Dekubaum

  • Ich wundere mich eigentlich dass es keinen Thread zum Dekubaum gibt, dabei blieb mir dieser simple Dungeon so gut im Gedächtnis, sowie natürlich der nette alte Baum selbst.
    Der Dekubaum wahr extrem einfach als Dungeon, jedoch finde ich es eigentlich supergelöst in OoT das Spiel mit einem ganz einfachen Übungsdungeon zu beginnen, denn für den Fall dass man weniger Erfahrung mit Zelda hat kann das nicht schaden.
    Man wurde mit ganz elementaren Dingen schon vertraut gemacht. Blöcke verschieben, Fackeln mit einem Dekustab anzünden, Skulltulas, Schalter, das Schild zum Zurückwerfen von Geschossen verwenden, viele verschiedene kleine Dinge die man später immer wieder brauch. Deswegen fand ich es als ersten Dungeon zum Einstieg Ideal, gleiches gilt auch für den Boss. Gohma ist der einfachste Boss in allen 3D-Zeldas genau wie der Dungeon wohl der leichteste überhaupt ist, aber wie gesagt in dem Fall ist es gut gelöst. Außerdem macht der Dungeon dennoch Spaß finde ich.
    Den guten Baum fand ich auch von außen eigentlich schick, aus dem einfachen Grund dass es ein Baum ist.


    Wie findet ihr diesen einfachen Einstiegsdungeon?

  • Ja, er war wirklich viel zu einfach und ist auch teilweise in weniger als einer Viertelstunde zu lösen. Die Rätsel waren ganz ok, irgendwann war er leicht nervig, aber nicht, dass ich mich aufgeregt hätte, denn für Anfänger ist aber eben gut, um alles so kennenzulernen. Gohma bemängele ich aber eindeutig, denn für einen Boss war er viel zu einfach, auch wenn man ihn schon in der ersten Stunde des Spiels herausfordert.
    Bei Master Quest wurde der Deku Baum schon besser gemacht, da bin ich sogar auch fast gestorben :D

  • Der Dekubaum war meiner Meinung nach der perfekte Einstieg und eine gute Vorbereitung auf das, was den Spieler noch so alles erwarten wird. Die Rätsel waren wirklich simpel, aber dennoch gut gemacht, so lernte man gleich den Nutzen und den Umgang mit den ersten Items die einem zur Verfügung stehen.


    Gohma gefiel mir als Endgegner auch gut, zwar hab ich eine Spinnenphobie die auch bei Videospielen wirkt, trotzdem war eine Spinne als Boss in einem Baum sehr passend. Der Kampf selbst war für den Anfang weder zu leicht noch zu schwer, so konnte man auch als Neueinsteiger alles ganz gut hinbekommen.


    Nett fand ich auch die Geschichte dahinter, wenn man das Spiel zum ersten Mal spielt und nicht weiß was passiert, hat man wirklich das Gefühl sich beeilen zu müssen, damit der Dekubaum schnell von seinem Leiden befreit wird. Dass man es am Ende doch nicht schafft ist umso trauriger und hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, man wusste ja wie wichtig der Baum für den Wald und die Kokiris ist.

  • Tatsächlich es gab bisher noch kein Thread für den Deku-Baum! Ich finde wie bereits erwähnt das er zu leicht ist, aber dafür bietet er ein guten Einstieg in das Spiel. Man wird mit der Spielmechanik vertraut gemacht, bekommt ein Gespür dafür wie man Gegner anvisiert, springt, taucht, rennt und einen Boss gegenüber steht. Selbstverständlich ist es noch im geringen Niveau, aber wäre auch frustrierend wenn der erste Dungeon ein schon zur Weißglut treibt. :p
    Was ich besonders gelungen finde ist, das man den Dungeon gar nicht erst suchen muss. Man wird direkt zu ihm hinein geführt und wird auch mit seiner Hauptaufgabe vertraut gemacht. Es gibt viele andere Zeldas da sucht man erst mal eine Weile bis man überhaupt den ersten Dungeon gefunden hat.
    Auch die Musik hat etwas sehr magisches und tiefes. Und bei dem was sich alles im Deku-Baum befindet muss man sich fragen, was isst er alles. :P



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Der Deku-Baum war ein sehr zweckmäßiger, abwechslungsreicher Dungeon in dem man sofort die gesamte Spielmechanik einsetzen muss um ihn zu meistern und auch die Atmosphäre in dem alten, ausgehöhlten Baum war eigentlich ganz gut rübergebracht.


    Trotzdem denke ich dass das Bauminnere schlechter dargestellt worden ist als Jabu-Jabus Bauch. Ich kann jetzt nichtmal mehr sagen was mich gestört hat aber ich hätte mir das innere etwas realistischer und holziger gewünscht, der Tempel erinnert mich bis auf den Hauptraum eher an eine Höhle. Eigentlich passt das ja auch weil der Großteil im Wurzelwerk liegt, trotzdem hätte ich mir mehr "holzige" Räume gewünscht.


    Vom Schwierigkeitsgrad und auch von der Länge her fand ich den Deku-Baum auch etwas zu leicht und zu kurz, wobei das natürlich auch Sinn macht weil man in OoT fast sofort im Tempel landet wo man bei anderen Zelda-Spielen erst noch länger die Möglichkeit hat sich an die Steuerung zu gewöhnen.


    Ich hab mich schon immer gefragt ob die toten Überbleibsel vom Dekubaum später mal den Verbotenen Hain oder Tanntopia darstellen sollen.

  • Der Deku-Baum ist ein wirklich einfacher Dungeon. Er ist so einfach, dass ein Spieler, der ihn gut kennt, vielleicht nicht länger als 20 Minuten braucht, um ihn durchzubekommen. Deshalb fand ich ihn, als ich ihn heute durchgespielt habe, nicht besonders schwer. Er hat mich sogar etwas gelangweilt.
    Dann wäre da noch Gohma. Das einzige schwierige an ihn ist vielleicht, dass ein Spieler nicht bemerkt, dass er in der Ego-Perspektive zur Decke sehen muss, damit der Kampf anfängt. Aber sonst ist Gohma, besonders mit Deku-Stäben, sehr schnell zu besiegen.

  • Der Dekubaum ist ein sehr leichter Dumgeon. Vielleicht fast schon zu leicht, auch wenn es der erste Dungeon ist. Ich habe ihn beim ersten Mal durchspielen innerhalb einer Viertelstunde geschafft.Die Rätsel waren schnell zu lösen und der Boss, Gohma war schnell zu meistern. Vom Design her war der Dekubaum sowohl inmen, als auch außen sehr Hübsch. Ein "netter" Dungeon.

  • Ich finde ihn einfach viel zu einfach und bin der Meinung, dass auch ein erster Dungeon nicht zum üben ist.
    Man soll vorher reinkommen und nicht den Dungeon als Tutorial benutzen.
    Der Deku-Baum ist einfach zu linear und Gohma ist auch viel zu leicht.
    Die Atmosphäre kann ich jedoch loben und auch die Musik passt hier.
    Die einzige Entschuldigung ist, dass er selbst für den ersten Dungeon sehr sehr früh kommt und man nicht soviel Story etc. davor hat.


    Er is ok aber im Vergleich zu den restlichen Dungeons stinkt er einfach ab.

  • Ich finde den Deku-Baum gut. Er ist natürlich einfach und dient, wie bereits jedem klar ist, gleichzeitig als Tutorial. Das macht Ocarina of Time zu einem sehr einsteigerfreundlichen Spiel. Die Idee dahinter finde ich gut, in einem Dungeon muss es nicht immer gleich zur Sache gehen. Ich persönlich sehe den Deku-Baum aber auch nicht als richtigen Dungeon, sondern als kleine Einleitung in die Spielweise in Zelda, was man dann in der Story als Prüfung betitelt hat. Man lernt wichtige Funktionen des N64-Controllers und Links Grundfähigkeiten kennen und löst einfache Schiebe- und Schalterrätsel.


    Besonders gefällt mir die Musik, sie strahlt eine solche Ruhe und Tiefe aus, so einen Frieden, obwohl im Deku-Baum kein Frieden herrscht. Aber gerade wegen den hohl wirkenden Räumen passt sie sehr gut.


    Gohma ist ganz in Ordnung. Er ist natürlich, genauso wie der Rest des Labyrinths, kaum eine Herausforderung, wenn man sich geschickt anstellt, braucht man kaum eine Minute, aber die Entwickler wollten ja, wie man am Rest des Spiels sehen kann, auch absoluten Anfängern in Zelda oder in Videospielen die Chance geben, einen Einstieg zu finden und den anfangs schwierigen Umgang mit dem N64-Controller zu üben. Als Anfänger braucht man für das Labyrinth sicher auch etwas mehr als ein Fortgeschrittener. Insofern ist es auch völlig in Ordnung, dass Gohma (für uns) einfach ist. Dennoch hat mir das Setting und die Atmosphäre im Bossraum gefallen, dadurch wird Gohma zumindest furchteinflößend. So gesehen ist Gohma schon beeindruckend gewesen, einer der eindrucksvollsten Endgegner im Spiel.


    Auch die Story ist gut gemacht, der Beschützer der Kokiris sieht sich mit seinem Tod konfrontiert und man erfährt früh über die Geschehnisse um Hyrule und Ganondorf. Die Kokiris sind anschließend der Schutzlosigkeit ausgeliefert und man begibt sich in ein neues Land weg von der Heimat.


    Alles in allem ein schöner Dungeon, der zwar kurz und einfach, aber zweckvoll und in manchen Punkten beeindruckend ist.

  • Ach, der Dekubaum :love: Mein erster 3D-Dungeon der Zelda-Reihe. Ich habe mich wahnsinnig schwergetan, obwohl er ja echt sowas von leicht ist xD Hing auch damit zusammen, dass ich die Tutorial-Schilder nicht gelesen hatte und damit nichts von Anvisieren wusste (das gabs bei LA ja nicht). Gohma war damit echt schwer :D.
    Das Design gefällt mir total. Hatte zuerst was ganz kleines erwartet und dann ist der Baum innen so groß. Klasse. An wirkliche Rätsel erinnere ich mich gerade gar nicht. Ach doch, es gab was, wo man einen Block schieben musste. Und die Stelle, wo man von oben auf das Netz springen muss, damit es reißt und man ein Stockwerk tiefer kommt. Das habe ich ja ewig nicht gecheckt xD
    Wie bereits gesagt, hatte ich anfangs mit Gohma große Schwierigkeiten. Der Raum in dem Gohma lebt finde ich aber toll gestaltet, mit diesem Nebel am Boden. Sehr atmosphärisch.


    Insgesamt also ein schöner Einstiegsdungeon, der Neulinge nicht überfordert.

  • Zitat

    Wie findet ihr diesen einfachen Einstiegsdungeon?


    *murmel* Abgesehen von den Skulltullas an jedem zweiten Klettergestrüpp... den recht karg gesähten Herzen... und diesem Spinnennetz-Rätsel wo man durch fallen nichts bewirkt aber durch eine Fackelrolle ... und Gohma die allein mit dem Kokirischwert übelst ist...
    ja da war der Dungeon einfach. :D


    Tatsächlich hab ich bis heute eine irre Angst vor diesem Einstiegspart. Nicht mehr so sehr vor Gohma, wenn man die Schwachstelle erstmal kennt und gut timed ist die ja schnell hinüber, aber ich bin kein 3-Herz-Runner. Ich liebe es da ein wenig Luft zu haben... nur bekommt man in dem Remake vom 3DS seltsamerweise nur noch Munition, kaum Herzen. Für mich ist der Dungeon daher irgendwie wesentlich schwerer geworden, als beim ersten Mal. ^^'


    Und ich hab eine furchtbare Abneigung gegen Skulltullas. Daher gehört der Dungeon auch zu denen, die ich am liebsten mit geschlossenen Augen und Sternchen-Modus... ähm... naja, durchflitzen würde. So quäl ich mich eben immer durch und hab die schönen folgenden Tempel im Hinterkopf. ^^

  • Ohhh, ich war so traurig, als er am Ende gestorben ist !!!
    Aber es war einfach so krass gemacht, mit der Farbe des Baumes, die sich dann geändert hat, also ich habe ihn ziemlich lieb gewonnen und ich fand es ziemlich cool in ihm drin zu sein und die Spinnen zu besiegen :D

  • Ich mag den Deku-Baum, sowohl als Dungeon als auch einfach so. Als erste große Herausforderung bereitet er den Spieler auf den späteren Spielverlauf vor. Es wird sehr viel erklärt und ich finde dass es einige Aufgaben gibt, die für Anfänger nicht ganz so einfach sind (entweder weil die Steuerung noch ungewohnt ist und/oder manche Dinge erst herausgefunden werden müssen). Im Kompassraum gibt es z.B. drei Emporen über die man innerhalb eines Zeitlimits springen muss und wer noch nie ein Holzauge gesehen hat, weiß womöglich auch erst einmal nichts damit anzufangen. Selbst nach zig Spieldurchläufen gehe ich immer wieder gerne in den Deku-Baum, was bestimmt an seiner Athmosphäre und der abwechslungsreichen Umgebung liegt (es hat mittlerweile etwas heimeliges, was bestimmt auch an der entspannenden Musik liegt).


    Am liebsten mag ich natürlich den Hauptraum mit dem geheimnisvollen Spinnennetz am Boden. Die Idee, dass einem die verrückten Laubkerle Tipps geben fand ich auch total nett (gefiel mir viel besser als diverse sachlich/mechanisches Tutorials). Die Feenschleuder als Dungeonitem ist eine sehr nützliche Waffe, die vielfältig eingesetzt werden kann und auch wenn die Skulltulas ein wenig nervten, so passen sie doch perfekt dazu. Der Deku-Baum ist meines Wissens der einzige Dungeon ohne Miniboss, es sei denn die Ghoma-Babys sind welche (dann ging das aber immer unbemerkt an mir vorüber). Schön fand ich es auch, dass dort ein Geheimnis gab, das nicht gleich gelöst werden konnte (sondern man im späteren Spielverlauf nochmal zum Deku-Baum zurückkehren musste). Auch wenn er zu den einfacheren Quests gehört, so hat der alte Wächter der Kokiri doch einige Überraschungen in petto.


    Während meinem ersten Kampf gegen Ghoma hatte ich wirklich ordentlich Angst. Man kommt in diesen riesengroßen, dunklen Raum, am Boden sieht man Nebelschwaden und hört dieses verdächtigte Rascheln, ohne etwas zu sehen. Ich bin ewig nur im Kreis gelaufen, weil ich nicht wusste was ich tun soll (stehenbleiben wollte ich nicht, weil mir das zu gefährlich erschien). Dann probiert man notgedrungen doch irgendwann verschiedene Dinge aus und es folgt die Szene mit dem drehenden Auge (die schon irgendwie legendär ist). Ghoma ist schnell besiegt, allerdings ist sie dennoch ein stylischer Feind.


    Und dann das Ende *schnief*: Alles ist überstanden und was passiert ... der Deku-Baum stirbt. Das war beim ersten Spiel irgendwie eine derbe Enttäuschung (nach dem Motto "Ätsch warste doch nicht schnell genug") und ich fands auch sehr traurig. Aber die Geschichte geht logischerweise weiter und in einigen (Spiel)Jahren wird man an diesem Ort ja auf wunderschöne Art und Weise überrascht (was die Trauer über den Verlust des Deku-Baumes ein wenig lindert). Der Deku-Baum ist ein guter Einstieg in die wunderbare Welt von OoT.

  • Spiel: Zelda Ocarina of Time; Konsole: Nintendo 3DS

    Es war etwas überraschend als sich der Mund öffnete und der Dungeon sich im Inneren des Deku-Baumes erstreckt. Der Spieler bekommt einen ersten Eindruck von dem Spiel, aber wirklich überzeugend und dramatisch wird es nach dem Dungeon - die Geschichte um Ganondorf, die drei Göttinnen und das Ableben von diesem großen, alten Baum.
    Was mich ein wenig verwirrt ist die Tatsache, dass der Baum innerlich ziemlich hohl sein soll ... Naja ...

    Die Umgebung ist hervorragend gestaltet, überall Efeu oder Spinnweben und es wird einem das Gefühl vermittelt, dass diese unnatürlich und gefährlich sind. Viele Elemente wie die Gohma-Babys, Skulltulas, Dekuranha und Laubkerle haben ein parasitäres Erscheinungsbild und der Eindruck einer schwebenden Gefahr für den Baum wird massiv verstärkt.
    Optisch bietet der Baum viele schöne Facetten, eine sättigende braun-grüne Mischung und leise Melodie spiegeln das Thema hervorragend wieder.

    Für einen Einstiegsdungeon ist der Deku-Baum passend gemacht, eine angemessene Größe, einige leichte Rätsel und schwache Gegner, die einen mechanischen Einstieg in das Spiel ermöglichen. Mir gefällt die Balance zwischen Vielfalt der Aufgaben und die reale Gesamtgröße. Positiv hervorheben möchte ich die Häufigkeit, bei der Schleuder, Schild und Deku-Stab benutzt werden müssen um im Dungeon voranzukommen.

    Das Spiel macht in Sachen Qualität bei Gohma einen Satz nach hinten, um Anlauf zu nehmen. Insgesamt wirkt der dunkle mit Spinnweben überzogene Bossraum unheimlich parasitär und gibt dem Ganzen eine Portion Glaubhaftigkeit. Als Link den Raum betritt, lediglich Geräusche wahrnimmt und die Kameraperspektive zuerst verhalten bleibt, baut sich ein Spannungsbogen auf. Der Boss wird hier sehr stark in Szene gesetzt - Gohma ist sehr detailliert gestaltet, farblich perfekt getroffen und harmoniert mit der ganzen Umgebung, Die Phase der Eiablage gibt der gesamten Kulisse noch einen Ekel-Faktor. Der Kampf an sich ist eher durchwachsen und Gohma stellt für viele Spieler ein Austesten der Spielmechaniken dar, jedoch ist die Mischung aus Schleuder und Deku-Nüssen etwas zu stark.

    Ein gelungener Dungeon, der optisch authentisch gestaltet wurde, der die ersten Spielmechaniken schön näher bringt und die Geschichte perfekt einläutet. Gohma als Parasit ist sehr glaubhaft umgesetzt, hätte jedoch vitaler sein können.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

    Einmal editiert, zuletzt von Gravost ()

  • Für mich ist der Dekubaum aus Ocarina Of Time noch immer DER Dekubaum. Sein aussehen, mit seinen Augebrauen und Schnauzer sind sehr ikonisch. Leider ist dieser Look mit TWW (wo er etwas dümmlich aussieht) und BotW (wo er etwas langweilig aussieht) verloren gegangen.


    Der Dekubaum wirkt sehr weise, gelassen, behütend und trotzdem irgendwie unheimlich. Vorallem wenn er seinen Mund öffnet um Link Beitritt zu gewähren und wie Gravost schon abgesprochen hat, ist dieser Moment irgendwie überraschend. Trotzdem hat er seine Schwäche und ist bereits durch Ganon infiziert worden. Wirklich eine gelungene Figur. Der Tod des Baumes ist auch überraschend und gibt der Handlung eine düstere Stimmung. Eine gute Entscheidung, vorallem mit dem kleinen Hoffnungsschimmer im Form des Sprößlings im späteren Verlauf des Spiels!


    Man fragt sich was der Baum wohl schon alles erlebt hat und welche bedeutenden Figuren nach Rat gefragt haben. Wie viele Tage und Nächte sind schon verflogen seit dem er dort in diesem verlassene Ort steht? Waren die Kokiri schon immer für den Baum da?


    Weil Gravost öfter von Parasiten geschrieben hat, fällt mir gerade auf, dass man den Fluch der auf ihm liegt etwas dramatischer gestalten hätten können. Genau in diesem Moment, wenn er von seinem Schicksal berichtet, hätten Blätter hinabschweben können und ein Goroma-Abkömmling fällt herunter und Link muss diesen in einem Kampf besiegen. Es hätte die Ernsthaftigkeit der Situation nochmal unterstrichen können und die Infizierung verstörender.


    Das innere des Dekubaums als Dungeon finde ich auch sehr gelungen! Eine angenehme Länge für Anfänger, leichte Gegner und auch ein leichter Boss. Das wichtigste haben andere User in dem Thread bereits dazu gesagt. Trotzdem habe ich gleich 3 Anmerkungen zum Dungeon:


    • Das Spinnen-Netz Rätsel ist definitiv cool und auch sehr ikonisch. Mir stellt es nur die Frage ob es die richtige Entscheidung war so etwas in das erste Dungeon des Spiels einzubauen. Zwar kamen scheinbar die meisten mit diesen Rätsel klar. Trotzdem ist es meiner Meinung nach für Anfänger etwas ungeeignet. So kann man bereits von ungenügender Höhe auf das Netz hinabspringen und es tut sich nichts. Mögliche schlussfolgerung wäre, dass diese Strategie nicht effektiv sei. Dazu kommt, dass man sehr leicht das Netz verfehlen kann. Sprünge zu steuern und einzuschätzen ist nicht so einfach. Dazu kommt, dass wenn ich mich nicht irre so ein Rätsel nicht nochmal wiederholt wird. Eine Lernsituation für das folgende Spiel ist es somit nicht!
    • Der Raum mit dem Wasser in dem man hineinfällt, nachdem man das Spinnen-Netz zerstört hat, ist verwirrend. Es gibt nicht nur eine weitere Plattform die man nicht erreichen kann aber ein wenig danach aussieht, sondern das worauf ich eigentlich hinaus wollte: Der Boden unterm Wasser den man zum gehen nutzen kann ist nicht so gut ersichtlich und kann einen Anfänger verwirren. Kann sein, dass das in der 3DS-Version ein wenig verbessert wurde, keine Ahnung.
    • Das Zahlen-Rätsel der Deku-Drillinge ist auch sehr gelungen, aber für das Spiel eher ungewöhnlich. Für Anfänger eventuell frustrierend wenn sie den Text überlesen haben. Wäre vielleicht sinnvoller gewesen dieses "Rätsel" im späteren Spielverlauf einzubauen, oder?
  • Für mich ist der Dekubaum aus Ocarina Of Time noch immer DER Dekubaum. Sein aussehen, mit seinen Augebrauen und Schnauzer sind sehr ikonisch. Leider ist dieser Look mit TWW (wo er etwas dümmlich aussieht) und BotW (wo er etwas langweilig aussieht) verloren gegangen.

    In BotW taucht der Deku Baum auf??? Wo?

    Das muss mir völlig entgangen sein :/


    Der Deku Baum hat irgendwie was ehrfürchtiges an sich. Man zollt ihm irgendwie Respekt ein. Obwohl er ja einem freundlich gesinnt ist, möchte man das dies auch so bleibt und ist darauf bedacht ihm jeden Wunsch zu erfüllen.


    In OoT ist man sofort besorgt aufgrund der Tatsache, dass die Kräfte an ihm zerren und man möchte ihm sofort helfen. Das war auch immer meine Motivation direkt beim ersten Dungeon. Mit jedem besiegten Gegner hatte man das Gefühl, dem Deku Baum ein Stück geholfen zu haben.


    Nach dem Dungeon dann die Ernüchterung. Es wäre zu spät, der Baum stirbt. Und die Folgen daraus sind sofort zu sehen. Das unterstreicht nochmal wie wichtig der Baum für den Kokiri Wald war.


    Spätestens jetzt erkennt man den Ernst der Lage und fühlt sich irgendwie mitverantwortlich und kann sich dem Schicksal auch nicht mehr entziehen.


    Irgendwie musste ich damals als ich mit meiner jetzigen Frau Avatar im Kino sah und der Baum des Lebens vorkam, sofort an den Dekubaum denken. Versinnbildlicht Dieser ja auch Hüter des Waldes zu sein.

  • In BotW taucht der Deku Baum auf??? Wo?

    Das muss mir völlig entgangen sein :/

    Wenn dir das entgangenen ist, weißt du nicht wie man Waffenslots erweitert, wo das Masterschwert ist, sämtliche qualitativen Nebenquests (die ja selten sind) hast du verpasst und Hauptsequenzen ebenfalls.


    Ich tippe eher darauf, dass er bei dir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, was mich jetzt nicht überrascht. Ist ein Zeichen der Qualität der Darstellung des Dekubaums innerhalb von BotW.

  • Dr.Clent

    In The Legend of Zelda: Breath of the Wild befindet sich der Deku-Baum in dem Wald der Krogs, dort bewacht er das Bannschwert.

    Moody™

    Zitat

    weißt du nicht wie man Waffenslots erweitert, wo das Masterschwert ist, sämtliche qualitativen Nebenquests (die ja selten sind) hast du verpasst und Hauptsequenzen ebenfalls.

    Waffenslots erweitern und Deku-Baum?
    Sämtliche qualitativen Nebenquests?

    Also der Baum hat sicherlich eine gewisse Aufgabe in BotW, aber mir ist die Darstellung doch zu drastisch dargestellt - vermittelt mir den Eindruck als wäre der Deku-Baum die zentrale Rolle im Spiel

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Waffenslots erweitern und Deku-Baum?
    Sämtliche qualitativen Nebenquests?

    Also der Baum hat sicherlich eine gewisse Aufgabe in BotW, aber mir ist die Darstellung doch zu drastisch dargestellt - vermittelt mir den Eindruck als wäre der Deku-Baum die zentrale Rolle im Spiel

    Naja, wo erweitert man Waffen- und Ausrüstungsslots? Direkt neben dem Deku-Baum. Wo befindet sich die Prüfung des Schwertes und mehrere weitere Nebenquests die im Wald der Krogs stattfinden? Direkt neben dem Deku-Baum. Dazu kommt noch, dass 1-2 Erinnerungen am Masterschwert, direkt neben dem Deku-Baum stattfinden. Klar, er ist keine zentrale Rolle im Spiel (so gesehen könnte man meinen hat kaum ein Ort eine zentrale Rolle im Spiel abgesehen vom Schloss und dem Plateau), aber wenn man BotW spielt sollte man den Dekubaum nicht verpassen. Er gehört zu den Inhalten die nicht nochmal irgendwo im Spiel zu finden sind und hat deutlich mehr Bedeuting wie die x-te schwierige Kampfprobe.

  • Ahhhhh ok


    Ja also ich hatte die ganze Zeit überlegt und mir war auch klar, dass er wenn dann beim Master Schwert sein muss.


    Mir fehlen tatsächlich noch ein paar Erinnerungen und vielleicht ist eine maßgebliche dabei.


    Das Master Schwert habe ich und habe auch etliche Stunden mit den Prüfungen verbracht aber an den Baum kann ich mich wirklich nicht erinnern. :huh:


    Ich habe in Erinnerung, daß da jemand mit mir spricht wenn ich das Schwert ziehen möchte aber habe diese Stimme nicht wirklich mit dem Deku Baum in Verbindung gebracht. Ja ich denke er hat einfach keinen bleibenden Eindruck hinterlassen!


    EDIT:


    So gestern nochmal in den Wald der Krogs (Aka Kroghausen) und ja klar da steht ganz deutlich der Deku Baum. Wie konnte ich den denn vergessen??????


    Also ich denke ich habe mich nie bewusst mit ihm unterhalten, bin gestern das erste Mal vom Masterschwertsockel links den Weg hoch zu ihm. War ansonsten nur unten bei den Krogs also im Baum drin.


    Zudem ist es schon etwas her als ich das Master Schwert aus dem Sockel hob (Mit genau 13 Herzen) und die Schwertprüfungen Anfänger und Fortgeschritten absolvierte. Darauf schiebe ich das jetzt einfach mal ;)