• Der Kokiri-Wald ist der erste Ort, den man besuchen kann. Hier findet man das Kokiri-Schwert, außerdem kann man sich hier einen Schild kaufen. In der 3DS-Version findet man neben Links Haus einen Shiekah-Stein, von dem es nur zwei gibt. Der andere steht in der Zitadelle der Zeit. Als Kind muss man im Kokiri-Wald sich zuerst ein Schwert und einen Schild holen, damit man zum Deku-Baum kann. Da er verflucht ist, muss man in den Baum rein, aber er stirbt trotzdem. Wenn man dann als Erwachsener den Waldtempel durch hat, wird der Spross des Deku-Baums "auf die Welt gebracht" und erzählt einen was über Links Vergangenheit.

  • Der Kokiri Wald, die erste Gegend im Spiel, die man sieht, ist zugleich auch die schönste und friedlichste Gegend, wie ich finde. Die leuchtenden Glühwürmchen, die durch die Luft treiben, der leichte Nebelschleier, der über dem Wald liegt, die verschlafene Atmosphäre, die den Wald umgibt. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an den Wald denke und zugleich an den Anfang des Spiels. Zu diesem Zeitpunkt wirkt alles noch so friedlich, bevor Link auf seine große Reise geht. Seine Welt scheint noch in Ordnung, erst, als er den Wald verlässt beginnt sein Quest Ganon zu besiegen. Ein ganz magischer Ort

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #55: Salem Saberhagen

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    "Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen, Miauz."

  • Das erste Gebiet in dem man startet hätte passender kaum sein können. Der Kokiri-Wald ist friedlich, idyllisch und auch sehr schön anzusehen. Hier kann man sich erst mal ganz in Ruhe umsehen und auch seine Fähigkeiten ausprobieren, was ja gerade am Anfang ziemlich nützlich ist. Der Kokiri-Wald gehört definitiv zu meinen Lieblingsorten, es ist immer eine Art Rückzugspunkt, wenn man sich mal wieder eine Runde entspannen will, der Ort strahlt einfach so eine magische und verträumte Atmosphäre aus.

  • Der erste Ort im Spiel und auch mein Einstieg ins Zelda-Universum ist einer meiner absoluten Lieblingsorte. Wie Megaolf und Moni bereits geschrieben haben, ist es dort so ruhig und friedlich. Auch die Musik dort gefällt mir sehr gut. Ich selbst bin ohnehin ein Freund von Wäldern und halte mich gerne dort auf. Und so kehre ich mit Link auch immer wieder gerne in den Kokiri-Wald zurück. Der Ort sprüht so nur vor Leben. Auch die Kokiri selbst sind so eine freundliche Gemeinschaft. Link hätte an kaum einem besseren Ort aufwachsen können.

  • Ich kann nur zustimmen dass der Kokiri-Wald eine der schönsten Gegenden in OoT, sowie allgemein In Zelda ist.
    Ich mag ohnehin Wälder, dieser Ort ist optisch sehr schön, mit den Glühwürmchen, den witzigen Kokiris und ihren passenden Häusern. Tagsüber wirkt es so sehr lebendig, und idyllisch, in der Nacht einfach ruhig und friedlich. Den Deku-Baum mochte ich als Beschützer des Waldes auch sehr, sowie die Ideen dass alle Kokiris von Feen begleitet werden. Der Deku-Baum ist ja leider zeitig gestorben, jedoch mit Würde. Ich fand es eben putzig dass die Kokiris die abgeschieden von allen leben, die Kinder des großen Beschützers sind, das lässt den Ort zu Beginn so wohlbehütet wirken.
    Akustisch ist der Ort auch gelungen. Die Musik ist schön und ich finde es toll dass die Geräusch-Kulisse nicht so leer ist, sondern man eben wirklich den Eindruck bekommt in einem Wald zu sein.
    Schön und friedlich, einer der besten Orte überhaupt bei Zelda, mit einem wirklich putzigen Volk.

  • Ein zauberhafter, schöner und idyllischer Ort. Es ist sehr angenehm, dort alles zu erkunden und zu untersuchen, die Hintergrundmusik gefällt mir auch sehr. Ein richtiger Ohrwurm. Zu Nacht gefällt es mir noch mehr, da es einfach diese Ruhe und Frieden hat, welchen man bei wenigen anderen Orten wieder findet. Ich habe es sehr schade gefunden, als der Wald von den Monstern eingenommen wurde, jedoch gab das umso mehr ansporn, Hyrule zu retten.
    Es war ein unglaublich schöner Start in ein unglaublich schönes Abenteuer, der beste Start aller Zelda Spiele, wenn man mich fragt. Mir gefiel dieses Verschlafene Dörfchen sehr gut, auch wenn eine Einwohnerin ganz schön gruselig war. (In den verlorenen Wäldern, als man dem Mann die Medizin geben wollte, wo man sie aber Antraf. Mehr verrate ich nicht ;)

  • Der Kokiriwald bringt die Atmosphäre eines echten Waldes sehr gut rüber. Sprich friedlich, ruhig und man muss sich dort einfach wohlfühlen. Ein guter Ort, um in OoT einzusteigen. Auch die Häuser und Läden aus Baumstämmen sind einfach nur niedlich x3 Es sind wohl auch die grünen und braunen Farben, die so eine Ruhe ausstrahlen. Der Kokiriwald ist einfach so abgeschirmt vom Rest der Welt, dass man denken kann, am Ausgang hört sie auf, oder so etwas wie Krieg oder gefährliche Monster gibt es nicht.
    Die verlorenen Wälder sind da dasselbe. Vor allem die Musik dort finde ich sehr schön, fröhlich und gleichzeitig ruhig. Ich wollte sie schon am Keyboard lernen ^-^ Leider zu kurz.
    An den Bäumen merkt man auch, wie klein die Kokiris doch sind x3

  • Der Kokiri-Wald ist toll! Ich mochte ihn beinahe so sehr wie Goronia.


    Vor allem als Einstieg zum Spiel fand ich den Kokiri-Wald optimal, weil er eine unglaublich gute Atmosphäre rüberbringt. Es ist sowohl ein schöner, als auch etwas mysteriöser Ort (wenn man die Verlorenen Wälder inkludiert). Ich möchte meinen der Wald hat schon fast etwas Magisches ansich, wozu auch die Ruhe einiges beiträgt. Es ist definitiv ein friedlicher Ort, was ja auch durch die Kokiri - ein eigentliches Kinder-Volk - in einer Weise symbolisiert wird. Die Musik gefällt mir ausgesprochen gut, besonders auch in den Verlorenen Wäldern. Ich fand die Idee ziemlich gut, auch später mit der Lichtung und dem kleinen "Labyrinth".


    Die Kokiri als Volk find ich super. Wie gesagt, ich finde es transferiert ein ganz eigenes Gefühl, wenn man daran denkt, dass es eigentlich Kinder sind, zusammen mit dem Deku-Baum - das hat etwas eigenes und einzigartiges fürsich, dem ich ich einiges abgewinnen kann.


    Daumen hoch für den Kokiri-Wald!

  • Ich kann mich nur anschließen, der Kokiri-Wald ist ein schöner Ort. Die Leute sind alle freundlich. Sie kommen nicht mit persönlichen Problemen an und Mido kann ich seinen etwas angefressenen Ton gar nicht mal übel nehmen. Mit anderen Worten wirken Kokiris auf mich nicht nur von der Erzählung her, sondern auch im psychologischen Sinn wie Kinder in einer schönen, "unschuldigen" Kinderwelt. Vielleicht ist das eines der Gründe, warum ich mich in ihrer Heimat immer wohl gefühlt habe. Der Deku-Baum vermittelt mir dabei den Eindruck, dass er eine Art Vaterrolle einnimmt und zugleich ein Symbol ist.


    Besonders gelungen ist, wie ich finde, die Musik. Ich mag da sehr gerne reinhören. Daher hat mir auch die Idee gefallen, dass sie im Rahmen der Hyrule Symphony noch einmal neu gespielt worden ist.


    Der Kokiri-Wald ist zweifellos eines meiner Lieblingsorte im Spiel. Etwas schade finde ich nur, dass es dort so wenig zu entdecken gibt. Bis auf einige Skulltulas und einigen anderen Kleinigkeiten gibt es dort nichts zu finden, was andererseits auch die Isolation der Kokiris und ihre Distanzierung von den Problemen "da draußen" symbolisiert. Vermutlich hat man ihn bewusst so gestaltet, dass man ihn nicht allzu oft wiederbetritt.

  • Ich mag den Kokiri Wald auch sehr, besonders die Musik hat mir mal einen Abend lang über 3h hinweg geholfen, mir etwas aus dem Kopf zu schlagen, was mich belastet hatte. Zum einen hatte ich dann durchgängig gute Zelda Laune und zum anderen gings mir seitdem wieder gut :)


    Es war recht spaßig, alles zu erkunden, um die 40 Rubine zusammenzutrommeln. Mittlerweile ist es natürlich ein Klacks, man kennt jeden Trick, aber beim ersten mal ist es doch gleich viel spannender ^^ Die Art der Häusergestaltung ist zwar etwas mager, aber passt andererseits sehr gut zum kleinen Wald an sich. Man hätte sie aber innen eventuell etwas kreativer gestalten können, als meist nur eine Ebene mit nichts drin. Das Haus von link in TP war auch ein Traum, obwohl man nur zu Spielbeginn dort drin war.


    Was mich genervt hat, war Mido. Er war einfach nur unfreundlich und hat einem gar nichts zugetraut. Gut, dass man ihm eine Lektion erteilen konnte, indirekt jedenfalls, indem man sich Schwert und Schild gesorgt hatte. Fies war jedoch wieder von ihm, dass er einem die Schuld für den Tod des Deku Baumes gab. Glücklicherweise hat er einen als Erwachsenen nicht mehr erkannt ;D


    Der Deku Baum an sich war auch ein schöner Dungeon, wenn auch etwas kurz. Für den Einstieg sind aber sowohl der Baum, als auch der Kokiri Wald an sich, wunderbar gelungen ^^

  • Man hätte den Einstieg in ein Zelda wohl kaum passender gestalten können. Man kommt perfekt in die Welt rein, findet sich zurecht in dieser schönen, ruhigen Atmosphäre. Alle sind freundlich (außer Mido...) und man fühlt sich zuhause.
    Das Besorgen von Schwert und Schild haben sie gut umgesetzt, dass man beim Schwert erst durch so ein Mini-Labyrinth mit rollenden Felsen muss und für das Schild erst Rubine braucht.
    Atmosphäre ist top, sowohl vom gestalterischen, als auch von der Musik. Kein Wunder, dass man die Melodie auch in WW für Präludien genommen hat^^
    Toller Ort, gerade für den Anfang!

  • Ich lese "Kokiri-Wald" und habe sofort einen Ohrwurm der Musik dort :ugly: Die mag ich nämlich sehr.
    Ich finde den Start im Kokiri-Wald richtig schön. Da ist alles so schön friedlich, das Dorf sieht stimmig und freundlich aus. Es gibt viel zu entdecken, viele Kokiri zum anquasseln, Salia ist da :love:
    Jedenfalls ein Ort zum Wohlfühlen und es tut mir immer etwas weh, wie es dort aussieht, bevor man den Waldtempel gemacht hat. Dafür war es danach wieder hübsch.

  • Zu ziemlich der Ideale Startpunkt für ein großes Abenteuer und die Stimmung auf zur großen Reise wird hier Stimmungsvoll vermittelt. Die Musik gefällt mir sehr und auch das Volk an sich ist mir sehr sympathisch.
    Das Einsammeln der beiden Startwaffen ist ziemlich nett mit der Geschichte einbezogen und erlaubt es so auch den Spieler durch das Dorf hindurch zu führen und seine ersten Erfahrung mit der Steuerung, sowie das Spiel selbst zu machen.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Also ich halte den Kokiki-Wald für die schönste, friedlichste und jetzt mal abgesehen von räumlicher Begrenztheit auch für die beste Gegend im Spiel. Vor allem bekommt man auch einen guten Einstieg und gewisser weise ist auch der erste Eindruck was besonderes, weil der Wald sich total vom restlichen Umfeld abhebt und man beim ersten Durchgang so gar keine Ahnung hat was sich hinter diesem Tor befindet, der Kokiri sagt ja nur man würde sterben oder so... Man kann sich nur irgendwie vorstellen dass sich was ganz anderes als dieser wohlbehütete Wald hinter diesem Durchgang befindet. Der Wald wirkt auch wie eine Art Rückzugsort, deshalb besonders treffend was im späteren Verlauf aus ihm geworden ist. Das Peter Pan-mäßige Leben der Kokiri ist auch ein wenig zu beneiden.
    Gleich nebenan liegen ja die verlorenen Wälder, die sind leider etwas einfältig aufgebaut aber die Waldlichtung ist für mich so ziemlich der schönste Ort im Spiel.


    Eigentlich auch kein Wunder dass ich den Wald am liebsten mag, bin eh ein Fan von Natur, Wäldern, grün, ect..


    Und die Musik ist auch mal ziemlich klasse.

  • Der Kokiri Wald, die erste Gegend im Spiel, die man sieht, ist zugleich auch die schönste und friedlichste Gegend, wie ich finde. Die leuchtenden Glühwürmchen, die durch die Luft treiben, der leichte Nebelschleier, der über dem Wald liegt, die verschlafene Atmosphäre, die den Wald umgibt. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an den Wald denke und zugleich an den Anfang des Spiels. Zu diesem Zeitpunkt wirkt alles noch so friedlich, bevor Link auf seine große Reise geht. Seine Welt scheint noch in Ordnung, erst, als er den Wald verlässt beginnt sein Quest Ganon zu besiegen. Ein ganz magischer Ort.

    Ein grandioser Beitrag von Megaolf, denn man hätte es nicht besser auf den Punkt bringen können. Der Wald der Kokiri war der erste Ort den ich je in Hyrule betreten durfte. Eigentlich wünsche ich mir kaum irgendwelche Änderungen... er ist einfach perfekt für mich. Was ich sehr schön finde ist, dass man so gut wie den gesamten Wald inklusive Labyrinth betreten kann. Das Schwert zu finden und die Rubine für das Schild zu sammeln sind die perfekte Aufgaben um die Umwelt und das Spiel kennen zu lernen. Man hat bereits eine gewisse Freiheit und man wird nicht wie in Skyward Sword mit Sequenzen und Tutorials bombadiert.

  • Ein wenig befremdlich. Fröhliche Musik, mildes Tageslicht, glitzernde Teiche und mittendrin: Kindersoldaten beim Steine schleppen, Ausweichmanöwer üben und auf dem höchsten Punkt Wache schieben. Aber sonst alles in Ordnung da, Geld liegt haufenweise auf den "Straßen" und einen Extrapunkt für das dicke Kind, das nicht über die Ladentheke gucken kann. Und falls Gefreiter Link beim Morgenappell von seiner Baumhausleiter fällt, gibt es auf der Dach von Salias Haus Herzchen für's Aua. Organisation können die im Trainingscamp.

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Der Kokiri-Wald ist atmosphärisch sehr schön, wenn auch ziemlich dunkel. Schön finde ich, dass Link hier sein eigenes Haus hat und man kleine Bilder an der Wand entdecken kann. Ich liebe es, wenn man immer so ein Rückzugsort im Spiel hat, auch wenn das Haus jetzt nicht so viel bietet. Der Kokiri-Wald eignet sich hervorragend, um erstmal ungestört seine Fähigkeiten zu testen und ein Gefühl fürs Spiel zu bekommen. Der perfekte Einstieg in die fantastische Geschichte von OoT.

  • Spiel: Ocarina of Time 3DS, Konsole: Nintendo 3DS


    Auftauchende Charaktere und der Bezug zur Geschichte

    Der geschichtliche Anfang wirkt absolut nicht dramatisch und vermittelt eher den Eindruck, dass Link lediglich ein kleines Schwert und Schild suchen soll. Bis auf den Deku-Baum und Salia, vielleicht noch Mido, gibt es keine nennenswerten Charaktere - reicht auch vollkommen aus. Der Deku-Baum erzählt im Anschluss des Dungeons eindrucksvoll die Geschichte und auf geht es ins Abenteuer.


    Das Design und die musikalische Begleitung, Fülle des Ortes

    Ein wunderschöner und liebevoller Einstieg in ein episches Abenteuer. Die Gestaltung des Dorfes ist einwandfrei in eine natürliche Umgebung eingebettet und wirkt authentisch. Musikalisch aufweckend und entspannend, überall Lichter und eine gewisse Größe regen zum Spielen an. Und dabei ist das Kokiri-Dorf gar nicht mal so klein, wie man vermuten möchte.


    Vorhandene Aufgaben und zeitliche Präsenz

    Die ersten Schritte werden vom Spiel wunderbar begleitet und der Spieler bekommt ein Gefühl dafür, wie das Spiel tickt. Aber leider gibt es in der späteren Handlung keinen Bezug mehr zum Dorf. Es gibt einige Sachen abzuholen, aber wirklich bindend ist der Ort nicht. Eigentlich schade, denn hier kann gerne Zeit verbracht werden.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Der Kokiri-Wald verbindet meiner Meinung nach eine etwas schaurige Atmosphäre mit schöner Natur. Als Kind fand ich es immer etwas gruselig, muss ich zugeben. Jetzt nicht super schlimm, aber ich hatte schon ein gewisses Gefühl der Bedrohung – auch, weil ich eine Meisterin darin bin mich zu verlaufen. Dafür war der Wald natürlich ganz super…


    Das Dörfchen selbst ist ganz in Ordnung und bietet einen netten Start in die Geschichte. Für die damaligen Limitierungen sah es nett aus, aber man hätte es sicherlich auch epischer gestalten können. Trotzdem hat es einen gewissen Eindruck hinterlassen, was sicherlich auch an der „Kamerafahrt“ liegt, welche einem das Spiel einleitet.


    Keiner meiner liebsten Orte, aber schöne Stimmung und passend als Start.

  • Der Kokiri-Wald hat (genauso wie der Deku-Baum und die Verlorenen Wälder) mittlerweile etwas heimeliges für mich. Zu Beginn wirkt das Dorf wie ein behütetes Nest, das einem hilft langsam ins Spiel zu finden. Dass dieser beschützende Charaker auch etwas Einengendes haben kann, wird einem erst klar wenn man den Wald verlässt und die Hylianische Steppe betritt. Ich finde den Kontrast zwischen diesen beiden Landschaften sehr gelungen: Einerseits der dicht bewachsene Wald auf den Hügeln des Kokiri-Dorfes und der diffuse Nebel, die beide keinen Weitblick zulassen ... andereseits diese große Ebene wo der Blick automatisch in die Ferne schweift. Das hat mir gut gefallen.


    Das Dorf der Kokiri ist ziemlich abwechslungsreich, mit den unterschiedlichen Baumhäusern, Hängebrücken, Teichen und kleinen Überraschungen die dort auf einen warten. Es gibt von Anfang an viel zu entdecken ohne dass man sich Sorgen um Monstern machen müsste. Was mir am Kokiri-Wald besonders gut gefällt ist das Lichtspiel. Seien es die Glühwürmchen die glitzernd ihre Bahnen ziehen, oder die Feen, die man immer früher erkennen kann, als den dazugehörigen Kokiri. Diese Lichtelemente geben dem Wald eine kitschige Note, aber nicht im negativen Sinne.


    Ich mag diese Gegend und bin aber dennoch immer froh, wenn ich frei wählen kann ob und wie lange ich mich im Kokiri-Wald aufhalten möchte. Wenn man mal weiß, welche Weiten und phänomenalen Landschaften das restliche Spiel noch zu bieten hat, ist dieser Gedankengang (glaube ich) auch nur verständlich.


    Weil die Verlorenen Wälder unmittelbar mit Kokiri zusammenhängen, schreib ich darüber auch noch eine Kleinigkeit. Ich finde die Irrwege dort immer ein wenig stressig, vielleicht deshalb weil ich mir den genauen Weg zur Waldlichtung nicht auf Anhieb merken kann (dafür spiele ich das Spiel mittlerweile zu unregelmäßig). Es kommt auch irgendwie mehr das Feeling eines Labyrinths auf, als das eines Urwaldes. Vielleicht war ich auch einfach schon zu lange genervt in diesem Gebiet unterwegs, als dass ich es neutral beurteilen könnte. Die Waldbühne und auch das gemeinsame musizieren mit den Horrorkids ist allerdings wieder eine schöne Abwechslung, wobei die Verlorenen Wälder im Vergleich zum Kokiri Wald dennoch den kürzeren ziehen.