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  • Ich fand die Idee, die Geister wieder einzufangen cool, und die Musik war echt episch.
    Auch die Stalfos-Ritter als Minibosse waren super, denn die sind nicht gerade leicht, aber auch nicht unmöglich.
    Es sind mit die schwersten Gegner im Spiel.
    Wenn man die Geister besiegt hat (die einzelnen Kämpfe waren gut gemacht!) öffnet sich der Weg nach unten, wo noch ein kleiner Rätselraum vor dem Boss wartet.


    Phantom Ganon ist auch ein guter Gegner. Die Idee, dass man in Phase 1 in den "Triforce-Ecken" sicher ist, find ich gut, das Tennisspiel macht auch Fun.


    An dem Dungeon habe ich nichts auszusetzen, sicher einer der besseren im Spiel.

  • Der Waldtempel ist mit Abstand mein Lieblingsdungeon.


    Da gab es nicht nur tolle Musik, die auch diese mystische Atmosphäre unterstreicht, sondern auch das beste Item von allen (den Bogen), im Vergleich zu den Dungeons davor einen unglaublichen Anstieg des Schwierigkeitsgrades und die Rettung einer Person, zu der man am meisten Bezug hat. Und die vielen kleinen Schlüssel, ach, herrlich.

  • Hihi der Waldtempel da wird immer eine alte Szene bei mir wach wie ich mit einem Freund zusammen mit mein Vater uns an den Tempel gewagt haben. Ich weiß genau wie meine Lampe an den Tag kaputt war (später stellte sich nur raus das die Glühbirne leer oder doch kaputt war) und wir spielten nur mit der Beleuchtung des Fernsehers und den Schein einer alten Kerzen die nicht weit weg von uns stand.


    Da kommen wir also endlich weiter durch die Wäler lernen von Shiek das Lied und schwingen uns mit dem frisch erwobenen Fanghaken an den Baum hoch und kommen in den Tempel. Ich persönlich fand ja schon immer das der Eingangsraum mit am besten in den Tempel gelungen war. Das dann die zwei Wölfe die ja schon ein Überraschungsmoment bilden auftauchen und man rechts an der Wand hoch klettern muss um einen kleinen Schlüssel zu bergen.
    Allgemein die Szenen mit den Korridoren und den Irrlichschwestern ist sehr schön umgesetzt worden. Der Kampf gegen Etti war mit der tollste da direkt danach das Puzzel kam und es noch einen "knackenden" Punkt dazugegeben hat.
    Als man dann herunter fährt finde ich die Idee so genial das man die Räume zuerst verschieben muss um weiteren sehr gut versteckten Schlüssel und wenn ich mich nicht irre auch eine goldene Skulltula zu finden und letzendlich sich den Phantom-Ganon zu stellen.
    Dieser stellt zwar keinen schweren Gegner dar ist jedoch gut gelungen wie ich finde. Man verwendet die frisch erhaltene Pfeile auch sehr super in den Tempel auch das man den Phantom zunächst im Bild "abschießen" muss und ihn später dann richtig gekämpft ist super gemacht.
    Die Freude war groß das man den Tempel geschafft hat und das man dachte "Haha das warst mit dir du fieser Ganondorf..", doch ihr wisst ja wie es weiter geht. ;)

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    I’m just watching a bad dream I never wake up from.


    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Der Waldtempel ist sehr schön in den Verlorenen Wälder angelegt an der Stelle wo man von Salia ihr Lied erlernt. Ich habe damals mich schon gewundert was wohl dort oben sich verbirgt. Als ich dann als Erwachsener Link dort angelangt war habe ich mich selbst dabei ertappt "Hab es doch gewusst". Hihi x3
    Der Tempel selbst ist sehr schön mit mein Lieblingstempel in Ocarina of Time, da die Gegner sehr toll zum Tempel hamonieren. Ebenso gefiel mir der Bogen als Tempelitem sehr gut da es immerhin auch die Waffe ist die man in Ocarina of Time mit seinen Feuer, Eis und Lichtpfeilen am meisten gebraucht im ganzem Spiel.
    Phantom Ganon als Gegner bietet einen tollen Kampf das man zunächst ebenso wie bei den 4 Irrlichtschwester das richtige Gemälde abschiessen muss und ihn dann bekämpfen muss.


    Moma! Moma! Now I understand! The meaning of the AT field! You were always protecting me! Always watching over me!


    Signature made by Noa .

  • Ich habe den Waldtempel gerade mal wieder nach langer Zeit durchgespielt und muss sagen, dass er mir einfach richtig gut gefällt. Ich mag die ganze Atmosphäre des Tempels, ich mag den Wald im Spiel insgesamt sehr gerne. Auch die Idee mit den vier Geistern, die das Feuer der Fackeln entwenden, ist toll und dass sich die Geister in den Bildern verstecken. Ich habe allerdings beim Kampf gegen die Stalfos-Ritter festgestellt, dass mich Twilight Princess insofern beeinflusst hat, dass mir die okkulten Künste gefehlt haben.

  • Ich bin nun wohl zum dritten oder vierten mal in diesem Dungeon, und kann wohl sagen dass er mich ziemlich nervt. Vom Design her und allem ist er doch sehr schön finde ich, doch der Dungeon selber ist für mich eher stressig.
    Jedes mal wenn ich diesen Dungeon spiele irre ich da rum, jedes mal. Nicht anders ergeht es mir diesmal, auf der Suche nach dem richtigen Weg renne ich da gerne mal eine Weile hin und her. Vielleicht stelle ich mich auch einfach etwas doof an, aber gut.
    Ansonsten finde ich den Dungeon doch gut, also Optik, Sound, lediglich mit dem Aufbau selber kann ich mich wohl nicht so ganz anfreunden. Der Boss-Gegner war allerdings recht cool, dass muss man doch sagen.

  • Der Waldtempel gehört zu meinen Lieblingstempeln, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe mich dort zurechtzufinden. Vor allem das Design und die Atmosphäre haben mich begeistert, ich bin sowieso ein großer Freund von Natur und Wäldern, dazu noch diese wunderschönen Ruinen, teilweise unter freiem Himmel, das alles war sehr schön anzusehen. Auch die Musik und die Suche nach den vier Geistern hat dazu gepasst, es verlieh dem Tempel diesen mystischen, unheimlichen Touch.


    Der Endgegner hatte mich beim ersten Durchspielen ziemlich überrascht, ich hatte keine Vorstellungen davon, aber mit einem Phantom-Ganon hätte ich auch nicht gerechnet. Der Kampf selbst war innovativ und interessant gestaltet, ich mochte die Idee, dass er aus einem der Bilder rausgesprungen kam und auch das Ping-Pong hinterher war nett, gab schon mal einen kleinen Vorgeschmack wie es später bei Ganondorf wohl ablaufen würde.


    Alles in allem also ein wunderschöner, atmosphärischer Tempel, der vielleicht ein wenig übersichtlicher hätte sein dürfen.

  • Ich bin gerade etwas verwundert, dass ich hier noch gar nix reingeschrieben habe. Komisch :D Der Waldtempel ist schließlich zusammen mit dem Geistertempel mein Favorit in OoT.
    Da wäre erst mal die absolut besondere Musik. Ich hab sie direkt im Ohr, wenn ich das schreibe. Viele finden sie ja nervig und sie ist zugegebenermaßen auch etwas schwer auszuhalten nach einer Weile, aber mal ehrlich: Besonders ist sie jedenfalls :D
    Dann finde ich das Einfangen der Geister einfach schön. Das macht total Spaß.
    Es hätte allerdings gerne etwas mehr nach Wald aussehen dürfen. Außer dem einen Raum recht in der Mitte, wo der kleine Bach mitten durch fließt (und selbst da sieht es eher nach Wiese statt Wald aus) erinnert eigentlich kaum etwas an das Thema. Die paar Ranken da ab und zu sind mir zu wenig.
    Der verdrehte Korridor sieht super aus und passt wunderbar zur Musik. Bei den Räumen, die sich dann mitdrehen, übersehe ich grundsätzlich das Loch im Boden und finde dann erst mal eine Weile nicht mehr weiter. Man sollte meinen, nach so vielen Jahren OoT würde das mal auf Anhieb hinhauen, aber nö :ugly:
    Das man hier und damit recht früh den Bogen findet, ist noch das Sahnehäubchen. Ich liebe den Bogen, er ist finde ich eins der stimmigsten Items der Reihe und passt einfach wunderbar rein.
    Beim Boss habe ich, als ich das erste Mal gespielt hab, erst mal dumm geguckt xD Ich mag ihn nicht sonderlich, weil ich das Tennis blöd finde. Außerdem kann ichs nicht, weswegen ich bei diesem Kampf schon ab und zu Game Over gehe :D.

  • Ich bin gerade etwas verwundert, dass ich hier noch gar nix reingeschrieben habe. Komisch :D Der Waldtempel ist schließlich zusammen mit dem Geistertempel mein Favorit in OoT.


    Mir geht es da ganz genauso: Schon sehr eigenartig, dass ich zu einem Tempel, der - zusammen mit dem Geistertempel - mein Lieblingsdungeon aus Zelda ist, noch gar nichts geschrieben habe. Vielleicht sollte ich mal zum Arzt gehen.


    Ach, der Waldtempel...


    Ein Meisterwerk. Kaum ein anderer Dungeon aus The Legend of Zelda kommt diesem so nahe, was Atmosphäre anbelangt. Am meisten gefällt mir die Musik, aber auch die Tatsache, dass sich der Tempel inmitten eines tiefen Waldes befindet. Man fühlt sich dann so abgeschottet, allein und beginnt die Last zu spüren, die Link ab jetzt wohl für den Rest des Spiels tragen wird. Der erste Augenblick, in dem man ihn betritt, ist der Moment, wo Ocarina of Time richtig losgeht. Die Musik ist natürlich grandios.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Atmosphäre als düster bezeichnen würde. Wegen der Geisterjagd hat der Tempel natürlich einen etwas gruseligen Beigeschmack, aber ich finde ihn nicht düster. Aber man ist trotzdem alles andere als willkommen.


    Die erwähnte Geisterjagd ist eines der besten Elemente. Die ersten drei Kämpfe gegen die Irrlichtschwestern sind zwar etwas lang und langweilig, aber dafür ist die Methode, sie aus den Bildern zu locken bzw. das Schieberätsel zu meistern, interessant und einmalig.


    Der Waldtempel punktet außerdem durch seinen - ganz plötzlich - komplexen Aufbau. Es ist der erste Dungeon im Spiel mit Schlüsseln, es gibt viele Wege und man muss oft in alte Räume zurückkehren und mit Karte und Kompass Pläne schmieden. Vielleicht gelingt das nicht immer, aber genau deshalb macht es dort auch so viel Spaß. Ich persönlich finde den kleinen Schlüssel ganz am Anfang des Tempels schon etwas fies. Ich war mehr als nur einmal darauf reingefallen, suchte und suchte und fand die Truhe irgendwann zufällig am Anfang. Seitdem ist er aber immer der erste Schlüssel, den ich einsammle, bevor es ins Schloss geht. Sehr interessant sind auch die verdrehten Korridore und wie man sie angemessen tordieren muss. Das gelingt aber auch nur mit dem Feen-Bogen, eines der besten und nützlichsten Waffen, die man in einem der besten Tempel findet.


    Der Bosskampf ist sicher für jeden eine Überraschung. Natürlich auch für mich, denn wer rechnet schon damit, gleich am Anfang der großen Reise Ganondorf gegenüberzustehen? Ob Phantom-Ganon als Endgegner gepasst hat oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich war jedenfalls immer ganz zufrieden mit dem Kampf gewesen, der meiner Meinung nach auch der schwierigste im Spiel ist. Wenn man noch nicht sehr erfahren ist, tut man sich vor allem beim Tennisspiel nicht gerade leicht und die Herzleiste leert sich schnell. Ich finde aber auch, dass Ganondorf hier besser kämpft als im Endkampf gegen den Großmeister des Bösen, wo das Tennisspiel eher monoton und leicht ist. Phantom-Ganon hingegen ist eine echte Herausforderung, die man auf keinen Fall unterschätzen sollte. Lustig sind auch seine letzten Worte an seine reitende Kreatur. Das arme Pferd.


    Ein Negativpunkt ist, dass es zu viele Skelettgegner gibt. Zu viele Stalfos, Skulltulas, Skullwandulas und Knochenfratzen. Hier und da ein paar Dekuranhas und Boden- bzw. Deckengrapscher, ansonsten halt die Irrlichtschwestern. Ich hätte es toll gefunden, wenn es mehr Gegner gegeben hätte, die an Wald erinnern, etwa Laubkerle oder ein paar mehr Wolfsheimer.


    Ich glaube, der Waldtempel hat viel dazu beigetragen, dass Ocarina of Time so beliebt und letztendlich so erfolgreich geworden ist. Ich bin auch froh, dass man sich letztendlich für einen Walddungeon entschieden hat, denn wie man zum Beispiel in Ganons Schloss erkennen kann, war er ursprünglich als Windtempel geplant. Wenn ich so daran denke, hätte das nicht so gut gepasst, stattdessen hat Nintendo alles richtig gemacht. Der Waldtempel ist ein Fest für Augen und Ohren und regt sehr zur Tagträumerei an.

  • Ich bin jetzt beim Endgegner im Waldtempel.
    Der kommt noch aus den Bilden raus, aber mir sind die Pfeile ausgegangen.
    Gibe es in dem Raum eine Möglichkeit neue Pfeile zu bekommen, oder ihn anders zu attackieren, wenn er aus einem Gemälde kommt?


    Han gemerkt, dass man ihm auch mit dem Fanghaken eins verpassen kann, wenn er aus dem Gemälde kommt.
    Verbraucht keine Pfeile

  • Da ich gestern mal wieder Ocarina of Time Master Quest auf dem 3DS weiter gezockt habe und derzeit im Waldtempel bin, ist mir mal wieder aufgefallen, was für ein unglaublich schöner Tempel er doch ist. Es stimmt einfach alles. Die Musik ist so schön mystisch, was für mich perfekt passt. Und überall wachsen Efeuranken hoch. Ich mag Efeu eh. Das hat sowas Magisches, Altes, Tolles und der Waldtempel ist einfach voll davon. Zwischendrin gibt es vereinzelt sogar Bäume, die mit Moos bewachsen sind. Er sieht einfach nur mega schön aus. Ich glaube, er ist nach dem Geistertempel mein zweiter Lieblingstempel. Einfach nur echt stylisch.

  • Japp atmosphärisch unglaublich packend und gleichzeitig bedrückend !!!


    Ich erinnere mich gerne an den verdrehten Flur und an den Endgegner mit den Gemälden ! Geniale Idee !!!

  • Ich mochte die Idee, dass der Eingang des Waldtempels nicht so einfach zu erreichen war, sehr gerne. Die Heilige Lichtung lernt man ja bereits als Kind kennen und vielleicht ging es anderen so wie mir, denn ich fragte mich schon was dort oben wohl sein könnte (bzw. ob dort noch etwas ist).


    Als Erwachsener hat man dann das große Glück, noch einmal an diesen Ort aus Kindheitstagen zurückkehren zu dürfen, um das Geheimnis zu lüften. Der erste Raum erinnert ein wenig an eine Waldruine und bildet somit den idealen Übergang zwischen der Heiligen Lichtung und dem eigentlichen Tempel. Im zweiten Raum muss man hingegen aufpassen dass man wegen den Skulltulas keinen Herzstillstand bekommt und (endlich) in der Haupthalle angelangt, beginnt die Sache spannend zu werden. Der Tempel ist vom Aufbau her zweifellos sehr gut und vielfältig gestaltet. Ich mag es, wenn Dungeons aufgelockert werden, indem sich bestimmte Räume von den anderen abheben. Das wurde im Waldtempel durch die zwei Innenhöfe, die noch dazu durch den Brunnen miteinander verbunden waren, wunderbar umgesetzt. Das Rätsel mit den verschiebbaren Blöcken kostete mich im ersten Durchlauf ziemlich viel Zeit und von den verdrehten Gängen wird mir heute noch schlecht (ich weiß auch nicht warum). Leider sollte ich erst einige Spieldurchläufe später den Nutzen von Farores Donnersturm in diesem Dungeon zu schätzen wissen. Ein wenig blöd, dass ich dieses wunderbare Item nicht schon viel früher verwendete, denn man kann sich wirklich viel Zeit sparen. Beeindruckt war ich von der Bildergalerie in dem der Endkampf stattfand. Dieses Setting hob sich von den üblichen Endkampf-Arenen ab und integrierte sich stattdessen perfekt in das "Schlossimage" des Waldtempels.


    Erstmals im Spiel trifft man nun auch auf Stalfos-Krieger, die mich mit ihrer anspruchsvollen Kampftechnik sofort begeisterten. Gegner die mir ebenso positiv in Erinnerung blieben, waren natürlich die vier Irrlichtschwestern, insbesondere die Lilafarbene weil sie eine andere Angriffsstrategie erforderte. Phantom-Ganon war eine gute Vorbereitung für den Kampf gegen den echten Ganondorf am Ende. Da der Bogen eine meiner Lieblingswaffen ist, freute es mich natürlich ungemein, diese Waffe im Tempel zu erhalten um damit später die geisterhaften Schwestern zu erledigen.


    Und trotz der vielen positiven Dinge, steht der Waldtempel auf meiner persönlichen Rankingliste leider nur auf Platz 4 aller OoT-Tempel. Für mich war die Musik ein übler Stimmungskiller, viel zu hektisch und zu nervig für die Länge an Zeit die der Waldtempel dauerte. Die höheren Töne mit diesen "Jumps" (00:50-00:55) erinnern mich irgendwie immer an hyperventiliere Menschen, oder arktischen Frauen-Kehlkopfgesang, was insofern nichts schlechtes ist (aber eben irgendwann stresst und nervt wenn du dir das über eine Stunde am Stück anhören musst). Die Musik ist tatsächlich auch mit ein ausschlaggebender Punkt warum ich immer froh bin, wenn dieser Tempel fertig ist. Weiterhin ist es zwar ein Plus dass die Stalfos hier vorkommen, allerdings ist mir der restliche Tempel ein wenig zu "leer" was Feinde betrifft, obendrein haben viele der Feine nicht viel mit dem Thema Wald zu tun. Das fand ich ein wenig schade. Und dann gibt's (wie so oft) noch dieses undefinierbare Etwas, dieser Funken … der beim Waldtempel einfach nicht wirklich überspringen wollte. Im Vergleich mit den anderen Tempeln schneidet er einfach nicht so gut ab, was nicht heißt, dass ich ihn perse schlecht finde.

    Einmal editiert, zuletzt von Ursa () aus folgendem Grund: Graphik gelöscht

  • Spiel: Zelda Ocarina of Time; Konsole: Nintendo 3DS

    Link´s Abstecher damals in die Verlorenen Wälder sollte sich diesmal auszahlen und im charmanten Kokiri-Dorf haben sich Kreaturen breit gemacht und die Bewohner sitzen alle im Haus, das Dorf wirkt düsterer und abgebrannter als noch vor sieben Jahren. Damit Link zur Lichtung gelangt muss er die gleiche Route wählen, jedoch sind die Anforderungen anders - nette Idee, dass der Enterhaken dabei berücksichtigt wird. Die Erzählstruktur ist verdichtet, klar und mit vielen Details ausgeschmückt, wunderbar gemacht.

    Der Waldtempel erinnert an eine verlassene Villa (Vor- und Innenhof, Balkons, Gemälderaum) die sich selbst überlassen wurde und im Laufe der Zeit hat sich die Natur und "das Böse" ihrer habhaft gemacht. Das ganze Grünzeug (Moos, Efeu o. Ä.), diverse Gegner, die wie natürliche Eindringlinge wirken, und die ganze Atmosphäre mit der akustischen Begleitung wirkt zurückgelassen und einsam. Speziell die Szene im Vorhof mit den zwei Wölfen sticht dabei hervor. Bis auf einige Ausnahme, wie z.B. der Raum mit den drehenden Säulen und dem Auge aus Eis und den Stalfos sowie den fliegenden Totenköpfen, stimmt das gesamte Design und wurde liebevoll gestaltet. Dabei möchte ich die Musik positiv erwähnen - bis auf einige Töne, die sporadisch wirken, passt die Melodie wundervoll ins das Gesamtbild und kommt besonders in den grünen Innenhöfen zur Geltung.

    Im Waldtempel haben Enterhaken sowie Bogen eine große Bedeutung und werden nicht nur einseitig als Kampfgegenstand benutzt. Hervorzuheben sind dabei die Irrlichtschwestern, die wohl eines der besten Settings eines Zwischenbosses haben. Sie sind strukturell perfekt im Dungeon eingebaut, sind optisch schlicht und gut gestaltet, die Mechanik des Bogen wird dabei wunderbar berücksichtigt und die verschiedenen Kampfmuster sowie Farben geben jeder dieser Hexen eine gewisse Individualität.

    Das Spiel hat hier einen neuen Anforderungsgrad - der Schwertkampf gegen die Stallfos ist um einiges gefährlicher, gerade unerfahrene Links respektieren die sehr starke Sprungattacke nicht. Ebenfalls frustrierend sind die Gegner, die manchmal unmittelbar hinter der Tür lauern und gerne mal 1/2, 1 Herz mitnehmen. Jedoch wartet der Tempel nicht mit einer höheren Komplexität auf, sondern richtet sich sehr an die Aufmerksamkeit und Geduld der Spieler. Dabei hervorzuheben sind die Szenen in der der Spieler den Wasserspiegel des Brunnen senken muss, wobei das Konzept sehr schön umgesetzt wurde, und die Tatsache, dass der Spieler nach dem Erhalt des Bogens lediglich den verdrehten Gang erneut drehen muss, wird gerne mal außer Acht gelassen. Somit spielt sich der Dungeon nicht von alleine runter, sondern bietet einige nicht-gewollte Pausen - das spricht aber für den Dungeon, gerade weil es nicht direkt flüssig weitergeht.

    Der Boss hat viele tolle Aspekte - der Gemälderaum mit ganz vielen Nuancen ist an sich schon optisch wunderbar eingerichtet. Die Einbindung von Ganondorf im ersten Tempel ist schlichtweg genial ... Der erste Tempel mit der Befreiung der Weisen beginnt mit einem Auftritt von Ganondorf, dadurch wirkt das ganze Setup authentisch, die Brisanz wird greifbar und erste Charakterzüge des Obermuffties werden offenbart.
    Jedoch ist der Kampf nicht von der gleichen Hektik geprägt wie gegen Barinade, das Kampfgeschehen ist audio-visuell toll gestaltet. Der Bogen findet hier seine Anwendung und ein gewisse Art des Schwertkampfes wird hier forciert, dabei liegt der Schwierigkeitsgrad besonders beim Ping-Pong. Das Phantom schlägt die Kugel gerne öfters zurück und durch die massive Beschleunigung entsteht eine gefährliche Dynamik zwischen den zwei Akteuren, die manchmal das Phantom gewinnt.

    Ein mittelgroßer Tempel mit einem hervorragenden Storytelling, welcher an einigen wenigen Stellen gerne perfektioniert werden darf. Das Phantom liefert einen erfrischenden Kampf, der die Motivation auf kommende Bosse anhebt und das Weiterspielen anregt.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

    5 Mal editiert, zuletzt von Gravost ()

  • Ich hab vor ein paar Tagen den Waldtempel im Masterquest geschafft und ich will mal kurz meine Eindrücke dazu loswerden, wie schon bei den anderen MQ-Dungeons z.B. Dodongos Höhle. Ich muss gestehen, dass ich die "normale Version" des Waldtempels nicht mehr so gut im Kopf hatte. Deshalb sind Vergleiche zur Masterquest-Version schwierig.

    Aber der Waldtempel ist und bleibt ein Highlight, allein schon wegen der Atmosphäre. Diese verlassenen Ruinen, gepaart mit den Gemäldegeistern und den Räumen und Korridoren die man rotieren kann. Aber auch das Vorspiel an dem Ort, an dem man schöne Momente mit Salia geteilt hatte, viele Jahre zuvor. Hier finde ich die Parallelen mit meiner Realität so bemerkenswert: Heutzutage kenne ich es nur zu gut, dass Räumlichkeiten und Gegenstände, die ich größtenteils mit meiner Kindheit assoziiere, als sehr klein und überschaubar empfinde. Da könnte man fast jedes mal ein wenig sentimental werden. In Ocarina of Time ist das auch wunderbar gemacht. Vor allem der kleine mickrige Baumstumpf, auf dem Link's beste Freundin mit ihrer Okarina saß, ist für mich besonders rührend.


    Im Dungeon selbst war es eine große Überraschung den Master-Schlüssel für die Bosstür direkt innerhalb der ersten Momente hinterhergeworfen zu bekommen. War das in der normalen Version auch schon so? Ich weiß noch, dass er dort jedoch zuerst an einer Wand war und nicht direkt zugänglich ist. Ich glaube große Änderungen was Gegner-Platzierungen angeht gab es nicht. Mal abgesehen von einem zuästzlichen Kampf mit einem Stalfos. Ein Raum mit vielen Kisten und verwinkelten Gängen war zuerst etwas kompliziert. Ansonsten das meiste recht straightforward, aber das hat Spaß gemacht.


    Der Bosskampf ist wie gewohnt ein richtiger Hingucker. Der Effekt mit den Gemälden ist einfach genial. Als ich das übliche Tennis mit Ganon-Phantomen begonnen hatte, war ich verwundert, dass das Phantom Ganons einfach nicht nachgeben wollte. Bestimmt über 20 mal hatte ich den Energieball mit dem Schwert zurückgeschlagen und er kam immer und immer wieder zurück. Selbst wenn ich nur wenige Meter entfernt direkt unter dem Phantom stand, schlug er den Ball immer wieder zurück. "Hat Master Quest den Schwierigkeitsgrad so sehr angezogen?!" dachte ich mir. Aber für mich wirkte das alles sehr merkwürdig. Ich hatte den Ball immer mit der Drehattacke zurückgeschleudert und anscheinend mag das Spiel diese Vorgehensweise nicht. Aufjeden Fall wollte mich das Spiel so nicht gewinnen lassen egal wie oft ich den Ball traf und ich musste 2 Feen nutzen bevor ich es verstand. Aber hauptsache die Flasche und normale Schwerthiebe funktionieren. :ugly:


    Ich freue mich auf den nächsten Tempel!

    "So hey, don’t laugh, but I think I might have had some kind of spiritual experience with a rock shaped like a face."

  • Was den Waldtempel in meinen Augen so interessant macht, ist, dass er eine sehr plötzliche Steigerung darstellt. Die drei vorherigen Dungeons waren schließlich alle relativ simpel und geradlinig aufgebaut; hier hat man aber plötzlich einen komplexeren Dungeon. Das verschärft die Grenze zwischen junger Link und erwachsener Link nochmal ganz stark.


    Der Waldtempel ist in jedem Fall ein sehr atmosphärischer Tempel. Gemeinsam mit der tollen Musik und dem Aufbau entsteht eine ganz mysteriöse Atmosphäre, die mir gut gefällt. Auch die verdrehten Korridore sind ganz cool gemacht und geben dem Ganzen einen gewissen "Twist".


    Ein bisschen unglücklich bin ich über die Deckengrapscher, die stressen mich immer so sehr (der Schatten! Ahh!), dass ich aus Versehen in Löcher im Boden falle, haha. Außerdem habe ich es geschafft, den kleinen Schlüssel im allerersten Raum zu vergessen (aber die Skulltulla habe ich!) und dann eine Ewigkeit durch alle Räume zu laufen und mich zu fragen, was ich falsch gemacht habe, hehe.


    Das Dungeonitem ist eines meiner liebsten im gesamten Spiel und die Suche nach den Geistern sowie der tolle Endboss tun ihr Übrigens, dass ich den Tempel sehr hoch in meinem persönlichen Ranking verorte.

  • Ich mag den Tempel sehr... und ich hasse ihn auch ein wenig.


    Es wurde schon erwähnt, die Atmosphäre ist sehr stimmig, wozu die leicht verstörende Musik sicherlich einen großen Teil beiträgt. Und das Gebäude überhaupt - leider kann man als Spieler nur Theorien spinnen, was dort einmal war und wie lange die Stätte schon verlassen ist, denn im Spiel wird dazu nichts erzählt. Aber das macht das Unheimliche an diesem Tempel noch perfekt.


    Was ich an dem Tempel nicht mag? Ich bin halt ein bisschen dumm und schaffe es fast jedes Mal, mich irgendwie zu verlaufen und bestimmte Räume oder Gänge nicht mehr zu finden. Meist passiert das dann gegen Ende, wenn ich auf dem Weg zum letzten Irrlicht bin.


    Ist aber auch mein einziger Kritikpunkt.


    Die Irrlicht-Schwestern sind als in vier geteilter Zwischenbiss eine nette Idee. Ich kam erst sehr spät auf einen Trick, um etwas schneller mit ihnen fertig zu werden - nämlich kann man sie mit einer Dekunuss sofort sichtbar machen, wenn sie verschwinden. Anstatt darauf zu warten, dass sie mit ihrer Fackel angreifen, man sie abwehrt und erst DANN die Gelegenheit hat, mit einem Pfeil zu schießen.