Kontroverse Spiele-Meinungen

  • Ich weiß… Dieses Thema ist fast schon dafür prädestiniert, dass es zu Streit kommt, trotzdem wollte ich einen Versuch wagen – weil ich glaube, dass man dadurch sicherlich einige schöne Diskussionen wecken kann. Dennoch müssen ein paar „Regeln“ aufgestellt werden, die ich gleich vorab klären möchte:


    • Die Meinung anderer User sollte niemals als persönlicher Angriff gesehen werden.
    • Man muss sich für seine Meinung nicht rechtfertigen, kann dies aber natürlich.


    Last but not least:


    • Auch wenn das Thema provokant ist, möchte ich nicht, dass ihr wissentlich provoziert.


    Natürlich spricht es etwas gegen den Thread und nachvollziehen kann ich es auch nicht, es ist nur eine kleine Erinnerung an euch selbst: Versucht eine Meinung nicht zu einem persönlichen Angriff umzufunktionieren.


    Jeder darf (und soll) auf andere Posts reagieren, nur schön zivilisiert und falls euch die Diskussion dann zu heiß wird, könnt ihr dies gerne anmerken und/oder euch ausklinken. Wie gehabt muss niemand seine Meinung rechtfertigen oder auch verteidigen*.

    *Trotzdem solltet ihr mehr als eine Zeile schreiben – die Forenregeln bezüglich Beiträge gilt natürlich auch hier.


    Allen voran, sollten die Posts hier aber auch wirklich kontroverse Meinungen (auch „Hot Takes“ oder „Unpopular Opinion“ genannt) beschreiben. Wenn ihr nun sagt „Ich finde Ocarina of Time toll“, dann würde die Mehrheit der Leute zustimmen. Sagt man aber vielleicht „Ocarina of Time ist das schlechteste Zelda-Game“, dann hätte man eine doch sehr kontroverse Meinung**.

    **Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob die eigene Meinung kontrovers ist und man sich in der Minderheit fühlt, aber man sollte es sich definitiv durch den Kopf gehen lassen.


    Um mit „gutem“ Beispiel voran zu gehen, werde ich mit ein paar der Meinungen anfangen, wo ich denke, dass die Mehrheit gegensprechen würde. Ready? Ready!


    • Super Mario Sunshine ist das schlechteste Mario-Game in dem 3D-Stil.
    • Klonoa: Door to Phantomile ist ein besseres Jump ‘n‘ Run als die ersten drei Crash Bandicoot- und Spyro-Titel.
    • Sonic Adventure ist nicht nur das beste Sonic-Spiel, sondern auch viel besser als sein Nachfolger Sonic Adventure 2.
    • Resident Evil 5 ist besser als Resident Evil 7 – auch, wenn man den VR-Aspekt mit einbezieht.
    • Dragon Quest VIII ist ein schwaches Spiel der Reihe und repräsentiert diese daher nicht gut.
    • Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII ist ein cooles Spiel und sollte von Fans nicht so stiefmütterlich behandelt werden.
    • Undertale ist nicht so einzigartig, wie viele glauben, dass es ist.
    • Sticker Star und Color Splash waren keine schlechten Paper Mario-Spiele.


    Und ein paar Allgemeine, welche sich nicht auf gewisse Spiele konzentrieren:


    • Games waren früher nicht prinzipiell besser.
    • Digital Only wird nicht so schnell kommen, sondern liegt in (sehr) ferner Zukunft.
    • Ich finde (halb)nackte und vor allem sexy Frauen in Videospielen nicht schlimm oder anti-feministisch. Defacto: Ich liebe Fanservice, solange es zum Spiel passt.
    • Nintendo-Fanboys sind schlimmer als Sony-Fanboys, aber am allerschlimmsten sind PC-Fanboys.
    • Spiele- und Konsolenentwickler haben gutes Recht ROM-Seiten und Hacks zu verbieten – Gamer haben nur eine verschrobene Anspruchsberechtigung.
    • 6. Videospielkonsolen-Generation: Dreamcast > GameCube > PlayStation 2 > Xbox
    • Nicht jedes Spiel muss auf PC rauskommen und generell sind Exklusiv-Titel toll.


    Ich habe noch viel mehr, aber ich möchte anderen Usern auch eine Chance geben – entweder zu kommentieren oder um eben selbst ein paar kontroverse Meinungen zu teilen, über die wir dann diskutieren können.


    P.S.: Ein Thread, welcher die Thematik zumindest anscheidet, haben wir mit Games die jeder mag außer dir, aber hier könnte es ja auch vice versa sein und generelle Meinungen ausgetauscht werden.

  • Yuffie

    Hat den Titel des Themas von „Kontroverse Spiele-Meinung“ zu „Kontroverse Spiele-Meinungen“ geändert.
  • Super Mario Sunshine ist das schlechteste Mario-Gamein dem 3D-Stil.


    Ich fand hingegen Galaxy 2 am schwächsten. Nicht, weil es technisch oder spielerisch schwach war, ganz im Gegenteil, es konnte grafisch wie auch spielerisch locker an Galaxy anknüpfen, was an sich ein richtig gutes Spiel ist, nur war Galaxy 2 damals irgendwie der Vorbote, was einem am Mario Sektor blühte. Regelmäßige Re-Releases von Super Mario Bros Wii Spielen, uninspirierte Nachfolger und mit 3D Land auch nur ein halbgarer Aufguss des Konzepts - und alle Spiele werden natürlich kreuz und quer auf Wii, Wii U, 3DS und jetzt sogar Switch immer wieder erneut herausgebracht, obwohl es schlicht das selbe Spiel ist. Galaxy 2 war also so für mich das Zeichen, dass da irgendwas nicht stimmt in der Kreativitätszentrale bei Nintendo. Wenn die schon erstmalig einen solchen Nachfolger zu einem großen Mario Titel herausbringen (selbst Bros 1-3 und World unterschieden sich meiner Meinung nach verhältnismäßig sehr) muss da was nicht passen. Galaxy 2 war außerdem, was die Welten betraf, weit hinter seinem Vorgänger und wirkte wie ein Aufguss.


    Nintendo-Fanboys sind schlimmer als Sony-Fanboys, aber amallerschlimmsten sind PC-Fanboys.

    True.


    Eine unpopuläre Meinung die ich habe betrifft die Dark oder Demon Souls Spiele. Ich finde die Spiele nämlich nicht sonderlich schwer, sondern denke, nachdem ich so ziemlich jeden Teil inkl. die Remasters und Bloodborne durch habe, dass es sich um simples Rhytmusmashing und ein Grindfest handelt. Das hören die Fans, die sich selbst gerne wegen des angeblichen Schwierigkeitsgrades gerne mal in die Luft loben was für gute Videospieler sie doch sind, nicht sonderlich gern, aber letzten Endes kann ich jedem Kleinkind lernen, wie die Bosse in Dark Souls funktionieren und wie bzw. wo man genug Seelen farmen kann. Das einzig "schwere" im Spiel sind die vielen Trial and Error Stellen die man aber durch das Warnsystem ingame auch umgehen kann.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #56: Herakles

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    "Zieh dir Hosen an, Iolaus!"

  • Nintendo-Fanboys sind schlimmer als Sony-Fanboys, aber amallerschlimmsten sind PC-Fanboys.


    Dem stimme ich zu. Wobei ich persönlich die Sony-Fanboys besonders militant in Erinnerung habe. Das war ganz besonders zu Ps2 und N64 Zeiten extrem. Immer dann wenn ein neuer N64 Meilenstein erschien, machten die Ps2 Fanboys klar, dass ihre Konsole die einzig wahre ist ! Jegliche Schlichtungsversuche waren zum Scheitern verurteilt. Allerdings muss ich sagen, dass es in der aktuellen Konsolengeneration weniger auffällt. Ich denke das liegt an der Übermachtstellung der Ps4. Allerdings könnte es wieder heiß werden, wenn die Switch weiter so durchstartet ;)


    Resident Evil 5 ist besser als Resident Evil7 – auch, wenn man den VR-Aspekt mit einbezieht.

    Boar krass findest du wirklich? Also ich hatte mit RE 7 durchaus meinen Spaß. Resident Evil 5 habe ich ja auch durchgespielt aber ich fand ihn aufgrund seiner Daueraction und des Null-Grusel-Faktors für einen Resi wirklich schwach.


    Ich hatte ihn damals ungefähr zeitgleich mit Gears of War 2 gespielt und ich finde das der fünfte Resi Teil mit diesem Spiel deutlich mehr gemeinsam hat als mir irgendeinem Resident Evil. Nur das die Klasse eines GoW2 in keinster Weise erreicht wird.



    Spiele- und Konsolenentwickler haben gutes Recht ROM-Seitenund Hacks zu verbieten – Gamer haben nur eine verschrobeneAnspruchsberechtigung.

    Stimme ich zu Hundertprozent zu. Gerade Nintendo darf sich allerdings nicht wundern, dass Roms genutzt werden. Aufgrund Nintendos desolater Retropolitik haben Fans ja kaum eine andere Möglichkeit.


    Ich vertrete eine mit Sicherheit kontroverse Meinung zu GTA 5.

    Es bietet für mich gar kein progressives Spielgefühl. Ich rattere eine Mission nach der anderen ab und komme schnell zum Fazit, dass GTA 5 einfach nur langweilig ist !!!!


    Ich habe dem Spiel schon mehrfach eine Chance gegeben (Erst auf der XBox 360, dann auf der Ps4 und letztendlich dann nochmal auf der XBox ONe X) aber ich habe es jedesmal nach wenigen Stunden aufgegeben. Scheißspiel !


    So diese Meinung werden wohl nicht viele mit mir teilen 8o aber ich denke genau das ist der Grund für Yuffie gewesen, diesen Thread zu erstellen !!!

  • Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII ist ein coolesSpiel und sollte von Fans nicht so stiefmütterlich behandelt werden.

    Nicht besonders kontrovers, aber: Dem stimme ich absolut zu!


    Anfangs war ich ebenfalls etwas skeptisch, weil das Gameplay so radikal anders ist als bei anderen FF-Titeln, vor allem als bei dem Hauptteil der FF VII Compilation; zudem bin ich in Shootern einfach eine Niete...

    Aber nachdem ich mich überwunden und dem Spiel eine Chance gegeben habe, wurde ich mit einer wunderbaren Spielerfahrung belohnt.

    Die Story rund um die Organisation Deepground fand ich jetzt nicht so gelungen wie die Hintergrundgeschichte anderer FFs, aber auch nicht völlig Banane. Es ist eine solide, durchschnittliche, nicht übermäßig innovative Erzählung, die mich nicht so sehr gefesselt hat, dass ich unbedingt weiterspielen musste, um zu erfahren, wie's weitergeht, aber nichtsdestotrotz Spaß gemacht hat. Außerdem liegt eine der Hauptstärken der Geschichte von DoC sowieso nicht in den aktuellen Geschehnissen, sondern in den Rückblenden zu Vincents früherem Leben. DoC bietet unglaublich viel Hintergrundinformationen zu dem in FF VII doch eher mysteriös daher kommenden Vincent Valentine, seiner Beziehung zu Lucretia und vor allem auch zu Sephiroth - und allein dafür lohnt sich das Spiel schon, finde ich.


    Ich vertrete eine mit Sicherheit kontroverse Meinung zu GTA 5.

    Es bietet für mich gar kein progressives Spielgefühl. Ich rattere eine Mission nach der anderen ab und komme schnell zum Fazit, dass GTA 5 einfach nur langweilig ist !!!!

    Ich hab's selbst nicht gespielt, sondern nur meinem Freund zugeschaut (dasselbe gilt für alle GTAs ab Vice City), aber ich muss sagen, dass mir GTA V auch nicht besonders gefallen hat. GTA IV z.B. fand ich (beim Zuschauen) deutlich besser und spannender. GTA V erschlägt dich zu Anfang mit den 3 verschiedenen Protagonisten (wovon einer einfach nur abstoßend ist...) und man hat ganz, ganz lange das Gefühl, dass man - trotz all der Zeit, die man in das Spiel steckt und trotz all der erfüllten Missionen - nicht so recht vom Fleck kommt. Sobald man aber über diesen Punkt hinaus ist, mausert sich das Spiel durchaus und wird spannend und wohl auch sehr spaßig zu spielen, aber der Einstieg ist (viel zu) lang und zäh.


    Um den Ball im Spiel zu halten, will ich dann aber auch mal etwas Kontroverses da lassen und bleib dafür bei GTA V:


    Die Folterszene ist ein absolutes No-Go.


    Man hat zu so ziemlich jedem Zeitpunkt des Spiels die Wahl, frei zwischen den verschiedenen Protagonisten zu wechseln und die einzelnen Missionen so aus dem Blickwinkel seines Lieblings zu erleben. Eigentlich wird man, abgesehen von den Vorstellungsmissionen, nie gezwungen mit einem bestimmten Charakter zu spielen.

    Und dann kommt die Folterszene, wo Trevor versucht, aus einem NPC Informationen herauszufoltern, mit deren Hilfe Michael sein zu erschießendes Opfer identifizieren können soll.

    In dieser Mission muss man immer wieder zu Trevor wechseln und aktiv "Hand anlegen" und das geht für mich überhaupt nicht und hätte ich selbst gespielt, hätte ich das Spiel an dieser Stelle auch abgebrochen.


    Ich hab absolut nichts dagegen, wenn ein Spiel kontroverse Thematiken aufgreift und provozieren möchte, um Menschen zum Nachdenken anzuregen (Ich bin mir in diesem Fall fast sicher, dass Rockstar Folter nicht verherrlichen, sondern deren Grausamkeit verdeutlichen wollte.). Ich habe auch kein Problem damit, dem Spieler die Option zu geben, so eine Situation zu spielen, wenn man denn möchte. Aber den Spieler quasi dazu zu zwingen, sich selbst quasi damit zu identifizieren, ist zu viel, da ist eine Grenze überschritten.

  • Ich fand hingegen Galaxy 2 am schwächsten.

    Auch wenn unsere Meinungen sich da unterscheiden, kann ich dich da total nachvollziehen. Ich denke, für mich war es eher so, dass ich lieber 50 x Galaxy (2) spielen würde und davon „lieber“ Kopien habe, als von Sunshine – welches ja zum Glück nicht so oft wiederverwertet wurde.

    Im Mario Sunshine-Thread hatte ich es schon mal angeschnitten: Ich fand einfach das Welten-Design zu eintönig (auch, wenn es Sinn ergibt, dass viele Welten tropisch sind…); die blauen Münzen waren mir viel zu unsinnig in den Levels verteilt, teilweise; es wurden ganz oft Boss-Kämpfe wiederverwendet und oft wurde das Potenzial liegen gelassen, indem man kaum mit den anderen Düsen arbeiten muss.



    Das einzig "schwere" im Spiel sind die vielen Trial and Error Stellen die man aber durch das Warnsystem ingame auch umgehen kann.

    Da ich die Reihe kaum gespielt habe, weiß ich nicht ob ich zustimmen kann, aber im Grunde hast du Recht. Oft scheint es mir nur Dodge und Attack zu sein, wobei man hier dann eigentlich nur das Pattern lernen muss. Dies hat für mich die Reihe auch sehr schlecht gemacht (wobei da wohl wirklich NUR mein eigener Geschmack mit einspielt und ich wohl prinzipiell nicht mal sagen würde, dass es schlecht ist… aber halt „nicht für mich“).


    Wobei ich persönlich die Sony-Fanboys besonders militant in Erinnerung habe.

    Wie du andeutest, glaube ich, dass es mit der Generation zu tun hat. Mir kamen früher Sony- und Nintendo-Fanboys gleichermaßen nervig vor, aber jetzt, wenn ich mich auf News-Seiten rumtreibe; egal ob DE, ENG und JPN; gibt es immer wieder Leute, die alles rechtfertigen, was Nintendo macht.


    Boar krass findest du wirklich?

    Ich finde den siebten Teil übrigens per se nicht schlecht oder so, aber mir persönlich hat die Persönlichkeit gefehlt. RE5 war DEFINITIV ein Action-Spiel und kein wirklicher Straight-Up Horror; praktisch Resident Evil 4 auf Anabolika; aber während die meisten Leute finden, dass RE7 wieder „back to the roots“ geht, hat es sich für mich angefühlt, wie die AAA-Version eines dieser Indie-Horrorspiele (Amnesia und wie die alle heißen!).

    Ja, klar… die Dialoge in der Reihe waren irgendwie immer etwas käsig (Jill-Sandwich) und die Charaktere jetzt nicht so super vertieft, aber für mich gehören sie zur Reihe. Ich spiele lieber Protagonisten, welche eine Persönlichkeit haben. Nicht bei jedem Spiel ist es per se ein Mangel (Elders Scroll würde ich dies z.B. nie ankreiden), aber zur Resident Evil-Reihe gehört es für mich dazu.

    Daher waren dieses First-Person-Gameplay und der relativ teilnahmslose Protagonist für mich eher nicht so ansprechend. Mir ist klar, dass es ein bewusst eingesetztes Prinzip ist, aber dadurch wirkten für mich viele der Reaktionen (oder der Mangel an Reaktionen) befremdlich.


    Um es kurz an einem Beispiel anzuführen:

    Relativ am Anfang, geht man in den Keller des Hauses und plötzlich taucht vor einem eine Leiche aus dem Wasser auf, die rumschwimmt. Selbst mit VR habe ich mich an der Stelle nicht erschreckt, aber wegen der Immersion, reagiert auch der Hauptcharakter darauf gar nicht (ich hätte mich ja erschrecken sollen).

    Okay… das war die erste Leiche der ich in dem Haus über den Weg gelaufen bin und unser Protagonist hat gar nichts dazu zu sagen…? Auch kurz darauf bezüglich der Freundin, ist die Reaktion sehr lasch, weil ja ICH irgendwie emotional reagieren soll. Das zieht sich so ein bisschen durch das Spiel.


    Erschreckt man sich also selbst nicht, fehlt es an Spannung. Wenn dein Adrenalin immer auf dem Low-Punkt ist, versprüht das Spiel für mich keinerlei Charme, weil man einfach nur durch die Gegend läuft und alles ist halt mal so. Mit Leon, Chris und Co. hat man da immer einen Input, egal was man selbst empfunden hat.


    Daher mag ich RE5 lieber als RE7. Bei RE5 hatte ich wenigstens Charaktere zu denen ich eine Bindung aufbauen konnte.


    Nicht besonders kontrovers, aber: Dem stimme ich absolut zu!

    Nice!


    Ja, die Story finde ich nun auch definitiv nicht so bahnbrechend erzählt, wie FFVII oder auch Crisis Core, aber das Spiel ist fern von schrecklich, hat spaßige Gameplay-Elemente und vor allem für Liebhaber von Vincent ein Schmankerl.

    Viel mehr Leute sollten dem eine Chance geben.


    Mit den nächsten kontroversen Meinungen halte ich mal weiterhin den Ball flach, gibt ja noch genug zu bereden!

    • Resident Evil 5 ist besser als Resident Evil 7 – auch, wenn man den VR-Aspekt mit einbezieht

    Ich finde es war das schlechteste bisher (obwohl ich wegen Teil 5, Teil 6 noch gar nicht gespielt habe). Ich habs nicht geschafft es durchzuspielen so sehr hat es mich gelangweilt.

    Zitat
    • Sticker Star und Color Splash waren keine schlechten Paper Mario-Spiele.





    Ich find Sticker Star sogar großartig. Color Splash dagegen hat mich nicht gefesselt.



    Ganz im Gegenteil, objektiv gesehen waren fast alle Spiele schlechter als das was man heute spielen kann.


    Zitat
    • Ich finde (halb)nackte und vor allem sexy Frauen in Videospielen nicht schlimm oder anti-feministisch. Defacto: Ich liebe Fanservice, solange es zum Spiel passt.



    Seh ich genauso. Prinzipiell muss man zwischen Sexualisierung und Sexismus unterscheiden können, zuerst einmal sind das zwei verschiedene Dinge. Nur wenns blöd gemacht ist, ist beides das selbe.
    Bestes Beispiel ist wohl Barette, sie wird im Spiel total sexualisiert dargestellt, selbst ihre Moves sind Pornomoves. Dennoch ist das Spiel kein bisschen Sexistisch. Baretta braucht keinen Mann der ihr hilft weil sie, wenns drauf ankommt, doch das schwache Weibi ist (wie das leider doch oft mit "starken" weiblichen Leads gemacht wird : / ). Baretta schaukelt alles und ist supertough.

    Und nun meine provokante Aussage:

    OoT ist ein super Spiel aber völlig überbewertet. Das liegt alleine daran das es für viele das erste Zelda war und sie es auch noch in ihrer Kindheit oder Jugend gespielt haben wodurch es einen verklärten Platz erhält.
    Die Wahrheit ist das immer der jeweilige Nachfolger der Mainreihe es besser gemacht hat als der Vorgänger. Natürlich nicht in jedem Detail aber insgesamt schon.

    Und daher: BotW > SS > TP > WW > OoT > ALttP > LoZ


    Außerdem ist Metroid kein Systemseller.


    Und ja ich kann Megaolf zustimmen das die Soulsspiele, sobald man mal das Konzept durchschaut hat, gar nicht so schwer sind. Das liegt vor allem an einer nahezu perfekten Kollisionsabfrage und einer perfekten Steuerung. Die Soulsspiele sind einfach durch und durch fair gemacht.


    Auch FFVII und alles rundherum finde ich schon seit einer kleinen Ewigkeit völlig überbewertet und nervig. Die Story hat riesige Plotholes und dieser ganze Overstyle der dann nach und nach gekommen ist hat mich schon bei Advent Children richtig genervt.
    Vermutlich werd ich mir das Remake schon holen aber sonderlich scharf bin ich nicht drauf.

    Ach ja und FF VIII ist das schlechteste FF obwohl ich mir seit FFXIII nicht mehr so sicher bin und FFXII ist und bleibt das aller aller aller beste FF bis jetzt. ; P


  • Zitat von Yuffie
    • Ich finde (halb)nackte und vor allem sexy Frauen in Videospielen nicht schlimm oder anti-feministisch. Defacto: Ich liebe Fanservice, solange es zum Spiel passt.

    Aus meiner Sicht muss eine Frau oder noch "besser" ein Mädchen nicht nackt oder halb nackt sein, um ästhetisch, feminin und sexy zu wirken. Vor allem aber braucht sie so nicht auszusehen, um tough und stark zu wirken. Schaut man sich in der aktuellen Spielewelt so um, gibt es kaum Frauen/Mädchen, die auch ohne fette Brüste, schmale Taille und breite Hüfte eine zentrale Rolle spielen dürfen.


    Ein Beispiel sind die meisten weiblichen Klingen in Xenoblade Chronicles 2. Meine Güte, muss das echt sein? Können Pyra und Co. denn echt nicht so aussehen, wie junge Frauen eben aussehen? Den Vogel schießt die Klinge Dahlia ab.

    Die Ärmste würde unter extremen Rückenschmerzen leiden; sie würde wahrscheinlich faktisch bewegungsunfähig sein. Aber in XB2 gilt sie als besondere Schönheit, welches essentieller Bestandteil ihrer Quest ist; ein kleines Mädchen himmelt sie an und möchte genauso toll und tough und super sein, wie Dahlia. Was zum Henker wird hier für eine Botschaft vermittelt? Und warum kann es nicht einfach eine normal gebaute Frau sein, die als schön und tough und weiblich inszeniert wird?

    Offensichtlich undenkbar ist eine Protagonistin, die halt standardmäßig aussieht und trotzdem die Welt rettet.

    Egal ob es Ivy aus Soul Calibur, die frühere Lara Croft oder Bayonetta ist: Sie werden auf ihre unrealistischen Proportionen und den fürchterlichen Outfits reduziert. Da ist nix feminin, emanzipiert oder schön. Es ist im besten Fall langweilig, in den meisten Fällen jedoch abwertend und sexistisch. Falls die Figur auch noch im Teenageralter ist und trotzdem eine 100/60/100 hat, große Augen, rote Bäckchen, ein knappes Röckchen, dann geht es schon fast in die abnorme Richtung.


    Nein, ich bin nicht prüde. Frauen mit großer Oberweite sollen sich nicht verstecken; sie sind halt so gebaut und können wie jede andere auch Tops und Kleider tragen. Und jede dieser Frauen wird bestätigen, dass sie regelmäßig darauf reduziert wierden. Ob sich Frauen mit wenig Busen auch regelmäßig betatschen und vollquatschen und anmachen lassen müssen, kann ich nicht sagen. Jedenfalls "danke" ich den Spieleentwicklern dafür, dass sie eine Frau eben nur so darstellen können. Gott sei dank gibt es Ausnahmen.

  • OMG!!!
    Ich hab das Spiel nicht weit genug gespielt das ich diese Person gesehen hätte aber das ist echt alles andere als schön. XD

    Ansonsten kann ich nur sagen das diese Diskussion oft sehr einseitig geführt wird. Denn seit wann sind die meisten männlichen Helden in Videospielen schon irgendwie realistisch. Außerdem werden die nicht selten auf Muskeln reduziert was meist auch eine Sexualisierung ist. Es dürfen halt kaum Männer ohne fette Muskeln eine zentrale Rolle spielen! ; )

  • Aus meiner Sicht muss eine Frau oder noch "besser" ein Mädchen nicht nackt oder halb nackt sein, um ästhetisch, feminin und sexy zu wirken.

    Nur um es klar zu stellen: Ich sagte nicht, dass eine Frau nur dann sexy ist, wenn sie viel Kurven hat oder viel Haut zeigt, ich sagte nur, dass es mich nicht stört und ich es nicht per se anti-feministisch finde, wenn es so ist.


    Hier muss man aber auch; meiner Meinung nach; kulturelle Differenzen denken, weshalb ich nun ungerne „Anime-Ästhetik“ thematisieren möchte (die mag ich persönlich, aber das geht in dieselbe Richtung: Ich finde nicht, dass dies unbedingt etwas Schlimmes ist Fanservice zu liefern).


    Wäre es nun ein Spiel wie; sagen wir; The Last of Us und man würde da Busen-Bomber hinsetzen, die im Stringtanga durch die Gegend stolzieren, wäre es meiner Meinung nach wieder unnötig und unangebracht.


    Ich finde dich wegen deiner Meinung nun auch nicht prüde oder so, aber nur weil jemand in Xenoblade oder Bayonetta dicke Boobies und enge Outfits einprogrammiert, muss ich mich als Frau nicht gleich von einem Entwickler diskriminiert fühlen – Kritik ist immer toll und gut, aber ich finde dann wiederum, dass eher dieses ständige „Ich fühle mich jetzt angegriffen!“ anstrengend ist (nicht auf deinen Post bezogen, sondern generell!).


    Vielleicht ist dieser Punkt aber sogar noch ein bisschen zu erweitern bzw. zu ergänzen?


    Wie ich es ausdrücken würde, weiß ich gar nicht, aber ich erinnere mich zum Beispiel noch an eine Kontroverse zu Resident Evil 5, weil sich viele darüber echauffiert haben, dass man auf dunkelhäutige Zombies schießt als weißer Mann.


    Vielleicht sollte meine Meinung eher heißen, dass ich finde, dass die Gamer in den Jahren zu EXTREM empfindlich geworden sind? Man kann ja kritisch sein, aber man sollte es nicht „out of Porpotion“ aufblähen.


    Und wie gehabt, diese Überlegung bezieht sich gerade so generell auf die Thematik, ich finde deine Kritik völlig „berechtigt“ und du hast ja z.B. das Spiel nicht boykottiert und den Entwicklern Hass-Briefe geschrieben oder irgendwem verboten diese Charaktere attraktiv und ansprechend zu finden. Oft wird man aber; vor allem als Frau; belächelt, wenn man sagt „Mich stört es nicht, weil ich differenziere.“ und die Meinung als ungültig abgestempelt.


    Ich kann sowas auch gar nicht so gut erklären, aber ich finde, Labrynna hat es in diesem Post sehr gut auf den Punkt gebracht. „Hyper-Sexy“-Charaktere sind nicht unbedingt etwas schlimmes und wenn man diese Charaktere sexy findet, ist dies auch nicht grundsätzlich verwerflich.


    Auch FFVII und alles rundherum finde ich schon seit einer kleinen Ewigkeit völlig überbewertet und nervig. Die Story hat riesige Plotholes und dieser ganze Overstyle der dann nach und nach gekommen ist hat mich schon bei Advent Children richtig genervt.
    Vermutlich werd ich mir das Remake schon holen aber sonderlich scharf bin ich nicht drauf.

    Ach ja und FF VIII ist das schlechteste FF obwohl ich mir seit FFXIII nicht mehr so sicher bin und FFXII ist und bleibt das aller aller aller beste FF bis jetzt. ; P

    Auch, wenn ich dir gar nicht zustimme und eine völlig andere Meinung vertrete, finde ich nicht, dass das kontrovers ist – Final Fantasy VII blöd zu finden ist genauso „normal“ wie Final Fantasy VII zu lieben.


    Aber dazu ist mir ein Hot Take eingefallen:


    • 75% viele Leute, welche übermäßig populäre Spiele (FFVII, Undertale, KH, MGS usw.) schlecht reden, tun dies nur, weil sie es nicht mögen sich einen Mainstream-Geschmack mit anderen zu teilen.


    Und weil ich dich direkt zitiert habe bzw. es mir durch dich eingefallen ist: Damit spreche ich trotzdem nicht dich direkt an Chris, es gibt durchaus auch Leute, die von FFVII wirklich genervt sind, aber es gibt eben auch so viele Leute, die es nur nicht mögen, weil es beliebt ist. Hipster, die gegen den Mainstream sind und ich denke, dass kann man bei sehr vielen Spielen sagen – auch Undertale z.B. Oft sehe ich Leute, die das Spiel einfach nur nicht mögen, weil es populär ist. Manche davon haben es nicht einmal gespielt und sagen trotzdem, dass es scheiße ist.

  • Ansonsten kann ich nur sagen das diese Diskussion oft sehr einseitig geführt wird. Denn seit wann sind die meisten männlichen Helden in Videospielen schon irgendwie realistisch. Außerdem werden die nicht selten auf Muskeln reduziert was meist auch eine Sexualisierung ist. Es dürfen halt kaum Männer ohne fette Muskeln eine zentrale Rolle spielen! ; )

    Was Protagonisten angeht, hast du da vollkommen Recht. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass es inzwischen mehr weibliche Protagonisten gibt, die auf eine nicht-sexistische Weise dargestellt werden, als männliche (und das obwohl die meisten Protagonisten immer noch männlich sind).


    Allerdings haben Studien von Johannes Fromme und Melanie Gecius (1995/96) sowie von Hella Grapenthin (2006) herausgefunden, dass die Darstellungsweisen männlicher Nebencharaktere deutlich differenzierter sind als das bei weiblichen Charakteren der Fall ist. Da allerdings Grapenthin schon etwas mehr Diversität in den weiblichen Nebencharakteren gefunden hat als noch Fromme/Gecius 10 Jahre vorher, würde mich mal interessieren, ob sich dieser Trend fortgesetzt hat und wir inzwischen womöglich ein ganz anderes Bild als 1995/96 haben oder ob im Kern alles beim Alten geblieben ist.

  • Ein schöner und interessanter Thread. Die bisherigen Beiträge zeigen mir auch, wie umsichtig die User miteinander sind. Gern möchte ich auch meine kontroversen Ansichten/Geschmäcker nennen, die mir eingefallen sind.


    Metroid Prime: Federation Force ist ein Spiel, das Spaß macht

    Mit dieser Meinung bilde ich vermutlich eine Minderheit. Denn als Federation Force vor über drei Jahren auf der E3 vorgestellt wurde, brach ein recht starker Shitstorm aus, da das gezeigte Material den Erwartungen eines würdigen Nachfolgers der Prime-Trilogie widersprach. Hasskommentare, systematisches Disliken und sogar Aufforderungen/Petitionen, die Produktion abzubrechen, waren die Folge - eine Entwicklung, die ich traurig, aber auch sehr kindisch fand. Dennoch habe ich mir das Spiel gekauft und auch, wenn ich noch nicht durch bin, so gefällt es mir bisher ganz gut. Es ist natürlich anders als seine Vorgänger, ohne Frage, aber letztlich glaube ich, dass dem Spiel lediglich aufgrund der nicht erfüllten Erwartungen keine Chance gegeben wurde. Ich mag es und bin froh, dass ich mich nicht durch die Meinungen anderer beeinflussen ließ.


    Skyward Sword hat eine schöne Grafik und Steuerung

    Auch wenn Skyward Sword insgesamt ein erfolgreiches Spiel geworden ist, so spalten sich zumindest in puncto Grafik und Steuerung die Geister. Ich persönlich finde den impressionistischen Stil ganz hübsch und habe nie nennenswerte Probleme mit der Steuerung gehabt.


    Mit dem GameCube kann ich nichts anfangen

    Während der Würfel im Allgemeinen bis heute sehr beliebt ist, habe ich die Ära fast übersprungen. Mit Super Mario Sunshine konnte ich nicht so richtig warm werden und auch Super Smash Bros. Melee ist - als einziges Smash - nichts für mich. Mit Twilight Princess und F-Zero GX gibt es bis heute nur zwei GC-Spiele, die ich durchgespielt und sehr schön fand. Auch bei der Wahl des Controllers bevorzuge ich andere Konsolen eher - beispielsweise die Wiimote oder den Gamepad statt den GC-Controller, sofern möglich.


    Spiele- und Konsolenentwickler haben gutes Recht ROM-Seiten und Hacks zu verbieten – Gamer haben nur eine verschrobene Anspruchsberechtigung.

    Das sehe ich auch so. Es ist ihr Eigentum und sie wollen natürlich nicht, dass ihr Eigentum gestohlen wird.

    • 75% viele Leute, welche übermäßig populäre Spiele (FFVII, Undertale, KH, MGS usw.) schlecht reden, tun dies nur, weil sie es nicht mögen sich einen Mainstream-Geschmack mit anderen zu teilen.


    Und weil ich dich direkt zitiert habe bzw. es mir durch dich eingefallen ist: Damit spreche ich trotzdem nicht dich direkt an Chris, es gibt durchaus auch Leute, die von FFVII wirklich genervt sind, aber es gibt eben auch so viele Leute, die es nur nicht mögen, weil es beliebt ist. Hipster, die gegen den Mainstream sind und ich denke, dass kann man bei sehr vielen Spielen sagen – auch Undertale z.B. Oft sehe ich Leute, die das Spiel einfach nur nicht mögen, weil es populär ist. Manche davon haben es nicht einmal gespielt und sagen trotzdem, dass es scheiße ist.

    Ich glaub da muss ich was klar stellen. Ich mag das Spiel FFVII immer noch. Ich mein das war damals großartig. Was ich nicht mag ist das was sich darum herum entwickelt hat mit all dem übertriebenen Style und dem übertriebenen Charakterdrama.
    Ich find das alles inzwischen völlig überbewertet, das ist einfach aus dem Hype von damals, zu dem ich mich ja auch selber zähle,
    gewaschen.

    Von dem Remake bin ich vor allem deshalb nicht angetan weil ja scheinbar das ganze Kampfsystem ausgetauscht wurde in Richtung Action RPG.

    Zitat

    Wie ich es ausdrücken würde, weiß ich gar nicht, aber ich erinnere mich zum Beispiel noch an eine Kontroverse zu Resident Evil 5, weil sich viele darüber echauffiert haben, dass man auf dunkelhäutige Zombies schießt als weißer Mann.



    Oh daran erinnere ich mich noch ganz genau. Fünf Teile lang schießt man auf weiße Zombies und im sechsten Spiel auf schwarze und schon ging der Shitstorm los. Das fand ich doch recht lächerlich. Vor allem da ich mich doch noch vage daran erinnere das in dem Spiel doch auch ein bissi die Ausbeutung von Afrika kritisiert wurde.

  • Was Protagonisten angeht, hast du da vollkommen Recht. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass es inzwischen mehr weibliche Protagonisten gibt, die auf eine nicht-sexistische Weise dargestellt werden, als männliche

    Ich glaube der Unterschied warum es nicht so kontrovers aufgenommen wird, ist hier, dass beide Darstellung oft zu Gunsten der männlichen Gamer ausgelegt werden. Eine halbnackige Frau mit sexy Kurven wird einprogrammiert, weil der (männliche) Game-Designer seinen Spielern Eye-Candy bieten möchte. Der knackige Typ mit dem Six-Pack und den Oberarmen wie ein Grizzly hat man einprogrammiert, weil man sich als männlicher Spieler stark und attraktiv fühlen soll.


    Ob es bei (japanischen) Spielen auch der Fall ist, sei mal dahingestellt (die Final Fantasy XV-Boys wurden sicher nicht für die harten western Fans designed…), aber sonst könnte das schon hinkommen.


    Mit dem GameCube kann ich nichts anfangen

    Zwar würde ich nicht behaupten, dass ich nichts mit ihm anfangen kann, aber ich finde den Controller auch nicht irgendwie so revolutionär wie alle anderen. Ja, ein netter Controller, aber er ist nun kein geschnittenes Brot, wie in den Augen vieler Gamer.


    Chrisael

    Keine Sorge, ich hatte jetzt auch nicht aufgefasst als würdest du das Spiel hassen. Nur bin ich ja durch deinen Post auf meinen Hot Take gekommen und ich wollte nur selbst klarstellen, dass ich das jetzt nicht geschrieben habe, um dich irgendwie zu „kontern“, sondern weil es mir irgendwie dadurch eingefallen ist, dass viele Spiele einfach nur hassen, wenn sie populär sind und nicht, weil es wirklich schlechte Spiele sind!

  • Ob es bei (japanischen) Spielen auch der Fall ist, sei mal dahingestellt (die Final Fantasy XV-Boys wurden sicher nicht für die harten western Fans designed…), aber sonst könnte das schon hinkommen.

    Ähm, Gladio? Also das ist schon ein arger Muskelberg! ; )

    Bei FFXV sind meiner Meinung nach die drei Begleiter von Noctis schon ziemlich sexualisiert dargestellt. Es wurde schwer darauf geachtet das jeder der drei sowas wie ein Schönheitsideal für Mädchen/Frauen ist.
    Was mich übrigens überhaupt nicht stört. Stören tut mich nur das es keinen relevanten weiblichen Charakter gibt. Luna ist ja doch zu sehr das aufopfernde eher dümmlich naive Püppchen für mich und Highwind leider nicht relevant und in der Party ist sie ja auch nicht, also nicht im Grundspiel.

  • Chrisael

    Ich glaube, du hast mich missverstanden:


    Die FFXV Boys wurden nicht im Sinne der männlichen Userschaft erschaffen, sondern für die Frauen. Demnach stimmt unsere Meinung da überein! Mit „harte Western“-Fans meinte ich, dass die Charaktere nicht so designed wurden, wie zum Beispiel… Chris in RE5. Chris in RE5 ist für die Kerle, damit die ein starker Typ sind. Gladio ist für die Frauen, damit sie was zum ansabbern haben. =P

  • Nur um es klar zu stellen: Ich sagte nicht, dass eine Frau nur dann sexy ist, wenn sie viel Kurven hat oder viel Haut zeigt, ich sagte nur, dass es mich nicht stört und ich es nicht per se anti-feministisch finde, wenn es so ist.

    Geht mir genauso. Es stoert mich nicht, wenn eine Figur im Spiel so dargestellt wird - wenn allerdings nahezu alle im Spiel so dargestellt werden, dann finde ich es halt ziemlich daneben, weil ich dann (vielleicht bin ich da auch zu engstirnig) davon ausgehe, dass ganz bewusst ein bestimmtes Frauenbild erzeugt werden soll.

    Figuren wie Thelma in Twilight Princess, die ja offensichtlich auch ueber ausdrucksstarke weibliche Attribute verfuegt, habe ich nicht als sexistisch empfunden zum Beispiel. Es passt zu ihr und trotzdem wird sie dadurch in meinen Augen auch nicht degradiert oder so. Das ganze wurde dezent eingebaut.


    Ein Grund, warum mir XB2 so gefaellt, ist die ueberraschende Charakterzeichnung von Pyra. Ich habe das Spiel ja geschenkt bekommen; ich selbst haette es mir nicht gekauft, weil ich halt dachte, ich habe es hier mit einer quetschiegen Hauptfigur zu tun, die imgrunde nichts zu bieten hat. Tatsaechlich ist es eine intelligente und starke Frau, die eine tolle Persoenlichkeit hat. DAS macht sie sexy und tough in meinen Augen und nicht ihr Aussehen. Ihre optische Darstellung find ich halt super unpassend und haette gar nicht sein muessen.

    Ich finde dich wegen deiner Meinung nun auch nicht prüde oder so, aber nur weil jemand in Xenoblade oder Bayonetta dicke Boobies und enge Outfits einprogrammiert, muss ich mich als Frau nicht gleich von einem Entwickler diskriminiert fühlen – Kritik ist immer toll und gut, aber ich finde dann wiederum, dass eher dieses ständige „Ich fühle mich jetzt angegriffen!“ anstrengend ist (nicht auf deinen Post bezogen, sondern generell!).

    Da hast du recht. Ich verstehe gut, was du meinst. Ich fuehle mich nicht diskriminiert; es ist eher so, dass ich das Gefuehl habe, dass dieses Frauenbild gezieltes Kaufargument sein soll. Und dazu kommt, dass es so viele Maedchen gibt, die kein gutes Selbstbild von sich haben und dadurch bestimmt noch mehr unter Druck geraten. Wuerden die Figuren Null-Acht-Fuffzehn aussehen und dann aber das Boese besiegen, waere die Botschaft in meinen Augen viel schoener, weil realistischer.

    Ich will niemanden damit nerven oder belehren, wirklich.

    Ansonsten kann ich nur sagen das diese Diskussion oft sehr einseitig geführt wird. Denn seit wann sind die meisten männlichen Helden in Videospielen schon irgendwie realistisch. Außerdem werden die nicht selten auf Muskeln reduziert was meist auch eine Sexualisierung ist. Es dürfen halt kaum Männer ohne fette Muskeln eine zentrale Rolle spielen! ; )

    Da stimme ich dir vollkommen zu. Natuerlich sind optische Reize vollkommen okay. Eine Spielfigur, welche die Welt oder sich selbst rettet, muss schwimmen, klettern, rennen, springen und kaempfen. Klar, dass sie sportlich daher kommen sollte, denn ein ich sag jetzt mal 200 Kilo-Mensch waere dazu wohl kaum in der Lage. Aber dass der Fokus immer auf Waschbrettbaeuchen liegt, ist schon bemerkenswert.

    Da lob ich mir halt die Zelda-Reihe. Link hat weder einen Waschbrettbauch noch einen krassen Bizeps. Seine Staerke liegt in seiner mentalen Persoenlichkeit. Das Spiel kommt komplett ohne uebertriebene Sexyness aus und doch hat das meines Wissens nach niemand jemals bemaengelt.

  • Ich habe das Spiel ja geschenkt bekommen; ich selbst haette es mir nicht gekauft, weil ich halt dachte, ich habe es hier mit einer quetschiegen Hauptfigur zu tun, die imgrunde nichts zu bieten hat.

    Das kann ich so gut nachvollziehen!


    Einer meiner Chefs hat mir Ys VIII: Lacrimosa of Dana ans Herz gelegt, aber nachdem ich die Protagonistin bzw. ihre Darstellungsweise gesehen hatte, hatte ich keine Lust mehr auf das Spiel und konnte mich auch über Wochen hinweg nicht dazu motivieren, in das Spiel rein zu schauen, obwohl mein Chef es mir ausgeliehen hatte.

    Die gute Dame hat zwar keine riesigen Brüste, trägt dafür aber kaum Stoff am Leib (wie scheinbar alle Frauen dieser Welt, wenn die Screenshots auf Google nicht täuschen) und das in Kombination mit dem Grafikstil, der mir nicht zusagen wollte, war für mich ein zu großer Abturner als dass ich ihn überwinden konnte.

  • Einige User hier in dem Thread ( Dr.Clent , Yuffie , Phirone ) haben sich zu ROM-Seiten und Emulation geäußert. Ich bin da schon einiges hier im Forum losgeworden aber.. stellt euch einfach mal eine Welt ohne Emulatoren und ROMs vor:


    Was kontroverse Meinungen angeht tue ich mich echt schwer. Aber ich probiere es mal:

    • Sämtliche Exklusiv-Titel sind Scheiße und schlecht für die Umwelt :D Die einzigen Exklusiv-Titel die eine Begründung haben sind die, die kein Geld für die Unterstützung sämtlicher Plattformen haben. Aber selbst diese Plattformen bräuchte es nicht, denn:
    • Konsolen in der Form, wie wir sie kennen, sind schlecht für uns alle. Würde der PC die einzige Spiel-Plattform sein die existiert, wären wir alle glücklicher. Ich sehe viel viel Potenzial, dass leider durch kapitalistische Praktiken nicht völlig ausgelebt werden kann.
    • Die meisten Openworld-Spiele leiden unter großer Quantität statt Qualität. Welten, Missionen und Spielmechaniken sind wie ein bisschen Butter auf ein riesen Brot gestrichen. Darunter leidet vorallem BotW. Ich finde es richtig irre wieso die meisten damit keine Probleme haben. :S
    • Das Matchmaking, dass wir aus heutigen Multiplayer-Spielen kennen, macht das Spiele eintöniger und dessen Spieler weniger kommunikationsfreudig. Ein Pub mit 100 Leuten die man zu 25% kennt, dass man jeden zweiten Abend mal besucht VS. ein Pub mit 100 Leuten die man zu 0,1% kennt und jedes Mal sind es neue Besucher. Außerdem ist die Speisekarte begrenzter und jeden Tag identisch.
    • Wii Motion Plus und Gyrosteuerung ist so viel schlechter wie das IR Aiming der Wii.
    • Metroid sollte niemals wieder zu der wirklich schnellen Action zurückkehren. Das langsame Erkunden und Scannen aus der Prime-Trilogy hat der Serie viel mehr Einzigartigkeit geschaffen.
    • Splatoon wirkt für mich wie ein Franchise, dass vorallem Leute angesprochen hat die einen großen Bogen um bisherige Online-Shooten gemacht haben und wissen absolut nicht was sie eigentlich haben können und was Sie bisher verpasst haben.
  • Splatoon wirkt für mich wie ein Franchise, dass vorallem Leute angesprochen hat die einen großen Bogen um bisherige Online-Shooten gemacht haben und wissen absolut nicht was sie eigentlich haben können und was Sie bisher verpasst haben.

    Natürlich stimme ich auch anderen deiner Meinungen nicht zu, aber geht ja hier nicht darum, andere für ihre Meinung zu zerpflücken, aber hier wollte ich kurz aus meiner eigenen Perspektive sprechen:


    Ich interessiere mich nicht für die meisten „bekannten“ Shooter (mit Ausnahmen von Survival-Horror zum Beispiel?), weil mich das Prinzip „menschliche“ NPCs zu erschießen als oftmals einziges Objektiv anwidert.


    In einem allumfassenden Spiel, wo man auch mal Menschen umbringt (z.B. Tomb Raider?), fällt es nicht so schwer ins Gewicht, aber sobald mein Ziel ist „töte so viele Menschen wie möglich, in einem Szenario, welches an Krieg/Krisengebiete angelehnt ist“… spricht mich das nicht an.


    Damit will ich freilich nicht sagen, dass Leute, welche sowas spielen, empfinden dass es eine realistische Simulation ist, wie ich andere Menschen umbringe – ich kann Realität von Fiktion unterscheiden. Aber dieser oft eher realistische Touch gefällt mir nicht. So, wie er mir auch nicht in Rennspielen gefällt. Wenn ich mir „echte Autos“ zusammenbaue, dann hat es für mich nicht denselben Effekt, wie wenn ich Karts in Mario Kart oder Crash Racing zusammenbastele.


    Ein kleiner Inkling zu sein und andere mit meiner eigenen Tinte abzuschießen, spricht mich alleine auf ästhetischer Basis viel mehr an, als in einem „ernsten“ Setting dasselbe zu tun.


    Es gibt sicherlich auch andere Shooter, welche kein super ernstes Thema haben, aber ich finde, Shooter mit Splatoon zu vergleichen ist ein bisschen ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Ja, beides Früchte, aber doch grundverschieden. Splatoon ist sozusagen das Mario Kart der (populären) Shooter.


    P.S.: Ich sage btw. nicht, dass Emulation grundsätzlich etwas Furchtbares ist. Auch die PSClassics benutzt einen Emulator. Mir ging es mehr darum, dass Nintendo jegliches Recht dazu hat, Seiten mit ROMs und Hacks zu verbieten und ich daran nichts Verwerfliches sehe, wie viele andere Nutzer.

    • Konsolen in der Form, wie wir sie kennen, sind schlecht für uns alle. Würde der PC die einzige Spiel-Plattform sein die existiert, wären wir alle glücklicher. Ich sehe viel viel Potenzial, dass leider durch kapitalistische Praktiken nicht völlig ausgelebt werden kann.

    Muss ich leider zustimmen. Würds nur noch den PC geben wär das wohl viel besser für die Umwelt. Es würden einfach viel weniger Ressourcen verbraucht werden.

    Zitat


    Die meisten Openworld-Spiele leiden unter großer Quantität statt Qualität. Welten, Missionen und Spielmechaniken sind wie ein bisschen Butter auf ein riesen Brot gestrichen. Darunter leidet vorallem BotW. Ich finde es richtig irre wieso die meisten damit keine Probleme haben. :S



    Ja das sehe ich ganz anders, also bei BotW. Bis zu BotW war ich kein großer Fan von Open World, sie langweilten mich eher, alles wirkte so beliebig und ich hatte eigentlich nie Motivation die Welt wirklich zu erforschen.
    Daher war ich zuerst auch superskeptisch als ich hörte das Zelda nun Open-World wird. Aber als ich das Spiel dann rein gelegt hatte hat es keine 5 Minuten gebraucht und ich war so tief in der Spielwelt drinnen wie in keinen anderen Zelda je zuvor. Nie hat mich ein Spiel so sehr bewogen wirklich jeden Winkel des Spiels zu erkunden, nie fand ich eine Welt so schön umgesetzt. Nie haben mir lange Reisezeiten so wenig ausgemacht, ich genieße sie sogar.
    Es stimmt natürlich das es mehr zu tun geben könnte als einfach nur 900 Krogs zu suchen aber selbst das macht mir Spaß, ich hab immer noch lange nicht alle. XD
    Ich liebe dieses Spiel, bis jetzt gibt es kein besseres für mich. Für das nächste Zelda wünsch ich mir wieder Open-World aber diesmal mit der Dichte eines MM. Wenn die das hinbekommen, kann das nur großartig werden.