Disneys Gummibärenbande


  • Einst galten die Großen Gummibären als weises Volk, welches über eine hochentwickelte Zivilisation verfügte. Doch die Menschen neideten den Großen Gummibären ihre Hochkultur. Schließlich vertrieben sie die Gummibären, bis diese gezwungen waren, auf einen Kontinent zu fliehen, den die Menschen nicht erreichen konnten...

    Doch im Königreich Dunwyn gibt es noch eine kleine Siedlung, in denen bis heute Gummibären hausen: Gummi Glen! Diesen Ort erreicht eines Tages der junge Knappe Cavin, der fest daran glaubt, dass die Gummibären nicht nur eine Legende sind. Gemeinsam mit ihnen stellt er sich mutig Herzog Igzorn und dessen Armee von Ungeheuern, die Dunwyn erobern wollen!



    1985 lief diese Serie in den USA an und kam auf stolze 6 Staffeln. In der Serie begleitet man die kleine Gruppe, bestehend aus sechs Gummibären, dabei, wie sie gegen Ungeheuer kämpfen, Dunwyn beschützen und immer wieder nach einem Weg suchen, um die Großen Gummibären zu kontaktieren.


    Die Gummibärenbande war eine sehr schöne Serie. Ich mochte immer Zummi Gummi, den Zauberer am liebsten und fieberte stets am meisten mit, wenn die kleine Bande auf Überreste ihrer Ahnen stießen oder sogar andere Gummibären trafen. Dabei fand ich die alten Ruinen der Großen Gummibären immer sehr interessant und hätte mir gewünscht, dass man mal den Ort erreicht hätte, an dem die Großen Gummibären später lebten. Meiner Erinnerung nach, wurde dies aber nie aufgelöst...


    Gummibären hüpfen hier und da und überall... Wie fandet ihr die Gummibären? Habt ihr fröhlich mitgehüpft oder habt ihr lieber umgeschaltet?

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Tatsächlich mochte ich die Serie überhaupt nicht, weil mir die ganzen Bären unsympathisch waren und mir irgendwie vieles vorkam, als wäre es von den Schlümpfen abgekupfert. Und die mochte ich schon nicht sonderlich.


    Aber anscheinend kann ich mich nicht wirklich an die Inhalte erinnern, denn das mit den Ahnen wusste ich schon gar nicht mehr… aber früher wirkte es eben wie eine Kopie auf mich, was aber tatsächlich eher mit den Charakteren zusammenhing und auch dem Saft? Da gab’s auch einen bei den Schlümpfen oder so.

  • Bei dem Saft dachte ich eher immer an Asterix und Obelix, denn bei den Schlümpfen gab es keinen magischen Saft - jedenfalls kann ich mich da an keinen erinnern... Auch hielt ich die Gummibären nicht für abgeschaut bei den Schlümpfen. Aber schon interessant, wie da so die Ansichten und Empfindungen auseinander gehen. Ich mochte die Serie, aber dennoch blieben Ducktales und Darkwing Duck stets ungeschlagen im Vergleich.

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Ich würde nicht behaupten, dass meine Erinnerungen daran super klar sind - deswegen kann es durchaus sein, dass das mit dem Saft mal in einer Folge eine Rolle in Schlümpfe gespielt hat und ich das in Erinnerung hatte/habe. Die Konstellation der Bärchen/Schlümpfe war aber wirklich extrem ähnlich - wobei es in Serien ja oft dieselben Stereotypen gab, aber ich musste bei dem grummeligen Bär eben immer an den grummeligen Schlumpf denken usw.

  • An die Serie habe ich bis heute noch gute Erinnerungen. Ich habe sie als Kind richtig gerne geschaut, wenn sie irgendwo lief, weil ich sowohl den Stil als auch die Geschichten um die Gummibären gerne mochte. Ich habe auch die deutschen Synchronsprecher gut in Erinnerung und fand sie wirklich treffend, es passierte mir danach immer wieder, dass ich die Stimme in irgendeiner andere Serie hörte und dann sofort dachte "das ist Tammi oder Cammi".


    Es geht mir aber auch ein wenig wie bei den vielen anderen Serien meiner Kindheit. Es ist nun 20+ Jahre her, dass ich die Serie sah und zwischendurch kam es sicherlich mal vor, dass ich ein Intro auf Youtube sah oder mal daran dachte oder vielleicht sogar auch eine Folge hier und da sehen konnte, aber mit der Zeit vergesse ich auch viel und weiß nun auch nur mehr einzelne Szenen oder Themen. Eher sind mir die Charaktere wie Herzog Sigmund Igzorn (Nummer 9 in der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen) in Erinnerung geblieben. Ich fand nämlich auch, dass die Gegner in diesen alten Serien oft auch ihre Momente hatten, beispielsweise, wenn man in Folgen mehr über ihre Vergangenheit erfuhr oder sie den Guten auch mal halfen. Das machte die Feinde für mich immer sympathischer, weil man ein wenig auch sehen konnte, dass es eben Charaktere mit einer Motivation sind, die darüber hinausgeht, einfach böse zu sein des Bösen wegen. Zumindest habe ich das so in Erinnerung, kann sein, dass ich es heute bei einem neuerlichen Ansehen ganz anders empfinde.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #67: Ass Ventura

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    "Hat mal jemand ein Pfefferminz?"

  • Disneys Gummibärenbande habe ich sehr gerne geschaut und das Intro ist einfach Kult.

    Die Gummibären wurden auch in den Canon der 2017 Ducktales eingearbeitet, dort gelten sie als verschwundene Wesen um deren Saft es Kämpfe gab, im englischen musste da aber das Wort "Gummi" weichen, wegen Rechtslage in den USA bezüglich der Süßigkeiten.

    Die Grossen Gummibären oder "great Gummis" wie sie im englischen heißen hat man nie zu Gesicht bekommen, aber zum Ende der Serie können unsere Helden tatsächlich Kontakt aufnehmen und erhalten die Nachricht das die grossen Gummibären bald zurückkehren werden.

    In den letzten Folgen schafft Igzorn sogar den Gummibärensaft selber zu brauen. Jagt aber damit seine Maschinen in die Luft und der König hält die Bären weiterhin für einen Mythos.

    Eine tolle Serie die zwar einerseits einfach und lustig ist aber auch mal vor einigen dunkleren Themen nicht zurückgeschreckt ist.

  • SuperMario82

    In den Folgen, in denen Igzorn den Saft brauen kann, wird doch auch Gummi Glen von einer Termitenplage vernichtet, oder? Am Ende der Handlung sieht man auch Schiffe der Großen Gummibären am Horizont, die dann aber wieder abdrehen, wegen der Gefahr - soweit ich mich erinnern kann. Kann mich nur daran erinnern, dass das Ende sehr offen blieb. Jedenfalls irgendwie unbefriedigend :unsure:

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Ich-bin-Niemand genau der Gummi Glen wird vernichtet und es sieht danach aus das die Bären nach Ursalia ziehen. Eine alte Gummi Hauptstadt.

    Das Ende fand ich als Ende an sich auch nicht wirklich befriedigend, das hätte auch ein Auftakt für eine letzte Staffel sein können in der Damm die Grossen Gummibären zurück kommen würden.

    In den USA wurden danach noch zusätzliche Folgen ausgestrahlt, die aber chronologisch gesehen vor dem letzten 2Teiler spielen.

  • ♫ Gummibären, hüpfen hier und dort und überall. Sie sind für dich da, wenn du sie brauchst! Das sind die Gummibären! ♫



    Ich kann den Refrain bis heute auswendig. Aber damn, sonst kann ich mich echt an gar nichts mehr erinnern. Ich scheine die Serie als Kind zwar aktiv geschaut zu haben, doch im Gegensatz zu meinen Favoriten ist hier scheinbar nur noch das Intro hängengeblieben. Das Ironische ist ja, dass mir Gummibärchen als Süßigkeiten überhaupt nicht schmecken, weder damals als Kind, noch heute, wobei die aufgrund von Fructoseintoleranz spätestens jetzt so oder so vom Speiseplan geflogen wären.

  • Mir sind genau zwei Dinge in Erinnerung geblieben: Einmal das Intro, das einfach ein Ohrwurm ist. Außerdem das ich die Serie nicht mochte.

    Egal, wie oft ich diese sah im TV. Ich fand sie schlichtweg langweilig. Die Idee mit hüpfenden Bären, die ihre Kraft vom Saft bekamen, fand ich ebenso wenig ansprechend, wie alles was sie erlebten. Ich erinnere mich gut, dass die Enttäuschung, sobald die Sendung startete, immer groß war.

    Aber den Vergleich an die Schlümpfe und Asterix und Obelix kann ich durchaus nachvollziehen. Parallelen gab es ja. Beispielsweise ähnelte Zummi Papa Schlumpf, der alle Hände voll zu tun hatte mit den Jüngeren. War bei den Bären ja nicht viel anders.

  • Die Gummibärchen habe ich zwar geguckt, wenn sie liefen, aber so richtig ist der Funke nie übergesprungen, was hauptsächlich daran lag, dass mir die meisten Figuren einfach nicht sympathisch waren. Ich kann mich nur noch dunkel daran erinnern, aber vor allem die jüngeren Bärchen (insbesondere das gelbe) fand ich fürchterlich anstrengend und nervig.

    Mit den menschlichen Figuren konnte ich auch nicht viel anfangen.


    Und, auch wenn der Introsong ein schrecklicher Ohrwurm ist, den man tagelang nicht wieder aus dem Kopf bekommt, wenn man ihn mal gehört hat, mag ich ihn nicht.

  • Ich mag die Gummibärenbande total und ist wohl nach den Duck Tales meine liebste Disneyserie. Ich mag so unschuldige Fantasymärchenabenteuer und der Introsong ist wohl nach dem von Duck Tales, der beste der Disneyserien.

    Manchmal wenn ich schlafen gehe schau ich im Bett auf meinen Smartphone noch eine Folge Gummibären oder Southpark je nachdem wonach ich grad mehr Lust habe. XD

  • Ich finde die Serie süß. Als Kind sah ich sie eine Weile ziemlich gerne. Vor ein, zwei Jahren auf Disney+ nochmal reingeschaut und: Gemütlich. Fantasyambiente in einer Kinderserie. Zummy und was mit Geheimnissen zu tun hat fand ich auch am ansprechendsten dabei, denn ich habe was für Magie und altes geheimes Wissen übrig.


    Ich mochte, fällt mir gerade ein, irgendwo auch die Ungeheuer gerne. Wie sie aussehen und weil sie oft auch sympathisch, tollpatschig und nicht so sehr böse wirken. Z. B. der kleine, der immer nur versucht, es seinem Herzog recht zu machen und oft genug seinen Zorn zu spüren bekommt.


    Das Design der Ungeheuer erinnert mich angenehm an Gartogg den Gamorreaner aus Jabba the Hutts Palast, an die Moblins aus ALttP/LA sowie Orks und Goblins in manchen Darstellungen. Mag ich, passen irgendwie zusammen. :smile:


    Schön dass es damals so schön gezeichnete Serien mit einer angenehmen Atmosphäre gab (die ganzen Cartoons wie Disney, Spiderman, Turtles, Scooby Doo…).

  • Als Kind habe ich viel durcheinander gesehen, zu viel sogar und die Gummibärenbande empfand ich als sehr angenehm. Auch wenn es Parallelen gab, so mochte ich sie, aber die Schlümpfe hingegen nicht wirklich. Herzog Igzorn gefällt mir auch sehr viel besser als Gagamel, auch weil ich Gagamels Ziel etwas gaga finde. Das lohnt doch echt den Aufwand nicht.


    Zwar kam die Frage mal hoch, warum Hüpfen eine mächtige Power sei, aber warum nicht? Sie sind argumentativ schneller und unvorhersehbarer in ihrer Bewegung, trotz dass man weiß, dass sie nach dem Aufkommen auf dem Boden wieder abheben, kommen an hochgelegene Stellen, wo sie sonst nicht so einfach dran kommen würden. Das mit den erhöhten, nun erreichbaren Stellen macht einen Teil der Unvorhersehbarkeit aus. Wenn ich aber nach dem Vergleich mit dem Zaubertrank aus Asterix wählen müsste, würde ich den Zaubertrank wühlen und nicht den Gummibärensaft. Der Zaubertrank macht stark bei gleichbleibender Statur. Das heißt, ich bin stark, ohne aber das Gewicht riesiger Muskelpakete und ohne die Einschränkungen in der Bewegung, welche Arnold Schwarzenegger vielleicht gehabt haben mag. Die Pakete nehmen ja auch Platz ein, welcher sonst für die Bewegung sein könnte. Also kann ich mit dem Trank noch immer agil sein und habe so viel Kraft in den Beinen, dass ich auch hoch springen kann. Mein nicht erhöhtes Gewicht kann ebenso keine erhöhte Kraft in Richtung Erdboden ausüben. Dennoch ist der Gummibärensaft cool.


    Asterix konnte mal cool sein, aber manchmal fand ich es als Kind auch stellenweise langweilig, vielleicht auch, weil ich die Satire dahinter nicht verstand, wie etwa, die Bürokratieszene, welche das Leben von Asterix und Oberlix erschwerte. Da konnte Operation Hinkelstein schon eher Punkten.


    Das Gummibärenlied höre ich übrigens heute noch gerne in den unterschiedlichsten Sprachen.