Eventuelle Unterschiede?

  • Wird die Map größer oder kleiner sein? Gibt es mehr Gegner oder weniger? Nobody knows. :wacko:


    Ich persönlich denke, dass die Overworld ein bisschen kleiner am Anfang wird, aber später größer ist. Da könnte z.B. die Malice eine Rolle spielen wird. Das ist aber alles nur Theorie. Gegner wird es vllt sogar weniger geben, schliesslich spielt BotW 2 nach BotW, wo alle Gegner praktisch vernichtet sind. :evil: Ich rechne zwarmit einer Overworld, aber vielleicht nocht ganz so großwie in BotW.

  • Die Basis für dieses Thema ist bisher leider total begrenzt. Wir haben noch nicht ein einziges Gameplay-Video gesehen obwohl die Ankündigung mit dem Story-Teaser schon so lang her ist. Was die eventuellen Unterschiede zu BotW angeht interessiert mich auch brennend. Zu mal das die nahe Zukunft der gesamten Hauptspielserie diktieren kann. Also welche Richtung wird Nintendo mit der Zelda-Serie einschlagen? Wieder ein wenig zurück? Noch weiter in den westlichen Openworld RPG-Topf hinein?

    Ich rechne ziemlich safe mit folgenden Unterschieden:

    • Keine Schreine mehr und nur noch wenig Fokus auf die Shiekah-Technologie
    • Kein Fokus auf die Recken
    • Mindestens eine stark veränderte Overworld, mittlerweile habe ich sogar die Hoffnung, dass die Overworld doch eine komplett andere wird.
    • Rebalancing sämtlicher Gegenstände, Loot und Gegner

    Es wäre merkwürdig wenn Nintendo ein "More of the Same" bringen würde, wo ich gerade Mario Galaxy 2 als Beispiel aufführen würde. An Quantität hat es bei BotW nie gemangelt und ich würde behaupten, dass die Ballade der Recken das Ganze schon gut ausgereizt hat. Trotz der selben Steuerung, dem selben Kampfmechaniken u.s.w. konnte man mit Majoras Mask sich so stark von Ocarina of Time differenzieren, dass ein Vergleich kaum noch möglich ist. Ich hoffe, aber rechne auch hier mit Veränderung.


    Deswegen halte ich hier auch noch ein paar Unterschiede für möglich:

    • Überarbeitete und neue Inventar- und Gegenstand-Systeme
    • Neues Speichersystem
    • Ein Ersatz und Ergänzung zum Shiekah-Tablet, also ein neues Gimmick (der Arm z.B.).
    • Überarbeitetes Schnellreise System
    • Ein wenig mehr Einschränkungen in der Freiheit und damit...
    • ...mehr Fokus auf Plot

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    - Illusion


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  • Keine Schreine mehr und nur noch wenig Fokus auf die Shiekah-Technologie
    Kein Fokus auf die Recken
    Mindestens eine stark veränderte Overworld, mittlerweile habe ich sogar die Hoffnung, dass die Overworld doch eine komplett andere wird.

    Dein Wort in Nayrus Ohr. Würde ich mir auch wünsche, aber bezweifle ich eigentlich ernstlich. Hier ein Punkt, bei dem ich mich sehr gerne täuschen würde, aber ich glaube, dass es ziemliche same-y wird, wie Breath of the Wild. Das Spiel hat bombastische Verkaufszahlen, die sich auf zwei Konsolen erstrecken und war ein System Seller, hell, das Spiel kostet immer noch 70 Euro im Shop und wird immer noch gekauft. Ich glaube, dass diese Richtung erstmal aus wirtschaftlichen Gründen beibehalten wird und Breath of the Wild 2 sogar wieder Konsolenübergreifend werden könnte? Ich meine, wir haben noch rein garnichts zum Gameplay gesehen. Wer sagt, dass das Spiel nicht noch weitere 2 Jahre in der Mache ist (wenn auch das meine vorige These etwas entkräften würde, weil wieso sollte Nintendo 4-5 Jahre an einem More of the Same Spiel werkeln, selbst zwischen Galaxy und Galaxy 2 lagen "nur" drei Jahre, aber ich denke, wenn sie sich reingehängt hätten, hätte man wohl auch 2 daraus machen können.



    ...mehr Fokus auf Plot

    Ich persönlich würde mir einfach einen roten Faden wünschen, was das Storytelling betrifft. Kudos an die Leute, die quasi mit dem Nichts an Plot in Breath of the Wild was anfangen können und sich irre Fantheorien zu Ortsnamen ausdenken, aber ich hätte dann schon gern etwas mehr Substanz und vor allem eine etwas gängigere Erzählweise. Also keine Plotpunkte, die man übersehen kann oder out of order machen kann, sondern mehr geradlienigkeit. Dadurch würde zwar das "mach alles wie du magst" Pacing gestört, aber das wäre für mich persönlich etwas, was ich bereit wäre, aufzugeben, wenn denn das Storytelling nicht mehr unter der offenen Welt leiden würde. Und andere Games schaffen es ja auch eine offene und frei erkundbare Welt zu erschaffen, die trotzdem eine schöne Geschichte erzählen kann, die den Spieler auch involviert und nicht wie einen Beobachter dastehen lässt, ihm das Gefühl gibt, dass er Teil der Geschichte ist, die gerade erzählt wird und nicht bloß Zuseher.

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    #63: Chargeman Ken

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  • Dein Wort in Nayrus Ohr. Würde ich mir auch wünsche, aber bezweifle ich eigentlich ernstlich. Hier ein Punkt, bei dem ich mich sehr gerne täuschen würde, aber ich glaube, dass es ziemliche same-y wird, wie Breath of the Wild. Das Spiel hat bombastische Verkaufszahlen, die sich auf zwei Konsolen erstrecken und war ein System Seller,

    Was meinst du denn genau? Alle Punkte? Denn wenn ich ehrlich bin halte ich das für ziemlich wahrscheinlich, dass das zumindest nicht mehr der Fokus sein wird. Es kann ja trotzdem sehr "same-y" sein ohne diese Szenarien zu nutzen die mit AoC und dem DLC schon sehr viel durchgekaut wurden. Serien wie FarCry oder Assasins Creed haben mit jedem einzelnen Teil ein völlig anderes Szenario und bleiben der gleiche Einheitsbrei.

    Weswegen ich die zweite Liste die ich erstellt habe, die ja viel mehr Veränderungen mit sich bringen würden, für etwas unwahrscheinlicher aber dennoch als recht vorstellbar erachte. Ich würde grundsätzlich sagen, dass mein Beitrag noch relativ allgemein und safe formuliert ist.


    Irgendwie muss man die Spiele ja voneinander differenzieren und bisher hat es daran noch nie in einem Zelda-Teil gemängelt.

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  • Was meinst du denn genau? Alle Punkte? Ne, wenn ich ehrlich bin halte ich das für ziemlich Safe, dass das zumindest nicht merh der Fokus sein wird.

    Ja, genau. Die Punkte, die für dich "safe" sind halte ich eigentlich für derzeit unwarscheinlich. Das Spiel sollte ursprünglich ein DLC werden, oder so ähnlich. Ich würde mich gerne täuschen, glaube es aber nicht. Ich denke eher, dass hier nochmal ordentlich Kohle gescheffelt wird mit more of the same. Die Leute mochten Breath of the Wild, es erfreut sich großer Popularität, immer noch. Da würde es mich nicht wundern, wenn sie viele der Kernelemente beibehalten würden, die es schon in Breath of the Wild gab.

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    #63: Chargeman Ken

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  • Das Spiel sollte ursprünglich ein DLC werden, oder so ähnlich. Ich würde mich gerne täuschen, glaube es aber nicht. Ich denke eher, dass hier nochmal ordentlich Kohle gescheffelt wird mit more of the same.

    Nachdem AoC und der gesamte eigentliche DLC schon die selben Themen hatten? Klar, Nintendo wird sehr viele Zelda-Konventionen los, aber, dass sie wirklich fast eine Kopie des Vorgängers machen wollen? Was würde sich da denn noch im Vergleich zum Original ändern? Also ernst gemeinte Frage an dich. Statt zu beantworten was sich nicht ändern wird oder was du dir wünschen würdest, sondern was deine persönliche Einschätzungen sind wo sich BotW2 differenzieren wird. Zum Glück bin ich nicht so pessimistisch. Wenn ich ehrlich bin habe ich sogar große Hoffnungen für BotW2. Wäre das wirklich der Fall würde ich mir sogar ggf. überlegen das Spiel nach Beendigung der Hauptstory zu verkaufen.

    Für mich bleiben die Kernelemte von BotW eher das Sandbox-Gameplay, der Loot, die vielen Waffen und die dynamische Open World u.s.w. All das macht sich absolut nicht von Shiekah-Technologie, den Schreinen und den Recken abhängig.

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  • Same here! Ich denke auch, dass sie sich ordentlich was für das Sequel gedacht haben. Selbst wenn es mal als DLC geplant war, muss das nichts schlechtes bedeuten. Es heißt eigentlich nur: wir haben so viele Ideen, was noch kommt, dass es den DLC gesprengt hätte!

    Gleichzeitig glaube ich schon, dass sie den DLC letztendlich nur als Grundlage genommen haben und von der Idee ausgehend ein ganzes Spiel konzipieren. Schließlich wissen sie selbst, dass ein DLC allein zu wenig wäre, um ein Spiel zu tragen.

    Wahrscheinlich haben sie die Grundidee genommen, ausgearbeitet und sich dann an alles gesetzt. Ein Indiz dafür ist sicher, dass es ja sehr lange dauert und kaum Infos kommen. Klar, haben wir das Problem mit Corona, aber dennoch schätze ich die viele Zeit so ein, dass es viel zu entwickeln, verändern und zu erweitetn gibt.

    Ich freue mich sehr auf das Game und die neuen Ecken, die wir im bekannten (?) Hyrule entdecken dürfen

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Nachdem AoC und der gesamte eigentliche DLC schon die selben Themen hatten?

    Der jetzige DLC ist ja nicht besonders groß und eher ein Eingeständnis, dass das Spiel mehr Story vertragen hätte können. Viel vom DLC erweitert das Spiel noch nicht mal sonderlich und hat Patchcharakter. Ich denke, dass der jetzige DLC extra für Breath of the Wild gemacht wurde und die ursprünglichen Ideen, die man hatte, werden nun in Breath of the Wild 2 verarbeitet. Also der DLC, den Breath of the Wild 1 bekam, entstand irgendwann zwischendrinnen.


    Age of Calamity ist, wie man mittlerweile weiß, ja nichtmal canon sondern nur Fanservice, hat also weder mit DLC noch mit dem Hauptgame zu tun und würde ich deshalb nicht als Erweiterung der Breath of the Wild Welt zählen. Außerdem fand die Entwicklung parallel statt von einem anderen Team, ich denke, dass es den Inhalt von Breath of the Wild 2 nicht beeinflussen wird. Außer, man baut hier die Story von Age of Calamity ein und hat dann ein völliges Durcheinander mit Zeitreisen und Paralleldimensionen, was ich von Nintendo bei Zelda nicht glauben kann.


    Klar, Nintendo wird sehr viele Zelda-Konventionen los, aber, dass sie wirklich fast eine Kopie des Vorgängers machen wollen?

    Eine Kopie vielleicht nicht, aber es wird ähnlicher, als du es mit deinen Wünschen skizziert hast, das ist alles, was ich sagen möchte.



    Also ernst gemeinte Frage an dich. Statt zu beantworten was sich nicht ändern wird oder was du dir wünschen würdest, sondern was deine persönliche Einschätzungen sind wo sich BotW2 differenzieren wird.

    Schwer zu sagen, weil ich eben nicht glaube, dass sich viel ändern wird. Die Switch ist quasi der inbegriff des Aufwärmens. Kaum eine andere Konsole hat so viele Ports oder Re-Releases gesehen und ich glaube, dass Nintendo den Erfolg der Switch, der Demographie sowie den Erfolg von Breath of the Wild noch ein wenig auskosten wird auf Kosten von Innovation. Ich bin ja nicht gerne so pessimistisch, wie schon gesagt, ich wäre selbst einer derjenigen, die sich am Meisten darüber freuen würden, wenn ich mich da täuschen würde, aber so richtig glauben kann ich es leider noch nicht. Nicht, wenn man sich so die Entwicklung der letzten Zeit anschaut.


    Mario Galaxy 2 ist ja quasi der lebende Beweis was passiert, wenn Nintendo zu viele Ideen für den ersten Teil nicht umsetzen konnte und das dann in einen Nachfolger packt. Natürlich kann man die Zelda Serie da vielleicht nicht 1 zu 1 mit der Mario Serie vergleichen, aber es steckt der selbe Firmenboss dahinter und die Verkaufszahlen sprechen nun halt auch eher dafür, nicht allzu viel an der derzeit beliebten Formel zu ändern.

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    #63: Chargeman Ken

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  • Der jetzige DLC ist ja nicht besonders groß und eher ein Eingeständnis, dass das Spiel mehr Story vertragen hätte können. Viel vom DLC erweitert das Spiel noch nicht mal sonderlich und hat Patchcharakter. Ich denke, dass der jetzige DLC extra für Breath of the Wild gemacht wurde und die ursprünglichen Ideen, die man hatte, werden nun in Breath of the Wild 2 verarbeitet. Also der DLC, den Breath of the Wild 1 bekam, entstand irgendwann zwischendrinnen.

    Ja, mit dem Punkt des Eingeständnisses stimme ich durchaus zu. Aber ich finde der DLC fühlt sich auch ein wenig so an als ob man die eigentlichen Ideen für die Erweiterung lieber aufgeschoben hat und lieber im Rahmen eines neuen Titels auf den Markt bringt und stattdessen das "More of the Same" in Form der Ballade der Recken serviert. Zusätzlich wurde der Nachfrage nachgegangen das Hyrule vor dem Krieg zu zeigen, was dann schließlich mit AoC gemacht wurde. Und da es sich um einen Spinoff-Titel handelt mit Zeitreisen gedöns um es weitestgehend vom neuen Mainline-Titel fernzuhalten. Für mich fühlt sich das eher danach an als ob sie mit dem Shiekah-Technologie- und Recken-Gedöns erstmal fertig sind und sich auf Ganondorf in einem neuen Kontext konzentrieren. Auch der bisheriger Teaser spricht dafür, finde ich. Shiekah-Türme und Schreine sind sogar gänzlich in der Footage verschwunden.

    Age of Calamity ist, wie man mittlerweile weiß, ja nichtmal canon sondern nur Fanservice, hat also weder mit DLC noch mit dem Hauptgame zu tun und würde ich deshalb nicht als Erweiterung der Breath of the Wild Welt zählen.

    Genau genommen ist es doch Canon, nur in einer anderen Timeline. Timeline-Gedöns ist ja innerhalb der Zelda-Serie nichts neues und ich gehe davon aus, dass das Nintendo nicht wirklich differenziert. Das machen wohl wohl eher die Fans selbst. Gleichzeitig wollen sie aber Backlash vermeiden und konzipieren die Geschichte so, dass man nicht ein Warriors-Titel spielen muss und es getrost ignorieren könnte um den neuen Mainline-Titel zu spielen. Also sehe ich die Distanz von AoC zu BotW (und wahrscheinlich auch BotW2) nicht als Argument dafür, dass sich BotW2 nochmal mit Recken & co. beschäftigt sondern im Gegenteil.

    Eine Kopie vielleicht nicht, aber es wird ähnlicher, als du es mit deinen Wünschen skizziert hast, das ist alles, was ich sagen möchte.

    Da ich das Sandbox-Gameplay, der Loot, die vielen Waffen und die dynamische Open World u.s.w. als Kernelemente für BotW ansehe, halte ich meine "Skizze" als sehr nah an BotW, nur mit neuen Story-Elementen und keinesfalls unähnlich. Ich muss dazu auch noch sagen, dass es sich hier nicht unbedingt um Wünsche handelt sondern um eine Einschätzung. Meine Wünsche in Form der Spinnereien werde ich noch im Eure Wünsche für BotW2 Thread los, auch wenn ich diese schon zu hauf irgendwo anders ungebündelt losgeworden bin.

    Mario Galaxy 2 ist ja quasi der lebende Beweis was passiert, wenn Nintendo zu viele Ideen für den ersten Teil nicht umsetzen konnte und das dann in einen Nachfolger packt. Natürlich kann man die Zelda Serie da vielleicht nicht 1 zu 1 mit der Mario Serie vergleichen, aber es steckt der selbe Firmenboss dahinter und die Verkaufszahlen sprechen nun halt auch eher dafür, nicht allzu viel an der derzeit beliebten Formel zu ändern.

    Aber gerade Mario Galaxy 2 ist doch ein Beispiel, dass für meine Spekulation spricht. Oder findest du nicht? Die Kernelemente vom Vorgänger bleiben allesamt erhalten, es spielt sich so ziemlich genauso, nur gibt es neue Welten, neue Mechaniken und einige wurden ggf. verändert oder verbessert. Aber gibt es Rosalina? Die Sternwarte? Die grundsätzliche Geschichte der Sternenkinder? Und die grundsätzliche Atmosphäre nochmal? Nein, eher nicht.


    Ich bin wirklich sehr gespannt darauf wer recht in dieser Spekulation hat. Leider merkt man sich diese Diskussionen zu selten, hehe.

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  • Für mich fühlt sich das eher danach an als ob sie mit dem Shiekah-Technologie- und Recken-Gedöns erstmal fertig sind und sich auf Ganondorf in einem neuen Kontext konzentrieren. Auch der bisheriger Teaser spricht dafür, finde ich. Shiekah-Türme und Schreine sind sogar gänzlich in der Footage verschwunden.

    Dagegen kann ich leider nichts Handfestes argumentieren, außer, dass es keinen Sinn machen würde, wenn die Technologie verschwindet, am Ende von Breath of the Wild hantiert Zelda mit dem Shiekah Slate und die Türme sind nach wie vor zu sehen. Zumindest schaut es nicht so aus, als wäre das Ende von Ganon automatisch auch das Ende der Shiekah Technologie.

    Genau genommen ist es doch Canon, nur in einer anderen Timeline.

    Wurde das offiziell bestätigt oder ist das nur Fantheorie? Zumindest bei einer kurzen Recherche habe ich keinerlei Bestätigung gefunden, dass es canon wäre, weder Nintendo noch besonders viele Fans sehen es so, aber kann auch sein, dass ich was übersehen habe.


    Ich verstehe das Argument, dass quasi mit Age of Calamity den Spielern genug Recken gegeben worden ist, damit man sie in Breath of the Wild 2 nicht vermissen wird. Da es aber ein Follow up und damit direkter Nachfolger sein wird, zumindest deutet bisher alles daraufhin, und man die Recken inklusive König am Ende von Breath of the Wild als Star Wars Geister sah, ist es für mich nicht so sicher, dass sie nicht als "rettende Kraft aus dem Jenseits" oder sowas in der Art gegen das übernatürliche Ganon Monster (?) aus dem Trailer helfen. Außerdem, wäre Breath of the Wild 2 zugleich die Möglichkeit erstmals als Spieler aktiv mit den Recken zu interagieren. In Breath of the Wild gab es das ja nur mittels Memories, also man bekam nur Rückblenden zu sehen. Kann natürlich sein, dass Nintendo das Recken-Pensum mit Age of Calamity schon als erfüllt sieht, glaube ich aber nicht, da es eben nur ein Spinoff, nicht canon und eben viel Fanservice ist.

    halte ich meine "Skizze" als sehr nah an BotW

    Ich bezog mich auf die Aufzählungen mit den Schreinen etc. Die zweite Reihe an Aufzählungen ist tatsächlich nicht ganz ausgeschlossen. Wobei das ja auch sehr offen formuliert ist. Und Änderungen in Dingen wie Speichersystem oder Inventar würden sich nicht so gravierend auswirken, hätten mehr Quality of Life Charakter, wenn man nun mehr Inventarplätze oder Speicherplätze hätte.


    Die Kernelemente vom Vorgänger bleiben allesamt erhalten, es spielt sich so ziemlich genauso, nur gibt es neue Welten, neue Mechaniken und einige wurden ggf. verändert oder verbessert.

    Die Neuerungen in den Welten haben einen ganz anderen Charakter und Stellenwert in einem Mario Spiel als es bei Zelda der Fall sein würde, vergleichbar in etwa mit Dungeons inklusive Items bei einem Zeldaspiel. Das Drumherum ist das selbe. Und die Umstände, unter denen Galaxy 2 entstand sind ähnlich. Die Entwickler hatten zu viele Ideen für ein Spiel und haben deshalb noch ein Spiel mit gleichem Gameplay gemacht und eben neue Ideen eingebaut. So ähnlich empfinde ich es, was ich von Breath of the Wild 2 so gehört habe und daher denke ich, wird sich im Kern nicht viel ändern. So wie sich bei Galaxy 2 der Kern von Galaxy beibehalten wurde und nur ein paar Gimmicks überarbeitet wurden.

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    #63: Chargeman Ken

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    "ボルガ博士、お許し下さい!"

  • Das Spiel hat bombastische Verkaufszahlen, die sich auf zwei Konsolen erstrecken und war ein System Seller, hell, das Spiel kostet immer noch 70 Euro im Shop und wird immer noch gekauft. Ich glaube, dass diese Richtung erstmal aus wirtschaftlichen Gründen beibehalten wird und Breath of the Wild 2 sogar wieder Konsolenübergreifend werden könnte?

    Das stimmt. Doch die Kritiken waren eben auch da und sie waren laut. Keiner fand die 900 Krogs und die Belohnung dazu so lustig, wie Nintendo. Auch die Belohnung für das komplette Hyrule-Handbuch kann man sich schenken. Und ich glaube (wunschglaube), dass Nintendo das auch gehört hat und vielleicht dann doch wieder auf diverse Elemente aus Teil 1 verzichtet.


    Dann war ein großer Part im Spiel dieses Survival-Ding, also Essen kochen, Waffen finden etc. Das macht halt im Sequel auch keinen Sinn mehr, da Link sich Hyrule nicht mehr erschließen muss, vorausgesetzt die Overworld ist dieselbe. Dass nun gänzlich drauf verzichtet wird, glaub ich nicht (also das Essen kochen), aber dass es halt diese Wichtigkeit haben wird, bezweifle ich ein bisschen.


    Was auch lautstark kritisiert wurde ist die Tatsache, dass selbst gute Waffen für´s Ärschl sind, da sie eh kaputt gehen und nicht mal das Masterschwert wie das Masterschwert ist. Dass Waffen und Ausrüstungen Schaden nehmen können, find ich persönlich gar nicht so schlecht, aber wenn ich das schon so mache, dann muss ich dem Spieler auch die Möglichkeit geben, seine besten Waffen wenigstens im fortgeschrittenen Spielverlauf haltbar(er) machen zu können. Aber dann ist auch wieder zu RPG-lastig, oder?


    Daher denke ich, dass BotW gut so ist, wie es ist. Aber ein Aufguss des ersten Teils, nur mit neuer Frisur von Zelda und sonst quasi dasgleiche, kann ich mir nicht vorstellen.

    Es sollte ein DLC werden, aber nun befindet sich das Spiel schon eine ganze Weile in der Entwicklung und das stimmt mich neugierig. Es wirkt so, als würden sie an den Strukturen rumwerkeln und etwas komplett anderes machen.

  • Hier ein Punkt, bei dem ich mich sehr gerne täuschen würde, aber ich glaube, dass es ziemliche same-y wird, wie Breath of the Wild. Das Spiel hat bombastische Verkaufszahlen, die sich auf zwei Konsolen erstrecken und war ein System Seller, hell, das Spiel kostet immer noch 70 Euro im Shop und wird immer noch gekauft. Ich glaube, dass diese Richtung erstmal aus wirtschaftlichen Gründen beibehalten wird

    Das stimmt. Doch die Kritiken waren eben auch da und sie waren laut.

    Dazu möchte ich ergänzen, dass extremer Erfolg zumindest in der Vergangenheit nicht bedeutet hat, dass das selbe Zelda-Spiel mit einem neuen Anstrich auf den Markt geworfen wurde.

    OoT war seiner Zeit ebenfalls extrem erfolgreich (auch kommerziell) und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Meilensteine in der Videospielgeschichte. Trotzdem ist MM als der direkte Nachfolger (der auch inhaltlich an OoT anknüpft, wenn auch nicht so direkt wie es bei BotW und BotW2 zu sein scheint) spielerisch ziemlich anders als OoT. Natürlich sind einige Mechaniken gleich/ähnlicher als bei anderen Zelda-Titeln, was sicherlich auch an der vergleichsweise kurzen Entwicklungszeit von MM liegt, aber wer behauptet, MM sei "more of the same" von OoT hat Tomaten auf den Augen und/oder kennt das Spiel nicht.


    Ich würde genau wie Moody und Qin davon ausgehen, dass es schon deutliche Unterschiede zum ersten BotW geben wird. Die Geschichte der Recken und der Verheerung ist in meinen Augen zu Ende erzählt und wird, wenn überhaupt, vermutlich nur am Rande vorkommen. Vor Link und Zelda scheinen neue Herausforderungen zu liegen, die zwar vielleicht einen ähnlichen/den gleichen Ursprung haben könnten wie die Verheerung, aber sich auf gänzlich andere Weise zu äußern scheinen.

  • Das stimmt. Doch die Kritiken waren eben auch da und sie waren laut. Keiner fand die 900 Krogs und die Belohnung dazu so lustig, wie Nintendo. Auch die Belohnung für das komplette Hyrule-Handbuch kann man sich schenken. Und ich glaube (wunschglaube), dass Nintendo das auch gehört hat und vielleicht dann doch wieder auf diverse Elemente aus Teil 1 verzichtet.

    Ich denke, dass das Kleinigkeiten sind im Vergleich zu den Kritiken der Fachpresse und der Fans, denn die sind durchwegs hervorragend. Das, gepaart mit den besten Verkaufszahlen, die ein Zeldaspiel je hatte, sind das für mich handfeste Argumente, an der Formel diesmal nichts zu ändern. Außerdem gab es das bisher noch nie, dass ein Konsolenzelda ein direktes Follow Up bekommt UND noch dazu ein waschechtes Spinoff mit guter Produktionsqualität, was schon allein aussagekräftig genug ist, anzunehmen, dass hier der Erfolg ordentlich ausgekostet wird.



    Dann war ein großer Part im Spiel dieses Survival-Ding, also Essen kochen, Waffen finden etc. Das macht halt im Sequel auch keinen Sinn mehr, da Link sich Hyrule nicht mehr erschließen muss, vorausgesetzt die Overworld ist dieselbe. Dass nun gänzlich drauf verzichtet wird, glaub ich nicht (also das Essen kochen), aber dass es halt diese Wichtigkeit haben wird, bezweifle ich ein bisschen.

    Ich empfand das Essen Kochen weniger als Survival (war es als solches gedacht?) sondern mehr als selbst-buff, wie man es aus anderen open World Games kennt, wo man sich vor größeren Kämpfen halt statt mit Essen durch Zauber bufft. Selbes gilt für Rüstung und Waffen. War mehr für mich ein Gameplaygimmick. Kann sein, dass sie es ändern (würde mich zwar wundern, weil es keinen Sinn ergäbe, wenn es wieder ein Open World Spiel werden sollte) aber selbst wenn, wären es wohl nur kleine Tweaks im Gameplay.



    Was auch lautstark kritisiert wurde ist die Tatsache, dass selbst gute Waffen für´s Ärschl sind, da sie eh kaputt gehen und nicht mal das Masterschwert wie das Masterschwert ist. Dass Waffen und Ausrüstungen Schaden nehmen können, find ich persönlich gar nicht so schlecht, aber wenn ich das schon so mache, dann muss ich dem Spieler auch die Möglichkeit geben, seine besten Waffen wenigstens im fortgeschrittenen Spielverlauf haltbar(er) machen zu können. Aber dann ist auch wieder zu RPG-lastig, oder?

    Möglich, dass das Waffensystem überarbeitet wird. Würde mich freuen, habe mir das seit den ersten Spielstunden gewünscht und freut mich, dass scheinbar nun doch mehr Leute das ebenso sehen? Hatte eher das Gefühl, dass das Waffensystem gut an kam bei den Leuten, aber wenns nicht so ist, umso besser.



    Es sollte ein DLC werden, aber nun befindet sich das Spiel schon eine ganze Weile in der Entwicklung und das stimmt mich neugierig.

    Das ist auch der wesentliche Punkt, an den ich mich noch klammere und hoffe, dass es nicht wie Breath of the Wild wird. Der Grafikstil ist, wie man im Trailer gesehen hat, leider schonmal der selbe. Da kann man nix machen, hätte mich auch gewundert, wenn sie nun Engine und Assets nicht wiederverwenden würden, aber die für ein Sequel lange Entwicklungszeit ist auch mein größter Hoffnungsschimmer. Wer weiß, vielleicht wurde ja doch mehr über den Haufen geworfen und selbst Dinge aus dem Trailer, der nun auch schon länger her ist, wurden stark geändert?


    OoT war seiner Zeit ebenfalls extrem erfolgreich (auch kommerziell) und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Meilensteine in der Videospielgeschichte.

    Das stimmt wohl, aber Ocarina of Time stammt aus einer Zeit, wo die Firma noch von wem anderen geführt wurde. Miyamoto selbst war da noch viel mehr im Entwicklungsprozess seiner Games beteiligt, heute hat er da nur noch sowas wie eine Prestigestellung. Heute hat Nintendo viel von seinem Glanz verloren und produziert Spiele mehr nach Nachfrage, weniger um etwas Neues zu schaffen. Heute füttert die Firma ihre Remasterkanone nach Bedarf, was man sich zur Nintendo 64 Zeit nicht so hätte vorstellen können und daher sehe ich es bestätigt, dass die Firma sehr viel wirtschaftlicher und wenig progressiver (was Innovation betrifft) denkt. Zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich das Spielerepertoire der Switch anschaue. Ist natürlich nicht erwiesen dadurch, aber für mich persönlich eben sehr viel warscheinlicher, dass heute durch einen super erfolgreichen Titel das Follow Up viel näher daran sein wird, als vor 20 Jahren.


    Ich hoffe dennoch am Ende des Tages, dass wir keine Recken, keine zerbrechende Waffen, keine nutzlosen Rüstungen, keine Krogs und viel mehr individuelle Dungeons, viel mehr zu erkunden, mehr und besser erzählte Story und vor allem viel mehr Zelda Flair zu sehen bekommen.

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    #63: Chargeman Ken

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  • Ich denke, dass das Kleinigkeiten sind im Vergleich zu den Kritiken der Fachpresse und der Fans, denn die sind durchwegs hervorragend. Das, gepaart mit den besten Verkaufszahlen, die ein Zeldaspiel je hatte, sind das für mich handfeste Argumente, an der Formel diesmal nichts zu ändern.

    Du kannst da richtig liegen und ich räume auch ein, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit darin besteht, dass Nintendo quasi ein wortwörtliches BotW2 herausbringt also quasi dasgleiche.

    Doch ich denke mir immer... TLoZ ist ein Action Adventure und wenn ich das richtig gelesen habe sogar das erfolgreichste AA auf dieser Welt. Dieses Genre wird definiert u.a. durch rätsellastige Elemente. In BotW waren das die Schreine und Titanen, die nun zu fehlen scheinen, also muss das ersetzt werden. Dass TLoZ so erfolgreich ist, liegt doch bestimmt auch noch daran, dass Rätsel und Sammelaufgaben unterm Strich durchweg durchdacht waren und Spaß mit Herausforderung kombiniert wurden. Nun hat glaube ich niemand jemals ernsthaft gesagt, dass 900 Krogs den ultimativen Fun brachten und selbst die Fachpresse hat das nicht, oder hast du davon gelesen? Mag sein, dass ich entsprechende Artikel einfach nicht gelesen habe.

    Ich halte es für möglich, dass Nintendo im Sequel nachträglich noch eine sinnvolle Verwendung für den Maronus-Poop und die Geheimunterlagen einbaut, sprich man einen entsprechenden Spielstand für das Sequel laden kann und diese Gegenstände vielleicht ein bestimmtes Item zur Verfügung stellen, welches Link dann auf seiner Reise helfen kann.

    Ich empfand das Essen Kochen weniger als Survival (war es als solches gedacht?) sondern mehr als selbst-buff, wie man es aus anderen open World Games kennt, wo man sich vor größeren Kämpfen halt statt mit Essen durch Zauber bufft.

    Ist vielleicht Definitionssache, aber ich hatte schon das Gefühl, dass es ziemlich Survival-lastig ist. Gerade zum Anfang macht es Sinn, die Möglichkeiten der gegebenen Umgebung auszunutzen. Ob du nun große Steine auf Monsterlager rollen lässt, einen Schwarm Bienen auf die Monster losgehen lässt oder eben deine Gesundheit durch Essen kochen herstellst, weil du in BotW keine Herzen mehr im Gras oder in Krügen findest.

    Möglich, dass das Waffensystem überarbeitet wird. Würde mich freuen, habe mir das seit den ersten Spielstunden gewünscht und freut mich, dass scheinbar nun doch mehr Leute das ebenso sehen? Hatte eher das Gefühl, dass das Waffensystem gut an kam bei den Leuten, aber wenns nicht so ist, umso besser.

    Auch wieder eine Ansichtssache von mir, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass die zerbrechenden Waffen eigentlich nur deshalb da sind, weil ich als Spieler motiviert werden soll, die ollen Krogs zu sammeln und bei Maronus abzuliefern. Gehen meine Waffen nicht kaputt, brauche ich schnell keine weiteren Waffenslots, da ich recht bald im Spiel die Möglichkeit habe, an gute Waffen zu kommen.

    Wenn Nintendo also weiterhin auf Slots durch Krogs bauen würde und damit einhergehend auch auf zerbrechende Waffen... och nee. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass sie dasselbe wieder machen. Vielleicht ist es Wunschdenken. IDK.

  • Möglich, dass das Waffensystem überarbeitet wird. Würde mich freuen, habe mir das seit den ersten Spielstunden gewünscht und freut mich, dass scheinbar nun doch mehr Leute das ebenso sehen? Hatte eher das Gefühl, dass das Waffensystem gut an kam bei den Leuten, aber wenns nicht so ist, umso besser.

    Echt?
    Ich glaube, ich kenne niemanden, der von den zerbrechenden Waffen nicht genervt war. Das Positivste, was ich gehört habe, war ein "Naja, ich hab mich irgendwann dran gewöhnt". Ein paar Leute fanden den taktischeren Aspekt, den die verbrauchbaren Waffen eingebracht haben, ganz spannend, aber ich hatte immer den Eindruck, dass niemand weinen würde, wenn Nintendo zukünftig auf dieses Feature wieder verzichten würde.


    Also, kann sein, dass der allgemeine Tenor im Internet da anders war als in meinem Bekanntenkreis - deswegen war die eingangs gestellte Frage tatsächlich ernst gemeint. ^^

  • Also, kann sein, dass der allgemeine Tenor im Internet da anders war als in meinem Bekanntenkreis - deswegen war die eingangs gestellte Frage tatsächlich ernst gemeint. ^^

    Nö, der allgemeine Tenor geht damit einher, dass die meisten auf diese Mechanik verzichten könnten. Wie es jetzt speziell Kritiker sehen (Durchschnittlich gesehen) weiß ich nicht, aber die Otto-Normal-Spieler die ich so in internationalen Foren, auf Twitter, Tumblr und Co. sehe, finde es wohl den schlechtesten Aspekt des Games.

    ✦ Veni, veni, venias ✦

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    Ne me mori facias ✦

  • Dann habe ich wohl Beiträge von einzelnen Usern überinterpretiert, ich habe die Waffen schon zu beginn sehr kritisiert, aber mir war es bisher nicht so aufgefallen, dass es die meisten User im Forum das Feature auch so derart schrecklich finden (war mir leider entgangen in den Beiträgen nach Release), das hatte sich in den Beiträgen für mich nicht so erkennbar widergespiegelt, eher hatte ich wahrgenommen, dass die Krogs auf ziemliche Kritik gestoßen sind. Aber finde ich gut, dass ich da falsch lag und offenbar der Großteil der Fans meine Meinung über dieses dämliche Feature teilt, dann sollte einem überarbeiteten System ja nichts im Wege stehen.


    Nun hat glaube ich niemand jemals ernsthaft gesagt, dass 900 Krogs den ultimativen Fun brachten und selbst die Fachpresse hat das nicht, oder hast du davon gelesen?

    Ich denke die Krogs als Colletibles sind jetzt nicht ausschlaggebend für Wertungen. Zumindest nicht in jenen, die ich kenne. Der Punkt ist ja auch nicht, dass nun die Krogs ersetzt werden und fehlen und das Spiel dadurch anders ist (falls dies für jemanden als anders genug ist, reden wir von unterschiedlichen Dingen). Wenn ich sage, dass das Spiel same-y, also sehr ähnlich wird, meine ich den Aufbau. Die Spielwelt, die allgemeinen Rollen von Items, wie man diese erhält, wie die Spielwelt auf den Spieler reagiert und vice versa. Also wie das pacing im Spiel ist, ob man durchs Spiel geführt oder eben nicht geführt wird. Solche Dinge sind für mich Eckpfeiler dessen, was Breath of the Wild für mich als Zeldaspiel sehr schlecht, dafür als Videospiel ganz annehmbar macht. Wenn ich jetzt sage, dass ich mir ein anderes Inventarsystem vorstelle oder keine Krogs, kann es das geben, ohne am Grundkonzept viel zu ändern. Worauf ich hinaus will, ist, dass Breath of the Wild 2 sehr wohl Änderungen haben wird, das bestreite ich nicht - aber ich denke, dass das Grundkonzept, wie das Spiel aufgebaut ist und was vom Spieler verlangt wird, wie er das Spiel zocken kann (ich meine damit den allgemeinen Spielerkern, keine Speedrunner oder Leute, die gleich das Spiel mit irgendwelchen persönlichen Challenges starten) ähnlich oder gleichbleibend sein wird. Also um es noch besser darzustellen - wenn es jetzt wieder geschlossene Areale gäbe, Dungeons, in denen man Items bekommt, welche den Fortschritt auf der Oberwelt vorantreiben - das wären tatsächliche Änderungen für mich, die ich eben so nicht eintreten sehe. Kann sein, dass die Schreine wegkommen aber ich fürchte, dass hier Not nur durch Elend ersetzt wird. Sollte ich mich täuschen (und das hoffe ich SEHR), gibts keine Schreine oder solchen Bullshit, der mehr an ein Geschicktlichkeits-Handyspiel erinnert, sondern richtige Dungeons, Höhlen, Gebiete, die sich wie eine Herausforderung und kein Minispiel anfühlen und zu den Herzteilen oder Ausdauerleisten als Belohnung führen.


    Ich halte es für möglich, dass Nintendo im Sequel nachträglich noch eine sinnvolle Verwendung für den Maronus-Poop und die Geheimunterlagen einbaut, sprich man einen entsprechenden Spielstand für das Sequel laden kann und diese Gegenstände vielleicht ein bestimmtes Item zur Verfügung stellen, welches Link dann auf seiner Reise helfen kann.

    Wäre sicher cool für diejenigen, die sich tatsächlich die Arbeit gemacht haben, fände ich aber schade, wenn ich oder jeder, der Breath of the Wild nicht gespielt hat, hier durch die Finger schaut, weil er nicht eine totale Zeitverschwendung von einem Nebenquest gemacht hat. Es wäre schon fast eine Verhöhnung, dass man nicht im selben Spiel, wo man diese Sammelaufgabe macht, etwas bekommt, sondern erst im Nächsten. Lieber wäre mir stattdessen ein Collectible-System, das fordernd ist, seine Zeit wert ist und auch dem Spieler das Gefühlt gibt, nicht Teil eines dämlichen Scherzes zu sein.



    Ist vielleicht Definitionssache, aber ich hatte schon das Gefühl, dass es ziemlich Survival-lastig ist.

    Survival lastig wäre für mich per Definition, wenn das Essen zum Überleben notwendig ist. Also nicht bloß Hitpoints auffüllt, sondern Link ständig Hunger oder Durst hat, verdorbenes Essen ihn vergiftet, er das Essen ordentlich zubereiten muss (Fleisch kochen usw.). Ich kenne das aus anderen Survival Spielen, wo diese Mechaniken eben sehr ausgefeilt waren. In Breath of the Wild erinnerte es mich eben an andere Spiele, wo Essen mitunter die Buff Funktion hat.


    Die zerbrechenden Waffen sind als Feature ja zugegeben gut in die Welt integriert. Es lohnt sich, nach besseren Waffen ausschau zu halten und diese für schwere Kämpfe zu sparen ebenso wie bestimmte Waffen bestimmte Spawnorte haben. Das Inventarsystem wurde wohl um dieses Feature herum gebaut. Ich hoffe sehr, dass das Feature mit all seinen Eigenheiten wieder verschwindet und Nintendo es als missglücktes Experiment ansieht. In dieser Hinsicht kann ich mir vorstellen, dass Nintendo hier konventionellere Lösungen im Nachfolger bietet, also unzerbrechliche Waffen, die sich aber verbessern lassen oder Waffen, die man fusionieren oder einfach herstellen kann, wie es in anderen Open World Spielen der Fall ist. So könnte man auch ein besseres Belohnungssystem für Quests und Dungeons einbauen, da man eben nicht einfach bestimmte Spawnorte abgrasen kann, sondern sich starke Waffen praktisch verdienen muss, ohne das Spiel so leicht zu exploiten. Durch dieses Waffensystem verliert halt das Masterschwert an Bedeutung, da man vermutlich bessere Waffen finden können wird. Ansonsten würde sich ja keiner mehr auf die Suche nach anderen Waffen machen, wenn man einmal das starke Masterschwert hat. Eine Zwickmühle, wodurch eben in diesem Waffensystem das Masterschwert entwertet wird.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #63: Chargeman Ken

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    "ボルガ博士、お許し下さい!"

  • Ich fand das neue Waffen-System in Breath of the Wild spannend. Gerade zu Beginn des Spiels fühlt es sich sehr gut an, eine der mächtigeren Waffen zu finden. Mein aller erster Leunen-Kampf auf einem Berg im Dschungel-Gebiet wurde bspw. mit einem Dreifach-Schuss-Bogen belohnt. Mein aller erster Kampf gegen einen Hinox mit einem Feuer-Zweihänder. Und mein aller erster Raubzug in Schloss Hyrule mit verschiedenster Ausrüstung, darunter natürlich:

    Dazu noch die strategische Komponente, das man Waffen, die fast kaputt sind, auch in einem letzten Angriffsmanöver auf den Gegner werfen kann. Oder welche Waffen gegen welche Gegner effektiv sind, damit man seine Ausrüstung optimal schonen kann. Und es motiviert zu einem abwechslungsreichen Spielstil, da man ständig verschiedene Waffen-Gattungen und Taktiken ausprobieren muss.


    Es gibt Leute, die BotW per Emulator betrieben und die "Weapon Degradation" deaktiviert haben. Jedoch verwässert das den Gameplay Loop in BotW gewaltig (Erkundung => Kämpfen => Looten) und das Spiel wird sehr schnell sehr langweilig. Im Grunde genommen benutzt man nur noch seine eine Lieblingswaffe, und alle Kämpfe werden zum unüberlegtem Button Mashing. Klingt wie das kleinere Übel, macht das Spiel aber monoton und uninteressant. Noch dazu freut man sich über 90% aller Waffen-Funde nicht mehr.


    Wenn Nintendo die Weapon Degradation entschärfen oder entfernen möchte, müssten sie das Spielprinzip von BotW grundlegend abändern. Denkbar wäre z.B., das (gute) Waffen-Funde erheblich seltener sind in BotW2. Jedoch halten die Waffen auch bedeutend länger, und können von Link an einem von vielen Ambossen in der Welt selbst repariert werden. Mal so als Beispiel.

  • Wenn Nintendo die Weapon Degradation entschärfen oder entfernen möchte, müssten sie das Spielprinzip von BotW grundlegend abändern. Denkbar wäre z.B., das (gute) Waffen-Funde erheblich seltener sind in BotW2. Jedoch halten die Waffen auch bedeutend länger, und können von Link an einem von vielen Ambossen in der Welt selbst repariert werden. Mal so als Beispiel.

    Es gibt ja ausreichend Open World Spiele, die ein funktionierendes Waffensystem haben, das sich nicht so einfach cheesen lässt, wie in Breath of the Wild (nicht ganz so einfach) und dennoch den Spieler Herausforderung bringt und Lust darauf macht, neue, stärkere Waffen zu finden oder eben Gegenstände, mit denen sich die Waffen verbessern lassen. Man müsste die zig Waffen, die es als "Belohnung" (ich wollte schon fast sagen, Munition) in Breath of the Wild gibt umwandeln in Ressourcen mit unterschiedlicher Rarität und ein plausibles Craftingsystem schaffen, wodurch auch Waffen verbessert werden könne. Selbst das System in Age of Calamity wirkt auf mich intuitiver trotz seiner Einfachheit.


    Edit: Da sich gerade eine interessante Diskussion rund um die Waffen entwickelt, möchte ich den großen Traktor zitieren:

    Ich wollte hier ursprünglich nicht schon wieder den Möchtegern-Moderator spielen, aber wäre es möglich das Thema bitte in den Nintendo Bereich zu verschieben? Der Chat & Smalltalk ist eine Spam Ecke, in der man sich einfach mal auslassen und herumblödeln kann. Doch halbwegs vernünftige Beiträge gehöre in meinen Augen einfach in die zählenden Bereiche.

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  • Es gäbe bestimmt eine gute Möglichkeit, das Loot-System spannend zu überarbeiten. Aber es gäbe auch einige Fettnäpfchen, in die man dabei treten könnte. Sehr befremdlich würde ich persönlich etwa ein farblich basiertes Raritäten-System in Zelda finden. (Poor, Common, Uncommon, Rare, Epic, Legendary) Vor allem, wenn es ein und die selbe Waffe in verschiedenen Raritäts-Stufen geben würde.


    Randomized sollten die Waffen-Werte mMn. auch nicht sein. Denn das könnte dazu führen, das man mit einem Dolch herumläuft, der mehr Schaden macht als ein Zweihänder. Weil auf dem Dolch irgendwelche tollen Angriffswerte & Elementar-Effekte ausgewürfelt wurden. Das fände ich der Immersion wegen nicht gerade förderlich. Und außerdem würde man nur noch im Pausen-Menü herumhocken und Stats vergleichen.


    Ein Switch komplett weg von der Weapon Degradation wäre definitiv möglich, aber könnte auch nach hinten losgehen. Für wahrscheinlicher halte ich es, das Nintendo weiterhin mit dem bewährten System aus BotW1 fahren wird. Jedoch werden sie es vermutlich entschärfen und überarbeiten. Zumindest hoffe ich das. Man könnte das System ja auch "umkehren", sodass Waffen nicht mehr kaputt gehen. Jedoch machen Waffen, die gut in Schuss sind und regelmäßig gewartet werden, mehr Schaden als in ihrer abgenutzten Form.


    Ich bin in jedem Fall darauf gespannt, was sich Nintendo wird einfallen lassen.