Euer Ersteindruck

  • @Hyrokkin : Es war eigentlich nicht anders möglich dir angemessen zu antworten... ausserdem hab ich ja nicht viel verraten, nur meinem vorherigen Post eine Quelle zugefügt..
    Und ich sage auch nicht, dass du Shadow zwingst...das war einfach eine allgemeine Floskel, die hier gerade zutrifft..


    Breath of the Wild ist ein Spiel, wo es denke ich kein Mittelding geben wird. Entweder man findets scheisse oder toll.

  • Zitat

    Es tut mir leid, wenn du den Eindruck hast, ich greife dich an. Nein, das wollte ich nicht. Vielmehr wollte ich versuchen, dich umzustimmen.

    Weswegen?
    Sorry, aber du liest dich teilweise wie ein Zelda Fanboy, der mit der Kritik an diesem Spiel einfach nicht umgehen kann.
    Kann dir doch egal sein, wenn eine Handvoll Leute BotW nicht so gut finden?

  • Es ist schon recht außergewöhnlich, dass in einem Zelda-Forum ein "Fanboy" sein Unwesen treibt. Stimmt schon. Nervt, was?
    Mich nervt eher dieses ewige Anti-Pseudo-Verhalten... Sich in nem Forum anzumelden, um nur abzukotzen und auch noch die Leute, die es mögen, versuchen lächerlich zu machen... Gott sei Dank bin ich aus der Pubertät raus...


    Shadow_Mage ist mir irgendwie sympathisch. Und ich weiß, dass er sich aufs Spiel gefreut hat. Dachte, dass die Community sich hier vllt gegenseitig etwas motivieren kann/darf/soll. Musst du nicht verstehen. Darum geht es hier aber auch tatsächlich nicht.

  • Also ich persönlich habe mich in erster Linie vor vielen Jahren hier angemeldet, weil Zelda mal eine verdammt geile Serie war und die Spiele technisch und spielerisch zum Besten gehörten, was man auf Konsolen bekommen konnte.
    Jedenfalls schaffe ich es trotzdem noch einen klaren Kopf zu behalten und trotz aller Vorfreude und allem Enthusiasmus das Spiel nüchtern zu betrachten mit all seinen Fehlern. Ich habe ja auch erklärt, warum ich große Teile des Spiels weder als Zeldaspiel noch als gutes Spiel einschätze. Geschmack kann ja unterschiedlich sein und das heißt, dass Schwerpunkte anders liegen, so finde ich einen bestimmten Fehler sehr gravierend, während er anderen garnicht auffällt oder sie nicht in der Form stört und sie deswegen dann diesen Fehler nicht so schlimm finden. Für mich ist es schon verständlich, wenn Leute sagen, dass das Spiel ihnen gefällt - zugegeben, die Oberwelt hat schon ihre Reize und das Gameplay, obwohl es viele kleine Fehlerchen gibt, ist satt. Aber ich würde jetzt nicht so weit gehen zu sagen, dass es ein klassisches Zelda ist - denn dafür hat es zu viele Veränderungen erfahren. ABER - ist Zelda II ein klassisches Zelda? Mittlerweile ja. Ist Resident Evil 4 ein klassisches Resident Evil? Mittlerweile ja. Serien machen immer mal 180Grad Drehungen und vielleicht wird Breath of the Wild in 10 Jahren dann als Experiment angesehen, so wie in Majoras Mask das mit der Zeit oder Four Swords mit dem Multiplayermodus. Obwohl Kernelemente fehlen und es viel mehr Einflüsse aus anderen genreähnlichen Spielen hat, kann es vielleicht als Zeldaexperiment gesehen werden. Und mit Experimenten ist es halt oft so, dass sie polarisieren und das ist auch der Fall, wie man gut sehen kann.

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    #58: Luigi Mario

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    "What the Maccaroni is even this?!"

  • Es war eigentlich nicht anders möglich dir angemessen zu antworten... ausserdem hab ich ja nicht viel verraten, nur meinem vorherigen Post eine Quelle zugefügt..

    Hierfür eignet sich am besten die Spoilerfunktion, die Du über [spoiler][/spoiler] einfügen kannst. Damit wird niemand beim Lesen mit einem Spoiler konfrontiert, ohne dass er es möchte.


    Weswegen?
    Sorry, aber du liest dich teilweise wie ein Zelda Fanboy, der mit der Kritik an diesem Spiel einfach nicht umgehen kann.
    Kann dir doch egal sein, wenn eine Handvoll Leute BotW nicht so gut finden?

    Aber ist es denn nicht der Sinn eines Forums, dass man über Meinungen diskutiert? Ich denke nicht, dass jemand ein grundsätzliches Problem mit anderen Meinungen hat, und glaube, dass das auch nicht in Hyrokkins Interesse war, ihre eigene Ansicht durchzusetzen. Sie wollte ja nur dazu motivieren, dem Spiel eine weitere Chance zu geben und zu nutzen, was es noch alles bieten kann, was ich persönlich ziemlich toll finde. Wenn man dann sinngemäß mit "Was geht Dich das an?" und "Du bist ein Fanboy/-girl, das kannst Du nicht verstehen" reagiert, dann kann ich schon nachvollziehen, dass man sich wie Hyrokkin missverstanden fühlt.


    Was da immer hilft, ist, Anschuldigungen einfach außen vor zu lassen und sachlich zu bleiben.

  • Geschmack kann ja unterschiedlich sein und das heißt, dass Schwerpunkte anders liegen, so finde ich einen bestimmten Fehler sehr gravierend, während er anderen garnicht auffällt oder sie nicht in der Form stört und sie deswegen dann diesen Fehler nicht so schlimm finden.

    Subjektivität geht sogar so weit, das Leute genau das gut finden, was andere stört. Kenne z.B. viele Leute, die mit Fallout 3 nichts anfangen können. Und die im für mich geilsten Moment, wenn man das 1. mal die offene Welt des post-apokalyptischen Ödlands betritt, nichts mehr mit dem Spiel anfangen können. Weil kein klar ersichtlicher roter Faden mehr da ist. Oder Leute, denen Fallout: New Vegas zu Action-arm ist, obwohl es eben ein geniales, Dialog-lastiges Rollenspiel ist.


    Von daher gibt es auch kein richtig oder falsch bei solchen Diskussionen. :)

  • Hab mich jetzt nach Jahren mal wieder angemeldet :) hab die letzten Tage die Beiträge hier verfolgt und ich muss sagen ich verstehe sowohl die Kritiker, als auch die hyper.


    Nintendo ist ein ganz schönes Risiko eingegangen mit einem openworld Zelda. Ich persönlich sehe das Spiel sowohl positiv als auch negativ. Erstmal freut es mich das es endlich eine offene Welt gibt die man frei! Erkunden kann ohne Hindernisse. Das birgt allerdings positive und negative Aspekte. Auf der einen Seite mag ich es von der Story an die Hand genommen zu werden (ohne mich durch Tutorials schlagen zu müssen), auf der anderen Seite kann die Story dann ganz schnell in den Hintergrund rücken, wenn man sich auf das erforschen der Welt fokussiert. Ich spiele mittlerweile ca. 45h und stehe vor dem 2 Dungeon. Bis dahin war die Story eher auf das wesentliche reduziert, zumindest fühlt es sich für mich so an. Erstmal bin ich froh überhaupt Sequenzen zu sehen, die in Zelda eher rar sind, sogar mit einer tollen Synchronisation(das hätte man sich ruhig früher trauen können), allerdings brechen die abrupt ab und man hat wieder Textboxen und allgemein ziemlich kurze Unterhaltungen. Ich hab mich jedes Mal gefreut über neue Story Inhalte, war allerdings enttäuscht über den eher mageren Inhalt und die kurzen Gespräche. Da ich sehr viel erforsche und nach der langen Spielzeit erst wenig die hauptstory verfolgt habe, kommen die storyelemente eher wie kleine Happen vor. Hätte mich über längere Sequenzen und Gespräche gefreut, so hat man sich eben aufs wesentliche konzentriert. Nunja viel Story gab es in Zelda ja nie, aber hier hat man die Chance ein wenig verpasst, aber wer weiß was noch auf mich wartet, ist mein bisheriger Eindruck.


    Vielmehr wert legt das neue Zelda auf das erkunden, erforschen, ausprobieren und die unzählig vielen neuen Details. Ich freue mich darauf endlich wieder ein Spiel wie majoras mask zu haben beidem ich immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Bei Majoras mask war es der 3 Tage rythmus und der Tagesablauf der npc, die ich in bofw wiederfinde. Jeder npc hat seinen Ablauf der sich, abhängig von der Tageszeit und des Wetters, verändert. So kann es passieren das man gewisse Quests nur unter bestimmen Voraussetzungen bekommt. Leider muss ich sagen das die bisherigen sidequests nicht die selbe Qualität wie in majoras mask haben. Oftmals geht es um: gehe von a nach b, bring mir dies und das oder es entpuppt sich als schreinhinweis. Bislang hatte ich wirklich wenig gut sidequests, geschweige denn eine Questsreihe wie damals bei kefka. Auch hier wird wieder ordentlich Potenzial verschenkt.


    Wieder kommt der Eindruck in mir hoch das die Entwickler wollen das man sich mehr dem Entdeckerdrang erlegen soll, aber wäre das nicht schöner mit tollen sidequests? Wenn es doch nur immer etwas zu entdecken gäbe, das gibt es, allerdings beschränkt sich das meistens auf krogs, schreinen und Monstercamps. Viel Abwechslung gab es da bisher leider nicht. Drum läuft man durch die durchaus schöne aber relativ detailarme Welt(für Wiiu allerdings klasse!). Die Schreine empfinde ich als schöne Herausforderung die einem zum grübeln bringen, sind allerdings nicht mehr als Ultra Mini Dungeons. Aufjedenfall angenehmer als die immergleichen Öden Skyrim Höhlen, zumal die Rätsel wirklich einfallsreich sind. Die Monstercamps empfinde ich auf Dauer langweilig und bieten kaum Abwechslung. Manchmal muss man taktieren, manchmal reicht das durchrushen aber auch aus. Jenachdem welche Ausrüstung man hat kann das knackig schwer bis Babyleicht sein. Das die Waffen zerbrechen mag am Anfang störend sein, wenn man allerdings das Spielprinzip versteht, ist es eine gelungene Alternative zum Waffen verbessern beim Schmied. So überlegt man es sich zweimal ob man in ein Camp einmarschiert und welche Waffen man dabei benutzt. Öfters ertappe ich mich dabei wie ich voher ranzoome um zu schauen was die Herren für Waffen tragen, das hilft bei der Entscheidung der waffenwahl. Zumal nicht jede Waffe für jedes Gebiet geeignet ist, wieder eines dieser kleinen Details von dem das Spiel lebt. Der Hauptkritikpunkt sind für mich die hauptdungeons. Leider sind diese sehr schnell durchgespielt und haben nicht mal ansatzweise die Größe eines Dungeons in den Vorgängern. Da ich allerdings erst einen Dungeon gespielt habe, kann ich dazu nicht viel sagen, allerdings verstehe ich das Prinzip dahinter und vermute das da nicht viel mehr kommen wird. Wobei mich der erste Dungeon mit seinen kleinen Spielereien überzeugt hat, wenn das bei den anderen auch so ist, bin ich zumindest zufrieden. Das ganze wäre völlig okay und stimmig, wenn es dafür in der openworld riesige Dungeons geben würde, die gibt es nach meinem Wissen nicht. Wieder so ein Punkt wo ich mich frage, warum? Es wäre doch perfekt gewesen solche Dungeons einzubauen, gerade in so einer großen Welt. Nunja. Ich könnte jetzt noch viel erzählen über die kleinen Details in diesen Spielen, wie das man vom Blitz erschlagen wird wenn man eine metalrüstung trägt oder das man ein Skelettpferd reiten kann wenn man die Lust dazu hat, das sind viele, teils revolutionäre Aspekte, die zwar wichtig sind um eine lebendige Welt zu imitieren, aber für mich auf keinen Fall als Aushängeschild dienen sollte.


    Mein Fazit: bofw ist der richtige Schritt nach vorne und ich bin froh das Nintendo ihn gegangen ist. Allerdings ist das wie Nintendo selbst immer wieder zu ihren Zelda spielen sagt "nicht die Spitze des Eisbergs". Ich sehe dieses Spiel als Zwischenschritt für ein noch tolleres Zelda in der Zukunft, falls man sich wieder für ein openworld spiel entscheidet. Es gibt noch so viel Potenzial, oder Dinge die man hätte besser umsetzen können.

  • @Phirone: Danke, ich werde es zukünftig beherzigen. Nochmal sorry @Hyrokkin.


    Ich stimme meinen Vorrednern in dem Sinne zu, dass es sich bei diesem Zelda-Teil um ein Experiment handelt. Natürlich liegt das in erster Linie, dass da ein fast komplett neues Team daran gewerkelt hat. Und ich denke auch, dass es das erste und wohl einzige Open-World-Zelda bleiben wird. Man war ja immer gewillt, jedem Titel seine ganz persönliche Note zu verpassen. Was sie ruhig weiter fortführen können, ist die Neuheit der Sprachausgabe: Die Sequenzen sind wirklich toll und machen Spaß, zuzuschauen. Gerne mehr davon. Dass Link verschiedene Rüstungen anziehen kann, gefällt mir auch. Gab es zwar in den Vorgängern auch, allerdings ist die Auswahl hier viel größer. Das mit dem Kochen finde ich auch 'ne coole Idee, besonders, dass man rumexperimentieren kann.


    Die für mich negativen Punkte habe ich ja schon angeführt.

  • Mein Ersteindruck von dem Spiel ist sehr gut und die hohen Wertungen sind absolut gerechtfertigt. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber wenn ich mal anfange, kann ich kaum mehr aufhören, weil es einfach so viel zu tun, entdecken und meistern gibt. Seit Fallout, The Elder Scrolls oder Witcher 3 hat mich kaum mehr ein Spiel so gepackt. Endlich kriegt man für sein Geld mal wieder etwas geboten, was ja zuletzt bei RE 7 überhaupt nicht der Fall war. *gähn* Endlich kann man wieder in eine Welt eintauchen, die was zu bieten hat, die gigantisch gross ist und von Rätseln, Herausforderungen und letztendlich Erfolgserlebnissen nur so wimmelt. Ich selbst habe zwar erst den ersten Dungeon geschafft, das Spielprinzip gefällt mir jedoch sehr und ich habe beinahe geweint, als ich den Boss endlich geplättet habe. :P


    Nun zu den restlichen Punkten:


    - Die Grafik ist halt Cel Shading und man kann sie nicht mit der Grafik von zBs. RE 7 vergleichen. Aber die Grafik passt einfach wunderbar zum Spiel und alles schaut vergleichbar episch aus wie in WoW, welches ja auch mehr auf "Comicgrafik" setzt. Bei mir auf der Switch läuft eigentlich alles soweit flüssig, auch wenn die Weitsicht nicht so gut ist. Manchmal sieht man Gegner halt erst, wenn man etwas näher dran ist. Aber die Grafik hat bei mir eh nicht absolut den Vorrang, selbst wenn es 4K und 60FPS hätte, würde ich mit meinen alten Augen wohl kaum einen Unterschied merken. Also alles völlig okay. :thumbup:


    - Zur Story kann ich noch nicht viel sagen. Klar, es hätte mehr sein können, aber bisher bin ich ganz zufrieden. Man konzentriert sich halt mehr aufs Sammeln und bereitet sich auf die nächste Quest vor. Dann geht es aber recht gut ab. Ich erinnere an die Begegnung mit den Zoras, die einen auf die Reise zu ihrem Dorf schicken, welche mit Zwischensequenzen, Überraschungen und Herausforderungen nur so gespickt ist. Mich hat dieser Part an OoT erinnert, nur, dass er viel ausgiebiger zu spielen war. Die Wege sind länger, man muss mehr kämpfen und sogar hin und wieder das Gehirn einschalten. Also dieser Part mit den Zoras war wirklich sehr abwechlungsreich und ich wüsste jetzt nicht, was es da grossartig an der Story zu meckern gäbe.


    - Die Technik in dem Spiel gefällt mir ausserordentlich. Ich hatte noch keinerlei Bugs. Die Module funktionieren alle einwandfrei und auch die Schreine scheinen nicht fehlerhaft zu sein - es greift alles ineinander über. Ganz, wie man es von den Japanern (Nintendo) gewöhnt ist.


    - Ok, die Musik fehlt grösstenteils. Das finde ich auch etwas schade. Man hätte wenigstens eine Option einbauen können, mit der man die Hintergrundmusik ein- oder ausstellen kann. Nur in Dörfern gibt es Musik oder je nach dem Situationsbedingt. Allerdings ist mir das auch nie sonderlich aufgefallen, weil ich mich so auf die Umgebung konzentriere: Fällt für mich nicht sonderlich ins Gewicht, um deswegen eine schlechte Wertung rechtzufertigen.


    - Beim Kampfsystem muss ich erst noch durchblicken. Ich regle die Kämpfe meist aus der Ferne oder mit Sprinten und Ausweichen, um dann blitzartig zuzuschlagen. Bisher habe ich so noch jeden Kampf gewonnen. Naja, fast jeden. ^^


    - Womit wir bei der Steuerung wären. Ich weiss, besser hätte Nintendo es nicht machen können, aber weil es so viele Möglichkeiten gibt, verklicke ich mich oft, was manchmal den Tod bedeutet. Die Steuerung ist halt sehr komplex und man kann gefühlte 100 Sachen machen, aber ich denke, das wird schlussendlich auch nur Gewöhnungssache sein. Ich kriege heute meinen Pro Controllen und hoffe, dass das Handling dadurch etwas verbessert wird. Mal schauen. ;)


    - Die Locations gefallen mir bisher sehr gut. Die Dörfer sind relativ lebendig (lebendiger als ich es mir vorgestellt hatte) und erinnern mich teils mit den ganzen Dialogen etwas an FF VII oder FFVIII. Jeder Bewohner hat mindestens 2x etwas zu sagen und es gibt auch Nebenquests. Dazu verschiedene Läden, die jeweils einzigartige Dinge anbieten, wenn man denn nicht zu faul ist, diese selber zu suchen.


    - Die Sprachausgabe hat mich etwas verwundert. Die gibt es halt wirklich nur in Zwischensequenzen aber stören tut es mich nicht. Die Geräusche, die die NPC's teilweise von sich geben, haben mich schon oft zum Schmunzeln gebracht. Typisch Zelda eben.


    Sodele, ich mag nicht mehr schreiben. Wie gesagt, für mich - bis jetzt - das Zelda, welches ich mir schon immer gewünscht habe. Lineare Zeldas wie TP gefallen mir zwar auch, aber seit ooT oder MM hatte ich keinen so grossen Spass mehr an einem Zelda-Spiel.

  • Nachdem mein allererster Eindruck eher durchwachsen war, gefällt mir das Spiel jetzt richtig gut. Ich finde, sobald man das Große Plateau verlassen hat, macht das Spiel einen riesigen Sprung - im wahrsten Sinne des Wortes. :D Seitdem habe ich auch die Zelda-Komponente wiedergefunden, die mir anfangs sehr gefehlt hat.


    Viele kritisieren, dass man so ewig lange rumlaufen muss. Ich bin, wahrscheinlich durch Zufall, gleich neben einer Pferdegruppe gelandet, habe mir eins geschnappt und bin seitdem echt schnell unterwegs. Auf jeden Fall habe ich deutlich das Gefühl, dass es vorwärts geht und dass ich ständig Neues entdecke.


    Inzwischen habe ich auch das Kampfsystem entdeckt. Man hätte dazu etwas früher eine kleine Einführung bringen können. Vielleicht ist es aber auch so gewollt.

  • @Hyrokkin

    Generell könnte es mir herzlich egal sein, ob irgendwer das Spiel spielt oder nicht. Nur im Falle von Shadow_Mage denke ich, dass er bisher das Spiel aus lediglich einem Winkel betrachtet, nämlich die Schrein-Suche. Jedenfalls schreibt er ausschließlich darüber. Dass er mal was anderes versucht hat, z.b. eine der unzähligen Sidequests, wüsste ich nicht. Und dazu wollte ich ihn bringen, bevor er halt aufgibt.


    Es geht mir nicht nur um die Schrein Suche. Sondern auch allgemein das mit den zerbrechenden Waffen, Rüstungen aufwerten etc.. Und wenn man nicht die zum Rüstung aufwerten benötigten Materialien hat, muss man wieder erst suchen. Das Spiel basiert zu 80% eben nur aus sammeln, suchen und questen. Da bekommt man den Eindruck, dass die Story eine eher untergeordnete Rolle spielt und es einfach nur ein Survival Game oder Simulation ist. Wie überlebe ich in der Wildnis am besten? Auch wenn es vier Dungeons geben mag, der Großteil besteht aus dem Reisen in der Wildnis und Gebiete erkunden.


    Für mich hat das doch wenig mit dem eigentlichen Zelda zutun. Spiele wie Ocarina of Time oder Twillight Princess, DAS sind richtige Zeldas.


    Wenn ich ein Spiele-Entwickler wäre, ich würde das UR-Konzept niemals über Board werfen und das Spiel mit "Über-Neuerungen" zu stark verändern. Damit meine ich nicht Open World, sondern ich würde diese RPG-Elemente weglassen.


    Es ist wie z.b bei Tomb Raider, welches heute auch kein richtiges Tomb Raider mehr ist. Früher musste man Gräber und versunkene Orte erkunden. Heute erkundet man eher eine Insel und craftet, erkundet aber weniger Verliese. Das meine ich damit.


    Für mich macht auch der Wiederspielwert einiges aus. Während ich andere Zeldas etliche Male durchgespielt habe, bietet Breath of the Wild für mich wenig Reiz, dass nach Abschluss nochmal zutun. Weil man erst wieder ewig sammeln und sich stärken muss, bevor man mal mit den Hauptaufgaben bzw. den Dungeons starten muss. Das liegt aber nicht nur bei Breath of the Wild so. Allgemein ist das bei Spielen der Größe so.


    Und ja, ich habe mich nochmal zusammengenommen und weitergespielt. Aber meine Kritik bleibt. Egal wie gut es noch wird. Das RPG-Feeling gefällt mir nicht!


    Und das ich für die Suche zum Lösungsbuch greife (die Schreine), dass heißt sachon was. Ich wollte das nämlich ohne tun. Aber dann würde ich ewig dran sitzen. Bei einigen Schreinen dachte ich mir "wie soll man da bitte drauf kommen?".

  • Weil ich hier schon von einigen Leuten gelesen habe, dass sie die Lösungsbücher haben, wollte ich nochmal anbringen, dass es vielleicht auch daran liegt, dass sich Leute mit Lösungsbüchern leichter ins Spiel finden und eben Kleinigkeiten gleich nachschauen können, Tipps etc holen und somit der Einstieg viel leichter fällt. Ich hatte gerade zu Beginn große Schwierigkeiten abzuschätzen, wohin ich gehen darf, was ich holen soll usw. Ich bin es von einem Zelda einfach nicht gewohnt, dass es Dark Souls mäßig mir eine Karte hinwirft und ich erst durch Trial and Error herausfinden muss, wohin mich das Spiel bringen möchte - bei Dark Souls ist das halt anders, weil ich das da erwarte aber bei Zelda erwarte ich mir Railroading wo mich das Spiel eben zur richtigen Zeit in die richtigen Gebiete führt - damit hatte ich die größten Schwierigkeiten. Jetzt, mit 12 Herzen, fast zwei Stamina Bars, Rüstung jenseits von Gut und Böse ist eigentlich alles ein Klacks. Ich habe fast die ganze Karte aufgedeckt, mir fehlen nur noch zwei Türme und ich habe ziemlich viele Schreine gemacht (von denen ich höchstens einen oder zwei als "schwierig" bezeichnen würde von der Ausführung her). Es ist genau das eingetreten, das ich irgendwo schon vorgeahnt habe. Das Spiel fängt zu schwer an, wird dann aber nicht schwerer, sondern bleibt gleich schwer und so kann ich jetzt eigentlich alles wegkillen ohne nachzudenken. Selbst größere Gegner sind mit kleinen Vorbereitungen leicht zu besiegen. Bei anderen Zeldaspielen hatte man halt diesen leichten anstieg an Schwierigkeit der den Spieler stets begleitete. Klar, man wurde mit der Hand größtenteils durchs Spiel geführt - konnte aber trotzdem viel selber entdecken und ich hatte immer das Gefühl, genau stark genug zu sein für die momentane Herausforderung - das ist bei Breath of the Wild nicht der Fall, leider.

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  • @Megaolf


    Ich will mal was zum Master Schwert anmerken (leider sehr negatives). Ich tue es in einen Spoiler, weiß ja nicht ob es lesen magst.


    Das wird auf jeden Fall ein weiterer Kritikpunkt für mich sein!

  • Sowas habe ich schon befürchtet. Wenn das die einzige, von @Yuffie erwähnte Waffe ist, die nicht "brechen" kann, wäre ich schon enttäuscht, weil auf so Scheiß hab ich auch keine Lust, was ist der Unterschied ob eine Waffe zerbricht und ich dann eine neue Suchen muss oder die Waffe während dieser Zeit dann auflädt - das Ergebnis ist das selbe, nämlich, dass ich einige Zeit diese Waffe nicht verwenden kann. Habe mir schon fast gedacht, dass Nintendo so einen Bullshit mit dem Masterschwert anstellt - vor allem, weil es ja dann die übrigen Waffen sinnlos machen würde, wenn es eine gute Waffe gäbe, die nicht zerbricht, aber naja, was wäre verboten an eine speziellen Waffe, die eben nicht zerbricht und endlos einsetzbar ist, wenn man diese Waffe halt nur schwer bekommt. Nichts desto trotz hol ich mir das Schwert natürlich, aber weil ich mir schon gedacht habe, dass Nintendo so einen Scheiß abzieht, hält sich mein Ärger jetzt in Grenzen. Bleibt nur die Frage, ob diese Waffe die einzige unzerbrechliche ist oder ob es wirklich unzerbrechliche Waffen gibt, die nicht aufladen müssen oder repariert werden müssen?

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    #58: Luigi Mario

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  • Es geht mir nicht nur um die Schrein Suche. Sondern auch allgemein das mit den zerbrechenden Waffen, Rüstungen aufwerten etc.. Und wenn man nicht die zum Rüstung aufwerten benötigten Materialien hat, muss man wieder erst suchen. Das Spiel basiert zu 80% eben nur aus sammeln, suchen und questen. Da bekommt man den Eindruck, dass die Story eine eher untergeordnete Rolle spielt und es einfach nur ein Survival Game oder Simulation ist. Wie überlebe ich in der Wildnis am besten? Auch wenn es vier Dungeons geben mag, der Großteil besteht aus dem Reisen in der Wildnis und Gebiete erkunden.


    Für mich hat das doch wenig mit dem eigentlichen Zelda zutun. Spiele wie Ocarina of Time oder Twillight Princess, DAS sind richtige Zeldas.

    Es ist ja ok, wenn du so empfindest. Aber klär mich mal auf, was dich genau stört? Ich frage, weil ich es nicht ganz nachvollziehen kann.
    Gerade weil ich auch denke, dass gerade das neue Konzept, das Urkonzept von komplett ausreizt. In Zelda wurde schließlich immer gesammelt. In Ocarina of Times waren es die Skulltullas, in Twilightprincess bist du ständig diesen Lichttropfen hinterher gejagt. Du musstest bei allen Teilen Herzen, Pfeile und Bomben sammeln um voran zu kommen. Ohne das sammeln der Herzcontainer kommt man auch nicht oder nur bedingt weiter. Also Sammeln und suchen musste man schließlich immer. In den letzten Teilen hat es sich nur mehr eingeürgert abgeschlossene Bereiche zu öffnen um weiter zu kommen. Also stört dich eher die Open World und non-linearität?
    ( Um es gleich vorzubeugen, da im Internet oft Dinge falsch interpretiert werden, ich versuch dich von nichts zu überzeugen und auch nicht anzugreifen, ich möchte nur verstehen...)

  • @Neutrophil


    Bei Ocarina of Time oder Twillight Princess ist diese Sammelaufgabe aber nicht so ausgeprägt wie in Breath of the Wild. Herzteile zu sammeln war auch mehr optional, da man vom abgeschlossenen Dungeon jedesmal einen vollen Herzcontainer bekommen hatte. Pfeile und Bomben zu sammeln war nur zwecks stetigen Vorrates. Die fand man aber auch oft unter Grasbüscheln, in Krügen etc..


    In Breath of the Wild muss man teils nur sammeln. Waffen, Materialien, Rüstungen, Kochzutaten etc.. Man wird dazu mehr oder weniger "gezwungen".


    Ich verstehe nicht, warum mich da einige nicht verstehen können, oder wollen. Für mich machte ein Zelda nunmal immer eine Oberwelt mit Dungeons aus, die man besuchen musste und am Ende ein Amulett etc. bekam. Keine Sammelaufgaben, keine zerbrechenden Waffen, keine zig Rüstungen. Breath of the Wild ist mehr ein Survival RPG als ein Zelda wie ich finde.


    Es nervt auch einfach, dass alle auf diesen RPG Zug aufspringen müssen.

  • Der Haken für mich ist, dass du für mich beschreibst, was es auch im neuen Zelda auch nach wie vor gibt. In veränderter Form ja. Aber die Dungeons zum Beispiel sind aufgesplitted in lauter kleine. Ein Konzept dem ich sehr kritisch gegenüber stand aber mich jetzt zufrieden stellt. Darum und wegen der oben genannten Sachen, komm ich nicht ganz auf den Trichter, was du kritisierst. Denke aber, es liegt auch daran, was ich vorher bereits geschrieben hatte. Da jeder auch ein anderes Verständnis von Zelda hat, legst du wahrscheinlich deine Schwerpunkte in deinem Zeldaverständnis anders als ich in meinem. Daher fällt es mir wohl auch schwer es nachzuvollziehen. Ist eben schade, dass es dir nicht soviel Freude bereitet

  • @Neutrophil


    Ja es gibt auch in Breath of the Wild Herzcontainer, auch nach Bosskämpfen. Aber alles andere muss gesammelt werden durch eben die Aufgabe in den Schreinen. Mit optional meinte ich, dass man die Herzteile in Breath of the Wild zwingend braucht, da das Spiel sonst sehr schwer ist. Ich bin schon etliche Male verreckt, da viele Gegner auch teils richtig unfair sind.


    Herzteile zu finden ist ja nix schlechtes, aber dann doch bitte optional und nicht aufgezwungen, da man sonst kaum Chancen gegen Gegner hat. Immerhin kann man dem Ganzen zugute halten, dass man "weiß", wo man suchen muss, nämlich in den Schreinen.


    Ich habe jetzt 13 Herzen und ich verrecke immernoch teilweise an unfair starken Gegnern. Trotz verbesserter Rüstung. Schwierigkeit ist ja in Ordnung, aber das ist schon übertrieben schwer.


    Ja jeder sieht das anders. Ich bin eher jemand, der es mehr mag, wenn ein Spiel auf dem Grundkonzept bleibt und nicht anderen Franchises ähnlich gestaltet wird, nur um auch die Parteien anzusprechen.


    Zelda ist und bleibt für mich ein Action-Adventure und kein RPG. Ich finde solche RPG Elemente haben in einem Zelda nichts verloren. Vor allem hab ich auch das Gefühl, dass die Story in Breath of the Wild eher im Hintergrund bleibt. In anderen Spielen war die mehr ausgebaut wie ich finde.

  • Den Schwierigkeitsgrad kann man sich ja so basteln wie man will. Wenn es dir zu schwer wird, hol dir ein paar Feen und Koch dir buffs. Ist es zu leicht, dann geh mehr auf Ausdauer als auf Herzen und rüste dich mit schlechteren Equipment aus.


    Das es zu leicht oder zu schwer ist kann ich nicht verstehen, gibt genug Möglichkeiten das Spiel seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen und das ist etwas das ich sehr positiv sehe. Könnte es mir vorstellen wenn ich es in Zukunft noch mal durchspielen werde, das ich den Schwierigkeitsgrad einfach mal anschraube oder direkt zum endgegner gehe. Bislang würde mich das Spiel aber wenig motivieren es noch mal durchzuspielen, dafür zieht sich alles einfach zu stark und ist mir zu sehr auf sammeln und erkunden ausgelegt. Wären da jetzt ein paar dicke Dungeons in der Spielwelt und eine Menge hochwertige Quests, dann wäre das was anderes.


    Hab mit vom Spiel nur 2 Trailer anguckt und wusste nicht was auf mich zukommt. Ich wollte mir sogar die Switch kaufen nur wegen diesem Spiel, bin aber froh es nicht gemacht zu haben.(gab ja auch kein Grund, da die wiiu Version vollkommen ausreichend ist) Hab mittlerweile 66h investiert und bin jetzt mit dem 2 Dungeon fertig.

  • Ok in dem Sinne hab ich es schon verstanden. Der Aspekt ist schon stark auf das Sammel gelegt, das stimmt. Finde es aber auch deshalb positiv, gerade weil man sich quasi alles zusammen bauen kann. Dazu gehört, das Abenteuer an sich und was man wann und wie erlebt. Besonders den Schwierigkeitsgrad kann man jederzeit selbst bestimmten, in dem man bestimmten Gegnern aus dem Weg geht, Gegenstände liegen lässt oder achtet was man wann verbraucht. Darum wird für mich der Action-Adventure Aspect eher verstärkt als geschwächt. Das neue Zelda lässt Freiheiten zu die ich so noch nicht kenne oder wenn maximal von den alten Teilen ( Legend of Zelda, Adventures of Link, Link to the past)
    Darum würde ich auch eher hoffen, dass es kein Experiment bleibt, sondern das Konzept ein festes Element in den weiteren Zeldaspielen bleibt.