Metroid Dread

  • Das Game habe ich bereits gestern (also am 07. Oktober) durchgespielt und demnach gibt es einige Impressionen, die ich loswerden möchte.


    Mein Playthrough hat mich 8 Stunden gekostet (75% Completion) und dann habe ich heute noch den Rest gesucht und komme nun auf ca. 11 Stunden. Ich würde sagen, dass es durchaus schneller geht; wenn man es darauf anlegt; aber auch, dass Neulinge vielleicht ein bisschen länger brauchen könnten. Falls jemand also nur einmal durchflitzen möchte, sollte man sich überlegen, ob man dafür die ~60€ investieren möchte, insbesondere, wenn man vielleicht „nur mal schnuppern“ will. Für mich war die Spielzeit auszureichend, denn die Qualität war durchweg im oberen Bereich und das Pacing hat mir so gefallen. Zudem kann ich mich jetzt auch noch am höheren Schwierigkeitsgrad versuchen.


    Ich finde die Story nicht durchweg gelungen…? Der Progress ist sehr langsam und es passiert erst einmal eine lange Zeit nicht wirklich etwas Relevantes, obwohl es doch einige Sequenzen gibt. Vieles könnte man rausschneiden und einfach nur den Anfang und das Ende anschauen und es würde wohl nicht so den Unterschied machen. Für mich selbst ist dies nun kein allzu grober Schnitzer… ja: Metroid hat; anders als andere berühmte Nintendo-Reihen; eine zusammenhängende Story, für mich stellt sie jetzt aber nicht unbedingt ein wichtiges Kernelement dar. Um Welten besser als die schreckliche Other M-Präsentation ist es aber (für mich) schon.

    Hier möchte ich auch insbesondere Samus selbst nennen, deren Darstellung mir in dem Other M-Titel überhaupt nicht gefallen hat. Hier haben wir wieder unsere taffe Weltraumkriegerin zurück, die nicht viel auf Worte gibt und lieber ihre Missiles sprechen lässt. Wer die Melodramatik zurückwollte (gibt es da Leute? Wenn ja: wir müssen mal sprechen) wird hier also in die Röhre schauen. Alle die es befürchtet haben, können aufatmen!


    Um näher auf die audiovisuellen Aspekte einzugehen: Ich stehe hinter meinen Worten, dass die Hintergründe teils sehr atmosphärisch sind, allerdings ist dies nicht durchgehend so. Es gab immer mal wieder Stellen, die ich ziemlich trist empfand. Auch technisch reißt das Game sicherlich keine Bäume aus dem Boden, aber ich hatte vielleicht zwei oder drei Mal Frameeinbrüche, ansonsten lief das Spiel butterweich – was vor allem in der Kombination mit der verlässlichen Steuerung geil ist. Samus macht was man will, wann man es will.

    Auf die Musik kann man diese Schablone auch übernehmen: Sehr viele atmosphärische Tracks und Remixe der alten Stücke, aber dann auch wieder Tracks, die recht „forgettable“ sind – wer aber Ambience-OST mag, wird voll auf seine Kosten kommen. Alles in Allem finde ich diesen Punkt nicht schlecht und sicherlich auch noch leicht überdurchschnittlich, aber ich werde das Game am Ende des Jahres sicherlich nicht für diese Punkte bei den „Spiel des Jahres“-Wahlen aufzählen. Sounddesign (also Effekte) sind aber gut und werten hier schön auf, damit die richtige Atmosphäre aufkommt.


    Das Gameplay ist gelungen, lehnt sich aber nicht viel aus dem Fenster und bleibt dem Konzept der 2D-Reihe treu. Zwar gibt es ein paar neue Upgrades, die auch was taugen, aber es ist nicht so, als würde sich das Spiel komplett neu erfinden. Es gibt dennoch ein paar Sachen, die ich hervorkristallisieren muss: Die Map ist wirklich übersichtlich gemacht und bietet auch die Option Markierungen zu setzen, was gerade fürs Komplettieren eine große Hilfeleistung ist!

    Aber ich weiß ja, was viele wissen wollen: „Wie findest du die E.M.M.Is?“ Erst „hui“, dann „okay-ish“! Ich finde es sehr schwer die Teile zu kontern und wenn sie mich erwischt haben, wusste ich eigentlich schon, dass es vorbei ist. Hintenheraus fand ich sie aber persönlich eher anstrengend – gerade bei den letzten paar (PURPLE, grrr…) konnte man sich eigentlich beim Weglaufen keinen Fehler mehr erlauben, ohne dafür dementsprechend bestraft zu werden. Mich hat der Aspekt nicht extrem gestört, für meinen persönlichen Geschmack ist es aber ein Trend, den sie nicht hätten verfolgen müssen. Die E.M.M.I.-Passagen sind für mich demnach einfach eine unnötige Addition, die nichts Positives beiträgt, aber das Spielerlebnis auch nicht runterziehen für mich.

    Ein weiterer kleiner Schnitzer ist, dass sich einige Mini-Bosse wirklich zu oft wiederholen und dabei kaum eine nennenswerte Änderung haben, während es per se nicht so viele Bosse gibt. Die sind dafür aber wirklich cool gemacht, sodass sie eine positive Erfahrung durch und durch sind.

    Generell ist das Spiel allerdings relativ frei von Frust und einen härteren Schwierigkeitsgrad kann man erst nach einmaligem Beenden des Abenteuers auswählen. Wie bereits in meiner ausgehenden Impression geschrieben, könnten sich absolute Veteranen unterfordert fühlen. Für Frischlinge; die vor allem andere Nintendo-Spiele gewöhnt sind; könnte es wiederum zu wenig Handholding sein – ein Aspekt, der mir selbst aber eher zusagt und für mich auch etwas zum Kern der Reihe dazugehört. Da das Design der Welt aber auch relativ gut gemacht ist und man subtil immer aufnimmt, wie man weiter Fortschreitet, fühlt man sich beim Rausfinden dann auch gut, weil man eben nicht alles vorgekaut bekommt.


    Alles in Allem kann ich das Spiel Fans der Reihe empfehlen, aber auch Metroidvania-Anhängern (je nachdem, was sie zahlen wollen), denn „Metroidvania sein“, kann Metroid am Besten (d’uh!) – da ist dieses Spiel definitiv ein sehr positives Exempel. Für mich zwar nicht der beste Teil der Reihe; na ja, nach Super Metroid auch schwer; aber ein sehr starker Teil definitiv.

    Veni, veni, venias,
    Ne me mori facias

  • Yuffie hat das Spiel beendet, noch bevor es offiziell erschienen ist :grin::thumbup: (Yuffie halt).


    Aber wir haben ab jetzt was gemeinsam


    Ja ich bin total geflasht. Obwohl heute morgen um 04:40 mein Wecker ging, habe ich noch bis kurz nach 23 Uhr gespielt. Das bereue ich jetzt ein wenig....ich bin müde.....


    Naja egal.


    Ich kann die genannten Kritikpunkte durchaus nachvollziehen. Mich stören sie bisher nicht. Entweder ich bin halt anderer Meinung oder aber ich habe noch die Fanbrille auf. Jedenfalls kann ich bisher nur Gutes berichten aber ich bin halt auch noch nicht sooo weit.



    Jedenfalls freue ich mich schon sehr auf die nächste Session heute Abend.

  • Ich kann eigentlich alles was Yuffie sagt so unterstreichen. Auch ich habe das Spiel gestern angefangen und nach ein paar Stunden weggelegt, weil ich wusste, dass wenn ich meine 8 Stunden voll durchziehe das Spiel vorbei sein wird. Ich habe jetzt den 5ten MC Doodle besiegt und wusste haargenau, dass es nicht mehr lange dauern kann.


    Und das ist schon gleich die erste Kritik die ich an dem Spiel habe bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Die Länge.

    Wir hatten uns davor schon einmal darüber unterhalten, bzw. ich hatte große Hoffnung darin gesteckt, dass der Titel dieses eine Mal vielleicht für ein 2D Metroid länger sein wird. Für einen großen Konsolenableger der Switch und dann einen Vollpreis für 60€ bei X Jahren Entwicklungszeit, eigentlich nicht anders zu erwarten, oder? Ich bin fast maßlos enttäuscht.


    Mein Spielempfinden zu Dread ist eine Mischung aus Fusion und Samus returns. Die Steuerungsmechanik geht eindeutig flüssiger von der Hand als auf dem 3DS und ist für meinen Geschmack schneller zu begreifen als auf anderen Konsolen.

    Das Einzige was ich nach wie vor wieder nicht sonderlich aktiv und oft benutzt habe, ist das überflüssige Kontern. Entweder der Feind gibt mir aufs Fressbrett oder ich spiele so strategisch, dass der Fein davor schon tot ist. So richtig parieren tue ich in dem Spiel nicht und das ist dann auch der Punkt, an dem die Funktion für mich total verschwendet ist.


    Die Schwierigkeit von dem Spiel ist wieder einmal brachial und stellenweise unfair. Ich hatte gar nicht in Erinnerung, als ich das Spiel gestartet habe, dass ich die Schwierigkeit auf FUCK YOU von ARSCHLOCH gestellt habe?! Es ist einfach nur nervig aber auf einer anderen Seite auch sehr befriedigend, wenn man sich durchbeißt. Was einst SA-X einen Nervenkitzel in Polygonuniversum verursacht hat, ist bei unserem MC Doodle einfach nur nervig. Die instant Kills sind nur haarscharf auszuweichen was mir bei 50 Mal vielleicht 8 mal gelingt und wenn ich dann denke, "juhu ich hab den Dreh raus" verpatze ich es wieder. Einerseits ist es mir egal, denn das Spiel bietet einen Luxus von dem man bei anderen Games nur träumen kann. Humane Speicherpunkte und Autosaves die einem nach seinem Tot gar nicht mal so weit weg spawnen lassen. Nichts desto trotz bin ich bei

    Mindestens 40 mal draufgegangen und bei anderen Bossen / Mc Doodles ebenfalls. Ich habe eigentlich mehr den Ladescreen vor Augen als das Hauptspiel und vielleicht hab ich es dann deswegen nicht in 8 Stunden sondern in 10 durch.


    Die Grafik ist ein Meisterwerk. Mir gefällt das ungewöhnliche Model von Samus. Die neue Farbkombination ihrer Suits und die Waffe die einen viel plastischeren Eindruck vermittelt als zuvor. Das Eckige Visier ein Remoddel aus Samus Returns, denn dort war Samus eigentlich auch schon so angezogen. Das teilweise kantige steht ihr gut und die Glanz und satten Farbeffekte heben alles noch einmal sehr schön hervor. Die Welten und die Details in den Hintergründen, perfekt. Es rührt sich eigentlich immer etwas.


    Dieses Mal habe ich vom Sound her das Gefühl, dass Metroid schwächelt? Ich habe nicht die typische Metroidmusik raushören können. Ich werde heute bei meinem nächsten Run noch einmal mehr mein Augenmerk explizit auf die Musik richten, aber so direkt wäre mir nichts aufgefallen, was mich wie bei allen Vorgängern bisher, gecatched hat.

  • Habe soeben die Versandbestätigung bekommen.


    YES, MUHAHAHAHA, KABOOOOOOOM :tongue:

    Ich würde es auch gern einmal in meinem Leben erleben, dass ein Spiel o.ä., was ich mir vorbestellt habe, vor dem offiziellen Release bei mir eintrudelt.


    Ich hatte auch die Versandtbestätigung am Mittwoch und dann gab es irgendwelche Probleme in der Nacht von Mi auf Do im Amazon-Lager in Krefeld und jetzt habe ich einen Zustellungstermin bis heute Abend 23 Uhr. Geil, da habe ich ja echt noch viel vom Tag, um Dread auszuprobieren. :rolleyes:


    Da fragt man sich, wozu es diese Vorbestellungsoption überhaupt gibt. Da könnte ich auch einfach jetzt in einen Elektronikmarkt meiner Wah gehen und mir das Spiel so kaufen. -.-


    Naja, allen, die es schon ihr Eigen nennen dürfen, wünsche ich dennoch viel Spaß.

  • Da fragt man sich, wozu es diese Vorbestellungsoption überhaupt gibt.

    Na ja, jedenfalls nicht dafür, dass man ein Spiel vor offiziellen Release bekommt. =P


    Hoffe es kommt bald!




    jason

    Also, dafür, dass du meinen Beitrag einfach unterschreiben könntest, ist ja doch einiges in unserer Ansicht unterschiedlich!


    Ich finde das Spiel z.B. zu keinem Zeitpunkt schwer – zumindest, wenn man mit 2D-Metroid-Titeln vertraut ist. Die meisten Bosse habe ich beim ersten Versuch durchschauen und besiegen können und wenn nicht, dann spätestens beim dritten Versuch.


    Eine Diskrepanz zwischen Metroid-„Veteranen“ und „Neulingen“ wird es aber sicher geben, gemessen am Genre und mit anderen Vertretern dieses, fand ich es aber tendenziell eher leicht (verglichen mit Hollow Knight z.B.).


    Was die Länge angeht war ich jetzt auch nicht enttäuscht. Für ein 2D-Metroid ist es völlig im Rahmen dessen, was mir gefällt und; wie gehabt; fand ich selbst das Pacing ziemlich gut. Es gab; trotz üblicher Backtracking-Passagen; eigentlich keinen wirklichen spielerischen Hänger und die Story war jetzt nicht so komplex, dass es für mich persönlich mehr gebraucht hätte.

    Ob es einem Menschen jetzt natürlich ~60€ wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Gemessen an den bisherigen Spielen, konnte man aber mit dem Spielumfang rechnen und sollte sich dann auch darauf einstellen.


    Aber: Gerade der Schwierigkeitsgrad ist etwas, was jeder natürlich anders bewerten wird. Bin gespannt, ob es noch ein paar Leute im Forum geben wird, die ihn frustrierend finden. Von den Leuten, die sich vorher zu an der Diskussion beteiligt haben, hätte ich eher erwartet, dass sie es gut meistern oder gar einen Tick zu leicht finden.

    Veni, veni, venias,
    Ne me mori facias

  • Also ich empfand den Schwierigkeitsgrad bisher als genau richtig. Ich sterbe auch relativ oft. Beim zweiten Roboter bin ich einige Male gestorben aber ich fand es zu keinem Zeitpunkt als zu schwierig. Im, Endeffekt habe ich mich einfach etwas dämlich angestellt.


    Es hat mich, obwohl ich diese Spiele nicht wirklich vergleichen möchte, teilweise an Dark Souls erinnert. Auch in Metroid Dread kommt es letztendlich an den eigenen Fähigkeiten mit der Steuerung an. Wie schnell man mit Saums agiert, entscheidet letztlich, ob man siegt oder eins auf die Mütze bekommt. Das kann eine motivierende Lernkurve erzeugen, die ich bisher durchaus gespürt habe.


    Ja den Melee Konter nutze ich einfach zu selten. Also ich muss mich vor Angriff schon darauf konzentrieren, um ihn überhaupt auf dem Schirm zu haben. Ich vergesse, regelrecht das es ihn gibt. Das war bei Samus Returns aber ebenfalls so.

  • Ich finde das Spiel z.B. zu keinem Zeitpunkt schwer – zumindest, wenn man mit 2D-Metroid-Titeln vertraut ist. Die meisten Bosse habe ich beim ersten Versuch durchschauen und besiegen können und wenn nicht, dann spätestens beim dritten Versuch.

    Dann bin ich einfach nur schlecht, oder habe wirklich schlechtes Karma in Kombination mit Mr. Doodle, denn egal wie und wo ich durch die Tür gehe, er bereits wartet und mich instant killt xD

    Die Bosse an sich waren vom Schwachpunkt her nicht schwer zu durchschauen, aber die gigantischen HP im Zusammenspiel, dass sie so dermaßen viel DGM austeilen und ich zu dem Zeitpunkt leider nur 2 cnergy container besaß, machte das Katz und Mausspiel einfach einseitig. Ich musste mich schon wirklich hart anstrengen um meine Bewegungsabläufe so zu timen, dass ich mir selbst kein Ei lege. Das war aber dann wirklich erst nach mehreren Versuchen der Fall und wie gesagt, bei Mr. Doodle ist das bei mir so eine Glückssache. Meist komme ich gar nicht in seinen Radius, doch es gibt eben Ladesequenzen in denen er halt wirklich sofort in der Tür steht und mich überrennt.


    Aber ja. Rückblickend ist wohl Dread nicht schwerer als Samus Returns, aber da hatte ich ja auch meine Probleme :ugly:

    Was die Länge angeht war ich jetzt auch nicht enttäuscht. Für ein 2D-Metroid ist es völlig im Rahmen dessen, was mir gefällt und; wie gehabt; fand ich selbst das Pacing ziemlich gut. Es gab; trotz üblicher Backtracking-Passagen; eigentlich keinen wirklichen spielerischen Hänger und die Story war jetzt nicht so komplex, dass es für mich persönlich mehr gebraucht hätte.

    Ich hatte nur große Hoffnung, dass eben für einen vollwertigen AAA Titel auf der Switch die Länge eventuell angepasst und ein bisschen gezogen wird. Metroid macht mir immer unglaublich viel Spaß und man sieht ja, wie viel Mühen zum Teil in einzelnen Quadranten stecken, (auch wenn ich 2 bis 3 Räume gefunden habe die aus anderen Spielen recycled wurden) und dass sich die Spielzeit um die 15 bis 20 Stunden ausdehnen. Also gut das Doppelte was man eigentlich vom 2D gewohnt war.

    Ich darf aber scheinbar die Spiele nicht mit Prime oder Other M vergleichen, die natürlich für ein Metroid unglaubliche Spiellänge besitzen, obwohl auch hier die Story (gerade in Prime 1 oder 2) gar nicht mal soooo tiefgängig war.

  • Dann bin ich einfach nur schlecht, oder habe wirklich schlechtes Karma in Kombination mit Mr. Doodle, denn egal wie und wo ich durch die Tür gehe, er bereits wartet und mich instant killt xD

    Ach, so wollte ich’s definitiv nicht ausdrücken. Es wäre einfach meine persönliche Einschätzung gewesen, aber eventuell habe ich da ja auch voll in die Scheiße gegriffen und bald schon kommen hier viele Stimmen auf, dass es zu frustrieren ist.


    Purple E.M.M.I. hat mich hart aufgeregt und war wohl nahe an „Ich finde es frustrierend“ und beim letzten Boss habe ich auch zumindest Mal etwas mehr Versuche benötigt.

    Den Melee-Konter habe ich per se einfach nicht so dolle drauf und gegen die E.M.M.I.s war’s dann auch eher „RUN!“.


    Ich darf aber scheinbar die Spiele nicht mit Prime oder Other M vergleichen, die natürlich für ein Metroid unglaubliche Spiellänge besitzen, obwohl auch hier die Story (gerade in Prime 1 oder 2) gar nicht mal soooo tiefgängig war.

    Ja, Other M und Prime sind eher nicht hiermit vergleichbar. Man sollte das Game eher mit Zero Mission, Super Metroid etc. vergleichen. Die sind immer kurz und knackig!

    Veni, veni, venias,
    Ne me mori facias

  • Ich aktualisiere auf der Arbeit schon den ganzen Tag die Seiten von Media Markt und Saturn, aber sie haben es bisher nicht zur Abholung vorrätig. Also entweder sie haben es bis jetzt nicht im System erfasste das es im Laden ist oder es war schneller ausverkauft als ich bestellen konnte. Ich fahre jetzt auf gut Glück in den Innenstadt. Drückt mir die Daumen.


    Edith sagt:

    Die Regale im Saturn waren voll. Keine Ahnung warum dort steht das man es frühestens Montag abholen kann. Ich habe es also. 😸

  • Hm. Also ich habe das Spiel nun auch erworben. Seit der Ankündigung habe ich bewusst nichts darüber gelesen oder gesehen und auch diesen Thread habe ich so lange ignoriert. Was ich aber natürlich schon aus dem Ankündigungstrailer wusste war, dass diese E.M.M.I. einen verfolgen.


    Jetzt bin ich recht zeitig auf meinen ersten Verfolger gestoßen und es gelingt mir nicht wirklich, vor ihm zu flüchten. Dazu muss man ja sagen, dass ich in sowas grundsätzlich schlecht bin, weshalb ich für gewöhnlich Spiele mit Verfolgern vermeide. Aber es ist doch ein Metroid-Game und da ich diese Serie liebe, habe ich eben zugegriffen.


    Tja, was soll ich sagen? Schon nach 5min Spielzeit stehe ich an einem Punkt, der mir keinen Spaß macht -.- Mir gehen die Befehle noch nicht flüssig von der Hand, zum Beispiel das Durchrutschen ist noch super krampfig und wenn ich irgendwo hochspringen will, fällt Samus einfach wieder runter, anstatt sich festzuhalten. Und dann hat mich E.M.M.I. auch schon wieder.

    Ich hätte es ja ganz gut gefunden, wenn ich wenigstens ne Viertelstunde Zeit gehabt hätte, um all diese Befehle, die ich während der Verfolgung exakt und flüssig ausüben muss, um dem Vieh zu entkommen, verinnerlichen kann.


    Ich werd das schon noch schaffen, aber jetzt gerade sitze ich da und verliere meine Freude dran.

  • Jetzt bin ich recht zeitig auf meinen ersten Verfolger gestoßen und es gelingt mir nicht wirklich, vor ihm zu flüchten. Dazu muss man ja sagen, dass ich in sowas grundsätzlich schlecht bin, weshalb ich für gewöhnlich Spiele mit Verfolgern vermeide.

    Andere Spiele hätten dieses Feature mit den E.M.M.IS massiv beworben und einen das gesamte Spiel damit genervt. Sei froh das Metroid Dread noch viel mehr zu bieten hat und die E.M.M.IS einen später nicht mehr so sehr nerven durch clevere Game Mechaniken. Man wird belohnt wenn man die spannenden E.M.M.I Abschnitte meistert.

    Ich werd das schon noch schaffen, aber jetzt gerade sitze ich da und verliere meine Freude dran.

    Das schaffst du schon noch, es ist ein Spiel mit einer Lernkurve wo man erstmal reinfinden muss. Das ist ganz normal das man am Anfang die Steuerung nicht zu 100 % meistert.

  • Ultimatix Ja ich werde sicher nicht direkt aufgeben, keine Sorge. Ich kenne das natürlich aus allen mir bekannten Metroid-Games, dass man erstmal mit quasi nichts anfängt und dann im Spielverlauf findet man bessere Suits und Waffen etc, die einem das dann alles erleichtern.

    Ich hoffe für mich halt, dass ich trotz der Viecher noch genug Zeit zum Erkunden habe. Das ist für mich nämlich immer ganz wichtig bei diesen Spielen: Jede Wand, jeden Winkel abzugrasen in der Hoffnung, man findet irgendwo einen Geheimgang oder ein Upgrade. Ich habe halt keine Lust, dass mir andauernd so ein Vieh im Nacken sitzt und ich nicht mal gemütlich eine Wand absuchen kann. Vielleicht bekomme ich irgendwann so einen Skill, dass ich die Viecher einfach kille und dann hab ich für ne Zeit lang meine Ruhe xD

  • Ja Metroid Dread verlangt einem sehr schnell einiges ab. Ich habe mich auch gewundert als ich nach wenigen Minuten schon auf den ersten EMMI traf. Dieser dient aber lediglich als Tutorial. Also er greift an und dann wird einem der Konter erklärt. Dann erstarren die Biester ja und dann muss man hindurchrutschen. Danach zur anderen Seite und bei der Zentraleinheit die Omega Einheit holen. Dies gelang mir beim ersten Vieh alles direkt beim ersten Mal. Ich dachte man kann da gar nicht abloosen. Beim zweiten EMMI wird die Sache dann schon etwas haariger. Die Verfolgung der Emmis beschränkt sich ja, Gott sei Dank, nur auf die Zonen. Diese sind zwar groß und man muss mehrfach rein und wieder raus aber mich stören sie bisher nicht. Aber mal schauen, vielleicht ändert sich das noch.


    Ja an das rutschen muss man sich erstmal gewöhnen. Ich bin am Anfang nicht weiter gekommen, da ich dachte das ich durch die engen Gänge meinen nich nicht verfügbaren Morph Ball brauche. Auch bei den Emmis ist das rutschen extrem wichtig, da man ansonsten aufgegriffen wird.

  • Ich hab jetzt auch die ersten Stunden gespielt. Bisher ist es nicht schlecht, aber stellenweise echt eine Herausforderung. Zähle locker schon über 10 Tode.


    Zunächst hab ich wieder meine Probleme mit dem Konter, wie schon in Other M. Drücke häufig im falschen Moment, weil ich einfach zu ungeduldig bin. Meine ersten Tode hatte ich an den ersten Gegnern bei denen man den Konter einsetzen sollte. Peinlich.


    Die E. M. M. I. Passagen fangen jetzt schon etwas an zu nerven. Wann immer ich eine solche Zone entdecke, denke ich mir, och nö, ich will nicht. Was war ich froh als ich die erste große Zone (nicht die vom Tutorial E. M. M. I.) gesäubert hatte.


    Mit dem ersten richtigen Boss hab ich mir auch schwer getan. Bin viel zu ungeduldig und wollte ihn Stur mit Blei voll Pumpen, ohne auf die Muster zu achten. Aber nachdem ich vorsichtiger vorging, lag er dann endlich.


    Jetzt hab ich die 2. Zone betreten und mach erst einmal Pause. Gleich hab ich eine Pen & Paper Runde.

  • Ich habe es noch nicht weitergespielt, habe eure Beiträge aber dennoch mit Spannung gelesen.

    Also ich empfand den Schwierigkeitsgrad bisher als genau richtig. Ich sterbe auch relativ oft. Beim zweiten Roboter bin ich einige Male gestorben aber ich fand es zu keinem Zeitpunkt als zu schwierig.

    Ab wann findest du denn dann ein Spiel zu schwer, hehe? Ich finde den perfekten Schwierigkeitsgrad, wenn man, ohne zu sterben, durch kommt, schließlich soll das Spiel ja fordernd sein, stirbt man zu oft, wäre es ja überfordernd? Aber ich habe auch einen anderen Zugang zu Schwierigkeitsgraden, bspw. finde ich schwere Spiele in sehr vielen Fällen schlecht designt. Aber ich möchte nicht vorgreifen, mein Fazit zum Schwierigkeitsgrad folgt dann, wenn ich es durch habe.


    Zur Länge: Wurde ja von Jay und Yuffie angesprochen. Und muss Jay (leider) zustimmen. Ja, es ist ein 2D Metroid, aber nein, das heißt nicht, dass man es an anderen 2D Metroids messen sollte, weil seit Super Metroid kein 2D Metroid mehr auf einer Konsole kam? Nagut, Other M ist auch 2D - zumindest zum Großteil und war auch nicht länger als ~10 Stunden aber ist das wirklich der neue Anspruch, dass ein 60 Euro "Metroidvania" am Umfang und Spieltiefe von 15 Euro Indietiteln (übliche Metroidvanias) gemessen wird? Hmm... ich verstehe, dass das Team sicherlich enormen Zeitdruck hatte, Ideen vielleicht streichen musste oder keine Experimente eingehen konnte und das Team auch ziemlich klein ist und auch nicht wahnsinnig viel Geld da war (das sind alles Vermutungen), aber selbst da war ich sehr überrascht, als ich die ersten HowLongtoBeat Polls mit ~8 Stunden sah. Ich dachte erst, das sei ein Scherz. Das ist verdammt kurz für ein Vollpreisspiel auf einer Konsole. Die letzten drei Metroidvanias, die ich gezockt habe, waren länger, aber es waren Indies, teilweise halb so teuer oder haben nur ein Fünftel gekostet. Also ja, ich schließe mich da Yuffie an, wer sich da gut unterhalten fühlt - you do you - aber im Kontext gängiger Metroidvania Spiele die üblicherweise als Indies zum Bruchteil des Preises erscheinen ist es sehr, sehr schwach geworden, muss ich sagen. Und dabei will ich garnicht urteilen, wie gut oder schlecht es ist, sondern es einfach im inhaltlichen Kontext Seinesgleichen stellen.


    Was die EMMIs betrifft bin ich nun schon milde skeptisch. Gefühlt haben sie mir keine Probleme bereitet und fühlten sich wie eine "nuisance" an, aber ich war auch nicht weit und habe erst zwei gesehen. Könnte sein, dass aus dieser "nuisance" ein waschechtes Ärgernis wird, das, wie Yuffie sagt, nichts zum Game beiträgt - für mich kann sich sowas aber uU sehr negativ auswirken, weil ich mich dann frage, was sich die Entwickler dabei dachten. Aber auch hier will ich so fair sein und nicht zu negativ rüberkommen, das nur meine Eindrücke beim Lesen eurer Beiträge, ich werde die EMMIs dann selbst wahrnehmen.


    Leachim Ich kann dir Gameware.at empfehlen (anderen übrigens auch) ist ein kleiner lokaler Händler hier bei uns im Dorf, ich habe Spiele in der Regel 1-2 Tage vor Release und sie versenden auch nach BRD und dort auch früh genug, dass es die Leute spätestens zum Release haben sollten (habe da aber ehrlichweise keine Erfahrungen, aber 99% gute Bewertungen sind auch nicht nichts). Amazon hat halt eine Art Bestpreis-Garantie, hast du aber bspw. bei Gameware auch (wenn sich der Preis senkt oder erhöht bekommst du immer als Vorbesteller den Preis zum günstigsten Zeitpunkt). Außerdem unterstützt du da ein paar coole Leute und nicht Oberarschloch Beff Jezos, hehe.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #69: Die Spanische Inquisition

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    "Nobody Expects the Spanish Inquisition!"

  • Sehe ich etwas anders. Ein Spiel ohne einmal zu sterben ist für mich keine Herausforderung und daher totlangweilig. Natürlich kann ein häufiges Ableben auch nervig sein. Vielleicht kommt es da auch etwas auf Genre an. Im Falle von einem Metroid wäre es mir aber zu plump, wenn ich komplett durch das Ganze Spiel komme, ohne auch nur einmal zu sterben. Ich spiele Games oft auch lieber auf "Leicht" als auf "Hardcore". Aber bei gewissen Spielen macht es ja den Reiz aus, vom Gegner zu lernen und nach und nach besser zu werden. Davon lebt ja zum Beispiel Dark Souls. Ich denke DS wäre nur halb so interessant wenn es so einfach wäre, dass man es komplett ohne zu sterben um ein Leichtes durchzocken könnte. Mir ist wichtig, dass die Rücksetzpunkte fair verteilt sind. Und daher finde ich den Schwierigkeitsgrad in MD genau richtig. Beim ersten Boss bin ich auch 4 x draufgegangen aber ich hatte eine Progression, ich bin immer ein Stück weiter gekommen und dann habe ich es auch gepackt.


    Was mir zum Beispiel zu hart ist, das sind Bosse die man monatelang studieren muss, da bin ich raus. Das ist aber bei den Bossen in MD nicht der Fall. Naja mal schauen, ich bin ja noch nicht durch.


    Zur Länge:


    Ja ich hätte mir auch ein paar optionale Neben Missionen gewünscht. Aber gibt es nicht. Trotzdem finde ich die Spiellänge völlig OK. So sind 2D Metroids ja strukturiert und es ist ja schon deutlich länger als Super Metroid und Fusion. Beide sind locker in 6-7 Std im Sack. Mir kommen solche Games auch mal ganz gelegen bei der Flut an 100 Std + Open World Games. Bei Resident Evil ist es ja nicht anders. Village hatte ich nach 8 Stunden durch und ich war mehr als zufrieden!

  • Sehe ich etwas anders. Ein Spiel ohne einmal zu sterben ist für mich keine Herausforderung und daher totlangweilig.

    Für mich schließt, nicht zu sterben, einen fordernden Grad nicht automatisch aus. Die Git Gud Gesellschaft und das viele Gatekeeping der Soulslike Verfechter lassen uns glauben, dass ein Spiel nur dann fordernd ist, wenn man häufig stirbt und sich an bestimmten Stellen vierzig Mal versuchen muss. Dass ein faires und forderndes Gameplay aber genau das Gegenteil davon ist und solche Gesellschaften Gameplay schätzen und verteidigen, das zu einer Zeit entwickelt wurde, wo Automaten noch gängiger waren und Spiele durch Trial and Error - einer der Hauptfaktoren, die solche Spiele schwer machen - dem Spieler das Geld aus der Tasche ziehen sollte, wird, finde ich, übersehen. Dabei ist diese Art des Schwierigkeitsgrades oder Gameplays, finde ich, schon längst überholt und wird durch eine Art "falschen Stolz" (ich bin nur ein guter Gamer, wenn ich ein schweres Spiel schaffe) am Leben erhalten wird. Schweres oder forderndes Gameplay ist dann perfekt ballanciert, wenn ich trotz all dem, was mir das Spiel entgegenwirft, ohne zu sterben gewinnen kann. Alles anders ist nur schwaches Ballancing oder Entwickler, die es sich zu leicht machen, weil Ballancing, AI oder Feintuning in der Regel erst ganz zum Schluss in ein Game kommen und oft zu Gunsten anderer Elemente beim Polishing einfach nicht beachtet werden. Ich weiß, ist ein wenig offtopic, aber zusammengefasst - und ich möchte nicht einmal Metroid Dread dafür als Beispiel verwenden, wie gesagt, kann ich dazu noch nicht viel sagen - kommt mir viel mehr vor, dass Gamer sich selbst oder anderen etwas beweisen müssen, indem sie solche Stellen meistern - denn nur wenn ich da drei Stunden gehangen und zig Mal gestorben bin, werden Endorphine ausgeschüttet und ich fühle mich gut. Ein fordernder aber stets fairer Schwierigkeitsgrad kann ebenso belohnend wirken (auch, wenn die Git Gut Gesellschaft was anderes sagt) ohne, dass man die ganzen Ärger und Stress-Hormone ausschütten muss, bis man überhaupt dorthin gelangt.

    Im Falle von einem Metroid wäre es mir aber zu plump, wenn ich komplett durch das Ganze Spiel komme, ohne auch nur einmal zu sterben.

    Misst du die Qualität eines Spieles dann daran, wie oft dich das Gameplay zum Game Over zwingt?

    Aber bei gewissen Spielen macht es ja den Reiz aus, vom Gegner zu lernen und nach und nach besser zu werden.

    Das "von Gegnern lernen" ist in der Regel Muster auswendig lernen, die darauf ausgelegt sind, ein Spiel länger erscheinen zu lassen, als es tatsächlich sein müsste. Ich bestreite nicht, dass es sich gut anfühlen kann, nach dem zehnten Versuch einen Gegner zu besiegen, ich behaupte aber, dass es sich ebenso gut anfühlen kann, wenn man überhaupt nicht stirbt, sofern man das auch zulässt und sich selbst nicht im Weg ist (und man hat viel weniger Stress dabei). Aber, wenn man ein Spiel daran misst, wie sehr man sich an manchen Stellen ärgert und nicht daran, wie toll das Gameplay geballanced ist, dann braucht man diesen Kick warscheinlich, damit ein Spiel sich gut anfühlt.


    Ich hoffe, es hört sich nicht zu negativ an, ich möchte dir nicht sagen, was du denken oder wie du ein Spiel mögen sollst, aber ich lese so oft - und das ist nicht auf das Forum bezogen, sondern in vielen Online Gaming Communities - von Spielern, dass dieses Spiel so schwer ist und jenes und man ja erst richtig mitreden kann, wenn man dieses Spiel nackt und mit Guitar Hero Controller gespielt hat oder dieses Spiel und vorher darf man sich garnicht gut fühlen, weil nur, wer schwere Spiele schafft, ist ein echter Gamer und mir geht diese Ansicht - jetzt aber bitte nicht auf dich beziehen! - echt auf den Sack, weil dann die Spiele die aufgezählt werden, genau aus den von mir erwähnten Gründen einfach einen schlecht designten Schwierigkeitsgrad haben, der aber von der Gatekeeping Gesellschaft glorifiziert wird. Sorry für das viele Offtopic.

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    #69: Die Spanische Inquisition

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  • Alles gut Megaolf


    Zitat von Megaolf

    Misst du die Qualität eines Spieles dann daran, wie oft dich das Gameplay zum Game Over zwingt?

    Nein! Nicht die Qualität.....ich messe den Schwierigkeitsgrad.


    Aber auch wenn ich beim Boss 10 mal draufgehe, dann muss ich nichtmal ein bockschweres Game vor mir haben.


    Ehrlich gesagt kenne ich kein Spiel, wo ich nicht mal draufgegangen bin. Ich bin bei Ridley in Super Metroid gestorben, bei Metroid Prime in Metroid Prime, bei Nightmare in Fusion (Bestimmt 100 Mal), beim Omega Metroid in Metroid II, oh my goodness in Metroid Spielen bin ich sehr, sehr oft verreckt. Aber deswegen allein war mir der Schwierigkeitsgrad nicht zu hart. Und das ist es mir bei Metroid Dread auch nicht. Also nach meiner persönlichen Meinung nach. Ich persönlich finde den Schwierigkeitsgrad gut so wie er ist.

  • Ich hab heute auch angefangen und finde das Spiel in den bisherigen paar Stunden recht interessant. Es hat Ähnlichkeiten mit Fusion und Samus Returns, aber ist auf seine Art wieder anders.


    Was mir sehr positiv auffällt, ist - wie schon in Samus Returns - das Design von Samus und den Welten. Die Lust nach Erkundung ist bei mir gewohnt hoch. Samus' neues Outfit aus den Trailern ist erfrischend schön. Die Musik gefällt mir auch soweit - auch hier wieder die Ähnlichkeit mit dem Soundtrack aus Samus Returns, wo es vermehrt Ambiente zu hören gab. An der Stimme von

    Die Ladezeiten beim Levelwechsel sind auffällig lang (oder wie es bei euch?), aber da man wahrscheinlich nicht all zu oft den Transporter benutzen wird, kann noch leicht darüber hinweg gesehen werden.


    Was den Schwierigkeitsgrad angeht: mir geht es mit den Game Overs bisher ähnlich wie euch; ich sterbe auch relativ oft

    Ich finde die Diskussion zwischen Dr.Clent und Megaolf diesbezüglich interessant und finde, dass beide Sichtweisen eine Berechtigung haben. Es kommt wohl auf die persönliche Beziehung zum Spiel oder zu Spielen allgemein an.


    Ich selbst komme mit meinen Toden bisher ganz gut klar, was auch daran liegt, dass ich wohl selber Schuld hatte, da ich mit der Steuerung etwas durcheinander gekommen bin.

    Ein paar Mal bin aber auch einfach in Sackgassen draufgegangen.


    Etwas auf der Map herumgeirrt bin ich inzwischen auch schon. Das ist für mich auch ein Zeichen, dass ich Metroid spiele.

    Das Einzige was ich nach wie vor wieder nicht sonderlich aktiv und oft benutzt habe, ist das überflüssige Kontern. Entweder der Feind gibt mir aufs Fressbrett oder ich spiele so strategisch, dass der Fein davor schon tot ist. So richtig parieren tue ich in dem Spiel nicht und das ist dann auch der Punkt, an dem die Funktion für mich total verschwendet ist.

    Den Melee-Konter habe ich immer als recht vorteilhaft empfunden, weil man vor allem in der Anfangsphase des Spiels (also hier und in Samus Returns) damit mehr Schaden zufügt als beim einfachen Schießen und die Gegner auch ein Vielfaches an Energie und Missiles droppen. Ich persönlich werde zwar auch manchmal doch noch erwischt, mag die Konterfunktion aber ganz gern und benutze sie auch häufig. Aber ich kann mir vorstellen, dass man auch hier wieder immer stärkere Waffen erhält und das Kontern dann zunehmend in den Hintergrund rücken könnte.


    Auf jeden Fall habe ich Spaß am Spiel, auch wenn die Game Overs von der Menge her tatsächlich eine neue Erfahrung sind. Nun freue ich mich auf weitere schöne Stunden.

  • Ich kam heute Abend noch bisschen zum Spielen. Erste kleinere Erfolge darf ich inzwischen verzeichnen, immerhin.

    Es geht recht langsam voran. Samus Returns lag mir mehr, da hatte ich schnell Spaß und selten irgendwelche Probleme. Dread hingegen macht es mir nicht leicht. Bis jetzt ist das Spiel extrem linear, da man kaum abseits des "Roten Fadens" laufen kann. Ständig kann man irgendwelche Türen nicht öffnen, sich nicht irgendwo durchrollen oder nicht über Abgründe springen. Eigentlich renne ich gerade nur den Trampelpfad ab. Gut, es wird sich ändern, aber ein bisschen mehr Erkundung statt ständiger Flucht wäre für meinen Geschmack besser gewesen.

    Hin und wieder kann man mit irgendeinem Adam kommunizieren. Seine Stimme ist mir etwas zu mechanisch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Zivilisation, die in der Lage ist, durchs Weltall zu reisen, es nicht hinbekommt, ihren Computern eine vernünftige Sprachausgabe zu geben. Aber nun gut, ist ja auch nicht so wichtig.


    Bis jetzt reißt mich der OST nicht vom Hocker; ich hoffe, da geht noch was! Guter OST ist so wichtig.


    Phirone

    Ich find die Ladezeiten gar nicht lang. Ich schaffe es nie, die Tipps auf dem Ladebildschirm vollständig zu lesen. Aber da stimme ich jason zu, dass man wegen der vielen Tode diesen doch andauernd zu Gesicht bekommt. Vielleicht kommt dir die Ladezeit deswegen so lang vor ;)