Eure Meinung über Skyward Sword

  • Mit der Steuerung sprichst Du einen wichtigen Punkt an. Von Rumgefuchtel kann nämlich keine Rede sein. Eine Ausnahme ist, wenn man von einem Schleim gefangen wird, in diesem Fall muss man schon Wiimote und Nunchuk etwas stärker schütteln, um sich loszulösen. Das muss sicher nicht jedem gefallen, auch für mich war diese Ausnahme eher nervig. Ich kann verstehen, wenn man lieber "in Ruhe" spielen will, vielleicht am besten gleich ohne Wiimote und nur mit Controller, jedoch wird sonst das Wii-Konzept verfehlt, das ja gerade darauf ausgerichtet ist. Ansonsten kriegt man so ziemlich alles mit langsamen Bewegungen gut hin, auch den Vogelflug.


    Das angesprochene Backtracking fand ich ebenfalls toll. Überhaupt gefällt mir dieses Prinzip, das mir schon in der Metroid-Reihe immer sehr zugesagt hat und meiner Meinung nach auch hier zu einem immer wichtigeren Element geworden ist. In Zelda ist das aber auch nichts Neues, schon in Ocarina of Time oder Twilight Princess musste man einige früher besuchte Orte noch einmal durchforsten, um neue Gebiete zu erschließen.


    Das Video von Moody zeigt auch noch einmal, wie gut die Gegner durch den erhöhten Schwierigkeitsgrad geworden sind. Es ist einfach realistischer, wenn sich ein Gegner auch wehren und auf ganz bestimmte Bewegungen von Link in Form von Ausweich- und Schutztechniken reagieren kann, eine Tatsache, die nur wenige Gegner aus früheren Zeldas beherrschten und eher wichtigen Figuren wie Ganondorf und der Nimbusgarde gegönnt waren. Dass man das nun ausgebaut und verfeinert hat, ist, denke ich, eines von vielen schönen Dingen, die Skyward Sword ausmachen.

  • Ich bin geteilter Meinung in Hinsicht der Steuerung. Entweder die Leute sagen, die hatten keine Probleme oder nur Probleme. Um ehrlich zu sein kann ich beides nicht glauben 8|
    Die Steuerung dürfte beim Vogelflug kaum Probleme dargestellt haben, man musste nur ein wenig schütteln und dann halt nach oben oder unten fliegen können. Da es so oder so um nichts ging beim Fliegen, sollte man das einfach dabei belassen. Beim Käfer war die Steuerung meines Wissens nach die gleiche (nur mit A Knopf statt Schütteln) und die war auch ok.
    Ich denke einfach, dass die Steuerung besonders im Kampf eine wichtige Rolle spielt. Schon beim Schwert geht es ja los, und da empfand ich die Bewegungen meist als sehr genau, wenn ich jetzt einen horizontalen oder vertikalen Hieb ausführen wollte. Die fleischfressenden Pflanzen haben meist sich trotzdem geweigert, mit einen Schlag zu sterben, aber grundsätzlich war das hier gut machbar.
    Dumm wurde es allerdings bei dem Schwertstrahl, wenn man es gen Himmel halten musste. Im Endkampf gegen den Todbringer ist diese Technik schon so ziemlich ein Muss, um Blitze zu absorbieren und da ging bei mir fast gar nichts...boah Wutanfall meinerseits, 120 Stärke, nach 2-3 runden war ich dann verwirrt, warum bei mir nichts ging. Da hat das Game plötzlich verlangt, dass jeder Zentimeter passt. Ich habe die Wii FB einen Meter über meinen Kopf gehalten und das gerade, mehr gen Himmel hätte ich nicht machen können, aber nein, will ja nicht klappen. Rumgefuchtelt habe ich nicht, immer nur locker aus dem Handgelenk, aber selbst g r o ß z ü g i g e Bewegungen haben es nicht besser gebracht.
    Und was einfach gar nicht geht, das ist das Zielen mit Bogen, Greifhaken etc. war aber bei TP auf der Wii genauso schrecklich. Ich wünschte wenigstens, dass man das auf den Control Stick umstellen könnte, wenn Ihr wisst, was ich meine. Zumal ich den Zeiger der Wii FB geschätzt alle 10min wieder neu einstellen musste.

  • Ich fand Skyward Sword auch extrem ernüchternd. Die Story hat mir so gar nicht gefallen. Keine Ahnung, woher ich diese Infofetzen vorab hatte,aber ich ging mit der Erwartung heran, dass man erfährt wie das Masterschwert geschmiedet wurde und wie Ganondorf zum Großmeister des Bösen aufstieg.
    Naja den 2. Teil hatten wir zwar schon in Ocarina of Time und A Link to the Past, aber zumindest die Entstehung des Masterschwertes hätte ich mir deutlich spekatakulärer vorgestellt. Gut, manch einer mag jetzt sagen, ein Schwert ist ein Schwert und Schwerter werden geschmiedet, so enstehen sie nun mal. Was hast du erwartet?


    Ich hatte mir einfach eine etwas dramatischere Story gewünscht. Die Umstände die zur Schmiedung des Masterschwertes beigetragen haben, hätten ruhig etwas ernster und atmosphärischer sein können. Im Prinzip war es ja einfach die ganze Zeit da (in Form des Skyward Swords) und wurde durch die 3 heiligen Flammen dann zum Masterschwert "geschmiedet". Das fand ich dann doch etwas zu flach.


    Und jetzt soll keiner sagen, es ist Zelda und auch noch in Comicgrafik, wie kannst du da eine gute oder tiefgründige Story erwarten? Wind Waker konnte das auch und das war quietschbunt hatte aber von allen Zeldas wie ich finde eine der besten Storys, 'ne super Atmosphäre (z.B. die Szene, in der Link zu der zerstörten Insel reißt und es anfängt zu regnen und zu donnern...*Hammer*) und ein paar Plottwists, mit denen wohl keiner gerechnet hat.


    Die Steuerung hat mir auch nicht so zugesagt und die Dungeons konnte man wie ich finde in der Pfeiffe rauchen. Wenn ich da an TP denke, in dem jeder Dungeon einzigartig war (besonders die Goronenmine mit den magnetischen Decken oder der Wassertempel) und ich bei jedem Dungeon meinen Augen nicht trauen wollte, was für coole Ideen da doch drinsteckten, könnte ich bei Skyward Sword nur heulen. Es gab zum einen nur 6 Tempel, diese waren dann auch noch relativ unspektakulär und das thema Feuer gab es dann sogar zweimal. Der einzige Tempel, der mich überzeugen konnte war der Wassertempel, in dem man die Peitsche bekam.


    Was auch nicht ging, war das Backtracking. Das hat so genervt. Die Gebiete waren ja nichtmal so interessant, dass man sie weiter erkunden wollte (mit Ausnahme der Wüste, Wald und Vulkan fand ich aber sehr ernüchternd).


    Wie man sieht, war ich alles in allem eher enttäuscht von Skyward Sword und hoffe das Zelda U wieder mehr richtig macht.

  • So, ich hab es nun auch so gut wie durch. Vorneweg: ich halte es für ein sehr gutes Spiel, aber für kein gutes Zelda. Ich hatte zwar fast durchgehend Spaß beim Spielen und war auch motiviert, die Konsole anzuwerfen und weiterzuspielen. Aber trotzdem ging mir so viel einfach auf die Nerven.


    Die Storyidee finde ich wundervoll - das allererste Zelda, der Ursprung von allem. Aber dann wars einfach nur unepisch umgesetzt. Ich hatte beim Spielen nie dieses Zeldagefühl, das ich sonst bei den großen Zeldas habe - auch wenn ich jetzt nicht genau definieren kann, was das ist.
    Mich nervte, dass es quasi nur aus Suchspielen besteht. Fast alle Quests haben irgendwas mit suchen zu tun. Sairen, Heldenlied, Kyus suchen, Sandgaleone suchen,.... nerv. Dann gab es keine Dörfer und kaum Völker - ja das ist wohl der Story geschuldet, aber mir gings trotzdem auf den Keks. Wenn ich Zelda spiele, ist das doch grade das Spannende, in weit entfernte Döfer und Orte zu kommen und neue Charaktere zu treffen. Da konnten auch die Kyus und die Mogmas nicht mithalten, da die alle gleich aussahen und sich auch alle gleich verhielten, daher zähle ich die nicht als Charakter.
    Wenn wir gerade bei Charakteren sind - was zum Geier sollte Bado? Da beginnt er als extrem fieser Sack, der sogar den Tod von Link in Kauf nimmt indem er seinen Vogel wegsperrt, und dann ohne wirklichen Grund wird er zum Linkfan und Waschlappen. Und dan sah er einfach so dämlich aus, aber das war ein generelles Problem in Skyward Sword, diese völlige Überzeichnung der NPCs, dass sie einfach nur hässlich waren. Ich mag es, wenn NPCs ein wenig schräg sind, aber menschlich aussehen dürfen sie schon noch. Phai ist eine Katastrophe und der letzte Beweis, dass Nintendo seine Spieler für gehirnamputierte Halbaffen hält. Dass sie einem permanent die offensichtlichsten Dinge verrät, ging mir irgendwann so auf den Zeiger, dass ich mich beherrschen musste nicht böse Wörter zu schreien :ugly: Von dem penetraten Gebimmel, wenn die Herzen leer sind, mal abgesehen. Ich hoffe, dass nie wieder eine solche extreme Begleitperson kommt.
    Die Steuerung kann ich einfach nicht und ich finde eine solche Steuerung mit der Zeit auch extrem anstrengend.


    Was ich aber sehr mochte, waren die Dungeons. Besonders die Sandgaleone, das Höhlenheiligtum und das Großheiligtum haben es mir sehr angetan und der Boss des Höhlenheiligtums ist einfach genial. Wirklich klasse!
    Ghirahim fand ich ebenfalls toll, weil einfach so durchgedreht.


    Insgesamt hat das Spiel leider wenig Wiederspielwert für mich.

  • Ich habe mir schon einige Zeit überlegt, dass ich Skyward Sword nochmal eine Chance geben will. Ich habe es erst einmal durchgespielt und das wars auch schon. Seit dem reite ich seit Jahren auf dem Hatetrain mit und zelebriere das Spiel als schwarzes Schaf der Serie. BotW ist das krasse Gegenteil von Skyward Sword und hat mich als Zelda-Spiel leider auch nicht überzeugt und hat mich sogesehen dazu inspiriert. Genauso wie Emmy, die Skyward Sword zu ihren liebsten Spielen zählt. Weswegen ich nun mit ihr einen weiteren Durchgang wage.


    Der erste Eindruck ist relativ positiv. Ich hatte die ersten 6 Spielstunden recht viel Spaß (wird sind jetzt schon bei Eldin) und ich denke das liegt vorallem daran, dass das Spiel noch so unberührt und frisch wirkt im Vergleich zu den anderen Zeldas, die ich schon zu Tode gespielt habe. Aber ein Durchgang zu zweit ist auch richtig schön, hehe. Ich habe nur die Befürchtung das sich das ändert, denn ich habe es noch sehr gut in Erinnerung, dass die Spielerfahung schlechter wird umso länger man es spielt. Schließlich wird erst dann das ganze übertriebene und unnatürliche Backtrackiung ersichtlich. Auf die nächste Zockersession! Bis mein Arm abfällt!

    "Everyone's waiting for you. Everyone's waiting to throw rocks at you, spit on you, and make your life hell. Everyone you love."

    - Illusion


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  • Gegenüber Skyward Sword hege ich gemischte Gefühle.


    Das spiel hat schon Spaß gemacht, allerdings musste ich immer wieder die Wii-Fernbedienung kalibrieren, das war schon nervig. Aber was die Steuerung angeht wurde das Spiel eh schon oft genug bemängelt. Schon in der ersten Szene (in Links Zimmer) ist mir positiv aufgefallen, dass die Emotionen gut herausgearbeitet wurden. Ich wertete das als Schritt in die richtige Richtung. Was mir nicht so recht gefallen mag ist die starke Klisheebelastung der Charaktere. Bei unserem Schulbully mit seinen beiden Fanboys fiel es mir das erste mal richtig auf. Durch die Wolken zu fliegen war zwar schön, aber nach einer gewissen Zeit ging es mir genauso auf den Keks wie das Herumgesegele aus Wind Waker. Glücklicherweise hielt sich das aber in Grenzen. Wirklich genervt war ich von keinem Charakter, nicht mal von Phai. Finde sogar ihr Aussehen sehr interessant, welches dem des Master sword nachempfunden ist. Ghirahim mag ich nicht, er ist echt ekelhaft, aber ich finde, dass er ein interessanter Antagonist ist und er ist wahrscheinlich dafür da, nicht gemocht zu werden. Der Plot ist nichts besonderes. Es gibt zwar einen Wendepunkt, welcher aber sehr schnell voraus zu sehen ist.


    Kurzum, es ist nicht das beste Zelda aber durchaus spielenswert.

  • Mir persoenlich gefaellt der Graphikstil sehr gut und es kommt mit trickreichen Items und Tempeln.

    Natuerlich hat das Spiel auch einige Macken wie

    - Zu langsamer Einstieg ins Hauptspiel

    - Die staendigen Imprisoned Kaempfe

    - Die Steuerung


    Warum mir das Spiel aber immer mal wieder durch den Kopf geht liegt an der Musik. Ich meine, hoert euch nur mal das skyloft theme an:

    Da bekommt man doch einfach wieder Lust darauf

  • Als ich mir das Spiel damals 2011 zum Launch gekauft hatte und im Laufe des Jahres 2012 zu 100% durchgespielt habe, gab ich dem Spiel eine 10/10. Wunderbare Erinnerungen an ein viel zu schlecht eingeschätztes game.


    Zum Start des neuen Jahrzehnts habe ich dann die Zelda Reihe nochmal durchgespielt und muss sagen, dass ich Skyward Sword immer noch sehr liebe, aber eine 10/10 nicht vertretbar ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich das game immer noch in- und auswendig kenne, aber Phi/Fi geht mir mit der Zeit einfach auf die Nerven. Und zwar richtig hart. Ich rede hier noch nicht einmal von der bekannten "Master! Deine Wii-Fernbedienung ist leer!", sondern vor allen Dingen, dass Fi jedes Rätsel spoilert. Die nächsten Woche hätte ich gerne Lust, das Spiel noch einmal durchzugehen und mir jedes Event aufzuschreiben, in der Fi dies tut und dann als Analyse das zu veröffentlichen, aber aus dem Stand kann ich folgendes sagen:


    Die Ranelle-Wüste hat den Trick, dass man zuerst mithilfe der Timestones die Roboter "erwecken" muss. Einer von ihnen gibt dir dann eine Karte aus der Vergangenheit; eine Zeitperiode, in der die Straßen noch nicht mit Sand bedeckt waren. Erst dadurch kann Link unterscheiden zwischen Treibsand und Weg. Ein sehr interessantes, wenn auch subtiles Rätsel. Im Normalfall wäre der Spieler einige Male im Treibsand versunken, bevor er auf die Idee gekommen wäre 1+1 zusammenzuzählen und auf die Karte zu schauen, die er vor 5 Minuten bekommen hat. Wie gesagt: Ein leichtes, aber cooles Rätsel. Wäre da nicht Fi. Das Erste was Fi macht ist dir zu sagen "Master! Schau auf deine Karte! Nun kannst du endlich sehen, wo du laufen kannst und wo nicht!". Zack - Rätsel kaputt.


    Auch negativ ist, dass Fi offensichtliches erwähnt. Das ist sehr schade. Während Navi dies auch teilweise tut, macht Fi das andauernd. Ich war in dem Schiff-Dungeon in dem Wüstenmeer und kam zur Großen-Schlüssel Tür. Normalerweise müsste der Spieler wissen, was dies ist, hatte er doch bereits 4 anderes Dungeons bezwungen. Aber nein: Fi muss erscheinen und dir sagen: "Master! Hinter dieser Tür muss sich etwas besonderes verbirgen!". Ich finde das sehr, sehr schade, weil Fi alleine durch ihre erzwungene Anwesenheit viele kleinere Rätsel und Situationen verändert.


    Nichtdestotrotz kann ich Skyward Sword auch im Jahr 2020 jedem nur empfehlen, der es noch nicht gespielt hat. Sehr gutes Spiel, die Story ist sehr schön, die Grafik ist sehr gut und auch die Steuerung ist nicht so schlecht, wie es gerne dargestellt wird. Man gewöhnt sich daran und dann sind einige, viele Gegner auch sehr gut gelungen.

  • Skyward Sword ist definitiv ein sehr kontroverses Spiel innerhalb der Zelda-Reihe... ich muss sagen, dass es mich damals stellenweise sehr enttäuscht hatte, als ich es schlussendlich durchgespielt hatte. Woran lag das? Ich denke, das Hauptproblem ist/war, dass es nach Twilight Princess erschien. Während man in diesem Spiel eine unglaublich düstere Atmosphäre erlebte und ein bis dato wahnsinnig großes Hyrule erkunden konnte, war Skyward Sword das genaue Gegenteil. Die Grafik war bunt, stellenweise schwammig und die Welt war alles andere als frei erkundbar oder wenigstens weitläufig (außer das karge Wolkenmeer). Bitte nicht falsch verstehen, ich mag die Grafik von Skyward Sword total!

    Doch eben jene Elemente, gepaart mit einer Steuerung die im besten Fall etwas ungenau und im schlimmsten Fall eine Katastrophe war, haben nicht unbedingt den Wiederspielwert erhöht...


    Ist das Spiel schlecht? Auf keinen Fall! Wie gesagt, ich mag die Grafik sehr gerne. Sie an manchen Stellen wirklich unglaublich gut aus.

    Die Story ist sehr gut. Nie zuvor hat man eine Zelda gesehen, die keine Prinzessin war. Hier war sie mehr oder weniger eine normale Bürgerin. Das hat siw bodenständiger wirken lassen. Ich mochte die Dynamik zwischen ihr und Link sehr. Die freundschaftliche Beziehung, die Anspielungen ab und zu, die mehr als Freundschaft andeuteten, das hat alles gut funktioniert.

    Die Figuren waren witzig und interessant. Girahim (verzeiht, falls ich den Namen falsch geschrieben habe) ist ein klasse Antagonist. Ich habe mich über all seine Auftritte gefreut - die Kämpfe weniger. Phai ist absolut keine Nervensäge, sondern eine der Begleiterinnen, dessen Story mitunter tragisch ist. Ja, auf die offensichtlichen Hinweise, die sie einem oft gab, hätte ich auch verzichten können... doch das ist verschmerzbar.

    Der Soundtrack ist eine Wucht. Allein der Maintitel und Phais Thema schaffen es, mir stets eine Gänsehaut zu verpassen!

    Das Spiel hat eine meiner liebsten Momente in Zelda: wenn man im Feuertempel vor dem Boss (dieses Kugelmonster) davonläuft. Das erinnert mich immer an "Jäger des verlorenen Schatzes". Toll!


    Unterm Strich kann ich sagen, dass Skyward Sword vieles richtig gemacht hat und einen soliden Beitrag zur Lore Hyrules leistete. Doch leider sind es die Elemente des Gameplays, die mich abschrecken, es ein weiteres Mal zu spielen. Leider...

  • Die Steuerung ist eines der Dinge die mich an dem Spiel überhaupt nicht stört. Ich fand gerade die Steuerung des Schwertes super, so hätte ich mir das in Twilight princess gewünscht.

    Das Spiel hat mir unheimlichen Spass gemacht und ich denke in letzter Zeit über einen erneuten Durchgang nach.

    Ich bin jedoch am Anfang nicht sofort mit dem Spiel warm geworden, der Wolkenhort war nett, aber ich fand das Wolkenmeer sehr trist.

    Zurückblickend kann man auch die Hylianische Steppe in Oot als trist ansehen aber das Wolkenmeer schlägt die an Tristheit um Längen.

    Phai fand ich halb so schlimm, wie die meisten Berater halt. Ich hatte aber auch nie ein zu grosses Problem mit Navi.

    Die Grafik als Mischung von TP und WW fand ich zweckmäßig und stimmig, hat aber ein verwaschenen Look, den man leider häufig auf der Wii hatte.

    Dadurch das ich aber etwas brauchte um mit dem Spiel warm zu werden, hat es bei mir nicht so eingeschlagen und mich begeistert wie andere Titel.

  • SuperMario82

    Beim verwaschenen Look wusste ich nie so genau, ob der grafisch so beabsichtigt war oder es an der Wii an sich lag...


    Ich kann mich noch gut an die Stelle erinnern, wenn man den Wal auf seinem eigenen Wolkenvogel bekämpfen musste. Da habe ich die Steuerung wirklich abgrundtief gehasst. Irgendwann dachte ich, mir würde das Handgelenk gleich den Dienst quittieren... muss aber zugeben, dass ich mich auch echt angestellt habe :z11: