Dekubaum

  • Meiner Ansicht nach bietet der Deku-Baum nicht nur den perfekten Einstieg in die Mechaniken des Spiels, er liefert gleichzeitig auch noch einen der emotionalsten Momente der ganzen Geschichte. Diese paar Sekunden, nachdem man den Kokiri-Smaragd bekommen und er seine letzten Worte gesprochen hat, wenn der Baum ausgraut und das tote Laub aus seiner Krone fällt. Mir fällt kaum ein anderes Beispiel ein, welches mir in diesem Spiel so ins Herz gegangen ist.


    Vom Gameplay betrachtet ist dieser Dungeon natürlich sehr einfach. Die einzige wirkliche Gehirnakrobatik, die man vollführen muss, ist im Untergeschoss, wenn man die Spinnweben verbrennen muss – und für jemanden, der schon ein bisschen Videospielerfahrung hat, dürfte dies kein nachhaltiges Problem darstellen.


    Die einzige Schwierigkeit für mich war im Master-Quest-Modus des Spiels, wenn man in diesem "Zwischenraum" im höchsten Stockwerk gegen die riesige Dekuranha kämpfen muss. Sollte man (wie ich) zu blöd sein, sie vorher mit einer Deku-Nuss zu betäuben, dann kann sie mit ihrer Reichweite und Schnelligkeit gepaar mit Links an dieser Stelle noch armseligen Gesundheit ein schon ziemlich schwieriger Gegner sein.


    Ja, mein Fazit für diesen Dungeon fällt ziemlich positiv aus. :)

    Le noir, ce mot désigne depuis un époque lointaine le nom du déstin.
    Les deux vierges règnent sur la mort.
    Les mains noires protègent la paix de nouveau-nés.

  • Der Deku Baum ist nicht sonderlich schwer, aber macht sein Job als erster Dungeon hervorragend.

    Nahezu alle wichtige Spielmechanilen von Ocarina of Time werden hier subtil abgearbeitet und der Spieler lernt direkt wie und was es für Aktionen gibt.

    Das ist in der 3DS Version bisschen untergegangen meiner Meinung nach.

    Bisher bin ich einfach noch zu sehr die N64 Steuerung gewohnt und tue mich mit dem 3DS schwer. Gerade der Einsatz mit der Schleuder war für mich erstmal sehr gewöhnungsbedürftig.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Der Deku-Baum ist ein guter, übersichtlicher und einfacher Einstiegsdungeon. Link wird hier langsam auf seine kommende Mission vorbereitet und muss sich erstmals beweisen. Alle mögliche Aktionen werden verständlich erklärt (Allerdings nerven diese ganzen Erklärungen wiederum, wenn man das Spiel bereits gespielt hat und mit der Steuerung vertraut ist). Naja, wie dem auch sei. Im Deku-Baum ist klar, wo es lang geht, es gibt nur wenige Räume, in denen man sich gut zurecht findet und die Gegner passen gut zum „Thema“. Allerdings dachte ich bei meinem allerersten Spieldurchgang: „Uah, Spinnen...Warum müssen es ausgerechnet Spinnen sein?“ auf jeden Fall der richtig Einstieg ins Spiel.

  • Sehr simpler Dungeon. Als Einstieg wohl perfekt. Man lernt wichtige Features kennen, wie das Klettern, zielen mit Fernwaffen (auf dem 3DS echt teilweise schwierig), nutzen des Schildes gg. die Dekus und einiges mehr. Also ziemlich wichtig am Anfang. Und ich muss auch sagen, dass mir Gohma am Anfang echt etwas Angst gemacht hatte. Als Kind war einem schon Angst und Bange, als das rote Auge da an der Decke schielte. XD


    Letztendlich war das Dungeon aber jetzt auf dem 3DS echt angenehm.

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    Leben ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Warum habe ich Beiträge zu Dodongos Höhle und Jabu-Jabus Bauch geschrieben, aber schweige über den ersten Tempel meines allerersten Zeldas? Was ist los mit mir?


    Wie es für erste Dungeons halt so üblich ist, ist der Dekubaum ein kleiner, aber feiner Dungeon zum Einstieg. Obwohl er keine komplexe Struktur hat und auch nicht besonders herausfordernd ist, mag ich den Dekubaum. Wenn ich den spiele, bekomme ich Nostalgie-Flashbacks an anno dazumal und das ist ja was Schönes, haha.

    Insgesamt muss ich dem Tempel aber schon zugutehalten, dass er eine stimmige Atmosphäre schafft. Da ich ja ein kleiner Arachnophobiker bin, habe ich mich dank der Skulltulas und natürlich dem Endboss zudem auch nie so wirklich hier wohlgefühlt, was aber dennoch positiv zu verstehen ist - es passt halt zum Tempel, wie ich finde.