "Wiederkauen" hilfreich sein kann.

      Die Macht der Geographie war ein Buch, das ich gegen Ende nur noch abschließen wollte. Man lernt unglaublich viel über die heutige Politik und die eng verwobene Geografie. So weiß ich jetzt auch, was die BRICS-Staaten sind oder was im Nahen Osten so abgeht. Allerdings wurde das nach der Hälfte zur Tortur, da ich das Interesse an dem Thema verlor.

      Fahrenheit 451 habe ich ebenfalls an einem Tag beendet. Das Buch gefiel mir schon besser. Viel habe ich nicht zu sagen, gute Dystopie, wobei das Verbrennen der Bücher durch eine "Feuerwehr" etwas schräg als Konzept ist.

      Reasons to Stay Alive sprang mir in der englischen Abteilung bei einem Buchhändler ins Auge. Nach Lesen der Beschreibung dachte ich zu wissen, was mich erwartet, doch am Ende erwartete mich ein völlig anderes Erlebnis. Hier erfährt man erschreckend, wie sich Depressionen manifestieren können. Ich konnte nur den Kopf schütteln, als ich las, dass der Autor nicht einmal mehr einkaufen gehen konnte, ohne dabei einen halben Nervenzusammenbruch zu erleiden. Ein wichtiges Buch, das trotzdem eine optimistische Note hat.

      Nach Schöne Neue Welt und Fahrenheit 451 fehlte die wahrscheinlich berühmteste Dystopie: 1984. Es war interessant zu sehen, wie manche Elemente sich überschneiden - z.B. der Fernseher, der sich nicht ausschalten lässt (Fahrenheit 451). 1984 begeisterte mich, vor allem wegen des Schreibstils und der düsteren Geschichte. Dachte man in der Mitte des Buches noch, Winston hätte eine Chance, wird man am Ende ernüchtert. Man erlebt die volle Grausamkeit von Menschen, die alles tun würden, um ihre kranke Ideologie zu rechtfertigen.

      Sebastian Jungers Tribe stand schon länger auf meiner Bücher-Liste. Kurz: es geht um die Frage, warum Kriegsveteranen den Krieg vermissen und was mit unserer heutigen Gesellschaft los ist. Wie der Name impliziert, zeigt Junger auf, dass Stämme für das Funktionieren des Einzelnen entscheidend sind. So wurde festgestellt, dass Menschen, die an posttraumatischen Belastungsstörungen litten, sehr viel schneller rehabilitierten, wenn sie ein starkes soziales Netz hatten. Die Moral ist auch in einer Gruppe viel stärker vertreten, was am Beispiel der Indianer gezeigt wird. Es gibt Leute, die unsere Wirtschaft bis aufs Letzte ausnutzen, Steuern hinterziehen und Bürgern Schulden in Milliardenhöhe bescheren, doch nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Da es kein Gruppengefühl mehr gibt, scheint es hier auch keine Skrupel mehr zu geben. Negative Rhetorik, die man damals in Kriegszeiten über den Feind hörte, bekommt man heute über die Mitmenschen mit. Ein schwerwiegender Punkt des Buches ist die Bemerkung, dass wir Menschen ca. 25.000 Jahre brauchen, um auf evolutionäre Unterschiede zu reagieren. Das würde bedeuten, dass wir noch überhaupt nicht auf die Agrarrevolution eingestellt sind und deshalb auch nicht in so großen Maßstäben leben können, wie wir es heute tun. Ein sehr wichtiges Buch.

      Momentan bekomme ich schon Stress, da ich parallel so viel lese: A Mind for Numbers, die Biografie Heinrichs VIII, Elon Musks Biografie und Das Universum ist eine Scheißgegend lese ich im Moment, wobei man noch 3-4 andere Bücher dazuzählen kann. :P
      No bird soars too high,
      If he soars with his own wings.
      - William Blake
    • Ich habe über's WE zwei Bücher durchgelesen: Zum ersten "Der Retuscheur" von Dimitri Stachow. Die Story an sich hat viel Potenzial, aber der Schreibstil gefiel mir ganz und gar nicht. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive wirkte oft sehr konfus und frei nach dem Motto "Ach ja, an der Stelle hatte ich vergessen zu erwähnen..." durcheinandergewürfelt. Nicht etwa als Stilmittel, um am Ende einen "Aha!"-Effekt zu erzeugen, nein... der Autor schien schlicht hier und da vergessen zu haben, einen Handlungsstrang zu Ende zu führen und hat es dann in Form von willkürlichen Flashbacks eingebaut. Meh. Auch die Übersetzung aus dem russischen kam mir etwas holprig vor, so wirkten z.B. die Dialoge sehr gekünstelt.


      Und dann war da "Treibjagd" von Jack Ketchum. Der gute Mann war anno 1987 der Ansicht, als Zeitzeuge auch seine fünf Mark zum Thema "Vietnamkrieg" dazugeben zu müssen, und heraus kam ein seicht dahinplätschernder Thriller, in dessen Zentrum eine Verfolgungsjagd "Durchgeknallter Veteran gegen arglose Camper" steht. Es gibt Blut, Eingeweide, Schießereien und auch ein wenig Sex. Toll, toll, toll. Würde als Unterhaltungsfilm am Sonntagabend taugen, aber sich auf ca. 340 Seiten mit einer derart simplen Handlung und zahlreichen, aber oberflächlichen Charakteren rumschlagen müssen? Papierverschwendung. Da kann der Autor im Vorwort noch so sehr rumsalbadern, wie viel Recherche und Überwindung ihm dieses Machwerk abverlangt hat.


      So. Jetzt aber Robert Galbraith.
      Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.

    • Mit American Gods bin ich jetzt fertig. Auch, wenn ich den Anfang ziemlich gut fand, wurde der Mittelteil irgendwann ziemlich mittelmäßig und am Ende war ich eher gesagt froh, dass ich das Buch fertig hatte. Allerdings fand ich die Geschichte um die Götter ziemlich interessant, auch wenn sie eher gesagt nicht aus den Mythologien kommen, die mich interessieren.

      In der Zeit, in der ich den letzten Beitrag geschrieben habe, habe ich außerdem noch ein weiteres Buch gelesen
      Das Buch wäre Survive The Night von Danielle Vega. Ein Teenie-Horror-Thriller-Buch, indem ein Mädchen nach einem Drogenentzug von ihren Freundinnen auf eine Party in einem stillgelegten U-Bahn-Schacht geschleppt wird. Die Party ist einigermaßen normal, bis plötzlich ein Mädchen tot in einem Seitenschacht gefunden wird. Nachdem die Hauptcharakterin einige Leute zu der Leiche führt, muss sie feststellen, dass die anderen Leute von der Party verschwunden sind und sie nicht wissen, wie auch sie rauskommen sollen. Außerdem werden sie noch von einem geheimnisvollen Tentakelwesen gejagt...
      Der Anfang hat sich irgendwie etwas so gelesen, als ob ich ausversehen nicht einen Einzelband, sondern eine Fortsetzung eines anderes Buches lesen würde, da ziemlich schnell ziemlich viele Charaktere eingeführt wurden, ohne richtig vorgestellt zu werden. Tatsächlich ist das Buch allerdings ein Einzelband. Der Anfang, bevor die Charaktere auf die Party gehen, ließt sich wie ein unwichtiges Slice-Of-Life-Buch und ist auch etwas langweilig. Aber als dann die anderen Partygäste verschwanden und die Gruppe versucht, zu verschwinden, wurde das Buch spannend. Zwar waren die Charaktere etwas flach, allerdings hat mich das Buch einigermaßen unterhalten.

      Jetzt bin ich gerade dabei, Die Legende von Shikanoko: Herrscher der acht Inseln zu lesen.
      In dem Buch geht es um einen Jungen, der nach dem Tod seines Vaters in die Machtspiele um die Herrschaft seines Heimatlandes hineingezogen wird und nun eine Prinzessin suchen muss.
      Ich habe vielleicht gerade mal die ersten 50 Seiten gelesen, aber das Buch gefällt mir.
    • So, bin bei Die Ernte des Bösen mittlerweile auf Seite 220 angekommen
      und kann bisher sagen, dass das Buch mich sehr gut unterhält. Bei über
      600 Seiten darf man sich bestimmt noch auf so einige Plottwists freuen.
      Zu bemängeln ist, dass einige Oberflächlichkeiten, die mich bereits in
      "Der Seidenspinner" gestört haben, präsent geblieben sind - andauernd
      wird beschrieben, wie Strike eine Mahlzeit zu sich nimmt und unter
      seinem Bein leidet (In DSS hatte ich teilweise das Gefühl, die Story
      würde von NICHTS anderem handeln), die immer wieder aufkeimenden
      Gefühlswallungen für Robin, die im nächsten Satz dann doch wieder mit
      aller Macht unterdrückt werden, und immer wieder die gleiche
      Beschreibung von Leichen oder Leichenteilen, als müsste der Leser alle
      zwei Seiten daran erinnert werden, dass es einen Toten gab. Aber gut.
      Wie gesagt liest es sich bisher sehr flüssig, und die Einblicke in die
      Vergangenheit der Figuren sind interessant. Das macht sie dann doch
      etwas tiefgründiger und menschlicher, als sich immer nur über ihren
      Essens- und Schlafrhytmus auszulassen. Wenn ich durch bin, werde ich
      vermutlich auch endlich mal "Der Ruf des Kuckucks" lesen und mich auf
      die BBC-Serie hypen lassen ;)


      Achja: Wie man meinem Text entnimmt, kann ich aus Erfahrung sagen, dass
      die Bücher sich hervorragend querlesen lassen, da auf Ereignisse in
      voherigen Büchern sehr wenig oder gar nicht eingegangen wird (Bis auf
      die Beziehungen der Charaktere untereinander, aber die werden auch
      nochmal kurz angeschnitten für den Unwissenden).
      Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.

    • Am Montag habe ich mit Passagier 23 meinen vorerst letzten Roman von Sebastian Fitzek beendet. Ich fand ihn nicht schlecht, doch auch hier wurde ich erneut vom Schreibstil nicht mitgerissen, wie es bei seinem neusten Werk AchtNacht war, welches sich von seinen vorherigen unterschied. Passagier 23 spielt auf einem Kreuzfahrtschiff und beinhaltet ziemlich viele Charaktere. Bei der einen Hälfte fand ich die entsprechenden Stränge sowie Handlungen wirklich spannend und interessant, aber bei der anderen Hälfte war dies leider nicht der Fall. Der ständige Wechsel zwischen guten und sich ziehenden Kapiteln störte meinen Lesefluss. Als sich dann alles miteinander verwob entstand für mich ein demnach relativ fades Finale mit kaum guten Stellen. Obwohl ich das Buch als gut gemacht und sehr durchdacht ansehe konnte es mich nicht begeistern. Zu oft hatte ich Vergleichbares jetzt bei meinen letzten Büchern. Daher ist meine Lesemotivation derzeit auch wieder eigentlich nicht vorhanden und sollte ich mir mal wieder ein Buch greifen, dann keinen Fitzek.
    • Ich lese gerade die Biografie von Elon Musk. Der Mann hat seinen guten Ruf wirklich verdient, wobei ich beim Lesen jedes Mal überrascht bin, wie "abseits" sein Denken stets ist. Mitarbeiter, die 90 Stunden und mehr pro Woche arbeiten, sind die Norm bei seinen Unternehmen. Er kann sich physikalische Gleichungen im Kopf ausrechnen und hat ein unglaubliches Wissen - vor SpaceX hat er mit einer Tabelle die einzelnen Raketenteile aufgeschrieben, die er brauchen würde, und hat sich mit Büchern über Raketen aus Russland fortgebildet. Es imponiert mir schon, wie Musk sein Leben von der Mission für eine bessere Zukunft leiten lässt. Gleichzeitig denke ich mir, wie getrieben und unruhig er sein muss. Jede Woche ~100 Stunden arbeiten kann ich mir auf Dauer nicht ohne Einbußen an der Gesundheit vorstellen. Für die technische Entwicklung der Menschheit braucht es Leute wie Musk. Wir können froh sein, ihn und seine Innovationen live miterleben zu können.

      Shoe Dog von Phil Knight ist die Biografie des Nike-Gründers. Ich habe erst die ersten 50 Seiten gelesen, aber bisher gefällt mir das Buch. Phil Knight hat einen sympathischen Schreibstil, der nicht abgehoben wirkt.

      Rich Dad Poor Dad wird ja weithin als das Buch über Geld und Finanzen gehandelt. Ich bin gerade bei der Hälfte und für jemanden wie mich, der in seinem jungen Leben noch kaum Erfahrung mit Geld gemacht hat, ist das Buch wahrlich hilfreich. Die Prämisse ist die, dass man nicht für Geld arbeitet, sondern es für sich arbeiten lässt und den Unterschied zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten kennt. So wird erklärt, warum die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Wichtiges Buch, wobei ich nicht weiß, wie groß der Unterschied zwischen der europäischen und der amerikanischen Ökonomie ist.
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      If he soars with his own wings.
      - William Blake
    • Ich lese aktuell Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß von Hiromi Kawakami. Vor einigen Jahren hatte ich bereits mal die Manga Adaption von Jiro Taniguchi dazu gelesen und war (wie sonst allen Werken des Mangaka) davon begeistert. Nun möchte ich das Original nachholen und mal vergleichen wie gut Taniguchi die Geschichte umgesetzt hat. Es handelt von einer älteren Dame, welche alleine lebt und von sich aus glaubt nicht für die Liebe begabt zu sein. Als sie ihren alten japanisch Lehrer wiedertrifft, der ebenfalls alleine lebt, suchen sie gegenseitig Nähe und mit der Zeit entwickelt sich daraus eine ungewöhnliche Beziehung.
      Eine sehr ruhige und harmonische Liebesgeschichte mit den Schattenseiten des Alters und das herein brechen des gewohnten Alltags.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Ich habe kürzlich mit Die unendliche Geschichte von Michael Ende angefangen. Gut, eigentlich sollte jeder zumindest den Titel schon einmal gehört haben.

      Ich gebe zu, das Buch nie gelesen zu haben, auch wenn ich immer mal wieder darüber nachgedacht hatte. Phirones Thread aber hat mich dann doch überzeugt, endlich damit anzufangen. Netterweise hat mir Phirone auch sein Exemplar des Buches ausgeliehen, danke dafür.

      Da ich aktuell nicht viel Zeit habe und nur stückchenweise weiterlesen kann, bin ich noch nicht so weit. Aktuell habe ich zwei Kapitel gelesen und muss sagen, dass ich überrascht bin, wie einfach es zu lesen ist - ich weiß selbst nicht wieso, ich hatte es mir irgendwie komplizierter vorgestellt. Das ist aber auf keinen Fall negativ gemeint. Es hat für mich auch einen Nostalgie-Faktor (und das, obwohl ich es noch nie gelesen habe), da es mich einfach an so viele Bücher erinnert, die ich als Kind gerne gelesen habe.

      Mir gefällt auch, dass die Schriftfarbe anders ist, je nachdem, in welcher Welt die Handlung gerade abläuft. Das lässt leicht erkennen, wobei es sich um die "Haupthandlung" handelt und wenn nun ein "Zwischenkommentar" kommt. Insgesamt wirkt es auch stellenweise, als würde der Autor mit dem Leser sprechen. Das wirkt aber gar nicht aufdringlich, sondern geschieht in einem sehr freundlichen Tonfall.

      Das Lesen macht mir bisher viel Spaß. Es ist auch sehr erfrischend, einmal solche "leicht verdauliche" und dennoch spannende Lektüre zu haben. Ich bin schon gespannt darauf, wie die Geschichte sich weiter entfaltet.