Joker (2019)

  • Im Oktober 2019 wird DC einen Film ueber den Joker in die Kinos bringen. Nachdem diese Rolle einigen Schauspielern einen enormen Karierreschub brachte (Jack Nicholson, Heath Ledger), anderen eher schadete (Jared Leto), wirft man nun niemanden geringeren als Joaquin Phoenix ins Rennen.

    Eine gute Wahl. Joaquin Phoenix spielte bisher immer die Rollen am besten, wo er Sonderlinge und Alleingaenger zum besten geben durfte. Aus meiner Sicht einer der faehigsten Charakterdarsteller ueberhaupt.


    Gespannt darf man sein, welchen Hintergrund sie mit dem Film dem Joker geben. Bisher sind ja nicht mal Name oder Herkunft bekannt. Ueber sein sonderbares Aussehen gibt es auch mehrere Angaben: Entweder ist ein Unfall mit Chemikalien dran schuld, oder ein gewaltaetiger Vater. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich eine festgelegte Lebensgeschichte zum Joker moechte, denn das ist einfach Teil seines Mythos. Ich hoffe sehr, die zerstoeren die Figur damit nicht.


    Ich habe einen Trailer dazu auf YT gefunden, der offenbar nicht offiziell ist, aber einige Szenen mit dem neuen Joker zeigt.


    Habt ihr Bock drauf? Wollt ihr einen Film ueber den Joker? Und kann es einen besseren Joker als den Ledger-Joker geben? Was sagt ihr zur Besetzung? Habt ihr Vermutungen ueber den Film-Content?

  • Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Viele der DC-Filme, finde ich einfach absolut lächerlich, da diese sich viel zu ernst nehmen… besonders negativ in Erinnerung sind mir da so Filme wie Batman v. Superman, Suicide Squad oder der neuste Streich: Aquaman.


    Man kann sich die Filme sicherlich auf irgendeiner stumpfen Ebene ansehen, aber bei mir verabschiedet sich da einfach jegliche Hirnmasse und ich bin oft einfach nur genervt von dem erzwungenen Witz.


    Daher: Meine Voraussicht ist hier eher nicht so berauschend. Eventuell wird man ja positiv überrascht, da ich dem sicherlich eine Chance geben werde. Wenn man seine Erwartungen da unten hält, werden die ja vielleicht übertroffen.

  • Ehrlich gesagt ist das auch meine Befuerchtung. Ich verstehe nicht, was DC derzeit fuer einen Dreck produziert.


    Sie schafften es meiner Meinung nach, mit Hilfe von Chris Nolan und Christian Bale, eine wirklich klasse Trilogie von Batman zu schaffen, in der nicht nur der namensgebende Held glaenzte, sondern auch seine Gegner. Die Regie, die Drehbuecher, die Erzaehlungen...


    Seit ein paar Jahren allerdings kommt von DC nur Schrott. Wonder Woman, Justice Leage, Suicide Squad usw - super uninteressant und aus meiner Sicht schlecht produziert. Sie nehmen jetzt ihre interessanteste Figur, den Joker, und ich befuerchte ein Desaster.

    Man sagte damals, dass niemand den Nicholson-Joker uebertreffen wird. Dann kam Heath Ledger - wir kennen glaube ich alle das Resultat. Es ist ja theoretisch moeglich, dass es wieder so ein Ueberraschungserfolg wird, aber ich habe da so meine Zweifel. DC schafft es im Moment einfach nicht. Sie sollten erstmal aufhoeren, reihenweise irgendwelche random Filme zu produzieren und ihre Figuren zu ruinieren. Dieser absolut laecherliche Versuch, ein Stueck vom Comichelden-Kuchen abzukriegen, den Marvel gebacken hat, ist doch Mist...

  • Ich muss halt auch sagen, dieses ständige umbesetzen der Rollen nervt mich an DC auch wahnsinnig. Klar für viele Rollenwechsel kann man nichts. Aber das ich auch etwas, was Marvel definitiv besser macht. Bis auf Hulk fällt mir jetzt keiner ein. Wo der Schauspieler immer wieder ausgetauscht wurde.


    Leider kann es Heath Ledger nicht mehr spielen. Das wäre wirklich was gewesen. So kann man natürlich nur hoffen, dass Joaquin Phoenix diese Rolle besser besetzt als Jared Leto. Habe damals eh nicht verstanden, wieso er die Rolle gespielt hat.

    Letztendlich finde ich so Schurkenfilme ziemlich interessant. Liegt aber auch daran, dass ich mit den Comics aufgewachsen bin und sehr positiv gegenüber eingestellt bin. Also im Prinzip kann es über jeden Superhelden/Schurken einen Film geben. Früher oder später würde ich ihn definitiv schauen.


    Und ich muss dazu sagen, dass Joker auch an sich einen verblüffenden Charakter hat. Er ist wahrscheinlich auch der interessanteste Schurke in der Batman - Reihe. Also ein Film ist jetzt nicht ganz so abwägig. Ist halt die Frage wie man ihn gestaltet will. Ich kann mir jetzt schlecht vorstellen, dass er gegen Batman kämpft und dann gewinnt der Joker, weil es ja ein FIlm über ihn ist. Viel mehr fände ich halt die Vorgeschichte interessant. Wie wurde er zum Joker. Man hat sehr viele Chancen das DC einen gescheiten Film hinkriegt. Aber leider gibt es auch sehr viele negative Wege. Vielleicht gelingt ja DC den Coup mit dem Film. Potenzial ist von der Story und dem Charakter definitiv vorhanden.

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    Leben ist, wenn man trotzdem lacht.

  • *argh* Ich geh da ziemlich konform mit den Vorschreiberlingen. Es ist eine Sache einen DC-Helden oder Bösewicht ständig neu zu besetzen. Es ist eine andere Sache die Rolle, d.h. den Charakter, mit jedem neuen Film umzuformen. Gefällt mir nicht. Phoenix´Aussehen als Joker finde ich ebenso wenig berauschend und kann ihn mir auch ehrlich gesagt beim besten Willen nicht als Joker vorstellen. Die tragischen Rollen, leicht Depri/Außenseiter oder Rollen wo er Gangster/fadenscheinige Typen spielt (immer mit ner stilvollen, unnahbaren Note) ... das beherrscht er total. Ich seh ihn aber nicht als wandelbaren Charakterdarsteller, dafür ist er in seinen bisherigen Filmen irgendwie zu festgelegt gewesen (sowohl was das Schauspiel angeht als auch das Filmgenre). Lange Rede kurzer Sinn ... ich hab so die Befürchtung, dass die Aktion ziemlich nach hinten losgeht (und hoffe dennoch, dass ich eines besseren belehrt werde).


    Jack Nicholsons Erfolg als Joker hat m.M. damit zu tun, dass er den "klassischen" Joker (so wie er in den alten Comic-Heften abgebildet und charatkerisiert wird) perfekt getroffen hat. Nicholson ist halt einfach unangefochten DER klassische Joker und ich glaube die Krone kann ihm niemand streitig machen. Heath Ledgers Leistung als Joker war neu und pure Kunst (m.M.). Sein Schauspiel war ein Drahtseilakt, noch dazu ziemlich risikobelastet und ich glaube niemand anderes als Ledger hätte die Rolle so grandios spielen können ohne lächerlich zu wirken. Es war einfach seine Rolle.


    Und dann kam ein Leto und jetzt ein Phoenix und ... alle sehen anders aus und jeder hat nen anderen Knall. Es spricht ja nix dagegen alte Storys neu zu erzählen, aber dann bitte ohne Verschlimmbesserungen. Erinnert tlw. mehr an Profitmacherei als an Filmkunst. jm2c

  • Und ich muss dazu sagen, dass Joker auch an sich einen verblüffenden Charakter hat. Er ist wahrscheinlich auch der interessanteste Schurke in der Batman - Reihe. Also ein Film ist jetzt nicht ganz so abwägig. Ist halt die Frage wie man ihn gestaltet will. Ich kann mir jetzt schlecht vorstellen, dass er gegen Batman kämpft und dann gewinnt der Joker, weil es ja ein FIlm über ihn ist.

    Vielleicht hast du "Venom" von der Konkurrenz Marvel gesehen. Venom ist ja der Erzfeind von Spiderman; dieser tauchte aber im Film ueberhaupt nicht auf. Ich vermute mal, sie machen das hier aehnlich.

    Also eine der wohl gaengigsten Geschichten ist, dass der Typ, der spaeter der Joker wird, ein gescheiterter Comedian mit ner Clownsmaske war. Sollten sie das beleuchten, duerfte Bruce Wayne/Batman noch ein Kind sein, also als Gegenspieler noch gar nicht praesent.

    Viel mehr fände ich halt die Vorgeschichte interessant. Wie wurde er zum Joker.

    Naja, das meinte ich halt schon in meinem Eingangstext: Wollen wir das wirklich? Das ist ja immer der Clou, dass niemand weiss, wer er ist. Der Joker ist seit jeher ein Typ, der aus dem Nichts kommt, ueber eine wahnsinns Intelligenz verfuegt und halt so ein ungreifbarer Charakter ist. Wenn man jetzt anfaengt, seine Lebensgeschichte zu erzaehlen, dann nimmt man ganz viel weg von diesem nebuloesen. Der Joker wird ploetzlich glaesern, greifbar. Halt ein Typ, der aus deiner Nachbarschaft oder deinem Kollegenkreis kommen koennte. Und das faend ich super scheisse.

  • Wenn man jetzt anfaengt, seine Lebensgeschichte zu erzaehlen, dann nimmt man ganz viel weg von diesem nebuloesen. Der Joker wird ploetzlich glaesern, greifbar.

    Muss nicht.


    Mit einem entsprechenden Twist am Ende könnte man eine Lebensgeschichte des Jokers erzählen, ihm aber trotzdem den Mythos erhalten.

    Man könnte es z.B. so machen, dass sich am Ende herausstellt, dass die Handlung vom Film eine Geschichte ist, die der Joker erzählt und dann endet das Ganze mit den Worten: "And this is how I got my scars... or was it not?"


    Ich meine, der Joker erzählt immer wieder die unterschiedlichsten Geschichten über seine Vergangenheit. Eine Variante davon könnte man näher beleuchten und ausmalen, ohne sie als unumstößliche Wahrheit hinzustellen. Ist halt eine Frage der Herangehensweise.

  • Ich würde es ebenfalls bevorzugen dieser Figur keinen Film zu widmen - das Potenzial es schlecht als gut zu machen ist viel größer; es wäre ein "High-Risk-Low-Reward"-Situation.


    Die einzige interessante Handlung wäre mit einem Plot-Twist a lá Christopher Nolan - verschiedene Rückblenden von Joker und am Ende ist nicht ersichtlich, welche Geschichte nun stimmt oder ob überhaupt eine davon wahr ist.
    Zum Beispiel die Umsetzung der Erzählung vom Joker in "The Dark Knight", damit die Charakterentwicklung deutlich wird ohne aus dem Joker eine greifbare Figur zu machen.

    Zum Thema Heath Ledger:
    Die Synergie war einfach brutal der stark, der Film mit seinem Drehbuch und Regie sowie die schauspielerische Leistung seitens der Charaktere ist bis heute absolute spitze. Der Film ist durchschnittlich bei Kritikern oder Ranglisten unter der Top 10 oder Top 5 und dabei glänzt Heath Ledger nochmal heraus. Es kann solange keiner an die kontextbezogene Leistung eines Heath Ledger´s als Joker herankommen, wenn der Film nicht annähernd so gut wie "The Dark Knight" ist - und bisher war es auch so.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Ich finde ehrlich gesagt die Idee einer Vorgeschichte zum Joker eigentlich ganz cool. Wäre mal wieder eine Gelegenheit ein interessantes Charakterdrama im sinne der Dark Knight Trilogie zu erzählen. Ich hab nicht viele DC Filme gesehen, aber die, die ich gesehen habe endeten entweder in einer völlig übertriebenen Zerstörungsorgie (wie z.B. Batman v Superman) oder die Charakterwandlung war derart lächerlich, das man den ganzen Film nicht mehr ernst nehmen konnte (z.B. Suicide Squad).


    Klar, kann man jetzt argumentieren, das sind Superheldenfilme, deine Erwartungshaltung ist falsch. Aber Christopher Nolan hat es ja auch hingekriegt, dass Batman seine Superheldenwurzeln nicht verleugnet hat und man die Filme trotzdem ernst nehmen konnte.


    Das stößt mir nämlich auch bei Marvelfilmen sauer auf. Diese ganze Selbstironie und selbt wenn die Lage komplett beschissen für den Helden aussieht, er hat trotzdem immer noch 'nen lustigen Spruch auf den Lippen. Von daher hab ich schon Bock auf 'ne Originstory.


    Man muss es sich ja nicht anschauen, wenn man denkt, dass dadurch der Mythos einer Figur zerstört wird. Allerdings find ich, dass dieses Entmystifizierungselement ist ein Totschlagargument, was man quasi bei jedem Buch-/ Film- oder Fernsehcharakter benutzen könnte, der keine große Originstory hat. Klar, kann das nach hinten losgehen, aber wenn es ein Standalonefilm ist und das scheint Joker doch zu sein (korrigiert mich, wenn ich da falsch liege) hat es doch keine storyrelevanten Auswirkungen auf das DC Cinematic Universe. Da ist doch nach wie vor Jared Leto der Joker, oder nicht?


    Zudem wurde 1. Batmanfilm von 1989 wird doch eigentlich auch schon ein bisschen offenbahrt, wie der Joker vor seiner Zeit als Joker war. Und noch heute feiern viele Jack Nicholson als den besten Joker und keiner sagt, der Joker wurde da entmystifiziert.


    Klar, werden Prequels meistens gemacht, um noch mehr Geld aus der Kuh zu melken, aber trotzdem kann dabei ja 'n ganz guter Film rauskommen. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Und wer würde denn nicht gern mehr über seine Lieblingsbösewichte erfahren? Ich z.B. würde es mega feiern, wenn es mal 'ne Originfolge zu Negan aus Walking Dead gäbe, aber das ist 'n anderes Thema.^^

  • Batman v. Superman, SuicideSquad oder der neuste Streich: Aquaman.

    Genau von diesen Filmen war ich echt enttäuscht. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass es auch anders geht und wundervolles Popkornkino gezeigt.


    Im Falle von Joker (2019) stehe ich mit gemischten Gefühlen da. Einerseits halte ich eine Verfilmung des Antagonisten für überflüssig und befürchte ähnliche Vermurksungen wie bei den oben genannten Filmen, andererseits bietet die Figur des Jokers vieles was man Verfilmen könnte.


    Zudem gibt es ja auch viele Geheimnisse bei dieser Figur. Wie ist sie so geworden und so weiter. Joaquin Phoenix erscheint mir auch als eine gute Wahl, kann ich mir sehr gut vorstellen.

  • Ich habe den Thread besucht um auch die Frage zu stellen, ob ich eine Geschichte die allein um Joker geht überhaupt will. Ich denke der Joker hatte immer den gewissen Zauber weil man nicht genau wusste wer er eigentlich ist und wo er herkommt.


    DC hatte in letzter Zeit massive Probleme mit den Drehbüchern und Produktionen. Ich glaube Suicide Squad ist einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe. Hoffentlich wird das hier mal nicht der Fall sein. Aber es sei gesagt, dass ich den neuen Look nicht gelungen finde und die grundsätzliche Idee des Films eher fragwürdig ist.


    Erstaunlicher Weise scheinen wir uns hier alle recht einig zu sein, hehe.

  • Hangover Regisseur für ein Standalone Superhelden/Bösewicht Film mhhhh.. ob das gut gehen kann? Joaquin Phoenix ist ein guter Schauspieler, keine Frage, ich mag ihn sehr als Charakterdarsteller, aber für mich verkörpert er jetzt nicht das Bild eines Jokers. Das erste Bild was auf Twitter rumging hat mich auch nicht sonderlich positiv gestimmt. Bis zum ersten Trailer will ich auch keine bösen Worte verlieren. Ich halte aber jetzt schon mal fest, dass ich kein Freund dieser ganzen Spin-offs bin.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Und hier der erste Teaser Trailer zum Film:



    ... und ich muss sagen der hat es in sich. In bin positiv Überrascht! Joaquin Phoenix wirkt bisher in seiner Rolle überzeugend, vorallem wenn er nicht im Kostüm ist kann ich ihn mir sehr gut als Joker vorstellen (glatt besser wie Health Ledger). Das ändert sich ein wenig wenn er in Schale geworfen ist (vermutlich weil ich noch immer so sehr in Ledger's Joker verliebt bin), aber das letzte Bild im Aufzug gefällt mir trotzdem sehr.


    Ich hoffe nur, dass die Geschichte gut gemacht ist und Substanz enthält. Die Verwandlung in den Joker sollte schockierend und doch glaubwürdig sein, seine Revanche an die Gesellschaft grauenvoll und seine Witze so schwarz und lustig wie aus einem Quentin Tarantino-Film. Vielleicht setze ich meinen Standart ein wenig zu hoch, hehe. Komm mal wieder runter, Moody! Aufjeden
    bitte nicht so ein Unsinn wie mit den letzten DC-Filmen wie z.B. Batman vs. Superman, Suicide Squad oder so was. Ganz ehrlich, seit 2016 hat es stark abgenommen. Es sollte es aufjeden Fall wert sein das Mysterium des Jokers zu begraben wenn man es schon tut. Der Regiesseur Todd Phillips scheint mit diesem Film auch neues Pflaster zu betreten, er ist größtenteils von seinen "The Hangover"-Filmen bekannt, die ich nicht sonderlich berauschend finde.


    Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß wohin die Geschichte des Films führen sollte... Ich kann mir schon sehr gut eine Fortsetzung vorstellen, in der Joker in das Arkham Asylum gebracht wurde und es schaft allein mit seiner manipulativen Zunge seine Psychologin 'Harley Quinn' ihn bei einem Ausbruch zu helfen. Ich denke da an Szenen von 'Das Schweigen der Lämmer' in dem Joker, trotz allen Bemühungen, die Macht im Gespräch bei sich behält. Wäre definitiv interessant zu sehen.


    Wer weiß, vielleicht ist es sogar einen Besuch im Kino wert. :)

  • Sehr interessanter Trailer. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass die Geschichte (für mich persönlich) sehr interessant sein kann. Ich lieber den Joker als Charakter. Umso schöner finde ich es eine Vorgeschichte als Film von ihm zu bekommen.

    Natürlich tritt Joaquin Phoenix in große Fußstapfen, nach Heath Ledger (Jared lasse ich mal bewusst außen vor). Aber der Trailer weckt großes Interesse und scheint der erste DC-Film zu sein, nach Dark Knight Rises, auf den ich wirklich gespannt sein kann.

    Aber ich glaube DC steht auch in der Bringschuld, von daher erwarte ich auch einen guten Film. Potenzial hat die Geschichte allemal.

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    Leben ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Hab ich doch gleich gesagt.

    Joaquin Phoenix ist eine gute Wahl, da er interessant genug ist und ein echt guter Schauspieler.

    Und den Trailer find ich auch toll. Ich gehe in den Film.

  • Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß wohin die Geschichte des Films führen sollte...

    Das frage ich mich gerade, nach dem anschauen des Trailers, auch ein wenig. Irgendwie ließ der Trailer gänzlich Szenen von Joker als kriminelles Genie vermissen. Die gezeigten Ausschnitte zeigen, wie er scheiße behandelt / verprügelt wird und sich dann ein wenig verrückt aufführt, aber viel mehr konnte ich dem Trailer nicht entnehmen. Ist der Typ nun bloß ein frustrierter, leicht gestörter Clown? Oder doch ein psychopatischer Schwerstkrimineller, der die Unterwelt von Gotham City völlig neu definiert und aufmischt?


    In dieser Hinsicht hat der Trailer ein wenig für mich geschwächelt. Aber am Ende ist es ja lediglich ein Trailer, und vllt. wollte man einfach nicht so viel vorwegnehmen. Ich bin trotzdem ziemlich interessiert an dieser Geschichte, vor allem da ich seit Heath Ledgers Joker ein unheimlicher Fan von diesem Charakter bin. :woot2:

  • Aber am Ende ist es ja lediglich ein Trailer, und vllt. wollte man einfach nicht so viel vorwegnehmen. Ich bin trotzdem ziemlich interessiert an dieser Geschichte, vor allem da ich seit Heath Ledgers Joker ein unheimlicher Fan von diesem Charakter bin. :woot2:

    Genauer gesagt ist es der erste Teaser Trailer. Dieser soll auch noch sehr kryptisch sein und nicht viel verraten. Stelle dich noch auf 2-3 Trailer ein, die dann aber die gesamte Story enthalten. :D


    Nach meinen Erfahrungen reicht ein Teaser meist völlig aus. Die folgenden Zusammenschnitte verraten dann meist viel zu viel. Erinnert mich an The Revenant, bei dem mich der Teaser nicht mehr losgelassen hat, ich aber trotzdem auf die Trailer verzichtet hab. Nach meinem einer besten Kinobesuche überhaupt, habe ich die restlichen Trailer nachgeholt und es war für mich sofort klar, dass es die richtige Entscheidung war.


    Ja, der Teaser zeigt was diesen Aspekt angeht eigentlich kaum was. Ich denke, genau das macht ihn noch so interessant. Oder der große actionreiche Höhepunkt als Kriminalboss seiner Karriere findet erst im nächsten Film statt, wer weiß? :D

  • Regisseur Todd Philips verriet auf seinem Instagram Profil, dass der Film in den Vereinigten Staaten ein R-Rating bekommen wird, also ab 17 freigegeben sein wird. Vermutlich wird daher der Film hier in Deutschland dann ab 18 Jahren sein.

    Mh. Hoffe mal das es nicht edgy wird. Düstere und ernste Brutalität driftet halt sehr schnell ab. Der Ton muss da schon stimmen, andernfalls ist es sehr erzwungen..



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Uh, wow! Das wundert mich sehr. Was Gewalt angeht, haben die da drüben ja eigentlich eine Medienkultur die so gut wie alles durchwinkt. R-Ratung nur da durch? Vielleicht doch eher wegen böser nackter Haut und Schimpfwörtern? Wer weiß! Ich bin aufjeden Fall gespannt. Das Rating sagt noch nicht viel über den Film aus. Düstere Geschehnisse und Ideen kann man schließlich auch sehr gut implizieren. Ich bin gespannt!

  • Der finale Trailer für in Oktober anlaufenden Film ist draußen:



    Wow. Joaquin Phoenix geht in der Rolle voll auf. Man merkt schon sehr, dass die Rolle vom Regisseur auf Phoenix zugeschrieben ist.



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